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	<title>knut-kircher &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/knut-kircher/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "knut-kircher"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 22:18:41 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[BL 5.Spieltag / BVB 1 Bayern München 5]]></title>
<link>http://anygivenweekend.wordpress.com/2009/09/13/bl-5-spieltag-bvb-1-bayern-munchen-5/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:36:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nick</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Superstar zu viel. Die Aufstellung: Weidenfeller &#8211; Dede, Santana, Subotic, Owomoyela ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Superstar zu viel.</p>
<p><strong>Die Aufstellung: </strong>Weidenfeller &#8211; Dede, Santana, Subotic, Owomoyela &#8211; Hummels &#8211; Sahin, Tinga &#8211; Rangelov (62. Großkreutz), Zidan (62. Barrios), Kuba (71. Valdez). <strong>Tor: </strong>Hummels.</p>
<p>Fangen wir mit dem Umstrittenen an. Jung und verdorben II &#8211; in der Hauptrolle Bastian Schweinsteiger. Mal ehrlich, die Lausbubenzeiten, damals mit der &#8216;Cousine&#8217; im Pool oder Podolski bei der WM, sind lange vorbei. Schon vor dem Spiel war Schweinsteiger für mich das rote Tuch bei Bayern &#8211; viel mehr als ein van Bommel oder gar ein Uli Hoeneß, dessen im Ton zwar übertriebene, aber im Kern richtige Kritik an den Länderspielterminen ich teile. Schweinsteiger gegen Tinga gestern, das war beileibe nicht die erste fiese Aktion des überschätzten Nationalspielers.</p>
<p>Was ist passiert? Schweinsteiger tritt zweimal (!) auf den am Boden liegenden Tinga, einmal auf dessen Bein, einmal auf den Arm. Mit voller Absicht und nicht aus dem laufenden Spiel im Kampf um den Ball. Tinga wälzt sich nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden. Schiedsrichter Knut Kircher gibt nur Freistoß; obwohl er die Szene nicht perfekt gesehen haben kann (er kommt erst angerannt), fragt er nicht beim vierten Schiedsrichter nach. Was ist das anderes als eine Tätlichkeit? Gelten nur Ellbogenschläge als solche? Was wäre passiert, wenn Tinga auf den deutschen Nationalspieler Schweinsteiger getreten wäre? Das ist Spekulation, aber eine, die sich anzustellen lohnt.</p>
<p>Schweinsteiger trifft in der zweiten Halbzeit mit einem Sonntagsschuss zum 1:2. Hätte der BVB gegen zehn Bayern gewonnen? Keine Ahnung. Hätte der BVB gegen dezimierte Bayern 1:5 verloren? Nein!</p>
<p>Kommen wir von dieser unerfreulichen Episode zum unerfreulichen Rest des Spiels. Es begann jedoch, für Dortmund nicht charakteristisch, erfreulich. Die Schwarz-Gelben waren gleich voll da und ließen die Bayern nicht zur Entfaltung kommen. In der 10. Minute erzielte ausgerechnet Mats Hummels per Kopfball nach einem Freistoß von Sahin das 1:0. Man durfte von schönen Geschichten träumen, und der BVB setzte nach, hatte mehrere Möglichkeiten, zu erhöhen. Es ist so banal, dass es weh tut, aber gegen eine Spitzenmannschaft muss man solche Chancen nutzen. So aber gab es das 1:1. Keinen Vorwurf hier an Kircher, es war schwer zu entscheiden, ob Gomez im Abseits stand. Der Ball kam von van Buyten, aber berührte noch Subotic.<!--more--></p>
<p>Dann war Pause und danach wechselt der FCB halt mal eben einen Franck Ribery ein. Dazu noch Nachwuchsmann Thomas Müller. Und das war offensichtlich zu viel für die BVB-Defensive. Es folgten vier Bayern-Tore. Wobei der Freistoß, den Ribery verwandelte, glücklich für den FCB war. Es bringt aber nichts, die Leistung der zweiten Halbzeit nur auf die Übermacht des Gegners zu schieben. Beim zweiten und vierten Gegentreffer wirkten unsere Abwehrspieler lethargisch oder unbeholfen, setzten nicht richtig nach oder kriegten den Ball nicht weg. Schweinsteigers Schuss muss Weidenfeller außerdem halten. Es mag auch die Kraft nach einer Energieleistung in der ersten Hälfte gefehlt haben &#8211; beruhigend ist das trotzdem nicht.</p>
<p>Obwohl dem BVB nicht die Moral fehlte und nicht der Wille, immer wieder aufzustehen &#8211; die Versuche waren da, aber weit weniger gefährlich als in der ersten halben Stunde. So gibt es also nach 16 ungeschlagenen Spielen im Westfalenstadion gleich die höchste Heimniederlage überhaupt. Und es gibt Fragen, die ich schon gestellt habe, die aber aktuell bleiben:</p>
<p>1. Wurde von den Verantwortlichen angesichts der in der letzten Saison stabilen Abwehr zu viel in die Offensive investiert und die Defensive vernachlässigt? Hinten fehlt es an überzeugenden Alternativen, vor allem zu Owomoyela.</p>
<p>2. Wurde Florian Kringe, der übrigens gleich beim ersten Einsatz für Hertha BSC nach 13 Minuten verletzt ausgewechselt wurde, aus rein finanziellen Motiven abgegeben? Hat man seine sportlichen Qualitäten, seinen Wert als Chrarakter (bewusst) missachtet?</p>
<p>Was man Watzke, Zorc und Klopp nicht anlasten kann, ist, dass maßvoll investiert wurde. Auf die Probleme, die es jetzt in Gelsenkirchen gibt, können wir gerne verzichten. Wir müssen mit einem Kader leben, der uns nach momentanem Stand der Dinge nicht befähigt, oben mitzuhalten. Die Rückkehr von Sebastian Kehl könnte helfen und die Mannschaft kann noch besser werden. Die Alternativen im Mittelfeld sollten erprobt werden (Bender, Feulner), Mats Hummels könnte eine Chance in der Innenverteidigung erhalten. Der BVB ist nicht am Ende seiner Möglichkeiten, aber er muss anfangen, sie zu nutzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[TUTTO PRONTO PER ITALIA-SVIZZERA]]></title>
<link>http://cartellinorosso.wordpress.com/2009/08/12/tutto-pronto-per-italia-svizzera/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 16:01:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>cartellinorosso</dc:creator>
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<description><![CDATA[In programma a Basliea l&#8217;incontro amichevole tra la Svizzera e l&#8217;Italia. Lippi si affida]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In programma a Basliea l&#8217;incontro amichevole tra la Svizzera e l&#8217;Italia. Lippi si affida in attacco alla coppia Rossi-Gilardino, mentre Cannavaro ha un appuntamento con la storia poiché con la gara di questa sera diventerà il giocatore azzurro con più presenze. Diretta su Rai1 alle 20:45. Queste le probabili formazioni:</p>
<p>SVIZZERA: Benaglio, Lichsteiner, Djouro, Senderos, Ziegler; Barnetta, Frei, Inler, Padalino, Yakin, N&#8217;Kufo.<br />
ITALIA: Buffon, Zambrotta, Criscito, Chiellini, Cannavaro, Marchisio, Camoranesi, Pirlo, Palombo, Gilardino, G.Rossi<br />
ARBITRO: Knunt KIRCHER (GER)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Es gleicht sich aus]]></title>
<link>http://kabinenpredigt.wordpress.com/2009/05/12/es-gleicht-sich-aus/</link>
<pubDate>Tue, 12 May 2009 22:54:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Spiel von Hertha in Köln hatte viele Geschichten. Auf Kölner Seite wäre da die Feststellung, das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Spiel von Hertha in Köln hatte viele Geschichten. Auf Kölner Seite wäre da die Feststellung, dass dem FC ein zweiter Stürmer fehlt, aber kein zweiter Torwart. Dass der portugiesische Nationalspieler (!) Petit aufhört Fußball zu spielen, selbst wenn der Schiedsrichter nicht pfeift. Und dass eben jener Schiedsrichter Kircher ihnen nicht gerade wohlgesonnen war. Auf der Berliner Seite reift langsam die Erkenntnis, dass man noch so sehr um ein Tor betteln kann, der Gegner es aber nicht (oder erst viel zu spät) schießen wird. Dass Patrick Ebert sich nach seiner (immer noch nicht bewiesenen) <a title="Kabinenpredigt - Sie lernen es leider nie" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/2009/03/18/sie-lernen-es-leider-nie/" target="_blank">&#8220;Autospiegel&#8221;-Affäre</a> sehr schnell wieder stabilisiert hat. Und dass Schiedsrichter Kircher den Berlinern sehr wohlgesonnen war. Es gab natürlich noch mehr zu erzählen, die einschlägigen Medien werden sich in der kurzen Zeit bis zum nächsten Spiel zu Hause gegen Schalke darum kümmern. Doch eine der Geschichten will ich behandeln: Die um meinen <a title="Lehrjahre eines Linienrichters" href="http://kabinenpredigt.wordpress.com/2009/02/23/lehrjahre-eines-linienrichters/" target="_blank">Lieblingsschiedsrichter Knut Kircher</a>.</p>
<p>Der 40jährige ist seit Mai wieder regelmäßiger im Einsatz, nachdem er Hertha in Wolfsburg ein reguläres Tor ab- und dem immer noch Tabellenführer zwei irreguläre zuerkannt hatte. Fast einen Monat zog der DFB seinen Schiedsrichter daraufhin aus dem Bundesligabetrieb ab. Nach einem Spiel im März (Dortmund &#8211; Bremen) und einem im April (Gladbach &#8211; Wolfsburg), pfiff Kircher mit Köln &#8211; Hertha bereits sein drittes Bundesligaspiel im Mai. Und wahrscheinlich war es sein Ziel, mit diesem Spiel alle Berliner Missstimmen auszuräumen. Anders ist seine Leistung nämlich eigentlich nicht zu erklären.</p>
<p>Das Duell der Kölner, für die es um nichts mehr ging, als die eigenen Zuschauer zufrieden nach Hause zu schicken, mit der Berliner Hertha, die noch Meister werden kann (und ohne die zwei Gegentreffer in Wolfsburg vielleicht sogar noch Tabellenführer wäre), begann für Kircher ruhig. Beide Teams tasteten sich ab, Hertha wartete auf die Chance, Kölns Rumpfelf versuchte sich zu finden. In der ersten Halbzeit hatte Kircher alles im Griff, Hertha führte 1:0. Der Torjubel war die einzige Unterbrechung. Der Pausentee wird pünktlich serviert.</p>
<p>Dann begann die zweite Halbzeit und zugleich der Auftritt von Knut Kircher als Retter der These, dass sich am Ende der Saison alles ausgleicht. Beim 2:0 für Hertha musste er noch nicht eingreifen, der abfälschte Schuss von Patrick Ebert wurde weder aus abseitsverdächtiger Position abgegeben, noch von einem im Abseits stehenden Mitspieler abfälscht. Alles auber. In der Folge zogen sich die Berliner allerdings zurück und überließen den Kölnern das Spiel. In der 66. Minute wäre Kircher eigentlich gefragt gewesen. Zunächst übersah er jedoch, dass Josip Simunic Kölns Geromel im Strafraum zu Fall brachte. Kann passieren. Direkt im Anschluss lag besagter Simunic allerdings schon wieder am Boden, wurde dabei von Petit umkurvt und bekam den Ball an die Hand. Die zweite nicht nur elfmeter-, sondern auch gelbwürdige Aktion &#8211; innerhalb weniger Sekunden, es wäre nicht nur der Anschlusstreffer, sondern auch die fünfte Gelbe Karte für den Kroaten gewesen.</p>
<p>So blieb es beim 2:0, Hertha bettelte weiter um ein Gegentor und Simunic wusste, dass er &#8211; wenn er denn am nächsten Spieltag gegen Schalke auf dem Platz stehen wollte &#8211; sich nun zurückzunehmen hatte. Er tat es, indem er keinen Zweikampf mehr annahm (so wird er nicht <a title="Spox" href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/0905/Artikel/mvp-bundesliga-saison-lahm-gomez-enke-misimovic-novakovic.html" target="_blank">zum MVP der Bundesliga</a>). Auch dadurch kamen die Kölner zu weiteren Chancen, die der einzige Herthaner, der nach einer Stunde Spielzeit die Arbeit nicht eingestellt hatte &#8211; Jaroslav Drobny &#8211; mit fantastischen Paraden vereitelte. Dass aber selbst Drobny nicht alles halten kann, zeigte sich dann in der 90. Minute, als Chihi nach einer kurzen Ecke aus dem Lehrbuch (doppelte Doppelpass) zum 1:2 einschoss. Als der Ball die Torlinie überflog, änderte sich die Stimmung im Stadion abrupt. Waren es vorher noch die Hertha-Fans, die mit ihrer Catchphrase &#8220;Hey, das geht ab&#8221; für eine einer WM-Arena angemessene Lautstärke sorgten, kehrten nun auch die verbliebenen Kölner aus ihrer Lethargie zurück. Hier ging noch was, war die allgemeine Ansicht, die auch die Mannschaft auf dem Platz dadurch vertrat, dass sie direkt nach dem Wiederanstoß geschlossen die Hertha-Hälfte überrannte. Wer weiß, was passiert wäre, wenn &#8211; und wir sind wieder beim Thema &#8211; Knut Kircher nicht nach exakt 34 Sekunden Nachspielzeit abgepfiffen hätte.</p>
<p>34 Sekunden! Als hätte es keine zwei Tore inclusive Jubel,  vier Auswechslungen und einen Tumult nach dem nicht gepfiffenen Elfmeter gegeben. Es ist ja bekannt, dass deutsche Schiedsrichter gerne &#8211; ganz der alten Traditionen entsprechend &#8211; pünktlich abpfeifen. Auch <a title="RealityCheck" href="https://twitter.com/RealityCheckKH/status/1776664730" target="_blank">in München war das gegen Leverkusen</a> so. In diesem Fall glaube ich aber, dass mehr dahinter steckte. Knut Kircher reinigte mit diesem frühen Ende ein Stück weit sein Gewissen. Wer weiß schon, ob Hertha dem in den letzten 20 Minuten großen Druck der Kölner auch noch drei weitere Spielminuten hätte standhalten können? Es wäre in jedem Fall noch einmal hektisch geworden.</p>
<p>Am Ende kann man den Kölnern nur zurufen, dass sich am Ende der Saison alles ausgleicht. Hertha hat das gerade am eigenen Leib erfahren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Viva la Liga!]]></title>
<link>http://spielgestalter.wordpress.com/2009/02/22/viva-la-liga/</link>
<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 09:43:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Josh</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Mein lieber Herr Gesangsverein&#8221;, wird es am 23. Mai an den Stammtischen raunen, &#8220;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Mein lieber Herr Gesangsverein&#8221;, wird es am 23. Mai an den Stammtischen raunen, &#8220;was war dieser 21. Spieltag doch für ein Tag!&#8221; Denn an besagtem hoffentlich sonnig warmen Frühlingstag tritt die Bundesliga zum letzten Mal in der Saison 08/09 gegen den Ball. Und spätestens seit gestern steht zu vermuten, dass es dann noch um ziemlich viel gehen wird. Genauer gesagt: Um den Meistertitel!</p>
<p>Es hatte schon einen Hauch von Grande Finale, was sich gestern auf den Plätzen in München, Stuttgart und Wolfsburg abspielte.</p>
<p>Die Bayern spielten ja bisher keine gute Rückrunde, verloren schon in Hamburg und Berlin. Beide Teams sind direkte Konkurrenten um den Titel, Bayern ließ hier Big Points liegen. Doch die Münchner haben Erfahrung im Gewinnen von Meisterschaften und wissen daher, dass man die wirklich wichtigen Punkte gegen die &#8220;Kleinen&#8221; holt. Ein so genannter Pflichtsieg stand also gestern an: Der 1. FC Köln war zu Gast und hatte mit Christoph Daum einen Coach dabei, der in seinem ganzen Trainerleben noc nie in München gewonnen hatte. Zudem datierte der letzte Kölner Sieg aus dem Jahr 1998, aus grauer Olympiastadion-Vergangenheit also. Kein Problem? Denkste! Denn die zur Zeit trotz Niederlagen beängstigend gut gelaunten Bayern erwischten mal wieder einen rabenschwarzen Tag. Zweimal durfte Köln einnetzen in den ersten 45 Minuten, beide Male sah die Defensive der Münchner alles andere als gut aus. Hinzu kam noch ein Tor des Meisters beim Stand vom 0:0, das aus unerfindlichen Gründen nicht gegeben wurde. In der zweiten Hälfte präsentierte sich Bayern dann lange Zeit, als hätte den Spielern jemand Baldrian in den Pausentee gemischt. Erst durch van Buytens Tor kam München noch einmal auf, doch da war es dann auch schon zu spät.</p>
<p>Nun denn, der Boden war bereitet für den aktuellen Tabellenführer. Hertha trat in Wolfsburg an. Eine Begegnung, die in den letzten Jahren regelmäßig ungefähr so spannend war wie eine Bundestagsdebatte übers Steuerrecht. Doch diesmal war ja alles anders: Die Hertha grüßte als Spitzenreiter, der VfL als UEFA-Cup-Teilnehmer. Wirklich grandiosen Fußball haben wir dann aber doch wiedernicht gesehen, dafür solidarisierte sich Schiedsrichter Knut Kircher mit seinem fehlerbehafteten Kollegen Rafati in München und sorgte so für Dramatik im Titelrennen. Denn die Berliner erzielten nach einer Ecke ein astreines Tor, welches Kircher nicht gab. Erst nach drei Zeitlupen konnte der geübte Fußballgucker erkennen, dass in einem Zweikampf abseits des Balles ein bißchen gedrückt wurde. Ein lächerlicher Pfiff! Später dann bestieg Dzeko im wahrsten Sinne des Wortes Berlins Verteidiger Simunic, um an eine Flanke zu kommen, die er per Kopf zum 2:0 über die Linie drückte. In dieser Szene brauchte es keine einzige Zeitlupe, das war ein klares Foul. Doch wieder blieb Kirchers Pfeife stumm, ebenso bei Rafaels Tätlichkeit kurze Zeit vorher. Am Ende verlor also auch die Hertha und konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen.</p>
<p>Bliebe also noch die TSG Hoffenheim. Die trat im Derby beim wiedererstarkten VfB Stuttgart an. Und was sich in den 90 Minuten im Mercedes-Stadion abspielte, riss jeden vom Hocker der dieses Spiel sah! Welch ein Knaller! Stuttgart begann stark, setzte die Gäste unter Druck und die wussten gar nicht so recht, wie sie reagieren sollten. Doch Hoffenheim braucht ja nur einen kleinen Fehler des Gegners und so schaffte Demba Ba den zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden Führungstreffer für den Aufsteiger. Doch die Schwaben schlugen sofort zurück und gingen ihrerseits in Führung. Was Ba nicht weiter störte. Er schüttelte seine Gegenspieler ab wie lästige Fliegen und überwand Lehmann ein zweites Mal. Wieder war der VfB  nicht geschockt, spielte weiter offensiv und wurde belohnt. Doch Hoffenheims überragender Monumentalstürmer Ba konterte auch die zweite Stuttgarter Führung und traf zum 3:3. Erst jetzt wurden die Schwaben nach ihrem strapaziösen Trip nach St. Petersburg so langsam müde. Aber dieses wahnsinnige Spiel konnte nicht einfach so zu Ende gehen, es brauchte einen ebenso wahnsinigen Schlusspunkt. Und deswegen foulte Magnin Edurado in der zweiten Minute der Nachpielzeit ohne jede Not, der gute Schiedsrichter Kempter zeigte auf den Punkt. Elfmeter für Hoffenheim, 93. Minute, welch ein Finale. Salihovic trat an, guckte Lehmann aus &#8211; und setzte den Ball über die Latte! Welch ein Finale, welch eine Dramatik. In allerletzter Sekunde verschenkte also auch Hoffenheim den Sieg.</p>
<p>Die Jungs aus dem Kraichgau sind mit dem einen Punkt dennoch Tabellenführer und lösen die Hertha ab. Doch schon heute könnte auch das wieder der Vergangenheit angehören: Bayer Leverkusen empfängt den Hamburger SV. Wieder so ein Kracher! Gewinnt Hamburg, sind die Nordlichter Erster. Gewinnt Leverkusen, haben wir einen Titelkandidaten mehr.</p>
<p>Am 23. Mai 2009 wird man sich an diesen 21. Spieltag erinnern!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vor dem Straßenbahn-Derby.......]]></title>
<link>http://schalker.wordpress.de/2008/05/05/vor-dem-strasenbahn-derby/</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:34:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>der schalker</dc:creator>
<guid>http://schalker.wordpress.de/2008/05/05/vor-dem-strasenbahn-derby/</guid>
<description><![CDATA[Am Dienstag steigt im Revierpowerstadion in Bochum das letzte kleine Derby in dieser Saison. Das sog]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Dienstag steigt im Revierpowerstadion in Bochum das letzte kleine Derby in dieser Saison. Das sogenannte Straßenbahn-Derby</p>
<p><a href="http://schalker.files.wordpress.com/2008/05/071202_bogestra_ori.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-412" src="http://schalker.wordpress.com/files/2008/05/071202_bogestra_ori.jpg" alt="" width="450" height="222" /></a></p>
<p>steht ganz unter dem Ziel die verbleibenden drei Partien gewinnen und damit Bremen unter Druck setzen. Personell hat sich gegenüber dem Spiel am Samstag nicht viel getan. Christian Pander, Gustavo Varela,  Zlatan Bajramovic und Zé Roberto fallen immer noch verletzungsbedingt aus. Hoffnung gibt es hingegen bei Vicente Sanchez, der heute das erste mal wieder mit der Mannschaft trainiert hat. Auf Bochumer Seite wird sich der &#8220;Ex&#8221;-&#8221;Noch&#8221;-Schalker Azaouagh ganz besonders reinknien um gegen die Schalker zu gewinnen. Schiedsrichter de morgigen Partie ist Knut Kircher. Bis morgen in Bochum.</p>
<p><a href="http://www.vfl-bochum.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-413" src="http://schalker.wordpress.com/files/2008/05/wappen_vflbochum.jpg" alt="" /></a> <a href="http://www.schalke04.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-414" src="http://schalker.wordpress.com/files/2008/05/wappen_schalke04.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Glück auf</p>
<p><span style="color:#0000ff;"><em><strong>&#8220;der Schalker&#8221;</strong></em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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