<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>kognition &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kognition/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kognition"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:48:57 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Und, was machst Du so?]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/11/20/und-was-machst-du-so/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:39:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/11/20/und-was-machst-du-so/</guid>
<description><![CDATA[Ebenso als ich daneben stand »Ach, Hallo. Dich hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Wie geht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4>Ebenso als ich daneben stand</h4>
<p><em>»Ach, Hallo. Dich hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Wie geht&#8217;s Dir?«</em></p>
<p>»Halloo« mit einem Grinsen auf den Lippen »ich schreibe grade meine Examensarbeit. Ja, ich hab grad schonmal Weihnachtsgeschenke gekauft. Und selbst so?«</p>
<p><em>»Ach, ich hab ja seit letztes Jahr Arthrose in der Hüfte. Tut ganz schön weh.«</em></p>
<h4>Die Gegenfrage und Antwort wäre vermutlich gewesen</h4>
<p><em>»Ach, Hallo. Dich hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Was machst Du so?«</em></p>
<p>»Halloo. Gut, danke und Dir?«</p>
<p><em>»Ach, ich bin seit dem letzten Jahr zuhause und knüpfe Schafdecken.«</em></p>
<p>&#160;</p>
<p style="text-align:justify;">Mir ist es ein Rätsel weshalb es immer wieder Menschen gibt, die sich über ihren Beruf profilieren und gegenüber Mitmenschen versuchen zu definieren. Als gäbe es kein Leben danach. Oder davor. Aber mit der Zeit ist das halt so eine Sache bei uns Schwerbeschäftigten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer hat noch nicht, wer will nochmal]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/11/11/wer-hat-noch-nicht-wer-will-nochmal/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:42:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/11/11/wer-hat-noch-nicht-wer-will-nochmal/</guid>
<description><![CDATA[Erst Pleite, dann doch nicht. Erst Insolvenz, dann Verhandlungsführer. Erst Russland, dann Amerika. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-256" title="IMG_1813" src="http://gurkenwasser.wordpress.com/files/2009/11/img_18131.jpg" alt="IMG_1813" width="720" height="225" />Erst Pleite, dann doch nicht. Erst Insolvenz, dann Verhandlungsführer. Erst Russland, dann Amerika.</p>
<p style="text-align:justify;">Was den Bürger nicht zum Kauf anregt, gebührt des Steuerzahlers Leistung. Noch vor wenigen Tagen schien die Entscheidung klar, der Vertrag so gut wie in trockenen Tüchern. Die große Mutter aus Übersee nur noch den Vertrag zu unterschreiben. Doch die Mutter überraschte zickig und entschied die kleine Tochter Opel wieder unter ihre Fittiche zu nehmen. Vor der Insolvenz noch abgenabelt, verschweißt nach der Abwicklung der Konzern wieder, was angeblich zusammen gehört.</p>
<p style="text-align:justify;">Ohne die Frage nach den Ursachen des Absatzschwundes zu stellen, avanciert Opel zum Kern des Taus, an dessen einem Ende GM und am anderen die Vertreter der Politik zerren. Thema der Debatte der Abbau der Arbeitsplätze. Staatsgarantie. Werksschließung. Noch vor kurzem lag in der Mitte einer Diskussionsrunde der Lissabonvertrag, der Reformvertrag der Europäischen Union, in dem die Mitgliedsstaaten die Grundlage für ein rechtlich geschlossenes Europa vereinbaren. Nach außen wird folglich das Zeichen der Verbundenheit und der Geschlossenheit gesendet. Im Inneren wird währenddessen vorgeführt, dass Europa in den Köpfen der Nationalpolitiker noch nicht angekommen ist. Denn wichtig scheint, vor allem, in welchem Staat der Großteil Stellen abgebaut wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn es der Bürger schon nicht freiwillig kauft, lastet es dem Steuerzahler auf der Schulter. Da die Attraktivität eines Opels nicht ausreichte, die Produktpalette vielleicht auch nicht das hergab und noch immer nicht hergibt was der &#8211; mehr oder weniger &#8211; zahlende Käufer visiert, sank der Marktanteil von Opel in der letzten Zeit. Das ist ein übliches Verhalten, so funktioniert die Marktwirtschaft. Das hat neben der Folge, dass ein Versagen möglich ist auch den Nebeneffekt, dass Unternehmen ständig in der Pflicht sind einen gewissen Teil ihres Umsatzes in die Erforschung und die Entwicklung neuer Technologien zu investieren. Das ist ihr Potential. Nutzen sie es nicht, müssen sie mit den Folgen leben. Eigentlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Regierung hat die Unterstützung des Unternehmens auch damit begründet, dass neben Opel auch noch eine große Anzahl kleinerer Zulieferbetriebe betroffen ist und sogartig mitgezogen würde. Wer also gehandelt hat wie ein Subunternehmer und alles auf ein Pferd, in dem Fall Opel, gesetzt hat, darf sich also auch als Gewinner staatlicher Unterstützung fühlen. Rechnet man diese Arbeitsplätze &#8211; Opel und Zulieferer &#8211; zusammen erhält man die Summe Menschen, die im künstlich am Leben erhaltenen Arbeitsmarkt beschäftigt sind. Die Summe Menschen, denen vorgegaukelt wird, ihr Schaffen und ihr Tun werde gebraucht.</p>
<p style="text-align:justify;">Den ersten Lichtblick hätte man erahnen können, als der Beschluss <em>»mehr für Bildung«</em> in den Köpfen angekommen ist. Der zweite wird sein, dass neue Schulgebäude und restaurierte Universitäten kein Wissen vermitteln können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ny blog "1. blogindlæg"]]></title>
<link>http://jonasmiller.wordpress.com/2009/11/04/ny-blog-1-blogindl%c3%a6g/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 18:49:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jonas Miller</dc:creator>
<guid>http://jonasmiller.wordpress.com/2009/11/04/ny-blog-1-blogindl%c3%a6g/</guid>
<description><![CDATA[Jeg har af tekniske årsager flyttet min blog fra http://jonasmiller.blogs.ku.dk til http://jonasmill]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jeg har af tekniske årsager flyttet min blog fra http://jonasmiller.blogs.ku.dk til http://jonasmiller.wordpress.com. Jeg poster derfor mine tidligere indlæg på min nye blog:</p>
<p>Hej med jer!</p>
<p>Dette er mit første blogindlæg i en lang række, som primært kommer til at omhandle <strong>digitale medier, kognition og musik/lyd</strong>. Formålet er at skabe bevidsthed, dialog og debat om emner der berører netop de kategorier. Fx kunne noget omkring digitale medier og musik/lyd være om 3D fjernsynsteknologi i fremtiden vil påvirke os og i så fald hvordan? Her kunne det kognitive fx komme ind i billedet, idet det er svært at komme udenom den biologiske ballast vi har fået med i form af vores hjerner og hvordan vi påvirkes. Andre spørgsmål kunne være hvorfor mænd fx godt kan lide action, special effects m.m., mens kvinder kan lide “Pretty Woman” og spille “The Sims” (ja jeg ved godt, det er en generalisering)?</p>
<p>Dette er kun en spinkel intro, men jeg håber, at mine kommende bidrag kan være med til at skabe debat. Jeg vil ihvertfald her på bloggen gøre mit til, at linke til tidsskrifter og andre relevante hjemmesider m.m. De emner jeg tager op kan være næsten hvad som helst, men mit udgangspunkt vil være videnskabeligt, men det hele vil selvfølgelig blive holdt i en uformel tone.</p>
<p>Ha´ en go´ aften!</p>
<p>Jonas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Etwas ganz besonderes]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/10/29/etwas-ganz-besonderes/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 21:20:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/10/29/etwas-ganz-besonderes/</guid>
<description><![CDATA[Die Bahn hat 10 Minuten Verspätung. Man sieht den eigenen Atem, aber wartet gerne. Im weiten Nebel s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-244" title="ic" src="http://gurkenwasser.wordpress.com/files/2009/10/img_2018.jpg" alt="ic" width="720" height="272" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Die Bahn hat 10 Minuten Verspätung.</em> Man sieht den eigenen Atem, aber wartet gerne. Im weiten Nebel sieht man langsam quietschend zwei müde Lichter deutlich werden und langsam kommt der Zugwagen der alten verdreckten S-Bahn zum stehen. Die Scheiben sind beschlagen von Wärme und morgigem Atem. Menschen lesen sitzend in Buch und Zeitung oder stehen wartend auf das Aufschnellen der Türen im aufgedunsenen Mittelgang. Dick verpackt im herbstlichen Morgen, die Sonne müht sich, erlebt man die tiefgründige Bedeutung der Solidarität. Inmitten einer engen Gemeinschaft, gesichert vor dem Fall, beschützt vor der Kälte, still wie ein Blatt altes Papier. Noch bevor die Räder stillstehen sehen die verquollenen Gesichter in die selbe Richtung. Ein kräftiger Ruck, wenige Schritte und die Schlange steht friedsam gereiht dem Aufstieg der Bahnhofstreppen entgegen.</p>
<p style="text-align:justify;">Kaum fassbar, denkt der Überblickende in der bunten Masse und wundert sich über die Proportion Menschen Masse Bahn Wagon. Umso erstaunlicher die verblüffende aus monetären Beweggründen entstehende Gegenüberstellung der sich darbietenden Varianten. Beschriebenes Verfahren ist Luxus, Individualität ist kümmerlich. Das blechern bordierte Fahren, die Präferenz der Bevölkerung in Sachen Bewegung, ist der zur Realität gewordene Kostenvorteil. ÖPNV vs. Individualverkehr. Trotz verlässicher Verspätung, genügsamer Ausstattung und einem nicht verstellbaren Sender als Sound, entpuppt sich die Fahrt mit den ökologisch enthaltsameren öffentlichen Verkehrsmitteln als teure und zu vorgegebenen Zeiten eher als nachteilig anzusehende Möglichkeit der Fortbewegung. Was jedoch in reibungslosen Intervallen optimaler Funktion zukommt, sind die Fahrkartenkontrolleure. Roboterartig in monotonem Seuselton tackert der Beschäftigte durch die wechselnd vollen Abteile. Lob ist hier angebracht. Wer sich verlassen will, gar an Zugkombinationen auf seiner Reise angewiesen ist, wünscht sich dieses Vertrauen auch an manchen Tagen der Pünktlichkeit entgegenbringen zu können.</p>
<p style="text-align:justify;">Was bleibt, immer und immer wieder in den Kopf schießt, ist jedoch der Zielkonflikt der Ökologie mit der Ökonomie. In diesem Fall versteht sich. Während der Steuerzahler sich einer künstlichen Lebenserhaltungsphase der Automobilindustrie keineswegs zu schade ist, gar Subventionen in Form von Verschrottungsprämien ins Feuer der Marktwirtschaft wirft, pustet der Wartende auf dem Bahnsteig noch immer den sichtbaren Atem in die Luft und freut sich seine Füße sehen und bewegen zu können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bra om kognitiva hjälpmedel i DN]]></title>
<link>http://genrep.wordpress.com/2009/10/26/bra-om-kognitiva-hjalpmedel-i-dn/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 07:55:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>genrep</dc:creator>
<guid>http://genrep.wordpress.com/2009/10/26/bra-om-kognitiva-hjalpmedel-i-dn/</guid>
<description><![CDATA[Det verkar som om allt fler får upp ögonen för att psykiska och neuropsykiatriska funktionshinder fi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1066" title="lasatidning" src="http://genrep.wordpress.com/files/2009/10/lasatidning1.jpg?w=150" alt="lasatidning" width="150" height="108" />Det verkar som om allt fler får upp ögonen för att psykiska och neuropsykiatriska funktionshinder finns och att frågan om tillgång till hjälpmedel är viktiga för oss som har kognitiva brister. Denna gång är det utmärkte journalisten Thomas Lerner, som skrivit två artiklar om detta i dagens DN.</p>
<p>Vi får bl.a möta <a href="http://www.dn.se/insidan/nu-har-tomas-battre-koll-pa-sin-vardag-1.981132">Tomas Hedborg i Danderyd </a>som har stor hjälp av olika hjälpmedel: timstock, bolltäcke och olika mobiltelefonfunktioner. Man får veta att Tomas har diagnosen bipolär och att han antagligen också har ADHD. Han berättar om sig och sina dysfunktioner, liksom vilken hjälp han behöver och får. Och Tomas verkar tämligen nöjd med det som hans kommun bidragit med.</p>
<p>I den andra <a href="http://www.dn.se/insidan/dalig-kunskap-om-tekniska-hjalpmedel-1.981154">artikeln</a> konstanterar dock journalisten Thomas Lerner redan i ingressen att:</p>
<p>&#8220;I dag finns allt fler hjälpmedel som kan öka livskvaliteten för personer med psykiska funktionsnedsättningar. Men det är förvånansvärt få som får tillgång till dem.&#8221; Lerner skriver också att e<span style="font-family:inherit;border:0 solid #cccccc;">n förklaring kan vara</span> att ansvariga politiker och socialtjänstemän har bristfälliga kunskaper om vilka hjälpmedel som faktiskt finns.</p>
<p>Det här har jag tagit upp i <a href="http://genrep.wordpress.com/2009/09/25/ge-mer-hjalpmedel-till-bokstavsfolk/">ett tidigare inlägg</a>. Och det är ju faktiskt rent skamligt att det är på det viset. Förhoppningsvis handlar det om bara kunskapsluckor. Och de går det ju att göra något åt. Hoppas verkligen att Hjälpmedelsinstitutet (HI) lobbar hårt i frågan, tillsammans med olika intresse- och handikapporganisationer. HI har ju faktiskt fått pengar från regeringen för <a href="http://www.hi.se/sv-se/Arbetsomraden/Hjalpmedelsinstitutets-prioriterade-omraden/Kognitiva-funktionsnedsattningar/">en satsning under åren 2003-2010 inom området kognition</a>, som syftar till att förbättra och utveckla hjälpmedel för personer med kognitiva funktionsnedsättningar. Det hjälper ju inte bara att utveckla hjälpmedelen &#8211; folk måste ju få tillgång till dem också.</p>
<p>HI har faktiskt lyft frågan som Thomas Lerner tar upp, när de gick ut med resultatet av sin <a href="http://www.hi.se/sv-se/Pressrum/Pressmeddelanden-2009/Vad-vet-politiker-och-socialchefer-om-hjalpmedel-for-personer-med-psykisk-funktionsnedsattning/">undersökning av kunskapsläget</a> bland tjänstemän och politiker beträffande hjälpmedel. Vi får hoppas att de som har makt att fatta beslut i hjälpmedelsfrågor inte bara bär på okunskap, utan kanske också spariver eller ännu värre att de helt enkelt blundar för funktionshindrades behov. Det vore förskräckligt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[E-Book-Reader auf dem Vormarsch]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/10/17/e-book-reader-auf-dem-vormarsch/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 08:09:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/10/17/e-book-reader-auf-dem-vormarsch/</guid>
<description><![CDATA[Zu einer Zeit, in der man von E-Book-Reader nur lesen, aber noch nichts sehen konnte, war meine Fant]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Zu einer Zeit, in der man von E-Book-Reader nur lesen, aber noch nichts sehen konnte, war meine Fantasie dafür zuständig Bilder dieser kleinen viereckigen Geräte zu zeichnen. Mittlerweile &#8211; spätestens seit der Buchmesse &#8211; sind die Geräte überall abgebildet. Auch in den Zeitungen liest man Artikel über die <em>Revolution des Lesens</em>, während man mit einem Ohr vernimmt, dass Google sich mit zahlreichen Verlagen über die Legitimität des Digitalisierens von Printmedien (&#8220;Einscannen&#8221;) streitet. Obwohl diese Tatbestände und Gegebenheiten vor einem gewissen sinnstiftenden Hintergrund abgetratscht werden, stellt sich mir dennoch die Frage nach dem Nutzen. Wo wird das so genannte <em>Kindle</em>, das Gerät zum Lesen der E-Books, auf dem Markt positioniert? Welche Klientel soll damit angesprochen werden? Vermutlich wird es irgendwo zwischen Notebook und Smartphone aufgestellt sein in der Zielgruppe der zukunftsversierten Bildschirmjunkies.</p>
<p style="text-align:justify;">Dennoch will sich mir die Vorstellung, zukünftig das Lesen auf einem Bildschirm zu praktizieren, nicht so ganz einprägen. Das hat wahrscheinlich den Grund, dass beim Lesen eines Buches eine gewisse Atmosphäre erzeugt wird, das Umblättern &#8211; so unterbewusst es doch ist &#8211; beim Lesen auf elektronischem Grund wegfällt. Der Duft des bedruckten Papiers durch den des Plastiks ersetzt wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Weiterhin wird das Lesen auf einem Kindle vermutlich nicht nur den Büchermarkt betreffen, sondern sich auf den Informationsmarkt der Zeitungen ausweiten, sodass einem der allmorgendliche Weg zum Briefkasten erspart bleibt und das Kindle die Zeitung per <em>e-paper</em> schon vor dem Aufstehen parat hält. Neben des himmlischen Dufts frischer Druckerschwärze würde auch hier die Atmosphäre fehlen und sich die Angst, das Gerät mit Kaffee zu tränken, breit machen.</p>
<p style="text-align:justify;">Was die Anwendungen angeht, stellt sich mir ohnehin das Rätsel, weshalb ich in ein Kindle investieren sollte, wenn das Smartphone oder das Notebook ohnehin mit dieser Funktion betraut sind. Für jegliche Zwecke, sei es das Lesen im ÖPNV oder im trauten Heim, sind die Lösungen nach meiner Ansicht vollkommen und ausgereift und das Kindle wäre somit nicht wettbewerbsfähig. Das Smartphone als mobile und kompakte Lösung schreiten dem Kindle ebenso vorweg wie das Notebook, das ein vielfaches der Funktionen vereint. Ich bin gespannt, ob sich diese Lösung etabliert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hur vi lär oss genom erfarenhet]]></title>
<link>http://rmwblogg.wordpress.com/2009/10/11/hur-vi-lar-oss-genom-erfarenhet/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 09:57:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
<guid>http://rmwblogg.wordpress.com/2009/10/11/hur-vi-lar-oss-genom-erfarenhet/</guid>
<description><![CDATA[Två huvudprinciper Människor skaffar sig kunskap antingen genom att lära sig från andra eller genom ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><strong>Två huvudprinciper</strong></p>
<p>Människor skaffar sig kunskap antingen genom att lära sig från andra eller genom egna erfarenheter. När det gäller de egna erfarenheterna så gäller två huvudprinciper:</p>
<p><strong>1)</strong> Man lär sig genom att man uppmärksammar att två eller flera saker <em>sker samtidigt</em>, dvs att man börjar <em>associera</em> t.ex. frukten äpple med en viss smak och konsistens. <em>Ju oftare en viss association kan noteras, ju bättre kommer den att bli ihågkommen.</em></p>
<p><strong>2)</strong> Belöningar och bestraffningar <em>förstärker</em> människors minne av sådana associationer.</p>
<p>Detta är basal inlärningspsykologi som vunnit enormt stöd inom forskningen. Alla slags associationer kan läras in.</p>
<p><strong>Inlärning som sker omedvetet</strong></p>
<p>Vi lär oss på dessa sätt vare sig vi är medvetna om det eller ej. En föreläsare jag hade berättade om ett experiment där man lät studenter ge en lärare (som inte var införstådd med experimentet) uppmuntran varje gång han närmade sig, låt oss säga högra, hörnet av lektionssalen. Läraren gick runt där framme och pratade. Ju närmare han kom det högra hörnet, ju piggare och mer intresserade blev studenterna, de kanske log oftare och applåderade ibland. Ju längre ifrån läraren kom hörnet, ju tröttare och ointresserade blev de. Till slut stod läraren ganska stilla långt in i högra hörnet och föreläste, utan att själv riktigt förstå varför.</p>
<p><strong>Hur korrekta är de associationer vi lär oss?</strong></p>
<p>Vi lär oss genom associationer <em>oavsett om de återspeglar verkligheten korrekt eller inte</em>. Om man flera gånger skrämmer ett barn när han får leka med en teddybjörn så kommer han snart att börja förknippa teddybjörnar med rädsla, trots att de i själva verket är ofarliga. (Nu inser du kanske också att det är just så här fobier kan uppstå.)</p>
<p><strong>Gör det själv hemma<br />
</strong></p>
<p>De två huvudprinciperna för hur vi lär oss genom erfarenhet är något vi alla kan använda oss av medvetet för att skapa positiva eller negativa associationer mellan beteenden, tankar, känslor, händelser, platser, saker, etc. Om du njuter av att röka men egentligen vill sluta så kanske du vill skapa en negativ association till cigaretter. Kanske kan du då börja att röka bara när du är själv och lyssna på en usel låt på repeat samtidigt, och direkt efter att du rökt alltid stoppa en karamell i munnen som smakar illa. Om du däremot får ångest varje gång du skriver en salstenta så vill du kanske skapa en positiv association till att skriva tenta. Då kan du t.ex. belöna dig själv varje gång du pluggar inför tentan, göra det mysigt med kaffe och något gott att mumsa på under lektionerna som tentan ska handla om, och se till att ta med dig samma mysigheter/belöningar in till själva salstentan. Glöm inte &#8211; ju oftare associationen kan noteras, ju starkare blir kopplingen.</p>
<p><strong>Referenser</strong></p>
<p>Hogarth, R.M. (2001). <em>Educating intution.</em> London: The University of Chicago Press.<br />
Passer, M.W., &#38; Smith, R.E. (2007). <em>Psychology: The science of mind and behavior.</em> 3:e upplagan. New York: McGraw-Hill.</p>
<div id="attachment_524" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><strong> </strong><a href="http://rmwblogg.wordpress.com/files/2009/10/foto-nadja-von-bahr2.jpg"><img class="size-full wp-image-524" title="Foto Nadja von Bahr" src="http://rmwblogg.wordpress.com/files/2009/10/foto-nadja-von-bahr2.jpg" alt="Vad förknippar vi alkohol med? Den koppling många gör mellan alkohol och fest är oftast inlärd genom erfarenhet. Alkohol påverkar hjärnans belöningssystem, vilket kan förstärka en positiv association. [Foto: Nadja von Bahr] " width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Vad förknippar vi alkohol med? Den koppling många gör mellan alkohol och fest är oftast inlärd genom erfarenhet. Alkohol påverkar hjärnans belöningssystem, vilket kan förstärka en positiv association. Foto: Nadja von Bahr</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politik oder Macht und Geld]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/10/10/politikodermachtundgeld/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 22:50:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/10/10/politikodermachtundgeld/</guid>
<description><![CDATA[Da liegt es also, das Jamaika im Saarland. Schwarz, gelb grün. Aber auch in Thüringen: die Sozialdem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Da liegt es also, das Jamaika im Saarland. Schwarz, gelb grün. Aber auch in Thüringen: die Sozialdemokraten verhandeln mit der CDU. In beiden Fällen wird als Anlass für diese Marschrichtungen das mangelnde Vertrauen gegenüber der Linkspartei weitergereicht. Die SPD kann besser mit der Union. Große Koalition als einzige Möglichkeit für die SPD an die Regierung zu kommen. Wie man es auch betitelt, fragwürdig ist die Lage allemal. Auf den ersten Blick scheinen, jetzt nach der Bundestagswahl, <em>die Lager</em> wieder deutlich zu sein. Doch wenn man genauer hinschaut, bildet sich da um die Linkspartei eine Mauer, die weniger aus Vorurteilen, mehr aus argumentativen Bausteinen errichtet wird. Naumann schreibt in der aktuellen Ausgabe der ZEIT von einem paradoxen Ringen um Wählerstimmen, was &#8211; zugegeben nicht nur &#8211; von der Linkspartei an den Tag gelegt wurde. Dennoch ist es ein Wegweiser, der auf die Richtung zeigt, den die Parteienpolitik bereit ist zu gehen um gewählt zu werden, um an der Macht zu bleiben oder an die Macht zu kommen. Mit der Macht ist &#8211; das sei angemerkt &#8211; das Amt gemeint, das in erster Linie zum Gestalten der zukünftigen Legislaturperiode ausgeübt wird. Aber eben auch, aus Sicht der Akteure &#8211; zum Broterwerb.</p>
<p style="text-align:justify;">Scheinbar ist es vorbei mit der Zeit, in der hinter diesen Ämtern ein gewisser Ehrgeiz, eine moralische Verpflichtung steht. Vorbei dir Zeit in der Politik als Ziel zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation angesehen wird, wo hinter Inhalten angesehene Persönlichkeiten stehen. Wer heute in der Parteienlandschaft die jüngeren Mitglieder nach deren Zukunftsperspektive fragt, nach deren Berufswunsch, der darf sich nicht wundern, wenn einem als Antwort »Politiker« entgegen geschmettert wird. Wenn also Naumann schreibt dass <em>die Wähler Angela Merkel &#8211; nun ja, einfach netter fanden. Und von der Wirtschaft verstünde sie, die noch nie auf dem freien Markt tätig war, einfach mehr als die Sozialdemokraten</em>, dann darf man sich wundern, denn die erste Frau im Land lebt es uns immerhin vor und zeigt wie es geht. Kompetenz durch Schweigen und Abwarten. Zwischendurch vernimmt man, dass der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, für seinen Geburtstag das Kanzleramt als Partylocation zur Verfügung gestellt bekommt und die Geschichte mit <a href="http://www.pr-inside.com/de/union-und-fdp-profitieren-von-gro-szlig-spendern-r1477511.htm">Geldspenden an FDP und CDU (je 200.000 Euro)</a> fein abrundet. Korruptionsvermutung hin, Marionettenvermutung her, aber dass dieses Thema nicht einer tiefergehenden Behandlung unterzogen wurde schmerzt dann doch im Demokratiesystem.</p>
<p style="text-align:justify;">Ob es die geschürten Zukunftsängste vor Altersarmut sind oder die lukrative Anstellung auf Lebenszeit, der &#8220;Beruf&#8221;, der allem Anschein nach alle Facetten einer Berufung verloren hat, wird zahlreich entlohnt und das wird angestrebt. Opportunisten an die Spitze! Mit Sicherheit auch ein Grund für manche Handlungen und Entscheidungen, denn so ganz unabhängig ist man als Berufspolitiker ohne Erfahrung in außerpolitischen Tätigkeiten nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragen über(s) Fragen - Warum es manchmal besser ist, Fragen anstelle von Antworten zu haben]]></title>
<link>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/10/02/fragen-ubers-fragen-warum-es-manchmal-besser-ist-fragen-anstelle-von-antworten-zu-haben/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 19:30:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcelnakoinz</dc:creator>
<guid>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/10/02/fragen-ubers-fragen-warum-es-manchmal-besser-ist-fragen-anstelle-von-antworten-zu-haben/</guid>
<description><![CDATA[Haben Sie schon einmal einen Frosch einen anderen interviewen sehen? Nein? Ein Interview ist im Grun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Haben Sie schon einmal einen Frosch einen anderen interviewen sehen? Nein? Ein Interview ist im Grunde eine Befragung. Man muss nur fragen und zuhören können. Klingt einfach, kann aber ziemlich kompliziert werden und nicht nur, wenn der Befragte innere Mauern aufbaut oder dermaßen nuschelt, dass man nach dem zehnten Abhören des Tonbands noch immer nicht den ersten Satz zu Papier gebracht hat und gefrustet an die froschgrüne Decke starrt. Was, wenn einem keine schlauen Fragen einfallen? Oder wenn man es nicht schafft, seinen Gegenüber dahingehend zu beeinflussen, Einblicke in den Menschen und nicht nur die öffentliche Fassade zu bekommen?</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-241 aligncenter" title="Montage: M. Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/marcel-fragen-uber-fragen-bildvorschlag1.jpg?w=225" alt="Fragen über Fragen" width="225" height="300" /></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Fragen will gelernt sein</span><br />
Aber sind Fragen nur gut zur Beeinflussung und Informationsbeschaffung? Sicher, es gibt Angriffsfragen (Meinst du das ernst?), rhetorische Fragen (Meint nicht jeder einmal etwas ernst?), Suggestivfragen (Das meinen Sie jetzt nicht ernst, oder?), aber es gibt doch noch viele andere Formen mehr. Sie begegnen uns überall. Beim Einkauf, im Altenheim, im Kindergarten, bei Markforschungen und bei Meinungsbefragungen, bei &#8220;Vera am Mittag&#8221; und beim Gespräch mit sich selbst.<br />
Warum können wir uns fragen: Wie geht es dir? Wer ist schuld? Was ist ein Gewitterfurzer? Was hat das alles zu bedeuten? Sind Politiker die einzig wahren Schauspieler? Wie viele Minderheitenmitglieder braucht man, um eine Glühbirne einzuschrauben? (Fünf! Einer hält die Glühbirne und vier andere drehen den Tisch, auf dem der erste steht.) Kenne ich meinen Körper wirklich schlechter als Charlotte Roche? Fülle ich mein Leben mit Tagen oder meine Tage mit Leben (Precht)? Was wäre, wenn? Ist der Papst katholisch? Warum fragst du mich das? Wann? Wo gibt es dieses tolle Kleid? Zu mir oder zu dir? Was ist Wahrheit? Wo hört unsere Freiheit auf &#8211; im Gehirn oder im Schuldensumpf? Ist der Mensch eine Marionette, die ihre eigenen Strippen zieht? Vielleicht bleiben manche Fragen doch besser unbeantwortet?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Worin unterscheiden sich Wissenschaft und Kunst?</span><br />
Die Antwort darauf, wozu diese anderen Frageformen gut sind, lässt sich vielleicht folgendermaßen angehen: Was verbindet Wissenschaftler, Detektive, Romanciers, Philosophen und Künstler gleichermaßen? Ihr Job ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Bei ihnen kommt es gleichermaßen darauf an, sich &#8211; in der ihrer Zeit angemessenen Art und Weise &#8211; mit der Welt auseinanderzusetzen. Außerdem müssen sie unsere Weltwahrnehmung in Frage stellen, sicher Geglaubtes objektiv als eine Möglichkeit von vielen ausklammern und es zur Disposition stellen. Wirtschaftsmanager und Politiker müssen vielmehr Antworten auf die Welt parat haben, wobei sie gut beraten wären, sich etwas mehr Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, welche Fragen Antworten benötigen. Fragen lenken unser Denken. Sie strukturieren unsere Welt und wie wir auf sie Bezug nehmen.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Die Suche nach dem Stein der Weisen</span><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-260" title="Comic: Christoph Witt" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/rodinbunt2fertigtattoo1.jpg" alt="Comic: Christoph Witt" width="499" height="707" />Wie müssen wir uns richtig auf uns und die Welt beziehen, damit das menschliche Leben gelingen kann? Die Frage nach dem &#8220;guten Leben&#8221; ist der Horizont, an den jede philosophische Überlegung im Grunde gerichtet ist. Immanuel Kants drei Grundfragen der Philosophie lauten: &#8220;Bei welcher Station muss ich aussteigen?&#8221;, &#8220;Warum bekomme ich dieses Wurstglas nicht auf?&#8221; und: &#8220;Wie lange brauchen die Froschschenkel noch, Herr Ober?&#8221; Oh, ach nein. Das waren ja meine drei Grundfragen an das Leben. Nein. Kant fragte vielmehr: &#8220;Was kann ich wissen?&#8221;, &#8220;Was soll ich tun?&#8221; und: &#8220;Was darf ich hoffen?&#8221; Eine Antwort blieb er uns schuldig. Oder, blieb er?</p>
<p>Haben auch Pflanzen eine Würde? Lässt sich Wissenschaft mit der Würde von Lebewesen verbinden? Gibt es dumme Fragen? Warum gibt es Böses auf der Welt? Warum glauben wir, dass es Böses gibt? Warum glauben wir? Warum haben wir eine Vorstellung von uns, als Individuum, das glauben, reden und Gartenarbeiten verrichten kann?</p>
<p>Nur wir Menschen können uns selbst in Frage stellen und aufgrund dieser Tatsache setzen wir uns anders in Beziehung zu anderen, als es Tiere tun würden. Auch wenn Tiere sich im Spiegel erkennen, so denken sie nicht an den dialektischen Materialismus oder ihre Zukunft. Sie wissen nicht, dass sie sterben werden. Wir können uns all das fragen, weil wir eine Vorstellung von uns selbst haben. Oder haben Sie schon mal einen Frosch einen anderen interviewen sehen?</p>
<p><span style="font-style:italic;">&#8220;Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und misstrauen Sie denen, die sie gefunden haben.&#8221; &#8211; André Gide</span></p>
<h2>Ausgabe 16, August 2008</h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ge mer hjälpmedel till bokstavsfolk]]></title>
<link>http://genrep.wordpress.com/2009/09/25/ge-mer-hjalpmedel-till-bokstavsfolk/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:01:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>genrep</dc:creator>
<guid>http://genrep.wordpress.com/2009/09/25/ge-mer-hjalpmedel-till-bokstavsfolk/</guid>
<description><![CDATA[Häromdagen såg jag ett TV-inslag som handlade om att många med psykisk funktionsnedsättning som t.ex]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-816" title="handi" src="http://genrep.wordpress.com/files/2009/09/handi.jpg?w=127" alt="handi" width="127" height="150" />Häromdagen såg jag <a href="http://svt.se/2.22620/1.1697638/handdator_hjalper_vid_adhd?lid=is_search527895&#38;lpos=0&#38;queryArt527895=adhd&#38;sortOrder527895=3&#38;doneSearch=true&#38;sd=47225&#38;from=siteSearch&#38;pageArt527895=0">ett TV-inslag </a>som handlade om att många med psykisk funktionsnedsättning som t.ex ADHD, Asbergers syndrom  m.fl, pga av kommunala tjänstemäns och politikers okunskap, riskerar få sämre tillgång till olika typer av kongnitiva hjälpmedel vilka kan öka funktionshindrade personers självständighet och kontroll. T.ex handdatorer som hjälper till med att påminna och strukturera upp vardagen.</p>
<p>Det är Hjälpmedelsinstitutet, som via <a href="http://www.hi.se/sv-se/Pressrum/Pressmeddelanden-2009/Vad-vet-politiker-och-socialchefer-om-hjalpmedel-for-personer-med-psykisk-funktionsnedsattning/">undersökningsföretaget NovusOpinion</a>, kommit fram till denna slutsats. Undersökningen är ett led i Hjälpmedelsinstitutets satsning under tidsperioden 2003-2010, att förbättra och utveckla hjälpmedel för personer med kognitiva funktionsnedsättningar. Skrämmande resultat, men jag är inte förvånad.</p>
<p>I praktiken funkar det så att personliga hjälpmedel ska tillhandahållas av landsting och kommuner enligt Hälso- och sjukvårdslagen (HSL). Varje sjukvårdshuvudman (dvs i grunden landstingspolitiker) fattar egna lokala beslut om vilka hjälpmedel som får förskrivas och vilka yrkesgrupper som får förskriva dem. Oftast är att arbetsterapeuter vid habiliteringsenheter eller vårdcentraler som förskriver kognitiva hjälpmedel, som kan underlätta läsande och skrivande, att planera och strukturera tid liksom att hantera pengar.</p>
<p>Vad kan då det faktum som NovusOpinion kommit fram till betyda? Att kunskaperna saknas gör antagligen att beslutsfattande sjukvårds- och landstingspolitiker (liksom beslutsförberedande tjänstemän) prioriterar frågan om hjälpmedel och resurser kring hjälpmedel olika. Det blir helt enkelt ett ojämlikt förhållningssätt i landet. Och visst kan det bli dyrt, åtminstone kortsiktigt sett, att dela ut mer hjälpmedel. Om alla med ADHD och Aspsbergers ska ha egen handdator bekostat av det allmänna, stiger kostnaderna. Samtidigt kanske dessa personer inte behöver lika mycket hjälp och assistans för att klara vardag och arbetsliv, vilket drar ned på personalkostnader. Kanske möjliggör en ökad förskrivning av hjälpmedel också för funktionshindrade att vara med och bidra till samhällets väl och ve genom att man får förbättrad arbetsförmåga. Ni vet väl vad Försäkringskassan brukar säga i reklamen: Vi frågar inte hur sjuk du är &#8211; utan hur mycket du kan arbeta.</p>
<p>Nyfiken på hjälpmedel? Läs mer på Hjälpmedelsinstitutets <a href="http://www.hi.se/sv-se/Arbetsomraden/Hjalpmedelsinstitutets-prioriterade-omraden/Kognitiva-funktionsnedsattningar/Sok-hjalpmedel/">sida</a>. Eller <a href="http://www.funkaportalen.se/">Funkaportalen</a>. Och här kan du läsa om <a href="http://www.hi.se/Global/pdf/2006/06323.pdf">hjälpmedel för oss med ADHD</a>. Så här säger Försäkringskassan om <a href="http://www.forsakringskassan.se/irj/go/km/docs/fk_publishing/Dokument/Publikationer/Broschyrer/Basbroschyrer/Om%20du%20har%20en%20funktionsnedsättning.pdf">arbetshjälmedel</a>. Apropå hjälpmedel, måste jag också tipsa om <a href="http://tankarilosvikt.wordpress.com/2009/09/24/adhd-i-bilder/">Victoria blogginlägg</a> som handlar om att domptera en allt för fri hjärna.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeit muss sich wieder lohnen]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/25/arbeit-muss-sich-wieder-lohnen/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 09:08:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/25/arbeit-muss-sich-wieder-lohnen/</guid>
<description><![CDATA[»Wer arbeitet, soll mehr in der Tasche haben, als jemand der nicht arbeitet.« So &#8211; oder so ähn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="letter-spacing:0;">»<span style="font-family:Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;font-size:13px;line-height:19px;">Wer arbeitet, soll mehr in der Tasche haben, als jemand der nicht arbeitet.«</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">So &#8211; oder so ähnlich &#8211; föhnt einem die lauwarme Luft immer und immer wieder entgegen, wenn man sich Wahlkampfveranstaltungen der FDP anschaut. Dabei frage ich mich, wer sagt eigentlich was Arbeit ist? Aber viel mehr noch: wie soll das funktionieren? Die erste Frage lässt sich vielleicht nicht klar beantworten, aber in vielerlei Hinsicht interpretieren. Der Logik nach, müsste somit zum Beispiel jede Mutter den Anspruch auf ein Gehalt haben, da die Kindererziehung &#8211; so ist es mir zu Ohren gekommen &#8211; sehr harte Arbeit sei. Jedenfalls stößt man bei diesem Gedanken schnell auf den Stein der Erkenntnis, dass scheinbar für einen Teil der Gesellschaft nur das Arbeit ist, was auch entlohnt wird. Und es eignet sich natürlich ganz hervorragend als Parole. Kurz, einprägend und schön oberflächlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Zur zweiten Frage, wie es funktionieren soll, dass Arbeit sich wieder lohnt. Es muss sich also wieder lohnen. Da steckt die Erklärung schon im Wort. Lohn. Demnach lohnt sich Arbeit erst dann wieder, wenn man das friedfertige Gefühl einer gerechten und fairen Entlohnung trägt. Allerdings scheint der Verfasser dieser Parole nicht bedacht zu haben, dass wir in einer Neidgesellschaft (man benenne sie nach Belieben) leben und das Bedürfnis nach fairer Ausgeglichenheit sich extrem an dem orientiert, was der Gegenüber in seinen Machtbereich trägt. Konkret könnte man es im Autoland auch so ausmalen. Der eigenen BMW ist nur so lange eine tolle Sache, bis der Nachbar den Nachfolger auf dem Hof stehen hat. In jenem Moment, in dem der Nachbar mit dem <em>besseren</em>, <em>größeren</em> und <em>prestigeträchtigerem</em> Auto auf dem Hof auffährt, werden die Augen mindestens groß, analog zum aufkeimenden Neid, selbstverständlich. Die Zufriedenheit wird sich auch erst dann wieder einstellen, wenn der <em>Neidische</em> mindestens den gleichen, aber besser einen noch größeren Wagen fährt. Wohin das führt, darf sich jeder selbst ausmalen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer sich also die Bedürfnisbefriedigung der arbeitenden Gesellschaft auf die Flagge schreibt und nur mit monetären Motivatoren argumentiert, wird ein böses Erwachen erleben. Entweder weil man mit dem Verbrennen des Geldes nicht mehr hinterherkommt oder weil den Akteuren die Ohren vom lauten Schreinen nach <em>»mehr Geld, mehr Geld, ich brauch&#8217; mehr Geld in meiner Tasche« </em>der nimmersatten Mäuler<em> </em>abfallen. Oh Wahlkampf, du inhaltslose Missgeburt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik unerwünscht oder die Angst vor der Bewertung?]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/21/kritik-unerwunscht-oder-die-angst-vor-der-bewertung/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 08:42:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/21/kritik-unerwunscht-oder-die-angst-vor-der-bewertung/</guid>
<description><![CDATA[als es Gregor Gysi in der Online-Sendung Erst fragen, dann wählen sagte, wurde mir bewusst, dass er ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-192" title="1" src="http://gurkenwasser.wordpress.com/files/2009/09/img_2804.jpg" alt="1" width="720" height="281" /></p>
<p style="text-align:justify;">als es Gregor Gysi in der Online-Sendung <em>Erst fragen, dann wählen</em> sagte, wurde mir bewusst, dass er Recht hat. Die Kanzlerkandidaten Steinmeier und Merkel, letztere war bei genannter Sendung nicht zu sehen, sind während des gesamten medialen Wahlkampfs kein einziges Mal direkt mit den Oppositionsparteien konfrontiert worden. Weder im Kollektiv, noch mit einer einzelnen. Die Veranstaltung des ZDF, in der alle Spitzenkandidaten der Parteienlandschaft geladen werden sollten, wurde von Kanzlerin Merkel ebenso abgesagt, wie auch die oben genannte Online-Sendung. Für <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,648558,00.html">TV-Auftritte</a>, in denen sie direkt mit Vertretern der anderen Parteien konfrontiert wird, stehe sie &#8211; mit Ausnahme des TV-Duells mit Steinmeier &#8211; nicht zur Verfügung.</p>
<p style="text-align:justify;">Was die Gründe für ebendieses Verhalten sind, wird offenbar zurückgehalten. Jedenfalls ist so der Kuschelauftritt beim TV-Duell zu erklären. Immerhin wäre es übertrieben von den beiden sich in der Regierung befindlichen Kandidaten zu erwarten, das Wirken in der aktuellen Legislaturperiode kritisch zu beurteilen. Jene Kräfte, die er hätten gekonnt, wurden nicht eingeladen. Anstatt vier Moderatoren einen vorbereiteten Fragenkatalog abarbeiten zu lassen, der alles aber nicht tiefgründig war, wäre ein Auftritt der fünf Fraktionsspitzen mit einem Moderator wesentlich interessanter geworden. Aber das wollte die Union nicht, über die Gründe darf man somit spekulieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieso nicht einfach zusammen?]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/20/wieso-nicht-zusammen/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 10:31:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/20/wieso-nicht-zusammen/</guid>
<description><![CDATA[Wie man im Wahlkampf vernehmen kann, werden über die notwendigen Präferenzen der einzelnen Fraktione]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Wie man im Wahlkampf vernehmen kann, werden über die notwendigen Präferenzen der einzelnen Fraktionen wahre Koalitionsversprechen gegeben. FDP nur mit der Union, Grüne nicht als Mehrheitsbeschaffer der Union, SPD in keinem Fall mit den Linken. Natürlich ist es nicht vollkommen zu missachten, was passieren könnte, wenn man die einzelnen Parteien wählt, aber wen der &#8211; mit Verlaub &#8211; ernsthaften Wähler interessiert es vor der Wahl, wer nach der Wahl mit wem nicht zusammen arbeiten will? Grundsätzlich sollte es doch zweitrangig sein, wer im Endeffekt mit dem die Interessen durchboxt. Das vorrangige Ziel der Fraktionen sollte doch sein, eine Vielzahl der in ihrem Wahlprogramm offerierten Aussagen zum Schluss, also nach der Wahl, auch umzusetzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Stattdessen ist zu vernehmen, dass über Schnittpunkte oder gar eine Schnittmenge diskutiert wird. Dabei frage ich mich, näher betrachtet, was das sein soll. Eine Schnittmenge. Eine Schnittmenge ist in meinen Augen eine Übereinstimmung der parteiprogrammatischen Inhalte. Sollte ich damit das goldene Pferd erlegt haben und denkt man diesen Gedanken mal weiter ist eine perfekte Koalition also ein Verbund zweier Fraktionen mit dem gleichen Inhalt, mit übereinstimmenden Zielen ebenso der Wege dahin. Da frage ich mich, weshalb wir die in vielen Augen so komplizierte Parteienlandschaft nicht einfacher gestalten und anstatt sechs Parteien bzw. fünf Fraktionen nicht einfach Lager bilden. Oder <em>Pools</em> um es mal zeitnah auszudrücken.</p>
<p style="text-align:justify;">Da gibt es das <span style="text-decoration:line-through;">selbsternannte</span> bürgerliche Lager aus FDP und CDU/CSU und das soziale Lager aus SPD, Grünen und Linken. Aber eigentlich&#8230;nein. Das würde ja implizieren, dass das soziale Lager nicht bürgerlich und das bürgerliche Lager nicht sozial ist. Jedenfalls muss an den Namen noch gearbeitet werden, aber rein theoretisch ist das doch nur die aktuelle Situation weiter gedacht. Das würde den Wahlkampf erleichtern da man nur noch einen politischen Gegner hat, was zudem vielleicht auch so manchen Inhalt in die Wahlkampfpolemik bringen würde. Der wahlberechtigte Bürger würde also vielleicht auch vor der Wahl schon erfahren, was ihn nach der Wahl erwartet und auswendig gelernte Phrasen würden vielleicht auf ein Mindestmaß reduziert.</p>
<p style="text-align:justify;">Das würde zumindest so lange funktionieren, wie es nur diese beiden <em>Pools</em> über die 5% Hürde schaffen. Sobald die &#8220;kleinen Parteien&#8221; mehr Zuspruch bekämen, würde das Theater dann wieder von vorne beginnen. Festzuhalten bleibt, dass der Plan zwar nicht nachhaltig ist, aber zumindest für Ruhe und Besinnung <span style="text-decoration:line-through;">sorgt</span> anregt. Da fällt mir ein, ich muss noch Glühbirnen kaufen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Wahl]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/14/die-wahl/</link>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 11:16:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/09/14/die-wahl/</guid>
<description><![CDATA[das TV-Kuscheln der Spitzenkandidaten der Union und der SPD ist überstanden, der Sprint in die letzt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">das TV-Kuscheln der Spitzenkandidaten der Union und der SPD ist überstanden, der Sprint in die letzten beiden Wochen vor der Wahl gestartet. Während sich mancher Wähler noch immer fragt wann denn der Wahlkampf nun endlich losgeht, wird in der Hauptstadt schon fleißig und süffisant an möglichen Koalitionen nach dem Wahltag geschraubt. In der an das TV-Duell anschließenden Analyse im Rahmen der Talkshow <em>Anne Will</em> wird auch dem Theaterkünstler eine Bühne geboten, das Gefasel aus seiner Peripherie zu beurteilen. Wem&#8217;s nützt.</p>
<p style="text-align:justify;">Im dargebotenen Auftreten der Akteure und deren Parteien fällt auf, dass auch inauthentisch wirkende Medienauftritte gewünscht sind. Da werden aus Politkern auch mal Schauspieler, Journalisten oder Grillmeister. Einige finden Gefallen sich in Kinofilmen zu präsentieren &#8211; ob es gelingt steht auf einem anderen Blatt &#8211; andere nehmen durch das führen eines Blogs Journalisten die Recherchearbeit ab und ziehen getrost über die Missgeschicke anderer Parteien und deren im öffentlichen Licht stehenden Mitgliedern her. Kurz vor der Wahl darf man dann auch mal eine Wurst vom Parteiengrill essen, während der Nachwuchs auf der Hüpfburg rumtollt seine Runden dreht. Alles schön. Doch während die Altgediegenen sich über Politikverdrossenheit die Mäuler zerreißen ist vielleicht genau dieser Auftritt der Parteispitzen in Zeiten des Wahlkampfs eine Ursache. Gewinnen, zur Not auch ohne Inhalt. In den Wirtschaftsprozess soll eingegriffen werden, damit Manager und Entscheidungsträger zukünftig nachhaltiger entscheiden. Boni, Millionengehälter und Abfindungen begrenzt, beschnitten oder abgeschafft werden. Wer fragt bei inhaltlosen Wahlkämpfen nach? Immerhin bekommt der Wähler doch vorgeführt worauf es ankommt. Die beste Inszenierung. Gewinnen. Zur Not auch durch Schauspiel. Nachhaltig ist anders.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn zum Schluss dann die Wahl ansteht, wird entschieden, wer gewonnen hat, wem das Vertrauen entgegengebracht wird, die Republik zu regieren. Aber auch, wer am eindrucksvollsten Wahlkampf <span style="text-decoration:line-through;">gemacht</span> gestaltet hat. Bei <em>Deutschland sucht den Superstar</em> wird zum Schluss auch gewählt. Vom gleichen Publikum übrigens. Mich durchtreibt nicht die Frage, weshalb der Kanzler nicht auch in einer Casting-Show herausgesiebt wird, sondern die Intention der politischen Meute, sich in Wahlkampfzeiten ständig verkleiden zu wollen oder in Rollen zu schlüpfen, die ihnen nicht passen. Es gibt also zwei Möglichkeiten. Entweder es gibt zukünftig eine Wahlkampfjury aus <em>Dieter Bohlen, Detlef D! Soost und Nina Hagen</em> oder die Politik konzentriert sich wieder mehr auf Inhalte. Denn wenn ich eine Inszenierung sehen will, gehe ich ins Theater. Ein Politiker ist ein Politiker. Ein Schauspieler ist ein Schauspieler. Und an jeden werden verschiedene Erwartungen gestellt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nekrolog | Sommer]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/28/nekrolog-sommer/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 11:43:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/28/nekrolog-sommer/</guid>
<description><![CDATA[ist schon Herbst oder hat sich der August vom April beraten lassen? Mit der Klimaanlage war mir zu k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ist schon Herbst oder hat sich der August vom April beraten lassen?</p>
<p>Mit der Klimaanlage war mir zu kalt. Hab dann die Heizung aufgedreht und mir wurde zu warm. Jetzt läuft beides und ich musste die Fenster öffnen, weil die Luft so verbraucht roch. Jedenfalls weiß ich jetzt wie Gewitter entsteht, denn bevor ich das Fenster öffnete, hatte ich nämlich Kopfschmerzen. Und das ist ja ungefähr das Gleiche. Ungefähr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Parteienpolitik]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/26/parteienlandschaft-und-das-verhalten-in-der-offentlichkeit/</link>
<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:43:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/26/parteienlandschaft-und-das-verhalten-in-der-offentlichkeit/</guid>
<description><![CDATA[wäre es keine Zeit der starken Persönlichkeiten gewesen, die sich in der Zeit in politischen Talk-Sh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wäre es keine Zeit der starken Persönlichkeiten gewesen, die sich in der Zeit in politischen Talk-Shows und Zeitungsinterviews zu Wort gemeldet hätten, in der ich anfing ebendiese zu sehen, würde ich die aktuelle Situation womöglich für üblich und den Normalfall halten. Hätte, wäre, wenn. Dennoch ist es zu bedauern, dass sich in den Sprechrunden um Anne Will und Frank Plasberg vermehrt politische Akteure einfinden, die nicht nur sich selbst für jeden Spaß zu teuer sind, nein, selbst der Zuschauer wir derart hinters Licht geführt, indem er keine Antworten auf seine Fragen bekommt, sondern schlicht mit billigen Phrasen und Wahlkampfgetöse abgespeist wird. Die immer mehr in Mode kommenden Einspieler retten den Informationsgehalt und leiten zum Teil die Diskussion in neue Themengebiete ein, Zuschauers Meinung wird publiziert und bei Anne Will werden Bürger befragt, die den rhetorischen Nährboden der Medienlandschaft vermutlich das erste Mal betreten. Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich die Minderheit interessiert, wird der schon knappe Redeanteil der Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur weiter minimiert.</p>
<p>Doch selbst während der begrenzten Redezeit fällt den Gästen nichts anderes ein, als über die Fehltritte der politischen Gegenüber zu referieren. Ist das, was der politisch interessierte Zuschauer sehen will? Stillt das seine Erwartungen? Aber, es passt ins Format. Wer bei <em>popstars</em> und all den anderen überlaufenen Castingshows seinen Unterhaltungsdurst stillt, wird auch hier nicht wegzappen. Grundsätzlich das Gleiche, nur das offerierte Niveau ist ein anderes. Auch in einem anderen Punkt spiegelt das Verhalten auf öffentlicher Bühne, speziell was die Auftritte in Interviews und Talkshows angeht, die Gesellschaft wieder. Denn wie meine Wahrnehmung es mir vermittelt, geht es auch in der Schule, in der Lehre und im Studium nicht mehr so ganz 100%ig um Inhalte. Auch hier zählt nur das Ziel. Weshalb sollte sich also die regierende Charakterkaste anders verhalten? Die wenigsten Wähler werden die Wahlprogramme lesen oder sich mit deren Inhalten auseinandersetzen. Da kann nur erfolgreich sein, wer am klarsten das Ziel definiert und das am besten so laut es die Stimme erlaubt. In Diskussionen hört man &#8211; mit Ausnahme der Linkspartei &#8211; immer nur das Gleiche, die große Einigkeit. Ein Konsens ist in der deutschen Parteienlandschaft getroffen worden. So scheint es zumindest. Bei <em>hart aber fair</em> geht es auch nicht mehr dadrum eine gesunde und geistreiche Diskussion zu führen, sondern um den vom Moderator zugeteilten Redezeitraum so effektiv wie möglich mit Parteientiraden zu füllen. Wer sich benachteiligt fühlt, mahnt an.</p>
<p>Was mir außerdem zu überlegen gab, war ein Beitrag von Otto Fricke, FDP. Er schrieb über die Nutzung des Dienstwagens auf Urlaubsreisen. Ulla Schmidt. Er mahnte an, dass er sich für die Interessen der Bürger einsetze und nachfrage, ob denn auch alles gerecht zuginge. Was er nicht erwähnte, war, dass sein Vorgehen von seiner Partei derart aufgeplustert wurde, dass der Gedanke nahe liegt, die FDP nutze die Gelegenheit für ihren Wahlkampf. So tief der in dieser Sache auf die Tagesordnung berufene Haushaltsausschuss auch ging, er fand nichts zu beanstanden. Wer die Kosten für die Einberufung des &#8211; mit Verlaub &#8211; schwachsinnigen Ausschusses trägt, verschweigt die FDP allerdings ihren Wählern.</p>
<p>Wie soll man denn unter diesen Umständen eine Wahlentscheidung treffen? Ich habe schlicht keine Zeit (und auch keine Lust) mir ein Wahlprogramm von 220 Seiten einer einzigen Partei durchzulesen. Im öffentlichen Auftreten haben alle die gleiche Antwort auf dieselben Fragen. Halt nur anders vertont.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alltid redo my arse]]></title>
<link>http://valross.wordpress.com/2009/08/25/alltid-redo-my-arse/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 08:16:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>valröss</dc:creator>
<guid>http://valross.wordpress.com/2009/08/25/alltid-redo-my-arse/</guid>
<description><![CDATA[När jag väntade på tåget i fredags stod det ett dussin scouter på plattformen mitt emot. De var outf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[När jag väntade på tåget i fredags stod det ett dussin scouter på plattformen mitt emot. De var outf]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hape Kerkeling hält uns den Spiegel vor]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/24/hape-kerkeling-halt-dem-volk-den-spiegel-vor/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 23:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/24/hape-kerkeling-halt-dem-volk-den-spiegel-vor/</guid>
<description><![CDATA[in seiner Dokumentation »Horst Schlämmer. Isch kandidiere.« bringt Hape Kerkeling die breite Seite u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>in seiner Dokumentation <em>»Horst Schlämmer. Isch kandidiere.«</em> bringt Hape Kerkeling die breite Seite unverblümte Gesellschaft auf die Mattscheibe. Thematisiert werden soll im Grunde der Weg eine Partei ins Leben zu rufen. Horst Schlämmer bietet neben zahlreichen Politikern auch einer Menge B-Side-Prominenten die Möglichkeit nochmal auf medialer Bühne Luft zu schnuppern. Die Nebenrollen sind mit Simon Gosejohann und Alexandra Kamp an zwei Akteure gegangen, die nicht besser hätten dafür gemacht sein können.</p>
<p>Während die freien Demokraten fleißig an ihrem medienvisuellen Auftritt bei youtube und wordpress schrauben, in Apples-App-Store die Sozialdemokraten kräftig mit eigenem Programm fürs iPhone aufschlagen und die Christdemokraten ungetrübte Verschwiegenheit proben um jeden nur erdenklichen Fehlschritt zu vermeiden, glühen bei den Umfrageinstituten die Telefonleitungen um festzustellen, dass Schlämmers Partei, (hier könnte man sogar das »s« apostrophieren) hätte wäre wenn 18% Zustimmung im Volk erreichen können würde. Und kaum brennt die Fackel des geschmacklosen Populismus, springt die unter dem Deckmantel der politischen Diskussion wöchentlich angekündigte Talkrunde um Anne Will auch noch in die Bresche und kündigt mit dem Titel <em>»</em><em>&#8220;Wahlkrampf statt Wahlkampf &#8211; Womit haben wir das verdient? Deutschland hat einen neuen Polit-Star: Horst Schlämmer.&#8221;</em><em>«</em> das zu erwartende Niveau der Sendung an. Angeschnitten wir die messerscharfe Diskussion natürlich mit ebengleichem Thema, dicht gefolgt von der tiefsinnigen Frage was die Politik, die Parteien falsch machten, wieso die Wähler davon laufen.</p>
<p>Dabei kann man Kerkelings Werk &#8211; freilich aus einer anderen Perspektive &#8211; betrachtend, auch gegenteilig interpretieren. Dem Laien (mir inbegriffen) als klassischer Film bekannt, mit Schauspielern, Komparsen und Kulisse präsentiert, schlägt im Wandel der Zeit zu einem Reality-TV-Format um. Schauspieler, die einen Charakter verkörpern und sich der Rolle annehmen werden rar, verlagern sich auf die Bühnen des Theaters. Menschen wie Du und ich nehmen die Hauptrolle ein und zeigen echauffierend je nach Ausprägung des Selbstwertgefühls demonstrativ das Ergebnis jahrelanger Erziehung. Oder auch nicht. Frei nach Sokrates: <em>Ich weiß, dass ich nichts weiß</em> fühlt man sich bestimmt feige nicht wenigstens auch noch den letzten Weg zu Brot und Zucker, den des seelischen Striptease ausprobiert zu haben.</p>
<p>Die zweite Fliege schlägt Hape Kerkeling indem er nicht nur das Bild der Gesellschaft spiegelt, sondern zudem das der politischen Klasse. Ob Rüttgers, Fricke, Roth oder Özdemir, jeder hat sich eine Rolle im Streifen verdient. Eigentlich wollten sie nur realitätsnah am Menschen auftreten, dabei schwimmen auch sie mit dem Strom. Der Politiker als Filmstar. Die Schülerin als Popstar. Der Film lehrt, dass es manchen gelingt, bei manchen hapert es noch an der authentischen Gabe vor der Kamera zu spielen. Mir ist übrigens vor einiger Zeit schon bei<em> tv liberal</em> aufgefallen, dass Herrn Fricke die Kunst des Schauspielens misslingt.</p>
<p>Zusammenfassen könnte man den Inhalt des Films in zwei Sätzen. Horst Schlämmer verkörpert einen Journalisten, der mit der aktuellen politischen Lage nicht zufrieden ist, gründet mit dem Ziel Bundeskanzler zu werden eine Partei und zieht in den Wahlkampf. Es dauert ungefähr anderthalb Stunden. Hasenpower.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heute ein bisschen Sicherheit?]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/22/heute-ein-bisschen-sicherheit/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 11:21:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/22/heute-ein-bisschen-sicherheit/</guid>
<description><![CDATA[vor der Wahl scheint es aktueller den je, die Sicherheit groß zu schreiben. Mit der im grauen Feld s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-147" title="Kamera" src="http://gurkenwasser.wordpress.com/files/2009/08/img_27931.jpg" alt="Kamera" width="720" height="289" /></p>
<p>vor der Wahl scheint es aktueller den je, die Sicherheit groß zu schreiben. Mit der im grauen Feld scheinbar erstarkenden Piratenpartei erfahren die <em>digital natives</em> zumindest einen Vertreter im Bundeswahlkampf. Spiegel Online schlug nach deren Wahlergebnis und dem Hype der Europawahl mit dem Titel auf <em>Sie werden sich wünschen, wir wären politikverdrossen</em> und thematisierten nochmal Franziska Heines Petition zum Thema Internetsperren. Hier möchte ich ansetzen und überlege inwiefern vor dem Hintergrund der Wahlen im Iran und der allgemeinen Situation in China aktuell überhaupt in der Gesellschaft diese Maßnahme ernsthaft diskutiert werden kann. Selbst der Microblogging-Dienst Twitter hat seine Wartungsarbeiten auf Bitten der amerikanischen Regierung verschoben, um so sich im Iran aufhaltenden Journalisten und Informanten die Möglichkeit der anonymen Kommunikation zu ermöglichen. Unter dem Schild der Medienzensur wurde während den Wahlen Beobachtern aus dem Ausland jegliche Berichterstattung untersagt. Soviel zum Hintergrund.</p>
<p>Mit den sog. Internetsperren soll nach der Meinung Ursula von der Leyens, oder kurz Zensursula, der Anteil der pädophilen Netznutzer reduziert und die Verbreitung von entsprechendem Anschauungsmaterial unterbunden werden. Was sich im ersten Moment als nützlich erweist, ist aber auf den zweiten Blick lediglich der Gedanke eine juristische Korrektur am Anblick des Webs. Ein operativer Eingriff. Weder der Zugang zu den Websites wird dadurch verhindert, geschweige denn die Verbreitung nachhaltig bekämpft. Um einen Telefonanschluss unerreichbar zu machen, bedarf es schließlich auch mehr, als das bloße Ausreißen einer Seite des Telefonbuchs.</p>
<p>Wenn die Rede ist von einer virtuellen Welt zeichnen sich in meinem Kopf Phrasen zu einem Bild das die Filmemacher nicht schlechter visualisieren könnten. Da sehe ich Menschen in einem Raum, die mit ihren Fingern opto-elektronische Objekte durch den Raum schieben und sich mir dem Jenseits unterhalten. Kurz danach kommt mir dann der Gedanke, dass hier schlicht ein Monster geschaffen wurde, vor dem sich die Gesellschaft fürchten kann. Das Wutobjekt wird also greifbar und thematisiert. Aber ist <span style="text-decoration:line-through;">das WWW</span> die virtuelle Welt nicht vielmehr ein Bestandteil der Realität, ein Werkzeug der Gesellschaft? Und werden die Extreme, die auch in dieser Hinsicht existent sind, nicht vielmehr in den Vordergrund gerückt um eingrenzendes Handeln zu legitimieren? Es gibt bestimmt jene Art von Nutzern, die das Web als ihren Lebensraum verzeichnen und eine Verbindung zur Realität verloren haben. Dennoch haben es die überwiegende Mehrheit der Netznutzer nicht verdient über diesen Kamm geschert zu werden.</p>
<p>Es ist nicht zu verachten und zu denunzieren wenn Menschen innerhalb geschlossener Netzwerke wie Facebook ein Abbild ihres persönlichen Freundeskreises kreieren und überdies hinaus womöglich Freundschaften entstehen lassen. Diesen Menschen unter vorgehaltener Hand zu entgegnen, sie seien realitätsfern, entspricht keiner ernstzunehmenden Grundlage. Analog ist das Verfahren auf die Blogosphäre anwendbar. Diese neue Kultur hat es nicht verdient schon im Anfangsstadium schlechtgeredet zu werden. Potential ist jedenfalls genügend vorhanden.</p>
<p>In der Debatte um das Sperren von Seiten wird immer wieder damit argumentiert, das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein. Kein rechtsfreier Raum. Im Details betrachtet kommt man also immer und immer wieder auf diesen bereits weiter oben erwähnten Grundgedanken der Parallelgesellschaft. Hier das reale Leben mit Natur, Tieren und Rasierapparaten, da die virtuelle Randgesellschaft mit ihren Killerspielen, Blogs und Köstlichkeiten vom liefernden Italiener, die ohne jegliche gesetzliche Grundlage und Verfassung der Anarchie den Rang der Chaosstifter abläuft. Dabei ist der Umgangston doch der gleiche. Prêt-à-porter. In Internetportalen ist das Mobbing, die Diffamierung und das verbreiten gesetzwidrigen Parolen genauso verboten wie in der Fußgängerzone. Der Exhibitionismus ist ebenso untersagt wie das Glorifizieren von Straftaten. Insofern ist es mir schleierhaft, wie der Gedanke aufkommen kann, das Internet sei ein rechtsfreier Raum. Obwohl, genau betrachtet ist meine Kaffeetasse auch ein rechtsfreier Raum.</p>
<p>Gegen das geltende Recht verstößt in jedem Fall die Aktion Vorratsdatenspeicherung. Jeder Bürger wir hier unter Generalverdacht gestellt teil einer Straftat zu sein. Wer in Drogerien und Supermärkten teil eines Payback-Systems ist, ist sich wahrscheinlich seiner heroischen Rolle in keinster Weise bewusst. Die Operateure der Staatssicherheit hätten sich ein solches System der freiwilligen Datensammlung nur wünschen können. Heute Usus. Womöglich ist es die gleiche Art von Menschen, die damals gegen diese Maßnahmen vorgegeben sind und am lautesten Unrecht schrieen. Jedenfalls ist ein Konsens getroffen, nur noch eine Minderheit scheint es zu stören, dass grundlos Datensammlungen angelegt werden und so jeder, der Zugriff hat, einen umfassenden Einblick in die Privatsphäre des Menschen bekommt. Sicherheit wird ja groß geschrieben. Benjamin Franklin sagte einst <em>Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. </em>Die Vorratsdatenspeicherung ist nur ein Motor im Antrieb der gesellschaftlichen Paranoia. Ein weiterer sind die an öffentlichen Plätzen platzierten Kameras. Bisher konnte mir niemand die Frage beantworten aus welchem Grund da zahlreiche Bänder aufgezeichnet werden. Dennoch erzeugt es bei mir eine gewisse Unruhe, als wolle mir jemand Angst einjagen. Als würde mir jemand mitteilen wollen dass eine Gefahr unmittelbar bevorstünde. Sicherheit kann man niemals garantieren.</p>
<p>Was unter dem Deckmantel der Kinderpornographie diskutiert wird ist das Einrichten von Grundlagen, die eine Zensur gesetzeskonform installieren. Der bayrische Innenminister geht bereits einen Schritt weiter und verlangt das Sperren von rechtsextremen Webseiten. Eine so genannte Zensur. China ist in dieser Angelegenheit bereits einen Schritt weiter und zensiert schon unabhängigen informationserstattenden Medien, sodass die Bürger auch nur die wirklich wichtigen Themen zu fressen bekommen. Nach den Präsidentschaftswahlen im Iran gleiches Spiel mit anderen Akteuren. Journalisten wurde das Berichterstatten verboten, sogar dafür gesorgt, dass es überhaupt nicht erst möglich war indem eine Überwachung installiert wurde. Die von der Regierung beeinflusste Medienlandschaft zeichnete dann das Bild, welches alle sehen sollten. Leider entsprach das nicht der Realität, wie Videos auf der Plattform youtube, (Kurz-)Nachrichten beim Microblogging-Dienst Twitter und Fotos bei Flickr zeigten. Es ist bestimmt ein anderes Ausmaß, aber im Grunde das gleiche Werkzeug. Zensur.</p>
<p>Erst wenn das Bewusstsein wiederkommt, dass mit den Werkzeugen der Vorratsdatenspeicherung, Überwachung von öffentlichen Plätzen und der Internetsperren lediglich eine grundlose Angst erzeugt worden ist, eine Angst die erzeugt worden ist um die Werkzeuge zu legitimieren und zu installieren. Erst wenn das Bewusstsein wiederkommt, dass die Angst unbegründet ist und dass auch die installierten Werkzeuge keine Sicherheit bieten, dass sie in geringem Maße vielleicht erträglich sind, in ihrer Summe aber eine unterbewusste Bedrückung der Freiheit produzieren. Erst dann platzt die Blase. Die Ultima Ratio als Ursprung der scheinbar notwendigen Polemik.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn Unternehmen twittern]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/21/wenn-unternehmen-twittern/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 10:17:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/21/wenn-unternehmen-twittern/</guid>
<description><![CDATA[bitte klicken sie hier auf die Leseempfehlung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>bitte klicken sie hier auf die <a href="http://www.trendopfer.de/wahrheit/2009/08/wenn-unternehmen-twittern/">Leseempfehlung</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Unterscheidung von Geist und Körper resultiert aus einer Behinderung unseres Gedächtnisses..]]></title>
<link>http://metasubjekt.wordpress.com/2009/08/20/die-unterscheidung-von-geist-und-korper-resultiert-aus-einer-behinderung-unseres-gedachtnisses/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 20:02:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>ELIASS</dc:creator>
<guid>http://metasubjekt.wordpress.com/2009/08/20/die-unterscheidung-von-geist-und-korper-resultiert-aus-einer-behinderung-unseres-gedachtnisses/</guid>
<description><![CDATA[Mit dieser These läßt sich gut denken. Unser einheitliches Erleben unterscheiden wir in körperlich u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit dieser These läßt sich gut denken.<br />
Unser einheitliches Erleben unterscheiden wir in körperlich und geistige Erlebnisse, weil unser Verstand nichts darstellen kann, das beides zugleich ist.<br />
Man möge mir bitte die Schädeldecke öffnen, damit ich mit meinen Fingern mein Gehirn betasten kann: Ein gruseliges Gefühl befällt mich, während meine Fingerspitzen über die weiche, warme, feuchte Oberfläche meines Gehirns gleiten. Ich breche den Vorgang ab. Meine Schädeldecke ist wieder geschlossen. Nun erinnere ich mich an das soeben erlebte.<br />
Wie könnte ich die Sinneserfahrung meiner Finger und das begleitende seltsame Gefühl mit Worten ausdrücken, die beides zugleich beschreiben? Es geht nicht, obwohl ich beides zugleich erlebt habe. Das einheitliche Erleben muß in die Kategorien von Körper und Geist zerlegt werden, um es beschreiben zu können. Und schlimmer noch: Ich muß die Beschreibungen nacheinander formulieren. Beide Sätze könnten nicht gleichzeitig formuliert oder gelesen werden, sondern nur nacheinander. Das einheitliche Selbsterleben zerfällt in zeitlich aufeinanderfolgende Teilaspekte dieses Erlebens sobald man es erinnert, um es zu beschreiben: Ein Schisma unserer Selbsterfahrung, die den Beschränkungen unseres Gedächtnisses unterworfen ist. Es merkt sich Erlebnisse, indem es sie zuvor in Erlebnisse der Sinnesorgane und Erlebnisse der inneren Befindlichkeit unterscheidet, die ohne Mitwirkung von Sinnesorganen zustande kommen. Wenn ich ein Erlebnis beschreibe und danach die Erinnerung an dieses Erlebnis mit dessen Beschreibung vergleiche, dann erscheint mir das Erlebnis wie ein Pullover und dessen Beschreibung wie der lange Faden, aus dem er gestrickt gewesen ist. Wenn ich die Bedeutung des Fadens aufnehme, dann ist das, als würde ich diesen wieder zu dem Pullover stricken der er einmal war.</p>
<p>Das Strickmuster sind die Regeln, nach denen wir Sprache verstehen und die Bedeutung aus der Beschreibung rekonstruieren. Können wir sicher sein, daß die Rekonstruktion dieses Pullovers mit dem Original übereinstimmt? Hinzu kommt: Was beschrieben worden ist, ist schon nicht mehr das Orginal, sondern nur unsere Erinnerung daran. Also das, was uns von dem Erlebnis im Gedächtnis übrig geblieben ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Efterlivsformalia]]></title>
<link>http://valross.wordpress.com/2009/08/18/efterlivsformalia/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 14:24:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>valröss</dc:creator>
<guid>http://valross.wordpress.com/2009/08/18/efterlivsformalia/</guid>
<description><![CDATA[En dag kommer jag att dö. Ni vet det, jag vet det. Que sera sera. Och sedan då? Trots en teoretisk m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[En dag kommer jag att dö. Ni vet det, jag vet det. Que sera sera. Och sedan då? Trots en teoretisk m]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bahn kommt]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/17/die-bahn-kommt-2/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:27:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/17/die-bahn-kommt-2/</guid>
<description><![CDATA[die Vorfreude steigt. Nur nochmal schnell von der Website bestätigen lassen dass alles nach Plan läu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>die Vorfreude steigt. Nur nochmal schnell von der Website bestätigen lassen dass alles nach Plan läuft und auf Nummer sicher gehen, dass man auch die richtigen Zahlen zum Gleiswechsel im Kopf hat. Und da stand er, der Plan. Rote Zeichen machen allerdings deutlich, dass hier was nicht nach Plan läuft. Und so werden aus der eigentlichen Pufferzeit von 10 Minuten, in der man durchaus sehr locker zum nächsten Gleis stampfen kann, 2 Minuten. Hier wird also ein Sprint erforderlich, dem sich offensichtlich noch mehrere Passagiere anschließen wollen, denn umso näher der Bahnhof des Umsteigens kommt, desto dünner wird die Luft vor der geschlossenen Tür. Die aufgeregte Menschenfülle schaut akribisch auf die Uhr, wirkt nervös und fiebert hydrierend dem zischenden Entriegeln der Türen entgegen. Die Bahn steht, die Türen springen auf, Menschen rennen los.Im letzten Moment noch den anvisierten Bahnsteig erreicht um nach Luft schnaufend den Regionalexpress mit Anwesenheit zu beglücken. Dieser macht auch keinen Hehl daraus sich im nächsten Moment in Bewegung zu setzen.</p>
<p>Der Abend nimmt seinen Lauf und irgendwann ist auch dessen Ende erreicht. Nach kurzer Überlegung, dem Blick auf Uhr und Plan wurde die Dringlichkeit ins Bewusstsein gerufen, dass der nächste Sprint anliegt. Es wäre jedoch langweilig, wenn hier keine Steigerung stattfinden. So wurde aus <em>B</em><em>ahnsteig zu Bahnsteig</em> schlicht <em>Innenstadt zu Bahnhof</em>. Aus 200m also 2000m. Mit gesunder Farbe im Gesicht und dem plötzlichen Verlangen ins heimische Bett zu fallen, suchten wir uns also einen Platz im Zug dieser Richtung. Erstaunlich ruhig und behutsam gondelte uns die Regionalbahn also wieder zurück.</p>
<p><em>Sehr verehrte Mitreisende, aufgrund von Bauarbeiten verzögert sich unsere Fahrt um 20 Minuten. Ich wiederhole&#8230;</em></p>
<p>Die Rechnung, wie viel Zeit uns noch von dem 10 minütigen Zeitpolster bleibt, ist recht einfach und doch so bitter. Die Ansage, <em>dass Passagiere nach Heidelberg ihren Anschlusszug noch erreichen werden</em>, er wiederholte, <em>dass die Passagiere den Anschlusszug&#8230;</em> tröstete hingegen kaum. Vor den Türen sammelten sich diesmal keine Menschenmassen und auch zum Sprint setzte niemand mehr an. Auf dem Bahnsteig war es ruhig, die Passagiere schlenderten dem Ausgang entgegen und fanden eine Ansammlung Taxen, deren Motoren liefen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bildung! -Gesundheit.]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/15/bildung-gesundheit/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:56:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/15/bildung-gesundheit/</guid>
<description><![CDATA[In so ziemlich jedem Wahlprogramm der volkstümlichen Parteien findet der Punkt Bildung eine gewisse ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In so ziemlich jedem Wahlprogramm der volkstümlichen Parteien findet der Punkt Bildung eine gewisse Aufmerksamkeit. Da ist die Rede von der Zukunft, der Nachhaltigkeit und so weiter. Die einzige Lösung so scheint es, ist es mehr Geld ins Bildungssystem zu pumpen und schon spuckt es die kreativsten Denker, die versiertesten Ingenieure und die wissenschaftlichsten Forscher aus. Doch wer sich mal die rosa Brille abzieht und sich die Realität betrachtet, der wird feststellen, dass Geld nur ein Mittel ist, das das Erreichen eines Zwecks zwar leichter machen kann, ihn aber auch ebenso schnell verschleiern kann.</p>
<p>In Wirklichkeit bildet sich doch verstärkt eine Ellbogengesellschaft, in der jeder am eignen Weiterkommen und am Durchbringen der eignen Interessen orientiert. Zwar wird von den Institutionen immer mehr auf Teamwork gesetzt und Projektarbeit finden auch verstärkt statt, doch wird in der Zusammenarbeit unter Zwang nicht die Kreativität gefördert, sondern das Gefühl hervorgerufen, dass da die eigene Leistung unter der Beschränktheit des Umfeldes leidet. Es geht schlicht nicht um das Ergebnis, sondern um die Bewertung des Ergebnisses. Das Einstellen des persönlichen Bedürfnisses, im Idealfall würde es so aussehen, dass das eigene Wirken als Teil eines Konstruktes angesehen wird und das Bedürfnis dann befriedigt ist, wenn die eigenen Ansprüche erreicht worden sind. Vielmehr geht es allerdings um das Befriedigen der Bedürfnisse der bewertenden Personen, die Bewertung ist wichtig, nicht das Ergebnis soll also heißen, dass nicht zählt ob man selbst mit der Leistung zufrieden ist, sondern ob der Bewertende die Bestnote verteilt hat. Ist die Bestnote erreicht, ist das Bedürfnis gestillt. Anhand dieser Mentalität leidet die kreative und inspirierende Denkweise enorm, denn es geht nicht mehr um das Verstehen von Themenkomplexen, die notwendige Orientierung um die Funktionsweise, die Einordnung oder die Verwendung von Konstrukten zu realisieren, das für die Entwicklung meines Erachtens allerdings sehr wichtig ist. Die Arbeitsweise erfährt in dieser Phase eine komplette Umstrukturierung. Durch die Zielsetzung das beste Ergebnis zu erreichen, rücken themenbezogene Sachverhalte in den Hintergrund, denn um das beste Ergebnis zu erreichen genügt in den meisten Fällen Auswendiglernen. So lässt also nicht nur die Qualität der Bildung nach, sondern auch das Wissen über die Arbeitsweise, mit relevanten Informationen umzugehen, wissenschaftlich zu arbeiten, kreativ zu forschen und entwickeln.</p>
<p>Erfahrungsgemäß fliest das zusätzliche Geld in die Ausgestaltung von Computerpools, die im Informationszeitalter besondere Bedeutung erfahren, da schätzungsweise ohnehin 9 von 10 Schülern und Studenten eine solche Maschine besitzen. Oder aber das Geld wird in die Renovierung von Gebäuden gesteckt. Man kann hier mit Sicherheit etwas positives vernehmen, allerdings wäre an anderer Stelle eine Umstrukturierung wesentlich sinnvoller. Durch die Umstellung der Studiengänge auf ein Bachlor-/Mastersystem erfährt die Studiendauer eine radikale Kürzung. Zeit, die von den Studenten bisher genutzt worden ist um sich einen Überblick über die Themen zu verschaffen. Diese kreative Zeit wird durchtrieben von Prozessen, die durchaus zukunftsrelevant sind. Die Studenten sind dieser allerdings beraubt worden, Inhalte des Studiums wurden komprimiert, verwandte Veranstaltungen wurden schlicht kurzum zusammengelegt um Zeit zu sparen. Auch hier zu Lasten der Qualität. Als Grund für die schnellere Durchlaufzeit wird erörtert, dass Studenten nicht mehr so viel Zeit an den Hochschulen verbringen sollen und stattdessen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Aber warum? Was gut werden soll, braucht halt seine Zeit.</p>
<p>Im Zuge des Bologna-Prozesses soll zudem das Studiensystem europaweit angepasst werden, um den Studenten die Möglichkeit eines Auslandaufenthalts zu ermöglichen. Soweit so gut. Doch was nutzt der beste Plan, wenn die Realität einen anderen Weg geht. Der deutsche Bachlor wird in den meisten Fällen nicht anerkannt, die Umsetzung des Plans ist weitestgehend missraten. Das ursprüngliche Vorhaben, mit dem Bachlor eine Art Grundstudium zu realisieren um im nachfolgenden Masterstudiengang einen Schwerpunkt gezielt zu setzen und vermitteln, findet leider bisher nur auf dem Papier statt. Ein Großteil der Betroffenen weiß nicht mit den Verwirrung stiftenden Titeln umzugehen und so wird schlicht das traditionsreiche Diplom durch den Bachlor ersetzt. Ist halt einfach. Die beiläufige Erklärung, dass der Bachlor eine Basis für den wirtschaftlichen Einstieg bietet, erscheint für die industriellen Studiengänge logisch, doch findet die gleiche Aussage bei Geisteswissenschaftlern wenig Zustimmung. Interesse sowieso nicht.</p>
<p>Der Weg, mehr Geld in Bildung zu investieren ist mit Sicherheit der richtige. Allerdings gibt es bis zum Ziel, eine bessere Bildungspolitik zu etablieren, viele andere Sachen, die man mit Geld zwar nicht bezahlen kann, die aber von der Wichtigkeit in nichts nachstehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[nur kurz zu Besuch]]></title>
<link>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/13/118/</link>
<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 16:38:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>gurkenwasser</dc:creator>
<guid>http://gurkenwasser.wordpress.com/2009/08/13/118/</guid>
<description><![CDATA[egal wo ich hinsah, überall standen Menschen mit digitalen Camcodern herum und filmten Häuser. Ist d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-117" title="FFM" src="http://gurkenwasser.wordpress.com/files/2009/08/img_2799.jpg" alt="FFM" width="752" height="500" /></p>
<p>egal wo ich hinsah, überall standen Menschen mit digitalen Camcodern herum und filmten Häuser. Ist da etwa ein Trend an mir vorbeigezogen? In jedem Fall hat es mich verblüfft und sehr fraglich gestimmt. Am Main angekommen, habe ich dann noch einem jungen britischen Paar geholfen sich auf einem Bild im Vordergrund des treibenden Stroms und einer touristisch unbedeutenden Kirche festzuhalten. Gute Tat vollbracht und mich dann wieder auf den Heimweg gemacht. Achtung! Reimemonster.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
