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	<title>kolonialroman &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kolonialroman/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kolonialroman"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 01:46:59 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Unter dem Safranmond]]></title>
<link>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/09/13/unter-dem-safranmond/</link>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 01:13:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kurzbeschreibung Oxford, 1853: Maya Greenwood träumt von einem Leben in der Ferne. Als ihr Bruder Jo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Kurzbeschreibung<br />
Oxford, 1853: Maya Greenwood träumt von einem Leben in der Ferne. Als ihr Bruder Jonathan, der in der britischen Armee in Indien dient, zum Heimaturlaub kommt, ist Maya wie gebannt von seinen Geschichten über die geheimnisvolle fremde Welt. Beim Abendessen mit einer Reisebekanntschaft ihres Bruders, dem Unteroffizier Ralph Garrett, verliebt sie sich auf den ersten Blick in den attraktiven Mann. Ihre Familie ist gegen die Verbindung, und so brennt Maya kurzentschlossen mit Ralph durch. Die Armee schickt Ralph allerdings nicht nach Indien zurück, sondern ins südwestliche Arabien. Als Maya in die Hände von Beduinen gerät, erlebt sie das wahre Arabien &#8211; und sie muss sich eingestehen, dass der Anführer der Wüstenkrieger, der charismatische Rashad al-Shaheen, auch ihr Herz gefangen hält &#8230;</p>
<p>Über den Autor<br />
Nicole Vosseler stammt aus Villingen-Schwenningen. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und Konstanz. Sie lebt und arbeitet in Konstanz.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.amazon.de/Unter-dem-Safranmond-Nicole-Vosseler/dp/378572330X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1221267311&#38;sr=8-1">Amazon</a></p>
<p>Ich weiß nicht, ob es an mir oder dem Buch liegt, aber dieses Buch von Vosseler ging im Gegensatz zu ihren früheren gar nicht an mich. Gut möglich, dass die Zeit für solche Bücher bei mir abgelaufen ist.</p>
<p>Es wird kein Stereotyp ausgelassen: Die intelligente Heldin, die nicht allzu hübsch ist und vor Wissensdurst und der Moral ihres Zeitalters erstickt; die nur auf Schönheit bedachte Schwester; der unverständnisvolle Ehemann und der einfühlsame, fremdländische Liebhaber&#8230; .Dazu der obligatorische Sepoy-Aufstand, bei dem in Romanen vermutlich mehr Menschen umkamen, als bei dem tatsächlichen Ereignis.<br />
Bei vielen Autoren wäre das gründlich schief gegangen, aber es ist Vosselers Meisterschaft zu verdanken, dass die Figuren recht glaubwürdig und lebendig geworden sind. Dabei wird viel mit Farben gearbeitet, um die Charaktere zu beschreiben, was die Szenen sehr plastisch ablaufen lässt. Schön beschrieben wird die Enge, welche das viktorianische Zeitalter auszeichnete &#8211; ich war geschockt in der Szene, als die Mutter Mayas nach Jahren der Trennung keinen Zugang zu ihrer (damals durchgebrannten) Tochter fand.<br />
Trotzdem fehlte mir diesmal der Saugeffekt, der sonst die Bücher der Autorin auszeichnet.</p>
<p>Hintergrundinfos zu dem Roman gibt es auf der vorbildlichen <a href="http://nicole-vosseler.de/index.php?start=24">Webseite </a>der Autorin.</p>
<p># Gebundene Ausgabe: 588 Seiten<br />
# Verlag: Luebbe Verlagsgruppe; Auflage: 1 (12. August 2008)<br />
# Sprache: Deutsch<br />
# ISBN-10: 378572330X<br />
# ISBN-13: 978-3785723302<br />
# Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,2 cm</p>
<p><a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=32792">Weitere Meinungen</a></p>
<p><a href="http://nomadenseele.files.wordpress.com/2008/09/5197cmroyjl_ss500_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-634" title="5197cmroyjl_ss500_1" src="http://nomadenseele.wordpress.com/files/2008/09/5197cmroyjl_ss500_1.jpg" alt="" width="477" height="477" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tage in Burma]]></title>
<link>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/06/13/tage-in-burma/</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 00:55:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/06/13/tage-in-burma/</guid>
<description><![CDATA[Hauptcharakter ist der 35-jährige alleinstehende englische Holzhändler Flory, der stark unter der Ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Hauptcharakter ist der 35-jährige alleinstehende englische Holzhändler Flory, der stark unter der Einsamkeit des Lebens in der Kolonie leidet. In dieser Einsamkeit lebt Flory zu Beginn des Buches schon 10 Jahre und zeigt sich stark gezeichnet von dem Leben zwischen den zahlreichen Ausschweifungen in englischen Clubs und den Zusammenkünften mit einheimischen Huren. Linderung findet er nur in den Gesprächen mit dem indischen Arzt Dr. Veraswami. Dieser ist ein begeisterter Anhänger der englischen Kultur, von der er selbst aber ausgeschlossen wird. Somit bildet Veraswami einen optimistischen Gegenpol zu Florys pessimistischen Ansichten zum Kolonialismus.</em></p>
<p><em>Im Verlaufe des Buches verliebt er sich unglücklich in die snobistische aber mittellose Elizabeth und gerät in die Verstrickungen einer durch den birmanischen Distriktrichter U Po Kyin initiierten Intrige gegen Dr. Veraswami.</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tage_in_Burma">Wikipedia</a>)</p>
<p>Wer erfahren möchte, wie der Kolonialismus wirklich aussah und nicht die verkitschte Version a`la *<a href="http://www.amazon.de/Tage-Monsuns-Laila-El-Omari/dp/3426638207/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1213317360&#38;sr=8-1">Tage des Monsuns</a>* (Laila el Omari)  und *<a href="http://www.amazon.de/Himmel-%C3%BCber-Darjeeling-Nicole-Vosseler/dp/3404158474/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1213317432&#38;sr=1-2">Himmel über Darjeeling</a>* (Nicole C. Vosseler) ist bei diesem Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell">George Orwell</a> richtig. Deutlich tritt der Rassismus der Engländer hervor, besonders in ihren Gesprächen im Club. Auch der Begriff *Ehre* ist nur ein Wort, mit welchem sich wunderbar gegen andere fechten lässt.<br />
Die Behandlung der Eingeborenen wird realistisch geschildert, als ein Junge erblindet wird der Weiße z.B. nicht zur Rechenschaft gezogen. Dennoch auch unter den Birmanern gibt es Machtkämpfe und nicht alle Progatonisten unter ihnen sind gute Charaktere.<br />
Gut beschrieben ist auch der Kampf aller mit dem Klima, wo in den Kitschromanen  alle Leute aspetisch rumlaufen, wird in diesem Buch geschwitzt und mit Hitzepickeln gekämpft.</p>
<p>Und wer sich je gefragt hat, wie die heutigen Machthaber Burmas das Elend der Bevölkerung mit ihrem buddhistischen Glauben vereinbaren, wird in der Person U Ko Kyin fündig, welcher seine Untaten mit Spenden aufzuwiegen versucht.</p>
<p>Einziges Manko:<br />
Wirklich Birmaspezifisch wie in *<a href="http://www.amazon.de/Glaspalast-Amitav-Ghosh/dp/3442730368/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1213318010&#38;sr=1-1">Der Glaspalast</a>* von Ghosh wird das Land nicht geschildert. Die Handlung könnte ebenfalls in Indien spielen, erhält dadurch andererseits eine erschreckende Universalität.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Glaspalast]]></title>
<link>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/05/14/der-glaspalast/</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 22:08:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/05/14/der-glaspalast/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe den Glaspalast von Amitav Gosh angefangen, um zu erfahren, wie es zu den heutigen Zuständen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe den Glaspalast von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amitav_Ghosh">Amitav Gosh </a> angefangen, um zu erfahren, wie es zu den heutigen Zuständen in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birma">Birma</a> zu erfahren, bzw. wie es dazu kommen konnte. Leider kommt diese Epoche erst auf den letzten 70 Seiten vor und der Pusch der Generäle wird in einem Satz abgehandelt. Trotzdem waren selbst diese Seiten schrecklich, so scheint es ein Gesetz dort zu geben, dass man einen Antrag stellen muß, bevor man bei anderen übernachtet &#8211; ob verwandt oder nicht.</p>
<p>Deswegen war das Buch aber keineswegs schlecht:<br />
Die Familiensaga fängt bei einem jungen Inder, der nach Burma reist um ein Auskommen zu finden und die Vertreibung des letzten Königs nach Indien an. Ausführlich wird vom Aufstieg des Inders im teakholzhandel, vom Leben der königlichen Familie erzählt. Später wird eine Art chinesischer (?) Ziehvater eingeführt, aus dem eine chinesisch(?)-amerikanische Familie entspringt. Der junge Inder gründet derweil mit einer Angestellten der royalen Sippe eine Familie. Erzählt werden die Erlebnisse der verschiedenen Generationen, sowie der Frau des Verwalters des königlichen Ortes.</p>
<p>Durch diese Vielfalt wird die Geschichte Birmas und Indiens ausgebreitet, spannend geschrieben und nie langweilig. Nur mit den verschiedenen Stämmen bin ich ins Schleudern geraten. Insgesamt ein wunderschönes Buch, welches sich wohltuend aus dem Einheitsbrei der Kolonialromane raushebt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Glaspalast-btb-Amitav-Ghosh/dp/3442730368/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1210802293&#38;sr=8-1">Amazon</a></p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/5601.html">Perlentaucher</a></p>
<p><a href="http://www.amitavghosh.com/">Webseite des Autors</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tage des Monsuns]]></title>
<link>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/04/15/tage-des-monsuns/</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 15:38:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/04/15/tage-des-monsuns/</guid>
<description><![CDATA[Kurzbeschreibung 1875: Inmitten der üppigen Schönheit Südindiens lebt Katrina Alardyce nach einer sk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Kurzbeschreibung<br />
1875: Inmitten der üppigen Schönheit Südindiens lebt Katrina Alardyce nach einer skandalösen Scheidung zurückgezogen bei ihrem Bruder. Der damit verbundenen Unmündigkeit hofft sie durch eine Vernunftehe mit dem undurchsichtigen Aidan Landor zu entkommen. Mit ihrer Mitgift erwirbt er eine Teeplantage in den fruchtbaren Bergen von Nilgiri. Doch es ist überwiegend Katrina, die sich den Teegärten widmet, denn Aidan verschwindet immer wieder unter fadenscheinigen Begründungen. Mehr und mehr wird Katrina bewusst, dass sie kaum etwas von ihrem Mann weiß, an den sie mittlerweile mehr als nur Vernunft bindet ..</em></p>
<p>Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es die Gesellschaft Indiens zur Kolonialzeit wunderbar ablichtet. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Menschen zueinander gestanden haben (in dem Buch), auch wenn die Umstände gegen sie sprachen. Leider gibt es so etwas in Wirklichkeit gar nicht.<br />
Was ich ein wenig abrupt fand, war das Ende des Buches:<br />
Über das weitere Schicksal von Gillian (einer abgelegten Gebliebten des besten Freundes von Aidan) erfährt man gar nichts. Sie geht zurück nach Kalkutta, aber ob ihre Eltern sie wieder aufnehmen, hätte in Form eines Briefes beantwortet werden können.<br />
Auch über das weitere Leben von Aidan und Katarina nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft erfährt man gar nichts. Mir kommt es so vor, als wären der Autorin entweder die Ideen ausgegangen oder sie hätte vor Abgabedruck das Buch schnell fertig schrieben müssen. So bleibt ein fader Nachgeschmack eines an sich nicht schlechten Buches.</p>
<p><a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?postid=784950">Büchereule</a></p>
<p><a href="http://www.histo-couch.de/laila-el-omari-tage-des-monsuns.html">Histo-Couch</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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