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	<title>konfliktlosung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/konfliktlosung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "konfliktlosung"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 00:12:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Die Wahrheit ansprechen, auch wenn’s weh tut]]></title>
<link>http://sjgriebel.wordpress.com/2009/10/03/wahrheit-ansprechen/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:37:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>sjgriebel</dc:creator>
<guid>http://sjgriebel.wordpress.com/2009/10/03/wahrheit-ansprechen/</guid>
<description><![CDATA[Mit dieser Aufforderung habe ich vor einigen Jahren mal eine eMail an meinen damaligen Chef geschlos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit dieser Aufforderung habe ich vor einigen Jahren mal eine eMail an meinen damaligen Chef geschlossen. Ich hatte mich zu diesem Brandbrief entschlossen, da ich den Eindruck hatte, dass sich ein unguter Kommunikationsstil breit gemacht hatte: nämlich mehr übereinander zu sprechen statt miteinander. Diese schließenden Worte haben anscheinend getroffen, denn prompt setzte hektische Betriebsamkeit ein und nach vielen Einzelgesprächen kam das Thema auf die Agenda der nächsten Teamsitzung. Nachdem man sich wechselseitig ausgesprochen hatte, hat sich die Kommunikationskultur auch spürbar zum Guten verändert.</p>
<p>In einem anderen weit zurückliegenden Fall erschien mir ein Problem verursacht durch einen Kollegen aufgrund seiner ethischen und möglicherweise rechtlichen Dimension so groß, dass ich fürchtete, es alleine nicht angemessen lösen zu können, sondern im Zweifelsfall eher Schaden als Nutzen stiften würde. Ich zog daher, sowie ich von dem Fall Kenntnis gewonnen hatte, berufene Dritte hinzu. Der Fall und die weitere Entwicklung entpuppten sich dann in der Tat als schwierig, insbesondere in seinen zwischenmenschlichen Dimensionen, und es brauchte eine ganze Weile ihn einigermaßen befriedigend abzuschließen.</p>
<p>Jeder kennt diese Situationen, in denen man nicht den Mut findet, den Verursacher für Missstände konkret und direkt anzusprechen. Weil wir diesen Mut nicht haben, gehen wir einander lieber aus dem Weg. Statt das Problem anzugehen, hoffen wir, dass es sich schon von alleine erledigen wird. Das Gegenteil trifft zu: unerwünschtes Verhalten findet nicht korrigiert, sondern erweist sich in einem gewissen Sinne erfolgreich und wird somit verstärkt. Der einzige Ausweg ist also, Mut aufzubringen und die Initiative und das Wort zu ergreifen. Dies ist alles andere als einfach und auch die besten Absichten können fürchterlich nach hinten losgehen. Wenn man es falsch anpackt, setzt man die Spirale nach unten durch gegenseitige Vorwürfe einfach weiter fort.</p>
<p>1. Schritt: Wo liegt das Problem?<br />
Ist es ein konkretes Ereignis, welches stört, dann sollte ich dieses ansprechen. Oder tritt das Verhalten regelmäßig oder wiederholt auf, dann muß dieses Muster zum Thema werden. Oder liegen Schwierigkeiten in Wahrheit noch tiefer, sprich auf der Beziehungsebene, ausgedrückt durch mangelnden Respekt, Vertrauen oder Zuversicht in den anderen?</p>
<p>2. Schritt: Wie könnte eine Lösung aussehen?<br />
Man ist noch keinen Schritt weiter gekommen, wenn man sich nicht Gedanken zu einer möglichen Lösung gemacht. Was genau erwartet man von dem anderen eigentlich? Wie kann eine gemeinsame Zukunft aussehen? Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, es kann also nur um eine positive gestaltete gemeinsame Zukunft gehen.</p>
<p>3. Schritt: Positive Gesprächsatmosphäre herstellen<br />
Wenn man sein Gegenüber öffnen will, sollte man alles unterlassen, was eine defensive Haltung oder gar einen Gegenangriff provoziert. Stattdessen sollte man ruhig, sachlich und ernsthaft seine Punkte vorbringen.</p>
<p>Wenn dies so leicht wie beschrieben wäre, dann wäre doch alles ganz einfach. Ist es offenbar aber nicht. Die man sich endlich zu einem klärenden Gespräch durchgerungen hat, ist in aller Regel die Lage bereits so verfahren, dass auf der Beziehungsebene ganz viele Verletzungen entstanden sind. Die resultierenden negativen Emotionen machen es uns so schwer, konstruktiv miteinander umzugehen. Die Kunst liegt also darin, diese Emotionen für eine gewisse Zeit auszublenden. Ziel des Gespräches ist es ja nicht, einen neuen besten Freund zu gewinnen, sondern man hat schon ganz viel gewonnnen, wenn man zu einem funktionierenden Miteinander zurückfindet. Auf dieser wieder gewonnenen Vertrauensbasis kann man dann weiter konstruktiv aufbauen und vielleicht eines Tages tatsächlich einen neuen Freund finden.</p>
<p>Literatur: Kerry Patterson: Crucial Conversations</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine fremde Freundin - Wenn Tempramente aufeinanderprallen]]></title>
<link>http://aufimmerundewig.wordpress.com/2009/10/02/meine-fremde-freundin-wenn-tempramente-aufeinanderprallen/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 16:03:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carolina Asuquo-Brown</dc:creator>
<guid>http://aufimmerundewig.wordpress.com/2009/10/02/meine-fremde-freundin-wenn-tempramente-aufeinanderprallen/</guid>
<description><![CDATA[Sicherlich neigen wir in den allermeisten Fällen dazu, uns mit Menschen anzufreunden, die uns ähnlic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://aufimmerundewig.wordpress.com/files/2009/10/discrimination.jpg"><img src="http://aufimmerundewig.wordpress.com/files/2009/10/discrimination.jpg?w=300" alt="discrimination" title="discrimination" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-607" /></a>Sicherlich neigen wir in den allermeisten Fällen dazu, uns mit Menschen anzufreunden, die uns ähnlich sind. Grundwerte, Interessen und Temprament sind Aspekte, die wir oft mit unseren besten Freundinnen gemeinsam haben.<br />
Eines der grundsätzlichen Persönlichkeitsmerkmale, anhand dessen wir uns unterscheiden, sind Intro- oder Extrovertiertheit. Einige wenige Menschen sind an den extremen Enden des Spektums zu finden, aber die meisten von uns bewegen sich irgendwo auf diesem Spektrum und sind mehr oder weniger introveritiert/extrovertiert. Manchmal entwickeln wir uns auch im Laufe des Lebens stärker in die eine oder andere Richtung, immer vorhandene Tempramentsunterschiede können sich verstärken und die Freundschaft belasten. Wenn eine Freundin immer häufiger den Freundinnen-Abend zu zweit bei einem Wein favorisiert, während die andere gar nicht genug andere Menschen um sich haben kann-wenn wir ganz unterschiedlich auf die gleiche Situation reagieren und das zum Problem wird.<br />
Auch in engen Freundschaften kann es bei allen schönen Gemeinsamkeiten aufgrund von Temramentsunterschieden zu Konflikten kommen, für deren Bewältigung wir Veständnis für diese Unterschiede brauchen.</p>
<p>Zu diesem Thema habe ich den Artikel <a href='http://aufimmerundewig.wordpress.com/files/2009/10/eine-frage-der-personlichkeit2.pdf'>Eine Frage der Persönlichkeit</a> geschrieben, der Gedankenanregung geben kann, über die eigene Konstitution und die unserer Freundinnen nachzudenken und darüber wie diese unsere Freundschaften beinflußen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachbars Landkarte]]></title>
<link>http://kickstartlife.wordpress.com/2009/09/28/nachbars-landkarte/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 06:33:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sabine Weiss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kennen Sie dieses unbestimmte Gefühl, wenn Sie eine Wohnung betreten und wissen sofort – das ist DIE]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kennen Sie dieses unbestimmte Gefühl, wenn Sie eine Wohnung betreten und wissen sofort – das ist DIE Wohnung? Hell und freundlich, die Luft ist frisch, der Schnitt ist praktisch und da zu sein fühlt sich einfach gut an? 2005 hatte ich das Glück, genau so eine Wohnung für mich zu finden.</p>
<p>Aus meiner früheren Altbauwohnung war ich es gewöhnt, Musik spielen zu können – und zwar laut. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Während dem Einziehen in mein neues Heim hörte ich also wie gewohnt – genau so lang, bis die Nachbarin an der Tür stand und sich über den Lärm beschwerte. Sie war um die 70, alleinstehend und wohnte direkt unter mir. Ich liebte meine neue Wohnung, wollte keinen Streß und versprach, ab sofort rücksichtsvoller zu sein.</p>
<p>Fortan hörte ich nur mehr leise Musik – und dennoch. Meine Nachbarin beschwerte sich immer wieder über die Lärmbelästigung. Ich war schon recht verwundert, ob die Wände tatsächlich so hellhörig waren? Komisch wurde das Ganze erstmals, als sie anklopfte und ich gar keine Musik laufen hatte. Oder sich aufregte über die gestrige Nacht und ich gar nicht zu Hause übernachtet hatte. Irgendwann erklärte sie mir, dass ich mir auch ein neues Gerät hätte, das die ganze Nacht klicken und ihr den Schlaf rauben würde. <em>„Wissen Sie, ich hab mein Schlafzimmer ja unter Ihrem Wohnzimmer, da hör ich doch alles.“ </em></p>
<p>Mit der Zeit wurde die Situation richtig unangenehm. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte. Wenn ich an ihrer Tür vorbeiging, beeilte ich mich. Auf der Straße versuchten wir beide, auszuweichen. Wir grüßten uns nicht mehr. Manchmal hörte ich, wie sie mir hinten nach motzte oder sich bei Nachbarn über die unfassbare Lärmbelästigung von mir beschwerte. Ich konnte ihre Phantomgeräusche nicht nachvollziehen und fühlte mich nur noch belästigt. Sie umgekehrt fühlte sich nicht ernst genommen, sie sei doch nicht verrückt und würde sich das einbilden! Irgendwann antwortete ich nur mehr, sie solle doch die Polizei rufen und knallte die Tür zu.</p>
<p>2008 fand ich meine nächste tolle Wohnung und während dem Packen stand dann plötzlich tatsächlich die Polizei da. Als sie sahen, dass ich ohnehin ausziehen würde, gingen die Beamten zurück zur Nachbarin, die furchtbar zu toben begann, warum denn nichts unternommen werde. Als ich in dieser Nacht heimkam, wurde die alte Frau gerade mit der Rettung abgeholt. Trotz aller Streitigkeiten (oder gerade deswegen?) fühlte mich irgendwie betroffen. Sie kam auch nicht mehr zurück und einige Tage dachte ich wirklich <em>„Meine Güte, sie hat sich so aufgeregt, dass sie der Schlag getroffen hat!“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ja, so kann Drama auch seinen Lauf nehmen.<br />
Ich erzähle diese Geschichte gern in Seminaren, wenn zB um unsere Landkarten geht. Im NLP ist damit die Idee gemeint, dass wir die Realität nicht objektiv wahrnehmen, sondern immer aufgrund unserer Erfahrungen, Einstellungen, Glaubenssätze usw durch unsere „eigene Brille“ sehen. Jeder Mensch baut sich seine eigene Landkarte der Welt und sieht sie anders.</p>
<p>Die Idee mit der Landkarte fasziniert mich immer wieder. Das Konzept ist sehr leicht zu verstehen – und auch die Stolpersteine daran schnell erfasst: Wir glauben schon mal gerne, dass unser Sicht der Dinge die einzig richtige ist. Hier ist es dann hilfreich, sich an solche Geschichten zu erinnern – und zu fragen, wie wohl die Landkarte unseres Gegenübers aussieht?</p>
<p> </p>
<p>Vor kurzem erzählte mir mein Nachmieter, dass die alte Frau damals nur einen Kreislaufkollaps hatte, daraufhin jedoch in ein Heim gezogen sei. Die Wohnung stand vorübergehend leer und er hatte sie besichtigt. Sie hatte ein Zimmer mehr als meine Wohnung und zog sich ins Nachbarhaus.</p>
<p>Wir hatten offenbar all die Jahre völlig umsonst gestritten. Ich war leise und wurde tatsächlich zu Unrecht beschuldigt. Sie war auch nicht verrückt, denn sie hatte tatsächlich Geräusche gehört, die aber nicht von mir, sondern aus der Wohnung des Nebengebäudes stammten. Wir hatten beide jeweils angenommen, dass unsere Wohnungen gleich geschnitten wären. Wir waren beide auf unserer Landkarte geblieben und hatten sie nicht miteinander abgestimmt.</p>
<p>Eine einfache Frage wie zB: <em>„Zeigen Sie mir doch mal, wo Sie das hören?“</em> &#8211; das Verlassen meiner und Betreten ihrer Landkarte (Wohnung) &#8211; hätte gereicht um zu erkennen, dass wir beide recht hatten, obwohl das völlig unmöglich erschien. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Am Anfang]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/08/26/am-anfang/</link>
<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:12:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
<guid>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/08/26/am-anfang/</guid>
<description><![CDATA[Mir wird heute klar, ich bin immer wieder am Anfang. Alles was bisher war &#8212; egal ob ich etwas ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mir wird heute klar, ich bin immer wieder am Anfang. Alles was bisher war &#8212; egal ob ich etwas erreicht, durchgestanden, ausgehalten oder vermasselt habe &#8212; ist Vergangenheit. Heute stehe ich da und mache weiter, so gut ich kann.</p>
<p>Es tut gut, die Vorwürfe, Fehler und Enttäuschungen beiseite zu lassen. Genauso lasse ich die Siege, Errungenschaften und Fortschritte liegen. Heute ist heute. Was ich bisher gelernt habe, hilft mir, die Aufgaben des Tages zu bewältigen. Aber eigentlich kann ich mich auf nichts verlassen &#8212; außer meine Fähigkeit, mit Situationen fertig zu werden. Auf irgendwelche Lorbeeren kann ich mich unmöglich ausruhen. Aber es gilt genau so, dass ich mich auch nicht fertig mache, für Fehler der Vergangenheit. Was geschehen ist, ist geschehen. Fertig.</p>
<p>Ich will Veränderung? Viele kleine Schritte sind erforderlich! Ich kann es mir selber nicht oft genug sagen. Immer wieder erwische ich mich dabei, mit dem Wunsch, von heute auf morgen alles zu regeln zu können.</p>
<p>Meine Tochter will als junge Erwachsene behandelt werden? Ganz einfach: Dann muss sie sich dementsprechend benehmen. Das geht nicht in einem Tag. Immer wieder ergeben sich Gelegenheiten, um ihr klar zu machen, dass Verantwortung mit dem Erwachsenwerden mitgekoppelt ist.</p>
<p>Wenn sie einen Gefallen von mir will, muss sie es verdienen. Das klingt vielleicht hart, aber bisher war ich zu gutmütig. Ich räumte auf und machte alles, da ich es ja schneller und besser erledigen konnte. Heute habe ich Zeit. Heute kann ich warten. Sie kann auch etwas tun. Ob sie es merkt oder nicht, es verändert sich etwas.</p>
<p>Am späteren Nachmittag bat sie mich, sie mit dem Auto wohin zu führen. Ich bat sie, dafür die Wäsche aufzuhängen. Sie wollte nicht. Alles klar. Ich wollte auch nicht. Auch wenn es noch so heiß war, musste sie zum Bahnhof latschen und mit dem Zug fahren. Keine weitere Diskussion war notwendig &#8212; also ist das schon ein Fortschritt!</p>
<p>Heute waren ein paar Freundinnen zu Besuch. Sie saßen draußen und wollten anschließend ausgehen. Ich ging hinaus und bat sie, genügend Zeit einzukalkulieren, damit sie vorher noch die Gläser usw. wegräumen können, denn gerade heute hatte ich die Fastfood Tüte von letzter Woche (!) weggeräumt. Sie waren so leise, ich merkte gar nicht, als sie weggingen. Aber alles war aufgeräumt.</p>
<p>Heute hoffte ich auf ein Gespräch mit meinem Mann. Er kam vorbei um mit unserer Tochter das neue Hochbett aufzubauen. Sie hatten es letzten Woche gemeinsam gekauft. Ich wollte, dass er es mit ihr macht, da er sie sonst kaum sieht. Das ist doch eine Beschäftigung, die sie zusammen bringt! Als er weg war, kam ein Hauch Enttäuschung. Aber dann wurde mir klar: Wir haben schon etwas besprochen bzw. geregelt. Es geht nicht alles auf einmal. Geduld und Vertrauen! Es geht nur das, was geht. Mehr nicht.</p>
<p>Momentan befinde ich mich in einer Umstellung. Es wird noch eine Weile dauern und ich habe keine Ahnung, was auf mich zukommt. Was mir heute klar wurde: Ich muss auf mich schauen, wie man mit mir umgeht, und ich kann vertrauen, dass alles zur rechten Zeit passiert und gelöst wird. Ich muss nicht heute schon alle Anworten wissen. Es wird sich ergeben &#8212; wie bisher.</p>
<p>Und da schließt sich der Kreis. Die Vergangenheit schützt mich nicht vor heute, aber sie gibt mir Mut. Sie zeigt mir, dass alles bisher irgendwie geregelt wurde &#8212; ob recht oder schlecht, aber es geht. (Und ich habe viel Erfahrung gesammelt, also habe ich doch recht viel Werkzeug, um den Alltag zu bewältigen &#8212; auch wenn er ein bisschen anders als der Alltag der anderern ist.) Also! Kopf hoch und durch! Und eilig muss ich es nicht haben, denn wenn das alles erledigt ist, gibt es wieder was Neues!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach dem Streit-Kitten oder loslassen?]]></title>
<link>http://aufimmerundewig.wordpress.com/2009/07/11/nach-dem-streit-kitten-oder-loslassen/</link>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 13:42:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carolina Asuquo-Brown</dc:creator>
<guid>http://aufimmerundewig.wordpress.com/2009/07/11/nach-dem-streit-kitten-oder-loslassen/</guid>
<description><![CDATA[Gerade langjährige Freundschaften sind im Laufe ihres Bestehens so manchem Sturm ausgesetzt und meis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://aufimmerundewig.wordpress.com/files/2009/07/iwoman-php.jpeg" alt="iwoman.php" title="iwoman.php" width="99" height="150" class="alignright size-full wp-image-437" /> Gerade langjährige Freundschaften sind im Laufe ihres Bestehens so manchem Sturm ausgesetzt und meist gelingt es uns mit wechselndem Erfolg, nach einem einschneidenden Konflikt oder Streit (die auch in den besten Freundschaften vorkommen) die Risse oder sogar Scherben zu kitten.<br />
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, nach einem Konflikt, in dem es um wirklich Grundlegendes ging, in jedem Fall mit der Freundin über das Geschehene, die Enttäuschung zu sprechen.<br />
Austausch und Offenheit sind wichtig, sind aber manchmal (je nach Tiefe des Problems) nicht das allein Entscheidende. Entscheidend ist dann, daß die Situation tatsächlich geklärt und auch darüber nachgedacht wird, wie in Zukunft mit dem Problem umgegangen werden soll. Wir sollten uns bei grundlegenden Konflikten und schweren Diskrepanzen fragen, ob wir auch den Gedanken akzeptieren können, daß es eine leichte Lösung nicht gibt und daß möglicherweise die Freundschaft deshalb nicht zu &#8220;kitten&#8221; ist, weil der Grundkonflikt zu tief geht. Wenn nach dem Offensichtlichwerden eines Grabens das Gespräch an der Oberfläche bleibt, oder nach einer zeitweisen &#8220;Funkstille&#8221; die Freundschaft wieder aufgenommen wird ohne daß das Geschehene aufgearbeitet wurde, kann das gravierende Folgen haben. Manchmal scheuen wir diesen Weg , auch weil uns das darin liegende Risiko des totalen Verlustes der Freundschaft Angst macht. Doch was oberflächlich wie eine erfolgreich gekittete Freundschaft aussieht, kann von innen ausgehöhlt sein, Verletzungen schwelen unter der Oberfläche, die Akzeptanz der &#8220;Macken&#8221; der Freundin sinkt und die Wahrscheinlichkeit, daß die Freundschaft auf Dauer Schaden nimmt, steigt.</p>
<p>Image: <a href="http://www.freedigitalphotos.net">FreeDigitalPhotos.net</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Handball-Profis regeln ihre Probleme mittels Mediation]]></title>
<link>http://anwaltsblog.wordpress.com/2009/06/29/die-handball-profis-regeln-ihre-probleme-mittels-mediation/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 12:49:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>rhgsig</dc:creator>
<guid>http://anwaltsblog.wordpress.com/2009/06/29/die-handball-profis-regeln-ihre-probleme-mittels-mediation/</guid>
<description><![CDATA[Das ist der Meldung in der Süddeutschen Zeitung zu entnehmen. Der Liga-Verband der Handball-Bundesli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das ist der <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/664114" target="_blank">Meldung in der Süddeutschen Zeitung</a> zu entnehmen. Der Liga-Verband der Handball-Bundesligisten HBL demonstrierte bei seiner jüngsten Versammlung Geschlossenheit. Dem Bericht in der SZ ist zu entnehmen, dass der mit Spannung erwartete Tagesordnungspunkt zur Abwahl des Präsidenten nach einer Mediation abgesetzt werden konnte. Die Mediation war vom Mindener Richter Rolf Nottmeier durchgeführt worden.</p>
<p>Das Blatt zitiert den neuen Vizepräsidenten, den Manager der Füchse Berlin, Bob Hanning, mit den Worten: &#8220;Es ist gelungen, gesichtswahrend Schaden vom Handball zu nehmen.&#8221;</p>
<p>Ein  schönes und mutiges Beispiel, das hoffentlich Schule macht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amnesty International Report zur Lage der Menschenrechte]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/05/28/amnesty-international-report-zur-lage-der-menschenrechte/</link>
<pubDate>Thu, 28 May 2009 13:35:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die globale Wirtschaftskrise ist auch eine Menschenrechtskrise. Sie könnte bis zu 90 Millionen Mensc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/B02tR-qU3Fo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/B02tR-qU3Fo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die globale Wirtschaftskrise ist auch eine Menschenrechtskrise. Sie könnte bis zu 90 Millionen Menschen in Armut stürzen. Davor warnt Amnesty International in ihrem Jahresreport 2009. &#8220;Der größte Teil der Opfer von Menschenrechtsverletzungen, die wir in unserem Jahresbericht aufführen, ist arm, und das ist kein Zufall&#8221;, sagte Nicolas Beger, Direktor des EU-Büros von Amnesty International.</p>
<p>Die Menschenrechtskrise geht Hand in Hand mit der Wirtschaftskrise. Solange Regierungen sich nur auf die Wirtschaft konzentrieren und die Menschenrechtskrise ignorieren, werden sich beide Krisen verschärfen. Mit der Rezession verschärft sich die Repression, daher könnten Unruhen und politische Gewalt zunehmen &#8211; insbesondere auf dem ärmsten Kontinent Afrika.</p>
<p>&#8220;Noch viel zu wenig Regierende dieser Welt haben begriffen, dass Armut oft die Folge von Menschenrechtsverletzungen ist und für Menschenrechtsverletzungen besonders verwundbar macht. Armut wird auf Dauer nur zu vermindern sein, wenn die Menschenrechte der Armen respektiert, geschützt und gewährleistet werden&#8221;, so Beger.</p>
<p>Wie aus dem Amnesty International Jahresbericht hervorgeht, haben im Berichtsjahr 2008 mehr als die Hälfte der beobachteten 157 Länder gegen grundlegende Menschenrechte verstoßen: In 81 Ländern wurde die Meinungsfreiheit verletzt. In 50 Ländern saßen Menschen allein wegen ihrer politischen oder religiösen Überzeugung hinter Gittern. 27 Länder schoben Menschen auch ab, wenn ihnen in ihrer Heimat Folter, Verfolgung oder die Todesstrafe drohten. In 24 Ländern sind Menschen gewaltsam aus ihren Wohnungen vertrieben worden.</p>
<p>Der <a title="Amnesty International Report 2009" href="http://www.amnesty.de/amnesty-international-report-2009" target="_blank">Amnesty International Report</a> ist im S. Fischer Verlag erschienen und kann im <a title="Amnesty International Shop" href="https://www.amnesty.de/shop/" target="_blank">Amnesty-Shop</a> bestellt oder über den Buchhandel bezogen werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Somalia: Neue Medien - neue Hoffnung?]]></title>
<link>http://afrikablog.wordpress.com/2009/05/27/somalia-neue-medien-neue-hoffnung/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 19:55:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>afrikablog</dc:creator>
<guid>http://afrikablog.wordpress.com/2009/05/27/somalia-neue-medien-neue-hoffnung/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Angesichts der ernsten Lage in meinem Land muss ich die Teilnahme am Deutsche Welle Global Me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Angesichts der ernsten Lage in meinem Land muss ich die Teilnahme am Deutsche Welle Global Media Forum leider absagen.&#8221; Damit reagierte die Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008, Asha Hagi, auf die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und radikal-islamischen Milizen in Somalia, die in den vergangenen Tagen mehrere Hundert Tote gefordert hatten, darunter auch Journalisten. So war am 22. Mai ein Reporter des unabhängigen Radiosenders &#8220;Shabelle&#8221; während der Berichterstattung über die Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Mogadischu durch Schüsse tödlich getroffen worden.</p>
<p><!--more-->Der stellvertretende Direktor des Senders, Mohamed Amiin Adow, hat seine Teilnahme bestätigt: Beim Deutsche Welle Global Media Forum spricht er in einer Keynote am Donnerstag, 4. Juni, 14.30 Uhr, über &#8220;Neue Medien und Intervention aus der Diaspora: Der Fall Somalia&#8221;. Adow wird erläutern, wie klassische und Neue Medien in einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen der Welt zur Konfliktlösung beitragen können.</p>
<p>Die Presse- und Informationsfreiheit ist in Somalia stark eingeschränkt. Der dominierende Einfluss der überwiegend staatlich gelenkten Medien könnte aber bald Vergangenheit sein, denn im Ausland entwickelte Internetportale, Blogs und andere Neue Medien drängen mit ihrem breiten Informationsangebot zunehmend auf den somalischen Markt. Ein Großteil wird von in der Diaspora lebenden Somalis produziert, teilweise mit dem Ziel, die Informationsblockade am Horn von Afrika aufzuheben. Was bedeutet das für Somalia? Kann auf diese Weise Einfluss auf die am Konflikt beteiligten Gruppierungen genommen werden?</p>
<p>Darüber diskutieren in Bonn der Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Thomas Scheen, Omar Faruk Osman, Vorsitzender der somalischen Journalistengewerkschaft, zugleich Vorstandsmitglied der International Federation of Journalists (IFJ) und Präsident der Federation of African Journalists (AFJ), sowie Abbas Gassem (London), Gründer des Internetportals insidesomalia.org.</p>
<p>Zu den rund 50 Einzelveranstaltungen des Deutsche Welle Global Media Forum werden rund 900 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.</p>
<p>Mitveranstalter der internationalen und interdisziplinären Konferenz ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz zudem vom Auswärtigen Amt, der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Stadt Bonn, von DHL, Economist, Intermedia, KD Deutsche Rheinschifffahrt AG sowie den Unternehmen der dpa-Gruppe news aktuell und picture alliance.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konfliktlösung in der Kirche]]></title>
<link>http://gmehlert.wordpress.com/2009/05/03/konfliktlosung-in-der-kirche/</link>
<pubDate>Sun, 03 May 2009 18:36:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Georg Michael Ehlert</dc:creator>
<guid>http://gmehlert.wordpress.com/2009/05/03/konfliktlosung-in-der-kirche/</guid>
<description><![CDATA[7 Schritte der Konfliktlösung beim Apostelkonzil (Apg 15,1-35)  Die Streitfrage 15:1 Es kamen einige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[7 Schritte der Konfliktlösung beim Apostelkonzil (Apg 15,1-35)  Die Streitfrage 15:1 Es kamen einige]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Nahost entscheidet sich mehr als die Zukunft zweier Völker.]]></title>
<link>http://zukunftohnekrieg2.wordpress.com/2009/02/28/in-nahost-entscheidet-sich-mehr-als-die-zukunft-zweier-volker/</link>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 18:59:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>monikaberghoff</dc:creator>
<guid>http://zukunftohnekrieg2.wordpress.com/2009/02/28/in-nahost-entscheidet-sich-mehr-als-die-zukunft-zweier-volker/</guid>
<description><![CDATA[von Dieter Duhm In Nahost entscheidet sich mehr als die Zukunft zweier Völker. Wenn hier Friede geli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>von <a href="http://www.dieter-duhm.de"><strong>Dieter Duhm</strong></a></p>
<p>In Nahost entscheidet sich mehr als die Zukunft zweier Völker. Wenn hier Friede gelingt, dann wird etwas Neues für die Menschheit gelungen sein. Denn in diesem Krieg offenbart sich ein Konfliktpotential der ganzen Menschheit. Ein Friede in Nahost hätte deshalb nicht nur regionale, sondern planetarische Bedeutung.</p>
<p><a href="http://zukunftohnekrieg2.wordpress.com/basistexte/">mehr&#8230;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nahost-Experte Udo Steinbach über Israel]]></title>
<link>http://muslime.wordpress.com/2009/01/11/nahost-experte-udo-steinbach-uber-israel/</link>
<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 13:06:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>alime</dc:creator>
<guid>http://muslime.wordpress.com/2009/01/11/nahost-experte-udo-steinbach-uber-israel/</guid>
<description><![CDATA[Prof. Udo Steinbach bringt Lösungsvorschläge an: &#8220;Hebel dort bewegen, wo die Macht sitzt und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Prof. Udo Steinbach bringt Lösungsvorschläge an: &#8220;Hebel dort bewegen, wo die Macht sitzt und das ist in Israel.&#8221;</p>
<p>Hamas hat nicht das Ziel die Zerstörung des Staates Israel.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qU5WlcUJc5Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qU5WlcUJc5Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Evolution der Unfähigkeit!]]></title>
<link>http://imaex.wordpress.com/2008/12/04/die-evolution-der-unfahigkeit/</link>
<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 20:16:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>iMax</dc:creator>
<guid>http://imaex.wordpress.com/2008/12/04/die-evolution-der-unfahigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Wahnsinn, es geht auf Weihnachten zu &#8211; das Fest der Liebe. Na spitze! Aber gerade in dieser Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wahnsinn, es geht auf Weihnachten zu &#8211; das Fest der Liebe. Na spitze! Aber gerade in dieser Ze]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vergebung in 10 Schritten]]></title>
<link>http://strassenpastor.wordpress.com/2008/10/15/vergebung-in-10-schritten/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 11:05:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>strassenpastor</dc:creator>
<guid>http://strassenpastor.wordpress.com/2008/10/15/vergebung-in-10-schritten/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Das werde ich dir nie verzeihen&#8221; - Dieser Satz hat schon viele Leben zerstört. Das Lebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/kette.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-474" title="kette" src="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/kette.jpg" alt="" width="200" height="124" /></a><strong>&#8220;Das werde ich dir nie verzeihen&#8221; </strong>- Dieser Satz hat schon viele Leben zerstört. Das Leben desjenigen, der ihn ausgesprochen hat, wie auch von den Personen, denen er lautlos oder voller Wut an den Kopf geworfen wurde. Dabei weiss fast jeder im Grunde, dass Unvergebenheit schädlich für einen selbst ist.</p>
<p><strong>Fassen wir kurz die schädlichen Auswirkungen zusammen: </strong></p>
<ul>
<li>Wir binden uns durch Unvergebenheit an die Person oder Situation und werden ihr immer ähnlicher bzw. sie prägt uns immer tiefer.</li>
<li>Bitterkeit und Haß breiten sich in unserem Denken aus.</li>
<li>Bitterkeit kann uns körperlich und seelisch krank machen. Viele Alkoholprobleme haben hier ihre Wurzeln.</li>
<li>Wir verlieren die Freiheit, bestimmte Dinge zu tun.</li>
<li>Anstatt Schutz hinter unserer Mauer zu finden, werden wir durch die Mauern der Unvergebenheit eingekerkert.<!--more--></li>
</ul>
<p><strong>Jeder der schon einmal verzeihen wollte, weiß wie schwierig dies sein kann, wenn die Gefühle etwas ganz anderes sagen als unser Wille.</strong> Deswegen hier zehn praktische Tips, wie wir Schritt für Schritt in einen Lebensstil des Vergebens und der inneren Freiheit hineinkommen können.</p>
<ol>
<blockquote>
<li><span style="color:#000000;">Denken Sie an Situationen, wo andere Menschen Ihnen schon einmal verziehen haben.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Vergegenwärtigen Sie sich, dass Gott für ihre Fehler gestorben ist und Ihnen all ihre Verfehlungen vergeben hat.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Stellen sie sich bildlich vor, welche Auswirkungen ihre Bitterkeit im schlimmsten Fall in einer speziellen Situation für ihr eigenes Leben haben kann.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Bitten Sie Gott um Kraft vergeben zu können. Solange bis die Kraft von oben kommt.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Sprechen Sie die Vergebung laut mit Worten aus, auch wenn Sie es noch nicht fühlen. Vergebung ist eine Entscheidung.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Vergeben Sie einer Person nicht allgemein, sondern vergeben Sie ihr eine bestimmte Situation oder eine bestimmte Verhaltensweise.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Stellen Sie sich bildlich vor, wie Gott auch diese Person liebt und für sie gestorben ist.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Treffen Sie die Entscheidung, die Schwächen und Bedürfnisse des anderen anzuerkennen.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Fangen Sie an, Gott für diese Person zu danken und beten Sie für die Bedürfnisse dieser Person. Besonders das Danken wird viele neue Dinge freisetzen. Vielleicht können Sie die Person auch in kleinen Dingen praktisch unterstützen.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Hören Sie nicht auf ihre Gefühle, weil Sie wissen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben und es das Beste für Ihr eigenes Leben ist.</span></li>
</blockquote>
</ol>
<p><strong>Wenn Sie Gott den Vater noch nicht kennen, dann bitten Sie Jesus jetzt, dass er Ihnen vergibt und in Ihr Leben kommt.</strong></p>
<p>Günther, <a href="www.cafe-inmeinerstrasse.de">www.cafe-inmeinerstrasse.de</a></p>
<p><strong>Lesen Sie mehr:</strong> <a href="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/?p=315">Würde gerne mehr Wert sein</a></p>
<p>Bild: Günter Havlena, pixelio.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[10 Tips - Ganz praktisch vergeben ]]></title>
<link>http://hauskreiss.wordpress.com/2008/10/15/10-tips-ganz-praktisch-vergeben/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 11:03:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>strassenpastor</dc:creator>
<guid>http://hauskreiss.wordpress.com/2008/10/15/10-tips-ganz-praktisch-vergeben/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Das werde ich dir nie verzeihen&#8221; - Dieser Satz hat schon viele Leben zerstört. Das Lebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/kette.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-474" title="kette" src="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/kette.jpg" alt="" width="200" height="124" /></a><strong>&#8220;Das werde ich dir nie verzeihen&#8221; </strong>- Dieser Satz hat schon viele Leben zerstört. Das Leben desjenigen, der ihn ausgesprochen hat, wie auch von den Personen, denen er lautlos oder voller Wut an den Kopf geworfen wurde. Dabei weiss fast jeder im Grunde, dass Unvergebenheit schädlich für einen selbst ist.</p>
<p><strong>Fassen wir kurz die schädlichen Auswirkungen zusammen: </strong></p>
<ul>
<li>Wir binden uns durch Unvergebenheit an die Person oder Situation und werden ihr immer ähnlicher bzw. sie prägt uns immer tiefer.</li>
<li>Bitterkeit und Haß breiten sich in unserem Denken aus.</li>
<li>Bitterkeit kann uns körperlich und seelisch krank machen. Viele Alkoholprobleme haben hier ihre Wurzeln.</li>
<li>Wir verlieren die Freiheit, bestimmte Dinge zu tun.</li>
<li>Anstatt Schutz hinter unserer Mauer zu finden, werden wir durch die Mauern der Unvergebenheit eingekerkert.<!--more--></li>
</ul>
<p><strong>Jeder der schon einmal verzeihen wollte, weiß wie schwierig dies sein kann, wenn die Gefühle etwas ganz anderes sagen als unser Wille.</strong> Deswegen hier zehn praktische Tips, wie wir Schritt für Schritt in einen Lebensstil des Vergebens und der inneren Freiheit hineinkommen können.</p>
<ol>
<blockquote>
<li><span style="color:#000000;">Denken Sie an Situationen, wo andere Menschen Ihnen schon einmal verziehen haben.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Vergegenwärtigen Sie sich, dass Gott für ihre Fehler gestorben ist und Ihnen all ihre Verfehlungen vergeben hat.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Stellen sie sich bildlich vor, welche Auswirkungen ihre Bitterkeit im schlimmsten Fall in einer speziellen Situation für ihr eigenes Leben haben kann.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Bitten Sie Gott um Kraft vergeben zu können. Solange bis die Kraft von oben kommt.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Sprechen Sie die Vergebung laut mit Worten aus, auch wenn Sie es noch nicht fühlen. Vergebung ist eine Entscheidung.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Vergeben Sie einer Person nicht allgemein, sondern vergeben Sie ihr eine bestimmte Situation oder eine bestimmte Verhaltensweise.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Stellen Sie sich bildlich vor, wie Gott auch diese Person liebt und für sie gestorben ist.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Treffen Sie die Entscheidung, die Schwächen und Bedürfnisse des anderen anzuerkennen.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Fangen Sie an, Gott für diese Person zu danken und beten Sie für die Bedürfnisse dieser Person. Besonders das Danken wird viele neue Dinge freisetzen. Vielleicht können Sie die Person auch in kleinen Dingen praktisch unterstützen.</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Hören Sie nicht auf ihre Gefühle, weil Sie wissen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben und es das Beste für Ihr eigenes Leben ist.</span></li>
</blockquote>
</ol>
<p><strong>Wenn Sie Gott den Vater noch nicht kennen, dann bitten Sie Jesus jetzt, dass er Ihnen vergibt und in Ihr Leben kommt.</strong></p>
<p>Günther, <a href="www.cafe-inmeinerstrasse.de">www.cafe-inmeinerstrasse.de</a></p>
<p><strong>Lesen Sie mehr:</strong> <a href="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/?p=315">Würde gerne mehr Wert sein</a></p>
<p>Bild: Günter Havlena, pixelio.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Software-Konfliktmanagement mit dem Conflict Explorer 2009]]></title>
<link>http://windowsinstaller.wordpress.com/2008/10/03/software-konfliktmanagement-mit-dem-conflict-explorer-2009/</link>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 09:57:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik Oberlin</dc:creator>
<guid>http://windowsinstaller.wordpress.com/2008/10/03/software-konfliktmanagement-mit-dem-conflict-explorer-2009/</guid>
<description><![CDATA[Professionelle Softwarepaketierung verdient professionelle Werkzeuge mit deren die Qualität der Soft]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Professionelle Softwarepaketierung verdient professionelle Werkzeuge mit deren die Qualität der Soft]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streit auf der 1000Sunny]]></title>
<link>http://freiebildung.wordpress.com/2008/09/23/streit-auf-der-1000sunny/</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 21:24:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>1000sunny</dc:creator>
<guid>http://freiebildung.wordpress.com/2008/09/23/streit-auf-der-1000sunny/</guid>
<description><![CDATA[Wer unseren Blog liest (und das ist bei einer Menge Blogs der Fall) kriegt wahrscheinlich den Eindru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer unseren Blog liest (und das ist bei einer Menge Blogs der Fall) kriegt wahrscheinlich den Eindruck Mama und Papa streiten sich nie. Aber dem ist nicht so. Gestern haben wir uns gestritten &#8211; nicht so, wie man es aus dem Fernsehen kennt, mit fliegenden Tassen und Drohungen und Geschrei &#8211; aber immerhin.</p>
<p>Der Grund war folgender. Die Mama hat die (wie ich finde) Unart, den Kindern kurz vor dem Einschlafen noch etwas zu trinken anzubieten. Ich auf der anderen Seite finde, dass sie vor dem Zähneputzen alles Trinken machen sollen und dann geht es direkt ins Bett.</p>
<p>Ich habe das dann gesagt. Die Nami hat dann voll rumgejammert: &#8220;I want water&#8221;. Die Mama hat mich dann rausgeschickt (Geh an den Computer) und ihnen dann doch Wasser gegeben. Ich bin dann sauer an meinen Computer gegangen und habe nach Informationen zu den Biber Brüdern gesucht (wer die vielleicht kennt).</p>
<p>Die Mama kam dann nach 5 Minuten, hat sich zu mir gesetzt und dann haben wir drüber gesprochen. Ich war immer noch voll sauer und sagte: &#8220;Du wirst schon sehen&#8221; &#8211; Dann hat Nami noch dreimal gesagt: &#8220;Mami, I need the toilet&#8221; (das macht sie nämlich immer, und so zieht sie das ins Bett gehen auf ewig hinaus &#8211; das ist auch der Grund, warum ich kein Wasser mehr nach dem ins Bett gehen verabreichen wollte).</p>
<p>Nachdem die Mama dreimal aufgestanden war und Nami dann ruhig blieb, sprachen wir darüber. Mami deckte ziemlich schnell auf, dass ich mich in Wirklichkeit vernachlässigt fühlte (ich gab es auch bereitwillig zu) und nahm sich dann Zeit für mich. Es ist wirklich übel, dass sie zur Zeit Labor (Uni/Fopra) und Arbeit zugleich hat, während ich &#8220;nur&#8221; auf die Kinder aufpasse (und über die Aktien schimpfe). Bald ist das Fopra vorbei, dann kommen solche Krisen nicht mehr vor (dafür andere).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[schreibpädagogik und kleingruppen-konflikte]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/09/11/schreibpadagogik-und-kleingruppen-konflikte/</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 21:16:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/09/11/schreibpadagogik-und-kleingruppen-konflikte/</guid>
<description><![CDATA[  wer eine gruppe anleitet, und dabei spielt es keine rolle, ob es sich um eine schreibgruppe oder a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[  wer eine gruppe anleitet, und dabei spielt es keine rolle, ob es sich um eine schreibgruppe oder a]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konfliktmanagement in der Softwarepaketierung ]]></title>
<link>http://windowsinstaller.wordpress.com/2008/07/04/konfliktmanagement-in-der-softwarepaketierung/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 05:12:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik Oberlin</dc:creator>
<guid>http://windowsinstaller.wordpress.com/2008/07/04/konfliktmanagement-in-der-softwarepaketierung/</guid>
<description><![CDATA[Was bisher geschah&#8230; Hallo miteinander Schon bald lange ist’s her seit meinen letzten Beiträgen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Was bisher geschah&#8230; Hallo miteinander Schon bald lange ist’s her seit meinen letzten Beiträgen]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mechanik vs Charakter Immersion]]></title>
<link>http://rollenspiel.wordpress.com/2008/06/24/mechanik-vs-charakter-immersion/</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 08:37:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>rollenspiel</dc:creator>
<guid>http://rollenspiel.wordpress.com/2008/06/24/mechanik-vs-charakter-immersion/</guid>
<description><![CDATA[Hier hat Norbert G. Matausch eines der Probleme auf den Punkt getroffen, was mich so sehr bei vielen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://storyentertainment.wordpress.com/2008/06/01/conflict-resolution-du-spielverderber-und-auch-du-mechanik" target="_blank">Hier hat Norbert G. Matausch</a> eines der Probleme auf den Punkt getroffen, was mich so sehr bei vielen Rollenspielsystemen stört &#8211; auch bei dem, welches ich vornehmlich verwende:</p>
<p style="padding-left:30px;">Da ist nur ein Problem. Ich bin, Vorsicht, das boese Wort, ein Fan von Immersion, die ich ganz klassisch als “Verschmelzung mit dem Charakter” definiere. Waehrend diese Qualitaet natuerlich keineswegs problematisch ist, tun sich Hindernisse auf, wenn ich als Spielleiter, der immersionistische Spiele(r) liebt, in Kontakt mit einem Rollenspiel neuerer, oder spezifischer, forgiger, Machart trete.</p>
<p style="padding-left:30px;">Warum?</p>
<p style="padding-left:30px;">Wie laeuft die Ergebnis-Ermittlung eines Konflikts im Rollenspiel ueblicherweise ab?<br />
Wuerfeln.<br />
Addieren.<br />
Subtrahieren.<br />
Pasche suchen.<br />
Vergleichen.<br />
Punkte abziehen.</p>
<p style="padding-left:30px;">Ist mir zu viel Mechanik. Was wiederum bedeutet, dass meine Spieler und ich uns zu lange auf der Meta-Ebene aufhalten. Und das wiederum ist fuer mich der Tod der Immersion.</p>
<p>Bei D&#38;D passiert das eigentlich immer, wenn man in den Kampf eintaucht. ZWar ist das zugrundeliegende Prinzip einfach, aber neben dem Wurf an sich muss man auch noch korrekt ziehen, die richten Feats anwenden, Zauber planen, richtig plazieren, Effekte beachten, Rettungswürfe durchführen, verbleibende Resourcen tracken&#8230;</p>
<p>Aber Norbert ist auch gegen die Conflict-Resolution, die gleich den kompletten Konflikt in einem Wurf abhandelt und die Atmosphäre dann rein in die Erzählung verliebt. Ich mag die Conflict Resolution zwar, aber ich kann das Problem, so glaube ich, nachvollziehen. Vor allem, wenn man näher ans Geschehen will, ist es schlecht, wenn man nur einen kompletten Konflikt auflösen kann. Ausserdem entfernt man sich auch in der Conflict Resolution vom Charakter, da man vorher die zu erreichenden Ziele festlegt.</p>
<p>Hier braucht man  entweder ein System,w as einem die Wahl lässt: Will ich den kompletten Konflikt abhandeln, oder will ich näher ran? (Hier sind wir dann wieder bei TSOY &#8211; ich kann nichts dafür, dass ich es so oft erwähne. Es besitzt einfach diesen Mechanismus!)</p>
<p>Eine andere Möglichkeit wäre ein System, dessen Task-Resolution so einfach und schnell ist, dass man sich keine Gedanken um die Technik dahinter machen muss. Der Trick ist hierbei, dass es dynamische und elegante Lösungen für Optionen bieten muss. Intuitiv zugänglich müsste es sein&#8230; und ich habe keine Ahnung, ob es sowas gibt oder geben kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es war einmal eine junge Frau]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2008/05/16/es-war-einmal-eine-junge-frau/</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 19:54:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
<guid>http://bulimievorbei.wordpress.com/2008/05/16/es-war-einmal-eine-junge-frau/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich schreibe, will ich positive Energie ausschicken: „Alles wird besser! Fang heute an! Heute i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich schreibe, will ich positive Energie ausschicken: „Alles wird besser! Fang heute an! Heute ist die beste Zeit für einen Neuanfang! Besser spät als nie!“ Aber es spielt sich nicht immer so wie ich will.</p>
<p>In letzter Zeit war ich ziemlich betrübt. Es trifft mich sehr, dass ich so viele Jahre mit der blöden Magersuchtsbulimie verschwendete. Und es dauerte noch viele Jahre nach dem Erreichen der körperlichen Gesundheit, mich emotional zu erholen. Jetzt weiß ich endlich wer ich bin und was ich will – und mit 45 Jahren muss ich einige Fehlentscheidungen ausbaden, die nicht unbedingt zu meinem Besten waren. Folgende Geschichte erzähle ich nur weil ich gehört habe, dass diese Problematik bei Frauen mit Essstörungen recht häufig vorkommt.</p>
<p>Es war einmal eine junge Frau, die verliebte sich in einen Mann, der sie nicht immer nett behandelte. Natürlich, hätte er das getan, hätte sie ihn für einen Trottel gehalten und gleich den Laufpass gegeben. Aber nein. Stattdessen schaffte er es gerade nett genug zu sein, gekoppelt mit genügend Kritik und Vernachlässigung, damit die Frau nie selbstzufrieden und sicher war. Sie bemühte sich immer mehr und sagte: „Wenn ich mir nur etwas mehr Mühe gebe, mich bessere, nicht mehr so schlampig bin, mit dem Rauchen aufhöre, alle anderen schlechten Gewohnheiten aufgebe, dann wird er nett zu mir sein.“ Manchmal war er auch nett.</p>
<p>Vielleicht musste sie 25 Jahre mit ihm verbringen, weil sie sonst so eine Geschichte nicht für möglich halten würde. Fast am gleichen Tag als sie mit ihm zusammenzog, wusste sie, dass es nicht gut gehen konnte. Aber sie gab sich selbst die Schuld, mühte sich ab, und schaffte es, hin und wieder in ihn „verliebt“ zu sein, und gab sich weiterhin die Schuld für alles, was nicht passte.</p>
<p>Nach zwei oder drei Jahren meinte sie: „Jetzt bin ich schon so lange mit ihm zusammen. Es ist doch zu spät, Schluss zu machen.“ Und doch glaubte und hoffte sie, dass sie eines Tages von ihm weggezaubert wird. Sie hätte es nie für möglich gehalten, dass es noch zwanzig Jahre dauern würde!! Na so was!!</p>
<p>Zwei Kinder und zehn Jahre später, konnte sie es nicht fassen, wie viel von ihrem ursprünglichen Selbst aufgeopfert wurde, um ihn und den Kindern glücklich zu machen. Anstatt zu gehen, verbrachte sie viele Jahre damit, ihr wahres Selbst zurück zu erkämpfen. Sie erschaffte ein zweites Leben – fing wieder zu schreiben an, las mehr, traf sich mit Freundinnen, ging ins Kino, lernte Gitarre spielen, schrieb Liedtexte, gab Konzerte, kaufte CDs und ging auf Konzerte. Wenn man dem Schein trauen kann, dann ist sie glücklich mit ihrem Doppelleben. Aber bekannterweise trügt der Schein. Ein solches Leben ist nicht authentisch.</p>
<p>Noch zehn Jahre vergingen. Sie stellte die Beziehung wieder in Frage, aber sie ging noch immer nicht. Ihr wurde klar, dass sie nicht jünger wird und das Leben an ihr vorbei fliegt. Das Leben ist tatsächlich zu kurz, das wahre Selbst zu leugnen!</p>
<p>Es kam zu einem langen Gespräch, wie sie noch nie hatten. Sie hatte Angst vor ihm gehabt und wollte seine Gefühle nicht verletzen – aber es ging so weit, dass sie sich selbst andauernd verletzte und verleugnete. Die Erkenntnis, dass die Angst nur ein Überbleibsel aus ihrer Kindheit, die nichts mit ihm zu tun hatte, gab ihr den Mut, mit ihm über Alles zu reden. Sie war verblüfft, wie leicht es ihr fiel, mit ihm zu reden. Die Ängste entpuppten sich tatsächlich als irrational. Sie hatten nur ihre Entwicklung gebremst.</p>
<p>Die Beziehung ist noch immer am besten als „Tag und Nacht“ beschrieben. Es bestehen keine Erwartungen bezüglich Kompatibilität. Doch kann man etwas daraus lernen:</p>
<p><strong>Wir müssen nicht immer einer Meinung sein.<br />
Ich bin nicht für sein Glück verantwortlich.<br />
Meine Familie kommt manchmal ohne mich gut zu Recht.<br />
Harmonie um jeden Preis macht das Leben eintönig, stressig, und ist tödlich (ähnlich wie die Magersucht/Bulimie!!!).<br />
Dinge zu besprechen und Konflikte nicht zu meiden, machen das Leben interessant, reduzieren Stress, und können überraschende Ergebnisse erzielen.</strong></p>
<p>Manchmal würde sie gerne davon laufen und einen neuen Partner suchen, aber sie glaubt fest daran, dass die Konflikte, Ängste usw. jetzt konfrontiert werden müssen. Sie will lernen, angstfrei zu reden und zu leben. Wenn sie das jetzt nicht lernt, dann wird die nächste Beziehung auch daran zu Grunde gehen. So ist es naheliegend, die Möglichkeiten in dieser bestehenden Beziehung zu erforschen.</p>
<p>Es spielt eine Rolle, dass Kinder beteiligt sind. Die Scheidung der eigenen Eltern war ein Albtraum, den sie ihren Kindern ersparen möchte. Es war immer ihre Priorität, dass die Kinder beide Eltern haben. Doch war sie nie das Vorbild, das sie sein wollte. So glaubt sie, wenn sie jetzt die Situation in Angriff nimmt, sich durchzusetzen und Konflikte auszutragen lernt, kann sie manch unpassender Interaktionsmuster ausbessern und den Kindern mehr geben, als wenn sie einfach Schluss macht.</p>
<p>Ich werde aus dieser Geschichte lernen. Jetzt ist alles offen. Entweder wir lernen, gesund und konstruktiv miteinander umzugehen und bleiben zusammen. Oder wir lernen, gesund und konstruktiv miteinander umzugehen und trennen uns. Hauptsache ist, wir lernen, gesund und konstruktiv miteinander umzugehen. Das ist es, was ich für meine Kinder will. Und authentisch will ich sein.</p>
<p>P.S. Analytisch betrachtet, heiratete ich die Aspekte beider Eltern, die am meisten Ärger, Angst und Unsicherheit in mir auslösen. Ich angelte mir eine Autoritätsperson. Die Heilung kommt, wenn ich mich durch diese Themen durcharbeite. Mein Leben erinnert mich an den Teufelskreis einer Essstörung und den ersten Schritten zur Gesundheit: Heilung begann, als ich die alten, destruktiven aber vertrauten Verhaltensmuster loslassen konnte, und den Mut hatte, offen für neue Verhaltensmuster zu sein, ohne sie vorher zu kennen, und ohne vorher das Endergebnis zu wissen.</p>
<p>P.P.S. Warum teile ich das mit? Ich hoffe, dass jemand dadurch ein Aha-Erlebnis hat und dadurch einen Funken Hoffnung geweckt wird, der ihr den Mut gibt, etwas Zerstörerisches in ihrem Leben zu ändern bzw. loszulassen – sei es eine Essstörung, eine Beziehung, eine Arbeitsstelle, oder was auch immer. Ich glaube Shakespeare sagte: „Sei dir selbst treu.“ Wie üblich, ich habe nicht die Antwort. Das sind nur einige Gedanken, die im Kopf herumkreisen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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