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	<title>kopf-machen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kopf-machen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kopf-machen"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:57:19 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt...]]></title>
<link>http://psychonautik.wordpress.com/2009/01/28/ein-kalter-schauer-sich-die-zahren-pfluckt/</link>
<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>psychonautik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt&#8230; Das kummervolle Zimmer liegt im Halbdunkeln, Musi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="line-height:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt&#8230;</span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px 'Times New Roman';margin:0 0 6px;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Das kummervolle Zimmer liegt im Halbdunkeln, Musik erklingt gedämpft aus den Ecken. Kerzen verströmen schweren, süßen Duft. Gedankenversunken liegt sie vor einem zersprungenem Spiegel auf dem Boden ihrer Kammer. Zwischendurch flammt leise Feuer, Qualm steigt auf und diskret knistert die Glut ihrer Zigarette. Einzelne Lichtfinger tasten sich durch die kerzenweichen, rauchigen Schatten, während sie Ordnung in ihren Scherben sucht. Ab und zu verlieren sich die traurigen Augen in den Spiegeln und blicken tief in ihre Seele. Kalter Schauer und Gänsehaut krabbeln über ihren Rücken. Sie erschrickt, als sie sich selbst im Spiegel erkennt. Ihre Lippen zittern und Tränen laufen ihre Wangen herab. Schnell zerwühlt sie die Anordnung ihrer Gesichter und dutzende Augen blicken ihr zornig entgegen. Sie weiß, diese Augen sehen anders. Dann wieder gläsernes Splittern aus der Mitte des Raumes, Lichtertanz an den Wänden, so liegt, sitzt und kniet sie seit Stunden und arrangiert ihr Mosaik der Gefühle.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Geburtstagsereignisse]]></title>
<link>http://psychonautik.wordpress.com/2007/10/11/geburtstagsereignisse/</link>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 15:26:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>psychonautik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Anlässlich meines neunundzwanzigsten Geburtstags gibt es nun das zu lesen, was ich an meinem fünfund]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Anlässlich meines neunundzwanzigsten Geburtstags gibt es nun das zu lesen, was ich an meinem fünfundzwanzigsten Geburtstag geschrieben habe, worin auch zu den Geschehnissen an meinem vierundzwanzigsten Geburtstag Bezug genommen wird!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">___</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Der Tag, an dem ich meinen Computer aus einer pandimensionalen Zeitschleife befreite war im Großen und Ganzen mein Geburtstag: Mein fünfundzwanzigster!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich verbrachte den ganzen Nachmittag im Bett. Ich zog mir nur kurz den alten, weißen Bademantel über, als ich die Treppen herunterging, um im Briefkasten nach Post zu sehen. Doch ich konnte nur den täglichen Brief an meine Mitbewohnerin bergen. Wieder oben angekommen sah ich in den Spiegel. In dem Bademantel sah ich aus wie ein Schlachter! Die vielen Teeflecken wirkten wie geronnenes Blut, weswegen ich beschloss den Bademantel endlich seiner letzten Bestimmung zu kommen zu lassen..</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Stunden zuvor beauftragte ich meinen PC, die CD, die ich in seinen Schlund beförderte, auf der Festplatte zu speichern, um die Früchte intensivster Internetrecherge und monatelangen Suchens zu ernten, woraufhin sich mein PC in gewissenhaftes Summen und konzentriertes Schnarren zurückzog. Es schien ein ruhiger Tag zu werden..</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Die Minuten verstrichen wie Sekunden und ich verbrachte die Zeit hauptsächlich damit, an das Mädchen zu denken, das eine Woche zuvor aus voller Brust und reiner Seele für mich gesungen hatte.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wie dem auch sei, Zeit verging, aber nichts passierte! Die Sonne war schon im Endspurt ihres Halbkreises, bis ich entschloss, so könnte es nicht weiter gehen! Der PC müsste doch inzwischen seine Arbeit getan haben.. Ich knuffte die Maus und während ich darauf wartete, dass mein PC sein Auge öffnete, wollte ich die CD aus seinem Rachen entladen, als mich plötzlich ein blauer Bildschirm panisch darauf hinwies, dass irgendwas nicht normal war!</span></span></p>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">In solchen Augenblicken setzt man sich erst mal hin und macht sich einen Kopf..</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es flutschte und das Telefon klingelte. Die lieben Eltern. Wie immer gibt’s zuerst einen „Dialog“ mit der Überschrift „Fortschritt des Studiums“, daran schloss der zweite Teil „Geburtstag“ an; der zweite Teil beschränkte sich hauptsächlich auf meinen vierundzwanzigsten Geburtstag:</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Damals klingelte ebenfalls das Telefon und mein Bruder gratulierte mir. Während er das tat, hörte ich</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">gleichzeitig</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">meine Türklingel im Hausflur</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">und</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">im Telefonhörer. Bevor ich zu der Schlussfolgerung kam und sie am Telefon meinem Bruder mitteilte, dass er es war, dem ich die Türe geöffnet hatte, hatte ich sie schon geöffnet&#8230;</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Er sagte nur noch, er sei aber nicht allein und das Gespräch war beendet! Ich hörte mindestens sechs Füße die Treppen raufkommen.. Ich hatte kein Problem damit, meinem Bruder, meiner Schwester und meiner Mutter zu zeigen, was ich von unangemeldeten Besuchen und unerwarteten Überraschungen generell hielt!</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Seitdem muss ich Seitenhiebe auf Kosten meiner Gastfreundlichkeit hinnehmen, die immer mit diesem Satz enden: „Wir würden Dich ja gerne besuchen kommen, aber wir dürfen ja nicht!“</span></span>
</div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Nach den telefonischen Gratulationen zu meinem fünfundzwanzigsten Geburtstag und den obligatorischen Sticheleien, die erwartungsgemäß eben jenem Satz endeten, hatte das blaue Auge der Flimmerkiste die panische Hektik abgelegt und blickte wie gelähmt ins Nichts.</span></span></p>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich fragte mich, ob man sich andauernd um solche Dinge einen Kopf machen müsste oder ob ich ein heißes Bad nehmen sollte, um endlich aus dem Pyjama herauszukommen.</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich beantwortete beides mit „Ja“, ließ Wasser in die Wanne und blies den blauen Rauch über den blauen Bildschirm, während ich die „Esc“-Taste drückte.</span></span>
</div>
</div>]]></content:encoded>
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