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	<title>kreativteam &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kreativteam/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kreativteam"</description>
	<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 03:36:53 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Mit Eifelarea Film ins neue Jahr]]></title>
<link>http://eifelarea.wordpress.com/2008/01/02/mit-eifelarea-film-ins-neue-jahr/</link>
<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 01:12:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://eifelarea.wordpress.com/2008/01/02/mit-eifelarea-film-ins-neue-jahr/</guid>
<description><![CDATA[Beste Grüße zur tiefen Nachtstunde! Ich hoffe ihr seid, wie wir, gut ins neue Jahr gekommen? Es war ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Beste Grüße zur tiefen Nachtstunde!</p>
<p>Ich hoffe ihr seid, wie wir, gut ins neue Jahr gekommen?<br />
Es war ja versprochen und darum sei es auch gehalten: Blicken wir an diesem ersten Tage des neuen Jahres einmal auf Geschehenes zurück und schauen, wohin der Weg zu führen scheint&#8230;<br />
<b><br />
Xoro: the Eifelarean</b><br />
Also, fangen wir mit dem Thema an, auf das ohnehin schon alle warten. Wo steckt Xoro? Diesmal?<br />
Noch immer harrt der Barbar auf bedruckte DVDs. Das ist ärgerlich für uns wie euch, und peinlich noch dazu, ob meiner doch so festen Zusagen, die man mir jetzt unter die Nase reiben möge.<br />
Den Film endlich auf die Scheibe und in Folge dann auch ins Netz zu bekommen bleibt weiter oben auf meiner Prioritätenliste und ist nun auf „im Januar“ gebucht.<br />
Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.</p>
<p>Immerhin haben wir es 2007 zwei Mal geschafft, den Film vorzuführen – auf seiner Premiere in Aachen im Mai (wir berichteten) sowie jüngst auf dem Dracon 4 in Monschau. Beide Male war die Resonanz sehr positiv, was ich hier nicht zuletzt auch deshalb einfach erwähne, weil es mich so freut. Es stecken viele Jahre in diesem kurzen Film und das ehrlich Lob ging da durchaus runter wie Öl.</p>
<p><b>Verfluchte Eifel</b><br />
Unser neues Filmprojekt hat momentan mehr oder weniger Drehpause. Das hat zwei Gründe, von denen der offensichtliche das Wetter ist. „Verfluchte Eifel“ spielt zu großen Teilen draußen – im Venn, im Wald, in Eifler Dörfern etc. – und da ist es, derzeit, bitterkalt. Das wollen wir unseren Darstellern nicht antun, also warten wir auch besseres Wetter, bis die DV-Bänder wieder durch das Laufwerk schleichen&#8230;<br />
Auf der anderen Seite wird es vermutlich noch eine Umbesetzung geben müssen, da einer unserer Darsteller leider fortzieht – beizeiten schreibe ich definitiv auch mal was über die besonderen Hürden der Privatproduktionen. Aber da erst mehr, wenn mehr spruchreif ist.</p>
<p>Noch immer erreichen uns genug Fragen, worum es in „Verfluchte Eifel“ eigentlich geht. Durchaus mit Recht, so ganz verraten haben wir das ja auch noch nicht. Für heute, zum neuen Jahr, aber erstmals so viel:<br />
Fünf junge Leute fahren aus der Stadt hinaus in die Eifel. Einerseits, um dort Urlaub zu machen, andererseits aber auch, um einer lokalen Geschichte um einen Kirchenraub nachzugehen. Ende des ersten Weltkriegs ist ein Dieb dort seinen Verfolgern entkommen, aber vermutlich dabei tödlich verwundet worden. Der Schatz soll nun also irgendwo im Venn liegen, während seine Seele auf ewig für diesen Frevel verflucht keine Ruhe finden wird.<br />
Problematisch wird es dann für die Studenten, als nicht nur eine lokale Bande Wind von dem Kirchenschatz bekommt und ihre große Chance wittert, sondern offenbar auch an der Geschichte des Fluchs mehr dran ist, als sie anfangs zu glauben bereit sind.</p>
<p>„2008“ ist noch immer unsere Ansage, wann der Film denn wohl erscheinen wird. Aber wir lernen ja durchaus auch dazu und insofern sollte man es uns nachsehen, dass wir nicht bereits 366 Tage in die Zukunft blicken können und zu schauen, ob wir es bis dahin schaffen.<br />
Wir bleiben dran und geben unser Bestes – das nun kann ich versprechen.</p>
<p><b>Unser Blog</b><br />
Wir sind jetzt hier seit gut einem Dreivierteljahr im Netz und unsere Besucherzahlen steigen spürbar nach wie vor an – euer Verdienst, also sei euch unser Dank gewiss!<br />
Es besteht offenbar Interesse an beidem, was wir hier tun, also der Darstellung unserer Projekte wie auch der Präsentation von Tipps zur Umsetzung eigener Filme, dass wir da im kommenden Jahr nicht aufhören werden.<br />
Leider ist der Drei-Tage-Rhythmus für uns derzeit einfach nicht zu halten, weshalb gegen Ende des letzten Jahres unsere Postings auch unregelmäßiger geworden sind. Das gefällt mir nicht, uns allen nicht, weshalb auch hier das Versprechen besteht: Sowie wir wieder zeitlich mehr schaffen, kommt auch wieder mehr!</p>
<p><b>Und insgesamt?</b><br />
Eine Menge Dinge, die 2007 hätten klappen können, haben nicht funktioniert. Dennoch haben wir, nach meiner Einschätzung, bei Eifelarea Film einige gute Schritte nach vorne gemacht, eine Rechtsform angenommen, Verträge abgeschlossen, „Xoro“ eben bis auf die Disc-Produktion fertig bekommen – das Jahr war gut.<br />
Das Verbesserungspotential ist nicht zu übersehen, aber daran werden wir auch arbeiten. Dem Leser zuliebe.</p>
<p>Solltet ihr Wünsche oder Anmerkungen haben – über Feedback freuen wir uns natürlich immer.<br />
Ansonsten melde ich mich in einigen Tagen dann aber auch an dieser Stelle wieder um den nächsten, kleinen Theorie-Block anzureißen: Spezialeffekte im Amateurrahmen.</p>
<p>Viele Grüße und Frohes Neues Jahr,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aber zeichnen kann ich nicht!]]></title>
<link>http://eifelarea.wordpress.com/2007/09/01/aber-zeichnen-kann-ich-nicht/</link>
<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 09:00:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://eifelarea.wordpress.com/2007/09/01/aber-zeichnen-kann-ich-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Gut geschlafen? Wir wurden jetzt mehrfach, per Kommentar hier wie auch per Mail, gefragt, wie man da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gut geschlafen?</p>
<p>Wir wurden jetzt mehrfach, per Kommentar hier wie auch per Mail, gefragt, wie man das denn eigentlich macht, das mit den Storyboards. Während die konsequenteste Antwort sicherlich wäre, zu sagen „Das macht jeder anders“, so bringt das natürlich nichts, weshalb ich einfach mal einige Varianten hier darbieten möchte, wie man es realisieren kann.</p>
<p><strong>Schlecht zeichnen ist Kunst</strong><br />
Hier greift der Maschwitz wieder. Wenn er als großen Rat für Storyboard-Zeichner erklärt, man solle lernen, schlecht zu zeichnen, dann hat das schon Hand und Fuß. Denn auch wenn viele Storyboards den Eindruck vermitteln, wirklich künstlerisch tätig werden muss man dafür nicht.<br />
Schon Strichmännchen können als Visualisierung genügen, gerade wenn Regie und Kamera sie ohnehin zusammen entwickeln, ergo beide bei der Entstehung dabei waren. Die Schauspieler am Set zu coachen obliegt der Regie dann ja so oder so.</p>
<p><strong>SketchUp</strong><br />
Nein, gemeint ist hier nicht ein Stück deutsche <a HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Sketchup" TARGET="_blank">Fernsehgeschichte</a>, sondern ein Programm, dass mittlerweile Großkonzern Google gehört.<br />
Google SketchUp ist so mit das am leichtesten zu bedienende 3D-Zeichen-Programm auf dem Markt und – wie so oft bei Google – in der Privat-Version kostenfrei. Dank einer riesigen, kostenlosen Bibliothek an Beispielmodellen auch ohne viel Geschick einsetzbar und dank Verknüpfungen zu Google Earth theoretisch sogar zur Sonnenstands- und Schattenbestimmung am Drehort geeignet. Theoretisch jedenfalls.<br />
Außerdem kann das Programm auch animieren, was also auch das Erstellen einer virutellen Animatic (siehe unten) für die ausgefuchsteren User möglich macht.<br />
Das Programm gibt es gratis unter <a HREF="http://de.sketchup.com/" TARGET="_blank">http://de.sketchup.com/</a> &#8211; aber bedenkt bitte, auch wenn es eine leicht zu bedienende 3D-Anwendung ist, heißt es noch nicht, dass man keine Einarbeitung benötigt.<br />
Einige schwören drauf, ich skribble lieber von Hand.</p>
<p><strong>Foto-Storyboard</strong><br />
Man nehme zwei, drei Freiwillige, fahre am Vortag zum Drehort und knipse seine Einstellungen. Dank Digitalkameras kann man die dann direkt auf ein Notebook ziehen und sichten, man muss keine Entwicklungskosten bezahlen und, wer das Glück hat, in einer Region mit konstanterem Wetter zu wohnen, der kann vielleicht sogar verwertbare Licht- und Farbtests machen. In der Eifel klappt das in der Regel nicht.<br />
Aber die Fotos sind leicht zu machen, sehr visuell und machen nebenbei sogar Spaß. Auf der Gegenseite stehen alleine der Zeit und Personenaufwand sowie auch eine gewisse Wetter- und Lichtabhängigkeit.</p>
<p><strong>Video-Storyboards</strong><br />
Im Prinzip das gleiche wie ein Foto-Storyboard, aber eben mit Videoaufzeichnung. Diverse Regisseure arbeiten auf diese Art und Weise, in der ein oder anderen Form. Die wohl herrlichste Form dessen findet man auf der DVD zu „Desperado“, wo Robert Rodriguez einen Shootout auch als Video im Vorfeld schon mal gedreht hat. Die Darsteller waren schon da, die Requisiten aber nicht, weshalb man Antonio Banderas mit „Pistolenfingern“ über den Thresen laufen sieht und Schussgeräusche machen hört, während eine rosa Handtasche den Gitarrenkoffer ersetzt. <em>Sehr </em>sehenswert.</p>
<p><strong>Animatic</strong><br />
Eine „Animatic“ wird bisweilen auch „Story Reel“ genannt und ist ein animiertes Storyboard. Zwar braucht man, keine Frage, dafür erst einmal die Zeichnungen, aber es hilft eventuell, aus eher mauen Strichzeichnungen was Vorzeigbares zu machen. Man schneidet die Bilder in seinem bevorzugten NLE-Programm (Non Linear Editing; also Premiere, Final Cut Pro, aber auch iMovie, Shareware wie Multiquence etc.) hintereinander, vielleicht sogar mit Ton und Musik, um zu zeigen, wie die Szene in Bewegung ausschauen wird.<br />
Professionellere Animatics sind heute oft schon 3D-animiert und gehen über die oben genannte Diashow hinaus, aber das ist auch immer eine Ressourcen-Frage. So als Trivia am Rande: Die Animatic-Modelle des Babylon-5-Zweiteiles „Voices in the Dark“ (2006/07) hatten die gleiche Qualität wie die <em>richtigen </em>Modelle aus der Serie, die aus den 90ern stammte. So verändert sich der Maßstab&#8230;</p>
<p><strong>Einer der zeichnen kann</strong><br />
Eigentlich die einfachste und vermutlich für Fragende am wenigsten hilfreiche Antwort ist die Methode, wie wir es machen: Wir haben einen im Team, der zeichnen kann. Vor dem Dreh setzt sich Regisseur Matthias daher mit (eigentlich) Aufnahmeleiter Markus zusammen und gemeinsam entwickeln sie, anhand von Strichzeichnungen von Matthias, die Boards, wie wir sie euch vorletztes Mal als Auszug gezeigt haben.<br />
Das Problem bei diesem Vorgehen kann dann in der schnittstellenbedingten Verfälschung liegen, Interpretation der Interpretation und so.</p>
<p>Das sind jetzt mal nur einige Vorschläge. Es gibt zweifelsohne noch weit mehr Methoden, doch dies sind so die vermutlich gängigsten Methoden. Es gibt bei dem Aufbau der Szenen dabei natürlich auch inszenatorisch &#8216;ne Menge zu beachten, worum wir uns hier auch bald einmal kümmern werden. Aber nicht direkt, für nächstes Mal haben wir noch ein anderes Programm.</p>
<p>Und was machen wir jetzt das nächste Mal?<br />
Nun, ein letztes Drehbuch- bzw. Drehtag-Derivat ist noch offen – ein Hilfsmittel der Nachbereitung. Sagen wir also, der Drehtag ist vorbei, was gilt es da gedanklich festzuhalten?<br />
Das fragen wir uns dann beim nächsten Mal&#8230;</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum die Produktionsleitung die Storyboards liebt]]></title>
<link>http://eifelarea.wordpress.com/2007/08/29/warum-die-produktionsleitung-die-storyboards-liebt/</link>
<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 00:00:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://eifelarea.wordpress.com/2007/08/29/warum-die-produktionsleitung-die-storyboards-liebt/</guid>
<description><![CDATA[Moin! Die Antwort ist simpel und unser heutiges Posting daher zwar kurz, aber wichtig. Wir haben das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Moin!</p>
<p>Die Antwort ist simpel und unser heutiges Posting daher zwar kurz, aber wichtig. Wir haben das letzte Mal ja bereits festgehalten, dass Storyboards gewissermaßen die Malen-nach-Zahlen-Vorlage jeder Filmszene sind – sehr günstig, sowas. Denn effektiv heißt es, dass auch rein organisatorisch sämtliche Überraschungen am Set wesentlich unwahrscheinlicher werden.<br />
Im Storyboard tauchen zwei Speiseeis auf? Gut, die waren zwar nicht im Drehbuch, aber man kann sich nun im Vorfeld darum kümmern. Das Storyboard featured eine Schusswunde? Bene, Kunstblut wird eingepackt.<br />
Das erleichtert einem die Organisation ganz gewaltig, erfordert aber natürlich zwei Zugeständnisse – der Regisseur muss sich zumindest grob an die Boards halten und das, was dort gezeichnet ist, muss auch stimmen. Es ist ein altes Problem, das jeder wird nachfühlen können, der mit Illustratoren arbeitet: Sie haben die unglaubliche Fähigkeit, exakt das zu zeichnen, was man zwar <em>beschrieben</em> hat, nicht aber genau das, was man <em>gemeint</em> hat.<br />
Wenn nun ein kleiner Interpretationssprung zwischen Regie und Storyboard-Zeichner (wenn es nicht ein und die selbe Person ist) stattgefunden hat und ein weiterer zwischen Zeichnung und Produktionsleitung, so kann das schon eine ganz ordentliche Gesamt-Differenz ergeben.</p>
<p>Hier greift dann mal wieder das alte Lied, dass man eben kommunizieren muss. Misstrauen schadet hier nie und die fünf Minuten, die einen ein Telefonat mit der Frage „Du, Szene 3, Shot 7, meinst du da wirklich dies-und-das?“ kostet, wird man nie bereuen.</p>
<p>Aber nicht ganz umsonst wurde jüngst angemerkt, dass wir hier bisher gar nicht auf die Frage eingegangen sind, woher man ein Storyboard eigentlich kriegt. Selber  zeichnen trauen sich viele erst einmal nicht.</p>
<p>Nun, euer Wunsch sei mir Befehl, daher nächstes Mal einige Lösungsansätze, wie man an ein Storyboard kommt..<br />
Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Storyboard: Die Quintessenz der Szenengestaltung]]></title>
<link>http://eifelarea.wordpress.com/2007/08/26/das-storyboard-die-quintessenz-der-szenengestaltung/</link>
<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 00:00:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://eifelarea.wordpress.com/2007/08/26/das-storyboard-die-quintessenz-der-szenengestaltung/</guid>
<description><![CDATA[Juten Morjen leeve Fründe! Wir haben uns letztes Mal angesehen, womit wir bei der Eifelarea-Orga ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Juten Morjen leeve Fründe!<br />
Wir haben uns letztes Mal angesehen, womit wir bei der Eifelarea-Orga eine Szene planen. Das Kreativteam greift zu einem anderen, sehr bewährten Mittel für ihren Teil der Arbeit – das Storyboard.<br />
Das Storyboard, für die wenigen, denen noch nie eines begegnet ist, ist eine Art Comic. Es ist eine Bildfolge, in der bereits die Einstellungen einer Szene erkennbar sind und die man danach gewissermaßen mit Kamera und Darstellern „nachfilmt“.</p>
<p>Es gibt einen gewaltigen Vorteil bei der Verwendung von Storyboards. Gemeinhin unterscheiden Leute ja gerne zwischen Handwerk und Kunst – ein Tischler übt ein Handwerk aus, doch wenn er Madonnenstatuen schnitzt, dann ist es Kunst. Oder so. Film ist, das ist eher unangenehm, irgendwo dazwischen angesiedelt. Doch gibt es eine Sache, die das Handwerk der Kunst voraus hat: Effizienz.<br />
Es ist nicht unproblematisch, sich darnieder zu setzen und aus den Worten, die in einem Drehbuch vielleicht stehen, eine Folge von Bildern zu machen. Oftmals kommen Drehbuchzeilen ganz unschuldig daher, doch wenn man darüber nachdenkt, ist die visuelle Umsetzung irgendwie doch Bockschwer. Was kann man da also tun?<br />
Man baut vor. Der Regisseur, der Kameramann und – in unserem Fall zumindest – der Aufnahmeleiter hocken sich vor dem Dreh zusammen und erdenken, natürlich mit dem Drehort im Hinterkopf, eine Folge von Bildern, die Einstellungen. Dies ist ein künstlerisch-kreativer Schaffensprozess und als solcher nur schwer nach der Uhr zu gestalten, was bedeutet, dass man lieber früher als später damit anfängt. <a TARGET="_blank" HREF="http://en.wikipedia.org/wiki/Stu_Maschwitz">Stu Maschwitz</a> nennt sie „zwingend erforderlich“ für alle NoBudget-DV-Filmer und der Mann muss es ja wissen. Um ihn wörtlich zu zitieren: „You‘ll create a plan so detailed that shooting and editing may well feel like paint-by-numbers exercises.“<br />
Und der Mann hat Recht. Das Storyboard bietet einem die Möglichkeit zum Übergang: Aus der künsterlichen Arbeiten am Papier erwächst die kreative Idee, doch am Set bleibt die kreative Freiheit zuhause und das Handwerk beginnt.<br />
Wir haben „Xoro“ ohne Storyboards gemacht und drehen „Verfluchte Eifel“ mit und schon am Ende des ersten Drehtages war der gigantische Sprung erkennbar – eine gute Vorbereitung ermöglichte es uns, unsere Arbeitsgeschwindigkeit am Set de facto zu verdoppeln. Und die Boards sind ein zentraler Teil davon.</p>
<p><a TITLE="VE Szene 2" TARGET="_blank" HREF="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/fremdenfuhrer-1.jpg"><img ALIGN="right" ALT="VE Szene 2" SRC="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/fremdenfuhrer-1.thumbnail.jpg" /></a>Wir haben euch hier einmal eine Seite aus unseren Storyboards zu VE herausgesucht. Ist eine sehr kurze Sequenz ziemlich zu Beginn des Films, doch sie gibt einem eine Idee, worum es geht.</p>
<p>Abschließend kommen wir noch zu einem Haken, so aus der Orga-Sicht gesprochen. Kevin Smith meint im Making Of zu Clerks 2, dass niemand zur Filmschule geht, um Produzent zu werden. Obwohl ich ganz persönlich widersprechen würde, hier ein weiterer Grund dafür: Wie schon gesagt, das Kreativteam wird sich niemals mit den Szenen-Merkblättern der Produktionsleitung herumärgern müssen; die Produktionsleitung sollte aber ebenfalls schnell anfangen, auch die Storyboards zu lieben, wenn sie einmal da sind.<br />
Warum das so ist? Dazu mehr beim nächsten Mal&#8230;</p>
<p>Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein erster Dreherfolg]]></title>
<link>http://eifelarea.wordpress.com/2007/08/14/ein-erster-dreherfolg/</link>
<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 12:02:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://eifelarea.wordpress.com/2007/08/14/ein-erster-dreherfolg/</guid>
<description><![CDATA[Gute Mittag zusammen! Ich will mich auch heute jetzt mal nicht in Details ergehen, aber zumindest so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gute Mittag zusammen!</p>
<p><a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0653.jpg" target="_blank" title="Anna und Lina in ihren Rollen"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0653.thumbnail.jpg" alt="Anna und Lina in ihren Rollen" align="right" /></a>Ich will mich auch heute jetzt mal nicht in Details ergehen, aber zumindest soviel kann ich verkünden: Unser erstes Drehwochenende war ein voller Erfolg!<br />
Das bestätigt uns zugegebenermaßen auch selber, weil wir damit sozusagen den Beweis haben, dass wir wirklich von &#8220;Xoro&#8221; gelernt haben.<br />
<a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0590.jpg" target="_blank" title="Letzte Besprechung vor Drehbeginn"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0590.thumbnail.jpg" alt="Letzte Besprechung vor Drehbeginn" align="right" /></a> Überhaupt, da gibt es jetzt doch so manches am Set, was wir so früher nicht hatten. Bewegte Kameras, eine Tonangel, deutlich mehr Darsteller im Schnitt &#8211; &#8220;Verfluchte Eifel&#8221; ist ein ziemliches Orga-Biest, aber wie gesagt, bis jetzt ging alles gut.</p>
<p><a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0597.jpg" target="_blank" title="Unser erster Dreh mit Tonangel"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0597.thumbnail.jpg" alt="Unser erster Dreh mit Tonangel" align="right" /></a>Ich habe mal ein paar Fotos vom Sonntagsdreh beigefügt, dann könnt ihr alle schon mal was draufgucken. Es kommen auch sicher noch Bilder zum Samstag (wo auch die Weltkriegs-Uniformen Verwendung fanden), doch ich dachte, ich fang mal hier an. <a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0609.jpg" target="_blank" title="Ralf, der Chef an der Kamera"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0609.thumbnail.jpg" alt="Ralf, der Chef an der Kamera" align="right" /></a>Das oberste Bild zeigt unsere beiden Hauptdarstellerinnen auch nun mal in ihrer Rolle; die drei Jungs hatten bisher noch keine Szene, gibt da also noch keine neuen Bilder.</p>
<p>&#8220;Xoro&#8221;-Fans erkennen vermutlich das eine oder andere Gesicht und fragen sich bei vielen anderen, wer das wohl ist. <a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0615.jpg" target="_blank" title="Die Jacken deuten die Jahreszeit an, in der VE spielt"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0615.thumbnail.jpg" alt="Die Jacken deuten die Jahreszeit an, in der VE spielt" align="right" /></a>Wir werden da nach und nach einmal neue Informationen ausgeben, doch für heute sei genug gesagt. Wenn alles klappt, kommt schon zum nächsten Update hier direkt ein Video-Blog zum ersten Drehwochenende. Denn 25 Bilder pro Sekunde sagen einfach mehr als eines <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0624.jpg" target="_blank" title="Unser “Base Camp”"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0624.thumbnail.jpg" alt="Unser “Base Camp”" align="right" /></a>Viel Spaß beim Bilder-Gucken und nach dem Video wird&#8217;s hier dann auch wieder theoretisch und wir zeigen euch einmal, was alles mit einer einzelnen Drehbuchseite passiert, bis man dann letztlich am Set steht. Der Endspurt der Vorproduktion, sozusagen.</p>
<p><a href="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0672.jpg" target="_blank" title="Lampenfolien, Schweißerhandschuhe und Kaffee"><img src="http://eifelarea.wordpress.com/files/2007/08/img_0672.thumbnail.jpg" alt="Lampenfolien, Schweißerhandschuhe und Kaffee" align="right" /></a>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das ist es, wer wir sind]]></title>
<link>http://eifelarea.wordpress.com/2007/03/15/das-ist-es-wer-wir-sind/</link>
<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 09:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://eifelarea.wordpress.com/2007/03/15/das-ist-es-wer-wir-sind/</guid>
<description><![CDATA[Moin Leute! Zunächst mal: Wir hatten gestern einen immensen Anstieg bei den Besucherzahlen zu vermel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Moin Leute!</p>
<p>Zunächst mal: Wir hatten gestern einen immensen Anstieg bei den Besucherzahlen zu vermelden &#8211; sehr cool! Freut uns alle hier sehr, dass ihr offenbar Interesse an unserem Tun zeigt! Bleibt uns einfach gewogen, und wir werden uns dafür auch alle Mühe geben, hier Information und interessante Filme zu bieten!</p>
<p>Nachdem wir nun die Intention dieses Blogs und die Intention von „Eifelarea Film“ als Amateurfilmgruppe als solche geklärt haben, bleibt für den Anfang vor allem eine Frage übrig: Wer sind „wir“ eigentlich?</p>
<p>Wir setzen uns aus einem Kreativ- und einem Orga-Team zusammen. Eine Aufteilung in zwei Gruppen macht bei gerade mal fünf Leuten auf den ersten Blick zwar nur bedingt Sinn, hat sich bei uns aber aus der reinen Praxis ergeben.<br />
<img ALIGN="right" ALT="Matthias Schaffrath" SRC="http://eifelarea.files.wordpress.com/2007/03/scimi.thumbnail.jpg" />Ich verzichte übrigens darauf, hier jetzt bei jedem zu erwähnen, inwiefern er das Filmemachen auch als Ausbildung oder Studienzweig lernt, was für jeden von uns zumindest im Ansatz gilt. Aber darauf kommt es eigentlich nicht an, denn am Anfang steht nicht zwangsläufig ein akademischer Rang, sondern der Wille, einen Film zu drehen.</p>
<p><img ALIGN="right" ALT="Ralf Murk" SRC="http://eifelarea.files.wordpress.com/2007/03/ralf.thumbnail.jpg" />Kreative Spitze, weil Regisseur, ist bei uns Matthias Schaffrath. Das war er bei „Xoro“ und wird es auch beim Nachfolgeprojekt sein. Vor allem die kreative Umsetzung des Stoffes ist sein Gebiet.<br />
Die Kamera hat Ralf Murk inne. Wenn man es darauf anlegt, ist eine Kamera ein ziemlich komplexes Stück Technik mit sehr vielen Arten, es einzustellen. Ralf weiß Gottlob, wie man das macht.<br />
<img WIDTH="128" HEIGHT="128" ALIGN="right" ALT="Markus Heinen" SRC="http://eifelarea.files.wordpress.com/2007/03/markus.thumbnail.jpg" />Letzter Teil des Kreativteams ist Markus Heinen. Markus ist mit einem manuellen Geschick gesegnet, dass uns anderen abgeht, weshalb er gerade bei Xoro in Sachen Props, Aussattung und Modellbauten unerlässlich war.<br />
Zusammen werden die drei auch erarbeiten, was nach Xoro kommt. Aber damit sind wir schon wieder bei der Zukunftsmusik&#8230;</p>
<p><img WIDTH="128" HEIGHT="128" ALIGN="right" ALT="Néomi Havinga" SRC="http://eifelarea.files.wordpress.com/2007/03/neo.thumbnail.jpg" />Kommen wir stattdessen lieber zur Orga. Das sind Néomi Havinga und ich. Alles, was sozusagen an „alltäglichen“ Aufgaben anfällt, landet bei uns. Castings, Location Scouting, Fahrdienst und die allgemeine Gesamtkoordination, das machen halt wir.<br />
Das ist ein Berg von Arbeit von dem man bei Filmproduktionen eigentlich selten etwas hört, der aber ebenfalls immens wichtig ist. <img WIDTH="128" HEIGHT="128" ALIGN="right" ALT="Thomas Michalski" SRC="http://eifelarea.files.wordpress.com/2007/03/thomas.thumbnail.jpg" />Ich denke, hier an dieser Stelle werden wir, wenn es sich ergibt, auch immer mal wieder auf eben genau diese Bereiche zu sprechen kommen.</p>
<p>Unzählige andere Leute helfen zudem mit, dass wir es schaffen, die Projekte zu realisieren. Aber zumindest diese Namen wollte ich einmal genannt haben, denn ich denke, die wird man hier noch öfters lesen.</p>
<p>Damit wisst ihr aber nun, wer wir sind, was wir tun und wozu es dieses Blog gibt.<br />
Beim nächsten Update erzähle ich dann noch kurz was zu ein paar ganz speziellen Nebenprojekten von uns, und dann geht‘s langsam auch „in medias res“ hinter die Kulissen&#8230;</p>
<p>Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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