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	<title>kremstal &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kremstal/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kremstal"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 04:41:56 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[brut de brut 2007 - weingut nigl]]></title>
<link>http://weinpapst.wordpress.com/2009/09/28/brut-de-brut-2007-weingut-nigl/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 21:49:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>weinpapst</dc:creator>
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<description><![CDATA[eine cuvée aus chardonnay und grüner veltliner. gereift mit klassischer flaschengärung.  fein frucht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[eine cuvée aus chardonnay und grüner veltliner. gereift mit klassischer flaschengärung.  fein frucht]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[riesling grillparzer schreck 2008 - stagård]]></title>
<link>http://weinpapst.wordpress.com/2009/09/26/stagard-riesling-grillparzer-schreck-2008/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 14:46:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>weinpapst</dc:creator>
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<description><![CDATA[aus den rieden grillparz und schreck stammt dieser riesling reserve von lesehof stagård aus krems. h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[aus den rieden grillparz und schreck stammt dieser riesling reserve von lesehof stagård aus krems. h]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[2. Woche der Begegnung JUGENDEVENT]]></title>
<link>http://oekumenischeinitiative.wordpress.com/2009/09/26/2-woche-der-begegnung-jugendevent/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 07:58:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekini</dc:creator>
<guid>http://oekumenischeinitiative.wordpress.com/2009/09/26/2-woche-der-begegnung-jugendevent/</guid>
<description><![CDATA[Diesmal wird die Jugend nicht vergessen! Zwei spezielle Abende für Jugendliche finden am 16. und 17.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-162" title="Plakat Jugendevent2" src="http://oekumenischeinitiative.wordpress.com/files/2009/09/plakat-jugendevent2.jpg" alt="Plakat Jugendevent2" width="460" height="325" /></p>
<p>Diesmal wird die Jugend nicht vergessen! Zwei spezielle Abende für Jugendliche finden am 16. und 17.10.09<img class="alignright size-medium wp-image-164" title="Armin" src="http://oekumenischeinitiative.wordpress.com/files/2009/09/armin2.jpg?w=250" alt="Armin" width="159" height="190" /> statt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-156" title="Elisabeth" src="http://oekumenischeinitiative.wordpress.com/files/2009/09/elisabeth.jpg" alt="Elisabeth" width="142" height="185" />Gestaltet von der Jugendgruppe der Katholischen Region Kremstal und der Jugend aus Kirchdorf / Micheldorf.</p>
<p>Zwei Abende mit viel Musik, persönlichen Berichten, jungen Menschen und Hoffnung aus der Begegnung mit Gott, gemütlichem Beisammensein, Fragen nach Gott, Hoffnung, Lebenshunger, Perspektiven…</p>
<p>Bis dann also!</p>
<p>Eure Elisabeth und Armin</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mantlerhof Grüner Veltliner Spiegel, 2004]]></title>
<link>http://toaster.wordpress.com/2009/09/07/mantlerhof-gruner-veltliner-spiegel-2004/</link>
<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 16:55:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rainer</dc:creator>
<guid>http://toaster.wordpress.com/2009/09/07/mantlerhof-gruner-veltliner-spiegel-2004/</guid>
<description><![CDATA[Gelbgrün. In der Nase reife Melone, etwas Walnuss und ein Hauch von kräuteriger Mineralik. Nicht son]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-4287" title="Mantlerhof GV Spiegel 2004 (1 von 1)" src="http://toaster.wordpress.com/files/2009/09/mantlerhof-gv-spiegel-2004-1-von-1.jpg?w=153" alt="Mantlerhof GV Spiegel 2004 (1 von 1)" width="153" height="300" />Gelbgrün. In der Nase reife Melone, etwas Walnuss und ein Hauch von kräuteriger Mineralik. Nicht sonderlich komplex, hat aber seinen Reiz. Im Mund überaus saftig, fast opulent, mit einer ansprechenden Cremigkeit. Zu Beginn dominiert fast ausschließlich eine sehr reife und warme Melonenfrucht, leicht indifferent. Der weitere Verlauf zeichnet sich etwas klarer. Die erfrischende Säure, die nussigen Aromen und die erneut feinherb-kräuterige Mineralität verschaffen dem Wein ein gewisses Spiel. Der Abgang ist ein Touch exotischer, nach Mango-Ananas und Zitronencreme und hat eine ordentliche Länge. Ein guter, wenngleich in seinem Aromenschliff etwas gehemmter Grüner Veltliner. Trotzdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet!</p>
<p><strong><em>Vom Fachhandel, 10,90 Euro, 86 Punkte (sehr gut), jetzt trinken</em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weingut Aigner Grüner Veltliner DAC Reserve Privatfüllung Sandgrube, 2007]]></title>
<link>http://toaster.wordpress.com/2009/08/18/weingut-aigner-gruner-veltliner-dac-reserve-privatfullung-sandgrube-2007/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 05:30:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rainer</dc:creator>
<guid>http://toaster.wordpress.com/2009/08/18/weingut-aigner-gruner-veltliner-dac-reserve-privatfullung-sandgrube-2007/</guid>
<description><![CDATA[Bei Kremstal denkt man zunächst an die Spitzenwinzer Malat oder Nigl und weniger an das 14 Hektar gr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-3928" title="Aigner Grüner Veltliner (1 von 1)" src="http://toaster.wordpress.com/files/2009/08/aigner-gruner-veltliner-1-von-1.jpg?w=225" alt="Aigner Grüner Veltliner (1 von 1)" width="225" height="300" />Bei Kremstal denkt man zunächst an die Spitzenwinzer Malat oder Nigl und weniger an das 14 Hektar große Weingut Aigner. Nicht erst seit dem neuen Keller, in 2006 fertiggestellt, steigt die Qualität beständig an. Spezialität von Aigner ist eindeutig der Grüne Veltliner, und heute habe ich das Vergnügen, sein Spitzengewächs, die Privatfüllung Sandgrube, verkosten zu dürfen. Die Farbe ein mittleres Strohgelb mit grünen Reflexen. Intensive Apfelaromen, etwas Wiesenkräuter, weißer Pfeffer und ein Hauch florale Noten prägen eine interessante, intensive Nase. Im Mund ist der Wein recht opulent, gehaltvoll und getragen von einer lebhaften Säure. Im Antrunk saftig mit Aromen nach frischen Äpfeln und dem sortentypischen &#8220;Pfefferl&#8221;. Sehr animierend. Im weiteren Verlauf verleihen eine kräuterige Mineralität und feine Tabaknoten dem Wein eine gewisse Tiefe und Substanz. Der Abgang ist von guter Länge mit schönen Fruchtaromen, endet aber ein wenig zu stark auf einer grünen Note. Dies dürfte sich eventuell in den kommenden Jahren noch besser einbinden. Zu Hause offen verkostet, passt ausgezeichnet zu Pasta mit Lamm in Koriandersoße. Vorab drei Stunden in der Karaffe belüftet. Sehr guter Grüner Veltliner zu einem ausgezeichneten PLV.</p>
<p><strong><em>Vom Fachhandel, 11,90 Euro, 86 Punkte (sehr gut), jetzt bis 2013</em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[grüner veltliner dac reserve 2008 - mueller]]></title>
<link>http://weinpapst.wordpress.com/2009/07/25/gruener-veltliner-dac-reserve-2008-mueller/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 14:54:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>weinpapst</dc:creator>
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<description><![CDATA[aus der kremstaler lage gottschelle (südlich der donau am fuss des göttweiger berges gelegen). helle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[aus der kremstaler lage gottschelle (südlich der donau am fuss des göttweiger berges gelegen). helle]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Neue Werte für die Wirtschat - Diskussionsrunde mit Christian Felber]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/04/27/neue-werte-fur-die-wirtschat-diskussionsrunde-mit-christian-felber/</link>
<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 06:27:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Christian Felber bei einem Vortrag in Neuhofen an der Krems Am Dienstag den 21. April, war Christian]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_95" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-95" title="christian-felber" src="http://kremstaler.wordpress.com/files/2009/04/christian-felber.jpg?w=300" alt="Christian Felber bei einem Vortrag in Neuhofen an der Krems" width="210" height="161" /><p class="wp-caption-text">Christian Felber bei einem Vortrag in Neuhofen an der Krems</p></div>
<p>Am Dienstag den 21. April, war Christian Felber zu Gast im Schloss<br />
Gschwendt in Neuhofen an der Krems zum Thema Neue Werte für die<br />
Wirtschaft -Alternativen zum Casino-Kapitalismus referieren. Christian<br />
Felber ist Mitbegründer von attac Österreich.</p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-96" title="p4215489" src="http://kremstaler.wordpress.com/files/2009/04/p4215489.jpg?w=300" alt="Auf dem Podium vlnr: Mag.a Maria Buchmayr, Dir. Friedrich Himmelfreundpointner, Dr. Herbert Staufer und Christian Felber" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Podium vlnr: Mag.a Maria Buchmayr, Dir. Friedrich Himmelfreundpointner, Dr. Herbert Staufer und Christian Felber</p></div>
<p>Im Anschluss an seinen Vortrag an dem über 100 Interessierte teilnahmen, gab es eine Podiumsdiskussion moderiert von Jürgen Affenzeller, Redakteur der Linzer Rundschau. Weiters stellten sich zu Fragen des Publikums: Dr. Herbert Staufer (Talentetauschkreis Neuhofen), Mag.a Maria Buchmayr (Spitzenkandidatin Grüne Linz &#38; Umgebung) und Dir. Friedrich Himmelfreundpointner (Sparkasse Neuhofen)</p>
<div id="attachment_97" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-97" title="p4215496" src="http://kremstaler.wordpress.com/files/2009/04/p4215496.jpg?w=300" alt="Gruppenfoto vlnr: Friedrich Himmelfreundpointner, Christian Felber, Herbert Staufer, Maria Buchmayr, Michael Langerhorst, Karin Chalupar, Jürgen Affenzeller" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Gruppenfoto vlnr: Friedrich Himmelfreundpointner, Christian Felber, Herbert Staufer, Maria Buchmayr, Michael Langerhorst, Karin Chalupar, Jürgen Affenzeller</p></div>
<p>Interessierte hatten auch die Möglichkeit sich eingehend bei den<br />
Infoständen von den GRÜNEN, dem Talente-Tauschkreis und attac zu<br />
informieren.</p>
<p>Veranstalter: Die GRÜNEN Neuhofen in Kooperation mit dem<br />
Talente-Tauschkreis &#8220;Der Krems-Taler&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[21. April 09 / Neue Werte für die Wirtschaft -Alternativen zum Casino-Kapitalismus / Neuhofen an der Krems]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/21-april-09-neue-werte-fur-die-wirtschaft-alternativen-zum-casino-kapitalismus-neuhofen-an-der-krems-2/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:57:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
<guid>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/21-april-09-neue-werte-fur-die-wirtschaft-alternativen-zum-casino-kapitalismus-neuhofen-an-der-krems-2/</guid>
<description><![CDATA[Am Dienstag den 21. April, wird Christian Felber um 19 Uhr im Schloss Gschwendt in Neuhofen zum Them]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Dienstag den 21. April, wird Christian Felber um 19 Uhr im Schloss Gschwendt in Neuhofen zum Thema Neue Werte für die Wirtschaft -Alternativen zum Casino-Kapitalismus referieren, im Anschluss wird er für eine Diskussion zur Verfügung stehen.  Christian Felber ist Mitbegründer von attac Österreich</p>
<p>Veranstalter: Die GRÜNEN Neuhofen in Kooperation mit dem Talentetauschkreis Neuhofen</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dreharbeiten des ORF für die Sendung Konkret über den Krems-Taler]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/dreharbeiten-des-orf-fur-die-sendung-konkret-uber-den-krems-taler/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 19:12:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Liebe Tauschkreis-Freunde, es hat uns alle nun doch etwas überrascht, dass der ORF sehr spontan am F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:x-small;">Liebe Tauschkreis-Freunde, es hat uns alle nun doch etwas überrascht, dass der ORF sehr spontan am Freitag Vormittag zu Dreharbeiten nach Neuhofen gekommen ist. Der Beitrag wird in 2 bis 3 Wochen in der Sendung Konkret um 18:30 im ORF 2 ausgestrahlt. Thema war, was wir in Neuhofen im TTK so machen, wobei die Inhalte eigentlich auf regionale Tauschaktivitäten und Erfahrungen beschränkt waren.</p>
<p>Folgendes wurde vom 3-köpfigen Kamerateam gedreht:<br />
- Ausgraben von Topinampur bei Bernhard Gruber<br />
- Autoreifenwechseln bei mir<br />
- Kekse backen durch Oberhuber Theresia<br />
- Marmelade eintauschen von Roswitha Weiss</p>
<p>Zusätzlich wurde über folgendes berichtet:<br />
- Beispiel Tauschmarkt: Ella und Edgar Staufer<br />
- Beispiel Haustausch und Fahrgemeinschaft durch mich</span></span></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/1nWctH9E9ko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/1nWctH9E9ko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Am Zukunftsfest08 in Bad Wimsbach-Neydharting]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/am-zukunftsfest08-in-bad-wimsbach-neydharting/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 19:07:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
<guid>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/am-zukunftsfest08-in-bad-wimsbach-neydharting/</guid>
<description><![CDATA[Vom 31. Mai zum 1. Juni 08, präsentierte sich der regionale Talente-Tauschkreis &#8220;Der Krems-Tal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-medium wp-image-87" title="krems-taler1" src="http://kremstaler.wordpress.com/files/2009/03/krems-taler1.jpg?w=300" alt="krems-taler1" width="210" height="161" />Vom 31. Mai zum 1. Juni 08, präsentierte sich der regionale Talente-Tauschkreis &#8220;Der Krems-Taler&#8221; im Rahmen des Zukunftsfest08 in Bad Wimsbach-Neydharting und konnte sich regen Interesses freuen</p>
<p>Im Zuge der Vorbereitungen zum Zukunftsfest08 wurde auch der in der Marktgemeinde Neuhofen ansässige Talente-Tauschkreis &#8220;Der Krems-Taler&#8221; eingeladen, sich an dieser Großveranstaltung zu Gegenwartsthemen wie: Lokal und regional Wirtschaften, Lebensräume mit Weitblick planen, In Wert setzen von Natur und Landschaft, Gelebte Weltverantwortung, präsentieren.</p>
<p>Der durch Rundfunk und Medien, über die Grenzen des oberösterreichischen Kremstales hinaus bekannte Tauschkreis, präsentierte sich auf einem Gemeinschaftsstand mit dem Permakultur-Verein Perma-Norikum. Es wurden die Ziele und Möglichkeiten eines Talente-Tauschkreises mit einfachen Info-Tafeln erläutert und Interessierte konnten sich zusätzliche Informationen direkt einholen. Neben großem, regionalem Interesse freute sich Bernhard Gruber, Teilnehmer beim &#8220;Der Krems-Taler&#8221; auch über Besucher vom Unterguggenberger-Institut aus Wörgl. Bei dieser Veranstaltung konnte einer breiten Masse die einfache Idee der Nachbarschaftsbelebung vermittelt werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Talente-Tauschkreis in Neuhofen als Vorbild für den Tauschkreis "Steyr-Umgebung"]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/talente-tauschkreis-in-neuhofen-als-vorbild-fur-den-tauschkreis-steyr-umgebung/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 19:00:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
<guid>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/talente-tauschkreis-in-neuhofen-als-vorbild-fur-den-tauschkreis-steyr-umgebung/</guid>
<description><![CDATA[Der immer größere Beliebtheit findende Talente-Tauschkreis &#8220;Der Krems-Taler&#8221; unterstütze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:x-small;">Der immer größere Beliebtheit findende Talente-Tauschkreis &#8220;Der Krems-Taler&#8221; unterstütze die Gründung eines weiteren Talente-Tauschkreises in Steyr</p>
<p>Talente-Tauschkreise fördern die Regionalität:</p>
<p>Aus ökologischen Überlegungen heraus, kann ein Talente-Tauschkreis wirklich nur regional funktionieren. Er soll ja auch Nachbarn zusammenbringen und das kann nur im selben Ort, vielleicht noch mit der Nachbargemeinde gemeinsam funktionieren. Es bringt der Gesellschaft keinen Nutzen wenn man einen Tauschkreis überregional betreibt. Natürlich können sich Tauschkreise überregional durch Erfahrungswerte unterstützen. So haben sich mehrer Interessierte aus Steyr über einige Monate hinweg, bei Teilnehmern des Neuhofner Tauschkreises informiert. Sie haben sich bei unseren monatlichen Treffen direkt Informationen vor Ort geholt, bekamen aber auch immer wieder telefonische und auch direkte Unterstützung von mehreren Neuhofner-Talenten.</p>
<p>Gründung des Talente-Tauschkreises &#8220;Steyr-Umgebung:</p>
<p>Nach monatelangen Vorbereitungen dreier engagierter, junger Frauen war es dann am 10. Oktober in Steyr so weit. Flugzettel waren verteilt, Plakate aufgehängt, Freunde und Bekannte mobilisiert und ein Saal in einem Steyr Gasthaus reserviert. Bernhard Gruber vom Talente-Tauschkreis in Neuhofen hielt vor versammelter Menge einen Vortrag darüber, wie am Beispiel des Talente-Tauschkreises &#8220;Der Kremstaler&#8221; ein Tauschkreis funktioniert. Zum Einstieg ins Thema gab es den Kurzfilm &#8220;Wie funktioniert Geld. Im Anschluss fand sich noch genügend Zeit, sich noch einmal detailliert zu informieren oder gleich zukünftige Talente-Tauschpartner kennen zu lernen. Nähere Infos zum Tauschkreis &#8220;Steyr-Umgebung&#8221; finden sie unter www.tauschkreis-steyr.at</p>
<p>Unbegrenzte Möglichkeiten im Tauschkreis:</p>
<p>Ein Tauschkreis bietet ein unvorstellbares Spektrum an Möglichkeiten. Es können Dienstleistungen, Waren, Lebensmittel, Tiere, Pflanzen, Bücher und vieles mehr getauscht werden. Beim Tauschkreis &#8220;Steyr-Umgebung&#8221; gibt es zum Ausgleich der Dienstleistungen oder Waren das &#8220;Talent&#8221; welches wie in Neuhofen der &#8220;Krems-Taler&#8221; mit Hilfe eine Belegsystems verbucht wird. Erwirtschaftete Krems-Taler oder Talente müssen nicht beim selben Tauschpartner eingelöst werden, was auch der seltenste Fall ist. Ein Krems-Taler entspricht der Wertigkeit eines Euro, wobei der Grundrichtwert einer Stunde bei 10 Krems-Talern liegt. Grundsätzlich gilt, dass meine Stunden gleichwertig sind wie die meines Nachbarn.</p>
<p>Das Ziel eines Tauschkreises:</p>
<p>Wer kennt die gute, alte Nachbarschaftshilfe nicht? Es liegt allerdings schon Jahrzehnte zurück als diese noch intakt funktionierte. In der heutigen Zeit ist man eher auf sich selbst gestellt, wenn es darum geht unterschiedliche Aufgaben im Haushalt oder auch im Garten zu erledigen. So ist das primäre Ziel eines Tauschkreises eine ausgeglichene Nachbarschaftshilfe. Leistungen können nicht mit Geld abgegolten werden, so muss auch jeder eine Gegenleistung einbringen. Sekundäres Ziel ist die Förderung der Region.</p>
<p>Sie wollen auch beim Tauschkreis mitmachen:</p>
<p>Die Teilnehmer des Talente-Tauschkreise treffen sich einmal im Monat, am zweiten Freitag, im Kaffee Kemetmüller um 20.00 Uhr. Diese Treffen stehen allen Interessierten offen.</span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückzugsgefechte einer jungen Zivilisation]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/ruckzugsgefechte-einer-jungen-zivilisation/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:56:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
<guid>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/ruckzugsgefechte-einer-jungen-zivilisation/</guid>
<description><![CDATA[Angesichts der Ölpreissprünge werden die Überlegungen über eine W elt ohne Öl immer konkreter Es ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Angesichts der Ölpreissprünge werden die Überlegungen über eine W elt ohne Öl immer konkreter</p>
<p>Es ist Sommer, die Mücken tanzen zwischen den Bäumen, zwei Freunde kommen vom Fischen, sie lassen sich Zeit. Der eine war einmal ein erfolgreicher Werbefachmann. Das ist lange her. Jetzt hat er Zeit. Viel Zeit. Der andere ist Priester. Die sind gefragt, nach all den Toten. Sie gehen zu Fuß. Dies ist die Zukunft. Mitten im Naturidyll Amerikas. Doch nichts ist, wie es zunächst scheint, in dieser neuen Welt irgendwann um das Jahr 2030. Autos gibt es nicht mehr, weil es kein Benzin mehr gibt. Telekommunikation, Internet, Stromversorgung sind zusammengebrochen. Die Highways, auf denen keiner mehr fährt, verfallen, keiner kümmert sich darum, mit was auch. Und es ist heiß, viel zu heiß. Der Asphalt zerreißt, die leeren Häuser verfallen, die Natur erobert den Planeten zurück.</p>
<p>Eine große Zahl der Menschheit wurde dezimiert durch Seuchen, gegen die es keine Medikamente mehr gibt, genau weiß man es im Dorf nicht, der Kontakt zur Außenwelt ist spärlich. Kinder sieht man selten, sie hat es am schlimmsten getroffen in den großen Grippewellen. Von einem Heiligen Krieg haben manche noch gehört in den seltenen Radiosendungen, irgendwo im Nahen Osten, ehe die Bomben über Washington und Los Angeles explodierten. Spätestens dann muss alles zusammengebrochen sein, irgendwo soll zwar noch die Ruine einer Bundesregierung existieren, doch eigentlich ist längst jedes Dorf, jeder Hof auf sich gestellt. Egomanen herrschen in isolierten Städten, ehemalige Kleinkriminelle plündern die Luxusvillen in den verlassenen Suburbs und verkaufen die Rohstoffrelikte aus der Alten Zeit: Plastik ist begehrt, weil man es nicht mehr herstellen kann. Schläuche. Eimer. Die Welt ist archaisch geworden. Und ziemlich konservativ.</p>
<p>Grundlage der Weltwirtschaft</p>
<p>In dem Roman &#8220;World Made by Hand&#8221; ist die Zivilisation auf dem Rückzug, und die Menschen akzeptieren diesen Niedergang mit einer Mischung aus Apathie und Pragmatismus. Hier herrscht noch keine völlige Anarchie wie in den &#8220;Mad Max&#8221;- und &#8220;Waterworld&#8221;-Phantasien des Kinos, in denen viel und laut gekämpft wird. Nein, Glück besteht aus harter Arbeit, Heustadeltänzen und Dorfversammlungen. Nicht von ungefähr mutet der Roman an wie ein Lobgesang auf die Zeit von &#8220;Unsere kleine Farm&#8221; &#8211; er wurde von einem Amerikaner verfasst, der schon lange Amerikas Lebensstil geißelt: James Howard Kunstler. Er hat sich in provozierenden Sachbüchern wie &#8220;Home from Nowhere&#8221; als Kritiker der Suburbanisierung hervorgetan und den &#8220;New Urbanism&#8221; propagiert, der den Autostädten eine neotraditionelle Stadtplanung entgegensetzt. In &#8220;The Long Emergency&#8221; postulierte er die Grenzen jeglichen Wachstums in der Tradition der berühmten Studie des Club of Rome von 1972.</p>
<p>&#8220;World Made by Hand&#8221; beschreibt die Zukunft in einem Amerika, in der die Ära des Erdöls zu Ende gegangen ist. Es ist kein literarisches Meisterwerk, aber eine Art Handbuch für eine Theorie, die sich von Amerika nach Großbritannien und inzwischen auch im kontinentalen Europa verbreitet hat, die Theorie des &#8220;Peak Oil&#8221;. Dabei geht es um den ominösen Zeitpunkt, an dem die Ölförderung nicht mehr erhöht werden kann, die Nachfrage aber weiter steigt. Sobald die Ölförderung diesen Scheitelpunkt erreicht hat, glauben die Anhänger der Theorie, wird es vorbei sein mit dem billigen Öl. Es wird ständig teurer und knapper, Verteilungskämpfe werden einsetzen, Industrien verschwinden, schließlich die internationale Ordnung. Denn unsere Industriegesellschaften und unsere Finanzmärkte basieren auf der Annahme des ständigen Wachstums, der immer mehr von billigen fossilen Brennstoffen abhängt. Öl ist der wichtigste davon.</p>
<p>Die Ölproduktion stagniert seit 2005 bei etwa 85 Millionen Barrels pro Tag, dafür steigt aber der Preis. Am letzten Freitag machte er seinen bisher größten Sprung nach oben &#8211; um 11 Dollar auf 138 Dollar pro Barrel. Bis auf 200 Dollar oder mehr, schätzen Analysten von Goldman Sachs, könnte der Preis für ein Barrel Rohöl klettern. 40 Prozent des Öls, heißt es im Petroleum Review, &#8220;kommt aus Regionen, in denen die Produktion ganz eindeutig abnimmt.&#8221; Peak-Oil-Theoretiker sehen darin ein Zeichen für den Beginn des Niedergangs. Und zunehmend nicht nur sie. Vor wenigen Jahren glaubten noch viele, Peak Oil werde erst zwischen 2015 und 2030 eintreten. Immer mehr Analysten schwenken nun um. 2010 ist das nun am häufigsten genannte Datum. Manche sagen, Peak Oil sei jetzt.</p>
<p>Die Tatsache, dass dieser Scheitelpunkt irgendwann eintreffen wird, stellt kaum einer mehr in Frage, auch wenn Politiker und Medien den Ausdruck lieber vermeiden und Vertreter der Theorie gern als irre Apokalyptiker abtun. So wie ihren Begründer, den Shell-Geologen Marion King Hubbert. Der hatte in den fünfziger Jahren vorausgesagt, dass die amerikanische Ölproduktion um 1970 herum ihren Scheitelpunkt erreichen würde, um dann unaufhaltsam zu fallen. Das allgemeine Gelächter einer vom Rohöl besoffenen Welt verstummte, als der Scheitelpunkt in den USA 1970 tatsächlich erreicht wurde.</p>
<p>Doch es sind ja nicht nur die Apokalyptiker, die vor den Folgen warnen. Als Dick Cheney noch Vorsitzender des Energiekonzerns Halliburton war, hielt er im Herbst 1999 eine Rede vor dem Institute of Petroleum. Die &#8220;Grundlage der Weltwirtschaft&#8221;, warnte er, werde bald extrem knapp werden. Die amerikanische Energiebehörde EIA veröffentlichte 2007 einen Report, in dem sie davon ausgeht, dass die Produktion 2006 ihren Höhepunkt erreicht habe. Das Aspen Institute warnte vor dem Ende des &#8220;easy oil&#8221;. Und gerade erklärte der amerikanische Finanzminister Henry M. Paulson, dass es &#8220;keine schnellen Lösungen&#8221; für die hohen Ölpreise gebe, denn es sei ein Problem von Angebot und Nachfrage. &#8220;Die Produktionskapazitäten haben keine neuen Entwicklungen gemacht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Frage ist jetzt: Wie steil ist der Abhang auf der anderen Seite&#8221;, sagt der Energiefachmann Matt Simmons, einst Berater von George W. Bush und Autor von &#8220;Twilight in the Desert&#8221;. Und wie wird sie aussehen, eine Welt, in der Öl nicht mehr im Überfluss vorhanden ist?</p>
<p>Die Zeit nach dem Peak wird eine Zeit der Kontraktion, glauben die Peakisten. Denn Öl ist nicht nur Brennstoff, es steckt in fast allem, was unsere moderne Welt ausmacht. Es ist der wichtigste Rohstoff für Kunststoffe. Es steckt in Halbleitern und Düngemitteln, in Reifen und im Straßenbelag. Moderne Medizin, Medikamente und Impfstoffe würden ohne Öl nicht existieren, ebenso wie die industrialisierte Landwirtschaft mit ihren gewaltigen Erträgen nicht möglich wäre ohne Maschinen und auf Mineralöl basierenden Düngemitteln und Pestiziden.</p>
<p>Zurück zur Scholle</p>
<p>Ein paar Jahrzehnte nach dem Peak wird es das Auto, das Symbol unseres Zeitalters der Individualität, nur noch für die Superreichen geben. Und auch für die nur eine Zeitlang. Das Leben in den endlosen Vororten Amerikas und zunehmend auch Europas wird nicht mehr möglich sein. Schlafstädte und Suburbs werden aufgegeben, Menschen wieder in die kleineren Städte und in landwirtschaftliche Gebiete ziehen. Die Metropolen werden auf die Zentren schrumpfen und entlang der Wasserwege wachsen. Eisenbahnen müssen ausgebaut werden, denn Fluglinien gehen heute schon bankrott. Der internationale Handel wird zusammenbrechen. Lebensmittel müssen möglichst lokal erzeugt werden &#8211; und mit körperlicher Arbeit. Peak Oil wäre das Ende der Globalisierung. Zugleich würden traditionelle Nachbarschaftsstrukturen wiederbelebt.</p>
<p>Ratschläge für die Welt nach dem Peak werden inzwischen von einem bemerkenswerten Sammelsurium aus ernsthaften Fachleuten und fragwürdigen Panikmachern ausgegeben. Da gibt es die &#8220;Techno-Fixer&#8221;, wie sie Richard Heinberg nennt, ein anderer Vordenker der Peak-Oil-Bewegung. Sie glauben, dass die Welt langfristig erfolgreich mit dem Ölmangel zurechtkommen wird &#8211; durch bessere Technologien, alternative Energien und höhere Effizienz. Ihnen wird allerdings gern vorgerechnet, dass eine solche Entwicklung gar nicht so schnell gehen kann, wie das Öl zur Neige geht.</p>
<p>Auf der anderen Seite bieten Apokalyptiker und &#8220;Survivalists&#8221;, die mit dem Untergang des Planeten schon immer gerechnet haben, ihre Überlebensstrategien nun für das Ende des Ölzeitalters. Denn während man in den achtziger Jahren noch nach Australien auswandern konnte, sollte man heute ihrer Meinung nach nur noch Dinge horten und einen Unterschlupf bauen. &#8220;Doomers&#8221; nennt sie Heinberg in Anlehnung an den Tag des Jüngsten Gerichts. Und er beschreibt zugleich selbst lustvoll seine Version der Zukunft: &#8220;Extrem umweltschädliche Energiealternativen wie Kohle und Ölsand werden zum Blasebalg des Fegefeuers der Klimaerwärmung. Extremistische politische Bewegungen werden entstehen, und die Welt wird in einem Kampf um die letzten Ressourcen untergehen. Wen die Kriege nicht umbringen, der wird verhungern.&#8221;</p>
<p>In England preist der Arzt und Journalist Vernon Coleman gerade in ganzseitigen Anzeigen seine Version der Zukunft an: Die &#8220;Oil Apocalypse&#8221;, so der Titel, &#8220;ist kein Skript für einen Horrorfilm. In einer Generation werden fünf von sechs Menschen auf dem Planeten tot sein.&#8221; Seinen Lesern rät er, sich auf eine völlig andere Welt vorzubereiten, &#8220;in der die Reichen Pferde reiten, die Mittelschicht Fahrrad fährt und die Armen zu Fuß gehen. Kaufen Sie kein Haus, für das Sie ein Auto brauchen.&#8221; Auch der Held in Kunstlers &#8220;World Made by Hand&#8221; träumt vom einem Pferd. Das ist der Luxus der Zukunft.</p>
<p>In diesen Tagen nun demonstrieren Inder, weil die Regierung die Benzinsubventionen gesenkt hat. Hersteller von Waschmitteln bis Computerbildschirmen warnen vor höheren Preisen. In Europa gehen Fischer auf die Straße, weil der Rohölpreis das Ausfahren inzwischen unrentabel macht. Der Preis für eine Tonne Düngemittel hat sich in den letzten Jahren vervielfacht; Fachzeitschriften für Landwirte informieren ihre Leser darüber, wie sie ihre Betriebe umbauen können &#8211; aus der Not geboren, nicht, weil man unbedingt ökologisch arbeiten will. In den USA ziehen die Bürger in die Städte, und die ersten Suburbias verelenden schon zu Slums.</p>
<p>Ideen aus den vierziger Jahren</p>
<p>Der angesehene Ökologe Bill McKibben rät zur &#8220;Deep Economy&#8221;, zur &#8220;Re-Lokalisierung&#8221; der Produktion. Zurück zur Scholle ist ein Lieblingskonzept der Peakisten. So wie &#8220;Permakultur&#8221;, eine ökologische Antwort auf die erste Ölkrise in den Siebzigern, die auf Grundlage ethischer Leitsätze die Rückkehr zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und Energieversorgung propagiert. Zu den neuen Survivalisten zählt inzwischen selbst jemand wie Barton M. Biggs, der frühere Chefstratege des Finanzinstitutes Morgan Stanley. Wie andere hat auch er ein Buch herausgebracht, in dem er vor dem möglichen Kollaps der Zivilisation warnt: &#8220;In Ihrem Zufluchtsort müssen Sie Selbstversorger werden und in der Lage sein, etwas Nahrung anzubauen. Sie sollten gut mit Saatgut ausgerüstet sein, mit Dünger, Konserven, Wein, Medikamenten und Kleidung. Stellen Sie sich die Familie Robinson vor.&#8221;</p>
<p>Wer ein Beispiel für eine gelungene Umstellung der Nahrungsproduktion für das Post-Öl-Zeitalter sucht, findet sie dann ausgerechnet in Kuba. Die Insel hat vorgeführt, wie man in der Landwirtschaft ohne Petrochemie auskommt. Als nach dem Ende der Sowjetunion die Öllieferungen ausblieben, kollabierte die vom Öl abhängige Landwirtschaft. Es drohte eine Hungerkatastrophe. Heute haben Tausende Ochsengespanne Traktoren ersetzt, an den landwirtschaftlichen Fakultäten forschte man nach Nützlingen und Bakterien, die Dünger und Pestizide ersetzen, überall gibt es Stadtgärten. Inzwischen ist Kuba in der Lage, sich selbst zu versorgen. Ohne Luxus, aber zumindest muss niemand mehr hungern. Deswegen fahren Ökologen aus aller Welt auf die Insel, um das Programm zu studieren.</p>
<p>In Großbritannien erklären sich Städte und Dörfer unterdessen zu sogenannten &#8220;transition towns&#8221;, Übergangsstädten. Städte wie Bristol versuchen, ihre Wirtschaft, Transportwesen, Energie- und Nahrungsversorgung zu &#8220;relokalisieren&#8221;. Die Praxis, berichtete ein Reporter des Guardian, sei allerdings weniger spektakulär. Man zeigt sich Filme über Peak Oil und Klimawandel, einige Orte haben eine eigene Währung eingeführt, mit der man lokale Produkte erstehen kann. &#8220;Es gibt Workshops für Gemüseanbau, Brotbacken und Sockenstopfen. Nun, sollte das alles ein wenig nach den vierziger Jahren klingen, dann deshalb, weil es so ist.&#8221; Denn viele Ideen stammen aus dem Zweiten Weltkrieg, als in England jahrelang der Treibstoff knapp war.</p>
<p>Nach Untersuchungen der amerikanischen Energiebehörde EIA würde es 20 Jahre dauern, um die Weltwirtschaft so umzubauen, dass ein wirtschaftlicher und sozialer Kollaps verhindert werden kann. Zehn Jahre, so der Bericht, seien schon knapp kalkuliert. Bleibt noch weniger Zeit, sind Revolten, Aufstände, Ressourcenkriege und der Zusammenbruch ganzer Gesellschaften so gut wie sicher.</p>
<p>Vielleicht haben die &#8220;Doomers&#8221; ja doch recht. Denn geschehen ist nicht viel, obwohl inzwischen sogar die Leiter großer Ölkonzerne vor dem nahenden Peak warnen. Ein paar Prozent Öl wird durch Biokraftstoff ersetzt, was inzwischen zur Krise in der Nahrungsmittelproduktion beiträgt. Sonne, Wind und Wasserenergie werden gefördert, bringen aber nicht annähernd genug, um Öl ausreichend und schnell genug zu ersetzen. Und das wird noch lange so bleiben. Zu lange, fürchten die Peak-Oil-Anhänger. PETRA STEINBERGER</p>
<p>Quelle: Süddeutsche Zeitung<br />
Nr.132, Montag, den 09. Juni 2008 , Seite 13<!-- google_ad_section_end --></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Der Wörgler Versuch mit Schwundgeld]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/der-worgler-versuch-mit-schwundgeld/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:49:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
<guid>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/der-worgler-versuch-mit-schwundgeld/</guid>
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Weiterverbreitung ausdrücklich erwünscht.</p>
<p>Karin Kramer Verlag; Berlin; 1989; ISBN 3-87956-165-6<br />
(geschrieben 1933)</p>
<p>Alex von Muralt</p>
<p>DER WÖRGLER VERSUCH MIT SCHWUNDGELD *</p>
<p>&#8220;Und meinen Leuten gilt‘s als gutes Gold?<br />
Dem Heer, dem Hofe genügt‘s zu vollem Sold?<br />
So sehr mich‘s wundert, muß ich‘s gelten lassen!&#8221;</p>
<p>(Faust 2. Teil)</p>
<p>Die Tiroler Gemeinde Wörgl; die bis dahin ein recht stilles und bescheidenes Dasein führte, macht seit einigen Monaten viel von sich reden, selbst im Ausland, in der Schweiz und vor allem in Amerika, wo der Name Wörgls, wie man mir sagte, bald bekannter sein wird, wie derjenige Spenglers, und wo der Begriff Wörgl ein währungspolitisches Programm umschließt. Diesen Ruhm verdankt Wörgl seinem tüchtigen Bürgermei-<br />
ster Michael Unterguggenberger, einem langjährigen Anhänger der Silvio Gesellschen Freigeldlehre. Im Dezember 1931 war Unterguggenberger durch das Los das Amt des Bürgermeisters zugefallen und er damit in die Lage versetzt, längst gehegte und gut durchdachte währungspolitische Pläne im Rahmen seines kleinen Machtbereiches durchzuführen.<br />
Wörgl ist eine der wenigen Tiroler Gemeinden, die früher zu einem guten Teil von industriellen Betrieben gelebt hat. (Zement- und Zellulose- Fabriken, die heute stillstehen.) Die Zahl der Arbeitslosen der über 4.000 Menschen umfassenden Gemeinde war im Frühjahr 1932 auf etwa 350 (mit Einbeziehung der näheren Umgebung auf 1.500) gestiegen. Die Steuereingänge waren erheblich zurückgegangen, z. B. der Ertragsanteil an Bundessteuern von 63.000 Schilling im Jahre 1928 auf 43.800 Schilling<br />
im Jahre 1932, und der Anteil an den Landessteuern von 47.700 Schilling im Jahre 1928 auf 17.100 Schilling im Jahre 1932. Die Sparkasse der Stadt Innsbruck, welcher die Gemeinde den enormen Betrag von 1.290.000 Schilling schuldet, hatte im Juli 1931 den Zinsfuß von 7 Prozent auf 10 Prozent erhöht, die Gemeindekasse war im Frühjahr 1932 leer, und die Raiffeisenkasse von Wörgl war fast immobil geworden, da fast alle ihre Guthaben, auch solche der Gemeinde, eingefroren waren. Dringende Arbeiten, Straßenverbesserungen usw, duldeten keinen längeren Aufschub. In dieser Notlage entschloss sich der Gemeinderat auf Antrag seines Bürgermeisters zu einem Versuch mit der Ausgabe von Schwundgeld.</p>
<p>Äußere Gestalt und Rechtsgestalt des Schwundgeldes</p>
<p>Die Gemeinde ließ Anfang Juli 1932 im Nennwert von 32.000 Schilling Papiernoten drucken, die Arbeitsscheine genannt werden. Die Noten sind nummeriert, es gibt Scheine zu einem, zu fünf und zu zehn Schilling. Sie erhalten erst Gültigkeit, wenn sie mit einem Kontrollprägestempel des Bürgermeisteramtes versehen sind: Diese Noten entwerten sich pro Monat um den Betrag von 1 Prozent ihres Nennwertes. (Notabgabe) Um diese Entwertung zu verhindern, muss der jeweilige Besitzer des Papierscheines am letzten des Monats eine Marke in der Höhe des Schwundes auf die Note, in ein vorgedrucktes Feld, aufkleben. Diese Marken sind bei der Gemeindekasse käuflich zu erwerben. Der Schwund &#8211; die Notabgabe &#8211; beträgt also jährlich 12 Prozent, mehr als das Doppelte von dem, was Silvio Gesell seinerzeit vorgeschlagen hat. Zu Ende jedes Jahres müssen die<br />
Scheine gegen neue umgetauscht werden. Der Umtausch erfolgt ohne Abzug, sofern der alte Schein durch die erforderliche Anzahl von Marken voll aufgewertet ist. Die Gemeinde wechselt auch jederzeit die Arbeitsscheine in normale Schillinge um, jedoch gegen einen Abzug von 2 Prozent. (1)</p>
<p>Deckung</p>
<p>Um zu dieser Umwechslung jederzeit befähigt zu sein, um also eine Art Deckung für dieses Notgeld zu schaffen, sind die Treuhänder der Nothilfeaktion (zu ihnen gehört der Ortspfarrer der Gemeinde) dafür besorgt, dass entsprechend der Ausgabe von Schwundgeld, der gleiche Betrag in Noten der Nationalbank auf ein Separatkonto bei der Raiffeisenkasse überwiesen wird. Wie mir vom Direktor dieser Kasse mitgeteilt wurde, ist dieses Geld in der Form von Sichtwechseln an solide Grossisten zum Zinsfuß von 6 Prozent weiterverliehen worden. Diese 6 Prozent fließen in toto der Gemeindekasse zu, da die Ortssparkasse für alle ihre Arbeit keinen Entgelt verlangt, weil es sich um ein Unternehmen gemeinnütziger Art handelt.</p>
<p>Kreislauf</p>
<p>Das Schwundgeld wurde dadurch in Umlauf gebracht, daß die Gemeinde ihren Angestellten und Arbeitern die Gehälter und Löhne, anfangs zu 50 Prozent, später zu 75 Prozent in Notgeld ausbezahlte. Die Empfänger hatten sich mit dieser Zahlungsweise freiwillig einverstanden erklärt. Die erste Ausschüttung im Betrag von 1.800 Schilling erfolgte Mitte Juli 1932, die monatliche Lohnsumme, soweit sie in Schwundgeld bezahlt wurde, stieg später auf gegen 3.000 Schilling. Da die Scheine immer sehr rasch zur Gemeindekasse zurückkehrten, war es nicht nötig, mehr als 12.000 Schilling Notgeld im ganzen auszugeben und dementsprechend brauchte man auch nur 12.000 normale Schillinge der Raiffeisenkasse zu überweisen. Sämtliche Geschäfte in Wörgl nehmen das Notgeld als Zahlungsmittel zum Nennwert entgegen und die Papierscheine kehren in Form von Abgaben und Steuern an die Gemeindekasse zurück. Von den zur Ausgabe gelangten 12.000 Schilling Notgeld sind allerdings schätzungsweise heute nur noch ungefähr 2 Drittel im Umlauf; der Rest ist verschwunden, als Andenken und Sammlungsobjekt von Liebhabern mitgenommen worden. Dass sich solche großen Beträge von Schwundgeld auf diesem Weg verflüchtigen, widerspricht zwar ganz der theoretischen Absicht, die auf beschleunigten Umlauf und nicht auf Hortung ausgeht; dennoch sieht die Gemeinde diesen Schwund nicht ungern, weil er ja natürlich &#8211; da diese mitgenommenen Noten nie mehr zur Umwechslung vorgelegt werden, einen Reingewinn für sie darstellt. (Siehe Grafik.)</p>
<p>Ergebnisse</p>
<p>Über die praktischen Ergebnisse des Versuches konnte ich Anfang April  dieses Jahres folgendes in Erfahrung bringen:<br />
Das Notgeld wird in Wörgl, wie gesagt, in allen Geschäften gleicher Weise wie gutes Geld angenommen. Die Kaufleute sind allerdings nicht sehr erbaut, daß ihnen ein kleiner Verlust von 1 Prozent am Ende des Monats, wenn sie das Geld nicht weitergeben können, droht, oder von 2 Prozent, wenn sie es umwechseln müssen. Sie nehmen das gewöhnliche Geld lieber, aber die meisten sind doch Anhänger des Experiments, weil sie eine leichte Steigerung der Umsätze &#8211; oder einen geringeren Rückgang, als zu erwarten war, festzustellen glauben. Ein Lebensmittelhändler klagte, dass der Engros-Händler, von dem er seine Waren bezieht, sich nur zu 50 Prozent in Schwundgeld zahlen lässt. Dies wurde mir von dem betreffenden Herrn, Kommerzialrat St. , bestätigt, der mir auch erklärte, dass er<br />
Ende des Monats das Notgeld nur unter Abzug von 1 Prozent annehme, da das Engros-Geschäft solche Verluste nicht tragen könne. Obschon das Notgeld für seine Firma keinen nennenswerten Vorteil bringe, ist Kommerzialrat St. ein Anhänger des Systems, das die Gemeinde vor einer Katastrophe gerettet habe, und das man auf einem größeren Wirtschaftsgebiet, z. B. im Land Tirol, durchführen sollte, weil erst dann die Befruchtung<br />
der Wirtschaft durch die erhöhte Umlaufsgeschwindigkeit des Schwundgeldes voll in Erscheinung treten könnte. Ähnlich günstig äußerte sich ein Bürstenladenbesitzer H., Mitglied der Tiroler Gewerbe- und Handelskammer. Auch er ist überzeugt, daß die Übertragung des Versuches auf das ganze Land einen Aufschwung der Wirtschaft bringen würde. Es ist ja auch zu sagen, daß diese Schwundgeldsache es fertig gebracht hat, in dem über und über politisierten Österreich dem Schicksal zu entgehen, ein Politikum zu werden. Alle, das Notgeld betreffenden Beschlüsse wurden im Gemeinderat jeweils einstimmig, mit Unterstützung aller Parteien, beschlossen. Von einer Steigerung der Warenpreise war nichts festzustellen, es sei denn, dass der Milchpreis in einem kleinen Weiler südlich Wörgls um 2<br />
Groschen niedriger angegeben wurde, was vermutlich mit rein lokalen Verhältnissen zusammenhängt. In Innsbruck und Kitzbühel fand ich dieselben Preise für die wichtigsten Lebensmittel. Eine inflationistische Wirkung im Sinn der Preiserhöhung hat nicht stattgefunden. Die eigentliche Gewinnträgerin des Versuches ist die Gemeinde. Als unmittelbare Mehreinnahme aus dem Schwundgeldsystem ist vor allem zu erwähnen der Ertrag der 12prozentigen Notabgabe von dem zirkulierenden Schwundgeld, die allerdings nicht in Gänze eingeht, weil ein beträchtlicher Teil der Scheine jeweils Ende des Monats bei der Gemeinde liegt, so dass diese selbst auch kleben muss, was sie allerdings nichts kostet. Der Monatsertrag aus der Notabgabe beträgt etwa 50 Schilling. Laut Angabe des Direktors der Raiffeisenkasse wurde bis Ende März der Betrag von 34.500 Schilling Notgeld bei der Kasse zur Umwechslung eingereicht, wo- bei sich aus dem Abzug von 2 Prozent ein Gewinn von 690 Schilling ergibt. (In neun Monaten.) Dazu kommt das Zinserträgnis der auf der Raiffeisenkasse liegenden Deckung, d. h. 6 Prozent von 12.000 Schilling gleich 720 Schilling pro anno. Zählt man diese drei Posten zusammen, so kömmt man auf eine jährliche Mehreinnahme von über 2.000 Schilling, einen Betrag, der in dem bescheidenen Haushalt der Gemeinde, wo der Bürgermeister ein Jahresgehalt von 1.800 Schilling bezieht, schon einigermaßen mitzählt. Der wesentliche, mehr ins Gewicht fallende mittelbare Vorteil des Systems liegt nun aber nach den Angaben des Bürgermeisters darin, dass schon im ersten halben Jahre sehr beträchtliche Steuerrückstände, und zwar zu etwa 90 Prozent in Schwundgeld, an die Gemeinde abgeliefert wurden. Die jährlichen Einnahmerückstände, die vom Jahre 1926 bis Ende 1931 von 26.000 Schilling auf 118.000 Schilling gestiegen seien, hätten sich im Jahre 1932 erheblich vermindert, indem 79.000 Schilling davon eingingen. Für diese natürlich sehr wichtige Aufgabe, die auch in einer kürzlich von Hans Burgstaller, dem Redakteur des Wörgler Anzeigers herausgegebenen Schrift: &#8220;Die Rettung Österreichs, das Wörgler Beispiel&#8221; Erwähnung findet, konnte ich allerdings bei der Tiroler Landesregierung, wo mir der zuständige Referent, Hofrat Dr. B., liebenswürdigste Auskunft erteilte, keine volle Bestätigung erlangen. Der betreffende Beamte kommt auf Grund der ihm zur Verfügung stehenden Akten zum Schlusse, dass in Wörgl die Eingänge aus den selbständigen Gemeindesteuern vom Jahre 1931 auf 1932 eine auffällige Steigerung erfahren haben. So stieg der Ertrag aus der Vergnügungs-, Ankündigungs- und Hundesteuer von 5.300 auf 5.900 Schilling, derjenige aus den Zuschlägen zur Grundsteuer von 16.500 auf 28.570 Schilling, der Zuschläge zur Gebäudesteuer von 14.170 auf 23.560 Schilling, dies sind Mehrleistungen, die sich nur aus dem Eingang von Rückständen erklären lassen, im Ausmaß aber hinter den Angaben des Bürgermeisters zurückbleiben. Im gleichen Zeitraum sanken die Ertragsanteile der Bundessteuern von 57.000 auf 43.800 und diejenigen aus den Landessteuern von 31.900 auf 17.100 Schilling. Eine Steigerung der Steuerleistungen zugunsten der Gemeinde hat demnach unzweifelhaft stattgefunden, über das strittige Ausmaß derselben könnte meines Erachtens nur dadurch entschieden werden, dass ein unparteiischer Buchsachverständiger die gesamte Rechnungsführung der Gemeinde einer kritischen Nachprüfung unterzöge. Unterguggenberger gibt an, dass nicht nur die rückständigen Steuern eingingen, sondern dass auch die neu fällig werdenden Steuerbeträge rasch bezahlt würden, ja, dass es vorkomme, dass Steuern im voraus entrichtet würden. Die Steuerfreudigkeit der Wörgler Bürger erklärt sich meines Erachtens sehr einfach daraus, dass der Kaufmann, der eine größere Summe von Schwundgeld am Ende des Monats in seiner Kasse liegen hat, dieses Geld am leichtesten, und ohne Verlust, los wird, wenn er seine Verpflichtungen an die Gemeinde erfüllt. Es hat eine Umstellung in der Bewertung dieser Verpflichtungen stattgefunden. Kam die Zahlung der Steuer sonst an letzter Stelle, so rückte sie nun in den ersten Rang. Es wäre deshalb wichtig, zu untersuchen, ob nicht den gesteigerten Steuerleistungen eine zunehmende, anderweitige Verschuldung der Gewerbetreibenden parallel ging, z. B. eine Verschuldung bei den Lieferanten in Innsbruck und Wien. Hierüber fehlen mir Angaben. Ich konnte lediglich auf der Raiffeisenkasse vernehmen, dass die Spareinlagen nach einem vorübergehenden Zuwachs im August 1932 sich ungefähr gleichgehalten haben wie früher, was bei dem allgemeinen Rückgang der Wirtschaftslage wohl schon ein Aktivum darstellt. Wichtig ist, dass die Raiffeisenkasse Notgeld ohne Abzug auf Sparbüchlein entgegen nimmt, wenn der Einleger sich bereit erklärt, mit einer späteren Rückzahlung in Schwundgeld einverstanden zu sein.</p>
<p>Die produktive Arbeitslosenfürsorge</p>
<p>Dank dieser erwähnten, aus verschiedenen Quellen der Gemeinde zufließenden Geldmittel, dank auch von Zuschüssen aus der produktiven Arbeitslosenfürsorge und eines Notstandskredites des Landes Tirol von 12.000 Schilling, war es nun der Gemeinde möglich, ein recht großzügiges Arbeitsbeschaffungsprogramm zur Ausführung zu bringen. Es wurden in den wichtigsten Straßen der Gemeinde Kanalisationsarbeiten durchgeführt, die Straßen selbst wurden verbessert und größtenteils asphaltiert. Die Bahnhofstraße erhielt eine moderne Beleuchtung. In günstigstem Gelände, im Süden der Gemeinde, wurde eine Skisprungschanze errichtet, auf der bereits im Januar 1933 ein gut besuchtes Wettspringen stattfand, wobei Sprünge bis gegen 60 Meter erzielt wurden. Die Gemeindemühle erhielt ein neues Waschhaus und ein Holzhaus, auch wurde eine neue Notstandsküche eingerichtet. Die Gesamtausgaben für all diese Notstandsarbeiten sollen sich auf etwa 100.000 Schilling belaufen. Die Lohnzahlungen für diese Arbeiten erfolgten ausschließlich in Arbeitswertscheinen. Dass all diese Arbeiten, abgesehen von der Beschäftigung der Arbeitslosen, für die Gemeinde dauernde Werte schufen, ist nicht zu bestreiten. Besondere Bedeutung hat die Asphaltierung der Hauptstraße, die früher wegen ihres unzulänglichen Zustandes allgemein bekannt und gefürchtet gewesen sei. Eine Inschrift an einem Haus in Wörgl erinnert noch heute drastisch an diese früheren Verhältnisse, sie lautet: &#8220;Das größte aller Laster, ist, Wörgl, dein Straßenpflaster!&#8221; Durch die Beseitigung dieses &#8220;Lasters&#8221; soll der Zustrom von Fremden merklich gestiegen sein. (2)</p>
<p>Nach der Meinung des Bürgermeisters hat aber nicht nur die Gemeindekasse von dem Schwundgeld profitiert, sondern das raschere Kreisen des Wörgler Geldes habe die gesamte Wirtschaft belebt, und habe wie ein Lösungsmittel auf alle möglichen eingefrorenen Schuldverhältnisse gewirkt, überall Brot und Arbeit schaffend. Diese Überzeugung scheint in Wörgl weit verbreitet zu sein.</p>
<p>Begleichung der Gemeindeschulden</p>
<p>Etwas weniger glanzvoll freilich steht Wörgl da, wenn man fragt, wie die Gemeinde ihren Schuldverpflichtungen gegenüber der Sparkasse in Innsbruck nachkomme, von der sie, wie erwähnt, in früheren Perioden Darlehen in ungeheurem Ausmaß von 1.290.000 Schilling erhielt, die heute mit 9 Prozent verzinst werden sollten. Obschon die Sparkasse einen gewissen Nachlass auf die schon Ende 1931 50.000 Schilling betragenden Zinsrückstände gewährte, war Wörgl nicht in der Lage, die Zinsleistungen in bar abzuführen. Der gewandte Bürgermeister inaugurierte eine etwas eigentümliche Art der Bezahlung. Er trat nämlich an die Sparkasse diverse Forderungen der Gemeinde ab, vor allem eine Forderung von 50.000 Schilling an das Land Tirol aus dem Jahre 1927, die die Gemeinde aus einer Leistung von Straßenbauten vom Lande und einigen Nachbargemeinden zugute habe und die mit Einrechnung der Verzugszinsen heute einen Wert von 70.000 Schilling darstelle. Ferner wurde ein der Gemeinde gehören- des Einlagebuch der Wörgler Raiffeisenkasse im Betrag von 37.000 Schilling, ein praktisch fest eingefrorenes Guthaben, der Sparkasse überwiesen. Ob diese von diesem Zahlungsmodus sehr erbaut ist, weiß ich nicht; erscheint fraglich. Unterguggenberger ist allerdings der Meinung (in Konsequenz seiner Freigeldüberzeugung), dass diese &#8220;Zinsknechtschaft&#8221; von 9 und 10 Prozent eine Ungeheuerlichkeit darstelle; die auf die Länge in keiner Weise aufrecht gehalten werden könne, ja sogar rückwirkend her- abgesetzt werden müsse. Ein Zinsfuß von 5 Prozent wäre tragbar. Er glaubt es deshalb verantworten zu können, die vorhandenen Mittel für Neuinvestitionen auszugeben.</p>
<p>Äußere Widerstände und Kritik der Landesregierung</p>
<p>Trotz der Beliebtheit des Notgeldes in Wörgl selbst sind dem Versuch erhebliche Schwierigkeiten erwachsen. Einerseits von seiten der Leitung der sozialdemokratischen Partei in Tirol, der Unterguggenberger seit Jahren angehört, obgleich er, wie er immer betonte, kein Marxist ist. Die sozialistischen Parteiführer wollen in Tirol, wie überall, von der Freigeldlehre nichts wissen, und haben den Bürgermeister oft gedrängt, von dieser fragwürdigen, im Parteiprogramm nicht vorgesehenen Schwundgeldsache abzustehen. Unterguggenberger läßt sich aber nichts vorschreiben. Sehr viel ernsthafter ist der Widerstand, den die österreichische Nationalbank dem Notgeld von allem Anfang an entgegensetzte. Sie sieht in der Herausgabe dieses Papiergeldes durch die Gemeinde eine Verletzung ihres Notenprivilegs, und hat sogleich auf ein Verbot des Wörgler Geldes gedrängt. Dank verschiedener Eingaben und Rekurse an die Tiroler Landesregierung ist es dem Gemeinderat geglückt, die Durchführung des Verbotes aufzuhalten. (3) Juristisch gesehen ist die Nationalbank wohl im Recht, sofern man die Wörgler Scheine als Geld betrachtet, obschon kein Gläubiger sich durch Zahlung in Schwundgeld als befriedigt erklären muss. Ob es freilich notwendig und klug ist, dieses Experiment zu unterbinden, ist eine andere Frage. Sie wird vom zuständigen Referenten in der Landesregierung in Innsbruck, Hofrat Dr. B., einem theoretischen Gegner der Freigeldlehre, eher verneint. Er kennzeichnet die Schwundscheine als eine Art unverzinsliche Schuldverschreibungen der Gemeinde, die einer verkappten 12prozentigen Umsatzsteuer unterworfen sind. Er sieht, wie er das auch in einem Gutachten zu Händen der Regierung näher ausführte, in dem Versuch der Wörgler Selbsthilfe ein schönes Zeichen des wieder erwachsenden Gemeinsinns und anerkennt die günstigen Wirkungen. Seine Kritik richtet sich gegen die Deckung, die ungenügend sei. Das Depot der 12.000 Schilling sollte nach seiner Meinung der schon zu drei Vierteln eingefrorenen Raiffeisenkasse entzogen werden, da es Gefahr laufe, dort immobil zu werden, womit dann die Deckung dahin fiele. Diese sollte bei einer Bank in Innsbruck, oder bei der Nationalbank selbst angelegt werden, und zwar auf ein Sperrkonto, wo es nicht wieder ausgeliehen werden dürfte, und somit auch keine Zinsen einbrächte, so daß keine Vermehrung der Zahlungsmittel stattfände und jede Inflationswirkung ausgeschlossen wäre. Falls Wörgl mit dieser Änderung einverstanden wäre, könnte er keinen zwingenden Grund für die Aufrechterhaltung des Verbotes sehen. Jedenfalls sei das Wörgler Notgeld eine ungleich harmlosere Sache als die Kreditexpansion zahlreicher anderer Institute, die keineswegs eine so rigorose Behandlung durch die Behörden gefunden hätten, wie man sie der Aktion der Gemeinde Wörgl unter Hinweis auf den Buchstaben des Notenbankstatutes zuteil werden ließ. (4)</p>
<p>Weitere Erfolge</p>
<p>Ein Umstand, der vermutlich die Nationalbank zu schärferem Vorgehen veranlasst, ist das Umsichgreifen des Experiments. Am 1. Januar hat die Nachbargemeinde Kirchbichel, eine ebenfalls stark industrielle Gemeinde von 3.000 Einwohnern, ihrerseits Schwundgeld ganz nach dem Wörgler Muster im Betrag von vorläufig 3.000 Schilling in Umlauf gebracht. Die Scheine der beiden Gemeinden gelten beiderorts. Vier weitere Tiroler Gemeinden, Hopfengarten-Markt und -Land, Brixen und Westen-<br />
dorf, Ortschaften mit zusammen etwa 16.000 Einwohnern, haben ebenfalls grundsätzlich die Ausgabe von Schwundgeld beschlossen, wollen aber noch abwarten, wie sich der Konflikt zwischen Wörgl und der Nationalbank erledigt. Wörgl ist inzwischen zu einem Mekka aller Freigeldler geworden, aus<br />
den andern Teilen Österreichs und vor allem aus der Schweiz pilgern sie hin, um die erste, wenigstens teilweise, Verwirklichung ihrer Doktrin sich anzusehen. ** Ein Riesenbriefwechsel, Anfragen aus aller Welt, sammelt sich auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters, der weder französisch noch englisch versteht, und einen besonderen Übersetzungsdienst einrichten<br />
musste. Besonders starkes Interesse zeigt der bekannte amerikanische Nationalökonom, Irving Fisher, der einen in Genf weilenden Mitarbeiter in spezieller Mission nach Wörgl sandte. Als ich Anfang April dort war, traf ich ebenfalls auf eine Dozentin der Nationalökonomie der Yale University, mit der ich zusammen von Geschäft zu Geschäft zog. Aber auch die Vertreter der okkulten Wissenschaften, die Astrologen, interessieren sich für Wörgl; sie erkundigten sich nach dem genauen Geburtsdatum des Bürgermeisters, das auf den 15. August 1884 fällt, und stellten ihm ein Horoskop, das dem &#8211; natürlich &#8211; im Zeichen des Löwen Geborenen sehr viel, durch zähe Energie zu erkämpfenden Erfolg verspreche, und infolge einer besonderen Konstellation des Neptuns auf eine Berufung zur Überwindung des Metallismus (Goldwährung) hinweise. &#8211; Unterguggenberger steht diesen Eröffnungen recht skeptisch gegenüber.</p>
<p>Schlussfolgerungen</p>
<p>Dass dieser Zustrom von Wissbegierigen sich für Wörgl auch wirtschaftlich günstig auswirkt, ist selbstverständlich. Ebenso wichtig aber scheint mir ein rein psychologisches Moment: Der Wörgler Bürger ist sich bewusst, dass in seiner Gemeinde etwas gegen die Krise geschieht, dass man nicht einfach resigniert oder Hilfe vom Staat erwartet, (der Staat erscheint hier eher in Gestalt der Nationalbank als der Störenfried), ja dass der Wörgler Versuch in der Welt Beachtung gefunden hat, und daß sehr ernsthafte Gelehrte ihm grundsätzlich zustimmen. Dies alles gibt dem Wörgler Bürger ein moralisches Plus. Es ist dies ein irrationales Moment, das in einer Wirtschaftsrechnung unmittelbar nicht aufscheint, daß zu übersehen auch vom Standpunkt der Ökonomie dennoch ein Fehler wäre. Ein objektives Urteil muss also zugeben, daß der Versuch für die Gemeinde Wörgl von Vorteil gewesen ist. Wer sind die Leidtragenden? Es liegt nahe zu sagen, es komme einfach darauf hinaus, daß die Arbeiter und Angestellten und vor allem die Gewerbetreibenden, eine Summe von kleinen Verlusten freiwillig trügen, die dann als Gewinn bei der Gemeindekasse aufscheinen. Diese Betrachtung wäre aber einseitig. Sie übersieht, dass die Gemeinde nicht bloß aus einigen Funktionären besteht, sondern aus der Gesamheit aller Bürger, und dass ein Zusammenbruch der Gemeinde alle mitreißt. Es ist deshalb sehr wohl möglich, dass sich die kleinen Opfer, die da gebracht werden müssen, auch rein wirtschaftlich durchaus rechtfertigen. Man denke an die früher besprochenen fruchtbaren Anlagen, besonders daran, daß die Asphaltierung der Hauptstraße ohne das Schwundgeld nicht möglich gewesen sein soll, und setze dann die mannigfachen Vorteile ein, die aus diesen Verbesserungen für alle Bürger, vor allem aber für die an der Hauptstraße gelegenen Geschäfte sich ergeben. Dass die allerdings recht bedrückenden Schulden an die Sparkasse in Innsbruck rascher oder einwandfreier ohne das Schwundgeld abbezahlt worden wären, erscheint als äußerst unwahrscheinlich. Eine wenigstens teilweise Verwertung der dank des Schwundgeldes einfließenden Mehreinnahmen der Gemeinde, besonders der Steuerrückstände, zur Begleichung der Sparkassenschulden &#8211; wofür gewiss manches spräche &#8211; sei unmöglich gewesen, weil dies dem ganzen Sinn der Nothilfeaktion widersprochen hätte. Was an Notgeld einging, musste wiederum unmittelbar in den Dienst der Fürsorge und der Arbeitsbeschaffung gestellt werden. Andererseits konnten die Gewerbetreibenden ihre Steuerschulden vermutlich vor allem deshalb entrichten, weil dank der 100.000 Schilling, die für Neuinvestitionen ausgegeben wurden, sich ihre wirtschaftliche Lage gebessert hatte. Zu beanstanden ist natürlich die enorme Verschuldung der Gemeinde an sich, die auf Sünden frührer Zeiten zurückgeht und sich leider bei österreichischen Gemeinden vielfach findet. Neben Wörgl sollen auch andere industrielle Tiroler Gemeinden, die unter der Wirtschaftskrise noch mehr leiden, wie die auf Landwirtschaft eingestellten Gemeinwesen, mit der Verzinsung ihrer Darlehen in Rückstand stehen. Eine Vermehrung der Zahlungsmittel hat zweifellos stattgefunden. Nach der herrschenden Geldlehre müsste sich daraus eine inflationistische Wirkung ergeben, unabhängig davon, ob die zusätzlichen Kredite für wirtschaftlich zweckmäßige oder unzweckmäßige Unternehmungen verwendet wurden, eine Auffassung, die bekanntlich sehr umstritten ist. Eine Steigerung der Preise in Wörgl ist nun aber nicht festzustellen. Dass die gemachten Neuinvestitionen wirtschaftlich zweckmäßig waren, wird man geneigt sein zu bejahen, wenn auch ein endgültiges Urteil hierüber erst in einem Zeitpunkt möglich sein wird, wo sich rückblickend die Rentabilität der Anlagen wird errechnen oder wenigstens schätzen lassen. Und den Theoretikern, die jede Vermehrung der Zahlungsmittel verwerfen, wäre zu sagen, dass der Wörgler Versuch weitergehen könnte, auch wenn den Vorschlägen des Innsbrucker Referenten auf Stillegung der Deckung Folge geleistet würde. Es wäre deshalb durchaus möglich, dass auch eine genaueste Analyse (die besonders noch die Frage der auswärtigen Verschuldung der Geschäftsleute zu prüfen hätte) zum Schlusse käme, dass es Leidtragende in Wörgl nicht gibt. Es wäre dann das Wunder geschehen, dass wirtschaftliche Werte aus Nichts entstanden wären. Das scheint unmöglich, allerdings nur, sofern man einen guten Gedanken, eine gute Organisation und tätigen Gemeinschaftssinn als ein wirtschaftliches Nichts betrachtet, eine Auffassung, die vielleicht doch nicht als der Weisheit letzter Schluß zu gelten hat.<br />
Mit Schlussfolgerungen aus dem Verlauf des Wörgler Versuchs auf den Wert der Freigeldlehre in ihrer Gesamtheit ist freilich Vorsicht am Platz. Wörgl arbeitet heute mit zwei Geldsystemen, von denen das eine, das Schwundgeld, durch den amtlichen Schilling und somit letzten Endes durch den freilich ebenfalls schwindenden Goldschatz der Nationalbank gedeckt ist. Wie sich die Dinge gestalten würden, wenn eine Gemeinschaft ausschließlich Schwundgeld zirkulieren ließe, darüber kann meines Erachtens der Wörgler Versuch keine bindende Auskunft geben. Nach der universalistischen Lehre ist das Geld nach seinem Stufenwert zu unterscheiden. Der höchsten Stufe entsprächen die Banknoten der Nationalbanken, der volkswirtschaftlichen Stufe die Wechsel, Schecks, Buchungen großer Bankhäuser und Firmen. Die Wörgler Arbeitsscheine stellen dagegen eine Geldschöpfung auf der Stufe der Gemeinde dar, welche unter der Bürgschaft des Geldes höherer und höchster Stufe (Banknoten) stehen, und der ganze Versuch leistet den Nachweis, daß eine solche Geldschöpfung für den rein lokalen Umkreis in außerordentlichen Verhältnissen nennenswerte Vorteile haben kann.</p>
<p>(Abgeschlossen Anfang Mai 1933)</p>
<p>Anmerkungen des Verfassers</p>
<p>(1) Die Rückseite der Noten ist mit folgender Inschrift versehen: An Alle! Langsam umlaufendes Geld hat die Welt in eine unerhörte Wirtschaftskrise und Millionen schaffender Menschen in unsägliche Not gestürzt. Der Untergang der Welt hat (rein wirtschaftlich gesehen) seinen furchtbaren Anfang genommen. &#8211; Es ist Zeit durch klares Erkennen und entschlossenes Handeln die abwärts rollende Wirtschaftsmaschine zu retten, damit die Menschheit nicht in Bruderkriege, Wirrnisse und Auflösung getrieben werde. Die Menschen leben vom Austausch ihrer Leistungen. Der langsame Geldumlauf hat den Leistungsaustausch zum großen Teil unterbunden und Millionen arbeitsbereiter Menschen haben dadurch bereits ihren Lebensraum im Wirtschaftsgetriebe verloren. &#8211; Der Leistungsaustausch muss daher wieder gehoben und der Lebensraum für alle bereits ausgestoßenen wieder zurückgewonnen werden. Diesem Ziel dient der Arbeitsbestätigungsschein der Marktgemeinde Wörgl: Er lindert die Not, gibt Arbeit und Brot!</p>
<p>(2) Anfang Januar übergab mir Unterguggenberger folgende Aufzählung der geleisteten produktiven Arbeiten: 1. Straßenbau: Bahnhofstraße, Brixentalerstraße, 2 Nebenstraßen = 6.404 qm Ausbau und Asphaltierung; Kirchenplatz, Hauptschuleingang = 702 qm Ausbau und Asphaltierung. 2. Kanalisation: Jahnstraße, Brixentaler Straße, Volksschule, Gemeinde, Mühle = 250 Meter in 4 Meter Tiefe verlegt, 350 Meter in 3 Meter Tiefe verlegt. 3. Wegbauten, Neubeschotterung von Wegen und Straßen, Walzung: Alte Straße im Lahntal: 1.200 qm; Wege zu Egerndorf: 2.200 qm; Wege in Winkl: 1.300 qm; Diverse Straßen: 8.000 qm; Fußweg, Sebastianquelle, Badl Neuanlage: 800 qm. 4. Gewinnung und Herstellung von Schotter: Grundbaustein, weiße Kalksteine, Müllnertal: 541 m³; rote Kalksteine, Winkl: 600 m³; Walzschotter, rote Kalksteine, Winkl: 400 m³; weiße Kalksteine: 353 m³, Asphaltriesel: 294 m³, Schotter und Sandgrube von Badl-Bachl: 200 m³. 5. Herstellung von Betonrandsteinen: Müllnertal: 1.600 laufende Meter. 6. Herstellung von Kanalisationsrohren: Müllnertal: 1.600 laufende Meter. 7. Bau der Skisprungschanze: Schanze 3-25 Meter breite Fahrbahn, Waldrodung, 36 Meter lange Anlaufbahn, Sprungweite bis 60 Meter, Sprungtisch und<br />
Preisrichterbühne: 300 Arbeiterschichten. 8. Rodung der alten Alleebäume zur Verbreiterung der Bahnhofzufahrt: 32 Kastanienbäume ausgegraben: 150 Arbeiterschichten; 32 Kastanienbäume in breitem Abstand neu versetzt: 50 Arbeiterschichten. 9. Neuanlage eines Wasserbeckens im Winkl. 10. Herstellung neuer Einfriedungen. 11. Ausbau der Gemeindekanzleien: Aufwand für Material und Arbeit: 7.500 Schilling. 12. Ausbau der Notstandsküche: 800<br />
Schilling. 13. Waschhaus und Hölzlage z. Mühle: 600 Schilling. 14. Eine Reihe kleinerer Arbeiten: Kircheneingang, Ausgestaltung der Räume für Elektrizitätswerk usw.: 200 Schilling.</p>
<p>(3) Seit Anfang Mai musste die weitere Auszahlung von Schwundgeld auf Befehl der Bezirkshauptmannschaft eingestellt werden. Es läuft nun noch ein Rekurs an den Verwaltungsgerichtshof, ohne aufschiebende Wirkung, auf den die Gemeinde ihre letzte Hoffnung setzt.</p>
<p>(4) Vergleiche auch einen Artikel &#8220;Die Wörgler Arbeitsscheine&#8221; in den Innsbrucker Nachrichten vom 27. April 1932 von &#8220;fachmännischer Seite&#8221;.</p>
<p>Anmerkungen des Herausgebers Klaus Schmitt</p>
<p>* Dieser ungekürzte Nachdruck aus der konservativen Zeitschreift ‘Ständisches Leben‘ 6/<br />
1933 (Hg.: Othmar Spann), S. 306ff., ist der unvoreingenommene Bericht eines neutralen<br />
Beobachters des Wörgler Schwundgeld-Experiments.</p>
<p>** Wie u. a. der ehemalige französische Ministerpräsident Daladier. In einer Rede vor<br />
seinen Parteigenossen von der Radikalsozialistischen Partei wendet er sich gegen die staatli-<br />
che &#8220;Planwirtschaft&#8221;, die er während einer Reise in die Sowjetunion studiert hatte, und pro-<br />
pagiert statt dessen das Wörgler Schwundgeld. In dieser Rede beruft er sich auf Turgot, zi-<br />
tiert Proudhon und forderte die Wiederbelebung der Tradition der &#8220;Bewegung von 1789 in wirtschaftlicher Hinsicht&#8221; &#8211; offenbar die der klassischen Physiokraten (Eduard Daladier&#8230; über Wirtschaftsreform und Freigeld, Sonderdruck zu ‘Die Freiwirtschaft‘, Kitzbühl, Tirol).<br />
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwei Jahre Talente-Tauschkreis "Der Krems-Taler"]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/zwei-jahre-talente-tauschkreis-der-krems-taler/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:44:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im April feiert der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“ seinen 2. Geburtstag. Kinderkrankheiten si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:x-small;">Im April feiert der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“ seinen 2. Geburtstag. Kinderkrankheiten sind bisher ausgeblieben, ja noch besser, der Tauschkreis freut sich immer größerer Beliebtheit, so konnten bei den letzten Treffen immer wieder neue Talente in unserm Kreis begrüßt werden. Neben dem Auftritt im Internet unter www.krems-taler.co1.at, zahlreichen Beiträgen in Gemeindezeitung und anderen Printmedien und Mundpropaganda zählen gemeinsame öffentliche Auftritte zu den großen Mitgliedsbringern. So beteiligte sich der Talente-Tauschkreis mit einem Infostand mehrmals an Verkaufsaktivitäten des EZA-Ausschusses. Einen sehr guten Anklang fand der Talente-Tausch(Floh)Markt am Parkplatz beim Unimarkt, direkt an der Kremstaler Bundesstraße. Gerade solche Tausch-Märkte sind sehr wichtig, viele Dinge die wir nicht mehr brauchen, finden einen neuen Besitzer und bekommen so eine 2. Chance. Dies bedeutet keinen Schaden für die Volkswirtschaft, es ist viel mehr noch ein Beitrag zur Abfallvermeidung und ein kleiner Schritt in eine ökologischere Zukunft. Auch für dieses Jahr sind wieder zwei Tausch(Floh)Märkte geplant, der erste wird voraussichtlich am 17. Juni sein. Teilnehmen können alle Interessierten, so lange genügend Platz ist.</p>
<p>Beim Talente-Tauschkreis-Treffen am 9. Februar im Café Kemetmüller referierte Richard Himmelfreundpointner, ehemaliger Verkaufs-Trainer, Muliti-Talent und natürlich auch Mitglied im Neuhofner Tauschkreis, zum Thema &#8220;Wie setzte ich meine Talente richtig ein&#8221;. Viele Menschen übersehen oft die Fülle an Talenten welche sie anbieten können. Himmelfreundpointner stellte auch fest, dass Talente-Tausch kein Basar ist, es geht um Zeit, die jemand für einen anderen aufbringt, da sollte nicht um die Wertigkeit gefeilscht werden. Denn drücke ich den Preis einer Leistung, so setze ich auch den Selbstwert meines Tauschpartners herab. Ein Talente-Tauschkreis ist nicht auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet, es geht viel mehr darum Dinge zu tun welche man gerne macht oder gut kann und jemand anderem dabei hilft. Es geht nicht darum einen Bedarf zu schaffen, sondern Bedürfnisse im Kreis der Nachbarschaft abzudecken. Mit der Mitgliedschaft in einem Talente-Tauschkreis bekundet man seinen Willen zur Veränderung.</p>
<p>Konsumverhalten einer nachhaltigen Gesellschaft:<br />
• Konsum einschränken<br />
• Regionaler, ökologischer und fairer Konsum<br />
• Alles Mögliche wieder verwenden<br />
• Alles Mögliche reparieren<br />
• Alles Mögliche wieder verwerten (in den Kreislauf rückführen)</p>
<p>Eine Teilnahme am Talente-Tauschkreis ist unkompliziert, fördert die Nachbarschaftshilfe und bringt viele neu Freunde. Talente hat jeder, auch wenn es nur darum geht, dem Nachbarn den Briefkasten zu entleeren, während dieser auf Urlaub ist, oder Leergut ins Altstoffsammelzentrum mit zu nehmen. Der Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“ versteht sich als „Die Gelben Seiten“ der Menschen des oberösterreichischen Kremstales.<!-- google_ad_section_end --> </span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haustausch im Urlaub]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/haustausch-im-urlaub/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:41:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es gibt tolle Organisationen, die einen direkten Haustausch ermöglichen. ( A zieht zu B, und B zieht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:x-small;">Es gibt tolle Organisationen, die einen direkten Haustausch ermöglichen. ( A zieht zu B, und B zieht zu A) Über Talentetauschkreise kann auch nur eine Familie in einem Haus Urlaub machen, während den „Hausgebern“ die Talente auf das Konto gutgeschrieben werden. So machten wir es heuer, 2 Wochen im August 2006. Die „Hausgeber“ waren in unserem Fall eine gut befreundete Familie. Das machte das Fragen leichter. Andererseits, wären unsere Freunde nicht in einen Tauschkreis, hätten wir uns wohl nicht zu fragen getraut. So war für beide Familien der Tausch eine schöne gelungene Sache.</p>
<p>Wir wohnen in Enns und haben drei Kinder mit 4, 7 und 9 Jahren. Die Freunde wohnen in einem sehr schönen Niedrigenergiehaus in Neuhofen an der Krems und haben zwei Kinder, 6 und 9 Jahre. Wir unternehmen gemeinsam viel und wir kannten ihr tolles Haus schon. Nun ist Neuhofen ja nur 25 km von Enns entfernt, aber Hauptsache man/frau ist im Urlaub nicht zuhause, denn sonst sehen wir immer die Arbeit, die wartet. Unsere Freunde, die Familie Staufer, war sofort von der Idee begeistert, als wir sie fragten. Sie leiten in Neuhofen den Tauschkreis. Wir richteten unseren Urlaub an ihren Urlaubsplänen. Während sie Urlaub hatten und mit ihrem Wohnmobil wegfuhren.</p>
<p>Bei der Hausübergabe erklärten sie uns die verschiedenen Geräte, das Futter der Katze, das Blumengießen die Säuberung des Pools….<br />
Wir konnten auch in ihren Betten schlafen. Das könnte man sich aber regeln wie man will.<br />
Leider erwischten wir die verregnete Zeit. Aber gerade deshalb waren wir froh, in einem großen Haus zu sein . So eine große Ferienwohnung wäre wohl sehr teuer.<br />
Wir hatten ein Pool im Garten, was super war, bei Schönwetter natürlich ideal. Gerade bei Regenwetter war es von Vorteil, dass wir einen PC hatten: zum aktuellen Wetterbericht studieren (welche Ausflüge doch möglich waren), aber auch, dass die Kinder bei Regen mal Video schauen oder am PC spielen, was sie sonst zuhause selten tun. Den Fernseher nützten wir nur einmal für die „Zauberflöte“ &#8211; aber wohl deshalb, weil wir keinen Fernseher zuhause haben, und das Schauen gar nicht gewöhnt sind. Super war auch, dass die Kinder gleich alt sind. Wir nahmen nur wenige Spiele mit und spielten andere Spiele.</p>
<p>Einmal funktionierte der elektronische Herd nicht mehr. Blöde Situation. Zum Glück ist Georg ein äußerst geübter Reparierer (das ist natürlich schon von Vorteil, und fördert das Vertrauen der Hausgeber). Er suchte sich im Internet die Gebrauchsanleitung und fand die richtige Druckkombimation heraus, um die Kindersicherung zu löschen. Da wir Zeit hatten und Georg als Talent gerne repariert, haben wir auch den Geschirrspüler in der Tiefe geputzt, Kaffeemaschine entkalkt, und bei der Abschlussreinigung Siffone gereinigt.</p>
<p>Für uns war es wirklich super , da wohnen zu können. Wir hatten uns vorher 200 Talente ausgemacht. Bei den Neuhofner heißt die Tauschwährung „Kremstaler“, entspricht aber der Werteinheit von den Ennser „Talenten“ nämlich gefühlsmäßig dem Euro angepasst.<br />
Nirgends hätten wir sie auch keine „Nachteile“ gehabt. Sie können nun in Neuhofen 2oo Kremstaler verbrauchen. Ist doch super, wenn beide, „Geber“ und „Nehmer“ sich gleichzeitig zufrieden fühlen.<br />
Ich finde so einen Haustausch auch „ideell“ für die Kinder super. Ich möchte ihnen zeigen und fühlen lassen. „Wenn wir schon im Wohlstand leben, dann können wir ihn aber teilen. Es braucht nicht jeder auf seinem Privatbesitz picken, mit etwas Vertauen profitieren beide „Parteien“ vom Teilen.“ Das soll ja das Prinzip des Talentetauschens sein.</p>
<p>Beim nächsten Treff beim Lagerfeuer in unserem Garten in Enns haben wir die vergessenen Sachen zurückbekommen und die Belege für uns und beide Talentetauschzentralen geschrieben.<br />
Es gibt für Österreich eine Liste von Tauschpartnern für Urlaub machen. Wir können nur alle motivieren, solche Möglichkeiten zu nützen.<br />
Familie Spiekermann, spiekermann@aon.at, Tel 07223/81870</span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fruchtgenuss im Talente-Tauschkreis]]></title>
<link>http://kremstaler.wordpress.com/2009/03/24/fruchtgenuss-im-talente-tauschkreis/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:39:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>kremstaler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach einem heißen Sommer blicken die Mitglieder des Neuhofner Talente-Tauschkreises auf die nun ange]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:small;"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:x-small;">Nach einem heißen Sommer blicken die Mitglieder des Neuhofner Talente-Tauschkreises auf die nun angebrochenen kühleren Jahreszeiten. Im Sommer kann man nicht nur seine Talente unter Beweis stellen, es gibt auch viel Gemüse, Obst und Beeren zu tauschen. Die eingetauschten Früchte kann man bei anderen Tauschkreis-Freunden einkochen oder auch süß-sauer einlegen lassen. Im Herbst geht’s an den Heckenschnitt, das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern, zwischendurch genießt man den eingetauschten Tee bei einem ebenfalls eingetauschten Biobrot mit selbst gemachter Marmelade. Auch professionelle Baum-Fällungen bieten Mitglieder für Tauschkreis-Teilnehmer an.</p>
<p>Herbstzeit ist Schulzeit, ausgebildete Pädagogen bieten Nachhilfe in Deutsch, Englisch, andere Tauschkreis-Mitglieder in Mathematik und Physik an, auch Klavierstunden können genommen werden. Weiters wird auch Legasthenikerberatung und –Training angeboten. Tauschkreis-Mitglieder dekorieren ihre Kinderparty und Zaubern für die Kleinen.</p>
<p>Schöpfen Sie aus einem reichhaltigen Angebot an Handgriffen und Tätigkeiten wie Schneeschaufeln, Babysitten, Haussitten, Übersiedlung, Sockenstricken, Kuchenbacken und vieles mehr, kommen Sie zu einem unserer nächsten Treffen ins Café Kemetmüller und werden Sie selbst auch aktiv!</p>
<p>Unsere nächsten Treffen: Freitag 8. September und 13. Oktober<br />
Weiters findet am Sonntag den 1. Oktober am Parkplatz beim Unimartk unser 2. Tausch(Floh)Markt von 8 bis 13 Uhr statt.<br />
Infos und aktuelle Termine finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage</span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nigl Grüner Veltliner Senftenberger Piri, 2006]]></title>
<link>http://toaster.wordpress.com/2008/05/26/nigl-gruner-veltliner-senftenberger-piri-2006/</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 16:37:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
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<description><![CDATA[Senftenberg liegt ganz am Westrand des Kremstals, hoch gelegen an den Hängen des Waldviertels, das m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Senftenberg liegt ganz am Westrand des Kremstals, hoch gelegen an den Hängen des Waldviertels, das mit kühlen Fallwinden für lange Reifeperioden und frische, mineralische Grüne Veltliner und Rieslinge sorgt. Martin Nigl ist hier der bekannteste Winzer und der Ried Piri die Spitzenlage des Ortes. Von dort stammt der erste Grüne Veltliner in dem Sortiment von Nigl diesseits der Reserve-Grenze von 13,5 % vol. Im Glas ein sehr helles und klares Zitronengelb und leicht perlend. Die Nase ist intensiv und bietet ein ausgeprägtes, mineralisches Pfefferl, das von einer frischen, gelben Apfelfrucht gestützt wird. Die noch etwas junge, bereits filigrane Säure gibt dem Wein ein frisches Rückgrat und transportiert eine auf Zunge und Gaumen prickelnde Mineralität. An Aromen dominiert auch im Mund der Apfel, weiter hinten kommen Mandeln und frische grüne Kräuter dazu. Die Extraktdichte fällt angenehm auf, ebenso der gehaltvolle Körper. Insgesamt ein wunderbarer, sortentypischer Grüner Veltliner mit ausgeprägter, eleganter Mineralität, schöner Kraft und guter Länge. Wenn man ihn atmen lässt und auf Zimmertemperatur bringt, wird er nochmal opulenter, ohne dass Frische und Mineralität verloren gehen.</p>
<p><strong><em><em><strong><em><strong>Im Fachhandel</strong></em></strong></em>,</em><strong><em> </em></strong></strong><strong><em>11,80 Euro, 89 Punkte (sehr gut), bis 2012</em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Vortrag Talente-Tauschkreis "Der Krems-Taler"]]></title>
<link>http://permakultur.wordpress.com/2008/04/03/vortrag-talente-tauschkreis-der-krems-taler/</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 23:25:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>permakultur</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem EZA Fachausschuss der Pfarre Neuhofen organisierte der Talente-Tauschkreis]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[riesling rosengarten 2004 - dockner]]></title>
<link>http://weinpapst.wordpress.com/2008/02/19/riesling-rosengarten-2004-dockner/</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 23:05:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>weinpapst</dc:creator>
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<description><![CDATA[der riesling premium 2004 rosengarten von josef dockner aus dem kremstal ist klar und leuchtend gelb]]></description>
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<title><![CDATA[ÖGW on tour - Highlights in Weiß]]></title>
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<pubDate>Tue, 16 May 2006 06:45:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>pivu</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zum 2. Mal in Serie begaben sich viele der Topwinzer aus Österreich auf Reisen und präsentierten let]]></description>
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