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	<title>krieg-der-wahrheiten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "krieg-der-wahrheiten"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 04:09:32 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der Saar-tan Lafontaine]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2009/08/09/der-saar-tan-lafontaine/</link>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 19:02:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als ich ein kleiner Junge war, betrachtete ich Journalisten als Helden. Ja, eines Tages wollte ich s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als ich ein kleiner Junge war, betrachtete ich Journalisten als Helden. Ja, eines Tages wollte ich selbst einer von ihnen sein. Ich sah sie als Intellektuelle in leicht abgeschabten Tweed-Anzügen, die kettenrauchend an ihrem Schreibtisch saßen und die Wahrheit in ihre kleinen schwarzen Schreibmaschinen hämmerten, die sich von nichts und niemandem aufhalten liessen in ihrem sisyphos-haften Kampf für das Gute und Gerechte in dieser Welt. Dabei lebten sie gefährlich, schufen sie sich doch mit Diktatoren, Geheimdiensten, Politikern, Konzernbossen, der Mafia und anderen Verbrechern mächtige Feinde. Das alles taten sie im Auftrag der Öffentlichkeit, der vierten Instanz im Staate, die, einmal aufgeklärt über die dunklen Machenschaften im Hintergrund, dafür sorgte, dass diese Verbrecher auf dem Müllhaufen der Geschichte landeten&#8230; Und der unbesungene Held, der Journalist, lächelte leicht, zündete sich eine neue Pfeife an und wandte sich dem nächsten Thema zu. Aber die Heldenverehrung eines kleinen Jungen zerbrach, wie so viele andere kindliche Illusionen auch. War ich noch als 12-,13-jähriger begeisterter SPIEGEL-Leser, der angeblich MEHR wusste, so änderte sich das, unmittelbar als ich lernte, im Kontext zu lesen. Und plötzlich war das schwarze gedruckte Wort auf weissem Hintergrund, an dass ich so unverbrüchlich geglaubt hatte, (fast) nichts mehr wert. Im SPIEGEL standen Dinge über „uns“ undankbare Ossis, die ich so nicht bestätigen konnte. Beinahe alle Zeitungen, quer durch die Bank, redeten Mitte der 1990er Jahre einen neoliberalen Markttotalitarismus herbei, in dem Gier, Profitsucht und Egoismus – die niedrigsten Instinkte – plötzlich zu den edelsten menschlichen Werten erklärt wurden. „Sozialismus funktioniert nicht“, „das Ende der Geschichte“ sei erreicht, es gäbe nur noch ein überlebendes System, dass sich quasi-evolutionär durchgesetzt habe – und dem man sich jetzt bedingunslos unterordnen müsse, so tönte es damals. In der Rückbetrachtung könnte man angesichts der  gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise jetzt mit einem simplen Schulterzucken erwidern: „Kapitalismus wohl auch nicht. Zumindest nicht so. Und zumindest nicht nur. Vielleicht ist es Zeit für etwas Neues?“</p>
<p>In der deutschen politischen Landschaft wird letztere Position wohl am ehesten von der Linken und ihrer „Galionsfigur“ Oskar Lafontaine vertreten. Doch das darf nicht sein,im Wahlkampfjahr, so scheint es. Denken verboten, Hinterfragen verboten und gar die Systemfrage zu stellen in unseren Tagen, das&#8230; das ist infam. Und das muss mit allen Mitteln verhindert werden. Deshalb dominiert seit Monaten in seltener Einhelligkeit von der „linksliberalen“ FR und „Zeit“ über das ZDF bis in Springers „Welt“ die Darstellung von Lafontaine und „der Linken“ als wirre Spinner, Populisten, aggressive Demokratiefeinde, Linksnazis. Die <a href="http://www.saarbruecker-online-zeitung.de/?p=3877">Saarbrücker Online Zeitung</a> über das „ZDF-Sommerinterview“ mit Lafontaine:</p>
<p style="padding-left:30px;">Einen wirkungsvollen Auftakt bildete das ZDF-Interview mit dem Leiter des Hauptstadtbüros Berlin, Peter Frey am 12. Juli 09 in Saarbrücken. Dieser machte es praktisch unmöglich, sich von den Argumenten der Linken ein Bild zu machen, indem er unablässig die Person seines Gesprächspartners angriff. Der ZDF-Interviewer sprach anschliessend von Lafontaine als “dünnhäutig”, “verunsichert” , aus der “Fassung” geraten, als einem Mann der “kaum ruhig stehen kann”. Ähnlich fielen z.B. Organe der WAZ-Gruppe nach dem ZDF-Sommerinterview über Lafontaine her: er ist “umstritten”, “angefressen”, er “giftet”, “meckert” mit “gefrorenem Lächeln”, er “poltert”, er “mault”, ist “immer aufgeregter” und er ist “erkennbar angeschlagen”.</p>
<p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/75638V/2966068/Gift-und-Galle.html">„Süddeutsche Zeitung“</a> unter der Überschrift „Gift und Galle“ (die Lafontaine spucke, natürlich) über dasselbe Interview:</p>
<p style="padding-left:30px;">Dem Linken-Chef bereitete es sichtlichen Verdruss, mit welcher Hartnäckigkeit Frey auf seinem Rücktritt als Bundesfinanzminister im Jahr 1999 herumritt. &#8220;Wenn es brenzlig wird, wirft er hin&#8221;, laute ein gängiges Urteil über ihn, hielt Frey Lafontaine vor. Man solle doch &#8220;nicht so dämlich von hinschmeißen reden&#8221;, regte sich der sich auf. Mehrfach raunzte Lafontaine den Interviewer an: &#8220;Unterbrechen Sie mich nicht ständig&#8221; und bügelte Fragen rüde ab: &#8220;Sie wissen doch, dass das ein Witz ist.“ [...] Als Lafontaine, dem das Rechthaben schon immer sehr wichtig war, davon sprach, dass es inzwischen auch &#8220;anständige Journalisten&#8221; gebe, die ihm attestierten, richtig gelegen zu haben [...]</p>
<p>Die <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1856076_TV-Kritik-Illner-intensiv-Surreale-Verschwoerungstheorien.html">„Frankfurter Runschau“</a> schreibt über die ZDF-Wahlkampfsendung „Illner Intensiv“ unter dem Titel „Surreale Verschwörungstheorien“ (Lafontaines, selbstverständlich):</p>
<p style="padding-left:30px;">Auch Einspielfilmchen gehören zu &#8220;Illner Intim&#8221; (oder so). Da tanzen Marx, Lenin, DDR-Funktionäre und Linke-Personal als Zombies zu Michael Jacksons &#8220;Thriller&#8221; über die Gräber. Da werden Linke-Forderungen vor rosa Hintergrund als Seifenblasen auf den Schirm gepustet. [...]</p>
<p style="padding-left:30px;">Und der [Lafontaine] holt zur ganz großen Verschwörungstheorie aus: Die Medien in Deutschland, sagt er ungestört in einem deutschen Medium, seien ja in den Händen von zehn reichen Familien, und in deren Interesse liege es nun mal, die Linke klein zu halten. Jetzt muss er nur noch von jüdischen Familien reden, dann darf er bei der NPD eintreten, die redet genauso.</p>
<p style="padding-left:30px;">Damit hat der Saarkasper denn auch das Mitleid verspielt, das angesichts der ZDF-Inszenierung aufkommen könnte. Denn mit ein paar Höhenmetern Abstand, schon von der alleruntersten Metabene, sieht &#8220;Illner intrigant&#8221; ganz, ganz hässlich aus. Zombie-Filme, DDR-Gesichter, wertend inszenierte Umfragen [...]</p>
<p style="padding-left:30px;">Der saarländische Napoleon-Imitator in seiner grenzenlosen Gier nach Aufmerksamkeit quält sich sogar noch ein falsches Lachen ab [...] Nicht, dass wir bei dem Herrn ein Rückgrat vermutet hätten – aber jeden Blödsinn muss man nicht mitmachen, selbst um der Sache willen nicht, falls die bei dem Herrn noch eine Rolle spielt.</p>
<p>Die <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article4213979/Lafontaine-stellt-bei-Illner-die-Demokratie-infrage.html">„Welt“ (na gut, „die Welt“&#8230;)</a> hat Lafontaine gar gleich als Verfassungsfeind entlarvt und berichtet über dieselbe „Illner Intensiv“-Sendung unter der Überschrift „Lafontaine stellt bei Illner die Demokratie in Frage“:</p>
<p style="padding-left:30px;">Irgendwie war „Illner Intensiv“ nur noch die Ein-Mann-Show des Oskar Lafontaine. Selbst wenn er gar nicht gefragt war, antwortete der Partei-Chef der Linken auf das Fragen-Bombardement der Moderatorin Maybrit Illner. Er stellte dabei aber nicht nur die Existenz der demokratischen Ordnung in Deutschland in Frage, sondern vor allem die Regierungsfähigkeit seiner Partei.</p>
<p style="padding-left:30px;">Angesichts der sinkenden Umfragewerte scheint die Linkspartei am Ende der Wirtschaftskrise in eine Parteikrise zu taumeln [...]</p>
<p style="padding-left:30px;">Lafontaine dagegen spricht lieber davon, dass das Programm, das unter anderem ein staatliches Ausgabenpaket von 300 Milliarden Euro pro Jahr vorsieht, kompromisslos ist. „Ein Parteiprogramm orientiert sich nicht an Kompromissen, sondern stellt die Positionen der Partei dar“, sagte er. Das klingt zwar ein bisschen besser, sagt aber auch nur, dass sich die Linken mit ihrem Programm selbst nicht als regierungsfähig betrachten.</p>
<p style="padding-left:30px;">Bei Linkspartei geht es mittlerweile offenbar nur noch um Protest pur. Sie präsentieren sich fast wie tanzende Partei-Zombies, wie die Illner-Redaktion in einem Einspieler zeigte, der mit der Musik von Michael Jacksons Thriller untermalt war. [...]</p>
<p>Ist es wirklich eine „surreale Verschwörungstheorie“ Oskar Lafontaines, dass die Mainstream-Medien offenbar kein großes Interesse an einer objektiven Berichterstattung über seine Person und „die Linke“ hätten? Es ist m. E. deutlich, dass sich viele Medien in einem „Klassenkampf“ um die gescheiterte neoliberale Ideologie sehen, die sie vor wenigen Jahren noch im Brustton der Überzeugung heraustrompeteten, womit nicht zuletzt sie auch eine Mitverantwortung an der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise tragen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oma F.'s Meinungsimperium]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2009/02/01/oma-fs-meinungsimperium/</link>
<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 13:05:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zumindest bei Menschen, die auch ganze Sätzen lesen können, ist der Springer-Konzern seit 40 Jahren ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:FreeMono,monospace;"><span style="font-size:x-large;"><strong>Z</strong></span></span>umindest bei Menschen, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bild-Leser_nach_Schulabschluss.svg&#38;filetimestamp=20080216170457">die auch ganze Sätzen lesen</a> können, ist der Springer-Konzern seit 40 Jahren als spiessbürgerlich, reaktionär und manipulativ verschrien. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,115160,00.html">Beispiele</a> <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2880">für</a> <a href="http://www.zeit.de/2003/04/Boulevard">diese</a> <a href="http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2004/Florida-Rolf_Viagra-Kalle_Yacht-Hans.html">These</a> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/themenabend1968/763373/">sind</a> <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/bcyz6k">sehr</a> <a href="http://wwwold.titanic-magazin.de/audio/tondokumente.php?TonID=1">zahlreich.</a> Der Springer-Medienkonzern folgt, teils <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/ams9eh">offen</a>, teils verdeckt einer ganz klaren Agenda &#8211; was für ein &#8220;normales&#8221; Unternehmen ja auch ok wäre, nicht jedoch für einen Medienkonzern, der sich <a href="http://www.bildblog.de/4950/die-opfer-die-bild-bringt-3/">eigentlich journalistischen Grundsätzen verpflichtet</a> fühlen müsste. Tatsächlich haben wir in Deutschland mit Springer so etwas wie Rupert Murdochs &#8220;News Corporation&#8221;  oder Berlusconis Medienimperium &#8211; eine Medienmacht, die sich in einer Hand konzentriert, welche mit einer ganz eindeutigen <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/zapp814.html">politischen Ausrichtung Ziele verfolgt</a> und unsere demokratische und pluralistische Gesellschaftsordnung bedroht.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-366" title="bildautomat" src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2009/02/bildautomat.jpg" alt="bildautomat" width="384" height="288" /><a href="http://www.flickr.com/photos/mkorsakov/446352825/"><span style="font-size:xx-small;">Bildquelle (cc) mkorsokov</span></a></p>
<p style="text-align:justify;">Erstaunlicherweise ist diese Hand bei Springer die leicht schwächliche, blaugeäderte und leberfleckige Hand einer Oma. Oma F., die vor 44 Jahren als Kindermädchen bei Axel Springer begann und es über Tisch und Bett bis zur Mehrheitsaktionärin des größten europäischen Zeitungskonzerns brachte. Damals, zum Zeitpunkt ihres Aufeinandertreffens, war Axel Cäsar Springer 30 Jahre älter als F. und in vierter Ehe verheiratet. Er richtete seiner heimlichen Geliebten eine Wohnung ein; laut F. S.s Biographin stand sie in dieser Zeit unter hohem Psycho-Druck:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;&#8230; (F.) war Axel Springer ausgeliefert [...] ständig in der Angst, womöglich irgendetwas falsch zu machen, was seinen Unmut hätte erregen können, und dann wieder verstoßen zu werden, wie so viele vor ihr [....] An der Seite Axel Springers hatte sie auch bald keine Zeit mehr, ihre alten Freundschaften zu pflegen. Sie hatte sich auf den Verleger zu konzentrieren &#8211; die Bedingung dafür, dass sie bleiben konnte. Und sie wollte es so.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Selber sagte F. S. einmal:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Ich habe mich an seiner Seite entwickelt. Ich gebe es zu: Ich bin sein Produkt.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Nach 10 Jahren, im Januar 1978, wird F. Axel Springers fünfte Ehefrau. Axel Springer starb 1985 und F. war Haupterbin und  (zusammen mit Springers Anwalt Servatius) Testamentsvollstreckerin. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verlagskonzern jedoch eine äußerst verzwickte Unternehmensstruktur: ein Viertel der Aktien gehören den Springer-Erben, ein weiteres Viertel dem Felix Burda-Verlag; die andere Hälfte der Aktien ist in Streubesitz und von diesen kauft Leo Kirch nach und nach 40% zusammen, um unternehmerischen Einfluss auf den Springer-Konzern zu nehmen. Ihr gelang es in den folgenden 20 Jahren, die Anteile der Axel Springer AG so zurückzukaufen, dass die unternehmerische Mehrheiten der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH &#38; Co. zufallen (50% plus 10 Aktien der Axel Springer AG). Ihr selbst gehören dabei 90% der Gesellschaftsanteile der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH &#38; Co. sowie weitere 5% der Aktien der Springer AG (seit 2002). Sie selbst ist stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates des Springer AG; der Vositzende Matthias Döpfner ist allerdings ausdrücklich &#8220;ein Mann ihres Vertrauens&#8221;. <em>(Quellen: <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/881057">1</a>, <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/543948.html">2</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_Springer">3</a>)</em></p>
<p style="text-align:justify;">Die Absurdität dieser Geschichte muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine Frau, die ursprünglich offenbar weder Persönlichkeit noch eine eigene Meinung hatte, ein totales Landei, quasi wie eine leere Schachtel, die der alternde Eros und Großverleger mit Inhalt füllte, verfügt über die größte Meinungsmacht Europas&#8230; Dieses Ziel erreichte F. wohl auch mit zumindest moralisch ziemlich dubiosen Praktiken: Kurz nach Axel Springers Tod stellten F. und der Anwalt Servatius die These auf, dass der bereits sehr kranke Axel Springer kurz vor seinem Tod am 22.09.1985 in einer letzten Unterredung den Willen geäußert habe, sein Testament zu ändern. Dieser &#8220;allerletzte Wille&#8221; fand jedoch nie eine schriftliche Entsprechung &#8211; in Springers Testament von 1983 stand nach wie vor, dass seine Frau 50 %, sein Enkel Axel Sven und Tochter Barbara jeweils 25 % seiner Aktien der Springer AG erhalten sollten. Am 31. Oktober 1985, dem Tag der Testamentsvollstreckung in der Springer-Villa in Berlin, stellte Anwalt Servatius die Sache so dar, dass der entkräftete Axel Springer keine Zeit mehr gehabt hätte, sein Testament zu korrigieren, dass eigentlich so aussehen sollte: 70 % für die Witwe, je 10 % für die beiden Kinder Nicolaus und Barbara sowie je 5 % für die Enkel Axel Sven und Ariane. Springer habe nur noch eine mündliche Erbenvereinbarung aufsetzen können, die er, Servatius, niedergeschrieben habe, so Servatius. In der 22 Jahre später von Axel Sven angestrengten zivilrechtlichen Auseinandersetzung mit F. S. und Servatius ging es u. a. um die Frage, warum Axel Cäsar Springer in jenen Tagen eine Geburtstagskarte an seinen Freund Max Schmeling schreiben konnte, aber angeblich zu schwach war, ein neues Testament zu unterschreiben.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-367" title="berlin_axel-springer-hochhaus" src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2009/02/berlin_axel-springer-hochhaus.jpg" alt="berlin_axel-springer-hochhaus" width="336" height="349" /><span style="font-size:xx-small;">Springer-Zentrale in Berlin [<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Berlin_-_Axel-Springer-Hochhaus.jpg&#38;filetimestamp=20060312035504">Bildquelle (cc) wikimedia</a>]</span></p>
<p style="text-align:justify;">Der damals 19-jährige Gymnasiast Axel Sven, der direkt von seinem Schweizer Internat angereist war und offenkundig keine juristische Beratung hatte, akzeptierte die Erbenvereinbarung, die seinen Erbanteil um 20 % auf nur 5 % reduzierte. Ernst Cramer, einer der engsten Freunde von Axel Springer, bekundete seine &#8220;Bauchschmerzen&#8221; darüber, dass der Springer-Enkel nicht einmal über ein großes Risiko aufgeklärt worden war, dass er mit dieser Erbenvereinbarung einging: die mögliche Zahlung einer Schenkungssteuer in Millionenhöhe. Man kann sich vorstellen, wie überfordert Axel Sven war, dem mit allen Wassern gewaschenen Juristen Servatius gegenüberzustehen. Er hatte fünf Jahre zuvor seinen Vater verloren und war auch noch wenige Monate zuvor das Opfer einer Entführung geworden. Servatius hatte nicht nur Axel Svens Mutter nicht mit eingeladen, sondern womöglich auch dafür gesorgt, dass ein Exemplar des Testaments erst so spät abgeschickt wurde, dass der Springer-Enkel es nicht mehr rechtzeitig vor der Testamentseröffnung erhielt.  &#8220;Bitte erst am 28/10 verschicken&#8221;, steht auf dem Umschlag der Testamente in der Nachlassakte, in der Handschrift eines Beamten. 22 Jahre später versicherte Servatius vor Gericht, er wisse davon nichts und habe (als Testamentvollstrecker) keinen Kontakt zu dem amtlichen Rechtspfleger gehabt.</p>
<p style="text-align:justify;">Zu juristischen Auseinandersetzungen kam es, weil F.S. an ihrem, auch in ihrer Biographie formulierten Ziel festhielt: Die Enkel aus dem Konzern hinauszudrängen und die alleinige Kontrolle auszuüben. 1996 beendete sie die Testamentsvollstreckung, übernahm die Geschäftsführung der Familienholding und kaufte Barbara und Nicolaus Springer deren Springer AG-Anteile ab. 2001 kündigte sie den Gesellschaftervertrag mit noch am Verlag beteiligten Erben, Axel Sven und Ariane. Deren Minderheitsrechte sollen beseitigt werden, unter anderem der Anspruch, einen Vertreter in den Aufsichtsrat zu schicken.2002 fochten Axel Sven und Ariane die Erbschaftsvereinbarung an. 2003 wurden den Enkeln in zwei Schiedsgerichtsverfahren  Veto-Rechte in der Familienholding zugesprochen. Trotz der oben beschriebenen halbseidenen Tricks, mit denen der Springer-Enkel übers Ohr gehauen und um 80 % seines Erbes gebracht wurden, kam die endgültige juristische Niederlage für Axel Sven vor einem Jahr, am 22.01.08. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg wies die Klage gegen Servatius&#8217; Erbschaftsvereinbarung in zweiter Instanz endgültig ab. Auch ein weiterer Vertrag, mit dem sich F. S. weitere 10 % vom ursprünglichen Anteil ihres Stiefenkels sicherte, erklärten die Richter für rechtsgültig.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Finanzkrise und den damit verbundenen niedrigen Börsenkurs der Springer-Aktie nutzte F. S. 2008 für weitere Auftstockungen ihrer Aktienmehrheit an der Springer AG. Insgesamt erwarb sie mit einigen Transaktionen seit Januar 08 über 600 000 Aktien erworben; rund 2 % des Gesamtunternehmens.<em> </em>F. S. besitzt ein Privatvermögen von rund 3,2 Milliarden US-$ und landet damit auf Platz 26 (Stand 2007) der reichsten Menschen Deutschlands. <em>(Quellen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/612/430364/text/">1</a>, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518901-4,00.html">2</a>, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0123/media/0018/index.html">3</a>, <a href="http://blog.handelsblatt.de/mediawatcher/eintrag.php?id=183">4</a>, <a href="http://www.forbes.com/lists/2007/10/07billionaires_The-Worlds-Billionaires_CountryOfCitizen_6.html">5</a>)</em></p>
<p style="text-align:justify;">Für das Superwahljahr 2009 wird man erwarten können, dass &#8220;die Welt&#8221; und &#8220;Bild&#8221; eifrigst für <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2007/08/15/782524.html">F. S.&#8217;s Busenfreundin Angela Merkel</a> trommeln werden. <a href="http://die-linke.de/fileadmin/texte/aktuell/schlecht_friede_springer.pdf">Eine Hand wäscht die andere</a>, wie es heisst. Gefahren für unsere Demokratie scheinen nicht nur an den <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/cmt83q">&#8220;extremistischen, äußeren Rändern der Gesellschaft&#8221;</a> zu lauern&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Neocon und die Grenzen der Empathie ]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2009/01/30/der-neocon-und-die-grenzen-der-empathie/</link>
<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 20:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Durch Zufall entdeckte ich diese kurze Notiz auf &#8220;shifting reality&#8221;, bereits vom 05.11.0]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Durch Zufall entdeckte ich diese kurze Notiz auf &#8220;shifting reality&#8221;, bereits vom 05.11.08. &#8220;Momorulez&#8221; würdigt unter der Überschrift <a href="http://shiftingreality.wordpress.com/2008/11/05/der-letzte-pro-bush-blogger-ich-hab-ihn-lieb/">&#8220;Der letzte Pro-Bush-Blogger: Ich hab ihn lieb!&#8221;</a> Paul13, Betreiber des Blogs &#8220;No blood for sauerkraut&#8221;, und zwar</p>
<blockquote><p>&#8220;Wirklich. Ganz ironiefrei. Das liest sich einmal mehr wirklich lustig, und es ist wie immer auch was dran (und zitiert aus einem Kommentar Paul13&#8242; zur Wahl Obamas):&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>“Aber letztlich ist all das fast egal, denn mit dem Wechsel vom verhaßtesten, bösesten, dümmsten und häßlichsten zum beliebtesten, gütigsten, klügsten und bestaussehendsten US-Präsidenten &#8211; sprich von Teufel und Beelzebub in einer Person zum ultimativen Erlöser des 3. Jahrtausends &#8211; wird leider auch jene schaurig-schöne Phase zu Ende gehen, in der sich von Politikern über Medien und Intellektuelle bis hin zum einfachen Volk alle in selten gekannter Eintracht als grenzdebile Volltrottel entlarvt haben.”</p></blockquote>
<p><span style="font-size:xx-small;">(ich erspare dem Leser den Rest von Paul13&#8242; Artikel, der <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/aofcy6">hier</a> nachzulesen ist)</span></p>
<p>Nun steht &#8221;momorulez&#8221; selbstverständlich unbenommen das Recht zu, zu würdigen, wen er will und witzisch zu finden, was er will. Und auch &#8220;Paul13s&#8217; &#8221; Recht auf seine Meinung und politische Ansichten steht für mich in keiner grundsätzlichen Weise in Frage. Ist denn aber &#8220;Paul13&#8243; selbst dazu bereit, anderen dasselbe zuzugestehen? Offensichtlich nein, zumindest wenn man obiges Zitat genauer betrachtet, das aussagt:</p>
<p>1. Alle Obama-Unterstützer laufen einer absurden Erlöser-Illusion hinterher und sind daher eigentlich nicht zurechnungsfähig<br />
2. Obamas Vorgänger Bush wurde von seinen politischen Gegnern gnadenlos demagogisch und selbstverständlich vollkommen ungerechtfertigt niedergemacht &#8211; so etwa standen weder die USA noch die Welt am Ende der Amtszeit eines Präsidenten jemals besser da als genau jetzt<br />
3. Alle Bush-Kritiker, quer durch alle Bevölkerungsschichten, sind &#8220;grenzdebile Volltrottel&#8221;</p>
<p>-Schön, mag man sagen. Präsident Bushs weltweite Beliebtheit bewegt sich zwar irgendwo zwischen Irans Rumpelstilzchen Ahmahdinedjad und dem &#8220;lieben Führer&#8221; Nord-Koreas, Kim Jong Ill, aber rund 67% der Weltbevölkerung sind ja, laut &#8220;Paul13&#8243;, &#8220;grenzdebile Volltrottel&#8221;:</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-350" title="wpo_leaders_jun08_graph2" src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2009/01/wpo_leaders_jun08_graph2.jpg" alt="wpo_leaders_jun08_graph2" width="263" height="421" /><em><span style="font-size:xx-small;">Weltweites Vertrauen in Bushs Weltpolitik, oder mit den Worten von &#8220;Paul13&#8243;: Weltweite Dichte &#8220;grenzdebiler Volltrottel&#8221;</span></em></p>
<p style="text-align:left;">In einem anhängigen Kommentar zu seinem Post bricht sich &#8220;momorulez&#8221; &#8216; Begeisterung endgültig Bann:</p>
<blockquote><p>&#8220;Paul, ich finde Deine Standfestigkeit super! Das muß ich ja doch hier mal loswerden, und das kommt wirklich von Herzen! Zudem mir ja auch dieser Irak-Krieg viel Probleme bereitet hat als anderen Linken, ich konnte immer gar nicht so richtig gegen den wettern und bin da lieber auf die Abstraktion ausgewichen [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Der liebe &#8220;momorulez&#8221; tut in treuteutonischer Tradition gerade so, als wäre &#8220;Standfestigkeit&#8221; ein Wert an sich. &#8220;Deine Ehre heisst Treue&#8221; &#8211; oder was? An einem alten, unverbesserlichen Nazi-Onkel in der Familie bewundert man ja auch nicht seine &#8220;Standfestigkeit&#8221; (wobei das hier kein auf-dieselbe-Stufe-stellen sein soll). &#8220;Paul13&#8243; mag persönlich ein netter Mensch sein; die von ihm vetretende Neocon-Ideologie enthält aber u. a. folgende &#8220;Bonmots&#8221;:</p>
<p><em>Demokratie und Marktwirtschaft westlichen Zuschnitts haben sich quasi sozialdarwinististisch historisch als beste aller Gesellschaftsordnungen durchgesetzt und sind daher nicht hinterfragbar (Fukuyama, Bush-Doktrin)</em></p>
<p><em>Archaische Gesellschaftsentwürfe &#8211; also alle anderen außer der westlichen &#8211; sind beständige Quelle von Konflikten, Gewalt und Bedrohung der US-amerikanischen Sicherheitsinteressen; daher muss die westliche Konzeption von Demokratie und Marktwirtschaft weltweit, notfalls mit Gewalt, </em><em>verbreitet</em><em> werden (Huntington, Bush-Doktrin)</em></p>
<p><em>Die USA sind das wichtigste Land der ganzen Welt, ein leuchtendes Vorbild für dieselbe und par quasi-natürlichem Recht Hegemon (&#8220;America first!&#8221;)</em></p>
<p><em>Es ist wichtig und richtig, dass politische Eliten &#8220;ihrem&#8221; Volk einen Mythos als &#8220;notwendige Illusion&#8221; vermitteln, an den der kleine Mann glauben kann. Das ist deshalb notwendig, weil der schädliche Liberalismus den kleinen Mann dazu bringt, alles anzuzweifeln, was die Grundlagen der Gesellschaft zerstört. Die Elite selbst muss nicht notwendigerweise selbst an diesen Mythos glauben (Leo Strauss).</em></p>
<p>In diesem Artikel geht es nicht eigentlich um &#8220;momorulez&#8221; und &#8220;paul13&#8243;; sie dienen nur als Aufhänger. Es geht auch nicht um eine Kritik am Neokonservativismus &#8211; unnötig, denn selten dürfte jemand in nur acht Jahren so derartig und in jeglicher (ökonomisch, moralisch, militärisch, politisch) Hinsicht abgewirtschaftet haben wie die Neocons. Es geht um etwas, was ich den typischen linken &#8220;Egalismus&#8221; nennen will. Es gibt unter &#8220;den Linken&#8221; im allgemeinen (fast) keinen &#8220;Korpsgeist&#8221;, kein &#8220;wer nicht für uns ist, ist gegen uns&#8221;, nicht mal ein ausgesprochenes &#8220;Wir-Gefühl&#8221;. Und das ist ja auch in Ordnung so. ABER: Die Folgen der oben angedeuteten Neocon-Ideologie; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Project_for_the_New_American_Century">das</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vJIGQyF2Yjo">das</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act">das</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3aEvzuA4f0c">das</a> und <a href="http://www.wdr.de/themen/politik/international/anzeige_rumsfeld/_img/abu_ghraib_400q.jpg">das</a>, <a href="http://www.allhatnocattle.net/coffins%20iraq.jpg">das</a>, <a href="http://scienceblogs.com/strangerfruit/guantanamo-21.jpg">das</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XrNl6-j9x5w">das</a> und <a href="http://winterpatriot.blogspot.com/2008/08/collateral-women-and-children-airstrike.html">das</a>&#8230; <a href="http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Menschenrechte/folter-export.html">DAS</a> sollten und dürfen &#8220;wir&#8221; den Neocons niemals vergessen. Und es niemals wieder soweit kommen lassen&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-352" title="neocons1pitaficom1" src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2009/01/neocons1pitaficom1.jpg" alt="neocons1pitaficom1" width="217" height="217" /></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:xx-small;">&#8220;Laden Sie Neocons hier ab&#8221;, <a href="http://www.pitafi.com">(Quelle)</a></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Femi-schismus]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2009/01/29/femi-schismus/</link>
<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 15:35:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mariam Lau schreibt in der Welt einen kritischen Artikel zu Alice Schwarzer in der Welt (via Gendera]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mariam Lau schreibt in der Welt einen <a href="http://debatte.welt.de/kommentare/109346/merkel+und+schwarzer+schwestern+von+gestern">kritischen Artikel</a> zu Alice Schwarzer in der Welt (via <a href="http://genderama.blogspot.com/2009/01/schwestern-von-gestern.html">Genderama</a>). Alice Schwarzer ist eine kontroverse Figur des Zeitgeschehens: Sie erwarb sich unbestreitbare Verdienste um die Gleichberechtigung der Frauen; auf der anderen Seite hat sie sich mit Äußerungen selbst desavouiert, die jedem zur Empathie fähigen Menschen, Feminist oder Macho, die Kinnlade herunterklappen lassen müssten. So <a href="http://www.aliceschwarzer.de/248.html">hetzte sie</a> als <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,473055,00.html">Apologetin</a> der sogen. &#8220;schleichenden Islamisierung Europas&#8221; gegen Muslime und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Schwarzer#Gewalt_gegen_M.C3.A4nner">befürwortete schwerste Körperverletzung</a>, so lange sie sich nur gegen Männer richtet. Das ist nicht gut, aber die Welt ist nicht schwarzweiss und viele Personen der Zeitgeschichte, von Martin Luther bis Friedrich Nietzsche waren kontroverse Persönlichkeiten.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-362" title="alice_bild" src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2009/01/alice_bild.jpg" alt="alice_bild" width="251" height="350" /><span style="font-size:xx-small;">So siehts aus&#8230; <a href="http://pinwand.musagetes.de/?p=83">(Bild-Bildquelle)</a></span></p>
<p>Was ich grundsätzlich nicht verstehen kann, ist, dass bei jeder Kritik an ihrer Säulenheiligen sofort Feministen anrücken, und zwar mit Vorwürfen, die so altbacken sind, dass, wären sie eine Art Brötchen, man sich vermutlich alle Zähne ausbeissen würde. Und hier fängt die Kritik an, dem man dieser Art von Feminismus machen muss: Offensichtlich sind sie, die Feministen, eben keine empathie-fähigen Menschen, jedenfalls nicht, was das Darüber-Hinaus-Denken ihrer Geschlechterrolle betrifft. So <a href="http://debatte.welt.de/kommentare/109346/merkel+und+schwarzer+schwestern+von+gestern?#comment-109891">schreibt die eigenbezeichnete &#8220;Feministin Christina Passberger&#8221;</a> im Kommentarbereich des Welt-Artikels:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;gehören Sie etwa selbst noch zu den ,Alt-Paschas, an denen die Moderne spurlos vorbeigelaufen ist ?&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Und Feminismus als totalitäre Ideologie zu bezeichnen ist ja wohl der Gipfel.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Als totalitäre Ideologie bezeichne ich es, wenn z.B. islamistisch gepolte Männer ihren Frauen im Namen der Religion verbieten, mit anderen Männern zu sprechen oder überhaupt am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilzunehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die eine Sache ist die, dass eine Kritik an Alice Schwarzer einen offensichtlich automatisch in den Stand eines &#8220;Pascha&#8221; erhebt. Geschenkt. Die andere Sache, die einem auch in der Diskussion mit sogen. &#8220;Islamkritikern&#8221; immer wieder begegnet, ist: Was für einen Unterschied macht es eigentlich, ob Leute wie &#8220;Christina Passberger&#8221;, den Islam zur &#8220;totalitären Ideologie&#8221; erklären und darauf ihre &#8220;Islamkritik&#8221; aufbauen? Macht das den Islam in irgendeiner Weise weniger zur Weltreligion, weil offenbar hervorragend dafür qualifizierte Experten den Islam diesen Status aberkennen? Entweder sind alle Religionen &#8220;Ideologien&#8221;, oder keine. Und da Frau Passberger ja so eine Expertin ist, ist ihr die Geschichte des europäischen Feminismus natürlich vertraut und sie weiss, dass patriarchale Gesellschaftsentwürfe selbstverständlich ausschliesslich auf den Islam beschränkt sind&#8230;</p>
<p>Um ihrem Kommentar die Krone aufzusetzen, garniert sie ihn mit einem Verwurf, der in etwa so originell ist wie eingeschlafene Füße:</p>
<blockquote><p>&#8220;Fakt ist, das sagt jede Statistik, dass Frauen die Führungsetagen noch lange nicht hälftig mit Männern erreicht haben. Frauen haben es aufgrund der immer noch besser funktionierenden Seilschaften von Männern in der Tat schwerer, dort anzukommen. Unmöglich ist es Gott sei Dank nicht mehr.&#8221;</p></blockquote>
<p>ICH habe auch keinerlei Chance darauf, jemals im Vorstand eines großen börsennotierten Unternehmens zu sitzen. Aber da ich ein Mann bin, darf ich mich noch nicht mal darüber beschweren, schließlich bin ich grundsätzlich daran Schuld, dass Frauen in Führungsetagen statistisch unterrepräsentiert sind. Häh? Was haben denn die entsprechenden oligarchischen Seilschaften, die da aktiv sind, mit den Geschlechtern zu tun? Und wenn der Geldadel eine gewisse Art von Frauenquote einhalten würde, bei dem sich gegenseitigen Posten-Zuschachern, dann wäre das moralisch plötzlich viel mehr ok, ja?</p>
<p>Was die Frau Feministin Passberger grundsätzlich nicht zu verstehen in der Lage ist, ist nämlich, dass ihre Behauptung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Feminismus ist die Forderung nach uneingeschränkter Gleichheit von Rechten und Pflichten von Frauen und Männern.&#8221;</p></blockquote>
<p>einer Quadratur des Kreises gleichkommt. Eine &#8220;uneingeschränkte Gleichheit&#8221; liesse sich nur unter möglichst vollständiger Ignoranz der Geschlechter herstellen. Wie sollte eine Feministin wie Frau Passberger je dazu in der Lage sein? Dass sie eine Frau ist und ich ein Mann, ist nämlich weder ihr Verdienst noch meine Schuld oder andersherum &#8211; sondern ein genetischer Zufall.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PI-entology - die politisch inkorrekte Religionsausübung]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/11/13/pi-entology-die-politisch-inkorrekte-religionsausubung/</link>
<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 08:18:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/11/13/pi-entology-die-politisch-inkorrekte-religionsausubung/</guid>
<description><![CDATA[Was ist los bei den &#8220;politisch inkorrekten&#8221; Damen und Herren von pi-news.net? Da verwech]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { size: 8.5in 11in; margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">Was ist los bei den &#8220;politisch inkorrekten&#8221; Damen und Herren von pi-news.net? <a href="http://www.pi-news.net/2008/11/exekution-loest-unruhen-in-der-welt-redaktion-aus/">Da verwechselt man</a>, absichtlich oder nicht, <a href="http://www.welt.de/politik/article2694513/Drei-der-Bali-Attentaeter-sind-hingerichtet.html">zwei</a> <a href="http://www.welt.de/politik/article2695903/Heftige-Proteste-nach-Hinrichtung-der-Bali-Bomber.html">Zeitungsartikel</a> aus der Welt und strickt sofort eine gewaltige Verschwörungstheorie daraus:</span></span></p>
<blockquote><p><a name="more-27132"></a><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">&#8220;Die Exekution dreier moslemischer Massenmörder in Indonesien hat nicht nur unter den Frommen des Landes, sondern auch in der Redaktion der <em>Welt</em> für Unruhe gesorgt. [...] die Mutter eines der hingerichteten Bali-Terroristen (bekannte) wahrheitsgemäß [...], ihr Sohn habe nur getan, was der Islam verlange, nämlich Ungläubige zu töten. Das war der Wahrheit zu viel. Am Montag morgen wurde der Artikel gelöscht und durch eine begradigte Darstellung ersetzt, die die Friedfertigkeit der fiktiven Mehrheit der Muslime betont. Ganz kann man aber doch den Jubel zahlreicher Einzelfälle zum Eingang der Massenmörder ins muslimische Paradies nicht unter den fliegenden Teppich kehren.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">Ganz besonders apart finde ich übrigens die Wendung &#8220;&#8230;unter den fliegenden Teppich kehren.&#8221; Hier wird der PI-Autor Opfer seiner Phrasendrescherei, denn man kehrt etwas unter den Teppich, um es zu verstecken, in der Hoffnung, dass dieser nie angehoben wird; was für einen Sinn sollte es haben, so etwas mit einem &#8220;fliegenden Teppich&#8221; zu versuchen?</span></span></p>
<p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">Die Gefolgschaft der PI-Eiferer im Kommentarbereich ergänzt natürlich sofort:</span></span></p>
<blockquote><p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">#75 Zallaqa (10. Nov 2008 21:43) &#8220;Der Islam ist gefährlicher als jede andere Weltanschauung. Wenn man die kulturellen Unterschiede zwischen den Wüstengegenden aus dem der Gründer des Terrorismus Mohamend entstammt und der Inselwelt Indonesiens betrachtet dann kann man nur sagen: Nicht die Menschen sind das Problem sondern der Islam ist das Problem; überall wo diese Weltanschauung Anhänger findet und sich ausbreiten kann herrscht Mord und Totschlag. Wann werden Moslems bzw. der Islam endlich verboten. Das ist keine Religion sondern einfach ein Terrorkonzept!&#8221;</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">#77 KarlMiller   (10. Nov 2008 23:31) &#8220;Das ist in Deutschland doch seit eh und je Sitte, die Nachrichten immer auch gleich schon in mit der dazugehörigen “richtigen” Deutung zu übermitteln.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">#78 ComebAck   (11. Nov 2008 02:37) &#8221; &#8216;Selbstverständlich wäre der Terror zu vermeiden, indem man ihn konsequent verbannt. Alles uslime ausweisen und Mauer um Europa. Fertig!&#8217; ich darf ergänzen:Der Einsatz nicht konventioneller Munition an ganz bestimmten Brennpunktes des Terrors sollte auch in Erwägung gezogen werden.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">#79 danton   (11. Nov 2008 06:39) &#8220;Der sogenannte Presserat und der unsägliche Pressekodes, dieses Manipulationsinstrument, das dem Lug und Trug Tür und Tor öffnet, gehören sofort ersatzlos abgeschafft!<br />
Unser Recht auf vollständige, unverfälschte und objektive Information sowie auf Meinungsfreiheit wird durch diese verlogenen Presserat-Jakubiner völlig ad absurdum geführt!&#8221; </span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">#80 byzanz   (11. Nov 2008 09:50) &#8220;Die Wahrheit lässt sich auf Dauer NIE verbergen. Auch wenn die volkspädagogischen Vernebelungsversuche noch so massiv sind: Die “Ungläubigen” in Europa registrieren mehr und mehr, dass der Islam eine faschistische, gewaltverliebte, intolerante und gemeingefährliche Ideologie ist. Wer was anderes behauptet, ist ein LÜGNER. Punkt.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">Der Islam ist keine Religion, sondern eine terroristische Ideologie (und der, der festlegt, was Religion sein darf und was nicht, das bin ich, ich, ich) und der Moslem an sich gehört verboten. Die gutmenschlich- linksgrünmuselfaschistische Dhimmi-Mainstreampresse verschweigt und verfälscht Nachrichten und handelt damit im volkspädagogischen Auftrag auf Anordnung der übergeordneten Eurabia-Weltverschwörung, weil Politiker und Wirtschaftsführer – aus welchen Gründen auch immer – den Plan gefasst haben, Europa zu islamisieren&#8230; Blablabla. Mantra-artig wiederholt die PI-Sekte ihre Glaubensbekenntnisse, die auch der kritische PI-Leser schon seit Jahren kennt und vorwärts und rückwärts kotzen könnte. Und das völlig unbeeinflusst von der Realität: Da die heilige PI-bel unzweifelhaft immer recht hat – immerhin nur ein von Amteuren geschriebener Weblog – muss es die gesamte Außenwelt sein, die sich gegen die tapfere kleine Schar der letzten Aufrechten und einzig wahren Hüter der einzig wahren Wahrheit verschworen hat.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Nimbus Roman No9 L,serif;"><span style="font-size:small;">Die PI-linge sollten begreifen, dass die meisten Leser PI nur als Unterhaltungsmedium begreifen und sich königlich über diesen billigen Verschwörungsmatsch und die Leute, die das ernst nehmen, amüsieren. Es bliebe nur zu hoffen, dass dann möglichst viele der PI-linge den Ausstieg aus ihrer Parallelwelt wieder schaffen.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwanengesang eines Neocon]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/11/08/schwanengesang-eines-neocons/</link>
<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 11:20:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/11/08/schwanengesang-eines-neocons/</guid>
<description><![CDATA[Angesichts der überwältigenden Sieges Barack Obamas bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNoSpacing"><!--[if gte mso 9]&#62;     &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0           false false false  EN-US X-NONE X-NONE                           &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--> <span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Angesichts der überwältigenden Sieges Barack Obamas bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und des beispiellosen moralischen und wirtschaftlichen Bankrotts der Neokonservativen kann man sich als Linker einer gewissen Schadenfreude kaum enthalten. Wirklich selten war es goldiger und herzerwämender als dieser Tage unser aller Lieblings-Hass- und Hetzblog „Politically Incorrect (PI) “ zu lesen, das verzweifelt vor dem Verfall seiner „pro-amerikanischen Werte“ in ihrem Mutterland vor einem Scherbenhaufen steht. Das ideologische Gerüst wackelt und seit Tagen windet man sich in Erklärungsversuchen: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Woher kommt nun dieser Linksruck?“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Man folgt offenbar dem Trend aus dem alten Europa.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">PI bemüht gar eine <a href="http://www.pi-news.net/2008/11/totalherrschaft-von-massenwahn-und-popkultur/">„Totalherrschaft von Massenwahn und Popkultur“</a><a href="http://www. pi-news .net/2008/11/totalherrschaft-von-massenwahn-und-popkultur/"> </a>als einzig mögliche Erklärung, dass etwa 64 Millionen Bewohner der gottgleichen USA für einen „vermuselten“, „schwarzen Rassisten“ Barack Obama gestimmt haben. Das einzige, was ihnen bleibt ist</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Eine kulturpessimistische Polemik.“ </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Hä Hä Hä. Es sei erhellend, meint der PI-Gastautor Lion Edler, die heutige Situation in den USA mit Deutschland nach 1945 zu vergleichen: </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Die Durchdringung der deutschen Gesellschaft mit linker Propaganda begann, weil man aufgrund des totalen Zusammenbruchs 1945 tief im Inneren glaubte, das mit dem eigenen Volk etwas nicht stimmte, dass es nur aus Versagern und Verbrechern bestünde.“ </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"><a href="http://www.blauenarzisse.de/v2/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=214&#38;Itemid=33">Das ewige braune Gegreine</a> vom „deutschen Schuldkomplex“ also. Wirklich erhellend.</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Die USA haben nach dem Irakkrieg etwas Ähnliches erlebt, nur nicht so extrem. Aus allen Ländern der Welt wurde Amerika unablässlich eingeredet, [...] dass sie nur Leid und Unglück über die Welt brächten. Das penetrante Einreden dieses schlechten Gewissens hat letztlich gefruchtet, auch die Amerikaner haben jetzt ihren Schuld-Komplex.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Wenn „alle Länder der Welt“ der Meinung sind, der Irakkrieg sei von den USA ungerechtfertigt oder jedenfalls aus den falschen Motiven heraus begonnen worden, dann <em>könnte</em> ja vielleicht etwas dran sein? Nur so theoretisch? Nicht natürlich, wenn man von seiner göttlichen, unfehlbaren Mission überzeugt ist&#8230; </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Deswegen war es so eminent wichtig, dass George W. Bush direkt nach den Anschlägen des 11.September das Signal in die Welt sandte: Wir bleiben stolz auf Amerika, und wir lassen uns von den Feinden der Freiheit nicht unterkriegen, der amerikanische Traum wird auch weiterhin verteidigt.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Es hapert offenbar nicht nur mit Logik und Demokratieverständnis, sondern sogar schon mit dem Verständnis einfachster zeitlicher Zusammenhänge: Weil die Welt aufgrund des Irakkriegs (Beginn März 2003) den USA permanent ein schlechtes Gewissen einredete, war es so wichtig, dass Bush ein Signal am 11.09.2001 sandte. Wenn es noch eines endgültigen Beweises bedurfte, dass Bush ein Messias ist bzw. war, dann ist er hiermit wohl erbracht. </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Bislang war Amerika immer ein geistiger Rebell und Einzelgänger. Egal, was der verprollte weltweite Mainstream wie eine “coole” Schulhof-Clique über das gemobbte Amerika sagte, Amerika ließ sich nichts einreden und ging wie ein einsamer Cowboy seinen Weg, und zeigte dem erbärmlichen Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks völlig zu Recht den Mittelfinger.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">So „einsam“ kann der „Cowboy“ mit negativer Außenhandelsbilanz, dessen Staatsverschuldung, die Verschuldung des Privatsektors und der Konsumentenhaushalte das BIP um mindestens das Dreifache übersteigt und dessen Finanzsektor gerade kollabiert, wohl nicht sein, denn ohne den „verprollten weltweiten Mainstream“ wäre er längst konkurs gegangen. </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Amerika lässt sich langsam aber sicher herunterziehen auf das primitive geistige Niveau Europas, auf das sozialistische und selbstgerechte, überhebliche Mainstream-Denken.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><em><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Das</span></em><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> muss die Erklärung für die Wahl Obamas sein: Europa zieht Amerika auf sein „primitives geistiges Niveau“ herunter. Amerikaner selbst wären sonst nämlich gar nicht in der Lage gewesen überhaupt auf die Idee zu kommen, etwas anderes als die Republikaner zu wählen.</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Und was sollte diesen Weg der Welt in den Sozialismus ändern? [...] So könnte das gewissermaßen tatsächlich “das Ende der Geschichte” sein, allerdings anders, als Fukuyama sich das dachte, nämlich ein sozialistisches Ende.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Weine nur nächtelang in dein Kissen, mein Mitleid kriegst du trotzdem nicht, du heulsusiger Neocon.</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Nein, ich will nicht alle Obama-Fans von vornherein als dumm oder als Mitläufer bezeichnen.“ </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Ach nein?</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Man stelle sich vor, jemand würde an der Uni oder in der Schule sich zu Bush bekennen. Man kann leise erahnen, was passieren würde.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Man würde denjenigen komisch ansehen, weil er hoffnungslos in der Vergangenheit lebt?</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Dieser überhebliche Konformismus und die Stigmatisierung Andersdenkender ist es, der auch Angst machen muss bei der europäischen Sicht auf Obama, und nicht etwa Obamas politische Ansichten selbst. Über die werden einige rot-grüne Spinner in Europa noch ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn Obama erstmal harte außenpolitische Forderungen an Europa stellt.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Auf der einen Seite fürchtet der Autor als einziger Obama-Gegner stigmatisiert zu werden, auf der anderen Seite wird die Politik Obamas ganz bestimmt dafür sorgen, dass viele seine europäischen Fans sich von ihm abwenden? Die Logik als tragisches Opfer der Rechthaberei&#8230;</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Das Studentenportal “studivz” führte vor Kurzem eine Umfrage durch, für welchen Präsidentschafts-Kandidaten man denn die Daumen drücken würde. 91,4% stimmten für Obama, bei über 900.000 abgegebenen Stimmen. Wahlergebnisse fast wie in der DDR also, man fühlt sich etwas einsam beim Lesen dieser Zahlen. [...] Dazu präsentiert “studivz” als Symbol eine Comic-Zeichnung mit McCain und Obama im Boxkampf gegeneinander. Auch das ist natürlich nicht gerade neutral: Soll es doch offenbar suggerieren, dass es bei der US-Wahl darauf ankommt, wer der “fittere” und “hipper” ist. Aber es fällt wahrscheinlich kaum noch auf, was für ein krankes Denken da ohnehin dahinter steckt: Der US-Wahlkampf als Boxkampf, als Show-Ereignis für die Spaßgesellschaft, anstatt als ernsthaftes politisches Thema. [...]“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Denn das ist der zweite Trend, der durch die Wahl Obamas zementiert wird: Der Weg in die weltweite Herrschaft der dekadenten, entarteten Popkultur-Ochlokratie. Das Anstandslose und Primitive, das Entartete wird zum gesellschaftlichen Mainstream, die Geisteskranken werden allmählich zur Mehrheit. Geschichtsbewusstsein und geschichtliches Schwärmen werden ersetzt durch gleichgültige Geschichtslosigkeit und blinder Fortschrittsgläubigkeit, durch seichtes “I have a dream”, “Yes we can” und “Change”-Geschwafels. </span><br />
<span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">Schon jetzt kann man in größeren Städten doch nirgendswo eine U-Bahn betreten, ohne sofort den Anblick eines Haufens Gestörter und Irrer ertragen zu müssen.</span><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">“</span>
</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Zunächst beweist uns Herr Lion Edler eindrucksvoll anhand einer Umfrage im StudiVZ und derer graphischen Darstellung wie „dekadent und entartet“ der Pöbel doch sei, der unverschämterweise via freie Wahlen über die Regierung bestimmt. Warum gehste nicht nach Saudi-Arabien oder Nord-Korea, wenn dir die „Pöbelherrschaft“ so stinkt? </span><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Ein Demokrat redet nicht so.</span><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Und das Edler mit dem ÖPNV in Großstädten nicht klar kommt </span><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">beweist nur, dass er ein Mahlower Landei ist. </span><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> Bezüglich der „Geisteskranken“, die <span> </span>„zur Mehrheit werden“ sei nur an ein altes englisches Sprichwort erinnert: &#8220;The one man in the world who never believes he is mad is the mad man.&#8221;</span><br />
<span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;"> </span>
</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Wer die Nase voll von dieser abartigen und gestörten Fortschrittsgesellschaft hat, der ist ein “Ewiggestriger”, oder “engstirnig”, “verbohrt”&#8221;, er vertritt “Schwarz-Weiß-Denken”, und &#8211; natürlich &#8211; er ist “unfähig, mit den modernen Anforderungen einer komplexen Welt zu recht zu kommen”. So einfach ist das, warum auch nachdenken. Die Konservativen haben es in Deutschland immer noch nicht verstanden: Parteien und Politiker haben kaum noch Einfluss, sie sind zunehmend Sklaven eines abstoßenden Medien-Zirkus.“ </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Oh oh, die Welt geht unter, weil „der Pöbel“ den falschen Präsidentschaftskandidaten gewählt hat. Zivilisationsgedanke und gesellschaftlicher Fortschritt sind seit dem 05.11.2008 ausser Kraft gesetzt und Obamas Wahl der endgültige Beweis für das bevorstehende Armageddon.</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">&#8220;Wir müssen Konsequenzen ziehen. Von Parteien ist im Moment nicht viel Besserung zu erwarten. Wir müssen diesen abartigen, kranken Event-, Trash- und Porno-Apparat von “taz” bis “BILD” endlich unterwandern und gnadenlos aushöhlen, indem wir vor allem auch auf das Internet setzen (schon wieder etwas Fortschrittliches, welch Ironie…). Anstatt Kampagnen durchzuführen darüber, ob der Mindestlohn richtig ist oder nicht, sollte lieber über die Gehirnwäsche der nationalen Front der Linksmedien aufgeklärt werden.&#8221; </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Die Springer-Presse reiht sich natürlich nahtlos ein in die „nationale Front der Linksmedien“&#8230; Die Konsequenzen, die eine solche &#8220;Unterwanderung&#8221; und &#8220;gnadenlose Aushöhlung&#8221; für unser Bildungssystem hätte, beweist Edler in seiner ganzen Pracht quasi im Selbstversuch im letzten Abschnitt:<br />
</span>
</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">„Und wir müssen dafür Sorgen, dass über die Lehrpläne in den Schulen nicht mehr nur rot-grüne Vollpfosten entscheiden, sodass zwischen all dem Böll-, Grass- und Brecht-Krempel zwischendurch auch noch was Vernünftiges kommt. Wir müssen Lehrkräfte durchsetzen, die ihre Aufgabe in Bildung und Wissensvermittlung sehen statt in politischer und ethischer Umerziehung und Indoktrinierung. Ansonsten wird man konstatieren müssen: Die Menschheit hat ihre kulturelle Höchstphase bereits seit Jahrhunderten hinter sich. Seit circa 300 Jahren ist ehrlicherweise kaum noch etwas passiert, was die herausragende Stellung gegenüber anderen Arten rechtfertigt, und die totale Obamisierung war dafür wieder ein besonders trauriges Beispiel. Sie reden von einem angeblich zu dämmenden “Raubtierkapitalismus” und “sozialer Gerechtigkeit”. In Wirklichkeit ist der Obama-Mob die Speerspitze einer in rein ökonomischen Kategorien denkenden Konsumgesellschaft, von dem sich nicht nur Karl Marx wohl angewidert abgewandt hätte.“</span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">Wie wärs, an den Schulen ein paar Texte von Lion Edler zu bringen? Man hat ja sonst nicht viel zu lachen: Seit ca. 300 Jahren ist nichts mehr passiert, dass die besondere Stellung des Menschen gegenüber dem Tier rechtfertig?! Aufklärung, Wissenschaft, industrielle Revolution, Massenkommunikation, Technologisierung, Verfünffachung der Weltbevölkerung, Verdoppelung der Lebenserwartung, Luftfahrt, Raumfahrt, Demokratisierung, Globalisierung&#8230; Ja, auf welchem Ast hockt der denn, der Steinzeitkonservative?! Gott schütze uns vor der neokonservativen Unterwanderung unserer Medien und Lehrpläne, bleibt da nur zu konstatieren. Mit einem derartigen Rotzen auf alles, was unsere Gesellschaft ausmacht, bloß weil der demokratische Souverän in den USA anders entschieden hat, als er es gerne hätte, disqualifiziert sich der Neocon nur selbst. Es bleibt dem amüsierten Beobachter nur übrig, sein Taschentuch hervorzuziehen, um die Lachtränen aus den Augenwinkeln zu wischen und dem Neocon ein leises „farewell“ zu winken. Und mach die Tür deiner Höhle hinter dir zu. </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="DE">P.S. Der Text wäre nur ganz und gar amüsant, wenn es sich bei Lion Edler nur um einen dummen Jungen handeln würde. Allerdings möchte dieser sich offenbar mit dem <a href="http://www.cduhoherteltow.de/">Hoher-Teltower CDU-Ortsverband vom „entarteten, geisteskranken, popkulturellen Pöbel“ aus dem „erbärmlichen, geistig primitiven Europa“ in die Gemeindevertretung wählen lassen</a> (Link via <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=2612">PK</a>). Man fragt sich wirklich, mit was für einer Chuzpe dieser Typ ausgestattet ist&#8230; </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Obama – Africa`s Pride and Hope]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/06/07/obama-%e2%80%93-africas-pride-and-hope/</link>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 13:11:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[The US-Democrat`s candidate for US presidency Barack Obamas “Hope and Change”- campaign influenced t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;">The US-Democrat`s candidate for US presidency Barack Obamas “Hope and Change”- campaign influenced the whole world, of course, but especially the people here in East Africa. The opportunity to have a half-East-African as the most powerful man in the world set the masses under electric voltage. You will not find one single Kenyan, Tanzanian or Ugandan who is not fanatic for Obama. Furthermore many so-called political realists call Obamas thesis too “simple” and “unrealistic” but I think millions of ordinary people all over the world understand it`s barely positive character which is including people, not excluding, which is not awaking fears against somebody to present you as a protection and not raising political profit in planting hate and primitive instincts in the minds of the own clientele. Conservatives will never be able to create a positive vision like this.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;">Despite the fact that now the USA is the far most hated country in the world – from Asia to Africa, from Europe to Latin America –, despite the fact that current US-Republicans are broadly recognized as the political executors of a mostly white minority, in some parts fundamental christians, in some parts with racist views, with the power of oil and other industries in the background, with no other interest in the world than defend their own property, Barack Obamas pure existence is a symbol to the world that things will may not going worse forever. Of course, Obama is charged with a lot of legendary symbolism between Martin Luther King`s movement for civil rights and John F. Kennedy`s charming and jovial aura and it will be very difficult for him to fulfill all this hopes and dreams he awakened (?) in the people. But his precursor performed so badly and his footsteps will be so small that together with the worlds deep breathe again that this guy is away Obama will have a big credit for making mistakes and find into his presidency step by step.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;"><span> </span>I remember what a friend of mine told me about the visit of George W. Bush in Tanzania`s capital Dar Es Salaam in march 2008. He was landing on Nyerere International Airport with three planes, one of them full of security staff, the second full of armored vehicles and the third with himself. Helicopters were circling above Dar Es Salaam downtown, streets were blocked, inhabitants prohibited to enter city center, even the cellular phone network was interrupted for the duration of Bush`s stay in Dar. “What this guy thinks who he is?” my friend said, “He is coming here at the end of his presidency of eight years which clearly proves that we were not important enough for his political agenda and than he invades our capital with his security forces. We are not interested in him and we know that he only appears for bargaining permission for a US military base with our corrupt political leaders.” – “It`s the same like in Germany,” I replied, “of course he was there I think four times but all places he visits were invaded by his guards and sharp shooters, blocking the streets and force ordinary people out, changing previous peaceful locations in fortresses so that everybody knows that the world`s most hated leader is here…”</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dümmliches Herumgebroder]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/06/03/dummliches-herumgebroder/</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 17:05:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/06/03/dummliches-herumgebroder/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt Leute wie Henryk M. Broder, die erreichen viel öffentliche Aufmerksamkeit auch für den gerin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Es gibt Leute wie Henryk M. Broder, die erreichen viel öffentliche Aufmerksamkeit auch für den geringsten Verbaldünnschiss. Broder bietet eigentlich nur noch Reibungsfläche ohne Substanz und sonnt sich in der generierten Aufmerksamkeit wie ein Frührentner, dessen Lebensinhalt darin besteht, seine Nachbarn zu terrorisieren.<span>  </span>Für mich ist er außerdem ein Symbol für den zum Neocon mutierten früheren linksliberalen Intellektuellen, der mal Ideale und was zu sagen hatte, dann aber aus persönlicher Eitelkeit und/oder des Geldes wegen der Versuchung erlag, den Mächtigen nach dem Mund zu reden. Und so salbadert Broder heute von den Gefahren eines „Einknickens“ vor der „islamischen Weltverschwörung“, um von den tatsächlichen Gefahren des Herausfallens ganzer Erdteile bzw. Bevölkerungsschichten aus dem Weltwirtschaftssystem abzulenken, dem kleinbürgerlichen Globalisierungsverlierer was zum Hassen zu geben – und dem „präventiven“ Sicherheitsstaat publizistische Unterfütterung, damit der dann notfalls sein Arsenal an polizeilichen bzw. weltpolizeilichen Maßnahmen gegen das Millionenheer der Marginalisierten auffahren kann. Außerdem symbolisiert er m. E. wie anerkannte neokonservative Intellektuelle ohne Zögern tief ins hinterste versiffte Plumpsklo der Medienlandschaft greifen, wenn das ihren Zielen dient. Und so bringt er es nicht einmal fertig, sich mehr als nur halbherzig vom Hass- und Hetzblog PI zu distanzieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Wegen der Ankündigung des Vorsitzenden des Innenausschusses des Bundestages, SPD-MdB Sebastian Edathy auf <strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,556292,00.html">„Spiegel Online“</a></strong>, den Verfassungschutz auf PI aufmerksam machen zu wollen, schreibt Broder auf <strong><a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mdb_ed">„Die Achse des Guten“</a> </strong>über PI könne man </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„&#8230;sehr geteilter Meinung sein, vieles spricht dafür, dass es sich um eine Internet-Sekte handelt, die extrem monothematisch ausgerichtet ist.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Über eine Webseite, die gerade in letzter Zeit durch <strong><a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=1365">eindeutig rassistische Artikel</a> <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=1368">seine Kommentatoren</a></strong><a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=1368"> <strong>aufhetzte</strong></a> und <strong><a href="http://www.zeit.de/online/2008/03/intoleranz-video-leserbeitraege">Spam-Email-„Fatwas“</a></strong> gegen mißliebige Meinungen verhängt, ist er „geteilter Meinung“, weil „vieles dafür spricht“, dass sie „extrem monothematisch ausgerichtet“ ist. Aha. Aber eigentlich ist diese „Kritik“ schon zu hart, denn</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE"><span> </span>„&#8230;davon gibt es im Internet die Hülle und die Fülle, vom sog. Palästina-Portal eines westfälischen Frührentners, der es sich vorgenommen hat, den Nahostkonflikt zu lösen, bis zum BILD-Blog [...]“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Das BILD-Blog, welches Fehler in der Berichterstattung der größten deutschen Tages-„Zeitung“ mit BELEGEN richtigstellt und so oft genug tendenziöse Berichterstattung aufzeigt; und PI, das eine euro-islamische Weltverschwörung, die Unterwanderung unserer Gesellschaft durch Muslime, Quasi-Bürgerkriege in unseren Städten, eine grün-linke Dauerbeeinflussung der Mainstreampresse (z. B. BILD) usw. ohne irgendwelche glaubhaften Belege (die es ja nicht geben kann, weil die Mainstreampresse uns das alles verschweigt) wiederholt, wiederholt und immer wieder wiederholt, stehen also auf einer „extrem monothematisch ausgerichteten“ Stufe. Das Broder das ABC des Journalismus schon lange vergessen hat, <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/06/28/gahn-ich-kapituliere-vor-der-lust-am-einnicken/"><strong>kann man ja auch in seinen Büchern nachlesen</strong>.</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Laut Broder sei es von PI auch</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„&#8230;sicher keine gute Idee, sich mit einer obskuren Gruppe wie der JTF einzulassen. [...] auch wenn sie zufällig wie man selbst der Meinung sind, dass die Sonne im Osten auf- und im Westen untergeht.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Der „Jewish Task Force“ steht der wegen <a href="http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B0DE4DF1039F934A15753C1A961948260athy/"><strong>Terroranschlägen auf verschiedene sowjetische „weiche“ Ziele in New York 1987 in den USA zu 10 Jahren Haft</strong> </a>verurteilte Victor Vancier vor, der seine Taten bis heute verteidigt. Gegenwärtig fährt die „JTF“ die Kampagne <strong><a href="http://jtf.org/index.php">„Jews against Obama“</a></strong>, in denen der demokratische Präsidentschaftsbewerber als „5. Kolonne der Islamisten in den USA“ bezeichnet wird. Vielleicht sind sie aber auch, wie Broder, der Meinung, dass die Sonne im Osten auf- und Westen untergeht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Im Anschluss präsentiert Broder der Öffentlichkeit seinen Email-Schlagabtausch mit besagtem Herrn Edathy.</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„&#8230; [Im] zusammenhang (mit der von Edathy empfohlenen Verfassungsschutz-Beobachtung PIs – Anm. d. A.) [würde es mich] interessieren, ob sie den verfassungsschutz auch darum gebeten haben, websites wie z.b. “muslimmarkt.de”<span>  </span>zu beobachten, weil dort antisemitische propaganda betrieben wird,“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">fragt er an und Edathy antwortet: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Darf ich Ihre Email so verstehen, dass Sie die Seite pi-news.net als unproblematisch erachten [...]? Wenn dem so ist, leite ich Ihre Email und diese Antwort gerne an die Mitglieder des Innenausschusses des Deutschen Bundestages weiter &#8211; gerade mit Blick auf die öffentliche Ausschuss-Anhörung am 16.06.2008 [...]“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Die Verbindung Broder-PI ist kein Geheimnis. Ausserdem würde jeder <em>normalsterbliche</em> Bundesbürger zu einer Frage, die ihn in der Sache interessiert, eine Google-Recherche machen, auf den Verfassungsschutzbericht stoßen oder den später noch zu erwähnenden Wikipedia-Eintrag. Natürlich ist Broder kein <em>Normalsterblicher</em> und das macht er Edathy jetzt erstmal klar. Er ist nämlich</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„[...] der steuerzahler [...],“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">und damit, Herr Edathy </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„[...] ihr arbeitgeber [...]“.</span><span style="font-size:10pt;" lang="DE"> </span></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„ich [erwarte] deswegen, wie von jedem angestellten, [...] dass sie ihre arbeit machen und sich nicht in rabulistik üben.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Darüber hinaus wird der Chef bald auch mal persönlich vorbeikommen, und: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„[...] ihre nicht-antwort auf meine anfrage bei der ausschuss-anhörung am 16.6. den mitgliedern des ausschusses zu präsentieren, als illustration für den extrem sensiblen umgang mit antisemitischen randerscheinungen.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Das hat gesessen. Har har har. Der schlicht mit „b.“ unterschreibene Chef von Herrn Edathy wird also bei der Anhörung eine Nicht-Antwort als Illustration präsentieren, wo man ihm – wahrscheinlich rein interessehalber, wie das wohl anstellen mag – dann selbstverständlich auch Redezeit einräumt. Der Art, wie Herr „b.“ die Begriffe „Arbeitgeber“ und „Angestellte“ definiert, ist übrigens ausgesprochen dehnbar: Als jahrelanger „Spiegel“-Abonnent und „Spiegel“-Online-Leser, der mit meinen Zahlungen Ihren Lebensunterhalt mitfinanzierte, Herr Broder, erwarte ich, dass Sie sich endlich mal rasieren und aufhören, so einen Schwachsinn zu fabrizieren, jawohl!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Herr Edathy gibt in seiner neuerlichen Antwort nun zu bedenken, dass</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„&#8230;meines Wissens die Internetseite muslim-markt.de vom Verfassungsschutz ausgewertet wird. Bezüglich der Seite pi-news.net bin ich mir diesbezüglich nicht sicher.“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Und hängt einen Wikipedia-Link an seine Mail, dass „muslimmarkt.de“ im Verfassungsschutz-Bericht schon ab 2005 erwähnt wird. Da Herr „b.“aber schon die Definitionsmacht darüber besitzt dass <span style="color:#000000;">&#8220;1,3 Mrd. Muslime in aller Welt zum chronischen Beleidigtsein neigen&#8221;, </span>der Unterschied zwischen Islam und Islamismus feinsinnig ist“<strong> </strong><a href="http://www.knutmellenthin.de/artikel/aktuell/aktuelle-artikel/broders-kampf-gegen-den-untergang-des-abendlandes-112007.html"><strong>usw.</strong></a>, ist es für ihn auch ein Leichtes seine, sagen wir mal, etwas phantasielose Erwiderung als geistreiche Pointe zu definieren:<strong> </strong></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„ich bin zutiefst beruhigt, dass der vorsitzende des innenausschusses des bundestages sich über die aktivitäten des verfassungsschutzes aus wikipedia informiert.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Dass übrigens der Herr SPD-MdB Edathy ein gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit zu haben scheint, steht auf einem anderen Blatt: <strong><a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/2460-Ein-Taenzchen-mit-Sebastian-Edathy-kann-mir-doch-keiner-verwehren.html">hier</a></strong> bei Herrn Hoff und <strong><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27731/1.html">hier</a></strong> die ganze Geschichte, wie Edathy die Nichtweiterbeschäftigung der Journalistin Susanne Härpfer bei „Zeit“-Online erwirkte. Es gab mal Zeiten, da beschäftigten sich Journalisten mit solchen Themen&#8230;</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gregor Joseph Adolf Pol Pot Gysi, oder: Wie die BILD Geschichte ins “rechte” Licht rückt]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/06/01/gregor-joseph-adolf-pol-pot-gysi-oder-wie-die-bild-geschichte-in-das-%e2%80%9crechte%e2%80%9d-licht-ruckt/</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 13:55:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/06/01/gregor-joseph-adolf-pol-pot-gysi-oder-wie-die-bild-geschichte-in-das-%e2%80%9crechte%e2%80%9d-licht-ruckt/</guid>
<description><![CDATA[Es hat natürlich gar keinen Zweck, sich über Äußerungen der BILD-„Zeitung“ überhaupt aufzuregen. BIL]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Es hat natürlich gar keinen Zweck, sich über Äußerungen der BILD-„Zeitung“ überhaupt aufzuregen. BILD-„Zeitung“ „lesen“ doch nur Leute, die es nicht anders verdient haben. Ihr BILD-„Zeitungs“-„Journalisten“ könnt euch wirklich auf den Kopf stellen, euer Geschreibsel interessiert nur Leute, die entweder ein ernsthaftes Problem mit rudimentärstem Textverständnis oder ein ähnlich gestörtes Verhältnis zur Realität haben – wie ihr. Wie anders ist es sonst zu erklären, was Dr. Nicolaus Fest in seiner <a href="http://www.bild.de/BILD/news/kolumnen/2008/fest-innenpolitik/05/31/wie-die-zeit-geschichte-schreibt,geo=4702332.html">aktuellen Kolumne „Hieb und Stich<em>Fest</em>“</a> (und <em>das</em> kann nur ironisch gemeint sein, wenn Herr Dr. Fest, den Artikel, den er versucht zu verreissen, tatsächlich gelesen hat) mit dem <a href="http://nurtext.zeit.de/2008/23/Gysi-Portrait">Gysi-Portrait der ZEIT</a> anstellt? Herr Dr. Fest wirft der ZEIT nämlich vor, sie würde die Geschichte der deutschen Wiedervereinigung umschreiben. Diesen Intention meint Herr Dr. Fest aus ZEIT-Redakteurs Christoph Dieckmanns Sätzen: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Gysis größtes Verdienst betrifft die deutsche Einheit. Es ist ihm maßgeblich zu verdanken, dass eine enorme Menge der staatsnahen DDR-Bevölkerung sich zur parlamentarischen Demokratie überreden ließ,“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">herauslesen zu können. Fest erwidert darauf:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Aha. So war das also.<span>  </span>Die Demonstranten in Leipzig, Dresden und Ost-Berlin wollten zunächst gar nicht die parlamentarische Demokratie, wollten kein selbst bestimmtes, ungegängeltes „Leben der Anderen“.</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Herr Dr. Fest, die Rede ist von der <em>staatsnahen</em> Bevölkerung. Für Sie noch mal zu Erklärung: <em>Staatsnahe</em> Bevölkerung, also SED-Mitglieder, protestierten im Allgemeinen <em>nicht</em> auf Montagsdemonstrationen <em>gegen den Staat</em>. Wirklich hieb- und stichfest, Ihre „Argumentation“, Herr Fest. Christoph Dieckmann hat klar zum Ausdruck gebracht, was er meint, er schreibt im folgenden: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Die SED hatte vor der Wende 2,3 Millionen (Mitglieder). Sie befehligte noch Armee, Polizei, Geheimdienst, als ihr im Dezember 1989, kurz vor Mitternacht, ein kurioser Heiland geboren wurde. Nur in tiefster Krise konnte dieser intellektuelle Entertainer Honecker und Krenz (als Parteivorsitzender) beerben. Frisch gewählt, schwenkte Gysi statt Blumen einen Besen, verhieß demokratischen Kehraus – und half der PDS gewordenen SED, ihr Parteivermögen zu retten.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Und was drehen Sie daraus, Herr Dr. Fest?</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„In Wahrheit waren sie, [...] gar nicht sicher, ob sie ihre verfallenden Städte, die Fürsorge der Stasi [...] tatsächlich gegen Reise- und Meinungsfreiheit, D-Mark und Rechtstaatlichkeit eintauschen sollten. Lange schwankten sie, [...] ob sie das Grau ihrer Häuser wie ihres staatlich überwachten Lebens den Billionensubventionen der alten Bundesländer opfern sollten. Doch dann wurde ihnen, so Dieckmann, „im Dezember 1989, kurz vor Mitternacht, ein kurioser Heiland geboren“ – Gregor Gysi. Erst dieser Heiland nahm das schwankende Volk an die Hand und überredete es, den Weg ins neue, wenn auch kapitalistische und daher keineswegs gelobte Land mal zu versuchen. Das ist nun zugegebenermaßen eine Deutung der Wiedervereinigung, die man außerhalb der ZEIT noch nie lesen konnte.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Herr Dr. Fest, in der ZEIT steht von Ihren soeben zusammenphantasierten Absurditäten nicht das Geringste. Christoph Dieckmann bezeichnet Gysi als „Heiland“ der SED/PDS und selbstverständlich nicht der DDR-Bevölkerung. Die nicht-<em>staatsnahe</em> DDR-Bevölkerung war zu diesem Zeitpunkt nämlich weder von Herrn Gysi noch von der SED/PDS sonderlich begeistert, wie es bei Dieckmann auch ganz deutlich steht:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Im Volkskammer-Wahlkampf hielt er der Ost-Wut stand, ließ sich bedrohen und mit Kuhglocken niederläuten. Dank Gysi errang die PDS am 18. März 1990 bei den freien Wahlen 16,3 Prozent.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Von „Billionensubventionen der alten Bundesländer“ war im Dezember 1989 noch keine Rede, Herr Dr. Fest – ganz davon abgesehen, dass Sie damit den Ossis das Verdienst an „ihrer“ friedlichen, demokratischen Wende 1989 komplett streitig machen, indem Sie ein rein monetäres Motiv unterstellen. Niemand wusste damals, wie es weitergehen würde. Oder sind Ihre Kenntnisse neuerer Geschichte ebenso rudimentär wie Ihr Textverständnis, wenn Sie nicht wissen, dass die deutsche Einheit erst mit den 4+2-Verhandlungen zwischen USA, Frankreich, Sowjetunion, Großbritannien und den beiden deutschen Staaten möglich wurde – und zwar im <em>Frühjahr 1990</em>?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Wenn der Leser jetzt aber glaubt, Fest hätte sein Potenzial an Absurditäten für dieses mal schon ausgeschöpft, der irrt. Denn in Fests kunterbunter Klischeekiste fehlt ja noch was: Gysi, Ossis, SED/PDS, „Das Leben der Anderen“&#8230; Stasi! </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Gysi und die Stasi-Vorwürfe, das ist ein alt vertrautes Karussell. Es kreist jahrein, jahraus. Dieselben Pferdchen kommen immer wieder vorbei,“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">schreibt Dieckmann. Und da in Herrn Dr. Fests BILD-„Zeitungs“-geschulten Gehirn sich einmal ein Gedanke verfangen hat, bleibt er dabei:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„[...] Auch das ist ein Gedanke mit dem Potential, die Geschichte ganz neu zu schreiben. Auf andere Heilsbringer angewandt, ließen sich schöne neue Biographien verfassen. Stalin ohne die Karussell-Pferdchen Gulag, Deportationen und Kulackenmord; Pol Pot ohne die „killing fields“; und auch unser Adolf wäre in dieser Betrachtung vermutlich ein famoser Kerl, wenn nicht immer der Vorwurf des Judenmordes im Raum stehen würde.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">Was Stalin seine Gulags mit Millionen Toten waren, Pol Pot seine „killing fields“ und Hitler der Holocaust – dass ist Gysi seine Vergangenheit als Anwalt für DDR-Dissidenten, eine Rolle, in der er selbstverständlich Kontakte zur Stasi hatte&#8230; Was soll man dazu noch sagen? Das Beste wäre wohl: Ach, es ist ja bloß die BILD&#8230;</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">„Zum allerersten Mal seit 1949 existiere ein nennenswertes Bedürfnis nach einer politischen Kraft links von der Sozialdemokratie. In der alten Bundesrepublik sei das ja nicht nötig gewesen. Es gab den rheinischen Kapitalismus, sagt Gysi, das war ein Sozialstaatskompromiss, geformt in der Systemauseinandersetzung mit der DDR. Er war demokratisch, er fand Lösungen auch für Arbeitslose, Kranke, Rentner. Alle hatten am Aufschwung teil. Das ist spätestens seit Schröder vorbei,“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE">zitiert ZEIT-Redakteur Dieckmann Gysi. Und hier liegt der eigentliche Grund für BILD-Kolumnist Fests tatsachenverdrehendes Geschwafel. Zu Zeiten des Kalten Krieges befand sich der „Westen“ in System-Konkurrenz mit dem „Osten“ und zeigte deshalb – insbesondere im „Frontstaat“ Bundesrepublik Deutschland – seiner Bevölkerung, auf deren Unterstützung er angewiesen war, ein freundliches, fürsorgliches, wohlfahrtsstaatliches Antlitz. Nach Ende des Kalten Krieges war das nicht mehr notwendig – und die Bevölkerungsmassen der für das turbokapitalistische System ökonomisch „Überflüssigen“ werden als genau das behandelt. Dass ein neokonservativer Volksverdummer wie Dr. N. Fest das mit einer Wolke absurdester Worthülsen einzuhüllen versucht, verstehe ich ja – und breite gnädig den Mantel des Schweigens über den Rest seines „Artikels“. <span> </span></span><span style="color:#000000;"><span><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"> </span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Clash of Religions, oder: Gegenaufklärung]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/05/24/clash-of-religions-oder-gegenaufklarung/</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 14:28:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja einen Artikel schreiben über die Ausbreitung des evangelikal-fundamentalist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Eigentlich wollte ich ja einen Artikel schreiben über die Ausbreitung des evangelikal-fundamentalistischen Christentums hier in Tanzania, die v. a. durch US-amerikanische und europäische „Freikirchen“ forciert wird, wie die Leute angelockt werden und was es in meinen Augen für ein anti-aufklärerisches Verbrechen darstellt, „arme“ Tanzanier mit dem Versprechen eines besseren Himmelsreichs in die Irre zu führen. Beim Herumsurfen im Internet, wobei natürlich auch der allseits bekannte und beliebte islam-„kritische“ Blog PI nicht fehlen durfte (du kannst traurig sein, du kannst müde sein, PI zaubert immer wieder ein sarkastisches Lächeln auf deine Lippen) stieß ich dann auf den Artikel: <a href="http://www.pi-news.net/2008/05/europa-zum-buergerkrieg-verurteilt/#more-9487">„Ist Europa zum Bürgerkrieg verurteilt?“ </a>Ohoh, dachte ich, was ist passiert, auf was für einen Kontinent kehre ich wohl zurück? PI, das den seriösen Quellen nicht traut, stützt sich auf die Analyse eines gewissen Daniel Pipes, der ja für seine objektive Sichtweise auf den Islam bekannt ist. Ist ja auch völlig logisch, wenn man der gleichgeschalteten linksfaschistischen Mainstreampresse nicht glauben darf, dann macht das die Objektivität von Einzelpersonen natürlich viel glaubwürdiger. Analytiker Pipes hat jedenfalls scharf nachgedacht und sich hoffentlich dabei nicht verletzt, er kommt in seiner Analyse auf folgende Formel: Es gäbe für Europa drei wahrscheinliche Szenarien:</span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="background:white;text-indent:-18pt;line-height:15pt;margin:0 0 6pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;"><span>1.<span style="font:7pt;">    </span></span></span><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Die Macht in Europa wird von den Muslimen übernommen</span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="background:white;text-indent:-18pt;line-height:15pt;margin:0 0 6pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;"><span>2.<span style="font:7pt;">    </span></span></span><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Die Christen wehren sich gegen die Machtübernahme der Muslime</span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="background:white;text-indent:-18pt;line-height:15pt;margin:0 0 6pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;"><span>3.<span style="font:7pt;">    </span></span></span><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Christen und Muslime leben nebeineinander in Europa (nachgeschaltete Bemerkung Pipes`: Dieses Szenario hält er für äußerst unwahrscheinlich)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Was mit der doch recht großen Gruppe der europäischen Atheisten passiert, verrät uns Herr Pipes übrigens nicht. Mit der jeweiligen Bewertung von Herrn Pipes`scharfer Analyse lasse ich den Leser nun allein und wende mich direkt einigen Kommentaren zu, die beim Abenteuer PI-lesen ja immer den größten Spaß machen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt 18.75pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">„Nicht die Christen werden etwas gegen Europa unternehmen, Jesus Christus selbst wird das tun. Vorher aber wird es ganz furchtbar duster in Europa und der Welt. Dann gibt es aber keine Jünger Jesu mehr auf der Erde, da diese entrückt worden sind. Die einzige Möglichkeit dem Tier (der kommende Herrscher Europas) zu entgehen, besteht darin, jetzt Buße zu Gott zu tun und an den Herrn Jesus als Herrn und Erlöser zu glauben. Ich weiß, daß das nicht besonders populär ist, aber so sieht der Gott der Bibel die Dinge. Es ist nicht die Ummah, es ist Europa selbst, von dem das Übel und allergrößte Gefahr ausgehen.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">schrieb ein gewisser „boanerges“ am 23. Mai um 17.21. Nicht die Christen, Herr Pipes, Christus selber wird sich an die Spitze der islam-„kritischen“ Bewegung stellen! Das haben Sie in Ihrer Analyse nämlich nicht bedacht! Allerdings steht Jesus dann ziemlich alleine da, seine Jünger sind dann nämlich „entrückt“. Beim aufmerksamen Lesen der PI-Kommentarspalte schleicht sich dem kritischen Betrachter allerdings der Verdacht anheim, das viele Kommentatoren jetzt schon „entrückt“ sind. Aber immerhin weiss Herr „boanerges“ dass seine Sicht der Dinge „nicht besonders populär ist“ – aber wen stört das schon, wenn der Gott der Bibel die Dinge genauso sieht?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Ein anderer „entrückter“ PI-Kommentator namens „CA“ greift „boanerges“ Kritik an Pipes`Analyse auf und ergänzt sie um einige weitere scharf beobachtete Anmerkungen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">„[...] Der jetzt kommende große Krieg der Religionen, was so “schön” neudeutsch “clash of civilizations” heißt, wird natürlich nach entsprechenden Zerstörungen und Verlusten an Menschenleben (und wenn man sich dabei an der Bibel orientiert, werden diese nicht im Mio. sondern im Mrd. Bereich liegen) dazu führen, daß am Ende die “eine Weltregierung” also dann wohl die Laberkastenbande vom East River sprich UNO , alle Religionen “verbieten” wird und damit dann natürlich auch letzten des Gott verbieten will &#8211; dann wird sich auch zeigen wer richtig gelegen haben wird &#8211; diejenigen die eh jedes göttliche als nicht existent ansehen oder die “anderen” denn wenn die “anderen” “recht” haben sollten (ich gehe natürlich davon aus) wird sich Gott wohl kaum verbieten lassen.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Daniel Pipes und Samuel Huntington haben in ihren jeweiligen Theorien die normative Kraft des Faktischen der Bibel sträflich vernachlässigt. Wenn Gott tatsächlich existiert, wird er sich weder von der UN noch von sonst irgendjemandem verbieten lassen, womit der Beweis erbracht sein wird, dass er existiert und „CA“ immer schon „recht“ hatte&#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Die Herren Analytiker Daniel Pipes, „boagernes“, Samuel Huntington und „CA“ haben aber ihren scharfen Analysen den esoterischen-ganzheitlichen Ansatz völlig vergessen. Frau oder Herr „kochbuch“ sieht das schon ganz richtig und schreibt:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 6pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">„Der “Herr Jesus als Erlöser” ist die progredierende Zeit und damit die zeitzyklische Wiederkehr geschichtsrelevanter Konstellationen.<br />
So wie es nach 24 Stunden wieder erneut tagt, so wird nach 2.400 Jahren eine Hochkulmination der Ereignisse und Entwicklungen einen neuen Zeitbeginn bedeuten: Das ist “Der Herr Jesus”.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 6pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Es handelt sich bei den drei Ringen Judentum, Christentum und Islam und die drei Saatkörner ein- und desselben Gedankens, zu verschiedenen Zeiten eingepflanzt und zu verschiedenen Gestalten emporgewachsen. Es ist vorauszusehen, daß &#8211; wie im Pflanzenreich &#8211; dramatische organische Entwicklungen analog in den Geschichtskörpern stattfinden werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:15pt;margin:0 0 10pt 36pt;"><span style="font-size:10pt;color:#333333;">Die Bibel ist eine Sammlung hochspiritueller Botschaften hinter purem Puppentheater, eine Vison aus der Geschichte, entsprechend dem gnostisch-hermetischen Prinzip: “Wie oben so unten”. Die stellaren Rhythmen finden ihre terrestrischen Abbildungen in der sog. Geschichte der Völker.” </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;" lang="DE">Yep. Nur eine Frage, Herr/Frau Kochbuch: Es tagt ja nicht nach 24 h „erneut wieder“, sondern nach 12-10 h – ganzjährlich in den Tropen und zwischen 4 und 20 h (je nach Standort und Jahreszeit) in den Ektropen. Somit wäre eine „Hochkulmination geschichtlicher Ereignisse“ Ihrer Theorie zufolge nach zwischen 1.000 bis 1.200 Jahren bzw. zwischen 400 und 2.000 Jahren zu erwarten? Ganz davon abgesehen, dass ein Tag nicht 24 Stunden dauert, sondern umgekehrt eine Stunde der 24. Teil eines Tages ist und das ganze kein „stellarer Rhythmus“, sondern der sogen. gregorianische Kalender ist. Ihre Anspielung auf Lessings Ringparabel ist dagegen außerordentlich begrüßenswert, in einem Blog wie PI aber wohl verschwendete Zeit. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;" lang="DE">Ehrlich, Länder wie Tanzania haben bloß ein schlechtes Schulsystem und eine hohe Analphabetenrate. Bevor ich mich –siehe Artikelanfang- darüber erhaben dünke, dass Leute die mehrheitlich in unabgesicherten Lebenssituationen stecken, die wir Europäer uns nicht einmal mehr vorstellen können, nach vielleicht dem letzten Strohhalm einer fundamentalistischen Religionsauslegung greifen, sollte ich erst mal vor die eigene Haustür gucken. PI lesen bildet eben doch – irgendwie.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Homer Simpson for President!]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/02/09/homer-simpson-for-president/</link>
<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 00:34:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/02/09/homer-simpson-for-president/</guid>
<description><![CDATA[Anlässlich des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos äußerte sich der Soziologe und Reichtumsf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Anlässlich des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos äußerte sich der Soziologe und <i>Reichtumsforscher</i> Prof. Hans Jürgen Krysmanski im <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Weltwirtschaftsforum-Davos-Bambi-Gala/608738.html">stern.de-Interview</a> über Netzwerke des Geldes und der Macht und den Diskurs der Eliten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das World Economic Forum ist etwas Besonderes geworden, weil dort Spitzenmanager mit Vertretern anderer Eliten in Berührung kommen. Das ist ja gar nicht selbstverständlich. [...] aufstrebende Politiker aus Afrika auf, die Musiklegende Brian Eno [...], Hollywoodstar Angelina Jolie [...] Wissenschaftler [...] alle verständigen sich selbstverständlich über Fragen, die jeden Menschen auf der Welt betreffen, aber es ist ein Diskurs unter Eliten für Eliten. Wenn dabei etwas für die Massen &#8220;abfällt&#8221;, ist das eher Zufall. &#8220;</p>
<p>&#8220;Davos ist ein Symbol für die Privatisierung der Macht. Schon längst sind große transnationale Konzerne mächtiger als die meisten Regierungen [...] Politische Macht ist abgewandert in die Finanzsphäre und in die Hände einer neuen Managerklasse, die über informelle Netzwerke weltweit politisch wirksam wird. [...] Dieser Primat der Politik aber wird derzeit in einem erschreckenden und noch gar nicht begriffenen Ausmaß ausgehöhlt. [...] gerade auch in den Bollwerken der westlichen Demokratie [...]&#8220;</p>
<p>&#8220;Wir sprechen von tausend bis zweitausend Milliardären, von hundert- bis zweihunderttausend Personen mit einem frei verfügbaren Geldvermögen von je über 30 Millionen Dollar weltweit. Das ist eine winzige Gruppe. Und doch scheint der auf dieser Welt produzierte Reichtum in diese Richtung zu fließen [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Wie ist vor diesem Hintergrund das Wahlspektakel in den USA zu bewerten?</p>
<blockquote><p>&#8220;Politische Macht ist unsichtbar geworden und zugleich weiß jedermann, dass es sie gibt,&#8221;</p></blockquote>
<p>sagt Krysmanski (bezugnehmend auf Davos).</p>
<blockquote><p>&#8220;Deshalb wird diese neue Form der Macht in prächtigen Schaubildern inszeniert.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Eindruck drängt sich beim US-Vorwahlkampf allerdings auch auf. Sind Politiker als vom Volk gewählte Repräsentanten inzwischen mehr oder weniger Polit-Darsteller auf der Bühne der öffentlichen Aufmerksamkeit? Kaum mehr als Comic-Figuren, auf die sich Träume und Hoffnungen von Millionen marginalisierter Bürger projizieren?</p>
<p><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/02/homer_for_president.jpg" title="homer_for_president.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/02/homer_for_president.jpg" alt="homer_for_president.jpg" height="303" width="229" /></a><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/02/obama_superman.jpg" title="obama_superman.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/02/obama_superman.jpg" alt="obama_superman.jpg" height="303" width="229" /></a><br />
<i>Welchen dieser Kandidaten würden Sie wählen? (Quelle <a href="http://www.thesimpsons.com/homerforpresident/">1</a>, <a href="http://www.democracyinaction.org/dia/organizationsORG/CCAN/petition.jsp?petition_KEY=627&#38;t=USCEC.dwt">2</a>)<br />
</i><br />
Die schon immer &#8211; diesmal aber besonders starke &#8211; Art der Personalisierung mag ja dem ganzen Schauspiel die Spannung einer Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft verleihen, lassen wir uns davon aber nicht allzusehr mitreissen und vergessen über den ganzen bunten Bildchen die wirklich wichtigen Fragen zu stellen? Wer zahlt und v. a. warum zahlt jemand für das ganze Spektakel? Laut der &#8220;Federal Election Commission&#8221; könnte der gesamte Präsidentschaftswahlkampf diesmal nicht nur die 1-Mrd.-US$-Schallmauer durchbrechen, sondern direkt die 2-Mrd-US$-Schwelle erreichen. Lagen die Kosten der Präsidentschaftswahl 2004 insgesamt noch bei 693 Mio. US$,  wurden bis jetzt -obwohl die eigentliche Präsidentenwahl erst am 04. November stattfindet- schon fast 600 Mio. US$ an Spenden eingesammelt. Und diesmal liegen die demokratischen Präsidentschaftsbewerber mit ihren &#8220;Kriegskassen&#8221; weit in Führung &#8211; obwohl die Republikaner gemeinhin als Vertreter der US-Großindustrie betrachtet werden: Hillary Clinton sammelte 118 Mio. US$, Barack Obama 104 Mio., gefolgt von Mitt Romney mit 90 Mio., John McCain mit 42 und Mike Huckabee mit nur 9 Mio. US$. (<a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&#38;Alias=wzo&#38;cob=326824">Quelle</a>) Wer immer die noblen Spender sind -von Obama heisst es, das hauptsächlich kleine Spender zu seiner Wahlkampfkasse beitragen würden und er Geld von &#8220;der Wall Street&#8221; ablehne und von Romney, dass er einen Großteil aus seinem eigenen Multi-Millionen Doller-Vermögen eingebracht habe- zeichnet sich hier bereits eine Entscheidung um das Präsidentenamt ab?</p>
<p>Für das Geld wird uns aber auch eine perfekt inszenierte Multmedia-Show geboten, bei der mich (natürlich) insbesondere Barack Obamas Kampagne beeindruckt: „Change – we can believe in“: Partizipation, gelebte Demokratie, eine bessere Zukunft und ein neues Amerika. Der USA-Korrespondent der <a href="http://www.wiwo.de/politik/barack-obama-in-der-erloeserrolle-264170/">&#8220;Wirtschaftswoche&#8221;, Dieter Schnaas</a>, berichtet über eine Wahlkampfveranstaltung in South Carolinas Hauptstadt Columbia am 25. Januar, dem Tag vor den Vorwahlen:</p>
<blockquote><p>Amerika steht vor dem Ruin, ruft Obama, die Regierung sei ein Synonym für Korruption und Vetternwirtschaft, Washington ein Sammelbegriff für die Herrschaft von Lobbyismus und Unternehmensinteressen, Amerikas internationale Reputation durch eine bornierte Klimapolitik und dumme Kriege dahin […] [Aber eine Wandel ist möglich], durch eine nationale Anstrengung, [...] im Namen aller Amerikaner [...] durch ein Ende der alten Grabenkämpfe zwischen Demokraten und Republikanern, durch einen neuen Anfang und eine überparteiliche Politik des gesunden Menschenverstandes, die zum Beispiel nicht wollen kann, dass 47 Millionen Amerikaner nicht krankenversichert sind.</p>
<p>&#8220;Hoffnung&#8221;, ruft Obama, „bedeutet nicht, dass man sich etwas wünscht, sondern dass man sich Ziele setzt, um sie kämpft, sich für sie abrackert – und manchmal auch für sie stirbt“.</p></blockquote>
<p>Einen Tag seinem Vorwahlsieg in South Carolina erhält Obama Unterstützung durch die liberalen Säulenheiligen Amerikas, den Kennedy-Clan:</p>
<blockquote><p>„Ich habe keinen Präsidenten erlebt, der mich so inspiriert hat, wie mein Vater andere Menschen inspiriert hat“, schreibt John F. Kennedys Tochter Caroline in der „New York Times“, „und ich glaube, in Barack Obama den Menschen gefunden zu haben, der dieser Präsident sein könnte&#8230;“</p></blockquote>
<p>Die anderen Präsidentschaftskandidaten konnten sich dem Sog von Obamas &#8220;Change&#8221;-Kampagne nicht entziehen: Hillbilly R. Clinton predigt den „cleverern Wandel“ und John Edwards (im Achtelfinale ausgeschieden) „wirklichen Wandel“, auch die republikanischen Kandidaten präsentieren sich als Erneuerer und der amtierende Präsident George W. Bush könnte, um einen von ihnen zu bestrafen, auf dessen Wahlkampfveranstaltung auftreten.</p>
<p>Ach, ist das schöööööööön, und es könnte dem Autor die Tränen in die Augen treiben &#8211; wenn, ja wenn ich religiös wäre. Ich glaube nicht an Erlöser. Politische Heilsversprechen mit dem Potenzial, dass sich alles von nun an in Richtung einer anderen, besseren Welt bewegen wird, dass der Zeiger einer Richterskala nach all den Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre zu weit ausgeschlagen ist und sich nun wieder zurückbewegen muss, hat es schon zu oft gegeben &#8211; man denke etwa an Präsident Lula in Brasilien oder Nelson Mandela in Südafrika. Und Präsidentschaftskampagnen, die hunderte Millionen Dollar kosten, <i>können</i> nicht die &#8220;Interessen des kleinen Mannes&#8221; gegen die Strukturen und Netzwerke des &#8220;großen Geldes&#8221; vertreten. Millionensummen würden nicht fliessen, wenn Unterstützer nicht ein &#8220;Shareholder Value&#8221; des entsprechenden Kandidaten nach Antritt der Präsidentschaft erwarten würden.</p>
<p><i>Vorbehaltlos</i> unterstützte ich deshalb nur eine einzige Kandidatur, die Homer Simpsons,<a href="http://www.youtube.com/watch?v=addXg-iDSfc"> </a>welche er <a href="http://www.youtube.com/watch?v=addXg-iDSfc">hier</a> in der &#8220;Late Show with David Letterman&#8221; ankündigt.</p>
<p><font size="1">[Den besten Punkt der Top-Ten-Liste "Gründe, warum Homer Präsident werden sollte" finde ich No. 8:  "FOX News (welches "The Simpsons" in den USA ausstrahlt) hätte ich in jedem Fall auf meiner Seite."]</font></p>
<p>Verwandte Artikel:</p>
<p><a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/25/%e2%80%9egottesstaat%e2%80%9c-usa-entscheidet-sich-die-die-prasidentschaftswahl-2008-im-kampf-um-die-deutungshoheit-uber-dem-altar/">&#8220;Gottesstaat&#8221; USA: Die Präsidentschaftswahl 2008 und der Kampf um die Deutungshoheit über dem Altar</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mediale Vergewaltigungsopfer]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/02/04/mediale-vergewaltigungsopfer/</link>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 01:44:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/02/04/mediale-vergewaltigungsopfer/</guid>
<description><![CDATA[Leider, leider habe ich im Moment keine Zeit für tiefschürfende Textanalysen. Denn dieser Phallisch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Leider, leider habe ich im Moment keine Zeit für tiefschürfende Textanalysen. Denn dieser <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/2bgx77">Phallisch Inkompatible (PI) Artikel</a> haut mich echt vom Hocker. Kurz zusammengefasst:</p>
<p>Roland Koch hat die Wahl in Hessen verloren, weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk gleich einem <i>Triebtäter</i> manisch über jeden armen Konservativen dieses Landes <i>herfällt</i> und ihn medial <i>vergewaltigt</i>.</p>
<p>So weit, so Pathologisch Irrational (PI). Was mich dabei jedoch am meisten verwirrt, ist: Gibt es nicht mal mehr im stramm rechtskonservativen Lager noch echte Männer? Nur noch heulende Memmen, die, wenn etwas nicht läuft wie geplant, alles auf das böse, böse Umfeld schieben, statt zu sagen: Gut. Hab ich wohl die Situation falsch eingeschätzt. Ist halt wie es ist. Das Leben geht weiter&#8230; ?</p>
<p>Ich meine, wie unaussprechlich armselig muss man eigentlich sein, um sich bzw. das eigene rechtskonservative Lager als <i>mediales Vergewaltigungsopfer</i> zu inszenieren?</p>
<p>Eigentlich fällt mir dazu nicht mehr viel ein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So sehen Sieger aus...]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/01/30/so-sehen-sieger-aus/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 03:16:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Quelle Und was jetzt fehlt, G&#8217;nossen, ist ein klares parteiprogrammatisches Bekenntnis zur soz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/linke_glueckwuensche_01.jpg" title="linke_glueckwuensche_01.jpg"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/linke_glueckwuensche_01.jpg" title="linke_glueckwuensche_01.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/linke_glueckwuensche_01.jpg" alt="linke_glueckwuensche_01.jpg" height="270" width="425" /></a><a href="http://die-linke.de/"></a></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://die-linke.de/">Quelle</a></div>
<p>Und was jetzt  fehlt, <span style="font-style:italic;">G&#8217;nossen</span>, ist ein klares parteiprogrammatisches Bekenntnis zur <i>sozialen, </i>d. h. <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/06/24/freiheit-statt-neoliberalismus/">keynesianistischen</a> Marktwirtschaft &#8211; mit der Betonung auf ersterem Attribut. Und nicht -wie Sie, geschätzter Herr Gysi, bei AnneWill am vergangenen Sonntag- von &#8220;neuen, sozialistischen Konzepten in Südamerika&#8221; schwärmen. Dass das mit dem selbstverliebten, egomanischen Großmaul Chavez in Venezuela klappt, liegt allein an den sprudelnden Staatseinnahmen aus dem sprudelnden Erdöl, da sollten wir uns ja wohl nichts vormachen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist die Supernanny mitschuldig an der Islamisierung Europas? Wie Politische Inquisition (PI) funktioniert...]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/01/20/ist-die-supernanny-mitschuldig-an-der-islamisierung-europas-wie-politische-inquisition-pi-funktioniert/</link>
<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 04:31:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2008/01/20/ist-die-supernanny-mitschuldig-an-der-islamisierung-europas-wie-politische-inquisition-pi-funktioniert/</guid>
<description><![CDATA[Ey, isch schwör, Alter&#8230; weder Überschrift noch Thematik des Beitrags passen zum Niveau dieses ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ey, isch schwör, Alter&#8230; weder Überschrift noch Thematik des Beitrags passen zum Niveau dieses Blogs (ich bin mir sicher, es gibt irgendwo eins&#8230;) Frau Saalfranks Sendung kenne ich nur vom durchzappen, überhaupt gehen mir diese ganzen langweiligen &#8220;DokuSoaps&#8221;, mit denen ausgerechnet die Privatsender vordergründig die Bevölkerung erziehen wollen, schwer auf mein empfindliches Nervenkostüm. Es soll hier aber nicht um boulevardeske TV-Formate gehen, sondern um den grotesken, rektalen Ausfluss einer bestimmten -eigentlich marginalen- neurechten Ecke, der im Moment, mit tatkräftiger Unterstützung der Springer-Presse, der FAZ und dem wahlkämpfenden hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, in den Mainstream der politisch-publizistischen Debatte um die &#8220;jugendliche  Migrationshintergrundsgewalt&#8221; gespült wird. Wie diese Politische Inquisition (PI) funktioniert, und dass ihr eigentlich jeder, der tatsächlich oder scheinbar nicht auf Linie dieser neurechten Hetzergemeinde liegt, zum Opfer fallen kann, zeigt der im folgenden zitierte <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/2y6el7">Artikel &#8220;Die rote Super-Nanny&#8221;</a> symptomatisch. Es reicht, Zusammenhänge zu verdrehen, zu unterstellen, zu lügen, Opfer zu instrumentalisieren, und fertig ist der Pranger, an dem der zum Feind auserkorene Mensch steht, der dann von erregten kleinbürgerlichen Geistern mit Schmutz, übelriechenden Parolen und schlechten Witzen beworfen werden kann.</p>
<p>Die Faktenlage ist simpel. Deutschlands größtes Online-Boulevardmagazin <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,528779,00.html">Spiegel Online interviewt</a> <span></span>Deutschlands größte Vorzeige-TV-Pädagogin Katharina Saalfrank bezüglich der Mediendiskussion zur jugendlichen Migrationshintergrundsgewalt, das ganze wird dann auf Deutschlands größtem politischen Hetzblog PI zweitverwertet (und hier jetzt gewissermaßen drittverwertet). Wohlgemerkt, SpOn befragt Frau Saalfrank ausdrücklich als Pädagogin, wie aus dem Untertitel  <i>&#8220;Deutschlands oberste Fernseherzieherin ist böse&#8230;&#8221;</i> in S<strike>pring</strike>piegel-typischer Manier klar hervorgeht. Für PI-&#8221;Gastautor Micha&#8221; steht Frau Saalfrank auf einer Liste einer Reihe von &#8220;Volksfeinden&#8221;, welche in der von ihm prognostizierten Zukunft in einem von ihm prognostizierten</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;Buche steht. Und zwar in einem Buch, das so etwa in 50 Jahren im Rest der freien Welt erscheinen wird und zu erklären versucht, wie es dazu kommen konnte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aus dem weiteren SpOn-Untertitel:</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>&#8220;&#8230;schimpft Katharina Saalfrank über die Unions-Debatte zum Thema Jugendgewalt &#8211; und erklärt, warum bei ihr nie ausländische Problembälger auftreten.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>meint &#8220;Micha&#8221;, man könne</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;zwischen den Zeilen [lesen, dass], “ausländische Problembälger” [...] im Vergleich zu “einheimischen Problembälgern” kaum vor [-kommen]&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Antwort auf die SpOn-Frage, was denn die &#8220;Supernanny&#8221; von Roland Kochs Wahlkampagne halte:</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>Saalfrank: </i><i>&#8220;Herr Koch betreibt Wahlkampf auf dem Rücken der Jugendlichen. Was er fordert, ist für meine Begriffe eine reine Katastrophe – vor allem für die Jugendlichen. Offensichtlich hat Koch überhaupt keine Ahnung davon, was die Jugend für eine sensible Lebensphase ist [...]&#8220;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>hat für &#8220;Micha&#8221; natürlich nur eine Erklärung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Frau Saalfrank, die Rolle der Täterversteherin füllen Sie prima aus, das Opfer zu verstehen fällt Ihnen offensichtlich schon schwerer.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dann er brilliert mit seinen &#8220;anatomischen Grundkenntnissen&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;der Schädel [ist] eine sensible Körperregion [...], wenn mit voller Wucht dagegen getreten wird&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer hätte das gedacht&#8230; Bei &#8220;Micha&#8221; scheint die &#8220;sensible Körperregion&#8221; weniger der Schädel als vielmehr dessen Inhalt zu sein, denn: Der tatsächliche Grund, warum Frau Saalfrank zu den jugendlichen Tätern (des U-Bahn-Überfalls in München) Stellung bezieht, ist natürlich, dass sie ausdrücklich als Pädagogin für schwererziehbare Jugendliche befragt wird, wie aus dem Untertitel auch klar hervorgeht. Jedenfalls für den, der lesen kann und will. Kontexte wie berufliche Hintergründe spielten für PI ja noch nie eine Rolle, außerdem bekennt Frau Saalfrank jetzt sowieso ihr Zentralverbrechen:</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>SpOn: &#8220;Sind Sie noch Mitglied in der SPD?&#8221;<br />
Saalfrank: &#8220;Ja, noch bin ich nicht ausgetreten. Und das habe ich auch nicht vor.&#8221;</i><i></i></p></blockquote>
</blockquote>
<blockquote>
<blockquote><p><i>SpOn: &#8220;Wie wollen Sie denn der Jugendgewalt begegnen? </i><br />
<i>Saalfrank: Die Situation wird sicherlich nicht dadurch entschärft, dass Leute weggesperrt werden. Die entscheidende Frage ist, warum Menschen aggressiv und straffällig werden [...]&#8220;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p><i></i>Was Frau Saalfrank hier (wahrscheinlich) meint, ist, dass eine Verschärfung des Strafrechts nicht zu weniger Kriminalität führt. Höhere Strafen haben keine Abschreckungswirkung, zahlreiche Untersuchungen zeigen dies, weswegen sich <a href="http://www.uni-konstanz.de/news/mittshow.php?nr=10&#38;jj=2008">Experten eindeutig gegen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts</a> aussprechen. Das sind natürlich schon wieder <i>Kontexte</i>, die &#8220;Michas&#8221; &#8220;sensibelste Körperregion&#8221; überanstrengen, deswegen hilft er sich lieber mit einfacher Logik:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn die Schläger [...] rechtzeitig hinter Gitter oder [...] über die Grenze gewandert wären, hätte es die 100 Straftaten, [...] weniger gegeben. [...] für die 100 Opfer (ja, zu jeder Straftat gehört auch ein Opfer! Schon mal gehört?) 100 entschärfte Situationen gegeben hätte [...]: die Straftaten hätten einfach nicht stattgefunden!&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn man Straftäter einsperrt, bevor sie Straftaten begehen, begehen sie keine Straftaten&#8230; Und wenn man den Rechtsstaat kritisiert ohne zu wissen, was ein Rechtsstaat überhaupt ist, läuft man Gefahr, sein wahres Gesicht zu zeigen&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Für die Opfer ist die entscheidende Frage, warum man die Straftäter wieder und wieder und wieder und wieder (hier bitte mal durchschnittlich 50 ‘wieders’ denken) lässt!&#8221;</p></blockquote>
<p>Die beiden Intensivstraftäter von München wurden nicht angeklagt und freigesprochen, sondern die Gerichtsverhandlungen kamen gar nicht erst (oder noch nicht) zustande. Zwischen der Verschleppung von Gerichtsverfahren, aufeinanderfolgenden &#8220;Bewährungs-&#8221;strafen aufgrund mangelnder Gefängniskapazitäten und dem Strafrecht besteht überhaupt kein Sinnzusammenhang. Es sei denn, man konstruiert einfach einen, redet von &#8220;zu gnädigen Richtern&#8221;, &#8220;zu laschen Gesetzen&#8221; und hofft, das Leute darauf hereinfallen, die mit ihren &#8220;sensibelsten Körperregionen&#8221; dieselben Schwierigkeiten haben wie Freund &#8220;Micha&#8221;. Ursachen für wie oben genannten Zustände dürften wohl eher bei Einsparungen in der Justiz zu finden sein, sowohl in <a href="http://www.bayern.de/Politik/Initiativen/Verwaltung21/Moderne_Strukturen/">Bayern</a> als auch <a href="http://www.drb-nrw.de/aktuelles/vorstand/JustizNRW-kurz.htm">anderen Bundesländern</a>.</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>Saalfrank: &#8220;Und was die Herkunft angeht: Es schlagen genauso viele deutsche Jugendliche.Die Debatte wäre sicherlich nicht im doppelten Sinne so hochgekocht worden, wenn deutsche Jugendliche die letzten Überfälle begangen hätten.Mir ist der ethnische Hintergrund erst einmal egal. Als Pädagogin setze ich bei den Eltern an und betreibe Ursachenforschung &#8211; und gerade bei Kindern unter 14 Jahren hat man noch gute Chancen die Eltern zu erreichen.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>Das Frau Saalfrank bei ihrer Arbeit als Pädagogin objektiv vorgeht und die &#8220;Herkunft&#8221; ihrer Schützlinge keine Rolle spielt, das ist für &#8220;Micha&#8221; nun der Gipfel der Unverfrorenheit. Da er ein gewiefter Mathematiker ist, der schon den Dreisatz beherrscht, hängt er sich an der Formulierung &#8220;genauso viele&#8221; auf und beweist uns:</p>
<blockquote><p>&#8220;Tut mir Leid, Frau Saalfrank, jetzt wird es ein wenig mathematisch. Ich weiß, das kommt in Ihren Glaubenssystemen nicht vor &#8211; Glauben ersetzt bekanntlich Wissen &#8211; , aber versuchen Sie mir trotzdem mal zu folgen. Wenn die Bevölkerung mal angenommen aus 20% Migranten und 80% ‘Eingeborenen’ besteht,dann dürften nur 20 von 100 Schlägern einen Migationshintergrund haben. Sind es aber gleichviel, also 50 von 100 [...], das macht mitgerechnet eine VIERMAL höhere Gewaltneigung&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut. Frau Saalfrank hat einen Fehler gemacht, sie hätte statt &#8220;genauso viele&#8221; sagen müssen: &#8220;es schlagen mehr deutsche Jugendliche&#8221;. Dass sie sich damit der Kritik von Dreisatzverstehern aussetzt, hat sie vermutlich nicht bedacht. Was &#8220;der Micha&#8221; bei anderen Leuten nicht ok findet, nämlich ungenaue Annahmen zu machen und damit zu argumentieren, findet er bei sich aber selbst offenbar weniger schlimm:  Er geht nämlich von &#8220;&#8230;20% Migranten und 80% ‘Eingeborenen’&#8230;&#8221; aus, tatsächlich beträgt der Anteil ethnischer Deutscher an der Wohnbevölkerung 91,5% (2007 est.; <a href="https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gm.html#People">CIA World Factbook</a>).</p>
<p>Um zu wissen, worüber man überhaupt redet, sollte man zunächst die Fakten kennen. Hier mal ein kleiner &#8220;kriminalstatistischer&#8221; Exkurs:</p>
<blockquote><p><font size="1">Die <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/seninn/imk2007/beschluesse/imk_185_bericht_top16.pdf">polizeiliche Kriminalstatistik 2006</a> weist bei 14-21-jähriger Tatverdächtigen einen nichtdeutschen Anteil von 17% aus.</font><font size="1"> Wobei sich &#8220;nichtdeutsch&#8221; auf die Staatsangehörigkeit bezieht und nicht auf den &#8220;Migrationshintergrund&#8221;: Von 2000 (Reform des Staatsbürgerschaftsrechts) bis 2006 wurden <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_164920/Internet/Content/Themen/Staatsangehoerigkeit/DatenundFakten/Einbuergerungsstatistik.html">rund 1 Mio. Menschen, also etwa 1,2% der Gesamtbevölkerung eingebürgert</a>. Da insgesamt 8,5% der Wohnbevölkerung nichtdeutscher Herkunft minus 1,5% Eingebürgerter (wegen des fehlenden Jahres 2007 aufgerundet) ergeben sich 7% der Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Diesen 7% wird ein Anteil von Jugendkriminalität von 17% zugeschrieben. Damit ist der Anteil nichtdeutscher jugendlicher Straftäter, bezogen auf den Bevölkerungsanteil, höher: 93% &#8220;Staatsangehörige&#8221; begehen 83%; 7% &#8220;nicht-Staatsangehörige&#8221; 17% der Jugendstraftaten. Also begehen rund 13mal mehr &#8220;Staatsangehörige&#8221; nur 5mal mehr Jugendstraftaten; Jugendkriminalität geht damit in etwa zweieinhalb so häufig von &#8220;nicht-Staatsangehörigen&#8221; aus. Was die Ursachen für diese erhöhte Rate angeht, kommt <a href="http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb100.pdf">diese Studie</a>, die im Unterschied zu den Zahlen &#8220;Michas&#8221; statt auf &#8220;Annahmen&#8221; auf Umfragen, Quellenangaben und falsifizierbaren Operatoren basiert, zu folgendem Schluss:</font></p>
<p><font size="1">&#8220;Die berichteten Ergebnisse zu den Ursachenfaktoren gewalttägen Verhaltens lassen sich wie folgt zusammenfassen: Deutsche Jugendliche bilden bei fast allen Indikatoren die am wenigsten belastete Gruppe. Soziale Benachteiligung, gewaltförmige Erziehung, problematische Persönlichkeitsfaktoren usw. sind bei Deutschen weniger verbreitet. Auf der anderen Seite gibt es aber keine nichtdeutsche Gruppe, die sich als durchgehend auffällig erweist. Insofern existieren gruppenspezifische Belastungen. Türkische Jugendliche sind häufiger von einer schlechten ökonomischen Lage und von geringerer Bildungsintegration betroffen [...]&#8221; (S. 32)</font></p></blockquote>
<p>Aber nach Fakten zu recherchieren, diese in Beziehung zueinander zu setzen und damit nachvollziehbar zu argumentieren, das können wir weder von unserem Dreisatzexperten noch von PI erwarten:</p>
<blockquote><p> &#8220;Aber haben wir wirklich gleich viele ausländische und deutsche Schläger? Allein wenn ich die Vergewaltigungsrate in Berlin mit über 80% Migrantenanteil sehe, hätte ich da meine Zweifel.&#8221;</p></blockquote>
<p>Quelle? Quelle? Da ist sie: <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/polizei/kriminalitaet/pks/pks_berlin_2006.pdf">Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2006</a> (S. 15) Nichtdeutscher Anteil bei Sexualdelikten in Berlin: 39% . Aber&#8230; wie war das doch, Freund &#8220;Micha&#8221;?</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;Glauben ersetzt bekanntlich Wissen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Genau.</p>
<p>Aber leider ersetzt bei Politisch Indiskutabel (PI) und &#8220;Micha&#8221; nicht nur <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-sektenaehnlichen-verhaeltnisse-von-pi/">der Glaube</a> das Wissen, sondern sehr viel stärker noch die Hetze. Das die PI-Macher dabei <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=484">kein</a> <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=488">Tabu</a> <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=474">kennen</a>, haben sie <a href="http://www.politischkorrekt.info/">oft genug</a> <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/factually-incorrect-5/">bewiesen</a> und wozu das im Kommentarbereich führt, ist <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/03/17/wann-kommt-endlich-die-pi-burgerwehr/">hier</a> und <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=496">neuerlich hier</a> dokumentiert.</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>&#8220;Mir ist der ethnische Hintergrund erst einmal egal.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>hatte Frau Saalfrank im obigen Kontext gesagt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das merkt man. So egal wie die Opfer oder noch egal-er?&#8221;</p></blockquote>
<p>erwidert <strike>Horst</strike> &#8220;Micha&#8221; darauf. Nicht nur das er hier und im folgenden Satzfetzen aus den Interview-Antworten willkürlich auseinanderreisst und neu zusammensetzt, nein, dieser Satz will uns sagen: Die erhöhte Jugendkriminalitätsrate von Migrationshintergründlern nicht durch deren &#8220;artfremde&#8221; Kultur zu erklären ist gleichbedeutend mit Gleichgültigkeit gegenüber den Gewaltopfern. Dabei lautet die simple Wahrheit in diesem speziellen Fall Frau Saalfranks, dass sie Pädagogin ist und sicher daher mit Jugendlichen und nicht mit Rentnern beschäftigt.</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>SpOn: &#8220;[...] Wie wollen Sie zum Beispiel an eine türkische Problemfamilie in Berlin-Neukölln rankommen?&#8221;<br />
Saalfrank: &#8220;Problemfamilien gibt es nicht. Es gibt aber schwierige Situationen und ungünstige Voraussetzungen. Wichtig ist, immer wieder Angebote zu machen &#8211; auch wenn das für uns Pädagogen anstrengend ist.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>Dem letzten Satz widmet der PI-Autor einen ironischen Exkurs, denn er hat Frau Saalfrank durchschaut:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lieber Herr Pensionär, wenn Sie glauben, sie haben es als Opfer nicht leicht: bitte nehmen Sie doch einmal zur Kenntnis, wie sehr man sich um Sie bemüht! [...] nimmt sich Frau Saalfrank auch noch die Zeit, Ihnen zu erläutern, dass es nicht die Opfer, sondern die Pädagogen sind, die die Last dieser Sozialexperimente zu tragen haben, denn:<br />
“Wichtig ist, immer wieder Angebote zu machen – auch wenn das für uns Pädagogen anstrengend ist.”</p>
<p>Könnten Sie daher also vielleicht etwas leiser jammern? [...]</p>
<p>(Und nun ganz im Ernst: bitte nehmen Sie, falls Sie diesen Text lesen sollten, meine Entschuldigung dafür entgegen, mich hier zu Ihrem unglaublichen Erlebnis so sarkastisch auszulassen. [...] wird mir trotz des Sarkasmus’ schlecht &#8211; aber Leute wie Frau Saalfrank [...] meinen das auch noch ganz im Ernst &#8211; und es geht ihnen prächtig dabei!)&#8221;</p></blockquote>
<p>Gestatten, mein Name ist Überlegenheit. Moralische Überlegenheit. Auch wenn ich Sie, wertes Opfer, vielleicht ein ganz klitzekleines bisschen als politische Waffe gegen &#8220;Überfremdung&#8221; und &#8220;Linksgrünfaschistischgutmenschliche Sozialexperimente&#8221; instrumentalisiere.</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>SpOn:&#8221;Nehmen wir mal an, Sie dürften eine einzige politische Maßnahme durchdrücken. Welche wäre das?&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>lautet des Journalisten Thosten Dörtings Frage und:</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>Saalfrank: &#8220;Es muss gut ausgestattete Beratungsstellen geben und gut ausgebildete Pädagogen, die sich um Eltern und Kinder kümmern. Das heißt: Es geht ums Geld, nicht nur &#8211; aber auch! Und nicht nur um mehr, sondern das Geld muss anders verteilt werden. Und es muss ein wertschätzender Umgang mit den Menschen stattfinden &#8211; keine staatliche Kontrolle. In der derzeitigen Debatte fühlen sich viele Migranten sicherlich angegriffen. Das ist respektlos, kontraproduktiv und nicht zielführend.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>&#8230;Katharina Saalfranks Antwort. Was dreht Permanent Indoktrinierend (PI) daraus? Der Autor zitiert nur die letzten beiden Sätze und erwidert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Da habe ich doch glatt etwas falsch verstanden. Der Rentner wurde gar nicht angegriffen? Das waren vielmehr die Prügler, die angegriffen wurden? Ach ja, das hat uns Jessen von der ZEIT ja auch schon mal erklärt, aber das habe ich wohl einfach nicht verstanden.&#8221;</p></blockquote>
<p>What the heck does that mean? Does the Supernanny talks in a foreign language you aren&#8217;t able to understand, dude? Where does she mention one single word of that crap you try to infiltrate here?</p>
<blockquote>
<blockquote><p> <i>SpOn: &#8220;In Ihrer Sendung hält die Kamera auch beim schlimmsten Familienkrach respektlos drauf und baut so gesellschaftliche Hemmschwellen ab.&#8221;<br />
Saalfrank: &#8220;Finden Sie? Ich bin etwas überrascht, weil mir diese Frage so noch nie gestellt wurde. Die gängige Kritik lautet ja eher: Wer schützt eigentlich die Kinder, wenn die Eltern das Verhalten der Kinder einer breiten Öffentlichkeit zeigen?&#8221;<br />
SpOn: &#8220;Und?&#8221;<br />
Saalfrank: &#8220;Ich antworte mit einer Gegenfrage: Wer schützt die Kinder, wenn niemand hinguckt? Und ich meine nicht die Fernsehöffentlichkeit, sondern Nachbarn, Lehrer, die Gesellschaft insgesamt. Ich verstehe, wenn sich der Zuschauer auch mal unwohl fühlt und denkt: Das ist mir zu intim. Und dennoch: In vielen Familien geschieht tagtäglich Gewalt. Ich möchte mit meiner Arbeit enttabuisieren.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>Saalfrank redet über ihre  RTL-Sendung. Klar und erkennbar. Wiederum greift &#8220;Micha&#8221; zwei Sätze aus diesem Zusammenhang heraus:</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>&#8220;Wer schützt die Kinder, wenn niemand hinguckt? Und ich meine nicht die Fernsehöffentlichkeit, sondern Nachbarn, Lehrer, die Gesellschaft insgesamt.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>&#8230;und berichtet live aus seiner imaginären Welt, in der er und die &#8220;Supernanny&#8221; gemeinsam U-Bahnfahren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich stelle mir mal vor, ich sage etwas, wenn z.B. ein migrantischer Vater sein Kind in der Öffentlichkeit ohrfeigt. Was dann passiert, und wie Menschen wie Sie anschließend dann zu mir stehen … Oder ich stelle mir vor, ich sage etwas, wenn z.B. ein migrantischer Jugendlicher mir in einer Rauchverbotszone Rauch mitten ins Gesicht bläst … Was dann passiert, und wie Menschen wie Sie anschließend dann zu mir stehen…&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Ich stelle mir mal vor&#8230;,&#8221; dass Sie das und das machen&#8230; Sie Schwein! Und damit, dass &#8220;ich mir das mal vorstelle&#8230;&#8221; habe ich ganz klar bewiesen, das Sie eine Heuchlerin sind, Frau Saalfrank, jawohl!</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>SpOn: &#8220;Sie nehmen für sich in Anspruch, dahin zu gehen, wo es pädagogisch weh tut. Haben Sie schon mal mit Migrantenfamilien gearbeitet?&#8221;</i><br />
<i>Saalfrank: &#8220;Natürlich! In meiner Zeit in der Familienberatung hatte ich viele Eltern und Kinder mit einem solchen Hintergrund. Im Rahmen der Sendung noch nicht.&#8221;</i><br />
<i>SpOn: &#8220;Ich sage Ihnen auch warum: Es bewerben sich zwar viele Familien, aber RTL nimmt davon Abstand. Der Sender hat uns mitgeteilt, dass er die Sendung nicht mit Untertiteln versehen will.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<blockquote>
<blockquote><p><i>Saalfrank: &#8220;Ja, ich kenne die Begründung und bedauere das. Es wäre spannend zu sehen, dass es auch in diesen Familien teilweise nicht anders aussieht als bei uns! Aber das ist nicht meine Entscheidung.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>Hier, werter Herr &#8220;Micha&#8221;, ist tatsächlich Gelegenheit, Frau Saalfrank zu kritisieren. Und zwar als Opportunistin, die sich zwar im Rahmen halbstündiger Interviews bedingungslos für die Integration von Migranten einsetzt, wenn es sie nichts kostet &#8211; gegenüber ihrem Sender RTL aber dessen fadenscheinige Begründung mit den Untertiteln einfach akzeptiert, als hätte sie als &#8220;Kopf&#8221; der Sendung keinen Einfluss auf die Gestaltung. Oder gibt es Studien darüber, dass ein signifikanter Anteil der RTL-Zuschauer nicht lesen kann? In diesem Fall könnte ja der durchschnittliche RTL-Zuschauer auch nicht besser deutsch als viele &#8220;problematische Migrantenfamilien&#8221;, denen die &#8220;Supernanny&#8221; auf die Pelle rücken und mal einen echten Beitrag zur Integration leisten könnte. Tatsächlich haben wir ja einen -wenn auch nicht besonders wichtigen- Fall von Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund. DAS dürfen Sie, Herr &#8220;Micha&#8221;, als neurechter &#8220;Islamkritiker&#8221; natürlich so nicht schlussfolgern, das wäre geradezu ein Gedankenverbrechen. Deswegen bleibt bei Ihnen nur ein:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ach so, natürlich, Sie enttabuisieren ja nur deutsche Gewalt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es wird ein Motiv unterstellt wo keines ist, denn Frau Saalfrank sagte ja deutlich:</p>
<blockquote>
<blockquote><p><i>&#8220;Ja, ich kenne die Begründung und bedauere das. Es wäre spannend zu sehen, dass es auch in diesen Familien teilweise nicht anders aussieht als bei uns! Aber das ist nicht meine Entscheidung.&#8221;</i></p></blockquote>
</blockquote>
<p>D. h. sie würde ja gerne (zumindest sagt sie das), aber man lässt sie nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ja, beschränken wir das dann mal auf ein Bedauern. Während <a href="http://www.readers-edition.de/2007/10/23/gedanken-zu-politically-incorrect/">der Betreiber</a> und die Autoren <a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=169">dieses Blogs</a> bedroht werden, während Warner wie <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2008/01/13/ralph-giordano-old-man-begging-for-attention/">Ralf Giordano</a> oder <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/06/28/gahn-ich-kapituliere-vor-der-lust-am-einnicken/">Henryk M. Broder</a> mehr Morddrohungen gesammelt haben als diese Schläger Straftaten [...] bei Ihrer Popularität bei RTL [...], natürlich auf keinen Fall irgend etwas anderes tun, als das lediglich zu bedauern. [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Tja, das ist schon eine Krux <a href="http://www.welt.de/politik/article1096448/Morddrohungen_wegen_Dialogs_mit_den_Muslimen.html">mit</a> <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/454/126260/">diesen</a> <a href="http://www.zeit.de/online/2008/03/intoleranz-video-leserbeitraege">Morddrohungen</a>&#8230; Sie werden anonym geäußert, zurückverfolgen oder gar beweisen lässt sich meistens nix und überwiegend stammen sie von ausgesprochenen Soziopathen, die sowieso keiner Ernst nimmt, z. B. <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/28/dreht-der-blogger-%e2%80%9eca%e2%80%9c-endgultig-durch/">diesem</a>. Aufgrund aller dies Eigenschaft eignen sie sich aber auch gar trefflich als &#8220;Argument&#8221;, v. a. wenn man keine hat, nicht wahr, Herr &#8220;Micha&#8221;? Was haben denn Morddrohungen gegen den Politisch Irrationalen (PI) Blogbetreiber, gegen Ralph Giordano und Henryk Broder mit der &#8220;Supernanny&#8221; zu tun? Oder mit der Debatte um jugendliche Migrationshintergrundsgewalt bzw. die politische und mediale Ausschlachtung derselben? Was wollen Sie denn damit aussagen? Das ihre, die &#8220;islamkritische&#8221; Front die einzig wahren Opfer sind? Das derjenige, der mehr Morddrohungen &#8220;sammelt&#8221; eine höhere moralische Autorität besitzt? Wenn letzteres -was ich vermute- Ihrer Intention entspricht, ist es dann nicht unklug, das das PI-Weblog zu <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yoog3f">jeder</a> <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/2h9x8f">missliebigen</a> <a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/2zcfs8">Person</a> Kontaktdaten veröffentlicht, zumal häufig <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/factually-incorrect-5/">gewaltphantasmatische</a> <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/politically-incorrect/">Kommentare</a> aufgefallen sind?</p>
<blockquote><p>&#8220;Und nun kommen wir zum Höhepunkt. Das absolute Highlight, quasi die Perle [...]&#8220;</p></blockquote>
<blockquote>
<blockquote><p> <i>SpOn: &#8220;Manche Publizisten vertreten jetzt die Meinung, dass ausländische Jugendliche aus rassistischen Motiven Gewalt gegen Deutsche ausüben. Ein Rentner wird nicht mehr angegriffen, weil er ein leichtes Opfer ist, sondern weil er ein deutsches Opfer ist.&#8221;<br />
Saalfrank: &#8220;Ich stelle mir umgekehrt die Frage, warum wir uns der rechten Gewalt nicht genauso zuwenden. Vielfach werden Ausländer in Deutschland überfallen. Und außerdem: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Diese Jugendlichen werden allen möglichen Diskriminierungen ausgesetzt gewesen sein &#8211; was die Tatsache an sich natürlich nicht besser macht.&#8221;</i></p></blockquote>
<p>&#8220;Das ist jetzt nicht wirklich Ihr Ernst? [...] Vielmehr ist dem Redakteur bloß ein Textbaustein aus einem Uralt-Programm hier reingeraten? [...] Dann erlaube ich mir mal eine Anleihe [...]:<br />
<u></u></p>
<p><u>Ostersonntag 2006:</u> In Potsdam wird ein Schwarzafrikaner ins Koma geprügelt. Folgen: bundesweite Seite-1-Pressemeldungen, Solidaritätsbekundungen, Lichterketten, Warnung vor aufkommendem Rechtsradikalismus, Proklamieren von No-go-Areas im Osten, Einschaltung der Bundesanwaltschaft, Handschellen, medienwirksamer Abtransport im orangefarbigen Dress Hubschrauber…</p></blockquote>
<blockquote><p><u>Juni 2007:</u> In Berlin-Neukölln wird ein Schwarzafrikaner ins Koma geprügelt. Folgen: etwas Lokalpresse, sonst nichts. Die Tatverdächtigen wurden nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Unterschied? Tatverdächtige im ersten Fall: Ostdeutsche. Tatverdächtige im zweiten Fall: türkischstämmige Migranten.</p>
<p>Noch Fragen, Kienzle?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ja. Übersieht man hier nicht das Offensichtliche?</p>
<p><u>22. Dezember 2007:</u> Ein 76-jähriger Rentner wird in der Münchner U-Bahn brutal zusammengetreten und erleidet mehrere Schädelfrakturen. (Mediale) Folgen: Eine mehrwöchige Medienkampagne der <a href="http://www.bildblog.de/2705/alle-kriminellen-sind-auslaender-fast-ueberall">Bild</a> -&#8221;<a href="http://www.bildblog.de/2725/von-aepfeln-und-birnen-tuerken-und-deutschen">Zeitung</a>&#8221; und das Aufgreifen des Themas &#8220;Gewalt jugendlicher Migranten gegen Deutsche&#8221; vom wahlkämpfenden hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch&#8230;</p>
<p>Täter:  ein 17-jähriger Grieche und einen 20-jähriger Türke</p>
<p>Nämlich, dass der Presse die Opfer scheissegal sind, es sei denn, ein entsprechendes Thema wird aktuell als mediale Sau durchs Dorf getrieben? Wie im ersteren Fall, als die Fußball-WM ins Haus stand und man eine Medienhysterie angesichts der Außenwirkung Deutschlands startete oder im aktuellen Fall, wo dem brodelnde &#8220;Volkszorn&#8221; latent fremdenfeindlicher Kleinbürger wie Sie einer sind, Herr &#8220;Micha&#8221;, ein Druckablassventil gewährt wird, damit Roland Koch seine Wahlkampfsuppe darauf kochen kann?</p>
<p>Kommen wir nun endlich zum Abschlussurteil, welches der PI-Autor sich über Frau Saalfrank erdreistet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bisher waren mir Sie und Ihre Sendung relativ gleichgültig [...] aber meine Meinung über Sie muss ich nach dem, was Sie sich hier geleistet haben, revidieren:<br />
Ich erkenne in Ihnen nun einen ignoranten Gutmenschen übelster Sorte; jemanden, der auf die Gewaltopfer spuckt; bis zur Schmerzgrenze uninformiert ist; Wissenslücken durch Glaubensinhalte füllt [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Auf wen diese Attribute -insbesondere was &#8220;Wissenslücken&#8221; und &#8220;Glaubensinhalte&#8221; angehen- wohl eher zutreffen, dürfte die obige Betrachtung einer reinen Scheinargumentation mit dem Zweck zu diffamieren, wohl hinreichend gezeigt haben.</p>
<blockquote><p>&#8220;[...] kurz gesagt: Ich erkenne in Ihnen einen, wenn auch zugegebenermaßen hübsch verpackten, Kotzbrocken.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Micha&#8221; ist nicht nur ein diffamierender, fremdenfeindlicher Hetzer mit einem wirklich bemerkenswert dummdreisten Scheinargumentations-Stil sondern auch noch ein Macho-Arschloch. Na, wie putzig.</p>
<blockquote><p>&#8220;Und damit Sie nicht annehmen, das kann ich nur in der Anonymität des Internets so schön sagen &#8211; Irrtum: Sie bekommen von mir den Ausdruck des Artikels [...] und das ordentlich mit Absender!</p></blockquote>
<blockquote><p>Dann können Sie mich ganz nach Belieben ignorieren, verklagen, zum Teufel wünschen, einer Antwort würdigen oder in eine Diskussion verwickeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Einen größeren Gefallen könnte man so einem neurechten Gollum aus den Tiefen des Internet gar nicht tun, denn alles wonach es ihm giert, ist AUF-MERK-SAM-KEIT für sein absurd zusammenkonstruierten Weltbild&#8230;</p>
<p><i>by red.cloud</i></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nokia: "Collecting Subsidies, Dismissing People" - Subventions-Kartell in Politik und Wirtschaft]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2008/01/17/nokia-collecting-subsidies-dismissing-people-subventions-kartell-in-politik-und-wirtschaft/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 21:19:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Fallbeispiel Nokia Bochum verdeutlicht wieder einmal die innere Logik des Kartells aus Politik u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Fallbeispiel Nokia Bochum verdeutlicht wieder einmal die innere Logik des Kartells aus Politik und Ökonomie, das über den Köpfen der Bevölkerung, von der ja eigentlich &#8220;alle Macht ausgehen soll&#8221;, in den Himmel zementiert ist und mit Tausenden Menschen Schicksal spielt. Konzerne, <i>de jure</i> ja Rechts<i>personen</i>, scheinen<i> de facto</i> etwa soviel gesellschaftliche Verantwortung zu haben wie &#8220;jugendliche Intensivstraftäter&#8221;. Gemäß der derzeit herrschenden neoliberalen Marktideologie geniesst der Konzern als Rechtsperson jedoch den Status eines „hyperanthropos“, eines Übermenschen, der alle Recht besitzt, aber keine Pflichten, außer: Profit erwirtschaften, d. h. seinen ureigensten Interessen durchsetzen, ohne Rücksicht auf Verluste. Das Prinzip, das die Grenzen der Freiheit des Einzelnen dort beginnen, wo sie die Freiheit des anderen verletzen, ist damit ausser Kraft gesetzt.</p>
<div align="center"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/nokiaconnect.jpg" alt="nokiaconnect.jpg" /><i></i></div>
<div align="center"><i>[mit freundlicher Genehmigung des <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/267/nokia-und-der-arbeiterfuhrer">Spiegelfechter</a>(s)]</i></div>
<p>Europaweit konkurrieren Kommunen um Investoren und lassen sich dabei oft genug auf einen Subventionswettkampf ein, bei dem das Motto lautet: Geld gegen Arbeitsplätze. Niemand könne ermessen, wie groß die Finanzströme aus Fonds der EU und Länder seien, da die Verfahren aus sich überlagernden Zuständigkeits-Ebenen so undurchsichtig sind, so Alfred Boss, Subventionsexperte des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel laut <a href="http://zeit.de/">zeit.de</a>,  „Die Mittel, die dort fließen sind beträchtlich“, auch böten viele Kommunen Investoren billiges Bauland oder erleichterten ihnen bürokratische Verfahren. So unübersichtliche die mäandrierenden Verästelungen der Subventionsströme auch sein mögen, ihr eigentlicher Ursprung steht dennoch fest: die Tasche des Steuerzahlers.</p>
<p>Selbst Wirtschafts<strike>ideologen</strike>experten kritisieren anlässlich des Falls Nokia Bochum die Subventionspraxis, schieben  -natürlich- den schwarzen Peter der Politik zu und stellen damit erneut ihren Tunnelblick unter Beweis: Man solle auf direkte Subventionen verzichten und stattdessen eine &#8220;klügere Wirtschaftsförderung&#8221; betreiben. Der Standort müsse durch andere Dinge &#8220;attraktiver&#8221; gemacht werden. &#8220;Etwa durch Förderung der Spitzenforschung oder eine gute Ausbildung der Arbeitsbevölkerung&#8221;, sagte Hilmar Schneider vom Institut zur Zukunft der Arbeit laut <a href="http://zeit.de/">zeit.de</a>.Für viele Firmen sei es vorrangig, dass an &#8220;Standorten&#8221; gut ausgebildete Ingenieure und Techniker vorhanden sind. Herrn Schneider scheint es dabei völlig entgangen zu sein, dass all dies längst passiert ist: Der Strukturwandel im Ruhrgebiet dauert bereits seit 40 Jahren an, eine Stadt wie Bochum mit nur 375.000 Einwohnern verfügt über die viertgrößte Universität Deutschlands und fünf Fachhochschulen.</p>
<p>Das Subventions-Kartell aus Wirtschaft und Politik hat ein hauptsächliches Interesse: die kurzfristige Profitmaximierung auf Kosten des Steuerzahlers und -mit der Überschuldung öffentlicher Haushalte (Bochum hat 881 Mio. € Schulden) sowie der monostrukturellen Verschandelung des Naturraums (an der &#8220;Industrieleiche&#8221; Ruhrgebiet besonders gut zu erkennen)- zu Lasten zukünftiger Generationen. Für Konzerne steht das Abzocken von Investitionen im Vordergrund, die sie als &#8220;Reingewinn&#8221; ohne Produktionskosten in ihre Bilanzen schreiben und den Aktionären präsentieren können. Politiker schöpfen das Geld aus öffentlichen Kassen ab, um ihren Wählern schnelle Erfolge zu &#8220;verkaufen&#8221;. Was hinter den Kulissen an informellen Netzwerken zwischen einzelnen Politikern und Wirtschaftsakteuren abläuft, ist dabei noch nicht einmal berücksichtigt.</p>
<p>Auch wenn bei den nächsten Tarifrunden das im-Chor-Blöken von Politikern, Wirtschaftsexperten und -lobbyisten und Journalisten nach &#8220;Mäßigung&#8221;, &#8220;Lohnzurückhaltung&#8221; um den &#8220;Standort Deutschland&#8221; nicht zu gefährden, ansteht, sollte der Fall Nokia Bochum nicht vergessen werden. Die Nokia-Beschäftigten hatten mehrmals auf Lohnerhöhungen verzichtet und Arbeitszeitverlängerungen zugestimmt, weil sie dachten, sie sicherten damit ihre Arbeitsplätze. Wie Bochums oberster &#8220;Wirtschaftsförderer&#8221; Dirks laut <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt1m2/wirtschaft/artikel/276/152887/">SZ</a> bestätigte, arbeitet das  Werk in Bochum profitabel und die Argumentation Nokias mit zu hohen Lohnkosten sei unverständlich &#8220;&#8230;die machen weniger als fünf Prozent der Produktionskosten aus“. Die Abwanderung eines profitablen Unternehmens findet Dirks &#8220;&#8230;menschlich enttäuschend.“</p>
<p><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/boycott-nokia-kl1.jpg" title="boycott-nokia-kl1.jpg"></a></p>
<div align="center"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/boycott-nokia-kl1.jpg" title="boycott-nokia-kl1.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/boycott-nokia-kl1.jpg" alt="boycott-nokia-kl1.jpg" height="215" width="483" /><i></i></a></div>
<div align="center"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2008/01/boycott-nokia-kl1.jpg" title="boycott-nokia-kl1.jpg"><i>(</i></a><i><a href="http://www.art-mix.de/boycottnokia/index.html">Logo von Rolf Spiess</a>, via <a href="http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/01/15/nie-wieder-nokia/">Toms Wochenschau</a>)</i></div>
<p>Nokia erhielt seit 1995 von Bund, NRW und der Stadt Bochum Subventionen von insgesamt 88 Mio. Euro und hatte sich im Gegenzug verpflichtet, in Bochum langfristig 2856 Arbeitsplätze zu erhalten.Derzeit arbeiten allerdings nach Firmenangaben nur noch 2300 Beschäftigte im Werk. Von der Schließung sind auch 2000 Leiharbeiter und Angestellte von Zulieferern betroffen. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt1m8/wirtschaft/artikel/252/152863/">SZ</a>) Eine Erklärung, warum Nokia das Bochumer Werk ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt schliesst, lieferte der NRW-Bundestagsabgeordnete der Linken, <a href="http://www.jungewelt.de/2008/01-16/057.php?print=1">Hüseyin Aydin</a>: Die vereinbarte Rückforderungsfrist der Subventionen durch das Land NRW, falls Nokia seinen vertraglich geregelten Verpflichtungen nicht nachkommt, ist gerade abgelaufen.</p>
<p><b>&#62;&#62;UPDATE:</b> <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nrz/2008/1/18/news-17210781/detail.html">Nokia-Image im freien Fall</a>. Der Schaden ist laut einer Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts Psychonomics AG deutlich: &#8220;Das Image von Nokia hat in den vergangenen Tagen deutlich gelitten&#8221;, sagte Projektleiterin Bettina Willmann &#8211; und zwar &#8220;fast erdrutschartig&#8221;. Laut einer repräsentativen Befragung von 1.000 Bundesbürgern durch das Marktforschungsinstitut hat sich überdurchschnittlich positive Wahrnehmung der Marke Nokia umgekehrt: Beim Arbeitgeber-Image fiel Nokia vom ersten auf den letzten Platz der Branche. Auch die Verbraucher-Wahrnehmung von Qualität und Preis fiel innerhalb der letzten Tage deutlich ab. Letztere Bewertungen werden laut Willmann  Auswirkungen auf den Absatz von Nokia-Handys haben.</p>
<p><a href="http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2008/01/subventioniert-abkassiert.html">&#8220;Subventioniert, Abkassiert&#8221;; Oeffinger Freidenker </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politically Incorrect: Von Morddrohungen, Menschenrechtsverletzungen und Opferrollen]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/10/24/politicallyincorrect-uber-morddrohungen-menschenrechtsverletzungen-und-opferrollen/</link>
<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 23:11:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[In letzter Zeit verschwendete auch die Mainstreampresse einige Aufmerksamkeit darauf, was da im Inte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">In letzter Zeit verschwendete auch die Mainstreampresse einige Aufmerksamkeit darauf, was da im Internet so aus den Kellerlöchern quillt, namentlich dem <s>islamkritischen</s> verfassungsfeindlichen (*) Weblog „politicallyincorrect.de“. „Politically Incorrect“ schlug zurück: Zunächst erschienen einige Postings, die den Zeitungen tendenziöse Berichterstattung vorwarfen, die Journalisten auf persönlicher Ebene angriffen, sowie sich ironisch für die öffentliche Aufmerksamkeit bedankten. Diese Postings erschienen wohl nicht nur dem kritischen Leser als lächerliche, untaugliche Versuche, die argumentativ nicht das Geringste zu bieten hatten, sondern offenbar auch den „politicallyincorrect“-Machern selbst. Wohl deshalb – so jedenfalls die Deutung des Autors – wich man dort auf eine andere Ebene aus: Man interpretiert sich jetzt hauptsächlich als Opfer einer Rufmordkampagne.  </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Herr H., Gründer von „Politically Incorrect“, erhielt nach eigenem Bekunden ständig Morddrohungen, stemmte sich aber trotzdem weiterhin mutig gegen den „politisch korrekten Mainstream“. Auf seiner Website veröffentlichte er weiterhin willkürliche Zusammenstellungen von Nachrichten über Taten mutmaßlicher Muslime, für die er dann pauschal den ganzen Kulturkreis verantwortlich erklärte. Die Tatsache, dass in der Mainstreampresse weiterhin Mindeststandards journalistischer Ausgewogenheit gelten, diese somit der Logik Herrn H.s nicht ganz folgen kann, werten er und seine Entourage als eindeutigen Beweis für die „politisch korrekte Meinungszensur“ und die „schleichende Islamisierung Europas“. Nun erhält Herr H. angeblich eine weitere angebliche Morddrohung. die plötzlich allerdings vieeeeeeel ernstzunehmender ist. Die Morddrohung ergibt sich laut Zeugen, die vor Ort waren (Herrn H.), aus einem apokalyptischen Handyanruf morgens um 7.00 Uhr:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">“Ist da [Herr H.]?”<br />
“Ja, warum?”<br />
“Ich stehe vor deiner Tür. Ich hab ein rotes Auto. Komm raus.”<br />
“Wieso sollte ich?”<br />
“Es wird Zeit für dich…”</span></p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Irgendwie kann ich Herrn H. ja auch verstehen. Handyanrufe um 7.00 Uhr morgens sind echt unangebracht… (**) Nun, der Herr H. war wohl immer noch recht sauer, da vor zwei Tagen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS)“ ein harscher Artikel des bekannten und preisgekrönten Journalisten und Bloggers Stefan N. sein Lebenswerk (das „politisch inkorrekte“ Weblog „politicallyincorrect.de“) sowie die Fundamente seiner Weltanschauung (die „schleichende Islamisierung Europas“) in massive Zweifel zog. Dazu war Herrn H. nichts, aber auch gar nichts besseres eingefallen, als die dümmliche Replik in seinem Weblog „Die FAS blind vor Menschenrechtsverletzungen“. Ganz so, als stellte Kritik an einem Blog, das die zumindest anzweifelbare Meinung vertritt, 1,3 Mrd. Angehörige einer Religionsgruppe vereinte nur ein Ziel, nämlich die Vernichtung „des Westens“, sowie „die Politiker“, „die Medien“ und der verblendete „linksgrüngutmenschliche Mainstream“ ebenjenes Westens täten alles um sie hierin zu unterstützen, schon eine Menschenrechtsverletzung dar. Offenbar handelt Herr H. nach der Logik: „Ich bin ein Mensch. Und ich hab recht (ich hab immer recht). Der FAS-Artikel hat mich verletzt. Es handelt sich daher um eine Menschenrechtsverletztung.“</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Kurz und gut, Herr H. beschloss, sich und seine „Islamkritiker“ fortan „Menschenrechtsaktivisten“ zu nennen und den FAS-Artikel „Rufmord“. Mit glasklarer Logik folgert der Bericht auf „politicallyincorrect.de“ über die oben wiedergegebene Morddrohung gegen Herrn H. nun:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Dem Rufmord folgt gelegentlich ein Mord. Pim Fortuyn war ein solches Opfer. […] Er wurde von einem radikalen Linken (bzw. radikalen Multikulturalisten) ermordet, der in Fortuyn […] einen „Rassisten“ sah. (***) Zweifellos war der Mörder Fortuyns beeinflusst von Medien und Politikern, die zuvor Fortuyns berechtigte Anliegen und seine Person in massiver Weise diffamiert haben […]“</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Wie schon andere zuvor wird nun auch [Herr H.] Betroffener jener ausufernden Intoleranz und Gewalt […] Besonders schockierend daran ist, daß überregionale Tageszeitungen bei dieser Hetzkampagne mitmachen […]“</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Wann folgt dem Rufmord ein Verbrechen – denn die Verunmenschlichung, wie sie […] insbesondere gegen [Herr H.] betrieben wird, senkt die Hemmschwelle zur Gewalt, wie wir am schrecklichen Schicksal Pim Fortyuns gesehen haben.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Um es noch einmal klar zu sagen: Der Autor verurteilt Morddrohungen, selbstverständlich auch wenn sie sich gegen politisch Andersdenkende richten, auf das Schärfste. Diese angebliche Morddrohung gegen Herrn H. halte ich jedoch von vorne bis hinten für erstunken und erlogen. M. E. schafft sich der Mann seinen eigenen Mythos inklusive Märtyrer- und Führerkult, um schön von den Spenden seiner &#8220;politisch inkorrekten&#8221;, &#8220;islamkritischen&#8221; Schafherde leben zu können.  Unter &#8220;Politische Unkorrektheit&#8221; verstehen ihre Verfechtern offenbar zunehmend </span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">dass </span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">in die Welt setzen</span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"> </span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/08/22/geplantes-massaker-an-friedlichen-anti-islam-protestierern-in-brussel-aufgeflogen/">zweifelhafter Legenden</a></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">, um Gegner, denen man nicht gewachsen ist, mit Dreck zu bewerfen&#8230; </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Der geneigte Leser bilde sich seine eigene Meinung: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">http://www.politicallyincorrect.de/2007/10/fas-blind-vor-menschenrechtsverletzungen/</p>
<p>http://www.politicallyincorrect.de/2007/10/drohungen-gegen-pi-gruender-stefan-herre/</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0542026EBF64487992B7CC727CBDDE56~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell">FAS-Artikel vom 21.10.2007</a> via <a href="http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/10/25/na-endlich-stefan-niggemeiers-legendarer-artikel-jetzt-legal-online/">Watchblog Islamophobie</a> http://zwischenruf.wordpress.com/2007/10/22/morddrohungen-gegen-pi-team/</span><br />
<a href="http://www.politischkorrekt.info/?p=93"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">politischkorrekt.info: &#8220;surprise, surprise</span>!&#8221;</a><br />
<span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">___________________________________________________________________________________________ Fußnoten:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">(*) Artikel 4 des Grundgesetzes: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">1. Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.<br />
2. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">(**) An dieser Stelle will ich mal nicht so sein und mich der <a href="http://www.politischkorrekt.info/?page_id=90">Solidaritätsaktion von politischkorrekt.info für Herrn H.</a> anschliessen: Keine Mobifunkanrufe vor neun Uhr!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">(***) Der Mörder Pim Fortuyns war radikaler Umweltaktivist und Tierrechtler, ein gerichtliches Gutachten bescheinigte ihm eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung (aber keine Unzurechnungsfähigkeit) (wikipedia)</span></p>
<p class="MsoNormal">&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frau E. ist traurig…]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/10/17/frau-e-ist-traurig%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 20:21:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und veröffentlichte anlässlich der gescheiterten Antiislamisierungseuropademo am 11.09. in Brüssel u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Und veröffentlichte anlässlich der gescheiterten Antiislamisierungseuropademo am 11.09. in Brüssel unter dem Titel <a href="http://acht-der-schwerter.freehostia.com/2007/09/11/wir-haben-verloren/">&#8220;Wir haben verloren&#8221;</a> ein paar Bilder von den qualmenden „Twin Towers“ und zwei Demonstranten. Aber warum? Klären Sie uns doch auf, Frau E., geteiltes Leid ist halbes Leid, so heisst es.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Angesichts einer 9/11-Doku seien ihr, so schreibt sie, die Tränen gekommen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Und zwar weil&#8230; es bleibt mir angesichts der etwas kryptischen Bildunterschriften nichts anderes übrig, als zu deuteln … auf dem Bild hält jemand ein Schild mit der Aufschrift: „Europa, nimm einige Lehrstunden aus 9/11“ in die Höhe … weil „wir“ genau dies auch getan hätten.</span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ooooooooooooohhhhhhhhhhhhhhhh…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Inwiefern haben &#8220;wir&#8221; das getan? (Auf dem folgenden Bild wird ein mutmaßlicher Teilnehmer der verbotenen „Stoppt die Islamisierung Europas“-Demonstration in Brüssel abgeführt.) </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Wir</span> <span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">pflegen begeistert unsere nationale Neurose und distanzieren uns von rechts.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ja, das tun „wir“. Das dritte Reich und der zweite Weltkrieg sind gerade mal 62 Jahre vorbei und kosteten insgesamt 55 Mio. Menschenleben. Und wenn man bedenkt, wie das in Deutschland in den späten 1920er Jahren angefangen hat – mit Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und einer aufkeimenden politischen Bewegung, die die Schuld an allen Problemen populistisch einer ethnokulturellen Minderheit in die Schuhe schob – dann tun &#8220;wir&#8221; das auch völlig zu Recht.</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Und wer nicht freiwillig auf den Kehrichthaufen geht, wird hingebracht.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ich stimme Ihnen völlig zu, Frau E., auch wenn Sie das vermutlich eher nicht trösten wird&#8230;</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Mär von der „politischen (Un)korrektheit“]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/08/21/die-mar-von-der-%e2%80%9epolitischen-unkorrektheit%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 19:29:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Politische Unkorrektheit“ ist die – heute eindeutig positiv besetzte – Antithese zur „politischen K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Politische Unkorrektheit“ ist die – heute eindeutig positiv besetzte – Antithese zur „politischen Korrektheit“. Dieser Begriff stammt ursprünglich aus den USA. Lorna Weir (1995) rekonstruierte drei Entwicklungsphasen, an deren Ende der Begriff “political correctness” in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen war. In der ersten Phase, terminiert auf die späten 1960er Jahre, wurde der Begriff von linken, feministischen, Bürgerrechts- und Studentenbewegungen gebraucht. Zumeist wurde er in ironischer Selbstkritik gegenüber Gleichgesinnten angewandt, um auf „diskriminierenden“ Sprachgebrauch hinzuweisen, der nicht das Bemühen dieser Gruppen wiedersspiegelte, die Gesellschaft zu verändern: „Das ist aber nicht pc…“ In der zweiten Phase, während der 1980er Jahre, erfuhr der Begriff seine massenmediale Verbreitung: In den linken Studentengruppen der späten 1960er sozialisierte Akteure hatten den Aufstieg in mittlere und höhere Kreise der Medien und Politik geschafft, und bemühten sich nun, Reste ihrer linken Überzeugungen zumindest sprachlich an den Mann (oder die Frau – das wäre sonst nicht pc) zu bringen. Diese, zweite Entwicklungsphase hat im Deutschland viel stärker stattgefunden als in den USA – die US-amerikanische Demokratie ist älter, etablierter, fest bipolar strukturiert und die Medien kooparatistischer organisiert. V.a. im deutschen Raum ist die weitgehend inhaltsleere Verhunzung der Sprache dem: „Verehrten Leser/Leserin, LeserIn, Lesenden…“, mit dem einige Alt-68er mit ihren zu bloßen Worthülsen verkommenen, ehemaligen Überzeugungen die Menschheit beglückten, sicherlich ein Begriff. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die dritte Phase der Entwicklung des „political correctness“-Begriffs schließlich, fand in den USA Anfang der 1990er Jahre statt. Sie war von einer vollkommenden Vereinnahmung des Begriffs durch neokonservative Kreise charakterisiert. Diese instrumentalisierten den Begriff ausschließlich als Feindbestimmung und führten die „political correctness“ als Beweis für die angebliche linke bzw. liberale Dominanz in Politik und Medien an. Da letzteres eine der Säulen der neokonservativen Ideologie darstellt, die allerdings bei etwas näherer Betrachtung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen keiner Überprüfung standhält (so wird etwa Rupert Murdoch, der weltweit größte Medienmogul, auch nicht von Neokonservativen zu einem „Liberal“ umzulügen sein), wurde der Begriff frei nach Joseph Goebbels („Wenn du einmal angefangen hast zu lügen, dann bleibe auch dabei!“) zu geradezu orwell’schen Dimensionen aufgeblasen: „Political Correctness“ war plötzlich eine gigantische Gehirnwaschmaschine, mit der die „liberal dominated media“ den Durchschnittskonsumenten für ihr eigentliches geheimes Ziel bearbeiten, nämlich die Zerstörung der westlichen Werte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Eine vergleichbare Entwicklung fand auch in Deutschland statt: Seit den 1990er Jahren machten konservative und rechte Kreise die „Political Correctness (PC)“ dafür verantwortlich, dass „wir Deutschen“ immer noch kein „normales“ Verhältnis zu unserer Vergangenheit hätten, PC verhindere Meinungsfreiheit und sorge für Denk- und Handlungsverbote. „PC-Kritikern“ zufolge muss es wohl eine gigantische „PC-Industrie“ von – wie sie es nennen – „Gutmenschen“ geben , die durch ihren repressiven Machtapparat alle „politisch unkorrekten“ Underdogs unterdrücken und verhindern, dass sie „…endlich die Dinge wieder beim Namen nennen…“ können (Klaus J. Groth 1996 in „Die Diktatur des Guten“). Ständig behaupten die armen, armen, neokonservativen „politisch unkorrekten Underdogs“, sie könnten wegen der übermächtigen PC-Zensur kaum atmen… und zwar in deutschen Leitmedien wie der FAZ, dem „Spiegel“, der „Welt“ und der „Süddeutschen Zeitung“ sowie diversen Büchern. Nachforschungen, wer denn diese „Meinungsunterdrücker“ seien, ergeben dann ein recht buntes Sammelsurium: Linke, Alternative, Grüne, „männerverächtende Feministinnen“, „waldorfschulgeprägte SozialpädagogInnen“, antimperialistische und antifaschistische Splittergruppen; die allesamt wohl kaum über die Mittel verfügen, eine Meinungsführerschaft in der Gesellschaft ausüben. Neokonservative „politische Unkorrektheit“ ist nichts weiter als eine Verleumdungsstrategie gegen die liberale, multikulturelle Gesellschaft.</span></p>
<p class="MsoNormal"> <a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/08/protestkarte_pc.jpg" title="protestkarte_pc.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/08/protestkarte_pc.jpg" alt="protestkarte_pc.jpg" /></a> <i>Motiv einer &#8220;Protestpostkarte&#8221; der &#8220;deutschen Burschenschaft&#8221;</i></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Man sollte sich also immer genau vor Augen führen, wer sich dort unter dem Schlagwort der „politische Unkorrektheit“ produziert: Im Kontext der inhaltsleeren PC-Bemühungen von zu Spiessern mutierten Altlinken ist der (teilweise) intelligente, schwarze Humor etwa der „South Park“-Macher Parker und Stone, des Polenwitze reissenden Harald Schmidt oder des „Borat“ Sasha Baron Cohen „politisch unkorrekt“, aber dadurch, dass die auf den ersten Blick platten Witze bloßes, „neues“ Klischeedenken entlarven. Die Grenze zwischen Humor und diskriminierender Hetze wird jedoch dünn, wenn es eben genau darum nicht mehr geht: Im Zeichen der von neokonservativen Meinungsmachern vereinnahmten „politische Inkorrektheit“, wird eine Polen- oder „Neger-“witz wieder genau das, was er vordergründig ist: diskriminierendes Klischeedenken. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Auf den Punkt bringt es die die Autorin „Ramana“ im Blog des Magazins <a href="http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/206740.html#">„Neon“ (06/08/07)</a>:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">&#8220;Ich frage mich mittlerweile wirklich, ob es im Moment gerade hip ist politisch unkorrekt zu sein. Mittlerweile ist das Wort Gutmensch schon [...] eine geläufige Beleidigung […] Ich habe bei Diskussionen [Menschen erlebt, die] es sogar als Verbrechen an der deutschen Sprache bezeichnen, […] das N-Wort […] [das] eine rassistische Beleidigung darstellt, [nicht verwenden zu dürfen], ja die ernsthaft behaupten, es wäre eine Diskriminierung. Ich stelle mir folgende Situation vor:<span>  </span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Person Y (weiss) nennt Person X (schwarz) einen „Neger“ Person X sagt: “ich möchte nicht so bezeichnet werden, „Neger“ sagt man nicht.“ Person Y sagt daraufhin: “Du diskriminierst mich. […] ich lasse mir doch nicht von „Negern“ das „Negersagen“ verbieten!“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="border:medium none;padding:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Neokonservative beschweren sich darüber, dass sie angeblich statt „Negerkuss“ jetzt „Schokokuss“ sagen müssen oder „Schwuchtel“ nicht mehr als Schimpfwort gegen „windelweiche Liberale“ nutzen dürfen. Die Beschäftigung mit diesem gewaltigen Denkverbot der übermächtigen PC-Industrie sollte uns allerdings nicht daran hindern, auch mal andere Denkverbote zu beleuchten. Denkverbote, die sich über Sprache ausdrücken, existieren nämlich in jeder festen Weltsicht. Etwa die automatische Verknüpfung von Demokratie-und-Marktwirtschaft oder FDGO, die mantra-artige Wiederholung, dass die Globalisierung „von uns allen Opfer“ fordere (wirklich von allen?), oder dass es zum Rückbau des Sozialstaates „keine Alternative“ gebe und es keinesfalls die Aufgabe des Staates sei, Rahmenbedingungen für Vollbeschäftigung zu schaffen…</span></p>
<p style="border-style:none none solid;border-width:medium medium 1.5pt;padding:0 0 1pt;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Quellen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://www.renner-institut.at/download/texte/auer.pdf">http://www.renner-institut.at/download/texte/auer.pdf</a><br />
<a href="http://www.sonntagsblatt.de/1996/3/4-21.htm">http://www.sonntagsblatt.de/1996/3/4-21.htm</a><br />
<a href="http://www.das-parlament.de/2007/01-02/Thema/016.html">http://www.das-parlament.de/2007/01-02/Thema/016.html</a><br />
<a href="http://www.spiesser.de/default.aspx?ID=3242&#38;showNews=68156&#38;showArchiv=1&#38;aktMonat=2&#38;aktJahr=2007&#38;aktWoche=1">http://www.spiesser.de/default.aspx?ID=3242&#38;showNews=68156&#38;showArchiv=1&#38;aktMonat=2&#38;aktJahr=2007&#38;aktWoche=1</a><br />
<a href="http://dermorgen.blogspot.com/2005/11/die-bewegung-gegen-political.html">http://dermorgen.blogspot.com/2005/11/die-bewegung-gegen-political.html</a></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frau E. weiss etwas, dass wir nicht wissen…]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/08/12/frau-e-weiss-etwas-dass-wir-nicht-wissen%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 03:13:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich sie (die Gutmenschen). Sie sind einfach nett…“ &#8230;schre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich sie (die Gutmenschen). Sie sind einfach nett…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">&#8230;schreibt Frau E. Danke. Danke auch für Ihren textlichen Versuch, &#8220;uns&#8221; zu verstehen in: „<a href="http://acht-der-schwerter.freehostia.com/2007/08/05/das-geheime-wissen-der-gutmenschen/">Das geheime Wissen der Gutmenschen</a>“. Was Dialoge mit Menschen angeht, die Ihre Auffassung nicht teilen, sind Sie ja nicht übermäßig beschlagen, wie ich <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/20/perlen-des-internets-offener-brief-einer-deutschen-bloggerin-im-namen-%e2%80%9edes-westens%e2%80%9c-an-%e2%80%9edie-moslems%e2%80%9c-eine-analyse/">hier</a> schon feststellen musste, aber ich bewundere Ihre Hartnäckigkeit. Diesmal beginnen Sie Ihre Kommunikation wengistens nicht mit der Feststellung, dass Sie und ihr Dialogpartner Feinde seien.</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Der Titel hört sich an wie eine neue Verschwörungstheorie, oder? Nichts würde ich mehr genießen, als endlich auch einmal einer Weltverschwörung auf die Schliche zu kommen oder wenigstens in der Lage zu sein, eine zu glauben. Nur, es ist mir bisher noch nicht geglückt.“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Wow – so hatte ich das noch nie gesehen: Verschwörungstheoretiker sind Menschen, die gerne an eine Verschwörungstheorie glauben wollen…Und <b>nicht etwa</b> solche, die davon überzeugt sind, hinter die reine, absolute Wahrheit gekommen zu sein, die das ganze komplizierte Weltgeschehen mit einigen simplen Thesen erklärbar macht. Verschwörungstheoretiker glauben auch <b>nicht</b>, dass ihre Wahrheit nur deshalb nicht allgemein anerkannt ist, weil sie durch eine gigantische Verschwörung unterdrückt wird.</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…auf Eliten zumindest teilweise sicher zutreffen – [die] kleinen Privat-Gutmenschen […] sind nicht alles Mitglieder einer Verschwörung, den westlichen Lebensstil zu zerstören.“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Nicht alle</span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"> sind Mitglieder einer Verschwörung zur Zerstörung des westlichen Lebenstils und Frau E. ist <b>keine</b> Verschwörungstheoretikerin. Wäre ja auch irgendwie sinnlos, so eine Verschwörung, wenn alle daran beteiligt wären…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Kennzeichen von Verschwörungstheorien sind (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie">laut Wikipedia</a>): <i>Vereinfachende Muster der Realität, die aber nicht abstrahiert werden und somit korrekturfähig sind. Verschwörungstheoretiker verweigern es – im Gegensatz zu den Modellen von Wissenschaftlern – Hypothesen zu explizieren und überprüfbare Bedingungen herzustellen, bei denen ihre Hypothesen als falsifiziert gelten können. Es ist das Charakteristikum von Verschwörungstheorien, Behauptungen aufzustellen, die tatsächlich oder vermeintlich nicht überprüfbar sind. Verschwörungstheorien nehmen eine Konkretion der vereinfachten Realität vor, die unzulässigerweise verallgemeinert wird. </i></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Da Frau E. <b>keine</b> Verschwörungstheoretikerin ist, finden sich solche nicht-abstrakten Vereinfachungen, die verallgemeinert werden, in ihrem Text <b>nirgends</b>. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Hier jedenfalls <b>nicht</b>:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…die klassischen Gutmenschen &#8211; also Linke, Frauenbewegte, Schwulenbewegte oder ganz allgemein Spießbürger-Verächter, Patriarchats-Zerschlagerinnen und Alle-Menschen-sind-gleich-Prediger &#8211; dazu bewegt, sich mit dem Islam ausgerechnet einer Ideologie anzubiedern, die nun wirklich alles verkörpert, wogegen diese Leute vorgeblich stehen.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Oder hier <b>nicht</b>:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„… [die klassichen Gutmenschen, die] sich zum Beispiel George Bush, den Papst oder die &#8220;Zionisten&#8221; als Menschenfeind aus(zu)gucken…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Hier auch <b>nicht</b>:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…pflegen Moslems, die nicht aggressiv oder kriminell auffällig sind, einen Lebensstil, der bezüglich Spießigkeit alles toppt, was man sich vom schlimmsten erfundenen deutschen Gartenzwergebesitzer vorstellen kann.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Konkretionen vereinfachter Realitäten sind auch hier <b>überhaupt nicht</b> zu finden:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Vertreter des Islam sagen häufig erfrischend offen, dass sie Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Meinungsäußerung oder vor allem ihres Glaubens […]<span>  </span>für ungleichwertig halten und notfalls mit brutaler Gewalt den Rest der Welt […] zu unterwerfen.“</span></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…ihre Grundlagenliteratur ansehen, um festzustellen, dass sie zumindest dann ganz und gar nicht spinnen, wenn man diese für das Wort Gottes hält, sondern vollkommen vernünftig handeln.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Zumindest scheint sich Frau E. mit radikalen Islamisten darüber vollkommen einig zu sein, dass diese die einzig würdigen Vertreter der weltweit 1,3 Mrd. Muslime sind und dass die radikale Koranauslegung die einzig richtige ist. Das ist auch vollkommen logisch, denn: Feindliche und hasserfüllte Aussagen von Islamisten beweisen die Boshaftigkeit der Muslime – ausgleichende und friedvolle Statements gemäßigter Muslime beweisen nur ihre Hinterhältigkeit, uns zu täuschen (zu taqiyya-isieren).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Wikipedia: <i>Grundlage aller Verschwörungstheorien ist ein dezidiertes und vereinfachendes Welt- und Geschichtsbild…</i></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die zum Beispiel in vereinfachenden historischen Vergleichen bestehen können, oft verbunden mit der dezidierten Aussage, dass die Geschichte sich in diesem Falle doch wiederhole…</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…[Gutmenschen haben] keinerlei Problem damit, dass man Neonazis nicht nett behandelt, […] ihre Ideologie ablehnt.“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Da es sich bei Frau E. <b>nicht</b> um eine Verschwörungstheoretikerin handelt, ist der Vergleich zwischen dem deutschlandweit vorhandenen &#8220;rechtsextremen Personenpotenziel&#8221; von 39.000 Menschen (<a href="http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_122688/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2006/Einzelseiten/Verfassungsschutzberich2005__Kurzzusammenfassung.html#doc925140bodyText2">Verfassungschutzbericht 2005</a>) und 1,3 Mrd. Muslimen natürlich überaus legitim. Obwohl, wissenschaftlich betrachtet…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><i><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Sozialwissenschaftliche Modelle zeigen, dass sich weitreichende Ereignisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Staat nicht allein durch das zielgerichtete Handeln von Personen oder Personengruppen verursachen lassen. Man geht hier vielmehr vom Zusammenwirken vieler verschiedener subjektiver Gründe und objektiver Bedingungen aus, die aus Strukturen, Konjunkturen, Absichten, Gegenabsichten, Irrtümern und schlichten Zufällen bestehen und sich zudem gegenseitig beeinflussen.</span></i><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"> (Wikipedia)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Das heisst auch: Je größer ein soziales System ist, desto weniger lästet es sich von einzelnen Personen oder –gruppen in eine bestimmte Richtung (z. B. den Jihad gegen die westliche Welt) steuern. Damit wäre die Vergleichbarkeit zwischen 39.000 und 1,3 Mrd. Menschen hinfällig. Klingt logisch, rein wissenschaftlich betrachtet. Da &#8220;wir&#8221; aber geneigt sind, Frau E. in ihrem unbedingten Willen, &#8220;uns Gutmenschen&#8221; zu verstehen, zu unterstützen, müssen &#8220;wir&#8221; wohl davon ausgehen, dass es sich bei wissenschaftlicher (erst recht sozialwissenschaftlicher) Argumentation wohl um dhimmitaqiyyalinksgrünmuselfaschistisches Geschwätz handelt, welches die Eliten aus Politik, Medien und Wissenschaft benutzen, um uns in einer gigantischen Verschwörung…</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…ich vermute, weil sie (die Gutmenschen) nicht komplett irr sind und das Grundlegende &#8211; nämlich, dass man manchmal mit Nettigkeit und Verständnis nicht weiterkommt, […] – [bei Neonazis] schon kapiert haben.Beim Islam kapieren sie’s aber nicht […]“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Sie müssen schon entschuldigen Frau E., dass &#8220;wir nicht komplett irren Gutmenschen&#8221; nicht von allein auf den von Ihnen angestellten Vergleich zwischen 39.000 Neonazis und 1,3 Mrd. Muslimen gekommen sind. Das liegt wohl an der oben angestellten <s>wissenschaftlichen</s> dhimmitaqiyyalinksgrünmuselfaschistischen <s>Argumentation</s></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><span> </span></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Gehirnwäsche die &#8220;uns&#8221; die an der islamischen Weltverschwörung beteiligten Wissenschaftler verpasst haben müssen. Obwohl Sie, Frau E., ja schon am Beginn Ihres Aufsatzes klargestellt haben, dass Sie <b>keineswegs</b> eine Verschwörungstheoretikerin sind. Um dies nachdrücklich zu unterstützenen, zitiere ich weiter den Wikipedia-Eintrag:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><i><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ein wesentliches Merkmal von Verschwörungstheorien ist der normative Maßstab. Vorgänge werden nicht wertneutral konstatiert, sondern von einem normativen Standpunkt aus kritisiert. </span></i></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Und ich, Frau E., habe <b>nicht mal den allerkleinsten Zweifel</b> daran, dass Sie &#8220;uns Gutmenschen&#8221; von einem wertneutralen Standpunkt aus betrachten und sich nicht etwa überlegen fühlen, weil Sie sich im Besitz der reinen, absoluten Wahrheit wähnen:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„In Diskussionen über das Thema Islam mit lieben Islamverstehern (Gutmenschen), kommt irgendwann der Punkt, wo sie erschöpft sind, wo sie mit dem Rücken an der Wand stehen, wo sie merken, dass ihre Zirkelschlusslogik und ihre Strohmannargumente gegen Fakten nicht mehr ankommen, wo sie ausgepowert sind und keine Lust mehr haben, wo ihnen nichts mehr einfällt…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Eines vergleichbaren Verlaufs einer Diskussion zwischen Ihnen und mir kann ich mich <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/20/perlen-des-internets-offener-brief-einer-deutschen-bloggerin-im-namen-%e2%80%9edes-westens%e2%80%9c-an-%e2%80%9edie-moslems%e2%80%9c-eine-analyse/">in diesem Thread</a> allerdings durchaus nicht entsinnen… Trotzdem schätze ich an Ihnen, dass sie niemals vereinfachen und stereotypisieren.<span> </span></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…und dann ziehen sie ihre allerletzte Waffe aus dem Sack und fragen triumphierend: Willst Du alle Moslems umbringen?&#8221;</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Sie „neigen&#8230; irgendwie&#8230; zu einer Ansicht“, Frau E. und weil Sie es sind ist das natürlich beinahe genauso gut wie ein richtiges Argument:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Es kommt so häufig, dass ich zu der Ansicht neige, es kommt immer …. und da, wo’s nicht kommt, hat man selber argumentativ geschwächelt oder vorzeitig aufgegeben, weil’s einem zu blöd wurde, gegen Mauern zu reden. Mit Sachkenntnis und Ausdauer kann man irgendwie wohl jeden Islamversteher dahin treiben, dass er das fragt.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Sachkenntnis und Ausdauer…“ Wohl eher das letztere, Frau E., mit der Sie Ihre Thesen, fast möchte ich sagen, Glaubensgrundsätze, wiederholen, wiederholen und immer und immer, immer, immer und immer wieder wiederholen, ohne sie jemals auch nur ein einziges Mal zu beweisen. Und offenbar ermüden Sie damit nicht nur jedesmal Ihre Diskussionspartner, auch Ihnen selbst wird es mittlerweile schon so langweilig, dass Sie ihren Grundsatzthesen ein frische, ironisch-zynische Verpackung verpassen: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">&#8220;-Yepp, sollte man darauf (auf diese Frage) sagen. Du hast es erfasst. Ich bin wie Adolf Hitler, bloß schlimmer. Er wollte alle Juden ermorden, aber damit halte ich mich nicht auf, von denen gibt’s mir zu wenige. Ich nehme lieber Moslems, von denen gibt’s hundert mal soviele. Und zu dem Zweck haben meine Mitstreiter und ich ein fingiertes Hetzwerk namens Koran geschrieben…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ein „Hetzwerk“, das neben den Suren die Sie immer zitieren, auch solche enthält (die Sie in „Mein Kampf“ vermutlich nicht finden würden):</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><i><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">5:32 Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem anderen oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hätte er die ganze Welt getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land. </span></i><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">(<a href="http://www.muslime-gegen-terror.de/pdf/koranzitate1.pdf">Quelle</a>)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">So ist das nunmal mit tausend Jahre alten religiösen Texten. Damit lässt sich alles beweisen – und auch das genaue Gegenteil…</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…tausende von bärtigen Männern […] bestochen, [die] Hetzreden […] halten und Steinigungen und Kopfabhackereien […]“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Millionen von Muslimen tun nichts dergleichen…</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…20 Millionen Millionen Moslems nach Europa geholt…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">20 Billionen? Echt? Im übrigen sind Migrationsbewegungen ein vollkommen natürlicher Vorgang, die es zu allen Zeiten in allen Weltregionen gegeben hat, ja, geradezu als ein Motor der Weltgeschichte gelten können… </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Straßenkriminelle… (die)… Mädchen ohne Kopftuch als Schlampen […] beschimpfen oder gar […] belästigen und […] vergewaltigen.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die spannende Frage wäre hier doch, Frau E., ob sich die Motivation von<span>  </span>Straßenkriminellen tatsächlich in einer logischen Kausalkette bis in den Koran zurückverfolgen lassen… </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Hunderttausende […] wegen ein paar Strichmännchen auf der Straße […] randalieren…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><span></span>Die Mohammed-Karikaturen der „Jyllands-Posten“ wurden schon am 17. Oktober 2005 in der ägyptischen Zeitung Al Fagr veröffentlicht – ohne irgendwelche Massenproteste oder Randalierungen. Erst durch die Erstellungen eines „Dossiers“ zweier Imame und der Beifügung einiger gefälschter Karikaturen grob beleidigenden Inhalts kam es Anfang 2006 zu den gewünschten Massenprotesten und Gewaltexzessen, die 140 Menschenleben kosteten. Der Karikaturenstreit war somit eine gezielte Aufhetzung der Bevölkerung durch Ihre Hetzer-Kollegen auf der muslimischen Seite, Frau E.</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…am 11. September 2001 das World Trade Center zerstört…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die Reaktion auf „9/11“ war der Afghanistan-Krieg Ende 2001, welcher zwischen 20.000 und 50.000 zivile Todesopfer forderte (Recherchen von Jonathan Steele, “The Guardian”, eine offizielle Zahl gibt es nicht). Das ist die zehnfache Anzahl der zivilen Todesopfer von New York, Washington und Shanksville… <i>Reicht Ihnen das noch immer nicht?</i> </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…über 9.000 tödliche Anschläge im Namen des Islam verursacht…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Sie spielen hier auf den „Toten-Ticker“: „Tödliche Terrorattacken seit 9/11“ an, der auf sämtlichen „islamkritischen“ Webseiten zu finden ist. Da zu dieser Zahl hauptsächlich Anschläge des irakischen Bürgerkrieges beitragen, bei denen hauptsächlich irakische Zivilisten und somit Muslime getötet werden, taugt dies als Argument gegen die „Islamisierung Europas“ wohl kaum… </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…diese unverschämte Frage…“ (aka „Willst Du alle Moslems umbringen?“)</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die – wohlgemerkt – Sie selbst aufgeworfen haben. Mit wem diskutieren Sie eigentlich? Mit sich selbst?</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…aus Gehässigkeit geboren und ersetzt das, was man normalerweise jemandem entgegenhält, dessen Ansichten man nicht teilt: Argumente.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ihr imaginärer, gutmenschlicher und gehässiger Diskussionspartner bringt also keine Argumente. Sehr bedauerlich. Warum denken Sie sich nicht einfach einen anderen aus? Oder führen reale Diskussionen? Weil Sie selbst argumentiv nicht das Geringste zu bieten haben? </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…glaube ich, dass man die Frage als Anzeichen werten kann, dass man die Diskussion auf ganzer Linie &#8220;gewonnen&#8221; hat. Aber dann könnte ja auch ein &#8220;Ja, Du könntest recht haben&#8221; kommen. Und ich glaube, das kommt. Das kommt implizit in der provokanten Frage mit.</span></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Denn sie sagt aus:</span></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">&#8220;Wenn das alles wahr wäre, was Du sagst, was bliebe uns dann anderes übrig, als alle Moslems umzubringen? Weil ich das nicht will, darf nicht wahr sein, was Du sagst.&#8221;</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Das ist schon ein interessanter Punkt, Frau E. Gerade oben warfen Sie &#8220;gutmenschlichen&#8221; Diskussionspartnern noch vor, es käme immer </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…irgendwann der Punkt […] wo sie merken, dass ihre Zirkelschlusslogik und ihre Strohmannargumente gegen Fakten nicht mehr ankommen…“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">…und hier brillieren Sie selbst mit Zirkelschlusslogik par excellence: Sie behaupten, alle &#8220;gutmenschlichen&#8221; Argumente gegen Ihre Ideologie liessen sich zwangsläufig auf die von Ihnen auch noch selbst formulierte „unverschämte Frage“: „Willst du alle Moslems umbringen?“ zurückführen. Und dann behaupten Sie, diese Frage impliziere doch, dass Ihr Gegenüber Ihnen eigentlich zustimme und somit alle Gegenargumente eigentlich heimliche Zustimmung bedeuteten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Zirkelschlusslogik und Behauptungen („Strohmannargumente“) sind offenbar nur „Islamkritikern“ erlaubt. Und wissen Sie was, Frau E.? Da stimme ich Ihnen zu. Erstens bedürfen &#8220;wir Gutmenschen“ derer nicht und zweitens würden dann so amüsante Texte wie der Ihre der Welt unwiderbringlich verloren gehen…<span>  </span><span> </span><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gegenerklärung: Extremismus der einen Seite abzulehnen, bedeutet nicht, den Extremismus der anderen Seite nicht abzulehnen]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/08/11/gegenerklarung-extremismus-der-einen-seite-abzulehnen-bedeutet-nicht-den-extremismus-der-anderen-seite-nicht-abzulehnen/</link>
<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 14:49:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
<guid>http://novaexpress.wordpress.com/2007/08/11/gegenerklarung-extremismus-der-einen-seite-abzulehnen-bedeutet-nicht-den-extremismus-der-anderen-seite-nicht-abzulehnen/</guid>
<description><![CDATA[Grundsätzlich freut mich das Interesse an meinen Texten außerordentlich. Ihre Zitation oder auszugsw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span class="commentauthor"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Grundsätzlich freut mich das Interesse an meinen Texten außerordentlich. Ihre Zitation oder auszugsweise Veröffentlichung sind ausdrücklich gestattet, sofern dies nicht zu kommerziellen Zwecken oder in sinnentstellenden Zusammenhängen geschieht und auf die Quelle verwiesen wird. Was das Formelle angeht, kann ich an der <a href="http://ahmedibnfahdlan.twoday.net/stories/4153935/">Erwähnung</a> meiner </span></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">kleinen <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/20/perlen-des-internets-offener-brief-einer-deutschen-bloggerin-im-namen-%e2%80%9edes-westens%e2%80%9c-an-%e2%80%9edie-moslems%e2%80%9c-eine-analyse/">argumentativen Auseinandersetzung</a> mit einer &#8220;islamkritischen Bloggerin&#8221; durch <span class="commentauthor">Herrn I. F.</span> in seinem Weblog „&#60;arabische Schriftzeichen&#62; &#8211; Der Sieg der Revolution“ nichts aussetzen. <span class="commentauthor"></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="commentauthor"><b><span style="font-size:14pt;font-family:'ITC Bookman Light';">ABER</span></b></span><span style="font-size:14pt;"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span>Mit dem Titel seines Weblogs meint Herr I. F. offenbar den Sieg der islamischen Revolution im Iran 1979. Herr I. F. ist scheinbar der Überzeugung, diese wäre ein Gewinn gewesen, nicht nur für den Iran, sondern auch für die Welt und zitiert u. a. Ayatollah Khomeini:<span>  </span><span> </span></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Ich hoffe, dass wir das Banner des Islam &#8211; das Banner der Islamischen Rebuplik &#8211; in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam, der ein Recht aller ist, anschliessen werden.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Und wissen Sie was, Herr I. F.? </span></p>
<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size:14pt;font-family:'ITC Bookman Light';">NEIN, DANKE.</span></b><span class="commentauthor"><span style="font-size:14pt;"></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">  </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Wie alle Fanatiker denkt Herr I. F., dass das Beste für ihn auch das Beste für die ganze Welt ist. Ich dagegen behalte mir die Entscheidung, was das Beste für mich ist, als meine eigene vor – und bin zutiefst davon überzeugt, dass dieses Recht jedem Menschen der Welt zusteht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Des weiteren hält es Herr I. F. für angebracht, die Fahne der islamistischen Terrororganisation Hezbollah auf seiner Seite zu veröffentlichen. Ich lehne religiösen Fanatismus, die Vermischung von Politik und Religion und erst recht das Ermorden unschuldiger Zivilisten für politische Ziele ohne Einschränkung ab. Wenn Herr I. F. sich die Mühe gemacht hätte, etwa <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/08/05/afghanistan-und-das-schreckgespenst-der-taliban/">diesen</a>, <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/30/pakistan-droht-ein-burgerkrieg-mit-radikalen-islamisten/">diesen</a> oder <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2006/08/21/irans-religioser-fuhrer-khamenei-spielt-weiter-mit-dem-feuer-kein-stopp-der-urananreicherung/">diesen Artikel</a> von mir zu lesen, dann wüsste er das auch. Des weiteren distanziere ich mich ausdrücklich von antisemitischen Inhalten sowie Inhalten, die sich gegen das Existenzrecht Israels richten, welches für mich in keiner Weise in Frage steht.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Herr I. F.</span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"> zitierte meinen Artikel offenbar unter der Prämisse „Meines Feindes Feind ist mein Freund“. Dazu möchte ich folgendes feststellen: Mein Kritik, die in dem besagten Artikel zum Ausdruck gebracht wird, richtete sich gegen die fanatische Einstellung in gewissen „islamkritischen“ Bloggerkreisen, die einen gesamten Kulturkreis unter Generalverdacht stellen und absurde Verschwörungstheorien zusammenkonstruieren, um politische Hetze zu betreiben und von den eigentlichen Problemen der Welt, etwa der sozialen „Gretchen“-Frage, abzulenken. Genau dasselbe also, was etwa Hassan Nasrallah, Machmud Ahmadinedjad und diverse andere islamistische „Führer“ auch tun. Wäre ich ein libanesischer oder eine iranischer Blogger, dann stände die Auseinandersetzung mit solchen Einstellungen von islamistischer Seite ganz oben auf meiner Agenda.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">red.cloud </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PI: Von Kühen, fanatischen Hindus und Verbrechen, die einfach nicht ins Weltbild passen]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/30/pi-von-kuhen-fanatischen-hindus-und-verbrechen-die-einfach-nicht-ins-weltbild-passen/</link>
<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 20:56:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[- Sind Fanatismus und Gewalt vielleicht doch nicht auf einen bestimmten Kulturkreis zu beschränkt? D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">- Sind Fanatismus und Gewalt vielleicht doch nicht auf einen bestimmten Kulturkreis zu beschränkt? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Diese Frage wirft – ausgerechnet – das größte deutsche politische Blog „Politically Incorrect“ auf. Abweichend von der sonst üblichen Blog Policy: Ausschließlich von Straftaten von Muslimen oder angeblichen Muslimen berichten, diesen eine Einleitung, DAS würde uns die gleichgeschaltete Dhimmi-Mainstreampresse mal wieder verschweigen, voranstellen. Dann einen entsprechenden Artikel ebendieser Mainstreampresse zitieren, um dann „politisch inkorrekt“ zu konkludieren, diesen islamischen „Kulturbereicherungs“-Beitrag verdanken wir nur den linksgrüngutmenschlichen Poltikern, die – neben den „Kulturbereicherern“ natürlich – unser Untergang seien&#8230;; </span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">erlaubte sich ein PI-Autor nun allerdings einen Fauxpas. Er berichtete unter dem Titel „<a href="http://www.politicallyincorrect.de/2007/07/wegen-einer-kuh-christ-von-hindus-gesteinigt/">Wegen einer Kuh: Christ von Hindus gesteinigt</a>“, dass es durchaus auch vor anderen kulturellen Hintergründen zu fanatischen Gewaltverbrechen komme und berief sich auf einen <a href="http://www.idea.de/index.php?id=917&#38;tx_ttnews[tt_news]=56148&#38;tx_ttnews[backPid]=18&#38;cHash=176c5f7955">Artikel im Nachrichtenportal idea.de</a>. Laut diesem wurde in der indischen Provinz Kerala ein christlicher Inder nach einem Nachbarschaftsstreit über dessen Kuh, die den Nachbargarten zertrampelt hatte, von dem bekannt fanatischen Hindu- Nachbarn und einigen seiner Geistesbrüder mit Steinen erschlagen. Dieses grausame Verbrechen kann einem „politisch inkorrekt“ geschulten Menschen eigentlich nur ins Raster …klick…klick… MUSEL! passen. Entsprechend groß war die Verwirrung nun im PI-Kommentarbereich und es liessen sich ganz ungewöhnliche Töne vernehmen: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„ [...] Der hier geschilderte Fall ist vielleicht nur ein gewöhnlicher krimineller Übergriff eines gewalttätigen Menschen.“</span><br />
<span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span></p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Es war kein „Musel“, also kann es kein religiöser Fanatiker gewesen, qed. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Obwohl,</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Es gibt überall religiöse Wahnsinnige!“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Vorsicht! Hier begibt sich der Kommentator in das gefährliche Terrain der linksgrünmuselfaschistischen Dhimmi-Gehirnwäsche-Propaganda. Dieses Problem erkennt auch ein anderer Kommentator noch im selben Moment, da er es formuliert und versucht eine Kehrtwende:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Das ewige Grünenargument bzgl. der muslimischen Gewalt, diese Gewalt käme nicht aus dem Glauben sondern aus der schlechten Bildung, bei den Hindus ist dies zutreffend. Das […] darf aber keinesfalls als Relativierung der islamischen Gewalt verstanden werden! […] Die Hindus gab es nämlich schon lange bevor die Moslems dort vor Jahrhunderten einmarschierten und die Gewaltspirale in Gang gebracht haben.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Gewaltspirale! Schon wieder ein linksgrünmuselfaschistisches Dhimmi-Argument. Da fragt man sich doch, ob monatelanges PI-Lesen definitiv nichts genutzt hat. Endgültig verzweifeln könnte man da an der folgenden Anmerkung:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Wichtig: Wir sollten <b>uns davor hüten, alle Hindus unter Generalverdacht zu stellen</b>. Die in diesem Beitrag beschriebene Tat hat <b>nichts mit dem Hinduismus zu tun.</b>“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">oder</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Allerdings befindet sich Indien in einer <b>Krise des Säkularismus.</b> Diese <b>Spannungen</b> sind jedoch <b>eher politisch</b> […] hier wird die <b>Religion instrumentalisiert.</b> Eine der Ursachen ist tatsächlich das Schüren von Angst vor dem Verlust von Privilegien. Es liegt mir fern, dieses Problem “schön” zu reden und nicht zu verurteilen […]“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Da hat doch nicht etwa jemand bei den Islamverstehern abgeschrieben? Endlich Ordnung in den verunsicherten Haufen der „Islamkritiker“ bringt eine gestählte und erfahrene Denkerin, die auch in diesem Blog <a href="http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/20/perlen-des-internets-offener-brief-einer-deutschen-bloggerin-im-namen-%e2%80%9edes-westens%e2%80%9c-an-%e2%80%9edie-moslems%e2%80%9c-eine-analyse/">keiner Vorstellung mehr</a> bedarf:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Religion als Regelwerk zu begreifen, das man durch “Demokratie und Gesetze” ersetzen kann […] zeugt von einer vollkommen gelungenen Islamisierung der Denkweise, die man leider aufrund destruktiver atheistischer Propaganda, die schon seit Jahrzehnten läuft, bei vielen Westlern findet.“</span></p>
</blockquote>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Das macht natürlich Sinn. „Islamisierung der Denkweise“ durch „atheistische Propoganda“. So muss es sein. Also voran, voran und Augen fest geschlossen! Auch wenn es Dinge gibt, von denen wir denken, dass sie nicht in unser Weltbild passen, aber dann liegts halt am&#8230; Denken. </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Update: Via <a href="http://citronengras.de/mama-ich-muss-mal-pi-pi/">Citronengras</a> stiess ich auf diesen <a href="http://politicallyimpotent.narod.ru/">neuen, &#8220;islamkritischen&#8221; Blog</a>. Ähnlichkeiten mit bereits existierenden Seiten sind rein zufällig beabsichtigt. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islamisten, Terroristen, Internet, „Schmutzige Bomben“…? Oder: Wie uns „Die Welt“ mit einer Nullmeldung verdummt]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/27/islamisten-terroristen-internet-%e2%80%9eschmutzige-bombe%e2%80%9c%e2%80%a6-oder-wie-uns-%e2%80%9edie-welt%e2%80%9c-mit-einer-nullmeldung-verdummt/</link>
<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 20:15:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Via Watchblog Islamophobie stieß ich auf folgenden „Die Welt“-Artikel (24/07): „Islamisten infiltrie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Via <a href="http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/07/27/islamisten-infiltrieren-msn-yahoo-und-google/"><u>Watchblog Islamophobie</u></a> stieß ich auf folgenden <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1050437/Islamisten_infiltrieren_Yahoo_MSN_und_Google.html?print=yes"><u>„Die Welt“-Artikel (24/07)</u></a>:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Islamisten infiltrieren Yahoo, MSN und Google<br />
Religiöse Fanatiker verbreiten ihre Hasspropaganda bevorzugt über das Internet. […] (dabei) helfen Yahoo, Google und MSN den Terroristen mit kostenlosen Web-Diensten – ohne es zu wissen. […] Neben den Diensten der Internet-Riesen nutzen die Extremisten auch viele kleine US-Unternehmen, sogenannte Hoster..“</span></p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">So erschreckt uns „Die Welt“ unter Berufung auf eine Studie der US-NGO Middle East Media Research Institute (MEMRI). Was für eine Erkenntnis. <i>Jede</i> kriminelle Organisation der vergangenen 10 Jahre, von Terroristen über Kinderpornographie-Ringen, Drogenhändlern, dubiosen Finanztricksern, illegalen Glücksspielen usw., verbreiteten sich bevorzugt über das Internet… </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Wie so vieles andere, dass ohne </span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><br />
</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„…die Reichweite, den Einfluss und den Möglichkeiten des Internets nicht vorstellbar..“</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">wäre, ist es auch</span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span></p>
<p class="MsoNormal">&#160;</p>
<blockquote><p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Das Aufkommen des Islamismus und der Dschihad-Organisationen in den vergangenen Jahren…“</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">zitiert „Die Welt“ die MEMRI-Studie. Besorgt sieht das Blatt<span>  </span>eine</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Große Gefahr für die westlichen Staaten… Die Webseiten hätten in der Vergangenheit viele Terroristen in den USA und Europa für ihre Anschläge inspiriert oder sogar Hilfsmittel geliefert. Dazu zählen etwa Anleitungen für sogenannte schmutzige Bomben.“ </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Bauanleitungen für schmutzige Bomben, die von Islamisten übers Internet verbreitet werden? Wow! What the f**** ist der praktische Nutzen einer Bauanleitung für eine „schmutzige Bombe“, die man sich im Internet runterladen kann? Sagt sich der gemeine Terrorist dann: „Cool! Die Bauanleitung hab ich schonmal. Jetzt muss ich mir nur noch ein bisschen Plutonium besorgen, und ich kann anfangen zu basteln…“ ?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ganz nebenbei bemerkt ist die sogen. schmutzige Bombe eine Zeitungsente. Sie besteht angeblich aus einem konventionellen Sprengsatz, der radioaktives Material (Plutonium, Cäsium oder Strontium) enthält, die durch die Explosion über einen Landschaftsradius verstreut wird. Es findet also keine nukleare Kettenreaktion statt. Und die „schmutzige Bombe“ erreicht das Gegenteil dessen, was sie eigentlich soll: Das radioaktive Material wird durch die Explosion zerstreut, dadurch wird die Strahlungsintensität des Ausgangsmaterials über die Fläche verteilt. Wie der Physikprofessor (University Berkeley) Richard A. Muller <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/48656/1/0"><u>nachrechnet</u></a>, würde etwa Cäsium 137 mit einer Strahlungsintensität von1.400 Curie ( 1 Curie = Strahlung eines Gramms Radium) aus einem Meter Entfernung mit 50 %iger Wahrscheinlichkeit zum Tod führen, verstreut auf 1 Quadratkilometer reichte die Strahlungsdosis nicht einmal für die Strahlungserkrankung aus, wenn sich jemand 10 Jahre lang ununterbrochen in dem Gebiet aufhielte. Der Effekt der in diesem Beispiel beschriebenen „schmutzigen Bombe“ ist eine Erhöhung des Krebsrisikos um 6 % pro Jahr Aufenthalt in dem betroffenen Gebiet. Damit wäre eine „schmutzige Bombe“ für terroristische Aktionen ungeeignet, oder kann sich jemand folgende „Al Qaida“-Drohung vorstellen: </span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><b><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">„Allah ist groß! Wenn ihr imperialistischen Kreuzzügler eure Truppen nicht aus Afghanistan abzieht, werden in den und dem Gebiet die Anzahl der Krebserkrankungen im Laufe der nächsten 10 Jahre um 60 % zunehmen… Es sei denn, ihr evakuiert das Gebiet… Ach <i>Mist!</i>“</span></b></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Zusätzlich nebenbei bemerkt sei, dass die Objektivität des zitierten „Middle East Media Research Institute (MEMRI)“ <a href="http://www.woz.ch/archiv/old/03/06/6212.html"><u>zumindest umstritten</u></a> ist. U. a. war der MEMRI-Gründer Angehöriger des israelischen Militärgeheimdienstes und der Besatzungsverwaltung in der Westbank. Brian Whitaker, Journalist der britischen Zeitung „The Guardian“ warf dem MEMRI u. a. einseitige Zitation aus arabischen Medien vor.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Was aber will „Die Welt“ mit dieser künstlich aufgebauschten Nullmeldung erreichen? Ein Hinweis lieferte die dem Artikel beigefügte Linksammlung, die u. a. auf einen früheren „Die Welt“-Artikel verweist:<br />
</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ein Plädoyer für die Online-Durchsuchung</span></p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Gottesstaat“ USA: Die Präsidentschaftswahl 2008 und der Kampf um die Deutungshoheit über den Altar]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/25/%e2%80%9egottesstaat%e2%80%9c-usa-entscheidet-sich-die-die-prasidentschaftswahl-2008-im-kampf-um-die-deutungshoheit-uber-dem-altar/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 21:58:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Bedeutung der religiösen Rechten sowohl für die Innen- als auch Außenpolitik der USA hat seit de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die Bedeutung der religiösen Rechten sowohl für die Innen- als auch Außenpolitik der USA hat seit der frühen 1980er Jahren kontinuierlich zugenommen. Sie ist heute die entscheidene Machtbasis für US-Präsident G. W. Bush. Bei den Präsidentschaftswahlen 2004 stimmten 80 % der evangeliken Wähler für Bush. Traditionell waren evangelikale Freikirchen eher unpolitisch. Noch in den 1980er Jahren riefen prominente Prediger ihr Anhänger dazu auf, sich nicht in „weltliche“ politische Angelegenheiten zu mischen. Es kam jedoch zu einer Annäherung zwischen religiös Rechten und konservativen politischen Kreisen. Neokonservative Parteistrategen der „Republicans“ wie Newt Gingrich und Karl Rove versuchen, mit den religiös Rechten eine strukturelle republikanische Mehrheit aufzubauen – gegen die mehrheitlich die „Democrats“ unterstützenden Großstädte der Ostküste und die starken Minderheiten der Latein- und Afroamerikaner. Auf der Seite der religiös Rechten fundamentalisierten und politisierten sich viele evangelikale Gemeinden zunehmend an Themen wie Rückbesinnung auf christliche Werte, Kampf gegen Abtreibung, Evolutionstheorie und dem klassischen Bild der Familie als Kern der Gesellschaft (was u. a. die Ablehnung der „Homo-Ehe“ beinhaltet).</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/slander_christ.jpg" title="slander_christ.jpg"></a></p>
<p align="center"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/slander_christ.jpg" title="slander_christ.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/slander_christ.jpg" alt="slander_christ.jpg" height="297" width="372" /></a></p>
<p><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/slander_christ.jpg" title="slander_christ.jpg"></a></p>
<p align="center">Demonstration evangalikaler Fundamentalisten gegen die Verbreitung der Evolutionstheorie (MSNBC, abfotografiert)</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die Basis des Glaubens fundamentalistischer Evangelikaler ist die wörtliche Auslegung der Bibel, da die Bibel „Gottes Wort“ (imho nicht von Menschen verfasst) sei. Daraus ergibt sich ein entsprechendes schwarz-weisses Weltbild: Man kann für oder gegen „Jesus“ sein, das bedeutet mit oder gegen uns, die Welt befindet sich in einem Kampf „Gut gegen Böse“. Die Evangelikalfundamentalisten (selbstverständlich gibt es auch nicht-fundamentalistische evangelikale Freikirchen) erwarten dementsprechend von der Politik ihres Präsidenten, sich in dieser „Gut-Böse-Frontstellung“ klar zu positionieren („moralische Klarkeit“). Eine weitere politische Grundhaltung der Fundamentalisten ist die Auffassung von den USA als „gods own country“, dass die Mission habe, als „auserwähltes“ Land Gottes Willen in der Welt zu vollstrecken. Auf diese Grundeinstellungen der Stammwählerschaft der „Republicans“ lassen sich viele politische Weichenstellungen G. W. Bushs zurückführen. So etwa die „Achse des Bösen“-Doktrin oder auch die im Vorfeld des Irak-Krieges geäußerte Behauptung Bushs, Amerika<span>  </span>müsse „…die Fackel der Freiheit in die Welt tragen…“ – aka Präventivkriege zur Duchsetzung moralischer Werte führen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/usgov_praying.jpg" title="usgov_praying.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/usgov_praying.jpg" title="usgov_praying.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/usgov_praying.jpg" alt="usgov_praying.jpg" height="311" width="464" /><br />
</a><a href="http://www.whitehouse.gov/news/releases/2005/05/images/20050505_webp44805-180-515h.html">Andacht im Weissen Haus</a></p>
<p class="MsoNormal" align="center">&#160;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die Forderung nach „moralischer Klarheit“ (nicht nur) der evangelikalfundamentalistischen Wählerklientel an ihre politische Führung stellt dabei nicht nur die „Democrats“ bei ihrem Kampf um die Rückkehr ins Weisse Haus vor große Probleme, sondern auch die „Republicans“ selbst: Abgesehen von Worthülsen ihrer Vertreter kann sich Politik selbstverständlich niemals an „Gut-Böse“-Schemen halten. Wenn Politik Erfolge erzielen will, muss sie in der &#8220;Mitte&#8221; nach Kompromisslösungen suchen. In der Realpolitik laufen die „Republicans“ also ständig Gefahr, ihre Stammwähler zu verprellen. Daneben bleibt es für die Partei ein auch Balanceakt, in der Kommunikation ihrer politischen Ziele und Wertmaßstäbe einerseits auf die Evangelikalfundamentalisten einzugehen, ohne die Unterstützung moderater wertekonservativer Stammwähler zu verlieren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Für die deutlich säkular ausgerichteten „Democrats“ ist die Herausforderung durch die Evangelikalen deutlich größer. Die verlorene Präsidentschaftswahl 2004 wurde u. a. damit begründet wurde, dass John Kerrys „moralische Klarheit“ im Vergleich zu George W. Bush unzureichend kommuniziert wurde. (Zwar war John Kerry ein hochdekorierter Vietnamkriegsveteran, der sich freiwillig an die Front gemeldet hatte – während George W. Bush in einer Fliegerstaffel daheim Texas gegen die Nord-Vietnamesen verteidigte – Kerry hatte jedoch nach seiner Rückkehr aus Vietnam an Antikriegsdemonstrationen teilgenommen.) Führende Parteistrategen der „Democrats“ sahen deutlichen Nachholbedarf in den Themen innere Sicherheit und der Verteidigung US-amerikanischer Ideale nach außen. Diese Themenfelder dürften für die liberalen „Democrats“ allerdings nicht gegen die „Republicans“ zu gewinnen sein und es besteht die Gefahr, nur als „Nachahmer“ gesehen zu werden. Mit dem 11. September 2001, den G. W. Bush als Anschlag auf den gottgegebenen „american way of life“ interpretierte, um sich dann als starker Führer im globalen Kampf gegen den Terror aka „das Böse“ zu positionieren, verfügt er über einen starken ideologischen Strang wie aus einem Guss. Da der „globale Kampf gegen den Terror“ mit den klassischen liberalen Grundwerten der „Democrats“ kollidiert, können sie sowohl was ihre liberale Glaubwürdigkeit als auch die Glaubwürdigkeit hinsichtlich des Themas „innere Sicherheit“ betrifft, eigentlich nur verlieren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"> </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">In den Vorbereitungen auf den Präsidentschaftswahlkampf 2008 ist nun aber zu beobachten, dass die drei aussichtsreichsten Bewerber um den Posten des Präsidentschaftskandidaten der „Democrats“ auffallend oft christliche Standpunkte und Positionen in ihrer öffentlichen Performance einbauen: Auf einem Diskussionsforum Anfang Juni, veranstaltet von der christlich-progressiven Organisation „The Sojourners“ an der George Washington Universität (Washington D. C.), sprach John Edwards darüber, wie Gebete ihm über den Tod seines Sohnes und die Krebs-Diagnose seiner Frau hinweghalfen. Barack Obama benutzte Bibel Zitate, als er über Armut und Ungerechtigkeit in den USA referierte. Hillary Clinton rechnete es ihrem christlichen Glauben an, dass sie die Untreue ihres Ehemanns überstand.</span></p>
<p><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/clintonbarakedwards.jpg" title="clintonbarakedwards.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/clintonbarakedwards.jpg" title="clintonbarakedwards.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/clintonbarakedwards.jpg" alt="clintonbarakedwards.jpg" height="357" width="434" /></a></p>
<p align="center"> <a href="http://www.smh.com.au/news/world/edwards-barracks-obama%20clinton/2007/06/04/1180809387321.html">Edwards &#8211; Clinton &#8211; Obama (AFP)</a></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Ironischerweise können heute die Demokraten unbefangener über die Rolle ihres Glaubens in politischen Grundsätzen plaudern als die Republikaner. Dies bezieht sich <i>nicht</i> etwa auf die Lügen im Vorfeld des Irak-Krieges, Exzesse in Haditha oder Abu Ghraib oder die Frage, ob ein demokratischer Rechtsstaat foltern dürfe. Nein: </span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Rudolph Giuliani ist Angehöriger der unter den anglikanischen Protestanten nicht sehr angesehenden Minderheit der römischen Katholiken, der darüber hinaus in dritter Ehe lebt <i>und</i> (noch schlimmer) liberale Positionen in sozialen Fragen vertritt. John McCain ist zwar episkopaler Anglikaner, aber auch er ist zum zweiten Mal verheiratet, darüber hinaus gilt er vielen Republikanern sowohl in sozialen Fragen als auch der Außenpolitik als viel zu liberal. (U. a. brachte er 2005 gegen US-Vizepräsident Dick Cheney einen Gesetztentwurf in den US-Senat ein, der grausame, unmenschliche und entwürdigende Behandlungen von Gefangenen verbietet. Gegenüber dem Fernsehsender CBS sagte er dazu: „…es geht nicht um die Terroristen, es geht um uns. Wir befinden uns in einem Kampf um die Werte, für die wir einstehen müssen. Dazu gehört die Einhaltung der Menschenrechte, wie schrecklich unsere Gegner auch sein mögen…“) Einziger aussichtsreicher Bewerber der Rechtskonservativen ist Mitt Romney. Er vertritt in entscheidenen Fragen (Abtreibung, „Homo-Ehe“, Todesstrafe) Positionen, die denen der evangelikalen Fundamentalisten entsprechen, ist nur einmal verheiratet… aber er ist als Mormome für viele Evangelikale nicht akzeptabel.</span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Eine der jüngsten Entwicklung in der politischen Landschaft der USA ist die Formierung der religiösen Linke, die nicht länger gewillt ist, den Rechten die &#8220;Deutungshoheit über den Altar“ allein zu überlassen. Ihre Vetreter, bspw. Jim Winkler, Generalsekretär der Methodistenvereinigung „General Board of Church and Society“, fordern etwa ein Amtsenthebungsverfahren gegen George W. Bush wegen seines „…illegalen Aggressionskrieges, der auf Lügen basiert.“ Jim Wallis, ein bekannter evangalikaler Prediger, berät Hillary Clinton in Glaubensfragen. Der ehemalige Aktivist der Studentenbewegung „Students for a Democratic Society“ und Rabbiner Michael Lerner kritisierte die „Democrats“ unlängst, viele progressive Gläubige hätten sich aufgrund der „Religionsfeindlichkeit“ der Partei von der Politik abgewandt. Er organisiert seit 2004 Netzwerke zwischen progressiven Gläubigen aller Religionen. Tatsächlich ist die religiöse Linke keine neue Erscheinung in den USA: Latein- und Afroamerikanische Gemeinden, Friedensaktivisten, Umweltschützer und Bürgerrechtler hatten immer schon politische Ziele, die sie auch mit ihrem Glauben begründeten. Statt gegen Abtreibung, „Homo-Ehe“, Evolutionstheorie und den Verfall der Werte zogen sie gegen Armut, Krieg, Rassentrennung und Umweltverschmutzung. Laut Studien der „University of Akron“ lassen sich 27 % der US-Bevölkerung der religiösen Linken zuordnen – kleiner als die religiöse Rechte mit 38 %, aber größer als die „Weltlichen“ mit nur 21 %. Auch ist der Organisationsgrad der religiösen Linken viel kleiner als der der Rechten, was in „strukturellen Barrieren“ begründet liegt: Ihr Spektrum überschreitet nicht nur konfessionelle Grenzen (Katholiken und Protestanten, Freikirchen), sondern auch die der Religionen (Christen, Juden und Muslime). </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Die Mobilisierung einer „religiös linken“ Wählerklientel für die „Democrats“ steht erst am Anfang. Die Zeichen sind jedoch vielversprechend – nicht zuletzt wegen der gegenwärtigen Führungsschwäche der „Republicans“, die bislang nicht einmal einen (aus ihrer Sicht) überzeugenden Präsidentschaftskandidaten präsentieren können. Bleibt zu hoffen, das die Ära der unsäglichen Neocons 2008 endlich zu Ende geht. Für dieses Ziel würden wohl viele, selbst „weltliche“ Linke anfangen, zu beten.<span>  </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';">Quellen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><u><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=2106">Josef Braml: „Die religiöse Rechte in den USA“ (2005; pdf-Dokument)</a></span></u></p>
<p class="MsoNormal"><u><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://freedomwatch.blog.de/2007/04/09/rudy_und_die_family_values~2059576">Freedomwatch-Blog (09/04/07)</a></span></u></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"></span><u><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://www.csmonitor.com/2007/0606/p01s02-uspo.html?page=2">The Christian Science Monitor: Can the religious left sway the &#8216;08 race? By Linda Feldmann (06/06/07)</a></span></u></p>
<p class="MsoNormal"><u><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,419376,00.html">Spiegel Online (04/06/07)</a></span></u></p>
<p class="MsoNormal"><u><span style="font-size:10pt;font-family:'ITC Bookman Light';"><a href="http://locustsandhoney.blogspot.com/2006/05/jim-winkler-calls-for-president-bushs.html">Locusts &#38; Honey – Blog (23/05/06)</a></span></u></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sind wir schon oder werden wir noch islamisiert? Willkommen in der Matrix neurechter „Islamkritiker“]]></title>
<link>http://novaexpress.wordpress.com/2007/07/22/sind-wir-schon-oder-werden-wir-noch-islamisiert-willkommen-in-der-matrix-neurechter-%e2%80%9eislamkritiker%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 09:55:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>red.cloud</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der Welt des religiös-rechten Flügels in den USA befinde sich die westliche Zivilisation im Kampf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In der Welt des religiös-rechten Flügels in den USA befinde sich die westliche Zivilisation im Kampf mit <i>islamofaschistischen </i>Jihadisten, <a href="http://www.dialoginternational.com/dialog_international/2007/07/islamofascistna.html"><u>schreibt David V. im Blog Dialog International</u></a>, und: Für Europa aka <i>Eurabia</i> wähnen sie diese Schlacht bereits verloren – aufgrund der <i>Appeasement</i>politik des multikulturellen, gottlosen Europas gegenüber muslimischen Extremisten. Nur die militärische Stärke der USA stehe dem globalen Kalifatsstaat noch im Wege. Für die religiös Rechten sei es kontinuierlich <i>München 1938</i> und das Land drohe, den Terroristen anheimzufallen, es sei denn, man beginne unverzüglich, den Iran zu bombardieren. Diese könne man wieder und wieder in US-Talkradios hören…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Eine erschreckende Vorstellung, nicht wahr. Während vorsichtige Mahner wie <a href="http://www.henryk-broder.de/startseite/startseite.html"><u>Henryk M. Broder</u></a>, <a href="http://www.ulfkotte.de/19.html"><u>Udo Ulfkotte</u></a> sowie </span><a href="http://islamwatch.de/islamkritik"><u><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">di</span></u></a><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">-<a href="http://myblog.de/parteigruendung"><u>ver</u></a>-<u>se</u> <a href="http://www.politicallyincorrect.de/"><u>Web</u></a>-<a href="http://myblog.de/kewil"><u>logs</u></a> </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> uns noch, nun, vorsichtig mahnen, könnte es auch sein, dass es längst zu spät ist: Wir wurden bereits taqiyya-isiert (geschickt angelogen), da’wa-isiert (missioniert), jihad-isiert (unterworfen, wenn auch nicht unbedingt gewaltsam – das hätten wir bestimmt gemerkt) und somit islamisiert und scharia-isiert und leben in Eurabien. Die Frage stellt sich nun: Wie konnte es soweit kommen? <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bat_Ye%27or"><u>Bat Ye’or</u></a>, britische Historikerin und Buchautorin (Eurabia: The Euro-Arab Axis, Islam and Dhimmitude: Where Civilizations Collide, The Decline of Eastern Christianity: From Jihad to Dhimmitude, The Dhimmi: Jews and Christians Under Islam) bietet uns folgende, erklärende Hypothese an:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Auf Betreiben Frankreichs unterstützten die Europäer Jassir Arafat, den Paten des modernen Terrorismus, jahrzehntelang und sah in ihm seinen Freiheitshelden. Nach der Ölkrise 1973 schuf die Europäische Gemeinschaft (EG) den Euro-Arabischen Dialog mit den Ländern der Arabischen Liga. Das Geschäft lautete: Die EG betrieb von nun an eine anti-israelische Politik im Austausch gegen weitreichende kommerzielle Zugeständnisse. Für die Arabische Liga hatte der Euro-Arabische Dialog die Zusatzfunktion, Europa in die islamische Einfluss-Sphäre zu bringen und die traditionelle trans-atlantische Solidarität zu brechen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Im Laufe der Jahre entwickelte die euro-arabische Kollaboration auf allen Ebenen weiter: politisch, ökonomisch, religiös, in Bildung, Presse, Telekommunikation… bis sie schließlich zu einem Kanal für die arabische Zuwanderung nach Europa wurde. Inklusive kamen Anti-Amerikanismus, Judeophobie sowie ein genereller Hass auf den Westen nach Europa, begründet in einer arabischen Pseudo-Kultur. Diese Symbiose Europas mit der arabischen Welt ist der Grund für Europas erbarmungslos anti-israelische Politik und den Anti-Amerikanismus. Darüber hinaus bildete der Euro-Arabische Dialog das Vehikel für die Propaganda der PLO und die Mauscheleien zu deren internationaler Anerkennung. Durch das labyrinthische System des Euro-Arabischen Dialogs (EAD) wurde Israels Delegitimierung innerhalb Europas und international geplant. Den Befehlen von höchsten politischen, religiösen und akademischen Stellen folgend, griff das Räderwerk der multiplen Kommissionen des EADs ineinander und stiess durch die Medien, Universitäten und verschiedenste kulturelle Einrichtungen eine umfassende Diffamierung Israels an. </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Frankreich, Belgien und Luxemburg waren die Hauptagenten des EAD.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Strategisch gesehen war die Euro-Arabische Kollaboration ein politisches Instrument für den Anti-Amerikanismus in Europa, zur Teilung und Schwächung der beiden Kontinente durch Anfeindungung und permanente Verleumdung der amerikanischen Nahostpolitik. Überschwemmt von der Welle des arabischen kulturellen und religiösen Expansionismus, enthalten in den kulturellen Aktivitäten des Euro-Arabischen Dialogs (EAD), übernahmen die Europäer die arabisch-islamische Version der Geschichte. Das Schweigen der Politiker und Intellektuellen, die Eurabia schufen, gegenüber den Wellen antisemitischer Attacken, ist nur die Spitze des aufkommenden Eisbergs einer globalen Politik. Europas pathologische Obsession mit dem Nahostkonflikt verschleiert darüber hinaus die Verfolgung und Versklavung christlicher u. a. Minderheiten in muslimischen Ländern sowie Millionen Jihad-Opfern der Kriege in Afrika und Asien. Die Brüche zwischen Europa und Amerika zeigen die Divergenzen zwischen der Wahl der Freiheit und der Straße nach München, auf der die Europäische Union fortwährend nach arabisch-islamischen Melodien tänzelt, jetzt genannt „(israelische) Besatzung“, „Frieden und Gerechtigkeit“, „Rechte (palästinensischer) Flüchtlinge“…</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">[Anmerkung: Der Artikel <a href="http://www.nationalreview.com/comment/comment-yeor100902.asp"><u>„Eurabia: The Road to Munich“ aus: National Rewiew online </u></a></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"></span><u><a href="http://www.nationalreview.com/comment/comment-yeor100902.asp"><u>(09. Nov. 02)</u></a></u><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> wurde wörtlich </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">übersetzt,</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> aber nur auszugsweise und teilweise zusammengefasst wiedergegeben, da der Übersetzer der ständigen Wiederholungen Frau Ye’ors müde wurde.]</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/matrix05.jpg" title="matrix05.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/matrix05.jpg" title="matrix05.jpg"><img src="http://novaexpress.wordpress.com/files/2007/07/matrix05.thumbnail.jpg" alt="matrix05.jpg" height="142" width="184" /></a></p>
<p align="center"><i>Die Matrix aus &#8220;Matrix Reloaded&#8221;: Ein geheimer Hinweis an &#8220;Eurabia&#8221;? (<a href="http://www.brand-xfilms.de/Filmkritiken/Matrix__Reloaded/body_matrix__reloaded.html">Quelle</a>)</i></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Und? Nichts gemerkt von all diesen einschneidenden Entwicklungen? Willkommen in der Eurab-Matrix: Jaah, es ist längst zu spät, werte Mit-Dhimmis, Gutmenschen, Islamversteher und Linksfaschisten. Die Welle islamischer Kulturbereicherung ist über unseren Köpfen zusammengeschlagen und wir haben es – größtenteils – nicht einmal gemerkt. Unsere politischen Führungseliten haben uns verraten. Die gleichgeschalteten Dhimmi-Mainstreammedien gaukeln uns eine Welt vor, die es längst nicht mehr gibt. Wir meinen, nach wie vor in der freien westlichen Welt zu leben, Entscheidungsfreiheit, Wahlrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu haben… aber in Wirklichkeit führt die Welt um uns herum ein absurdes Theater auf, mit dem Zweck uns zu täuschen: unsere Kanzlerin: ein arabischer Kalif, zum Zwecke der Taqiyya-isierung umoperiert… die freizügig gekleideten Mädchen auf der Straße: in der Matrix alles Burkha-Trägerinnen… die Kirchen: geschickt getarnte Moscheen… Clubs, Kneipen, Kinos, Theater: vorläufige Zugeständnisse an den verderbten westlichen Lebensstil… <span> </span>Universitäten: Gehirnwaschfabriken der Euroislam-Verschwörung… Und wenn Sie genau hinsehen, dann merken Sie es doch auch: An der Ecke in der Dönerbude steht der Moslem und beobachtet Sie… und reibt sich die Hände. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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