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	<title>kulturforderung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kulturforderung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kulturforderung"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:45:16 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Kulturförderungen in Österreich (Update)]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/11/17/kulturforderungen-in-osterreich-update/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:35:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor mehr als zweieinhalb Jahren habe ich in einem Beitrag die Fördermöglichkeiten für den Kunst- und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor mehr als zweieinhalb Jahren habe ich in einem Beitrag die <a title="Förderungen in Österreich" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/03/07/forderungen-in-osterreich/" target="_blank">Fördermöglichkeiten für den Kunst- und Kulturbereich in Österreich</a> auf Bundes- und Landesebene zusammengefasst. Zeit, diese Infos zu überarbeiten und die Links zu aktualisieren.</p>
<p>Wer auf der Bundesebene um Förderungen ansuchen möchte, startet am besten auf der Website des <a title="bm:ukk" href="http://www.bmukk.gv.at" target="_blank">Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur</a>. In diesem Ministerium ist die <a title="Kunstsektion" href="http://www.bmukk.gv.at/kunst/index.xml" target="_blank">Kunstsektion</a> angesiedelt, über die zahlreiche Förderungen vergeben werden. Im <a title="Förderungskatalog" href="http://www.bmukk.gv.at/kunst/foerderungen/index.xml" target="_blank">Förderungskatalog</a> sind dort alle Programme und Maßnahmen aufgelistet.</p>
<p>Wichtig: Förderungen im Bereich der Museen sind in der <a title="Kultursektion" href="http://www.bmukk.gv.at/kultur/index.xml" target="_blank">Kultursektion</a> angesiedelt, Infos dazu gibt es <a title="Museumsförderung" href="http://www.bmukk.gv.at/kultur/museen_foerd.xml" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Weiterhin im <a title="Außenministerium" href="http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium.html" target="_blank">Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten</a> oder kurz gesagt im Außenministerium ist die <a title="Auslandskultur" href="http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/auslandskultur.html" target="_blank">Auslandskultur</a> zu finden. Interessant ist hier der <a title="Aktionsplan" href="http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/auslandskultur/auslandskulturkonzept/aktionsplan.html" target="_blank">Aktionsplan</a>, in dem es heißt, dass das operative Budget mittelfristig erhöht werden soll. Standardisierte Antragsverfahren gibt es dort nicht.</p>
<p>Zu den Bundesländern:</p>
<ul>
<li>Im Burgenland ist alles beim Alten geblieben. Über die Einstiegsseite <a title="burgenland.at" href="http://www.burgenland.at/" target="_blank">burgenland.at</a> gelangen Sie zum Bereich der <a title="Kulturförderungen" href="http://www.burgenland.at/kultur/kulturfoerderungen/265" target="_blank">Kulturförderungen</a>, in dem Sie alle relevanten Informationen inkl. <a title="Antragsformular" href="http://www.burgenland.at/media/file/247_Foerderungsansuchen_Kultur.pdf" target="_blank">Antragsformular</a> finden.</li>
<li>Sind Sie in Kärnten auf der Suche nach Informationen zum Thema Kulturförderungen, dann steigen Sie am besten über diese <a title="Kulturveranstaltungen und Kulturförderungen" href="http://www.ktn.gv.at/42109_DE-ktn.gv.at-THEMEN?thema=6" target="_blank">Seite</a> ein. Von dort geht es dann weiter zum <a title="Kultur Channel Kärnten" href="http://www.kulturchannel.at/" target="_blank">Kultur Channel Kärnten</a>, der ein eigenes Untermenü <a title="Förderungen" href="http://www.kulturchannel.at/?siid=32&#38;pagetype=main" target="_blank">Förderungen</a> enthält.</li>
<li>In Niederösterreich stimmen die alten Links nicht mehr. Über das <a title="Portal Niederösterreich" href="http://www.noe.gv.at/" target="_blank">Portal Niederösterreich</a> gelangen Sie zum Ressort <a title="Kunst &#38; Kultur" href="http://www.noe.gv.at/Kultur-Freizeit/Kunst-Kultur.html" target="_blank">Kunst &#38; Kultur</a>, wo Sie sich dann spartenspezifisch über Fördermöglichkeiten informieren können (rechte Menüleiste).</li>
<li>Alles gleich geblieben ist in Oberösterreich: Über das <a title="Land Oberösterreich" href="http://www.land-oberoesterreich.gv.at/" target="_blank">Portal</a> des Bundeslandes gelangen Sie zur <a title="Kultur Oberösterreich" href="http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-3DCFCFC3-A4BBC01C/ooe/hs.xsl/145_DEU_HTML.htm" target="_blank">Kultur</a> und zum Thema <a title="Kulturförderungen Oberösterreich" href="http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-3DCFCFC3-A4BBC01C/ooe/hs.xsl/32554_DEU_HTML.htm" target="_blank">Förderungen</a>.</li>
<li>Auch in Salzburg hat sich nichts verändert: Das Land Salzburg ist über <a title="Land Salzburg" href="http://www.salzburg.gv.at/" target="_blank">salzburg.gv.at</a> zu erreichen, von wo aus Sie zum Bereich <a title="Kultur Salzburg" href="http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur.htm" target="_blank">Kultur</a> und zu den <a title="Kulturförderungen Salzburg" href="http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur/servicerecht/foerderung.htm" target="_blank">Förderinformationen</a> kommen.</li>
<li>In der Steiermark gelangen Sie über die <a title="Portal Steiermark" href="http://www.steiermark.at/" target="_blank">Portalseite</a> zum <a title="Kultur Steiermark" href="http://www.kultur.steiermark.at/cms/ziel/1836661/DE/" target="_blank">Kunst- und Kulturbereich</a> und den Informationsseiten zum Thema <a title="Kulturförderungen" href="http://www.kultur.steiermark.at/cms/ziel/2168329/DE/" target="_blank">Kulturförderungen</a>.</li>
<li>Auch Tirol verfügt über eine eigene <a title="Portal Tirol" href="http://www.tirol.gv.at/" target="_blank">Portalseite</a>, über die man zur Unterseite <a title="Tirol Kultur" href="http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/" target="_blank">Kultur</a> und den <a title="Kulturförderungen" href="http://www.tirol.gv.at/buerger/kultur/kulturfoerderungen/" target="_blank">Informationen zum Thema Förderungen</a> gelangt.</li>
<li>In Vorarlberg: <a title="Land Vorarlberg" href="http://www.vorarlberg.at/" target="_blank">Portal</a>; <a title="Vorarlberg Kultur" href="http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/tourismus_kultur/kultur/kultur/start.htm" target="_blank">Überblick Kunst &#38; Kultur</a>; <a title="Übersicht Förderungen" href="http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/tourismus_kultur/kultur/kultur/foerderungen/uebersichtfoerderungen.htm" target="_blank">Infos über Förderungen</a></li>
<li>Und zum Abschluss Wien, wo die alten Links gelten: <a title="wien.at" href="http://www.wien.gv.at/" target="_blank">Portal</a>; <a title="Wien Kunst &#38; Kultur" href="http://www.wien.gv.at/index/kultur.htm" target="_blank">Kunst &#38; Kultur</a>; <a title="Förderungen" href="http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/index.html" target="_blank">Infos über Fördermöglichkeiten</a></li>
</ul>
<p>Auch hier gilt: wenn Sie einen toten Link entdecken, informieren Sie mich bitte. Entweder per Email oder einfach in einem kurzen Kommentar.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbstserie: Worüber man in der Schweiz sprechen sollte. Teil 3: Sport- und Kulturförderung. ]]></title>
<link>http://philippe-wampfler.com/2009/10/20/herbstserie-woruber-man-in-der-schweiz-sprechen-sollte-teil-3-sport-und-kulturforderung/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:54:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>phwampfler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn man Künstlern oder Kulturschaffenden, Sportlern oder Trainern zuhört, dann hat man damit zu rec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn man Künstlern oder Kulturschaffenden, Sportlern oder Trainern zuhört, dann hat man damit zu rechnen, dass sich die betreffenden bald über zu wenig staatliche Förderung für ihr spezifisches Betätigungsfeld beklagen, oder die Verteilung als ungerecht charakterisieren (natürlich zu ihren Ungunsten).</p>
<p>Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen:</p>
<ol>
<li>Es stehen zu wenig Mittel für Sport- und Kulturförderung bereit.</li>
<li>Die Verteilprozesse der Mittel sind problematisch.</li>
</ol>
<p>Bevor auf diese beiden Schlüsse eingegangen werden soll, kann man sich zunächst grundsätzlich die Frage stellen, warum es Aufgabe des Staates sein soll, mittels Steuergeldern Sport und Kultur zu fördern. Diese Frage wird in meiner Wahrnehmung meist in kulturellen Kontexten diskutiert, und zwar ungefähr so: »Kulturinstitution X erhält jährlich Betrag Y, obwohl nur Z Zuschauer sie besucht haben.«</p>
<p>Das führt zum Paradox der Kulturförderung: Sollen Angebote unterstützt werden, welche einen gewissen kommerziellen Erfolg haben (und deshalb nicht so auf die Unterstützung angewiesen sind), oder eben gerade solche, die keinen kommerziellen Erfolg haben (dann aber gefördert werden und ein kleines Publikum ansprechen)? Damit wären wir beim Punkt 2.: Bei den Verteilprozessen.</p>
<p>Warum ein demokratischer Staat Kultur fördern soll, kann man leicht beantworten: Sie ermöglicht eine differenzierte Meinungsbildung.</p>
<p>Bei der Sportförderung ist ein anderes Paradox zu beobachten: Sportförderung, würde man denken, sollte der Gesundheit der Sporttreibenden dienen; also dem Breitensport. Tatsächlich werden aber große Teile der Mittel für Förderung von Spitzensportprogrammen eingesetzt. Abgesehen von einer Vorbildwirkung für die Breite, welche aber nur Trends von der einen Sportart hin zu einer anderen begründet, ist nicht einsichtig, was an Spitzensport gut sein soll. Nur ein Beispiel: Ariella Kaeslin ist mit 22 Jahren eine täglich leidende Frau &#8211; aber Vizeweltmeisterin.</p>
<p>Ein weiteres Problem scheint die Unübersichtlichkeit der verschiedenen Förderstellen sein: Sowohl die Vielzahl der fördernden Institutionen als auch die unterschiedlichen geographischen Zuständigkeitsbereiche (Kantone, Gemeinden etc.) lassen bei der Förderung keine Linie erkennen. Der Vorteil ist andererseits, dass auch auf lokaler Ebene Projekte mit wenig Mitteln gefördert werden können.</p>
<p>Eine Lösung bzw. einen Vorschlag zu finden, in welche Richtung am die Förderung durchdenken könnte, ist nicht ganz einfach. Dennoch präsentiere ich einen, der auch gewisse Schwächen haben mag: Es orientiert sich an der Tatsache, dass ich zwar bei einem Theaterbesuch 40 Franken zahle, der Besuch tatsächlich aber vielleicht 100 Franken oder mehr kostet, mir aber die Beiträge der Kulturförderung nicht deutlich werden (genau so wenig bei einem Fussballmatch oder einem Schweizer Film, der im Kino läuft).</p>
<p>Würde man nun einen großen Teil der Sport- und Kulturförderung direkt den Bewohnern der Schweiz überlassen, könnte man in diesem Bereich mehr Transparenz schaffen &#8211; und es vermeiden, dass Gremien solche Entscheide fällen müsste. Wie könnte das gehen? Jede gemeldete Bewohnerin und jeder Bewohner der Schweiz erhält eine Kreditkarte für Kultur und Sport mit zwei separaten Guthaben (entweder in Franken oder in Punkten); unter Umständen mit unterschiedlichen Guthaben je nach Wohnort (-kanton) und Altersgruppe (Kinder, Erwachsene, Senioren). Jeder kulturelle Betrieb und jeder im sportlichen Bereich tätigen Betrieb kann &#8211; sofern er gewisse Auflagen erfüllt &#8211; solche Guthaben einfordern; zusätzlich zu einem Eintrittspreis, also etwa: Ich zahle im Hallenbad 5 Franken Eintrittspreis und müsste zusätzlich 5 Franken Sportguthaben springen lassen (die könnte ich aber eventuell auch aus eigenem Sack bezahlen, wenn ich das wollte), könnte aber die 5 Franken auch dem FcZ für seine Juniorenausbildung spenden, oder Ariella Kaeslin. Meine 10 Franken Kulturguthaben kann ich entweder beim nächsten Schweizer Film an den Eintritt dranbezahlen, oder im Schauspielhaus verwenden oder auch beim Konzert der Blasmusik meiner Gemeinde, wenn ich das wollte. Das Problem, dass gewisse Institutionen verhältnismäßig viel mehr Geld brauchen als andere, müsste dann halt durch einsichtige Personen gelöst werden, welche diesen Institutionen viel mehr Geld überlassen als anderen (die z.B. ihr ganzes Kulturguthaben einer Institution spenden); bzw. könnten unter Umständen gewisse Betriebe auf Eintritte ganz verzichten und dafür eine Art Spezialförderung erhalten. Ebenso müssten große Projekte von überregionaler Bedeutung wohl dennoch mit Steuergeldern finanziert werden.</p>
<p>Das nur ein Vorschlag &#8211; der unter Umständen mehr Probleme auflöst, als dass er löst. Und die Diskussion ist natürlich eröffnet…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unser Vorschlag zum Bürgerhaushalt 2010 wird zur Abstimmung stehen!]]></title>
<link>http://bildungstadtschloss.wordpress.com/2009/07/31/unser-vorschlag-zum-burgerhaushalt-2010-wird-zur-abstimmung-stehen/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 08:37:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>bildungstadtschloss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern erhielten wir ein Schreiben von der Stadtverwaltung, unser Vorschlag zum Bürgerhaushalt 2010]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gestern erhielten wir ein Schreiben von der Stadtverwaltung, unser Vorschlag zum Bürgerhaushalt 2010]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unser Vorschlag zum Bürgerhaushalt!]]></title>
<link>http://bildungstadtschloss.wordpress.com/2009/07/23/unser-vorschlag-zum-burgerhaushalt/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 13:25:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>bildungstadtschloss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vorschlag Nr. 29 von bildung (1) Herkunft: Internetvorschläge Beteiligungsgegenstand: Kulturförderun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vorschlag Nr. 29 von bildung (1) Herkunft: Internetvorschläge Beteiligungsgegenstand: Kulturförderun]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturelle Zusammenarbeit mit 79 ACP-Staaten]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/06/10/kulturelle-zusammenarbeit-mit-79-acp-staaten/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 07:25:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/06/10/kulturelle-zusammenarbeit-mit-79-acp-staaten/</guid>
<description><![CDATA[Viele Kultureinrichtungen sind mittlerweile auf den Geschmack gekommen und realisieren Projekte geme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.acpcultures.eu/?lang=uk&#38;page=index"><img class="alignnone size-full wp-image-3300" title="EU_ACP" src="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2009/06/eu_acp.jpg" alt="EU_ACP" width="300" height="137" /></a></p>
<p>Viele Kultureinrichtungen sind mittlerweile auf den Geschmack gekommen und realisieren Projekte gemeinsam mit Partnern aus europäischen Ländern. Dank der EU gibt es dafür ja auch entsprechende Fördermittel. Wer seine Partner außerhalb der europäischen Grenzen sucht, für den wird es schon etwas schwieriger. Aber immerhin gibt es noch die Möglichkeit, Vorhaben in sogenannten <a title="Cooperation Projects with Third Countries" href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/programme/strands1_en.php#4" target="_blank">Drittländern</a> durchzuführen. Jedes Jahr legt die EU fest, für welche Länder der jeweilige Call gilt.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es aber noch eine weitere Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit den ACP-Staaten. Hinter diesem Kürzel ACP verbergen sich 79 Länder, die dem afrikanischen, karibischen und pazifischen Raum zuzuordnen sind. Während die Informationen darüber früher schwer zu finden waren, gibt es mittlerweile eine sehr übersichtlich aufbereitete <a title="EU-ACP SUPPORT PROGRAMME" href="http://www.acpcultures.eu/?lang=uk&#38;page=index" target="_blank">Homepage</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;THE EU-ACP SUPPORT PROGRAMME TO CULTURAL INDUSTRIES IN ACP countries is funded by the European Commission, managed and implemented by the Secretariat of the African, Caribbean and Pacific Group of States (ACP). It is open to the 79 African, Caribbean and Pacific (ACP) Group of States and the European Union Member States that are signatories to the 9th European Development Fund (EDF)&#8221;,</p></blockquote>
<p>heißt es dort auf der Startseite. Grundsätzlich geht es darum, den kulturellen Sektor in diesen Ländern zu stärken. Dafür stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, über die es auf der Website ausführliche Informationen gibt. Wer so richtig international arbeiten möchte oder das bereits tut, sollte sich die Seite mal genauer anschauen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bollwerk gegen das Fremde oder Brücke zum Fremden?]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/03/31/bollwerk-gegen-das-fremde-oder-brucke-zum-fremden/</link>
<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 07:33:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/03/31/bollwerk-gegen-das-fremde-oder-brucke-zum-fremden/</guid>
<description><![CDATA[Gestern ist Aleida Assmann mit dem Paul-Watzlawick-Ehrenring ausgezeichnet worden. Anlässlich ihres ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern ist <a title="Wikipedia: Aleida Assmann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aleida_Assmann" target="_blank">Aleida Assmann</a> mit dem <a title="Wikipedia: Paul Watzlawick" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick" target="_blank">Paul-Watzlawick</a>-Ehrenring ausgezeichnet worden. Anlässlich ihres Aufenthaltes in Wien gab sie dem Standard ein <a title="Interview Aleida Assmann" href="http://derstandard.at/?id=1237228556391" target="_blank">Interview</a>, in dem sie vor dem Hintergrund eines möglichen EU-Beitritts der Türkei nach den Grenzen der Idee Europas bzw. einer europäischen Erinnerungskultur gefragt wurde.</p>
<p>Die Außengrenze Europas gegenüber der Türkei könne man aus zwei verschiedenen Perspektiven sehen, so Assmann:</p>
<blockquote><p>&#8220;als Bollwerk gegen das Fremde oder als Brücke zum Fremden&#8221;.</p></blockquote>
<p>Im Sinne von Innovation und Weiterentwicklung ist die Antwort klar, <a title="Kulturmanagement und Innovation: Gehört das zusammen?" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/07/27/kulturmanagement-und-innovation-gehort-das-zusammen/" target="_blank">meine Antwort dazu kennen Sie ja</a>. Aleida Assmann tendiert in die gleiche Richtung. Nun kann man darüber reden, dass es darum gehe, Brücken zu schlagen. Man kann aber auch etwas dafür tun, zum Beispiel künstlerische Kooperationsprojekte entwickeln und realisieren.</p>
<p>Da trifft es sich gut, dass die EU solche Aktivitäten finanziell unterstützt. Derzeit läuft ein Call, mit dem Brüssel <a title="Die EU fördert lokale kulturelle Aktivitäten in acht Nicht-EU-Ländern" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/03/05/die-eu-fordert-lokale-kulturelle-aktivitaten-in-acht-nicht-eu-landern/" target="_blank">lokale  kulturelle Projekte in acht Nicht-EU-Ländern</a> fördert, Einreichfrist ist der 1. Mai. Und dann gibt es seit kurzem noch eine Pilotaktion, in der es um die Mobilität von KünstlerInnen und Kulturschaffenden geht, wobei unter &#8220;Kulturschaffenden&#8221; auch Fachleute, Kulturmanager, Produzenten, Organisatoren, Wissenschaftler, Journalisten und Vermittler aus dem Kulturbereich gemeint sind, wie es auf der Website des österreichischen <a title="Pilotprojekte für die Mobilität von KünstlerInnen, Ausschreibung EAC/09/2009" href="http://www.ccp-austria.at/view.php?id=182" target="_blank">Cultural Contact Point</a> heißt. Es geht darum, die kulturelle Vielfalt zu fördern und das vor allem durch eine erhöhte Mobilität. Die kostet in der Regel etwa und genau dafür gibt es nun Geldmittel aus den Brüsseler Fördertöpfen.</p>
<p>Die Antragsunterlagen finden Sie <a title="Antragsunterlagen Pilotaktion" href="http://ec.europa.eu/culture/calls-for-proposals/call1440_de.htm" target="_blank">hier</a>, sie ähneln übrigens denen des ganz normalen Kulturförderprogramms. Einreichfrist ist der 15. Mai. Schauen Sie sich die <a title="Ausschreibung Pilotaktion Mobilität" href="http://ec.europa.eu/culture/calls-for-proposals/doc/avis_2009_00066_de.doc" target="_blank">Ausschreibung</a> mal an, vielleicht ist das ja was für Sie?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die EU fördert lokale kulturelle Aktivitäten in acht Nicht-EU-Ländern]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/03/05/die-eu-fordert-lokale-kulturelle-aktivitaten-in-acht-nicht-eu-landern/</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 07:30:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/03/05/die-eu-fordert-lokale-kulturelle-aktivitaten-in-acht-nicht-eu-landern/</guid>
<description><![CDATA[Gerade habe ich den aktuellen Newsletter des deutschen Cultural Contact Point gelesen und fand dort ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gerade habe ich den aktuellen Newsletter des deutschen <a title="CCP Deutschland" href="http://www.ccp-deutschland.de/" target="_blank">Cultural Contact Point</a> gelesen und fand dort den Hinweis, dass die EU lokale kulturelle Aktivitäten unterstützt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der aktuelle Aufruf der EU unterstützt kulturelle Projekte, die zur Förderung des kulturellen Dialogs und zum Austausch und zur Zusammenarbeit in der Mittelmeerregion beitragen. Teilnahmeberechtigt sind zivilgesellschaftliche Organisationen, Institutionen des öffentlichen und privaten Sektors, lokale Behörden, Kulturzentren und internationale Organisationen mit Sitz in Ägypten. Die Aktivitäten müssen in Ägypten stattfinden. Der Antrag muss bei der Delegation der Europäischen Kommission in Kairo eingereicht werden, die auch Ansprechpartner für Rückfragen ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich hatte schon im <a title="2009 fördert die EU Kunst- und Kulturprojekte mit acht Ländern" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/12/04/2009-fordert-die-eu-kunst-und-kulturprojekte-mit-acht-landern/" target="_blank">Dezember</a> daraufhingewiesen, dass dieses Jahr Aktivitäten in insgesamt acht verschiedenen Ländern unterstützt werden, neben Ägypten noch in Armenien, Georgien, Jordanien, Moldavien, den Palästinensergebieten, Tunesien und Weissrussland.</p>
<p>In meinen Augen ist dieses Drittstaatenprogramm besonders interessant, gibt es einem doch die Möglichkeit, für Vorhaben Unterstützung zu bekommen, für die es in der Regel nur wenig bzw. gar kein Geld gibt. Und dass mittlerweile Projekte in acht verschiedenen Ländern möglich sind, steigert die Atttraktivität des Programms noch.</p>
<p>Kurz zu den Zahlen: die Fördersumme liegt zwischen 50.000 und 200.000 Euro, wobei dieser Betrag maximal 50% des Gesamtbudgets ausmachen darf. Die Projekte können eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren haben und mindestens 50% der Aktivitäten müssen in einem der oben angeführten Drittländer stattfinden. Neben einer Organisation vor Ort sehen die Richtlinien die Beteiligung von drei Organisationen aus drei verschiedenen EU-Staaten vor.</p>
<p>Die Antragsformulare und alle weiteren Infos finden Sie auf der <a title="EU-Kulturförderprogramm, Aktionsbereich 1.3." href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/guide/strand_1_3/funding_en.htm" target="_blank">Website</a> der für die Betreuung des Programms zuständigen Exekutivagentur. Die Einreichfrist endet am 1.5.2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Finanzkrise: das Ende der öffentlichen Kulturförderung?]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/01/25/die-finanzkrise-das-ende-der-offentlichen-kulturforderung/</link>
<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 08:00:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/01/25/die-finanzkrise-das-ende-der-offentlichen-kulturforderung/</guid>
<description><![CDATA[© Conny T.; Pixelio Bis jetzt hieß es ja immer, die Finanzkrise würde bei uns keine Auswirkungen auf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-medium wp-image-2213" title="Untergang" src="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2009/01/untergang.jpg?w=300" alt="Untergang" width="300" height="225" /><br />
<span style="font-size:xx-small;">© Conny T.; <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio</a></span></p>
<p>Bis jetzt hieß es ja immer, die Finanzkrise würde bei uns keine Auswirkungen auf den Kunst- und Kulturbereich haben, weil es vor allem der Staat sei, der diesen Bereich finanziere und für den Erhalt und Fortbestand der Kulturbetriebe sorge. Klang das anfangs noch sehr zuversichtlich, ist der Grundtenor der Meldungen heute schon ein etwas anderer. <a title="Weniger Ausstellungen wegen Finanzkrise" href="http://wien.orf.at/stories/327664/" target="_blank">In der Albertina werde es wegen der Finanzkrise weniger Ausstellungen geben</a>, in den nächsten vier Jahren müsse das Museum 12 Mio. Euro einsparen, so z.B. Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder.</p>
<p>Und das <a title="Da Ponte Institut" href="http://www.daponte.at/" target="_blank">Da Ponte Institut</a> hat gleich ganz zusperren und <a title="Der Glamour ist vorbei" href="http://www.kurier.at/kultur/285940.php" target="_blank">Konkurs anmelden</a> müssen. Das sind jetzt nur zwei Beispiele aus Wien, woanders wird es nicht besser aussehen, vermute ich. Wird es also das von <a title="The shape of things to come" href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/jan/05/clay-shirky-future-newspapers-digital-media" target="_blank">Clay Shirky</a> prophezeite Blutbad geben? Vielleicht liege ich gar nicht so falsch mit meiner Behauptung, <a title="the loss of professional control will be bad for many of society’s core institutions" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/01/20/the-loss-of-professional-control-will-be-bad-for-many-of-societys-core-institutions/" target="_blank">dass das öffentliche Fördersystem obsolet werden könnte</a>?</p>
<p>Zwei Beobachtungen: als ich diese Woche die erste <a title="SocialBar Wien" href="http://www.socialbar.de/wiki/2009_01_20_wien" target="_blank">SocialBar</a> hier in Wien besucht habe, ging es unter anderem um das Thema Social Entrepreneur. Bei den NPO ruft das Thema Widerstände hervor, denn die Organisationen fürchten, dass sich mit dem Aufkommen der Social Entrepreneurs der Staat aus seiner Verantwortung zurückziehen könnte. Ich kann das Argument verstehen, allerdings hat der Staat die NPO schon ohne Social Entrepreneurs in den letzten Jahren mit immer weniger Geldmitteln ausgestattet. Kann man darauf also bauen?</p>
<p>Angesichts der enormen Geldsummen, die in verschiedene Wirtschaftsbranchen gepumpt werden, werden immer wieder mal Vergleiche angestellt, was man mit einem Bruchteil dieser Summen im NPO-Bereich (da schließe ich den Kunst- und Kulturbereich mit ein) alles bewirken könnte. Auch Educult-Geschäftsführer Michael Wimmer macht in einem <a title="Die Kultur und die Krise" href="http://educult.twoday.net/stories/5448814/" target="_blank">Blogbeitrag</a> einen Vorschlag, der in eben diese Richtung zielt, womit ich bei meinem zweiten Punkt bin. Er möchte 1% der Summe, die Österreich für seine beiden aktuellen Konjunkturpakete ausgibt, zusätzlich für den Kunst- und Kulturbereich haben. Bei 5,7 Mia. Euro wären das immerhin 57 Mio. Euro.</p>
<p>Diese Forderungen sind in meinen Augen unrealistisch, denn die bis jetzt vereinbarten Konjunkturpakete werden nicht die letzten sein. Zuviel ist in den letzten Jahrzehnten auf Sand gebaut worden und die Löcher, die es zu stopfen gilt, sind noch nicht einmal alle bekannt. Überspitzt formuliert wird sich das Rad noch so lange nach unten drehen, bis jedem Kredit ein realer Gegenwert gegenübersteht.</p>
<p>Die Frage ist nun, ob sich dieses System jemals wieder erholen kann? Fredmund Malik verneint dies. In einem Interview für die FAZ spricht er von der &#8220;größte(n) Systemtransformation der Geschichte&#8221;, einer Krise, die &#8220;<a title="Mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen" href="http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc~EBEACC95FA43F41E389FF3629FCF64452~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen</a>&#8221; ist. Auf die Frage, wie er die bisherigen und die geplanten Maßnahmen bewerte, antwortet er:</p>
<blockquote><p>&#8220;Man gibt dem Alkoholiker Schnaps, damit sein Zittern aufhört.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein Großteil der Unternehmen dürfte eigentlich unter Innovationsgesichtspunkten nicht gerettet werden. Autokonzerne wie Chrysler oder GM, aber auch etliche Unternehmen aus anderen Branchen sollte man eigentlich in den Konkurs schicken, damit etwas Neues entstehen kann. Ich wähle hier bewusst den Konjunktiv, denn die Innovationszyklen sind nicht das einzige Maß, das zählt. Die staatlichen Gelder werden in solche Unternehmen gesteckt, um den sozialen Frieden zu erhalten. Um den Wandel von der &#8220;Geld- zu einer Wissensgesellschaft&#8221;, wie Malik es nennt, halbwegs kontrolliert über die Bühne gehen zu lassen.</p>
<p>Um unser soziales System aufrecht zu erhalten, wird der Staat noch etliche Konjunkturpakete schnüren müssen, die nur dazu dienen, die Folgen zu lindern, aber noch nicht als Investition in die Zukunft zu verstehen sind. In dieser Phase, in der versucht wird, unser System am Leben zu erhalten, wird für Kunst und Kultur nicht mehr Geld zur Verfügung stehen, sondern eher weniger. Wenn es ungünstig läuft, sogar sehr viel weniger.</p>
<p>Das wird die Phase sein, in der etliche NPO verschwinden werden, so wie jetzt schon das Da Ponte Institut. Vielleicht ist das die Phase, wo Social oder Cultural Entrepreneurship ein Ansatz ist, damit diese Bereiche überleben können?  Wo steht geschrieben, dass das alte System der staatlichen Förderung auch zukünftig noch existieren wird? Wir wissen es nicht und ich möchte auch nicht behaupten, dass diese Entwicklung so stattfinden wird, wie ich es hier andeute. Fahrlässig wäre es in meinen Augen nur, den Kopf in den Sand zu stecken und darauf zu hoffen, dass schon alles gut werde.</p>
<p>Wenn Malik mit seinen Vorhersagen Recht hat, dann schaut die Zukunft gerade für den Kunst- und Kulturbereich nicht schlecht aus. Wie sagt Malik?</p>
<blockquote><p>&#8220;Die neuen Realitäten sind hyperkomplexe, ultradynamische, vernetzte Systemkonfigurationen. Herkömmliche Denkweisen und Methoden sind gänzlich untauglich um solche Systeme zu verstehen und zu managen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich behaupte, KünstlerInnen bewegen sich schon lange in äußerst komplexen Strukturen und sind prädestiniert, eine Vorreiterrolle im Umgang mit Komplexitäten zu übernehmen. Nicht mehr das Geld steht im Vordergrund, sondern das Wissen. Das klingt schon fast nach der guten alten Zeit, in der die KünstlerInnen hochgeachtet waren. Hochachtung mag sein, aber in den Netzwerken der Zukunft werden wir trotzdem vermehrt auf uns selbstgestellt sein. Um dort bestehen zu können, ist so etwas wie Social oder Cultural Entrepreneurship genau der richtige Ansatz. Das heißt, Vorhersagen lassen sich nicht machen, was in komplexen Situationen aber eigentlich auch kein Wunder ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturförderung: mehr Geld für Qualifizierungsmaßnahmen]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2009/01/15/kulturforderung-mehr-geld-fur-qualifizierungsmasnahmen/</link>
<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 15:37:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen hat Rupert Christiansen im Telegraph einen sehr guten Artikel geschrieben. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor ein paar Tagen hat Rupert Christiansen im Telegraph einen sehr guten Artikel geschrieben. &#8220;<a title="Arts can survive - there's no need to be gloomy" href="http://www.telegraph.co.uk/culture/4175397/Arts-can-survive---theres-no-need-to-be-gloomy.html" target="_blank">Arts can survive &#8211; there&#8217;s no need to be gloomy</a>&#8221; ist er überschrieben und stellt, wie der Titel vermuten lässt, die Zukunft gar nicht so pessimistisch dar. Ein Satz ist mir beim Lesen in die Augen gestochen:</p>
<blockquote><p>&#8220;What money is available should be diverted into training people.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht nur die öffentlichen Gelder sollten hierfür verwendet werden, nein: auch die Kulturbetriebe sollten dieses Thema ernst nehmen und in die Aus- und Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen investieren. Vor allem Krisenzeiten lassen sich nur meistern, wenn ausreichend fachliches Know-how vorhanden ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klassisches Fundraising oder Mini-Mäzene?]]></title>
<link>http://salonpalaver.wordpress.com/2008/08/29/klassisches-fundraising-oder-mini-mazene/</link>
<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 12:28:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>salonpalaver</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als Kulturmanager denkt man automatisch an klassisches Fundraising, wenn man ein Projekt auf die Bei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als Kulturmanager denkt man automatisch an klassisches Fundraising, wenn man ein Projekt auf die Beine stellen will. Diesen Reflex hatte auch ich, als ich begann, mich eingehender mit <a href="http://www.salonpalaver.ch" target="_blank">Salonpalaver</a> auseinanderzusetzen.</p>
<p>Ich hatte bereits einige Gesuche um Unterstützung und Sponsoringanfragen eingereicht und, wie zu erwarten, zuerst einmal Absagen erhalten. Diese Absagen halfen mir dabei, die Schwächen von Salonpalaver (in den Augen potentieller Finanzpartner) genauer zu erkennen:</p>
<p><strong>1)</strong>	Salonpalaver lässt sich schwer einer einzigen Kultursparte – und damit einer „Unterstützungskategorie“ – zuordnen: Spoken Word ist ein wenig mit der Literatur und ein wenig mit der Bühnenkunst verwandt. Viele Förderer verlangen aber, dass jedes Projekt, das sie unterstützen, klar unter eine Sparte fällt.</p>
<p><strong>2)</strong>	Spoken Word als Kunstform ist in der Schweiz noch nicht sehr bekannt. Erst seit kurzem sind die Poetry Slams ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gedrungen, und jetzt soll man sich wieder mit einer anderen Präsentationsform befassen, die zwar mit den Poetry Slams verwandt ist, aber trotzdem etwas anderes ist. Kultur(sponsoring)verantwortliche müssen oft Allrounder sein. Da ist es nur natürlich, dass für sie Spoken Word noch nicht ganz greifbar ist.</p>
<p><strong>3)</strong>	 Die Villa Sträuli, die dem Projekt Salonpalaver ihre Salons unentgeltlich zur Verfügung stellt, wird durch eine private Stiftung unterstützt. Salonpalaver ist die erste Veranstaltungsreihe von Fremdveranstaltern, die „offiziell“ in den Räumen der Villa Sträuli stattfindet. Auch wenn wir uns Mühe geben, dies zu vermeiden: Potentielle Finanzpartner scheinen den Eindruck zu haben, das Projekt werde von der Villa Sträuli finanziert und durchgeführt.</p>
<p>Es lag also auf der Hand, sich nach einem anderen Ansatz umzusehen, um Salonpalaver zumindest für ein Jahr durchführen zu können. Gelingt dies, dann sollte es einfacher sein, für das nachfolgende Jahr grössere Finanzpartner (Kulturförderung, Sponsoren) zu finden.</p>
<p><strong>Das Modell, online 600 Mini-Mäzene zu finden</strong>, klingt logisch, wenn man sich die diesbezüglichen Stärken von Salonpalaver vor Augen führt:</p>
<p><strong>1)</strong>	Die Spoken-Word-Szene ist im Internet besser vernetzt als die meisten anderen Kultursparten und tauscht sich via Social Networks, Blogs etc. aus.</p>
<p><strong>2)</strong>	Das Prinzip von Salonpalaver ist einfach: Ein Salon, eine Moderatorin (Tania Kummer), zahlreiche Spoken Word Poeten. Alle, die sich für Spoken Word interessieren, können sich gut etwas darunter vorstellen und vielleicht auch, selbst mal daran teilzunehmen. </p>
<p><strong>3)</strong>	Der Bonus des relativ Neuen. Klar, es gibt Vorbilder aus anderen Bereichen: 1 Million Pixel, <a href="http://www.onethousandpaintings.com" target="_blank">One thousand paintings</a> etc. Es gab und gibt auch diverse Online-Spendensammlungen für Kulturelles. Bisher wurde aber (meines Wissens) in der Schweiz noch nicht oft die vollständige Finanzierung eines vergleichbaren Projekts durch eine ähnliche Aktion angestrebt. </p>
<p>Ob diese Vorteile reichen, um die 600 Mini-Mäzenatinnen und –Mäzene zu gewinnen, wird sich zeigen. Natürlich hängt es auch von der Arbeit unseres kleinen <a href="http://www.salonpalaver.ch" target="_blank">Salonpalaver</a>-Teams ab. Noch stehen wir am Anfang; die Kommunikationswege sind noch längst ausgereizt. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NRW: Expertenkommission Kultur]]></title>
<link>http://oebib.wordpress.com/2008/06/15/nrw-expertenkommission-kultur/</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 05:11:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>oebib</dc:creator>
<guid>http://oebib.wordpress.com/2008/06/15/nrw-expertenkommission-kultur/</guid>
<description><![CDATA[Bereits am 9. November vergangenen Jahres haben die Staatskanzlei der Landesregierung und die Kunsts]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Bereits am 9. November vergangenen Jahres haben die Staatskanzlei der Landesregierung und die Kunsts]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturförderung: Das Augenmerk liegt auf der Angebotsseite]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/05/20/kulturforderung-das-augenmerk-liegt-auf-der-angebotsseite/</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 07:37:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn wir über Kulturförderung reden, dann ist klar, was wir damit meinen: Kunst- und Kulturprojekte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn wir über Kulturförderung reden, dann ist klar, was wir damit meinen: Kunst- und Kulturprojekte erhalten von der öffentlichen Hand Fördergelder, um ihre Projekte realisieren zu können. Idealerweise sollen die so geförderten Kulturbetriebe ein möglichst großes Publikum ansprechen, so die Vorstellung der KulturpolitikerInnen und in der Regel auch die des Kulturbetriebes selbst.</p>
<p>Irgendwo hat das was mit Angebot und Nachfrage und damit mit Marketing zu tun. Wenn Kunst- und Kultureinrichtungen Marketing betreiben, dann versuchen sie meist, ihr Angebot zu bewerben, sprich, sie setzen bei ihrem Produkt an. Sehr viel seltener wird versucht, bei den Marketingaktivitäten von den (potenziellen) BesucherInnen auszugehen, Stichwort Audience Development.</p>
<p>Bei Armin Klein habe ich dazu eine ganz interessante Anmerkung gefunden. Er stellt in seinem Buch „<a title="Der exzellente Kulturbetrieb" href="http://www.amazon.de/gp/product/3531154753?ie=UTF8&#38;tag=kulturmblog-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3531154753" target="_blank">Der exzellente Kulturbetrieb</a>“ fest, dass die vorrangige Angebotsorientierung der Kulturbetriebe sich auch in einer verfehlten Förderpraxis niederschlage. Konkret: es wird nur das Produkt gefördert, also die Ausstellung, das Konzert oder die Lesung.</p>
<p>Natürlich werden bei solchen Projekten auch Marketing- und PR-Aktivitäten mit eingeplant, keine Frage. Nachdem es aber von den Fördergebern häufig weniger Geld als geplant, müssen sich die Kulturbetriebe vorrangig um die Ausfinanzierung ihres Projektvorhabens kümmern. Darin fließt die Kreativität und nicht in Marketing oder Kommunikation, wo sie eigentlich dringend gebraucht würde. So betreibt man Marketing, PR und Kommunikation halt so, wie man es immer macht oder orientiert sich an den anderen, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und daher auch nicht wirklich innovativer sind.</p>
<p>Warum werden also eigentlich nur die „klassischen“ Kunst- und Kulturprojekte gefördert, an deren Ende das Konzert, die Theateraufführung, etc. steht? Warum gibt es keine eigenen Calls oder Programme, in denen es um die Entwicklung von Konzepten geht, die auf der Nachfrageseite ansetzen und damit im Marketing-, PR- oder Kommunikationsbereich angesiedelt sind? Wäre es nicht sinnvoll, wenn die Kulturpolitik von den Kulturbetrieben Professionalisierung verlangt, auch die entsprechenden Anreize zu setzen?</p>
<p>Wenn ich beispielsweise einen Blick auf die österreichische Wirtschaftsförderung werfe, dann gibt es dort nicht nur für die Entwicklung eines Produktes Programme, sondern eben auch für den Markteintritt. Ich würde mir von der Kulturpolitik wünschen, dass sie auch in diese Richtung Förderprogramme entwickelt und so entsprechende Anreize schafft. Das soll aber keine Ausrede für das teilweise geringe Engagement von Kulturbetrieben sein, nein, nur eine kleine Anregung in Richtung Kulturpolitik. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturförderung: das Balgen am Futtertrog]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/04/27/kulturforderung-das-balgen-am-futtertrog/</link>
<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 12:56:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Das Balgen am Futtertrog&#8221;, so beschreibt Hanspeter Gautschin das Tun der Kunst- und Kul]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Das Balgen am Futtertrog&#8221;, so beschreibt <a title="Ruhe sanft Helvetia" href="http://volkskultur.blogspot.com/2008/04/ruhe-sanft-helvetia.html" target="_blank">Hanspeter Gautschin</a> das Tun der Kunst- und Kulturschaffenden in der Schweiz. Dabei bezieht er sich auf einen von Pius Knüsel, dem Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia verfassten und im <a title="Beschäftigt und befangen" href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/varia/864183.html" target="_blank">Tagesanzeiger</a> veröffentlichten Beitrag. Die staatliche Kulturförderung sorge zwar für ein reiches Angebot, schaffe aber auch Zwänge und Abhängigkeiten, so Knüsel.</p>
<p>Knüsel diagnostiziert ein intellektuelles Vakuum seitens der Intellektuellen und Visionäre und stellt sich die Frage, warum das Land kaum noch Köpfe hervorbringe,</p>
<blockquote><p>&#8220;so mutig und so talentiert zugleich, dass sie sogar Politiker in Schach zu halten vermögen?&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Ursache sieht er in den staatlichen Förderungen, denn einerseits gewinne der Intellektuelle seine Autorität aus der Opposition zum herrschenden System, andererseits sei Förderung aber auf Integration und nicht auf Konfrontation angelegt. Das Problem dabei:</p>
<blockquote><p>&#8220;Auch die garantierte Kunstfreiheit kann nicht verhindern, dass der Kulturschaffende ins Netz der vielen kleinen Abhängigkeiten gerät.&#8221;</p></blockquote>
<p>Abhängig werden die Kulturschaffenden von einem System, das sie erstens nur mit kleinen Summen fördert, Knüsel spricht in diesem Zusammenhang von &#8220;Trostgeld&#8221;, und sie außerdem dazu verpflichtet zu produzieren, obwohl das Projekt häufig nicht ausfinanziert ist. Da trifft es sich gut, dass der Erfolg ja eigentlich gar nicht erwünscht ist, denn Erfolg , so Knüsel, stehe im Ruch des Populismus, sei also nicht förderfähig.</p>
<p>Doch was tun? Für Knüsel hat Erfolg mit Größe zu tun, aber die bedarf bestimmter Voraussetzungen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Zum Beispiel einer Kulturförderung, welche ihrerseits Position bezieht, Widerspruch fördert, durch Bevorzugung Zukunft schafft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie bedarf aber vor allem einer Kulturpolitik,</p>
<blockquote><p>&#8220;welche nicht auf Menge, sondern auf Exzellenz aus ist. Und auf Kultur als öffentliches Geschehen. Dem entspräche eine Kunst, die sich den Fragen der Zeit zuwendet und stärker unser kollektives Funktionieren befragt. Und eine Förderpolitik, die von mitleidsloser Auswahl, Denken in Perspektiven statt in Projekten, Suche nach Widerspruch und Erfolg geprägt ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich habe da, ehrlich gesagt, so meine Zweifel. Eine Gesellschaft, die sich weiterentwickeln will, ist auf Intellektuelle und Visionäre angewiesen, das ist keine Frage. Aber will die Gesellschaft sich überhaupt weiterentwickeln? Europa bunkert sich zunehmend ein, das Fremde wird fast ausschließlich als Bedrohung angesehen. Sprich, wir entwickeln uns in Richtung einer homogenen Gesellschaft.  Nur ist die sicher kein Hort der Innovation, denn Innovation bedarf der Heterogenität.</p>
<p>Und weil man merkt, dass es nicht ganz passt, leistet man sich ein paar Kulturschaffende, die so quasi der Stachel im Fleisch sein dürfen. Aber bitte nicht zu viele und bitte nicht <a title="Schiesst Hoby Meier ab?" href="http://www.kulturblog.ch/2008/04/14/cabaret-voltaire-schiesst-hoby-meier-ab/" target="_blank">übertreiben</a>.</p>
<p>Da hilft es dann auch nicht, wenn Knüsel eine Kulturpolitik fordert, die, wie oben zitiert, nicht auf Menge, sondern auf Exzellenz setzt. Exzellenz zu fordern und zu fördern ist schon in Ordnung, aber um Exzellenz zu erhalten, brauche ich eine kritische Masse an Kulturschaffenden. Auch im Forschungsbereich lässt sich Exzellenz nicht dadurch erzwingen, dass ich einen einzelnen Forscher, eine einzelne Forscherin engagiere, etwas Geld investiere und schon ist sie da, die Innovation.</p>
<p>Die Förderung von Exzellenz ist nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil, aber es geht nicht um ein entweder oder, sondern um ein sowohl als auch.</p>
<p>Kann man dann die Kulturschaffenden wirklich als eine &#8220;dumpfe Masse von Geldempfängern&#8221; bezeichnen, wie Hanspeter Gautschin schreibt? Ich weiß ja nicht. Den Kunst- und Kulturbereich chronisch unterzufinanzieren und von den Kulturschaffenden die Visionen zu verlangen, um den Karren, den die Gesellschaft gerade in den sprichwörtlichen Dreck fährt, wieder herausziehen zu können, das empfinde ich als zynisch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Die Geister beschwören" ]]></title>
<link>http://phbischof.wordpress.com/2008/01/04/die-geister-beschworen-matthias-lilienthal-uber-das-hebbel-theater/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 15:13:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>phbischof</dc:creator>
<guid>http://phbischof.wordpress.com/2008/01/04/die-geister-beschworen-matthias-lilienthal-uber-das-hebbel-theater/</guid>
<description><![CDATA[Matthias Lilienthal über das Hebbel-Theater. taz 2008]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Matthias Lilienthal über das Hebbel-Theater. taz 2008]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Kulturwissenschaften als Teil der Wiener FTI-Strategie]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/12/16/die-kulturwissenschaften-als-teil-der-wiener-fti-strategie/</link>
<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 20:35:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/12/16/die-kulturwissenschaften-als-teil-der-wiener-fti-strategie/</guid>
<description><![CDATA[Vor gut einem Monat wurde die Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie (FTI-Strateg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor gut einem Monat wurde die Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie (FTI-Strategie) vorgestellt. Am Wochenende habe ich sie mir etwas genauer angeschaut und mich darüber gefreut, das im Rahmen dieser Strategie ein eigenes Impulsprogramm Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) vorgesehen ist.</p>
<p>Das Programm bietet</p>
<blockquote><p>&#8220;eine Kombination von projekt- und personenbezogener Förderung exzellenter Forschung im GSK-Bereich&#8221;,</p></blockquote>
<p>heißt es im Strategieprogramm, das <a href="http://www.wiendenktzukunft.at/de/strategie.html" title="Wien denkt Zukunft" target="_blank">hier</a> als Kurz- oder Langfassung zum Download zur Verfügung steht.</p>
<p>Und um welche Themen geht es? Auch hier gibt es Spannendes im Strategiepapier zu lesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Fokussierung wird dabei auf bestimmte problemorientierte Thematiken erfolgen, die in transdisziplinärer Kooperation zu bearbeiten sein werden. Beispielhaft seien hier die Themen Migration, neue Medien und kulturelle Identität, Gender-Aspekte, Demographie/Ageing, Mobilität/Tourismus/Reisen genannt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Für mich ist es sehr aufschlussreich, welche Themen hier hervorgehoben werden. Es ist nicht so, dass sie völlig überraschend auftauchen, aber es ist trotzdem bemerkenswert, dass sie genannt werden.</p>
<p>Was heißt das für den Kunst- und Kulturbereich? KulturmanagerInnen werden sich diese Themen merken müssen, denn sie werden für ihre zukünftige Arbeit bestimmend sein. Das zeigt auch ein <a href="http://www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/v__d/ni__592/index.html" title="Das demokratische Grundrauschen" target="_blank">Beitrag</a> (Registrierung notwendig) von Dirk Schütz auf der Website des Kulturmanagement Network, in dem er auf das Symposium &#8220;Der Demographische Wandel und seine Bedeutung für das Kulturangebot und die Kulturnachfrage&#8221; zurückblickt, das Mitte November an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) stattfand. Auch dort spielten diese Themen eine wichtige Rolle.</p>
<p>Auf das Wiener Strategiepapier bin ich übrigens durch einen <a href="http://www.brigittejank.at/weblog/stories/16052/" title="Wien setzt sich ehrgeiziges Ziel" target="_blank">Blogbeitrag</a> der Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, aufmerksam geworden. Ich finde es beachtlich, dass sie ein Weblog führt. Ob das aber die Kammermitglieder wissen, dass ihre Präsidentin bloggt? <strike>Reaktionen</strike>Kommentare hat es noch keine gegeben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturförderung mit PR-Wert]]></title>
<link>http://alienuspresse.wordpress.com/2007/09/17/kunst-und-kultursponsoring-in-der-privatwirtschaft-bonner-beratungsagentur-beleuchtet-den-pr-wert-von-kulturellem-engagement/</link>
<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 20:20:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alienus Mediaconsulting</dc:creator>
<guid>http://alienuspresse.wordpress.com/2007/09/17/kunst-und-kultursponsoring-in-der-privatwirtschaft-bonner-beratungsagentur-beleuchtet-den-pr-wert-von-kulturellem-engagement/</guid>
<description><![CDATA[Kunst- und Kultursponsoring in der Privatwirtschaft  Dass Kunst und Kultur ohne entgegenkommende Zuw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Kunst- und Kultursponsoring in der Privatwirtschaft</strong> </p>
<p>Dass Kunst und Kultur ohne entgegenkommende Zuwendungen aus der Privatwirtschaft keine ernstzunehmende Überlebenschance haben, ist eine weitestgehend unstrittige Tatsache. Kein Wunder also, dass das Volumen an Sponsoringanfragen für den Unternehmer nur schwerlich sondierbar ist, und so nicht selten Potential übergangen wird, das an sich einen zweiten Blick lohnen würde. Die Bonner Beratungsagentur Alienus Mediaconsulting ist mit dieser Problematik ausführlich vertraut und will Unternehmern wie Kulturschaffenden einen möglichst klaren Blick auf ein optimales Miteinander ermöglichen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Der Dialog mit der Privatwirtschaft ist für den Kulturbetrieb unumgänglich geworden. Dass öffentliche Unterstützung alleine keine ernstzunehmende Sicherheit bietet und durch umfangreiche Forderungen und Vorgaben eher einschränkt als befreit, ist für die meisten Kulturschaffenden mittlerweile zwar eine bittere, nichts desto trotz aber notwendige Erkenntnis. Der Schritt in Richtung Privatwirtschaft ist also konsequent und unumgänglich. Was aber haben Kunst und Kultur anzubieten? Welchen Gewinn zieht der Unternehmer aus einem möglichen kulturellen Engagement? Und warum sollte ein bestimmtes Kulturprojekt geeigneter für ihn sein als ein anderes?</p>
<p>Kulturelles Engagement seitens der Privatwirtschaft muss entgegen klassischer Vorurteile nicht selbstlos sein. Mäzenatentum ist zwar ehrenwert, für die ökonomischen Belange eines Wirtschaftsunternehmens jedoch wenig fruchtbar. Während der Mäzen nämlich ungenannt bleibt, kann und darf privatwirtschaftliches Engagement für Kunst und Kultur gerade das Gegenteil verfolgen. Hier heißt das Instrument Sponsoring und stellt die exakte Schnittmenge von Mäzenatentum und Öffentlichkeitsarbeit dar. Denn unabhängig von der Unterstützung eines jeweiligen kulturrelevanten Projektes ist das Ziel allen Sponsorings jederzeit die Beförderung effektiver, auf den Sponsor gerichteter Wahrnehmung durch eine breite, marktrelevante Öffentlichkeit, und damit aktive Pflege, Optimierung und Festigung des eigenen Imageportfolios.</p>
<p>Doch mit der Förderung beliebiger Kunst- und Kulturprojekte ist es nicht getan. Wahl und Strategie sind entscheidende Faktoren für den Erfolg eines jeweiligen Sponsoringvorhabens. Der Schlüssel liegt hier zumeist in demjenigen, was unter dem Begriff „Imagetransfer“ zusammengefasst wird. Ein solcher sollte bestenfalls intendiert sein, kann sich jedoch auch ungewollt einstellen – und dies positiv wie negativ. Am Anfang allen Sponsorings steht also sinnvoller Weise nicht nur die präzise Imageanalyse des zu fördernden Projektes, sondern viel grundlegender die Evaluierung eines imagerelevanten Sponsoringschemas als unvermeidbare Voraussetzung für die Erzielung optimaler Ergebnisse.</p>
<p>Doch auch unter steuerrechtlichen Vorgaben gilt es, genauer hinzusehen. Die ertragssteuerliche Behandlung von Sponsoringleistungen hat es in sich, und so steht auch hier eine detailgenaue Planung am Anfang aller Aktivitäten.</p>
<p>Die unterschiedlichen Elemente kulturrelevanten Sponsorings, seine Feinheiten und Varianten, nicht zuletzt aber auch notwendige Strategien der Erfolgskontrolle sind Thema eines eintägigen Kompaktseminars der Bonner Unternehmensberatung Alienus Mediaconsulting. Veranschaulicht anhand praktischer Erfahrungsbeispiele, werden Strategien und Vorgehensweisen im Umfeld von Kunst- und Kultursponsoring vorgestellt und auf Ihre Tragweite und Tauglichkeit für unternehmensbezogenes Imagemanagement analysiert.</p>
<p>Termine und Konditionen können auf der Homepage des Unternehmens eingesehen werden.</p>
<p>Copyright <a href="http://www.alienus-mediaconsulting.de/" target="_blank">Alienus Mediaconsulting</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
