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	<title>kulturkritik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kulturkritik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kulturkritik"</description>
	<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 03:04:34 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Family Guy und der Antisemitismus. Reflexion über eine Comedyserie.]]></title>
<link>http://keinefreunde.wordpress.com/2009/11/26/family-guy-und-der-antisemitismus-reflexion-uber-die-geschmackloseste-der-brillianten-comedyserien/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 01:46:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>keinefreunde</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was Family Guy vor allen anderen Comedyfernsehserien auszeichnet, ist ihre komplette Intoleranz gege]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://keinefreunde.wordpress.com/files/2009/11/family-goy-1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-29" title="family-goy-1" src="http://keinefreunde.wordpress.com/files/2009/11/family-goy-1.png?w=300" alt="" width="300" height="220" /></a><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Was Family Guy vor allen anderen Comedyfernsehserien auszeichnet, ist ihre komplette Intoleranz gegenüber Tabus. Das einzigartige humoristische Element dieser Serie besteht darin, Witze über jedes gesellschaftlich umstrittene Thema zu machen, ohne die Gefühle derer zu respektieren, zu deren Lasten die Pointe ausfällt. Nun hat jeder Betroffene, der keinen Spaß versteht, natürlich allen Grund ein Ressentiment gegenüber Family Guy zu hegen. Der Blue Humor dieser Serie richtet sich zwar vor allem gegen Randgruppen wie Afroamerikaner, Juden und Jüdinnen, Homosexuelle und Asiaten aber auch andere Formen der Diskriminierung manifestieren sich in den Handlungen und Zitaten  der Protagonisten. Sehr oft fallen zutiefst frauenfeindliche Äußerungen, und ein häufiger Quell des Spaßes ist die facettenreiche sexuelle Orientierung der Hauptfiguren.</p>
<p>Der augenscheinlichste Antisemitismus der Serie allerdings, zeigte sich in der relativ neuen Folge „Family Goy“ (Season 8 Episode 2) . Typische der zahlreichen Klischees über Juden fielen über die Folge verteilt. Bei einer medizinischen Untersuchung stellt sich heraus, dass Lois Griffins Mutter eine jüdische Holocaustüberlebende ist. Peter Griffin, der taktlose, egoistische und opportunistische Familienvater ist zuerst begeistert von der Idee zum Judentum zu konvertieren, gibt sich den Namen „CHCHCHCHCH“ und verkündet enthusiastisch als er in die Synagoge kommt:“Yeah, Holocaust, we never won!“. Schnell stellt sich aber heraus, dass er in Wirklichkeit keinerlei religiöse Motive dafür hat, sondern es wegen „the hat and the scarf“, also aus Stylegründen tun will und er eigentlich Angst hat von seiner Religion, dem Katholizismus, abzulassen nachdem sein verstorbener streng katholischer Vater im erscheint. Lois Vater Carter Pewterschmidt, der die kulturelle Identität seiner  Gemahlin vertuschte, um in die Country Clubs zu kommen, versucht seine jüdische Gattin und seine Tochter mit einem Geldschein anzulocken um sie mit einer Spritzpistole abzuschießen.  Als Krönung des Reigens sieht man dann in Anspielung auf Schindlers Liste, Peter der den Lagerkommandanten von Auschwitz imitiert. (Im Originalfilm sieht man Amon Göth ohne Hemd in Hosenträgern, eine Zigarette rauchend mit einem Gewehr wahllos auf KZ-Häftlinge schießen). Peter Griffin, spielt diese Szene in der Rolle Göths nach und schießt knapp an seiner Frau vorbei und trifft mit dem zweiten Schuss Mort Goldman, den jüdischen Nebencharakter der Serie am Arm. Er mache dies „to make a point“, weil er katholisch ist und in einem katholischen Haushalt leben will.</p>
<p>Nun wirkt dies alles zunächst  unheimlich geschmacklos, dem aufmerksamen Zuseher jedoch fällt schnell auf, dass alle diese gelinde gesagt diskriminierenden Witze und Anspielungen von Charakteren gemacht werden, die für ihr fehlendes moralisches Bewusstsein und ihre Ignoranz berüchtigt sind. Die Witze gehen zwar auf Kosten der Juden, jedoch reproduzieren sie keineswegs den Antisemitismus durch eine in-your- face-Variante der gängigen Stereotypen, sondern machen sich eher über seine Existenz und seine Erscheinungsformen lustig und karikieren auf bizarre Weise dieses höchst gefährliche Phänomen, und sein selbstverständliches Auftreten in der Gesellschaft. Wie die anderen Witze, die in der Serie über Randgruppen gemacht werden, helfen sie erst aufzuzeigen, dass in der Gesellschaft etwas falsch läuft, sie sind in dem Sinne keine dummen Nachäffungen antisemitischer, rassistischer oder frauenfeindlicher Gemeinplätze, sondern ein kritischer Spiegel, in welchen die Gesellschaft mitsamt ihrer Vorurteile unleugbar blicken muss.</p>
<p>Wie die Folge in Deutschland und Österreich ankommen wird, ist eine gute Frage. Die Chancen für eine vorgespielte Empörung mit Alibicharakter stehen gut. Und da der Antisemitismus in diesen Ländern eine ältere und eingefleischtere Tradition hat, und die Gesellschaft in diesem Bereich bekanntlich nicht wenige Leichen im Keller hat, ist diese Folge für ein deutsches/österreichisches Publikum vielleicht nicht geeignet. Auf den Jubel über die schlachtenden Juden bei Tarantino, wird wohl Empörung oder Schweigen angesichts dieser brisanten Episode der polarisierenden Show folgen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Family Guys Antisemitismus. Reflexion über eine umstrittene Unterhaltungsserie. ]]></title>
<link>http://keinefreunde.wordpress.com/2009/11/25/family-guys-antisemitismus-reflexion-uber-eine-umstrittene-unterhaltungsserie/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:50:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>keinefreunde</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was Family Guy vor allen anderen Comedyfernsehserien auszeichnet, ist ihre komplette Intoleranz gege]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Was Family Guy vor allen anderen Comedyfernsehserien auszeichnet, ist ihre komplette Intoleranz gegenüber Tabuthemen. Das einzigartige humoristische Element dieser Serie besteht darin, Witze über jedes gesellschaftlich heikle Thema zu machen, ohne die Gefühle derer zu respektieren, zu deren Lasten die Pointe ausfällt. Nun hat jeder Betroffene, der keinen Spaß versteht, natürlich allen Grund ein Ressentiment gegenüber Family Guy zu hegen. Der Blue Humour dieser Serie richtet sich zwar vor allem gegen Randgruppen wie AfroamerikanerInnen, Juden und Jüdinnen, Homosexuelle und AsiatInnen aber auch andere Formen der Diskriminierung manifestieren sich in den Handlungen und Zitaten  der ProtagonistInnen. Sehr oft fallen zutiefst frauenfeindliche Äußerungen, und ein häufiger Quell des Spaßes ist das obskure Thema der Sexualität.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Der augenscheinlichste Antisemitismus der Serie, zeigte sich in der relativ neuen Folge „Family Goy“ (Season 8 Episode 2) . Typische Klischees über Juden wurden wiederholt über die Folge verteilt. So ist Peter Griffin, der rücksichtslose, egoistische und opportunistische Familienvater zuerst begeistert von der Idee zum Judentum zu konvertieren, und gibt sich den Namen „CHCHCHCHCH“. Schnell stellt sich aber heraus, dass er in Wirklichkeit keinerlei religiöse Motive dafür hat, sondern es wegen „the hat and the scarf“, also aus Stylegründen tun will. Carter Pewterschmidt versucht seine jüdische Gattin und seine ebenso jüdische Tochter mit einem Geldschein anzulocken. Als Krönung des Reigens sieht man dann eine Anspielung auf Schindlers Liste, in der Peter den Lagerkommandanten von Auschwitz imitiert. Im Originalfilm sieht man Amon Göth ohne Hemd in Hosenträgern, eine Zigarette rauchend mit einem Gewehr wahllos auf KZ-Häftlinge schießen. Peter Griffin, spielt diese Szene in der Rolle Göths nach und schießt knapp an seiner Frau vorbei und trifft Mort Goldman, den jüdischen Nebencharakter der Serie am Arm. Er mache dies „to make a point“, weil er katholisch ist und in einem katholischen Haushalt leben will.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Nun wirkt dies alles unheimlich geschmacklos, jedoch fällt dem aufmerksamen Zuseher sofort auf, dass alle diese politisch inkorrekten Witze von Charakteren gemacht werden, die für ihr fehlendes moralisches Bewusstsein und ihre Ignoranz berüchtigt sind. Die Witze gehen zwar auf Kosten der Juden, jedoch reproduzieren sie keineswegs den Antisemitismus sondern machen sich auf grausame Weise über seine Existenz und seine Erscheinungsformen lustig und ermöglichen so einen kritischen Blick auf dieses höchst gefährliche Phänomen. Ebenso wie mit allen anderen Witzen, die über Randgruppen gemacht werden, helfen sie erst aufzuzeigen, dass in der Gesellschaft etwas falsch läuft, sie sind in dem Sinne keine dummen Nachäffungen antisemitischer, rassisistischer oder frauenfeindlicher Gemeinplätze, sondern ein kritischer Spiegel, welcher der Gesellschaft mitsamt ihrer Vorurteile unleugbar vorgehalten wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Lesenswert: "Wohin wollt ihr mit eurem Fortschritt?" von Walter Hoeres]]></title>
<link>http://blindflug672.wordpress.com/2009/11/22/lesenswert-wohin-wollt-ihr-mit-eurem-fortschritt-von-walter-hoeres/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 12:16:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>blindflug672</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Philosoph Walter Hoeres hat einen kleinen Onlineartikel für das Magazin Cicero geschrieben. Them]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="http://piqs.de/fotos/61503.html"><img class="size-full wp-image-97 aligncenter" title="Maschine von Hengl  (piqs.de)" src="http://blindflug672.wordpress.com/files/2009/11/fortschritt.jpg" alt="Maschine zur Aufbereitung der Steinkohle (piqs.de ID: 6e8008c11b1a230354d0906f4f488a11)" width="480" height="126" /></a></p>
<p>Der Philosoph Walter Hoeres hat einen kleinen Onlineartikel für das Magazin Cicero geschrieben. Thema ist die gemeinsame kulturkritische Haltung der Vertreter der Frankfurter Schule (Adorno, etc.) und konservativer Denker wie Heidegger. Sie beschreibe heute mehr denn je unsere Zeit der Rationalisierung. Hier ein Ausschnitt &#8211; großartig:</p>
<p><em>&#8220;Nun besteht der langwierige Prozess der Aufklärung darin, dass sich diese Vernunft immer mehr aus ihren gewachsenen Bindungen emanzipiert. Aus ihnen herausgerissen, ist sie nicht mehr eingebettet in das konkrete Leben, die natürlichen Bedürfnisse und die geschichtliche Tradition. Vielmehr folgt sie jetzt nur noch dem Gesetz ihrer eigenen Rationalität. Sie dient nun nicht mehr dem Menschen, dessen Organ sie war, sondern er dient nun ihr. Dieser Prozess war notwendig, um den Kampf gegen die Natur und die Not schließlich zu gewinnen. Aber in ihm sind Heil und Unheil untrennbar verquickt. Dem Zauberlehrling gleich gibt diese losgelöste Vernunft keine Ruhe, bis sie alles vollends reglementiert, organisiert und rationalisiert hat.&#8221;</em><br />
Link: <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&#38;item=4348" target="_blank">http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&#38;item=4348</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[der hass auf das unbewusste]]></title>
<link>http://totenatur.wordpress.com/2009/11/01/der-hass-auf-das-unbewusste/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 23:36:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>naturemorte1900</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Junge Welt enthüllt: Otto Kernberg ist Psychoanalytiker und Menschenverächter Der Antisemitismus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Junge Welt enthüllt: Otto Kernberg ist Psychoanalytiker und Menschenverächter Der Antisemitismus]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heidi schreibt Sarrazin einen Brief]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/10/08/heidi-schreibt-sarrazin-einen-brief/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 14:52:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hier kann man den offenen Brief von Heidi Merk (SPD) lesen, in dem sie ihn als Vorsitzende des Parit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter" title="Heidi und Peter" src="http://images.gadmin.ch/86401/images/HeidiTitelbild.jpg" alt="" width="275" height="185" /></p>
<p><a href="http://www.der-paritaetische.de/uploads/media/091007_Brf_an_Sarrazin.PDF">Hier</a> kann man den offenen Brief von Heidi Merk (SPD) lesen, in dem sie ihn als  Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1220533/Sozialverband-fordert-Ruecktritt-von-Bundesbankvorstand.html">zum Rücktritt auffordert</a>. Inhaltlich bringt Heidi, die mal Landesministerin unter Gerhard Schröder in Niedersachsen war, nichts Neues. Grund für ihre Aufregung kann nur ihre Sorge um die migrantische Wohlfahrt sein. Heidi Merk ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heidrun_Merk">laut Wikipedia</a> &#8220;Mitglied zahlreicher Vereine&#8221;. Sie gehört unter anderem der Gewerkschaft ver.di, der Arbeiterwohlfahrt, amnesty international an. Von ver.di ist bekannt, daß sie auf soziale Unruhen hinarbeiten und amnesty international ist sowieso gegen alles.</p>
<p>Sehenswert ist auch <a href="http://www.heidi-merk.de/">ihre Homepage</a>. Es gibt dort z.B. Bilder, die die Heidi gemalt hat:</p>
<p><img class="aligncenter" title="Zeichnung von Heidi Merk" src="http://www.heidi-merk.de/images/galerie/zeichnung5.jpg" alt="" width="217" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Obskurer Artikel zu G-20 Gipfel in der Welt]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/09/24/obskurer-artikel-zu-g-20-gipfel-in-der-welt/</link>
<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 22:06:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
<guid>http://antifo.wordpress.com/2009/09/24/obskurer-artikel-zu-g-20-gipfel-in-der-welt/</guid>
<description><![CDATA[In diesem Artikel G-20-Gipfel: Merkel warnt in Pittsburgh vor Alibi-Debatte in der Welt werden Infor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In diesem Artikel <a href="http://www.welt.de/politik/article4615310/Merkel-warnt-in-Pittsburgh-vor-Alibi-Debatte.html">G-20-Gipfel: Merkel warnt in Pittsburgh vor Alibi-Debatte</a> in der Welt werden Informationen zum Klimaschutzgipfel und zur Reform des internationalen Finanzsystem absichtsvoll verquirlt und vermengt.</p>
<p>Warum? Liegt es daran, daß man einen Wohlfühlartikel für die Jünger der Klimakatastrophe schreiben wollte, die schlicht erwarten, daß man ihnen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obskurität">Obskuritäten</a> präsentiert, oder hat es inhaltiche Gründe?</p>
<p>Und warum steht das nichts zur Quelle des Artikels? Weder der Name des Autors noch eine Presseagentur ist angegeben. Hat der Autor etwa Angst, daß man ihm den Artikel irgendwann um die Ohren haut?</p>
<p>Qualitätsberichterstattung sieht für mich anders aus.</p>
<a name="pd_a_2035678"></a><div class="PDS_Poll" id="PDI_container2035678" style="display:inline-block;"></div><script type="text/javascript" language="javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/2035678.js"></script>
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		</noscript>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[die sachzwänge der revolution]]></title>
<link>http://totenatur.wordpress.com/2009/09/24/die-sachzwange-der-revolution/</link>
<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:57:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>naturemorte1900</dc:creator>
<guid>http://totenatur.wordpress.com/2009/09/24/die-sachzwange-der-revolution/</guid>
<description><![CDATA[Über den nicht enden wollenden Verrat der Linken (1) an der Freiheit der Iraner 1979–2009 „Was meine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Über den nicht enden wollenden Verrat der Linken (1) an der Freiheit der Iraner 1979–2009 „Was meine]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Religionssoziologie für Islamkritiker]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/09/18/religionssoziologie-fur-islamkritiker/</link>
<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 19:37:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
<guid>http://antifo.wordpress.com/2009/09/18/religionssoziologie-fur-islamkritiker/</guid>
<description><![CDATA[Hier eine Schrift von Max Weber, dem Begründer der modernen Soziologie, die man als Islamkritiker ke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier eine Schrift von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Weber">Max Weber</a>, dem Begründer der modernen Soziologie, die man als Islamkritiker kennen sollte:</p>
<p><a href="http://www.zeno.org/Soziologie/M/Weber,+Max/Schriften+zur+Religionssoziologie/Die+protestantische+Ethik+und+der+Geist+des+Kapitalismus">Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus</a></p>
<p>Was Weber darin ausführt, könnte einer der Gründe sein, weshalb Unternehmer lieber Deutsche einstellen als Muslime &#8211; die unterschiedliche Haltung zur Arbeit.</p>
<p>Für Protestanten hat Arbeit fast schon den Rang eines Gottesdienstes. Es ist etwas heiliges, was gewissenhaft erledigt sein will. Bei Katholiken ist diese Haltung weitaus seltener zu finden. Nachdem jedoch beide Konfessionen bei uns schon recht lange in einer Nation zusammenleben, haben Katholiken davon sicher auch ein bisschen &#8216;was davon übernommen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><img class=" " title="Max Weber (1864-1920)" src="http://levine.sscnet.ucla.edu/images/max_weber.jpg" alt="Max Weber (1864-1920)" width="280" height="390" /><p class="wp-caption-text">Max Weber (1864-1920)</p></div>
<p>Bei Muslimen hat die Arbeit dagegen keine so hohe Wertigkeit und wenn sie sich weiter in Parallelgesellschaften absondern, wird das sicher auch so bleiben.</p>
<p>Im April diesen Jahres hatte eine mit suggestiven Fragen gespickte EU-Studie in einer Befragung &#8220;von Immigranten zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit&#8221; herausgefunden, daß 37 Prozent der Türken hierzulande u.a. &#8220;bei der Suche nach einem Job, am Arbeitsplatz&#8221; schon mal das Gefühl hatten diskriminiert worden seien. Aufgrund der <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/04/23/eu-studie-zu-gefuhlter-diskriminierung/">tendenziös-oberflächlichen Behandlung</a> dieses Themas <a href="http://www.welt.de/die-welt/article3606625/Tuerken-in-Deutschland-beklagen-Diskriminierung.html">in der Welt</a> wurde dem Leser damals suggeriert es handele sich hier um Rassismus.</p>
<p>Der Verweis auf Max Weber und den <em>protestantischen Arbeitsethos</em> hätte genügt, um diese falsche Deutung zu widerlegen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[des ayatollahs nützliche idioten]]></title>
<link>http://totenatur.wordpress.com/2009/09/03/des-ayatollahs-nutzliche-idioten/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 15:17:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>naturemorte1900</dc:creator>
<guid>http://totenatur.wordpress.com/2009/09/03/des-ayatollahs-nutzliche-idioten/</guid>
<description><![CDATA[Das Schweigen vieler Linker zu den Protesten im Iran ist die Konsequenz aus ihrer Unterstützung der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Schweigen vieler Linker zu den Protesten im Iran ist die Konsequenz aus ihrer Unterstützung der ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rock en Seine]]></title>
<link>http://protagonistin.wordpress.com/2009/09/03/rock-en-seine/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 10:31:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>protagonistin</dc:creator>
<guid>http://protagonistin.wordpress.com/2009/09/03/rock-en-seine/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin definitiv verzaubert. Patrick Wolf. Aber beginnen wir von Vorne. Gekommen war ich vor allem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Ich bin definitiv verzaubert. <a href="http://patrickwolf.com/" target="_blank">P</a>atrick Wolf. Aber beginnen wir von Vorne.<br />
Gekommen war ich vor allem für drei Bands / Künstler: <a href="http://www.whoismgmt.com/" target="_blank">M</a>GMT, <a href="http://www.myspace.com/klaxons" target="_blank">K</a>laxons und eben &#8220;Patou&#8221;, wie gewisse Pariser Mädels schrien. Bis aber die drei drankamen musste ich etwas abwarten und entdeckte dafür jazzy <a href="http://www.myspace.com/robinmckelle" target="_blank">R</a>obin McKelle&#8230;:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/9P9pj07vvDk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/9P9pj07vvDk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>&#8230;und <a href="http://www.myspace.com/macygray" target="_blank">M</a>acy Gray live. Beide waren sehr sehens- und hörenswert, Macy Gray hat eine richtige Show abgezogen und das Publikum total mitgerissen. War schön anzuschauen.</p>
<p>Dann endlich: MGMT. Meine Vorfreude war etwas getrübt, weil mein Handy kurz davor den Geist aufgegeben hatte. Ich brauchte es um wieder nach Hause zu kommen und hab dadurch eine kleine Panikattacke gekriegt: Ich, mitten in Paris, ohne Handy. Anyway: MGMT war &#8211; vielleicht vor allem wegen meiner Gemütslage &#8211; etwas enttäuschend. Sie spielten zwar sehr gut, all ihre Hits und etwas mehr, aber das Publikum ignorierten sie praktisch. Ein kurzes &#8220;I love Paris&#8221; zu Beginn und dann ein Runterrattern der Setlist. Ich wette, hätten sie nur einmal während <em>Electric Feel</em> oder <em>Kids</em> ein wenig mit ihren Händen rumgefuchtelt, wär das Publikum Feuer und Flamme geworden und wär rumgesprungen. So tümpelte ein schwacher Begeisterungsbeginn in der Masse, der einfach nicht entfacht wurde. (Ich sprech jetzt für meinen Standort, irgendwo mittelinks &#8211; ganz vorne sah es bestimmt ganz anders aus.)</p>
<p>Dann das typische am Rock en Seine: Völkerwanderung von einer Scène zur nächsten. Gegenverkehr absolut ausgeschlossen, am Besten stellt man sich hinter einen Baum und wartet ab bis die Masse vorbei ist. So campt niemand vor der Bühne.</p>
<p>Auf meinem Programm standen die Klaxons an. Ich hatte sie schon einmal live gesehen und wurde damals etwas enttäuscht, weil sie &#8211; wie jetzt MGMT &#8211; einfach nicht mit dem Publikum kommunizierten. Sie waren etwas lau gewesen, als wären sie verärgert, überhaupt spielen zu müssen. Aber ich wollte ihnen eine zweiter Chance geben &#8211; schliesslich kann ich einen grossen Teil der Songs locker mitlallen. Und diesmal hab ich gelernt: Sie gehen ab. Und zwar richtig. Nur muss man einfach mittendrin sein. Am Rand klingts nur repetitiv, laut und eindringlich &#8211; ist es ja auch, aber trotzdem super.</p>
<p>Last but not least: Patrick Wolf. Nach dem Lesen des <a href="http://whitetapes.de/live-reviews/patrick-wolf-steve-strange-koln-offenbachplatz-co-pop-13-august-2009" target="_blank">Reviews</a> auf Whitetapes befürchtete ich das Schlimmste, aber glücklicherweise zeigte er sich von seiner besten Seite, obwohl er den Zonk gezogen hatte: Während er auf der kleinsten Bühne sein Bestes gab, rockten weiter hinten Prodidy. Dementsprechend tummelten sich gut 30 Personen vor seiner Bühne, mehr nicht.<br />
Im Gegensatz zu MGMT aber war er von Beginn an für sein Publikum da &#8211; auf Französisch! Fast vergass er den Text zu The Libertine, weil er sogar auf Französisch singen wollte (&#8220;The circus girl fell off her&#8230; cheval!&#8221;) und fragte vor einer kleinen Madonna-Einlage wie man &#8220;a virgin&#8221; denn übersetze. Weil aber alle durcheinander schrien, liess er es dann doch lachend sein und sang auf Englisch.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/TooEqRwTk44&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/TooEqRwTk44&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Und noch ein Punkt: Auffallend viele MGMT-Fangirls/boys kamen als Neohippies, samt Federn im Haar, Schminke und Neonfarbenen Strümpfen. Die Band selber aber kam in Jeans und Shirt. Ist da nicht was verkehrt? Drum punktet gleich wieder <em>Patou</em>: Im Gegensatz zu den meisten Künstlern zieht er nicht nur ein Kostüm an, (ob es schön ist, diskutieren wir ein andermal&#8230;) sondern er zieht sich während seiner Show auch noch um. High Heels gabs zwar keine, dafür ein Haarschnitt bei dem ich am liebsten auf die Bühne gerannt wäre um ihm ein wenig reinzuschneiden. Anschliessend selbstverliebte Posen im Scheinwerferlicht, als wäre er auf einer Modeschau. Aber auch das gehört zur Show.</p>
<p>Fazit: Rock en Seine hat sich gelohnt. Umweit von Paris und ein echter Genuss. Nur schade habe ich Metric und Prodigy verpasst. Aber <em>Patou</em> macht ja alles wett.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grünenpolitikerin beim Hakenkreuzeschmieren erwischt]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/08/27/grunenpolitikerin-beim-hakenkreuzeschmieren-erwischt/</link>
<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 23:48:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hakenkreuzschmierereien Nach Angaben der NPD Thüringen wurde die Grünenpolitikerin Frau Janet Lutz, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class=" " title="Hakenkreuzschmierereien" src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,754839,00.jpg" alt="Hakenkreuzschmierereien" width="336" height="336" /><p class="wp-caption-text">Hakenkreuzschmierereien</p></div>
<p><a href="http://npd.de/html/714/artikel/detail/953/">Nach Angaben der NPD Thüringen</a> wurde die Grünenpolitikerin Frau Janet Lutz, die sich auch um ein Mandat bei der Bundestagswahl bewirbt, beim Schmieren von Hakenkreuzen erwischt. Dieser Vorfall bestätigt die immer wieder geäußerte Vermutung, daß ein großer Teil der Straftaten, die Rechtsradikalen zugeordnet werden, eigentlich von Linksradikalen verübt werden. Eine hohe Zahl &#8220;rechtsradikaler Straftaten&#8221; in der Statistik nutzt Linksradikalen, weil sich damit die &#8220;Notwendigkeit&#8221; der <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/03/23/jungle-world-rettet-die-npd/">einseitigen Fördergelder</a> im Kampf gegen Extremismus &#8220;begründen&#8221; läßt. Auch bei der Achse des Guten war kürzlich <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nathan_warschawski_hakenkreuze_gegen_rechts/">ein Bericht</a> über Kämpfer gegen Rechts, die die Gegend mit Hakenkreuze verschandeln.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Revision von Befreiungsbewegungen- sowas wie ein offener Brief oder eine Bitte an Peter Sloterdijk, der mich enttäuscht hat...]]></title>
<link>http://siegfriedschuster.wordpress.com/2009/08/24/revision-von-befreiungsbewegungen-sowas-wie-ein-offener-brief-oder-eine-aufforderung-an-peter-sloterdijk-der-mich-entauscht-hat/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 02:20:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>siegfriedschuster</dc:creator>
<guid>http://siegfriedschuster.wordpress.com/2009/08/24/revision-von-befreiungsbewegungen-sowas-wie-ein-offener-brief-oder-eine-aufforderung-an-peter-sloterdijk-der-mich-entauscht-hat/</guid>
<description><![CDATA[Slavoj Zizek hats wieder getan! Er meldet sich zu Wort. Obwohl ein anderer jener sichtbaren Philosop]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">Slavoj Zizek hats wieder getan! Er meldet sich zu Wort. Obwohl ein anderer jener sichtbaren Philosophen, <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E3E570BE344824089B6549A8283A0933B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Peter Sloterdijk</a>, ja vor kurzem unter die Anhänger (Räder?) des Wirtschaftsliberalismus geraten und sich anscheinend nicht zu Schade ist, den Ideologen des schwachen Staates das Wort zu reden, kritisiert hier jemand eindeutig und unmissverständlich die Ideologie des Kapitalismus und fordert dazu auf Freiheit als Freiheit zur Entscheidung, als Anstrengung und als etwas schrecklich Mühsames, nicht Konsumierbares anzusprechen. Er rettet damit mein Vertrauen in  Telephilosophen, die einen wirklich zum Denken anregen.</p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">Es sind Sätze wie diese, die mir kürzlich das Vertrauen in Sloterdijk raubten:</p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="font-size:x-small;"><em>Es ist die Sorge um die Rückzahlung von Krediten, die das moderne Wirtschaften von Anfang an vorantreibt &#8211; und angesichts dieser Sorge stehen Kapital und Arbeit auf derselben Seite.    [...]<br />
</em></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="font-size:x-small;"><em>Die größte Gefahr für die Zukunft des Systems geht gegenwärtig von der Schuldenpolitik der keynesianisch vergifteten Staaten aus. Sie steuert so diskret wie unvermeidlich auf eine Situation zu, in der die Schuldner ihre Gläubiger wieder einmal enteignen werden &#8211; wie schon so oft in der Geschichte der Schröpfungen, von den Tagen der Pharaonen bis zu den Währungsreformen des zwanzigsten Jahrhunderts.</em></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Lieber Herr Sloterdijk, vielleicht lesen sie doch auch einmal besonders das 10. Kapitel von Naomie Kleins Schock-Strategie oder am besten gleich das ganze Buch! Vielleicht fällt ihnen dann etwas auf und sie überdenken jene Einschätzung des Kredites und des Abbezahlens. Warum sollen denn ausgerechnet immer Regierungen, also die technokratischen Vollzugseliten der besitzenden Klasse die Schulden machen dürfen, und sie arbeitende Menschen dann abbezahlen? Sie wissen eigentlich sehr genau, dass es um die gute alte Mehrwertabschöpfung geht, an der die Allgemeinheit beteiligt werden soll, welche nicht allein Privateigentum werden kann, was den auf Dauer gestellten Raub von dem sie sprechen ausmacht. Die Arbeitenden tragen zur Wertschöpfung genauso bei wie die Unternehmer, wenn nicht gar mehr. Die &#8220;ursprüngliche Akkumulation&#8221; die Sie hier leugnen ,  uns als kreativen Akt verkaufen wollen oder umerzählen, findet weiter statt und fand weiter statt- gerade auch nach Krisen und Neugründungen. Sie findet noch in jedem kreativ/genialischen Akt statt, der sich nur &#8220;aus sich selbst heraus&#8221; schöpfen will und dabei alles kulturelle und sonstige Kapital leugnet.<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Oder meinen sie vielleicht, dass ausgerechnet die einzige überall anerkannte „Demokratie“ neben der in Amerika und vielleicht Frankreich und England die Schulden erlassen bekäme, die sie jetzt macht, um die Permanenz diese Raubes zu erhalten und wir nicht alle gemeinsam bei irgend einer Republiksneugründung unter anderen Vorzeichen dafür zu haften hätten? Welches neue Projekt schwebt Ihnen denn vor, wenn sie im letzten Absatz von der &#8220;sozialpsychologischen Neuerfindung&#8221; daherkommen&#8230;werfen wir jetzt unsere Schuldennetze und Eigentumskonstrukte transnational aus, in der Hoffnung dann gängen uns schon ein paar munter schwimmende chinesischen Funktionäre ins Netz, die wir dann im salzigen Tränenwasser  unseres Stolzes weichkochen können? Sehr seltsame Metaphern, die sie da wiederzubeleben versuchen, vielleicht verstehe ich Sie auch nicht. Ich hatte leider noch nicht so viel Lebenszeit zum verlesen wie Sie, aber ich gebe mir Mühe und lese doch eher von Unterdrückung jeder demokratischen Regung, ich lese Geschichten des Abarbeitens an Schulden und der Tilgung von Krediten&#8230; auch der Väter  (&#8230; die moralischen Schulden, die scheinen Sie nicht mehr zu kennen, die ökonomischen wohl aber akzeptieren zu wollen wie ein ehernes Gesetz). Ich lese bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/images/3608937013/ref=dp_image_z_0?ie=UTF8&#38;n=299956&#38;s=books">Jorge Volpi</a> zum Beispiel eine sehr gute Geschichte über das Scheitern jeglichen emanzipatorischen Traumes im zwanzigsten Jahrhundert. Aber nur weil ich einen Alptraum hatte, weigere ich mich noch lange nicht zu träumen und werfe mich den Räubern, Schlächtern und Folterern an den Hals, die die wahren Räuber sind, jene Wegelagerer, welche auf Gelegenheiten warten und die ursprüngliche Akkumulation erst abgeschlossen haben werden, wenn alles Gewässer, jegliche Biodiversizität und alle Gesundheits- Bildungs- und Sozialsysteme dieses Planeten privatisiert sind (Putin ist ein Vertreter dieser Leute) und dabei Demokraten schlicht und einfach platt machen. Ein echter Intellektueller sieht für mich anders aus. Für &#8220;Demokratie&#8221; heißt es eigentlich zu solidarisieren &#8211; nicht dagegen. Und eine im konjunktiv versteckte Einschränkung (&#8220;Sollten sich Wahrnehmungen wie diese verbreiten&#8230;&#8221;) wirkt doch sehr vage angesichts der sonstigen Vorwürfe und eindeutigen Schlagworte. Meinen sie nicht, gerade Ihr Artikel könnte zur Verbreitung solcher Wahrnehmungen beitragen?<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Man schaut dem Bösen ins Auge, auch wenn es blutig daherkommt, so wie jüngst im Iran vielleicht und versteckt es nicht im Konjunktiv, benennen sollte man es! Was mir an Zizek soviel besser gefällt ist seine Einschätzung vor allem auch zum geistigen Eigentum- auch sie als Zitiermaschine sollten das kennen. Zumindest scheint dieser zu denken, es könnte gerade dieser Kampf sein, an dem der Kapitalismus sich selbst offenbaren muss. Vielleicht freut sich darüber ja die Piratenpartei! Ich muss sagen, heute mehr denn jeh würde ich gern sehen wie Sie und Zizek gemeinsam reden und disputieren. Hoffentlich wäscht er Ihnen den Kopf ein wenig und zerzauselt ihre Haare weiter, damit Sie sich noch einmal umwenden und vielleicht anstatt der „Sorge um die Kredite“ wieder die „Sorge“, die um das Weiterleben auf diesem Planeten </span><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-weight:normal;">für uns alle</span></span><span style="font-weight:normal;"> in den Blick bekommen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Wir sind gefordert, Denken macht wieder Spass, denn wir sind nicht mehr Sklaven des hegelianischen Weltgeistes, ebensowenig wie der marxistischen Lehre und ihrem Ablauf von Geschichte (nebst Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate usw.usw.). Die Geschichte ist nicht schon vorher beschlossene Sache und determiniert, sondern radikal offen!  Die Geschichte ist nicht zu Ende, sie beginnt gerade. Die Realität die wir zu schaffen haben ist unsere Zukunft. Sie ist vielleicht bestimmt und läuft in Richtungen, die absehbar sind, vielleicht ist auch die Geschichte so etwas wie jener Torpedokäfer <a href="http://www.amazon.de/Weg-nach-unten-Aufzeichnungen-gro%C3%9Fen/dp/3894013508/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1251078551&#38;sr=1-1">Franz Jungs</a> (der, das will ich dazu sagen, uns alle als Menschen meinte&#8230;), vielleicht rappelt sich die Geschichte immer wieder auf und fliegt aufs neue gegen die Mauern des vermeintlich schwachen, doch umso höher  (polizeilich)militarisierten Staates. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Vielleicht hören Sie sich auch mal hoch aktuelle diskursive Grabenkämpfe an, die „die Anderen“ hier bei uns zu führen haben. Die Verteidigung der „Akzeptanz“ gegen die „Toleranz“ zum Beispiel. Vielleicht fällt Ihnen dann auch auf, was Hegel mit dem Anderen meinte (ja ok&#8230;gemeint haben könnte), als den sich der Geist erkennt- und vielleicht wird Ihnen dann auch jene Lesart Hegels und der Befreiungsphilosophie klar- warum der Hegelsche Weltgeist und das „Ende der Geschichte“, sowie seine Worte zu Amerika eben gerade nicht in Frage kommen für nicht-eurozentristische Sichtweisen. Vielleicht auch, dass jene Menschen die zu uns kommen, oft mehr Demokraten sind als jene mitten unter uns mit nichts als braunem Müll im Kopf, die dann andere durch ihren Stolz in ihrer Würde verletzen. Sie jedenfalls bauen mir zu viele Mauern und Zäune, und schotten die Festung Europa zunehmend ab, obwohl Sie sehr wohl wissen, dass gerade Europa und die Idee Europas aus den durchlässigen Grenzen erwächst und nicht zuletzt durch Migrationsströme und durch Austausch entsteht. Nicht nur Sie hüpfen ja gerne zwischen Grenzen herum und sind ein hoch zu achtender </span><span style="text-decoration:none;"><span style="font-weight:normal;">a</span></span><em><span style="text-decoration:none;"><span style="font-weight:normal;">francesado</span></span></em><span style="font-weight:normal;">, hätte ein Spanier des siebzehnten Jahrhunderts wohl gesagt. Bitte globalisieren und trans- (national-)(europäis-)(zend-ieren) Sie doch auch Ihren Blick auf Befreiungsbewegungen und erkennen Sie nicht nur voranpreschende Avantgarden, sondern auch einen echten Willen und eine Notwendigkeit, die sich äußerte damals, als Sie noch jung waren und über Wandel nachdachten. Und jenen Willen etwas zu verändern, der sich vor allem in Lateinamerika im versteckten Blutrausch der siebziger aber auch an so vielen anderen Stellen unseres Planeten bis in die neunziger hin verlor und bei dem Demokraten einfach keine Chance gelassen wurde. Jenen die den Willen oder Wahnwitz hatten aufzustehen und Neugründungen zu fordern, die gerade von der konservativen Wirtschaftswissenschaft, die vorgab, reine Wissenschaft zu sein und keine Metaphysik im Hintergrund mitzuführen erstickt wurden: unter einem Berg ökonomischer und moralischer Schuld! </span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Die Anerkennung gerade der Momente an den Befreiungsbewegungen der siebziger und sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, welche die Grundlagen dafür waren, sich jene moralischen Schulden aufzuladen und jene Verkrustungen bilden, die der Sozialismus bei Ihnen so mühsam und Stück für Stück zu begleichen hat und die Sie ihm so hoch anrechnen, wäre jedenfalls ein Schritt, der echte Größe und schreckliche Freiheit die Sie sich doch nehmen könnten, bestätigen würde. Vielleicht wäre da auch ein Funken von sozialem Empfinden noch übrig, hinter ihrem Theoriepanzer?<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Wer so lange im Glashaus sitzt, sollte auch ab und zu mal mit Steinen werfen, das kann ich verstehen- aber bitte auf den Richtigen, gerade in solchen Zeiten. Die Merkels reiben sich schon die Hände und bedrohen uns weiter mit Untätigkeit und Aussitzen (sie wären übrigens hinzuzufügen zum Nulleinkömmler!!) und die nächste Mehrwertsteuererhöhung wird auch die FDP sicher nicht verhindern, so mächtig (gefolgschaftsbildend/ Wahlstimmen bringend&#8230;) ist ihr Wort wohl doch noch nicht. Vielleicht rufen Sie ja nach erfolgter Wahl und der Überwältigung der FDP durch die CDU in diesem Streitpunkt dann wirklich zur Revolution auf und erklären den Wahlbetrug und das System für endgültig überholt? Die Mehrwertsteuer bezahlen wir ja alle dann, sowohl die Nulleinkommen, als auch ihre steueraktive Hälfte und die Subsistenz der Nulleinkömmlinge wird dann nur umso schwieriger&#8230;ein Sloterdijk Buch kann ich mir jedenfalls schon jetzt nicht mehr leisten, zumindest solang es nicht als Taschenbuch herauskommt&#8230;<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QmxsMF54syo">Das tolle Zizek Interview.</a><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Dogma des Undogmatischen]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/08/14/das-dogma-des-undogmatischen/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:03:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Auszug aus einem Artikel in der Zeit: Bei aller Individualität haben die Studenten heute trotzde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Auszug aus einem <a href="http://www.zeit.de/campus/2009/04/Glauben?page=all">Artikel in der Zeit</a>:</p>
<blockquote><p>Bei aller Individualität haben die Studenten heute trotzdem mehr gemeinsam, als ihre Eltern behaupten. Ihre Ablehnung aller Ideologien ist stark, sie ist total. Aber auch sie haben einen &#8220;Ismus&#8221;, an den alle glauben, nur ist das keine Ideologie, sondern, wenn man so will, das Dogma des Undogmatischen – der Pragmatismus.</p></blockquote>
<p>Wenn alle vorstellbaren Alternativen als gleichwertig dargestellt werden (müssen), dann wird außer Beliebigkeit nichts vertreten. Deshalb ist das, was hier als Pragmatismus bezeichnet wird, eine schönfärberische Umschreibung für Konformismus.</p>
<p>Im besten Falle mag es da noch einen inneren Vorbehalt geben, der aber still und unausgesprochen bleibt. Wer ihn ausspricht macht sich verdächtig. Wer gar in einer Diskussion darauf beharrt, gilt als fundamentalistischer Querulant.</p>
<p>Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede zwischen den verschiedenen Abstufungen des Pragmatismus:</p>
<ul>
<li>charakterlose Mitläufer folgen dem Dogma des Undogmatischen eher aus Gewohnheit und unreflektierter Bequemlichkeit</li>
<li>Karrieristen preisen vollmundig die Vorzüge des Pragmatismus, wenn sich damit ihr Drang nach beruflichem Erfolg kaschieren läßt</li>
<li>bösartige Profiteure spekulieren bewußt mit Mitläufertum und Karrierismus in größerem Maßstab</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[unheimlich betroffen]]></title>
<link>http://totenatur.wordpress.com/2009/08/12/unheimlich-betroffen/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 21:37:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>naturemorte1900</dc:creator>
<guid>http://totenatur.wordpress.com/2009/08/12/unheimlich-betroffen/</guid>
<description><![CDATA[Offener Brief an den &#8220;BAK Shalom&#8221; Sehr geehrte &#8220;Da_men&#8221; und &#8220;Her_ren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Offener Brief an den &#8220;BAK Shalom&#8221; Sehr geehrte &#8220;Da_men&#8221; und &#8220;Her_ren]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konstfack får skylla sig själv]]></title>
<link>http://aristokratikos.wordpress.com/2009/08/06/konstfack-far-skylla-sig-sjalv/</link>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:58:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Michaël Lehman</dc:creator>
<guid>http://aristokratikos.wordpress.com/2009/08/06/konstfack-far-skylla-sig-sjalv/</guid>
<description><![CDATA[Detta är ett exempel på konst. Det är emellertid alldeles för avancerat och skickligt gjort för att ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<div class="wp-caption alignright" style="width: 377px"><img class="  " title="Gustaf Cederström, Karl XII:s likfärd" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/Karl_XIIs_likfärd_%281884%29%2C_målning_av_Gustaf_Cederström_%281845-1933%29.jpg" alt="Detta är ett exempel på konst. Det är emellertid alldeles för avancerat och skickligt gjort för att Odell eller NUG skall klara av det." width="367" height="262" /><p class="wp-caption-text">Detta är ett exempel på konst. Det är emellertid alldeles för avancerat och skickligt gjort för att Odell eller NUG skall klara av det.</p></div>
<p style="text-align:justify;">Svenska Dagbladet <a href="http://www.svd.se/kulturnoje/nyheter/artikel_3312947.svd">rapporterar</a> idag, att samtliga av <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Konstfack">Konstfacks</a> företagssammarbeten nu ligger nere. Konstfacks chef för externa relationer Eric De Groat menar, att den negativa uppmärksamheten kring »studenterna» <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Anna_Odell">Anna Odell</a> och <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Nug">»Nug»</a> avskräcker storföretagen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Vårt varumärke är så djupt draget i smutsen att det kommer att ta lång tid innan stora företag vill samarbeta med oss igen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Herr De Groat uppgiver vidare, att projektet med företagsamarbeten gick ut på att få tio storföretag att gå in med mellan 300.000 och  500.000 kronor var för att stötta Konstfack, vars ekonomi är underbalanserad med flera millioner. Efter Odells och NUG:s framfarter dog alla samarbeten plötsligt. Företagen besvarade icke längre Konstfacks samtal.</p>
<p style="text-align:justify;">Odells och NUG:s tilltag har också fått konsekvenser för andra studenter vid Konstfack, säger De Groat.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Det var många studenter som samarbetade med olika företag och organisationer i samband med sina examensarbeten. Flera företag backade plötsligt ur för att de var rädda att arbeta med Konstfackstudenter.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">För det har naturligtvis de så kallade »professorerna» vid Konstfack ingen förståelse. De menar i stället, att företagen är fel partner, då de icke förstår sig på Konstfack. Konstfack har dock fått en ny samarbetspartner &#8212; socialförvaltningen i Värmdö&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Blive detta en nyttig läxa för Konstfack! Jag har ett tips till herr De Groat. Se till, att er högskola börja göra skäl för sitt namn. Se till, att er högskola börjar syssla med <em><a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Konst">konst</a></em>! Emedan väldigt få av er på Konstfack idag verkar veta, vad konst är, så kan jag giva några grundläggande instruktioner. Konst är någonting skönt, någonting estetiskt tilltalande. Konst är en sirligt utsmyckad <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Barocken">barockbyggnad</a>, ett drama av <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare">Shakespeare</a>, ett sorgset <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Poesi">poem</a> av <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Dan_Andersson">Dan Andersson</a>, en <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Romantiken">romantisk</a>, <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Figurativ_konst">figurativ</a>, målning, eller en <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Sonat">flöjtsonat</a> av Händel. <em>DET</em>, mina herrar vid Konstfack, är <em>KONST</em>! Det, som Konstfack idag sysslar med, är bara ren och skär vandalism!</p>
<p style="text-align:justify;">Och för min egen del anser jag det vara trist, att Sankt Görans sjukhus icke skrev in Odell (och Nug). Om man anser sådant, som de och Konstfack sysslar med, vara konst, kan man &#8212; om uttrycket ursäktas &#8212; icke »ha alla färger på paletten»!</p>
<p style="text-align:justify;">Läs också:<br />
Dragic, Marijana, <a href="http://www.aftonbladet.se/nyheter/article4415864.ab">»Konst-filmen som upprör ministern : Klotter på tunnelbanan som examensarbete &#8212; kulturministern rasar»</a>, i <em><a href="http://www.aftonbladet.se/">Aftonbladet</a></em> (2009-02-15)<br />
Ström, Sofia, <a href="http://www.aftonbladet.se/nyheter/article4256623.ab">»Specialarbete: spela psyksjuk : Överläkaren rasande efter konstelevens kupp»</a>, i <em><a href="http://www.aftonbladet.se/">Aftonbladet</a></em> (2009-01-25)<br />
Torén Björling, Sanna, <a href="http://www.dn.se/kultur-noje/konst-form/anna-odell-atalad-1.864808">»Anna Odell åtalad»</a>, i <em><a href="http://www.dn.se/">Dagens Nyheter</a></em> (2009-05-13)</p>
<p style="text-align:justify;">Referens:<br />
Cullberg, Jonas, <a href="http://www.svd.se/kulturnoje/nyheter/artikel_3312947.svd">»Storm kring Odell skrämmer företag»</a>, i <em><a href="http://www.svd.se/">Svenska Dagbladet</a></em> (2009-08-06)</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.bloglovin.com/blogg/376544/kunskap--bildning--tradition?claim=8us7wsf62gs">Följ min blogg med bloglovin</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[critique triptyque]]></title>
<link>http://protagonistin.wordpress.com/2009/07/31/critique-triptyque/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 17:41:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>protagonistin</dc:creator>
<guid>http://protagonistin.wordpress.com/2009/07/31/critique-triptyque/</guid>
<description><![CDATA[Titel made by meine Mutter. Es ist wieder mal Zeit für ein bisschen Senf! Drei komplett verschiedene]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Titel made by meine Mutter. Es ist wieder mal Zeit für ein bisschen <a href="http://protagonistin.wordpress.com/2009/02/09/senf/" target="_blank">Senf</a>! Drei komplett verschiedene Filme, die ich aber alle drei auf ihre Art sehenswert fand.</p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0375920/" target="_blank"><strong><span style="font-size:small;">The Libertine</span></strong></a><br />
Vom Umstand mal abgesehen, dass ich technischen Begebenheiten wegens vollends auf Untertitel verzichten musste &#8211; und somit bei dem <em>we-are-not-amused-thou-must-know</em>-Englisch vieles nur oberflächlich mitbekam &#8211; scheint <em>The Libertine</em> ein sehr schöner Film  zu sein. Sehr ästhetische Bilder, fast Gemälden ähnlich. Der Film schien in blassen, gräulichen Tönen zu sein, was ihm eine Art Strenge verlieh. Vielleicht suche ich auch zu weit, weil ich not that good im gemurmelten british english bin. Dafür bin ich überrascht, wie gut ich vor allem John Malkovich verstand. Und beizeiten sogar Johnny Depp, aber der murmelt so gerne. Dafür ist er schön anzuschauen, zumindest in den ersten dreivierteln des Filmes. Wikipedia bestätigte mir schliesslich, dass ich doch den grössten Teil richtig verstanden hatte: Der König von England holt sich seinen ehemals ausgewiesenen Schützling zurück, Johnny Depp, damit dieser ihm ein Prachtsstück schreibe. Das Stück wird zur pornographischen Katastrophe, während Johnny mit der grauen Bühnenmaus rumturtelt. Schliesslich wird er wieder aus dem Land gewiesen, versteckt sich, rettet mit einer herzzerbrechenden Rede (die ich nicht verstanden habe) den Ruf oder sonst sowas ähnliches des Königs und stirbt nachdem sein Gesicht immer mehr auseinanderfällt. Falls ich den Film aber nochmals mit Untertiteln schauen könnte, würde ich nicht nein sagen.</p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0976060/" target="_blank"><strong><span style="font-size:small;">Tokyo!</span></strong></a><br />
Ungewöhnlich ist er, und teilweise sehr skurril. Und er ist dreigeteilt. Der erste Film ist von <a href="http://www.michelgondry.com/" target="_blank">Michel Gondry</a> (meinem Lieblings-Michelgondry!), der zweite von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0136021/" target="_blank">Leos Carax</a> und der dritte von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0094435/" target="_blank">Bong Joon-ho</a>. Was ich sehr interessant fand. Zwei Franzosen und ein Koreaner. Als Voraussetzung hatten die drei eigentlich nur, dass die Filme in Tokyo zu spielen hatten und nicht viel länger als eine halbe Stunde dauern sollten. Eine angenehme Länge, denn so konnte ich mich in eine Geschichte hineinversetzen, ohne das Gefühl zu kriegen, das Thema sei völlig in die Länge gezogen (long métrage) oder zu kurz behandelt worden (Kurzfilm). Im ersten Teil verwandelt sich eine junge Frau nach und nach in einen Stuhl, im zweiten terrorisiert eine Kreatur aus dem Untergrund die Stadt und im dritten lernt man das Leben eines jungen Mannes kennen, der seit elf Jahren keinen Fuss vor seine Wohnung gesetzt hat. Tokyo muss eine sehr surrealistisch anmutende Stadt sein.<img class="size-full wp-image-542 alignleft" title="tokyo!" src="http://protagonistin.wordpress.com/files/2009/07/tokyo.jpg" alt="tokyo!" width="213" height="284" /><br />
Interessant fand ich vor allem, dass drei Nicht-Japaner sich an diese Stadt wagten, trotzdem aber mit japanischen Schauspielern arbeiteten. Wie sehen Japaner diesen Film, erkennen sie sich wieder oder sehen sie eher <em>la touche occidentale</em>? (Kommt der überhaupt in Japan in die Kinos?) Inwiefern haben sich die drei Unterstützung von Japanern geholt, um die Kultur und Sprache mehr oder weniger realistisch rüberzubringen? (Realistisch wird wohl das falsche Wort sein, wenn ich schon von Surrealismus schreibe..)<br />
Ich glaube von den dreien hat mir der letzte am Besten gefallen. Der erste fing zwar gut an, aber die ganze Sache mit dem Stuhl ging mir dann verhältismässig zu schnell. Lange Einleitung, und dann &#8211; puff! &#8211; huch, sie wird zum Stuhl! Fertig. In den zweiten kam ich gar nicht richtig rein, obwohl er sehr unterhaltsam war. Irgendwie war mir da zuviel Klischee drin: Mensch oder Godzilla, die Kommunikationsprobleme in der höchst seltsamen Merde-Sprache und schliesslich das geheimnisvolle Verschwinden des mysteriösen Unbekannten. Hohoo, völlig unerwartet!<br />
Volle Punktzahl erhält also nur der dritte Film, der von einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hikikomori" target="_blank">Hikikomori</a> handelt.<br />
Etwas schade fand ich, dass im Trailer schon die meisten Überraschungs- und Ekelmomente gezeigt werden. So erwartete ich viel Schlimmeres, als ich dann zu sehen bekam. Trotzdem sehr spannend!</p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1131729/" target="_blank"><strong><span style="font-size:small;">The Boat that Rocked</span></strong></a><br />
Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht während eines Filmes. Die ganze Zeit hatte ich ein Grinsen auf den Lippen. Den Film musste ich nur schon sehen, weil ich momentan ein Minipraktikum beim Radio mache.<br />
Überrascht war ich ja eigentlich nie wirklich: Ein Piratenradio spielt total gute Musik, wird von der Regierung gejagt und geht schliesslich, nach einigem Dagegenkämpfen, unter. Wie die Titanic. Und eigentlich weiss man das auch schon von Anfang an, genauso wie klar ist, dass die vom Piratenradio die Guten und die in der Politik die Bösen sind.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-544" title="boatthatrocked22" src="http://protagonistin.wordpress.com/files/2009/07/boatthatrocked22.jpg" alt="boatthatrocked22" width="510" height="255" /></p>
<p>Der Film lebt also nicht von seiner komplexen Geschichte oder seinen spektakulären Bildern, sondern von seinen acht schrulligen Radiomoderatoren. Denn um deren Leben auf dem Schiff geht es um erstes. Wie sie Musik lieben und abspielen, wie sie sich gegenseitig freundschaftlich rivalisieren und vor allem mit wem sie ihren <em>sextacular Saturday</em> verbringen, dem einzigen Tag, an dem auf dem Schiff Frauen erlaubt sind. Gleichzeitig ist für jeden Typ was dabei, denn obwohl es sich grundsätzlich vor allem um Sex, Drugs and Rock&#8217;n'Roll dreht, (<em>No Morals</em> prangert das Plakat an) steht einer der Schiffspassagiere fest zu seiner Überzeugung, dass nichts vor der Ehe laufen soll, während ein anderer noch als Jungfrau auf dem Schiff die Liebe seines Lebens kennenlernt. Also doch nicht nur freie Liebe. Obwohl der Typ mit <em>no sex before marriage</em> dann von seiner Liebsten ziemlich rasch verlassen wird. Würde erklären, dass keine Moral doch die beste Moral ist..? (Hach, ich bin so böse, ich spoilere ohne Vorwarnung!) Dass die Charaktere des Schiffes alle anders und gleichzeitig ein wenig verrückt sind, macht sie jedenfalls total sympathisch. Und mit Untertiteln ist british English richtig super. Der Film wird bestimmt wieder für einen gut gelaunten DVD-Abend herhalten müssen.<br />
Freiheit, Liebe und farbige, ausgeflippte Kleidung. Und richtig gute Musik.<br />
Da bereue ich wieder einmal, dass ich die Hippiezeit nie erleben konnte.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-543 aligncenter" title="Theboatthatrockedposter" src="http://protagonistin.wordpress.com/files/2009/07/theboatthatrockedposter.jpg" alt="Theboatthatrockedposter" width="408" height="604" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zum 30. todestag von herbert marcuse]]></title>
<link>http://totenatur.wordpress.com/2009/07/23/zum-30-todestag-von-herbert-marcuse/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 17:27:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>naturemorte1900</dc:creator>
<guid>http://totenatur.wordpress.com/2009/07/23/zum-30-todestag-von-herbert-marcuse/</guid>
<description><![CDATA[Im Zweifel für das Individuum Am 29.7.1979 verstarb Herbert Marcuse. Sein Denken ist der Kritischen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Im Zweifel für das Individuum Am 29.7.1979 verstarb Herbert Marcuse. Sein Denken ist der Kritischen ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hedonismus als Erscheinungsform des Nihilismus]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/16/hedonismus-als-erscheinungsform-des-nihilismus/</link>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:22:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der Jungen Freiheit ist ein Artikel, der die Aktionsformen beleuchtet, die von der Hedonistischen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Jungen Freiheit ist <a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M527e87c5334.0.html">ein Artikel</a>, der die Aktionsformen beleuchtet, die von der <a href="http://www.hedonist-international.org/">Hedonistischen Internationale</a> propagiert werden. Ich hatte mich <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/03/16/herr-rossi-als-ikone-des-hedonismus/">selbst schon</a> mit dem Hedonismus beschäftigt, aber diese Verbindung war mir neu:</p>
<blockquote><p>Wie der Name erahnen läßt, geht es den lose vernetzten internationalen Gruppen, die ihren lokalen Schwerpunkt in Berlin haben, vor allem um Spaß, Genuß, selbstbestimmtes Leben, Toleranz, ein kosmopolitisches Dasein, und ihr an das „Gesetz“ „Tu, was Du willst“ aus dem „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liber_AL_vel_Legis">Liber Al vel Legis</a>“ des Okkultisten (und Satanisten) Aleister Crowley angelehntes Motto lautet entsprechend „Do what you want“.</p></blockquote>
<p>Der Leitspruch &#8220;Tu was Du willst sei das ganze Gesetz&#8221; hat in der Tat sehr viel mit dem Hedonismus zu tun und es ist auch wahr, daß dieses Motto satanische Züge trägt. Der Amokläufer von Winnenden, Tim Kretschmer, <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/03/20/tim-kretschmer-aus-spas-weil-es-spas-macht/">sagte einer seiner Geiseln</a>, daß er &#8220;aus Spaß, weil es Spaß macht&#8221; mordet.</p>
<p>Der Hedonismus ist die letzte Konsequenz des Nihilisms, den <a href="http://orthodoxwiki.org/Seraphim_Rose">Seraphim Rose</a> <a href="http://www.columbia.edu/cu/augustine/arch/nihilism.html">als Krieg gegen Gott</a> einordnete. Sehr lohnend ist in dem Zusammenhang auch <a href="http://www.spes-unica.de/milch/texte/text.php?datei=1984_rest">die Rede &#8216;Rest oder Sekte?</a>&#8216; von Pfarrer Hans Milch:</p>
<blockquote><p>Denn in diesem 20. Jahrhundert, in dem zu leben uns als Bürde aufgetragen ist, und als Würde, wenn wir Widerstand leisten und uns herausrufen lassen, dieses 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch die hochperfektionierte, höchstperfektionierte Oberflächlichkeit und Äußerlichkeit – das was außen ist, das Nichtige, Nichtssagende, Zahl, Zeit, Mode, Mehrheit, Meinung, Masse – lauter Varianten und Ausdrucksformen des Nichts – und diese Varianten und Ausdrucksformen des Nichts sind in unserem Jahrhundert die prägenden und thematischen Aspekte – zur Schande dieses Jahrhunderts, denn es ist das Jahrhundert des Nihilismus, das Jahrhundert, das den Götzen des Nichts anbetet, und nichtige Zufälle, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, ohne Sinngehalt, nichtige Zufälle bearbeitet, zu sinnlosen, zufälligen Zwecken einsetzt, mit einem Höchstmaß verstandesmäßiger Anstrengungen.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gegen den Aufstand der Unanständigen]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/15/gegen-den-aufstand-der-unanstandigen/</link>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 16:48:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unter Voll opfermäßig: Brigitte und die Piusbrüder wundert man sich bei Gay West, wieso die Priester]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unter <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/07/11/voll-opfermasig-brigitte-und-die-piusbruder/">Voll opfermäßig: Brigitte und die Piusbrüder</a> wundert man sich bei Gay West, wieso  die Priesterbruderschaft St. Pius X. Frau Brigitte Zypries zur Rücknahme der Aussagen auffordert hatte, wonach für sie als &#8220;religiöse Extremisten&#8221; das gleiche gelten müsse, wie für den &#8220;Umgang mit Rechtsextremisten&#8221;.</p>
<p>Das ist schnell erklärt.<!--more--></p>
<p>Die Piusbruderschaft kann sich hinsichtlich ihres Aufrufes zur Mahnwache auf GG Art. 2 Abs. 1 berufen. Darin heißt es:</p>
<blockquote><p><strong>Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er</strong> nicht die Rechte anderer verletzt und <strong>nicht gegen</strong> die verfassungsmäßige Ordnung oder <strong>das Sittengesetz verstößt.</strong></p></blockquote>
<p>Daß öffentliches Werben für Homosexualität unsittlich ist, wird auch vom Lesben- und Schwulenverband e. V.  (LSVD) nicht bestritten, <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/schwule-und-lesben-gestehen-unsittlichkeit-ein/">sondern bestätigt</a>. So heißt es auf der vom LSVD betriebenen Webseite <a href="http://www.artikeldrei.de/grundsatz_a.html">artikeldrei.de</a>:</p>
<blockquote><p>Die Grundrechte von Lesben und Schwulen werden in Deutschland bislang hauptsächlich aus dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 2 Abs. 1 GG) abgeleitet.<strong>Dieses wird allerdings durch die verfassungsmäßige Ordnung einerseits und das “Sittengesetz” andererseits beschränkt.</strong></p></blockquote>
<p>Weil viele Menschen gar nicht mehr wissen, was es mit dem Sittengesetz überhaupt auf sich hat und man sich bei evangelischer und katholischen Amtskirchen auch nicht mehr dafür interessiert, hier nun ein Auszug aus der <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/13/grundlagenlehre-der-rok-uber-die-wurde-die-freiheit-und-die-menschenrechte/">Grundlagenlehre der Russisch-Orthodoxen Kirche über die Würde, die Freiheit und die Menschenrechte</a>:</p>
<blockquote><p>Jeder Mensch wurde von Gott mit Würde und Freiheit ausgestattet. Aber <strong>die Nutzung der Freiheit zum Bösen </strong>geht unvermeidlich einher mit der<strong> Minderung der eigenen Würde </strong>des Menschen und führt zur <strong>Erniedrigung der Würde anderer Menschen</strong>. Die Gesellschaft muß Mechanismen schaffen, die die Harmonie von menschlicher Würde und Freiheit wiederherstellen. Die Konzeption der Menschenrechte und die Sittlichkeit können und müssen im öffentlichen Leben diesem Ziel dienen. Dabei sind sie bereits dadurch miteinander verbunden,<strong> daß die Sittlichkeit, d.h. die Vorstellung von Sünde und Tugend, immer dem Gesetz vorangeht, das ja aus diesen Vorstellungen resultiert.</strong> Eben deshalb führt die Erosion der Sittlichkeit immer und überall letztendlich zur Zerstörung der Gesetzlichkeit.</p></blockquote>
<p>Es wäre freilich unrealistisch zu erwarten, daß in schwerer Sünde lebende Menschen der Minderung ihrer Würde und der Erniedrigung der Würde anderer Menschen durch ihr zur Schau getragenes Verhalten zustimmen. Sofern allein von weltlichem Recht die Rede ist, müssen sie das aber ja auch nicht.</p>
<p>Es genügt vollkommen, wenn sie die Maßstäbe des Grundgesetzes respektieren. Hierzu gehört dann allerdings, daß sie das unveräußerliche Recht eines jeden in unserer Gesellschaft anerkennen, sich auch über Fragen der Sittlichkeit und der Moral &#8220;ungehindert&#8221; (GG Art. 5 Abs. 1) eine Meinung zu bilden. Die Anerkennung dieses Rechts schließt mit ein, daß man sich die ja als subjektiv empfundene Einordnung als &#8220;pervers&#8221; nicht gar so sehr zu Herzen nimmt. Im Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft wurde dieses Attribut ja nicht zufällig <em>auf den CSD-Marsch</em> und nicht <em>auf die einzelnen Teilnehmer</em> angewandt.</p>
<p>Wer daher überzeugt ist, daß er nicht pervers ist, braucht sich nicht beleidigt fühlen und kann weiterhin unbeschwert zu solchen Aufmärschen gehen. Wer das nicht kann, dürfte entweder pervers sein oder er nutzt womöglich den CSD-Aufmarsch als Vehikel um gegen die verfassungsmäßige Ordnung anzugehen.</p>
<p>Daß Frau Zypries sich über den Aufruf der Priesterbruderschaft St. Pius X. so ereifert hatte, läßt erahnen, daß die Justizministerin selbst in diesem Zwiespalt gefangen ist. Solch ein innerer Zwiespalt würde dann auch erklären, weshalb sie bei ihrer <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/rede-von-frau-zypries-zur-internetzensur/">Wahlkampfrede zu verstärkter Internetzensur</a> am 9. Juli auf die Bedrohung von Freiheit und Demokratie durch linksextremistische Hasspropaganda mit keinem einzigen Wort eingegangen war.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="Seraphim Rose" src="http://josephpatterson.files.wordpress.com/2009/06/seraphim-rose-icon.jpg?w=359&#038;h=461" alt="" width="359" height="461" /></p>
<p style="text-align:center;"><img class=" aligncenter" title="Seraphim Rose" src="http://www.deathtotheworld.com/seraphimrose/FrRose.jpg" alt="" width="322" height="511" /></p>
<p>Die Bilder zeigen den in der Orthodoxie als Heiligen verehrten Seraphim Rose (1943-82). Rose war lange, lange Jahre homosexuell, bevor er durch die Gnade Gottes den Glauben an Jesus Christus, den Erlöser, gefunden hatte. Bekannt wurde Rose u.a. durch Schriften, wie <a href="http://www.columbia.edu/cu/augustine/arch/nihilism.html">Nihilismus, die Wurzel der Revolution in der Moderne</a> und <a href="http://www.amazon.com/Orthodoxy-Religion-Future-Seraphim-Rose/dp/188790400X">Orthodoxie, die Religion der Zukunft</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hitler nicht im Nachhinein zum Erfolg verhelfen]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/15/hitler-nicht-im-nachhinein-zum-erfolg-verhelfen/</link>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 12:18:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
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<description><![CDATA[In ihrer Antwort auf eine Anfrage des parteilosen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche lehnte die B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5aed6173a74.0.html">In ihrer Antwort</a> auf eine Anfrage des parteilosen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche lehnte die Bundesregierung unter Angela Merkel eine Ergänzung des Kampfes gegen Rechtsextremismus, um eine Entsprechung gegen Linksextreme ab.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/eVmsk7PVRzM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/eVmsk7PVRzM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Was am 3. Oktober 2000, dem Tag der Deutschen Einheit begann, hat nun also auch durch die Union seine Bestätigung gefunden. Der Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf am Vortag wurde von den Qualitätsmedien damals kurzerhand Rechtsradikalen in die Schuhe geschoben worden, worauf unisono das Erinnerungsgeläut ertönte.<!--more--></p>
<p><a href="http://www.ekd.de/presse/987.html">Hier etwa</a> die Worte des damaligen Präses der EKD Manfred Kock:</p>
<blockquote><p>Das Geschehen ruft schreckliche Erinnerungen an das dunkelste Kapitel deutscher Vergangenheit wach. Gerade am Tag der deutschen Einheit <strong>wollten wir uns doch über ein anderes Deutschland freuen</strong>.</p></blockquote>
<p>Überall in der Republik gab es Aufmärsche mit Lichterketten, nachdem Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) den &#8220;Aufstand der Anständigen&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,96537,00.html">gefordert hatte</a> , um die Sorgen der jüdischen Gemeinde zu zerstreuen:</p>
<blockquote><p>[Paul] Spiegel, [Präsident des Zentralrates der Juden] will in der jüdischen Bevölkerung Angst ausgemacht haben. Immer häufiger werde von älteren Mitgliedern der jüdischen Gemeinde gefragt: &#8220;Müssen wir wieder weg?&#8221; Es müsse ein Ruck durch die deutsche Gesellschaft gehen, forderte Spiegel. &#8220;<strong>Wir wollen Hitler nicht im Nachhinein zum Erfolg verhelfen</strong>&#8220;.</p></blockquote>
<p><em>Genau das</em> hat Schröders &#8220;Aufstand der Anständigen&#8221; <strong>nun aber bewirkt</strong>!</p>
<p>Als sich im Januar diesen Jahres bei einer von Mili Görös angemeldeten Demonstration Muslime im &#8220;heiligen&#8221; Blutrausch befanden, <a href="http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/661248/Interne-Kritik-an-Duisburger-Polizeichef.html">drang die Polizei in eine Privatwohnung ein</a>, um eine Israel-Fahne abzuhängen, wodurch die von Paul Spiegel damals gestellte Frage &#8220;Müssen wir wieder weg?&#8221; mit einem klaren &#8220;Ja!&#8221; beantwortet zu sein scheint.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Israel-Fahne" src="http://2.bp.blogspot.com/_hs6CdIUMNO0/SW-_UHeYB6I/AAAAAAAADi4/sGMYdYHpp4w/s800/Polizeieiei.jpg" alt="" width="567" height="354" /></p>
<p>Auch der Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf im Oktober 2000 kam von islamischer Seite.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img title="Am 2. Oktober 2000 von Arabern in Brand gesteckte Synagoge in Düsseldorf" src="http://www.jgd.de/images/Pages/Anschlag/Auflaerung01.gif" alt="Am 2. Oktober 2000 von Arabern in Brand gesteckte Synagoge in Düsseldorf" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Am 2. Oktober 2000 von Arabern in Brand gesteckte Synagoge in Düsseldorf</p></div>
<p>Im Dezember 2000 berichtete die Welt, daß nicht Rechtsextreme, <a href="http://www.welt.de/print-welt/article552013/Araber_veruebten_Brandanschlag_auf_die_Duesseldorfer_Synagoge.html">sondern Araber</a> für den Anschlag verantwortlich waren. Die richtigen Worte Manfred Kocks</p>
<blockquote><p>Das Geschehen ruft schreckliche Erinnerungen an das dunkelste Kapitel deutscher Vergangenheit wach.</p></blockquote>
<p>bekommen im Kontext der Sorge der jüdischen Gemeinde damit nunmehr eine vollkommen andere Bedeutung, als man es damals geglaubt hatte: Die politische Instrumentalisierung des Brandanschlages auf die Düsseldorfer Synagoge zur Gleichschaltung erinnert in fataler Weise an den Brand des Reichstagebäudes, mit dem der damalige Reichskanzler im März 1933 das als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erm%C3%A4chtigungsgesetz">Ermächtigungsgesetz</a>&#8221; bezeichnete <a href="http://www.documentarchiv.de/ns/ermaecht.html">Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich</a> durchsetzte, um die Nationale Revolution, zu festigen, die am 30. Januar 1933 ausgerufen worden war.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Brennender Reichstag" src="http://www.kalaschnikow.net/bilder2/reichstagsbrand_01.jpg" alt="" width="300" height="415" /></p>
<p>War damals war der Tenor der Propaganda, daß die &#8220;Juden unser Unglück&#8221; seien, so sagt man uns heute, daß es in der Welt ja überhaupt keine Probleme gäbe, wenn nur endlich Israel von der Landkarte verschwunden wäre.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Offener Brief an Zypries: Piusbruderschaft, Waffenbesitz in Gerichtssälen und Verharmloser linksextremer Gewalt]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/13/offener-brief-an-zypries-piusbruderschaft-waffenbesitz-in-gerichtssalen-und-verharmloser-linksextremer-gewalt/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 09:58:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
<guid>http://antifo.wordpress.com/2009/07/13/offener-brief-an-zypries-piusbruderschaft-waffenbesitz-in-gerichtssalen-und-verharmloser-linksextremer-gewalt/</guid>
<description><![CDATA[Folgende Email habe ich gerade als offenen Brief an Frau Zypries geschickt: Sehr geehrte Frau Zyprie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Folgende Email habe ich gerade als offenen Brief an Frau Zypries geschickt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Zypries,</p>
<p>am Ende <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/rede-von-frau-zypries-zur-internetzensur/">Ihrer Wahlkampfrede</a> anläßlich der Eröffnung der Konferenz gegen die Verbreitung von Hass im Internet stellten Sie in Aussicht, sich auch in Zukunft für die Vergabe staatlicher Geldmittel in der Auseinandersetzung gegen Rechtsextremisten und deren Hasspropaganda im Internet einzusetzen:</p>
<p>&#8220;Ich werde mich deshalb auch in der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, dass der Staat die erforderlichen rechtlichen Instrumente, aber auch die nötige finanzielle Unterstützung für die vielen privaten Initiativen bereitstellt.&#8221;</p>
<p>Sehr geehrte Frau Zypries, der Tagesspiegel berichtete am 19. Juni von einem Brandanschlag, mit dem Linksradikale auf die Entschlossenheit des Berliner Innenpolitikers Dr. Robbin Juhnke (CDU) im Vorgehen gegen linksextreme Gewalt reagieren:</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Autonome-Brandanschlaege;art692,2827004">http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Autonome-Brandanschlaege;art692,2827004</a></p>
<p>Meine Fragen an Sie lauten:</p>
<p>(1) Teilen Sie meine Einschätzung, daß es notwendig ist, auch über neue Wege beim Vorgehen gegen Linksextremisten und deren Hasspropaganda nachzudenken und hierfür entsprechende Geldmittel vorzusehen?</p>
<p>(2) Befürworten Sie die Einrichtung Runder Tisch gegen Linksextremismus, wie das Dr. Robbin Juhnke im Berliner Abgeordneten Haus jüngst gefordert und beantragt hatte?</p>
<p><a href="http://www.robbin-juhnke.de/index.php?ka=1&#38;ska=1&#38;idn=104">http://www.robbin-juhnke.de/index.php?ka=1&#38;ska=1&#38;idn=104</a></p>
<p>(3) Falls nicht, welche Art des Vorgehens empfehlen Sie als Justizministerin im Vorgehen gegen Linksextremisten und deren Hasspropaganda im Internet?</p>
<p>Im Zusammenhang mit Ihrer empörenden Gleichsetzung der friedliebenden Priesterbruderschaft St. Pius X. mit Rechtsextremen schließe ich mich im Übrigen der <a href="http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=653:civitas-institut-fordert-ruecktritt-von-ministerin-zypries">Rücktrittsforderung des Civitas Institutes</a> an. Statt zur Christenverfolgung aufzurufen, sollten Sie besser mal sicherstellen, daß Angeklagte in Strafprozessen keine Waffen mit sich führen können! Sie können doch nicht einerseits die Mitglieder von Schützenvereinen <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/waffenrecht-zypries-fuer-schaerfere-kontrollen_aid_379861.html">wegen Waffenbesitzes krimininalisieren</a> und dann in Ihrem eigenen Resort mit Untätigkeit glänzen! Für den Mord <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/6/0,3672,7603846,00.html">an der Ägypterin</a> im Gerichtssaal in Dresden und nun womöglich daraus resultierende Terroranschläge tragen Sie daher ein gerüttelt Maß an Mitverantwortung!</p>
<p>Auch wenn Sie Ihren Amtseid <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,386343,00.html">ohne Gottesbezug gesprochen haben</a>, so haben Sie bei Ihrer Vereidigung doch immerhin gelobt, Ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm abzuwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, Ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
XXX</p></blockquote>
<p>Nachdem Abgeordnetenwatch.de <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/05/19/abgeordnetenwatch-will-personalausweis-sehen/">wieder mal meinen Personalausweis sehen wollte</a>, habe ich ihr das Schreiben über das <a href="https://ssl.bmj.de/enid/81babb39d99b7709e638a5da43d02b82,0/Ministerium/Kontakt_3l.html">Webformular des Bundesministeriums der Justiz</a> geschickt. Wer den Text mittragen kann, ist natürlich wie immer eingeladen, ihn ebenfalls zu verschicken.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img title="Die Formel So wahr mir Gott helfe haben außer Zypries alle gesprochen" src="http://blog.ftd.de/asset/Image/2005/11/22/familienfoto.jpg" alt="Die Formel So wahr mir Gott helfe haben außer Zypries alle gesprochen" width="450" height="284" /><p class="wp-caption-text">Die Formel &#34;So wahr mir Gott helfe&#34; haben außer Zypries alle gesprochen</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwule und Lesben gestehen Unsittlichkeit ein]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/schwule-und-lesben-gestehen-unsittlichkeit-ein/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 12:33:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
<guid>http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/schwule-und-lesben-gestehen-unsittlichkeit-ein/</guid>
<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der volksverhetzenden Gleichsetzung der friedliebenden Priesterbruderschaft St. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Zusammenhang mit der volksverhetzenden Gleichsetzung der friedliebenden Priesterbruderschaft St. Pius X. mit islamischen Terroristen durch Frau Brigitte Zypries (SPD) fordert das Civitas Institut <a href="http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=653:civitas-institut-fordert-ruecktritt-von-ministerin-zypries">den Rücktritt der Ministerin</a> und <a href="http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=657:zypries-demokratie-und-freiheit-durch-piusbruderschaft-bedroht&#38;catid=1:neuestes&#38;Itemid=33">verteidigt zusammen mit Medrum</a> den Aufruf zur Mahnwache gegen den unsittlichen und perversen &#8220;Homoaufmarsch&#8221;.</p>
<p>Erst gestern wieder hatte Zypries <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/rede-von-frau-zypries-zur-internetzensur/">während eines Wahlkampfauftritts</a> jedes Maß von Anstand verloren, als sie von einer Gleichsetzung der &#8220;homosexuellen Bewegung&#8221; mit &#8220;dem Nationalsozialismus&#8221; durch die Bruderschaft sprach. Hintergrund für ihre falsche Behauptung ist das von der kinderlosen und unverheitrateten Justizministerin vorangetriebene <a href="http://www.artikeldrei.de/grundsatz_a.html">Gesetzesvorhaben</a> eines  <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/08/drohen-willkurliche-sauberungen-homophober-internetangebote/">allgemeinen Kritikverbots</a> gegenüber dem von vielen Menschen zurecht als abstoßend empfundenen Werben für Unzucht mit öffentlichen Mitteln.</p>
<p>Mit <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/06/politischer-schlagabtausch-zur-sexuellen-identitat-ideologie/">ihrem Eintreten</a> für ihr zensurpolitisches Gesetzesvorhaben bestätigt Frau Zypries die Einordung des Instituts, wonach sie von &#8220;einem totalitären und demokratiefeindlichen Denken geprägt&#8221; ist.</p>
<p>Daß Schwulen und Lesben ihre Unsittlichkeit bewußt ist, geht übrigens schon aus der Begründung des umstrittenen Gesetzesvorhabens hervor:</p>
<blockquote><p>Die Grundrechte von Lesben und Schwulen werden in Deutschland bislang hauptsächlich aus dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 2 Abs. 1 GG) abgeleitet. <strong>Dieses wird allerdings durch die verfassungsmäßige Ordnung einerseits und das &#8220;Sittengesetz&#8221; andererseits beschränkt.</strong></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rede von Frau Zypries zur Internetzensur]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/rede-von-frau-zypries-zur-internetzensur/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 05:23:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
<guid>http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/rede-von-frau-zypries-zur-internetzensur/</guid>
<description><![CDATA[Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries, MdB zur Eröffnung der Konferenz gegen die Ver]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries, MdB zur Eröffnung der Konferenz gegen die Verbreitung von Hass im Internet am 9. Juli 2009 in Berlin</p>
<p>Es gilt das gesprochene Wort!</p>
<p>Meine sehr geehrten Damen und Herren!</p>
<p>Ich begrüße Sie alle vielmals im Bundesjustizministerium. Ich freue mich sehr, dass Sie heute zu unserer Konferenz gekommen sind, um über Mittel und Wege zur Bekämpfung von Hass im Internet zu diskutieren.<!--more--></p>
<p>Mein besonderer Gruß gilt den Akteuren aus Wissenschaft, Verbänden und Behörden, die nachher Vorträge halten werden und auf dem Podium mitdiskutieren. Ihnen allen herzlichen Dank für Ihr Engagement. Ich freue mich, dass Sie hier sind!</p>
<p>Meine Damen und Herren,<br />
es gibt wohl kaum eine Entwicklung, die unser Leben in kürzester Zeit so sehr verändert hat wie das Internet. Es ist noch keine zwanzig Jahre alt, aber aus unserem beruflichen und privaten Alltag ist es schon jetzt nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Im Büro und zu Hause &#8220;emailen&#8221; und &#8220;surfen&#8221; wir. Wir &#8220;chatten&#8221; und &#8220;twittern&#8221; und fast alles und jeden können wir &#8220;googeln&#8221;. Theoretisch kann heute jeder weltweit mit jedem in Sekundenschnelle in Kontakt treten. Und gleichzeitig haben wir über das WWW fast immer und überall Zugriff auf eine praktisch unbegrenzte Menge von Informationen.</p>
<p>Das Internet verbindet die Menschen weltweit. Der Austausch ist dabei nicht nur einfacher und schneller geworden. Über das Netz &#8220;sprechen&#8221; auch Menschen miteinander, die früher vielleicht nie in Kontakt gekommen wären. Und im Internet kann jeder präsent sein. Jeder kann seine eigene Homepage online stellen, sich bei einem der vielen sozialen Netzwerke anmelden oder eigene Videos einstellen.</p>
<p>Mit dem Internet ist ein neuer Raum der Freiheit entstanden. Das Netz eröffnet scheinbar unbegrenzte Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, von denen wir alle profitieren: Kultur und Politik ebenso wie Wirtschaft und Zivilgesellschaft.</p>
<p>Die größten Vorteile des Netzes begründen jedoch zugleich seine größten Gefahren: Weil das Netz anonym ist und soziale Kontrolle kaum stattfindet, verbreiten sich dort auch illegale Inhalte besonders häufig und schnell. Rechtsextremistische Organisationen setzen heute verstärkt auf das Internet als Medium. Im World Wide Web lässt sich ihre Propaganda billig und leicht verbreiten &#8211; bundes- und sogar weltweit. Jugendschutz.net zählte 2007 mehr als 1.600 verschiedene deutschsprachige Internet-Seiten mit rechtsextremen Inhalten. Hinzu kommen die zahlreichen Eintragungen in Chats, Foren oder anderen Web 2.0-Plattformen, mit denen vor allem jüngere Nutzer erreicht werden.</p>
<p><strong>[Dabei dürfen wir freilich nicht aus den Augen verlieren, dass Freiheit und Demokratie nicht nur von den politischen Extremisten bedroht werden. Auch religiöse Extremisten beleidigen und beschimpfen Andersdenkende bisweilen auf unerträgliche Weise. Ich denke etwa an die Pius-Brüderschaft, die die homosexuelle Bewegung mit dem Nationalsozialismus verglichen hat.]</strong></p>
<p>Meine Damen und Herren,<br />
schon jetzt gelten in der digitalen Welt dieselben Gesetze wie in der realen. Wer in einem YouTube-Video zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufruft, macht sich ebenso strafbar wie derjenige, der seine Hetzschriften auf Papier-Flyer druckt und verteilt.</p>
<p>Aber die Durchsetzung unserer Regelungen bereitet im Netz bisweilen erhebliche Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten sind zum einen technischer Natur: Netzinhalte können schnell und unkompliziert verschoben oder nur kurzfristig auf einer bestimmten Seite gespeichert werden. Das macht eine Löschung oder Sperrung schwierig.</p>
<p>Durchsetzungsprobleme ergeben sich aber auch aus dem globalen Charakter des Internets: Der nationale Gesetzgeber kann nur für sein eigenes Land entscheiden, was erlaubt und was verboten ist. Information und Kommunikation im Internet nehmen aber keine Rücksicht auf Landesgrenzen. Die Wirksamkeit einzelstaatlicher Verbote ist daher sehr begrenzt. So sind etwa Inhalte, die nach deutschem Recht strafbar sind &#8211; also z. B. Hakenkreuze oder volksverhetzende Musik &#8211; inzwischen ganz überwiegend auf ausländischen Servern gespeichert.</p>
<p>Meine Damen und Herren,<br />
eben diese Probleme bei der Durchsetzung des Rechts im Netz waren das Thema unserer ersten Konferenz zur Verbreitung von Hass im Internet. Wissenschaftler, in- und ausländische Politiker, Vertreter von Wirtschaft, Verbände und NGOs haben sich vor neun Jahren hier im Bundesministerium der Justiz getroffen und darüber diskutiert, wie man der globalen Verbreitung von Hetzschriften, Beleidigungen und Fremdenhass über das World Wide Web einen Riegel vorschieben kann. Das Ergebnis der Konferenz war die Berliner Erklärung.</p>
<p>Diese Erklärung war in vielerlei Hinsicht richtungsweisend und sie hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Ich möchte drei Punkte hervorheben, die mir nach wie vor besonders wichtig erscheinen:</p>
<p>Erstens: Unser Recht gilt auch im Netz. Den damit verbundenen Appell an uns alle kann ich nur noch einmal unterstreichen: Wir dürfen die Verbreitung von Hass via World Wide Web nicht resigniert dulden, sondern müssen aktiv dagegen vorgehen. Ich werde mich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass strafbarer Hass im Internet gelöscht wird.<br />
Zweitens: Nationale Lösungen sind nicht ausreichend. Sie werden dem globalen Phänomen Internet nicht gerecht. Wir brauchen eine internationale Einigung darauf, welche Überschreitungen der Meinungsfreiheit nirgendwo auf der Welt hingenommen werden können.<br />
Und drittens: Wir müssen über die institutionellen Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Mit strafrechtlichen Mindeststandards allein werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen, auch nicht, wenn sie international gelten. Wir brauchen die Zusammenarbeit mit den Nutzern des Internets, mit den zivilgesellschaftlichen Interessengruppen, mit den Internetdiensteanbietern und allen anderen Akteuren im Netz.<br />
Meine Damen und Herren,<br />
ich meine, in allen drei Punkten haben wir in den vergangenen Jahren einiges erreicht:</p>
<p>Mit dem Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben wir eine Mindestharmonisierung der Strafvorschriften über das Verbreiten von Hass in Europa erreicht. Die öffentliche Aufstachelung zu Gewalt und Hass oder das Leugnen von Völkermord aus rassistischen oder fremdenfeindlichen Motiven wird jetzt in ganz Europa sanktioniert. Der Rahmenbeschluss war eine der Prioritäten während unserer Ratspräsidentschaft. Ich bin sehr froh, dass es uns nach schwierigen Diskussionen gelungen ist, dieses wichtige Vorhaben abzuschließen. Rechtlich steht dem Löschen rechtsextremistischer Inhalte auf europäischen Servern damit nichts mehr entgegen. Das ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu einem globalen Konsens über die Grenzen der Meinungsfreiheit.</p>
<p>Die internationale Zusammenarbeit ist aber nicht nur für die staatlichen Aktivitäten zentral. Auch die nichtstaatlichen Initiativen profitieren erheblich von der Kooperation. Deshalb ist die Gründung von Netzwerken wie z. B. dem &#8220;International Network Against CyberHate&#8221; ein wichtiger Erfolg. Solche Netzwerke bündeln das vorhandene Know-how und koordinieren das Vorgehen gegen internationale rechtsextreme Internetpropaganda. Zusammen mit den Beschwerdestellen und Einrichtungen wie jugendschutz.net helfen sie dabei, dass kriminelle Inhalte aus dem Netz schnell, effektiv und vor allem auf freiwilliger Basis verschwinden.</p>
<p>Wo es nicht gelingt, rechtsextremistische Inhalte zu löschen &#8211; etwa weil sie auf Servern in Staaten gespeichert sind, in denen das Verbreiten von Hass nicht strafbar ist, dort sind Aufklärung und Information gefragt. Wer die Strategien der Rechten durchschaut, geht ihrer Propaganda nicht auf den Leim. Dieser Enttarnung rechter Propaganda haben sich in den letzten Jahren viele gute Projekte erfolgreich angenommen. Ich denke etwa an Internetangebote wie &#8220;Mut gegen rechte Gewalt&#8221;, &#8220;blick nach rechts&#8221; oder den &#8220;NPD-Blog&#8221;. Ihr Engagement halte ich für überaus wichtig. Sie übernehmen eine Aufgabe, die der Staat alleine nicht schultern kann. Es freut mich daher sehr, dass das Bundesministerium der Justiz dem Projekt &#8220;Störungsmelder&#8221; vor einigen Wochen eine zusätzliche Förderung von 30.000 Euro zusagen konnte.</p>
<p>Meine Damen und Herren,<br />
wenn ich unsere Zwischenerfolge beschreibe, dann um zu zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind; dass sich etwas bewegt und dass wir gemeinsam Fortschritte im Kampf gegen Hass im Netz erreichen können.</p>
<p>Aber ich möchte damit keinesfalls das Problem verharmlosen oder den Eindruck erwecken, wir hätten schon genug getan. Im Gegenteil. Wir haben das Problem &#8220;Hass im Internet&#8221; noch nicht gelöst. Auf Neonaziseiten gehören Drohungen und Gewaltfantasien noch immer zum guten Ton. Und noch immer ist im Netz zu lesen, beim &#8220;Holocaust&#8221; habe es sich um eine &#8220;durch Strafrecht und Erziehung vorgegebene Vorstellung&#8221; während des Nationalsozialismus gehandelt.</p>
<p>Bei einem Besuch im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg im Februar ist mir noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt worden, welches Ausmaß das Problem noch immer hat. Damals haben Sie, sehr geehrter Herr Rose, mir den Ausdruck der Google-Treffer bei einer Suche nach den Stichwörtern &#8220;Landser&#8221; und &#8220;Zigeunerpack&#8221; übergeben. Die Liste war erschreckend lang. Wir haben sie an die Organisation jugendschutz.net weitergeleitet. Einige Seiten waren dort schon bekannt und sind schon nicht mehr abrufbar; andere konnten dank Ihres Hinweises erfasst werden.</p>
<p>Meine Damen und Herren,<br />
das ist nur ein Beispiel, das deutlich macht, wie wichtig es ist, weiter gemeinsam nach Mitteln und Wegen zur Bekämpfung von Hass und Fremdenfeindlichkeit im Netz zu suchen. Ich bin deshalb sehr gespannt auf Ihre Einschätzung, welche rechtlichen und technischen Instrumentarien sich in der Praxis bewährt haben und in welchen Bereichen wir uns verstärkt engagieren sollten.</p>
<p>Aus meiner Sicht kommen vor allem folgende drei Bereiche für unser verstärktes Engagement in Betracht:</p>
<p>Der Förderung von Medienkompetenz vor allem, aber nicht nur bei Jugendlichen kommt meines Erachtens eine wesentliche Bedeutung zu. Auch wenn Rechtsextremismus kein Jugendproblem ist: Jugendliche und junge Erwachsene stellen im Netz eine der Hauptzielgruppen von Rechtsextremisten dar. Denn das Netz ist für sie Hauptinformationsquelle, und 2007 haben immerhin 20 % der 12- bis 19-Jährigen das Internet für &#8220;extrem glaubwürdig&#8221; gehalten.<br />
Wir müssen die jungen Menschen in die Lage versetzen, Netzinhalte kritisch zu hinterfragen.<br />
Eng damit zusammen hängt der zweite Aspekt, den ich für wichtig halte: Wir müssen über die Strategien der Rechten in der analogen und in der digitalen Welt aufklären. Wir müssen ihre Argumentationsmuster entlarven und ihre Behauptungen widerlegen. Hier können wir sicherlich auf die schon vorhandenen Informations- und Aufklärungsangebote im Netz aufbauen. Aber wir sollten unsere Aufklärungsinitiativen nicht auf die digitale Welt beschränken. Auch in der Schule müssen Rechtsextremismus und speziell seine Erscheinungsformen im Netz diskutiert werden.<br />
Und schließlich sind wir alle aufgefordert, auch im Netz Zivilcourage zu beweisen und gegen Hass und Hetze Stellung zu beziehen. Ich meine: Wir brauchen digitale Gegendemonstrationen. Das Mitmach-Netz mag ein Einfallstor für Neonazis sein. Aber es eröffnet auch die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Communities gegen Hass und Diskriminierung zu wenden:<br />
→ Man kann eigene Videos mit antirassistischem Inhalt hochladen oder Gruppen gründen, die sich für eine Community ohne Neonazis stark machen.<br />
→ Ein einfacher und effektiver Weg, Stellung zu beziehen, ist das Verwenden von Web-Bannern, mit denen für Toleranz und Demokratie geworben wird.<br />
→ Und in rechtsextremen Foren und Gästebüchern kann jeder Einzelne auf rassistische Sprüche reagieren und ihnen etwas entgegensetzen.</p>
<p>Meine Damen und Herren,<br />
lassen Sie mich abschließend noch auf einen Aspekt hinweisen, den wir meines Erachtens trotz der großen Bedeutung, die das Internet heute für die Verbreitung von rassistischer Hetze hat, nicht aus dem Blick verlieren sollten: Rechtsextreme Ideen werden im Netz verbreitet, aber sie entstehen in den Köpfen der Menschen. Deshalb dürfen wir den Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in der analogen Welt nicht vernachlässigen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und auch in der realen Welt müssen wir vielfältige Mittel miteinander verbinden: Jugend- und Bildungsarbeit gehören ebenso dazu wie die Einwanderungs- und Integrationspolitik und gezielte Aktivitäten in Städten und Stadtteilen, in denen vermehrt Rechtsextreme auftreten.</p>
<p>Online wie offline wird es beim Kampf gegen Fremdenhass und seine Verbreitung entscheidend darauf ankommen, dass Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln und Maßnahmenbündel schnüren.</p>
<p>Ich werde mich deshalb auch in der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, dass der Staat die erforderlichen rechtlichen Instrumente, aber auch die nötige finanzielle Unterstützung für die vielen privaten Initiativen bereitstellt. Es freut mich deshalb sehr, dass heute Vertreter aus allen Bereichen ihre Erfahrungen einbringen und das wir uns einig sind: Hass muss raus aus dem Internet!</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bmj.bund.de/enid/newsletter/">Newsletter des</a> Bundesministeriums der Justiz </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Drohen willkürliche Säuberungen "homophober" Internetangebote?]]></title>
<link>http://antifo.wordpress.com/2009/07/08/drohen-willkurliche-sauberungen-homophober-internetangebote/</link>
<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:21:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>antifo</dc:creator>
<guid>http://antifo.wordpress.com/2009/07/08/drohen-willkurliche-sauberungen-homophober-internetangebote/</guid>
<description><![CDATA[Im ef-Magazin findet sich ein Bericht über die Zensur der Jungen Freiheit als Suchbegriff bei der ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im ef-Magazin findet sich <a href="http://ef-magazin.de/2009/07/07/1336-bing-freiwillige-selbstverstuemmelung">ein Bericht</a> über die Zensur der Jungen Freiheit als Suchbegriff bei der neuen Suchmaschine <a href="http://www.bing.com/?cc=de">Bing</a> von Microsoft. Grund für die derzeitige Ausfilterung sind offenbar Schwierigkeiten bei der automatisierten Erkennung potenziell problematischer Seiten.</p>
<p>Auch die von <span class="postbody">den LSVD-Vereinen </span>derzeit noch hinter schwülwarmen CSD-Partyfieber halb im Verborgenen vorangetriebene <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/07/weshalb-die-freie-rede-zur-homo-ehe-keine-diskriminierung-homosexueller-darstellt/">Änderung des Grundgesetzes</a> zur Verhinderung von Diskriminierungen aufgrund einer &#8220;sexuellen Identität&#8221; ist derart unspezifisch, daß selbst auch schon die sprachliche Unterscheidung zwischen hetero- und homosexuellen Menschen als eine Diskriminierung aufgefaßt werden kann. Bei derart <a href="http://antifo.wordpress.com/2009/07/08/zypries-blast-zum-sturmangriff-auf-die-piusbruderschaft/">heiß umkämpften Themen</a> werden erfahrungsgemäß alle Möglichkeiten der Gesetzeslage ausgeschöpft. Das läßt befürchten, daß zukünftig auch Internetangebote, denen irgendwer homophobe Meinungsäußerungen nachsagen will, gegen Zensurmaßnahmen wegen angeblich jugendgefährdenden Verstoßes gegen §130 StGB kämpfen werden müssen.</p>
<p>Auf diese Weise dauerhaften Druck gegen alle Gegner der gleichgeschlechtlichen &#8220;Ehe&#8221; ausüben zu können, muß als  strategisches Vorgehen aller Parteien, Vereine und Verbände begriffen werden, die sich nicht jetzt schon gegen diese Gesetzesänderung stellen.</p>
<p><span class="postbody">Anläßlich des von Frau Brigitte Zypries (SPD) nunmehr auch offen geführten Kulturkampfes </span><span class="postbody">steht uns &#8211; sofern keine der beiden Streitparteien nachgibt &#8211; ein ziemlich heißer Herbst bevor. Ende September sind schließlich Bundestagswahlen und im November kommt dann der 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls. Beim <a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf" target="_blank">Kulturkampf</a> während er ersten 16 Jahre des zweiten Kaiserreiches ging es übrigens auch um den Ehebegriff. Verglichen mit dem, der sich hier jetzt abzeichnet, erscheint mir der von damals aber doch noch sehr übersichtlich.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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