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	<title>lebensinhalt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/lebensinhalt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lebensinhalt"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:49:20 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Howdy Farmville!]]></title>
<link>http://nellyswelt.wordpress.com/2009/11/18/howdy-farmville/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:30:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>nelly</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit ein paar Wochen spiele ich mit wachsender Begeisterung das Onlinespiel Farmville. Eben noch Lev]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Seit ein paar Wochen spiele ich mit wachsender Begeisterung das Onlinespiel Farmville. Eben noch Level 3 nun schon Level 25. Irgendwie erschreckend, wie schnell es so ein kleines Spiel schafft, Stunden unserers Tages für sich zu beanspruchen. Vor ein paar Jahren habe ich schonmal ein Onlinespiel gespielt, was ich dann aber aufgehört habe &#8211; aus genau diesem Grund. Man hatte 9 Planeten und auf jedem Planeten eine gewisse Anzahl an Schiffen und Rohstoffproduktionsminen. Jedenfalls musste man die Flotte immer sichern, dass sie kein anderer angreifen musste und immer die neuen Rohstoffe mit auf die Reise schicken.  Irgendwann fing ich an meinen Tagesablauf nach dem Spiel auszurichten. Ich bin früher aufgestanden, dass ich meine &#8220;Fleet&#8221; noch &#8220;saven&#8221; konnte und musste dann natürlich auch genau zur Rückkehrzeit wieder am Computer sein. Das wurde mir dann irgendwann alles zu viel und ich habe dann aufgehört.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich denke es ist immer wichtig, dass man im Hinterkopf behält, dass das alles nur ein Spiel ist und es weitaus wichtigere Dinge gibt. Ein gutes Gespräch bei einem Glas Wein kann dieses Spiel keinesfalls ersetzen. Es sollte Lückenfüller bleiben und nicht die Masse des Tages einnehmen. Für manche ist das Spiel gar eine Art Scheinwelt in die sie  sich zurückziehen können und wo sie dann schonmal eben 2 Stunden mit Ernten, Pflügen und Neubepflanzen verbringen. Es gibt sogar Leute die geben dafür Geld aus. Um immer besser und besser zu werden &#8211; ja vielleicht auch ein wenig um die Erfolgserlebnisse zu verspüren, die im wahren Leben oft fehlen.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber sollten wir nicht viel mehr nach dem Ausschau halten was uns wirklich am Leben erhält und ausfüllt? Stille Zeit der Besinnung, ein tiefgehendes Gespräch, auf dem Sofa liegen bei guter Musik, eine schöne heiße Tasse Tee oder oder oder &#8211; Dinge die mehr in uns hinterlassen als die gähnende Leere einer Scheinwelt die jederzeit wie eine Seifenblase zerplatzen kann.</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[1. Einweihung in Reiki]]></title>
<link>http://praxisbodysoul.wordpress.com/2009/09/15/1-einweihung-in-reiki/</link>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 08:39:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>praxisbodysoul</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Tag der 1. Einweihung in Usui-Reiki war da, ich gespannt wie ein Regenschirm, was wohl auf mich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Tag der 1. Einweihung in Usui-Reiki war da, ich gespannt wie ein Regenschirm, was wohl auf mich zukommen würde&#8230;</p>
<p>Die Meisterin fand ich sofort sympathisch. Sie fragte mich, warum ich Reiki lernen wollte. Ich gab ihr zur Antwort, dass es nur für mich ist und das fand sie wiederum aussergewöhnlich. Denn viele möchten Reiki lernen nur aus Neugierde oder um andere heilen zu können.</p>
<p>Wir redeten anschliessend viel (Reiki -Theorie, Praxis, Geschichte, persönliches etc.) und als die erste Einweihung (von 4) kam, war ich sehr angespannt. Das Ritual war kurz und ich verspürte ein Kribbeln an der Stirn, das Anhauchen der Meisterin war stark und erzeugte mir einen kalten Schauer. Ich hielt krampfhaft die Hände gefaltet und öffnete erst die Augen, als es schon längst vorbei war.</p>
<p>Als ich die Augen öffnete sah ich alles klar, scharf und es war mir etwas schwindelig. Ich fühlte in meiner rechten Kopfhälfte eine Klarheit, wie wenn mein Hirn durchsichtig geworden wäre&#8230; den drei anderen Einweihungen fieberte ich entgegen und war überglücklich, dies zu spüren und erhalten zu können.</p>
<p>Nach den Einweihungen verspürte ich meinen Kopf absolut durchsichtig und ich wandelte wohl wie ein Geist durch die Gegend&#8230;</p>
<p>Die 21 Tage Reinigung waren heftig&#8230; mir passierten Sachen, ich fühlte mich wie in der pubertäre Phase. Theoretisch hatte ich das Gefühl mich zu kennen, aber es kamen Emotionen, diverse unbewusste Handlungen traten auf und ich stiess an Grenzen, die bei den Mitmenschen nicht nachvollziehbar waren.<br />
Ich grübelte/dachte noch tiefer nach, warum, weshalb etc.<br />
Vieles war mir bewusster geworden, ich sah die Dinge anders, den Lebensinhalt, mich als Person, wo ich hinwollte&#8230;</p>
<p>In dieser Zeit hatte ich das Gefühl, in einem TGV drin zu sitzen und alles nachzuholen, was ich einfach in meinen Lebens-Situationen mitgemacht habe.<br />
Früher hatte ich auch solche Gedanken, aber die wischte ich wohl einfach weg.</p>
<p>Die Zeit verging und ich fühlte mich bereit für den 2. Grad&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Turnen]]></title>
<link>http://sophieklinglmayr.wordpress.com/2009/04/08/turnen/</link>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:08:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin seit meinem 7. Lebensjahr zwei mal die Woche turnen gegangen. Es war Spaß und Sport gleichze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin seit meinem 7. Lebensjahr zwei mal die Woche turnen gegangen. Es war Spaß und Sport gleichzeitig. Ich habe viele Freunde dort gefunden. Unsere Trainerin ist jz ausgestiegen. Wir stehen alleine da. </p>
<p>Wenn wir wirkclih wollen, würden wir es trotzdem schaffen uns alleine zu trainieren und alles organisieren, doch wir bräuchten Eigenmotivation.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Einfach nur glücklich sein]]></title>
<link>http://martinpreisendanz.wordpress.com/2009/01/21/einfach-nur-glucklich-sein/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 08:57:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin P.</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Wunsch finanziell unabhängig zu sein und sich seine Träume zu ermöglichen ist heute noch immer d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Der Wunsch finanziell unabhängig zu sein und sich seine Träume zu ermöglichen ist heute noch immer der am weitesten verbreitete Traum in den Industriestaaten. Um dies zu erreichen investieren wir die meiste Zeit unseres Lebens, obwohl die meisten nie so weit kommen. Wir rackern und ackern, schinden unseren Körper, unseren Geist und unterdrücken unsere Seele, um irgendwann mal &#8230; oder dafür ein paar Momente zwischendurch genießen zu können, wobei wir meistens nicht über das Durchschnaufen hinweg kommen. Geld und Prestige stehen immer noch ganz oben auf dem persönlichen Wertesystem und es fällt so leicht sie an die erste Stelle zu setzen. Doch wenn man die Bibel fragt oder auch die Glücksökonomen dann stiftet nichts mehr Glück als Beziehungen und das Gefühl gebraucht zu werden. Demnach leben die meisten Menschen im Westen nach den falschen Wertmassstäben. Sie treffen systematisch die falschen Entscheidungen. Sie streben nach einer Sicherheit, die sie vermutlich nie erreichen. Wer kann schon sicher sein, dass seine Sicherheit sicher ist? Sie opfern ihre Zeit und ihre Selbstbestimmung und wenn es sein muss ihre Werte und Moral für ein immer höheres Einkommen. Und sie leisten sich Dinge, die sie nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die sie nicht leiden können, mit Geld, das sie eigentlich nicht haben. Schon komisch? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Folgende Geschichte von Heinrich Böll stimmt nachdenklich:<span> </span></span></p>
<p class="MsoBodyText3"><em><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">In einem Mittelmeerhafen liegt ein armer Fischer in der Mittagssonne auf der faulen Haut. Ein Tourist spricht ihn an und versucht ihn davon zu überzeugen, lieber fischen zu gehen. „Warum?“, möchte der Fischer wissen. „Um mehr Geld zu verdienen“, entgegnet der Tourist. Eilig rechnet er vor, wie viele zusätzliche Fischzüge den Fischer zu einem wohlhabenden Mann mit vielen Angestellten machen könnten. „Wozu?“, möchte der Fischer erneut wissen. „Um so reich zu sein, dass man sich in Ruhe zurücklehnen und in die Sonne legen kann“, erklärt der Tourist. „Aber genau das kann ich doch auch jetzt“, sagt der Fischer und schläft weiter.</span></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hölle Arbeitsplatz]]></title>
<link>http://selbsthilfe.wordpress.com/2008/11/27/holle-arbeitsplatz/</link>
<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 08:32:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>marissa76</dc:creator>
<guid>http://selbsthilfe.wordpress.com/2008/11/27/holle-arbeitsplatz/</guid>
<description><![CDATA[Wer seine Arbeit nicht gerne macht, für den kann der tägliche Gang zur Arbeit eine Qual sein. Schon ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   &#60;![endif]--></p>
<p><a href="http://selbsthilfe.files.wordpress.com/2008/11/pitman_shorthand_writing_659258_l1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-701" title="pitman_shorthand_writing_659258_l1" src="http://selbsthilfe.wordpress.com/files/2008/11/pitman_shorthand_writing_659258_l1.jpg" alt="pitman_shorthand_writing_659258_l1" width="455" height="364" /></a></p>
<p>Wer seine Arbeit nicht gerne macht, für den kann der tägliche Gang zur Arbeit eine Qual sein. Schon das Aufstehen wird dann zur Belastung, denn man scheut sich vor dem, was kommt. Nur in wenigen Fällen sind äußere Faktoren daran schuld, wenn jemand seiner Arbeit nicht gerne nachgeht, viel häufiger ist es die eigene Einstellung zu dem, was man tagein tagaus als seinen Lebensinhalt betrachten muss, ob man will oder nicht. Die Zeit am Arbeitsplatz nimmt nun mal einen großen Teil unseres Lebens in Anspruch und dementsprechend sollte man sich dort auch wohl fühlen.</p>
<p>Doch was tun, wenn das nicht so ist? Quält man sich den Rest des Lebens trotzdem dorthin oder sucht man eine Lösung? Es gibt inzwischen viele Bücher und Kurse die einem helfen, zu einem glücklichen Leben zu finden. Leider gibt es nur sehr wenig Ratgeber für ein glückliches Arbeitsleben. Arbeit muss eben erledigt werden, egal wie, Augen zu und durch. Dem ist aber nicht so, denn man hat sehr wohl in die Hand sein eigenes Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu gestalten. Die erste Regel ist ganz einfach und in meinen Augen schon 50% der Lösung. Man sollte nicht übermüdet zur Arbeit erscheinen. Wer seine Kraft tagsüber dafür benötigt um die Arbeitszeit überhaupt zu überstehen, der kann unmöglich an dem, was er macht Freude haben. Es dauert ein paar Tage seine Schlafgewohnheiten umzustellen, aber wer rechtszeitig ins Bett geht, der kommt auch ausgeschlafen ins Büro. Man muss am Abend vorher nicht bis zur letzten Late-Night-Show warten, bis man ins Bett geht. Besser ist es die letzte halbe Stunde vor dem Schlafen mit einem guten Buch zu verbringen, denn Lesen macht uns eher müde als Fernsehen. Guter Sex wäre übrigens auch mal eine Alternative, anstatt sich die Wiederholung eines Fußballspiels von 1979 anzusehen.</p>
<p>Fangt erst mal damit an diesem Tipp zu beachten und ich denke, den Rest schafft ihr dann schon alleine.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das Schreiben als Lebensinhalt, das Schreiben als Dämon]]></title>
<link>http://gordonsblog.wordpress.com/2008/09/19/das-schreiben-als-lebensinhalt-das-schreiben-als-damon/</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 19:59:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>gordonsblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Früher, als ich ein Kind und eine Jugendliche war, war das Schreiben für mich ein grosses Thema. Es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Früher, als ich ein Kind und eine Jugendliche war, war das Schreiben für mich ein grosses Thema. Es war mehr als ein Hobby, es war Lebensinhalt. Mit zehn, elf Jahren hatte ich den Roten Seidenschal von Federica de Cesco gelesen und mir gedacht, dass ich das auch könne. Mit zwölf begann ich, mit Bleistift eine Indianergeschichte zu schreiben. Die Indianer interessierten mich schon so lange ich denken konnte. Ich wusste viel über sie, sammelte und bastelte indianische Gegenstände. Ich fühlte mich fit für einen Roman. Ich schrieb verbissen an der Geschichte, hörte nicht einmal, wenn mich meine Freundin fürs Kino abholen kommen wollte, so vertieft war ich. Nach etwa drei Jahren war ich fertig. Dann kaufte ich mir einen Computer, tippte die Geschichte ab und verbesserte sie. Ich schickte sie an unzählige Verlage, bekam aber immer eine Absage. Das deprimierte mich zwar, hielt mich aber nicht davon ab, gerade eine zweite Geschichte zu schreiben. Diesmal einen Fantasy-Roman. Mit sechzehn begann ich, mit zwanzig war ich fertig. Dann korrigierte und überarbeitete ich sie und reichte sie wieder an verschiedene Verlage ein. Irgendwie hatte sich in all den Jahren ein ungeheurer Druck aufgebaut, ein Zwang, einmal ein Buch veröffentlichen zu können. Dies hängte wohl auch damit zusammen, dass ich von sechzehn bis zwanzig ins Wirtschaftsgymnasium ging und dort in einer Klasse war, die mich einfach nur fertig machte. Und zwar massiv. Mein Selbstwertgefühl war so gross wie eine Null mit nix davor und nix dahinter. Ich wurde gehänselt, diskriminiert, zur Aussenseiterin erklärt. Ich hatte kaum Freunde, sass oft allein und fühlte mich wie in einem grossen schwarzen Loch, aus dem es kein Entrinnen gibt. Das Schreiben bot mir in dieser Zeit eine Stütze, es war eine Welt, in die ich mich zurück ziehen konnte, eine Welt, wo ich Macht hatte und Personen sterben und leben lassen konnte, wie es mir gefiel. Das Schreiben gab mir auch ein Ziel, auf das ich stetig hinarbeitete, aber gleichzeitig wurde es zu einem ungeheuren Druck. Plötzlich dachte ich, ich müsste ein Buch veröffentlichen, weil ich sonst nichts Wert sei. Ich glaubte, dadurch mir und vor allem diesen Vollidioten aus meiner Klasse etwas beweisen zu müssen. So wurde dieses Hobby, das mir zuerst Lebenssinn versprochen hatte, auf einmal zu einem lebensbedrohlichen Dämon, der mich zu verschlingen suchte. Nach jeder Absage von einem Verlag war ich am Boden zerstört, ein Häufchen Elend. Ich versank in Depressionen, hängte meinen ganzen Selbstwert an das Buch-Projekt, das mir meine Daseinsberechtigung bringen sollte. Doch die kam nicht. Mit der Zeit merkte ich, dass es so nicht weiter ging, dass ich mich kaputt machen würde, wenn ich mich weiterhin so auf dieses Ziel versteifen würde. An meinem vierundzwanzigsten Geburtstag verbrannte ich deshalb das Schreiben und alles, was damit zusammen hängt, symbolisch. Ich schrieb kleine Zettelchen mit Begriffen rund ums Schreiben, machte zuerst eine Räuchersitzung, in der ich Harze und Kräuter verbrannte und hielt schliesslich die Zettelchen ins Feuer. Da verbrannte es, das Schreiben, Stück für Stück. Diese drückende Last wurde endlich von mir genommen und ich war wieder frei! Seit diesem Moment an habe ich nur noch kleinere Texte geschrieben: Gedichte und die obligatorische Weihnachtsgeschichte. Meinen Fantasy-Roman legte ich eine Weile auf die Seite und verspürte auch gar nicht mehr den Wunsch, ihn unbedingt zu veröffentlichen. Ab und zu feilte ich vielleicht etwas an ihm, doch nie so sehr, dass ich ihn wieder eingeschickt hätte. Bis jetzt. Um die Zeit meiner Arbeitslosigkeit zu nutzen, habe ich das Manuskript wieder hervor gekramt und bin nun dabei, es ernsthaft und ein allerletztes Mal zu überarbeiten. Aus der Sicht einer siebenundzwanzigjährigen Frau betrachte ich das Skript anders als mit zwanzig Jahren. Ich fand viele Stellen, die ich ausschreiben musste, weil sie zu kurz waren oder die ich streichen musste, weil sie überflüssig waren. In ein paar Tagen werde ich die ganze Geschichte fertig haben und dann werde ich noch einmal einen Verlags-Vorstoss wagen. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn es klappen würde mit dem Veröffentlichen, aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte, werde ich nicht mehr leiden, so extrem leiden, wie noch vor ein paar Jahren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[6. April Dienstag 1987]]></title>
<link>http://18inden80ern.wordpress.com/2008/07/31/6-april-dienstag-1987/</link>
<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 10:08:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>lilsister</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich finde mein Leben so inhaltslos. Ich erlebe nichts. Habe nicht mal schmerzhafte Probleme. Das ist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich finde mein Leben so inhaltslos. Ich erlebe nichts. Habe nicht mal schmerzhafte Probleme. Das ist so unfruchtbar! Ich muss mein Leben künstlich füllen. Ich bete um eine Triebkraft in meinem Leben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konzentration auf das Innere]]></title>
<link>http://cherti.wordpress.com/2008/04/26/konzentration-auf-das-innere/</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 22:30:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>cherti</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn ich das Augenmerk zu sehr auf mich und mein Inneres lenke, dann komme ich zwangsweise zu dem Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich das Augenmerk zu sehr auf mich und mein Inneres lenke, dann komme ich zwangsweise zu dem Schluss, dass es Dinge gibt, die nicht gut sind. Die Gefühle werden stark wahrgenommen, innere Dialoge und innere Bilder werden als die Realität wahr genommen. Die Gefühle werden als Überforderung vom Bewusstsein wahr genommen und werden minimiert, durch konventionelle Weise und durch das direkte Eingreifen des Unterbewusstseins auf den Alltag.</p>
<p>Bald wird einem dann die Macht gewahr, die äussere Einflüsse auf einen haben, doch durch Bewusstseinsverschiebung auf das Innere steht man nur machtlos daneben und guckt zu. Ein Eingriff ist nicht möglich, da das Interesse nicht an Äusserlichkeiten besteht, sondern an Innerlichkeiten.</p>
<p>Drogen sind hierbei dann eine Ausnahme, sie wirken direkt gewünscht, zumindest wird es so wahrgenommen, was eine Macht über die Droge simuliert. Durch die Handhabung einer Droge fühlt man sich im Stande selber Gefühlsregungen auszulösen, weswegen man sich hierarchisch über der Droge fühlt.</p>
<p>Inneres Befinden wird zum Lebensinhalt, eventuell im gleichen Zug dann auch die Drogen. Doch da eine Konzentration der Aufmerksamkeit auf den inneren Menschen vom sozialen Umfeld weg führt, kann keine Erreichung, von Wohlbefinden auf natürlichem Wege erreicht werden. Wobei hierbei dann eine Sackgasse erreicht ist, die unweigerlich den Tot nach sich zieht, was durchaus in manchen Fällen auch mit den physikalischen Tot enden kann.</p>
<p>Wie bei der Meditation wird nicht beim nachdenken über eine Sache eine Klärung, Gleichungslösung oder Harmonisierung erreicht, sondern nur beim Abstand nehmen von der konkreten Sache.</p>
<p>Wie bei einem Baum können nicht die Früchte behandelt werden, damit dieser bessere Früchte trägt, sondern die Wurzeln können begossen und gedüngt werden.</p>
<p>Um also eine Verbesserung des inneren Wohlbefindens herzustellen wird eine Bewusstseinsverschiebung auf das soziale und körperliche Umfeld Wunder bewirken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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