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	<title>leseecke &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/leseecke/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "leseecke"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:12:49 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Werken Spielen Malen, das Hobby und Spieleparadies in der Schlossstrasse]]></title>
<link>http://meineschlossstrasse.wordpress.com/2009/08/16/werken-spielen-malen-das-hobby-und-spieleparadies-in-der-schlossstrasse/</link>
<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 11:04:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>shoppingberlin</dc:creator>
<guid>http://meineschlossstrasse.wordpress.com/2009/08/16/werken-spielen-malen-das-hobby-und-spieleparadies-in-der-schlossstrasse/</guid>
<description><![CDATA[Werken Spielen Malen, seit den 70´er Jahren der Treffpunkt für Hobbybastler und die gute Adresse für]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Werken Spielen Malen, seit den 70´er Jahren der Treffpunkt für Hobbybastler und die gute Adresse für praktische Geschenke für Kinder.</p>
<p>Immer wenn die Frage aufkommt &#8220;Was schenken wir bloß?&#8221;, hier werden wir stets fündig!</p>
<p style="text-align:center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 394px"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/H_62dhw2TtxP_jIxXxiGVg?feat=directlink"><img class=" " title="Werken Malen Spielen in der Schlossstrasse" src="http://lh6.ggpht.com/_1TswkU1SkiM/SolCOQDH0gI/AAAAAAAAAQ0/z3Mz-c7xGAI/s640/schlossstrasse-berlin-werken-malen-spielen.JPG" alt="Werken Malen Spielen in der Schlossstrasse" width="384" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Werken Malen Spielen in der Schlossstrasse</p></div>
<p>Der Name ist Programm:</p>
<h1>Werken Spielen Malen</h1>
<h2>Basteln</h2>
<p>Zubehör und Bastelbücher</p>
<h2>Modellbau</h2>
<h2>Spielwaren</h2>
<h2>Eisenbahnabteilung</h2>
<h2>Nähecke</h2>
<h2>Puppenstubenfläche</h2>
<p><em>und vieles mehr!</em></p>
<p>Bei uns die erste Adresse, wenn es um Geschenke für Bastler, Kreative und Kinder.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.werken-spielen-schenken.de/"><img title="Werken Spielen Malen, das Hobby und Spieleparadies in der Schlossstrasse" src="http://www.werken-spielen-schenken.de/index.wss_150x148.gif" alt="Werken Spielen Malen, das Hobby und Spieleparadies in der Schlossstrasse" width="150" height="148" /></a><p class="wp-caption-text">Werken Spielen Malen, das Hobby und Spieleparadies in der Schlossstrasse</p></div>
<p>____________________________<br />
<a title="Werken Spielen Malen, das Hobby und Spieleparadies in der Schlossstrasse" href="http://www.werken-spielen-schenken.de" target="_blank">http://www.werken-spielen-schenken.de</a></p>
<p>Schlossstrasse 110b<br />
12163 Berlin</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Plastiktütenfrau]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/04/25/die-plastiktutenfrau/</link>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 11:15:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/04/25/die-plastiktutenfrau/</guid>
<description><![CDATA[von Alexander-Hassberg „Wer ist denn diese Frau?“, fragte Ines und deutete auf eine ältere Dame Anfa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>von Alexander-Hassberg<img class="alignright" src="http://wdrblog.de/westblog/domke_060819_10_g.jpg" alt="" width="133" height="133" /></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=asYvYtcMPrc">„Wer ist denn diese Frau?</a>“, fragte Ines und deutete auf eine ältere Dame Anfang 70, die vor einigen Minuten das Modegeschäft betreten hatte. Trotz ihres gepflegten Äußeren umgab sie eine Aura des Gestrigen. „Die war doch schon öfter da“, setzte Ines nach.  „Aber es wäre das erste Mal, wenn sie etwas kaufen würde“, erwiderte Petra. „Sie kommt Anfang jeden Monats in unser Geschäft, schaut sich durch die gesamte Auslage und bittet schließlich bloß um eine Plastiktüte.“ „Ehrlich?“, hakte Ines nach. „Und da spielen wir mit?“ „Das wirst du gleich sehen. Laut Frau Thieß war das einmal eine unserer besten Kundinnen. Ich nehme an, sie würde auch heute noch gerne so viel shoppen wie früher. Anscheinend geht das jetzt nicht mehr. Vielleicht ist ihr Mann verstorben. Oder sie lebte früher über ihre Verhältnisse. Wer weiß das schon? Wenn du mich fragst: Die sammelt hier und in anderen teuren Läden die Plastiktüten ein, füllt sie unauffällig mit irgendeinem Zeug und stolziert dann durch die Nachbarschaft, um vor ihren Kaffeeklatschtanten anzugeben.“ „Du glaubst auch immer nur an das Schlechte im Menschen.“ „Ach Süße, Pessimisten sind Optimisten mit mehr Erfahrung. Da kommst du auch noch hin, glaub mir. Die Thieß sagt jedenfalls, man wisse ja nie, ob sie nicht doch noch einmal zu Geld kommt. Deswegen bekommt sie ihre Tüte, wenn sie danach fragt. Strikte Anweisung der Chefin. Aber schau selbst.“ Die Verkäuferinnen stellten ihre unauffällige Tuschelei ein, denn die ältere Dame hatte den Tresen fast erreicht. Sie bat höflich um eine Plastiktüte und bekam sie von Petra. Die Dame verließ den Laden und hielt in der Hand diese Tüte sowie neue Tragetaschen und Beutel vieler anderer Geschäfte. Erst kurze Zeit später bemerkte Ines einen Handschuh auf dem Fußboden. Er konnte nur von der Plastiktütenfrau stammen. Sie witterte die Chance, ein Geheimnis zu lüften. “Wenn jemand fragt: Ich nehme meine Mittagspause.“, sagte sie noch und war aus der Tür. Petra schüttelte nur amüsiert den Kopf. Ines hatte kein Bedürfnis, die Plastiktütendame einzuholen. Sie verfolgte die Frau, die leicht an dem Spiel der leeren Tüten im Wind zu erkennen war. Nach einigem Fußmarsch quer durch Hannover verschwand sie in einem Bürgerhaus der Gründerzeit. Die Hobbydetektivin wartete auf dem Fußweg, um im letzten Moment durch den übrigen Spalt der Eingangstür zu schlüpfen. Ihrem Gehör nach schloss sich im Ersten Obergeschoss eine Wohnungstür. Ines nahm ihren ganzen Mut zusammen und klingelte bei Rosenheim. Es öffnete die Haushälterin. Diese erkannte den Handschuh, bat Ines hinein und führte sie in einen großen Empfangsraum mit allerlei antiquierten Möbeln. Die Theorie, dass es der Frau an Geld mangele, schien schlagartig widerlegt. Frau Rosenheim bedankte sich für ihren Handschuh, wollte aber sofort wissen, warum die Verkäuferin sie durch die halbe Stadt verfolgt hätte, denn sie hielt es für ausgeschlossen, einem so jungen Mädchen davongelaufen zu sein. Ines errötete bei dieser Direktheit, gab ihre Neugierde an den Plastiktüten aber ehrlich zu. „Früher dachte ich anders, aber: In diesen Tüten trägt man kein Leben nach Hause. Da passen nur Dinge hinein, die kurz über unsere innere Leere hinwegtäuschen. Auch diese Möbel sind nur Ballast. Ich werde mich von ihnen trennen. Seitdem ich leere Tüten nach Hause trage, fühle ich mich ausgefüllter als jemals zuvor in meinem Leben.“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ernst Jandl]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/03/18/ernst-jandl/</link>
<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 22:24:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/03/18/ernst-jandl/</guid>
<description><![CDATA[ottos mops luise ottos mops trotzt                         ich erinnere mich dunkel: ich war dunkel ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><a href="http://www.lyrikline.org/index.php?id=162&#38;L=0&#38;author=ej00&#38;show=Poems&#38;poemId=1232&#38;cHash=3a6dc1ee5d">ottos mops</a><span> </span><span> </span><a href="http://www.lyrikline.org/index.php?id=162&#38;L=0&#38;author=ej00&#38;show=Poems&#38;poemId=1231&#38;cHash=461b23a211">luise</a></span></h1>
<pre><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">ottos mops trotzt<span> </span><span>            </span><span>            </span>ich erinnere mich dunkel: ich war dunkel</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto: fort mops fort<span>          </span><span>            </span>und wollte einen dunklen mann.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">ottos mops hopst fort <span>       </span><span>           </span>er war blond und wollte eine blonde frau.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto: soso <span>          </span><span>            </span><span>             </span>ich erinnere mich genau wie blond er war</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto holt koks <span>     </span><span>            </span><span>             </span>ich erinnere mich dunkel: er war blond</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto holt obst <span>     </span><span>            </span><span>             </span>und wollte eine blonde frau.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto horcht<span>         </span><span>            </span><span>              </span>ich war dunkel und hatte einen mann der blond war.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto: mops mops <span> </span><span>            </span><span>            </span>ich erinnere mich genau wie blond er war</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto hofft</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">ottos mops klopft <span>            </span><span>           </span><span> </span>ich erinnere mich dunkel: weil ich dunkel war</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto: komm mops komm <span>    </span><span>          </span>wollte ich einen dunklen mann.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">ottos mops kommt <span>           </span><span>           </span>er war blond doch er hatte eine frau die war dunkel.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">ottos mops kotzt <span> </span><span>            </span><span>            </span>er war blond doch er hatte eine frau die war dunkel.</span>
<span style="font-family:Verdana;" lang="DE">otto: ogottogott <span> </span><span>            </span><span>             </span>ich erinnere mich genau wie dunkel ich war.</span></pre>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">© Luchterhand<span> </span>© Luchterhand</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Aus: der künstliche baum        <span> </span><span> </span>Aus: dingfest</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bumerang]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/03/15/bumerang/</link>
<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 22:41:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/03/15/bumerang/</guid>
<description><![CDATA[Bumerang War einmal ein Bumerang; War ein Weniges zu lang. Bumerang flog ein Stück, Aber kam nicht m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--><!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p 	{mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 3.0cm 70.85pt 3.0cm; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --></p>
<p><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabla normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --></p>
<p><!--[endif]--></p>
<p align="center"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;" lang="DE"><img class="alignright" src="http://www.ringelnatz.net/assets/images/start1.jpg" alt="" width="150" height="200" /><a href="http://www.ringelnatz.net/">Bumerang</a></span></strong></p>
<p style="margin-bottom:.0001pt;text-align:center;" align="center"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;" lang="DE">War einmal ein Bumerang;<br />
War ein Weniges zu lang.<br />
Bumerang flog ein Stück,<br />
Aber kam nicht mehr zurück.<br />
</span><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Publikum &#8211; noch stundenlang -<br />
Wartete auf Bumerang.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Karin Reddemann: Nur dein Butterbrot]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/03/04/karin-reddemann-nur-dein-butterbrot/</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 22:31:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/03/04/karin-reddemann-nur-dein-butterbrot/</guid>
<description><![CDATA[Meine Mutter muss schon recht lange dort am kaputten Jägerzäunchen gestanden haben, das unseren alte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SSQ3AF2BL._SS500_.jpg" alt="" width="218" height="218" /></span><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Meine Mutter muss schon recht lange dort am kaputten Jägerzäunchen gestanden haben, das unseren alten Schulhof von der Wilhelminenstraße trennte. Wir hatten Pause, und die Evangelischen spielten in ihrem abgesteckten Bereich im hinteren Teil des Hofes, wo die Kastanien standen, während wir Katholischen uns vorn aufhielten. Das alles war gestern. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Heute sah ich ein weggeworfenes Butterbrot unter der hochgewachsenen Hecke liegen, die an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule unbekümmert und unbeschnitten wuchert. Musste heulen, konnte immer noch nicht anders, die Tränen schossen mir fast liebevoll und doch nicht gewollt in die Augenwinkel, und verstohlen wischte ich sie mit dem Zeigefinger weg. Sollte keiner sehen, sollte keiner fragen. Ich sentimentales altes Weib, wer hätte mich denn verstanden? </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Meine Mutter stand dort am Jägerzäunchen in ihrem hässlichen zerschlissenen braunen Mantel, die Pause war fast vorbei, und ich war so herrlich unbekümmert. Es war Krieg, mein Vater starb vermutlich irgendwo, und wir hatten wenig Gutes zu essen. Aber ich war ein Mädchen mit langen dicken Zöpfen und großen braunen Augen, und ich lachte trotz allem so gern, wie es mir vermutlich niemand selig zugestanden hätte. Es gab nichts zu lachen. Meine Mutter war zu dünn und viel zu grau für ihr Alter, ihre Manteltaschen hatten Löcher, und sie trug trotz der lausigen Kälte keinen Schal und keine Handschuhe. Den lustig gepunkteten Schal hatte sie Dieter, meinem kleinen Bruder, gegeben, er mochte ihn nicht, zu mädchenhaft. Die grauen Fäustlinge, die meine Hände nicht ausfüllten, hatte ich. Als ich meine Mutter dort am Jägerzäunchen entdeckte, zögerte ich nur kurz, wirklich nur kurz, dann lief ich hin. Ich war wohl aufgeregt, vermutlich, weil Heimatkunde bald beginnen würde. Ich hatte unseren Bahnhof gemalt, mein Vater hat da irgendwann mal als Stationsvorsteher gearbeitet, das war, bevor das alles begann, und ich war stolz und nervös. Und ich war unfreundlich zu meiner Mutter: &#8220;Was willst du denn, Mama?&#8221; Ich muss altklug und gereizt geklungen haben, Gott, warum habe sie nicht ganz fest gedrückt?! Meine Mutter stand dort in ihrem hässlichen Mantel mit ihrer hausbackenen Hochsteckfrisur, die nach wenig Zeit, wenig Spiegel aussah, und sie sagte: &#8220;Kind, ich wollte dir doch nur dein Butterbrot bringen. </span><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;">Hast du mich denn nicht gesehen</span><span style="font-size:9pt;">?&#8221; </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ronald Henss: Und sie tanzen einen Tango ...]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/25/ronald-henss-und-sie-tanzen-einen-tango/</link>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 22:22:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/25/ronald-henss-und-sie-tanzen-einen-tango/</guid>
<description><![CDATA[Ja, wir waren eine glückliche Familie. Und seit Kurzem hatten wir nun auch ein Auto. Ich war damals ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51SSQ3AF2BL._SS500_.jpg" alt="" width="218" height="218" />Ja, wir waren eine glückliche Familie. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Und seit Kurzem hatten wir nun auch ein Auto. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich war damals noch zu klein, um zu begreifen, was es heißt, von einem einfachen Fabrikarbeiter zu einem Vertreter aufzusteigen. Mein Vater musste jetzt nicht mehr jeden Tag mit dem Fahrrad zur Fabrik strampeln. Nicht mehr jeden Tag harte körperliche Arbeit verrichten. Jetzt war er wer. Jetzt gehörte er zu den wenigen im Dorf, die ein Auto besaßen. Es war zwar nur der Firmenwagen, aber Papa konnte frei darüber verfügen. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">An jenem Tag durften wir mit zur Betriebsfeier. Aufgeregt stiegen wir ein. Meine Schwester hinten, ich vorn neben Papa. Mamma winkte uns noch lange nach und wir winkten fröhlich zurück. Die Fahrt verging wie im Flug und schon hieß es: „Alle aussteigen!“ </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">An der Tür tönten uns Musik und fröhlicher Lärm entgegen. „Na, da bist du ja endlich!“, „Oh, sind die beiden süß!“ Stolz stellte Papa uns seinen Kollegen und Kolleginnen vor. Die fremden Menschen machten mich verlegen. Still nahm ich meine Schwester an der Hand und leise zogen wir uns in eine Ecke zurück. Die Feier wurde ausgelassener und wir zwei wurden immer stiller. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verlorene Zuversicht    Marie von Ebner-Eschenbach]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/17/verlorene-zuversicht-marie-von-ebner-eschenbach/</link>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:30:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/17/verlorene-zuversicht-marie-von-ebner-eschenbach/</guid>
<description><![CDATA[Vor Jahren lebte in einer großen Handelsstadt ein Mann, dem alles, was er unternahm, gelang, den nie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 10]&#62;--></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/21/Blaas_%E2%80%93_Marie_von_Ebner-Eschenbach.jpg/180px-Blaas_%E2%80%93_Marie_von_Ebner-Eschenbach.jpg" alt="" width="180"/>Vor Jahren lebte in einer großen Handelsstadt ein Mann, dem <span style="color:navy;">alles</span>, was er unternahm, gelang, den niemals ein Missgeschick traf, der von Jugend an bis ins reife Alter nur Freude und Erfolg erlebte und nur Dankbarkeit und Treue erfuhr. Plötzlich verwandelte sich sein Los; er sank ins Elend; er lernte Undank und Bosheit kennen, und allem, was er liebte<span style="color:blue;">,</span> drohte Gefahr. Ebenso rasch jedoch, als es sich von ihm gekehrt, kam das Glück ihm zurück, ersetzte ihm zehnfach, was er verloren hatte, überschüttete ihn und die, die ihm teuer waren, von neuem mit seinen reichten Gaben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Nun, fragte jemand, „bist du zufrieden? Du hast es wieder, dein Glück.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Ach“, antwortete er, „wo ist meine Zuversicht! Ich habe ein Glück wieder, das mich schon einmal verlassen hat.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beobachtung  Reinhard Lettau]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/11/beobachtung-reinhard-lettau/</link>
<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 12:13:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/11/beobachtung-reinhard-lettau/</guid>
<description><![CDATA[Wenn wir durchs Fenster hindurch ins Zimmer schauen, erblicken wir einen Herrn, der an einem Tisch s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 10]&#62;--><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wenn wir durchs Fenster hindurch ins Zimmer schauen, erblicken wir einen Herrn, der an einem Tisch sitzt. In einem anderen Zimmer steht ein Herr neben einem Schrank. Im dritten beobachteten Zimmer stehen zwei Herren hinter einem Tisch. In einem anderen Zimmer läuft ein Herr auf und ab. In einem anderen Zimmer sitzen fünf Herren, alle voneinander abgewandt, jeder liest. In einem anderen Zimmer, fast schon im letzten Haus des Dorfes, steht ein Herr und singt. IM letzten Haus des Dorfes sitzen zwei Herren einander gegenüber. Einer singt, der andere schlägt den Takt dazu. Im letzten Zimmer des letzten Hauses des Dorfes liegt ein Herr auf dem Bett. Wer weiß, ob es im nächsten Dorf anders ist. Überall Frieden</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Reinhard Lettau war</span></strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">, <strong>was ein deutscher Schriftsteller</strong> &#8211; bei Strafe von Acht und Bann &#8211; <strong>nicht sein darf: elegant, elegant im Kopf.</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ihm war Leichtigkeit zu eigen, irisierend, für viele irritierend zwar hieß sein erster Prosaband, 1962, &#8220;Schwierigkeiten beim Häuserbauen&#8221; &#8211; aber beim Wörterbauen hatte er keine Schw</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><em><img class="alignright" title="Lettau" src="http://www.gezett.de/1995060006.jpg" alt="" width="360" height="240" /></em></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">ierigkei</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">ten was so nicht stimmt &#8211; jene Leichtigkeit war das Produkt, aber beim Akt des Produzierens hat er es sich keineswegs leicht gemacht: ein misanthropischer Uhrmacher, dessen Glückshorizont ein gelungener Konjunktiv und dessen Elend ein falsch gesetztes Komma waren. (&#8230;)</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der berühmte Satz: &#8220;Le style c&#8217;est l&#8217;homme&#8221;, oft bestritten, trifft für Reinhard Lettau zu. Die Mischung seiner Literatur, schwebend und zugleich pfeilsicher, prägte auch die dissonante Harmonie seines Charakters. Ein zärtlicher Hasser, ein erbarmungslos Gerechter und ein Ungerechter zum Erbarmen. (&#8230;)</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wissend, dass niemand das kann, ritzte er es: Seine Bücher sind dieses ins Glas geschliffene Zeichen &#8211; keine Botschaft, keine Predigt. Sie sind Selbsteinkreisungen eines, der bestimmt war vom abgrundtief skeptischen Hoffen, Schönheit hülfe beim Menschwerden des Menschen. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><em>Aus  Zeit online</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Café de la Terrasse]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/04/cafe-de-la-terrasse/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 16:17:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/02/04/cafe-de-la-terrasse/</guid>
<description><![CDATA[Jemand berichtet aus Berlin: Ein Dutzend verwahrloste Gefangene, geführt von einem russischen Soldat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><img class="alignright" src="http://img171.imageshack.us/img171/6497/bobruisk1944cv0.jpg" alt="" width="336" height="223" /><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Jemand berichtet aus Berlin: Ein Dutzend verwahrloste Gefangene, geführt von einem russischen Soldaten, gehen durch die <span style="color:black;">Straße</span>; vermutlich kommen sie aus einem fernen Lager, und der junge Russe muss sie irgendwohin zur Arbeit führen oder, wie man sagt, zum Einsatz. Irgendwohin; sie wissen nichts über ihre Zukunft; es sind Gespenster, wie man sie allenthalben sehen kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Plötzlich geschieht es, dass eine Frau, die zufällig aus einer Ruine kommt, aufschreit und über die <span style="color:black;">Straße</span> heran läuft, einen der Gefangenen umarmt –das Trüpplein muss stehen bleiben, und auch der Soldat begreift natürlich, was sich ereignet hat; er tritt zu den Gefangenen, der die Schluchzende im Arm hält, und fragt:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">“Deine Frau?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">“Ja-.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Dann fragt er die Frau:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Dein Mann?“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Ja-.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Dann deutet er ihnen mit der Hand:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Weg –laufen, laufen- weg!“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Sie können es nicht glauben, bleiben stehen; der Russe marschiert weiter mit den elf andern, bis er, einige hundert Meter später, einem Passanten winkt und ihn mit der Maschinenpistole zwingt, einzutreten: damit das Dutzend, das der Staat von ihm verlangt wieder voll ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><strong><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Max Frisch</span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlitten fahren]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/01/26/952/</link>
<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 20:32:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2009/01/26/952/</guid>
<description><![CDATA[Das Eigenheim steht in einem Garten. Der Garten ist groß. Durch den Garten fließt ein Bach. Im Garte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"><a href="http://eoipdeutsch.files.wordpress.com/2009/01/schlittenfahren.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-953" title="schlittenfahren" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2009/01/schlittenfahren.jpg" alt="schlittenfahren" width="311" height="233" /></a></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das Eigenheim steht in einem Garten. Der Garten ist groß. Durch den Garten fließt ein Bach. Im Garten stehen zwei Kinder. Das eine der Kinder kann noch nicht sprechen. Das andere Kind ist größer. Sie sitzen auf einem Schlitten. Das kleinere Kind weint. Das Größere sagt, gib den Schlitten her. Das Kleinere weint. Es schreit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Aus dem Haus tritt ein Mann. Er sagt, wer brüllt, kommt rein. Er geht in das zurück. Die Tür fällt hinter ihm zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das kleinere Kind schreit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann erscheint wieder in der Haustür. Er sagt, komm rein. Na wird`s bald. Du kommst rein. Nix. Wer brüllt, kommt rein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Komm rein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann geht hinein. Die Tür klappt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das kleinere Kind hält die Schnur des Schlittens fest. Er schluchzt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann öffnet die Haustür. Er sagt, du darfst Schlitten fahren, aber nicht brüllen. Wer brüllt, kommt rein. Ja. Ja. Jaaa. Schluss jetzt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das größere Kind sagt, Andreas will immer allein fahren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann sagt, wer brüllt, kommt rein. Ob er nun Andreas oder sonst wie heißt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Er macht die Tür zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das größere Kind nimmt dem kleineren den Schlitten weg.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das kleinere Kind schluchzt, quietscht, jault, quengelt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann tritt aus dem Haus. Das größere Kind gibt dem Kleineren den Schlitten zurück. Das kleinere Kind setzt sich auf den Schlitten. Es rodelt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann sieht in den Himmel. Der Himmel ist blau. Die Sonne ist groß und rot. Es ist kalt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Mann pfeift laut. Er geht wieder ins Haus zurück. Er macht die Tür hinter sich zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das größere Kind ruft, Vati, Vati, Vati, Andreas gibt den Schlitten nicht mehr her.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Die Haustür geht auf. Der Mann steckt den Kopf heraus. Er sagt, wer brüllt, kommt rein. Die Tür geht zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das größere Kind ruft, Vati, Vativativati, Vaaattiii, jetzt ist Andreas in den Bach gefallen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Die Haustür öffnet sich einen Spalt breit. Eine Männerstimme ruft, wie oft soll ich das noch sagen, wer brüllt, kommt rein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><strong><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Helga M. Novak</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">(Für das Bild danken wir <a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://gallery.jaschmi.de/main.php%3Fg2_view%3Dcore.DownloadItem%26g2_itemId%3D1740%26g2_serialNumber%3D4&#38;imgrefurl=http://gallery.jaschmi.de/main.php%3Fg2_itemId%3D1632&#38;usg=__SGgXl1oIAla5uRAXLf_3JezFjW8=&#38;h=300&#38;w=400&#38;sz=17&#38;hl=de&#38;start=51&#38;tbnid=aba8Ccetp2q0eM:&#38;tbnh=93&#38;tbnw=124&#38;prev=/images%3Fq%3Dschlittenfahren%2Bim%2Bgarten%26start%3D36%26gbv%3D2%26ndsp%3D18%26hl%3Dde%26sa%3DN">Herrn Johannes A. Schmitt</a>)<br />
</span></strong>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedichte]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/12/14/gedichte/</link>
<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 22:05:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/12/14/gedichte/</guid>
<description><![CDATA[Die Frage, ob es einen Gott gibt Bertolt Brecht Einer fragte Herr K. Ob es einen Gott gäbe. Herr K. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright" src="http://tbn1.google.com/images?q=tbn:wLAB2Z-fD5VQYM:http://www.alphapegasos.com/assets/images/db_images/db_12_All1.jpg" alt="" width="138" height="88" />Die Frage, ob es einen Gott gibt </span></strong><strong><span style="font-size:8pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Bertolt Brecht</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:8pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Einer fragte Herr K.<span> </span>Ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte; „ ich rate dir nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann könnten wir die Frage fallen lassen. Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Gespräch </span></strong><strong><span style="font-size:8pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wolfgang Borchert</span></strong><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Zwei Männer sprachen miteinander.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Na, wie isst es?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ziemlich schief.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wie viel haben Sie noch?<br />
Wenn es gut geht: viertausend</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wie viel können Sie mir geben?<br />
Höchstens achthundert.</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Die gehen drauf.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Also tausend.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Danke.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Die beiden Männer gingen auseinander.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Sie sprachen von Meschen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Es waren Generale.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Es war Krieg.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Die Frage, ob es einen Gott gibt.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das glaube ich auch, dass Herr<span> </span>K. ziemlich Recht hat. Mein Verhalten kann sich radikal ändern je nach der Antwort auf diese Frage. Wenn es keinen Gott gibt, dann beruht meine Freiheit nur auf menschlichen Prinzipien; was mache ich „Gutes?.. Schlechtes?“ Ich habe nur menschliche Grenzen. Wenn es einen Gott gibt, hat mein Verhalten nur eine einzige Richtung „das Gute“, weil auch Gott nur das Gute machen darf. Also darf ich nichts gegen Gottes willen machen. Natürlich gibt es zwischen Gott und mir einen riesigen Unterschied, er darf und kann nur Gutes tun und ich darf und kann es nur versuchen. (Javier Bergera)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Gespräch</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Im Krieg hat das Leben einer Person, eines Menschen keinen Wert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Im Krieg horcht und gehorcht der General nicht seinem Herzen sondern seinen Vorgesetzten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Im Krieg sind die Menschen nichts anderes, als Werkzeuge, um Feinde zu töten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Im Krieg werden die Menschen zu Gegenständen. Im Krieg ist der Mensch <span style="color:black;">bloß</span> eine Nummer. (Javier Bergera)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Leben der Anderen]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/12/02/das-leben-der-anderen/</link>
<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 23:43:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/12/02/das-leben-der-anderen/</guid>
<description><![CDATA[Magst du Filme? Möchtest du dein Deutsch verbessern? Ich habe die perfekte Lösung. In der Schule gib]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright size-full wp-image-790" title="leben-der-anderen" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/12/leben-der-anderen.jpg" alt="leben-der-anderen" width="120" height="169" /></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Magst du Filme? Möchtest du dein Deutsch verbessern?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Ich habe die perfekte Lösung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">In der Schule gibt es Filme. Diese Filme kennt ihr schon. Jetzt ist es einfach jede Woche einen Film zu sehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Die Filme kennst du schon, deshalb setz dich einfach und erfreue dich daran.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Diese Woche habe ich &#8220;Das Leben der Anderen&#8221; gesehen. Meine Lieblingsszene ist die letzte. Der ältere Stasipolizist Gerd Wiesler (HGW XX/7)<span> </span>kommt in eine Buchhandlung. Er möchte ein wichtiges Buch. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Als die Buchhändlerin ihn fragt: Soll ich das Buch als Geschenk verpacken?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Antwortet er: Nein, das ist für mich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Mary Carmen García</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">3. November 2008</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurzgefasster Lebenslauf]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/12/02/kurzgefasster-lebenslauf/</link>
<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 23:20:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/12/02/kurzgefasster-lebenslauf/</guid>
<description><![CDATA[Ein schönes Gedicht, originell und ironisch gleichzeitig. Aber auch ein bisschen vielleicht zu traur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE">Ein schönes Gedicht, originell und ironisch gleichzeitig. Aber auch ein bisschen vielleicht zu traurig. Die Meinung des Autors vom Leben ist zu pessimistisch und unrealistisch. Der Grund dafür wäre die Zeit, zu der der Autor lebte: der Zweite Weltkrieg (Idoia Aincía)</span></p>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><em></em><em><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright size-full wp-image-777" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/12/kasnte.jpg" alt="" width="102" height="107" /></span></em></h3>
<h3 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE"> </span></h3>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><em></em><em></em></h3>
<h3 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE">Erich Kästner-vor allem als Kinderbuchautor bekannt (Emil und die Detektive)- hat als Lyriker angefangen. Als Gebrauchslyrik bezeichnet man seine Gedichte, die humorvoll und etwas ironisch klingen</span></h3>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><em><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></em></h3>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><em></em><em></em></h3>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><em></em><em></em></h3>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><em></em></h3>
<h3 style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></h3>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wer nicht zur Welt kommt, hat nicht viel verloren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Er sitzt im All auf einem Baum und lacht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich wurde seinerzeit als Kind geboren,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">eh ich&#8217;s gedacht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
Die Schule, wo ich viel vergessen habe,</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">bestritt seitdem den größten Teil der Zeit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich war ein patentierter Musterknabe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Wie kam das bloß? Es tut mir jetzt noch Leid.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
Dann gab es Weltkrieg, statt der großen Ferien.</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich trieb es mit der Fußartillerie.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Dem Globus lief das Blut aus den Arterien.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich lebte weiter. Fragen Sie nicht, wie.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
Bis dann die Inflation und Leipzig kamen;</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Mit Kant und Gotisch, Börse und Büro,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">mit Kunst und Politik und jungen Damen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Und sonntags regnete es sowieso.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
Nun bin ich zirka 31 Jahre</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Und habe eine kleine Versfabrik.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ach, an den Schläfen blühn schon graue Haare,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Und meine Freunde werden langsam dick.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
Ich setze mich gerne zwischen Stühle.</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich säge an dem Ast, auf dem wir sitzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich gehe durch die Gärten der Gefühle,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">die tot sind, und bepflanze sie mit Witzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><br />
Auch ich muss meinen Rucksack selber tragen!</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Der Rucksack wächst. Der Rücken wird nicht breiter</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Zusammenfassend lässt sich etwas sagen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter.</span></p>
<p style="text-align:right;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;color:gray;" lang="DE"> </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;color:gray;" lang="DE">(<strong>1930)</strong></span><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> Erich Kästner</span></strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Oktoberfest]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/?p=786</link>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 23:40:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schüler: Carolina Kleingries Autor: Felix &amp; Theo Stufe 1 Felix Neumann lebt in Spanien und besuc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Schüler: Carolina Kleingries</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright size-full wp-image-787" title="oktoberfest" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/12/oktoberfest.jpg" alt="oktoberfest" width="140" height="153" /></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Autor: Felix &#38; Theo</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Stufe 1</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Felix Neumann lebt in Spanien und besucht das Oktoberfest in München. Da passiert eine interessante Geschichte über Detektive.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Die Isar ist der Fluss, wo die Geschichte geschieht. Es ist wichtig den Namen zu kennen, weil ich dreimal das Wort im Wörterbuch gesucht habe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE">Das Buch ist gut für das Niveau 1.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hochstaplerin]]></title>
<link>http://youngsouls.wordpress.com/2008/11/19/hochstaplerin/</link>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 19:53:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Miss Justices</dc:creator>
<guid>http://youngsouls.wordpress.com/2008/11/19/hochstaplerin/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwo mussten meine kleinen Kinder doch hin, und weil sie so viele waren (und ich den Schrank aus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwo mussten meine kleinen Kinder doch hin, und weil sie so viele waren (und ich den Schrank ausräumen musst ; ) ) hieß die Devise =&#62; Ab in die Ecke. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Dabei hab ich wohl etwas hochgestapelt. Passte noch nicht mal alles rauf. Böööööööse. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-246" title="Hochstaplerin" src="http://youngsouls.wordpress.com/files/2008/11/drehen-von-18-11-08_20031.jpg?w=225" alt="Hochstaplerin" width="225" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Der Zug war pünktlich“ Heinrich Böll]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/11/16/%e2%80%9eder-zug-war-punktlich%e2%80%9c-heinrich-boll/</link>
<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 19:16:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/11/16/%e2%80%9eder-zug-war-punktlich%e2%80%9c-heinrich-boll/</guid>
<description><![CDATA[Paco Sanz (Módulo Herramientas II) Ich empfehle euch das Buch „Der Zug war pünktlich“, eine Erzählun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Paco Sanz (Módulo Herramientas II)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><a href="http://tbn0.google.com/images?q=tbn:Uyo36ExT9JrdCM:http://www.zug-der-erinnerung.info/info/wp-content/uploads/2008/01/zug-der-erinnerung.jpg"><img class="alignright" src="http://tbn0.google.com/images?q=tbn:Uyo36ExT9JrdCM:http://www.zug-der-erinnerung.info/info/wp-content/uploads/2008/01/zug-der-erinnerung.jpg" alt="" width="94" height="122" /></a>Ich empfehle euch das Buch „Der Zug war pünktlich“, eine Erzählung von Heinrich Böll. Es geht um eine traurige Geschichte von einem deutschen Soldaten, der im Zweiten Weltkrieg zur Ostfront zurückkehren soll. Andreas, der junge Soldat, beschreibt eine lange Reise aus dem Ruhrgebiet bis an die polnische Grenze. Im Zug lernt Andreas viele andere junge Kameraden wie er kennen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><span> </span>Andreas teilt ein grausames Schicksal mit seinen Kameraden. „Ich will nicht sterben, aber das Schreckliche ist, dass ich sterben werde… bald”. Andreas wiederholt es häufig.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><span> </span>Was mir von dem Text gefällt, ist der Realismus und eine überzeugende Kriegsatmosphäre. Heinrich Böll, auch deutscher Soldat im Zweiten Weltkrieg, beschreibt keine Feldschlacht, Schüsse und Kanonenschüsse- sondern Gefühle und Beklemmungen von den Hauptsdarstellern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Der Zug war pünktlich“</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Er blickt nach draußen und sieht, dass die Sonne untergegangen ist und dass noch ein kleiner Rest von Licht über diesen Gärten liegt. Es wird nicht mehr lange dauern, und es wird kein Sonnenlicht mehr draußen in den Gärten sein, und es wird nie mehr, nie mehr die Sonne scheinen, keinen einzigen Strahl der Sonne wird er mehr sehen. Die letzte Nacht bricht an, und der letzte Tag ist vergangen wie alle anderen, ungenutzt uns sinnlos. Ein bisschen nur gebetet und Wein getrunken und nun in einem Bordell. Er wartet, bis es dunkel geworden ist. Er weiß nicht, wie lange es gedauert hat, er hat das Mädchen vergessen, er hat den Wein vergessen, das ganze Haus, und er sieht nur oben irgendwo einen Waldrest, auf dessen Baumspitzen noch einige letzte Spritzer der Sonne liegen, die jetzt versinkt, nur ein paar winzige Spritzer der Sonne. Einige rötliche Lichter, die köstlich sind, unsagbar schön auf diesen Baumspitzen. Eine winzige Krone von Licht, das letzte Licht, das er sehen wird. Nicht mehr… doch, noch ein wenig, ein ganz klein wenig auf dem Höchsten der Bäume, der am weitesten hinausragt und noch etwas auffangen kann von dem goldenen Schein, der nur noch eine halbe Sekunde da ist… bis nichts mehr sein wird. Immer noch, denkt er mit stockendem Atem… immer noch etwas Licht da oben auf der Baumspitze… ein lächerlicher kleiner Schimmer von Sonnenlicht, und ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der darauf achtet. Immer noch… immer noch, es ist wie ein Lächeln, das sehr langsam erlischt… immer noch, und Schluss! Das Licht ist aus, die Laterne ist verschwunden, und ich werde sie nie mehr sehen…</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">-Olina-, sagt er leise, und er spürt, dass er jetzt sprechen kann, und er weiß, dass er besiegen wird, weil es dunkel ist. Eine Frau kann man nur im Dunkeln besiegen. Seltsam, denkt er, ob das wirklich war ist? Er hat das Gefühl, dass Olina nun ihm gehört, ihm ausgeliefert ist. –Olina-, sagt er leise, -morgen früh muss ich sterben. Ja -, sagt er ruhig in ihr erschrecktes Gesicht, -keine Angst! Morgen früh muss ich sterben. Du bist die Erste und die Einzige, die es erfährt. Ich weiß es. Ich muss sterben. Eben ist die Sonne untergegangen. Kurz vor Stryj werde ich sterben …-</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Tauben und die Türken  (Módulo Herrm. II)]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/11/12/die-tauben-und-die-turken-modulo-herrm-ii/</link>
<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 18:52:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/11/12/die-tauben-und-die-turken-modulo-herrm-ii/</guid>
<description><![CDATA[Jutta Ouwens arbeitet als Krankenschwester in der Psychiatrie. In ihrem ersten Roman „Die Zeitmeiste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Jutta Ouwens arbeitet als Krankenschwester in der Psychiatrie. In ihrem ersten Roman „Die Zeitmeisterin“ schildert sie, die Suche einer Frau, die Gewalt in ihrer Kindheit erlebt hat, nach Vollständigkeit und Identität. Jutta Owens hat Kurzgeschichten und Poesie veröffentlicht. <strong>Pilar Seidenfaden</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">In ihrer Kurzgeschichte „Die Tauben und die Türken“ schreibt sie über die Vorurteile den Ausländern gegenüber. In diesem Fall findet die Kurzgeschichte in Deutschland statt: Eine türkische Familie zieht in ein Wohnhaus ein und eine alte deutsche Frau, die Nachbarin, ist empört. Sie vergleicht die Türken mit den Tauben. „Sie vermehren sich schlimmer als die Tauben“ sagt die. Die <span style="color:blue;">t</span>ürkische Familie zieht ein und die alte Frau bemerkt, dass die Familie wie eine ganz normale deutsche Familie ist und ändert ihre Meinung. Jutta Ouwens ist verheiratet und hat zwei Kinder. <strong>Lucía Perdomo</strong></span><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><img class="alignright size-full wp-image-680" title="turken" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/11/turken.jpg" alt="turken" width="140" height="106" /></span></p>
<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:6pt 0;"><strong><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Die Tauben und die Türken</span></strong><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:6pt 0;"><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Es war vor fast genau sechs Wochen. Die Sommerferien hatten gerade begonnen, und Evchen war am Tag zuvor mit der katholischen Jugendgruppe nach Oberbayern gefahren.<span style="color:navy;"> </span>Ich kam schwer bepackt vom Markt. Aus meinem Einkaufskorb duftete es nach Knoblauch und Oliven, also war es ein Mittwoch. Knoblauchzehen, so groß wie Pflaumen, kaufe ich mittwochs bei Ali auf dem Wochenmarkt, denn er ist nur an diesem Tag da. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:6pt 0;"><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Mein Schlüssel steckte schon im Schloss, da ging gegenüber die Wohnungstür auf. Oh nein, ich würde es nicht mehr schaffen! Frau Schmitt, ihres Zeichens allwissende Nachbarin, stand mit einem großen Schritt bereits neben mir. “Haben Sie schon gehört, wer oben einzieht?” Ihr Kopf machte eine ruckartige Bewegung nach rechts oben und dabei verdrehte sie die Augen in die gleiche Richtung. “Keine Ahnung, Frau Schmitt, aber Sie sagen es mir jetzt sicher, oder?” Offensichtlich spitze Bemerkungen prallten an ihrer geblümten Kittelschürze ab.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:6pt 0;"><span style="font-size:9pt;font-family:Verdana;" lang="DE">“Türken, Frau Hoffmann, Türken!” Frau Schmitt stieß die Worte zischend hervor, wobei ihre ergrauten <span> </span>Locken vor Empörung zitterten. Ihr Blick forderte zum Duell&#8230;. <a href="http://www.kurzgeschichten.de/vb/showthread.php?t=38204">(mehr) </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE"><strong><br />
</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wo Licht ist, ist auch Schatten (Idoia Aincía Módulo Herrm II)]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/11/03/wo-licht-ist-ist-auch-schatten-idoia-aincia-modulo-herrm-ii/</link>
<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 21:45:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/11/03/wo-licht-ist-ist-auch-schatten-idoia-aincia-modulo-herrm-ii/</guid>
<description><![CDATA[Idoia Aincía empfiehlt euch diese Kurzgeschichte von Barbara Lehner und  auch mal ihre Webseite zu b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE">Idoia Aincía empfiehlt euch diese Kurzgeschichte von <a href="barbaralehner.twoday.net/topics/Kurzprosa/">Barbara Lehner</a> und  <img class="alignright size-full wp-image-650" title="schatten" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/11/schatten.jpg" alt="" width="163" height="145" />auch mal ihre Webseite zu besuchen.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE">Sie schreibt von starken Frauen, von schwachen Stunden, von Lieben und Trieben, vom Leben und vom Sterben. Ihre Geschichten sind so provokant und verletzlich, nachdenklich und witzig wie sie selbst, ihre Gedichte so ungereimt wie das Leben selbst.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;font-weight:normal;" lang="DE"><br />
</span></p>
<h3 style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;margin:4pt 0 .0001pt 70.8pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><a href="http://barbaralehner.twoday.net/stories/4193257/"><span style="color:windowtext;text-decoration:none;" lang="DE">Wo Licht ist, ist auch Schatten</span></a></span></h3>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Es war einmal eine Mutter, die hatte ein Kind. Das ist nichts Ungewöhnliches bei Müttern. Mutter und Kind gingen spazieren. Auch das ist nicht weiter verwunderlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das Kind hopste hinter dem Rücken der Mutter hin und her. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Was machst du da?“, fragte die Mutter.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Ich springe über deinen Schatten. Keine Angst, ich passe auf, dass ich dir nicht auf den Kopf trete.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das Kind hüpfte weiter und die Mutter wurde langsam nervös. „Geh doch in die Sonne“, schlug sie vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Sie blendet mich. Sie ist so heiß, dass sie mich verbrennt. Hier in deinem Schatten ist es angenehm kühl.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Gut, ein bisschen noch. Aber du kannst dich nicht ewig in meinen Schatten stellen.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Warum nicht?“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Weil du nicht wachsen kannst ohne Licht.“ Und ich kann auch nicht wachsen, dachte die Mutter, wenn du an mir klebst wie mein Schatten. Aber das sagte sie nicht. &#8220;Außerdem will ich nicht, dass du ein Schattendasein führst.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Macht alles einen Schatten?“, wollte das Kind wissen. „Auch der Wind? Engel? Feen? Zwerge?“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Wenn die Sonne tief steht, selbst die. Sogar ein einziges Haar wirft Schatten.“ Das Kind staunte und riss sich sogleich eines vom Kopf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">„Wie wäre es, wenn du über deinen eigenen Schatten springst?“, schlug die Mutter vor.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;" lang="DE">Das Kind lachte. „Ach, Mama. Das hab ich schon versucht, aber es klappt nicht. Egal, wie hoch oder weit ich hüpfe, der Schatten springt immer mit. Vielleicht schauen deshalb so viele Leute so traurig, weil ihnen eingeredet wird, sie sollen über ihren Schatten springen, dabei kann das gar nicht funktionieren. Man kann nicht vor ihm davonlaufen und nicht drüberspringen, deshalb sollte man ihn sich zum Freund machen und mit ihm springen. Aber das muss den Erwachsenen endlich mal jemand sagen.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:4pt;text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es war ein Montag (Roberto Horcada, módulo)]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/10/27/es-war-ein-montag-modulo-herrmt-ii/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 00:16:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/10/27/es-war-ein-montag-modulo-herrmt-ii/</guid>
<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich einen kurzen Text von Ulrich P. Hinz gelesen, über den ich etwas berichte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Vor einigen Tagen habe ich einen kurzen Text von Ulrich P. Hinz gelesen, über den ich etwas berichten wollte. Weil dieser, obwohl nur eine ganz kurze Geschichte ist, dennoch einen beunruhigenden Eindruck auf mich hinterlassen hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Es handelt sich nämlich um den Tod, die Zeit und das Leben, die der Autor in seinem sprachlich virtuos ausgeführten Text gleichzeitig und parallel fließen lässt, ohne  einander zu begegnen.</span></p>
<h1 style="text-align:justify;margin:0 18.15pt .0001pt 0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> </span></h1>
<h1 style="text-align:justify;margin:0 18.15pt .0001pt 0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Es war ein Montag</span></h1>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:18.15pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Anton Hübner lag tot in seinem Bett. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:18.15pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der Morgen drohte. Neben ihm schlummerte, in süßen Träumen versunken, seine Frau. Di</span><img class="alignright size-full wp-image-632" title="uliart21" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/10/uliart21.jpg" alt="" width="100" height="131" /><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">e Uhr tickte vor die geschlossenen Jalousien. Es war ein Dienstag. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:18.15pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Else Hübner ließ einen genüsslichen Schnarchton erklingen und drehte sich auf die andere Sei</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">te. Anton Hübner war immer noch tot, und die Uhr tickte um ihn herum. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:18.15pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Vor den Fenstern gebar die Welt einen neuen Tag; der Wecker würde gleich klingeln. Seine Frau grunzte. Speichel floss auf ihr Kopfkissen. Anton Hübner schwieg, als der Wecker seine Ar</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">beit aufnahm. Schlaftrunken prügelte die Frau auf den pflichtbewussten Gesellen ein, gab ihrem Mann einen Kuss auf die Stirn und ging ins Bad. Sorgfältig erledigte sie ihre Morgentoilette und kleidet</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">e sich an. Ihrem Mann einen Abschiedskuss zuwerfend, verließ sie das Haus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:18.15pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der neugeborene Tag verstrich langsam aber stetig. Er wurde älter. Gegen Abend kehrte</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> Else Hübner zurück, bereitete das Abendmahl und setzte sich anschließend vor den Fernseher. Der </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Tag starb, als sie ins Bad ging und sorgfältig ihre Abendtoilette erledigte. Der letzte Blick in den Spiegel war zufrieden stellend. Sie schlurfte ins Schlafzimmer, gab ihrem Mann einen Kuss auf die Stirn und kuschelte sich in ihre Bettdecke. Bald schon schlummerte sie in süßen Träumen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:18.15pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Die Uhr tickte vor die geschlossenen Jalousien. Anton Hübner lag tot in seinem Bett. Es war ein Mittwoch.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">© <a href="http://www.ulrich-hinz.de/haupt.html">Ulrich P. Hinz</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der Schauplatz ist ein Zimmer, in dem Ulrich Hinz mit seinem präzisen, sachlichen Erzählstil die Realität wie ein Skalpell </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">schneidet</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">: von der Einleitung an erscheint der Tod –Anton<em> Hübner lag tot in seinem </em>Bett- und laufen daneben die Zeit –<em>der Morgen </em>drohte&#8230;<em>, die Uhr </em>tickte&#8230;.<em>, </em>der<em> Tag s</em>tarb&#8230;<em>- </em>und der Alltag, die Routine, die Banalität des Lebens <em>- schlummerte seine </em>Frau&#8230;<em>, ging ins </em>Bad&#8230;.<em>, gab ihren Mann einen Kuss auf die </em>Stirn&#8230;.<em>, bereitete das Abendmahl.</em>&#8230;.<em>, setzte sich vor den </em>Fernseher&#8230;-<span> </span>bis zum Ende. Da wartet unerbittlich noch mal der Tod: <em>Anton Hübner lag tot in seinem Bett. Es war ein Mittwoch</em>.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der Band &#8220;Gegen alle Hoffnung&#8221; ist somit Bestandsaufnahme einer auf sinnentleerten Ritualen sich gründenden und überkommenen Gesellschaft und Ausweg aus deren Banalität zugleich. Der Autor konfrontiert den Leser mit der Trostlosigkeit, dem Kummer und der Vereinsamung seines Daseins am Beginn des 21. Jahrhunderts, und deutet die Konsequenzen der heutigen entemotionalisierten Wirklichkeit als fragil und leblos.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Harte Worte gibt es darin, brutale Gedanken, aber auch sehr zarte Töne, solche von tiefer Liebe und von Träumen. Gedichte wirken im Kopf des Lesers, und zwar bei jedem anders. Deswegen nur das: Diese hier sind lesenswert, also lasst sie auf euch wirken.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:6pt 18.2pt .0001pt 0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><a href="http://www.ulrich-hinz.de/haupt.html"></a></span><span lang="DE"><a href="http://www.ulrich-hinz.de/haupt.html"><span> </span></a></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutsch (Módulo Herrm.II)]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/10/14/deutsch-modulo-herrmii/</link>
<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 12:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/10/14/deutsch-modulo-herrmii/</guid>
<description><![CDATA[Auf unseren Straβen treffen wir immer öfter Leute aus verschiedenen Ländern, die andere Sprachen spr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 10]&#62;--></p>
<h1 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-weight:normal;font-family:Verdana;">Auf unseren Straβen treffen wir immer öfter Leute aus verschiedenen Ländern, die<span> </span>andere Sprachen<span> </span>sprechen.</span></h1>
<h1 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-weight:normal;font-family:Verdana;">Ihr Aussehen, ihre Bräuche, ihre Sprache überraschen uns, manche empfinden das sogar als Gefahr und dies führt oft zu Vorurteilen und Klischees.<br />
</span></h1>
<h3 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><a href="http://eoipdeutsch.files.wordpress.com/2008/10/hauptbahnhof_leipzig-inside.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-574" title="hauptbahnhof_leipzig-inside" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/10/hauptbahnhof_leipzig-inside.jpg" alt="" width="283" height="212" /></a></h3>
<h3 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> </span></h3>
<h3 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> </span></h3>
<h3 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><a href="http://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?21896Manuel Wilke">Deutsch</a></span></h3>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Endlich fahren wir in Leipzig ein. Ich betrete den Bahnsteig und schlendere auf das Hauptgebäude zu, als mir fünf ältere Herrschaften ins Auge fallen, die wenige Meter vor mir laufen. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Die Frauen tragen Kopftücher, wie die Oma, die am Anfang der russischen Märchen aus dem Fenster schaut, die Männer graue Bärte und schwarze Mäntel. Sie unterhalten sich angeregt und aus dem Klang der Sprache und ihrem Aussehen schließe ich, dass sie Russisch sprechen. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Plötzlich überholt mich, mit schnellen Schritten, ein Mann mittleren Alters, gehüllt in einen langen, hellbraunen Mantel. Er schaut auf die Gruppe und ruft im Vorbeigehen, mit grimmiger Miene: „Ja, können Sie denn kein Deutsch?“<span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Erschrocken schaue ich ihn finster an, aber einer der Herren, aus der Gruppe, dreht sich um und lächelt verschmitzt. „Ja, können Sie denn kein Russisch?“, erwidert er fröhlich. Erstaunt fange ich zu lachen an. Der Mann im hellbraunen Mantel wendet den Blick ab und stürmt wortlos an den Fünfen vorbei, Richtung Ausgang.</span></p>
<h1 style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:18pt;font-family:Verdana;"> </span></h1>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Figer und Tisch   (Gruppe Módulo Herrm. II)]]></title>
<link>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/10/06/figer-und-tisch/</link>
<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 21:18:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>eoip</dc:creator>
<guid>http://eoipdeutsch.wordpress.com/2008/10/06/figer-und-tisch/</guid>
<description><![CDATA[Wir empfehlen euch den Text ’Figer und Tisch’. Es geht um eine Kurzgeschichte, besser gesagt, um ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-567" title="tigerzeichnung1" src="http://eoipdeutsch.wordpress.com/files/2008/10/tigerzeichnung1.jpg" alt="" width="270" height="283" /><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--> <!--[if !mso]&#62;--><!--[if gte mso 9]&#62;  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Wir empfehlen euch den Text ’Figer und Tisch’. Es geht um eine Kurzgeschichte, besser gesagt, um ein Märchen über Tiere. </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-family:Verdana;">Figer und Tisch</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Es war einmal ein gefährlicher Figer. Der war sehr unglücklich über seinen Namen. Weil sich der so nett anhörte und gar nicht gefährlich klang. Der Figer kam an einen See. Dort sah er ein kleines Tier und fragte: „Wie heißt du?“ „Tisch“, sagte das Tier. Da lachte der Figer. „Ein Tisch hat doch vier Beine und man kann etwas darauf abstellen, hihihi!“ <span> </span>Der Tisch weinte sehr, weil alle über seinen Namen lachten. Da hatte Figer eine Idee: Sie tauschten die Anfangsbuchstaben ihrer Namen. So hießen sie nun Tiger und Fisch, und alle waren zufrieden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a href="http://www.stolzverlag.de/de_kinder.html">Dominik, Klasse 1 a Volksschule Eching   Juli 2008</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Zusammenfassend unterhalten sich zwei Tiere, die sich nicht kennen: ein Figer und ein Tisch. Beide Namen klingen komisch und andere Tiere lachen darüber.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Als Lösung beschlieβen sie die Anfangsbuchstaben zu tauschen und Tiger und Fisch sind von da an ganz begeistert. </span></p>
<p><!--[if gte vml 1]&#62;                     &#60;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]--><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der Autor von diesem Märchen ist ein sechsjähriges Kind.</span><span style="font-size:18pt;font-family:Verdana;"> </span></p>
<p><a href="http://www.stolzverlag.de/de_kinder.html"><br />
</a></p>
<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine neue Lese-Ecke im Web]]></title>
<link>http://federwerk.de/2008/10/02/eine-neue-lese-ecke-im-web/</link>
<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 10:35:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marik</dc:creator>
<guid>http://federwerk.de/2008/10/02/eine-neue-lese-ecke-im-web/</guid>
<description><![CDATA[In der Buchhandlung um die Ecke kann ich in den Büchern schmökern, bevor ich mich zum Kauf entschlie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In der Buchhandlung um die Ecke kann ich in den Büchern schmökern, bevor ich mich zum Kauf entschlie]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></title>
<link>http://glueckshaus.wordpress.com/2008/08/21/coach-dich-selbst/</link>
<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 12:51:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ulrike Sennhenn</dc:creator>
<guid>http://glueckshaus.wordpress.com/2008/08/21/coach-dich-selbst/</guid>
<description><![CDATA[So, heute mal andersrum! Kann jemand von euch das Buch &#8220;Coach Dich selbst, sonst coacht Dich k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, heute mal andersrum! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kann jemand von euch das Buch &#8220;<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3636070398?ie=UTF8&#38;tag=glueckshaproj-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3636070398" target="_blank">Coach Dich selbst, sonst coacht Dich keiner!</a></strong>&#8221; empfehlen?</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3636070398?ie=UTF8&#38;tag=glueckshaproj-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3636070398" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1130" src="http://glueckshaus.wordpress.com/files/2008/08/coachdichselbst.jpg?w=240" alt="" width="240" height="240" /></a><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/reader/3636070398/ref=sib_dp_pt#reader-page" target="_blank"></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/reader/3636070398/ref=sib_dp_pt#reader-page" target="_blank">Die Leseprobe</a></strong> gefällt mir sehr &#8230;  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Poesie Für Dich]]></title>
<link>http://poesie4you.wordpress.com/2008/08/18/poesie-fur-dich/</link>
<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 13:30:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>poesie4you</dc:creator>
<guid>http://poesie4you.wordpress.com/2008/08/18/poesie-fur-dich/</guid>
<description><![CDATA[Der Herbst ist da Was erzählt mir der Herbst? Es erzählt von einer goldenen Landschaft, Und einer he]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size:x-small;font-family:Tahoma,Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular;"> Der Herbst ist da</span></p>
<p>Was erzählt mir der Herbst?<br />
Es erzählt von einer goldenen Landschaft,<br />
Und einer herrlichen Farbenspracht,<br />
Rötlich-wärmend,<br />
Gelblich-aufgehend,<br />
grünlich-braun immer bestehend,<br />
Das darfst du sehen,<br />
Verinnerlichen und mit mir zusammen erleben.</p>
<p>Stille kehrt ins Dorf,<br />
Die Fenster beschlagen,<br />
Die Kerzen versagen,<br />
Der Strom fällt aus,<br />
Der Wind umzingelt das Haus,<br />
Die Blätter wehen aufs Dach hinauf,<br />
Wir sind gefangen in unserem eigenen Haus,<br />
Meine Geschwister wollen alle hinaus,<br />
Trauen sich gar nicht mehr hinaus,<br />
Kanten scharf die Blätter fliegen sie dahin,<br />
Und zeigen wie stürmisch,<br />
Das Herbstkind,<br />
Pfeifend, mächtig, gefährlich,<br />
Umkreist es diesen Bezirk,<br />
Das Radio setzt auf Warnstufe einz,<br />
Und wir empfinden Angst,</p>
<p>Wenn der Sturm verblasst,<br />
sieht man das Wunder erbracht,<br />
Pilze und Kürbisse zeigen sich,<br />
Das Moos und Gras vereinigen sich,<br />
Die Naturgewalt,<br />
Das stürmische und Schöne reizen mich.<br />
Deshalb genießt den Herbst aus beider Sicht.</p>
<p>weitere Gedichte erhältlich  auf: http://www.poesie4you.de</p>
<p>von  Noemi Geltz</p>
<p>Was ist Liebe?</p>
<p>Liebe ist ein großes Kapitel,<br />
Es trägt viele Untertitel,<br />
Das sind die Mittel,<br />
Zuhören ,Verständnis,<br />
Interesse ,Kompromisse,<br />
Und es gibt noch eine weitere Liste,<br />
Gutes kennenlernen,<br />
Erleichtert das Vertrauen,<br />
Und keiner muß sich gegenseitig Gedanken an den Kopf hauen,<br />
In Ängste nicht verlaufen,<br />
Und sich zusammen,<br />
In guten, schlechten Phasen behaupten,<br />
Und sich große Gefühle erlauben,<br />
Der Glaube an sich macht einen Schön von Innerlich.</p>
<p>Noemi Geltz         http://www.poesie4you.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Lese-Ecken-Bausatz]]></title>
<link>http://basedow1764.wordpress.com/2008/07/22/der-lese-ecken-bausatz/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 18:15:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>basedow1764</dc:creator>
<guid>http://basedow1764.wordpress.com/2008/07/22/der-lese-ecken-bausatz/</guid>
<description><![CDATA[Der Verband der Möbelindustrie hat zu einem Lesemöbelwettbewerb aufgerufen. Da war doch mal was? Ric]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Verband der Möbelindustrie hat zu einem Lesemöbelwettbewerb aufgerufen. Da war doch mal was? Richtig.</p>
<p>Die <a title="LAG Schulbibliotheken" href="http://www.schulbibliotheken.de" target="_blank">LAG</a> Schulbibliotheken in Hessen hatte ein &#8220;Projekt Lesecke&#8221;.</p>
<p><a href="http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/06/leseecke.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-206" src="http://basedow1764.wordpress.com/files/2008/06/leseecke.jpg?w=300" alt="LAG-Entwurf Leseecke" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Die Idee der mobilen Leseecke konnte in einem Prototyp realisiert werden. Der Bausatz wur­de vom Frankfurter Architekten Zvenko Tur­kali entworfen, der auch das Kultur­mobil des Kultusministeriums geplant hat, ursprünglich ebenfalls ein LAG-Vorschlag.</p>
<p>Der „Lese-Ecken-Bausatz&#8221; will mit einfachen Mitteln eine einladende Leseumgebung ermöglichen. Ein Bausatz besteht aus 10 Pappe-Elementen (6 St. 80&#215;160 cm und 4 St. 80&#215;80 cm). Sie sind leicht, aber stabil. Sie sind beliebig zusammensteckbar und erlauben eine Vielzahl räumlicher Varianten. (Für den abgebil­de­ten Prototyp würden 2 Bau­sätze benötigt werden.)</p>
<p>Die Platten können bemalt oder beklebt werden. Ein­setzbar ist er vom Kindergarten bis zur Klasse 5.</p>
<p>Im Frühjahr 1997 wurde ein Prototyp hergestellt (s. Foto). Er wurde auf der didacta präsentiert.</p>
<p>Die Realisierung scheiterte an fehlenden Finanzen. Der Prototyp versah gute Dienste in der Süd-West-Grundschule in Eschborn, bis die asbestsaniert wurde. In dieser unruhigen Zeit ging er verloren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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