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	<title>lesen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lesen"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:20:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Die Krise der Kritik]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2009/11/30/die-krise-der-kritik/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:18:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Anregung zu diesem Artikel war die Frage des niederländischen Journalisten Rob Savelberg an unse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p lang="de-DE">Die Anregung zu diesem Artikel war die Frage des niederländischen Journalisten Rob Savelberg an unsere Bundeskanzlerin, <a href="http://www.blogsprache.de/2009/11/25/ich-bin-nicht-fuer-zensur-geeignet" target="_blank">wieso sie einen Mann als Finanzminister einsetzt, der in einen Spendenskandal verwickelt</a> war. Dieser Mann ist mein Held. Wirklich. Er hat etwas getan, dass heute wirklich unüblich geworden ist: er hat eine kritische Frage gestellt. Die Irritation der versammelten deutschen Journalisten war verständlich, denn sie wissen: auf unbequeme Fragen gibt es keine vernünftige Antwort, nur die sehr wahrscheinliche Option, dass man in Zukunft keine Fragen mehr stellen kann. Eine Krise der Kritik und des Journalismus? Vielleicht,<a href="http://www.zeit.de/2009/44/A-Adenauerzeit?page=all" target="_blank"> doch damals war auch nicht alles rosig</a>.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Öffentlichkeitsarbeit versus Journalismus</strong></p>
<p lang="de-DE">Investigativer Journalismus oder auch nur das Rezensieren von Produkten ist heute weit schwieriger, als die meisten ahnen. Wer glaubt, dass man vor allem die Wahrheit verkünden soll, ist naiv. Die Wahrheit ist: es gibt viele verschiedene Wahrheiten, von denen man idealerweise die plausibelste findet. Nur kostet so etwas Zeit. Zeit die man nicht hat, denn Zeit ist Geld. Die Bezahlung im Lokaljournalismus oder für die freien Mitarbeiter allgemein ist sehr bescheiden, weswegen man angehalten ist, so viel Zeit wie nötig, doch so wenig wie möglich dafür zu investieren. Selbst wenn man irgendwann noch hohe Ideale von Qualität und Recherche hat&#8230; wenn man in der Zeit, in der man an einem Artikel arbeitet mit Geld mit dem Austragen von Zeitungen verdienen könnte, dann lässt das nach. Deswegen nimmt man aus Zeitersparnis eben gerne <a href="http://www.woz.ch/artikel/rss/18647.html" target="_blank">die vorbereiteten Texte der PR-Agentur</a> und schreibt sie vielleicht etwas um. Während meiner Zeit in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit musste ich oft die Zähne zusammenbeißen, wenn es um meinen Anspruch an journalistische Qualität ging. Pressearbeit ist kein Journalismus und es geht nicht um Wahrheit, sondern darum, den Arbeitgeber gut dastehen zu lassen. Umso überraschter kann man dann sein, wenn man später Artikel, die man an die Presse herausgegeben hat, 1:1 in der Zeitung liest. Natürlich mit einem anderen Namen unter dem Artikel. Ist das noch Journalismus oder ist man nur noch das Sprachrohr der „Kunden“? Zur Problematik der Verdienstmöglichkeiten schrieb ein amerikanischer, freier Autor, der des öfteren Videospiele testet, <a href="http://www.crispygamer.com/features/2009-10-06/the-jones-report-its-hard-out-there-for-a-game-journalist.aspx" target="_blank">hier einen interessanten Artikel</a><a href="http://www.crispygamer.com/features/2009-10-06/the-jones-report-its-hard-out-there-for-a-game-journalist.aspx"></a>.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Finanzierung versus Journalismus</strong></p>
<p lang="de-DE">Das liebe Geld ist aber nicht nur das Problem des Schreibers, sondern auch des Redaktionsleiters. Er muss die Inhalte absegnen und bewegt sich dabei auf einem gefährlichen Balanceakt zwischen journalistischer Freiheit und wirtschaftlichen Problemen. Ich habe es bei Praktika in Redaktionen erlebt, wie die Werbeabteilung anrief und um eine &#8220;Korrektur&#8221; von Artikeln &#8220;gebeten&#8221; hat, weil die entsprechenden Leute aus dem Artikel gute Werbekunden seien. Oder aber auch, das Firmen nach der Veröffentlichung von News in der Redaktion anriefen, um diese entfernen oder zumindest &#8220;korrigieren&#8221; zu lassen. Der Redaktionsleiter hat nun die undankbare Aufgabe, dort einen Zwischenweg zu finden. Wenn er die Firmen abschmettert und kritisch berichtet, dann könnte man in Zukunft bei News &#8220;vergessen&#8221; werden, Rezensionsexemplare verspäten sich oder andere Redaktionen bekommen exklusives Material. Wenn er den Forderungen nachgibt, wird er zu einem besseren Verlautbarungsorgan der Firmen, die preisgünstig Werbung produzieren. Diese Problematik wurde vor kurzem auch bei dem Videospielportal<a href="http://www.4players.de/4players.php/kommentar/Spielkultur/1988453/0/index.html" target="_blank"> 4players </a>thematisiert. Boris Schneider-Johne, der Produktmanager für die Xbox von Microsoft, hat in seinem privaten Blog auch mal die Sichtweise der Produzenten dazu geschildert. Und diese halte ich für bedenklich, denn aus seiner Sicht scheinen nicht nur Embargos auf Informationen, sondern auch die<a href="http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1801" target="_blank"> Forderung nach hohen Wertungen für einen vorzeitigen Test des Spiels legitim</a>. Klar, beide Seiten profitieren zunächst davon. Der Publisher erhält eine gute Wertung, wodurch sie sich gute Verkaufszahlen versprechen und das Magazin kann einen möglichst durch sie selbst gehypten Titel vor allen anderen Zeitschriften präsentieren und steigert damit vermutlich auch die Verkaufszahlen. Das ist aber sehr kurzfristig gedacht, denn damit ruiniert man sich schneller den Ruf, <a href="http://www.nes-is-dead.de/schockierend" target="_blank">als man annehmen sollte</a>. Und auch Videospielmagazine können bei solchen Angeboten schon mal an die Öffentlichkeit gehen, um den Anbieter zu diskreditieren und <a href="http://blog.chip.de/xbox-ps3-watch-blog/computer-bild-spiele-wirft-ubi-bestechung-vor-20091109/" target="_blank">sich selbst als ernstzunehmende Journalisten darzustellen</a>.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Wertungen versus Journalismus</strong></p>
<p lang="de-DE">Nur sind die Spielemagazine zum Teil selbst Schuld an der Misere, denn sie nutzen und verbreiten nach wie vor die Prozentwertungen. Ich schrieb ja vor inzwischen schon drei Jahren (gasp!) in meinem Beitrag „<a href="http://scorpiodorp.wordpress.com/2006/09/19/wie-schreibt-man-eine-rezension" target="_blank">Wie schreibt man eine Rezension?</a>“, dass Wertungssysteme Quatsch sind und eine Vergleichbarkeit suggerieren, die einfach nicht gegeben ist. Wie in dem <a href="http://www.crispygamer.com/features/2009-10-06/the-jones-report-its-hard-out-there-for-a-game-journalist.aspx" target="_blank">oben verlinkten Artikel</a> des amerikanischen Spielekritikers bereits erwähnt, nehmen diese Wertungen einen enormen Stellenwert bei Publishern und auch Kunden ein. In dem Beitrag erzählt er, dass er einen Anruf von einem Publisher bekam, weil seine Wertung die <a href="http://www.metacritic.com/" target="_blank">Metacritic-Score</a> unter 90 (!) senkte und ihm wurde impliziert, dass er Probleme bekommen würde, wenn er noch mal eine so negative Wertung vergeben würde. Der Irrweg dieser Wertungen wird von Boris Schneider-Johne<a href="http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802" target="_blank"> ausführlich in seinem Blog analysiert</a>, was bereits eindrucksvoll ist, denn er war einer derjenigen, die dieses System in Deutschland etabliert haben. Während ich gerade mal Schreiben lernte, hat er bereits Videospiele in Zeitschriften getestet und diese Sparte in Deutschland etabliert.</p>
<p lang="de-DE">Natürlich gibt es auf die Forderung nach der Abschaffung des Prozentsystems auch gegenteilige Stimmen aus dem Lager der Magazine. Petra Fröhlich, die Chefredakteurin der PC Games schrieb in ihrer <a href="http://www.pcgames.de/aid,700197/Froehlich-am-Freitag-heute-schon-am-Mittwoch-Keine-Wertung-keine-Eier/PC/Special/" target="_blank">Kolumne</a>, dass Spieltester auch die Eier haben müssten, ein Spiel klar zu bewerten und auch dazu zu stehen. Die Wertung ist ein Standpunkt, der Orientierung bieten soll. Auch wenn ich Frau Fröhlich völlig zustimme, dass eine Test dies leisten muss, so sehe ich das auch ohne Wertung gegeben. Durch den natürlich subjektiv bestimmten Prozentwert, wird ein objektiver Eindruck von der Vergleichbarkeit geschaffen, der nicht haltbar ist. Von meiner Warte als Rezensent aus muss ich die Spiele der Dynasty-Warriors-Reihe klar kritisieren. Sie haben furchtbare Grafik, eine nicht vorhandene KI, keine Story, nervige Musik und einen extrem monotonen und repetitiven Spielablauf. Trotzdem habe ich alleine bei Samurai Warriors 2 inzwischen eine Spielzeit von fast 50 Stunden, von den anderen Teilen der Reihe die ich hier herumliegen habe mal ganz zu schweigen. Wieso spiele ich es trotz der massiven Mängel und dem eigentlich immer gleichem Spiel (!) so viel? Die Spiele der Reihe belohnen konstant. Es gibt ständig neue Waffen, Erfahrungspunkte, Geld, neue Charaktere und mehr Manöver. Das hält mich beim Spiel. Eine Prozentwertung würde mich in arge Bedrängnis bringen. Noch mehr, wenn ich Dynasty Warriors 5 mit Dynasty Warriors 6 vergleichen müsste. Es hat sich nichts getan, muss ich deswegen jetzt den neuen Teil schlechter bewerten, weil sich in der Zeit seit dem letzten Teil die Spielewelt weiterentwickelt hat? Gebe ich die gleiche Wertung? Gebe ich sogar eine schlechtere Wertung als „Bestrafung“ dafür, dass sie das gleiche Spiel noch mal herausgeben? Wenn ja, wie viel Prozentpunkte weniger sind „gerechtfertigt“? Eine Milliarde Probleme tun sich auf, die man mit einem wohldurchdachten und auf dem Test aufbauender Fazit umgehen kann.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Internet versus Journalismus</strong></p>
<p lang="de-DE">Das Internet als Plattform ist aber auch ein Problem. Im Internet ist jeder Kritiker und Aktualität das wichtigste Gut. Mir ist es letztlich passiert, dass ich eine News über den fehlerhaften Multiplayer-Modus eines Spiels geschrieben und für später am Tag terminiert hatte, damit nicht alle Meldungen zur gleichen Zeit kommen. Als die Nachricht mittags online ging, kamen danach direkt kritische Kommentare, dass es doch &#8220;längst&#8221; bekannt sei und dass die Entwickler das Problem gefixt hätten. Es ging hier nur um ein paar Stunden, doch es wurde Kritik laut, dass die Qualität der Seite nachgelassen habe, weil News so spät kämen. Das ist nicht nur frustrierend, sondern zeigt auch das Problem, unter dem Journalisten in heutigen Zeiten stehen, denn die Zeit etwas ausführlich zu hinterfragen ist einfach nicht mehr da. Wenn die Internetgemeinde sich zwischen einer News mit Rechtschreibfehlern und abgeleitet aus einer Pressemitteilung jetzt und einer ausformulierten und hinterfragten News heute Abend entscheiden muss, dann wählen sie in der Regel das erste.</p>
<p lang="de-DE">Die Magazine hingegen haben dadurch eine ganz neue Chance. Anstatt immer mehr das Fast Food des Internet-Journalismus aufzunehmen, könnten sie ausführliche Tests anbieten, die in die Tiefe gehen und für die man sich sowohl als Autor, als auch als Leser Zeit nimmt. Ob sie die Chance wahrnehmen oder aussterben wird die Zeit zeigen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SuB - Losverfahren]]></title>
<link>http://mylifeeinblicke.wordpress.com/2009/11/30/sub-losverfahren-5/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:44:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>troll440</dc:creator>
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<description><![CDATA[&nbsp; Da sich leider Vanessa &#8211; Tintagel bisher noch nicht gemeldet hat, starten wir die nächs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#160;</p>
<p>Da sich leider <a href="http://mylifeeinblicke.wordpress.com/" target="_blank">Vanessa &#8211; Tintagel</a> bisher noch nicht gemeldet hat, starten wir die nächste Runde leider nur mit 3 Teilnehmern. Allerdings war ich diesmal auch sehr spät dran, alle anzuschreiben wegen der neuen Runde.</p>
<p>Sollte Vanessa sich noch melden, bekommt sie dann spontan eine Nummer und bei der nächsten Runde, melde ich mich dann wieder früher.</p>
<p>Und Nina möchte bei dieser Runde gerne aussetzen. Ich hoffe sie ist bei der nächsten aber dann wieder dabei  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Diesmal darf die liebe <a href="http://silkest.twoday.net/" target="_blank">Silke</a> meine Glücksfee sein, ich bin sie für <a href="http://www.sarahs-buch-archiv.de/" target="_blank">Sarah</a> und Sarah dann für Silke. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich bin gespannt, welches Buch es bei mir diesmal sein wird. Denn passend zum Start der neuen Losrunde habe ich es heute doch noch geschafft mein Losbuch vom November fertig zu lesen.</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Minarettverbot-Lesetipps]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/2009/11/30/minarettverbot-lesetipps/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 18:02:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Blätterwald rauscht überall, auch im Internet und jeder gibt seinen Senf dazu. Nach Malte Lehmin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Blätterwald rauscht überall, auch im Internet und jeder gibt seinen Senf dazu. Nach Malte Lehmin]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein neues Buch auf meiner Lese-Wunschliste]]></title>
<link>http://tinasegreto1981.wordpress.com/2009/11/30/ein-neues-buch-auf-meiner-lese-wunschliste/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:29:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>tinasegreto1981</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kathy Reichs hat mal wieder ein neues Buch heraus gebracht. Wen wunderts! Für mich ist die Frau einf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kathy Reichs hat mal wieder ein neues Buch heraus gebracht.</p>
<p>Wen wunderts! Für mich ist die Frau einfach genial. Von ihrem Schreibstil mal ganz abgesehen. Spannend, fesselnd, packend, mitreißend, mit einer guten Portion Witz und hier und da auch ein kleines bisschen&#8230;naja sagen wir mal Romantik.</p>
<p>Ihr neuestes Werk heißt:</p>
<h3>Das Grab ist erst der Anfang</h3>
<p><a href="http://tinasegreto1981.wordpress.com/files/2009/11/51trxmwhrjl-_ss500_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-94" src="http://tinasegreto1981.wordpress.com/files/2009/11/51trxmwhrjl-_ss500_.jpg?w=300" alt="Kathy Reichs - Das Grab ist erst der Anfang" width="300" height="300" /></a>Hier eine kliene Information zur Story:</p>
<address>(Quelle: Amazon)</address>
<p>Nachtschwarz. Eiskalt. Atemlos. &#8211; Tempe Brennan jagt einen Mörder. Ihren eigenen.</p>
<p>Nachtschwärze, Eiseskälte, Grabesstille – als Tempe zu sich kommt, ringt sie in Todesangst nach Atem. An Händen und Füßen gefesselt liegt sie lebendig begraben an einem Ort, wo sie niemand rufen hört. Allmählich kehrt ihre Erinnerung an die letzten Stunden wieder …</p>
<p>Forensikerin Tempe Brennan ist es gewohnt, dass Mörder die Spuren ihrer Tat so zu verwischen versuchen, dass nicht einmal Expertinnen ihres Rangs sie aufzudecken vermögen. So ermittelt sie mit Detective Andrew Ryan im schneeverwehten Chicago gerade bei einer Reihe seltsamer Todesfälle: Drei Frauen wurden ermordet, alle auf grausame, aber verschiedene Weise. Es hat den Anschein, als gäbe es keine Verbindung zwischen den Morden. Bis Tempe schließlich doch die Handschrift eines Serienkillers erkennen kann. Umso schockierter ist sie, als man ihr vorwirft, sie habe eine Autopsie absichtlich manipuliert und ein Verbrechen vertuscht. Was Tempe nicht wissen kann: Ihre Arbeit wird sabotiert. Von jemandem, der sie um jeden Preis scheitern sehen will. Jemand aus ihren eigenen Reihen. Und so wird Tempe schon bald einen ganz besonderen Mörder jagen müssen: ihren eigenen.</p>
<h3>Und die dazu gehörigen Pressestimmen:</h3>
<p>&#8220;Unglaublich, wie geschickt Kathy Reichs den forensischen Jargon und ihre knackigen, witzigen Dialoge, Wissenschaft und Spannung verbindet. Bewunderns- und beneidenswert!&#8221; (<em>Sandra Brown</em> )</p>
<p>&#8220;Sie ist Amerikas Top-Thrillerautorin!&#8221; (<em>Brigitte</em> )</p>
<p>&#8220;Solche Romane wünscht sich der Krimifreak!&#8221; (<em>Die Welt</em> )</p>
<p>&#160;</p>
<p>Na dem kann ich mich nur anschließen&#8230;zumindest ihre vorangegangenen Werke betreffend.</p>
<p>Für jeden den es interessiert&#8230;das wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir leben in luxuriösen Zeiten.]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/11/30/wie-leben-in-luxuriosen-zeiten/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 12:06:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
<guid>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/11/30/wie-leben-in-luxuriosen-zeiten/</guid>
<description><![CDATA[Zumindest dieser hier, München, ist ein luxuriöser Ort: Auf dem Weg von der Universität zur Straßenb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zumindest dieser hier, München, ist ein luxuriöser Ort: Auf dem Weg von der Universität zur Straßenbahnhaltestelle komme ich an fünf Antiquariaten vorbei, die ihren Auswurf oder aber auch ihre Teaser draußen in Papp- oder Obstkisten auf die Straße stellen: Bücher, in denen vorne mit Bleistift neben den alten Eigentümernamen in Kugelschreiberschrift &#8220;1 €&#8221; oder &#8220;2 €&#8221; steht. Manchmal bleibe ich dort stehen. Ich kann nicht genau beschreiben, warum, oder in welcher Stimmung, obwohl es eine bestimmte Stimmung ist. Ein bißchen vielleicht Kindheitserinnerungen an Flohmarktbesuche an der Straße des 17. Juni, die Antiquariate am Nollendorfplatz, die Langeweile im Haus meiner Großeltern in Westdeutschland, wenn ich mich nachts heimlich in die gute Stube schlich, die ich eigentlich nicht betreten durfte, um aus der verglasten Mahagonivitrine Schiller oder zu Shakespeare auszuleihen, Prunksammelbände, die ich nicht anrühren durfte, die ich aber als Zwölfjährige trotzdem als Bücher betrachtete, Erinnerungen an den Bücherwagen im Krankenhaus in dem ich zwei Monate lag als ich neun war, an Bücherregalen in fremden Wohnungen vor denen ich stehe und versuche, mir vorzustellen, was die Erfahrungen des Bewohnenden waren, die seine Phantasie geprägt haben.</p>
<p>Ich stehe vor diesen Kisten und gucke auf die aneinandergereihten Buchrücken wie auf ein Regal von oben. Die billigen Bücher sind: Klassiker, Bücher die jeder hat, Utta Danella, Verschwörungstheorien, Naturphilosophieesoterik aus den 70ern wie Teillard de Jardin.</p>
<p>Mein Weg von diesen Bücherläden zur Tram sind noch zwei Blöcke, ich muß dann nicht mehr umsteigen, sondern kann den Bücherstapel auf meinem Schoß ausbalancieren, darum komme ich manchmal mit zehn Büchern aus diesen Läden. Es sind Bücher, die ich aus der Bücherei ausgeliehen hatte als ich sie gelesen hatte und gut fand und darum gerne hätte wie Marías&#8217; <em>Mein Herz so weiß</em>, Bücher, die ich in Auszügen kopiert im Seminar gelesen habe und weiterlesen wollte wie Foucaults <em>Sexualität und Wahrheit</em> und Autorennamen, die ich irgendwo in meinem Gedächtnis gespeichert habe unter: Sie haben Menschen interessiert, die ich schätze: Turgenjew, Fitzgerald.</p>
<p>Diese Bücher liegen dann in Stapeln auf meinem Fensterbrett. Oder Nachttisch. Ein Stapel liegt auch manchmal in meinem Bett, am Holz des Kopfendes entlang aufgestapelt. Dafür nützt ein breites Bett. Fitzgeralds <em>Zärtlich ist die Nacht</em> lag über zwei Jahre im Unterteil meines Nachttisches.</p>
<p>Dieser Nachttisch stand vor einem Antiquariat in der Eisenacher Straße. Er ist ein alter Telefontisch. Das heißt, er hat eine Oberfläche, die eine kleine Reling aus Holz hat, mit kleinen gedrechselten Säulchen die sie halten, darunter eine Schublade mit Messinggriff, und darunter vier lange gedrechselte Säulen, die zu einer Unterfläche führen, von allen Seiten dieses Fach oder vielmehr dieser Raum eingreifbar, perfekt für einen Bücherstapel. Ich wußte damals schon, daß mein Nachttisch Kapazität für einen Bücherstapel braucht, und vielleicht erinnerte mich das Mahagoni auch an die gute Stube meiner Großeltern, sodaß ich die 16 € im Laden bezahlte, den Tisch unter den Arm klemmte und mit nach Hause nahm.</p>
<p>Dort lag nun der Roman von Fitzgerald. Fitzgerald war für mich ein Name, er hieß: Berühmt. Zwanziger. Weltliteratur aber nicht unvermeidlich. <em>Great Gatsby</em> war das Einzige was ich von ihm kannte.</p>
<p>Aktuell sind dem Prinzip Stapel noch unterworfen Bücher von Kenzaburo Oe, Antje Ravic Strubel, Gesine Schwan, Goethe, Daniel Alarcon, Tucholsky, Walser, Lenz, Jurek Becker, D. H Lawrence, noch ein Fitzgerald, Andreas Maier, J. P. Jacobson, Pamuk, David Mitchell.</p>
<p>Die meisten dieser Bücher sind auf dem Stapel überhaupt erst gelandet, weil ich mehrere Werke des Autors/der Autorin mochte. Ein paar sind auch Geschenke, die ich selbst nicht erworben hätte.</p>
<p>Damit spreche ich eigentlich gegen meine These, die mir durch den Kopf ging und mich zu diesem Titel gebracht hat: Der Gedanke entspann sich folgendermaßen (während ich mit einer Tasse Tee auf meinem Boden saß, daß ZEIT-Literaturmagazin aus dem Papiermüll zog in das ich es unbesehen verfrachtet hatte und doch einen guten Artikel (über <a href="http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2008/03/17/irene-nemirovsky/">Irène Némirovsky</a>) fand und meinen Nachttisch betrachtete): Ich erinnerte mich an den letzten Winter in dem ich einsam war und darum, nur wegen dieses Gefühls und des Titels, anfing, <em>Zärtlich ist die Nacht</em> zu lesen. In der Einsamkeit und Verzweiflung des letzten Winters gab es plötzlich eine Tür die in ein anderes Zimmer ging. In diesem Zimmer, das dem ähnlich war, in dem ich las, war ich Teil einer Welt die beschreibbar war. In dieser Welt hatte ich Gefühle. Die Luft über der Landschaft war farbig. Ich litt unter den Fehlern, der Oberflächlichkeit, den Schmerzen, den inneren Zwängen der Charaktere. Diese Welt war nicht anders als unsere, aber sie war versehen mit Gefühlen. Das Erlebnis einer bestimmten Landschaft in einem bestimmten Licht, einer Stimmung auf einer Reisestrecke, einer gemeinsam verbrachten Zeit kennt jeder, und dieser Autor weckt und beschwört und erzeugt diese Gefühle, und zwar aneinandergereiht, während sie, zumindest in meinem Leben, unterbrochen sind von anderen Dingen. Von anderen Dingen, die im Nachhinein oft Nahrung für diese Gefühle sind aber sie nicht unmittelbar mit sich führen.</p>
<p>Mir kam nun, eben, auf dem Boden, der Gedanke, wie es früher war, an Bücher zu kommen: Sehr viel früher. Ganz früher war es fast unmöglich. Früher, im 18. Jahrhundert &#8211; im 19., im Krieg, in der Nachkriegszeit, und all die Beschreibungen von Autoren, wie sie Bücher suchten, stibitzten, sich mit ihnen in den Falten von Vorhängen versteckten (Brontë) kamen mir in den Sinn.</p>
<p>In unseren Zeiten liegen diese Bücher, die uns auf etwas stoßen, einfach so in Kisten aus. Auf dieses eine Buch folgte ein Dutzend weiterer Fitzgeraldbücher, ich hörte <a href="http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/01/24/dabei/">einfach</a> nicht mehr auf.</p>
<p>Wie einfach, ein Buch, von dem man gehört hat, aufzulesen und in einem Stapel zu versenken, und dann, welch eine Tür die man aufstoßen kann, wenn man Zeit hat, indem man in diesen Stapel greift. Wie unendlich unverstellt diese Welt. Welcher Luxus, ausgezeichnet mit 1- und 2-€-Bleistiftvermerken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein Advent in Berlin]]></title>
<link>http://schedefan.wordpress.com/2009/11/29/mein-advent-in-berlin/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:50:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan</dc:creator>
<guid>http://schedefan.wordpress.com/2009/11/29/mein-advent-in-berlin/</guid>
<description><![CDATA[Heute ist der erste Advent und irgendwie war er ein Tag wie jeder andere. In Berlin haben an den zen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ist der erste Advent und irgendwie war er ein Tag wie jeder andere. In Berlin haben an den zentralen Plätzen sogar die Läden offen. Also ist wirklich irgendwie alles so wie immer. Man kann einkaufen, Essen gehen, kulturelle Veranstaltungen genießen und vieles mehr. So wie immer halt. So ist der Sonntag nichts besonderes mehr. Außer dass der Einzelfahrausweis an den Advent-Wochenenden als Tagesticket zählt ist alles gleich. So muss man den Tag eben selbst zu etwas besonderem machen. Und selbst das fällt mir schwer. Im Prinzip verlief der heutige Sonntag fast genauso wie der letzte. Ich war in der Gemeinde, habe mir was zu Essen gekocht und mich mit meinen obdachlosen Freunden getroffen. Es war ein schöner Tag, keine Frage, aber ich habe mir irgendwie erhofft, dass sich die Adventssonntage irgendwie von den anderen Sonntagen im Jahr abheben. Aber vielleicht müssen sie das auch nicht. Heute habe ich eine der Obdachlosen eingeladen mit mir und meinen Freunden Silvester zu feiern. So wie es aussieht wird sie dabei sein. Ich habe mich über die Zusage mindestens so sehr gefreut, wie sie sich über mein Angebot gefreut hat. Ich weiß nicht. Wenn ich die Obdachlosen auf dem kalten Boden sitzen sehe überkommt mich ein Gefühl von Mitleid und ich weiß nicht ob das richtig ist. Darum setze ich mich zu ihnen und frage nach. Ich rede mit ihnen obwohl ich weiß, dass ich ihnen damit kein bisschen weiterhelfen kann. Aber anstatt mich weg zu schicken freuen sie sich und kennen schon meinen Namen. Es ist ein gutes Gefühl da auf dem Boden mit ihnen zu sitzen und zu reden. Und das an den belebten Bahnhöfen. Die Menschen laufen an uns vorbei, zum Teil mit vollen Einkaufstüten oder dem Handy am Ohr. Viele schenken uns am Boden keine Beachtung oder strafen mit Verachtung. Und es wirkt so unwirklich. Während die einen konsumieren und überlegen, was sie noch alles brauchen, rede ich über Zahnschmerzen und den Wunsch nach einer Behandlung beim Zahnarzt. Ein Wunsch, der aufgrund von Geldmangel und der Tatsache, des nicht-versichert-seins verwehrt bleibt. Und während ich im Zug sitze lese ich noch immer <a href="http://www.amazon.de/Christsein-Konsumgesellschaft-Nachdenken-allt%C3%A4gliche-Herausforderung/dp/3868271317" target="_blank">Thomas&#8217; Buch</a> und bin so fasziniert von der Herausforderung und so gepackt von den Gedanken, die dieses Buch in mir auslöst, dass ich schon fast wieder lachen muss, wenn ich da mit den Obdachlosen am Boden sitze und mich mit ihnen über jeden Euro freue, den sie bekommen. Vielleicht ist das auch gut so. Vielleicht ist das meine persönliche Adventszeit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich lese...]]></title>
<link>http://midinette.wordpress.com/2009/11/29/ich-lese-5/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:18:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>hjom</dc:creator>
<guid>http://midinette.wordpress.com/2009/11/29/ich-lese-5/</guid>
<description><![CDATA[An diesem Wochenende hab ich mich hauptsächlich in eine Wolldecke gehüllt und mit Lesen verbracht. W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#888888;">An diesem Wochenende hab ich mich hauptsächlich in eine Wolldecke gehüllt und mit Lesen verbracht. Wenn andere sich auf Weihnachtsmärkten die Finger zum Advent abfrieren, dann sitze ich zuhause mit einer Tasse Glühwein oder Tee und lese, lese, lese&#8230;Das ist bei mir schon zur Tradition geworden. Kerzenlicht an und ein Buch aufgeschlagen. Dieses Adventswochenende habe ich auch glatt zwei Bücher ausgelesen. Ein voller Erfolg. Die nächsten Wochenende werden dann aber unter Menschen verbracht. Naja, ab und an werd ich auch mal wieder einen Blick in mein Bücherregal werfen. </span></p>
<div id="attachment_222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 206px"><a href="http://midinette.wordpress.com/files/2009/11/hornby.jpg"><img class="size-medium wp-image-222" title="hornby" src="http://midinette.wordpress.com/files/2009/11/hornby.jpg?w=196" alt="" width="196" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#34;About a boy&#34; von Nick Hornby</p></div>
<div id="attachment_223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 205px"><a href="http://midinette.wordpress.com/files/2009/11/gavalda.jpg"><img class="size-medium wp-image-223" title="gavalda" src="http://midinette.wordpress.com/files/2009/11/gavalda.jpg?w=195" alt="" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#34;Zusammen ist man weniger allein&#34; von Anna Gavalda</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rechtschreibung.]]></title>
<link>http://sechzigwatt.wordpress.com/2009/11/29/rechtschreibung/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 18:20:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>roy Lueftner</dc:creator>
<guid>http://sechzigwatt.wordpress.com/2009/11/29/rechtschreibung/</guid>
<description><![CDATA[Ein Thema, das mir schon immer am Herzen gelegen ist und nach wie vor wichtig erscheint, ist die Rec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Thema, das mir schon immer am Herzen gelegen ist und nach wie vor wichtig erscheint, ist die Rechtschreibung.<br />
Ob es nun ein Fluch oder ein Segen ist, wenn man wie ich damit keine Probleme hat, sei dahingestellt. Wobei, wenn ich den Gedanken einfach fortsetze, werde ich eher zum Schluss kommen, dass es ein Fluch ist, und zwar für beide Parteien.</p>
<p>Ich, als Leser, bemerke Fehler einfach allzu leicht, als dass ich sie ignorieren könnte. Innerlich stelle ich mir dabei jedes einzelne Mal die Frage nach dem Warum (Ausnahmen sind natürlich Tippfehler, die passieren nun mal). Für mich ist eine korrekte Rechtschreibung so selbstverständlich wie der obligatorische Rülpser nach Genuss von Mineralwasser oder etwas Anderem, mit Kohlensäure Versetztem.<br />
Für den Verfasser bedeutet dies, sofern er in meiner unmittelbaren Nähe oder in Kontakt zu mir steht, dass er mit etwas Glück <strong>nicht</strong> von mir darauf hingewiesen wird, und in der Regel ist das auch gut so, weil keiner gerne korrigiert wird. Normalerweise wird mein Drang, über einen Fehler aufzuklären, mit Augenrollen und lautem Schnaufen belohnt.<br />
Manchmal passiert es mir bei Fremdwörtern, dass ich plötzlich selber von jemandem auf einen Fehler hingewiesen werde. Ja, das ist peinlich. Aber meine Reaktion ist eine andere. Anscheinend hat sich der Großteil bereits mit &#8220;seiner eh bekanntermaßen katastrophalen Rechtschreibung&#8221; abgefunden und belässt es dabei. Rechtschreibung ist ja ohnehin unwichtig.<strong> </strong>Und diese Aussage bringt mich schon ein bisschen in Rage.</p>
<p>Es darf einfach nicht egal sein, wie gewisse Dinge geschrieben werden. Eigentlich sind es ja nicht einmal die groben Fehler, die mich aufregen.<br />
Vielmehr ärgere ich mich jedes Mal über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deppenleerzeichen"><strong>sinnlose Leerzeichen</strong></a>, die aus einem eigentlich ganzheitlich gemeinten Begriff, plötzlich zwei völlig voneinander isolierte Wörter machen; total hirnlose <strong>Beistrichsetzung</strong>, die schon allein beim Lesen in Gedanken völlig falsch klingt; Zeitungsartikel und Bücher, in denen die <strong>alte Rechtschreibung</strong> vorkommt und immer noch das scharfe S statt Doppel-S verwendet wird und wiederkehrende Fehler bei anderen Personen, wenn ich sie schon darauf hingewiesen habe.<br />
Das sind alles Dinge, die ganz einfach unnötig, da vermeidbar, sind und zur Allgemeinbildung gehören. Zugegebenermaßen sind die Regeln der Neuen Deutschen Rechtschreibung nicht wirklich hilfreich, da diese wohl eher aus Ausnahmen zu bestehen scheint. Manchmal scheinen die Autoren gewisser Textfetzen aber nicht einmal nachdenken zu wollen!</p>
<p>Ein gewisser Standard und ein gewisses Niveau gehören aber in eine moderne und ach so gebildete Gesellschaft wie unsere einfach dazu, ansonsten mündet das ganze in eine schriftliche Anarchie, in der keiner mehr weiß, was jetzt eigentlich richtig und was falsch ist. Und nein, Wörterbücher werden die Situation auch nicht unbedingt entschärfen, denn Menschen tendieren eher dazu, Texte mit Inhalt  zu lesen und sich die Fehler abzuschauen, anstatt in Wörterbüchern zu blättern. Das totale Chaos. Da wieder ein System reinbringen?</p>
<p>Jaja, dramatisch, dramatisch. Was würde die Gesellschaft bloß ohne Leute wie mich machen, die den Ernst der Situation richtig <span style="text-decoration:line-through;">übertreiben</span> einschätzen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Well, n´est-ce (pas) ...?]]></title>
<link>http://midlifelover.wordpress.com/2009/11/29/well-n%c2%b4est-ce-pas/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 17:40:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>midlifelover</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem das letzte Wochenende eine mittlere geistige Katastrophe war, geht es mir diesmal schon bede]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nachdem das letzte Wochenende eine mittlere geistige Katastrophe war, geht es mir diesmal schon bede]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lesen! Das Buch der Woche (31)]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2009/11/29/lesen-das-buch-der-woche-31/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 16:31:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
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<description><![CDATA[In dieser Woche empfiehlt Elke Heidenreich auf Litcolony das Buch Die schönsten Sagen des klassische]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In dieser Woche empfiehlt Elke Heidenreich auf <a href="http://litcolony.de/littv">Litcolony</a> das Buch <strong>Die schönsten Sagen des klassischen Altertums</strong> <strong></strong><strong></strong>von Gustav Schwab. Da ich die Volständig Augabe der &#8220;Sagen des klassischen Altertums&#8221; besitze, werde ich mit dieser Empfehlung nicht in Versuchung geführt. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.amazon.de/Die-sch%C3%B6nsten-Sagen-klassischen-Altertums/dp/3150107253/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259512060&#38;sr=8-2"><img class="alignleft" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41c2EE%2B0WOL._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Kurzbeschreibung</strong> (Quelle: amazon)</p>
<p style="text-align:justify;">Seit mehr als 150 Jahren prägt Gustav Schwabs geradezu kanonische Sammlung und Nacherzählung der &#8216;Schönsten Sagen des klassischen Altertums&#8217; die Vorstellung der deutschen Leserschaft vom Wesen und Treiben der griechischen Götter und Helden, von Prometheus und den Argonauten, von Herakles, Theseus und Ödipus, von der Erbauung Trojas, dem Krieg um die Stadt und ihrem Untergang, von den Irrfahrten des Odysseus und von Äneas. Bunt und anschaulich entsteht hier aufs neue die Welt der antiken Mythologie und zeugt noch immer von der überaus fruchtbaren literarischen Vermittlertätigkeit Schwabs, der es verstand, die von ihm vorgefundenen &#8211; überwiegend bruchstückhaften &#8211; dichterischen und lexikographischen Quellen zu einem geschlossenen Bild zusammenzufügen und seiner Fassung stilistisch so viel Eigenheit zu verleihen, dass sie für den Bereich der Antike zum Sagenbuch schlechthin wurde und bis heute blieb.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stoff für’s Hirn!]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/2009/11/28/stoff-fur%e2%80%99s-hirn-55/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:21:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Taylor1944 schreibt den „Israelkritikern“ etwas ins Stammbuch – und analysiert, warum es diesen nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Taylor1944 schreibt den „Israelkritikern“ etwas ins Stammbuch – und analysiert, warum es diesen nich]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ist ...ein Palindrom?]]></title>
<link>http://deutschlich.wordpress.com/2009/11/28/2316/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:20:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>isabellimsprachzentrum</dc:creator>
<guid>http://deutschlich.wordpress.com/2009/11/28/2316/</guid>
<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht aus frohen Kindertagen? Die Spiegelwörter. Kannst du mir eins sagen? Schon seit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Wer kennt sie nicht aus frohen Kindertagen?</p>
<p style="text-align:center;">Die Spiegelwörter. Kannst du mir eins sagen?</p>
<p style="text-align:center;">Schon seit Jahrhunderten sind sie bekannt</p>
<p style="text-align:center;">Und werden <strong>Palindrom</strong> genannt.</p>
<p>Was haben <strong>Otto,</strong> <strong>ABBA</strong>, ein <strong>Rentner</strong> und ein <strong>Kajak </strong>gemeinsam? Man kann diese Wörter auch rückwärts (von hinten) lesen, sie bleiben gleich. Sie sind <strong>Palindrome</strong>. Palindrome gibt es in vielen Sprachen, in der Musik, bei Zahlen, bei Datumsangaben (10.02.2001; 20.02.2002) und auch bei Uhrzeiten (13:31; 20:02).Es gibt einzelne Wörter als Palindrome, aber auch ganze Sätze. Diese müssen keinen Sinn haben, grammatisch aber korrekt sein.</p>
<p>Hannah; Aha; Radar; Reittier; Annasusanna; Lagerregal; stets; Tat, Uhu; Rotor; Reliefpfeiler; SMS; Neffen; nette Betten; nennen; Retsinakanister; Anna; nun… <em>Hier gibt</em> es<em> einen netten</em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o3CvkGNVmjY" target="_blank"><em> Sketch </em></a><em>mit diesen Wörtern.</em></p>
<p>Und jetzt Sätze:</p>
<p><em> </em><!--more--></p>
<p>Die Liebe ist Sieger; stets rege ist sie bei Leid.</p>
<p>O Genie, der Herr ehre dein Ego!</p>
<p>Eine güldene, gute Tugend: Lüge nie!</p>
<p>Nie, Amalia, lad‘ nen Dalai Lama ein.</p>
<p>Es eilt, Liese!</p>
<p>Alle necken Ella.</p>
<p>Lesen Esel?</p>
<p>Ein Esel lese nie.</p>
<p>Nie solo sein!</p>
<p>Ein Examen? Ne, Maxe, nie!</p>
<p>Erika feuert nur untreue Fakire.</p>
<p>Trug Tim eine so helle Hose nie mit Gurt?</p>
<p><em><strong>Jetzt bist du dran! Wie heißt das letzte Wort?</strong></em></p>
<p>Ella rüffelte Detlef für _________.</p>
<p>Eine treue Familie bei Lima feuerte ____.</p>
<p>Reit nie tot ein ____ .</p>
<p>Bei Liese sei _____ .</p>
<p>Er habe nie eine ______ .</p>
<p>Renate bittet ________.</p>
<p><strong><em>Und hier ein noch ein paar Palindrome in anderen Sprachen:</em></strong></p>
<p>Madam, I’m Adam!    Men, I’m Eminem!  Live not an evil.   No, it is open on one position.</p>
<p>E roma nemo te dividet omen amore.</p>
<p>Dabale arroz a la zorra el abad.</p>
<p>Jelenovi pivo nelej.</p>
<p>Ni talar bra latin.</p>
<p>Ecco Bello colle bocce.</p>
<p>Et Luc colporte trop l’occulte.</p>
<p>En af dem der red med fane.</p>
<p>Saippuakivikauppias (Das ist finnisch und das längste Palindrom- Einzelwort)</p>
<p><strong><em>Was ist dein Lieblings-Palindrom?</em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der eilige Abend]]></title>
<link>http://benphilipp.wordpress.com/2009/11/27/der-eilige-abend/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 20:40:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>benphilipp</dc:creator>
<guid>http://benphilipp.wordpress.com/2009/11/27/der-eilige-abend/</guid>
<description><![CDATA[Foto: Hannamariah Sina packte die Geschenke in Rekordzeit aus. Nach jedem einzelnen ließ sie gerade ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_308" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a href="http://benphilipp.wordpress.com/files/2009/11/der-eilige-abend_hannamariah.jpg"><img class="size-full wp-image-308" title="Der eilige Abend_Hannamariah" src="http://benphilipp.wordpress.com/files/2009/11/der-eilige-abend_hannamariah.jpg" alt="Foto: Hannamariah" width="460" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Hannamariah</p></div>
<p style="text-align:justify;">Sina packte die Geschenke in Rekordzeit aus. Nach jedem einzelnen ließ sie gerade so viel Bewunderung und Dankbarkeit fließen, dass sie nicht als unhöflich galt. Ein warmer Pullover, eine Mütze, Handschuhe, Süßigkeiten, mehrere Bücher, CDs, ein MP3-Player, … Das Geschenk war noch nicht dabeigewesen. Allerdings wurde der kleine Berg, den ihre Eltern ihr unter dem Weihnachtsbaum aufgeschichtet hatten, immer flacher.</p>
<p style="text-align:justify;">Sina gönnte sich einen Seitenblick zu ihrem Bruder. Ronni war noch mit dem zweiten Geschenk beschäftigt, einem Fotoapparat. Er probierte ihn von vorn bis hinten aus. Was Sina jedoch mehr interessierte, waren die Päckchen, die er noch nicht ausgepackt hatte. Vielleicht war den Eltern ein Fehler unterlaufen und sie hatten ihr Wunschgeschenk in Ronnis Stapel gepackt. Aber wenn er in diesem Tempo weiter auspackte, würde es noch die restlichen Feiertage brauchen, bis er endlich fertig war.</p>
<p style="text-align:justify;">Ruhig bleiben! Noch gab es fünf Möglichkeiten. Nein, wieder ein Buch. „Die Elfenkönigin“.<br />
Sie stand auf, lief zu Oma hin und drückte sie. „Dankeschön, du weißt eben, was ich gerne lese.“ Sie meinte es wirklich so. Sie freute sich schon darauf, das Buch aufzuklappen, aber jetzt lagen ihre Prioritäten woanders.</p>
<p style="text-align:justify;">Schon riss sie das rot-grüne Papier vom nächsten Geschenk. Es war eigentlich viel zu groß. Überhaupt dachte sie nun, während sie Opa zuwinkte und sich für den neuen Laptop bedankte, zum ersten Mal darüber nach, wie Mama und Papa ihr Wunschgeschenk überhaupt eingepackt hatten. Ein Gutschein vielleicht? In der Karte, die sie sich gleich zu Beginn angesehen hatte, stand nur etwas von „Frohe Weihnachten und frohes Schaffen!“ Einen weiteren Briefumschlag konnte sie nicht entdecken. Er musste also in einem der verbliebenen drei Päckchen versteckt sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie griff zu einem blauen, das wiederum ein dickeres Buch sein konnte. Tatsächlich: ein Duden.<br />
„Die neueste Auflage“, erklärte Tante Moni.<br />
„Aha“, antwortete Sina. Sie gab sich nur noch wenig Mühe, ihre Enttäuschung zu verbergen. Wozu brauchte sie jetzt noch einen Duden? Sie war doch schon fertig.<br />
Mit wenig Hoffnung griff sie zum nächsten Geschenk. Es war ein ganz kleines, auf dem stand: „Von Ronni, für Sina.“ Ein Notizbüchlein. „Danke, Brüderchen.“ Mehr fiel ihr dazu nicht ein.</p>
<p style="text-align:justify;">Ihr blieb noch ein letztes Päckchen. Ein Paket. Auf einem kleinen Kärtchen stand: „Von Mama und Papa.“ Ein Gutschein war das nicht. Sie riss das rote Papier ab. Ein Drucker. Sie hob den Karton an, suchte im Geschenkpapier, ob sie vielleicht etwas übersehen hatte … Nichts!<br />
„Gefällt er dir nicht?“, fragte Mama. „Wir dachten, den kannst du bestimmt gut brauchen. Mit dem neuen Laptop von Opa bist du doch jetzt bestens ausgerüstet.“<br />
„Schon“, antwortete Sina. „Es ist nur …“ Sie wischte sich eine Träne von der Wange.<br />
„Du glaubst, wir haben dein Wunschgeschenk vergessen“, sagte Papa und in Sina keimte neue Hoffnung.<br />
„Also, so tolle Geschenke“, sagte Opa und schüttelte den Kopf.<br />
„Wir wissen, dass dein größter Wunsch ist, Schriftstellerin zu werden“, sagte Mama schnell. „Und wir haben uns riesig gefreut, als du uns erzählt hast, dass ein Verlag deinen ersten Roman veröffentlichen will. Er ist ja auch ganz großartig.“<br />
Sina schniefte, während sie auf das „aber“ wartete.<br />
„Und wir finden es nicht nur toll, dass du dir mit dem Schreiben so viel Mühe gegeben hast“, ergänzte Papa, „sondern auch, wie du dich darum gekümmert hast, nach Verlagen zu suchen und all das.“<br />
Gleich musste es kommen, das „aber“.<br />
„Aber wir haben schon ganz schön geschluckt, als wir gehört haben, was das kosten soll“, fuhr Papa fort.<br />
Sina hatte auch ein „aber“ parat. „Aber mein Roman ist klasse! Das haben die vom Verlag auch gesagt. Und wenn er sich gut verkauft, haben wir das Geld sogar bald wieder drin. Ich würde es mir also eigentlich nur leihen.“<br />
„Ja, wenn“, antwortete Papa.<br />
„Es ist wirklich sehr viel Geld“, stimmte ihm Mama zu. „Wir sollten uns in Ruhe umschauen, ob es nicht günstigere Möglichkeiten gibt.“ Mama lächelte dabei.<br />
Das machte Sina erst richtig wütend. „Und wenn gerade das meine große Chance war? Die nehmen ja schließlich nicht jeden.“<br />
„Wenn du dich weiter so bemühst, wirst du sicher noch weitere gute Chancen bekommen“, sagte Papa und seine Stimme verriet, dass er die Diskussion beenden wollte.<br />
„Ach was! Jetzt war alles umsonst!“ Sina sprang auf und rannte in ihr Zimmer. Bevor sie sich aufs Bett warf, knallte sie kräftig mit der Tür.</p>
<p style="text-align:justify;">Für sie war das ganze Weihnachtsfest versaut. Es passierte zum ersten Mal, dass ihr ein Wunschgeschenk versagt blieb. Papa und Mama verdienten beide gut genug und hatten sich bisher nie so angestellt. Ausgerechnet jetzt, wo es um ihren allergrößten Wunsch ging.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie hatte sich schon im Buchladen stehen sehen, den Blick auf das große Regal mit den Neuerscheinungen, in dem auch ihr Buch gestanden hätte. Wie schon so oft sah sie das Buch genau vor sich: Vorne auf dem Cover galloppierte ein weißes Einhorn mit einem goldenen Horn zwischen den Bäumen eines silbernen Waldes. Hinter einem der Stämme schaute ein kleiner behaarter Kerl hervor. „Sina Stiller – Hannah und die Sindlinge“, stand in verschnörkelten goldenen Buchstaben über dem Titelbild. Sie hatte sogar schon davon geträumt.</p>
<p style="text-align:justify;">Nun begossen ihre Tränen den verflossenen Traum. Auf den Tag genau vor zwei Jahren hatte sie mit dem Schreiben begonnen. Und wenn ihre Eltern sie nur ein bisschen unterstützen würden, könnte es noch vor ihrem fünfzehnten Geburtstag einen Roman von ihr zu lesen geben.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie verkroch sich unter der Bettdecke, als es an der Tür klopfte.<br />
„Kann ich reinkommen?“<br />
Sina antwortete ihrer Mutter nicht.<br />
„Da ist jemand für dich am Telefon“, sagte Mama, nachdem sie die Tür einen Spalt geöffnet hatte.<br />
„Wer ruft denn jetzt für mich an?“ Sina hatte keine Lust zu telefonieren. Egal wer es war.<br />
„Vielleicht ist es eine Überraschung.“<br />
Sina brauchte eine Weile, bis sie die Bedeutung der Worte verstand. Sie warf die Decke beiseite und sprang auf. „Vom Verlag?“, schrie sie und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.<br />
„Besser“, sagte Mama nur und tat sehr geheimnisvoll.<br />
Was sollte schon besser sein. Sina überlegte kurz, ob sie sich nicht einfach wieder aufs Bett schmeißen sollte. Aber Mama schaute so vergnügt, dass sie ihr nicht wehtun wollte. Obwohl es nur gerecht gewesen wäre.</p>
<p style="text-align:justify;">Betont langsam ging sie zum Telefon im Flur. „Hallo?“<br />
„Hallo, bist du Sina?“ Die Stimme einer Frau. Sie klang ruhig und sehr angenehm.<br />
„Ja.“<br />
„Ich heiße Heike. Heike Hansen. Ich bin Lektorin.“<br />
Sina horchte auf. Sie wusste genau, was eine Lektorin war. Schließlich hatte sie sich im Internet schon ein bisschen mit der Entstehung von Büchern befasst. Lektoren arbeiteten für Verlage und wählten die Bücher aus. Oder sie halfen Autoren, ihre Bücher für den Druck vorzubereiten.<br />
„Deine Eltern haben mir erzählt, du hättest einen Roman geschrieben.“<br />
Sina schluckte. Dann nickte sie. Als ihr auffiel, dass Frau Hansen das am Telefon gar nicht bemerken konnte, sagte sie leise: „Ja.“<br />
„Und sie haben mir auch von dem Verlag erzählt, der dir angeboten hat, das Buch zu veröffentlichen.“<br />
„Ja.“ Sina begann im Flur auf und ab zu laufen.<br />
„Weißt du, was eine Lektorin ist?“<br />
„Ja.“<br />
„Dann weißt du auch, dass sich eine Lektorin gut mit solchen Dingen auskennt.“<br />
„Ja.“ Sina steckte die freie Hand in die Hosentasche. Gleich darauf zog sie sie heraus. Da sie aber nicht wusste, wohin mit ihr, steckte sie sie wieder in die Hosentasche.<br />
„Du musst wissen, liebe Sina, dass ein Verlag, der von seinen Autoren Geld verlangt, damit sie ihre Bücher dort veröffentlichen können, gar kein richtiger Verlag ist. Ein richtiger Verlag verdient erst dann an deinem Buch, wenn er es verkauft.“ Frau Hansen machte eine Pause.<br />
Sina wusste nicht, worauf das Ganze hinauslaufen sollte, deshalb blieb sie still und wartete darauf, dass die Lektorin weitersprach.<br />
„Deine Eltern haben mir deinen Roman geschickt und ich habe ihn gelesen. Er gefällt mir. Er hat es auf jeden Fall verdient, dass du ihn nicht an so einen Pseudoverlag verschleuderst. Ich will dir aber auch nichts vormachen. Damit aus deiner Geschichte ein richtig gutes Buch wird, das eine Chance bei einem richtigen Verlag bekommen kann, müsste man noch ein bisschen daran arbeiten. Daher habe ich mit deinen Eltern vereinbart, dass ich dich heute anrufe und dir anbiete, gemeinsam mit dir an „Hannah und die Sindlinge“ zu feilen. Und wenn wir beide damit zufrieden sind, helfe ich dir, einen Verlag zu finden, einen richtigen, der auch wirklich dafür sorgt, dass dein Buch zu den Lesern kommt. Ich kann dir nichts versprechen, aber es ist in jedem Fall der bessere Weg, als der, den du beschreiten wolltest.“<br />
Sina schwieg noch immer. So richtig wollte sie es nicht wahrhaben. Hatte Frau Hansen gesagt, man müsse an dem Roman noch arbeiten? An einem Roman, den der andere Verlag so veröffentlicht hätte.<br />
„Wir waren von Ihrer Geschichte und Ihrem Schreibstil sehr begeistert“, hatte in dem Anschreiben gestanden. „Wir sind sicher, Ihr Buch wird viele Leser finden.“<br />
Sina war richtig stolz gewesen. Welcher Autor hätte das nicht gerne von einem Verlag gehört. Doch nach dem, was die Lektorin gesagt hatte, erinnerte sie sich an eine Diskussion im Internet, in der sie Ähnliches über Verlage gelesen hatte, die einen sogenannten Druckkostenzuschuss verlangten. Sie schmeichelten den Autoren, um das Geld einzustreichen, und wenn sie das erst einmal hatten, brauchten sie keines mehr durch den Verkauf der Bücher zu verdienen. Sie hatte gar nicht mehr an diese Diskussion gedacht.</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich kann verstehen, wenn du jetzt enttäuscht bist“, meldete sich die Lektorin wieder zu Wort. „Vielleicht willst du erst einmal in Ruhe darüber nachdenken. Und wenn du dich dafür entscheidest, würde ich gern mit dir an deinem Buch arbeiten.“</p>
<p style="text-align:justify;">Als sie aufgelegt hatte, setzte sich Sina auf den kleinen Hocker im Flur. Frau Hansen hatte recht. Sie war wirklich enttäuscht. Aber schon viel weniger als vor dem Telefonat. Tief im Innern glaubte sie den Worten der Lektorin.</p>
<p style="text-align:justify;">Als sie aufblickte, bemerkte sie, dass Mama und Papa in der Tür zum Wohnzimmer standen und sie beobachteten. Sina wischte sich noch einmal über die Augen und lächelte sie an. Sie stand auf und sagte: „Ich glaube, ich muss mir meine Geschenke mal in aller Ruhe ansehen.“ Sie drückte erst Mama, dann Papa und flüsterte beiden ein „Danke“ ins Ohr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Vorleser - Bücherliste]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2009/11/27/1270/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:23:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
<guid>http://karthause.wordpress.com/2009/11/27/1270/</guid>
<description><![CDATA[Am Freitag, 04. Dezember 2009, ab 22.30 Uhr sind die „Vorleser“ wieder im ZDF zu sehen. Hier nun die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Freitag, <strong>04. Dezember 2009</strong>, ab 22.30 Uhr sind die „Vorleser“ wieder im ZDF zu sehen.</p>
<p>Hier nun die Bücherliste aus dem Vorleser-Newsletter, den ich heute in meinem Postfach hatte.</p>
<p>&#160;</p>
<p>David Wagner</p>
<p><strong>Vier Äpfel</strong></p>
<p>Gebundene Ausgabe, 158 Seiten</p>
<p>Rowohlt Verlag, Reinbek, 2009</p>
<p>ISBN: 3-498-07368-0</p>
<p>&#160;</p>
<p>David Grossman</p>
<p><strong>Eine Frau flieht vor einer Nachricht</strong></p>
<p>Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer</p>
<p>Gebundene Ausgabe, 736 Seiten</p>
<p>Hanser Verlag, 2009</p>
<p>ISBN 3-446-23397-3</p>
<p>&#160;</p>
<p>Günter Grass</p>
<p><strong>Die Blechtrommel</strong></p>
<p>Gebundene Ausgabe, Leineneinband, 781 Seiten</p>
<p>Materialband, broschiert, 128 Seiten</p>
<p>Steidl Verlag, 2009</p>
<p>ISBN: 3-86521-970-1</p>
<p>&#160;</p>
<p>Dave Eggers</p>
<p><strong>Bei den wilden Kerlen</strong></p>
<p>Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann</p>
<p>Gebundene Ausgabe, 272 Seiten</p>
<p>Verlag Kiepenheuer &#38; Witsch, 2009</p>
<p>ISBN: 3-462-04176-7</p>
<p>&#160;</p>
<p>James Frey</p>
<p><strong>Strahlend schöner Morgen</strong></p>
<p>Gelesen von Rufus Beck, August Zirner, Eva Mattes, Stephan Schad, Matthias Brandt und anderen</p>
<p>Hörbuch, 6 CDs, 477 Minuten Spielzeit</p>
<p>Hörbuch Hamburg, 2009</p>
<p>ISBN 3-89903-665-7</p>
<p>&#160;</p>
<p>Pier Paolo Pasolini</p>
<p><strong>Die lange Straße aus Sand</strong></p>
<p>Ein Cinquecento Tagebuch</p>
<p>Bildband, gebunden, 128 Seiten</p>
<p>Edel Verlag, 2009</p>
<p>ISBN: 3-941378-36-0</p>
<p>&#160;</p>
<p>Axel Scheffler, Julia Donaldson</p>
<p><strong>Der Grüffelo. Pop-up-Theaterbuch</strong></p>
<p>Mit Pop-up-Theaterbühne, Programmheft mit Spielanleitung, Spielfiguren</p>
<p>(für Kinder ab 5 Jahren)</p>
<p>Aus dem Englischen von Monika Osberghaus</p>
<p>Gebundene Ausgabe, 16 Seiten</p>
<p>Beltz Verlag, 2009</p>
<p>ISBN 3-407-79393-5</p>
<p>&#160;</p>
<p>Zadie Smith (Hrsg.)</p>
<p><strong>Das Buch der anderen</strong></p>
<p>Gebundene Ausgabe, 304 Seiten,</p>
<p>Kiepenheuer &#38; Witsch, 2009</p>
<p>ISBN: 3-462-04135-4</p>
<p>&#160;</p>
<p>Edward St Aubyn</p>
<p><strong>Muttermilch</strong></p>
<p>Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren</p>
<p>Gebundene Ausgabe, 320 Seiten</p>
<p>Dumont Verlag, 2009</p>
<p>ISBN 3-8321-8023-2</p>
<p>&#160;</p>
<p>Weiter Informationen gibt es unter <a href="http://www.dievorleser.zdf.de/">www.dievorleser.zdf.de</a></p>
<p>Die folgende Sendung wird am <strong>Freitag, 05. Februar 2010, ab 23.00 Uhr</strong> zu sehen sein.</p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bücherwurm]]></title>
<link>http://mrwfari.wordpress.com/2009/11/27/bucherwurm/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:27:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Fari</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Wurm fing an bei Tiziano Terzani&#8217;s &#8220;Fliegen ohne Flügel&#8221;, in dem er als Asienk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Wurm fing an bei<a href="http://www.amazon.de/Fliegen-ohne-Fl%C3%BCgel-Asiens-Mysterien/dp/3442129524/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259325779&#38;sr=8-1" target="_self"> Tiziano Terzani&#8217;s &#8220;Fliegen ohne Flügel&#8221;</a>, in dem er als Asienkorrespondent ein Jahr lang auf Reisen mit dem Flugzeug verzichtet. Ich las es auf meiner diesjährigen Asienreise &#8211; passte gut. Mit dem Zug fährt er über Vietnam, China, die Mongolei und Russland zurück nach Europa. In Ulan Baator wandelt er auf den Spuren Ferdynand Ossendowski&#8217;s und des Baron von Ungern Sternberg (der mir ein wenig vorkommt wie Kurtz aus Apokalypse Now). Ossendowski flieht aus Russland vor den Bolschwiki in die Mongolei und verbringt in Ulan Batoor, damals noch Urga genannt, einige Zeit mit dem &#8220;Lebenden Buddha&#8221;, dem geistigen Oberhaupt der Mongolen. Ebenso wie Terzani ist Ossendowski den asiatischen Mythen auf der Spur, er macht unglaubliche Erfahrungen in der Nähe von Lamas. Terzani sucht wo immer es ihn hin verschlägt einen Wahrsager während seiner Reise auf. Ossendowski schreibt später einen als Tatsachenbericht dargestellten Reise- oder besser Abenteuerbericht: <a href="http://www.amazon.de/Tiere-Menschen-G%C3%B6tter-Ferdinand-Ossendowski/dp/389064810X/ref=sr_1_5?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1258734919&#38;sr=8-5" target="_blank">&#8220;Tiere, Menschen und Götter&#8221;</a>.</p>
<p>Nachdem ich so in die Mongolei gelangt war und mich mit dieser mystischen Erde beschäftigte lag nichts näher als ein Buch über Dschingis Khan zu lesen. Ich stieß auf <a href="http://www.amazon.de/Die-neun-Tr%C3%A4ume-Dschingis-Khan/dp/3458173366/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259326256&#38;sr=8-2" target="_self">Galsan Tschinag&#8217;s &#8220;Die neun Träume des Dschingis Khan&#8221;</a>. Galsan Tschinag stammt aus einer Nomadenfamilie der Mongolei und studierte in Deutschland Germanistik. Seitdem schreibt er seine Texte auf Deutsch! Seine Sprache ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber reich und mächtig &#8211; um es mit den Worten des Klappentextes auszudrücken: Ein ausserordentlich historisch-psychologischer Roman mit archaischer Sprachgewalt.</p>
<p>Dieselbe Gegend, allerdings etwas weiter westlich, zu erforschen wird mir der Reisebericht aus den 1930er Jahren des Sven Hedin ermöglichen &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Flucht-gro%C3%9Fen-Pferdes-Sven-Hedin/dp/3765303097/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259326658&#38;sr=8-1" target="_self">Die Flucht des Großen Pferdes</a>&#8220;, indem er in den Bürgerkrieg im Westen Chinas hineingerät, wo die moslemische Minderheit den Aufstand probt. Dieser Tip kam vor vielen Jahren schon von <a href="http://www.amazon.de/Kampf-dem-Terror-Chronik-unbegrenzten/dp/3548366791/ref=sr_1_5?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259328329&#38;sr=8-5">Peter Scholl-Latour</a> und lebte in mir jetzt wieder auf&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sub - Losverfahren die 4.]]></title>
<link>http://mylifeeinblicke.wordpress.com/2009/11/27/sub-losverfahren-die-4/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:45:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>troll440</dc:creator>
<guid>http://mylifeeinblicke.wordpress.com/2009/11/27/sub-losverfahren-die-4/</guid>
<description><![CDATA[Die liebe Silke hat bereits bei mir nachgefragt wann denn unsere nächste Runde startet. Gut das sie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Die <a href="http://silkest.twoday.net/" target="_blank">liebe Silke</a> hat bereits bei mir nachgefragt wann denn unsere nächste Runde startet. Gut das sie mich daran erinnert hat, ich hätte es hier vor lauter Stress sonst noch vergessen.</p>
<p style="text-align:justify;">Also die 4. Runde starte am 01.12. 09 und alle, die gerne wieder dabei sein möchten können sie bis zum 30.11.09 hier mleden und ihren SuB -Stand angeben.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch wenn ich mit meinem Losbuch vom November nicht so vorwärst komme, wie ich es gerne hätte, freue ich mich dennoch auch eine neue Runde und hoffe, das wieder alle mit dabei sind <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Mein Losbuch vom November, werde ich wohl diesmal mit in den Dezember nehmen müssen. Wie ich schon<a href="http://mylifeeinblicke.wordpress.com/2009/11/26/chaos-auf-meinem-nachttisch/#comments" target="_blank"> hier </a>geschrieben habe, mag ich die Scheibenweltromane zwar total gerne, aber ich brauch nebenher doch einfach auch was anderes.</p>
<p style="text-align:justify;">So und nun schau ich mal nach meinem SuB und gebe hier in den Kommentaren die höhe an.</p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mathematik und Fussball]]></title>
<link>http://matheblog.wordpress.com/2009/11/26/mathematik-und-fussball/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:19:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>maschapit</dc:creator>
<guid>http://matheblog.wordpress.com/2009/11/26/mathematik-und-fussball/</guid>
<description><![CDATA[Die meisten denken ja, das Fussball fast nichts mit Mathematik zu tun hat. Abgesehen vom Addieren de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die meisten denken ja, das Fussball fast nichts mit Mathematik zu tun hat. Abgesehen vom Addieren der Tore oder dem Lesen der Tabelle.</p>
<p>Der portugiesische Fussballverband hat sich neuerdings ein System ausgedacht, dass junge Talente fördern soll. Aber nur kluge Köpfe halten da mit.</p>
<p>Warum? In der Gruppenphase des portugiesischen Pokalwettbewerbs kommt bei Punktegleichstand jene Mannschaft weiter, die den geringsten Altersdurchschnitt aufweist (gültig bis zur 3. Runde).  So hat es der <strong>SC Portimonense </strong>(Altersdurchschnitt 24,556 Jahre) geschafft, sich gegen Academica (24,682) und Beira-Mar (25,474) durchzusetzen. In den Gruppenspielen hatten sich alle drei Teams jeweils 0:0 getrennt. Held des Tages: Trainer Coach Litos, der kurz vor Abpfiff des letzten Spiels einen 19 Jahre alten Torwart aufs Feld schickte. Gut gerechnet!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chaos auf meinem Nachttisch]]></title>
<link>http://mylifeeinblicke.wordpress.com/2009/11/26/chaos-auf-meinem-nachttisch/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:05:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>troll440</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich lese zwar ich immer noch an meinem Losbuch, Die Farben der Magie von Terry Pratchett, aber trotz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="alignnone" src="http://i45.photobucket.com/albums/f68/Troll440/Buecher/Lesefutter.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p style="text-align:justify;"><span class="serif"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Ich lese zwar ich immer noch an meinem Losbuch, Die Farben der Magie von Terry Pratchett, aber trotzdem habe ich bereits 2 neue Bücher angefangen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">So gerne wie ich die Scheibenwelt Romane von Pratchett lese, im moment kann ich einfach nicht nur das lesen. Es passiert einfach so viel im Moment in meinem Leben, das das worauf ich Lust habe bei Büchern tagesformabhängig ist.</span></p>
<p><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Neben dem Pratchett brauch ich auch mal was zum Gruseln. Seit einiger Zeit liegt nun schon das Wanderbuch &#8221; Beutegier &#8221; von Jack Ketchum hier rum.  Und das ist dafür genau das richtige <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Klappentext:</span></strong></span></p>
<p><span class="serif"><img src="http://i45.photobucket.com/albums/f68/Troll440/Buecher/Beutegier.jpg" alt=" " hspace="3" vspace="8" width="88" height="140" align="left" /><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Die Rückkehr der Kannibalen </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Vor elf Jahren wurde Sheriff George Peters Zeuge, wie eine Gruppe verwilderter Kannibalen über Touristen herfiel. Inzwischen ist Peters im Ruhestand, doch als an der Küste von Maine erneut Leichen von Urlaubern entdeckt werden, wird er zu den Ermittlungen hinzugezogen. Die Wilden sind zurück &#8211; die Jagd beginnt von Neuem. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Und für die Spannung und weil ich den Folgeband von diesem Buch bald aus dem Wanderbuchforum bekomme habe ich mir &#8221; Der engelmörder &#8221; von Erica Spindler raus gesucht.</span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;"><br />
</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Klappentext:</span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span class="serif"><img src="http://i45.photobucket.com/albums/f68/Troll440/Buecher/Engelmrder.jpg" alt=" " hspace="3" vspace="8" width="88" height="140" align="left" /><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Kitt Lindgren hat eine schwere Zeit hinter sich, als ihr nach fünf Jahren die Dienstmarke zurückgegeben wird: Eine unaufgeklärte Mordserie an jungen Mädchen hatte die Polizistin an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit gebracht. Der Alkohol trieb sie an den sozialen Abgrund. Kaum aber hat sie ihr Leben wieder im Griff &#8211; da beginnt das Grauen von neuem. Kitts ambitionierte Kollegin glaubt an die Rückkehr des Killers, Kitt dagegen ist überzeugt, dass jemand anderes seine blutigen Verbrechen nachahmt. Aber wer? Und warum? Erneut wird Kitt auf eine harte Probe gestellt und verfolgt bei ihren Ermittlungen eine Spur, die näher an ihr eigenes Leben heranführt, als sie es sich in ihren dunkelsten Albträumen vorgestellt hat&#8230;.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span class="serif"><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Und da geht es gleich richtig spannend ab der ersten Seite zur Sache <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;">Also lesetechnisch wird es mir vorerst sicher nicht langweilig werden. Allerdings bezweifle ich es doch ganz stark, das ich so mein November Losbuch bis ende des Monats ausgelesen bekomme. Aber im moment ist mir nach Auswahl und ich denke das es mir verziehen wird, wenn ich das Buch erst Anfang Dezember fertig bekomme.  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="font-family:Comic Sans MS;font-size:medium;"><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[David Gilmour: Unser allerbestes Jahr]]></title>
<link>http://hcelvis.wordpress.com/2009/11/26/david-gilmour-unser-allerbestes-jahr/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:51:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>hcelvis</dc:creator>
<guid>http://hcelvis.wordpress.com/2009/11/26/david-gilmour-unser-allerbestes-jahr/</guid>
<description><![CDATA[Hey, was, zu Ende? Ich hätte doch noch so viel mehr wissen, erfahren wollen&#8230; Dabei bricht das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.lovelybooks.de/buch/23949524/david_gilmour_unser_allerbestes_jahr/?ru=891430407"><img class="alignright" title="David Gilmour: Unser allerbestes Jahr" src="http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783100278197_hi.jpg" alt="David Gilmour: Unser allerbestes Jahr" width="115" height="188" /></a>Hey, was, zu Ende? Ich hätte doch noch so viel mehr wissen, erfahren wollen&#8230;<br />
Dabei bricht das Buch nicht einfach so ab, nein es endet ordnungsgemäß und gut, schließlich wollen Jesse und David ja auch ein bisschen ihre Privatsphäre wieder haben. Und doch fühlt man sich mitten drin und es ist komisch, nicht zu wissen, wie es mit den beiden weitergeht.<br />
Aber mal von vorne: David erlaubt seinem sechzehnjährigen Sohn Jesse, die Schule abzubrechen, wenn er sich bereit erklärt, drei Filme pro Woche zusammen anzuschauen, die Papa aussucht. Ein bisschen Bildung wenigstens, wenn auch in ungewöhnlicher Form. Drei Filme pro Woche und Gespräche über alles mögliche, drei Jahre lang &#8230; allerlei Familienleben, Erwachsenwerden, Frust, Liebe, Liebeskummer, Verständnis, Enttäuschung, Erfolge und Misserfolge und das alles aus der Sicht eines Vaters, der ganz nah dabei ist, wie es sonst leider keinem Vater möglich ist, wenn ein Kind erwachsen wird.<br />
David Gilmour erlaubt uns, dabei zu sein, er schreibt sehr flüssig und sehr persönlich, man lernt ihn und seinen Sohn kennen, fühlt sich mitten drin im Geschehen, kann nachvollziehen, wenn Jesse über seine Ex redet, die ihn immer noch nicht loslässt. Aber auch die Zweifel, die mit der Entscheidung, den Schulabbruch zu erlauben, zusammenhängen, die Ängste, den Sohn um seine Zukunft gebracht zu haben und Reflektionen über sein bisheriges Leben schildert David Gilmour in &#8220;Filmclub&#8221;, wie das Buch im Original heißt. Abgesehen davon, dass &#8220;Unser allerbestes Jahr&#8221; die Dauer dieser Zeit falsch suggeriert, klingt &#8220;Filmclub&#8221; nicht nur viel besser, sondern passt haargenau, schließlich spielen sich die Dramen, Komödien und Romantiken im echten Leben von Vater und Sohn zwischen den Filmtagen ab, die die beiden dreimal in der Woche haben. So lernt man nebenbei viel über Kino, Anekdoten über Regisseure, Besonderheiten einzelner Filme, Schauspieler und allem, was damit zusammenhängt. Gut, manchmal ist es etwas viel, vor allem wenn man viele Filme nicht kennt, aber vieles ist auch interessant und gut in die wahre Geschichte der Gilmours eingebettet, die sogar Menschen, die sich nicht sonderlich für Filme interessieren, mehr als entschädigt.<br />
Eine cineastische sympathische Familiengeschichte, großartig geschrieben, offen und ehrlich erzählt, leicht und unbeschwert zu lesen, rundum eine Empfehlung, keinesfalls nur aber vor allem für Väter!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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