<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>liberal-thoughts &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/liberal-thoughts/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "liberal-thoughts"</description>
	<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 06:00:27 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[What Are Bootstraps, Anyway?]]></title>
<link>http://jerseygirl89.wordpress.com/2008/08/16/what-are-bootstraps-anyway/</link>
<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 14:49:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>jerseygirl89</dc:creator>
<guid>http://jerseygirl89.wordpress.com/2008/08/16/what-are-bootstraps-anyway/</guid>
<description><![CDATA[My father was a Republican until he got wiser in his old age, or until George W. Bush became the lea]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>My father was a Republican until he got wiser in his old age, or until George W. Bush became the leader of the party, whichever you prefer. Last night we got into a discussion of Reagan and the Republican ideal of &#8220;pulling yourself up by your bootstraps.&#8221;</p>
<p>What&#8217;s interesting is that the Republicans don&#8217;t have this same philosophy for corporations &#8211; they get tax breaks, they get huge grants with no oversight,  they get deregulated and sometimes they even get to be exempted from laws. Really. Look it up.</p>
<p>I&#8217;d always fought against the Republican philosophy &#8211; arguing for government help for the individual, such as keeping the mentally ill in hospitals and affordable health care and affordable day care and no tax breaks for the rich and parental leave policies at least as good as Hungary&#8217;s and a high minimum wage. But as we prepare to bail out mortgage giants Fannie Mae and Freddie Mac and our economy goes down the tubes I&#8217;m starting to think maybe I was wrong.</p>
<p>All the Republican handouts for corporations have led to this  mess, you know. (Oh, and the war. Wasn&#8217;t it nice of us to step in and help all those Iraqi citizens? I wonder why American citizens don&#8217;t rate the same concern.) The great free market (except for farm subsidies, of course) and the beautiful, even corporate playing field has not worked out, has it? (Though I suppose it&#8217;s not completely even, according to Time Magazine 68% of foreign corporations that do work in this country don&#8217;t pay any taxes). Lives aren&#8217;t improving. Job growth isn&#8217;t improving. The only thing we&#8217;ve got growing is inflation. So who knows what would happen if we gave more help to the average citizen? Maybe things would get even worse. LIke they are in Canada. Or Sweden. Or New Zealand. Or Australia.</p>
<p><em>Pulling yourself up by your bootstraps is actually one of those ideas that sounds great in theory. Maybe if all kids were born into safe and healthy homes and then went on to effective schools, maybe if they all got enough to eat and good healthcare and none of them had any mental illnesses, then I would believe that it was possible for everyone to pull themselves up by their bootstraps.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Tag der erfüllten Steuerpflicht naht]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2008/04/14/der-tag-der-erfullten-steuerpflicht-naht/</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 15:13:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2008/04/14/der-tag-der-erfullten-steuerpflicht-naht/</guid>
<description><![CDATA[13. April 2008, NZZ am Sonntag Von Beat Kappeler Die Deutschen müssen noch bis zum 5. Juli für ihre ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>13. April 2008, NZZ am Sonntag</p>
<p>Von Beat Kappeler</p>
<p>Die Deutschen müssen noch bis zum 5. Juli für ihre verschwenderischen Politiker arbeiten, die Schweden sogar bis Ende Juli. In den Euro-Ländern steht der Stichtag Ende Juni an. Die Amerikaner hingegen sind eine Woche nach den Schweizern «the land of the free». Die glücklichen Irländer sind es schon seit dem 30. März. </p>
<p>Diese drastische Darstellung untertreibt die Steuerlast der meisten Länder. Denn die Staatsdefizite, die fast überall gegen 3% des jährlichen Sozialprodukts betragen, bedeuten auch 3% mehr Ausgaben-Tage, also noch anderthalb Wochen mehr. In der Schweiz findet der erste steuerfreie Tag dank den derzeitigen Überschüssen von Bund, Kantonen und Gemeinden vor dem 16. April statt, dem letztjährigen ersten steuerfreien Tag, vielleicht sogar schon heute Sonntag! </p>
<p>Warum lassen sich die Bürger demokratischer Staaten wie Schafherden scheren und schröpfen? Die Schweiz und Irland mit ihren intakten Infrastrukturen und als umfassende Sozialstaaten belegen, dass man mit zwei Monaten weniger Fronarbeit für den Staat sehr gut auskommt. </p>
<p>Die Erklärungen für Länder, die Volksabstimmungen über Steuern und Ausgaben nicht kennen, liegen im parlamentarischen Prozess. Dort verfolgen die Politiker nicht ein romantisches Allgemeininteresse. Vielmehr maximieren sie gemäss politischer Theorie und Praxis ihre Vorteile in ähnlicher Weise wie die Akteure in der privaten Wirtschaft. Sie maximieren Amtsdauern, Einfluss und Ämter und zu diesem Zweck auch die Subventionen und Vorteile für ihre jeweiligen Wählergruppen. </p>
<p>Und obwohl fast jede Interessengruppe nur eine Minderheit ist, erringen alle ihren Teil am Kuchen. Dies geht nur, wenn Kompromisse übers Kreuz geschlossen werden – wenn jede Partei auf die Wünsche der Wählergruppen anderer Parteien eintritt und im Gegenzug dann selber bedient wird. Kuhhandel nennt der Volksmund diese Praxis abschätzig. </p>
<p>Die Politologen zeigen, dass die einzelne Subvention die anderen Wähler nur mit wenigen Franken belastet und dass sich darum der Widerstand dagegen nicht rechnet. Doch die errungenen Vorteile kumulieren sich – zulasten des Staates, im Endeffekt also aller. </p>
<p>Falls das Volk wie in der Schweiz direkt bestimmt, was staatliche Kompetenzen sind und wie hoch die Steuersätze liegen, bremst es – in der Theorie – einen solchen Kuhhandel der Politiker aus. Auch der Steuerwettbewerb zwischen Kantonen und Gemeinden senkt nachweislich die Steuerlast. Allerdings legen auch in der Schweiz die Politiker oft Kreuzkompromisse zugunsten von Wählergruppen in die einzelnen Vorlagen, um sie mehrheitsfähig zu machen. Die nach wie vor enormen Transfers und Wursteleien im neuen Finanzausgleich zeugen davon. Wie in anderen Ländern belasten manche Zahlungen den Einzelnen wenig. Darum kommt manches nötige Referendum trotz den vorhandenen Volksrechten nicht zustande. Ein aktuelles Beispiel: Die Fordernden in Bellinzonas SBB-Werkstätte agierten schrill und setzten sich in Szene. Die Politiker stellten sie ruhig mit Versprechen zulasten Dritter. Die Zahlenden im weiten Lande wissen noch gar nichts von ihren Kosten. </p>
<p>Dass aber Demokratien trotz dem Wettbewerb der Parteien um Ausschüttungen sparen können, zeigte die Präsidentschaft Bill Clintons. Innert acht Jahren brachte er Budgetüberschüsse hin, dies sogar mit einem ab 1995 republikanisch beherrschten Kongress. Der Trick bestand darin, den Budgetprozess unter höherrangige Gesetze zu stellen. Solche Verfahrensregeln zwangen beispielsweise die Abgeordneten, Mehrausgaben immer mit Einsparungen im gleichen Bereich zu kompensieren. «Pay as you go» hiess die Parole. Sodann bekam der Präsident zeitweise ein Vetorecht gegen einzelne Budgetposten. Er setzte jeweils bei einem allzu offensichtlichen Kuhhandel den Rotstift an. In all diesen Fällen konnten die Abgeordneten ihr Gesicht gegenüber den Wählergruppen wahren – es waren ja übergeordnete Prozeduren, die den Geldfluss stoppten. Ausserdem zwang die in Dollars festgelegte Verschuldungsgrenze der USA die Parlamentarier und den Präsidenten zu einem peniblen Gerangel, um sie zu erhöhen. </p>
<p>In den Euro-Staaten hingegen wichen die Regierungsparteien solchen Taktiken der Selbstbindung aus. Im Gegenteil: Die zunächst nur «provisorisch» verhängten Sondersteuern werden endgültig, wie der «Solidaritätszuschlag» von 5,5% auf den deutschen Steuern, die «contribution sociale généralisée» in Frankreich von 7,5% auf dem Einkommen und die in Italien auf Treibstoffen fällige «Abessinien-Steuer» aus dem Jahr 1935 (!). Und als Deutschland den Mehrwertsteuersatz massiv um 3 Prozentpunkte erhöhte, rief dies bei unseren Nachbarn kaum Proteste hervor. </p>
<p>Vor allem setzen sich in diesen Ländern die Parteien von links bis rechts nicht unter einen Wettbewerbsdruck für Steuersenkungen, sondern überbieten sich mit Ausgabe-Versprechen. Soeben griff die deutsche Koalition wieder zum Füllhorn und zerbrach den sorgfältigen «Nachhaltigkeitsfaktor» der Rentenversicherung. Kostenpunkt: 20 Mrd. Fr. in fünf Jahren. Die fünf grossen europäischen Staaten tendieren alle zum Zweiparteiensystem. Kleine liberale Parteien, die gegen die Steuern antreten und zum Zünglein an der Waage einer Koalition werden könnten, fehlen heute. Dank den meist knappen Mehrheitsverhältnissen können die Regierungen ihre Parlamentarier zu geschlossener Stimmabgabe zwingen und so Mehrausgaben durchdrücken. Sie müssen keine Prioritäten setzen, sondern können demagogische Wahlgeschenke machen. Die Wähler können dann nur noch mit Flucht maximieren – sie hören auf, steuerbare Leistungen zu erbringen, tauchen in die Schwarzwirtschaft ab oder nutzen den näheren steuerfreien Tag in der Schweiz, in Irland oder Singapur. </p>
<p>Die Schweiz und Irland belegen, dass man mit zwei Monaten weniger Fronarbeit für den Staat sehr gut auskommt. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[desaströse Finanzpolitik Deutschlands, gewagte Statements]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2008/03/21/desastrose-finanzpolitik-deutschlands-gewagte-statements/</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 15:21:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2008/03/21/desastrose-finanzpolitik-deutschlands-gewagte-statements/</guid>
<description><![CDATA[Konrad Hummler über Steuerhinterziehung «Deutschland ist ein Unrechtsstaat» Von Markus Somm und Roge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Konrad Hummler über Steuerhinterziehung</p>
<p><strong>«Deutschland ist ein Unrechtsstaat» </strong></p>
<p>Von Markus Somm und Roger Köppel (Weltwoche, 19. März 2008)</p>
<p>Der Schweizer Privatbankier Konrad Hummler über Steuerhinterziehung als Notwehr, den Staat als mafiöse Einrichtung und die besten Strategien der Schweiz in den Auseinandersetzungen mit der EU.</p>
<p>Herr Hummler, um mit einer Frage zur politischen Führung einzusteigen: Ist es eigentlich ein Problem, wenn Bundesrätin Widmer-Schlumpf, wie jetzt ein TV-Dokumentarfilm zu belegen scheint, ihre Partei verraten und der Öffentlichkeit nur die halbe Wahrheit zu ihrer Wahl gesagt hat?<br />
Das ist nur dann ein Problem, wenn man eine illusionäre Sicht auf die Politik hat. Wenn man aber die Anreizstruktur der Politik kennt, wundert man sich nicht. In der Politik geht es um Macht. Politik hat eine unvollständige Marktstruktur. Solche Ränkespiele sind nichts Überraschendes.</p>
<p>Man sagt auch, Sport ohne Doping sei illusionär, trotzdem wird Doping bestraft, weil Sport eine Vorbildwirkung haben soll. Gilt das für die Politik nicht?<br />
Wir haben die Mechanismen, die Korrekturen anbringen können. Medien, politische Kämpfe regulieren das. Wenn die Übertretungen himmelschreiend sind, kann es zu vorzeitigen Ablösungen kommen. Das hat in der Vergangenheit funktioniert.</p>
<p>Sollte die SVP die Bundesrätin aus der Partei ausschliessen?<br />
Ich würde Widmer-Schlumpf nicht ausschliessen, und zwar aus taktischen, nicht prinzipiellen Gründen. Sie dürfen keine Opfer produzieren in der Politik. Sonst haben Sie einen unangreifbaren Gegner geschaffen. Die Politikerin sollte aufs Un-erbittlichste überwacht und kritisiert werden.</p>
<p>Elisabeth Kopp musste zurücktreten, weil sie die Fraktion angelogen hatte.<br />
Mag sein. Es fragt sich, ob es da gut herauskam für den Freisinn.</p>
<p>Wie geschwächt steht der heutige Bundesrat da?<br />
Frappierend ist: Wenn man schon in eine derart technokratische Mitte-links-Struktur eintritt, müsste man dafür einen Preis verlangen durch verbindliche Abmachun-gen mit jenen, die politisch begünstigt wurden.</p>
<p>Das müssen Sie erklären.<br />
Die CVP und die FDP haben vor der Blocher-Abwahl keinerlei Zugeständnisse der Linken in entscheidenden Bereichen verlangt. Das ist für mich politisch absurd, und es zeigt die Schwäche der Bürgerlichen. Man hätte sich von der Linken ein Still-halteabkommen bei der Personenfreizügigkeit oder Zugeständnisse bei der AHV zusichern lassen sollen mit dem Ultimatum: Sonst wählen wir Blocher. Das war dumm. Die Mitte steht jetzt wieder dort in der Landschaft, wo sie immer war: zwischen den Gewerkschaften und der SVP.</p>
<p>Wie dramatisch sind die Fronten, die jetzt heraufziehen: deutsche Angriffe aufs Bankgeheimnis, Steuerstreit mit der EU?<br />
Es geht ans Eingemachte. Oberflächlich haben wir keinen Handlungsbedarf aufgrund der rechtlichen Lage. Faktisch aber sieht es düster aus. Deutschland erlebt einen Linksruck. Der Angriff auf die Schweiz ist da hochwillkommen. Die scheinbürgerliche Regierung kann sich als Rächerin der Besitzlosen aufspielen.</p>
<p>Sie haben in einem Ihrer Anlagekommentare festgehalten, nicht hohe Steuersätze treiben Kapital in die Schweiz, sondern die Aussicht auf das kollabierende europäische Sozialmodell. Die Leute wollen ihren Sparbatzen in der Schweiz sicher vergraben.<br />
Aufgrund der desolaten Situation des Sozialstaats wird sich der Druck verstärken. Es fehlt die Kraft, die Misere selber zu drehen. Mehr als 60 Prozent der deutschen Wähler leben vom Staat. Sie finden keine Mehrheiten für Staatsabbau mehr.</p>
<p>Was kommt auf uns zu?<br />
Stellen Sie sich darauf ein, dass es sehr ungemütlich wird. Die Schweiz ist aufgrund der geografischen und handelspoliti-schen Situation angreifbar. Alle Sympto-me weisen darauf hin.</p>
<p>Woran denken Sie?<br />
Man muss das grosse Bild sehen. Sie können ein Land auf drei Arten verlassen. Physisch, wenn Sie auswandern. Juristisch, wenn Sie Ihre Firma ausser Landes bringen. Virtuell, wenn Sie Vermögensteile verschieben. Alle drei Bewegungen finden derzeit aus Deutschland Richtung Schweiz statt. Wir sind interessant. Wir haben die gleiche Sprache und ticken ähnlich. Vielleicht. Ausserdem haben wir gute Steuersätze für arbeitende und pensionier-te Zuwanderer. Als Firmenstandort sind wir sensationell attraktiv. Umgekehrt profitiert die Schweiz durch diesen Zustrom an Geld und qualifizierten Leuten.</p>
<p>Die DDR versuchte, solche Bewegungen durch eine Mauer zu beenden. Die Bundesrepublik versucht es mit juristischen Mitteln und politischem Druck. Subtiler Mauerbau.<br />
So würde ich es sehen.</p>
<p>Wie muss man dem Problem begegnen?<br />
Lassen Sie uns zuerst die virtuelle Wanderung genauer anschauen. Sie können Vermögen in liechtensteinische Stiftungen oder angelsächsische Trusts verschieben. Das ist die teure, aufwendige Variante mit Treuhändern und Anwälten. Daneben gibt es die sehr schlanke Schweizer Lösung. Wir haben eine andere Regelung des Steuerstrafrechts. Aufgrund der doppelten Strafbarkeit ist eine einfache Steuerhinterziehung kein Grund, Geld nicht anzunehmen. Gekoppelt mit dem Bankgeheimnis, ist das ein Schema, das selbst für kleine Vermögen eine Ersparnisbildung ausserhalb der sich zuspitzenden Fiskalsysteme erlaubt. Das Schweizer Bankgeheimnis ist eine enorm soziale Institution.</p>
<p>Jetzt sagen Ihnen Deutsche, aber auch viele Schweizer: Das ist genau das Problem. Wir sind ein Fluchthafen für illegal am Fiskus vorbeigeschleuste Gelder aus dem Ausland.<br />
Das ist der wesentliche Punkt. In dieser Diskussion hat man keine Chance, wenn man nur Legalität versus Legalität stellt. Rechtssysteme sind immer Ausdruck von Machtverhältnissen und Standpunkten.</p>
<p>Wie wäre zu argumentieren?<br />
Man muss übergeordnet die Frage stellen: Ist es denn legitim, wenn ein System, das offensichtlich auf ein finanzpolitisches Desaster zusteuert, seine eigenen Bürger daran hindert, individuelle Vorsorge ausserhalb dieses kollabierenden Systems zu treffen?</p>
<p>Überspitzt sagen Sie: Deutschlands Fiskalstaat ist ein Unrechtsstaat . . .<br />
. . . genau, und deshalb ist die Kapitalflucht Notwehr.</p>
<p>Aber Sie können doch Deutschland nicht als Unrechtsstaat bezeichnen.<br />
Bewegt sich denn ein Rechtsstaat noch auf der Grundlage der Legitimität, wenn er beispielsweise eine Staatsverschuldung produziert, die auf Generationen hinaus die Noch-nicht-Geborenen belastet? Für mich gibt es da keinen Zweifel.</p>
<p>Viele Schweizer leiden an der Kritik, wir seien ein Asylhafen für Kapitalflüchtlinge und die Nichtkriminalisierung der Steuerhinterziehung sei eigentlich eine Schande. So argumentierte die SP-Politikerin Hildegard Fässler in der «Arena». Sie sehen es genau umgekehrt.<br />
Absolut. Die Tatsache, dass wir in der Schweiz zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung unterscheiden, ist äusserst positiv. Und Hildegard Fässler ist natürlich Teil jenes finanzpolitischen Desasters, das ihre Partei nach Kräften auch in der Schweiz vorantreibt. Sie ist Partei.</p>
<p>Aber Steuerhinterziehung ist doch ein Problem.<br />
Steuerhinterziehung wird zum Problem hochstilisiert. Wenn man den Vorsorgegedanken ausserhalb des Systems zu Ende bringt, ist Steuerhinterziehung ja nicht das Ziel, sondern lediglich Mittel zum Zweck der Vorsorgebildung. Man muss sich vor einem Fiskalsystem in Sicherheit bringen dürfen, ohne physisch auszuwandern, weil Fiskalsysteme falsch gebaut sein können. Das erfordert einen Bruch mit der Legalität. Es ist Notwehr.</p>
<p>Mit diesem Argument werden Sie das schlechte Gewissen vieler Schweizer nicht beseitigen.<br />
Ich frage Sie: Wäre es moralisch vorteilhafter, die Schweiz würde sich zum Helfer dieses europaweiten finanzpolitischen Desasters machen? Die Alternative ist Beihilfe, damit die europäischen Staaten ihre eigenen Bürger noch mehr auspressen im Namen maroder Finanzsysteme. Ich habe das weitaus weniger schlechte Gewissen, wenn wir etwas Geld des produktiven deutschen Mittelstands aufbewahren, als wenn wir den Berliner Politikern die Taschen füllen. Wir sind nicht verpflichtet, das Desaster mitzumachen.</p>
<p>Zusammengefasst: Der deutsche Staat verstösst gegen Treu und Glauben, indem er seinen Bürgern vorgaukelt, durch Abgaben ihre Altersvorsorge zu sichern. Tatsächlich aber ist er dazu gar nicht mehr in der Lage, ergo leisten die Bürger ihre private Vorsorge in Notwehr ausserhalb des eigenen Systems.<br />
Genau.</p>
<p>Das ist doch eine amoralische Position. Die deutschen Politiker sagen: Wenn einem unsere Fiskal- und Vorsorgesysteme nicht passen, kann er sich politisch dagegen engagieren, oder aber er soll auswandern.<br />
Es gibt doch weltweit unterschiedliche Rechtsauffassungen. Wir würden auch keine Rechtshilfe leisten, wenn ein zur Steinigung wegen Ehebruchs verurteilter Saudi-Araber in die Schweiz flüchtet.</p>
<p>Was empfehlen Sie dem Bundesrat?<br />
Man soll Frau Merkel im April mit dem nötigen Respekt empfangen, aber immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass es sich um eine machtorientierte Verwalterin eines sozialstaatlichen und finanzpolitischen Desasters handelt. Mit diesem mind-set wird man keinen Fehler begehen.</p>
<p>Sind wir strategisch stark genug? Haben Sie Vertrauen in die Landesregierung?<br />
Wir haben die Frage zu lange tabuisiert. Man war sich der strategischen Bedeutung unseres Bankgeheimnisses für Steuerhinterziehung als eine Art Notwehr nicht bewusst.</p>
<p>Gerade die Grossbanken haben lange behaup-tet, Steuerhinterziehung sei für uns kein wichtiges Geschäft mehr.<br />
Das ist Lug und Trug.</p>
<p>Auch für Grossbanken?<br />
Aber sicher. Meinen Sie denn, die enorme Platzierungskraft unserer Grossbanken komme aus anderen Geschäftsfeldern? Die Antwort ist klar: nein.</p>
<p>Warum behaupten sie das Gegenteil?<br />
Weil es für international tätige Banken natürlich eine heikle Position ist, Praktiken zu verteidigen, die im einen Land als schwer illegal gelten, im anderen aber nicht. Es ist eine angenehme Lebenslüge.</p>
<p>Das Bankgeheimnis bleibt ein Lebensnerv unseres Finanzplatzes?<br />
Absolut.</p>
<p>Weil es Steuerhinterziehung deckt?<br />
Nicht nur, es gibt noch andere wichtige Felder, aber natürlich ist die Eigentumssicherung wichtig. Nicht nur der Staat greift nach Privatvermögen, es können auch Verwandte sein oder kriminelle Banden.</p>
<p>Gehen wir richtig in der Annahme, dass Sie den Staat nicht ausschliesslich als segensreiche Einrichtung empfinden?<br />
Das sehen Sie richtig. Politökonomisch betrachtet, gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen der Mafia in Palermo, die Schutzgelder einsammelt, und einem Staat, der unter Gewaltandrohung Steuern einzieht. Für das Individuum sind das geringfügige Unterschiede.</p>
<p>Der Staat leistet immerhin Schutz und Sicherheit.<br />
Das macht die Mafia auch. Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie das zitieren. Es wird leicht falsch verstanden, vor allem wenn ich noch hinzufüge: Ich würde sogar meinen, dass die Hege und Pflege durch gewisse Mafiaorganisationen besser ist als durch den Staat. Der Fall Zumwinkel in Deutschland zeigt, wie das hirnrissige System die eigene Basis zerstört. Zumwinkel war ja ein guter Steuerzahler. Vielleicht ist das typisch deutsch. Die Deutschen haben Mühe mit dem Pragmatismus. Der Sozialstaat reagiert sehr unterschiedlich in Europa auf seinen drohenden Kollaps. Die Italiener flüchten sich ins Chaos, die Franzosen haben eine gewisse frivole Nonchalance. In Deutschland wird es sehr aggressiv. Im Fall Zumwinkel ging es um totale Zerstörung.</p>
<p>Die Zumwinkel-Verhaftung vor laufenden Kameras ohne Unschuldsvermutung hatte totalitäre Züge.<br />
So empfand ich das.</p>
<p>Warum haben wir unser Bankgeheimnis vor allem gegenüber den Amerikanern durchlöchert?<br />
Das war sicher einer der ganz grossen Fehler. Unter dem Eindruck des Kalten Kriegs war man den Amerikanern gegenüber zu willfährig. Es begann schon in den siebziger Jahren.</p>
<p>Wie sollen wir gegenüber den Deutschen verteidigen, was wir den Amerikanern gegenüber preisgegeben haben?<br />
Es ist heikel. Immerhin waren die Forderungen aus den USA nicht ganz so drastisch, wie sie es heute aus Deutschland sind. Die Amerikaner verlangten Informationen auf Anfrage, die EU will den Infor-mationsaustausch generell durchdrücken.</p>
<p>Wie gross ist der von Ihnen geforderte Unabhängigkeitswille bei den Grossbanken und bei unseren Politikern?<br />
Von dieser Frage hängt letztlich die Existenz der Schweiz ab.</p>
<p>Haben wir Sie richtig verstanden: Sie sprechen von einer Existenzfrage der Schweiz.<br />
Ja. Es ist eine wirtschaftliche Existenzfrage und eine politische Existenzfrage, weil es um den Unabhängigkeitswillen unseres Landes geht. Wenn dieser Bundesrat es jetzt noch einmal so dumm macht wie bei der Swissair, dann ist der Rubikon überschritten.</p>
<p>Dann hat das Schweizer Parlament also im dümmsten Moment einen der prononciertesten Vertreter dieser Unabhängigkeit aus dem Amt geworfen?<br />
Muss ich jetzt wirklich noch ein Bekenntnis zu Blocher ablegen?</p>
<p>Wir würden nichts Anstössiges abdrucken.<br />
Ich war immer skeptisch gegen die Einsitznahme Blochers im Bundesrat, weil ich glaubte, dass er in diesem Umzug sich nie wirklich zur Geltung bringen kann. Das ist ja wirklich ein grauenhaftes Gremium.</p>
<p>Ihre Prognose, wie sich die Drucksituation insgesamt auflösen wird?<br />
Ich bin zuversichtlich. Der legalistische Standpunkt ist gut verankert. Letztlich wissen alle politischen Kräfte, dass es sich hier um eine Schicksalsfrage handelt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/05/10/wettbewerbsfahigkeit/</link>
<pubDate>Thu, 10 May 2007 20:46:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/05/10/wettbewerbsfahigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Mehr Aussagewert als die aggregierten Daten haben aber wohl die einzelnen Teilindizes. Gemäss ihnen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href='http://sky121.files.wordpress.com/2007/05/wewefaehig.gif' title='wewefaehig.gif'><img src='http://sky121.files.wordpress.com/2007/05/wewefaehig.gif' alt='wewefaehig.gif' /></a><br />
Mehr Aussagewert als die aggregierten Daten haben aber wohl die einzelnen Teilindizes. Gemäss ihnen schneidet die Schweiz hinsichtlich der makroökonomischen Leistung (Platz 14) und bei den Unternehmen (9) weniger gut ab als hinsichtlich der Qualität des Staates (3) und der Infrastruktur (2). Als ausgeprägte Schwächen werden auf der wirtschaftlichen Seite unter anderem die Lebenshaltungskosten und das schwache Wachstum sowie die hohe Entlöhnung im Dienstleistungssektor angesehen, als Stärken die hohe Börsenkapitalisierung und die grosse internationale Erfahrung des oberen Managements. Bei den Subindizes Staat und Infrastruktur schneiden der hohe Anteil staatlicher Subventionen und die exorbitanten Kosten der Mobiltelefonie besonders schlecht ab. Dem stehen die niedrigen Kapitalkosten, die geringe Bedeutung der Steuerumgehung, der hohe Stellenwert der Grundlagenforschung und die gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Universitäten in der Forschung gegenüber.<br />
10. Mai 2007, Neue Zürcher Zeitung</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Global scope of entrepreneurial activity]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/05/09/global-scope-of-entrepreneurial-activity/</link>
<pubDate>Wed, 09 May 2007 20:00:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/05/09/global-scope-of-entrepreneurial-activity/</guid>
<description><![CDATA[Der Start Up creation index der OECD zeigt die Anzahl Erwachsenen zw. 18-64, die im Gründungsprozess]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Start Up creation index der OECD zeigt die Anzahl Erwachsenen zw. 18-64, die im Gründungsprozess sind oder &#8220;owner manager of a new firm&#8221;:<br />
in Prozent, 2003, nicht vollständig:</p>
<p>USA: 13<br />
AUS: 10<br />
IRL: 8<br />
CAN: 8<br />
NOR: 7<br />
CH: 7<br />
DNK: 6<br />
GBR: 6<br />
DEU: 5<br />
ITA: 4<br />
FRA: 2<br />
JPN: 2</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freiheit]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/05/05/freiheit-2/</link>
<pubDate>Sat, 05 May 2007 12:52:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/05/05/freiheit-2/</guid>
<description><![CDATA[Eine Gesellschaft, die Gleichheit &#8211; im Sinne der Gleichheit der Ergebnisse &#8211; höher werte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Gesellschaft, die Gleichheit &#8211; im Sinne der Gleichheit der Ergebnisse &#8211; höher wertet als Freiheit, wird schließlich in einem Zustand landen, in dem weder Gleichheit noch Freiheit herrscht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freiheit]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/05/05/freiheit/</link>
<pubDate>Sat, 05 May 2007 12:42:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/05/05/freiheit/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Es gibt nur eine unteilbare Freiheit und diese braucht keine schmückenden oder abträglichen B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Es gibt nur eine unteilbare Freiheit und diese braucht keine schmückenden oder abträglichen Beiwörter.&#8221;</p>
<p>von Lord Ralf Dahrendorf </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kolloquium des Liberalen Instituts 3./4. Mai 2007]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/04/26/kolloquium-des-liberalen-instituts-34-mai-2007/</link>
<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 22:02:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/04/26/kolloquium-des-liberalen-instituts-34-mai-2007/</guid>
<description><![CDATA[Kolloquium des Liberalen Instituts &#8220;Unternehmergeist/Unternehmertum - aus der Perspektive von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kolloquium des Liberalen Instituts<br />
&#8220;Unternehmergeist/Unternehmertum -<br />
aus der Perspektive von Joseph A. Schumpeter&#8221;<br />
Alte Sternwarte der ETH Zürich, 3./4. Mai 2007</p>
<p>Das Liberale Institut befasst sich in diesem Jahr mit dem Schwergewichtsthema &#8220;Unternehmergeist/Unternehmertum&#8221;. Freiheit ist auf kreative Persönlichkeiten angewiesen, die Tradition mit Innovation verbinden und sich durch Versuch und Irrtum dem Wettbewerb um die jeweils bestmögliche Lösung stellen. Das Thema &#8220;Unternehmertum&#8221; soll weit gefasst und aus verschiedener Perspektive beleuchtet werden. Dabei wird der Tatsache Rechnung getragen, dass alle Menschen als &#8220;Unternehmer ihres eigenen Lebens&#8221; herausgefordert sind. </p>
<p>Unternehmergeist, schöpferische Zerstörung und Innovation – das sind Begriffe, die unweigerlich mit Joseph A. Schumpeter, einem der grossen Ökonomen des 20. Jahrhunderts in Verbindung gebracht werden. Schumpeters Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung basiert auf dem Wechselspiel zwischen pionierhafter Innovation und Imitation. Der schöpferische Unternehmer ist der Pionier. Er zeichnet sich durch Gespür für das Neue, durch Charisma und Risikobereitschaft aus, aber auch durch die Fähigkeit, das notwendige Kapital für seine Ideen aufzutreiben. Ein solcher Unternehmergeist erzeugt Innovation, die Triebfeder des Kapitalismus und damit des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts. </p>
<p>Im Erfolg des Kapitalismus sieht Schumpeter allerdings auch den Keim seines Untergangs. Der Kapitalismus erzeugt auf Dauer Grosskonzerne und eine bürokratische Rationalisierung. Dies führt, so Schumpeter, zu einer engen Verflechtung von Staat und Wirtschaft, die sich von einem sozialistischen System kaum mehr unterscheidet. So gesehen, zerstört der Kapitalismus letztlich seine kulturellen Grundlagen, auf denen hinreichend innovative Persönlichkeiten entstehen können. </p>
<p>Ist daher die freie Marktwirtschaft ein Nullsummenspiel?</p>
<p>Wird Neues, wie es Schumpeter behauptet, nur durch Zerstörung des Alten geschaffen?</p>
<p>Gibt es im Kapitalismus eine Logik der Akkumulation, die letztlich zu dessen Niedergang führt?</p>
<p>Was zeichnet gutes Unternehmertum aus?</p>
<p>Setzt der Unternehmergeist bestimmte kulturelle und sittlich-moralische Bedingungen voraus?</p>
<p>Erzeugt und erfordert eine mobile und vernetzte Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft nicht einen neuen Typus des Unternehmers?</p>
<p>Solche und weitere Fragen sollen am diesjährigen Kolloquium des Liberalen Instituts interdisziplinär und angewandt auf verschiedene Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft diskutiert werden. Es steht der freie Gedankenaustausch über die Voraussetzungen und die praktische Relevanz von Unternehmergeist und Unternehmertum im Mittelpunkt. Die Thesen Joseph A. Schumpeters sollen dazu Inspiration bieten. </p>
<p>Das Kolloquium findet statt am 4. Mai 2007, in der Alten Sternwarte der ETH Zürich. Es ist für Mitglieder des Liberalen Instituts zugänglich. Das Einleitungsreferat findet am 3. Mai, um 19.00 Uhr im Zunfthaus zur Zimmerleuten statt.</p>
<p>Anmeldung: bitte hier klicken. </p>
<p>Kontakt für weitere Informationen:<br />
Dr. Bernhard Ruetz<br />
Tel. +41 (0) 44 364 16 66<br />
Email: ruetz@libinst.ch</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum man jetzt kein Start Up gründen sollte]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/04/24/warum-man-jetzt-kein-start-up-grunden-sollte/</link>
<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 21:53:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/04/24/warum-man-jetzt-kein-start-up-grunden-sollte/</guid>
<description><![CDATA[Zu jung? Zu unerfahren? Keine Idee? Der legendäre amerikanische Investor Paul Graham sagt, welche Ar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zu jung? Zu unerfahren? Keine Idee? Der legendäre amerikanische Investor Paul Graham sagt, welche Argumente oft gegen das Gründen angeführt werden und wieso die allesamt nicht zutreffen. (Graham ist übrigens auch Autor dieses lesenswerten Essays über das Hype-Wort Web 2.0) </p>
<p>Auch Filmmusiker und Oskargewinner Hans Zimmer schlug in die selbe Kerbe, wenn er sagte, dass v.a. in Deutschland und der Schweiz 1000 Gründe genannte werden, warum diese verrückte Idee nicht klappen wird, währenddem in Hollywood und im Silicon Valley verrückte Ideen Vorbedingung seien, um überhaupt zu starten.</p>
<p>In einem lesenswerten Aufsatz, in dem Paul Graham sich ausschließlich auf Internet-Gründer bezieht, beginnt der prominente Investor mit einer netten Beschreibung erfolgreicher Jungunternehmer: “In fact, I&#8217;d guess the most successful startups are the ones started by uncertain hackers rather than gung-ho business guys.” </p>
<p><strong>Zu jung zum Gründen! </strong><br />
Zu jung gibts nicht. Jeder der erwachsen ist, kann es packen. </p>
<p><strong>Zu unerfahren! </strong><br />
Wer 23 ist, hat demjenigen gegenüber einen Vorteil, der 21 Jahre alt ist. Und auch wer schon ein paar Jahre gearbeitet hat ist möglicherweise im Vorteil. Aber es geht auch ohne: Viele Beispiele von Jungunternehmern zeigen, dass sie es, wenn nicht beim ersten Mal, dann eben beim zweiten Mal geschafft haben. </p>
<p><strong>Nicht besessen genug? </strong><br />
“You need a lot of determination to succeed as a startup founder. It&#8217;s probably the single best predictor of success.” Tja, hier muss eben jeder selbst wissen, wo er steht. </p>
<p><strong>Nicht pfiffig genug! </strong><br />
Wer sich schon darum sorgt, nicht clever genug zu sein, ist es, meint Graham. Denn zum Gründen braucht man nicht viel Intelligenz: „Most companies do more mundane stuff where the decisive factor is effort, not brains.” </p>
<p><strong>Kein Co-Gründer </strong></p>
<p>Das Gründen ohne Kompagnon ist problematisch. “A startup is too much for one person to bear.” Aber auch, weil Investoren eher Teams finanzieren als einzelne Gründer. Sehr schön auch der Tipp, wie man Co-Gründer findet: „If there&#8217;s no one where you live who wants to start a startup with you, move where there are people who do. If no one wants to work with you on your current idea, switch to an idea people want to work on.” </p>
<p><strong>Keine Idee </strong></p>
<p>Auch das ist kein wirkliches Problem. Die Erfahrung zeigt, so Graham, dass die meisten Startups ihr Geschäftsmodell sowieso im Laufe der Zeit verändern. Die Gründer sind uns deswegen auch wichtiger, als die ursprüngliche Idee. </p>
<p> „Ideen gibt es genug“, sagte einst Oliver Samwer, es fehlen nur die Menschen, die sie umsetzen“.</p>
<p>Und wer doch erst eine Idee finden will, dem rät Graham etwas zu suchen, das im eigenen Leben fehlt, egal, ob das vielen fehlt oder nur einem selbst. „Steve Wozniak built himself a computer; who knew so many other people would want them?” </p>
<p><strong>Angst vor der Unsicherheit </strong></p>
<p>Viele haben Angst vor der Unsicherheit, die das Gründen mit sich bringt. In der Tat, wer in einem Konzern arbeitet, weiß ziemlich genau, was ihn in den nächsten Jahren erwarten wird. In einem Startup kann alles passieren. </p>
<p>Graham meint, wer gründet, sollte immer daran denken, dass das Unternehmen wahrscheinlich scheitern wird.“Hope for the best, but expect the worst. In the worst case, it will at least be interesting. In the best case you might get rich.” </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Networking für JungunternehmerInnen]]></title>
<link>http://sky121.wordpress.com/2007/04/24/networking-fur-jungunternehmerinnen/</link>
<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 08:41:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>sky121</dc:creator>
<guid>http://sky121.wordpress.com/2007/04/24/networking-fur-jungunternehmerinnen/</guid>
<description><![CDATA[Networking für JungunternehmerInnen von Adrian Liggenstorfer, Gründer und Präsident Pioneers’ Club P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href='http://sky121.files.wordpress.com/2007/04/grafik_navigation_oben_logo_hz_160.gif' title='grafik_navigation_oben_logo_hz_160.gif'><img src='http://sky121.files.wordpress.com/2007/04/grafik_navigation_oben_logo_hz_160.gif' alt='grafik_navigation_oben_logo_hz_160.gif' /></a></p>
<p><a href="http://www.pcunetwork.com/index.php?id=57">Networking für JungunternehmerInnen</a><br />
von Adrian Liggenstorfer, Gründer und Präsident Pioneers’ Club PCU (www.pcunetwork.com)</p>
<p>publiziert in der Handelszeitung vom 28. Februar 2007</p>
<p>Die Bedeutung sozialer Netze ist im Geschäftsleben traditionell hoch. Früher bewegte man sich primär innerhalb eines natürlichen Netzwerks, in das man hineingeboren wurde. Im Zuge von Chancengleichheit und Anonymität erhöhte sich die soziale Mobilität zwischen den Schichten und das Individuum tut gut daran, sein eigenes Netzwerk aufzubauen oder sich in bereits vorhandene Netzwerke einzugliedern. Was einst als Seilschaften und Nepotismus abqualifiziert wurde, erfährt unter der Bezeichnung „Networking“ mittlerweile öffentliche Wertschätzung. Die Fähigkeit zum „Business Networking“ gilt gar als Schlüsselkompetenz und manche Experten schätzen das „Know-who“ höher ein als das „Know-how“. Erfolg beruht nie allein auf eigener Leistung; Bekanntheitsgrad und das entsprechende Image zählen zu den wichtigsten Faktoren.</p>
<p>Je nach Branche mangelt es Jungunternehmern weniger an persönlicher Leistungsfähigkeit, als an Zeit, finanziellen Mitteln und einem unterstützenden Netzwerk. Die Möglichkeiten der schnellen und zielgerichteten Kontaktaufnahme mit Experten, potentiellen Auftraggebern, Investoren, Mitarbeitern und Geschäftspartnern sind in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden. Während sich früher in exklusiven Zirkeln beste Beziehungen knüpfen liessen, finden Jungunternehmer im Internet ein vielfältiges Angebot an virtuellen Businessclubs, welche ohne weitere soziale Verpflichtungen die effiziente Aufgleisung eines Kontaktes bieten können, wohl aber kaum je ein persönliches Treffen ersetzen werden.</p>
<p>Für Jungunternehmer ist der Erfahrungsaustausch untereinander innerhalb eines Netzwerks von grossem Nutzen, denn niemand ist zum Unternehmer geboren und niemand kann sich zum Unternehmer ausbilden lassen, sondern ein jeder muss das Erkennen von Chancen und das Abwägen von Risiken mittels „learning by doing“ erlernen. In einem Jungunternehmernetzwerk können Kooperationspartner gefunden und Synergien geschaffen werden, Projektteams branchenübergreifend zusammengestellt und Mentoren wie auch Türöffner getroffen werden. </p>
<p>Unabhängig welchen Netzwerks man sich bedient, erfolgreiche Akteure in sozialen Netzwerken gehen offen auf andere Menschen zu und investieren in jede einzelne Beziehung, denn Profiteure werden schnell entlarvt. „Man muss Menschen mögen“ ist eine wichtige Grundhaltung. Anderseits kann ein allzugrosses Netzwerk kaum mehr in einem vernünftigen Zeitaufwand gepflegt werden und verkommt bald zu einem blossen Adressbuch, ohne Beziehungen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
