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	<title>liebe-leben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/liebe-leben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "liebe-leben"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 20:25:56 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[GESCHEEEEENK!]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/11/26/gescheeeeenk/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:31:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/11/26/gescheeeeenk/</guid>
<description><![CDATA[Hab ich soeben geschenkt bekommen&#8230; von einer wunderbaren Freundin. Und ich denke, sie ist nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#800000;">Hab ich soeben geschenkt bekommen&#8230; von einer wunderbaren Freundin. Und ich denke, sie ist nicht böse, wenn ich diese Worte als Muntermacher an jemanden anderes weitergebe, an einen Macho. Einen Macho mit Lebenserfahrung.</span></p>
<h2>Die Liebe</h2>
<h2></h2>
<h2>Liebe ist wunderschön  und kommt zu unpassenden Zeitpunkten<br />
Liebe ist wie ein warmer Sommerregen und  kann alles kaputtmachen<br />
Liebe ist verzaubernd und quält einen mit Sehnsucht  und Kummer<br />
Liebe ist das was uns einen Sinn gibt um weiter zu machen<br />
Liebe  ist das was uns den Sinn nimmt weiter zu leben<br />
Liebe ist das wovon wir denken  wir brauchen es nicht<br />
Liebe ist das wovon wir denken wir wollen es  nicht<br />
Liebe ist alles was wir brauchen<br />
Liebe ist alles was wir  wollen<br />
Liebe ist nicht perfekt aber sie ist vollkommen…. vollkommen zum  verzweifeln</h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie soll ein Mensch das ertragen?]]></title>
<link>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/11/18/91/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:58:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sternenkreuzerin</dc:creator>
<guid>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/11/18/91/</guid>
<description><![CDATA[Könnt ich einen einzigen Tag nur In meinem Leben dir gefallen Um dann ein einziges Mal nur In deine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/BynJ3KcYkZQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/BynJ3KcYkZQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Könnt ich einen einzigen Tag nur<br />
In meinem Leben dir gefallen<br />
Um dann ein einziges Mal nur<br />
In deine Arme zu fallen</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht mal ein bisschen...]]></title>
<link>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/11/15/nicht-mal-ein-bisschen/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:46:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>sternenkreuzerin</dc:creator>
<guid>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/11/15/nicht-mal-ein-bisschen/</guid>
<description><![CDATA[Ich hasse es, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur. Ich hasse, wie du Auto fährst, und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hasse es, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur.</p>
<p>Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour.</p>
<p>Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen.</p>
<p>Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.</p>
<p>Ich hasse es, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei.</p>
<p>Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.</p>
<p>Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.</p>
<p>Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann.</p>
<p>Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen.</p>
<p>Nicht einmal fast.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die echte Liebe...]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/10/08/die-echte-liebe/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 23:27:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/10/08/die-echte-liebe/</guid>
<description><![CDATA[Wer auch immer sich den christlichen Glauben ausgedacht hat, hatte wirkliche Ahnung von Liebe. Denn ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-639" title="Liebe" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/10/liebe2.jpg" alt="Liebe" width="460" height="584" /></p>
<p><span style="color:#000000;">Wer auch immer sich den christlichen Glauben ausgedacht hat, hatte wirkliche Ahnung von Liebe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Denn bei Gott kann man kommen, so wie man ist. Man muss sich nicht verbiegen, muss nicht vor ihn bringen, nichts tun, was man nicht kann.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Vor Gott kann man stehen, so wie man ist.</span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Man kann sagen: HIER BIN ICH.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und er liebt einen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Mit leeren Händen, dafür aber lebend in seinen Händen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">MIT LEEREN HÄNDEN.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;">Das sagt alles.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein Mensch kann so nicht lieben. Das geht nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein Mensch kann viel einstecken. Sehr viel.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber irgendwann stellt auch er Forderungen. Und das überfordert dann, oder engt ein.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Der Tod für jede Beziehung.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Der christliche Gott hingegen, der nimmt einen mit leeren Händen. Und lässt leben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gott fordert auch. Doch nur in dem Maße, wie der gläubige auch geben kann. Man kann weglaufen und alles leugnen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber irgendwann, wenn man den christlichen Glauben einmal gekannt und gelebt hat, kommt man doch wieder zurück.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Und wieder mit leeren Händen. Und wieder lebend in seinen Händen.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Das tolle ist, man kann so lange weglaufen, wie man will. So oft man will.</span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Er nimmt einen immer wieder auf.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;">Immer und immer und immer wieder.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Er scheint nie überfordert zu sein. Nie. Ein Mensch ist es schnell. Und dann geht alles kaputt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<h1><span style="color:#800000;">“majesty, majesty&#8230; your grace has found me just as i am. empty handed but alive in your hands. we sing majesty&#8230; forever i am changed by your love, in the beauty of your majesty&#8230; singing majesty, majesty&#8230;”</span></h1>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/TgT67fPmeJg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/TgT67fPmeJg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es ist diese Version, die mich immer und immer wieder erschaudern lässt… Die mich immer wieder darauf besinnen lässt, dass ich etwas wert bin, auch wenn ich nichts geben kann.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#800000;"><br />
Und wieder einmal bin ich ganz ruhig, und stehe mit leeren Händen vor dir. Nicht das letzte Mal.</span></span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rosarote Brille für die CDU!]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/09/13/rosarote-brille-fur-die-cdu/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 22:19:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/09/13/rosarote-brille-fur-die-cdu/</guid>
<description><![CDATA[Ja der Wahlkampf macht auch vor Elbmetropolen und Hansestädten wie Stade nicht halt. So kam es, dass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-629" title="tolle rosa brille" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/09/istock_000002580718xsmall-freigestellt.jpg" alt="tolle rosa brille" width="364" height="234" /></p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Ja der Wahlkampf macht auch vor Elbmetropolen und Hansestädten wie Stade nicht halt.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;">So kam es, dass ich vergangen Samstag durch eben genannte Stadt lief und 3 verschiedene Parteiwahlkampfstände sah. <strong>FDP, SPD und zu guter letzt noch die CDU.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">An der FDP ging ich vorbei- aber auch nur, weil die SPD ihren Stand bei denen gegenüber hatte- und fragte charmant und selbstbewusst wie ich nun mal war bei der SPD:<em> „Hallo- könnte ich ein Wahlprogramm haben?“</em>- <strong>der Anblick einer 20 jährigen die ein Wahlprogramm haben will, muss die SPD Person ziemlich aus dem Konzept gebracht haben.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Person (<strong>ich erinnere mich nicht mehr an das Geschlecht- ein schlechtes Zeichen für einen Wahlkampf!!!</strong>) lief vor ihrem Tapeziertisch voller Wahlkampftraktaten herum und suchte etwas passendes. Die Person gab mir dann allen ernstes ein kleines Faltblatt, das hieß: „8 Ziele für die wir kämpfen.“. Okay. Die Acht als Zahl auszuschreiben ist eindeutig n Blickfang, würde aber gleich ein Minus in einer Deutsch Klausur bringen. Aber darum geht es gar nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">In diesem Traktat- was ja wohl EINDEUTIG nicht das GESAMTE Wahlprogramm der SPD sein kann, stehen so tolle Sätze wie: <strong>„Gute Löhne für gute Arbeit!“ </strong>Oder<strong> „Unterstützung für unsere Familien!“</strong>. Alle Ziele schön durchnumeriert mit einem kleinen Textchen dazu und schön aufgemacht (<em>meiner Meinung nach ist das Layout eine Katastrophe</em>).</span></p>
<h1><span style="color:#000000;">Ziel ACHT (jawohl- AUSGESCHRIEBEN!!) fand die SPD wohl lustig:</span></h1>
<h2><span style="color:#800000;">„Frank – Walter Steinmeier will mehr für die Menschen in Deutschland!. Darunter: Bild von Steinmeier, links daneben: „Fortschritt durch Arbeit, Bildung, Nachhaltigkeit: am 27. September SPD wählen!“</span></h2>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Geht’s noch? Was ist das denn für ein Ziel?</strong> Das ist schlecht formuliert! So etwas gehört eindeutig auf die Rückseite des Traktats, welche übrigends rot ist. Unten links steht dann die URL der SPD.</span></p>
<h2><span style="color:#000000;"><strong>Lachhaft. </strong></span></h2>
<p><span style="color:#000000;">Ich frage nach einem <strong>WAHLPROGRAMM</strong> und bekomme dieses billige Heftchen und einen Steinmeier Aufkleber.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Daumen hoch!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Nachdem ich nun- <em>als scheinbarer SPD-Fan</em>- nicht mehr gegenüber bei der FDP nachfragen wollte, ging ich zur CDU, die standen eine Seitenstraße weiter unten.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich wieder, charmant und selbstbewusst: <em>„Hallo- haben Sie ein Wahlprogramm für mich?“</em>. Ben flüsterte mir nebenbei noch ins Ohr, ich würde mit dem ehemaligen Bürgermeister reden, während ich meine Frage schon wieder bereute, da ich anstatt nur eines einfachen Wahlprogramms <strong>AUßERDEM</strong> die „Union Zeitung“ und eine Gegenüberstellung CDU-SPD und dazu noch eine Broschüre mit dem Bild unserer heiß geliebten Angela vorne druff bekam.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wer denkt, das ich unter der Last der Traktate zusammen brechen würde, hat sich geschnitten! Ich brach erst zusammen, als mir der ehemalige Bürgermeister noch einen Kugelschreiber schenkte (bei Studenten ja eindeutige Mangelwahre) und mir sein Begleiter noch einen</span> <strong><span style="color:#800000;">Apfel</span></strong> <span style="color:#000000;">gab.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich gebe zu, wenn ich sofort eine Stimme hätte abgeben müssen, <strong>HÄTTE</strong> ich die CDU gewählt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">(Wer es nicht gemerkt hat, der letzte Absatz war sehr lustig- der ist nämlich ZWEIDEUTIG! <strong>*lach*</strong>)</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es folgte eine Diskussion über Links- und Rechtsextremisten, die NPD und Demokratie.</span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Ich konnte mich nur schwer von den neuen Männern meines Herzens loseisen.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Andere Parteien sah ich an diesem Samstag nicht mehr. Leider. Ich meine die FDP interessiert mich eh nicht, aber von der Linken und von den Grünen hätte ich gern noch ein paar Infos bekommen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Fazit:</strong></span></span></p>
<h2><span style="color:#800000;"><strong>SPD:</strong> Absolute Wahlkampfnieten! Ich kann mich nicht an das Geschlecht meines Gegenübers erinnern.<br />
</span></h2>
<h2><span style="color:#800000;"><strong>CDU: </strong>Haben mein Herz gewonnen, auch ohne das ich das Wahlprogramm (ja es war ein richtiges) auch nur aufgeschlagen habe. Ich kann mich an das Geschlecht meines Gegenübers erninnern.</span></h2>
<p><strong>Doch da man Liebe und Politik trennen sollte, werde ich nach wie vor nicht die CDU wählen, denn:</strong></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;"> </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Er war ein Freak, ein Idealist,<br />
gegen den Krieg, war Pazifist,<br />
machte sich nichts aus Geld,<br />
eher besitzlos eingestellt;<br />
schlief, wenn er konnte ohne Dach,<br />
ging keiner geregelten Arbeit nach,<br />
lebte von dem was man ihm gab<br />
und lehnte bürgerliches Streben ab.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Er hatte lange Haare und nen Hippie-Bart,<br />
mit dreiunddreißig noch keinen Sesterz gespart,<br />
zog singend durch die Gegend mit seiner Bande<br />
und machte seiner Mutter Schande;<br />
hielt ungenehmigte Versammlungen ab<br />
und wenn´s da nichts zu trinken gab<br />
panschte er aus Wasser Wein<br />
und schenkte allen christlich ein,</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">segnete Huren, heilte Räuber,<br />
ist das wahr, Herr Stoiber,<br />
so einen Mann<br />
beten sie tatsächlich an?</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Sie sollten sich was schämen,<br />
solln wir an dem Mann uns ein Beispiel nehmen?<br />
ein Drückeberger vor dem Herrn,<br />
Anpassung lag ihm völlig fern;<br />
jeglicher Leistung abgeneigt,<br />
außerehelich gezeugt,<br />
unser Herre Jesu Christ,<br />
er war sowas wie ein Kommunist.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">segnete Huren, heilte Räuber,<br />
ist das wahr, Herr Stoiber,<br />
so einen Mann<br />
beten sie tatsächlich an?</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Käme er als Asylant<br />
in ihr schönes Bundesland,<br />
ein durchgeknallter Psychopath<br />
aus einem Nichtverfolgerstaat,<br />
nennt sich Gottes Sohn auf Erden,<br />
mit dem würden Sie schon fertig werden.<br />
Handschellen klicken<br />
und ab nach Hause schicken.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Segnete Huren, heilte Räuber,<br />
ist das wahr, Herr Stoiber,<br />
so einen Mann<br />
beten sie tatsächlich an?</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Mit welchem Recht, verdammt noch mal,<br />
nennen Sie sich christsozial?<br />
Er sprach: du sollst deine Feinde lieben.<br />
die Heuchler hat er mit der Peitsche aus dem Tempel getrieben.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">Segnete Huren, heilte Räuber,<br />
ist das wahr, Herr Stoiber,<br />
so einen Mann<br />
beten sie tatsächlich an?</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;"> </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;">(Joint Venture)</span></p>
<p style="text-align:center;">
<h1 style="text-align:left;"><span style="color:#800000;"><span style="color:#800000;"> </span><br />
</span></h1>
<p><strong><span style="color:#000080;">Natürlich wähle ich weder CDU noch SPD. Ich wähle die Blauen- MORGENDS BLAU, MITTAGS BLAU, ABENDS BLAU! </span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Happy Birthday]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/09/09/happy-birthday/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 08:16:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/09/09/happy-birthday/</guid>
<description><![CDATA[Wenn das Leben einem nicht manchmal übel mitspielen würde, wäre heute ein Tag, den ich im Rahmen mei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-612" title="9.9." src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/09/papa-4.jpg" alt="9.9." width="600" height="450" /></p>
<p>Wenn das Leben einem nicht manchmal übel mitspielen würde, wäre heute ein Tag, den ich im Rahmen meiner Familie zubringen würde.</p>
<p>Aber wie das so ist, spielt einem das Leben (manchmal) übel mit.</p>
<p>Heute hätte mein Vater seinen 51 jährigen Geburtstag gefeiert, wenn er nicht vor 5 Jahren an Lungenkrebs gestorben wäre.</p>
<p>Damals blieb meine Welt für mich stehen. Nichts drehte sich mehr. Sie hat sehr lange gebraucht, bis sie wieder anfing sich zu drehen.</p>
<p>Auf der einen Seite hieß sein Tod Erlösung für uns. Meine Mutter, meine Schwester und mich. Und trotzdem überwiegt das Herz die Vernunft.</p>
<p>Geweint. Tagelang.</p>
<p>In diesen 5 Jahren habe ich so oft an ihn gedacht. So oft habe ich mich gefragt, was er zu bestimmten Lebenssituationen von mir gesagt hätte. So oft hab ich mir gewünscht, dass er da ist und mich in den Arm nehmen kann. Ich hab so oft vor dem Briefkasten gestanden und gehofft, dass dort ein Brief für mich drin liegt.</p>
<p>Heute wäre er 51 Jahre alt geworden.</p>
<p>Und ich kann nicht anders, als noch einmal um ihn zu weinen.</p>
<h1>Happy Birthday, Paps!</h1>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/AscPOozwYA8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/AscPOozwYA8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[WOLLT IHR DIE TOTALE KUNST?]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/09/05/wollt-ihr-die-totale-kunst/</link>
<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 17:53:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/09/05/wollt-ihr-die-totale-kunst/</guid>
<description><![CDATA[Um meine Gefühle für Udo auszudrücken, habe ich ihm ein Bild gemalt. Zur Erklärung, die Brille (sie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1><span style="color:#800000;"><strong>Um meine Gefühle für Udo auszudrücken, habe ich ihm ein Bild gemalt.</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><br />
</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><img class="alignright size-full wp-image-604" title="S6301322" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/09/s6301322.jpg" alt="S6301322" width="600" height="450" /></strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><br />
</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><br />
</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><br />
</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><br />
</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong><br />
</strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong>Zur Erklärung, die Brille (sie is leider schlecht zu erkennen) stellt Udo dar. Der Rest im Bild ist mein Leben&#8230; Udo, in Form der Brille, hellt mein Leben auf. </strong></span></h1>
<h1><span style="color:#800000;"><strong>Ich liebe ihn.</strong></span></h1>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum Frauen auf Arschlöcher stehen...]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/24/warum-frauen-auf-arschlocher-stehen/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 20:03:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/24/warum-frauen-auf-arschlocher-stehen/</guid>
<description><![CDATA[Frauen stehen auf Arschlöcher. Das ist eine anerkannte Tatsache. Unter Männern. Doch wie sehen das d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">Frauen stehen auf Arschlöcher.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Das ist eine anerkannte Tatsache. Unter Männern.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Doch wie sehen das die Frauen selbst?</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Meine kleine Wiebich ist der Meinung, dass O-Ton:</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>„Uns ist was anderes zu langweilig&#8230;.Ich mein son Softi Unarschloch langweilt uns viel zu sehr&#8230; Das ist keine Herausforderung</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Ich glaub das spielt das Mutter-Erziehungsgen ne Rolle. Und so Unarschlöcher muss man nicht erziehen. Die kann man manipulieren wie man will&#8230;Das macht keinen Spaß &#8211; das ist keine Aufgabe- aber son Arschloch so hinzubiegen wie wir Frauen es wollen- entweder er ist son großes Arschloch das es nicht klappt und wir super pissig sind &#8221;was n Arsch&#8221; oder wir sind so gut das wir es echt schaffen&#8211;dann fühlen wir uns gut mächtig und stark &#8216;Frauen an die macht&#8217; aber dann ist es ja kein Arsch mehr und deswegen auch schnell langweilig. Das ist doch auch ein Grund warum sich so viele Frauen so kaputte Typen suchen. Helfersyndrom und so.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Und so bin ich der Meinung das alle Frauen (außer die naiven Doofies) so eine gewisse Art an Herausforderungs-Erziehungs-Syndrom in sich haben.“</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gut, Wiebich repräsentiert jetzt nicht die Meinung aller Frauen, doch denke ich, dass sie damit den Nerv von vielen getroffen hat.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eine andere Freundin von mir meinte:</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>„Frauen suchen sich die Männer nach den Genen aus. Da geht es nur um Fortpflanzung, nicht um eine Beziehung. Die wollen nur starke, gute Kinder hervorbringen. Da geht es nur um den Sex. Was danach ist, ist egal! Die Kinder sollen gute Gene haben. Deshalb landen so viele Frauen auch bei Kerlen die Arschlöcher sind.“</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich bin der Meinung, dass nur eins zählt. Und zwar die Männlichkeit. Wenn für manche Frauen Männlichkeit heißt, dass der Kerl ein Arschloch sein muss, dann stehen diese Frauen auf Arschlöcher. Logisch.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><br />
In letzter Zeit habe ich oft von Männern gehört: „Ich glaub, ich muss mehr Arschloch sein, dann finde ich eine Freundin.“ So oder so in der Art.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Aber was macht einen Kerl zum Arschloch?</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;">Eigentlich ist es doch eher so, das der Freund der Beste auf der Welt ist, bis er einen dann verlässt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Erst die Gespräche mit den Freundinnen machen ihn dann zu Aschlöchern. Und da die Frauen nicht nur mit ihren Freundinnen über ihr Leid klagen, sondern auch bei Freunden, denken viele Männer, sie müssten Arschloch sein, damit sie eine Freundin haben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Also fürchtet die Freundinnen eurer Partnerin!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sollte Wiebich Recht haben, dann wäre es besser für die Männer KEIN Arschloch zu sein, weil dann bekommen sie keine „naiven Doofies“, sondern eine die sie lieben wie sie sind, und sie nicht manipulieren wollen. Wenn wiebke Recht hat, dann spricht das aber auch gegen die Intelligenz von Frauen, wenn die erst merken, dass der Mann ein Arschloch ist, wenn er sich nicht zurechtbiegen lässt.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und Männer dieser Welt- wenn ihr totale Machos seid, und nichts mit eurer Freundin absprecht und wirklich gar keinen Respekt vor ihr habt, DANN seid ihr Arschlöcher. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Den Rest der Männer macht erst die Trennung zum Arschloch.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> Ich glaube sowieso, das meine Schwester den ganzen Sinn einer Beziehung schon mit 13 erfasst hat:<br />
</span></p>
<h1><span style="color:#000000;">&#8220;Männer Brauchen Sex, Frauen jemanden der zahlt und Zuneigung- DESHALB gibts Beziehungen!&#8221;</span></h1>
<h1><span style="color:#000000;"> </span></h1>
<p><strong><span style="color:#800000;">(Udo stuft sich übrigends als Softi und Oberlappen ein)</span></strong></p>
<p><span style="color:#800000;">Ich gebe zu, das ist kein besonders herausragender Artikel. Doch heute war mir dieses Thema wichtig.<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Best Mom ever]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/09/best-mom-ever/</link>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 14:13:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/09/best-mom-ever/</guid>
<description><![CDATA[Sie ist die Person, die mich in meinem Leben am Stärksten geprägt hat. Geprügelt vom Schicksal hat s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-537" title="Mudda" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/08/cci12022008_000001-32.jpg" alt="Mudda" width="480" height="308" /></p>
<p><span style="color:#000000;">Sie ist die Person, die mich in meinem Leben am Stärksten geprägt hat.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Geprügelt vom Schicksal hat sie trotzdem alles gegeben, mich zu dem zu machen, der ich bin.</span></p>
<h1><span style="color:#000000;">Meine Mutter.</span></h1>
<p><span style="color:#000000;">Natürlich gibt es Momente in meinem Leben, wo ich mir ihr Verhalten anders vorgestellt hätte, dennoch hat sie viel, viel, viel, viel öfter besser gemacht, als manch anderer es getan hätte.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eigentlich hätte ich es nicht anders haben wollen.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sie ist für mich da, egal ob es ihr schlecht geht. Sie hört trotzdem zu und hat die besten Ratschläge der Welt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Meine Mutter ist verdammt gut da drin sich selbst für andere Menschen aufzuopfern. Ganz zuerst waren das immer meine Schwester und ich.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sie verzichtete auf nahezu jeden Luxus um mir und meiner Schwester alles zu ermöglichen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich weiß, dass es ihr in der Seele wehtat, wenn sie „Nein“ sagen musste. In ihren Augen waren es wahrscheinlich zu viele Neins. Aber Kinder wollen ja eh immer alles und wie beide haben anderen in diesem Punkt in nichts nachgestanden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wir durften immer viel, hatten nie Hausarrest und wurden nie geschlagen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Manchen war diese Erziehung vielleicht zu inkonsequent, ich selbst würde es nie im Leben anders machen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Unterstützen statt erziehen.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Bei mir hats geklappt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<h1><span style="color:#000000;">Danke MAMA!</span></h1>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[reichlich frühreif]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/05/reichlich-fruhreif/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 07:11:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/05/reichlich-fruhreif/</guid>
<description><![CDATA[„Mama! Ich will die Pille!“ &#8211; ich denke jede Mutter durchfährt es bei diesem Satz mit einem Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-512" title="Mädchen" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/08/6_kinder_dieser_erde.jpg" alt="Mädchen" width="400" height="407" /></p>
<p><span style="color:#000000;">„Mama! Ich will die Pille!“ &#8211; ich denke jede Mutter durchfährt es bei diesem Satz mit einem Schrecken. Meine Tochter ist erwachsen.</span></p>
<h1><span style="color:#000000;">WIRKLICH?</span></h1>
<p><span style="color:#000000;">Wenn man sich Mädchen ansieht, merkt man, wie früh sie anfangen sich zu schminken, sich Kleidung zu kaufen, die eigentlich für ältere Jugendliche geeignet sind.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sie stehen an den Haltestellen, T-Shirts mit großem Ausschnitt, auf ihrer Brust prellt einem ein „SEXY“ entgegen. Ich beobachte diese Mädchen. Sie sind ca. 12, vielleicht 13. <strong>Und nein, nicht Sexy</strong>.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Beine rasieren, Miniröcke und der Wunsch nach einem Freund. Mit 13. Und wahrscheinlich haben sie noch nicht einmal ihre Regel.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es scheint so, als wäre die Kindheit mit einem Moment weg. Jetzt müssen alle erwachsen sein, sie wollen jetzt Verantwortung übernehmen. Aber bekommen sie ihre Hausaufgaben auf die Reihe? Können sie sich ihre Zeit einteilen, so dass sie auch noch für Klausuren lernen?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich gebe es ja zu, ich kann das heute noch nicht richtig, dennoch war mein Alltag mit 13 wesentlich stärker von Schule geprägt, als von Jungs.</span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">Verantwortung übernehmen.</span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;">Mir scheint es so, als würden die Mädchen das mit der Pille versuchen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber warum?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich habe mich mit einer Freundin über das Thema unterhalten. Wir waren uns einig. Mit 13 war Knutschen noch das Ultimum. Sex? Ihhh neee… Wieso denn auch? <strong>Jungs waren doch gerade noch ekelhaft.</strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Teenagerschwangerschaften.</strong> Immer öfter werden die Boulevard Medien mit diesem Thema durchzogen. Resultat dessen, dass die Mädchen mit 13 die Pille wollen?</span></p>
<h1><span style="color:#000000;">Die Pille macht ein Mädchen immer verfügbar.</span></h1>
<p><span style="color:#000000;">Die Frage woran dass alles liegt, kann ich nicht beantworten. Untersuchungen haben ergeben, dass die Hormone der Pille durch Frauen die sie nehmen durch Urin wieder ausgeschieden werden und so in das Grundwasser gelangen. Die Kinder und Jugendlichen werden immer frühreifer und kommen früher in die Pubertät.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Unterstützt von dem <span style="text-decoration:underline;"><strong>Gefühl etwas zu verpassen</strong></span>, wenn sie die „Bravo“ aufschlagen und sich die Dr. Sommer Seiten ansehen. Dadurch <span style="text-decoration:underline;">gezwungen</span>, dass die beste Freundin einen Freund hat. <span style="text-decoration:underline;">Genötigt</span> durch die Kleidungsindustrie, die Kleidung so herstellt, dass möglicht viel zu Haut zu sehen ist. <span style="text-decoration:underline;">Gefördert</span> durch die Medien, in denen pubertierende Mädchen und Jungen im Fernsehen zu sehen sind, die lernen, sich zu schminken, dazu ein Beitrag indem einem gesagt wird, wie man am Besten in Bikinis aussieht. <span style="text-decoration:underline;">Gedrillt</span> dadurch, etwas gelten zu wollen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Selbstbewusstsein durch Sex. So was hört man öfter. Durch Sex Probleme kompensieren. So was hört man auch öfter.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber doch nicht mit 13! Mit 13 nutzte ich für solche Dinge meine Eltern, meine Noten und Freunde, aber noch keine Jungs.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Klar, man denkt immer, man is wahnsinnig erwachsen. Und mit 13 möchte man auch nicht hören, dass man das EBEN NICHT ist- doch im wahren Leben, fern von Teenagerköpfen, ist das eben nicht erwachsen. Da ist man mit 13 noch Kind. Und man sollte das auch noch zwei Jahre bleiben!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber haben die Eltern versagt, wenn sie mit dem Kind zum Frauenarzt gehen und sich bezüglich der Pille beraten lassen? Ich denke nicht. Es ist immer noch ein Unterschied zwischen Pille nehmen und tatsächlich Sex haben. Doch mit Pille ist die Hemmschwelle geringer.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Meiner Meinung nach sollten die Jugendlichen erst einmal die Zeit zwischen &#8220;Kindheit&#8221; und &#8220;Teenage&#8221; sortiert bekommen, sich selbst finden. Sie sollten nicht versuchen ihr selbst auf Jungs aufzubauen.</span></p>
<p><span style="color:#800000;">Manchmal fühle ich mich heute noch zu jung für solche Geschichten&#8230;</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebe und Hass]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/03/liebe-und-hass/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 13:26:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/03/liebe-und-hass/</guid>
<description><![CDATA[Deine erste Gitarre, Lachen und Trinken und Küssen unter dem dunklen Mond. Wo ich bin ist oben und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-505" title="WEIN" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/08/3584610673_0f565b076c_o.jpg" alt="WEIN" width="600" height="903" /></p>
<p><span style="color:#000000;">Deine erste Gitarre, Lachen und Trinken und Küssen unter dem dunklen Mond.<br />
Wo ich bin ist oben und die Gewissheit, dass ich nicht verlier,<br />
etwas verband uns, was keiner wusste, außer Dir und mir.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Jetzt führst Du mich und ich hoffe, Du gehst den richtigen Weg,<br />
Ich vertraue Dir, wenn ich mein Schicksal in Deine Hände leg.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">… Das war mal.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Der Grad zwischen Liebe und Hass ist schmal.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich liebe ihn, und momentan hasse ich ihn umso mehr.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Weil er mir jeden Tag aufs Neue Wehtut.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Alle Abmachungen in den Matsch aus Vertrauen, Hoffen, Kummer und starker Liebe stampft.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Jeden Tag aufs Neue in mich hinein tritt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein junges Leben ging, als er mit seinen Schuhen in sie trat.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tja… ich bin dabei wahnsinnig viel zu verlieren. Ich hab ihn verloren. Mit dem Moment, als ich zugestimmt habe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und jetzt bin ich dabei mich zu verlieren.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und die Achtung vor ihm.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Vielleicht komme ich bald ins Krankenhaus und ich kann ihm das noch nicht mal sagen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Rückenschmerzen, Leere und brennende Haut von den Tränen. Jeden Morgen Kopfschmerzen, weil ich nachts nicht aufhören kann zu weinen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Meine Wochenbilanz: 4,5 Flaschen Wodka plus all das, was ich im Matrix und in Bars weg gesoffen habe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich verliere mich selbst.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und darauf stoße ich jetzt an!</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schmerzende Füße]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/01/schmerzende-fuse/</link>
<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 04:15:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/08/01/schmerzende-fuse/</guid>
<description><![CDATA[5: 40 Uhr. Die Füße schmerzen. Mein Kopf scheint seltsam leer zu sein. Habe einen Ohrwurm. HEY- DAS ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-492" title="discopic main" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/08/discopic-main.jpg" alt="discopic main" width="421" height="251" /></p>
<p><span style="color:#000000;">5: 40 Uhr. Die Füße schmerzen. Mein Kopf scheint seltsam leer zu sein. Habe einen Ohrwurm. HEY- DAS GEHT AB- WIR FEIERN HEUT DIE GANZE NACHT!&#8230; Die Hymne dieses Tages, obwohl ich den Sänger auf Grund seines Namens boykottiere. Frauenarzt. Ich wette Gynäkologie ist ein von ihm nicht beherrschtes Hobby. Manche haben es nicht drauf.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tschernobylfüsse. So fühlen sie sich an. Schmerz. Aber schmerzende Füße sind für mich momentan ein sehr gutes Zeichen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es begann gestern am Abend. 19 Uhr. Ich beschließe zu duschen und mich fertig zu machen. Richtig stylen. So wie lange schon nicht mehr. Lackiere zu Saschas Belustigung sogar meine Fingernägel. Nur um mich doch für eine andere Farbe zu entscheiden. Nur um diese dann doch wieder abzumachen und ohne Nagellack tanzen zu gehen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich bin fertig. 21 Uhr. Sage Sascha Tschüß, mache meinen PC aus und begebe mich nach unten. Nicht zu fassen. Meine Schwester ist immer noch nicht fertig. Dabei sitzt sie doch schon seit 16 Uhr vorm Spiegel. Perfektion. Die beste Art und Weise. Sportfreunde Stiller. Weiß auch nicht, warum ich in diesem Moment an das Lied denken musste. Vielleicht, weil ich sie liebe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Vorglühen. Zwei Wodka E. Keine Schulmädchen Mische. Bin ja auch Studentin. Schenkelklopfer.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Endlich fahren wir los. Im Auto schon betrunken gewesen. Ahnung gehabt, dass ich brechen werde. Schon im Auto Angst davor gehabt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wir kommen an. Warten noch auf einen Bruder. Gehen rein. Rauchen. Sitze da und lerne Tanzkumpanen meiner Schwester und meiner Mitbewohnerin kennen. Lustige Leute. Stelle fest, dass sie die selben Leute wie ich kennen. Wie denn auch nicht. In Göttingen kennt jeder jeden. Meine Weltmetropole. Unübertroffen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dann sehe ich ihn, meine erste Liebe. Mein Schatzi. Wir umarmen uns, er fragt wie es mir geht. Und zum ersten Mal kommen die Tränen. Er lächelt mich an. Ist auch überfordert, so wie jeder Junge, mit dem ich darüber geredet habe. Udo Müsli bleibt jedoch unübertroffen. Von weitem höre ich Michelles Stimme: „NEIN USCHI NICHT!“. Wieder eine, die nicht will, dass ich weine. Also lasse ich es. Lasse mich ablenken. Trinke einen Wodka E, es geht mir besser. MacGyver gibt mir eine Kippe. MacGyver muntert mich auf. Er konnte das schon immer. Schnell sind die Tränen getrocknet.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es läuft gute Musik. Ich spüre den Beat in meiner Lunge. Zusammen mit viel zu viel Zigarettenrauch. Tanzfläche. Es tut gut, alles rauszutanzen. Alles innerlich raus zu schreien. Getanzt wie noch nie in meinem Leben. Fühle mich frei, ungezwungen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Auf einmal eine Hand an meiner Hüfte. Ich drehe mich nicht um. Zumindest ein paar Takte nicht. Dann halte ich es nicht aus. Mein Kopf dreht sich wie in Zeitlupe. Ich kenne den Kerl nicht. Aber maßlose Enttäuschung muss mir in meinem Gesicht gestanden haben. Es war nicht mein Kampfschiff.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Er hier. Nein, das wäre eh unmöglich. Ich hätte es mir aber gewünscht. Und schon treten wieder Tränen in meine Augen. Zu viele um sie wegzuzwinkern. Ich gehe an die Bar. Die nächsten zwei Wodka E. Wie viele waren es schon? Hab aufgehört zu zählen. MacGyver steht vor mir, schnipst mit dem Finger. Ich nehme ihn nicht wahr. Wie in Trance trinke ich die beiden Wodka aus. Hat doch alles eh keinen Sinn. Es tut eben weh. Rieche mein eigenes, weiß Gott, nicht billiges Parfum. Mir wird schlecht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wenigstens versuchen Spaß zu haben. Ab auf die Tanzfläche. Der Bass lässt mein Herz rasen. Eigentlich will ich nicht tanzen. Eigentlich will ich in den Arm genommen werden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Vernunft sagt, ich soll ihn vergessen. Ich schließe die Augen, doch ich stehe steif da. Werde nur angerempelt, sie treten auf meine Füße. Der Bass. Mein Herz. Boom Boom Boom.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Mein linker Fuß tippt im Takt auf den Boden. Mein Bein bewegt sich. Meine Hüften. Alles bewegt sich. Mein Kopf ist bei ihm. Egal. Ausstellen. Denn heute ist ein Partytag. Ein richtig derber Partytag. Ich tanze meine Gedanken weg.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Beginne zu lächeln. Es tut gut. Freiheit. Bass in meiner Lunge. Bass in meinen Adern. Spaß.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich gehe wieder zur Bar. Raucherbereich. Eine Kippe, noch eine Kippe. MacGyver kommt, baut mich auf. Sagt Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ich liebe ihn. Platonisch. Bester Freund. Mir geht es gut. So gut, dass ich das raustanzen möchte.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tanzfläche. Bass. Bass. Bass.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Spaß.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tanze bis mir meine Füße wehtun. Hole mir wieder einen Wodka E. Ich weiß nicht warum ich nur noch das trinke. Weiß nicht, warum ich überhaupt trinke. Es scheint nicht anders zu gehen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wünsche mir, dass er da ist. Ist er nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dann sehe ich Michelle. Traurig. Ich setz mich zu ihr. Versuch sie aufzubauen. So gut es geht. Denke: Scheiß Männer. Komplizierte Frauen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein Kerl fängt an an meiner Hüfte rumzugrapschen. Bitte nicht. Ich bin betrunken. Nicht fähig wegzugehen. Eigentlich ist es mir auch egal, was mit mir geschieht. Rauch in meiner Lunge, Alkohol in meinem Magen. Er steigt zu Kopf.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">MacGyver geht an mir vorbei. Ich ziehe ihn ran. „Der Kerl hinter mir begrapscht mich!“. „Uschi, sag ihm dass du das nicht willst!“. Ich weiß nicht warum, aber plötzlich liegt mein Kopf an seiner Brust. Ungewohnt. Er hat mich im Arm. Der Widerling hinter mir nimmt sofort seine Hände weg. Ich genieße den Moment. Wünsche mir wieder, dass ER es ist. Wieder kommen Tränen, doch ich lasse ihnen keine Gelegenheit.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Bass.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tanzen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die ganze Nacht nur noch tanzen. Betäuben mit Wodka. Den E spar ich mir.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gebe mich der Illusion hin, dass es nicht mehr wehtut. Tut es auch nicht. Nicht, solange ich tanze. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen. Tanzen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ertappe mich dabei, wie ich mir wünsche glücklich zu sein.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wenn ich tanze, bin ich es. Oder bilde ich mir das nur ein? Nein, es tut gut.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">5 Uhr. Wir gehen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sitzen im Auto. Mir ist übel. Denke drüber nach, ob ich den Vorschlag machen sollte, dass die anderen Wetten könnten. Wetten, ob ich noch breche. Ich verwerfe die Idee. Nehme mir vor, nicht zu brechen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zuhause. Sehe in den Spiegel. Frisur sitzt, Deo nicht versagt. Schminke noch so, wie vor dem Tanzen. HEY- DAS GEHT AB- WIR FEIERN HEUT DIE GANZE NACHT!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich stelle fest, dass ich gut aussehe. Die Feststellung tut mir gut. Ich setze mich auf mein Bett und fahre den Laptop hoch. Rauche eine. Überlege ob ich einen Eintrag schreiben soll.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Jahh. Jahhhh. Wieso nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">6:11 Uhr. Ich veröffentliche den Eintrag.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gefühl dabei? Undefinierbar.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Fazit des Abends? Sehr durchwachsen. <span style="color:#000000;">Aber gut. Sehr gut. Ich konnte sogar lachen. </span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="color:#000000;">Habe den Eintrag noch einmal gelesen. Er hört sich so an, wie er sein muss. Und wieder ärgere ich mich, dass dieser Blog zu emotionalem Geplärre verkommt. Dabei war er doch ernstzunehmen. Egal, das kommt auch wieder. Die Politik.<br />
</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Willkommen in der Welt der T-Shirts bedruckt mit Affirmationen, Om &amp; Co.]]></title>
<link>http://starkeworte.wordpress.com/2009/07/31/hier-ist-leider-baustelle/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 15:54:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Suraya</dc:creator>
<guid>http://starkeworte.wordpress.com/2009/07/31/hier-ist-leider-baustelle/</guid>
<description><![CDATA[Schön, dass du zu uns gefunden hast! Dies ist der Blog zum Starke Worte online Shirt Shop. Er soll d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Schön, dass du zu uns gefunden hast!</p>
<p style="text-align:justify;">Dies ist der Blog zum <strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net" target="_blank">Starke Worte online Shirt Shop</a></strong>. Er soll dir ein paar Hintergrundinfos zu unseren powervollen T-Shirts geben.</p>
<p style="text-align:justify;">Warum ist es sinnvoll T-Shirts mit Affirmationen, stärkenden Worten oder heiligen Symbolen zu tragen?</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://starkeworte.wordpress.com/affirmationen/" target="_blank"><strong>Affirmationen</strong></a> sind kurze, positive Sätze, die uns helfen veraltete Glaubensmuster loszulassen. Sie unterstützen uns Blockaden aufzulösen und unser Wesen zu ent-wickeln.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/category/STARKE-WORTE-97111/" target="_blank">Stärkende Worte</a></strong> sind positive Worte wie z.b. Liebe, Frieden und Dankbarkeit, sie wirken unterstützend und harmonisierend auf unsere feinstofflichen Körper.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/category/HEILIGE-SYMBOLE-97112/" target="_blank">Heilige Symbole</a></strong>, wie das Om Zeichen, die liegende Acht (das Unendlichkeitszeichen) oder die Blume des Lebens wirken energetisierend und aktivieren unsere Selbstheilungskräfte.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Shop gelangst Du über die Auswahl der Kategorie zu den entsprechenden Shirts. Das erleichtert Dir die Suche! In der Kategorie <strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/category/SELBST-TEXTEN-97147/" target="_blank">&#8220;selbst texten&#8221;</a></strong> kannst Du übrigens auch Deinen persönlichen Text aufdrucken lassen! Uuuund es gibt eine große Auswahl an Shirts aus <strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/category/ORGANIC-97137/" target="_blank">Biobaumwolle</a></strong> (Kategorie &#8220;organic&#8221;) ;-0</p>
<p>Zu guter Letzt haben wir natürlich auch hippe Shirts für alle <strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/category/ENGEL-96638/" target="_blank">Engel</a></strong> und <strong><a href="http://starke-worte.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/category/NATURWESEN-96639/" target="_blank">Naturwesen</a></strong> Fans!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verliebt, verloren...]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/29/verliebt-verloren/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 19:10:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/29/verliebt-verloren/</guid>
<description><![CDATA[Koile, n Freund von mir, stand EWIGKEITEN auf eine andere Freundin von mir. Er kann sie nicht kriege]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">Koile, n Freund von mir, stand EWIGKEITEN auf eine andere Freundin von mir. Er kann sie nicht kriegen, also sucht er sich ne andere. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Is ja normales Verhalten sowas&#8230; nur vor einer Stunde ist er dann vorgefahren. Mit ihr. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Er redet übers Fenster mit uns, bis wir uns bereit erklären, raus zu kommen. Warum? SIE will nicht aussteigen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und da sitzt sie. Gestauchte Parabel ist untertrieben. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Am Telefonieren mit ihrem Handy. Gut, kann man ja ma machen. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sie ist fertig, ich gehe hin, geb ihr die Hand und stell mich vor. &#8220;Ich bin Uschi!&#8221;. Lascher Händedruck. Schon in die Tonne getreten. GUUUUT, sie hat noch eine Chance verdient.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sie: &#8220;Schnuckel, ich ruf ma Fisch- äh Agnes an!&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich: &#8220;Wieso nennt ihr sie Fisch?&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Koile: &#8220;Die wäscht sich nicht.&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich: &#8220;Ahhhhh ja!&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Inzwischen sind der Freund von meiner Schwester UND meine Schwester auch runtergekommen. Man will ja ma sehn, was Koiles Mädel für eine ist.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Den Schock auf in den Augen meiner Schwester war groß. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Michelle mit Freund auch unten. Michelles Freund is KFZ Mechatroniker. Als Ische von Koile (ich kann sie nicht anders nennen) mal fertig war mit telefonieren und das mitbekommen hat, hieß es gleich: &#8220;Hier du da, ich hab hier n Problem mit meinem Auto.&#8221; Michelles Freund am nachgucken. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und sie zückt wieder ihr Handy. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ist ja in Ordnung, Wenn man telefoniert. WIRKLICH! Da hab ich nix gegen. Aber man sollte sich doch nicht in einer Lautstärke unterhalten, dass die ganze Straße das mitbekommt! </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Meine Schwester hat schon Hakenkreuze in den Augen, als wir das Gespräch mit Koile weiterführen. Thema: TANZEN AM FREITAG. Das ist wirklich ein Thema bei dem JEDER mitreden kann. Aber Sie telefoniert! </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber ich hab ja nichts gegen VIELTELEFONIERER. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aufgelegt. &#8220;SCHAAAAAHAAAAAAATZ! Willst du am Freitag nicht für mich die Alten waschen?!?&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Oh Gott. Die ist auch noch Altenpflegerin. Die Armen!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und wieder am Telefon.WIll die uns bewesein, wie toll sie ist, wie viele Freunde sie hat?<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich dachte sie wäre hier, um uns kennen zu lernen? Mein Spruch: &#8220;Niveau ist keine Handcreme!&#8221; wurde von allen belächelt. Koile hat ihn nicht mitbekommen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dann gehts los&#8230; Laute Musik. Das war der Moment für meinen Abgang. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und jetzt sitze ich hier und denke, das Koile etwas viel viel vieeeeeeeeeeeeeeeel besseres verdient hat.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber Knorkator- ich bin ein alter Mann. Nicht einmischen.Auf gar keinen Fall einmischen. Aber kann ich einen Kumpel ins Verderben rennen lassen?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Verliebt, verloren. Schreckliches Mädchen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So schlimm, dass ohne Titel...]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/25/so-schlimm-dass-ohne-titel/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 02:49:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/25/so-schlimm-dass-ohne-titel/</guid>
<description><![CDATA[Heute- nein eigentlich schon gestern Mittag, es war gegen 16 Uhr, kam in mir absolute Wut hoch. Waru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">Heute- nein eigentlich schon gestern Mittag, es war gegen 16 Uhr, kam in mir absolute Wut hoch. Warum? Warum das alles? Warum eine Pause, wenn er mich immer anschreibt? Ja- vielleicht will er reden. Ist auch wichtig, gerade in einer Beziehung, wie wir sie führen/führten. Für unsere Lage.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Lack-und-Leder-Gabi hat mich gut aufgebaut. Zuspruch. Ohne Ende.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Mut gefasst, aufgeräumt, geduscht. Mich (nach einem Jahr endlich mal wieder) richtig hübsch gemacht und ab zum Bahnhof  Sascha und Steifi einsammeln.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">War alles noch in Ordnung.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Nach Hause. Schnell mit Shari verabredet und dann gequatscht, bis alles raus war. Gegessen und los in die Stadt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Freude. Wilhelmsplatz. Alle sind da. Alle von früher, jeder Idiot, jeder Klassenkamerad und Saufkumpan von früher- nur meine erste Liebe hat gefehlt *grins*. Und Proschi, der hat auch gefehlt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es drohte ein richtig schöner Abend zu werden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><br />
Doch- und wie sollte es anders sein, wenn bestimmte Personenkonstellationen auf dem Willi in Göttingen sind, passieren- kam dann doch der Schmerz.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zuerst war es nur Wut auf meiner Seite. Trauer über das Ping Pong Spiel, was momentan mit mir gespielt wird, oder besser gesagt: es kommt mir so vor, als würde es mit mir gespielt werden…</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Fragen über Fragen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">„Er schreibt dich an, weil er wen zum Reden braucht!“, „Er schreibt dich an, weil er dich vermisst!“, „Er schreibt dich an, weil er dich freundschaftlich mag!“.<br />
Und weiterhin Verwirrung und absolute Wut. Wenn er mich noch liebt, warum sagt er es nicht?</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dann plötzlich- mein kleiner Schatz- Wiebich steht vor mir, weint. Hört nicht mehr auf. OH GOTT WAS IST DA LOS? Meine ganzen Sorgen und Fragen verbannt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Horrorgeschichte aus ihrer ersten festen und langen, heftigen Beziehung. Ihr Ex ist auch da. Ich geh zu ihm hin, sag ihm, auf ihren Wunsch hin, dass er sie in Ruhe lassen soll, begründe es. Er kommt mit zu ihr, „stellt sie zur Rede“. Sie geigt ihm die Meinung, es scheint in Ordnung zu sein. „Nur“ Tränen auf ihrer Seite…</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dann eskaliert alles. „Seine“ Neue kommt an und gibt ihr die Schuld an allem. *Wusch* Das hat gesessen. Wenn Wiebich es nicht getan hätte, hätte ich es getan.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wurde alles nur noch schlimmer. Meine Sorgen immer noch vergessen. Zittern, Tränen, Wut bei meiner besten Freundin. Für sie würde ich zur Mörderin werden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wurde ich auch- verbal.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich hab nie so geschrieen in meinem Leben, wie in diesem Moment. Absoluter Horror. Absolute Wut. Wut- wenn ich bisher dachte ich weiß was das ist, hab ich mich getäuscht- so wütend wie heute Nacht war ich noch nie.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Meine herzallerliebste Steff musste ankommen und mich wegziehen. Steff. Steff, mit der ich in der Realschule immer gesoffen hab.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Peinlich. Der ganze Platz hat geguckt- alles was sich mir in den Weg gestellt hat, wurde ignoriert. Niedergeschrien, bei Seite geschubst.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Nur das Wohl von Wiebich im Kopf gehabt. Das ist wohl Freundschaft- denk ich.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Alles wie früher. Warum heute? Warum, wenn ich Probleme habe? Warum kommen dann die anderen? Weil ich so bin. Meine Antwort. Weil ich so bin.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aufopferung für die Anderen. Selbst bei primitivsten Rudelverhalten. Immer da. Für jeden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Solange schon nicht mehr. So lange nicht mehr da gewesen. In meinem ehemaligen Revier- da wo ich immer gern war.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Doch warum konnte es heute nicht richtig laufen? Warum wurde es heute so eine Katastrophe, dass alle, die meine Wut nicht kannten, die mein Warum nicht verstanden, darüber lachten, dass ich für meine beste Freundin, den ganzen Platz niedergeschlagen hätte.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wie früher.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Nur heute aggressiver.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und ich will diese Ruhe, die ich das letzte Jahr über gewonnen hatte. Mit ihm.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dann, die Gemüter beruhigen sich. Alles kommt runter. Nach zwei gefühlten Stunden Stress.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Plötzlich ein wohlbekanntes Gesicht. Vicky.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">„Wo ist dein Freund?“, „Zuhause“, „Die beim Bund sagen, es wäre aus mit euch.“ Erster Stich. „Nein, es ist nicht aus.“, „Aber er hat sich doch von einem Mädchen abholen lassen.“ Zweiter Stich. „Ne, bei uns ist alles okay.“ Fassade waren. Verabschiedung.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und sofort war alles hinüber, die ganze Arbeit der Woche. Sofort breche ich zusammen, Übelkeit, Trauer, Tränen. Fragen über Fragen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Verstehen. Beziehungsstatus geändert in „Verliebt“- ach deshalb! Er ist in das Mädchen verliebt, dass ihn abgeholt hat! Oder so. Nur wer ist es? Es ist besser, wenn ich es nicht weiß.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sofort kam Sascha. Will mich ablenken: „Hey mach dir keinen Kopf, warte ab!“.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Super Idee. Frauen können so etwas nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und auf einmal ist nur noch das negative unserer Beziehung in meinem Kopf. Nichts positives mehr. Fragen, ob wir wirklich zusammenpassen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein mir wohlbekannter Junge steht vor mir. „Ich bring dich sicher nach Hause, du bist doch Knülle! Und dann fahr ich gleich nach Hause!“. Ich weiß, dass er das dann nicht tun würde. Er würde mit hochkommen wollen, würde mit in mein Zimmer wollen. Mit in mein Bett. Mit mir. „Nein, ich möchte nicht.“ &#8211; „Och komm, du bist doch Knülle, du musst nach Hause!“.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ja Vielleicht- denke ich, aber nicht mit dir. Abgewimmelt. Und froh darüber.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Durchwachsenes nach Hause kommen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zuhause.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich lasse das vergangene Jahr Revue passieren. Opa. Onkels, Cousins. Wie schön es war, als er noch da war. Mit Opas Tod sind alle gegangen. Und ER gab mir Kraft das durchzustehen. Ich will ihm diese Kraft auch geben. Aber er lässt mich nicht. Wie lange kann ich noch?</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich hole mein „Rosalie und Trüffel Buch“ hervor. Spendet es noch Trost? Ja, vielleicht, wenn ich wieder nüchtern bin. Oder doch jetzt? Keine Ahnung. Es liegt jetzt vor mir, neben meinem Bett, ich hab keine Motivation es hoch zu nehmen und die Hoffnung, die dieses Buch vermittelt, aufzusaugen und zu lächeln. Kraft zu schöpfen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Der Punkt ist gekommen, an dem ich mir wünsche, dass ER mich anruft und sagt, dass er mich liebt. Dass er mir sagt, dass wir das schaffen, dass die Pause und die Zeit der Unsicherheit vorbei sind.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein einziges Zeichen der Zuneigung. Ein Zeichen dafür, dass ich die einzige bin und bleibe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich werde das wohl nicht bekommen. Ich weiß. Aber ich weiß auch, dass ich irgendwo noch will. Das ich das alles nicht beenden werde, sondern dass ich das durchziehen werde. Ein kleines Glimmen von Hoffnung.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und unendlicher Schmerz in meiner Brust, Übelkeit in meinem Magen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und Ahnungslosigkeit. Diese verfluchte Ahnungslosigkeit.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tacitus der jüngere...]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/23/tacitus-der-jungere/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:47:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/23/tacitus-der-jungere/</guid>
<description><![CDATA[Deine Hoffnung mag weg sein- meine ist noch da. Deine Kräfte sind weg- meine nicht völlig aufgebrauc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;"><br />
Deine Hoffnung mag weg sein- meine ist noch da.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Deine Kräfte sind weg- meine nicht völlig aufgebraucht- ich geb dir meine!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du siehst die Richtung nicht mehr- ich auch nicht, lass sie uns gemeinsam suchen!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du sagst, du bekommst keine Rückmeldung mehr- ich für meinen Teil geb sie dir in drei Worten. Du musst nur fragen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du kannst Erfolge nicht mehr aufwiegen- mir fällt es auch schwer, lass uns nicht das positive Vergessen, was wir hatten.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du denkst, du stehst allein da- ich dachte das auch, und ich weiß ich bin nicht allein. Und doch fühl ich mich so. Weil ich ohne dich bin.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du fragst, ob man aufhören soll zu kämpfen, wenn es regnet- Ich fahre durch Niedersachsen und überall dort wo ich hinkomme ist der Regen. Ich will nicht aufgeben. Nicht deswegen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du fragst, ob man aufhören soll zu kämpfen, wenn die Sonne den Nebel nicht lichten kann- Der Nebel macht es spannend. Lass uns gemeinsam da durch gehen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du fragst, ob man aufhören soll zu kämpfen, wenn man das Ziel aus den Augen verliert- ich geb dir ein Ziel, wenn deins meins ist: Glücklich sein, Zusammen sein. Es anders machen, als bisher.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Du fragst, ob man aufhören soll zu kämpfen, wenn der Aufwand an Energie und Zeit, den Erfolg schmälert- auf gar keinen Fall! Das  wäre ja zu leicht, das wäre dann kein Leben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Vieles wurde auf langen Wegen gewonne und vieles in kurzer Zeit verloren!- auch das hast du gesagt- verloren ist noch nichts. Auferstanden aus Ruinen. Du hast gesagt, dass das vielleicht unsere Hymne wird. Gib jetzt nur nicht auf.</span></p>
<p><span style="color:#800000;">Dein Kommentar hat dich verraten.<br />
Ich hab alles gelesen. Ich bin froh darüber das wir das selbe fühlen. Selbst den Studentenartikel fand ich gut- du weißt, dass ich nicht in dieses Klischee passe (ich hoffe es zumindest).</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Teflonpfanne...]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/23/die-teflonpfanne/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:25:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/23/die-teflonpfanne/</guid>
<description><![CDATA[Mittwochnacht. Vollkommene Ruhe im ganzen Haus. Selbst unser Nachbar von unten ist ruhig. Ich gehe i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-431" title="BIL_K__chenirrtuemer_2" src="http://uschiplenske.wordpress.com/files/2009/07/bil_k__chenirrtuemer_2.jpg" alt="BIL_K__chenirrtuemer_2" width="250" height="176" /></p>
<p><span style="color:#000000;">Mittwochnacht. Vollkommene Ruhe im ganzen Haus. Selbst unser Nachbar von unten ist ruhig. Ich gehe in unsere WG-Küche und will einen Topf wegstellen, da sehe ich es.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Udo oder Wayne haben Töpfe in meine teure Teflonpfanne gestellt.  Zerkratzgefahr.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Was ich normalerweise mit Geduld hinnehme hat mich gestern Nacht vollkommen aus der Reserve gelockt.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Durchs Haus hallte ein Schrei der es in sich hatte. Darauf folgten wütende Klopfereien meines Nachbarn gegen meine Zimmerwand.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wut.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Unstillbare Wut.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Trauer. Verständnis. Alles auf einmal. Schockierte Blicke meiner Schwester.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Mein altes Leben holt mich wieder ein.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Punk. Oi!. Aggressionen. Trauer, die raus muss. Wieder mit einer Intensivität, die mich erschaudern lässt, die mich fragen lässt, wann ich mir meine Haare wieder färbe und meine Klamotten wieder raushole.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wodka. Bier. Betäuben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und das funktioniert.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">RTL, BILD, Boulevard… Und auch das funktioniert.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und eine simple Teflonpfanne bringt mich aus der Fassung.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es ist nicht so, als das ich nicht wüsste, warum. Ich weiß, dass das Leben weitergeht. Ich weiß was ich zu tun habe. Und doch will ich es nicht wahrhaben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Vollkommen normale Haltung.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Narzistische Kränkung. Jedes Mal wieder.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Teflonpfannen können viel aussagen. Wirklich! So viel, dass ich Angst vor mir selber habe.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber ich hab tolle Mitbewohner, tolle Freunde und eine tolle Familie. Und momentan sogar noch einen tollen Freund. Mal sehen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BILD DIR DEINE MEINUNG!]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/21/bild-dir-deine-meinung/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 12:51:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/21/bild-dir-deine-meinung/</guid>
<description><![CDATA[Es ist 12 Uhr. Ich versuche mich abzulenken. Schalte das Fernsehen ein. RTL. Assi TV. Punkt 12. Mich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">Es ist 12 Uhr. Ich versuche mich abzulenken. Schalte das Fernsehen ein. RTL. Assi TV. Punkt 12.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Michael Jacksons Vater tritt vor die Öffentlichkeit und erzählt allen, er hätte Jacko nicht geschlagen. Ein Bericht über Sonnencreme und wie schlecht man sich eincremt… Dann einer über Oliver Pochers Bestes Stück und dessen Größe. Darauf folgte ein Bericht über Cellulite und wie man sie mit Lichtverhältnissen wegzaubern oder schlimmer machen kann.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Themen haben mich gut abgelenkt. So etwas funktioniert. Doch ich frag mich auch, wie so was ablenken kann. Bis auf der Bericht über die Sonnencreme war das alles Nonsens. Und selbst das wusste ich schon.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Trotzdem ein Hoch auf die Boulevardmedien! Ohne sie ist man seinen eigenen Problemen vollkommen ausgeliefert.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und doch frage ich mich, wie man über Cellulite berichten kann, wenn die Schweinegrippe auf dem Vormarsch ist *lach*.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Kaum zu glauben, dass ich mich vor kurzem noch wegen den Studiengebühren geplagt habe, dass ich mich gefragt hab, ob ich zu dick wäre und ob ich Fachmaster oder Master of Education studieren soll.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Plötzlich fehlt etwas mir sehr wichtiges in meinem Leben und ich sitze nur noch lethargisch in meinem Bett. Meine Schwester fährt 100 Km um bei mir aufzuräumen. Meine Mitbewohner kaufen mir Kaffeetassen um mich rauszuholen und mein Herzallerliebster Kommilitone Patti macht sich jetzt dank mir Gedanken ob die Mädchen, die er im Bett hatte, ihm alle einen Orgasmus vorgetäuscht haben.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich bin die Obernuss. Und er war mein Nussknacker. Er kam an mich ran wie kein anderer. Und er tut es weiterhin.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich weiß leider Gottes nicht, wie das alles ausgeht. Aber ich glaube, es wird positiv sein.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wenn mich jemand fragt, was ich an ihm liebe, kann ich sagen, dass ich ihn Liebe für das was er ist, was er geworden ist. Wie er lacht, wie makaber und sarkastisch er sein kann, ich liebe seine Ironie und das er alles für mich tut- bzw. tat. Wahrscheinlich will er die Pause auch für mich. Natürlich will er sie für mich. „Wenn ich dich nicht lieben würde, wär schon längst Schluss!“, vielleicht gehören wir ja zu denen, bei denen die Pause die Beziehung rettet. Ich würd mir wünschen, dass er mir sagt, dass er mich noch liebt- wenn ers tut. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich werde auf ihn warten.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eine Sache weiß ich, er tut mir gut.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und jetzt widme ich mich wieder den Boulevardmedien.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein Mathelehrer würde jetzt sagen: „Wer bei McDonalds isst und Bild liest, hat kein Abitur verdient!“ &#8211; Ob er es mir jetzt aberkennt?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und trotzdem meine Frage&#8230; Wie kommt die Bild auf die Idee, mit dem Spruch &#8220;BILD DIR DEINE MEINUNG!&#8221; zu werben&#8230; Aber selbst Alice Schwarzer hat ja für die Bild geworben. </span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"> </span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Als ich heute Morgen in die Küche bin um mir nen Kaffee zu holen, da hing ein Zettel über der Spüle &#8220;Wanted- Lamykugelschreiber mit charakteristischer Polsterung aus Tesafilm am Griff- Finderlohn eine Flasche Oettinger.&#8221;  Da hat Udo seinen Kugelschreiber gesucht. Wayne hat ihn dann gefunden. Hat Udo dann ein Brief mit Zeitungsbuchstaben geschrieben/geklebt&#8230; &#8220;Geiselnahme. Lamykugelschreiber mit charakteristischer Polsterung. Keine Polizei. Lösegeldforderung: Eine Kiste Berliner Pilsner!“.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenige Worte. ]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/20/wenige-worte/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 10:22:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/07/20/wenige-worte/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ein Teller zerfällt, gibts nen lautes Geräusch. Wenn ein Baum von einem Blitz getroffen wird, m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ein Teller zerfällt, gibts nen lautes Geräusch.</p>
<p>Wenn ein Baum von einem Blitz getroffen wird, macht es *krack*.</p>
<p>Wenn ein Herz bricht, ist es stumm, warum?</p>
<p>Es müsste doch so laut sein, dass die ganze Welt es hört, oder nicht?</p>
<p>Ich will hier weg, will nich mehr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[another year]]></title>
<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/07/13/another-year/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 04:31:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
<guid>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/07/13/another-year/</guid>
<description><![CDATA[Ich halte drei dicke Umschläge in den Händen und wandere durch die Straßen Osnabrücks, das gerade im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Ich halte drei dicke Umschläge in den Händen und wandere durch die Straßen Osnabrücks, das gerade im Begriff ist zu erwachen. Drei dicke Umschläge mit Anträgen auf einen Hochschulwechsel, von denen ich nicht weiß, wie ernst ich sie meine.</p>
<p style="text-align:left;">Eine Frau, die sich in Kürze als unsympathisch herausstellen soll, hält neben mir an. &#8220;Hermannsstraße?&#8221; fragt sie, schaut mich kaum an. &#8220;Pfff&#8230;&#8221;, mache ich, &#8220;weiß ich nicht &#8212; keine Ahnung&#8221;. Sie dreht am Knöpfchen, das ihre Klimaanlage runterzuregeln scheint, schaut mich immernoch nicht richtig an.<br />
Ich warte auf weitere Konversationsbröckchen ihrerseits. Der elektrische Fensterheber verrichtet zwischen uns seine Arbeit &#8212; auch eine Art Konversationsbröckchen.</p>
<p style="text-align:left;">Ich erreiche den Briefkasten, habe eine letzte Assoziation an Amanda Palmers &#8220;Another Year&#8221; und schmeiße die Briefe ein, die kurz darauf ein dumpfes Geräusch erzeugen.<br />
Ich trete den Rückweg an und scheine völlig in irgendetwas diffus-realitätsfernes zu versinken. Das fällt mir auf als ein vorbeifahrender Mann auf Fahrrad mir blöd hinterherschaut &#8212; ich habe gedankenverloren ein Lied, das ich hörte, mitgesungen und ließ Gedanken kreisen.<br />
Die Realitätsferne entfernt sich (unerfreulicherweise).</p>
<p style="text-align:left;">Ich bin zu Hause und könnte mir überlegen, wie ernst ich meine drei dicken Anträge meine.<br />
Das Schicksal (oder sonst irgendwer) schwingt lässig einen Würfelbecher in seiner linken Hand und ich warte und schaue, was für mich dabei rausspringt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Folgen der ersten Liebe]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/06/10/folgen-der-ersten-liebe/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 20:18:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/06/10/folgen-der-ersten-liebe/</guid>
<description><![CDATA[In der 7 Klasse war ich uuuuunsterblich verliebt- sooo lange her. Damals hat sich der Junge den Fing]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">In der 7 Klasse war ich uuuuunsterblich verliebt- sooo lange her.<br />
Damals hat sich der Junge den Finger auf der Klassenfahrt beim Zaun bauen nahezu ganz abgehackt. Als er damals an mir vorbei ging, er kam gerade aus dem Krankenhaus, konnte ich nur sagen: &#8220;Geil, dann müssen wir ja nicht wandern!&#8221;.<br />
Die Wirkung dieses Satzes kann man sich ja denken, und wir mussten trotzdem wandern- ER auch!<br />
Dazu kamen noch zwei Freundinnen, die es gut meinten (so wie <a href="http://www.lwl.org/pressemitteilungen/daten/bilder/21250.jpg" target="_blank">Hein Blöd</a>), und besagten Jungen an der Bushaltestelle im Beisein ein<span style="color:#000000;">iger Klassenkammeraden fragten, wie er mich denn fände.</span></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Damals war mir das alles unbeschreiblich unangenehm. Man ist jung, ist das erste Mal verliebt, vorher war das &#8220;andere Geschlecht&#8221; noch &#8220;ekelhaft&#8221;, man will das niemandem erzählen und so weiter und so weiter.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Tja, wie das Leben so ist, wurde aus dieser Verliebtheit nicht mehr.<br />
Der Junge verschwand wieder aus meinem Bewusstsein, obwohl diese erste Verliebtheit sehr lange andauerte.  Er saß irgendwo in meiner Klasse und ich saß wo anders. Ich könnte noch nicht einmal sagen, ob er mal vor mir saß. Er war einfach weg.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und dann kam die Abschlussfahrt- auf ihr rückte er irgendwie wieder in mein Blickfeld, man unterhielt sich, in der Berliner S-Bahn saß er neben mir und schien mir Halt zu geben indem er meine damalige Trauer über den Tod meines Vaters aufzusaugte. Ich redete nie genau darüber, was los ist. Aber er wusste es. Alle wussten es. Er konnte es trotzdem.  Dabei hat er nichts gesagt. Er saß einfach nur da.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Nach einer Abschlussfahrt kommt immer der Abschluss. Wir bekamen alle unsere Zeugnisse, sie waren mehr oder weniger gut- manche wollten die Schule weiter machen, andere bekamen einen Ausbildungplatz.<br />
Cliquen und Freundschaften zerbrachen oder lebten sich auseinander.<br />
Und erst recht die Beziehungen, die nie eine gewesen zu sein schienen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wie der Zufall so will, (oder doch das Schicksal??) traf man sich irgendwann durch eine ehemalige Klassenkameradin in einer Kneipe unserer Heimatstadt. Man verstand sich gut, man sah sich noch einmal und noch einmal, vielleicht auch drei oder vier mal.<br />
Und dann wieder nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Man schloß die Ausbildung ab, oder machte Abitur, wie in meinem Fall. Ich zog weg und versprach in einem Anfall geistiger Umnachtung meiner Schwester irgendwann einmal mit ihr in eine Disco zu gehen.<br />
Irgendwann forderte sie das natürlich ein, und ich beugte mich widerwillig.<br />
Nahm meine beiden Mädels noch mit und so wurde es eigentlich ganz lustig.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich ging durch die Disco und irgendwann sah ich ihn da. Den Jungen aus der Realschule. Man unterhielt sich kurz, rauchte eine, tauschte schnell die Handynummern aus und natürlich blieb es auch nicht aus, dass ich mich mal wieder wahnsinnig blamierte.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">In den folgenden Tagen chatteten wir ein wenig, irgendwann telefonierten wir. Und dann schon wieder, dann traf man sich auf einen Kaffee und man telefonierte wieder.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es ist jetzt nicht so, dass wir JEDEN Tag telefonieren und uns IMMER sehen, wenn ich zu Hause bin oder so, aber ich weiß, er is da. Ich weiß, dass ich ihn anrufen kann, wenn es mir schlecht geht- ebenso, wie er mich anrufen kann, wenn es ihm schlecht geht. Für ihn telefoniere ich gern die ganze Nacht hindurch und gehe am nächsten morgen nicht zur Uni. Aber eben für ihn. Er is einer der wenigen für den ich das tue.<br />
Ich weiß, dass wir trotz unterschiedlichem Musikgeschmack doch einige gemeinsame Nenner haben.<br />
Ich will ihn nicht mehr missen. Er würde mir verdammt doll fehlen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und ich liebe ihn- aber anders als in der 7 Klasse und irgendwie gehe ich meinen Weg mit ihm zusammen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="color:#800000;"><br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="color:#800000;">Heute hätte ich ihn ganz arg gebraucht. Ich wollte Rollos anbringen, das war so kompliziert, dass es ein Tageswerk wurde. ER hätte es hinbekommen, hatte in der Schule nicht umsonst den Spitznamen &#8220;MacGyver&#8221; (musste nachsehen, wie man das schreibt- lern das wahrscheinlich nie, und wenn dann nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phonologie" target="_blank">PHONOLOGISCH</a>).</span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="color:#800000;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Jek6iP6AuAQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Jek6iP6AuAQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich bin es nicht]]></title>
<link>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/05/22/ich-bin-es-nicht/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 20:41:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>sternenkreuzerin</dc:creator>
<guid>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/05/22/ich-bin-es-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Es tut weh, dauert spricht sie von ihm&#8230;ich weiß nicht, möchte sie mich absichtlich verletzen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es tut weh, dauert spricht sie von ihm&#8230;ich weiß nicht, möchte sie mich absichtlich verletzen, es mir unter die Nase reiben, dass jemand wie ich ihn sowie nicht haben kann?</p>
<p>Und dann will sie ihn ja noch nichtmals&#8230;immer dieses drückende Gefühl im Herzen wenn sie wieder ihre Spiele mit ihm spielt.</p>
<p>Warum entscheidet sich nie jemand für mich? Warum bin ich, wenn überhaupt, immer die zweite Wahl? Wie etwas schlechteres, nicht so viel wert&#8230;nicht&#8230;<em>liebenswert</em>, nicht wert geliebt zu werden&#8230;</p>
<p>Ich weiß nicht, ist es hochmütig und eingebildet danach zu verlangen? Kommt es mir nur so vor oder fliegen allen anderen die Glücksphasen nur so zu?</p>
<p>Es ist mal wieder klar, er will sie, bestimmt nicht mich&#8230;ich bin es nicht.</p>
<blockquote><p>Blick lockt, Mund lacht<br />
Sie ist wie für ihn gemacht<br />
Goldhaar und ein Feen Gesicht<br />
Seine Art von Frau<br />
Ich weiß genau<br />
Ich bin es nicht</p></blockquote>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/XHcxpbKSPQw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/XHcxpbKSPQw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<blockquote><p>Gib auf! Lass los!<br />
Manche Wünsche Schmerzen bloß<br />
Wen interessiert ob mein Herz zerbricht<br />
Das bemerkt er kaum<br />
Sie ist sein Traum<br />
Ich bin es nicht</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was (manche) MÄNNER wollen... ]]></title>
<link>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/05/13/was-manner-wollen/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 01:59:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>uschiplenske</dc:creator>
<guid>http://uschiplenske.wordpress.com/2009/05/13/was-manner-wollen/</guid>
<description><![CDATA[Nach einem Eintrag darüber, was FRAUEN BRAUCHEN muss ich mich jetzt dem männlichen Geschlecht widmen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">Nach einem Eintrag darüber, was <a href="http://uschiplenske.wordpress.com/2009/03/31/what-a-women-really-need/" target="_blank">FRAUEN BRAUCHEN</a> muss ich mich jetzt dem männlichen Geschlecht widmen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil mich gerade ein alter Freund angerufen und mir sein Leid geklagt hat.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">So- also erstmal kann man nicht bestreiten, dass es Kerle wie &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ztcxd59d_CQ" target="_blank">Voll Assi Toni</a>&#8221; gibt, die KEINE Beziehungen, sondern sich die Hörner abstoßen wollen. Aber es gibt auch den Mann, der eine feste Beziehung haben möchte- EINE Frau! Nie wieder eine andere. Nie wieder fremde Frauen ansehen- Lieber eine Familie gründen und diese Familie versorgen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es gibt tatsächlich Männer, die euch Frauen bei sich haben wollen, die es wirklich ernst meinen, wenn sie die berühmten (und von Frauen (und auch Männern) ersehnten) drei Worte ausprechen. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Es gibt Männer, die sich WORTWÖRTLICH den Arsch für dich aufreißen- sei es um dich zu Pflegen wenn du krank im Bett liegst, oder wenn es darum geht dir deine Lieblingsblumen zu besorgen! </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Manche Männer fahren KILOMETER um ihren Frauen einen Wunsch zu erfüllen. Einige dieser Männer vernachlässigen ihre Hobbies für die Frauen- für dich!- manche tuen alles, NUR UM DIR ZU GEFALLEN! Manche Männer sind verletzt, wenn du dich nicht meldest! (Ich meine, manche Männer scheinen es als aufdringlich zu empfinden, wenn die Frau anruft- ANDERE SITZEN ZUHAUSE UND WARTEN DARAUF!) Was auch vergessen wird, ist wie sehr Scheidungsväter darunter leiden, ihre Kinder nicht sehen zu können! Denkt ihr Frauen etwa, dass nur IHR eure Kinder liebt?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Leider ist es so, dass all diese Eigenschaften in unserer Gesellschaft als &#8220;verweichlicht&#8221; gelten. Aber warum denn? Ist das ein Überrest aus den Tagen der Jäger und Sammler? Muss ein Mann Muskeln haben? Durchtrainiert sein? <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/H-a5aXOaQK4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/H-a5aXOaQK4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span>Tauscht man lieber einen Mann mit den oben genannten Eigenschaften gegen ein &#8220;Arschloch&#8221; a la Assi Toni ein? Nein- niemand würde auf eine solche Idee kommen! </span></p>
<p><strong><span style="color:#800000;">Uschi grüßt den Mann, der alle Situationen gewöhnt ist, und den wenig Frauen verdient haben. Und Uschi grüßt die Scheidungsväter dieser Welt. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#800000;">Und Uschi ist verdammt froh einen Mann zu haben, der sie respektiert und ehrt und (am Wichtigsten) LIEBT. Und Uschi tut das selbe. *Ich liebe dich, Schatzi!*</span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[unscheinbare Entscheidungen]]></title>
<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/entscheidunge/</link>
<pubDate>Sun, 10 May 2009 01:54:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
<guid>http://zephyrblog.wordpress.com/2009/05/10/entscheidunge/</guid>
<description><![CDATA[Als ich heute meine Wohnung aufräumte und mich im größeren Kontext vorbereitete zurück nach Ibbenbür]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Als ich heute meine Wohnung aufräumte und mich im größeren Kontext vorbereitete zurück nach Ibbenbüren zu fahren (zu meiner Familie), hat mich Lena per Chat angeschrieben. Sie säße gerade in einem unspannenden Blockseminar und überlege, was sie heute stattdessen klügeres hätte machen können. Ich plauderte ein wenig mit ihr und fragte sie irgendwann &#8212; da es doch so schier unaushaltbar in diesem Wochenendseminar zu sein schien &#8212; ob ich ihr nicht ein Stückchen Kuchen vorbeibringen solle.<br />
&#8220;Ja, wir haben gleich Pause und sind in Gebäude 41, Raum 218.&#8221;</p>
<p style="text-align:left;">Ich habe es nicht ernst gemeint, doch meine Tendenz &#8220;etwas Unerwartetes tun&#8221; meldete sich &#8212; so schwang ich mich spontan auf mein Rädchen, kaufte für sie und für Corinna (die auch im Seminar saß, wie Lena berichtete) ein Stückchen Kuchen beim Bäcker und fuhr zu Gebäude 41.<br />
Auf dem Weg dorthin dachte ich darüber nach, dass ich eigentlich &#8220;was tun&#8221; wollte, diese Tätigkeit keinen großen Sinn hat und trotzdem supercool ist. Ich dachte aber auch &#8212; wie in den letzten Tagen häufiger &#8212; daran, dass jede Entscheidung &#8212; und sei sie noch so subjektiv unbedeutend &#8212; weitreichende und unerwartete Konsequenzen haben kann.</p>
<p style="text-align:left;">In diesem Fall gab es zwar keine besonders weitreichende, aber dennoch eine unerwartete Konsequenz (zumindest so wie bislang ersichtlich). Aber bevor ich dazu komme, sei kurz erwähnt, dass Lena ein sehr liebenswert-blödes Gesicht gemacht hat und herzlich zu Lachen anfing, als ich mit einem Bäckerei-Kuchen-Verpackungs-Ding auf sie wartete.<br />
In dem Gespräch, während dem von Lena und Katha Erdbeerrhabarberkuchen verzehrt worden ist (Corinna konnte nicht, sie musste sich auf ihr Referat .. vorbereiten), fiel folgender Satz:<br />
&#8220;Ach, du fährst also nach Hause? Wegen Muttertag, was?&#8221;<br />
Ich hab den Muttertag vergessen.<br />
Oder ich hätte ihn wohl vergessen, wäre ich nicht nochmal darauf aufmerksam gemacht worden.</p>
<p style="text-align:left;">Richtig: &#8220;nochmal&#8221;. Ich wurde aber auch so immens stark zugemüllt mit &#8220;Bald ist Muttertag&#8221;-Werbeaktionen im Briefkasten, im E-Mail-Postfach, im Supermarkt &#8212; da schotte ich dann wohl ab <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:left;">Jetzt bin ich also zu Hause, habe mir ein Rezept geschnappt und werde gleich, wenn hier alles schläft, einen tollen tollen Kuchen backen. Nachts. Yay!<br />
Durch diese Begebenheit hat meine Mutti morgen eine hoffentlich tolle Muttertagsüberraschung und ich habe einen 1-A-Aufhänger fürs eigentliche Thema: jene kleinen unscheinbaren Entscheidungen.</p>
<p style="text-align:left;">Mir macht es zuweilen Spaß über diese Entscheidungen nachzudenken, die im Nachhinein mein Leben sehr stark verändert haben, wovon ich aber zum Zeitpunkt der Entscheidung nichts ahnte.</p>
<p style="text-align:left;">Da wäre zum Beispiel die Entscheidung &#8220;Wir müssen für die LAN-Party eben noch Knabberkram kaufen. Wollen wir zum Extra fahren oder lieber zu Marktkauf?&#8221;<br />
Mir war es egal. &#8220;Dann Marktkauf! Schließlich habe ich jetzt einen Führerschein &#8212; wir können auch mal etwas weiter wegfahren&#8221;.<br />
Was folgte war ein Autounfall.<br />
Natürlich möchte ich nicht behaupten, dass der Unfall passiert ist, weil ich &#8220;Mh.. mir egal&#8221; gesagt habe, aber hätte ich damals auf den Extra-Supermarkt bestanden, wären wir nicht in den landwirtschaftlichen Schleichweg eingebogen, sondern über die Hauptstraße gefahren (vielleicht wäre es dennoch passiert, klar).<br />
Ohne den Autounfall wäre mein Leben jetzt auf vielen Ebenen ganz anders. Allein durch die Erinnerung oder besser das Erleben dieser Situation habe ich mich verändert &#8212; soweit so gut.<br />
Eine Konsequenz, die aber besonders weitreichend für mich ist, ist die daraus resultierende Untauglichkeit bei der Musterung.<br />
Hätte ich meinen Zivildienst machen müssen, hätte ich nicht bereits im Wintersemester 2006/07 anfangen können zu studieren &#8212; ich hätte einen ganz anderen Freundeskreis als ich ihn jetzt habe.<br />
Das kann man sicherlich auch noch weiter stricken: der Zivildienst hätte mich in irgendeiner Form verändert, ich hätte nicht soviel im Krankenhaus über das Leben nachgedacht, ich hätte ohne den Unfall zu einem Kurstreffen gehen können, auf das ich mich schon gefreut hatte.<br />
Was davon wirklich herausragend wichtig gewesen wäre, lässt sich nicht sagen. Und ich kann auch nicht wissen, was konkret ohne den Unfall passiert wäre, weshalb dieser Gedankengang nicht besonders ertragreich erscheint.</p>
<p style="text-align:left;">Dennoch fasziniert es mich, auf diese Art und Weise auf meinen bisherigen Lebensweg zu schauen.</p>
<p style="text-align:left;">Ein anderes Beispiel für eine unscheinbare und weitreichende Entscheidung ist meine Teilnahme am Symposium TurmderSinne 2007; oder mich an meinem ersten Schultag neben meine beste Freundin zu setzen, obwohl es mir ihr Cousin, der auch in meiner Klasse war, verboten hat; oder aber die Wahl meines Gymnasiums:<br />
Meine Eltern sind mit mir an den beiden Gymnasien in Ibbenbüren vorbeigefahren. &#8220;Weißt du schon, auf welches du gehen willst, Tobias?&#8221; fragte meine Mutter. &#8220;Ich mag auf das hier&#8221;, antwortete ich während ich auf das Kepler zeigte, &#8220;das Gebäude ist treppenförmig, außerdem gibts hier Bäume und Rasen.&#8221;<br />
Das andere Gymnasium war direkt am Bahnhof, ein quaderförmiger Betonklotz, alles ringsrum gepflastert, reichlich trist.</p>
<p style="text-align:left;">Und man kann diese kleinen Fleckchen meiner Biografie sogar in (eine wirre) Beziehung setzen:<br />
Dass ich mich trotz Verbot an meinem ersten Schultag neben die Cousine des späteren &#8220;Anführer-Kindes&#8221; gesetzt hab, hat mir bei ihm kräftig Minuspunkte eingeheimst. Dann hatte ich zu der großen in der Klasse vorherrschenden Streitfrage &#8220;BVB 09 oder Bayern München&#8221; nichts besseres beizutragen als &#8220;BVB? Was ist denn das? &#8212; Ach, Fußball?! Keine Ahnung &#8212; mag ich nicht.&#8221;, was der ganzen Sympathiesache bei dem Großteil der Jungs wohl den Rest gegeben hat.<br />
Ich musste teilweise deswegen bei der Gymnasiumswahl nicht darauf achten, wo meine Freunde hingehen würden &#8212; ich hatte nur einen richtig guten Freund und der ging auf die Realschule. Die Klassenkameraden, die auf ein Gymnasium gehen wollten und durften, gingen geschlossen auf das triste Klotzgymnasium. Selbst der eine, der eigentlich auf das treppenförmige Kepler mit Grün gehen wollte, entschied sich anscheinend aufgrunddessen doch für den Klotz.<br />
Die Gymasiumswahl trug teilweise zu meiner Bekanntschaft mit dem Fahrer bei, der uns Jahre später vor einen Baum setzen würde, wodurch ich im WS2006/07 anfangen konnte zu studieren, wodurch ich die Leute kennenlernte, die mir unter anderem vom Symposium erzählten und mich überredeten mitzukommen.</p>
<p style="text-align:left;">(Diese kleine Kette beantwortet die Frage, wie der Großteil meines Freundeskreises entstanden ist &#8212; nicht gerade stark verwunderlich, flog mir aber durch den Kopf)<br />
Ich könnte einige weitere Beispiele und Ketten generieren: Hätte ich mit der in der 11. Klasse aufkommenden Idee Psychologie zu studieren, meine Leistung in der Schule so verbessert [und verbessern können], dass ich den NC mit Sicherheit packen würde, wäre ich nicht in das Berufswegsberatungsding gegangen, wo mir zum ersten Mal der Begriff  &#8220;Cognitive Science&#8221; über den Weg lief. Wie kam ich zu der Psychologie-Idee? Teilweise durch eine Freundin, die ich durch zwei weitreichender-als-gedacht Entscheidungen kennengelernt habe, usw., usf.).</p>
<p style="text-align:left;">Es ist häufig so, dass (größere) Entscheidungen weitreichendere Konsequenzen haben (für einen selbst und für andere persönlich relevante Menschen), als man beim Entscheiden ahnt.<br />
Bei jeder Entscheidung tut sich ein Scheideweg auf, quasi eine Aufspaltung in mindestens zwei mögliche Welten, die mehr oder weniger stark voneinander abweichen können.<br />
Eine dieser Welten wird dann Realität.<br />
Hinzu kommt, dass sich alle Menschen andauernd entscheiden &#8212; ein unüberschaubarer Haufen möglicher Welten. Dabei sind das nur die wenigen Entscheidungen, die ich explizit festmachen kann &#8212; noch unüberschaubarer. Und wenn man bedenkt, dass bereits &#8220;einen Schritt nach links machen&#8221;/&#8221;nach rechts machen&#8221;/&#8221;still stehen&#8221; (oder &#8220;atmen&#8221;/&#8221;nicht atmen&#8221;) verschiedene Entscheidungen (im weiterem Sinne) sind, wird es wirklich unspannend-unüberschaubar.</p>
<p style="text-align:left;">Aber zurück zu dem für mich spannenden Aspekt &#8212; zurück zu größeren und weitreichender-als-geahnt Entscheidungen:<br />
Ich find das toll und aufregend &#8212; es macht mich neugierig (retrospektiv und prospektiv) &#8212; ich würde gerne wissen, wie einige spezielle Alternativwelten konkret aussehen würden (ich muss gerade an Dickens&#8217; &#8220;A Christmas Carol&#8221; denken &#8212; wie wäre es mit einem &#8220;Geist der Alternativwelt ω17-Abschnitt DXIV&#8221;?).<br />
Es zeigt aber auch, wie sensibel das ganze Gefüge des eigenen Lebensweges, der eigenen Person ist.<br />
Wenn man sich wünscht anders sein zu können, eine einzelne (oder mehrere einzelne) Variablen der eigenen Persönlichkeit (oder auch an einer anderen Person, einer Situation) verändern zu können, schenkt man den indirekten Auswirkungen (i.U. zu den gewünschten direkten Auswirkungen) keine Beachtung.<br />
Es gibt diese unglaublich skurille Frage in dem Kontextfragebogen eines größeren psychologischen Tests: &#8220;Wenn Sie sich Persönlichkeitseigenschaften im Supermarkt kaufen könnten, Ihr Geld aber nur für drei reicht, was packen Sie in Ihren Einkaufswagen?&#8221;.<br />
Aber auch das mag ich nicht durch und durch verteufeln &#8212; für mich hat jeder eine Vorstellung von und ein Bestreben nach bestimmten Aspekten, die er gerne in seiner Person enthalten sehen würde; und wenn ich es weiter runterbreche, spielt auch Lernen in diese Richtung (z.B. aus Fehlern lernen &#8212; wenn man etwas überhaupt als Fehler ansieht, hat man eine Vorstellung von mindestens einem nicht fehlerhaftem Zustand und möchte sein zukünftiges Verhalten wohlmöglich dahingehend verändern).</p>
<p style="text-align:left;">Aber ich werde mich hier (zumindest jetzt) nicht weiter mit diesem Aspekt auseinandersetzen,<br />
ich geh Kuchen backen &#8212; mal sehen, was daraus folgt.</p>
<p style="text-align:left;">Sowieso ist das Muttertagsding ein sehr schöner Rahmen für diesen Eintrag &#8212; wir sind die weitreichende und bestimmt an vielen Stellen auch unerwartete Konsequenz einer Entscheidung unserer Eltern (wobei unsere Eltern in keinster Weise ahnen konnten, was diese sehr große Entscheidung für Auswirkungen haben würde).<br />
Drückt eure Mütter ganz kräftig (und eure Väter gleich mit) <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[My heart]]></title>
<link>http://sternenkreuzerin.wordpress.com/2009/04/16/my-heart/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 22:12:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>sternenkreuzerin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich habe immer die Augen verdreht über die Leute, die tagelang nicht zur Schule gekommen sind oder ä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe immer die Augen verdreht über die Leute, die tagelang nicht zur Schule gekommen sind oder ähnliches, mit der Aussage &#8220;mein Hund ist gestorben&#8221;&#8230;das klingt irgendwie sonst so abgedroschen, komisch irgendwie, aber heute habe ich selbst gemerkt, wie weh dieser Verlust tut. Fast 15 Jahre, alle sagen mir dass das ja so lang war und ich froh sein soll, aber ohne einen angemessenen Abschied kann ich nicht positiv zurückdenken. Innerlich bin ich zerrissen, da mir die Chance genommen wurde, Abschied zu nehmen.</p>
<blockquote><p>Sing us a song and we&#8217;ll sing it back to you<br />
We could sing our own but what would it be without you?</p></blockquote>
<p>So tut es einfach nur weh, ich kriege kaum Luft, mein Herz zieht sich zusammen, wie kann etwas nur so schmerzen? Bisher hatte ich in meinem Umkreis noch keine Todesfall, von jemanden der mir sehr nahe stand. Es gibt immer ein erstes Mal, aber musste es heute sein, jetzt? Ich kann kaum klar denken und versuche zu verstehen, wieso man mich so hintergangen hat und unehrlich war, wie man mir diese Chance nehmen konnte.</p>
<p>Fassungslos blicke ich mich die ganze Zeit um, und hoffe das alles doch nur ein Scherz war  und er jeden Moment um die Ecke getappst kommt&#8230;</p>
<blockquote><p>This heart, it beats, beats for only you<br />
My heart is yours</p></blockquote>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/rryvGcA0UJc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/rryvGcA0UJc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Randbemerkung vom 29.04.09:</p>
<p>Eine Verkettung von Missverständnissen, mittlerweile hat sich alles geregelt. Er ist wieder da und wuselt fröhlich durch die Wohnung=)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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