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	<title>lieblingsbuch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/lieblingsbuch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lieblingsbuch"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 05:52:41 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Schöne Neue Welt von Aldous Huxley ist für lau zu haben]]></title>
<link>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/20/schone-neue-welt-von-aldous-huxley-ist-fur-lau-zu-haben/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 18:07:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>wirrklich</dc:creator>
<guid>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/20/schone-neue-welt-von-aldous-huxley-ist-fur-lau-zu-haben/</guid>
<description><![CDATA[Es handelt sich um eines meiner Lieblingsbücher. Hat aber keinen Zweck, es mir zu Weihnachten zu sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es handelt sich um eines meiner Lieblingsbücher. Hat aber keinen Zweck, es mir zu Weihnachten zu schenken, auch nicht zu Ostern. Natürlich habe ich das Buch schon. Wer es aber noch nicht hat und/oder es im Original lesen möchte, den verweise ich auf dieses im Internet frei verfügbare Exemplar: <a href="http://www.hedweb.com/huxley/bnw/two.html">Brave New World, Aldous Huxley</a>.</p>
<p>Manchmal finde ich das Internet rischtisch geil.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Elke Heidenreich, Bernd Schroeder - Alte Liebe]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2009/11/12/elke-heidenreich-bernd-schroeder-alte-liebe/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 17:39:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
<guid>http://karthause.wordpress.com/2009/11/12/elke-heidenreich-bernd-schroeder-alte-liebe/</guid>
<description><![CDATA[Alte Liebe Elke Heidenreich &amp; Bernd Schroeder Gebundene Ausgabe: 192 Seiten Verlag: Hanser ISBN-]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-1249" title="P1010783" src="http://karthause.wordpress.com/files/2009/11/p1010783.jpg?w=299" alt="P1010783" width="299" height="300" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Alte Liebe<br />
Elke Heidenreich &#38; Bernd Schroeder<br />
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten<br />
Verlag: Hanser<br />
ISBN-13: 978-3446233935</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align:justify;">Lore und Harry sind seit 40 Jahren verheiratet und die Zeit hat bei dem alt-achtundsechziger Paar ihre Spuren hinterlassen. Ihre Tochter Gloria steht unmittelbar vor der dritten Hochzeit und die Enkelin Laura ist begeistert von Playstation, Computer und Gameboy. Harry ist pensioniert und ein passionierter Kleingärtner. Lore geht noch arbeiten, in ihrer Bibliothek fühlt sie sich schier unersetzlich, der Umgang mit Büchern, der Kontakt mit Autoren ist ihr Leben und ihre Leidenschaft.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Buch hat nur 192 Seiten, aber diese beinhalten den gesamten Kosmos von Lore und Harry. Die Gedanken, die sie sich über ihre Tochter machen, die nun einen reichen Mann, einen Kapitalisten, heiraten will und damit versorgt ist, sind keineswegs von der rosaroten Elternbrille gekennzeichnet. Sie hinterfragen ihre Erziehung, suchen Fehler bei sich und sehen sowohl die Tochter als auch die Enkelin mit kritischem Blick. Beide philosophieren über den Sinn des Lebens, das Altern, das Verständnis der Generationen untereinander, über Reichtum und Armut, über alte Ideale und was davon übrig blieb, über Liebe und Leidenschaft und fragen sich nicht zuletzt, was aus ihrer Beziehung geworden ist,  und wie sie in das gemeinsame Altern zukünftig ein bisschen frischen Wind bringen können.</p>
<p style="text-align:justify;">Abwechselnd erzählen die beiden aus ihrem Leben, teilen ihre Gedanken mit und gewähren dem Leser Einblicke in ihre Gefühlswelt. Alle Kapitel werden durch einen Dialog der beiden beendet, diese waren amüsant und spritzig, waren kleinere Geplänkel, waren mal leicht, mal tiefsinnig und waren auch mal grummelig und grantlig, sie zeugten vom jahrelangen Zusammenleben der Partner.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieses Buch war wunderschön, es hat mich emotional sehr angesprochen. Ich fand mich wieder in den Gesprächen, Gedanken und Wünschen. Die beiden Protagonisten waren mir sehr nah. Hätte ich das Buch vor 10 &#8211; 20 Jahren gelesen, wäre das vielleicht noch anders gewesen.</p>
<p style="text-align:justify;">„Alte Liebe“ umfasst eine Vielzahl von Themen, die bei anderen Autoren auch 500 Seiten füllen könnten. Aber Elke Heidenreich und Bernd Schroeder gelingt es in aller Kürze, den Kern der Sache zu treffen.</p>
<p style="text-align:justify;">Den Höhepunkt findet dieses Buch im Epilog. Ich werde vom Ende nichts verraten, nur so viel, es war absolut stimmig. „Alte Liebe“ ist der Lesehöhepunkt in diesem Jahr für mich. Ich habe gelacht, Parallelen gezogen und geweint. Es wird mich gedanklich sicher noch eine ganze Weile begleiten und das nicht nur weil ich den im Buch enthaltenen „Literaturempfehlungen“ noch ein wenig folgen werde.</p>
<p style="text-align:justify;">Jetzt liest Herr Karthause dieses Buch und ich hoffe, ihm fällt auf, dass auch ein bisschen „Harry“ in ihm steckt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Über die Autoren</strong> (Quelle: Amazon)</p>
<p style="text-align:justify;">Elke Heidenreich, geboren 1943, lebt in Köln. Seit 1970 ist sie freie Autorin und Moderatorin bei Funk und Fernsehen. Seit 1983 ist Elke Heidenreich Kolumnistin bei der Zeitschrift &#8220;Brigitte&#8221; und schreibt regelmäßig Buchbesprechungen für verschiedene Fernseh- und Rundfunksender. 2008 wurde sie mit dem &#8220;Hans-Bausch-Mediapreis&#8221; ausgezeichnet. Bernd Schroeder, geboren 1944, aufgewachsen in Bayern, Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München. Seit 1970 freier Autor. Bis 1992 hat er vorwiegend Fernseh- und Hörspiele geschrieben. 1985 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis, 1992 den Deutschen Filmpreis. Seit 1993 hat er verschiedene Romane veröffentlicht. Bernd Schroeder lebt seit 1987 in Köln.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[bookcrossers: Freiheit den Büchern!]]></title>
<link>http://quiddje-hamburg.de/2009/05/17/bookcrossers/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 20:42:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Qu</dc:creator>
<guid>http://quiddje-hamburg.de/2009/05/17/bookcrossers/</guid>
<description><![CDATA[bookcrossers.de FREIHEIT DEN BÜCHERN! McDonalds Innenstadt. Ich muss pinkeln. Drinnen: Reges Treiben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_806" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-806" title="DSC_9127" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9127.jpg" alt="bookcrossers.de" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">bookcrossers.de</p></div>
<h2><span style="color:#800000;">FREIHEIT DEN BÜCHERN!</span></h2>
<p><a href="http://www.hamburg.de/stadtplan/?c=10.004676771721172,53.553024979431044&#38;z=16&#38;ids=10130347" target="_blank">McDonalds Innenstadt.</a> Ich muss pinkeln. Drinnen: Reges Treiben, Unübersichtlichkeit, unangenehme Vibrations. Mein Blick durchquert den Laden auf der Suche nach dem Eingang zur Toilette. Und hält &#8230; da wo es die Strohhalme gibt. Was liegt denn da? Ein Buch?? [Go hunting! <a href="http://www.bookcrossing.com/hunt/28/travel_-Germany" target="_blank">Über 2000 freigelassene Bücher in Hamburg!</a>]</p>
<p>Klappentext: <em><strong>&#8220;Ich bin kein vergessenes oder weggeworfenes Buch, sondern man hat mich aus dem Regal berfreit, damit Du mich lesen kannst!&#8221;</strong></em></p>
<p>Aha. Interessant. Ich schaue mich um. Niemand kuckt. Ich stecke das Buch ein. (Auch weil es mich so an die süßen Kleinen Preise erinnert &#8211; gibt es das noch irgendwo, dass die beim MouseOver anfangen zu kichern?) Und verschwinde.</p>
<p><em>&#8220;Liebe Buchfinderin, dieses Buch wurde von einer Gruppe Hamburger Schülerinnen, die sich die <a href="http://buchguerilla.jimdo.com/" target="_blank">Hamburger Buchguerilla</a> zum Vorbild genommen haben, aus dem Regal befreit, um Dir Freude zu machen!&#8221;</em></p>
<p>Wie geil ist das denn? Es handelt sich um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spartacus" target="_blank"><strong>Howard Fast&#8217;s SPARTACUS</strong></a>. Ein Buch, das ich schon immer mal nicht lesen wollte. Die Auflage von 1962, mit Bilder aus dem <a href="http://www.imdb.com/title/tt0054331/" target="_blank">Spartacus-Film</a> von 1960 mit Kirk Douglas.<br />
Ich schaue mich um und vergrabe meine Nase tief zwischen den Seiten, um des Buches ureigensten Geruch&#8230; ah, es riecht nach:</p>
<h2><span style="color:#800000;">Nebenzahls Vermächtnis</span></h2>
<div id="attachment_807" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-807" title="DSC_9126" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9126.jpg" alt="Arche Noah Touristenmuseum" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Arche Noah Touristenmuseum</p></div>
<p>Doch Ephraim riecht besser. 3 Jahre später verlegt als Spartacus, haftet ihm nicht nur der normale Duft einer unbenutzten Gymnasialbibliothek an. Nein, Kishon riecht leicht nach süßen Früchten. Ein wenig nach Himbeer, mehr nach Feige. Ein bisschen nach Zitronenkuchen und angenehm nach Liebe. Ob ich bereit wäre, die israelische Satire in einem McDonalds in der Innenstadt Hamburgs liegen zu lassen? Wohl kaum. Wo ich ihn doch erst neulich geschenkt bekommen habe.</p>
<p>Vermutlich ist Spartacus zum Welttag des Buches am 23. April freigelassen worden. <a href="http://www.bookcrossers.de/bcd/projekte/bookcrossingfieber" target="_blank">Mehr als 1500 Bücher wurden in Hamburg befreit</a>! Und <a href="http://www.hamburg.de/bestaendeuebersicht/" target="_blank">etliche warten</a> nur darauf, ebenfalls freigelassen zu werden! Nur bitte, verschont das <a href="http://www.hamburg.de/goldenes-buch/" target="_blank">Goldene Buch der Stadt Hamburg!</a></p>
<h2><span style="color:#800000;">Ostergeschenk</span></h2>
<div id="attachment_808" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-808" title="DSC_9133" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9133.jpg" alt="Ostergeschenk" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Ostergeschenk</p></div>
<p>Trennen könnte ich mich allerdings hier von. So lieb das Geschenk auch war, Tagebuch führe ich nicht. Zumindest nicht analog. Darum ist das <a href="http://www.rosina-wachtmeister.de/" target="_blank">Rosina-Wachtmeister</a> Blanko-Exemplar geradezu prädestiniert, verschenkt zu werden. Aber soweit, dieses persönliche Geschenk einem gänzlich Fremden zu überlassen bin ich noch nicht.</p>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bookcrossing" target="_blank">Prinzip Bookcrossing</a> basiert ja auf einer Kombination von Lesealtruismus und Wegwerfgesellschaft. Es soll ja Leute geben, die das geschriebene Wort so sehr respektieren, dass sie keine &#8220;angefangenen Bücher&#8221; akzeptieren. Bis in meine early twenties war ich eine davon &#8211; seit dem lese ich nicht mehr alles.</p>
<p>Edna O&#8217;Brien wäre ich jedenfalls gerne los:</p>
<h2><span style="color:#800000;">Gezeiten</span></h2>
<div id="attachment_809" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-809" title="DSC_9132" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9132.jpg" alt="Studienrelikte" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Studienrelikte</p></div>
<p>Ich hab sie für ein Englisch-Seminar kaufen müssen. Seit 2001 steht sie ungelesen in meinem Bücherregal, hat mehrer Umzüge hinter sich und fristet ein trostloses Dasein. Sie wird die erste sein, der ich den Aufkleber verpasse, den ein Bookscrossing-Buch bekommt, wenn es <a href="http://www.bookcrossing.com/release" target="_blank">frei gelassen</a> wird. Bevor man ein Buch frei lässt, braucht es eine Book Crossing ID (BCID).</p>
<p>Auf der Seite <a href="http://bookcrossing.com/home" target="_blank">bookcrossing.com</a> kann man das <a href="http://www.bookcrossing.com/register" target="_blank">Buch registrieren</a> und eine BCID bekommen. Das hört sich wesentlich einfacher an, als es ist. Es wundert mich, dass da soviele Leute mitmachen &#8211; ich wäre eigentlich schon beim zweiten Klick wieder verschwunden, wenn mich Bücher nicht schon immer extrem interessiert hätten. Diese Seite gehört wirklich dringend überarbeitet&#8230; Es ist schade, dass es <a href="http://www.bookcrossers.de/bcd/help/buch-freilassen" target="_blank">so kompliziert ist, ein Buch freizulassen</a>!</p>
<h2><span style="color:#800000;">Verschenken statt Crossen</span></h2>
<div id="attachment_810" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-810" title="DSC_9131" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9131.jpg" alt="Terry Rodgers" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Terry Rodgers</p></div>
<p>Wesentlich einfacher geht es, das Buch, das man verschenken möchte einfach mitten in der Wohnung eines anderen liegen zu lassen. Ohne Registrierung, ohne Jagen, ohne verstohlene Blicke. So wie ich das mit Terry Rodgers handhaben werde.</p>
<h2><span style="color:#800000;">Ungeliebte Bücher loswerden</span></h2>
<div id="attachment_811" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-811" title="DSC_9128" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9128.jpg" alt="Pilates" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Pilates</p></div>
<p>Aber es gibt auch Bücher, mit denen man kaum jemanden begeistern kann.</p>
<p>&#8220;Schlank und schön mit Pilates&#8221; dürfte eines davon sein. Im Gegesatz zu Spartacus hat es wenigstens eine ISBN Nummer und ich kann es registrieren. Die Anmeldung auf der Books-Crossers-Seite geht schnell. Vermutlich werde ich dieses Buch ebenfalls in der McDonalds-Filiale in der City freilassen &#8211; dort passt es gut hin.</p>
<h2><span style="color:#800000;">Verhasste Bücher loswerden</span></h2>
<div id="attachment_812" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-812" title="DSC_9130" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_9130.jpg" alt="Database" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Database</p></div>
<p>DiesemBuch würde ich zu gerne einen Widmung mit auf den Weg geben. Vielleicht gibt es ja die Rubrik: &#8220;Bücher, die man besser verbrennen sollte.&#8221; Aber statt geißelnder Flammen, welche ich dem Buch noch nicht mal gönne, wünsche ich ihm eher, dass es den Rest seines Daseins verschmäht und ignoriert in einem Bücherregal verbringt.</p>
<p>Darum möchte ich auch dieses Buch freilassen und werde es auch tun, sobald ich es nicht mehr benötige.</p>
<h2><span style="color:#800000;">Lieblingsbuch</span></h2>
<div id="attachment_814" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-814" title="DSC_9134" src="http://quiddje.wordpress.com/files/2009/05/dsc_91341.jpg" alt="Dorian Gray" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">Dorian Gray</p></div>
<p>Die letzte Stufe der Gelassenheit wäre es sicher, sich von einem geliebten Buch zu trennen.</p>
<p>In meinem Fall wäre das &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Bildnis_des_Dorian_Gray" target="_blank">Das Bildnis des Dorian Gray</a>&#8220;. Nicht weil Oscar Wilde so beliebte Aphorismen geprägt hat, sondern weil dieses Buch einzigartig ist. Ich liebe es und ich würde es nie hergeben. Und wahrscheinlich sollte ich mich genau deshalb davon trennen, und es dieser <strong>Stadt, die ich liebe</strong> übergeben.</p>
<p>Ich werde darüber nachdenken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jurek Becker - Jakob der Lügner]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2009/02/28/297/</link>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 12:39:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
<guid>http://karthause.wordpress.com/2009/02/28/297/</guid>
<description><![CDATA[Ghetto von Lodz Ende 1944. Jakob Heym wurde auf der Straße vom Scheinwerferlicht des deutschen Kontr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://lh3.ggpht.com/_HwUOAq9yY7M/Sak7Ppb38RI/AAAAAAAAAak/0WacUEehywI/s512/P1010107.JPG" alt="" width="153" height="195" /></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Ghetto von Lodz Ende 1944. Jakob Heym wurde auf der Straße vom Scheinwerferlicht des deutschen Kontrollturms erfasst. Der Posten behauptete, Jakob sein nach der Ausgangssperre ab 20 Uhr unterwegs gewesen. Da der Besitz von Uhren den Juden im Ghetto verboten war, konnte er sich nicht rechtfertigen. Ein Widerspruch hätte auch tödlich sein können. So sollte er sich beim Wachhabenden des Reviers melden. Als eine Tür geöffnet wurde, hörte er folgende Nachricht:</span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify">
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify">„<span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;"><em>In einer erbitterten Abwehrschlacht gelang es unseren heldenhaft kämpfenden Truppen, den bolschewistischen Angriff zwanzig Kilometer vor Bezanika zum Stehen zu bringen.“</em></span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify">
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Diese Information wollte Jakob eigentlich für sich behalten. Denn aus dem deutschen Polizeirevier kam man als Jude entweder als Spitzel oder als toter Mann heraus. </span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Als am nächsten Tag Mischa, mit dem Jakob auf dem Güterbahnhof Züge entladen musste, aus Hunger und Verzweiflung Kartoffeln stehlen wollte, hielt er ihn aber mit seinem Wissen vom Frontverlauf davon ab. Als Mischa ihm aber nicht glaubte, sagte Jakob: „Ich habe ein Radio!“ Das aber zu besitzen war bei Todesstrafe verboten. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich diese Nachricht und Jakob war in seiner Lüge gefangen. Schnell bemerkte er, die Ghetto-Insassen schöpften neue Hoffnung, sogar die Selbsmordrate sank. Er brauchte jetzt immer neue Meldungen, denn die Nachfragen wurden immer dränger, ebenso wie die Angst seiner Leidgenossen vor der Entdeckung des Rundfunkempfängers durch die Gestapo.</span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify">
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Jurek Becker kennt das Ghetto von Lodz aus eigenem Erleben. Er wuchs dort auf. Mit „Jakob der Lügner“ gelang ihm ein ganz besonderer Roman. Der anonym bleibende Erzähler berichtet in wechselnden Perspektiven in der Ich- und in der Wir-Form. Dabei verfällt er nicht in Pathos, sondern bedient sich eines tragikomischen Erzählstils. Er schildert ungeschönt den Alltag und die Lebensbedingungen im Ghetto, vermeidet dabei aber jegliche Effekthascherei. Die gesamte Erzählung wirkt dadurch so ungemein authentisch. </span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span> <em>„Jakob der Lügner“</em> ist ein bewegender Roman über das Leben im Ghetto von Lodz. Dieser ernsten Thematik hat Becker durch seinen Stil eine Leichtigkeit gegeben, die in ihrer Art für mich in der Literatur unerreicht ist. </span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify">
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;"><strong>Über den Autor</strong></span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Copyright: Aus <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3611010596">Das Buch der 1000 Bücher</a> (Harenberg Verlag) </span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Becker, Jurek dt.-poln. Schriftsteller und Drehbuchautor *30.9.1937 LódzŠ (Polen), †14.3.1997 Berlin Jakob der Lügner, 1969 Jurek Becker hat in vielen Romanen die Erfahrungen seiner polnisch-jüdischen Kindheit und des Lebens in der DDR verarbeitet. Bereits sein erster Roman Jakob der Lügner über den Alltag im Warschauer Ghetto begründete seinen Erfolg weit über die Grenzen der DDR hinaus. Becker wuchs ab 1939 im Warschauer Ghetto auf und war später in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen inhaftiert. Als Mitglied von FDJ und SED studierte er ab 1957 Philosophie in Ostberlin. Dort lebte er bis 1977 als Drehbuchautor und freiberuflicher Schriftsteller. Nachdem er 1976 öffentlich gegen den Ausschluss von Reiner Kunze (*1933) aus dem Autorenverband der DDR sowie gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann (*1936) protestiert hatte, wurde er aus der SED ausgeschlossen. Ab 1977 hielt er sich mit Genehmigung der DDR-Behörden in Westdeutschland auf, wo er u.a. die Drehbücher zur preisgekrönten ARD-Anwaltsserie Liebling Kreuzberg schrieb. Biografie: S.L. Gilman, Jurek Becker, 2002. </span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;" align="justify">
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:xx-small;"><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 271 Seiten * Club Bertelsmann</span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Joseph Roth - Hiob]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2009/02/13/joseph-roth-hiob/</link>
<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 16:53:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
<guid>http://karthause.wordpress.com/2009/02/13/joseph-roth-hiob/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Erinnere dich Mendel,&#8230;erinnere dich an Hiob. Ihm ist Ähnliches geschehen wie dir&#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Hiob-Joseph-Roth/dp/3462034057/ref=sr_1_4?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1234547357&#38;sr=1-4"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/114HRB7GR3L._SL500_AA160_.jpg" alt="" /></a></p>
<p class="western" style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;text-align:justify;"><span style="font-size:small;"><em>&#8220;Erinnere dich Mendel,&#8230;erinnere dich an Hiob. Ihm ist Ähnliches geschehen wie dir&#8230;. Auch er lästerte Gott. Und doch war es nur eine Prüfung gewesen.&#8221; (S. 156)</em></span></p>
<p class="western" style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;text-align:justify;"><span style="font-size:small;">Mendel Singer ist ein einfacher orthodoxer Jude. Er lebt mit seiner Familie in einem kleinen Ort in Galizien. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Dorfschullehrer. Er lebt, wie schon sein Vater lebte, gottesfürchtig, bescheiden, schicksalsergeben. Aber mit der Geburt des 4. Kindes gerät seine Welt aus den Fugen. Menuchim ist krank, er leidet an Epilepsie, kann nicht laufen und nicht sprechen. Deborah, Mendels Ehefrau, scheut keinen Weg, um ihrem kranken Sohn zu helfen. Ein Rabbi gibt ihr folgende Worte mit auf den Weg:</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:small;"><em>&#8220;Menuchim, Mendels Sohn wird gesund werden. Seinesgleichen wird es nicht viele geben in Israel. Der Schmerz wird ihn weise machen, die Häßlichkeit gütig, die Bitternis milde und die Krankheit stark. Seine Augen werden weit sein und tief, seine Ohren hell und voll Widerhall. Sein Mund wird schweigen, aber wenn er die Lippen auftun wird, werden sie Gutes künden.&#8221; (S. 20)</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:small;"><span style="font-size:small;">Diese Prophezeiung birgt zwar Hoffnung, scheint aber abwegig zu sein. Die Jahre vergehen und es wird deutlich, dass die Familie Singer in Auflösung begriffen ist. Beide Söhne verlassen das Haus, Jonas wird Soldat, Schemarjah (später Sam) geht nach Amerika. Mirjam entfremdet sich geistig von der Familie, sie ist mit einigen Kosaken liiert. Mendel, Deborah und Mirjam folgen Schemarjah nach Amerika und Menuchim wird im Schtetl zurückgelassen. Aber auch die Eheleute Mendel und Deborah sind einander fremd geworden. Mendel sagt an einer Stelle, er könne Deborahs Gesicht nicht mehr ertragen. Aber auch in Amerika kommen auf Mendel weitere Schicksalsschläge zu. Er beginnt mit Gott zu hadern und lehnt sich in seiner Verzweiflung gegen ihn auf und verflucht ihn. Und dann, als man es kaum noch glauben mag, wird ihm ein ungeheures Glück zuteil.</span><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:small;">Nach <em>„Radetzkymarsch“</em><span style="font-style:normal;"> und </span><em>„Kapuzinergruft“</em><span style="font-style:normal;"> war </span><em>„Hiob“</em><span style="font-style:normal;"> der dritte Roman, den ich von Joseph Roth las. Wie bereits die anderen beiden, zog er mich sofort in seinen Bann. Joseph Roths Art und Weise zu erzählen, einfach, sachlich und schnörkellos, dabei kompetent und einfühlsam, ist es, die mich jedes Buch von ihm, schon wegen der Sprachmelodie, genießen lässt. Nichts finde ich übertrieben oder gar schwülstig, er findet für alles das richtig Maß. Seine Figuren sind lebensecht und im Gegensatz zu den von mir bereits gelesen Büchern gibt es in „Hiob“ auch fantastisch beschriebene Frauen; Deborah, die Mutter, die lange Zeit die war, die die Familie lenkt und Mirjam, in ihrer Auflehnung gegen das Althergebrachte, sind mir schnell ans Herz gewachsen. Aber am meisten liebe ich diesen Autor für seine Kunst, große Gefühle in passende klare Worte zu fassen. </span></span><span style="font-size:small;">Bevor ich zu diesem Buch griff, zögerte ich eine Weile. Ich wusste nicht, sollte ich vielleicht doch erst (mal wieder) zur Bibel greifen und mich mit der Thematik vertraut machen? Ich entschied mich dagegen und ich habe es nicht bereut. Roth verstand es ganz ausgezeichnet, dieses schwierige Thema umzusetzen und dem Leser nahe zu bringen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span><span style="font-style:normal;"> </span><em>„Hiob“</em><span style="font-style:normal;"> ist ein Meisterwerk. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und tief berührt. Es wird garantiert einen Re-read geben und ich bin mir heute schon sicher, viele neue Facetten dieses Roman entdecken zu können.</span></span></span></span></span><span style="font-size:small;"> </span><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span><span style="font-size:x-small;"> </span><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;font-style:normal;text-align:justify;"><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:small;"><strong>Über den Autor</strong></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:small;">Joseph Roth wurde 1894 in Schwabendorf b. Brody in Ostgalizien geboren und verstarb am 27.05.1939 in Paris. Roth war als Journalist u.a. in Berlin und Wien tätig, ehe er als Korrespondent für die &#8220;Frankfurter Zeitung&#8221; alle europäischen Großstädte bereiste. Seit 1933 emigrierte Roth schrittweise über Wien nach Marseille, Nizza und schließlich Paris. Dort verfiel er aus Verzweiflung dem Alkoholismus und verstarb in einem Armenhospital.</span></p>
<p class="western" style="margin-top:.1cm;margin-bottom:.2cm;text-align:justify;"><span style="font-size:small;"><span style="font-size:xx-small;"><strong>Gebundene Ausgabe:</strong></span><span style="font-size:xx-small;"> 202 Seiten * </span><span style="font-size:xx-small;"><strong>Verlag:</strong></span><span style="font-size:xx-small;"> Kiepenheuer &#38; Witsch * </span><span style="font-size:xx-small;"><span style="font-style:normal;"><strong>ISBN-13:</strong></span></span><span style="font-size:xx-small;"><span style="font-style:normal;"> 978-3462034059</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hörbucher]]></title>
<link>http://lesestoff.wordpress.com/2008/10/27/horbucher/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 19:35:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maria</dc:creator>
<guid>http://lesestoff.wordpress.com/2008/10/27/horbucher/</guid>
<description><![CDATA[Die schönsten Hörbücher der letzten Monate: Markus Zusak: Die Bücherdiebin Cioma Schönhaus: Der Pass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die schönsten Hörbücher der letzten Monate:</p>
<ul>
<li>Markus Zusak: Die Bücherdiebin</li>
<li>Cioma Schönhaus: Der Passfälscher</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Joseph Roth - Radetzkymarsch]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2008/07/29/joseph-roth-radetzkymarsch/</link>
<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 17:36:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
<guid>http://karthause.wordpress.com/2008/07/29/joseph-roth-radetzkymarsch/</guid>
<description><![CDATA[Inhaltsangabe (Achtung! Hier wird der gesamte Inhalt wiedergegeben.) 1859 rettete der aus bäuerliche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Radetzkymarsch-Joseph-Roth/dp/3462034626/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1232557141&#38;sr=1-2"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21EAJKFCKRL._SL500_AA180_.jpg" height="160" width="160" /></a> <img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Wetter/smilie_wet_145.gif" height="50" width="50" /> <img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Wetter/smilie_wet_145.gif" height="50" width="50" /> <img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Wetter/smilie_wet_145.gif" height="50" width="50" /> <img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Wetter/smilie_wet_145.gif" height="50" width="50" /> <img src="http://www.smilies.4-user.de/include/Wetter/smilie_wet_145.gif" height="50" width="50" /></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;"><font size="2"><strong>Inhaltsangabe (Achtung! Hier wird der gesamte Inhalt wiedergegeben.)<br />
</strong></font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2">1859 rettete der aus bäuerlichen Verhältnissen stammende, junge Infanterieleutnant Joseph Trotta Kaiser Franz Joseph I. in der Schlacht von Solferino das Leben. Die für den Kaiser bestimmte Kugel traf den Leutnant in die Schulter. Aus Dankbarkeit verlieh ihm der Kaiser den Maria-Theresia-Orden, beförderte ihn zum Hauptmann und erhob ihn in den Adelsstand. Jahre später, Joseph von Trotta und Sipolje war inzwischen verheiratet und hatte einen Sohn, Franz. Als er im Lesebuch seines Sohnes die Geschichte seiner Heldentat völlig verändert las. Er bat um eine Audienz beim Kaiser und trug ihm seine Beschwerde vor. Franz Joseph versuchte ihn zu beschwichtigen und riet ihm, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Joseph von Trotta zog für sich die Konsequenzen und schied als Major und in den Freiherrenstand erhoben aus dem Militär aus.</font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2">Seinen herangewachsenen Sohn drängte er in eine Beamtenkarriere. Franz studierte Jura und wurde später Bezirkshauptmann in einer Stadt in Mähren. Der Held von Solferino war zwischenzeitlich verstorben, Baron Franz von Trotta und Sipolje führte das regelmäßige Leben eines Beamten der k.u.k. Monarchie. Am Sonntagmorgen erklang der Radetzkymarsch, am Mittag gab es Tafelspitz, am Nachmittag kam der Kapellmeister zu den von Trottas auf Besuch. </font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2">Sein Sohn Carl Joseph von Trotta ging nach Beendigung der Schule zum Militär. Bei den Ulanen lebte er zwischen Exerzierplatz und Kasino, auf dem Klavier des Bordells wurde immer wieder der Radetzkymarsch gespielt. Aber Carl Joseph fand in seinem Leben beim Militär keine Erfüllung. Er sehnte sich nach einfachen Arbeiten auf dem Land. In seinem Regiment lernte er den Arzt Max Demant kennen. Beide wurden Freunde. Für Max war das wohl der einzige Freund, den er je hatte. Unglückliche Umstände führten dazu, dass Demant in einem Duell ums Leben kam. Carl Joseph hinterließ er seinen Säbel und seine Taschenuhr. Weil Carl Joseph eine Mitschuld am Tod seines Freundes sah, ließ er sich in das in Grenznähe zu Russland stationierte Jägerbataillon versetzen. Dort tickten die Uhren anders. Der Kaiser wurde salopp nur Franz Joseph genannt, wenn von ihm die Rede war und der Graf Chojnicki sah bereits die Monarchie zerfallen. Carl Joseph tappte blauäugig in eine Schuldenaffäre. Das hatte einen erheblichen Ehrenverlust zur Folge und er musste mit der unehrenhaften Entlassung aus dem Militär rechnen. Aber noch immer schützte der Kaiser die von Trottas. Er ließ die Sache erledigen. Die Heldentat des Großvaters zahlte sich noch immer aus. Nachdem der Kaiser die unsäglich Affäre um Carl Joseph beendet hatte, die Schulden beglichen waren und Kapturak die Garnisonsstadt verlassen hatte, quittierte der Enkel des Helden von Solferino den Dienst. Vom Grafen Chojnicki bekam er ein Häuschen zugeteilt, dass er sich mit dem Förster teilen musste. Er kümmerte sich nun um die Abrechnungen des Grafen. Ich hatte den Eindruck, dass er zum ersten Mal wirklich zufrieden war. Er hatte seine Scholle gefunden. Aber dann kam der Krieg und er nahm die Uniform wieder und ging zu seinem Jägerbataillon zurück. Nach einem langen Marsch war die Truppe durstig. Carl Joseph von Trotta ging zum Brunnen, um Wasser zu holen. Auf dem Rückweg trafen ihn feindliche Kugeln. Er fiel nicht mit dem Gewehr in der Hand, sondern mit zwei Wassereimern. Er war nicht der Held, sondern nur der Enkel des Helden.</font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2"><strong>Meine Meinung</strong></font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify">„<font size="2">Radetzkymarsch“ habe ich als ein ganz wunderbares Buch empfunden. Joseph Roth ist ein wahrer Künstler des Wortes. Seine Beschreibungen haben mich tief beeindruckt. Er kann mit einfachen Worten eine Atmosphäre schaffen, die für den Leser spürbar und erlebbar wird. Ich habe lange kein Werk ähnlicher Brillanz gelesen. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet, die Handlungen dieser dazu stimmig. Joseph Roth vermag aber auch hintergründige Ironie, die stellenweise schon ins Satirische überging, gekonnt und bewusst einzusetzen. </font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2">Die Protagonisten symbolisieren mit ihrem Stand in der Gesellschaft die Säulen der k.u.k. Monarchie. Der Großvater, Held von Solferino, steht für das noch „gesunde“ Militär, die funktionierende Stütze der Gesellschaft. Franz von Trotta als Bezirkshauptmann verkörpert das Beamtentum, er ist ein treuer Diener des Staates. Der weichliche Carl Joseph von Trotta fühlt sich in seiner Rolle bei der Armee nicht wohl. Er sehnt sich zurück zu den Wurzeln der Familie und repräsentiert so den Untergang des Systems. Roth zeichnet Bilder mit Symbolcharakter in dieses Buch, am meisten beeindruckten mich die Krähen als Prophetenvögel und die Stimmung am Vorabend des I. Weltkrieges. Und durch die  ganz gesamte Handlung zieht sich unaufdringlich der Radetzkymarsch.</font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2">Auffällig war auch, dass es in diesem Buch kaum Frauen gab, die in die Handlung eingriffen. Das empfand ich jedoch nicht als Mangel, sondern als direkte Folge der doch recht militärlastigen Handlung. </font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify"><font size="2"><u>Mein Fazit:</u></font><font size="2"> „Radetzkymarsch“ ist ein äußerst gelungenes Werk, das den Niedergang der k.u.k. Monarchie auf sehr einprägsame Weise beschreibt. In meiner persönlichen Bestenliste wird es ganz weit oben einen Platz finden. „Kapuzinergruft“ werde ich in kürze lesen. Die Erwartungen daran sind entsprechend hoch.</font></p>
<p style="margin-top:.21cm;margin-bottom:0;" align="justify">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;"><font size="2"><strong>Gebundene Ausgabe:</strong></font><font size="2"> 416 Seiten<br />
</font><font size="2"><strong>Verlag:</strong></font><font size="2"> Kiepenheuer &#38; Witsch<br />
</font><font size="2"><strong>ISBN-13:</strong></font><font size="2"> 978-3462034622</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ferdi, Kasperl und ich  ]]></title>
<link>http://sprutz.wordpress.com/2008/04/23/ferdi-kasperl-und-ich/</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 19:19:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>sprutz</dc:creator>
<guid>http://sprutz.wordpress.com/2008/04/23/ferdi-kasperl-und-ich/</guid>
<description><![CDATA[Am heutigen Tag möchte ich &#8211; da nun mal der Welttag des Buches ist- einem meiner Lieblingsbüch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:left;">
<p class="MsoNormal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-300" src="http://sprutz.wordpress.com/files/2008/04/ferdi-002.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></p>
<p class="MsoNormal">Am heutigen Tag möchte ich &#8211; <a href="http://www.zeit.de/2008/17/Glosse-Literatur-17" target="_blank">da nun mal der Welttag des Buches ist</a>- einem meiner Lieblingsbücher huldigen. Naja, zumindest war jenes zu huldigende Buch einmal mein Lieblingsbuch.</p>
<p class="MsoNormal">Ich möchte nämlich ein Buch lobpreisen, welches in einer Zeit mein Favorit war, in der ich noch nicht lesen konnte, jedoch diese Wissenslücke um Buchstaben und Satzstrukturen durch Bildergucken und Zuhören einigermaßen zu kompensieren wusste.</p>
<p class="MsoNormal">Dieses altgediente Lieblingsbuch, sozusagen der Ehrenvorsitzende meines persönlichen <em>Lieblingsbuch e.V.,</em> hat mich in einer frühen Lebensphase unterhalten, in der ich passionierter Erdlochbuddler war, eine Bauarbeiterkarriere als mögliche Lebens-Perspektive gesehen hab und <span> </span>täglich einen Becher Hüttenkäse gierig in mich hineinschlang.</p>
<p class="MsoNormal">Man kann also sagen, dass mich dieses Buch während einer körperlich aktiven und kulinarisch schwierigen Zeit begleitet hat.</p>
<p class="MsoNormal">Dieses dauerangeguckte und endlosangehörte Bildervorlesebuch heißt <strong>„Ferdi reist mit seinem Kasperl durch die Münchner Stadt“</strong>, ist von Hans Gottanka und handelt vom Ferdi und seinem Kasperl und ihrer feinen Reise durch die Münchner Stadt. (Immerhin einmal ein Buchtitel, der handlungserklärend ist)</p>
<p class="MsoNormal">Ehrlicherweise habe ich keine Ahnung warum ausgerechnet dieses Buch es geschafft hat, mich mehr oder weniger regelmäßig zu beschäftigen. Aber dann auch wieder ist es mir ein Mysterium, warum ich zwanghaft die Hecke der Nachbarin untergraben musste oder warum ich abends auf kaltem Entzug war, wenn ich ohne meine Portion Hüttenkäse ins Bett gebracht wurde.</p>
<p class="MsoNormal">„FrmsKddMS“ ist ein feines, simples Buch und da dieses Buch leider nicht mehr verlegt wird, dacht ich mir, ich lese es am besten mal vor. Auch wenn meine Kinderbuchvorlese –Skills zu wünschen übrig lassen.</p>
<p class="MsoNormal">Der erste Teil, wo die Stasi und der Blasi drin vorkommen:</p>
<p style="text-align:left;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vNqFmJ-i8j8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/vNqFmJ-i8j8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:left;">Und der zweite Teil, wo auch der Fonsä drin vorkommt:</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/XN-xbKSwrUg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/XN-xbKSwrUg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Und da wir ja im Jahre WebzwoNull leben, gibts die Reise auch nachzusehen auf Google Map:</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps/ms?hl=en&amp;#38;ie=UTF8&amp;#38;oe=UTF8&amp;#38;s=AARTsJoL0lyHiMwfXRirfSyd_LbbWLExVw&amp;#38;msa=0&amp;#38;msid=101212777309833394397.00044b78e8267f832a6d5&amp;#38;ll=48.151886,11.580963&amp;#38;spn=0.068715,0.102997&amp;#38;z=12&amp;#38;output=embed&amp;#38;w=300&amp;#38;h=300"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps/ms?hl=en&amp;#38;ie=UTF8&amp;#38;oe=UTF8&amp;#38;s=AARTsJoL0lyHiMwfXRirfSyd_LbbWLExVw&amp;#38;msa=0&amp;#38;msid=101212777309833394397.00044b78e8267f832a6d5&amp;#38;ll=48.151886,11.580963&amp;#38;spn=0.068715,0.102997&amp;#38;z=12&amp;#38;source=embed&amp;#38;w=300&amp;#38;h=300" style="color:#0000FF;text-align:left">View Larger Map</a></small></p>
<p style="text-align:left;">Und noch ein Schlußsatz:</p>
<p style="text-align:left;">Ich danke Herrn Gottanka und Herrn Fuchshuber an diesem heutigen Welttag des Buches für dieses Buch. Es war mir eine große Freude&#8230;<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align:left;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[...gibt es das EINE Lieblingsbuch?]]></title>
<link>http://wortspiele.wordpress.com/2007/10/15/gibt-es-das-eine-lieblingsbuch/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 07:50:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>artstage</dc:creator>
<guid>http://wortspiele.wordpress.com/2007/10/15/gibt-es-das-eine-lieblingsbuch/</guid>
<description><![CDATA[Einerseits hat mich diese Einladung sehr gefreut. Andererseits in einen &#8211; fast &#8211; aussich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einerseits hat mich diese Einladung sehr gefreut. Andererseits in einen &#8211; fast &#8211; aussichtslosen Gewissenskonflikt gebracht. Ich wurde mit einer Reihe von anderen Lesegästen dazu eingeladen, im Rahmen einer österreichweiten Aktionskampagne &#8220;Österreich liest&#8221; mein Lieblingsbuch vorzustellen.<br />
Nun muss ich, mit großem Erstaunen für mich selbst, feststellen: mein erster Versuch, nur ein einziges Buch zum Lieblingsbuch zu küren, ist kläglich gescheitert! Und ich bin davon überzeugt, dass ich, vor die Wahl gestellt, ein einziges Buch als Überlebensmittel für die obligate einsame Insel auszuwählen, mit 100%iger Wahrscheinlichkeit dem großen Ertrinken ausgeliefert wäre.</p>
<p>Wie kann ich einen Gedankenstrang, der in einem spannenden oder amüsanten schriftstellerischen Werk meine eigenen Gedanken beflügelt und meine Phantasie entfacht oder im besten Sinn sogar hilfreich einen Lösungsansatz für einen akuten problematischen Fall anbietet oder sogar meine Gedanken von angesammeltem Datenmüll erlöst und mich für eigene Lösungen frei macht &#8211; wie könnte ich eines dieser Bücher aussparen? Sollte ich ein Buch auswählen, dass eventuell nur meiner subjektiven Einstellung zu Humor, Kunst oder Wissenschaft steht? Ja, wird dann irgendjemand das überhaupt nachvollziehen können? Oder sich eventuell sogar zum Lesen desselbigen animieren lassen?</p>
<p>Überlegungen über Überlegungen &#8211; eine seltsame Passion meinerseits. Nachdem ich mich dabei selbst beobachtet habe und feststellte, dass diese Zeit der Überlegungen über mögliche Auswirkungen meiner Buchwahl viel gewinnbringender für mich verlaufen wäre, hätte ich sie mit dem Lesen eines Buches verbracht, wurde die Auswahl einfacher. (Inzwischen bekam ich auch ein mail der Bibliothekarin, auch ein zweites Buch wäre kein Problem.  Welche Erleichterung!)</p>
<p>Ich beschloss also, 4 (!!!) Bücher mitzunehmen: aus dem erstgewählten kann ich unmöglich vorlesen, dieses werde ich nur haptisch präsentieren. Eine Lesung daraus würde in ein tragisch-komisches Kabarett ausarten. Schon beim &#8211; wieder einmal &#8211; Hineinlesen musste ich nach den ersten beiden Seiten aufgeben, Tränen vor Lachen haben mein Sehvermögen getrübt und das eigene Gelächter hat mich total erschüttert. Es ist ein Buch für den Single-Leser und nur für absolut humorlose und kunstdesinteressierte Zeitgenossen zum Vorlesen geeignet! Ich liebe es, denn ich finde sehr viele Parallelen zu meinem beruflichen Umfeld darin.<br />
Der Schleier sei gelüftet: <strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Ephraim Kishon: Picassos süße Rache&#8221;</strong>. Das mir sehr gut bekannte Umfeld im Reich der Kunst &#8211; vom Künstler, über den Kunstmarkt bis zu den Kunstkritikern &#8211; in einer satirischen Meisterleistung, von einem geschrieben, der die Kunst liebte und die Szene sehr genau beobachtete. <strong><font color="#ff0000">- aus diesem Buch werde ich aus Sicherheitsgründen nicht vorlesen!</font></strong></p></blockquote>
<p>Buch Nr. 2 ist natürlich auch mein Lieblingsbuch (obwohl ich von diesem Autor auch noch andere Lieblingsbücher habe). Es diente und dient mir im Laufe der Jahre immer wieder als Quelle der Inspiration &#8211; sowohl was den Inhalt alsauch die Sprache betrifft, in der es geschrieben ist. Und es ist verblüffend wie viele darin getätigte Beobachtungen und Aussagen noch immer höchst aktuell sind. Und auch dieses Buch ist für Kunstinteressierte &#8211; aber nicht nur für diese &#8211; eine Offenbarung:</p>
<blockquote><p> <strong>&#8220;Thomas Bernhard: Alte Meister&#8221;</strong> &#8211; ein Kunst-Literatur-Genuss! <strong><font color="#ff0000">- mein Vorlese-Buch!</font></strong></p></blockquote>
<p>Buch Nr. 3 erhielt ich vor einigen Tagen als Geschenk von einem Kollegen aus Deutschland, der sich auch sehr intensiv mit bildender Kunst beschäftigt, im besonderen mit Bildhauerei. Er beschenkte mich mit</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Hanno Rauterberg: Und das ist Kunst?&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>in das ich mich zwar erst kurz einlesen konnte, dessen Thesen aber eine große Hilfe darstellen, sich im Dschungel der Gegenwartskunst zu orientieren. Rauterberg&#8217;s Buch trägt den Untertitel &#8220;Eine Qualitätsprüfung&#8221; und wenn man seine Artikel in &#8220;Die Zeit&#8221; kennt, weiß man, dass in diesem Buch auch Qualität drinsteckt! Dieses Buch wählte ich aus Anlass seiner Aktualität. <strong><font color="#ff0000">- mein &#8220;Zeige&#8221;-Buch!</font></strong></p>
<p>Buch Nr. 4 ist etwas für Spezialisten oder wissbegierige Einheimische. Es ist eine neue wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich Kunstgeschichte, die jeder Burgenländer (natürlich auch jeder Kunstliebhaber), der gerne am St.Margarethener Hügel in der Skulpturenlandschaft des 1. Internationalen Bildhauersymposions spazierengeht, kennen sollte. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das Interesse an diesem Werk sehr groß sein wird.  Wir Burgenländer sollten stolz darauf sein, in unseren Reihen einen so überragenden künstlerischen Visionär, der international Kunstgeschichte schrieb als Gründungsvater der Bildhauersymposien weltweit &#8211; auf welche die nachfolgenden Symposien in aller Welt in ihrer Geschichte hinweisen &#8211; international höchst anerkannt und mit den weltweit höchsten Preisen ausgezeichnet und leider, in unserem Land wenig beachtet: Karl Prantl, Bildhauer, wohnhaft in Pöttsching.<br />
Das Buch, ein wahres Geschenk anlässlich des anstehenden 50jährigen Gründungsjubiläums (1959 gründete Karl Prantl das 1. Internationale Bildhauersymposion, in St.Margarethen) räumt mit diffusen kursierenden Gerüchten auf :</p>
<blockquote><p><strong>Jutta Birgit Wortmann: &#8220;Bildhauersymposien: Entstehung &#8211; Entwicklung &#8211; Wandlung&#8221; </strong><br />
dargestellt an ausgewählten Beispielen und ergänzt durch Gespräche mit Beteiligten (eine CD mit den Original-Interview-Texten als pdf liegt bei &#8211; spannend, informativ!!!)<br />
Verlag: www.peterlang.de<br />
<strong><font color="#ff0000">- mein &#8220;Missions&#8221;-Buch!</font></strong></p></blockquote>
<p>ich selbst habe seit langer Zeit eine Webseite zum Thema: <a href="http://bildhauersymposion.wordpress.de" target="_blank">Bildhauersymposion St.Margarethen</a></p>
<p>Der <a href="http://bibliothek.fh-burgenland.at/index.php?id=82" target="_blank">Dienstag </a>kann kommen &#8211; ich bin gerüstet!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aktion: Lieblingsbuch]]></title>
<link>http://gemischt.wordpress.com/2007/04/23/aktion-lieblingsbuch/</link>
<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 12:06:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Grzegorz Rumatowski</dc:creator>
<guid>http://gemischt.wordpress.com/2007/04/23/aktion-lieblingsbuch/</guid>
<description><![CDATA[Beim Christian bin ich darauf aufmerksam geworden, dass heute der Weltag des Buches ist. In diesem Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Beim Christian bin ich darauf aufmerksam geworden, dass heute der Weltag des Buches ist. In diesem Z]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
