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	<title>literatur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/literatur/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "literatur"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 05:16:59 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[SonntagsLektüre]]></title>
<link>http://paradalis.wordpress.com/2009/11/29/sonntagslekture/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 23:12:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>paradalis</dc:creator>
<guid>http://paradalis.wordpress.com/2009/11/29/sonntagslekture/</guid>
<description><![CDATA[Amerika gibt es nicht Autor: Peter Bichsel Ich habe die Geschichte von einem Mann, der Geschichten e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Amerika gibt es nicht</p>
<p>Autor: Peter Bichsel  </p>
<p>Ich habe die Geschichte von einem Mann, der Geschichten erzählt. Ich habe ihm mehrmals gesagt, daß ich seine Geschichte nicht glaube. »Sie lügen«, habe ich gesagt, »Sie schwindeln, Sie phantasieren, Sie betrügen.«</p>
<p>Das beeindruckte ihn nicht. Er erzählte ruhig weiter, und als ich rief: »Sie Lügner, Sie Schwindler, Sie Phantast, Sie Betrüger!«, da schaute er mich lange an, schüttelte den Kopf, lächelte traurig und sagte dann so leise, daß ich mich fast schämte: »Amerika gibt es nicht.« Ich versprach ihm, um ihn zu trösten, seine Geschichte aufzuschreiben: Sie beginnt vor fünfhundert Jahren am Hofe eines Königs, des Königs von Spanien. Ein Palast, Seide und Samt, Gold, Silber, Barte, Kronen, Kerzen, Diener und Mägde; Höflinge, die sich im Morgengrauen gegenseitig den Degen in die Bäuche rennen, die sich am Abend zuvor den Fehdehandschuh vor die Füße geschmissen haben. Auf dem Turm fanfarenblasende Wächter. Und Boten, die vom Sattel springen, und Boten, die sich in die Sattel werfen, Freunde des Königs und falsche Freunde, Frauen, schöne und gefährliche, und Wein und um den Palast herum Leute, die nichts anderes wußten, als all das zu bezahlen.</p>
<p>Aber auch der König wußte nichts anderes, als so zu leben, und wie man auch lebt, ob in Saus und Braus oder Armut, ob in Madrid, Barcelona oder irgendwo, am Ende ist täglich dasselbe, und man langweilt sich. So stellen sich die Leute, die irgendwo wohnen, Barcelona schön vor, und die Leute von Barcelona möchten nach Irgendwo reisen.</p>
<p>Die Armen stellen es sich schön vor, wie der König zu leben, und leiden darunter, daß der König glaubt, arm sein sei für die Armen das richtige.</p>
<p>Am Morgen steht der König auf, am Abend geht der König ins Bett, und tagsüber langweilt er sich mit seinen Sorgen, mit seinen Dienern, seinem Gold, Silber, Samt, seiner Seide, langweilt sich mit seinen Kerzen. Sein Bett ist prunkvoll, aber man kann auch nicht viel anderes tun als schlafen.</p>
<p>Die Diener machen am Morgen tiefe Verbeugungen, jeden Morgen gleich tief, der König ist daran gewöhnt und schaut nicht einmal hin. Jemand gibt ihm die Gabel, jemand gibt ihm das Messer, jemand schiebt ihm den Stuhl zu, und die Leute, die mit ihm sprechen, sagen Majestät und sehr viele schöne Worte dazu und sonst nichts.</p>
<p>Nie sagt jemand zu ihm: »Du Trottel, du Schafskopf«, und alles was sie ihm heute sagen, haben sie ihm gestern schon gesagt.</p>
<p>So ist das.</p>
<p>Und deshalb haben die Könige Hofnarren.</p>
<p>Die dürfen tun, was sie wollen, und sagen, was sie wollen, um den König zum Lachen zu bringen, und wenn er über sie nicht mehr lachen kann, bringt er sie um oder so.</p>
<p>So hatte er einmal einen Narren, der verdrehte die Worte. Das fand der König lustig. Der sagte »Stajesmät« statt »Majestät«, der sagte »Lapast« statt »Palast« und »Tuten Gat« statt »Guten Tag«.</p>
<p>Ich finde das blöd, aber der König fand das lustig. Ein ganzes halbes Jahr fand er es lustig, bis zum siebten Juli, und am achten, als er aufstand und der Narr kam und »Tuten Gat, Stajesmät« sagte, sagte der König: »Schafft mir den Narren vom Hals!«</p>
<p>Ein anderer Narr, ein kleiner Dicker, Pepe hieß der, gefiel dem König sogar nur vier Tage lang, der brachte den König damit zum Lachen, daß er auf die Stühle der Damen und Herren, der Fürsten und Herzöge, Freiherren und Ritter Honig strich. Am vierten Tag strich er Honig auf den Stuhl des Königs, und der König mußte nicht mehr lachen, und Pepe war kein Narr mehr.</p>
<p>Nun kaufte sich der König den schrecklichsten Narren der Welt. Häßlich war er, dünn und dick zugleich, lang und klein zugleich, und sein linkes Bein war ein O-Bein. Niemand wußte, ob er sprechen konnte und absichtlich nicht sprach oder ob er stumm war. Sein Blick war böse, sein Gesicht mürrisch; das einzig Liebliche an ihm war sein Name: er hieß Hänschen.</p>
<p>Das Gräßlichste aber war sein Lachen. Es begann ganz klein und gläsern ganz tief im Bauch, gluckste hoch, ging langsam über in ein Rülpsen, machte Hänschens Kopf rot, ließ ihn fast ersticken, bis er losplatzte, explodierte, dröhnte, schrie; dann stampfte er dazu und tanzte und lachte; und nur der König freute sich daran, die anderen wurden bleich, begannen zu zittern und fürchteten sich. Und wenn die Leute rings um das Schloß das Lachen hörten, sperrten sie Türen und Fenster zu, schlössen die Läden, brachten die Kinder zu Bett und verschlossen sich die Ohren mit Wachs.</p>
<p>Hänschens Lachen war das Fürchterlichste, was es gab.</p>
<p>Der König konnte sagen, was er wollte, Hänschen lachte.</p>
<p>Der König sagte Dinge, über die niemand lachen kann, aber Hänschen lachte. Und eines Tages sagte der König: »Hänschen, ich hänge dich auf.«</p>
<p>Und Hänschen lachte, brüllte los, lachte wie noch nie.</p>
<p>Da beschloß der König, daß Hänschen morgen gehängt werden soll. Er ließ einen Galgen bauen, und es war ihm ernst mit seinein Beschluß, er wollte Hänschen vor dem Galgen lachen hören. Dann befahl er allen Leuten, sich das böse Schauspiel anzuschauen. Die Leute versteckten sich aber und verriegelten ihre Türen, und am Morgen war der König mit dem Henker, mit den Knechten und dem lachenden Hänschen allein.</p>
<p>Und er schrie seinen Knechten zu: »Holt mir die Leute her!« Die Knechte suchten die ganze Stadt ab und fanden niemanden, und der König war zornig, und Hänschen lachte.</p>
<p>Da endlich fanden die Knechte einen Knaben, den schleppten sie vor den König. Der Knabe war klein, bleich, schüchtern, und der König wies auf den Galgen und befahl ihm zuzuschauen. Der Knabe schaute zum Galgen, lächelte, klatschte in die Hände, staunte und sagte dann: »Sie müssen ein guter König sein, daß sie ein Bänklein für die Tauben bauen; sehn Sie, zwei haben sich bereits daraufgesetzt.«</p>
<p>» Du bist ein Trottel«, sagte der König, »wie heißt du?«</p>
<p>»Ich bin ein Trottel, Herr König, und ich heiße Colombo, meine Mutter nennt mich Colombin.«</p>
<p>» Du Trottel«, sagte der König, »hier wird jemand gehängt.«</p>
<p>»Wie heißt er denn?« fragte Colombin, und als er den Namen hörte, sage er: »Ein schöner Name, Hänschen heißt er also. Wie kann man einen Mann, der so schön heißt, aufhängen?«</p>
<p>»Er lacht so gräßlich«, sagte der König, und er befahl dem Hänschen zu lachen, und Hänschen lachte doppelt so gräßlich wie gestern.</p>
<p>Colombin staunte, dann sagte er: »Herr König, finden Sie das gräßlich?« Der König war überrascht und konnte nicht antworten, und Colombin fuhr fort: »Mir gefällt sein Lachen nicht besonders, aber die Tauben sitzen immer noch auf dem Galgen; es hat sie nicht erschreckt; sie finden das Lachen nicht gräßlich. Tauben haben ein feines Gehör. Man muß Hänschen laufen lassen.«</p>
<p>Der König überlegte und sagte dann: »Hänschen, scher dich zum Teufel.« Und Hänschen sprach zum ersten Mal ein Wort. Er sagte zu Colombin: »Danke!« und lächelte dazu ein schönes menschliches Lächeln und ging.</p>
<p>Der König hatte keinen Narren mehr. »Komm mit«, sagte er zu Colombin. Des Königs Diener und Mägde, die Grafen und alle glaubten aber, Colombin sei der neue Hofnarr. Doch Colombin war gar nicht lustig. Er stand da und staunte, sprach selten ein Wort und lachte nicht, er lächelte nur und brachte niemanden zum Lachen. »Er ist kein Narr, er ist ein Trottel«, sagten die Leute, und Colombin sagte: »Ich bin kein Narr, ich bin ein Trottel.« Und die Leute lachten ihn aus.</p>
<p>Wenn der König das gewußt hätte, wäre er böse geworden, aber Colombin sagte ihm nichts davon, denn es machte ihm nichts aus, ausgelacht zu werden. Am Hofe gab es starke Leute und gescheite Leute, der König war ein König, die Frauen waren schön und die Männer mutig, der Pfarrer war fromm und die Küchenmagd fleißig – nur Colombin, Colombin war nichts.</p>
<p>Wenn jemand sagte: »Komm Colombin, kämpf mit mir«, sagte Colombin: »Ich bin schwächer als du.«</p>
<p>Wenn jemand sagte: »Wieviel gibt zwei mal sieben?«, sagte Colombin: »Ich bin dümmer als du.«</p>
<p>Wenn jemand sagte: »Getraust du dich, über den Bach zu springen«, sagte Colombin: »Nein ich getraue mich nicht.«</p>
<p>Und wenn der König fragte: »Colombin, was willst du werden?«, antwortete Colombin: »Ich will nichts werden, ich bin schon etwas, ich bin Colombin.«</p>
<p>Der König sagte: »Du mußt etwas werden«, und Colombin fragte: »Was kann man werden?«</p>
<p>Da sagte der König: »Jener Mann mit dem Bart, mit dem braunen, ledernen Gesicht, das ist ein Seefahrer. Der wollte Seefahrer werden und ist Seefahrer geworden, er segelt über die Meere und entdeckt Länder für seinen König.«</p>
<p>»Wenn du willst, mein König«, sagte Colombin, »werde ich Seefahrer.« Da mußte der ganze Hof lachen. Und Colombin rannte weg, fort aus dem Saal und schrie: »Ich werde ein Land entdecken, ich werde ein Land entdecken!«</p>
<p>Die Leute schauten sich an und schüttelten die Köpfe, und Colombin rannte aus dem Schloß, durch die Stadt und über das Feld, und den Bauern, die auf den Feldern standen und ihm nachschauten, rief er zu: »Ich werde ein Land entdecken, ich werde ein Land entdecken!«</p>
<p>Und er kam in den Wald und versteckte sich wochenlang unter den Büschen, und wochenlang hörte niemand etwas von Colombin, und der König war traurig und machte sich Vorwürfe, und die Hofleute schämten sich, weil sie Colombin ausgelacht hatten. Und sie waren froh, als nach Wochen der Wächter auf dem Turm die Fanfare bließ und Colombin über die Felder kam, durch die Stadt kam, durchs Tor kam, vor den König trat und sagte:</p>
<p>»Mein König, Colombin hat ein Land entdeckt!«</p>
<p>Und weil die Hofleute Colombin nicht mehr auslachen wollten, machten sie ernste Gesichter und fragten: »Wie heißt es denn, und wo liegt es?« »Es heißt noch nicht, weil ich es erst entdeckt habe, und es liegt weit draußen im Meer«, sagte Colombin.</p>
<p>Da erhob sich der bärtige Seefahrer und sagte: »Gut, Colombin, ich, Amerigo Vespucci, gehe das Land suchen. Sag mir, wo es liegt.« »Sie fahren ins Meer und dann immer geradeaus, und sie müssen fahren, bis sie zu dem Land kommen, und sie dürfen nicht verzweifeln«, sagte Colombin, und hatte fürchterliche Angst, weil er ein Lügner war und wußte, daß es das Land nicht gibt, und er konnte nicht mehr schlafen, Amerigo Vespucci aber machte sich auf die Suche.</p>
<p>Niemand weiß, wohin er gefahren ist. Vielleicht hat er sich auch im Wald versteckt.</p>
<p>Dann bliesen die Fanfaren, und Amerigo kam zurück.</p>
<p>Colombin wurde rot im Gesicht und wagte den großen Seefahrer nicht anzuschauen. Vespucci stellte sich vor den König, blinzelte Colombin zu und sagte laut und deutlich, so daß es alle hören konnten: »Mein König«, so sagte er, »mein König, das Land gibt es.«</p>
<p>Colombin war so froh, daß ihn Vespucci nicht verraten hatte, daß er auf ihn zulief, ihn umarmte und rief: »Amerigo, mein lieber Amerigo!«</p>
<p>Und die Leute glaubten, das sei der Name des Landes, und sie nannten das Land, das es nicht gibt, »Amerika«.</p>
<p>»Du bist jetzt ein Mann«, sagte der König zu Colombin, »von nun ab heißt du Kolumbus.«</p>
<p>Und Kolumbus wurde berühmt, und alle bestaunten ihn und flüsterten sich zu: »Der hat Amerika entdeckt.«</p>
<p>Und alle glaubten, daß es Amerika gibt, nur Kolumbus war nicht sicher, sein ganzes Leben zweifelte er daran, und er wagte den Seefahrer nie nach der Wahrheit zu fragen. Bald fuhren aber andere Leute nach Amerika und bald sehr viele; und die, die zurückkamen, behaupteten: »Amerika gibt es!«</p>
<p>»Ich«, sagte der Mann, von dem ich die Geschichte habe, »ich war noch nie in Amerika. Ich weiß nicht, ob es Amerika gibt. Vielleicht tun die Leute nur so, um Colombin nicht zu enttäuschen. Und wenn zwei sich von Amerika erzählen, blinzeln sie sich heute noch zu, und sagen fast nie Amerika, sie sagen meistens etwas Undeutliches von &#62;StaatenDrüben&#60; oder so.« Vielleicht erzählt man den Leuten, die nach Amerika wollen, im Flugzeug oder im Schiff die Geschichte von Colombin, und dann verstecken sie sich irgendwo und kommen später zurück und erzählen von Cowboys und von Wolkenkratzern, von den Niagarafällen und vom Mississippi, von New York und von San Francisco.</p>
<p>Auf jeden Fall erzählen alle dasselbe, und alle erzählen Dinge, die sie vor der Reise schon wußten; und das ist doch sehr verdächtig.</p>
<p>Aber immer noch streiten die Leute darüber, wer Kolumbus wirklich war.</p>
<p>Ich weiß es.</p>
<p>aus: Peter Bichsel, Kindergeschichten.</p>
<p>-</p>
<p>Danke, </p>
<p><a href="http://philippbobrowski.wordpress.com/">lieber Philipp,</a></p>
<p>für den LeseTipp.<br />
 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die erste Kerze]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2009/11/29/die-erste-kerze/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 23:01:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2009/11/29/die-erste-kerze/</guid>
<description><![CDATA[Allen Lesern wünsche ich eine frohe, stressarme, segensreiche, liebevolle Adventszeit! Da mein virtu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Allen Lesern wünsche ich eine frohe, stressarme, segensreiche, liebevolle Adventszeit!<br />
Da mein virtueller Adventskalender sich erst am 1. Dezember öffnet, hier einige Photos meines heimischen Adventskalenders &#8211; der schon heute sein erstes Türchen öffnet.</p>
<p>Das Bücherregal ist ein guter Ort für einen Adventskalender, in dem es heuer Bibelzitate zu den Themen <em>Weisheit </em>und <em>Liebe </em>gibt.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/4137411743/" title="Adventskalender 1 von kalliope_vorleserin bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2627/4137411743_6ee3ca59e8.jpg" width="500" height="375" alt="Adventskalender 1" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/4137399807/" title="Adventskalender 2 von kalliope_vorleserin bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2672/4137399807_920feea1cd.jpg" width="500" height="434" alt="Adventskalender 2" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/4137396881/" title="Adventskalender 3 von kalliope_vorleserin bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2509/4137396881_e3c49b5e19.jpg" width="500" height="450" alt="Adventskalender 3" /></a></p>
<p>Auch ein Adventskranz muß sein, wie jedes Jahr. Die erste Kerze steht im Kranz, die anderen warten noch außerhalb.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/4141035278/" title="Erster Advent von kalliope_vorleserin bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2562/4141035278_4534c312cc.jpg" width="500" height="363" alt="Erster Advent" /></a></p>
<p>Ich liebe den Advent, Zeit zwischen Rummel und Einkehr, Kitsch und Kunst, Süßkram und Fasten, Sentimentalität und Religion &#8211; eine sicher nicht einfache Zeit, zumal in winterkalten Gegenden mit kurzen Tagen, aber ich möchte nicht auf diese schöne Zeit verzichten.<br />
Nur angesichts der hausgroßen Plakate, die mit Weihnachtsmännern und Tannenbäumen für den Konsum ohne Sinn und Verstand werben &#8211; da könnte ich zuweilen zur Bilderstürmerin werden. Allein, das nützt ja auch nichts &#8211; also: tief durchatmen, ein unfreundliches Wort denken und das beworbene Dingsda nicht kaufen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frank Schirrmacher, Payback, bei&nbsp;Seite&nbsp;50]]></title>
<link>http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/11/28/frank-schirrmacher-payback-beiseite50/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:39:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>jfenn</dc:creator>
<guid>http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/11/28/frank-schirrmacher-payback-beiseite50/</guid>
<description><![CDATA[Habe heute nachmittag angefangen, das Buch zu lesen. An der Stelle, wo „der Arzt nicht mehr helfen“ ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Habe heute nachmittag angefangen, das Buch zu lesen. An der Stelle, wo „der Arzt nicht mehr helfen“ konnte, bin ich schon vorbei. Es ist schon eine ziemliche Fallhöhe von Weizenbaum und Lovink zu Schirrmacher, aber was mich am meisten stört, ist die amerikanische Manier, in der er den Text vor mir ausbreitet, dieses Vom-Hölzchen-aufs-Stöckchen-Kommen, das Sprunghafte und Geschwätzige an seinem Text. Ein Brei aus Anekdoten und Zitaten, zusammengesucht und nachgewiesen durch URLs in Endnoten, die eine vorgefaßte Meinung begründen sollen, statt sie zu erarbeiten. Ein Dokument, das genau das zur Schau stellt, was es durchgehend beklagt, nämlich die Zerstreutheit. Und übrigens auch voller typischer Textverarbeitungstippfehler. Ein Korrektor, ein Lektor hätten hier durchaus helfen können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erneut besucht KLAUSENS den Heinrich-Boere-Prozess in Aachen]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2009/11/28/erneut-besucht-klausens-den-heinrich-boere-prozess-in-aachen/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:34:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
<guid>http://klausens.wordpress.com/2009/11/28/erneut-besucht-klausens-den-heinrich-boere-prozess-in-aachen/</guid>
<description><![CDATA[klau|s|ens, der boere-prozess geht weiter? zum glück, zum glück: man befürchtet ja alles. was denn? ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>klau&#124;s&#124;ens, der boere-prozess geht weiter?</p>
<p>zum glück, zum glück: man befürchtet ja alles.</p>
<p>was denn?</p>
<p>krankheit &#8230; oder neue verfahrenstricks der verteidigung.</p>
<p>und?</p>
<p>ich bete: möge dieser prozess bis zu einem urteil und bis zum ende durchgeführt werden können!</p>
<p>wieso denn?</p>
<p>weil es darum geht, die dinge aufzuklären oder zumindest etwas aufzuklären &#8230; und die taten sollen gesühnt werden. jedes verbrechen soll gesühnt werden. mord sowieso.</p>
<p>lässt sich da denn etwas sühnen, wenn so viele NS-täter durch die fänge des gesetzes geschlüpft sind?</p>
<p>wenn es im leben keine gerechtigkeit gibt, heißt das nicht, dass man den anspruch auf gerechtigkeit aufgibt. außerdem: alle verbrecher, die jemals verbrechen noch begehen, zumal gegen die menschlichkeit &#8230; die müssen und sollen wissen: &#8220;man wird mich suchen, bis zum bitteren ende &#8211; und dann wird man mir den prozess machen!&#8221;</p>
<p>aber bei boere kam es doch gar nicht zu dem prozess. es gab anläufe, aber die deutsche justiz hat das zustandekommen des prozesses behindert.</p>
<p>das stimmt &#8211; um so wichtiger, dass er dann doch noch zustande kommt oder kam.</p>
<p>und alle die anderen täter?</p>
<p>es gibt immer &#8220;andere&#8221;, die der strafverfolgung entkommen. das leben kennt keine gerechtigkeit, bisweilen kennt das leben nur den aberwitz. es gibt sogar heutzutage noch morde, deren urheber nicht ausfindig gemacht werden. aber dennoch muss und wird in jedem einzelnen fall genau dieses versucht werden: aufklärung und bestrafung der täter.</p>
<p>und dann dürfen gerade in diesen tagen in aachen zwei schwerverbrecher entfliehen?!</p>
<p>das ist jetzt ein extra thema, zu dem man sich erst dann äußern kann, wenn die umstände klarer geworden sind. außerdem befinden wir uns im boere-prozess bei der thematik NS-kriegsverbrechen oder auch NS-verbrechen.</p>
<p>gibt er es denn zu? der heinrich boere?</p>
<p>bislang nicht!</p>
<p>na also!</p>
<p>gestern gab es eine persönliche erklärung.</p>
<p>und?</p>
<p>die las dann sein rechtsanwalt gordon christiansen vor &#8211; die war also aufgeschrieben worden. und darin ging es um einige biografische stationen.</p>
<p>und?</p>
<p>vieles war undeutlich, nicht sauber recherchiert &#8230; vieles wurde ausgeklammert.</p>
<p>die zeit von 1944?</p>
<p>ja, die ganze zeit, als die morde geschahen. zu alledem hörte man nichts. man hörte sowieso sehr wenig. er hat dann geschwister, er hat eine mutter, er meldet sich freiwillig zur waffen-SS, als niederländer in den niederlanden. (er kommt später zur ss-standarte &#8220;westland&#8221;, untegruppierung der waffen-ss-division &#8220;wiking&#8221;, an die ostfront, lemberg z.b., aber zuerst nach münchen-freimann und später nach heuberg zur ausbildung.) &#8230; aber das meiste wusste man ja schon.</p>
<p>was hattest du erhofft?</p>
<p>man erhofft immer, dass einer vollständig auspackt, alles erzählt &#8230; und auch alles bereut. das hofft man immer. und zwar, dass es von herzen kommt, nichts als taktische masche.</p>
<p>und?</p>
<p>von &#8220;auspacken&#8221; kann gar keine rede sein, wenn die morde vollkommen ausgeklammert sind und die dargelegte biografie so viele unwägbarkeiten und lücken hat. allerdings sind wir immer noch quasi &#8220;am anfang&#8221; des prozesses.  der angeklagte hatte aber gestern die möglichkeit, sich zur sache zu äußern.  jedoch: er sagte zu den tat-vorwürfen quasi nichts.</p>
<p>ist das nicht normal?</p>
<p>du meinst, weil herr boere schon 88 jahre ist. aber wenn er mit den anwälten zusammen etwas aufsetzt, oder wenn die es für ihn vielleicht sogar geschrieben und formuliert haben, dann muss zumindest so ein leben viel deutlicher werden. (auch wenn man sonst zu schweigen gedenkt.)</p>
<p>wurde es das nicht? deutlich? das leben?</p>
<p>mir leider nein: z.b. die ganze seltsame flucht aus dem kriegsgefangenlager. alles sehr dünn. dann die frage, wie lange er wo und wie in den niederlanden untergetaucht war und wann er genau und wie nach deutschland kam. in deutschland taucht er offiziell dann 1954 auf. und wieso er ohne problem als bergmann dann arbeiten konnte. und er hat dann einen 1955 antrag auf kriegsgefangenentschädigung gestellt. man höre: ein waffen-ss-ler wollte entschädigungsbezahlung erheischen. aber das ist am ende nur &#8220;menschlich&#8221;. ein jeder sucht lücken in einem system, und er versucht dann, sein leben daraufhin zu verbessern. aber genau das möchten wir alles viel genauer wissen. denn auch darin liegt der sinn eines solchen prozesses: aufarbeitung. neubeleuchtung der geschichte, gerade auch der post-NS-geschichte &#8230; und dann der umgang mit den tätern in der nachkriegszeit.</p>
<p>aber der skandal ist doch, dass er dann jahrelang unbehelligt als bergmann / bergarbeiter in deutschland leben und arbeiten durfte.</p>
<p>ja, es ist ein skandal. einer von vielen. aber das hilft uns heute nicht mehr weiter. heute müssen wir erst einmal aufklären, wie es zu diesem skandal überhaupt kommen konnte.</p>
<p>und dazu hat die einlassung oder erklärung des heinrich boere gestern nichts beigetragen?</p>
<p>ich würde sagen: eher nein. wir wissen kaum mehr, als wir nicht schon vorher wussten.</p>
<p>das tut mir leid.</p>
<p>das kann dir gerne leid tun, aber das ist ein problem, wenn die leibhaftigen zeugen fast alle verstorben sind, und wenn ein wichtiger zeuge (ein &#8211; schon verurteilter &#8211; mittäter von einst) nicht mehr vor gericht erscheinen will, weil er fürchtet, dass sich sein eigenes leben durch diese neue öffentlichkeit des falles dann wieder verschlechtert. (z.b. weil die menschen ihn ausgrenzen oder beschimpfen).  also: es gibt so viele fußangeln und fallen und hemmnisse, dass man sich durch alte akten und berichte und urteile quälen muss, um dann zu entscheiden, wer hat wo mehr recht &#8230; was ist glaubwürdiger, was weniger glaubwürdig. so ein verfahren ist immer schwierig.</p>
<p>was ist denn so komplex daran?</p>
<p>da gab es beispielsweise die sache, ob er nach der rückkehr von der ostfront auch mal als zählerableser gearbeitet hat, in den niederlanden. circa 1943.</p>
<p>und?</p>
<p>man weiß es nicht. in alten befragungen /dokumenten taucht es auf, jetzt aber &#8211; in der erklärung, die der anwalt vortrug &#8211; ist davon keine rede (mehr). ich könnte noch viele beispiele aufzählen. da müsste mal ein echter ermittler oder rechercheur ran, oder ein guter detektiv. oder ein begabter historiker. oder alle zusammen. denn: diese biographie ist immer noch löchrig &#8230; wie ein schweizer käse.</p>
<p>schweizer?</p>
<p>ja, denn niederländischer gouda-käse passt bei &#8220;löchern&#8221; nicht so gut.</p>
<p>schreibst du denn noch LIVE-gedichte?</p>
<p>ja, ich schreibe weiterhin auf, was mir einfällt, was mir zukommt, was auf mich eindringt, alles das, zweitklausens &#8211; aber: es sind ja immer wir beide, die die dinge aufschreiben: <a href="http://www.klausens.com/klausens-beim-boere-ns-kriegsverbrecherprozess-in-aachen.htm" target="_blank">http://www.klausens.com/klausens-beim-boere-ns-kriegsverbrecherprozess-in-aachen.htm</a></p>
<p>ob die nachwelt das dann mal zu würdigen weiß?</p>
<p>ist das so wichtig? solange wir unsere pflicht tun?</p>
<p>sag mal, haben das nicht schon ganz andere gesagt: &#8220;wir taten nur unsere pflicht!&#8221;???</p>
<p><a href="http://klausens.wordpress.com/files/2009/11/klausens-k-werk-kunstwerk-28-11-2009-zum-heinrich-boere-prozess.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1393" title="klausens-k-werk-kunstwerk-28-11-2009-zum-heinrich-boere-prozess" src="http://klausens.wordpress.com/files/2009/11/klausens-k-werk-kunstwerk-28-11-2009-zum-heinrich-boere-prozess.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern<br />
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)<br />
KLAU&#124;S&#124;ENS &#8211; LOG &#8211; W E L T L I N G<br />
<a href="http://klausens.blogg.de/" target="_blank">http://klausens.blogg.de</a></p>
<p>HOMEPAGE VON KLAU&#124;S&#124;ENS: <a href="http://www.klausens.com/" target="_blank">http://www.klausens.com</a> <!-- google_ad_section_end --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kain!]]></title>
<link>http://antijudaismusfrei.wordpress.com/2009/11/28/kain/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 09:24:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>ekattwinkel</dc:creator>
<guid>http://antijudaismusfrei.wordpress.com/2009/11/28/kain/</guid>
<description><![CDATA[Kain! um dich wälzen wir uns im Marterbett: Warum? Warum hast du am Ende der Liebe deinem Bruder die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kain! um dich wälzen wir uns im Marterbett:<br />
Warum?<br />
Warum hast du am Ende der Liebe<br />
deinem Bruder die Rose aufgerissen?</p>
<p>Warum den unschuldigen Kindlein<br />
verfrühte Flügel angeheftet?<br />
Schnee der Flügel<br />
darauf deine dunklen Fingerabdrücke<br />
mitgenommen<br />
in die Wirklichkeit der Himmel schweben?</p>
<p>Was ist das für eine schwarze Kunst<br />
Heilige zu machen?<br />
Wo sprach die Stimme<br />
die dich dazu berief?</p>
<p>Welche pochende Ader<br />
hat dich ersehnt?</p>
<p>Dich<br />
der das Grün der Erde<br />
zum Abladeplatz trägt</p>
<p>Dich<br />
der das Amen der Welt<br />
mit einem Handmuskel spricht -</p>
<p>Kain &#8211; Bruder &#8211; ohne Bruder - </p>
<p>Nelly Sachs &#8220;Gedichte&#8221; Suhrkamp Frankfurt am Main, 1981</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lernen zu lernen: Lernstrategien]]></title>
<link>http://lerntipp.wordpress.com/2009/11/28/lernen-zu-lernen-lernstrategien/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 08:42:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>lerntipp</dc:creator>
<guid>http://lerntipp.wordpress.com/2009/11/28/lernen-zu-lernen-lernstrategien/</guid>
<description><![CDATA[Lernen zu lernen: Lernstrategien – sofort anwendbar. Die richtige Methode für jeden Lernstoff. Tipps]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Lernen zu lernen: Lernstrategien – sofort anwendbar. Die richtige Methode für jeden Lernstoff. <strong><a title="Lernen lernen richtig" href="http://schule.lerntipp.at/">Tipps</a></strong> zur Prüfungsvorbereitung</p>
<p>Wer wirkungsvoll lernen will, findet in diesem Buch bestimmt die richtige Methode. Jede <strong><a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/">Lerntechnik</a></strong> wird so beschrieben, dass man sie direkt anwenden kann. Ihre Wirkungsweise wird auf dem Hintergrund der Gedächtnispsychologie erklärt und ihre Wirksamkeit anhand von wissenschaftlichen Studien bewertet. Hinweise zur erfolgreichen Prüfungsvorbereitung sind ebenso enthalten wie Hilfen zum Umgang mit der Angst vor Misserfolgen und mit Lernblockaden. Die 7. Auflage berücksichtigt die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Außerdem enthält sie ein neues Kapitel zu interaktiven Lernangeboten im Internet.<br />
Es heißt im Umschlagtext:<br />
Lernen im Schlaf, das ist eine Illusion. Wie man sich das Lernen jedoch leichter machen kann, zeigt dieser erfolgreiche Ratgeber. Ausgehend von den Erkenntnissen der <a title="Lernen und Gedächtnis" href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/">Gedächtnispsychologie</a> stellen Werner Metzig und Martin Schuster effektive Lerntechniken vor, die sich für die verschiedensten Situationen eignen: vom Behalten der Geheimnummer für den Geldautomaten bis zum umfangreichen Prüfungsstoff.</p>
<p>Mehr dazu unter <strong><a title="Metzig Lernen zu Lernen" href="http://sites.google.com/site/solokabarett/gedanken-zum-lernen/lernen-zu-lernen">Lernen zu lernen: Lernstrategien</a></strong></p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Matti Y. Joensuu - Der einsame Mörder]]></title>
<link>http://hoerenundlesen.wordpress.com/2009/11/28/matti-y-joensuu-der-einsame-morder/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 08:06:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>adlerauge</dc:creator>
<guid>http://hoerenundlesen.wordpress.com/2009/11/28/matti-y-joensuu-der-einsame-morder/</guid>
<description><![CDATA[[Buch des Monats November 2009 - (4)] Was soll man von einem Krimi halten, der kein &#8220;richtiges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>[Buch des Monats November 2009 - (4)]</strong></p>
<p><a href="http://hoerenundlesen.wordpress.com/files/2009/11/joensuu-der-einsame-morder.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-225" title="Joensuu Der einsame Mörder" src="http://hoerenundlesen.wordpress.com/files/2009/11/joensuu-der-einsame-morder.jpg?w=93" alt="" width="93" height="150" /></a>Was soll man von einem Krimi halten, der kein &#8220;richtiges&#8221; Ende hat? Wenn nicht der schlaue Kommissar auf den letzten Seiten das verworrene Knäuel aufdröselt und man sich sagt: &#8220;Ach ja. Da hätte ich auch selber drauf kommen können&#8221;. Oder &#8220;Klar. Habe ich mir doch schon ab Seite 98 gedacht.&#8221;.</p>
<p>Mein erster finnischer Krimi (und damit auch das erste Buch von Matti Joensuu)  war unter diesem Gesichtspunkt schon eine gewisse Herausforderung. Erzählt wird die Geschichte von Torsten/Torolf/Niklas oder wie er je nach Opfer heißt, der sich an vereinsamte, vernachlässigte Frauen heranmacht und die ihm bereitwillig ihr Erspartes &#8220;leihen&#8221;. Die Aufklärung der Machenschaften liegt bei Inspektor Harjunpää, seiner Assistentin Onerva (ist nicht deren neuer Freund auch so ein windiger, gefährlicher Typ???) und dem Kollegen &#8220;Bingo&#8221;, einem problembeladenen, nervenden Alkoholiker, den niemand bei der Polizei von Helsinki in seiner Abteilung haben will.</p>
<p>Während die Suche nach dem Schwindler und Mörder (er hat eine &#8220;seiner&#8221; Frauen  &#8211; eher versehentlich &#8211; umgebracht)  vorangetrieben wird und die Sorge um Leib und Leben von Onerva wächst, entwickelt sich um Bingo ein weiterer Handlungsstrang.</p>
<p>Mindestens so interessant wie die beiden ineinander greifenden Handlungsebenen ist der Blick in das &#8220;Innenleben&#8221; des Polizeiapparats von Helsinki. Hier arbeiten keine &#8220;Überflieger&#8221;, sondern Menschen, denen Fehler unterlaufen, die über schlechte Bezahlung und aufgehäufte Überstunden klagen. Sie kämpfen mit unzureichender Ausstattung, und in den Büros klappern auch viele Jahre nach dem Beginn des Siegeszugs von PCs noch die Schreibmaschinen. (Ich vermute, dass Beamte in deutschen Polizeibehörden bei der Lektüre des Buches von Joensuu ein &#8220;Aha&#8221;-Erlebnis haben würden). Da merkt man, dass der Autor weiß, wovon er schreibt: er hat selbst als Kriminalbeamter gearbeitet, bevor der sich dem Journalismus zuwandte, um dann doch wieder in den Polizeidienst einzutreten.</p>
<p>Etwas schwierig war&#8217;s für mich mit den ungewohnten finnischen Namen. Da hatte ich zumindest am Anfang Schwierigkeiten, mir diese und die dazugehörigen Personen einzuprägen.</p>
<p>Fazit? Ein interessanter, gut zu lesender Krimi. Aber  nicht wirklich ein &#8220;Muss&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für "Die Werwölfe" recherchieren]]></title>
<link>http://philippbobrowski.wordpress.de/2009/11/28/fur-die-werwolfe-recherchieren/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 08:00:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>autorphilipp</dc:creator>
<guid>http://philippbobrowski.wordpress.de/2009/11/28/fur-die-werwolfe-recherchieren/</guid>
<description><![CDATA[Christoph Hardebusch: Die Werwölfe Und da lohnt sich das Recherchieren wirklich, sogar für diejenige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.hardebusch.net/journal/archives/375-Gewinnspiel-Die-Werwoelfe.html" target="_blank"><img class=" " title="Christoph Hardebusch: Die Werwölfe" src="http://www.hardebusch.net/journal/uploads/Cover/diewerwoelfe.jpg" alt="Christoph Hardebusch: Die Werwölfe" width="300" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Hardebusch: Die Werwölfe</p></div>
<p style="text-align:justify;">Und da lohnt sich das Recherchieren wirklich, sogar für diejenigen, die gar keinen Text verfassen wollen. Denn Christoph Hardebusch verlost mal wieder.</p>
<p style="text-align:justify;">Diesmal geht es um seinen neuen Bestseller (so er es denn noch nicht ist, wird er es sicher werden) &#8220;Die Werwölfe&#8221;. Und weil wir uns bei Christoph nicht auf das Niveau des Privatfernsehens begeben, gilt es vorher, ein bisschen Mühe aufzubringen und sich zu bilden.</p>
<p style="text-align:justify;">Ganze dreimal gibt es das Buch zu gewinnen und für jeden der drei Gewinner ein weiteres Buch von Christoph nach Wahl dazu.</p>
<p style="text-align:justify;">Drei Fragen müsst ihr beantworten, um an die begehrten (und signierten) Trophäen zu kommen. Und möglicherweise müsst ihr euch dafür erst auf die Suche nach Antworten begeben. Dafür habt ihr bis zum 15.12.2009 Zeit.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.hardebusch.net/journal/archives/375-Gewinnspiel-Die-Werwoelfe.html" target="_blank">Und hier geht es zu den Fragen</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Macht, Ohnmacht ... und der Liebe ]]></title>
<link>http://palacsik.wordpress.com/2009/11/27/von-macht-ohnmacht-und-der-liebe/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:57:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>sAn &amp; cArlchen</dc:creator>
<guid>http://palacsik.wordpress.com/2009/11/27/von-macht-ohnmacht-und-der-liebe/</guid>
<description><![CDATA[Jen &amp; sAn Heute geht&#8217;s mal nicht um mich &#8212;- sondern um Jen und ihre Bachelorarbeit. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_584" class="wp-caption alignleft" style="width: 203px"><img class="size-large wp-image-584" title="jen auf sAn" src="http://palacsik.wordpress.com/files/2009/11/foto-2367.jpg?w=500" alt="jen auf sAn" width="193" height="145" /><p class="wp-caption-text">Jen &#38; sAn</p></div>
<p style="text-align:justify;">Heute geht&#8217;s mal nicht um mich &#8212;- sondern um Jen und ihre Bachelorarbeit. Da gab es so einige Höhen, Tiefen und Fallstricke im Prozess der Entstehung dieser Arbeit. Die ich live miterleben durfte &#8230;. und der Höhepunkt dieses Prozesses scheint nun mit der (zwangsweisen und doch euphorischen) Veröffentlichung ihrer Bachelorarbeit:  <a title="BA-Arbeit: Theodor Jennifer Sophia:Ohn-Macht_der_Uebersetzung" href="http://www.subtextsurfer.de/TheodorJenniferSophia_Ohn-Macht_der_Uebersetzung2009.pdf">Die (Ohn-)Macht der Übersetzung. Post-koloniales Bewusstsein in der Übersetzungsarbeit. </a>hier auf meinem Blog erreicht zu sein scheint.</p>
<p style="text-align:justify;">Dazu im folgenden ein kleines einführendes Interview mit Jen, um euch den Kontext dieses Beitrags etwas näher zu bringen. Los geht&#8217;s:</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Wer bist du?</strong><br />
Mein Name ist Jen.  &#8212; Ich lebe, lerne und liebe in Berlin und befinde mich in einer dieser identitären (Dauer-)Krisen, die du, sAn, als die typische 23-Jährigen-Krise bezeichnest. Ich nenne sie lieber &#8216;Leben&#8217;. Krise ist dann doch der falsche Begriff, denn es geht, glaub ich, vielen Menschen immer wieder so, die sich ver-rücken und verunsichern lassen können und wollen.<br />
Ich habe in den letzten Jahren vor allem in Berlin eine Menge gelernt, was über meinen privilegierten Blick auf Welt als <em>weißes</em><a href="#fussnote1"><sup>1</sup></a> bürgerliches (Groß-)Stadtkind aus Köln hinausgeht. Mittlerweile bin ich 23 Jahre alt und habe andere Ideen zu gesellschaftlichen Transformationen, als meine links-intellektuell-künstlerisch-feministischen Eltern (ohne meine Anerkennung für deren Kämpfe und Errungenschaften zu verleugnen, ohne die ich nicht da wäre, wo ich nun sein kann).<br />
Der Versuch, mit mir und Gesellschaft nicht nur kritisch, sondern produktiv umzugehen gelingt mir manchmal mehr oder weniger. Ich bringe mich an verschiedenen Stellen aktiv ein und bemerke dabei immer wieder die Eingeschränktheit meines privilegierten Horizontes und die vielen „Hausaufgaben“ (ein Bild von <a title="webseiten von grada kilomba" href="http://www.gradakilomba.com" target="_blank">Grada Kilomba</a>), die ich noch zu tun habe.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Worum geht’s dir in deiner Arbeit? </strong><br />
Der Text, also meine Bachelorarbeit, ist ein solcher Versuch des produktiven Umgangs. Es geht um Übersetzungen von post-kolonialen Realitäten und Texten in den deutschen Kontext. Als <em>weiße</em> Lernende schaue ich mir die <em>weißen</em> symbolischen und literarischen Übersetzungen ins <em>weiß</em>-dominierte Deutschland an. Dabei beziehe ich mich vor allem auf Schwarze<sup><a href="#fussnote1">1</a> </sup>Wissensarchive und Wissensarchive of Color<sup><a href="#fussnote1">1</a></sup> und versuche deren Erkenntnisse auf deutschsprachige Übersetzungen anzuwenden. Inwieweit mir das gelungen ist, was für Leerstellen und Verstecke in meiner Arbeit bestehen, erarbeite ich weiter. Die Arbeit ist und bleibt (m)ein Anfang.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Warum schreibst du zu Übersetzung?</strong><br />
Auf diese Frage gehe ich in der Einleitung ausführlicher ein, dennoch hier in Kurzform:<br />
Basierend auf meinem Interesse an der Bedeutung von Sprache und Sprachen habe ich schon länger die Idee Übersetzerin zu werden. (Ich war sogar mal in Köln dafür eingeschrieben und bin jetzt über den Berliner &#8216;Umweg&#8217; sehr froh.) Der Plural meint hier nicht nur verschiedene Sprachen wie Deutsch, Indonesisch oder Englisch, sondern auch die unterschiedliche Verwendung von Sprache und die Möglichkeiten sprachlicher und damit gesellschaftlicher Transformation.<br />
Beim Lesen von Übersetzungen post-kolonialer und feministischer Texte und dann erstmals praktisch <a title="tag karen barad" href="http://palacsik.wordpress.com/tag/karen-barad/" target="_blank">beim eigenen Übersetzen eines Textes von Karen Barad</a> <a href="#fussnote2"><sup>2</sup></a> habe ich gemerkt, wie wesentlich (macht-)politisches Bewusstsein, die Auseinandersetzung mit (Sprech-)Positionen und die Bedeutung spezifischer Wissensarchive für die Übersetzungsarbeit sind.<br />
In der Beschäftigung mit post-kolonialer Theorie und meiner <em>weißen</em> Position im rassistischen System hat sich mir folglich die Frage gestellt, was Übersetzen als politische Handlung in, für und gegen bestehende Machtverhältnisse bedeutet. Hinzu kommt die Kritik an der gern genutzten Metapher der Regionalwissenschaften als kulturelle/symbolische Übersetzung und die darin eingeschriebene Neutralität von dominanten Positionen und Universalität von deren machtvollen Perspektiven.<br />
Erst nach Abschluss der Arbeit bin ich auf folgendes Zitat von <a title="spivak bei wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gayatri_Chakravorty_Spivak" target="_blank">Gayatri Chakravorty Spivak</a> gestoßen, das mich in meinem Interesse an übersetzerischer Arbeit konfrontiert hat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">„Einer der Wege, die Begrenzungen der eigenen Identität zu umgehen während man erklärende Prosa produziert, ist, am Eigentum von jemand anders zu arbeiten, weil man mit einer Sprache arbeitet, die vielen anderen gehört. Dies ist letztendlich eine der Verführungen der Übersetzung. Es ist eine einfache Nachahmung der Verantwortung gegenüber der Spur des Anderen im Selbst.“ <a href="#fussnote3"><sup>3 </sup></a></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong>In welchem Kontext hast du geschrieben?</strong><br />
Der Text ist als Abschlussarbeit meines Bachelor-Studiums am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der HU Berlin entstanden.<br />
Zum Glück hatte ich mich für das Beifach <a title="gender studies hu berlin" href="http://www.gender.hu-berlin.de" target="_blank">Gender Studies</a> entschieden, es hat mir geholfen kritischer auf die Welt, mich selbst und mein Studium zu schauen. Wobei das zwar ein Startpunkt, aber nicht der entscheidende Faktor für eine Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und Post-Kolonialismus war.<br />
Im Semester des Schreibens (SoSe 2009) besuchte ich <a title="webseiten von grada kilomba" href="http://www.gradakilomba.com" target="_blank">Dr. Kilombas</a> Seminar zu post-kolonialer Theorie und Frantz Fanons Werk „Black Skin, White Masks“ (tolle <a title="neuübersetzung frantz fanon" href="http://www.groveatlantic.com/grove/bin/wc.dll?groveproc~book~3786" target="_blank">Neuübersetzung ins Englische durch Richard Philcox, 2008</a>). Das Seminar hat mich &#8211; ebenso wie <a title="webseiten von grada kilomba" href="http://www.gradakilomba.com" target="_blank">Grada Kilomba</a> selbst &#8211; im Schreiben der Arbeit motiviert und unterstützt.</p>
<p style="text-align:justify;">An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei meiner Betreuerin <a title="webseiten von grada kilomba" href="http://www.gradakilomba.com" target="_blank">Dr. Grada Kilomba</a> und meinen Freund_innen Janina, Asoka, dir &#8211; sAn, und allen weiteren Begleiter_innen bedanken. Ohne euch würde es mich, wie ich jetzt grade bin, und diese Arbeit nicht geben.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wie siehst du deine Abschlussarbeit im Rückblick, sie ist nun fast ein halbes Jahr alt?</strong><br />
Es hat sich einiges getan in mir. Ich bin nicht zufrieden mit dem Text und habe ihn auch nicht publizieren wollen. Ganz grundlegende Dinge fehlen, wie Begriffsklärungen zu vielfach theoretisch diskutierten Konzepten (zB Macht, Gewalt), anderen habe ich zu viel Raum gegeben, weil sie zu dem Zeitpunkt für mich – aber eben vielleicht nicht für die Arbeit – besonders wichtig waren.<br />
Der Text ist aber bisher nicht überarbeitet. Wenn ihr also Kritik habt, Fehler entdeckt, Unklarheiten seht, bitte kommuniziert das an mich zurück.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Warum publizierst du sie dann hier?</strong><br />
Weil ich unter akademischem Druck stehe. Nicht dem Druck publizieren zu müssen, um in dieser wahnsinnig hierarchischen universitären Struktur zu bestehen – vor dieser Ausbeutungs-problematik stehen viel zu viele – , sondern weil ich befürchte, dass der Text eventuell anderweitig genutzt wird und ich danach ohne meine Zustimmung mich selbst zitieren muss, wenn ich in Zukunft daran weiterarbeite &#8211; was ich vorhabe. Also veröffentliche ich hier, damit ich selbst weiter an diesem Projekt arbeiten und den bestehenden Text frei nutzen kann.<br />
Diese Problematik spielt sich ähnlich öfters im universitären Rahmen ab, der spezifische Kontext ist jedoch besonders machtpolitisch aufgeladen. Es geht um <em>weiße</em> Dominanz in der akademischen Beschäftigung mit post-kolonialer Theorie und Kritischem Weißsein (Lehre, Publikationen, Reputation), die sich Schwarzes Wissen und Wissen of Color aneignet, auf dem sie ihre Wissensproduktion ja überhaupt aufbaut und davon maßgeblich profitiert. Ich empfinde das als ganz zentralen Punkt der Selbstreflektion und Aufmerksamkeit, wenn ich als <em>Weiße</em> mich in diesem Feld (besonders in diesem, in anderen gilt das selbstverständlich auch) bewege.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Warum hast du dich gerade für eine <a title="creativecommons" href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/" target="_blank">CC-Lizenz</a> entschieden?</strong><br />
In der angedeuteten Situation musste es schnell und unkompliziert gehen. <a title="genderwiki" href="http://www.genderwiki.de" target="_blank">Freund_innen</a>, die sich schon länger auch im digitalen Kontext mit Zugang zu Wissen befassen, haben mich dann auf diese Lizensform aufmerksam gemacht. <a title="creativecommons.org" href="http://de.creativecommons.org" target="_blank">CreativeCommons.org</a> ermöglicht es, wirklich flott und einfach, ohne Verlage und ohne kommerziellen Druck, Wissen und andere Inhalte zu publizieren. Und das finde ich politisch einen guten Weg: (möglichst) frei zugängliches Wissen als ein Beitrag zu einer hierarchieärmeren Welt.<br />
So wird das Konzept zumindest in mir bekannten Kontexten des web2.0 verwendet und ausgelegt. Die Lizenz, die ich für die Arbeit nutze, beinhaltet imgrunde jene Nutzungsbedingungen, die idealerweise im wissenschaftlichen Arbeiten angewendet werden: die Namensnennung der Urheber_in, das Verbot der Nutzung zu kommerziellen Zwecken und die Weitergabe/Weiternutzung unter denselben Bedingungen.<br />
So bleiben die Inhalte öffentlich zugänglich und können zurückverfolgt, nicht angeeignet und/oder verkauft werden. Inwieweit das bei meiner kleinen BA-Arbeit wirklich nötig ist, ist eine andere Frage, aber ich mag das Prinzip und möchte nicht, dass die Arbeit kommerziell genutzt wird. Die Rückverfolgung an diese Stelle bedingt auch, dass Leser_innen den Kontext des Textes anschauen können, was mir besonders wichtig ist, da sie ja nur ein Anfang ist und ich weiter daran arbeiten will.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein Anfang von was?</strong><br />
Na, wie gesagt, die Arbeit war (m)ein Einstieg in kritische Auseinandersetzungen mit Machtverhältnissen &#8211; Rassismus, Sexismus und Heteronormativität in der Übersetzungsarbeit.  &#8216;Einstieg&#8217; heißt, dass ich damit grade erst angefangen habe und sicher ganz viel noch nicht sehen kann. Bestimmte Probleme werden sicher auch erst in der praktischen Umsetzung präsent.<br />
Ich versuche in <a title="masterstudiengang" href="http://www.gender.hu-berlin.de/studiumlehre/studium/master/" target="_blank">meinem weiteren Studium der Gender Studies</a> und dann hoffentlich irgendwann auch als Übersetzerin weiter mit den (macht-)politischen Bedeutungen von Textproduktionen umzugehen. Und damit hoffentlich zu einer Transformation von und durch Übersetzungsarbeit beitragen.</p>
<p style="text-align:justify;">.</p>
<p><strong>Fußnoten</strong><br />
<a name="fussnote1">1</a> Die Bezeichnungen Schwarz, of Color, <em>weiß</em> oder andere Benennungen sozialer Ungleichheitskategorien bezeichnen keine essentialistischen Attribute oder Gruppen, sondern sozial hergestellte Gewordenheiten. Mehr dazu in <a title="Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hg.) Mythen, Masken und Subjekte Kritische Weißseinsforschung in Deutschland." href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,222,13.html" target="_blank">Eggers/Piesche/Kilomba/Arndt: Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland (2005) </a>oder in meiner Bachelorarbeit, S.7.</p>
<p><a name="fussnote2">2</a> Barad, Karen (1996): Meeting the universe halfway, Realism and social constructivism without contradiction. In: Lynn Hankinson Nelson &#38; Jack Nelson (eds). Feminism, Science and the Philosophy of Science. Dordrecht, Boston, London, S.161-194.</p>
<p><a name="fussnote3">3</a> Gayatri Ch. Spivak (1992): &#8220;The Politics of Translation&#8221;. In: Barrett, Michèle/Phillips, Anne (Hg.), Destabilizing Theory. Contemporary Feminist Debates. Stanford. S.177–200. S. 177. Zitiert in: <a title="Gutierrez Rodriguez: positionalität übersetzen" href="http://translate.eipcp.net/transversal/0606/gutierrez-rodriguez/de/#sdfootnote19sym" target="_blank">Gutiérrez Rodríguez, Encarnación (2006): Positionalität übersetzen. Über postkoloniale Verschränkungen und transversales Verstehen. Übersetzung ins Deutsche von Hito Steyerl</a>.</p>
<p>.</p>
<p><strong>Download:</strong> <a title="BA-Arbeit: Theodor Jennifer Sophia:Ohn-Macht_der_Uebersetzung" href="http://www.subtextsurfer.de/TheodorJenniferSophia_Ohn-Macht_der_Uebersetzung2009.pdf">Jennifer Sophia Theodor: Die (Ohn-)Macht der Übersetzung. Post-koloniales Bewusstsein in der Übersetzungsarbeit. Berlin, 2009. </a></p>
<p>.</p>
<p>ps: liebe <a title="weblog von lola" href="http://danilola.wordpress.com" target="_blank">lola</a>, auch nochmal einen herzlichen dank an dich für die schnelle und kompetente beratung zu rechts- &#38; lizenzfragen meiner ba-arbeit!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Madam Pompadour]]></title>
<link>http://glumm.wordpress.com/2009/11/27/madam-pompadour/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:47:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>glumm</dc:creator>
<guid>http://glumm.wordpress.com/2009/11/27/madam-pompadour/</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte dieses merkwürdige Stechen im linken Ohr, als sägte jemand vorsichtig und mit spitzen Fing]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hatte dieses merkwürdige Stechen im linken Ohr, als sägte jemand vorsichtig und mit spitzen Fingern an den Gehörknöchelchen. Kein Geräusch also, kein <a href="http://500beine.myblog.de/500beine/art/6626569/Tinnitus">Tinnitus</a>, sondern ein Schmerz. Er kam meist in der Nacht, war aber nicht durchgängig da. Manchmal spürte ich auch tagelang gar nichts, und so dauerte es beinahe zwei Monate, bis ich mich endlich aufraffte und Madam Pompadour aufsuchte.</p>
<p>Madam Pompadour, platinblonde Fachärztin für Hals,-Nase,-Ohren, stammte aus Polen und hieß eigentlich Pomdowsky, aber Pompadour klang stimmiger. Den alten Ohren-Doktor mit den roten Patschehändchen gab es nicht mehr. Er hatte den Beruf aufgeben müssen. Wegen einer extremen Form von: Tinnitus. (Ist wahr.)</p>
<p>Montagmorgen, acht Uhr. Wie üblich nach einem Wochenende, an dem sich die Republik mal wieder gegenseitig im Hals gestanden und in den Ohren gelegen hatte, platzte der Warteraum aus allen Nähten. Nasenkranke hockten in schlecht belüfteten Durchgängen.<br />
Es müffelte.<br />
&#8220;Waren Sie schon mal bei uns, Herr Glumm?&#8221;<br />
&#8220;Ja, Weihnachten letztes Jahr.. nee, Moment. 2005. Vorletztes Jahr.&#8221;<br />
Wegen einer Zungenwurzelentzündung. Zehn Tage Penicillin, dann war der Fisch abgeschwollen.</p>
<p>Die freundliche Thekenkraft blickte auf den Bildschirm, das Telefon klingelte. Andere Schwestern wuselten durchs Bild. Jemand stöhnte. Schmerz schoss in mein linkes Ohr, so stechend, als hätte sich darin eine ungekochte harte Spiral-Nudel um die eigene Achse gedreht. Unangenehm. Meine linke Seite war gestört. Die künstlerische Seite, die feminine Seite.<br />
Der Mond in mir hatte voll einen an der Klatsche.<br />
&#8220;Richtig.. hier haben wir Sie schon, Herr Glumm. Gut. Haben Sie etwas Zeit mitgebracht?&#8221;<br />
&#8220;Na ja, ich müsste noch was erledigen&#8221;, sagte ich, obwohl ich nichts zu erledigen hatte. &#8220;Kann ich die Wartezeit nicht dafür nutzen und gleich wiederkommen?&#8221;<br />
Das aber schien bei Pompadours keine gängige Praxis zu sein. Wer drankommen wollte, musste dableiben und sich anstellen. Hinsetzen ging ja nicht. War ja alles besetzt.<br />
&#8220;Na schön&#8221;, murmelte die Audio-Schwester, &#8220;kommen Sie in einer dreiviertel Stunde wieder. Ausnahmsweise.&#8221;</p>
<p>Stunde später. Im Warteraum war noch genau ein Schalensitz frei, ganz hinten bei den Spielsachen, wo ein kleines wildes Mädchen Kampfschaf spielte, das Gesicht im leeren Omo-Eimer.<br />
Kaum hatte ich mein Notizbuch, den Kugelschreiber, den Ersatzkugelschreiber und den SPIEGEL, den ich mir gekauft hatte, um mir die Zeit zu vertreiben, aus der Jacke gezogen, wurde ich aufgerufen und durfte den ganzen Mist gleich wieder einsammeln.<br />
&#8220;Nehmen Sie schon mal im Gang Platz, Herr Glumm.&#8221;</p>
<p>Die Atmosphäre war überraschend relaxed, obwohl es doch Montag war und die ganze Scheiße wieder von vorne losging auf dem Planeten. Es schien, als hätten sich die Leute daran gewöhnt. Patient zu sein. Sie hatten die Ruhe weg.</p>
<p>Im Gang sitzen, zwanzig Minuten SPIEGEL lesen, zwischendurch Leute angucken. Da war diese  Frau auf Schlappen, die nur für fünf Minuten aus dem Haus gegangen war und sich plötzlich in einer ambulanten Hals,- Nasen,- Ohren-Klinik wiederfand, so sah es jedenfalls aus. Neben ihr ein Paar: er mit fleischfarbenem Bart, vom Hals kaum zu unterscheiden und so akkurat geschnitten, es musste einer geheimen DIN-Richtlinie folgen. Seine Frau quasselte auf ihn ein, er ließ sie quasseln. Ließ sie auflaufen. As wäre sein Mund mit Beton ausgegossen &#8211; keine Reaktion.<br />
&#8220;Herr Glumm, geradeaus durch ins Chefzimmer bitte.&#8221;</p>
<p>Madam Pompadour, ganz in weiß, saß auf ihrem Hocker. Drehte sich in die eigene Zeitlupe versunken um, als ich eintrat und Platz nahm. Kein Händeschütteln, kein Guten Tag sagen, sofort zur Sache.<br />
&#8220;Was haben wir denn Hübsches?&#8221;<br />
Ich erklärte ihr die Beschwerden.<br />
&#8220;Mir tut das linke Ohr weh. Ist bestimmt entzündet.&#8221;</p>
<p>Madam Pompadour, die ohne Akzent deutsch sprach, sah nicht die Bohne polnisch aus. Eher als habe ihre Mutter mit einem Polen gebumst, der kurz vorm Kommen zurückgezogen hatte. Das Freudentröpfchen war sie geworden und saß nun vor mir, in all ihrer Pracht.<br />
Sie hatte eine verdammt große Klappe.<br />
&#8220;Mannomann, wie die Asozialen!&#8221;</p>
<p>Sie schloss die Fenster, eins nach dem anderen, um das Gejohle und Getröte der Abiturienten, die das Ende ihrer Schulzeit begossen und auf Traktoren durch die Strassen ritten, nicht mehr anhören zu müssen.<br />
&#8220;Wieso&#8221;, sagte ich zur Verteidigung junger Menschen, &#8220;die haben Abi gemacht. Die feiern. Ist doch okay.&#8221;<br />
&#8220;Ja, aber kann man nicht leiser feiern? Muss das immer gleich asozial sein??&#8221;<br />
Sie brachte den Behandlungsstuhl in Position.<br />
&#8220;So. Welches Ohr war das?&#8221;<br />
(Das Spährohr schon im Anschlag.)<br />
&#8220;Links.&#8221;<br />
&#8220;Oh, na! Grundgütiger..! Da ist aber Ohrenschmalz drin. Himmel!&#8221;<br />
Ich seufzte.<br />
&#8220;Schon wieder?&#8221;<br />
&#8220;Was heißt schon wieder?&#8221;<br />
&#8220;Na ja, 1989 oder so ist da schon mal durchgespült worden.&#8221;<br />
&#8220;Das sind ja fast zwanzig Jahre&#8221;, spöttelte sie. &#8220;Kein Wunder. Da müssen wir erst mal spülen, bevor ich sehen kann, ob vielleicht eine Entzündung vorliegt. Im Moment sehe ich nur einen Riesenberg Schmalz.&#8221;<br />
Sie presste mir eine kühle Kunststoffschale direkt unters linke Ohr, und zog eine Gummispritze mit Wasser auf.<br />
&#8220;Bitte gut festhalten die Schale, damit nichts daneben läuft.&#8221;</p>
<p>Das Wasser schoss warm in mein Ohr, es zutschelte und schlürfte wie beim Zahnarzt, wenn Speichel abgesaugt wird.<br />
&#8220;He! Stillhalten! Sonst dauert es noch länger!&#8221;<br />
Dann die gleiche Prozedur auf der rechten Seite.<br />
&#8220;Hier, schauen Sie&#8221;, sagte sie und zeigte mir das Ergebnis ihrer Bemühungen in der Petrischale. Dicke rote Brocken, wie damals. Aber ich sagte nichts. Ich guckte woanders hin. Da war auch schön.</p>
<p>&#8220;Sie sollten alle sechs Monate kommen zum Spülen, nicht alle zwanzig Jahre, bei Ihrer Überproduktion an Schmalz. Wenn etwa bei der Haarwäsche Shampoo ins Ohr läuft und sich mit dem Sekret verklumpt, kommt so was dabei heraus.&#8221;<br />
Aber sie war noch nicht zufrieden mit dem linken Ohr, auch nach der zweiten und dritten Spülung nicht. Madam Pompadour verzweifelte langsam.<br />
&#8220;Nee, das ist so verklebt, das müssen wir erstmal aufweichen. Wir versuchen es mit speziellen Tropfen, die den Ohrschmalz auflösen.. wenn&#8217;s gut geht. Dazu müssen Sie sich aber zwanzig Minuten ruhig auf die Seite legen.&#8221; Sie schaute mich fragend an und wiederholte: &#8220;Zwanzig Minuten. Schaffen Sie das?&#8221;<br />
&#8220;Na klar, kein Thema. &#8220;<br />
Sah ich so aus, als könnte ich keine zwanzig Minuten irgendwo ruhig herumliegen?<br />
&#8220;Na schön. Zwanzig Jahre schaffen Sie ja auch. Kommen Sie mit.&#8221;</p>
<p>Ich folgte ihr in die benachbarten Behandlungsräume, wo Patienten gleich in ganzen Grüppchen akupunktiert wurden.<br />
&#8220;Bitte rechtsrum auf die Liege&#8221;, befahl Madam Pompadour, das Fläschchen mit der Emulsion schon in der Hand. Das Einmalpapier, mit der die Liege bezogen war, verknudelte auf der Stelle und rutschte weg und hing schon auf dem Boden, bevor ich überhaupt aufgestiegen war. Sie träufelte die Emulsion ins Ohr, kaum mehr als ein paar Tröpfchen.<br />
&#8220;Zwanzig Minuten schön liegen bleiben, dann bin ich zurück&#8221;, ordnete sie an, im gleichen Tonfall, in dem ich zum Hund sprach, bevor ich das Haus verließ und sechs Stunden später heimkehrte.</p>
<p>Stabile Seitenlage also. Zu meiner Rechten lauter akupunktierte Existenzen. Ein Schädel war über und über mit bunten Nadeln bepflanzt, wie Wimpel, die über einer Einkaufszone wehten. Ganz still und regungslos saß er da, ein sedierter dicker Herr, der sich am Tag drei Mahlzeiten zufächelte wie Luft an einem heißen Sommertag. Um auf mich aufmerksam zu machen, schabte ich mit Fußknöcheln und Schuhen über die Liege, doch er nahm mich nicht wahr. Niemand nahm mich wahr. Nach gefühlten dreißig Minuten rief ich &#8220;Schwester!&#8221; und &#8220;He!&#8221; exakt in dem Moment, als die Pompadour über den Gang eilte.<br />
&#8220;Ja&#8221;, stöhnte sie, &#8220;komme gleich.&#8221;</p>
<p>Wenig später, wieder im Chefzimmer. Madam Pompadour setzte die vierte Spülung an. Ich fühlte mich wie ein verstopftes WC, in dem die Klempnerin, ganz in weiß, mit dem Pümpel zugange war: ZUUUTSCH! SAUG! SCHLÜRF!<br />
&#8220;Geschafft!&#8221;<br />
Alle Brocken aus dem Hinterhalt: geholt! Und von einer Entzündung: nichts zu sehen!<br />
&#8220;Ja, kann das denn sein?&#8221; fragte ich. &#8220;Dass man Ohrenschmerzen kriegt von zu viel Ohrenschmalz?&#8221;<br />
&#8220;Natürlich. Wenn das so verklebt ist, werden auch die Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Das kann sein. Klar.&#8221;</p>
<p>Paar Tage später. War der Schmerz wieder da. Ich machte einen neuen Termin aus, ging aber nicht hin. Die Gräfin hatte einen anderen Verdacht.<br />
&#8220;Du sitzt so oft bei offenem Fenster am Schreibtisch, du holst dir bestimmt Zug. Davon sind die Ohrenschmerzen. Jede Wette.&#8221;<br />
&#8220;Blödsinn&#8221;, sagte ich. &#8220;Das mach ich doch seit Jahren so. Bei offenen Fenster am Schreibtisch sitzen. Hat mir noch nie geschadet.&#8221;<br />
&#8220;Lass einfach mal das Fenster zu und sitze nicht im Durchzug. Mal gucken, was dann passiert. Kann ja nicht schaden.&#8221;</p>
<p>Es schadete nicht. Die Schmerzen im Ohr wurden weniger und waren schließlich ganz weg.<br />
&#8220;Gibt&#8217;s doch gar nicht&#8221;, sagte ich. &#8220;Da hätte ich auch selber draufkommen können.&#8221;<br />
&#8220;Nee, mein Freund. Du nicht.&#8221;<br />
Ach so.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/27/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-11/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:00:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lesestoff für die nächsten Tage:]]></title>
<link>http://einhandseglerin.wordpress.com/2009/11/27/lesestoff-fur-die-nachsten-tage/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:00:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>einhandseglerin</dc:creator>
<guid>http://einhandseglerin.wordpress.com/2009/11/27/lesestoff-fur-die-nachsten-tage/</guid>
<description><![CDATA[Amazon-Bestellung, weil der Preis von der Harry Potter &#8220;Hogwarts Castle&#8221; Collector]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Amazon-Bestellung, weil der Preis von der <a title="Hogwarts Collectors Edition" href="http://www.amazon.de/Harry-Potter-Collectors-Hogwarts-Platzhalter/dp/B002NTFIVW/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1256296911&#38;sr=8-2" target="_blank">Harry Potter &#8220;Hogwarts Castle&#8221; Collector&#8217;s Edition</a> (davon gibt&#8217;s bald noch Photos, sobald die Wohnung wieder einmal tageslicht-hell wird <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) gesenkt wurde und ich somit noch ein paar Euro anderweitig ausgeben konnte:</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-1506 aligncenter" title="the_road" src="http://einhandseglerin.wordpress.com/files/2009/11/theroad.jpg?w=185" alt="" width="148" height="240" /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1505" title="neverwhere" src="http://einhandseglerin.wordpress.com/files/2009/11/neverwhere.jpg?w=185" alt="" width="148" height="240" /></p>
<p style="text-align:center;">Und das kommt bald von Vorablesen, auch wenn ich es gar nicht wirklich haben wollte, aber wenn es schon nichts kostet&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1504" title="caligo" src="http://einhandseglerin.wordpress.com/files/2009/11/caligo.jpg?w=189" alt="" width="151" height="240" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[True Bloggywood]]></title>
<link>http://currenttidbits.wordpress.com/2009/11/27/true-bloggywood/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:59:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas</dc:creator>
<guid>http://currenttidbits.wordpress.com/2009/11/27/true-bloggywood/</guid>
<description><![CDATA[Hollywoods größtes und berühmtesten Lästermaul, Promi-Blogger Perez Hilton, bringt jetzt ein Buch he]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hollywoods größtes und berühmtesten Lästermaul, <a href="http://perezhilton.com/" target="_blank">Promi-Blogger Perez Hilton</a>, bringt jetzt ein Buch heraus. Untertitel: The Glamorous Life of Beating, Cheating and Overdosing. Kleiner Vorgeschmack, was uns erwartet:<br />
- Juicy and hot details on the 10 Celebrities of Our Generation<br />
- The Michael Jackson Catastrophe<br />
- The Top Ten Hollywood Predictions usw., usw&#8230;</p>
<p>Absolute Pflichtlektüre für alle Gossipgirls und -boys. Man kann es bei <a href="http://www.amazon.com/Perez-Hiltons-True-Bloggywood-Stories/dp/0451230833/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1258587185&#38;sr=8-2" target="_blank">Amazon-Amerika </a>bestellen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-512" href="http://currenttidbits.wordpress.de/2009/11/27/true-bloggywood/apereztbs__opt/"><img class="aligncenter size-full wp-image-512" title="apereztbs__oPt" src="http://currenttidbits.wordpress.com/files/2009/11/apereztbs__opt.jpg" alt="" width="410" height="614" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jippijajajippijippijey - Blixa Bargeld liest Hornbach]]></title>
<link>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/27/jippijajajippijippijey-blixa-bargeld-liest-hornbach/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:27:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>wirrklich</dc:creator>
<guid>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/27/jippijajajippijippijey-blixa-bargeld-liest-hornbach/</guid>
<description><![CDATA[Wer hätte vermutet, dass Hornbach mit seiner nervigen Nonsense-Werbung, manche Blogger fragen verzwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer hätte vermutet, dass Hornbach mit seiner nervigen Nonsense-Werbung, manche <a href="http://5gerade.blogspot.com/2009/11/mach-es-bitte-zu-meinem-projekt.html">Blogger fragen verzweifelt nach Hilfe bei der Sinnfindung</a>, Künstler zu einem Statement provozieren könnte? Blixa Bargeld liest voller Inbrunst und Hingabe aus dem Hornbach-Katalog.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/0kdLmXRmEec&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/0kdLmXRmEec&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<!--more--><br />
<a href="http://www.obi.de/baumarkt/">Die Obi Baumärkte</a> können da nur neidisch dreinblicken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erfurt, die Juden und die Pest]]></title>
<link>http://antijudaismusfrei.wordpress.com/2009/11/27/erfurt-die-juden-und-die-pest/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:10:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>ekattwinkel</dc:creator>
<guid>http://antijudaismusfrei.wordpress.com/2009/11/27/erfurt-die-juden-und-die-pest/</guid>
<description><![CDATA[Bereits vor eintausend Jahren gab es in Erfurt eine jüdische Gemeinde, deren Existenz durch die Main]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bereits vor eintausend Jahren gab es in Erfurt eine jüdische Gemeinde, deren Existenz durch die Mainzer Erzbischöfe gesichert wurde &#8211; gegen Zahlung erheblicher Abgaben. Diese Gemeinde überstand lokale Verfolgungen in den Jahren 1221 und 1266. Aber dann erreichte im Jahr 1349 die Pest Erfurt. Wie überall in Europa bezichtigten die Christen die Juden der Brunnenvergiftung und wiesen ihnen die Schuld an der Pest zu.</p>
<p>Die GEO 12 vom Dezember 2009 berichtet, dass 1349 in Erfurt 3000 Juden in ihren Häusern verbrannt und weitere 100 auf den Straßen ermordet wurden. Dann heißt es: &#8220;Wissenschaftler der Universität New York haben nun eine mögliche Erklärung dafür gefunden, warum die jüdischen Bürger damals von der Pest häufiger als andere verschont blieben.&#8221; Die Pest wütete zur Zeit des Pessachfestes (Passah); vor diesem Fest entfernen jüdische Familien aus rituellen Gründen alles Getreide und alle Getreideprodukte aus ihren Häusern. Deshalb verließen die Ratten, Überträger der Pest, diese Häuser, in denen es nicht mehr genug Nahrung gab.</p>
<p>&#8220;Jüdisches Lexikon&#8221; Athenäum Verlag Frankfurt a.M., 1987<br />
(Nachdruck d. 1. Aufl. Berlin, Jüd. Verl. 1927)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flucht in den Wald]]></title>
<link>http://philippbobrowski.wordpress.de/2009/11/27/flucht-in-den-wald/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:00:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>autorphilipp</dc:creator>
<guid>http://philippbobrowski.wordpress.de/2009/11/27/flucht-in-den-wald/</guid>
<description><![CDATA[Heute soll es eine zweite Leseprobe aus meinem Sammelband &#8220;Des Boten Prüfung&#8221; geben. Die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Heute soll es eine zweite Leseprobe aus meinem Sammelband &#8220;Des Boten Prüfung&#8221; geben. Die erste findet ihr <a href="http://philippbobrowski.wordpress.com/2009/11/13/simons-prufung/" target="_blank">hier</a>. Diese hier ist allerdings aus einer eher traurigen Geschichte entnommen. Ich hoffe, sie gefällt euch trotzdem:</p>
<p style="text-align:justify;">*********************************************************************</p>
<p style="text-align:justify;">Cwen lief und lief. Kaum war ihr bewusst, dass sie auf den Dernwald zulief. Tränen strömten über ihre erröteten Wangen. Stoßweise bildete ihr Atem kleine Wölkchen in der eisigen Luft. Sie spürte die Kälte nicht. Im Laufen befreite sie sich von dem schwarzen Band, das ihr volles Haar in einen geflochtenen Zopf zwang. Wut und Verzweiflung trieben sie voran.</p>
<p style="text-align:justify;">Längst hatte sie das Dorf hinter sich gelassen. Das Dorf und Ceorl. Keinen Tag länger wollte sie bei dem Mann verweilen, der sie im Frühjahr zur Frau genommen hatte. Wenig hatte sie sich von der Ehe mit dem Schmied versprochen und doch nicht geahnt, welche Qual sie würde erdulden müssen. Des Vaters Schuld hatte sie begleichen wollen und ihn damit ihres eigenen Leids schuldig gemacht.</p>
<p style="text-align:justify;">Eard, ihr Vater, hatte erst seine Frau verloren, dann nach einer Missernte sein Land an Ceorl verkaufen und es in seinem Auftrag bestellen müssen. Die Ochsen des Schmieds waren im darauffolgenden Winter in Eards Obhut eingegangen, wofür der herzlose Mann den armen Bauern verantwortlich machte. Weil der die geforderte Entschädigung nicht hatte zahlen können, forderte Ceorl Cwen zur Frau. Nie wäre Eard darauf eingegangen, kannte er doch den jähzornigen und bösen Charakter des Schmieds, aber Cwen, in Sorge um ihren Vater, hatte dem schließlich zugestimmt, obgleich sie sich vor dem grimmigen Manne fürchtete und beim Anblick seiner fetten Arme und des aufgedunsenen Gesichts Ekel empfand.</p>
<p style="text-align:justify;">Und dennoch war Ceorl nicht zufrieden. Nun, da er ihren Leib und ihre Schönheit sein eigen nennen konnte, waren ihre Hoffnungen und Bedürfnisse ohne Bedeutung für ihn. Mit kalter Verachtung vergalt er ihr das Gelöbnis, welches er nur ihrer Liebe zum Vater verdankte. Und noch immer sah er seine Forderungen nicht als erfüllt an. Beinahe jede Nacht ließ er sie durch die Hölle gehen, wenn sie gegen Abneigung und Übelkeit ankämpfte, während er, als stünde er noch am Amboss, seinen Sohneswunsch in ihren verpfändeten Leib hämmerte. Und beinahe täglich verfluchte er sie, wenn er ihr die Schuld am Misslingen all seiner Mühen gab.</p>
<p style="text-align:justify;">So auch an diesem Abend, an dem es Cwen schließlich aus dem Haus getrieben hatte, seinen verletzenden Worten und gewalttätigen Drohungen zu entfliehen.<br />
&#8220;Es wird Zeit, dass du deine Pflichten erfüllst, Weib!&#8221;, hatte ihr der grobe Schmied vorgehalten. &#8220;Halte dich heute Abend bereit, denn unendlich ist meine Geduld nicht! Deines Vaters Schuld ist nicht mit einer Frau beglichen, die mir keinen Sohn schenkt. Bis Ende des Jahres sollte ich meine Frucht in deinem Leib heranwachsen sehen, sonst weiß ich nicht, was ich dir antue!&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Da hatte Cwen die Furcht gepackt, denn sie kannte Ceorl und wusste um die Ernsthaftigkeit seiner Drohungen. Sie haderte mit ihrem Schicksal, das ihr, selbst noch fast ein Kind von gerade fünfzehn Jahren, noch immer keinen Sohn beschert hatte und sei es nur zur Befriedigung ihres rücksichtslosen Mannes.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch je weiter sie sich von Coomb und der verhassten Schmiede entfernte, desto mehr verwandelte sich ihre Furcht. Jetzt waren es Tränen des Trotzes und der Wut, die ihre heißen Wangen herunterliefen und sich dabei mit den schmelzenden Schneeflocken vermischten, die hier ihre letzte Ruhe fanden.</p>
<p style="text-align:justify;">Cwen stoppte nicht, als sie den Waldrand erreichte. Heute schien ihr der Dernwald nicht abschreckend und gefährlich, sondern eine sichere Zuflucht zu sein. Er wirkte auf die junge Frau, als wolle er sie einladen, in den abendlichen Schatten seiner mächtigen Bäume Schutz zu suchen. Und so ging sie nun nur noch leise schluchzend und trotz der zunehmenden Dunkelheit immer tiefer in den Wald hinein und betrachtete seine Wunder.</p>
<p style="text-align:justify;">Selbst hier unter den Bäumen lag eine dicke Schneeschicht, wenn auch die Flocken nicht ganz so dicht fielen wie im Freiland. Cwen wunderte sich über den frühen Winter. Nur die ältesten in Coomb hatten je erlebt, dass so zeitig im Jahr Schnee fiel, denn es war erst der zweiundzwanzigste September und obwohl das Dorf eine der nördlichsten Siedlungen im Königreich war, begannen die Winter meist frühestens Ende Oktober. Sollte es so kalt bleiben, würden die Bewohner bald schon Hunger leiden müssen.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch obwohl nun, da sie ihre Schritte verlangsamte, auch die junge Frau die Kälte zu spüren begann, fühlte sie sich durch das glitzernde Weiß in der Stille Derns merkwürdig beruhigt, und während sie sich ziellos vorwärtsbewegte, vergaß sie die Zeit. Hier folgte sie der Fährte eines Rehs, da beobachtete sie ein flinkes Eichhörnchen. Sie sang mit den zwitschernden Vögeln, die dem Winter trotzten, tanzte durch des Waldes Weiß und grub unter der Schneedecke nach Anzeichen, die an wärmere Tage erinnerten. Schlafende Pflänzchen fand sie, Eicheln und Nüsse.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber bald schon wurde es um sie so finster, dass Cwen endlich doch an den Heimweg dachte. Und so sehr sie ihr Heim und den, der sie dort erwartete, auch hasste, die Nacht wollte sie keinesfalls im Dernwald verbringen. Denn die Dunkelheit brachte ihr die Erinnerung, warum die Bewohner Coombs und der umliegenden Dörfer den Wald fürchteten und warum auch sie ihn bisher gemieden hatte. Von wilden Tieren erzählte man sich, Wölfen und Bären, die es gefährlich machten, tiefer als nötig in den Forst einzudringen. Schlimmeres erwarte einen in seinen unbekannten Schatten, Geister, Hexen, Gnome und Alben, die den Menschen fremd und selten freundlich gesinnt seien. Doch als sich Cwen dieser Geschichten besann, wusste sie nicht mehr die Richtung, aus der sie gekommen war. Und als sie nach oben schaute, wurde ihr gewahr, dass die Bäume hier zu dicht standen, um sich am Sternenhimmel zu orientieren &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">*********************************************************************</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.bookrix.de/_title-de-philipp-bobrowski-des-boten-pruefung" target="_blank"><img src="http://www.bookrix.com/prsmedia/_bxripic_290x2000-philipphro_1219807687.9822790623.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.bookrix.de" target="_blank"><img src="http://www.bookrix.com/prsmedia/_bxmedia_290x355-blackbar.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align:justify;">Mit diesem Buch unternehmen Sie mit dem Autor des Romans &#8220;Das Lächeln der Kriegerin&#8221; sechs ganz unterschiedlich geartete Reisen in die Fantasywelt. Mal geht es auf einen Sprung ins Lieblingsbuch des Erzählers, dann in die verschneiten Wälder auf der Suche nach dem Eiswolf. Erleben Sie die traurige Geschichte der unglücklichen Cwen und lachen Sie bei den verrückten Abenteuern von Simon Feuerlocke. Diese Sammlung bietet für jeden etwas. Zwei besondere Schmankerl: Die Kurzgeschichte, die die Basis für Bobrowskis Debütroman bildete, und eine, die gewollten Trash verkörpert.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.tredition.de/Customer/EBookExtract.aspx?PageMethod=OpenExtract&#38;productId=393" target="_blank">Leseprobe</a></p>
<p style="text-align:justify;">Des Boten Prüfung: Reisen in die Fantasy<br />
broschiert: 80 Seiten<br />
tredition, Februar 2008<br />
7,49 EUR<br />
ISBN-13: 978-3940921659</p>
<p style="text-align:justify;">Ebook:<br />
1,99 EUR<br />
ISBN: 978-3-940921-60-4</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.tredition.de/Affiliate.aspx?partnerId=P-15&#38;lcId=428" target="_blank">Direktbestellung</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/Boten-Pr%C3%BCfung-Reisen-die-Fantasy/dp/3940921653/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1216937015&#38;sr=8-2" target="_blank">Amazon</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berlin-Zitat: Joachim Ringelnatz]]></title>
<link>http://blikeberlin.wordpress.com/2009/11/27/berlin-zitat-joachim-ringelnatz-3/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:30:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>B-like-Berlin</dc:creator>
<guid>http://blikeberlin.wordpress.com/2009/11/27/berlin-zitat-joachim-ringelnatz-3/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Dies Berlin ist grausig tief und flach Und so breit. Es gibt dafür kein Dach. Schaurig schon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; Dies Berlin ist grausig tief und flach Und so breit. Es gibt dafür kein Dach. Schaurig schon]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Zivilschein veröffentlicht Erzählungen von Franz Kafka. Heute: "Der Geier"]]></title>
<link>http://zivilschein.wordpress.com/2009/11/27/zivilschein-veroffentlicht-erzahlungen-von-franz-kafka-heute-der-geier/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 05:15:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>cosmo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es war ein Geier, der hackte in meine Füße. Stiefel und Strümpfe hatte er schon aufgerissen, nun hac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es war ein Geier, der hackte in meine Füße. Stiefel und Strümpfe hatte er schon aufgerissen, nun hackte er schon in die Füße selbst. Immer schlug er zu, flog dann unruhig mehrmals um mich und setzte dann die Arbeit fort. Es kam ein Herr vorüber, sah ein Weilchen zu und fragte dann, warum ich den Geier dulde. »Ich bin ja wehrlos«, sagte ich, »er kam und fing zu hacken an, da wollte ich ihn natürlich wegtreiben, versuchte ihn sogar zu würgen, aber ein solches Tier hat große Kräfte, auch wollte er mir schon ins Gesicht springen, da opferte ich lieber die Füße. Nun sind sie schon fast zerrissen.« »Daß Sie sich so quälen lassen«, sagte der Herr, »ein Schuß und der Geier ist erledigt.« »Ist das so?« fragte ich, »und wollten Sie das besorgen?« »Gern«, sagte der Herr, »ich muß nur nachhause gehn und mein Gewehr holen. Können Sie noch eine halbe Stunde warten?« »Das weiß ich nicht«, sagte ich und stand eine Weile starr vor Schmerz, dann sagte ich: »Bitte, versuchen Sie es für jeden Fall.« »Gut«, sagte der Herr, »ich werde mich beeilen.« Der Geier hatte während des Gespräches ruhig zugehört und die Blicke zwischen mir und dem Herrn wandern lassen. Jetzt sah ich, daß er alles verstanden hatte, er flog auf, weit beugte er sich zurück um genug Schwung zu bekommen und stieß dann wie ein Speerwerfer den Schnabel durch meinen Mund tief in mich. Zurückfallend fühlte ich befreit wie er in meinem alle Tiefen füllenden, alle Ufer überfließenden Blut unrettbar ertrank.</p>
<hr />
Verfasst 1920, Titel von Max Brod</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Moby Dick kam nicht bis Massachusetts]]></title>
<link>http://hegewald.wordpress.com/2009/11/27/moby-dick-kam-nicht-bis-massachusetts/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 03:43:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>hochhaushex</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Update zu: Vor dem Mast und unter Segeln und: Mit Tschechow nach Marzahn Vor dem Mast, ganz ohne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Ein Update zu: <a href="http://hegewald.wordpress.com/2009/04/02/vor-dem-mast-und-unter-segeln/">Vor dem Mast und unter Segeln</a> und: <a href="http://hegewald.wordpress.com/2009/02/01/mit-tschechow-nach-marzahn/">Mit Tschechow nach Marzahn</a></strong></p>
<p><em>Vor dem Mast, ganz ohne schützende Kajüte, rackerte ich diesmal selber.</em></p>
<p><a href="http://hegewald.wordpress.com/files/2009/11/tschechow-schild.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2376" title="Bühnenscheinwerfer" src="http://hegewald.wordpress.com/files/2009/11/buhnenscheinwerfer1.jpg?w=150" alt="" width="120" height="120" align="left" /></a>Vorletzten Dienstag, <a href="http://www.kulturserver.de/-/organisationen/detail/20637#">Berliner Tschechow-Theater</a> in Marzahn.<br />
Ich bin eingeladen. Ha, und Special Guest. Thema des Abends: siehe oben.</p>
<p>Vom Plattenbauhimmel regnet es Strippen. Wettermäßig also schonmal ein Minus für Feierabendkultur mitten in der Woche und für die Feuertaufe einer bestenfalls Backstage semibekannten Freizeit-Entertainerin. Ein Plus: die Reihe „Kultur der Welt“ ist etabliert und läuft regelmäßig, einmal im Monat. Noch ein Plus, das mindestens drei wert ist: weit und breit keine Konkurrenz. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Geplant ist&#8230; nun, sagen wir, eine literarische Reise durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massachusetts">Neuengland</a>. Genau genommen geht&#8217;s eher an dessen Küste entlang: durch die einstigen Walfängerhäfen von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nantucket,_Massachusetts">Nantucket</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_Bedford,_Massachusetts">New Bedford</a>, ein bisschen Boston und <a href="http://www.news.harvard.edu/guide/intro/index.html">Harvard</a>, ein bisschen Geschichte der Indianer und der alten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pilgerv%C3%A4ter">Pilgerväter</a>; dann, wie es sich für eine Hexe gehört, rauf nach Salem zum ollen <a href="http://www.online-literature.com/hawthorne/">Nathaniel Hawthorne</a> und zurück über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cape_Cod">Cape Cod</a> mit einer Prise Seefahrerromantik. Im Gepäck <a href="http://www.powermobydick.com/"><img class="alignright size-medium wp-image-2386" title="01 moby-dick kam nicht bis massachusetts_titelbild" src="http://hegewald.wordpress.com/files/2009/11/01-moby-dick-kam-nicht-bis-massachusetts_titelbild.jpg?w=300" alt="Moby -Titelbild für Massachusetts beim &#34;Tschechow&#34;" width="320" height="620" /></a><a href="http://www.melville.org/">Herman Melvilles</a> <a href="http://www.amazon.de/Moby-Dick-oder-Illustrierte-Ausgabe-Leseband/dp/3866480660/ref=sr_1_10?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259207223&#38;sr=8-10">dicken alten</a> <a href="http://www.amazon.de/Moby-Dick-Neu-%C3%BCbersetzt-Matthias-Jendis/dp/3442727316/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259207223&#38;sr=8-1">Wal</a> und ein paar <a href="http://www.amazon.de/Untergang-Essex-Owen-Chase/dp/3434525653/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259207390&#38;sr=1-3">Bücher</a> <a href="http://www.amazon.de/Im-Herzen-See-Nathaniel-Philbrick/dp/389667093X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259207450&#38;sr=1-1">drumrum</a>, zweidrei Rezepte  zum Thanksgiving-Vogel und für das ungeschlagene <a href="http://whatscookingamerica.net/History/ChowderHistory.htm">chowderhafte Nationalgericht</a> &#8211; das Ganze gut durchgerührt mit zwei Handvoll Walfängershantys.</p>
<p>Eine Stunde vorher da sein muss reichen für einen Schnelldurchlauf mit dem Techniker, der das Programm noch nicht kennt. Doch die Generalprobe fällt aus – meinen hergeborgten Laptop aus der Zeit der Erfindung des Morseapparates zum Pseudopowerpointpräsentieren zu überreden, kostet alles. Und der aufopferungsvolle Dompteur der Technik <em>g i b t</em> alles. Er umgarnt mich und und sich und die Bühne mit einem Gestrüpp aus Kabeln für Rechner, Beamer, Stereoanlage, zwei Leselampen und was weiß ich noch alles.  Die Katastrophe scheint sich anzubahnen, als abenteuerliche Bildschirmzickereien mir meine im Akkord so wunderhübsch gebastelte Bilder- und Videoreihenfolge im Skript zerschießen und mein Helfer sich darin hoffnungslos verheddert. Na, das kann ja heiter werden!</p>
<p>Der Countdown läuft. Noch eine Viertelstunde&#8230; für angemessenes Hyperventilieren und Lampenfieber bleibt keine Zeit. Im Blick des braven Technikus die blanke Panik &#8211; als sei Moby Dick hinter ihm her.  Das ist der Augenblick, in dem mich die Ruhe vor dem Sturm überkommt. Ich schenke dem Ärmsten mein schönstes Lächeln und mir den fälligen Herzkasper&#8230; setze mich hin und numeriere unsere zwei Achtseiten-Skripte per Hand neu durch.</p>
<p>Unser Theaterchen hat sich inzwischen gemächlich gefüllt. Nun ja, man will ja nicht grad behaupten, dass die Leut&#8217; sich um die Tickets balgten an diesem verregneten Abend, doch das Publikum ist klein, fein und erlesen und die Stimmung an den Cafehaustischchen erwartungsvoll. Eine Dame wedelt aufgeregt mit dem Programm: sie wollte sich heute eigentlich irgendwohin „Flussabwärts“ treiben lassen, bleibt aber trotzdem. Im Parkett links (also von mir aus rechts) hat sich, wie mir von Frau Intendantin gerade gesteckt, als besondere Herausforderung eine Vertretung der Marzahner schreibenden Arbeiter oder wie die heißen niedergelassen. Ja, schlürft nur euren Schoppen, das macht gute Laune, und die kann ich heut wie nix anderes brauchen. Ich selber hab bloß &#8216;ne Kaffeeüberdosis und mein Hals ist ganz trocken.</p>
<p><a href="http://www.neu-england.de/ne_wale.html"><img class="size-medium wp-image-2417" title="mayflower-Nachbau" src="http://hegewald.wordpress.com/files/2009/11/mayflower-nachbau.jpg?w=200" alt="" hspace="5" vspace="4" width="330" height="670" align="left" /></a>Und dann geht&#8217;s los und es beginnt&#8230; nanu, nicht der Super-GAU? Wer hätte das gedacht. Dabei weiß doch jedes Kind, womit verhunzte Generalproben enden. Alles läuft super.  Und das sogar trotz des alles entscheidenden Geständnisses gleich als Einstieg: Moby Dick kam nicht bis Massachusetts &#8211;  schlimmer, die Reiseveranstalterin auch noch nie. Wenn man mal vom Schwimmen durch einen dicken Melville-Roman und das Internet absieht. Die geneigte Anwesenheit quittiert meinen Vorschlag, für einen derart riskanten Trip lieber das Eintrittsgeld zurückzufordern, mit einem Lacher statt allgemeinem Aufbruch. Na also, geht doch! Die Stimme räuspert sich frei und bei ihrem forschen Befehl zum Segelsetzen klettert das seefeste Publikum munter in die Wanten der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pequod_(Moby-Dick)">Pequod</a> und mitten hinein in den alten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c32DJIe2jYU&#38;feature=related">John-Huston-Schinken</a> von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moby_Dick_(1956_film)">1956</a>, den ich ja immer noch für den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r1nSj-gzE8g">Moby-Film</a> aller Filme halte&#8230;</p>
<p>Ungefähr anderthalb Stunden später gehen wir von Bord. Aufgekratzt schwatzend, vom Seewind gegerbt, mit schwankendem Matrosengang. Schütteln uns eine Zeitreise auf der alten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mayflower">“Mayflower”</a> aus den zerzausten Haaren und jede Menge Seesand aus den Schuhen. Haben kichernd von Herrn Melville höchstpersönlich erfahren, dass <a href="http://ismaels.wordpress.com/2006/11/07/kapitel-14-elkes-whalesong-into-nantucket-2/">die Nantucketer</a> die <a href="http://www.powermobydick.com/Moby014.html">Ostfriesen Neuenglands</a> sind und wie wohlig Ismael und Queequeg beim <a href="http://www.powermobydick.com/Moby015.html">Chowderlöffeln</a> in <a href="http://ismaels.wordpress.com/2006/11/13/kapitel-15-chowder-elke-kennt-sich-aus-mit-manschigem-fischsuppenbrei/">Mrs. Husseys Kaschemme</a> schmatzen. Wir mussten mitansehen, wie übel die ach so gottesfürchtigen Pilgerväter den gastfreundlichen Ureinwohnern <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pequot_War">mitgespielt</a> haben. Durften den eigenen staunenden Augen trauen, dass ein unzufriedenes Filmvolk imstande ist, Father Orson Welles&#8217; Mapples von der Regie erfundene <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Interior_seamensbethelnewbedford2006.jpg">Schiffsbugkanzel</a> in eine reale <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Seamen%27s_Bethel">Seemannskirche</a> zu <a href="http://www.rixsan.com/nbvisit/attract/bethel1.htm">klagen</a>. Wir wissen jetzt, warum dereinst hungrige <a href="http://ismaels.wordpress.com/2009/03/29/an-gorta-mor/">Iren</a> gen Amerika <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vEz5mS_XQcQ">segelten</a>, und dank einem <a href="http://www.amazon.de/Untergang-Essex-Owen-Chase/dp/3434525653/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259207390&#38;sr=1-3">schiffbrüchigen Seemann</a> und einem seetüchtigen <a href="http://www.amazon.de/Im-Herzen-See-Nathaniel-Philbrick/dp/389667093X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259207450&#38;sr=1-1">Literaten</a> auch, wie ein echter Pottwal echte <a href="http://ismaels.wordpress.com/2008/12/20/moby-dick-the-true-story/">Schiffe versenkt</a>. Wir haben uns in einem brodelnden Hafenbecken unter die Akteure der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boston_Tea_Party">Boston Tea Party</a> gemischt. Sind am <a href="http://www.7gables.org/">Haus mit den sieben Giebeln</a> des <a href="http://www.amazon.de/House-Seven-Gables-Enriched-Classics/dp/1416534776/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books-intl-de&#38;qid=1259210279&#38;sr=8-1">neuenglischen Schreibergottes</a> vorbeigeschlendert, das immer noch steht in Salem. Und haben mit den daselbst ansässigen barfüßigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozesse_von_Salem">Hexen</a> getanzt, die sowieso keiner vergisst, der das einschlägige <a href="http://www.cinematheque-leipzig.de/archiv.php?film=1108">Stückchen</a> <a href="http://www.heimatsammlung.de/sammelsurium/filmprogramme/filmprogramme_84.jpg">Kult-Zelluloid</a> von anno dunnemals noch irgendwo im Hinterkopf hat.</p>
<p>Ach ja, fast hätte ichs vergessen, spontan wird auch ein Publikumsliebling gekürt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RVmCbsMzHrE">Ranzo</a>, der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q25dLNyaBK4">Chanteyman</a> von Massachusetts, samt seinem natürlichen und für Walfängerlieder gemachten Klangkörper. Der steht laut seinem <a href="http://www.youtube.com/user/hultonclint">Youtube-Profil</a> auf <em>harmony, dissonance, music, noise, rum, truth, tea &#38; cookies</em>, singt mit sich selber im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JCDcZJs6gz8">Duett</a> oder gar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rwMBUX5kPrw">im Trio</a> und avanciert einhellig zum Kuschelseebären des Abends. (Der Verwendung seiner Tonbeispiele hat er beiläufig offiziell zugestimmt.) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=186kFcJ2oLc"><img class="size-medium wp-image-2469" title="Papierschiff_Hand" src="http://hegewald.wordpress.com/files/2009/11/papierschiff_hand.jpg?w=300" alt="" hspace="4" width="180" height="120" align="right" /></a>Meine aus Zeitgründen vorgesehene Kürzung seines zurechtselektierten Repertoires wird von der virtuellen Reisegruppe mit grummelndem Protest bedacht und muss als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=186kFcJ2oLc">Zugabe</a> nachgereicht werden. Ist das nicht das, wovon man immer mal geträumt hat?: mit Leuten <a href="http://hegewald.wordpress.com/2009/04/02/vor-dem-mast-und-unter-segeln/">in einem Boot</a> sitzen, die eine Wahl hatten&#8230; für das Boot.</p>
<p>Die Frage des Abends (aus dem Parkett links): &#8220;Aber Sie sind doch gegen den Walfang?&#8221;</p>
<p>Und was das Beste ist: mein finaler Werbespot für eine Fortsetzung der Veranstaltung &#8211; die für nächstes Jahr einzufädelnde <a href="http://ismaels.wordpress.com/">Moby-Dick-Blog</a>lesung nämlich &#8211; wird ebenso gefeiert wie die Aussicht, als Soundtrack dazu die süddeutschen Folker <a href="http://www.myspace.com/whataboutcarson">What about Carson</a> in der Hauptstadt mal live zu erleben. Deren wieder mal passende und frechfröhlich über den Küstenhaken von Cape Cod lärmende <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pX1rIkSd_VI&#38;feature=player_embedded">Sally Brown</a> überaus gut ankommt.</p>
<p>Fazit: Moby Dick kam zwar nicht bis Massachusetts. Den Leuten vom “Tschechow” ins Blut aber schon.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/pW66IBZOyR4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/pW66IBZOyR4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><em>Bilder: Moby Dick: <a href="http://wwwedu.ge.ch/po/stael/anglais/g1/Read/index-moby-dick.htm">Via</a>, bearbeitet. Mayflower: <a href="http://stufffromthelab.wordpress.com/2007/11/12/why-did-the-pilgrims-come-to-the-new-world/">Stuff from Room 311</a>.<br />
Video: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pW66IBZOyR4">Selber gebaut</a> – zu: Der Hund Marie: Moby Dick. Aus: <a href="http://www.amazon.de/Hooligans-Tiny-Hands-Hund-Marie/dp/B000HT2JMG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1249813835&#38;sr=1-1">Hooligans &#38; Tiny Hands</a>. 2006.<br />
</em><br />
Heißen Seemannsdank nochmal an den <a href="http://ismaels.wordpress.com">Wolf</a>, für die Hilfe beim Soundtrack.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[William Duggan: «Geistesblitze»]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/11/27/william-duggan-geistesblitze_rezension_glarean-magazin/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:01:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/11/27/william-duggan-geistesblitze_rezension_glarean-magazin/</guid>
<description><![CDATA[. «Strategische Intuition» als kreative Denkmethode Walter Eigenmann . William Duggan, Professor an ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">«Strategische Intuition» als kreative Denkmethode</span></h2>
<p style="text-align:center;"><em>Walter Eigenmann</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/htmls/Buchseite?Open&#38;ds2=Buecher-Einzeldokument&#38;dc=2&#38;external=d!C1256E550034A541,i!7E365C32E8961C8AC12575A1006671AD&#38;knotenid=K020101&#38;cartid=11176-182250" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-10393" title="William Duggan_Geistesblitze_Cover_Glarean Magazin" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_cover_glarean-magazin.jpg" alt="" width="222" height="352" /></a><a href="http://www0.gsb.columbia.edu/whoswho/bio.cfm?ID=56002" target="_blank">William Duggan</a>, Professor an der <a href="http://www4.gsb.columbia.edu/" target="_blank">Columbia Business School</a>, ist überzeugt, dass die Geniestreiche großer Persönlichkeiten der Weltgeschichte nicht als zufällige Eingebungen aus heiterem Himmel herniederstürzen, sondern dass allen herausragenden menschlichen Leistungen ein gemeinsamer Wirkmechanismus zugrundeliegt. Diesen Wirkmechanismus nennt Duggan «Strategische Intuition», und in seinem neuesten, jetzt ins Deutsche übersetzten Buch «Geistesblitze» spürt er anhand der Biographien bedeutender Köpfe von Kopernikus und Napoleon über Picasso bis hin zu J.F. Kennedy und Bill Gates einigen historisch einschneidenden Momenten als Resultate eben dieser «Strategischen Intuition» nach.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Denkansatz Duggans ist ein umfassender, auf Teilgebieten gar «revolutionärer», wie der Business-Professor schon eingangs seiner 270-seitigen Abhandlung unmissverständlich deklariert: «Die gängigen Affassungen in den einzelnen Bereichen &#8211; Strategieplanung, Wissenschaftsmethodik, Kreativität, Ideenfindung, rationale Entscheidungsfindung, Teamarbeit, Unternehmensführung und Innovation &#8211; entstanden allesamt zu einer Zeit, bevor die Neurowissenschaft imstande war zu zeigen, was beim Denken im Gehirn passiert. Kein Wunder also, dass all diese Theorien nur zwei Arten von geistiger Aktivität kennen: den rationalen Gedanken und die kreative Vorstellungskraft.» Doch gemäß Duggan sind diese beiden Pole aufzuheben in einer dritten, dann durchschlagenden Fähigkeit: im «Geistesblitz», im «Aha-Erlebnis» &#8211; Schlüsselelemente als Resultate eben «Strategischer Intuition». Duggan referiert damit auf entspr. neurologische Forschungen z.B. von Barry Gordon (2003), der den Begriff «Intelligentes Gedächtnis» in die wissenschaftliche Diskussion einführte: «Das intelligente Gedächtnis gleicht einer Malvorlage, bei der man einzelne Punkte miteinander verbindet, damit ein Bild entsteht. Die Punkte stehen für die Einzelteile oder Ideen, die Linien dazwischen sind die Verbindungen oder Assoziationen. Die Linien können ineinanderfließen, sich zu größeren Fragmenten verbinden und zu einem klaren Gedanken verschmelzen. Dieser klare Gedanke kann ein visuelles Bild sein, ein kleiner Erkenntnisgewinn, eine Idee oder sogar eine Lösung für ein Problem.» Darauf basierend führt Autor Duggan sein Denkmotiv der «Strategischen Intuition» weiter aus: «Das intelligente Gedächtnis vermag beide Denkweisen &#8211; das logisch-analytische und das kreativ-intuitive &#8211; in einem einzigen Denk-Modus zu vereinen.» Während frühere Hirnforschungen seit der Entdeckung der beiden Hirnhälften das intuitive Denken gleichwertig neben das logisch-analytische stellten, geht die Theorie vom «intelligenten Gedächtnis» noch einen Schritt weiter; gemäß Duggan macht sie die Intuition zum kreativen Bestandteil aller Gedanken, einschließlich der logisch-analytischen: «Strategische Intuition entwickelt mithilfe des intelligenten Gedächtnisses aus dem Vorwissen, das im Gedächtnis verankert ist, gangbare Handlungsschritte für die Zukunft».</p>
<div id="attachment_10394" class="wp-caption alignright" style="width: 132px"><a href="http://www.columbia.edu/cu/news/07/10/aha.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-10394" title="William Duggan" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan.jpg" alt="" width="122" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">William Duggan</p></div>
<p style="text-align:justify;">In der Folge entwickelt nun der Autor anhand völlig heterogener Lebensläufe berühmter Persönlichkeiten bzw. deren bahnbrechenden Entdeckungen oder Erkenntnisse seine These, dass Eingebung nichts mit Genialität zu tun hat, dass vielmehr Kreativität quasi «planbar» und die «Strategische Intuition» auch keineswegs eine hochkomplexe Sache ist, sondern grundsätzlich nach einem überraschend einfachen Muster abläuft, mithin auch dem einfachen «Mann auf der Straße» erreichbar ist. Denn der «Genieblitz» wirkt zwar wie ein scheinbar völlig unvermittelter Ideen-Sprung des Hirns, ist aber tatsächlich das Resultat der kreativen Verquickung von Erfahrung und bewusst unorthodoxem Denken. Duggan zitiert hierzu den berühmten Apple-Gründer Jobs, einen der kreativsten Köpfe weltweit in der Computerbranche: «Kreativität bedeutet, Dinge einfach miteinander zu verbinden. Fragt man einen kreativen Menschen, wie er dies oder das gemacht hat, erntet man nur einen etwas verlegenen Blick, denn eigentlich hat nicht er es gemacht, es hat sich irgendwie von selbst gemacht, und er hat es nur entdeckt. Und das erschien ihm nach einer Weile ganz selbstverständlich. Das liegt daran, dass kreative Menschen über die Fähigkeit verfügen, Erfahrungen aus der Vergangenheit miteinander in Verbindung zu bringen und daraus neue Dinge zu bilden.»</p>
<p style="text-align:justify;">Eine in der Realität wichtige Bedingung, dass «Geistesblitze» aufgrund von Erfahrung und mithilfe von «Strategischer Intuition» überhaupt «zünden» können, ist nach Duggan die «Geistesgegenwart»: «Der Geist muss von vorgefassten Meinungen über das Problem, die Lösung und die Zielsetzung frei sein. Und das passiert deshalb unter der Dusche, weil man geistig entspannt ist. Diesen Zustand bewusst herbeizuführen ist sehr schwierig». Doch auch dies führt noch nicht zum endgültigen Durchbruch, wenn nicht ein letztes Element hinzutritt, nämlich die Entscheidung, der Entschluss, «der Wille zur Handlung». Duggan: «Man sagt sich nicht: Ach, jetzt verstehe ich, jetzt weiß ich, was ich tun muss. Sondern man sagt: Ich weiß, was zu tun ist, und ich will es auch tun.»</p>
<p style="text-align:justify;"><em><a href="http://ubereye.wordpress.com/2008/01/24/william-duggan-on-strategic-intuition/" target="_blank">William Duggan</a>, Geistesblitze &#8211; Wie wir Intuition zur Strategie machen können, Gustav <a href="http://www.luebbe.de/" target="_blank">Lübbe Verlag</a> (Übersetzung: Regina Schneider), 270 Seiten, ISBN 978-3785723821</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Leseproben</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe1_glarean-magazin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10398" title="William Duggan_Geistesblitze_Leseprobe1_Glarean Magazin" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe1_glarean-magazin.jpg" alt="" width="710" height="1131" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe2_glarean-magazin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10399" title="William Duggan_Geistesblitze_Leseprobe2_Glarean Magazin" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe2_glarean-magazin.jpg" alt="" width="710" height="1190" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe3_glarean-magazin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10400" title="William Duggan_Geistesblitze_Leseprobe3_Glarean Magazin" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe3_glarean-magazin.jpg" alt="" width="710" height="1173" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe4_glarean-magazin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10401" title="William Duggan_Geistesblitze_Leseprobe4_Glarean Magazin" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/william-duggan_geistesblitze_leseprobe4_glarean-magazin.jpg" alt="" width="710" height="1195" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[carpe diem!]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2009/11/27/carpe-diem/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:01:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2009/11/27/carpe-diem/</guid>
<description><![CDATA[Vor 2017 Jahren starb der Dichter, dem wir eines der meiststrapazierten Zitate verdanken &#8211; und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/Quintus_Horatius_Flaccus.jpg" alt="Horaz" /></p>
<p>Vor 2017 Jahren starb <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horaz" target="_blank">der Dichter</a>, dem wir eines der meiststrapazierten Zitate verdanken &#8211; und wahrlich noch erheblich mehr an guter Literatur.</p>
<p>Eine märchenhafte Karriere machte der Mann mit den Segelohren (sein Beiname <em>Flaccus</em>, Schlappohr, läßt ausgeprägte Ohrwascheln vermuten). Sein Vater war als Freigelassener wohlhabend genug geworden, seinen klugen Sohn in Athen studieren zu lassen. Die schon berühmten Dichter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vergil" target="_blank">Vergil</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Varius_Rufus">Varius</a> bemerkten sein Talent und stellten ihn dem Kunstförderer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maecenas" target="_blank">Mæcenas</a> vor, der den jungen Mann sehr schätzte und ihm ein Landgut spendierte, in dem Horaz sehr fleißig schrieb.<br />
Das zum geflügelten Wort gewordene Zitat <em>pflücke den Tag</em> stammt aus folgendem reizenden Gedicht, in dem er seine Freundin vor dem abergläubischen Vertrauen auf Horoskope warnt:</p>
<blockquote><p>tu ne quæsieris – scire nefas -, quem mihi, quem tibi<br />
finem di dederint, Leuconoë, nec Babylonios<br />
temptaris numeros! Ut melius, quidquid erit, pati,<br />
seu pluris hiemes seu tribuit Iuppiter ultimam,<br />
quæ nunc oppositis debilitat pumicibus mare<br />
Tyrrhenum: sapias ! vina liques et spatio brevi<br />
spem longam reseces! Dum loquimur, fugerit invida<br />
ætas: carpe diem, quam minimum credula postero!</p>
<p>zu Deutsch:</p>
<p>Frag nicht, Leukonoë – Wissen ist Frevel -,<br />
was für ein Ende mir oder dir<br />
zugedacht haben die Götter; versuche<br />
auch Babyloniens Sternkunde nicht.<br />
Ist es doch besser, was kommt, zu ertragen,<br />
ob es noch viele Winter sind, ob<br />
Jupiter uns diesen letzten gewähre,<br />
der an dem widerständgen Geklüft<br />
schon bricht die Kraft des Thyrrenischen Meeres.<br />
Weise sei! Klär den Wein und bemiß<br />
auf eine kürzere Spanne die lange<br />
Hoffnung! Es flieht die neidische Zeit,<br />
während wir sprechen: Pflücke den Tag,<br />
traue so wenig als möglich dem Morgen!</p>
<p>© der Übersetzung: Claudia Sperlich</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltenbummler Lutz Pfannenstiel ]]></title>
<link>http://ffakilli.wordpress.com/2009/11/26/weltenbummler-lutz-pfannenstiel/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:53:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>ffakilli</dc:creator>
<guid>http://ffakilli.wordpress.com/2009/11/26/weltenbummler-lutz-pfannenstiel/</guid>
<description><![CDATA[Lutz Pfannenstiel Lutz Pfannenstiel - Weltenbummler - Image (c) Lutz Pfannenstiel &#8220;Jeden Tag b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Lutz Pfannenstiel<br />
</strong></p>
<div id="attachment_142" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://ffakilli.wordpress.com/files/2009/11/lutz-pfannenstiel.jpg"><img class="size-medium wp-image-142" title="lutz-pfannenstiel" src="http://ffakilli.wordpress.com/files/2009/11/lutz-pfannenstiel.jpg?w=300" alt="Lutz Pfannenstiel - Weltenbummler" width="300" height="173" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Lutz Pfannenstiel - Weltenbummler - Image (c) Lutz Pfannenstiel</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Jeden Tag bekam ich eine aufs Maul&#8221;</strong></em></p></blockquote>
<p>Einst schlägt der Weltenbummler eine Bayern-Offerte aus &#8211; und legt eine kuriose Profi-Laufbahn hin. Knast-Aufenthalt inklusive.</p>
<p>So lautete die Einleitung des heutigen Interview/Berichts bei <a title="zum Interview auf Sport1.de" href="http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/artikel_170842.html" target="_blank">Sport1.de</a> in zwei Teilen. Der Mensch der nach seiner Karriere mehr als nur von sich behaupten und erzählen kann, ich wahr ein Star [...<em> holt mich hier raus</em> ...] .. sondern; Er ist der weltweit erste Fußballspieler, der in jedem der sechs anerkannten Kontinentalverbände einem professionellen Fußballverein angehörte und Geschichten auf Lager hat, die zu mehr als ein Buch/Roman reicht, wie dass neulich erschienene Buch</p>
<p>Lutz Pfannenstiel mit Christian Putsch: <strong><em>Unhaltbar &#8211; Meine Abenteuer als Welttorhüter</em></strong>, Rowohlt, Reinbek 2009, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783499625084">ISBN 978-3-499-62508-4</a></p>
<p>und glaubt man den Kritiken, die vom Geheimtipp bis zum Bestseller alles aufbieten, dürfte das sehr ereignisreiche Leben von Lutz Pfannenstiel, bald um einige Nuancen reicher sein.</p>
<p>Zur Person bei<br />
Wikipedia <a title="Lutz Pfannenstiel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Pfannenstiel" target="_blank">dt/german</a> // <a title="Lutz Pfannenstiel at Wikipedia - english" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lutz_Pfannenstiel" target="_blank">eng/english</a> oder auf offizielle <a title="Lutz Pfannenstiel - World Goali" href="http://www.lutz-pfannenstiel.de/" target="_blank">Webseite</a> von Lutz</p>
<p><strong>Das </strong><strong>&#8220;Project&#8221; </strong><strong>Global Goal</strong><br />
Pfannenstiels neuestes ehrgeiziges Projekt heißt &#8220;<a title="Global Goal Project @Antarktis, Spitzbergen, Serengeti, Kilimandscharo..." href="http://www.lutz-pfannenstiel.de/index.php?idcat=3" target="_blank">Global Goal</a>&#8220;. Dabei will er mit spektakulären Fußballspielen an besonderen Orten auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen. Im Dezember 2010 ist ein Spiel in der Antarktis geplant,[3] weitere Stationen sollen das Amazonas-Gebiet, Nepal und Tansania sein. Unterstützt wird das Projekt von namhaften Stars, wie Aldair, Brian Laudrup, Carlos Valderrama, Cafu, Bebeto, Ole Gunnar Solskjær und Stig Tøfting.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/WrfzVOXu3G4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/WrfzVOXu3G4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>respekt für diese bewegte und ereignissvolle Karriere als Fussballer und dem Eintrag ins <a href="http://www.guinnessworldrecords.com/" target="_blank">Guinness-Buch der Rekorde</a>.</p>
<p>In diesem Sinne<br />
FFA</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sanatta sabuklamak]]></title>
<link>http://gercekustuaynalar.wordpress.com/2009/11/27/sanatta-sabuklama/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:02:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mister F</dc:creator>
<guid>http://gercekustuaynalar.wordpress.com/2009/11/27/sanatta-sabuklama/</guid>
<description><![CDATA[Üretimin özgünlüğü ölçüsünde dehşete kapılıyor izleyici; korkuyor, tırnaklarını yiyor, sarsılıyor. S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Üretimin özgünlüğü ölçüsünde dehşete kapılıyor izleyici; korkuyor, tırnaklarını yiyor, sarsılıyor. Sürekli işlenen, sürekli aynı şekilde işlenen ve sürekli üzerinde yorum yapılan işlenmişlikler, sobada yakılmalı. Bu nedenle sanatta klişeleşmiş şeylerden uzak durmak, her birini kızaklarla çok uzak diyarlara göndermek lazım. Böyle bir başkaldırı gerekiyor artık. Abuk sabuk işlere girişilmeli, ya da öyle <em>görülecek</em> işlere girişilmeli, mi demeliydim? Her şey saçmayla, sabukla başlamaz mı?</p>
<p>Üretim, üretim ve sadece üretim. Saçma ya da değil. Basmakalıplıklarınızı eritin artık. Postmodern çağdayız.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufschlag]]></title>
<link>http://flaeschlight.wordpress.com/2009/11/26/aufschlag/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:50:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>flaeschlight</dc:creator>
<guid>http://flaeschlight.wordpress.com/2009/11/26/aufschlag/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe mir überlegt, dass ich zukünftig ein paar Buch Reviews und Empfehlungen auf dem Blog veröff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe mir überlegt, dass ich zukünftig ein paar Buch Reviews und Empfehlungen auf dem Blog veröffentlichen werde, weil ich doch relativ viel lese.</p>
<p>Im Moment verschlinge ich Frank Schätzings neues Buch &#8220;Limit&#8221; und Dan Browns neues Buch &#8220;Symbol&#8221; habe ich grade gelesen. Symbol kann ich nur empfehlen, die Erste Review werde ich aber wahrscheinlich zu Limit schreiben. Mal schauen wann ich mich bis zu der letzten der 1300 durchgefressen habe.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Literatur zur "Architektur der Sonne"]]></title>
<link>http://learningfrombenidorm.wordpress.com/2009/11/26/literatur-zur-architektur-der-sonne/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:33:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Vazquez</dc:creator>
<guid>http://learningfrombenidorm.wordpress.com/2009/11/26/literatur-zur-architektur-der-sonne/</guid>
<description><![CDATA[[cv] Setzt man sich mit der Architektur an der Küste Spaniens auseinander, untersucht man Hotel- ode]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#888888;">[cv]</span> Setzt man sich mit der Architektur an der Küste Spaniens auseinander, untersucht man Hotel- oder Apartment Typologien, analysiert man die urbanen Strukturen und prüft die Zonenpläne, sowie die Arealüberbauungen der Touristenzentren, so kommt man nicht um das Studium dieser Bücher herum:</p>
<p><a href="http://learningfrombenidorm.wordpress.com/files/2009/11/actar2.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-170" title="Actar" src="http://learningfrombenidorm.wordpress.com/files/2009/11/actar2.jpg?w=150" alt="" width="90" height="79" /></a> <a href="http://learningfrombenidorm.wordpress.com/files/2009/11/costa-iberica-2.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-172" title="Costa Iberica 2" src="http://learningfrombenidorm.wordpress.com/files/2009/11/costa-iberica-2.jpg?w=150" alt="" width="90" height="90" /></a></p>
<p><a href="http://learningfrombenidorm.wordpress.com/files/2009/11/actar1.jpg"></a>&#62; <a title="Arquitectura del Sol" href="http://www.actar-d.com/index.php?option=com_dbquery&#38;task=ExecuteQuery&#38;qid=1&#38;idllibre=2321%E2%8C%A9=es" target="_blank">Arquitecture del Sol &#124; Sunland Architecture</a><br />
&#62; <a title="Costa Iberica" href="http://www.mvrdv.nl/#/publications/publications/costaiberica/" target="_blank">Costa Iberica</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
