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	<title>literaturverfilmung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/literaturverfilmung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "literaturverfilmung"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 03:04:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Filmkritik - Verblendung]]></title>
<link>http://twssnoopy.wordpress.com/2009/10/24/filmkritik-verblendung/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 14:06:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>twssnoopy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich kein Krimifan, weder als Leser noch als Kinogänger, haben mich Informationen aus dem Beka]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eigentlich kein Krimifan, weder als Leser noch als Kinogänger, haben mich Informationen aus dem Bekanntenkreis veranlasst mir diesen Film anzuschauen.</p>
<p>Fast 150 Minuten pure Spannung mit einem Schauspieler-Ensemble, dass in jeder Rolle top besetzt war &#8211; herausragend für mich die weibliche Hauptdarstellerin der Lisbeth Salander (Noomi Rapace), ohne die männliche Hauptrolle (Michael Nyqvist) damit minder zu bewerten (vor allem die Gefangenenszene zu Ende des Films).</p>
<p>Aber den Typus, den Noomi Rapace präsentiert, wirkte so glaubwürdig auf mich, dass man gar nicht an eine &#8220;Darstellung&#8221; dachte und das ist ja die hohe Kunst des Schauspiels für mich. In jeder Szene wirkte sie absolut glaubwürdig.</p>
<p>Da ich das Buch nicht kannte und ich Inhaltsangaben vor einem Film großräumig umgehe, war die Spannung pur  und auch die Wege zur Lösung des Rätsels in jeder Phase spannend. Man kam kaum dazu, einmal tief durchzuatmen.</p>
<p>Bemerkenswert war auch die Leistung der Darstellung des Vormunds. Ohne die Szene zu beschreiben, die zeitlich gesehen recht lang dauerte, war die Überwindung zu einer solchen Szene sicherlich nicht einfach.</p>
<p>Ich werde mir sicherlich jetzt die Trilogie von Stieg Larson kaufen, allerdings mit Sicherheit die Teile zwei und drei erst nach den Filmen lesen. Ich glaube mit Kenntnis des Inhalts wäre der Film zwar immer noch spannend genug gewesen, aber bei mir hat das &#8220;Mitraten&#8221; und &#8220;Mitzittern&#8221; sicherlich noch einiges an zusätzlicher Spannung erzeugt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Diesen Film kann ich auch Nicht-Krimifans empfehlen &#8211; den anderen sowieso. Einige Szenen sind recht intensiv &#8211; da sollte man schon vorbereitet sein &#8211; nichts für schwache Nerven &#8211; ein richtiger Thriller.</p>
<ul>
<li>Filmtitel: Verblendung nach einem Roman von Stieg Larson</li>
<li>Regisseur: Niels Arden Oplev</li>
<li>Darsteller: Michael Nyqvist &#8211; Noomi Rapace</li>
<li>offizielle Seite: <a href="http://www.verblendung-derfilm.de/">Verblendung</a></li>
<li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verblendung_%28Film%29">Verblendung &#8211; der Film</a></li>
<li>Filmportal: <a href="http://www.filmportal.de/df/b5/Credits,,,,,,,,837D6FC6CAED4884855CDE8AC81737B4credits,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html">Verblendung</a></li>
</ul>
<p><span style="color:#3366ff;"><em><strong>Meine Bewertung: absolut empfehlenswert</strong></em></span></p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[DIE PÄPSTIN]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/2009/10/23/filmkritik_die-paepstin/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 01:53:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
<guid>http://screenwrite.wordpress.com/2009/10/23/filmkritik_die-paepstin/</guid>
<description><![CDATA[Eine Erfolgsgeschichte. Am 23. Juli 2007 hätte Volker Schlöndorff vielleicht lieber die Klappe halte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Eine Erfolgsgeschichte.</strong></p>
<p><a href="/2009/10/23/filmkritik_die-paepstin/"><img class="alignleft" src="http://www.alienus.de/screenwrite/die-paepstin_teaser.jpg" alt="" width="160" height="226" /></a>Am 23. Juli 2007 hätte Volker Schlöndorff vielleicht lieber die Klappe halten sollen. Der Zeitpunkt jedenfalls war in strategischer Hinsicht ziemlich ungünstig gewählt, um sich schwarz auf weiß kritisch mit dem leidigen, sehr deutschen Thema des Amphibienfilms auseinanderzusetzen – jenem Hybriden also, der natürgemäß, zwecks Abschöpfung der passenden Fördertöpfe, zunächst im Kino und dann noch einmal als ausgedehnter Mehrteiler im Programm der beteiligten öffentlich-rechtlichen TV-Sender ausgewertet wird. Man mag nun von Schlöndorff halten, was man will, vieles jedoch, was er im betreffenden, wenig diplomatischen Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung zu sagen hatte, ist aus Perspektive des Filmemachers durchaus relevant und ließ die Verantwortlichen nicht gerade in schmeichelhaftem Licht dastehen. Der Constantin, die hier implizit dazugehörte, schmeckte diese Sicht der Dinge gar nicht, und so konnte Schlöndorff schon wenige Tage nach Erscheinen seines Klartextanfalls mit verletztem Stolz und jeder Menge Trotz eine anvisierte Vertragskündigung des bisherigen Produktionspartners an seinen Email-Verteiler weiterleiten (auch nicht gerade die feine Art). Beißt man die Hand, die einen füttert? Klugerweise eher nicht.</p>
<p><!--more--><img title="Johanna Wokalek. Die Päpstin. Foto © Constantin Film Verleih GmbH / Mathias Bothor." src="http://www.alienus.de/screenwrite/die-paepstin_motiv_1.jpg" border="0" alt="" width="450" height="327" align="absBottom" /></p>
<p>Dabei hatte Schlöndorff das gemeinsame Projekt, an dem er selber bereits seit Jahren arbeitete, vermutlich bewußt außen vorgelassen, um den Angriff möglichst neutral zu halten. Genützt hat es ihm nichts. Die verantwortliche Redaktion benahm sich nämlich so, als sei sie vorübergehend dem Springer-Verlag unterstellt, witterte Sprengstoff und nannte „Die Päpstin“ im Einleitungstext explizit als möglichen nächsten Kandidaten für besagte strittige Amphibienauswertung. Der Eklat war nicht mehr aufzuhalten, und so hieß es an die Adresse Schlöndorffs kurz darauf „Ein ‚offizielles’ Kündigungsschreiben erhälst Du kurzfristig.“ &#8211; Die eigentliche Pointe liegt aber ganz woanders. Der Film nämlich, um den es da geht, und den nun stattdessen Sönke Wortmann gedreht hat, handelt im Kern genau von eben solchen Obrigkeiten und Machthabern, die sich nicht kritisieren lassen und auf Abweichler, die ihre Gesetze in Frage stellen, ausschließlich mit Gewalt und Unterdrückung reagieren können. Das sollte sich jeder, der auch nur im Ansatz über mögliche kirchenkritische Tendenzen in dieser Produktion aus dem Hause Constantin nachdenkt, tunlichst vor Augen führen.</p>
<p>Im offiziellen Pressematerial spart man die Einzelheiten der heiklen Episode nun lieber aus und unterschlägt zudem auch gänzlich, dass die (berechtigterweise) vielgelobte Johanna Wokalek als Hauptdarstellerin lange Zeit überhaupt nicht zur Diskussion stand, sondern vielmehr erste Wahl immer Franka Potente war, an der man auch nach der vertraglichen Trennung von Schlöndorff festgehalten hatte. Stattdessen heißt es nun: „Viele Namen, auch die internationaler Stars, waren zeitweilig in der Diskussion; relativ rasch jedoch kam Johanna Wokalek in die Favoritenrolle.“ Als dann auch noch die internationalen Partner (also Geldgeber) von dem Gedanken angetan waren, die Hauptrolle mit einer Deutschen zu besetzen, sei die Entscheidung schließlich gefallen. &#8211; Geschichtsklitterung ist eben schnell mal in Gang gesetzt, wenn sie dazu dient, den eigenen Interessen den Rücken freizuhalten – in diesem Fall der Vermarktung der mit großem Aufwand beworbenen Verfilmung des laut ZDF zehntbeliebtsten Buches der Deutschen. Übrigens ist das öffentliche Stillschweigen über unliebsame Ereignisse ein weiteres zentrales Thema der „Päpstin“. Ein bisschen Realsatire ist die ganze Episode also durchaus und im Grunde klassischer Dietl-Stoff.</p>
<p>Auf der anderen Seite hat die Produktionsgeschichte mit ihren beiden entscheidenden Neubesetzungen (Wortmann und Wokalek) am Ende vermutlich den besseren Film hervorgebracht – oder auch einfach nur den angemesseneren. Die Geschichte, wie sie die Romanvorlage der amerikanischen Sachbuchautorin Donna Woolfolk Cross rund um die Legende der Johanna von Ingelheim strickt, ist in erster Linie fabulierter Historienkitsch, der (zumindest in dieser Form) näher am Märchen ist als an geschichtlichen Tatsachen. Für Schlöndorff mag die Versuchsanordnung, die der Roman auch darstellt, vemutlich am interessantesten gewesen sein, und genau da liegt zugleich das entscheidende Argument für die schließlich zustande gekommene Version. Denn in Wortmanns Fassung mag man zwar angesichts der zahlreichen Zufälle und Unglaubwürdigkeiten (also: Fügungen), die den Aufstieg einer einfachen Frau im neunten nachchristlichen Jahrhundert in eine sonst nur den Männern vorbehaltene Bildungswelt und schließlich auf den Papstthron ermöglichen, beständig die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wollen, dem glänzenden Unterhaltungseffekt tut derartiger Nonsens aber keinen Abbruch &#8211; denn packend erzählt ist der Film allemal. Wie dröge und kommerziell unauswertbar die Sache hingegen unter Schlöndorff ausgefallen wäre, kann man sich an fünf Fingern abzählen.</p>
<p><img title="Johanna Wokalek. Die Päpstin. Foto © Constantin Film Verleih GmbH / Mathias Bothor." src="http://www.alienus.de/screenwrite/die-paepstin_motiv_3.jpg" border="0" alt="" width="450" height="328" align="absBottom" /></p>
<p>Eine wenig wohlwollende Interpretation der Produktionsgeschichte könnte vor diesem Hintergrund auf den Gedanken kommen, jener fatale Beitrag in der Süddeutschen sei doch vielleicht auch nur ein willkommener Auslöser für die Trennung der beiden Parteien gewesen, denn um einen vergleichbaren Ersatz für den geschassten Regisseur hat man sich offenbar kaum bemüht &#8211; künstlerisch weiter voneinander entfernt als Schlöndorff und Wortmann jedenfalls können hiesige Filmemacher kaum sein (wer sich den Mund wässrig machen will, kann sich ja einmal ausmalen, was aus dem Stoff geworden wäre, hätte ihn Werner Herzog in die Finger bekommen).</p>
<p>„Die Päpstin“ ist ein manchmal etwas arg melodramatisch geratener Ausstattungsfilm geworden, der sich alle Mühe gibt, auf dem internationalem Markt verkaufbar zu sein. Und das ist gar nicht einmal negativ gemeint. Die Geschichte ist auf den Effekt hin aufbereitet, ihre Figuren sind leicht verständlich, da überaus eindimensional, und ihre Optik macht einiges her: Im Jahr 814 wird Johanna geboren, und die Reaktion des Vaters, eines strengen Dorfpriesters (und unbelehrbaren Abziehbildes), macht mit einem Mal klar, dass Frauen in diesen Zeiten neben dem Kinderkriegen keine Bedeutung haben. Doch das Mädchen erweist sich als überaus begabt, lässt sich vom Bruder heimlich das Lesen der Bibel beibringen und überzeugt sogar den herbeigereisten Leiter der Domschule so sehr, dass wenig später der Bischof von Mainz sie persönlich an die Scola beruft. Misstrauen, Neid und Hass werden ihr überall entgegen gebracht, doch Johanna trägt es mit Würde. Die Umstände bewegen sie Jahre später jedoch zu einem drastischen Schritt. Verkleidet als Mann zieht sie sich in ein Kloster zurück und erlernt dort die Heilkunst der Mönche. Als ihr nach Jahren die Entdeckung droht, flieht sie und landet schließlich in Rom, direkt am Krankenbett des Papstes (ein katastrophal fehlbesetzter John Goodman irgendwo zwischen Peter Ustinov und „King Ralph“).</p>
<p><img title="John Goodman. Die Päpstin. Foto © Constantin Film Verleih GmbH / Mathias Bothor." src="http://www.alienus.de/screenwrite/die-paepstin_motiv_2.jpg" border="0" alt="" width="450" height="321" align="absBottom" /></p>
<p>Wem das alles schon zuviel des Guten ist, dem sei gesagt, dass die unerwähnten Handlungsstränge die Sache nicht gerade glaubwüdiger machen. „Pope Joan“, wie die Romanvorlage im Original heißt, ist eben durch und durch eine feministische Utopie, die sich, so muss man befürchten, selber für ziemlich wahrscheinlich hält. Um die Hauptfigur jedoch so wirkungsvoll wie möglich zur ebenso vernunftbegabten wie leidensfähigen Lichtgestalt ausformulieren zu können, müssen alle Nebencharaktere auf klischeebeladene Scherenschnitte reduziert werden. Es gibt gut, böse und gesichtslos, Nuancen bleiben aus. Das macht „Die Päpstin“ zur echten Mittelalter-Soap, in der nur eine einzige Ausnahme so etwas wie Tiefe entwickeln darf – Johanna selbst, und das ist zu ganz großen Teilen ihrer Darstellerin zu verdanken.</p>
<p>Dabei hat diese es gar nicht leicht, den Zuschauer auf ihre Seite zu ziehen, übernimmt sie doch erst nach etwa einem Drittel des Films von den beiden Mädchen, die Johanna als Kind und Jugendliche verkörpern. Der Problematik des Bruchs war man sich durchaus bewußt und hat so alles darangesetzt, jüngere Darstellerinnen mit möglichst großer Ähnlichkeit zu Wokalek aufzutreiben. Dass die Figur nicht in sich zusammenfällt, wenn die Kinder durch die erwachsene Darstellerin ersetzt werden, ist in Wahrheit jedoch vor allem das Verdienst der Letzteren.</p>
<p>Gegen Ende spart der Film (zumindest in der Kinofassung) einen dunklen Schatten auf Johannas blütenweißem Gewand aus und beraubt damit die Schauspielerin um eine willkommene Chance, ihrer Rolle eine wichtige, entidealisierende Seite hinzuzufügen, und sie auf diese Weise vor der filmischen Heiligsprechung zu bewahren. So jedoch überwiegt der Märchencharakter einer Geschichte, in der die Kirche verhältnismäßig gut wegkommt. Dass die Premiere auf dem Filmfestival in Rom aufgrund von Bedenken des Vatikans abgesagt werden musste, darf man wohl als PR-Maßnahme begreifen – egal von welcher Seite.</p>
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<p><img title="Die Päpstin. Plakat: Constantin Film Verleih GmbH" src="http://www.alienus.de/screenwrite/die-paepstin_plakat.jpg" border="1" alt="" width="450" height="637" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2009 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat / Fotos: <a href="http://www.constantinfilm.de/" target="_blank"><span style="color:#000000;">Constantin Film Verleih GmbH</span></a></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine Vorlage der Woche - Vom Vorleser zum Videogenießer]]></title>
<link>http://videoreisetagebuch.wordpress.com/2009/10/05/meine-vorlage-der-woche-vom-vorleser-zum-videogenieser/</link>
<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 09:53:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>videoreisetagebuch</dc:creator>
<guid>http://videoreisetagebuch.wordpress.com/2009/10/05/meine-vorlage-der-woche-vom-vorleser-zum-videogenieser/</guid>
<description><![CDATA[Diese Woche ist meine Vorlage der Woche „soulcadre17“ von Studio-S aus Frankreich. Ein Foto-oder Not]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-1065" title="Gratis Vorlage aus der DirectorZone - Kreativerer Videoschnitt mit Vorlage &#34;soulscadre&#34;" src="http://videoreisetagebuch.wordpress.com/files/2009/10/buch.png" alt="Gratis Vorlage aus der DirectorZone - Kreativerer Videoschnitt mit Vorlage &#34;soulscadre&#34;" width="200" height="117" />Diese Woche ist meine Vorlage der Woche „<a href="http://directorzone.cyberlink.com/detail/22321">soulcadre17</a>“ von <a href="http://directorzone.cyberlink.com/profile/4107778">Studio-S</a> aus Frankreich. Ein Foto-oder Notizalbum mit weissen Seiten liegt aufgeschlagen auf einem Holztisch. Beide Seiten des Buches lassen sich perfekt als Rahmen für sowohl Fotos, Titel als auch Videos  benutzen. Ein unbeschriebenes Buch für all eure Geschichten.</p>
<p>Mit dieser Vorlage können Buchfans, die gleichzeitig Videoschnitt-Fans sind – oder Videoschnitt-Fans, die gleichzeitig Bücher lieben – beiden Hobbies und Vorlieben frönen, ohne jeweils eine Leidenschaft zu vernachlässigen.  </p>
<p>Welche Art von Video eignet sich deshalb perfekt für diese Vorlage? Buchverfilmungen! Als Beispiele fallen mir spontan Theodor Storms „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schimmelreiter">Der Schimmelreiter</a>“ (in der Fassung von 1978), Martin Walsers „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafes_Bruder_(Film)">Schlafes Bruder</a>“ (1995), Michael Endes „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_unendliche_Geschichte_(Film)">Die unendliche Geschichte</a> (1984) und Bernhard Schlinks „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Vorleser">Der Vorleser</a>“ (2008) ein.</p>
<p>Da Literaturverfilmungen allerdings von vielen Lesern als eine Verunglimpfung des Originaltextes gsehen werden, bieten sich natürlich auch andere Einsatzgebiete für diese Vorlage. Interessant sind natürlich auch Verfilmungen des eigenen Lebens oder detailgetreue Abbildungen von Familienfesten, Treffen mit Freunden – oder eben andere Hobbies. Auf diesen weissen Seiten sieht jedes Video gut aus.</p>
<p>Habt ihr Lieblings-Buchverfilmungen oder Ideen, wofür sich diese Vorlage sonst noch einsetzen lässt? Diskutiert hier oder schreibt mir eine E-Mail!</p>
<p><strong>Filmtrailer/-ausschnitte:</strong></p>
<p>Der Vorleser</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JuZWPpVuVYY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JuZWPpVuVYY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Schlafes Bruder</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Px23vIoMVRk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Px23vIoMVRk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die unendliche Geschichte</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=U2cfCGcHN_A"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/U2cfCGcHN_A&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/U2cfCGcHN_A&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></a></p>
<p>Der Schimmelreiter (Fassung von 1938, Teil 1)</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qVFv8MsDbBk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qVFv8MsDbBk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
——————————————————————————————————–</p>
<p>In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.</p>
<p>Habt ihr persönliche Favoriten? Schickt mir eine <a href="http://videoreisetagebuch.wordpress.com/wp-admin/videoreisetagebuch@gmail.com">E-Mail</a>, vielleicht wird eure (Lieblings-)vorlage dann meine „Lieblingsvorlage der Woche“.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wüstenblume]]></title>
<link>http://cap82.wordpress.com/2009/10/04/wustenblume/</link>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 14:46:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>cap82</dc:creator>
<guid>http://cap82.wordpress.com/2009/10/04/wustenblume/</guid>
<description><![CDATA[Ein Nomadenvolk in der Wüste Afrikas: Die junge Waris hütet Ziegen und zieht mit ihrer Familie durch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-60" title="Wüstenblume" src="http://cap82.wordpress.com/files/2009/10/wustenblume2.jpg" alt="Wüstenblume" width="450" height="637" /></p>
<p>Ein Nomadenvolk in der Wüste Afrikas: Die junge Waris hütet Ziegen und zieht mit ihrer Familie durch die Steppe. Sie mag ihr Leben und hofft, dass sie vor allem ihre geliebten Geschwister immer um sich hat. Viele Jahre später in England: Waris ist eine junge Frau geworden die unsicher und vermummt durch die Straßen läuft. Sie hat weder Geld noch ein zu Hause und gerät nur durch Zufall an eine Frau, die sie bei sich wohnen lässt. Kurz darauf ergattert sie einen Job als Putzkraft bei einem Fast Food-Restaurant. Eines Tages wird ein berühmter Fotograf auf die hübsche Exotin aufmerksam. Nichts ahnend verschmäht sie sein Angebot zunächst. Erst einige Zeit später folgt sie seiner Einladung zu einem Fotoshooting zu kommen – für die unerfahrene Waris der Beginn einer großen Karriere…</p>
<p>Der Film erzählt in zwei Erzählsträngen die Geschichte des Models Waris Dirie. Einerseits folgt der Zuschauer dem Weg der jungen Frau von der Obdachlosen zum gefeierten Star in der Modelbranche, anderseits erfährt er von der Kindheit in der Wüste und was genau passiert bis sie dort steht, wo der andere Erzählstrang startet: Nämlich als mittellose Frau in den Straßen von London. Die Verfilmung des Bestsellers von Waris Dirie ist daher sehr facettenreich und versucht das bewegte Leben der Frau zwischen Armut und Glamour darzustellen. Das gelingt aber leider nur mit mäßigem Erfolg. Der Film schafft es nicht so recht zu Herzen zu gehen, stattdessen wird der Zuschauer hin- und hergerissen zwischen den Extremen. Eine klare Linie fehlt und die Dramatik hinter dem Leben des Models kommt selten rüber. Für deutsches Publikum kommen auch noch die wenig überzeugenden Synchronstimmen dazu, die zum Teil einfach nervig sind. Die Hauptdarstellerin macht ihr Sache immerhin ganz gut und um auf das Drama der Beschneidung, das ihr ganzes Leben beeinflusst, aufmerksam zu machen, ist der Film in jedem Fall wichtig. Ein wichtiger Einblick in die grausamen Rituale an kleinen Mädchen, dem es filmisch leider an einigem mangelt.<br />
<a href="http://www.wuestenblume-film.de/">Wüstenblume</a> läuft seit dem 24.09. im Kino.</p>
<p>3 von 6 Sternen (***)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stieg Larssons Verblendung im Kino]]></title>
<link>http://woerterkatze.wordpress.com/2009/10/01/stieg-larssons-verblendung-im-kino/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:05:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>woerterkatze</dc:creator>
<guid>http://woerterkatze.wordpress.com/2009/10/01/stieg-larssons-verblendung-im-kino/</guid>
<description><![CDATA[Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich als Wichtelgeschenk &#8220;Verblendung&#8221; geschrieben von S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich als Wichtelgeschenk &#8220;Verblendung&#8221; geschrieben von Stieg Larsson erhalten. Der erste Band der Millenium-Trilogie hat mich gefesselt, und die beiden anderen Bände stehen auch schon in meinem Regal. Und seit heute läuft der Film in den Kinos.</p>
<p><a href="http://http://www.verblendung-derfilm.de/" target="_blank">Filmtrailer Verblendung</a></p>
<p>Vor allem die Figur Lisbeth Salander hat mich im Buch fasziniert und irgendwie habe ich mir die Figur auch immer so vorgestellt wie sie jetzt im Film erscheint.</p>
<p>Schauspieler:<br />
Mikael Blomkvist &#8211; Michael Nyqvist<br />
Lisbeth Salander &#8211; Noomi Rapace</p>
<p>Regie: Niels Arden Oplev</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Shiver"  wird auch verfilmt]]></title>
<link>http://umblaettern.wordpress.com/2009/10/01/shiver-wird-auch-verfilmt/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 08:39:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>umblaettern</dc:creator>
<guid>http://umblaettern.wordpress.com/2009/10/01/shiver-wird-auch-verfilmt/</guid>
<description><![CDATA[Ich würde sagen, was das betrifft, bin ich Holly im Paradies, aber mächtig. Da &#8220;Shiver&#8221; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Ich würde sagen, was das betrifft, bin ich Holly im Paradies, aber mächtig. Da &#8220;Shiver&#8221; für mich schon auf selber Fangirlstufe steht wie die Twilight-Saga, bin ich gerade sehr hyper. Von Maggie Stiefvaters Livejournal:</p>
<blockquote><p>Unique Features picked up the film rights &#8212; they are associated with Warner Brothers &#8212; and this is the official <a href="http://www.variety.com/article/VR1118009345.html?categoryid=13&#38;cs=1">word</a>:</p>
<div style="margin-left:40px;">Unique Features has acquired screen rights to <a id="a_&#34;Shiver.&#34;" href="zodInfuser.FillDescriptions('&#34;Shiver.&#34;');">&#8220;Shiver,&#8221;</a> a bestselling supernatural romance novel by Maggie Stiefvater that is the first of a three-book series.</div>
<p style="margin-left:40px;">Pic will be produced by Unique Features partners <a href="http://www.variety.com/profiles/people/main/39336/Robert%20Shaye.html?dataSet=1">Bob Shaye</a> and <a href="http://www.variety.com/profiles/people/main/41734/Michael%20Lynne.html?dataSet=1">Michael Lynne</a>.</p>
<p style="margin-left:40px;">Book covers a bittersweet paranormal romance between a teen who becomes a wolf each winter and his girlfriend, who helps him find the secret to staying human. The first installment was published by Scholastic Press in August and has been on the bestseller lists for six weeks. The sequel novel, <a href="http://www.variety.com/profiles/Film/main/181675/Linger.html?dataSet=1">&#8220;Linger,&#8221;</a> will be published next August. Unique acquired all three books in the series.</p>
<p style="margin-left:40px;">Shaye and Lynne, who at New Line covered such fantasy and supernatural subject matter as <a href="http://www.variety.com/profiles/Film/main/72238/The%20Lord%20of%20the%20Rings.html?dataSet=1">&#8220;The Lord of the Rings&#8221;</a> and <a id="a_&#34;Blade.&#34;" href="zodInfuser.FillDescriptions('&#34;Blade.&#34;');">&#8220;Blade,&#8221;</a> sparked to the author&#8217;s voice, and said they couldn&#8217;t ignore the grip that otherworldly stories have on young viewers.</p>
<p style="margin-left:40px;">&#8220;I&#8217;m not the biggest werewolf or vampire fan, but the author has a strong take on a young adult sensibility,&#8221; Shaye said. &#8220;It&#8217;s also a sexy love story that isn&#8217;t too over the top.&#8221;</p>
<p style="margin-left:40px;">Shaye and Lynne used their discretionary fund to acquire the book in a competitive bidding situation. They will bring it first to Warner Bros., where they have a first-look deal, and will set a writer shortly.</p>
<div style="margin-left:40px;">Unique adds &#8220;Shiver&#8221; to a slate of pic projects that include an adaptation of the <a href="http://www.variety.com/profiles/people/main/698216/Sir%20Paul%20McCartney.html?dataSet=1">Paul McCartney</a> children&#8217;s book &#8220;High in the Clouds,&#8221; a <a id="a_Barry Levinson" href="zodInfuser.FillDescriptions('Barry%20Levinson');">Barry Levinson</a>-directed adaptation of the musical <a id="a_&#34;City of Angels&#34;" href="zodInfuser.FillDescriptions('&#34;City%20of%20Angels&#34;');">&#8220;City of Angels&#8221;</a> and the Broadway-bound musicals <a href="http://www.variety.com/profiles/Film/main/36639/Elf.html?dataSet=1">&#8220;Elf&#8221;</a> and &#8220;Secondhand Lions.&#8221;</div>
</blockquote>
<div style="margin-left:40px;text-align:justify;">Und immernoch: Alex Pettyfer for Jace, Jensen Ackles for Jared und Zac Efron for Sam. Biiiiiitte!</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[|Blog-Parade| Meine Literaturverfilmung]]></title>
<link>http://umblaettern.wordpress.com/2009/09/29/blog-parade-meine-literaturverfilmung/</link>
<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 08:42:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>umblaettern</dc:creator>
<guid>http://umblaettern.wordpress.com/2009/09/29/blog-parade-meine-literaturverfilmung/</guid>
<description><![CDATA[Seit Tagen hüpfe ich pausenlos auf und ab: New Moon nähert sich dem Kinostart, Eclipse ist schon hal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Seit Tagen hüpfe ich pausenlos auf und ab: New Moon nähert sich dem Kinostart, Eclipse ist schon halb gedreht, The Mortal Instruments wurde von Cassandra Clare bestätigt und The Host von Stephenie Meyer. Und gerade lese ich bei <a href="http://meli246.wordpress.com/">Meli</a>, dass Beastly von Alex Finn mit Alex Pettyfer nächstes Jahr in Kino kommt. Ich fühl mich im Paradies.</p>
<p style="text-align:justify;">Gerade wegen der Schwemme von lang ersehnten Literaturverfilmungen ( oder einfach welcher, über die ich mich sehr freue ), möchte ich eine Blogparade starten. In der Erfüllung seid ihr dabei sehr sehr frei. Das Thema ist:</p>
<h3 style="text-align:center;">Meine Literaturverfilmung</h3>
<p style="text-align:justify;">Ihr könnt mir erzählen, welches Buch ihr wieso verfilmen würdet, welche Verfilmung ihr wie ändern würdet. Ihr könnt mir Castinglisten schicken oder Filmposter basteln. Ihr könnt tun und lassen, was ihr wollt, solange ihr  mir bis zum <strong>31. Oktober</strong> einen Link zu eurem Beitrag hier als Kommentar postet.</p>
<p style="text-align:justify;">Viel Spaß beim Austoben (;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In meinem Himmel ...]]></title>
<link>http://woerterkatze.wordpress.com/2009/09/09/in-meinem-himmel/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 18:21:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>woerterkatze</dc:creator>
<guid>http://woerterkatze.wordpress.com/2009/09/09/in-meinem-himmel/</guid>
<description><![CDATA[ich habe heute erfahren, dass &#8220;In meinem Himmel&#8221; von Alice Sebold verfilmt wurde. Regiss]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ich habe heute erfahren, dass &#8220;In meinem Himmel&#8221; von Alice Sebold verfilmt wurde. Regisseur ist Peter Jackson.</p>
<p><a href="http://www.lovelybones.com/intl/de/" target="_blank">Trailer IN MEINEM HIMMEL</a></p>
<p>Das gleichnamige Buch habe ich vor ein paar Jahren gelesen und war begeistert von der Darstellung der Geschichte um Suzie Salmon und ihrer Familie. Ich bin schon gespannt wie der Film ist, der Trailer hat mir sehr gut gefallen und es kommt mir fast so vor, als ob das Buch nicht verstückelt wurde.</p>
<p>Die Verteilung der Hauptrollen:</p>
<p>Suzie Salmon &#8211; Saoirse Ronan<br />
Suzies Vater &#8211; Mark Wahlberg<br />
Suzies Mutter &#8211; Rachel Weisz<br />
Suzies Großmutter &#8211; Susan Sarandon<br />
Nachbar &#8211; Stanley Tucci</p>
<p>Kino-Premiere ist am 11. Februar 2010.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[TRACEY FRAGMENTS]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/2009/06/21/filmkritik_tracey-fragments/</link>
<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 00:49:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
<guid>http://screenwrite.wordpress.com/2009/06/21/filmkritik_tracey-fragments/</guid>
<description><![CDATA[Die Welt ist eine Collage. In den seltensten Fällen ist Zetern wirklich angebracht, denn die meisten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Die Welt ist eine Collage.</strong></p>
<p><a href="http://screenwrite.wordpress.com/2009/06/21/filmkritik_tracey-fragments/"><img class="alignleft" src="http://www.alienus.de/screenwrite/Teaser_Tracey-Fragments.jpg" alt="Filmkritik: Tracey Fragments." width="160" height="228" /></a>In den seltensten Fällen ist Zetern wirklich angebracht, denn die meisten Filme, die es in Deutschland nicht ins Kino schaffen, gehören dort auch nicht unbedingt hin. Ausnahmen bestätigen die Regel, und dass wichtige Titel der letzten Jahre wie Terry Gilliams „Tideland“, Oliver Stones „<a href="http://screenwrite.wordpress.com/2009/01/24/filmkritik_w-ein-missverstandenes-leben/" target="_blank">W</a>.“ oder gar John Woos „Red Cliff“ keine reguläre Auswertung auf hiesigen Leinwänden erfahren haben, belegt vor allem, wie unsicher die Verleiher hierzulande angesichts eines übermächtigen Blockbusterangebotes aus den USA geworden sind. Große Namen vor und hinter der Kamera garantieren keine Erfolge mehr, und so sind DVD-Premieren längst nicht mehr auf billig abgedrehte B-, C- und Z-Filme beschränkt. Echte Entdeckungen bleiben jedoch rar und gehen im Überangebot verloren, das Monat für Monat den Markt überflutet. Umso nachdrücklicher lohnt es sich, auf diesen mehrfach ausgezeichneten Independent-Film aufmerksam zu machen, der in vielerlei Hinsicht Neuland betritt und auf bemerkenswerte Weise die Grenzziehung zwischen klassischem Erzählkino und Videoinstallation entschärft. „Tracey Fragments“ ist Romanverfilmung und narratives Experiment gleichermaßen. Wer sich schon immer gefragt hat, ob das Kino überhaupt in der Lage ist, die literarisch längst gängige Annäherungen an den Bewusstseinsstrom mit eigenen Mitteln zu leisten, findet hier einen interessanten Antwortversuch. Regisseur Bruce McDonald und seine Cutter erfinden das Kino zwar nicht gleich neu, aber ihr Konzept gerät so modern und medial übergreifend, dass es auf der Leinwand eigentlich völlig deplaziert ist.</p>
<p><!--more--><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild4_Tracey-Fragments.jpg" border="0" alt="Ellen Page, Max McCabe-Lokos. Tracey Fragments. Foto © Tracey Fragments Inc." width="450" height="257" align="absBottom" /></p>
<p>Wie so oft bei schwierigen Fällen hat die Vermarktung (jedenfalls auf dem hiesigen Markt) wenig mit dem eigentlichen Film zu tun. Wer eine konventionelle Geschichte oder auch nur eine leicht konsumierbare Machart erwartet, wird bereits nach wenigen Minuten wieder aussteigen. Richtig ist: „Tracey Fragments“ kreist um ein 15-jähriges Mädchen (Ellen Page) und ihr emotionales Chaos aus Angst, Wut, Schuldgefühlen und Zurückweisung. Eines Tages verschwindet ihr kleiner Bruder, der sich für einen Hund hält (Tracey hat ihn hypnotisiert), und die Situation gerät endgültig außer Kontrolle. Ein marodes Elternhaus, ein transsexueller Psychiater, Kleinkriminelle und Menschenhändler bilden das Ensemble &#8211; Erinnerungen, Träume, Fantastereien den Resonanzraum. Als Grundton, wenn man so will, auf den sich alle Fragmente beziehen, dient die Psyche der Hauptfigur, und dass dort Dissonanzen vorherrschen, versteht sich angesichts des Seelenlebens eines Teenagers von selbst. Die Erzählform ist es jedoch, von der her sich dieser Film definiert, und die mag so manchen befremden, der von falschen Erwartungen geleitet ist.</p>
<p>Dass die Geschichte in Fragmenten erzählt wird, die erst in der Zusammenschau einen schlüssigen Halt bekommen, ist eine Notwendigkeit des Drehbuchs. Maureen Medved, die auch den Roman verfasst hat, hält sich hier weitestgehend an ihre eigene Vorlage, ohne entscheidende Strukturänderungen vorzunehmen. Erst der eigentlich filmische Anteil wagt den Schritt über die bloße Adaption hinaus und nimmt sich offensichtlich ein ganz anderes literarisches Medium zum Vorbild. Das Bildkonzept beruht nämlich auf einem Panel-Prinzip, wie es sonst nur in Comics auftaucht, und wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, McDonald hätte eine Graphic Novel umgesetzt (die tatsächlich aber erst im Anschluss an den Film entstand) – und das kongenialer als alles andere, was auf diesem Feld in den letzten Jahren auf die Leinwand gelangt ist.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild3_Tracey-Fragments.jpg" border="0" alt="Ellen Page, Slim Twig. Tracey Fragments. Foto © Tracey Fragments Inc." width="450" height="259" align="absBottom" /></p>
<p>Aber auch dieser Eindruck stimmt nur auf den ersten Blick. Während im Comic die Anordnung der Bilder zu einem Gitter eine zeitliche Folge impliziert, nutzt der Film die Aufteilung der Fläche in einzelne Einheiten zur parallelen Collagierung unterschiedlicher Wahrnehmungs-, Gefühls- oder Erinnerungsebenen. Der Gedanke dahinter ist von assoziativer Natur, denn erst die Gemeinsamkeit aller Elemente einer Fläche bildet die Einheit des jeweiligen Erzählmomentes. Mal wird eine und dieselbe Szene in mehrere Einstellungen und Perspektiven aufgelöst, mal stehen die einzelnen Panels in keiner direkten Beziehung zueinander, sondern ergänzen sich erst auf einer Meta-Ebene.</p>
<p>Der Vergleich mit ähnlichen Herangehensweisen und klassischem Split-Screen verdeutlicht diese Idee. In „24“ etwa ist der Echtzeiteffekt die treibende Kraft: Die Aufteilung des Bildschirms in das Nebenher gleicher Schauplätze zur selben Zeit dient ausschließlich der Spannungsdramaturgie. Ähnlich bei Brian de Palma: In „Sisters“ zum Beispiel ist es weniger die Zeit, die den Figuren im Nacken sitzt, sondern dasjenige, was gerade an einem anderen Schauplatz geschieht. De Palma nutzt die Spaltung der Leinwand für den Suspense-Effekt, bei dem der Zuschauer bekanntlich mehr weiß als die Protagonisten. Mike Figgis unterteilt in „Timecode“ die Bildfläche gar beständig in vier gleiche Panels. Hier ist es die Erzählnotwendigkeit, von der her sich die gewählte Struktur ergibt. Denn erst durch die gleichzeitige Wahrnehmung aller vier Handlungskomponenten erschließt sich die Geschichte. Weitere Beispiele lassen sich nach Belieben aufzählen.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild2_Tracey-Fragments.jpg" border="0" alt="Ellen Page. Tracey Fragments. Foto © Tracey Fragments Inc." width="450" height="265" align="absBottom" /></p>
<p>Mit keinem dieser Ansätze hat „Tracey Fragments“ auch nur das Geringste gemein. Am nächsten ist der Film vielleicht noch Peter Greenaways an Größenwahn grenzenden Letterbox-Variationen aus „Prospero´s Books“, doch fungiert dort die Aufteilung der Bildfläche mehr als ästhetisches Referenzsystem und weniger als Ausdruck der Innenwelt einzelner Figuren. Mit seinem assoziativem Ansatz kehrt das Konzept von McDonald in gewissem Sinne zu den Wurzeln des Split-Screen zurück. Abel Gance hatte das Verfahren in seinem 1927er „Napoleon“-Monument zur Allegorisierung eingesetzt und aus Bildern mit voneinander unabhängigen Motiven synthetische Einheiten angedeutet (berühmtestes Beispiel: der Kopf des Kaisers sui generis auf dem Körper eines Adlers).</p>
<p>McDonald verfährt jedoch weitaus weniger plakativ, zugleich aber auch merklich unbestimmter. Viele Collagen wirken beim ersten Ansehen fast beliebig, andere hingegen bloß ästhetisierend. Erst beim wiederholten Betrachten erschließt sich die ungemeine Präzision, mit der die einzelnen Panels zu Einheiten montiert worden sind. Fast ein halbes Jahr hat die Postproduktion in Anspruch genommen, und umso kunstvoller ist das Ergebnis geraten. „Tracey Fragments“ erschließt sich im Detail, unabhängig von seiner schnell nacherzählten Geschichte, erst durch mehrfaches Wahrnehmen. Die DVD ist dazu tatsächlich das ideale Medium. Abschnitte herauszuheben und gesondert zu betrachten, zwischendurch anzuhalten und einzelne Bildkompositionen genauer zu analysieren, ja Kapitel gar neu anzuordnen, dazu lädt dieser Film geradezu ein.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild1_Tracey-Fragments.jpg" border="0" alt="Ellen Page. Tracey Fragments. Foto © Tracey Fragments Inc." width="450" height="255" align="absBottom" /></p>
<p>Eine begleitende Aktion hat diesen Gedanken aufgegriffen und das gesamte Rohmaterial öffentlich freigegeben. Junge Filmemacher waren unter dem Titel „Tracey: Re-Fragmented“ dazu aufgerufen, ihre eigene Montageversion zu erstellen. Eine immense Herausforderung. Umso ernüchternder erscheinen die vergleichsweise konventionellen Ergebnisse, von denen drei dem Bonusmaterial der DVD beigefügt sind.</p>
<p>Im Grunde gehört „Tracey Fragments“ eher als Videoinstallation auf die Art Basel und weniger als geschlossene Einheit auf die Kinoleinwand. Zum wiederholten Ansehen prädestiniert, entwickelt der Film eine Sogwirkung, die sich vor allem dann einstellt, wenn man einzelne Abschnitte in Schleife laufen lässt. Erstaunlich ist dabei, wie unprätentiös er angesichts seines experimentellen Ansatzes wirkt, und wie nah man seiner Hauptfigur nicht nur trotz, sondern gerade wegen der sperrigen Erzählform kommt. Ein großer Anteil geht dabei unbestreitbar an die damals gerade einmal 20-jährige Ellen Page, die nicht nur völlig in ihrer Rolle aufgeht, sondern auch jetzt bereits in der Lage ist, das Echo früherer Filme („Hard Candy“, „Juno“, „An American Crime“) mit einzubringen und ihre Figuren auf diese Weise zusätzlich aufzuladen.</p>
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<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Plakat_Tracey-Fragments.jpg" border="1" alt="Tracey Fragments. Plakat: Koch Media GmbH" width="450" height="642" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2009 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat: <a href="http://www.kochmedia.de/" target="_blank"><span style="color:#000000;">Koch Media GmbH</span></a><br />
Fotos © <a href="http://www.thetraceyfragments.com/" target="_blank"><span style="color:#000000;">Tracey Fragments Inc.</span></a></p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Literaturverfilmung: Aus Mangel an Beweisen]]></title>
<link>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2009/06/03/literaturverfilmung-aus-mangel-an-beweisen/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 21:20:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2009/06/03/literaturverfilmung-aus-mangel-an-beweisen/</guid>
<description><![CDATA[VideoMarkt Staatsanwalt Rusty Sabich hat nur wenig Zeit, einen Schock zu verdauen: Seine geheime Gel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>VideoMarkt<br />
Staatsanwalt Rusty Sabich hat nur wenig Zeit, einen Schock zu verdauen: Seine geheime Geliebte Carolyn ist Opfer eines Mordes geworden. Ehrgeizige Feinde finden Beweise, die Sabich zum Hauptverdächtigen machen. Oberstaatsanwalt Horgan läßt Rusty aus Angst vor politischen Konsequenzen suspendieren; die Affäre gefährdet auch Rustys Ehe, dennoch stellt sich seine Frau auf seine Seite. Mit Hilfe eines Detektivs und des Rechtsanwalts Stern kann Sabich ein Komplott aufdecken, an dem seine berechnende Geliebte und Richter Lyttle beteiligt waren. Rusty wird aus Mangel an Beweisen freigelassen &#8211; doch der Mörder ist damit nicht gefunden.</p></blockquote>
<p>Der Film war wesentlich besser als das <a href="http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2009/01/20/aus-mangel-an-beweisen/">Buch</a>, wobei es sich auch beim ihm durchweg um solide Durchschnittskost handelt. Während man beim Buch aber noch mitraten kann (und dem aufmerksamen Leser eigentlich die Lösung unter die Nase gerieben wird), entfällt dieses beim Film und man sieht einen sehr mäßigen Gerichtsfilm.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Muß man nicht gesehen haben.</p>
<ul>
<li> <strong>Darsteller:</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Harrison%20Ford">Harrison Ford</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Brian%20Dennehy">Brian Dennehy</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Raul%20Julia">Raul Julia</a></li>
<li> <strong>Regisseur(e):</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Alan%20J.%20Pakula">Alan J. Pakula</a></li>
<li><strong>Komponist:</strong> John Williams</li>
<li> <strong>Format:</strong> Dolby, PAL, Surround Sound</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch (Dolby Surround), Englisch (Dolby Surround), Spanisch (Dolby Surround)</li>
<li><strong>Untertitel:</strong> Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Niederländisch, Schweizerdeutsch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch</li>
<li> <strong>Region:</strong> Region 2</li>
<li> <strong>Bildseitenformat:</strong> 16:9</li>
<li> <strong>FSK: </strong> Freigegeben ab 16 Jahren</li>
<li> <strong>Studio:</strong> Warner Home Video &#8211; DVD</li>
<li> <strong>Erscheinungstermin:</strong> 28. Juli 1999</li>
<li> <strong>Produktionsjahr:</strong> 1990</li>
<li> <strong>Spieldauer:</strong> 122 Minuten</li>
</ul>
<p><img src="http://nomasfilmblog.wordpress.com/files/2009/06/mangel-an-beweisen.jpg" alt="mangel an beweisen" title="mangel an beweisen" width="500" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-83" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[LA POSSIBILITÉ D'UNE ÎLE]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/2009/05/26/filmkritik_la-possibilite-d-une-ile/</link>
<pubDate>Tue, 26 May 2009 15:13:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
<guid>http://screenwrite.wordpress.com/2009/05/26/filmkritik_la-possibilite-d-une-ile/</guid>
<description><![CDATA[Am Ende keine Liebe. Ganz zweifellos gehört Michel Houellebecq nicht nur zu den wichtigsten, sondern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Am Ende keine Liebe.</strong></p>
<p><a href="http://screenwrite.wordpress.com/2009/05/26/filmkritik_la-possibilite-d-une-ile/"><img class="alignleft" src="http://www.alienus.de/screenwrite/Teaser_La-Possibilite-d-une-Ile.jpg" alt="Filmkritik: La possibilité d'une île" width="160" height="226" /></a>Ganz zweifellos gehört Michel Houellebecq nicht nur zu den wichtigsten, sondern auch umstrittensten Schriftstellern der europäischen Gegenwartsliteratur: Ein Medienstar, der eigentlich lieber ein Einsiedler sein will und deshalb ab und an für ein paar Monate so dermaßen gründlich von der Bildfläche verschwindet, dass ihn nicht einmal sein Verleger erreichen kann. Kritik, Feuilleton und interessierte Öffentlichkeit wissen nie so genau, was sie von ihm halten sollen. Houellebecq kontrolliert sein Image akribisch. Seinen Geburtsnamen Michel Thomas ließ er einfach mal so aus allen Schullisten streichen, und auch sonst lebt seine Biographie von einer Reihe künstlerischer Freiheiten. Polarisierung und Provokation gehören zu seinen unverzichtbaren Markenzeichen. Dass er in seinem Roman „Plattform“ („Plateforme“) munter auf den Islamismus einprügelte, sorgte flächendeckend für politisch korrektes Unverständnis. Noch weniger gefiel seinen Kritikern und Neidern allerdings, dass ihm der französische Großverlag Fayard eine echte Fantasiesumme als Vorschuss auf seinen nächsten Roman zahlte (1,3 Millionen Euro). Umstritten wie immer geriet das Ergebnis, und viele wollten in „Die Möglichkeit einer Insel“ am liebsten ein lebloses und schnell heruntergekritzeltes Potpourrie aus klassischen Houllebecq-Themen sehen. An den exzellenten Verkaufszahlen änderte dies jedoch rein gar nichts. Noch gnadenloser aber fiel die Kritik der Verfilmung aus, die der streitbare Autor gleich mal selber übernahm. Die Folge: „La possibilité d&#8217;une île“, 2008 auf dem Filmfest Locarno uraufgeführt, blieb außerhalb Frankreichs ohne Verleih. Über die Qualität des Film sagt das jedoch rein gar nichts aus.</p>
<p><!--more--><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild1_La-Possibilite-d-une-Ile.jpg" border="0" alt="La possibilité d'une île. Mandarin Cinéma / BAC Films. Foto: Arno Hagers" width="450" height="338" align="absBottom" /></p>
<p>Durch die französische Provinz tingelt „Der Prophet“ (Patrick Bauchau), ein Wanderprediger, der in schlecht besuchten Hallen vor Bauern und Dorfbewohnern von der Überwindung des Todes und den Möglichkeiten physischer Unsterblichkeit spricht. Das Interesse ist gering, und wenig deutet darauf hin, dass der Funke einmal überspringen und ein echtes Feuer entzünden könnte. Drei Jahre später sieht die Lage jedoch bereits anders aus: Der Prophet hat mittlerweile eine beachtliche Zahl von Anhängern um sich geschart und ist nun Kopf einer Ufo-Sekte. Im festen Glaube an die Elohim, außerirdische Hüter des ewigen Lebens, forschen die Mitglieder nach Techniken, erwachsene Menschen innerhalb kürzester Zeit als Klone mit identischen Erinnerungen zu reproduzieren. Als der Prophet sein Ende kommen sieht, ernennt er seinen Sohn Daniel (Benoît Magimel) zu seinem Nachfolger und überträgt ihm die Aufgabe, seine Forschungen weiterzuführen. Tausende von Jahren später ist Daniel ein Klon in der x-ten Generation. Äußerlich identisch mit seinem Urvater, analysiert er dessen Leben und Denken anhand von alten Aufzeichnungen. Die Menschheit ist mittlerweile gänzlich ausgestorben und durch emotionslose Klone ersetzt. Doch mit dem Studium seines Vorgängers erwacht in Daniel ein seltsamer Drang, und es treibt ihn aus seiner Höhle hinaus in eine leere Welt, wo er hofft, das seltsame Phänomen begreifen zu können, das seine Ahnen Liebe genannt haben.</p>
<p>Wer von Houellebecq eine möglichst werkgetreue Umsetzung der eigenen Vorlage erwartet hat, wird sich mehr als enttäuscht sehen. Das Gegenteil ist der Fall. Allerdings unterliegt man aber auch bereits einem gründlichen Irrtum, wenn man die Weigerung dieses jederzeit eigenwilligen Autors verkennt, irgendwelchen Erwartungen gerecht zu werden. Von der Romanvorlage sind kaum mehr als ein paar Motive und Namen übriggeblieben. Wie aus einem Paralleluniversum tauchen bekannte Figuren oder Konstellationen auf und funktionieren nach gänzlich anderen Regeln. Daniel, im Roman ein zynischer Showstar mit schwindendem Lebenswillen, wird im Film zum profillosen Sohn des Propheten, mit dem er in der Vorlage noch nicht einmal verwandt ist. Der Prophet selber, im Buch ein einfältiger und sexbesessener Sektenführer, der selber nicht an das glaubt, was er seinen Anhängern erzählt, gerät hier zum väterlichen Weisen, den seine Vision treibt, und der am Ende auch noch Recht behält. Die faszinierenden Frauengestalten, an denen Houellebecqs Romanfigur in Verzweiflung verbrennt, tauchen im Film entweder gar nicht erst auf oder sind bloße Projektionsfläche (im Fall von Ramata Koite als Marie 23).</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild2_La-Possibilite-d-une-Ile.jpg" border="0" alt="Ramata Koite. La possibilité d'une île. Mandarin Cinéma / BAC Films. Foto: Arno Hagers" width="450" height="338" align="absBottom" /></p>
<p>Streng genommen erklärt sich „La possibilité d&#8217;une île“ überhaupt nicht als Romanverfilmung, sondern vielmehr als filmische Variation über ein Thema – Houellebecqs Ansatz ist also durchaus ein musikalischer. Die Dramaturgie verläuft nur eingeschränkt linear, und im letzten Drittel entsagt der Schriftsteller als Filmemacher gänzlich dem Wort. Noch radikaler muss das ursprüngliche Konzept gewesen sein, doch Unstimmigkeiten zwischen den an der Produktion beteiligten Parteien haben Houellebecq ausgebremst. Was er im Kopf gehabt haben mag, lässt sich dem fertigen Film jedoch immer noch deutlich ansehen. Irgendwo zwischen Kubrick und Antonioni bewegen sich die letzten etwa zwanzig Minuten, und es ist höchst beeindruckend, wie zeitlos der Film damit erscheint. „Zabriskie Point“ und die große Mondschauer-Sequenz aus „2001“ haben hier Pate gestanden, aber auch die verlassenen Zivilisationslandschaften aus Shaffners „Planet der Affen“ gehören mit großer Sicherheit zu den Vorbildern, nach denen Houellebecq seine Vision geformt hat.</p>
<p>Koproduziert vom Westdeutschen Rundfunk und finanziell unterstützt von der Filmstiftung NRW wäre „La possibilité d&#8217;une île“ im Grunde ein ideales Prestigeprodukt für den hiesigen Arthouse-Markt. Jetzt jedoch reicht es maximal noch für eine TV-Auswertung im Nachtprogramm. Vernichtende Kritiken nach der Uraufführung ließen alle, die zuvor hierzulande schon mit der Marke Houellebecq hausieren gegangen waren, panikartig zurückrudern. Zu sperrig, zu fremdartig und vor allem zu wenig Romanverfilmung war der überwiegenden Mehrheit dasjenige, was da über die Leinwand flimmerte. Alle Trademarks des Autors, mit denen ihn so mancher gerne in ebenso prägnanter wie kurzsichtiger Weise verbindet, waren außen vor geblieben: keine expliziten Sexszenen, kein beißender Zynismus, keine pointierte Kulturkritik.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild3_La-Possibilite-d-une-Ile.jpg" border="0" alt="La possibilité d'une île. Mandarin Cinéma / BAC Films. Foto: Sophie Daret" width="450" height="338" align="absBottom" /></p>
<p>Dass Houellebecq aber hinter all den Labels, die ihm gerne angeheftet werden, vor allem ein Romantiker ist, haben viele dabei vergessen. Mit großer Melancholie, Verzweiflung und Sehnsucht kommt sein Film daher und trifft damit genau ins Zentrum der eigenen Vorlage. Wo in „Elementarteilchen“ („Les Particules élémentaires“) noch munter von Krause-Endkolben fantasiert wurde, die den menschlichen Körper mit permanentem Lustempfinden versorgen sollten, hat in „Die Möglichkeit einer Insel“ noch nicht einmal mehr die Sexualität an sich überlebt. Unfähig, irgendetwas zu empfinden, vegetieren die Neo-Menschen in Houellebecqs Zukunftsentwurf vor sich hin und rätseln über die seltsamen Bedürfnisse ihrer Vorgänger. Der unmittelbare Zugriff auf die Erfahrungen, von denen sie nur lesen können, haben sie jedoch nicht, und das ist die eigentliche Tragik der Geschichte.</p>
<p>Diesen Gedanken hat der Autor nun aus dem eigenen Buch herausgegriffen und zum Zentrum seines Films gemacht. Daniel, der in seiner dunklen Höhle nichts anderes tun kann als die Daseinsform seines Vorgängers so lange zu studieren, bis sich seine eigene Existenz dem Ende nähert, und er durch einen weiteren Klon ersetzt wird, gerät zum Inbegriff des entmenschlichten Übermenschen. Am Ende der Evolutionskette angekommen, ist er nichts anderes mehr als ein bloßer Überlebensautomat, der keine weitere Funktion hat, als sich selber fortwährend zu klonen. Dass er dabei eine unbestimmte Sehnsucht nach der Unvollkommenheit seiner Vorgänger entwickelt, gehört zu den schmerzhaftesten Elementen dieses Films und führt konsequent in ein Finale über, das sich nur noch aus seinen übermächtigen Bildern und einem grandiosen Klangteppich speist (ein atemberaubender, großorchestraler Score des deutschen Filmkomponisten Mathis Nitschke).</p>
<p>Houellebecqs Film ist unvollkommen, schwer zugänglich und nur bedingt konsumierbar. Zugleich aber hebt er sich von allem ab, was das Erzählkino im Allgemeinen zu bieten hat und entwickelt eine kontemplative bis hypnotische Sogwirkung, wie man sie vielleicht gerade noch bei Godfrey Reggio oder Matthew Barney finden kann &#8211; nur dass Houellebecq mehr Leidenschaft und visionäre Kraft einsetzt als beide zusammen. Wie viele Seiteneinsteiger nähert er sich (trotz zweijährigen Studiums an der nationalen Filmschule Louis Lumiãre und mittlerweile fünf Kurzfilmen) den Mitteln des Kinos aus anderer Perspektive und bricht deshalb ganz natürlicher Weise mit gängigen Seh- und Erzählkonventionen. Wo Oskar Röhlers eingedeutschte „Elementarteilchen“-Verfilmung gerade einmal mittelmäßiges Fernsehniveau erreichte, bewegt sich „La possibilité d&#8217;une île“ schlichtweg in einer anderen Galaxie. Vermutlich wird es Jahre dauern, bis dieser in jeder Hinsicht außergewöhnliche Film seine angemessene Würdigung erfährt. Ob es dazu allerdings eines geklonten Publikums bedarf, bleibt abzuwarten.</p>
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<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Plakat_La-Possibilite-d-une-Ile.jpg" border="1" alt="La possibilité d'une île. Plakat: Mandarin Cinéma / BAC Films" width="450" height="611" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2009 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat: Mandarin Cinéma / <a href="http://www.bacfilms.com/" target="_blank"><span style="color:#000000;">BAC Films</span></a></p>
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<title><![CDATA[ILLUMINATI]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/2009/05/16/filmkritik_illuminati/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 00:57:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
<guid>http://screenwrite.wordpress.com/2009/05/16/filmkritik_illuminati/</guid>
<description><![CDATA[Die bessere Geschichte. Die Chancen, dass Dan Brown einmal für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Die bessere Geschichte.</strong></p>
<p><a href="http://screenwrite.wordpress.com/2009/05/16/filmkritik_illuminati/"><img class="alignleft" src="http://www.alienus.de/screenwrite/Teaser_Illuminati.jpg" alt="Filmkritik: Illuminati" width="160" height="226" /></a>Die Chancen, dass Dan Brown einmal für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wird, stehen schlecht. Sprachlich und stilistisch bewegt sich der Amerikaner in etwa auf dem Niveau eines Zehntklässlers, und die Zeichnung seiner Charaktere ist so flach wie die Buchdeckel, zwischen denen seine voluminösen Bestseller gepresst sind. Doch was interessiert das einen Autor, dessen erfolgreichster Roman weltweit bereits mehr als 60 Millionen mal über den Ladentisch gegangen ist? Eben. Dan Brown ist ein Phänomen der Unterhaltungsliteratur, und im Grunde erscheint die Ursache dafür ebenso rätselhaft wie jede der großen Geheimbundverflechtungen, denen Symbolforscher Robert Langdon beharrlich auf die Schliche zu kommen versucht. Der ehemalige Lehrer, Sänger und Songwriter hat offensichtlich &#8211; und mehr oder weniger zufällig &#8211; einen Nerv getroffen. Timing ist in solchen Fällen alles. „The Da Vinci Code“ (dt. „Sakrileg“) flutete den Buchmarkt im April 2003 nur wenige Wochen nach dem Einmarsch der US-Truppen in Bagdad. Ein idealer Zeitpunkt, denn die weltweite Inflation der Verschwörungstheorien seit 9/11 hatte mit der Bush-Invasion ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht &#8211; was also hätte da besser funktionieren können als eine popkulturelle Beweisführung, die implizierte, dass man nur genau die Zeichen lesen muss, um zu erkennen, auf welche Weise geheime Mächte die Fäden der Weltgeschichte in der Hand halten? Und dabei hatte Brown lediglich das Prinzip des Vorgängerromans „Illuminati (Angels and Demons)“ fortgeführt. Wäre dieser Titel übrigens ein paar Jahre später erschienen, ließe er sich mit einigem Vergnügen als ironischer Kommentar auf die ebenso paranoide wie gescheiterte Suche nach Massenvernichtungswaffen lesen, die es nie gegeben hat – wer will, kann das jetzt anhand der blitzsauber aufpolierten Verfilmung von Ron Howard immer noch nachholen.</p>
<p><!--more--><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild3_Illuminati.jpg" border="0" alt="Tom Hanks, Ayelet Zurer. Illuminati. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="309" align="absBottom" /></p>
<p>Als „The Da Vinci Code“ 2006 die Filmfestspiele von Cannes eröffnete, hagelte es Buhrufe und unnachgiebige Verrisse. Im Vorfeld hatte es erwartungsgemäß eine Menge äußerst werbewirksamer Proteste seitens wenig gemäßigter katholischer Verbände gegeben, die Vertreter von Opus Dei sahen sich als kaltblütige Mörder verunglimpft, und Bill Donohue, Präsident der berüchtigten Catholic League for Religious and Civil Rights, war angetreten, Ron Howard einen Maulkorb nahezulegen. Am exzellenten Einspielergebnis änderte das alles jedoch nichts. Die Kombination Dan Brown und Tom Hanks war unschlagbar. Dass der Film dabei weniger von einer stimmigen Geschichte als einer Handvoll digitaler Narrationstricks profitierte, fiel kaum ins Gewicht. Die hanebüchene und höchstens für christliche Fundamentalisten empörende Theorie einer Blutlinie, die sich von Jesus bis in die Gegenwart zieht, gehört von jeher zum apokryphen Plunder der Kirchengeschichte und ließ aus diesem Grund auch alle Plagiatsvorwürfe, die Dan Brown schon mit Erscheinen des Romans gemacht worden waren, gnadenlos scheitern. Eine Frau an Christi Seite – so what? Doch selbst zwanzig Jahre nach hysterischen Protesten gegen Martin Scorseses „Last Temptation of Christ“ und fast ein halbes Jahrhundert nach Erstveröffentlichung der Romanvorlage von Nikos Kazantzakis reichte das Motiv offensichtlich immer noch aus, um für jede Menge Aufregung zu sorgen. Kein Wunder also, dass der Vatikan kein Interesse daran hatte, für das zweite Rätselraten von Robert Langdon eine Drehgenehmigung auf heiligem Boden zu erlauben.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild2_Illuminati.jpg" border="0" alt="Armin Müller-Stahl. Illuminati. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="300" align="absBottom" /></p>
<p>Das nun wiederum ist angesichts des Ergebnisses so ironisch, dass sich selbst die amtliche Zeitung der päpstlichen Regierung, der L´Osservatore Romano, ausgesprochen wohlwollend über „Illuminati / Angels and Demons“ äußern musste. Vielleicht ist Ron Howards Film gar das Kirchenfreundlichste, was seit Mel Gibsons christlicher Folterfantasie in Hollywood produziert wurde. Überhaupt ist der Vatikan nur ein beliebiger Schauplatz und der Geheimbund der Illuminati lediglich der MacGuffin einer Geschichte, die den Abenteuern von Indiana Jones näher steht als den aufklärerischen Ketzereien eines Umberto Eco. Dabei waren es im Grunde die Erfolgsromane des berühmten italienischen Semiotikers, die Dan Brown erst den literarischen Boden bereitet haben. Eco hatte sein detailliertes Wissen der mittelalterlichen Kunst- und Kirchengeschichte 1980 zu dem ungemein erfolgreichen Roman „Der Name der Rose“ verdichtet und damit eine Welle von Kriminalgeschichten losgetreten, die auf den fahrenden Zug aufsprangen und sich in ähnlichem zeitlichen und thematischen Umfeld bewegten (mit Frank Schätzing als populärem Beispiel). Das Spiel mit Geheimbünden und Zahlenmythologie führte Eco acht Jahre später in „Das Foucaultsche Pendel“ fort, ohne jedoch einen vergleichbaren Hype auszulösen. Gerade dieser zweite Roman jedoch wirkt im Rückblick heute wie eine Blaupause für Dan Browns Langdon-Bestseller, und daran wird sich vermutlich auch in den bereits angekündigten zwölf (richtig gelesen) weiteren Titeln um den brillanten Symbolforscher nichts ändern.</p>
<p>Natürlich ist Brown weit von Ecos präziser Sachkenntnis entfernt, wartet aber nichts desto trotz mit einer Menge mal mehr, mal weniger gut recherchierter Fakten auf, mit denen er seine Geschichten konstruiert. Eines der Hauptprobleme von Howards „Da Vinci Code“ lag genau hier. Zu viel Theorie, zu viel Information, dafür zu wenig Identifikation. Bemüht, möglichst viel von Browns erklärendem Überbau auf die Leinwand zu bringen, blieben die Figuren fast völlig auf der Strecke. Anstatt den großen Sympathievorschuss zu nutzen, den ein Publikumsliebling wie Tom Hanks automatisch mitbringt, um die geradezu erschreckend dröge Figur der Romanvorlage mit Leben zu füllen, legte ihm das Drehbuch von Akiva Goldsman soviel akademisches Geschwätz in den Mund, dass überhaupt kein Raum blieb, in Langdon mehr zu sehen als ein Rad im Getriebe der Geschichte. Die völlig fehlbesetzte Audrey Tautou als Beigabe mit französischem Akzent gab der Figur schließlich den Rest.</p>
<p>Diesen und andere Fehler begeht „Illuminati“ nun nicht mehr. Hanks bekommt in ausreichendem Maß Gelegenheit, seiner Figur ein gesundes Augenzwinkern zu verpassen, greift aktiv ins Geschehen ein und ist sogar mehr als einmal in ernsthafter Gefahr. Robert Langdon bekommt plötzlich ein Profil und löst sich von der gähnend langweiligen Schablone der Romanvorlage. Ähnliches gilt für den gesamten Film. Von Theorielast keine Spur. Zwar gerät auch diesmal der erklärende Dialoganteil vergleichsweise hoch, doch der mechanische Beigeschmack des Vorgängers ist verschwunden. Geschmeidig fällt der Schlagabtausch der einzelnen Charaktere aus, und das mag einiges mit dem Einfluss von David Koepp (wie gesagt, Indiana Jones) zu tun haben, der das Drehbuch diesmal gemeinsam mit Goldsman verfasst hat. Die große Leistung der Autoren liegt aber vor allem auch darin, den Film nicht nur um einige Längen der Vorlage entschlackt, sondern auch Plotwendungen merklich variiert oder ganz entfernt zu haben, die gefährlich zwischen völlig absurd und zuviel des Guten pendeln. Oder kurz: Der Film erzählt die bessere Geschichte.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Szenenbild1_Illuminati.jpg" border="0" alt="Ewan McGregor. Illuminati. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="675" align="absBottom" /></p>
<p>„Illuminati“ ist alles, was „The Da Vinci Code“ nicht war: spannend, temporeich, überraschend, humorvoll, beeindruckend, ja manchmal gar überwältigend. Dazu trägt nicht wenig die fantastische Optik der teils als Kulisse, teils digital nachempfundenen Vatikanstadt und ihrer Kirchen und Basiliken bei, die detailgetreue Ausstattung, eine exzellente Besetzung und ein fantastischer Score (Hans Zimmer nutzt mittlerweile sogar die Logoanimationen der einzelnen Produktionspartner für dramatische Effekte). Neben Tom Hanks bereichern der gewohnt zwielichtiger Stellan Skarsgard, ein starrsinniger Armin Müller-Stahl (im Original wie immer mit überdeutlichem deutschen Akzent) und die vielversprechende Ayelet Zurer das Ensemble. Die angedeutete Romanze der Vorlage zwischen Langdon und ihrer Figur bleibt glücklicherweise (weil Dan Browns Vorstellung von Belohnungssex ganz und gar gruselig ist) außen vor – auch wenn eine winzige Annäherung ihrerseits in den gut bewachten Vatikanarchiven mehr Erotik ausstrahlt als die gesamte Interaktion zwischen Hanks und Tautou im Vorgängerfilm.</p>
<p>Den bleibendsten Eindruck hinterlässt allerdings Ewan McGregor als Camerlengo, dem engsten Vertrauten des gerade verstorbenen Papstes und Dorn im Auge der konservativen Vatikanfront. Die Tiefe, die er seiner Rolle verpasst, ist so meilenweit von Dan Browns scherenschnittartiger Vorlage entfernt, dass auf der Leinwand eine völlig neue Figur entsteht. McGregor, der im Blockbusterkino meistens wie ein unterforderter Fremdkörper wirkt, legt hier eine derartige Glaubwürdigkeit an den Tag, dass es die Dramaturgie förmlich aus den Angeln hebt. Von einem perfekt gemachten Achterbahnfilm wie diesem noch mehr zu erwarten, wäre vermutlich Blasphemie.</p>
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<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Plakat_Illuminati.jpg" border="1" alt="Illuminati (Angels and Demons). Plakat: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="637" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2009 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat / Fotos: <a href="http://www.sonypictures.de/" target="_blank"><span style="color:#000000;">Sony Pictures Releasing GmbH</span></a></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Literaturverfilmung: Schnee am Kilimandscharo]]></title>
<link>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2009/04/04/literaturverfilmung-schnee-am-kilimandscharo/</link>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 17:58:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2009/04/04/literaturverfilmung-schnee-am-kilimandscharo/</guid>
<description><![CDATA[Der Film handelt vom Schriftsteller Harry Street, der das Rätsel eines Freundes lösen will: Weshalb ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Der Film handelt vom Schriftsteller Harry Street, der das Rätsel eines Freundes lösen will: Weshalb liegt am Gipfel des Kilimandscharo ein erfrorener Leopard? Bei einem Zwischenfall infiziert er sich mit einem gefährlichen Virus und erinnert sich in Fieberträumen an schönere Tage in Paris, ohne das Rätsel des Leoparden gelöst zu haben.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnee_am_Kilimandscharo"><br />
Wikipedia</a></p>
<p>Weil ich von Hemingway bis jetzt nur gehört habe, dass die Stilistik grauenhaft sein soll (Viele kurze Sätze) habe ich mir den Film ausgeliehen. Ich kann nur den Film beurteilen, jedoch war in einer <a href="http://www.amazon.de/Schnee-am-Kilimandscharo-Gregory-Peck/dp/B000W2BMMQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1238866636&#38;sr=8-1">Amazon-Kritik </a>zu lesen:</p>
<blockquote><p>Insgesamt hat dieser Film mit der Originalstory so viel zu tun wie eine überreife Nektarine mit einem knackigen Apfel. In der Regel bevorzuge ich einen süßsauren Elstar, aber auch dieser Zuckermatsch kann munden, wenn er denn in überragender Bildqualität zu überwältigen verstünde. Schöne Menschen, schöne Landschaften, überschaubare Konflikte, das taugt durchaus für zwei Stunden reuelose Unterhaltung.</p></blockquote>
<p>Das kann ich so unterschreiben, allerdings habe ich mit Liebesgeschichten noch nie viel am Hut gehabt; wie soll ich das auch nachvollziehen können, wenn ich nie eine Beziehung hatte? Das ist ein Problem, welches auch mit Büchern immer wieder auftaucht. Ewig viele Mißverständnisse mit Cynthia, die daran liegen, dass er sie nie ausreden läßt und zwei Affären &#8211; komischerweise unterhaltsam und langweilig zugleich. Leider wurde das Ende Hollywood-konform umgeschrieben.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Muß man nicht gesehen haben.</p>
<ul>
<li> <strong>Darsteller:</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Gregory%20Peck">Gregory Peck</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Hildegard%20Knef">Hildegard Knef</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Leo%20G.%20Carroll">Leo G. Carroll</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Susan%20Hayward">Susan Hayward</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Ava%20Gardner">Ava Gardner</a></li>
<li> <strong>Regisseur(e):</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Henry%20King">Henry King</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Ernest%20%28Buch%29%20Hemingway">Ernest (Buch) Hemingway</a></li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)</li>
<li> <strong>Bildseitenformat:</strong> 4:3</li>
<li> <strong>FSK: </strong> Freigegeben ab 16 Jahren</li>
<li> <strong>Studio:</strong> Phoenix Bild- u. Tonträger Vertrieb</li>
<li> <strong>DVD-Erscheinungstermin:</strong> 26. April 2007</li>
<li> <strong>Produktionsjahr:</strong> 1952</li>
<li> <strong>Spieldauer:</strong> 113 Minuten</li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-49" title="516rtpmxafl_ss500_" src="http://nomasfilmblog.wordpress.com/files/2009/04/516rtpmxafl_ss500_.jpg" alt="516rtpmxafl_ss500_" width="500" height="500" /></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Schnee am Kilimandscharo]]></title>
<link>http://nomasfilmblog.wordpress.com/2009/04/04/schnee-am-kilimandscharo/</link>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 17:50:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Film handelt vom Schriftsteller Harry Street, der das Rätsel eines Freundes lösen will: Weshalb ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Der Film handelt vom Schriftsteller Harry Street, der das Rätsel eines Freundes lösen will: Weshalb liegt am Gipfel des Kilimandscharo ein erfrorener Leopard? Bei einem Zwischenfall infiziert er sich mit einem gefährlichen Virus und erinnert sich in Fieberträumen an schönere Tage in Paris, ohne das Rätsel des Leoparden gelöst zu haben.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnee_am_Kilimandscharo"><br />
Wikipedia</a></p>
<p>Weil ich von Hemingway bis jetzt nur gehört habe, dass die Stilistik grauenhaft sein soll (Viele kurze Sätze) habe ich mir den Film ausgeliehen. Ich kann nur den Film beurteilen, jedoch war in einer <a href="http://www.amazon.de/Schnee-am-Kilimandscharo-Gregory-Peck/dp/B000W2BMMQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1238866636&#38;sr=8-1">Amazon-Kritik </a>zu lesen:</p>
<blockquote><p>Insgesamt hat dieser Film mit der Originalstory so viel zu tun wie eine überreife Nektarine mit einem knackigen Apfel. In der Regel bevorzuge ich einen süßsauren Elstar, aber auch dieser Zuckermatsch kann munden, wenn er denn in überragender Bildqualität zu überwältigen verstünde. Schöne Menschen, schöne Landschaften, überschaubare Konflikte, das taugt durchaus für zwei Stunden reuelose Unterhaltung.</p></blockquote>
<p>Das kann ich so unterschreiben, allerdings habe ich mit Liebesgeschichten noch nie viel am Hut gehabt; wie soll ich das auch nachvollziehen können, wenn ich nie eine Beziehung hatte? Das ist ein Problem, welches auch mit Büchern immer wieder auftaucht. Ewig viele Mißverständnisse mit Cynthia, die daran liegen, dass er sie nie ausreden läßt und zwei Affären &#8211; komischerweise unterhaltsam und langweilig zugleich. Leider wurde das Ende Hollywood-konform umgeschrieben.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Muß man nicht gesehen haben.</p>
<ul>
<li> <strong>Darsteller:</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Gregory%20Peck">Gregory Peck</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Hildegard%20Knef">Hildegard Knef</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Leo%20G.%20Carroll">Leo G. Carroll</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Susan%20Hayward">Susan Hayward</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Ava%20Gardner">Ava Gardner</a></li>
<li> <strong>Regisseur(e):</strong> <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Henry%20King">Henry King</a>, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#38;search-alias=dvd&#38;field-keywords=Ernest%20%28Buch%29%20Hemingway">Ernest (Buch) Hemingway</a></li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)</li>
<li> <strong>Bildseitenformat:</strong> 4:3</li>
<li> <strong>FSK: </strong> Freigegeben ab 16 Jahren</li>
<li> <strong>Studio:</strong> Phoenix Bild- u. Tonträger Vertrieb</li>
<li> <strong>DVD-Erscheinungstermin:</strong> 26. April 2007</li>
<li> <strong>Produktionsjahr:</strong> 1952</li>
<li> <strong>Spieldauer:</strong> 113 Minuten</li>
</ul>
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<title><![CDATA[Reinkarnation der Untoten]]></title>
<link>http://thelukeblog.wordpress.com/2009/04/03/reinkarnation-der-untoten/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 17:16:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>thelukeblog</dc:creator>
<guid>http://thelukeblog.wordpress.com/2009/04/03/reinkarnation-der-untoten/</guid>
<description><![CDATA[Als Bram Stokers Roman Dracula 1897 in England erschien, befand sich das Kino noch in den Kinderschu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als Bram Stokers Roman <em>Dracula</em> 1897 in England erschien, befand sich das Kino noch in den Kinderschuhen und war dementsprechend noch eine kuriose Spielerei. Doch das neue Medium trug zum Mythos von Graf Dracula enorm bei und die ersten Adaptionen bildeten wiederum Meilensteine der Filmgeschichte. Dracula und der Film gehen Hand in Hand: Der Roman gehört zu den am häufigsten verfilmten Stoffen. Und trotzdem gibt es keine einzige gute Umsetzung von ihm. Warum? Vielleicht, weil der Roman unverfilmbar ist. Wer sich gruseln will, ist jedenfalls ohne den Grafen besser bedient. Ein Gang durch die Filmgeschichte.</p>
<p><a href="http://www.theluke.de">Weiterlesen auf TheLuke.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sinn und Sinnlichkeit (Fernsehen, Dreiteiler)]]></title>
<link>http://nomasfilmblog.wordpress.com/2009/03/06/sinn-und-sinnlichkeit-fernsehen/</link>
<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 20:43:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomasfilmblog.wordpress.com/2009/03/06/sinn-und-sinnlichkeit-fernsehen/</guid>
<description><![CDATA[21:00 Sinn und Sinnlichkeit Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihres Vaters w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>21:00   	 Sinn und Sinnlichkeit  Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihres Vaters werden die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood aus ihrem elterlichen Haus vertrieben&#8230; DETAILS Schließen Meine Wiederholung per E-Mail verschicken ARTE F © Mike Hogan/BBC 2007 Freitag, 6. März 2009 um 21.00 Uhr  Wiederholungen: Keine Wiederholungen Sinn und Sinnlichkeit (Grossbritannien, 2007, 50mn) ARTE F Regie: John Alexander Kamera: Sean Bobbitt Musik: Martin Phipps Schnitt: Roy Sharman Darsteller: Anna Madeley, Charity Wakefield, Claire Skinner, Daisy Haggard, Dan Stevens, David Morrissey, Dominic Cooper, Hattie Morahan, Janet McTeer, Mark Williams Autor: Andrew Davies, Jane Austen Kostüme: Michele Clapton Ausstattung: James Merifield Maske: Karen Hartley-Thomas Produktion: BBC, WGBH Boston 16:9 (Breitbildformat)  Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihres Vaters werden die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood aus ihrem elterlichen Haus vertrieben. Aus scheint der Traum von standesgemäßen Heiratskandidaten und einem sorglosen Leben. Werden die beiden Schwestern ihr Glück finden? ARTE zeigt die Neuverfilmung des bekannten Jane Austen-Romans.  Als ihr Vater stirbt, sind die Tage der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood auf ihrem herrschaftlichen Anwesen Norland Park gezählt. Neuer Besitzer und Hausherr wird ihr Halbbruder John, dessen raffgierige und hochmütige Frau Fanny mit niemandem teilen will. In Anbetracht ihrer von nun an beschränkten Vermögensverhältnisse beziehen Elinor und Marianne mit ihrer Mutter und der jüngsten Schwester Margaret ein kleines Cottage in einer anderen Grafschaft, wo Sir John Middleton, ein wohlmeinender Cousin der Mutter, sie oft in sein Herrenhaus Barton Park einlädt, und seine Schwiegermutter, die freundlich-aufdringliche Mrs. Jennings, die beiden unter die Haube zu bringen versucht. Während die vernünftige Elinor Edward Ferrars vermisst, den Bruder der hochmütigen Fanny, mit dem sie eine aufkeimende Zuneigung verbindet, verliebt sich die impulsive Marianne heftig in ihren jungen und schneidigen Nachbarn Willoughby, der aber bald nach London verschwindet. Gleichzeitig wird sie von Colonel Brandon verehrt, einem weltgewandten, aber durch Schicksalsschläge etwas melancholisch gewordenen Mittdreißiger. Die beiden Schwestern folgen einer Einladung von Mrs. Jennings zur winterlichen Ballsaison in London, wo Marianne zu ihrem Leidwesen feststellen muss, dass Willoughby inzwischen mit einer reichen Erbin verlobt ist. Elinor muss sich von nun an nicht nur um ihre depressive Schwester kümmern, sondern trifft auch selbst auf eine Rivalin in Liebesdingen: Lucy Steele ist weder reich noch gebildet, dafür aber umso fester entschlossen, die Frau von Edward Ferrars zu werden, der ihr in seiner Jugend ein Heiratsversprechen gab. Elinor springt über ihren Schatten und ermöglicht dem Paar die Heirat, indem sie ihnen eine kleine Pfarrstelle mit eigenem Haus auf dem Landsitz eines Freundes organisiert. Angesichts der angeschlagenen Gesundheit Mariannes beschließt Elinor, London mit ihrer Schwester zu verlassen. Bei der Rückreise aufs Land zieht sich Marianne eine lebensgefährliche Lungenentzündung zu. Der besorgte Colonel Brandon holt die in Barton Park zurückgebliebene Mrs. Dashwood, damit diese ihre Tochter pflegen kann. Nach der überstandenen körperlichen Krise zeigt sich, dass Marianne auch seelisch gereift ist. Auch für Elinor gibt es ein Happy End: Ihre Konkurrentin Lucy Steele fand den enterbten Edward nicht mehr begehrenswert und hat sich kurzentschlossen Edwards jüngeren Bruder Robert geangelt. Als Elinor daraufhin in Tränen ausbricht, gesteht Edward ihr seine Liebe…  John Alexander ist mit der Neuverfilmung von „Sense and Sensibility“ ein zauberhafter Film voll Anmut, Intelligenz und Schönheit gelungen. Jane Austens Roman ist ein pures Entzücken für Freunde der Romantik um Liebe und Standesunterschiede. Andrew Davies ist einer der profiliertesten Autoren Englands. Neben Fernsehadaptionen wie „Emma“ (Regie: Diarmuid Lawrence, 1997), „Stolz und Vorurteil“ (Regie: Simon Langton, 1995) und „Bleak House“ (Regie: Justin Chadwick, 2005), schrieb er auch die Drehbücher zu „Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück“ (Regie: Sharon Maguire, 2001) und „Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns“ (Regie: Beeban Kidron, 2004). David Morrissey feierte 1983 in der Fernsehserie „One Summer“ (Regie: Gordon Flemyng) seinen Durchbruch. Nach einer Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts (RADA) folgte ein zweijähriges Engagement bei der Royal Shakespeare Company (RSC). 1988 hatte er in Peter Greenaways „Drowning bei Numbers“ (1988) sein Kinodebüt. Den bisher größten Erfolg hatte David Morrissey mit Hauptrollen in David Yates Fernsehserie „State of Play“ und Stephen Frears „The Deal“ (beide 2003). Während er für „State of Play“ als bester Fernsehschauspieler für den BAFTA-Award nominiert wurde, erhielt er für „The Deal“ den Preis der Royal Television Society. Hattie Morahan hatte ihr Schauspieldebüt als 17-Jährige im BBC-Fernsehfilm „The Peacock Spring“ (Regie: Christopher Morahan, 1996). Nach einigen Auftritten am Theater, unter anderem für die Royal Shakespeare Company, spielte sie 2007 Schwester Klara in „Der goldene Kompass“ (Regie: Chris Weitz). Für ihre Verkörperung der Elinor Dashwood in „Sense and Sensibility“ erhielt Hattie Morahan 2008 den Magnolia Award des 15. Shanghai Television Festivals. Charity Wakefield wurde an der Oxford School of Drama ausgebildet. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie in „(Past Present Future) Imperfect“ (Regie: Roger Thorp, 2004). Aktuell hat sie „Act of God“ (Regie: Sean Faughnan, Ezna Sands, 2008) und „Casuality 1907“ (Regie: Bryn Higgins, 2008) abgedreht.</p></blockquote>
<p>Ich liebe solche Filme, dass ist genau das, was mich einen Abend an den Fernseher fesseln kann. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_und_Sinnlichkeit">Verfilmung von Ang Lee</a> war auch ganz nett, aber den Dreiteiler würde ich auf jeden fall vorziehen. Die Bilder / Schauspieler sind ausgesprochen stimmig.<br />
Ich wünschte, ich hätte im viktorianschen England leben können, die Leute hatten damals viel mehr Stil *seufz*.</p>
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<title><![CDATA[Der Vorleser - Film ]]></title>
<link>http://monalisa50ff.wordpress.com/2009/03/04/der-vorleser-film/</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 20:52:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>monalisa50ff</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern nachmittag habe ich den Film mit einer Freundin besucht. Nach einiger Zeit hatten sich fast ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern nachmittag habe ich den Film mit einer Freundin besucht. Nach einiger Zeit hatten sich fast alle Reihen gefüllt, was von einem großen Interesse zeugt.</p>
<p>Der Film begann und ich fühlte mich bereits nach wenigen Minuten in die Handlung des Romans versetzt. Kurz gesagt : Ich kann den Film weiter empfehlen, weil er mir gut gefallen hat. Wer den Roman mag, wird auch den Film mögen, denn Änderungen gibt es, aber diese sind unbedeutend. Im Wesentlichen verläuft der Film streng am Roman ausgerichtet.  Kate Winslet hat den Oscar mit dieser Rolle verdient. Bemerkenswertes haben aber auch die Maskenbildner geleistet, denn der Alterungsprozess war der Hanna Schmidts  erstaunlich echt ins Gesicht gezeichnet.</p>
<p>(David Kross ,Kate Winslet, Ralph Fiennes)</p>
</div>]]></content:encoded>
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