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	<title>mal-ernsthaft &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/mal-ernsthaft/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "mal-ernsthaft"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:35:20 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Beziehungskrise.]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2009/11/22/beziehungskrise/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:54:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beziehungen sind sonderbare Dinge. Steht man am Anfang, ist die Welt rosa und der Himmel voller Geig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Beziehungen sind sonderbare Dinge. Steht man am Anfang, ist die Welt rosa und der Himmel voller Geigen. Offensichtliches Potenzial für zukünftige Differenzen wird gekonnt ignoriert, Probleme haben immer nur die anderen. Komisch, dass wir dann doch alle irgendwann an dem Punkt landen, den wir für nicht existent hielten, im vorliegenden Fall an diesem hier: Mein Blog und ich, wir haben uns auseinander gelebt.</p>
<p>Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Es ist einfach nichts mehr los hier. Das kommt freilich nicht daher, dass in meinem Leben nichts los wäre. Und nach wie vor schreibe ich im Geiste oft Szenen aus meinem Alltag mit, weil mir durchaus erzählenswertes passiert. Einiges davon landet in ein oder zwei Mal 140 Zeichen bei <a title="@glitteringcloud" href="http://www.twitter.com/glitteringcloud" target="_self"><strong>twitter</strong></a>. Anderes zieht unerzählt vorbei. Weil mein kleines Blog und ich nicht mehr so recht wissen, was wir miteinander anfangen sollen.</p>
<p>glitteringclouds.com ging im April 2007 online als Sammelsurium von allerlei sinn- und ziellosem Herumgeschreibe, und dabei blieb es letztlich auch. Irgendwo zwischen dem öffentlichen Ausbreiten des eigenen Privatlebens (wozu ich nur eingeschränkt bereit war/bin) und dem Schreiben über ein nicht vorhandenes Fachthema oder die schon anderswo zu Tode geredete Aktualität. Zwischenzeitlich ging es mal etwas auf- und gegen Ende dann auch wieder abwärts. Kurz und gut: Meine eigene Konzeptlosigkeit ist mir verleidet. Aber ganz aufhören will ich irgendwie auch nicht. Das hat bei <a title="leumund.ch" href="http://leumund.ch/was-bin-ich-00181"><strong>anderen</strong></a> ja auch schon nicht geklappt.</p>
<p>Was also dann? Ein neues Blogprojekt? Womit, wozu, worüber? Diese Fragen muss ich mir erst einmal beantworten, bevor ich mich in eine neue Liebe stürze oder am Ende vielleicht doch die alte wieder aufwärme.</p>
<p><strong>Deshalb verkünde ich an dieser Stelle eine grundlegende Beziehungspause und einen kreativen Winterschlaf.</strong> Schlafwandeln werde ich währenddessen weiterhin bei twitter. Uf widerluege.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[«Geld ist gefrorene Zeit.»]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2009/03/14/%c2%abgeld-ist-gefrorene-zeit%c2%bb/</link>
<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 22:25:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Soll Manfred Hinrich gesagt haben, laut aphorismen.de ein mir bislang unbekannter deutscher Philosop]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Soll Manfred Hinrich gesagt haben, laut <a title="aphorismen.de zum Thema Geld" href="http://www.aphorismen.de/display_aphorismen.php?search=1&#38;page=14" target="_blank"><strong>aphorismen.de</strong></a> ein mir bislang unbekannter deutscher Philosoph. Keine sehr romantische Vorstellung. Allerdings: Für Menschen ausserhalb mitteleuropäischer Verhältnisse (unter Umständen sogar innerhalb derjenigen, aber das wäre wieder eine andere Geschichte) bedeutet bereits wenig Geld die Sicherung ihrer Existenz. <a title="bloxxs.ch" href="http://bloxxs.ch/?s=kiva" target="_blank"><strong>Hier</strong></a> erzählte Christian im letzten Jahr von <a title="KIVA: Loans that change lives" href="http://www.kiva.org" target="_blank"><strong>kiva.org</strong></a>, einer Plattform für <a title="bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microkredit" target="_blank"><strong>Mikrokredite</strong></a>.</p>
<p>Dem Aufruf bin ich dann im vergangenen Januar auch gefolgt und so darf ein kleiner Teil meiner finanziellen Mittel nun in Nepal, der Ukraine, Kambodscha, Ghana und Nicaragua in Form eines Darlehens dafür sorgen, dass lokale Unternehmerinnen weiter investieren und ihr Geschäft ausbauen können. Die Rückzahlungsrate liegt laut kiva bei 97.5 % – sicherer als so manche andere Anlage in letzter Zeit, wenngleich der Zinsertrag hierbei immaterieller Natur ist.</p>
<p><a title="Lender Profile" href="http://www.kiva.org/lender/karin9559" target="_self"><img class="alignnone size-full wp-image-413" title="kiva_map" src="http://glitteringclouds.wordpress.com/files/2009/03/kiva_map.jpg" alt="kiva_map" width="400" height="251" /></a></p>
<p>Irgendwie ist mir diese Art der Direkthilfe lieber, als auf der Strasse oder an der Haustür Formulare für Dauermitgliedschaften auch renommierter Hilfswerke zu unterschreiben. Zumal deren Personal – bzw. das der beauftragen Fundraising-Unternehmen – immer aufdringlicher und schamloser wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer war das?]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2009/03/11/wer-war-das/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 15:15:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
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<description><![CDATA[17 Opfer sind zu zählen heute, weil ein 17-jähriger Jugendlicher in Süddeutschland ein «Blutbad», so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>17 Opfer sind zu zählen heute, weil ein 17-jähriger Jugendlicher in Süddeutschland ein «Blutbad», so heisst es, in seiner ehemaligen Schule anrichtete. Der Notruf erfolgte um 09.33 Uhr, drei Stunden später zählt <strong><a title="news.google.ch" href="http://news.google.ch/news?pz=1&#38;ned=de_ch&#38;ncl=dGtyC6RaULf6j3M3fV2OAOquDsQ3M&#38;topic=h" target="_blank">Google News</a></strong> bereits 1152 Artikel zum Thema. Man überschlägt sich mit Spekulationen, Fotostrecken und Videos. Und sucht fieberhaft einen Sündenbock, sowohl auf Medien- wie auch auf Leserseite. Computerspiele! Rockmusik! Die Eltern! Die Lehrer! Die Gesellschaft! Auffallend viele Kommentare beginnen mit Satzanfängen wie: «Fest steht,&#8230;», «Ganz klar ist,&#8230;» und ähnlichen Gemeinplätzen. Und sagen damit genau das, was nicht ist: Es gibt keine Patenterklärung. Nichts ist klar, nichts steht fest. Ganz im Gegenteil: Je länger der Gedankenlauf, desto mehr kommt ins Wanken.</p>
<p>Der einzige <strong><a title="zeit.de: «Die Suche nach den Ursachen»" href="http://www.zeit.de/online/2008/39/finnland-schule-amok?page=1" target="_blank">Artikel</a></strong>, der mir heute wirklich lesenswert war, wurde im vergangenen September verfasst, nach der Schiesserei in Kauhajoki, Finnland (<a title="kritz_ bei twitter" href="http://www.twitter.com/kritz_" target="_blank"><strong></strong></a><strong><a title="kritz_ bei twitter" href="http://twitter.com/kritz_">via kritz_</a></strong>).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlaflos.]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2008/07/29/kann-nicht-schlafen/</link>
<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 21:53:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aus verschiedenen Gründen. Was mich aber am meisten wurmt, ist glaube ich folgendes: Mit Sicherheit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aus verschiedenen Gründen. Was mich aber am meisten wurmt, ist glaube ich folgendes:</p>
<p>Mit Sicherheit werden meine zukünftigen Kinder mein ganzer Stolz und mein ganzes Glück sein, sofern es mir denn vergönnt ist, dereinst Mutter zu werden. Als Kinderlose von gewissen Eltern chronisch herablassend behandelt zu werden, nervt trotzdem irrsinnig.</p>
<p>Annähernd so kirre machen mich ausserdem Leute, die Kinder mit Haustieren gleichsetzen/vergleichen und nicht einmal mitbekommen, was sie da für einen Stuss von sich geben, noch dazu völlig zu Ungunsten ihres Nachwuchses.</p>
<p>Ehrlich jetzt, da kommt&#8217;s mir hoch.<br />
Gute Nacht allerseits.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verrechnet. ]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/12/13/verrechnet/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 16:28:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tatsächlich: Meine gestrige Wette habe ich sowas von verloren. Da zahle ich meinem Bürogspänli doch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tatsächlich: Meine gestrige Wette habe ich sowas von verloren. Da zahle ich meinem Bürogspänli doch sehr gerne einen Kaffee oder auch zwei. Ich zweifle nicht daran, dass Frau Widmer-Schlumpf sich die Sache mit ihrer Amtsannahme gut überlegt hat und dennoch hoffe ich für sie, dass sie diesen Schritt nicht bereuen wird. Nicht, weil ich die Ereignisse der letzten Tage für das Ende der Schweiz halte, sondern weil für die nun geohrfeigten Herren wahrscheinlich nur eins schlimmer ist als die gestrige Nichtwahl an sich: Die Absetzung zu Gunsten einer 15 Jahre jüngeren Frau, und sei sie auch noch so fähig. Das dürfte sie noch mehr zur Zielscheibe machen als Sämi Schmid, der ja nun auch endgültig zur persona non grata avanciert ist. Aber genau genommen war der ja eigentlich auch schon länger informell fraktionslos im Bundesrat und hat sich wohl inzwischen daran gewöhnt.</p>
<p>Auch im Hinblick darauf, dass die SVP nun nicht müde wird zu beteuern, man werde als Oppositionskraft fortan unwahrscheinlich unbequem sein, ändert sich bei genauerem Hinsehen gar nicht so viel. Froh seien sie, endlich wieder nach eigenem Gutdünken politisieren und offen sprechen zu können, so klingt es allenthalben. Ich denke, die Umstellung wird den Parteifreunden nicht allzu schwer fallen, da sie doch nur in sehr geringfügigem Masse notwendig ist.</p>
<p>Trotzdem will das Augenreiben in den Reihen der braven weissen Schafe kein Ende nehmen. Da hat man so lange über abenteuerliche Geheimpläne gegen den eigenen Lieblingsbundesrat herumschwadroniert, dass daraus am Ende quasi  eine selbsterfüllende Prophezeiung geworden ist. Das inoffizielle Parteiblatt Weltwoche titelt: «Rache an Blocher». Und natürlich haben sie alle völlig Recht. Sachargumente standen, obwohl durchaus existent, nur sehr eingeschränkt zur Debatte und die unverholene Schadenfreude über den «Denkzettel» an Herrn Blocher und seine Genossen steht den Gewinnern von gestern und heute nicht gerade gut an. Selbstverständlich ist es in höchstem Masse unkollegial und unwürdig, jemanden auf diese Weise aus dem Amt zu drängen. Dennoch wäre übertriebenes Mitgefühl irgendwie fehl am Platz. Letztlich wurde der Partei bloss zum Verhängnis, dass sie ein relativ einfaches Prinzip völlig ausser Acht gelassen hat: Ursache und Wirkung. Im gutschweizerisch harmonie- und konsenssüchtigen Politwesen kann man sich gewiss eine ganze Weile straflos nach Herzenslust wie der Elefant im Porzellanladen aufführen, doch auch dieses Mass ist irgendwann voll. Eine Antwort auf dieses Benehmen war früher oder später unvermeidlich. Dass sie in solch schlechtem Stil gegeben wurde, verwundert in diesem Fall nicht weiter.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausgeblochert..?]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/12/12/ausgeblochert/</link>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 18:15:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
<guid>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/12/12/ausgeblochert/</guid>
<description><![CDATA[Was erst eigentlich nach einer guten Nachricht aussah (nicht für die SVP-Spitze natürlich), ist am E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was erst eigentlich nach einer guten Nachricht aussah (nicht für die SVP-Spitze natürlich), ist am Ende doch irgendwie ein ziemlicher Salat. Ah so ja, falls jemand von Euch die heutigen Bundesratswahlen verpasst hat, wird&#8217;s jetzt vielleicht etwas verwirrend. Man kann sich das Drama beim <strong><a target="_blank" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2007/12/12/schweiz/blocher_gibt_nicht_auf" title="tagesschau.sf.tv: Clips von der Wahlübertragung">Schweizer Fernsehen</a></strong> nochmals anschauen oder aber <a target="_blank" href="http://www.wision.ch/blog/index.php?title=live_blogging_bundesratswahl&#38;more=1&#38;c=1&#38;tb=1&#38;pb=1" title="guckst Du hier bei wision.ch"><strong>hier</strong></a> ein schönes, wenn auch nicht gaaanz objektives (oder?) Live-Blogprotokoll dazu nachlesen. Naja, oder einfach morgen wiederkommen für ein anderes, erbaulicheres Thema (obwohl, wer weiss&#8230;).</p>
<p>Jedenfalls: Hättet Ihr das gedacht? Ehrlich jetzt, ich habe mit sowas nicht gerechnet. Noch nach dem ersten, erfolglosen Wahlgang und Christoph Blochers Rückstand war ich mir nahezu sicher, die Damen und Herren aus der konkordanten Mitte würden nach diesem kurzen Aufmucken wieder brav das Rechte (sic!) auf Ihr Wahlzetteli schreiben. Drum war ich dann schon sehr überrascht, als daraufhin die Wahl von Madame verkündet wurde. Und klar, wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich&#8217;s nicht gut fand, dann müsste ich lügen.</p>
<p>Aber nun lasst uns mal überlegen: Wir hätten da also jetzt einen Haufen beleidigter Parlamentarier, einen zweiten von allzu euphorischen (doch auch leicht verblendeten) ebensolchen und ein letztlich bemitleidenswertes Bauernopfer, das morgen um 8.00 Uhr wohl seinen politischen Untergang besiegeln wird, egal wie die Entscheidung ausfällt. Zu allem Überfluss nerven eigentlich alle Beteiligten gleichermassen: Die Linke in ihrer festen Meinung, unerhört Grosses zur Rettung der Menschheit vollbracht zu haben und gleichzeitig unfähig, mit ihren persönlichen Ressentiments hinterm Berg zu halten (als ob es keine sachlichen Argumente gäbe, also ehrlich jetzt). Die Rechte mit ihrer dümmlichen Kampfrhetorik, die bei mir persönlich sowieso nicht erst seit gestern stets einen akuten Tinnitus verursacht. Der nicht enden wollende Singsang, mit welchem 29% Wähleranteil in abenteuerlicher Mathematik als die Gesamtheit des Volkes errechnet werden verleitet mich ebenso zum leichten Würgen wie der sozialdemokratische paranoide Verteufelungsreflex, wann immer irgendwo das böse B-Wort fällt. Übrigens bin ich mir auch gar nicht so sicher, in welcher Form uns der nun vorerst Abgewählte letzten Endes lieber sein sollte: Als Bundesrat mit einer wenigstens formalen Verpflichtung zur Kollegialität oder als zukünftiger SVP-Parteipräsident und Märtyrer, der sich nur allzu gerne das Tschäppeli des selbstlosen oppositionellen Ritters ohne Furcht und Tadel und/oder Rächer der Armen und Entrechteten (und natürlich der Entmachteten) aufsetzt. Blocher ist und bleibt ein begnadeter Populist und wird uns noch einige Sätze letzter Nerven kosten.</p>
<p>Und was nun? Sollte Eveline Widmer-Schlumpf morgen früh so viel Mut und Tollkühnheit beweisen, ihre Wahl anzunehmen und sich auf diesen Kuhhandel einzulassen, werde ich mit grosser Freude meine daraus entstandenen Wettschulden begleichen. Ich denke, sie würde eine gute und würdige Magistratin abgeben (sofern man sie liesse) und ausserdem könnte dann auch der Moriz Leuenberger endlich mal zurücktreten, wenn er nicht mehr immer so fürchterlich Angst haben muss, dass sich dann der Christoph sein Departement unter den Nagel reisst. Aber eben. Gewettet habe ich nicht darauf.</p>
<p>P.S. Im Rückblick auf das gesammelte heutige Herumgeschwurbel der verschiedenen Exponenten: Verkenne ich die Dramatik der Situation gravierend, wenn ich finde, man könnte doch auch einfach einen grossen Sandkasten im Parlamentssaal errichten, damit die Herr- und Frauschaften dann um ihre Eimer und Schaufeln zanken können, ohne die Öffentlichkeit damit zu belästigen und von der Arbeit abzuhalten?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frage des Tages #1]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/06/frage-des-tages-1/</link>
<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 21:06:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
<guid>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/06/frage-des-tages-1/</guid>
<description><![CDATA[Eine grosse Kundgebung unserer Lieblings-Regierungspartei auf dem Bundesplatz war angesagt heute. Nu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine grosse Kundgebung unserer Lieblings-Regierungspartei auf dem Bundesplatz war angesagt heute. Nun kann man davon ja halten, was man will; ich gebe zu, auch mir wird beim Anblick (und vor allem beim Anhören) einer Versammlung dieser Zeitgenossen immer mal wieder einigermassen blümerant zu Mute. Was ich dennoch nicht verstehe ist, und hier kommen wir zur im Titel angekündigten Frage:</p>
<p>Warum gibt es immer noch Menschen, die glauben, blinde <strong><a href="http://www.20min.ch/day/story/31987802" title="20min.ch" target="_blank">Zerstörungswut</a></strong> wäre das Mittel der Wahl, seine Ansichten kund zu tun?<strong>*</strong></p>
<p>Doch damit nicht genug: Wieso wollen manche Zeitgenossen einfach nicht begreifen, dass sie damit darüber hinaus nur das genaue Gegenteil erreichen, nämlich die Sympathie der Unentschlossenen und Uninformierten mit den augenscheinlichen «Opfern»?!</p>
<p>Erklär&#8217;s mir bitte einer &#8211; mir jedenfalls fehlt wirklich jegliches Verständnis für ein solch unglaubliches Mass an <strong><a href="http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F267441.html" title="orf.at" target="_blank">Unvermögen</a></strong> und <strong><a href="http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?catid=tagesschau&#38;docid=20071006&#38;nr=3&#38;videourl=http%3A%2F%2Freal.xobix.ch%2Framgen%2Fsfdrs%2Fvod%2Fts20%2F2007%2F10%2Fts20_20071006.rm%3Fstart%3D0%3A01%3A04.960%26amp%3Bend%3D0%3A02%3A35.662" title="Videobeitrag Tagesschau SF (RealPlayer)" target="_blank">Dummheit</a>.</strong></p>
<p><strong>*</strong> Der Vollständigkeit halber sei hier ausdrücklich erwähnt, dass die eigentliche Gegendemonstration bis zum Abend friedlich verlief. 3000 Menschen machten dort von ihrem Recht zur freien Meinungsäusserung Gebrauch und werden fortan – einmal mehr – mit jenen in einem Atemzug genannt werden, die beispielsweise mutmassliche anreisende SVP-Parteiangehörige an verschiedenen Autobahnausfahrten ausbremsten, deren Autos mit anschliessend mit Nägeln und Glassscherben bewarfen,  Verpflegungsstände auf dem Bundesplatz niederrissen (mit oder ohne das darin arbeitende Personal) und die zugehörigen Fahrzeuge in Brand steckten, um nur die augenscheinlichsten Ausfälligkeiten zu nennen. Sollte irgendeiner von Euch antiautoritär erzogenen Kindergärtlern dies lesen: Ihr solltet Euch was schämen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Free Burma!]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/04/free-burma/</link>
<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 00:01:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
<guid>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/04/free-burma/</guid>
<description><![CDATA[Heute, am 4. Oktober 2007, werden weltweit Posts und Texte veröffentlicht, um Solitarität für das Vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Heute, am 4. Oktober 2007, werden weltweit Posts und Texte veröffentlicht, um Solitarität für das Volk in Burma zu demonstrieren</strong> (<strong><a target="_blank" href="http://www2.free-burma.org/subscribers.php" title="Subscribers to free-burma.org">Teilnehmerliste</a></strong>). Es versteht sich von selbst, dass die Missachtung der Menschenrechte überall auf der Welt ein Verbrechen darstellt (ich <a href="http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/01/es-gibt-nichts-gutes/" title="1.10.2007"><strong>äusserte mich </strong></a>bereits dazu).<br />
Dies hier und die untenstehende Erklärung sind Worte. Viele von Euch möchten lieber Taten sehen. Ich brauche hoffentlich nicht zu erklären, dass das eine das andere nie ausschliessen sollte. Folgendes sei Euch dann also beispielsweise ans Herz gelegt:</p>
<p>- <strong>Nutzt Eure Stimme</strong> <strong>I</strong>: <strong><a target="_blank" href="http://ko-htike.blogspot.com/" title="Please help monks!">ko-htike</a></strong> erklärt in seinem Eintrag vom 1. Oktober, wie die burmesischen Mönche quasi zum Hungerstreik gezwungen werden (Betreff: «Please Help Monks!» – tut mir Leid, Ihr müsst ein wenig scrollen). Meldet Euch beim IKRK und erinnert es an seine Verantwortung.</p>
<p>- <strong>Nutzt Eure Stimme II</strong>: <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urgent_Action" title="Urgent Actions"><strong>Urgent Actions </strong></a>(<strong><a target="_blank" href="http://www.amnesty-ua.ch/tutorial/member_tutorial/I18NDocument.2003-11-28.2943/I18NDocument.2003-11-28.3340" title="Urgent Actions Schweiz">Sektion CH</a></strong> / <strong><a target="_blank" href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/windexde/AR2007038" title="Urgent Actions Deutschland">Sektion D</a></strong>) von Amnesty – Briefe schreiben gegen Menschenrechtsverstösse. In Burma oder wo Ihr wollt. Es ist Arbeit und kostet Porto. Aber es funktioniert.</p>
<p>- <strong>Spendet</strong>, wenn Ihr Euch der Organisation sicher seid. Das <strong><a target="_blank" href="http://www.burma-projekt.de" title="Das Burma-Projekt">Burma Projekt</a></strong> zum Beispiel hilft vor Ort, <strong><a target="_blank" href="http://www.helfenohnegrenzen.org/" title="Helfen Ohne Grenzen">Helfen ohne Grenzen</a></strong> unterstützt unter anderem burmesische Flüchtlinge und <strong><a target="_blank" href="http://www.tdh.ch" title="terre des hommes">terre des hommes</a></strong> hilft hier wie auch an vielen anderen Orten auf der Welt – the choice is up to you.</p>
<p><a href="http://www.free-burma.org" title="free-burma.org"><img src="http://glitteringclouds.wordpress.com/files/2007/10/free_burma_500.jpg" alt="free_burma_500.jpg" /></a>∞</p>
<p><strong><em>Allgemeine Erklärung der Menschenrechte </em></strong></p>
<p><strong><em>Artikel 1 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. </em></strong></p>
<p><strong><em>Artikel 2 Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. </em></strong></p>
<p><strong><em>Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.</em></strong></p>
<p>[…]</p>
<p>Diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, und gilt seither als ausdrückliches Bekenntnis zu den Menschenrechten.</p>
<p>Dieses Bekenntnis ist in einer globalisierten Welt wichtiger denn je. Deswegen dürfen wir nicht wegsehen, wenn in einem Land wie Burma friedliche Demonstranten und buddhistische Mönche rücksichtslos getötet oder verhaftet werden.</p>
<p>Die burmesische Bevölkerung wird seit über 45 Jahren von einem diktatorischen Militärregime unterdrückt. Die legale Opposition ist de facto ausgeschaltet, Medien staatlich kontrolliert und die Menschen &#8211; als Zwangsarbeiter missbraucht &#8211; leben am Existenzminimum. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Mönche ihren Protest gegen die Benzinpreiserhöhungen vor wenigen Wochen zum Ausdruck bringen wollten.</p>
<p>Obwohl das Militär mit allen Mitteln versucht, jeglichen Kontakt von und in das Ausland zu unterbinden, drangen Belege seiner Grausamkeiten an die internationale Öffentlichkeit. Trotz der Gefahr, verhaftet und verschleppt zu werden, riskierten mutige Burmesen ihr Leben, um die Welt über die grausamen Ereignisse in ihrem Land zu informieren. Doch bislang verhindern wirtschaftliche Interessen einzelner Mitgliedsstaaten die Verurteilung der Gewalt und der Unterdrückung seitens der Vereinten Nationen.</p>
<p><strong>Wir wollen mit dieser internationalen Aktion ein Zeichen setzen!<br />
Wir verachten die Gewalt und den Terror in Burma.<br />
Wir setzen uns ein für die, die aufgrund ihrer Meinung unterdrückt werden und wir solidarisieren uns mit den Menschen, die für ihr Recht demonstrieren.<br />
Wir fordern die Vereinten Nationen auf, die Gewalt zu verurteilen. Wir fordern Freiheit und Frieden für Burma.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ohne Worte. ]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/02/ohne-worte/</link>
<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 18:52:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Oder ein kleiner Nachtrag zu gestern. Heute abend im Radio gerade noch die letzten Worte eines Telef]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Oder ein kleiner Nachtrag zu gestern. Heute abend im Radio gerade noch die letzten Worte eines Telefoninterviews gehört – und im Anschluss daran den Sprecher:</p>
<p><em><strong>«Soviel vom Korrespondenten der </strong></em><strong><a href="http://www.nzz.ch" title="Neue Zürcher Zeitung NZZ" target="_blank">Neuen Zürcher Zeitung</a></strong><em><strong> in Burma. Zu seiner Sicherheit verzichten wir darauf, seinen Namen zu nennen.»</strong></em></p>
<p>Nun, doch nicht ganz ohne Worte:<br />
Höre ich etwa viel zu wenig Nachrichten? Habt Ihr das schon mal mitbekommen? Mir ist schon klar, dass Journalisten in Krisengebieten ein gefährliches Leben führen, aber dass man sogar in hiesigen Nachrichten bei Namensnennung ein Sicherheitsrisiko befürchtet, habe ich tatsächlich noch nie gehört bisher. Vielleicht aber lebe ich auch nur hinter dem Mond und habe keine Ahnung von dem, was um mich herum geschieht&#8230;?!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[«One blogpost for Burma»: Es gibt nichts Gutes...]]></title>
<link>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/01/es-gibt-nichts-gutes/</link>
<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 20:54:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>karin</dc:creator>
<guid>http://glitteringclouds.wordpress.com/2007/10/01/es-gibt-nichts-gutes/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;ausser man tut es. Wir alle wissen: Es gibt zu viele Orte auf dieser Welt, wo ein Menschenleb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;ausser man tut es. Wir alle wissen: Es gibt zu viele Orte auf dieser Welt, wo ein Menschenleben nicht sehr viel wert ist und das Schicksal ganzer Völker von den Launen und Vorteilen einzelner Machthaber abhängt. Medienberichte zum Thema konzentrieren sich derzeit auf Burma. Anlass sind die Proteste der Bevölkerung gegen die herrschende Militärjunta, angeführt von den Mönchen der buddhistischen Klöster des Landes. Die Militärs bekämpfen den Widerstand, angeblich sind «erste» Todesopfer zu beklagen&#8230; offizielle Quellen sprechen von 10 Getöteten seit vergangenem Mittwoch, Beobachter vor Ort schätzen die Zahl auf gegen 200 (<strong><a href="http://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/597186?PHPSESSID=e9dbaa4da986199ca874a3d98ca206dc" title="nachrichten.at" target="_blank">Quelle</a></strong>). Internetverbindungen werden blockiert, die Klöster abgeriegelt, eine Vielzahl von friedlich demonstrierenden Menschen verhaftet.</p>
<p>Mir ist wohl bewusst, dass Burma damit nicht alleine steht. Manch einem mag es vielleicht auch ein wenig scheinheilig vorkommen, nun im Zusammenhang mit diesen medienwirksam verpackten Missständen Protest zu üben, wo doch auch so schrecklich viel anderes Unrecht geschieht. Dennoch weise ich hier nachdrücklich auf <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/28/burma-einen-tag-lang-blogschweigen-mittwoch/" title="basicthinking.de: Aktionstag für Burma" target="_blank"><strong>Robert Basics</strong></a> Initiative <strong><a href="http://www.free-burma.org" title="free-burma.org" target="_blank">Free Burma</a></strong> und den zugehörigen Aktionstag am kommenden Donnerstag, 4. Oktober 2007 hin. Ich werde teilnehmen, aus persönlichen Gründen und im Gedenken an die Menschen in Burma und überall sonst auf der Welt, die nicht die Privilegien geniessen, welcher ich mich täglich erfreuen darf. <strong>Wer es mir und vielen anderen gleichtun will, findet <a href="http://freeburma.stots.de/doku.php?id=official_wiki" title="official wiki" target="_blank">hier</a> das wiki mit allen Infos zur Aktion und <a href="http://www.flickr.com/groups/479791@N25/pool/" title="free burma @flickr" target="_blank">hier</a> die flickr-Gruppe mit einer Auswahl an Bildern zur Verwendung.</strong></p>
<p><a href="http://www.free-burma.org" title="free-burma.org"><img src="http://glitteringclouds.wordpress.com/files/2007/10/freeburma_banner_500.jpg" alt="freeburma_banner_500.jpg" /></a></p>
<p>P. S. «ck-afrika» hat Burma bereist und erzählt <strong><a href="http://www.neon.de/kat/sehen/politik/213205.html" title="«Reisen und Schreiben in Myanmar»" target="_blank">bei neon.de</a></strong> davon, ich finde den Text sehr empfehlenswert. In Überein- und Zustimmung mit <strong><a href="http://fdog.org" title="Freunde der offenen Gesellschaft" target="_blank">fdog.org</a></strong> verweise ich ausserdem auf jene, welche entgegen aller Zensur auch jetzt einen Weg finden, direkt aus Burma zu berichten, und zwar <strong><a href="http://ko-htike.blogspot.com/" title="ko htike's prosaic collection from burma" target="_blank">hier</a></strong> und <strong><a href="http://bbwob.blogspot.com/" title="Burmese Bloggers w/o Borders" target="_blank">hier</a></strong>.</p>
</div>]]></content:encoded>
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