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	<title>marchen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/marchen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "marchen"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:55:37 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Frei Bilder, Weihnachten Buchcover　「Ein Engel, Schnee, Eine heilige Nacht, Ein schweigsamer Ritter」]]></title>
<link>http://koni01h.wordpress.com/2009/11/29/frei-bilder-weihnachten-buchcover%e3%80%80%e3%80%8cein-engel-schnee-eine-heilige-nacht-ein-schweigsamer-ritter%e3%80%8d/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 14:55:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>T-KONI</dc:creator>
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<description><![CDATA[Original Abbildung, Bild, Art, Schneiden Sie Kunst Frei von Gebühr Geschäfts abbildung und Netzmater]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Original Abbildung, Bild, Art, Schneiden Sie Kunst</strong><br />
<strong>Frei von Gebühr Geschäfts abbildung und Netzmaterial</strong><br />
<strong>Abbildung, Weave material 【Buchcover】</strong><br />
<strong>Thema　<a href="http://konifree.web.fc2.com/book27.html" target="_blank">「Ein Engel, Schnee, Eine heilige Nacht, Ein schweigsamer Ritter」</a> </strong></p>
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<p><strong>Buchcover<strong><br />
【<strong>Taille</strong>】　</strong></strong></p>
<p><a href="http://konifree.web.fc2.com/book27.html" target="_blank">Taschenbuch</a></p>
<p><a href="http://konifree.web.fc2.com/book27.html" target="_blank"><img src="http://file.koni005x.blog.shinobi.jp/Img/1259459601/" border="0" alt="Angel ・ Snow ・ Christmas Eve ・ Silent pictures night" /></a></p>
<p>Copyright（C）T-KONI . All Rights Reserved.</p>
<p><strong>Frei Abbildung und Netzmaterial<br />
<a href="http://konifree.web.fc2.com/bookb.html" target="_blank">Ein Bild des Weihnachtens</a> </strong></p>
<p><a href="http://konifree.web.fc2.com/sozaias.html" target="_blank">Richtungen</a>　・　<a href="http://konifree.web.fc2.com/sozail.html" target="_blank">Methode von laden Sie</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>【Offizielle Stelle】</strong><br />
<a href="http://konifree.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Freie Geschäftsabbildung</a><br />
<a href="http://koni001a.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Märchen und Phantasie</a><br />
<a href="http://koni001b.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Science-Fictionphantasie</a><br />
<a href="http://koni001c.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Federskizze und Aquarell</a><br />
<a href="http://www.asahi-net.or.jp/~fa6t-kns/index.html" target="_blank">Offiziell stationieren Sie Japan</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jenseits]]></title>
<link>http://comickunst.wordpress.com/2009/11/29/jenseits/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 09:16:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Comickunst</dc:creator>
<guid>http://comickunst.wordpress.com/2009/11/29/jenseits/</guid>
<description><![CDATA[Na, da bleibt einem die Niedlichkeit wirklich im Halse stecken, wenn man dieses moderne Märchen von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-3028" title="kerascoet-jenseits" src="http://comickunst.wordpress.com/files/2009/11/kerascoet-jenseits.jpg" alt="" width="200" height="271" />Na, da bleibt einem die Niedlichkeit wirklich im Halse stecken, wenn man dieses moderne Märchen von Kerascoët und Vehlmann zu Ende gelesen hat. Eine Geschichte in wunderhübschen Zeichnungen, in der zuckersüße, unschuldige Figuren mit engeligem Augenaufschlag Dinge tun, die man unwillkürlich zweimal liest, weil man einfach nicht glauben mag, was man da beim ersten Mal gesehen hat.</p>
<p>Dabei fängt alles harmlos an: Eine junge Dame hat ihren Schwarm eingeladen, Kuchen und heiße Schokolade werden gereicht, es verspricht sehr vergnüglich zu werden. Doch die Idylle schlägt in Entsetzen um, als dicke violette Tropfen von der Decke fallen und alles einzustürzen droht. In letzter Sekunde entkommen sie ans Tageslicht, und sehen, dass es kein Haus war, aus dem sie geflohen sind, sondern ein totes Mädchen. Mit einer Reihe weiterer kleiner Geschöpfe müssen sie sich jetzt in einer Umwelt zurechtfinden, in der selbst die Mäuse größer sind als sie. Gemeinsam könnten sie es schaffen. Doch die Konkurrenz ist groß und die Liste der Eitelkeiten lang, und so nehmen die Intrigen ihren Lauf.</p>
<p>Unter dem Pseudonym Kerascoët haben sich Marie Pommepuy und Sébastien Cosset in Frankreich einen Namen gemacht. Gemeinsam haben sie Alben für die Serien &#8220;Miss Pas Touche&#8221; und &#8220;Donjon – Abenddämmerung&#8221; gezeichnet. Die Idee zu &#8220;Jenseits&#8221;  (das Album hätte übrigens auch gut in das Splitter-Programm gepasst) stammt von Marie Pommepuy. Das Beklemmende daran ist nicht die Handlung an sich, sondern dass all die kleinen Grausamkeiten von Wesen begangen werden, die so naiv aussehen, dass sie beim Betrachter Beschützerinstinkte wecken. Aber wenn dann so ein putziges Wesen, etwas kleiner als der Vogel, auf dessen Flügel es kniet, um ihn festzuhalten, einem anderen zuruft, nimm die Schere und schneide ihm die Flügel ab, damit er nicht fliehen kann, löst das sehr irritierende Gefühle aus.</p>
<p>Kinder können grausam sein. Selten war Grausamkeit so schön wie in diesem Comic. Ziemlich genial, aber eben auch, wie ein Leser im <a href="http://www.comicforum.de/showthread.php?t=103462" target="_blank">Comicforum</a> schreibt: &#8220;Gestern abend gelesen. Holla, das muss ich erstmal sacken lassen. Ganz schön verstörend.&#8221;</p>
<p>Kerascoët, Fabien Vehlmann: Jenseits<br />
96 Seiten, A5, 18,- Euro, Reprodukt, ISBN 978-3-941099-30-2<br />
&#62; <a href="http://www.reprodukt.com/leseprobe.php?id=9783941099302&#38;page=1" target="_blank">Leseprobe</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[WEIHNACHTSBÄUME]]></title>
<link>http://warja.wordpress.com/2009/11/27/weihnachtsbaume/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:39:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bärbel</dc:creator>
<guid>http://warja.wordpress.com/2009/11/27/weihnachtsbaume/</guid>
<description><![CDATA[Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume aus dem Wald in die Stadt herein. Träumen sie Ihre Waldesträum]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://warja.wordpress.com/files/2009/11/27-11-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1018" title="27.11.1" src="http://warja.wordpress.com/files/2009/11/27-11-1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume<br />
aus dem Wald in die Stadt herein.<br />
Träumen sie Ihre Waldesträume<br />
wieder beim Laternenschein?</p>
<p>Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten<br />
von der Waldfrau, die Märchen webt,<br />
was wir uns erst alles erdichten,<br />
sie haben das alles wirklich erlebt.</p>
<p>Da steh&#8217;n sie nun an den Straßen und schauen<br />
wunderlich und fremd darein,<br />
als ob sie der Zukunft nicht trauen,<br />
es muß doch was im Werke sein!</p>
<p>Freilich, wenn sie dann in den Stuben<br />
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,<br />
und den kleinen Mädchen und Buben<br />
in die glänzenden Augen sehn.</p>
<p>Dann ist ihnen auf einmal, als hätte<br />
ihnen das alles schon mal geträumt,<br />
als sie noch im Wurzelbette<br />
den stillen Waldweg eingesäumt.</p>
<p>Dann stehen sie da, so still und selig,<br />
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,<br />
als hätte sich ihnen doch allmählich<br />
ihres Lebens Sinn enthüllt;</p>
<p>Als wären sie für Konfekt und Lichter<br />
vorherbestimmt, und es müßte so sein,<br />
und ihre spitzen Nadelgesichter<br />
sehen ganz verklärt darein.</p>
<p>(Gustav Falke)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politisch korrekte Märchen]]></title>
<link>http://haiopaia.wordpress.com/2009/11/25/politisch-korrekte-marchen/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 16:53:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>haiopaia</dc:creator>
<guid>http://haiopaia.wordpress.com/2009/11/25/politisch-korrekte-marchen/</guid>
<description><![CDATA[Nein, nun wühlte sie auch noch in der mit Schwermetallen belasteten Asche nach Lebensmittel, die für]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>
Nein, nun wühlte sie auch noch in der mit Schwermetallen belasteten Asche nach Lebensmittel, die für einen späteren Verzehr ernährungsökologisch aber so was von bedenklich waren!<br />
S. 90</p>
<p>„Die guten ins Töpfchen – die schlechten ins Kröpfchen!“ kommandierte sie. Wir wollen ein mal davon absehen, daß die Ausbeutung der Tiere ganz allgemein ohnehin übel ist. Aber ihnen auch noch die guten Linsen zu neiden und sie für den puren Eigennutz des Menschen sammeln zu lassen und ihnen ausgerechnet die „schlechten“ in den Hals zu wünschen, ist an Naturverachtung kaum noch zu überbieten!<br />
S. 90 f.</p></blockquote>
<p>Aus<br />
Bruno, Rainer:<br />
Schneewitchen und die sieben vertikal Herausgeforderten : Politisch korrekte Märchen gegen Magersucht, Kindesmißbrauch, Schohnheitswahn, sexuelle Belästigung, Freßsucht, Konsumwahn, Gewalt im Fernsehen, miese Frauendiskriminierung – mit Girlies, die Gold spinnen und wie Fakire auf Erbsen schlafen. &#8211; Frankfurt am Main : Eichborn, 1996. &#8211; 110 S. : Ill.<br />
ISBN 3-8218-3416-1</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frei Bilder, Weihnachten Buchcover　「Ein Kind, Santa Claus, Ein Weihnachtsbaum, Ein Geschenk」]]></title>
<link>http://koni01h.wordpress.com/2009/11/25/frei-bilder-weihnachten-buchcover%e3%80%80%e3%80%8cein-kind-santa-claus-ein-weihnachtsbaum-ein-geschenk%e3%80%8d/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:57:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>T-KONI</dc:creator>
<guid>http://koni01h.wordpress.com/2009/11/25/frei-bilder-weihnachten-buchcover%e3%80%80%e3%80%8cein-kind-santa-claus-ein-weihnachtsbaum-ein-geschenk%e3%80%8d/</guid>
<description><![CDATA[Original Abbildung, Bild, Art, Schneiden Sie Kunst Frei von Gebühr Geschäfts abbildung und Netzmater]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Original Abbildung, Bild, Art, Schneiden Sie Kunst</strong><br />
<strong>Frei von Gebühr Geschäfts abbildung und Netzmaterial</strong><br />
<strong>Abbildung, Weave material 【Buchcover】</strong><br />
<strong>Thema　<a href="http://konifree.web.fc2.com/book26.html" target="_blank">「Ein Kind, Santa Claus, Ein Weihnachtsbaum, Ein Geschenk」</a> </strong></p>
<p>Klicken Sie den Daumennagel bitte.　Das laden Sie, Bildschirm öffnet sich.</p>
<p><strong>Buchcover<strong><br />
【<strong>Taille</strong>】　</strong></strong></p>
<p><a href="http://konifree.web.fc2.com/book26.html" target="_blank">Taschenbuch</a></p>
<p><a href="http://konifree.web.fc2.com/book26.html" target="_blank"><img src="http://file.koni005x.blog.shinobi.jp/Img/1259126757/" border="0" alt="Kids ・ Father Christmas ・ Christmas tree ・ Present" /></a></p>
<p>Copyright（C）T-KONI . All Rights Reserved.</p>
<p><strong>Frei Abbildung und Netzmaterial<br />
<a href="http://konifree.web.fc2.com/bookb.html" target="_blank">Ein Bild des Weihnachtens</a> </strong></p>
<p><a href="http://konifree.web.fc2.com/sozaias.html" target="_blank">Richtungen</a>　・　<a href="http://konifree.web.fc2.com/sozail.html" target="_blank">Methode von laden Sie</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>【Offizielle Stelle】</strong><br />
<a href="http://konifree.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Freie Geschäftsabbildung</a><br />
<a href="http://koni001a.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Märchen und Phantasie</a><br />
<a href="http://koni001b.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Science-Fictionphantasie</a><br />
<a href="http://koni001c.web.fc2.com/index.html" target="_blank">Federskizze und Aquarell</a><br />
<a href="http://www.asahi-net.or.jp/~fa6t-kns/index.html" target="_blank">Offiziell stationieren Sie Japan</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Autoreninformation ist unterwegs]]></title>
<link>http://lustkuss.wordpress.com/2009/11/24/autoreninformation-ist-unterwegs/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:18:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>lustkuss</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der vergangenen Woche haben alle Autoren der Anthologie »eROTische Märchen« des WortKuss Verlages]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In der vergangenen Woche haben alle Autoren der Anthologie »eROTische Märchen« des WortKuss Verlages ihre Autoreninformation erhalten. Die ausgewählten Märchentexte gehen nun ins Lektorat, damit das Buch im Frühjahr 2010 erscheinen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[And the winners are ...]]></title>
<link>http://lustkuss.wordpress.com/2009/11/24/and-the-winners-are/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:13:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>lustkuss</dc:creator>
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<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch! Die folgenden Autoren werden im Frühjahr 2010 in der Anthologie »eROTische M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Herzlichen Glückwunsch! Die folgenden Autoren werden im Frühjahr 2010 in der Anthologie »eROTische Märchen« des WortKuss Verlages veröffentlicht:</strong></p>
<p>- Laura Anders: Der Liebesapfel<br />
- Thomas Backus: Warum das Rote Meer rot wurde, Zum Teufel mit dem Apfel<br />
- Dr. Karsten Beuchert: Es war einmal &#8230; die ersten Demo-Versionen zu »Rotkäppchen« &#8211; bisher unveröffentlicht und mit Originalkommentaren der Autoren &#8211; Take 1 bis 3<br />
- Samantha Carter: Das Fest der Farben<br />
- Maren Frank: Der rote Schal, Der Magier und die Magd, Der rote Diamant<br />
- Wolfgang A. Gogolin: Der Schlüssel zum Glück<br />
- Anne Hassel: Märchenschwestern<br />
- Jan-Eike Hornauer: Die hübsche Prinzessin<br />
- Nina Hornauer: Herr Holle und die ungleichen Schwestern<br />
- Stefanie Lasthaus: Von Rumpel und Lenchen, Rosenrot<br />
- Stephan Lenz: Die drei Prinzen<br />
- Eberhard Leucht: Das rote Licht<br />
- Sabine Ludwigs: Der Prinz und der Spielmann<br />
- Ulla Magonz: Rote Unschuld<br />
- Mona Mendez: Pornröschen und die sieben Zwerge, Peter und der Wolf, Hänsel und Gretel<br />
- Ana Otera: Rosenrot<br />
- Gerd Scherm: Prinz Eckbert und das Rot der Liebe<br />
- Richard von Schöneberg: Rotschlüpferlein<br />
- Sylvia Seelert: Prinzessin Rosarot<br />
- Achim Stößer: Die kleine Seejungfrau<br />
- Peter Stohl: Der rote Garten<br />
- Anja Wedershoven: Von drei Prinzen, die auszogen, das Lieben zu lernen<br />
- Susanna Winkler: Die schöne Tote</p>
<p style="text-align:justify;">In den nächsten Tagen erhält jeder der beteiligten Autoren weitere Informationen per E-Mail. Wir gratulieren und bedanken uns bei allen Einsendern für ihr Engagement!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Geschichten aus Sagen und Märchen erzählen von vergangenen Zeiten. Die sind doch nicht real“, brummt der Jäger.]]></title>
<link>http://toniglenn.wordpress.com/2009/11/24/%e2%80%9egeschichten-aus-sagen-und-marchen-erzahlen-von-vergangenen-zeiten-die-sind-doch-nicht-real%e2%80%9c-brummt-der-jager/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:19:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>toniglenn</dc:creator>
<guid>http://toniglenn.wordpress.com/2009/11/24/%e2%80%9egeschichten-aus-sagen-und-marchen-erzahlen-von-vergangenen-zeiten-die-sind-doch-nicht-real%e2%80%9c-brummt-der-jager/</guid>
<description><![CDATA[„Nicht unbedingt. Jacob und Wilhelm Grimm sagten einmal: Das Märchen ist poetischer, die Sage histor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>„Nicht unbedingt. Jacob und Wilhelm Grimm sagten einmal: Das Märchen ist poetischer, die Sage historischer“, zitiert Mira.<br />
„Nur was ist in unserem Fall historisch?“ überlegt Léon vor der Runde.<br />
Die Männer staunen, haben aber darauf keine Antwort. Er bemerkt, wie die Ereignisse in Mira arbeiten und erst als ihr ein Waldarbeiter süßen Glühwein zum knusprigen Fleisch bringt, verschwinden ihre kriminalistischen Gedanken. Beide ruhen sich sitzend auf einem Baumstamm aus. Gegen Geld erhält Léon von den Waldarbeitern eine schwere Axt, bevor sie den mühsamen Rückweg in der Morgendämmerung antreten.</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8220;Mappa Ordica&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Märchenwelt - Märchen für Kinder im Radio]]></title>
<link>http://immobilienrat.myserviceno1.de/2009/11/22/marchenwelt-marchen-fur-kinder-im-radio/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 07:48:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>immobilienrat</dc:creator>
<guid>http://immobilienrat.myserviceno1.de/2009/11/22/marchenwelt-marchen-fur-kinder-im-radio/</guid>
<description><![CDATA[Heute morgen hörte ich, wie jeden Tag beim Austehen, Radio Bremen Vier. Sonntagmorgens läuft dort im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute morgen hörte ich, wie jeden Tag beim Austehen, Radio Bremen Vier. Sonntagmorgens läuft dort im]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SuB - Erweiterung]]></title>
<link>http://christinadeath.wordpress.com/2009/11/19/sub-erweiterung-2/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:20:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>OpheliaWinter</dc:creator>
<guid>http://christinadeath.wordpress.com/2009/11/19/sub-erweiterung-2/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp; Soooo, heute Mittag habe ich ja mal wieder einen Beitrag verfasst. Ausnahmsweise mal Naaaa, i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#160;</p>
<p>Soooo, heute Mittag habe ich ja mal wieder einen Beitrag verfasst. Ausnahmsweise mal <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  Naaaa, ich geb mir Mühe, dass ich bald wieder etwas aktiver hier sein werde.</p>
<p>Habe mir aber in der letzten Zeit ein paar neue Bücher gekauft. Ich konnte es mal wieder nicht lassen. Bald habe ich hier wohl auch so ein volles Regal wie das in Gelsenkirchen. Mehr lesen, weniger kaufen. Aber das ist einfacher gesagt, als getan. Aber gut&#8230; Hier meine vier neuen Schätze.<strong> </strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Drei Engel für Armand</strong> von Jim C. Hines</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://media.libri.de/shop/coverscans/847/8471757_8471757_xl.jpg" alt="" width="257" height="384" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Die Märchenwelt: Ein sonniges Land mit blauen Bächen, wo weiße Häschen über grüne Wiesen hoppeln. Oft enden solche Geschichten mit &#8220;Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage&#8221; Wissen Sie was? Das ist alles gelogen!</p>
<p style="text-align:left;">Danille Whiteshore (alias Aschenputtel) lebt nicht in einer solchen Welt. Ihre Stoefschwester beherrscht plötzlich machtvolle Magie und entführt Danielles Gatten, Prinz Armand. Nun braucht Danielle Hilfe des königlichen Geheimdienstes: Talias (alias Dornröschen), ihres Zeichens Meisterin des Kampfes und Schnee (alias Schneewittchen), eine Expertin in Spiegelmagie und Extrem &#8211; Flirten. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd. Drei engelsreiche Gestaltn, die alles kurz und klein hauen&#8230;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><strong>Das Fest der Elfen </strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://images.buch.de/images-adb/f1/46/f146633b-d3c5-493d-b965-a939b0322ce0.jpg" alt="" width="212" height="337" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Elfen, Geister und die Wahrheit über Santa Claus. Vereiste Täler, dunkle Nächte und winterliche Reiche &#8211; hier begehen Elfen, Dämonen und Zauberer ihr höchstes Fest. Könige verfallen weihnachtlicher Magie, Feinde werden zu Verbündeten und Santa Claus findet sein Schicksal. Die beliebtesten phantastischsten Autoren widmen sich mit neuen Originalerzählungen den nachdenklcihen, turbulenten Zeit. Mit Julia Conrad, Tobias O. Meißner, Markolf Hoffmann, Jeff Carlson, Marliese Arold, Thomas Plischke und vielen anderen ist &#8220;Das Fest der Elfen&#8221; ein Muss für alle Fantasy &#8211; Fans.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><strong>Wolfsfährte</strong> von Craig Russell</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://media.libri.de/shop/coverscans/705/7059749_7059749_xl.jpg" alt="" width="258" height="384" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Der böse Wolf weiß ganz genau, dass manche Märchen blutig enden. Können die Märchen der Gebrüder Grimm zur Vorlage schrecklicher Bluttaten werden? Mit dieser Frage wird Hauptkommissar Jan Fabel konfrontiert, als man das erste Opfer eines Serienmörders entdeckt. Die Ermittlungen führen den Hamburger Kommissar und sein Team auf die Spur eines Täters, dem die Grimm´schen Märchen offenbar mehr bedeuten als Gutenachtgeschichten für Kinder&#8230;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><strong>Der Schatz von Alunar</strong> von Martina Dierks</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://www.weltbild.de/media/ab/1/015/814/015.814.838.jpg" alt="" width="170" height="257" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">In jeden Sommerferien spielen Li, Percy und Felix ein Spiel, das sie vor Jahren selbst erfunden haben. Doch &#8220;Der Schatz von Alunar&#8221; ist weit mehr als ein harmloser Zeitvertreib &#8211; die Welt von Alunar ist Wirklichkeit&#8230; Felix weiß, dass dieses Zauberreich, bevölkert von vielen fantastischen Wesen, in Gefahr ist. Und so beginnt für die drei Freunde ein wunderbares Abenteuer.</p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nasenbluten]]></title>
<link>http://quappe.wordpress.com/2009/11/19/nasenbluten/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 20:38:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>quappe</dc:creator>
<guid>http://quappe.wordpress.com/2009/11/19/nasenbluten/</guid>
<description><![CDATA[Als das Nasenbluten begann, hatte der Regen aufgehört. Es war mitten auf der Strasse und die Mensche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Calibri;" lang="DE-CH">Als das Nasenbluten begann, hatte der Regen aufgehört.<br />
Es war mitten auf der Strasse und die Menschen sahen sich, langsam nach dem kalten Gewitterschauer den Kopf erhebend, in die Gesichter. Ein paar Kinder fuhren mit Fahrrädern vorbei und lachten und bevor sie zu fassen waren, waren sie auch schon wieder verschwunden. Das Sonnenlicht hatte eine belustigende Eigenheit und brachte die Menschen fortwährend zum Blinzeln.<br />
Es schien, um alle Übertreibungen beiseite zu lassen, eine neue Strasse zu sein, ein neues Sonnenlicht und eine neue Welt, der die Menschen nach dem Regen entgegenblickten.<br />
Konrad jedoch hatte Nasenbluten.<br />
Harmlos fing es an, kleine Bluttropfen kullerten ihm über die Oberlippe. Er hielt sich ein Taschentuch an die Nase, legte den Kopf in den Nacken und blieb stehen. Die Menschen um ihn herum trieben redselig und frohgemut ihre Geschäftlichkeit, sie lachten und witzelten und sprachen. Die Kinder konnte man freche Sätze durch die Lüfte stossen hören.<br />
Konrad hätte gerne mitgelacht und er tat dies auch ein wenig. Aber das Nasenbluten verhinderte, sich dieser Empfindung widerstandslos hinzugeben und er fühlte sich unzweifelhaft freigestellt von jeglicher Mitleidsregung, denn den Menschen fiel das plötzliche und, nicht zu verschweigen, eigentlich kleine Leiden Konrads inmitten der unvorbereiteten Glückseligkeit kaum auf.<br />
So eilte Konrad, mangels verfügbarer Taschentücher, nach Hause und verpasste die auf vielschichtige Art berührende Szene.</p>
<p><span style="font-family:Calibri;" lang="DE-CH">Als er nach Hause kam, hatte das Nasenbluten aufgehört.<br />
Dass diesem Umstand ein beunruhigender Verweis zur Impermanenz zugrunde lag, war an der Tatsache abzulesen, dass diese Geschichte sich erst in ihrem Mittelteil befand.<br />
Er begann nämlich wieder zu bluten. Unvorbereitet und überall konnte es ihn treffen, dann lief ihm das Blut bis in den Mund, weil er sich an das kitzelnde Gefühl der hinabrinnenden Tropfen gewöhnt hatte.</p>
<p><span style="font-family:Calibri;" lang="DE-CH">Während dem Fernsehen zum Beispiel. Seine Nase brach in Blut aus, worauf die Sendung unterbrochen wurde und eine Stimme vermeldete, dass die Oppositionspartei endlich zu sich selbst und dank einer Umstrukturierung in der ausgezählten Wahl zur Regierung gefunden habe und nun nicht mehr die Bösen, sondern die Guten an der Macht seien. Sogar durch die Wände der Häuser konnte man die Leute jubeln hören.<br />
Konrad jedoch hatte Nasenbluten.</p>
<p><span style="font-family:Calibri;" lang="DE-CH">Solange Konrads Nase blutete, schien es den Menschen besser zu gehen.<br />
Na gut, dachte sich Konrad. Das ist ein kleines Opfer. Ein Mensch mit Nasenbluten und eine bessere Welt? Kein Problem, das lässt sich ethisch vertreten.</p>
<p><span style="font-family:Calibri;" lang="DE-CH">Dann begann es wieder zu regnen und die Nase blieb trocken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der König druckt klimaneutral]]></title>
<link>http://climatepartner.wordpress.com/2009/11/19/der-konig-druckt-klimaneutral/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 23:26:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dank Oeding Druck ist es jetzt amtlich: Der König des Landes druckt seine neuen Gesetze und Verfügun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dank <a title="Oeding Druck" href="http://www.oeding.de" target="_blank">Oeding Druck</a> ist es jetzt amtlich: Der König des Landes druckt seine neuen Gesetze und Verfügungen nur mehr auf umweltfreundlichem Altpapier mit dem Blauen Engel oder aber auf FSC-Papier.</p>
<p>Wie es dazu kam, haben wir am Montag dieser Woche erfahren, als wir das wunderschöne Buch &#8220;Frau Holle &#8230; oder (k)ein Märchen über nachhaltiges Drucken&#8221; druckfrisch aus Braunschweig erhielten.</p>
<div id="attachment_1962" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://climatepartner.wordpress.com/files/2009/11/frau-holle.jpg"><img class="size-medium wp-image-1962" title="Frau Holle" src="http://climatepartner.wordpress.com/files/2009/11/frau-holle.jpg?w=300" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der König und Frau Holle (sen.) bei der Auftragserteilung</p></div>
<p>Wie in der Vorlage der Gebrüder Grimm hat Frau Holle zwei Töchter. In der Adaption von Oeding erhalten die gute Rose-Marie und die geizige Spar-Sophie voneinander unabhängig den Auftrag, sich an der Produktion der königlichen Gesetze zu versuchen.<!--more--></p>
<p>Die kluge Rose-Marie denkt nachhaltig und empfiehlt eine umweltfreundlich ausgerichtete Druckerei, sucht Recycling- und FSC-Papier aus und entscheidet sich für die Produktion mit Farben und Lacken aus nachwachsenden Rohstoffen. Spar-Sophie hingegen &#8220;fragte nie viel nach solchen Dingen. Für sie zählte &#8211; wie immer &#8211; nur der Schnäppchenpreis.&#8221; Der kluge König entscheidet sich selbstverständlich für nachhaltige Medienproduktion.</p>
<p>Frauke Oeding-Blumenberg, Roland Makulla und das gesamte Team von Oeding haben mit dem von Ewa Wolska zauberhaft illustrierten, von Dieter R. Doden märchenhaft getexteten, von Irina Leton wunderschön gestalteten und in einer Gemeinschaftsproduktion von Oeding Druck und <a title="Typografix Design" href="http://www.typografix-design.de" target="_blank">Typografix Design</a> realisierten Märchen wirklich einen &#8220;etwas anderen Prospekt für nachhaltiges Drucken&#8221; geschaffen.  Es versteht sich von selbst, dass das Buch unter Verwendung von FSC- (Umschlag) und Recyclingpapier (Inhalt) und umweltfreundlicher Farben/Lacke auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie klimaneutral hergestellt wurde.</p>
<p>Wenn Sie bisher also noch nach Argumenten suchten, warum auch Sie nachhaltig drucken sollten, dann wissen Sie jetzt: Der König des Landes geht mit gutem Beispiel voran. Folgen Sie ihm bitte, damit das Märchen von der nachhaltigen Medienproduktion Wirklichkeit wird.</p>
<p>1.001 Dank und ein riesengroßes Kompliment an Oeding Druck für die zauberhafte Produktion!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte]]></title>
<link>http://norberto42.wordpress.com/2009/11/18/chamisso-peter-schlemihls-wundersame-reise/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:57:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>norberto42</dc:creator>
<guid>http://norberto42.wordpress.com/2009/11/18/chamisso-peter-schlemihls-wundersame-reise/</guid>
<description><![CDATA[Analysen und Interpretation 1. Analysen Zeitstruktur in Kap. I &#8211; IV  Unter diesem Begriff wird]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Analysen und Interpretation</p>
<p><strong><span style="color:#000080;">1. Analysen</span></strong></p>
<p><strong>Zeitstruktur in Kap. I &#8211; IV</strong> </p>
<p>Unter diesem Begriff wird erfasst, welche Bedeutung der Erzähler welchem Ereignis schenkt, indem er relativ knapp oder breit von ihm berichtet. Im Erzählerbericht kann man episodisches (szenisches) und summarisches Erzählen unterscheiden. (Ich folge der Seiten- und Zeilenzählung von RUB 93, 2003).</p>
<p>In Kap. I werden <span style="text-decoration:underline;">episodisch</span> erzählt </p>
<p>- Einkehr im Wirtshaus (9/8 ff.), </p>
<p>- Empfang im Haus des Herrn John, Gespräch mit diesem (9/28 ff.), </p>
<p>- verschiedene Leistungen des grauen Mannes (10/29 ff.), </p>
<p>- Begegnung Peters mit dem Grauen, Schattenverkauf (13/29 ff.) </p>
<p>Die Ereignisse dieses ersten Tages enden damit, dass Peter (in Kap. II) im Gold wühlt und darüber einschläft (17/34). </p>
<p>Die meiste Zeit nimmt der Erzähler sich, wenn er Gespräche wörtlich (zeitgleich) berichtet: das Gespräch mit Herrn John (10/3-16) und vor allem das Gespräch Peters mit dem Grauen (14/6 &#8211; 15/31). Relativ viel Zeit nimmt der Erzähler sich für den Bericht von den wunderbaren Taten des Grauen und vom Eindruck, den dieser auf Peter macht (10/35 &#8211; 13/17). </p>
<p>In Kap. I werden <span style="text-decoration:underline;">summarisch</span> erzählt - die Landung (9/5 ff.), </p>
<p>- der Gang zum Haus des Herrn John (9/20 ff.), </p>
<p>- der Gang zum Rosenhügel (10/20 ff. &#8211; relativ breit),</p>
<p> - Peters Flucht vom Rosenhügel (13/25-27). </p>
<p>Am nächsten Tag (18/7 ff.) richtet Peter sich ein und lernt Bendel kennen; am übernächsten Tag (19/34 ff.) schickt er Bendel auf die Suche nach dem Grauen und erfährt, dass dieser sich „über Jahr und Tag“ (21/12) wieder melden wird; dies tut der auch am Tag vor der geplanten Hochzeit (39/32). Für die Ereignisse des ersten Tages braucht der Erzähler also etwa ‚11 Seiten‘ unserer RUB-Ausgabe (er braucht natürlich Zeit &#8211; wir rechnen der Einfachheit halber in Seiten!), für den zweiten Tag knapp 2 Seiten, für den Rest des Jahres 20 Seiten (davon 10 für die Mina-Geschichte). </p>
<p>Weitere Episoden werden eingeleitet mit „einst“ (22/22), „an einem schönen Abend“ (25/22); die erste Begegnung mit Mina wird relativ zur Vorgeschichte datiert (27/14-22), die zweite Begegnung erfolgt am nächsten Abend (29/31 ff.); es folgt eine kleine Episode („einst“ 31/23 ff.) und ein halbes Bekenntnis gegenüber Mina („einst“ 34/21 ff.), wonach Peter dem Vater seinen Heiratsantrag ankündigt. „Am nächsten Abend“ (35/31 ff.) begegnet er Mina kurz. Die Zeit bis zum Vorabend des entscheidenden Tages (36/9) wird durch einen kurzen Sammelbericht („öfters“ 36/5) überbrückt. </p>
<p>Unbestimmt wird Zeit durch verschiedene Wendungen überbrückt: „die Tag&#8217; und Nächte“ (22/12); „seitdem“ (24/16); „eine Zeit lang“ (24/37); „seither“ (25/11); „ununterbrochen“ (26/15); an die Vorgeschichte anknüpfend „sobald“ (27/20); „oft“ (32/26); „öfters“ (36/5). Die Formel „über Jahr und Tag“ wird wiederholt (21/12; 24/28; 33/3 -&#62; 39/33). </p>
<p>Das ganze Kap. IV ist dem Thema gewidmet, wie er sich in dem Badeort jenseits des Gebirges (26/16 ff.) einrichtet und in die, wie sogleich gesagt wird (27/4 ff.), schließlich gescheiterte Liebe zu Mina verfällt (26/34 ff.) <em></em></p>
<p><strong>Die Orte des Geschehens</strong> scheinen (in I &#8211; IV) in Hamburg zunächst konkret und lokalisierbar zu sein (Norderstraße 9/23; Breitestraße 16/25), doch sind sie bald ganz allgemein: Hotel (17/16), (in der Welt 24/23,) in einem Garten (25/28), Badeort (26/19), mein Haus (28/29 f.), unter den Bäumen vor meinem Haus (29/20), im Förstergarten (32/34).</p>
<p><strong>Peter Schlemihl als Mensch (I und Anfang Kap. II)</strong></p>
<p>Peter Schlemihl ist ein armer Schlucker: Er bringt von der Fahrt nur eine kleine Habseligkeit mit, die er auch noch selbst trägt, statt einen Diener zu engagieren (9/6 f.); von einem Wohn- oder Heimatort spricht er nicht. Er geht in das billigste Hotel am Platz (9(8 f.), wird selbst dort noch skeptisch gemustert (9/10 f.) und bekommt auchnur ein billiges Zimmer unterm Dach. Er weiß jedoch, was sich gehört, wenn man einen Besuch macht, und kleidet sich reinlich (9/17 ff.). </p>
<p>In der Welt der Reichen ist er ein Fremder: Er muss im Haus John „ein Verhör“ bestehen, ehe er eingelassen wird (9/29 f.); nicht ohne subtile Ironie erzählt er, wie er von herrn John herablassend behandelt wird. Der empfängt ihn nämlich „sehr gut wie ein Reicher einen armen Teufel“ (9/34; ähnlich bereits 9/30: hatte die Ehre&#8230;) und spricht nur ganz nebenbei mit Peter (9/34 &#8211; 10/2); dass Peter dem Diktum von der Selbstverständlichkeit, reich zu sein, beipflichtet („mit vollem überströmenden Gefühl“, 10/11 f.), ist objektiv ironisch. Seine Fremdheit in dieser Umgebung drückt er noch einmal ironisch aus, dass er hinterherschleicht, „ohne jemandem beschwerlich zu fallen“ (10/20 f.): Er gehört schlicht nicht zu den Schönen und Reichen. </p>
<p>In der Begegnung mit dem grauen Mann wächst bei dessen Kunststücken von Mal zu Mal seine Betroffenheit: Auf das Pflasterbesorgen reagiert Peter noch nicht (10/37 ff.); dass der Graue das Fernrohr hervorholt, verwundert Peter (11/21-23); den Teppichzauber sieht er betroffen (12/5 ff.), während die Gesellschaft überhaupt nicht darauf reagiert &#8211; wie auch beim Zeltzauber, wo Peter „unheimlich, ja graulich zu Mute“ ist (13/1), erst recht beim Pferdezauber (13/2 ff.). Der Schauder, der ihn ergriffen hat, hat sich ins Unerträgliche gesteigert (13/16 f.); er beschließt wegzugehen. [Mit dem sorgsam zum Schauder gesteigerten Grauen entstehen der abgrundtiefe Hass (50/13) und das letzte Entsetzen Peters (59/24), in dem er endgültig dem grauen Mann abschwört.]   </p>
<p>Als dann der Graue sich ihm nähert, erschrickt er und hat Angst (13/29; 13/37 f.; 14/10), ohne sich ihm jedoch entziehen zu können: Nach dem Angebot des Schattenverkaufs ist er verwirrt (14/24 f.); der Hinweis auf die Tasche mit den unmöglichsten Inhalten erzeugt wieder einen kalten Schauder (14/36). Als ihm dann „Fortunati Glückssäckel“ angeboten wird, nimmt der Graue seinen „ganzen Sinn gefangen“ (15/19 f.): „Ich bekam einen Schwindel&#8230;“ In diesem Schwindel schließt er das Geschäft ab, und auch danach ist in ihm „noch keine Besinnung“ (16/4). </p>
<p>Danach macht er verwirrende Erfahrungen: Ohne Schatten ist er auch unter den normalen Menschen ein Fremder, was ihn zur verzweifelten Frage führt: „was konnte, was sollte auf Erden aus mir werden!“ (17/10 f.). Nachdem er ausgiebig geweint hat (17/4), wechselt er in ein nach Norden gelegenes Hotel, wo er vom Sonnenlicht verschont ist (17/16 ff.), und wühlt dort rauschhaft in seinem Gold (17/20 ff.). Nach seinem Traum vom forschenden Chamisso, der tot ist, was durch das Stehenbleiben der Uhr unterstrichen wird (17/33 ff.), erfasst ihn jedoch ein Überdruss am Gold (18/11 ff.) und er bezeichnet das Tauschgeschäft nur noch als törichten Handel (20/1, vgl. 18/12: törichtes Herz). Ein neuer Test, wie er als Schattenloser auf andere wirkt (19/6 ff.), lässt ihn den Plan fassen, den törichten Handel rückgängig zu machen (20/1 ff.), und setzt damit das weitere Handeln Peters (II &#8211; IV) wie das weitere Geschehen (Versuche des Grauen, ihn zum Teufelspakt zu bewegen, Kap. V &#8211; VIII) in Bewegung: als Versuche, mit der Schattenlosigkeit so oder so fertig zu werden.</p>
<p><strong>Du-Anreden an Chamisso</strong></p>
<p>Eine der Eigentümlichkeiten der Novelle besteht darin, dass der Ich-Erzähler Peter sich häufig an seinen Freund Chamisso als den Leser (oder Zuhörer &#8211; das wird in den beiden Briefen an Julius Eduard Hitzig klar: 4/28 ff.) seiner Geschichte wendet. Das sind einmal Stellen, an denen das Erzählen durch solche Hörer-Anreden lebendiger wird (13/4 f. und 13/10-12; 17/35 ff.); auch erklärt Peter manchmal, warum er sich im Erzählen an diesen Stellen kurz fassen möchte, weil Chamisso solches ohnehin kennt (19/16 f.; 25/16-18); gelegentlich kommentiert Peter so auch aus „heutiger“ Sicht vergangenes Geschehen, dass er sich etwa schämt, so etwas seinem Freund zu beichten (17/21-23; 29/17-19). An den zuletzt genannten Stellen nähert sich die Anrede dem Kommentar an.  </p>
<p><strong>Erzählerkommentare in I &#8211; IV</strong> </p>
<p>Es ist nicht immer klar zu entscheiden, ob ein echter Kommentar aus heutiger Sicht oder eine erzählte Einschätzung aus vergangener Zeit vorliegt (z. B. 17/4-10).  </p>
<p>Oft sind die Kommentare ganz harmlos (13/23 f.; 31/32 f.; 33/16-18), auch zum Zeitgeschehen (31/18-20). Bedeutsam ist der Kommentar, mit dem die Mina-Erzählung eingeleitet wird (26/22 ff. und 27/4 ff.). Da bekennt Peter einmal, die Liebe vorbei ist und auch im Erzählen nicht mehr lebendig wird (26/22 ff.); der Begriff „Wahn“ (26/29 und 27/11) deutet vielleicht darauf hin, dass er nach heutiger Einschätzung Mina nicht wirklich geliebt hat, im Gegensatz zur früheren Beurteilung des Verhältnisses (32/ 11 ff.; vgl. auch 27/4 ff.). Das hängt offensichtlich mit seinem Alter (und der Herrschaft der Vernunft heute, 27/9) zusammen, könnte also auch einfach auf das „normale“ Vergehen jeglicher Liebe anspielen (27/8 ff.). &#8211; Insgesamt sagen die beiden Kommentare, dass nun nicht eine Liebesgeschichte erzählt wird, sondern eine bedeutsame Episode aus Peters Lebensgeschichte, die zur Entscheidung in der Frage des Teufelsbundes drängt.  </p>
<p>Auch Minas Brief verdient Beachtung &#8211; sie hat in Peter den Adeligen gesehen, den sie liebt und auf den sie schweren Herzens verzichten will (33/19 ff).</p>
<p><strong>Zeitstruktur in Kap. V &#8211; VIII</strong> </p>
<p>Am <span style="text-decoration:underline;">Morgen des Tages</span>, wo Peter den Heiratsantrag machen will, </p>
<p>kündigt Rascal den Dienst wegen Peters Schattenlosigkeit auf (36/25ff.),</p>
<p>stellt der Förster ihm ein Ultimatum (3 Tage), mit Schatten zu erscheinen (37/27 ff.), </p>
<p>entflieht Peter (39/24-27). -&#62; (unbestimmte Zeitlücke) </p>
<p>Am gleichen Tag (so wegen 44/14 f.) </p>
<p>begegnet Peter in der Heide dem Grauen (39/29 ff.); </p>
<p>er erhält dessen 1. Angebot: Tausch des Schatten gegen die Seele (40/10 ff.); </p>
<p>- Disput über den Wert der Seele (40/35 ff.); </p>
<p>dessen 2. Angebot, durch die Tarnkappe geschützt Mina von Rascal bedroht zu sehen  (41/10 ff.), lehnt Peter ab; </p>
<p>der Graue zeigt Peter dessen Schatten als den Schatten des Grauen (42/9 ff.); </p>
<p>Bendel trifft ein, verprügelt und verfolgt den Grauen (42/34 ff.). </p>
<p>- Peter ist einsam (43/17 f.); // Ende Kap. V </p>
<p>er steht im Konflikt, ob er Minas wegen auf die Seele verzichten soll (43/21 ff.).</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>* Neuer Tag beginnt (44/9), es vergehen zwei Tage. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Am vierten Tag</span> (so 44/14 f., vgl. das Ultimatum des Försters!) </p>
<p>kommt ein Schatten allein daher (44/21 ff.), </p>
<p>erkämpft Peter sich das unsichtbarmachende Vogelnest (45/18 ff.) </p>
<p>und geht zum Forsthaus (46/7 ff.), von einem Unsichtbaren begleitet; </p>
<p>er erkennt den Grauen (47/1, mit Tarnkappe), der ihm das Vogelnest abnimmt (47); </p>
<p>er erhält dessen 3. Angebot: Schatten plus Mina (inklusive Bestrafung Rascals) plus Kappe gegen die Seele tauschen (47/27 ff.); </p>
<p>Peter sieht Rascal als Bräutigam und die verzweifelte Mina (48 f.) und ist deswegen drauf und dran, den Teufelspakt zu unterschreiben (49/17 ff.; 50/35 f.). </p>
<p>[Großer Kommentar, mit Anrede Chamissos 49/25 ff.] (wirkt wie Zeitdehnung!) </p>
<p>Peter fällt in Ohnmacht, statt zu unterschreiben (50/29-37). // Ende Kap. VI </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;  </p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Am nächsten Tag</span>, als er zu sich kommt, ist Mina verheiratet (51/1 ff.) [oder geschah das am gleichen Morgen?]; </p>
<p>vom Grauen beschimpft, geht Peter nach Hause (bis 52/11); </p>
<p>Peter trifft Bendel, der ihm die Ereignisse „zu Hause“ erzählt (52/22 ff.), </p>
<p>er trennt sich von Bendel (53/17 ff.).  </p>
<p>Es ist Nacht (53/34), er reitet los, er ist am Tiefpunkt seines Lebens angekommen (53/36 f.). // Ende Kap. VII </p>
<p>Ein Spaziergänger begleitet ihn. [Kommentar 54/17-25, über die Bedeutung der inneren Stimme] </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>Am anderen Morgen (55/2) erkennt er den Grauen als seinen Begleiter; der leiht ihm seinen Schatten (55/20 ff.);  </p>
<p>Peter will diesen entführen, was aber scheitert (bis 56/23); </p>
<p>er setzt die Reise mit Schatten und dem Grauen fort; </p>
<p>Peter berichtet, dass er damals erkannt hat, in welchen Konflikt er durch die Abhängigkeit vom verhassten Schattenverleiher gekommen ist (57/2-15).</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>(unbestimmte Dauer) -&#62;  </p>
<p>„Einst“ führt(e) der Graue wieder verführerische Reden (57/16 ff.); </p>
<p>Peter erklärt in der Rückschau, dass so der entscheidende Kampf begann (57/31): </p>
<p>In einem Streitgespräch eröffnet der Graue ihm die Möglichkeit, ihn jederzeit mittels des Geldsäckels zu rufen; </p>
<p>als der Graue ihm auf Peters Frage Thomas John als arme Seele zeigt, ist Peter entsetzt, beschwört den Bösen und wirft den Geldsäckel fort (59/15 ff.). // Ende Kap. VIII </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><em>Auswertung</em></strong></span>: Es wird ein Geschehen erzählt, das sich über sechs Tage und einen weiteren („einst“) erstreckt, von denen aber zwei nur gestreift werden; insgesamt geht es <span style="text-decoration:underline;">darum, ob Peter den Teufelspakt abschließt</span>, um seinen Schatten wieder zu bekommen, sei es um Minas oder seiner neuen Stellung in der Welt willen. Beim ersten Mal rettet ihn die Ohnmacht, beim zweiten Mal der Anblick des in die Hölle gefahrenen Thomas John. Beide Male findet er so die „richtige“ Lösung in seinem Konflikt. </p>
<p>[Erzähltechnisch sollte man die Steigerung in den Versuchen des Grauen, Peter zu verführen, würdigen; der zweite Konflikt ist notwendig, weil der erste ja nicht von Peter entschieden, sondern er durch ein gütiges Schicksal vor einer falschen Entscheidung bewahrt wurde.]</p>
<p><strong>Zeitstruktur in Kap. IX &#8211; XI</strong> </p>
<p>- Fortsetzung: Ruhe und Heiterkeit nach der Beschwörung des Grauen (59/32 - 60/9); </p>
<p>- Peter träumt von schattenlosen Menschen (60/10-24) </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; (neuer Tag) </p>
<p>- Peter überlegt, was er tun soll, und geht los (60/25 ff.);</p>
<p>- Begegnung mit einem Bauern, der sich von ihm abwendet (61/8 ff.); </p>
<p>- Peter setzt die Wanderung zum Gebirge fort, über Stunden (61/35 ff.). </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>ein paar Regentage (62/11-15)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Peter kauft auf einer Kirmes Stiefel und geht los (62/15 ff.), </p>
<p>- bemerkt, dass er nicht normal vorankommt (62/32), </p>
<p>- geht weiter durch viele Landschaften  </p>
<p>- und erkennt, dass er Siebenmeilenstiefel besitzt (63/36 f.). // Kapitel IX zu Ende </p>
<p>- Er beginnt dankbar zu weinen und erkennt seine Lebensaufgabe (64/1 ff.). </p>
<p>[Kommentar 64/10-14] </p>
<p>- Er geht weiter und siedelt sich in der Thebais an (64/15 ff.), geht weiter&#8230; </p>
<p>- und versucht mehrfach vergeblich, nach Australien zu kommen (65/13 ff.). </p>
<p>[Kommentar 65/26-29] </p>
<p>-&#62;-&#62;-&#62; Vorgriff: Oft hat er später diesen Versuch vergeblich wiederholt (65/30 &#8211; 66/6) </p>
<p>- kommt in der Nacht in die Thebais zurück, hat die Morgendämmerung überholt! </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; (neuer Tag) </p>
<p>- Peter schafft an, was er als Forscher alles braucht, und beginnt seine neue Lebensweise (66/13-36). </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>Sammelbericht vom Forscherleben: unbestimmte Dauer (66/37 &#8211; 67/14); Ankündigung eines letzten Abenteuers (67/14 f.) // Kap. X zu Ende </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Peter begegnet dem Eisbären, Unfall, Erkrankung; er fällt (67/17 &#8211; 68/10) </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- [unbestimmte Zeit später] Peter erwacht im Schlemihlium (68/11 ff.), hört einiges; </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Sammelbericht („einige Zeit“): Genesung; er erfährt auch die Vorgeschichte des Schlemihliums und den Stand Bendels und Minas (68/32 &#8211; 69/21); </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Peter hört die Unterhaltung seiner Freunde, schreibt zum Abschied einen Brief und bricht auf nach Hause (69/21 &#8211; 70/32).</p>
<p> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Er setzt seine Arbeit fort (Sammelbericht: länger als ein Jahr, 70/32-36) </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>Peter kommt im Heute des Erzählens an (71/1 ff.),</p>
<p>- blickt auf seine Arbeit als Forscher zurück und kurz voraus (71/7-27) </p>
<p>- und wendet sich mit den Schlussworten an Chamisso als den Bewahrer seiner Geschichte (71/28-35).</p>
<p><strong><em>Auswertung:</em></strong>  Die Geschichte mit dem Grauen ist glücklich überstanden, aber es gibt für Peter noch keine Perspektive (2 Tage) &#8211; er will sich mit der Schattenlosigkeit arrangieren. Der entscheidende Tag ist der des Stiefelkaufs; Peter erhält <span style="text-decoration:underline;">die Möglichkeit und das Verständnis einer neuen Lebensaufgabe</span> und findet in der Wüste der Einsiedler sein Zuhause (S. 62/15 ff.). Vom nächsten Tag, an dem er die Vorbereitungen fürs Forscherleben trifft, geht es zum Sammelbericht von diesem Leben (66/13 &#8211; 67/14). </p>
<p>Das Bärenabenteuer mit anschließender Erkrankung bereitet auf wundersame Weise die <span style="text-decoration:underline;">Rückkehr ins Schlemihlium</span> vor (67/17 &#8211; 68/10); die Art und Weise, wie Peter dorthin kommt, bleibt offen. Verschiedene Episoden (68/11-31; 69/21 &#8211; 70/5, mit eingeschobenem Sammelbericht) lassen ihn die alten Freunde unerkannt wieder erleben und die gute Wendung ihres Lebens begreifen; der Bericht von der Heimkehr leitet zur unbestimmten Fortsetzung seines Forscherlebens über. </p>
<p>Im Heute gibt Peter seine Einschätzung der eigenen systematisch betriebenen Arbeit preis und auch seinen <span style="text-decoration:underline;">Auftrag und Rat an Chamisso</span> als den Leser seines Berichts (und damit indirekt an die Leser der Novelle, die ja „später“ von Fouqué herausgegeben wird, der das Stichwort „bewahren“ aufgreift, vgl. 71/29 f. mit S. 4 f. und 6/2 ff.).</p>
<p><strong><span style="color:#000080;">2. Interpretation</span></strong></p>
<p>Die Interpretation dieser Erzählung muss beim Schlusskapitel ansetzen. Der Erzähler sagt seinem Freund Chamisso (vgl. 13/9 ff.; 17/21 ff. usw.), er solle seine wundersame Geschichte aufbewahren, damit sie noch manchen Menschen „zur nützlichen Lehre gereichen könne“ (71/28 ff.). Seinen Freund (Chamisso) stellt er dann vor eine Wahl: Willst du „unter den Menschen leben“ oder willst du „nur Dir und Deinem besseren Selbst leben“ (71/32 ff.)? Für beide Fälle hat er etwas zu sagen: Im Fall a) lerne verehren zuvörderst den Schatten, sodann das Geld! Diese Lehre ergibt sich aus dem, was er in Kap. I &#8211; VIII erzählt hat; denn ohne „Schatten“ nützt das schönste Geld nichts &#8211; Gangster wie Rascal schnappen einem selbst eine liebende Frau vor der Nase weg. Für den Fall b) gilt: Du brauchst keinen Rat. Diesen Weg hat Schlemihl selber beschritten (Kap. IX ff.). </p>
<p>Das bessere Selbst ist jenes Urbild des eigenen Lebens (64/10), was bei Platon „die Idee“ heißt und das einem erscheinen kann, wenn man wie Peter bereit ist, es  aufzunehmen; es ist das eigene Selbst, zu dem man aus seinem „Schlafen“ erwachen kann oder erweckt werden muss, wie später Mina und Bendel bekennen (69/25 ff. &#8211; siehe unten!). Die Heiterkeit der Seele bezeugt, dass man sein besseres Selbst gefunden hat. </p>
<p>Woher weiß man aber, was zu tun ist, wenn man meinem besseren Selbst leben will? Das weiß einmal der Erzähler selber, das sagen dann auch Mina und Bendel im Schlemihlium in einem Gespräch, dem der Erzähler wunderbarerweise unerkannt zuhören darf. Der Erzähler erklärt selber, wie er dem teuflischen Angebot widerstehen konnte, seine Seele für den Schatten herzugeben, was ihm der graue Mann intellektuell brillant nahelegte (54/12 ff.: „das Wort aufzufinden, das aller Rätsel Lösung sei“). Der Erzähler vertraute gegen die intellektuellen Spiele seinem geraden Sinn und folgt wie auch sonst „der Stimme in mir, so viel es in meiner Macht gewesen, auf dem eigenen Wege“, womit er auch einen Rat Chamissos befolgte (54/22 ff.). Das führt dazu, dass er schließlich ohne Geld und Schatten dasitzt, aber heiter ist (59/31 ff.). </p>
<p>Ferner sagt er selber es in einem großen Kommentar, in dem er die Bedeutung seiner Ohnmacht reflektiert (49/25 ff., der Anfang von Kap. VII); in dieser Ohnmacht trat „ein Ereignis an die Stelle einer Tat“ (54/18). Das erklärt er später so: „Es war nicht ein Entschluss, den ich fasste.“ (64/9) Vielmehr „stand plötzlich meine Zukunft vor meiner Seele. Durch frühe Schuld von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen, ward ich zum Ersatz an die Natur, die ich stets geliebt, gewiesen, die Erde mir zu einem reichen garten gegeben, das Studium zur Richtung und Kraft meines Lebens, zu ihrem Ziel die Wissenschaft.“ Er hat das Urbild seines wahren Lebens gesehen (64/3 ff.). Diese Einsicht ist ihm aus dem zufälligen Kauf der Siebenmeilenstiefel aufgegangen.  </p>
<p>Die passivische Wendung („ward [bzw. wurde] gewiesen“) weist auf die frühere Äußerung Schlemihls im Kommentar zurück: Ein Ereignis bringt es mit sich, dass man sich ihm beugen muss („Notwendigkeit“); wenn man diese Notwendigkeit „als eine weise Fügung“ verehren lernt, dann kann man sich mit sich selber versöhnen (50/18 ff.). Dadurch erreicht man jene Heiterkeit, die Schlemihl findet (59/33), wie Mina sie längst gefunden hat (69/28). </p>
<p>Damit kommen wir zur zweiten Stimme, welche dem Freund sagt, was zu tun ist: Durch eine erneute Ohnmacht (!) ist Schlemihl ins Schlemihlium gekommen und darf das Gespräch seiner Lebensgefährten Mina und Bendel anhören. Mina legt dar, dass sie einen Traum (was der Inhalt des Traums war, bleibt ungesagt &#8211; Goldbesitz? vielleicht auch die Traumexistenz der noch nicht Erwachten?) „ausgeträumt“ hat „und in mir selber erwacht bin“ (69/26). Sie bescheinigt Bendel die gleiche Heiterkeit, die daraus fließt, „dass Sie jetzt auf so gottselige Weise Ihrem Herrn und Freunde dienen“, nämlich durch seine Arbeit als Anstaltsleiter und Pfleger im Schlemihlium (69/29 ff.). Beide leben sie jetzt ihrem besseren Selbst; sie haben, wie Bendel sagt, „das erste Gaukelspiel“ ihres Lebens abgeschlossen &#8211; eine Analogie zur von Mina genannten Traumexistenz (69/31 ff.). Indem er darlegt, dass sie nun „den wirklichen Anfang erwarten“ (69/36), begibt Bendel sich auf die Bahn des christlichen Glaubens.   </p>
<p>Es ist richtig, mit der Literaturgeschichte von <span style="text-decoration:underline;">Wolfgang Beutin</span> u. a. (Metzler, 3. Aufl. 1989) in der Schlemihl-Erzählung die <strong><em>Entfremdungsproblematik</em></strong> zu sehen (S. 195). Durch das Fehlen des Schattens ist man nur den anderen fremd; die wahre Selbstfindung (oder Selbstverwirklichung) müssen jedoch auch jene leisten, welche sowohl Geld wie Schatten haben &#8211; bzw. auch im Besitz des Schattens kann man selbst-entfremdet leben, wie Rascal zeigt und wie Mina und Bendel bezeugen.</p>
<p>Damit habe ich die großen Linien einer Interpretation gezeichnet. Man versteht also die Erzählung Chamissos (noch) nicht, wenn man literarturgeschichtlich die Zeugnisse von Doppelgängern und Schattenexistenzen erforscht, das Motiv des Teufelspaktes (den Schlemihl ja gerade nicht schließt!) identifiziert oder die Geldgier als anfänglich treibendes Motiv Peter Schlemihls im historischen Kontext des frühen Kapitalismus untersucht. Ein methodischer Fehler wäre es, wenn man „das bessere Selbst“ oder „das höhere Selbst“ (Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches I 629) nur aus seinem eigenen Verständnis oder gar aus dem heutigen Sprachgebrauch aberwitziger Esoteriker oder Reiki-Anhänger erklärte, die auf einem ganz anderen Weg als Peter Schlemihl und Mina zu ihrem höheren Selbst finden. </p>
<p>Für die Metaphorik von „schlafen/erwachen“ verweise ich auf meinen Aufsatz unter <a href="http://norberto42-2.blog.de/2005/07/">http://norberto42-2.blog.de/2005/07/</a> bzw. <a href="http://also.kulando.de/post/2007/01/05/schlafen_-_erwachen_-_aufstehen_ein_metaphernfeld">http://also.kulando.de/post/2007/01/05/schlafen_-_erwachen_-_aufstehen_ein_metaphernfeld</a>;</p>
<p>dass man zuletzt auf sich selbst verwiesen bleibt (oder sein sollte), sagt Theodor Storm im Gedicht „Für meine Söhne“ (<a href="http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/Storm/soehne.htm">http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/Storm/soehne.htm</a>) in der letzten Strophe: </p>
<p><em>„Wenn der Pöbel aller Sorte </em></p>
<p><em>Tanzet um die goldnen Kälber, </em></p>
<p><em>Halte fest: du hast vom Leben </em></p>
<p><em>Doch am Ende nur dich selber.“</em> </p>
<p>Zum ursprünglich religiösen Motiv „seine Seele verkaufen“ (vgl. Mt 6,19 ff.) siehe <a href="http://www.amertin.de/aufsatz/2002/simpsons.htm">http://www.amertin.de/aufsatz/2002/simpsons.htm</a>; Goethes „Zauberlehrling“ erhält vom holden Knaben eine ganz andere Lehre als Chamisso von Schlemihl (man könnte diese aber durchaus zur Deutung des Schattens heranziehen!). Eine moderne Anwendung (Auslegung) des Bildes vom grauen Mann findet sich in dem Aufsatz <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0831/magazin/0001/index.html">http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0831/magazin/0001/index.html</a>.</p>
<p><strong>Schlemihls Bekenntnise</strong> </p>
<p>Chamissos Novelle wird durchweg in die beiden formalen Kategorien „Märchen“ und „Novelle“ oder eine Kombination beider eingeordnet. Mit dem Stichwort „Bekenntnisse“ möchte ich auf einen Aspekt des Inhalts hinweisen, den ich bisher nicht in der Literatur gefunden habe: dass Chamissos Novelle zu den Büchern gehört, in denen jemand eine Lebensbeichte ablegt. Der Bischof Augustinus hat um 400 als erster „Confessiones“ abgelegt, also in einem Gespräch mit Gott sein Leben erzählt und Gott für die Erlösung vom Irrweg gedankt; 1782 hat Rousseau seine „Bekenntnisse“ herausgegeben. Am 26. September 1813 hat Schlemihl sein Beichte bei Chamisso abgegeben &#8211; das ist natürlich Fiktion, wie ja der ganze Brief Chamissos an Hitzig die fiktive Freundschaft mit Peter Schlemihl darstellt. </p>
<p>Chamisso selber charakterisiert die bei ihm abgegebenen „Blätter“ (5/19) als „<strong><em>Beichte</em></strong>, die ein ehrlicher Mann im Vertrauen auf meine Freundschaft und Redlichkeit an meiner Brust ablegt“ (5/6 f.). Schlemihl betont diesen Zug des Beichtens, als er seine Erzählung vom seinem Goldrausch unterbricht (17/21) und bekennt, diesen Goldrausch vor Chamisso „zu gestehen“ mache ihn beim Erzählen noch erröten (17/21 ff.). Den zweiten, noch bedeutenderen Hinweis auf den Aspekt des Beichtens gibt Schlemihl in seinem wichtigsten Kommentar (49/25 ff.), den er so beginnt: „Ich werde mich Deinem Urteil bloß stellen, lieber Chamisso, und es nicht zu bestechen suchen.“ Mit diesem Kommentar begleitet Schlemihl die Erzählung davon, wie er drauf und dran war, den Teufelspakt zu unterzeichnen (49/22 f. und 50/39 f.), und wie ihn eine Ohnmacht davor bewahrte. Davor hat er seinen Konflikt (vgl. auch 44/4 f.!) erklärt: Aus Liebe hat er Mina an sich gebunden und müsste sie nun vor ihrem Verderben (Heirat mit Rascal) retten &#8211; anderseits hat er gegen den Grauen und eine Gemeinschaft mit ihm einen unüberwindlichen Hass (50/3 ff.). Die Ohnmacht erspart ihm die Entscheidung in diesem Konflikt (50/16 ff.) &#8211; die eigene Entscheidung holt er später im Entsetzen über die Höllenfahrt Thomas Johns nach (59/24 ff.). </p>
<p>In den Zusammenhang der Beichte passt auch die Redeweise vom geraden Weg (49/32 f.; vgl. 50/14) und vom eigenen Weg (54/25), den Schlemihl mit geradem Sinn (54/23) wählt, während er „diesen rätselhaften Schleicher auf krummen Wegen“ (50/13 f.) hasst. </p>
<p>Erst recht passt das Bekenntnis, das er zur Erläuterung seiner Erleuchtung und der neuen Lebenssicht ablegt (64/2 f.) zur Beichte: „Durch frühe <strong><em>Schuld</em></strong> von der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, ward ich zum Ersatz &#8230; an die Natur gewiesen“ (64/4 ff.). Wenn man die „Schuld“ Chamissos untersucht, relativiert sie sich dahin, dass er angesichts der Möglichkeit, Fortunati Glückssäckel zu bekommen, von Sinnen war und von einem „Schwindel“ befallen wurde (15/17 ff., 16/4-6), nur dass er dort (anders als beim Anblick der Seele Thomas Johns, 59/24) dem gespürten Entsetzen nicht nachgab; ähnlich erging es ihm im oben genannten Konflikt (44/4 f.), doch enthebt ihn die Ohnmacht in diesem Konflikt einer Entscheidung. Dass er in einem <strong><em>Konflikt</em></strong> gestanden hat, wird beim zweiten Mal deutlich gesagt (57/28 und 57/30).  </p>
<p>Auch in seinem Brief an die alten Freunde bekennt Schlemihl, dass er seine Behinderungen als „<strong><em>Buße</em></strong> der <strong><em>Versöhnung</em></strong>“ (70/12) versteht. Er hat sich selbst gerichtet (49/26 f.) und hat sich später mit seinem Schicksal versöhnt, als er die schicksalhaften Notwendigkeiten der Schattenlosigkeit als weise Fügung zu verstehen gelernt hat (50/18 ff.). So wird auch klar, wieso sein Bekenntnis anderen Menschen zu Belehrung gereichen könnte und wieso Chamisso keinen Rat braucht (71/28 ff.)</p>
<p><em>(Alle <span style="text-decoration:underline;">Sperrungen</span> in den Zitaten stammen von mir.) </em></p>
<p>Eine Bemerkung von Lars aufgreifend möchte ich anmerken, dass auch mir eine gewisse <strong>Nähe der Erzählung zu „Faust I“</strong> aufgefallen ist; das ist nicht nur durch die zeitliche Nähe (1806 &#8211; 1813), sondern auch durch das Motiv des Teufelspaktes bedingt. Dieser wird im „Faust“ schon nur als „Wette“ abgeschlossen, im „Schlemihl“ kommt sogar nur die Pakt-Vorform des Schattenverkaufs zum Tragen.  </p>
<p>Auch spricht der Graue wie Mephisto manchmal Wahrheiten aus, die vom jeweiligen Partner nicht ganz verstanden werden, z.B. dass Peter seinen Schatten „von sich“ wirft (14/19 &#8211; statt nur: einen Schatten werfen) oder dass dies ein unschätzbarer Schatten ist (14/33 f.), was Peter erst später zu ahnen beginnt (17/4 ff.). </p>
<p>Faust unterscheidet sich aber wahrlich nicht nur in Liebesangelegenheiten von Peter; das Grauen Gretchens vor dem Teufel (V. 3471 ff.) hat nun Peter selber, da er wie Gretchen, aber anders als Faust letztlich eine reine Seele hat. Die Worte des Herrn im „Prolog im Himmel“ können deshalb sinngemäß in der Reflexion Peters auftauchen (Kommentar S. 49 f.). &#8211; Benno von Wiese betont, dass Peter dem Alltäglichen nahtrauere, vielleicht etwas zu stark;  aber vom Geniekult des 18. Jahrhunderts ist wahrlich nicht viel zu spüren &#8211; Peter ungewöhnliche Leistungsfähigkeit kommt nicht aus ihm selbst, sondern aus einem Zufallsfund!</p>
<p>Als reizvoll empfinde ich auch einen Vergleich mit Goethes <strong>Gedicht „Der Zauberlehrling“</strong> (1798); da sucht der Erzähler einen Teufelspakt abzuschließen, aber er wird von einer Lichtgestalt <span style="text-decoration:underline;">belehrt</span>. Zu prüfen wäre, was der „Mut des reinen Lebens“ ist &#8211; der Erzähler wird jedenfalls in die Normalität des harten Arbeitens und des seltenen, aber regelmäßigen Feierns gewiesen: Seine falsche Weltsicht wird korrigiert, das ist alles.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[König der Marionetten]]></title>
<link>http://blogatkbl.wordpress.com/2009/11/18/konig-der-marionetten/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:22:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>vampirli</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin zufälligerweise auf dieses Buch gestossen. Nachdem ich mir die Zusammenfassung angeschaut ha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin zufälligerweise auf dieses Buch gestossen.<br />
Nachdem ich mir die Zusammenfassung angeschaut habe, lieh ich mir das Buch schliesslich aus.</p>
<p>Es ging knapp einen Tag bis ich das Buch gelesen habe. Leider war ich ein bisschen enttäuscht.<br />
Auf dem Cover steht das es sich um Tschechische Legenden dreht. Das stimmt schon, aber leider sind es gerade mal 2-3 Legenden die man zu Lesen bekommt.</p>
<p>Trotzdem war das Buch mehrheitlich spannend und eindrücklich zum lesen.</p>
<p>Es hat etwas schauerliches aber auch eine kleine Liebesgeschichte die sich erkennen lässt.</p>
<p><a href="http://blogatkbl.wordpress.com/files/2009/11/51s2bf0dwtkl-_ss500_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1011" title="König der Marionetten" src="http://blogatkbl.wordpress.com/files/2009/11/51s2bf0dwtkl-_ss500_.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Hier die Beschreibung:</p>
<p>Einst die Tochter des angesehendsten Marionettenspielers von Prag, wächst Milena nach dem Tod ihres Vaters in ärmlichen Verhältnissen bei ihrer Großmutter auf. Ihre Mutter ist seit drei Jahren spurlos verschwunden und niemand außer Milena hofft noch darauf, dass sie jemals zurückkehrt. Doch Milena kann nicht vergessen, nicht die Stimme und den Duft und das Lachen ihrer Mutter und auch nicht die Puppen und fantastischen Geschichten ihres Vaters. So wird sie unwiderstehlich vom Theater eines fahrenden Marionettenspielers angezogen, einem charismatischen, aber undurchschaubaren Mann, der sich „Meister der Marionetten“ nennt. Sie ahnt nicht, dass er sie längst dazu auserkoren hat, eine wichtige Rolle in seinem teuflischen Plan zu spielen – einem Plan, der ihn zum König von Böhmen machen wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blaue Blume]]></title>
<link>http://plauderpause.wordpress.com/2009/11/18/509/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:28:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>BeaNeu</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.&#8221; Novalis<a href="http://plauderpause.wordpress.com/files/2009/11/blumchen1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-511" title="Blümchen" src="http://plauderpause.wordpress.com/files/2009/11/blumchen1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="256" /></a></p>
<p>Für die Märchenfreudne unter Euch gibt es<a href="http://maerchenbasar.de/die-blaue-blume-6378.html"> hier</a> das Märchen: Die blaue Blume.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Blume">Hier</a> gibt es interessantes über die blaue Blume als Symbol zu lesen.</p>
<h5>Die blaue Blume</h5>
<p>Ich suche die blaue Blume,<br />
Ich suche und finde sie nie,<br />
Mir träumt, dass in der Blume<br />
Mein gutes Glück mir blüh.</p>
<p>Ich wandre mit meiner Harfe<br />
Durch Länder, Städt und Au&#8217;n,<br />
Ob nirgends in der Runde<br />
Die blaue Blume zu schaun.</p>
<p>Ich wandre schon seit lange,<br />
Hab lang gehofft, vertraut,<br />
Doch ach, noch nirgends hab ich<br />
Die blaue Blum geschaut.</p>
<div>Joseph von Eichendorff</div>
<div>Euch allen wünsche ich einen wunderschönen Tag, mit Zeit für eine&#8221; blaue Stunde&#8221; oder wenigstens ein paar &#8220;blaue Minuten&#8221;.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[das Vermächtnis einer großen Märchenerzählerin]]></title>
<link>http://rezitante.wordpress.com/2009/11/17/das-vermachtnis-einer-grosen-marchenerzahlerin/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:59:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bettina</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor 102 Jahren wurde Astrid Lindgren  an einem 14. November geboren. 102 Jahre, da ist den Medienmac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vor 102 Jahren wurde Astrid Lindgren  an einem 14. November geboren. 102 Jahre, da ist den Medienmac]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[für die Woche 46/2009 erzählt]]></title>
<link>http://rezitante.wordpress.com/2009/11/15/fur-die-woche-462009-erzahlt/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:56:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bettina</dc:creator>
<guid>http://rezitante.wordpress.com/2009/11/15/fur-die-woche-462009-erzahlt/</guid>
<description><![CDATA[Theodor Storm Der kleine Häwelmann Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Häwelmann. Des nachts s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Theodor Storm Der kleine Häwelmann Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Häwelmann. Des nachts s]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Märchenstunde]]></title>
<link>http://lebenlernenlieben.wordpress.com/2009/11/15/164/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 13:11:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>lebenlernenlieben</dc:creator>
<guid>http://lebenlernenlieben.wordpress.com/2009/11/15/164/</guid>
<description><![CDATA[Frisch gebloggt: Kann ich es allen recht machen? &#8211; http://ping.fm/u5g9u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frisch gebloggt: Kann ich es allen recht machen? &#8211; <a href="http://ping.fm/u5g9u">http://ping.fm/u5g9u</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Märchen: Die goldenen Fäden der Schicksalsfrau]]></title>
<link>http://herminemandl.wordpress.com/2009/11/15/marchen-die-goldenen-faden-der-schicksalsfrau/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 11:11:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>minam</dc:creator>
<guid>http://herminemandl.wordpress.com/2009/11/15/marchen-die-goldenen-faden-der-schicksalsfrau/</guid>
<description><![CDATA[erzählt von Helmut Wittmann Vor langer, langer Zeit, war&#8217;s gestern oder war&#8217;s heut, lebt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>erzählt von <a href="http://www.maerchenerzaehler.at/">Helmut Wittmann</a></em></p>
<p>Vor langer, langer Zeit, war&#8217;s gestern oder war&#8217;s heut, lebte einmal ein armer Bauer. Dieser brachte seine Frau und sich recht kümmerlich durchs Leben. Im Sommer rackerten sich er und seine Frau draußen auf dem Feld ab. Im Winter fällte er im Wald Bäume, entästete und entrindete sie und verarbeitete sie zu Scheitern. Mit seinem Esel transportierte er das Holz in die Stadt und verkaufte es dort.</p>
<p>Eines Tages war der Bauer wieder in der Stadt. In einer stattlichen Villa hatte er Holz abzuliefern. Als er in der Halle auf seinen Lohn wartete, hatte er genügend Zeit, sich dort in aller Ruhe umzuschauen. &#8220;Was ist das nur für ein Luxus&#8221;, sagte er zu sich selber, &#8220;überall liegen kostbare Teppiche herum. Ein Möbelstück ist schöner und prächtiger als das andere. Von der Decke hängt ein Luster, der vor Edelsteinen nur so glitzert und funkelt. Ich könnte mein Lebtag arbeiten, und doch würde ich es nie zu solchem Reichtum bringen. Wie kommt man nur zu solchem Wohlstand?&#8221;</p>
<p>Bald darauf holte ihn ein Diener ab und geleitete ihn über eine Marmortreppe hinauf. Droben saß in einer herrlich eingerichteten Kammer auf einem Sofa der Hausherr. In aller Ruhe rauchte er seine Pfeife und nippte hin und wieder an einer Tasse Tee. &#8220;Was bekommst du für das Holz?&#8221;, fragte der Hausherr. &#8220;Das und das&#8221;, antwortet ihm der Bauer. Da griff jener in einen Sack mit Dukaten, warf ihm ein paar Münzen hin und meinte: &#8220;Reicht das!?&#8221; &#8220;Ja&#8221;, gab der Bauer zurück, &#8220;das reicht!&#8221;</p>
<p>Daraufhin zog der Bauer mit dem Diener ab. All die Pracht hatte den Bauern derart verzaubert, daß er schließlich den Diener fragte: &#8220;Jetzt sag&#8217; einmal. Was macht dein Herr, daß er zu einem solchen Vermögen kommt?&#8221; &#8211; &#8220;Mein Herr&#8221;, sagte der Diener, &#8220;der macht das ganz einfach. Er sitzt auf seinem Sofa, raucht seine Pfeife, trinkt seinen Tee und wartet darauf, daß ihm seine Schicksalsfrau den goldenen Glücksfaden zuspinnt.&#8221; &#8220;Das gefällt mir!&#8221;, äußerte der Bauer, &#8220;Ja, so will ich es auch machen!&#8221;</p>
<p>Und tatsächlich kaufte sich der Bauer für das bißchen Geld, das er von seinem Auftraggeber bekommen hatte, eine Pfeife, etwas Tabak, einen Samowar und ein bißchen guten Tee. Versorgt mit all dem, machte er sich wieder auf den Heimweg.</p>
<p>Zu Hause war seine Frau natürlich schon recht neugierig. &#8220;Wie ist es dir gegangen, Mann?&#8221; begrüßte sie ihn, &#8220;hast Du das Holz gut verkaufen können?&#8221; &#8220;Ja&#8221;, hat der Bauer gesagt. &#8220;Und?&#8221;, hat ihn die Bäurin gefragt, &#8220;hast Du für uns etwas zu essen gekauft?&#8221; &#8211; &#8220;Nein&#8221;, hat der Bauer gesagt, &#8220;etwas viel besseres! Eine Pfeife, Tabak, einen Samowar und dazu noch Tee!&#8221; &#8220;Ja, bist du denn verrückt geworden, Mann!?&#8221;, schrie die Frau, &#8220;wir haben nichts zu essen. Und du!? Du kaufst eine Pfeife, Tabak, einen Samowar und auch noch Tee dazu! Was ist dir denn da eingefallen?&#8221; &#8220;Das verstehst du nicht, Frau&#8221; hat da der Bauer gesagt, &#8220;aber ich will es dir erklären: Ich werd&#8217; mich jetzt in der Stube auf den Otoman setzen, den Samowar einheizen, ein Schlückchen Tee trinken, ein Pfeifchen schmauchen &#8211; und dann warte ich darauf, daß mir meine Schicksalsfrau den goldenen Glücksfaden zuspinnt.&#8221; &#8220;Du spinnst, mein lieber Mann!&#8221;, fuhr ihn da seine Frau an, &#8220;mir scheint, die viele Arbeit hat dich um den Verstand gebracht!?&#8221;</p>
<p>Der Bauer ließ sich aber von seiner Frau nicht beirren. In aller Ruhe setzte er sich in der Stube auf den Otoman, kochte Tee im Samowar und zündete sich zu guter Letzt das Pfeifchen an. Bald darauf trank er genußvoll seinen Tee und zog, daß es eine Freude war. Die Bäuerin schüttelte nur verächtlich den Kopf . &#8220;Der arme Mann&#8221;, sagte sie zu sich selber, &#8220;die viele Arbeit muß ihn ganz und gar um den Verstand gebracht haben.&#8221;</p>
<p>Vor dem Haus graste derweil unbeeindruckt von alldem der Esel. Als der Nachbar, ein richtiger Geizhals, des Weges kam und das herrenlose Tier erblickte, raunzte er in seinen Bart hinein: &#8220;Den Esel braucht gerade sowieso niemand. Den leihe ich mir aus. Denn, ob er da herumsteht oder für mich die schweren Säcke mit den Torfziegeln schleppt, ist eines.&#8221; So nahm er den Esel mit zu der Torfgrube. Er füllte einen Sack nach dem anderen mit Torf an und packte diese dem Esel auf den Rücken.</p>
<p>Als er mit der Arbeit fast fertig war, stieß er mit dem Spaten plötzlich auf etwas Hartes. Neugierig grub der Mann weiter, bis eine Kiste zum Vorschein kam! Was da wohl drinnen ist? Als er den schweren Eisendeckel öffnete, kam ein prächtiger Goldschatz zum Vorschein. Dem Geizkragen bleib vor lauter Freude &#8211; und Habgier &#8211; schier das Herz stehen. Geschwind leerte er die Torfsäcke wieder aus und befüllte sie mit dem kostbaren Gut. Obenauf legte er ein wenig Torf, um den Schatz vor den Blicken der Anderen zu verstecken. In der Kiste war aber so viel Gold, daß die mitgebrachten Säcke dafür gar nicht ausreichten. &#8220;Was soll ich nur machen? Wenn ich jetzt mit den vollen Säcken nach Hause gehe und sie dort ausleere, könnte inzwischen ein Anderer hierher kommen und den Rest des Schatzes mitnehmen.&#8221; Schließlich hat er vor lauter Habsucht beschlossen, davon so viel wie möglich in seine Taschen zu stopfen. Als er jedoch noch einmal in die Torfgrube kletterte und die Edelsteine sogar noch beim Hemdkragen hineinstopfte, brach plötzlich das Loch in sich zusammen, und die herabstürzende Erde begrub den Mann unter sich.</p>
<p>Oben stand der mit den Säcken schwer beladene Esel. Nach einer Weile machte sich dieser auf den Heimweg. Mit einem dreifachen &#8220;Iaahh! Iaahh! Iaahh!&#8221; machte er sich beim Bauern und seiner Frau bemerkbar. &#8220;Was ist denn mit dem Esel, Mann?&#8221;, hat die Frau gesagt, &#8220;Der ist ja noch nicht einmal abgeladen! Geh hinaus und nimm ihm wenigstens die schweren Säcke ab.&#8221; &#8220;Nein, nein&#8221;, erwiderte der Bauer, &#8220;ich bleib da sitzen, trink&#8217; meinen Tee, rauch&#8217; meine Pfeife und warte darauf, daß mir meine Schicksalsfrau den goldenen Glücksfaden zuspinnt.&#8221; &#8220;Der arme Mann&#8221;, sagte die Frau zu sich selber, &#8220;Wer weiß, ob er jemals wieder der Alte sein wird. Der ist wohl viel schlimmer dran, als ich gedacht habe.&#8221; So ging sie schließlich selber hinaus und wunderte sich nicht schlecht, was ihr Mann mit den Torfziegeln vor hatte. &#8220;Ach,&#8221; hat sie geseufzt, &#8220;wer weiß, warum sich mein Mann in seinem Unverstand diese Ziegel hat andrehen lassen?&#8221; Gedankenverloren wollte sie die Säcke ausleeren, als ihr eine Goldmünze entgegenklimperte. Und auf einmal lag der ganze Schatz vor ihr. Die Bäuerin traute ihren Augen nicht. &#8220;Geschwind, Mann! Komm heraus, und schau dir an, was wir da haben!&#8221; &#8220;Nein, nein&#8221;, entgegnete dieser, &#8220;ich bleib da sitzen, rauch&#8217; meine Pfeife, trink&#8217; meinen Tee und warte darauf, daß mir meine Schicksalsfrau den goldenen Glücksfaden zuspinnt.&#8221; Lange mußte die Bäuerin den Bauern bitten. Schließlich bequemte er sich doch und kam in aller Ruhe heraus. &#8220;Jetzt schau dir das an!&#8221;, sagte seine Frau zu ihm ganz aufgelöst, &#8220;weißt du, woher das kommt? Oder weißt Du, was das ist!?&#8221; &#8220;Woher das kommt? Das weiß ich nicht&#8221;, hat der Bauer gesagt, &#8220;Was das ist, das weiß ich schon: So ist es halt, wenn einem seine Schicksalsfrau den goldenen Glücksfaden zuspinnt.&#8221;</p>
<p><em>Angeregt wurde diese Erzählung durch die Märchen des Bandes &#8220;Vom Schicksal, das sich wendet &#8211; Märchen von Freiheit und Glück&#8221;, München 1987.</em></p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.demmer.at/teeblatt/artikel/?content=content.php%3Fid%3D86">Demmer&#8217;s Teehaus</a>, 15.11.2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Märchen neu erzählt (2)]]></title>
<link>http://gheimraetinsarchive.wordpress.com/2009/11/15/marchen-neu-erzahlt-2/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:22:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>geheimraetin</dc:creator>
<guid>http://gheimraetinsarchive.wordpress.com/2009/11/15/marchen-neu-erzahlt-2/</guid>
<description><![CDATA[Peter und der Wolf &#8211; Unser Familien-Filmtip am Sonntag habe kürzlich diese gr0ßartige Interpre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><strong>Peter und der Wolf &#8211; Unser Familien-Filmtip am Sonntag<br />
</strong></h3>
<p><a href="http://www.suzietempleton.com/"><img class="alignleft size-full wp-image-4981" title="peter und der wolf" src="http://gheimraetinsarchive.wordpress.com/files/2009/11/peter-und-der-wolf2.jpg" alt="peter und der wolf" width="200" height="253" /></a>habe kürzlich diese gr0ßartige Interpretation von <em>Sergej Prokofjews</em> <strong>Peter und der Wolf</strong> im Netz gefunden, ein Animationsfilm von<a href="http://www.suzietempleton.com/"> <strong>Suzi Templeton</strong></a> .  Als bester animierter Kurzfilm wurder er 2008 mit einem Oscar ausgezeichnet. Auf der website kann man sich 2 Ausschnitte ansehen, außerdem noch 2 weitere Kurzfilmanimationen. Sehr sehenswert!</p>
<p><em>&#8220;Für diesen Film wurde die Musik durch das Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Mark Stephenson in der &#8220;All Hallows Church&#8221; in London neu eingespielt. Die lebendige Interpretation lässt die Solisten besonders hervortreten und gibt den Figuren im Film eine ganz starke Präsenz.<br />
Die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Regisseurin Suzie Templeton erzählt diese Geschichte völlig neu &#8211; in fantastisch und wunderbar animierten Bildern haucht sie den liebevoll und aufwendig gestalteten Puppen Leben ein und lässt sie in neuem Licht erstrahlen. Grundlage des Films ist das Stop-Motion-Verfahren. Dabei werden die beweglichen Puppen von Einzelbild zu Einzelbild minimal verändert und dann aufgenommen. Zum Einsatz kommt damit übrigens die Tricktechnik, die schon &#8220;Wallace and Gromit&#8221; und &#8220;Chicken Run&#8221; zu unvergesslichen Filmerlebnissen machte. Insgesamt entstanden so über 45.000 aufwändig hergestellte Einzelbilder, die genau auf die einzelnen Noten der Musik abgestimmt wurden. Und damit wird das herkömmliche Verfahren umgedreht: die Musik wird nicht auf Filmbilder zugeschnitten, sondern hier entwickeln sich die Bilder ganz aus der Musik.</em><em>&#8221; <a href="http://www.arte.tv/de/suche/1512988.html">arte</a><br />
</em></p>
<p>Ps. In mäßiger Bildqualtität findet sich der Film auch auf <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M_c9pE-6rvc&#38;feature=PlayList&#38;p=A40ECA9CE6C177B5&#38;index=0&#38;playnext=1">youtube</a></strong> .</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hänsel und Gretel als Kopfgeld-Hexenjäger auf der Kinoleinwand]]></title>
<link>http://feenfeuer.wordpress.com/2009/11/13/hansel-und-gretel-witchhunters/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:33:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Feenfeuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit Märchen kann man viel machen wie Terry Gilliam bei &#8220;The Brothers Grimm&#8221; bewies oder ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Mit Märchen kann man viel machen wie Terry Gilliam bei &#8220;The Brothers Grimm&#8221; bewies oder ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Autoreninformation ist unterwegs]]></title>
<link>http://wortkussverlag.wordpress.com/2009/11/12/autoreninformation-ist-unterwegs/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:37:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>wortkussverlag</dc:creator>
<guid>http://wortkussverlag.wordpress.com/2009/11/12/autoreninformation-ist-unterwegs/</guid>
<description><![CDATA[Heute haben alle Autoren der Anthologie »eROTische Märchen« des WortKuss Verlages ihre Autoreninform]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Heute haben alle Autoren der Anthologie »eROTische Märchen« des WortKuss Verlages ihre Autoreninformation erhalten. Die ausgewählten Märchentexte gehen nun ins Lektorat, damit das Buch im Frühjahr 2010 erscheinen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Interaktive Märchenstunde! ]]></title>
<link>http://vegasfilms.wordpress.com/2009/11/10/die-interaktive-marchenstunde/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegasfilms</dc:creator>
<guid>http://vegasfilms.wordpress.com/2009/11/10/die-interaktive-marchenstunde/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/bhdovMeyhwo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/bhdovMeyhwo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Treffen Junger Autoren]]></title>
<link>http://philippbobrowski.wordpress.com/2009/11/10/treffen-junger-autorinnen/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:00:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>autorphilipp</dc:creator>
<guid>http://philippbobrowski.wordpress.com/2009/11/10/treffen-junger-autorinnen/</guid>
<description><![CDATA[(Die folgende Ausschreibung ist eine jährliche. Im Ausschreibungstext sind zum Teil noch die Daten f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">(Die folgende Ausschreibung ist eine jährliche. Im Ausschreibungstext sind zum Teil noch die Daten für die bereits abgeschlossene Ausschreibung 2009 angegeben. Im Zweifel bitte direkt auf der angegebenen Webseite informieren.)</p>
<p style="text-align:justify;">Einsendeschluss 15. Juni (2010)</p>
<p style="text-align:justify;">Nächstes Treffen: 12.-16. November 2009</p>
<p style="text-align:justify;">Treffen Junger Autoren (jährlich seit 1986)</p>
<p style="text-align:justify;">Der Bundeswettbewerb ist offen für Kinder und Jugendliche aller Schularten und Ausbildungswege ab 10 Jahren.</p>
<p style="text-align:justify;">Zur Bewerbung zugelassen sind Gedichte, Geschichten, Dramatisches, Satire oder Parodien, Märchen, Science Fiction, Reportagen etc.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine unabhängige Fachjury wählt in der Regel bis zu zwanzig Jugendliche aus, die mit ihren literarischen Beiträgen zum Treffen nach Berlin eingeladen werden.<br />
Das Auswahlverfahren ist jeweils bis Ende September abgeschlossen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Preis des Wettbewerbs für die ausgewählten jungen Autorinnen und Autoren ist die Teilnahme am Treffen Junger Autoren mit öffentlicher Lesung aller Preisträgerinnen und Preisträger, Workshops und umfangreichem Rahmenprogramm.</p>
<p style="text-align:justify;">Außerdem werden die Texte der Preisträger in einer Anthologie veröffentlicht.</p>
<p style="text-align:justify;">Bewerbungsunterlagen:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li style="text-align:justify;">Bewerbungsbogen (Bewerbungsbogen steht jedes Jahr [erst] ab März auf der Homepage <a href="http://www.treffen-junger-autoren.de/" target="_blank">www.treffen-junger-autoren.de</a>)</li>
<li style="text-align:justify;">Text-Manuskript (in 3-facher Ausfertigung, Schriftgröße nicht unter 10 Punkt, 1,5 facher Zeilenabstand).</li>
<li style="text-align:justify;">Das Manuskript darf nicht mehr als 5 Seiten umfassen (ohne Kopien); Lyrik maximal 10 Texte</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><!-- w --><!-- w --><br />
Auswahl:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>Eine Fachjury sichtet die Texte und wählt die Preisträger aus.</li>
<li>Das Auswahlverfahren ist bis Mitte September abgeschlossen.</li>
<li>Die Entscheidung der Jury ist endgültig &#8211; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Preis:</p>
<p style="text-align:justify;">Teilnahme am 24. Treffen Junger Autoren 2009 vom 12. bis 16. November</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>Einladung für 5 Tage nach Berlin</li>
<li>Lesung vor Publikum</li>
<li>Professionelle Workshops</li>
<li>Begegnungen und Fachgespräche</li>
<li>Veröffentlichung in der jährlichen Anthologie im Verlag &#8220;Brandes &#38; Apsel&#8221;</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Eine Auswahl der Workshops, die den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden:</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>Lektorat</li>
<li>Lyrik</li>
<li>Text und Kritik</li>
<li>genreübergreifende Schreibexperimente</li>
<li>Szenisches Schreiben</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten die Anthologie der ausgewählten Texte.<br />
Bis zu 30 Bewerberinnen und Bewerber erhalten einen Bücherscheck.<br />
Interplay Europe e.V. vergibt ein Fortbildungsstipendium für einen szenischen Text.</p>
<p style="text-align:justify;">Weitere Informationen unter <!-- w --><a href="http://www.treffen-junger-autoren.de/" target="_blank">www.treffen-junger-autoren.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[And the winners are ...]]></title>
<link>http://wortkussverlag.wordpress.com/2009/11/08/and-the-winners-are/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 17:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>wortkussverlag</dc:creator>
<guid>http://wortkussverlag.wordpress.com/2009/11/08/and-the-winners-are/</guid>
<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch! Die folgenden Autoren werden im Frühjahr 2010 in der Anthologie »eROTische M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Herzlichen Glückwunsch! Die folgenden Autoren werden im Frühjahr 2010 in der Anthologie »eROTische Märchen« des WortKuss Verlages veröffentlicht:</strong></p>
<p>- Laura Anders: Der Liebesapfel<br />
- Thomas Backus: Warum das Rote Meer rot wurde, Zum Teufel mit dem Apfel<br />
- Dr. Karsten Beuchert: Es war einmal &#8230; die ersten Demo-Versionen zu »Rotkäppchen« &#8211; bisher unveröffentlicht und mit Originalkommentaren der Autoren &#8211; Take 1 bis 3<br />
- Samantha Carter: Das Fest der Farben<br />
- Maren Frank: Der rote Schal, Der Magier und die Magd, Der rote Diamant<br />
- Wolfgang A. Gogolin: Der Schlüssel zum Glück<br />
- Anne Hassel: Märchenschwestern<br />
- Jan-Eike Hornauer: Die hübsche Prinzessin<br />
- Nina Hornauer: Herr Holle und die ungleichen Schwestern<br />
- Stefanie Lasthaus: Von Rumpel und Lenchen, Rosenrot<br />
- Stephan Lenz: Die drei Prinzen<br />
- Eberhard Leucht: Das rote Licht<br />
- Sabine Ludwigs: Der Prinz und der Spielmann<br />
- Ulla Magonz: Rote Unschuld<br />
- Mona Mendez: Pornröschen und die sieben Zwerge, Peter und der Wolf, Hänsel und Gretel<br />
- Ana Otera: Rosenrot<br />
- Gerd Scherm: Prinz Eckbert und das Rot der Liebe<br />
- Richard von Schöneberg: Rotschlüpferlein<br />
- Sylvia Seelert: Prinzessin Rosarot<br />
- Achim Stößer: Die kleine Seejungfrau<br />
- Peter Stohl: Der rote Garten<br />
- Anja Wedershoven: Von drei Prinzen, die auszogen, das Lieben zu lernen<br />
- Susanna Winkler: Die schöne Tote</p>
<p style="text-align:justify;">In den nächsten Tagen erhält jeder der beteiligten Autoren weitere Informationen per E-Mail. Wir gratulieren und bedanken uns bei allen Einsendern für ihr Engagement!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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