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	<title>marktversagen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/marktversagen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "marktversagen"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 05:06:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Sind die Medien in der Krise, weil der Markt versagt?]]></title>
<link>http://pixeloekonom.wordpress.com/2009/11/11/sind-die-medien-in-der-krise-weil-der-markt-versagt/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:06:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johannes Eber</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er ist 78 Jahre alt und sieht in die Zukunft: „Die Zeiten des freien Internets werden bald vorbei se]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Er ist 78 Jahre alt und sieht in die Zukunft: „Die Zeiten des freien Internets werden bald vorbei sein“, hatte Rupert Murdoch im Frühjahr <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/may/07/rupert-murdoch-charging-websites">prognostiziert</a>. Der mächtigste Verleger der Welt (Murdoch gehören über 100 Zeitungen) möchte selbst zur Erfüllung der Prognose beitragen: Die ersten Zeitungen seiner News Corporation <a href="http://denver.bizjournals.com/denver/stories/2009/11/02/daily30.html">kündigten</a> vor wenigen Tagen Bezahlinhalte ab kommenden Frühjahr an. Dann sollen diese Inhalte auch nicht mehr über Google erreichbar sein, wie Murdoch außerdem  <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EED56791082C143529D8D6ED6F852E52F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews">betonte</a>.</p>
<p>In Deutschland ist Springer der erste. Der Verlag <a href="http://www.macnotes.de/2009/11/05/kostenpflichtige-nachrichten-auf-dem-iphone-springer-verlag-macht-ernst/">plant</a>,  iPhone-Nutzern ab Ende des Jahres die Webseiten von „Welt“ und „Bild“ zu sperren. Die Inhalte sollen auf dem Apple-Handy nur noch für den zu lesen sein, der eine Software aufspielt, für die entweder einmalig bezahlt werden muss oder eine Abo-Gebühr fällig wird.</p>
<p>Die Verlage sind auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen für ihr Wirtschaftsgut „Information“. Schon in der Printwelt war dieses Gut ein besonderes. Denn normalerweise bewertet der Kunde vor einem möglichen Kauf das Produkt. Er will prüfen, ob sich der Erwerb lohnt. Dafür aber muss er es begutachten. Bei der Betrachtung des Produkts „Information“ allerdings eignet man es sich bereits an. Der Kauf ist dann gar nicht mehr nötig.</p>
<p>Informationsanbieter versuchen dieses Dilemma (man nennt es das „Bewertungsparadox von Arrow“) mit zwei Strategien zu umgehen: Sie präsentieren zum einen kostenlose Informationshappen, die zum Kauf des Produkts anregen sollen, und versuchen zum anderen Reputation aufzubauen. Man greift dann am Kiosk zu seiner Lieblingszeitung, ohne einen Blick auf die Titelseite zu werfen, weil die Erfahrung lehrt, dass sich der Kauf lohnt.</p>
<p>In der Printwelt ließ sich das flüchtige Gut „Information“ halbwegs einfangen. Vor allem tagesaktuelle Publikationen hatten sozusagen eine stoffliche Exklusivitätstechnik fest eingebaut: Wer die ganze Story lesen wollte, musste in den Besitz der Zeitung kommen.</p>
<p>Das Internet verändert den Charakter des Gutes „Information“: Der Zugriff auf Informationen ist einfacher und umfangreicher geworden; die Trennung zwischen Anbietern von Information und Nachfragern wird unscharf; Information lässt sich leicht verändern; der Aufwand der Vervielfältigung tendiert gegen Null; Informationen lassen sich fast ohne Kosten über beliebige Entfernungen transportieren; und im Unterschied zu Papier nutzt sich digitale Information nicht ab.</p>
<p>Die Folgen dieser Veränderungen sind vielfältig. Weil zum Beispiel alle Informationen für alle verfügbar sind, kommt es zum Informationsüberfluss. Anpassungsprozesse sind die Folge. Manche Angebote verschwinden, neue Ideen setzen sich durch. Schon immer war das Bessere der Feind des Guten.</p>
<p>Die aktuelle Krise der Medien aber wirft die Frage auf, ob das Medium  Internet dazu beiträgt, dass das Informationsangebot stärker als gewollt reduziert wird, wobei „stärker als gewollt“ in einer Marktwirtschaft bedeutet, dass Umfang und Qualität des Angebots niedriger ist als die Zahlungsbereitschaft der Nachfrager. Es entstünde dann ein Wohlfahrtsverlust: Obwohl ein besseres Angebot gewünscht und auch bezahlt würde, wird es nicht geliefert.</p>
<p>Ein solches potenzielles Marktversagen kann zwei Ursachen haben: Entweder wenn es sich bei dem Produkt „Information“ um ein so genanntes öffentliches Gut handelt oder der Markt zum natürlichen Monopol tendiert. Ist Marktversagen der Grund für die aktuelle Medienkrise?</p>
<p>Ein <strong>natürliches Monopol</strong> kann sich dann bilden, wenn  hohe Fixkosten anfallen und die Kosten zusätzlicher Produktion (Grenzkosten) gering sind. Da sich Fixkosten auf die gesamte Produktion verteilen, sinken die Stück-Kosten je mehr produziert wird. Am billigsten kann dann derjenige anbieten, der am meisten verkauft. Die Folge: Wer groß ist, wird noch größer.</p>
<p>Diese Entwicklung ist bei Informationsangeboten im Internet zu beobachten. Den Fixkosten der Informationserstellung (Personal für Redaktion, Computertechnik, Gebäude, Marketing) stehen Grenzkosten gegenüber, die gegen Null tendieren. Denn ein zusätzlicher User auf der Webseite des Informationsanbieters verursacht minimale Zusatzkosten (Serverkosten).</p>
<p>Allerdings: Gibt es kaum Hürden, um in einen Markt einzusteigen, geht es Monopolisten meist schnell an den Kragen. Die Konkurrenz macht dann mit frischen Ideen die Kostennachteile wett.</p>
<p>So scheint es auch gegenwärtig zu sein: Das umfangreiche Informationsangebot im Internet ist ein Indiz dafür, dass der Nachteil der Monopoltendenz durch die gefallenen Publikationshürden kompensiert wird.</p>
<p>Ist die Information im Internet aber vielleicht ein <strong>öffentliches Gut</strong>?  Öffentliche Güter zeigen beim Konsum zwei Besonderheiten: Nicht-Rivalität und Nicht-Ausschließbarkeit.</p>
<p>Nicht-Rivalität meint, dass ein Gut zur gleichen Zeit von vielen Personen verwendet werden kann, ohne dass die Nutzung des einen die Nutzung des anderen beeinträchtigt. Während ein Auto zur gleichen Zeit nur von einem Fahrer gefahren werden kann (Rivalität), ist die Nutzung einer Webseite für viele gleichzeitig möglich (Nicht-Rivalität).</p>
<p>Nicht-Ausschließbarkeit heißt, dass es nicht möglich ist, Personen vom Konsum eines Gutes auszuschließen. „Saubere Luft“ zum Beispiel ist ein solches öffentliches Gut, Informationen im Internet aber eben nicht.</p>
<p>Es ist technisch kein großes Problem, Informationen nur jenen zukommen zu lassen, die dafür bezahlen. Bei speziellen Fachinformationen wird das heute auch schon gemacht. Bei Nachrichten, die potenziell viele interessieren (Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur), aber schreckten die Medienunternehmen vor Bezahlinhalten zurück. Denn den potenziellen Zusatzeinnahmen stehen Verluste der Werbeeinnahmen gegenüber, wenn weniger Nutzer auf die Seiten gelangen.</p>
<p>Ein Marktversagen für das Gut „Information“ liegt also nicht vor.  Der Umbruch des Medienmarktes ist folglich ein natürlicher &#8211; die Suche nach neuen Geschäftsmodellen deswegen nicht weniger mühsam. Vielleicht werden sich Murdoch und Springer mit ihren Bezahlversuchen blutige Nasen holen. Versuch und Irrtum aber war schon immer die beste Methode, um auf dem Fortschrittspfad voran zu kommen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von wegen!]]></title>
<link>http://kraftzwerk.wordpress.com/2008/11/28/von-wegen/</link>
<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 21:05:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>kraftzwaerk</dc:creator>
<guid>http://kraftzwerk.wordpress.com/2008/11/28/von-wegen/</guid>
<description><![CDATA[Ach, von Zeit zu Zeit, da wünscht ich, ich könnt&#8217; immerzu ganz differenziert denken, sprechen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ach, von Zeit zu Zeit, da wünscht ich, ich könnt&#8217; immerzu ganz differenziert denken, sprechen und handeln. Blöd nur, dass Polemik so viel Spaß macht:</p>
<p><strong>Das &#8220;freie Spiel der Märkte&#8221; regelt allenfalls <em>eure Mütter!</em></strong></p>
<p>Nein, mir geht es hier nicht um die aktuelle Wirtschafts-, respektive Finanzkrise! Glücklicherweise konnte mich meine Ignoranz bis dato vor wirtschaftswissenschaftlichem Detailwissen über deren Ursachen, Auswirkungen und Zusammenhängen schützen. Alles Streben nach Erkenntnis in Ehren, aber in diesem Falle ist meine Ignoranz nicht nur geduldet, sondern gewollt. Ich habe im Regelfall Schwierigkeiten, die Berührungspunkte zwischen irgendwelchen monetären Seifenblasenrealitäten und dem, was ich Tag um Tag erlebe, auszumachen und zu verstehen.</p>
<p>Entgegen dieser Regel steht aber gerade jetzt einer dieser Berührungspunkte ganz greifbar vor mir: Der eeePC 1000H, von M$ und seinem Windoof befreit durch <a href="http://www.debian.org/">Debian GNU/Linux</a>. Ein Traum! Nein, wirklich! Ein elektronisches Gerät, dass genau so, wie ich es dazu instruiere, mir Arbeit erleichtert oder sogar ganz abnimmt.<sup>1</sup> </p>
<p>Warum gibt es solcherlei Netbooks nicht schon seit zehn Jahren? Oder wenigstens seit fünf? Es ist ja nicht so, als dass ich mit meiner Begeisterung allein wäre: Das krisenresistente Wachstum der Netbook-Sparte hat schon den einen oder anderen bei <a href="http://www.heise.de/">heise.de</a> dazu veranlasst, von einer &#8220;Lizenz zum Gelddrucken&#8221; zu sprechen.</p>
<p>Umso weniger verständlich war hier die schnarchnasige Reaktion der Angebotsseite. Ein Ausschnitt daraus verlief vor meinem inneren Ohr etwa so:</p>
<blockquote><p> Management: &#8220;Wiewaswo? Häh? Kompakt, portabel, sparsam und durch unprätenziöse Hardware auch noch erschwinglich? Wer will <em>das</em> denn?&#8221;</p>
<p>Marketing: *Fasel*, *buzzword*, Green IT, *murmelmurmel*, &#8220;Netbook&#8221;!</p>
<p>Management: &#8220;Ach?! Na, dann sagt mal der Entwicklungsabteilung bescheid!&#8221;</p>
<p>[...]</p>
<p>Entwicklungsabteilung: &#8220;Jaja, wir wissen wovon die Rede ist, die Entwürfe liegen hier seit anno Tobak in der Schublade. Habt ihr unsere Memos nicht gelesen?!&#8221;
</p></blockquote>
<p>Kurzum: Hier haben die &#8220;freien Märkte&#8221; und ihre (Achtung, Paradoxon!) &#8220;Lenker&#8221; versagt. Mal wieder.</p>
<p><sup>1</sup> Das ist in dieser Formulierung natürlich eine Steilvorlage für die Apple-Fraktion. Gegen Apple sprechen für mich aber seit eh und je zwei triftige Gründe: €&#8217;s und Closed Source.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Arbeitsmarkt]]></title>
<link>http://linkskapitalismus.wordpress.com/2008/11/05/der-arbeitsmarkt/</link>
<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 17:21:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>bauer87</dc:creator>
<guid>http://linkskapitalismus.wordpress.com/2008/11/05/der-arbeitsmarkt/</guid>
<description><![CDATA[In diesem Eintrag werde ich die prinzipiellen Probleme des Arbeitsmarktes analysieren, derer man sic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In diesem Eintrag werde ich die prinzipiellen Probleme des Arbeitsmarktes analysieren, derer man sich selbstredend im Klaren sein sollte, wenn man versucht die Probleme des Arbeitsmarkes zu lösen. Dazu werde ich auf das Marktmodell nach Alfred Marshall und Léon Walras zurückgreifen, das ich nun zunächst erläutere.</p>
<div id="attachment_32" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><a href="http://linkskapitalismus.wordpress.com/files/2008/11/marktdiagramm_normal.jpg"><img class="size-full wp-image-32" title="normales Marktdiagramm" src="http://linkskapitalismus.wordpress.com/files/2008/11/marktdiagramm_normal.jpg" alt="Preisbildung durch Angebot und Nachfrage" width="128" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Preisbildung durch Angebot und Nachfrage</p></div>
<p>In jedem Markt besteht ein Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage. Beide lassen sich verstehen als Zusammenhang, bei welchem Preis welche Menge Waren angeboten und nachgefragt wird. Als Waren werden hier sowohl Güter als auch Dienstleistungen betrachtet. Dabei nimmt man an, dass der Preis für mehr nachgefragte Waren sinken und für mehr angebotene Waren steigen muss. Dieser Zusammenhang ist auch nahe liegend: Kostet das neue Automobil weniger, werden wir eher geneigt sein, es zu kaufen; kostet es mehr, werden mehr Einheiten hergestellt werden, da die Produktion lohnender wird. Beide Überlegungen gelten natürlich auch umgekehrt.</p>
<p>Verändert sich Angebot oder Nachfrage, wird dieses im Graphen durch Verschieben der zugehörigen Kurve dargestellt. Der Punkt, an dem sich die Geraden schneiden, gibt letztlich die am Markt umgesetzte Menge und ihren Stückpreis an. Eine gute und tiefer gehende Erklärung zu Modell und Diagramm gibt es auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Preisbildung">Wikipedia</a>. Für meine Zwecke sollte diese kürzere Erklärung aber reichen.<br />
Dieses sehr idealisierte Verhalten tritt natürlich bei kaum einer Ware auf und auch die Voraussetzungen wie Polypole auf Angebots- und Nachfrageseite sind nicht immer gegeben. Doch diese Probleme des Modells sind nicht grundlegender Natur und das ideale Verhalten bleibt tendenziell in guter Näherung bestehen.<br />
Auf dem Arbeitsmarkt hingegen ist Gegenteiliges der Fall: Die Zahl der Arbeitskräfte kann sich gar nicht nach ihrem Preis richten, liegt sie doch mit der Zahl der arbeitsfähigen Menschen von vornherein fest. Die Zahl der angebotenen Arbeitskräfte ist unabhängig vom Preis, den ihr Ausüben wert ist. Ist ihre Zahl größer als die Zahl der Menschen, die angemessen entlohnt würde, führt das unweigerlich zu geringeren Löhnen oder Arbeitslosigkeit. Schlimmer noch: Nehmen wir an, die Arbeitgeber wüssten von diesem Umstand; sie könnten beliebig tiefe Gehälter anbieten, es würde sich doch jemand finden, der dafür arbeitet. Weil es es nicht möglich ist die Zahl der angebotenen Arbeitskräfte zu reduzieren, ist ihr Preis beliebig.</p>
<div id="attachment_31" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><a href="http://linkskapitalismus.wordpress.com/files/2008/11/marktdiagramm_arbeit.jpg"><img class="size-full wp-image-31" title="Marktdiagramm für Arbeitskraft" src="http://linkskapitalismus.wordpress.com/files/2008/11/marktdiagramm_arbeit.jpg" alt="Angebot und Nachfrage im Arbeitsmarkt" width="128" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Angebot und Nachfrage im Arbeitsmarkt</p></div>
<p>Beispiele für das Überangebot von Arbeitskraft findet man in praktisch jeder Wirtschaftskrise. Auf der anderen Seite tritt das Problem auch auf, wenn zu viele Arbeitskräfte gebraucht werden. Ein Beleg für diese Situation ist die Zeit des Wirtschaftswunders, in der zusätzliche Arbeitskräfte ins Land geholt werden mussten.<br />
Noch gravierender wird das Bild, wenn man bedenkt, dass heute (zum Glück) nicht Arbeitskräfte sondern Arbeitskraft gehandelt wird: Ein jeder Mensch, der nur arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wird so wenig arbeiten wollen, wie es geht. Steigt sein Stundenlohn, also der Preis, den er für seine Arbeitskraft erzielt, wird er weniger arbeiten. Er wird ja trotzdem genug Geld für seinen Lebensunterhalt erhalten. Sinkt sein Stundenlohn, ist er dagegen gezwungen, mehr zu arbeiten. Es ergibt sich also eine Situation, in der bei steigender Nachfrage eine geringere Menge Arbeitskraft, bei fallender Nachfrage dagegen eine höhere Menge umgesetzt wird. Beide Effekte verstärken sich zudem, wodurch Knappheit weitere Knappheit und Überfluss weiteren Überfluss erzeugt.</p>
<p>Der Markt ohne jegliche Eingriffe ist also – wie man nun kaum noch abstreiten dürfte – kein adäquates Mittel, den Preis der Ware Arbeitskraft, den Stundenlohn, festzulegen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nochmal zur Finanzkrise]]></title>
<link>http://benjatmin.wordpress.com/2008/10/20/nochmal-zur-finanzkrise/</link>
<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 21:26:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Daniel Ich hoffe, dass ist der letzte Beitrag zur Aufklärung über die Bankenkrise. Aber es ist i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[von Daniel Ich hoffe, dass ist der letzte Beitrag zur Aufklärung über die Bankenkrise. Aber es ist i]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nochmal zur Finanzkrise]]></title>
<link>http://ladenschluss.wordpress.com/2008/10/20/nochmal-zur-finanzkrise/</link>
<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 21:26:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hoffe, dass ist der letzte Beitrag zur Aufklärung über die Bankenkrise. Aber es ist immer noch n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hoffe, dass ist der letzte Beitrag zur Aufklärung über die Bankenkrise. Aber es ist immer noch nicht überall angekommen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JEniEYD59EE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JEniEYD59EE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://bloggingheads.tv/diavlogs/14744">Arnold Kling</a>, ehemaliger Freddie Mac Ökonom, erklärt den amerikanischen Hypothekenmarkt.</p>
<p><a href="http://online.wsj.com/article/SB122428279231046053.html">Anna Schwartz</a>, die große Expertin der Great Depression, hat einiges Interessantes zu sagen. Zum gleichen Thema hat auch <a href="http://www.cato.org/mediahighlights/index.php?highlight_id=174">Jim Powell</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sozialistisches Konjunkturprogramm]]></title>
<link>http://libertaer.wordpress.com/2008/10/17/sozialistisches-konjunkturprogramm/</link>
<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 11:39:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Redaktion der LP</dc:creator>
<guid>http://libertaer.wordpress.com/2008/10/17/sozialistisches-konjunkturprogramm/</guid>
<description><![CDATA[Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt ein kurzfristiges Konjunkturprogramm von mindestens z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>
<blockquote><p>Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt ein kurzfristiges Konjunkturprogramm von mindestens zehn Milliarden Euro: „Wenn wir angesichts der drohenden Rezession nicht die Realwirtschaft stabilisieren, bekommen wir auch die Finanzmärkte nicht in den Griff“, sagte Verdi-Chefvolkswirt Michael Schlecht der „Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe). Mittelfristig sei ein Zukunftsprogramm mit jährlich 40 Milliarden Euro nötig. Die Finanzierung des Konjunkturpakets ließe sich aus höheren Erträgen der Vermögens-, Körperschafts- und Erbschaftssteuer bewältigen, sagte Schlecht. <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EEE3F1A8BD686E4640AA51D734C5002AF9%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank"><em><span style="color:#7f1d1d;">FAZ.net</span></em></a></p></blockquote>
<p>Im vorangegangenen Beitrag <em><a href="http://libertaer.wordpress.com/2008/10/15/die-finanzkrise-ist-noch-nicht-uberwunden/" target="_blank"><span style="color:#7f1d1d;">Die Finanzkrise ist noch nicht überwunden!</span></a> </em>wurde bereits dargelegt, dass es sich bei der Finanzkrise nicht um Marktversagen handelt. Ein Hauptgrund für diese Finanzkrise ist <!--more-->die Staatsverschuldung und die damit verbundene Erhöhung der Geldmenge. Wenn auf diese Weise weiter verfahren wird, wird diese Krise nicht beendet, der Bankrott nur verschoben und nicht aufgehoben. Hier muss angesetzt werden, z.B. über ein Verbot von Staatsverschuldung. Darüber hinaus müsste in der Finanzwirtschaft ein marktwirtschaftliches System installiert und das staatliche Monopol auf das Zahlungsmittel Geld abgeschafft werden.</p>
<p style="text-align:right;">Werner Weidenbach</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sozialistisches Konjunkturprogramm]]></title>
<link>http://libertaereplattform.wordpress.com/2008/10/17/sozialistisches-konjunkturprogramm/</link>
<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 08:33:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>liberty man</dc:creator>
<guid>http://libertaereplattform.wordpress.com/2008/10/17/sozialistisches-konjunkturprogramm/</guid>
<description><![CDATA[Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt ein kurzfristiges Konjunkturprogramm von mindestens z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="snap_preview">
<blockquote><p>Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt ein kurzfristiges Konjunkturprogramm von mindestens zehn Milliarden Euro: „Wenn wir angesichts der drohenden Rezession nicht die Realwirtschaft stabilisieren, bekommen wir auch die Finanzmärkte nicht in den Griff“, sagte Verdi-Chefvolkswirt Michael Schlecht der „Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe). Mittelfristig sei ein Zukunftsprogramm mit jährlich 40 Milliarden Euro nötig. Die Finanzierung des Konjunkturpakets ließe sich aus höheren Erträgen der Vermögens-, Körperschafts- und Erbschaftssteuer bewältigen, sagte Schlecht. <a title="FAZ.net" href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EEE3F1A8BD686E4640AA51D734C5002AF9%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank"><em><span style="color:#7f1d1d;">FAZ.net</span></em></a></p></blockquote>
<p>Im vorangegangenen Beitrag <em><span style="color:#7f1d1d;">Die Finanzkrise ist noch nicht überwunden!</span> </em>wurde bereits dargelegt, dass es sich bei der Finanzkrise nicht um Marktversagen handelt. Ein Hauptgrund für diese Finanzkrise ist die Staatsverschuldung und die damit verbundene Erhöhung der Geldmenge. Wenn auf diese Weise weiter verfahren wird, wird diese Krise nicht beendet, der Bankrott nur verschoben und nicht aufgehoben. Hier muss angesetzt werden, z.B. über ein Verbot von Staatsverschuldung. Darüber hinaus müsste in der Finanzwirtschaft ein marktwirtschaftliches System installiert und das staatliche Monopol auf das Zahlungsmittel Geld abgeschafft werden.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Finanzkrise ist noch nicht überwunden!]]></title>
<link>http://libertaer.wordpress.com/2008/10/15/die-finanzkrise-ist-noch-nicht-uberwunden/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 11:41:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Redaktion der LP</dc:creator>
<guid>http://libertaer.wordpress.com/2008/10/15/die-finanzkrise-ist-noch-nicht-uberwunden/</guid>
<description><![CDATA[Die Maßnahmen gegen die Finanzkrise lassen nichts Gutes ahnen. Die Interventionisten, die diese Kris]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>
<div>
<p>Die Maßnahmen gegen die Finanzkrise lassen nichts Gutes ahnen. Die Interventionisten, die diese Krise verursacht haben, rufen nach noch mehr Staat (und meinen dabei „Regierung“) und nach noch mehr Regularien. Für die Sozialisten ist gar der Untergang des Kapitalismus und ein Ende des Neoliberalismus gekommen. Die Parteien, die Medien, die meisten Wirtschaftsinstitute und Professoren, sie alle blasen in das gleiche Horn.</p>
<p>Wir hatten und haben es beim Finanzmarkt nicht mit einem freien Markt zu tun<!--more-->; die Regierungen und Notenbanken geben den Markt vor und greifen unentwegt ein.</p>
<ul>
<li>
<div><strong>Erstens</strong> ist das Produkt dieses Marktes, das Geld, staatlich monopolisiert. Damit fehlt das für einen liberalen Markt notwendige Ausweichgut und damit jeder Wettbewerb.</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div><strong>Zweitens</strong> wird der Preis für dieses Quasiprodukt über den Leitzins festgelegt. Wesensmerkmal des liberalen Marktes ist aber eine Preisfindung durch Angebot und Nachfrage.</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div><strong>Drittens</strong> wird das Produkt Geld durch ständige Erhöhung der Geldmenge inflationiert, ohne dass dem ein Gegenwert gegenüber stünde (sogenanntes Papiergeld).</div>
</li>
</ul>
<p>Der Finanzmarkt wird mit neuem Geld zu günstigen Zinsen versorgt. Dies lädt gerade dazu ein, als Spielgeld im “Kasinokapitalismus” eingesetzt zu werden; die Kreditblase entsteht.</p>
<p>Vor allem die Erhöhung der Geldmenge und die damit verbundene ständige Teuerung (Preissteigerung) ist das größte Übel dieser Finanzpolitik. Es gibt dabei drei hauptsächliche Schuldige:</p>
<ul>
<li>Die Zentralbanken, die mit ihrer Offenmarkt- und Zinspolitik die Kreditnachfrage steuern; sie sind Inflationstreiber.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Regierungen mit ihrer Staatsverschuldung, die ständig die Geldmenge erhöhen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Geschäftsbanken, die aus den Einlagen ihrer Kunden ein Vielfaches der Geldmenge durch die Vergabe von Krediten zaubern.</li>
</ul>
<p>Roland Baader hat den Prozess der Geldmengenerhöhung in einem Beitrag für ef-online anschaulich am Beispiel der FED dargestellt:</p>
<p>„Schauen wir uns die Entstehung von Luftgeld einmal am Beispiel der FED an: Das Schatzamt der Vereinigten Staaten stellt einen Staats-Schuldschein aus und verkauft diesen an eine Bank X gegen entsprechende Überweisung auf das Treasury-Konto – erstes Herbeizaubern von Luftgeld. Bank X hat nun also eine verbriefte Forderung an den USStaat. Sie verkauft diese Forderung (also den Schuldschein) an die Zentralbank (FED). Die FED richtet der Bank X im Gegenzug ein Guthaben ein – zweites Herbeizaubern von Luftgeld. Bei einem Mindestreservesatz von 10 Prozent verleiht Bank X 90 Prozent ihres neuen Guthabens an andere Banken. Diese Banken haben nun neue Sichteinlagen und können wiederum je 90 Prozent davon an ihre Kunden ausleihen – dritter Luftgeld-Zauber. Wenn die Kunden mit ihren Kreditgeldern Überweisungen vornehmen, etwa zur Bezahlung von Handwerker-Rechnungen, dann können auch diese Empfängerbanken 90 Prozent davon als Darlehen vergeben – vierter, fünfter und sechster Lufgeldzauber, und so weiter… So entsteht also das „easy money“ kaskadenartig, ohne dass dahinter ein echter Sachwert stünde. (Der Prozess kann natürlich auch durch direkte Verkäufe von Staatsschuldscheinen an die Zentralbank eingeleitet werden).“</p>
<p>Wenn es nicht dieses unendlich vermehrbare Papiergeld gäbe, könnten auch keine Haushaltsdefizite oder eine Überexpansion von Krediten entstehen. Die Geldmenge wäre immer die Gleiche, es gäbe keine Preisinflation. Dann wären aber auch die Zentralbanken und die Zinspolitik überflüssig. Die heutige wertvernichtende Finanzkrise hätte es dann auch nicht gegeben.</p>
<p>Es ist nicht so, als ob dies alles neu wäre. Der Ökonom und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek hat in seinem Werk „Entstaatlichung des Geldes“ (engl. Original: “Denationalization of Money”) bereits darauf hingewiesen. Den Schluss den Buches sollten wir uns wieder vor Augen führen: Er schlägt vor, dass wir das staatliche Monopol auf Geld aufheben sollten, dies deute “den einzigen Weg an, auf dem wir noch hoffen können, der anhaltenden Entwicklung aller Regierungen in Richtung auf den Totalitarismus Einhalt zu gebieten, der vielen scharfen Beobachtern als unvermeidbar erscheint. Ich wünschte, ich könnte den Rat geben, langsam vorzugehen. Aber die Zeit mag kurz sein.“</p>
<p>Sein Lehrer Ludwig von Mises hat lange vor ihm geschrieben: „Es gibt keinen Weg, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu vermeiden, der durch Kreditexpansion erzeugt worden ist. Die Alternative kann nur sein: Entweder die Krise kommt früher – als ein Ergebnis der freiwilligen Einstellung der Kreditexpansion – oder später als eine finale und totale Katastrophe des betreffenden Währungssystems.“</p>
<p>Aber anstatt die richtigen Schlüsse zu ziehen, wird noch stärker in den Markt eingegriffen. Die Regierungen erhöhen erneut die Geldmenge, heizen die Inflation an und lassen somit eine noch größere Blase entstehen. Damit soll wohl auch die eigene Schuld, sofern sie denn erkannt wird, verschleiert werden.</p>
<p>Es wird aber kein noch so straffes und lückenloses Kontrollsystem in der Lage sein, auf Dauer einen endgültigen Zusammenbruch zu verhindern. Die Alternative ist nicht mehr, sondern weniger Einfluss der Regierungen.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
Angela Merkel sagte heute im Bundestag: “Die Gefahr für die Finanzmarktstabilität sei “noch nicht gebannt”, aber der Staat greife jetzt “hart durch”. Es gehe um “Strukturen für eine menschliche Marktwirtschaft”, auch darum, Lehren aus den jüngsten Ereignissen zu ziehen.”</p>
<p>Dies kann keine Regierung erreichen, nur der liberale Markt ist in der Lage, einen Ausgleich zwischen den Vertragsparteien zu schaffen.</p>
<p style="text-align:right;">Werner Weidenbach</p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Die Finanzkrise ist nicht überwunden!]]></title>
<link>http://libertaereplattform.wordpress.com/2008/10/15/die-finanzkrise-ist-nicht-uberwunden/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 11:31:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>liberty man</dc:creator>
<guid>http://libertaereplattform.wordpress.com/2008/10/15/die-finanzkrise-ist-nicht-uberwunden/</guid>
<description><![CDATA[Die Maßnahmen gegen die Finanzkrise lassen nichts Gutes ahnen. Die Interventionisten, die diese Kris]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Maßnahmen gegen die Finanzkrise lassen nichts Gutes ahnen. Die Interventionisten, die diese Krise verursacht haben, rufen nach noch mehr Staat (und meinen dabei &#8220;Regierung&#8221;) und nach noch mehr Regularien. Für die Sozialisten ist gar der Untergang des Kapitalismus und ein Ende des Neoliberalismus gekommen. Die Parteien, die Medien, die meisten Wirtschaftsinstitute und Professoren, sie alle blasen in das gleiche Horn</p>
<p class="snap_preview">Wir hatten und haben es beim Finanzmarkt nicht mit einem freien Markt zu tun; die Regierungen und Notenbanken geben den Markt vor und greifen unentwegt ein.</p>
<ul>
<li>
<div class="snap_preview"><strong>Erstens</strong> ist das Produkt dieses Marktes, das Geld, staatlich monopolisiert. Damit fehlt das für einen liberalen Markt notwendige Ausweichgut und damit jeder Wettbewerb.</div>
</li>
<li>
<div class="snap_preview"><strong>Zweitens</strong> wird der Preis für dieses Quasiprodukt über den Leitzins festgelegt. Wesensmerkmal des liberalen Marktes ist aber eine Preisfindung durch Angebot und Nachfrage.</div>
</li>
<li>
<div class="snap_preview"><strong>Drittens</strong> wird das Produkt Geld durch ständige Erhöhung der Geldmenge inflationiert, ohne dass dem ein Gegenwert gegenüber stünde (sogenanntes Papiergeld).</div>
</li>
</ul>
<p>Der Finanzmarkt wird mit neuem Geld zu günstigen Zinsen versorgt. Dies lädt gerade dazu ein, als Spielgeld im “Kasinokapitalismus” eingesetzt zu werden; die Kreditblase entsteht.</p>
<p>Vor allem die Erhöhung der Geldmenge und die damit verbundene ständige Teuerung (Preissteigerung) ist das größte Übel dieser Finanzpolitik. Es gibt dabei drei hauptsächliche Schuldige:</p>
<p>- Die Zentralbanken, die mit ihrer Offenmarkt- und Zinspolitik die Kreditnachfrage steuern; sie sind Inflationstreiber.</p>
<p>- Die Regierungen mit ihrer Staatsverschuldung, die ständig die Geldmenge erhöhen.</p>
<p>- Die Geschäftsbanken, die aus den Einlagen ihrer Kunden ein Vielfaches der Geldmenge durch die Vergabe von Krediten zaubern.</p>
<p>Roland Baader hat den Prozess der Geldmengenerhöhung in einem Beitrag für ef-online anschaulich am Beispiel der FED dargestellt:</p>
<p>„Schauen wir uns die Entstehung von Luftgeld einmal am Beispiel der FED an: Das Schatzamt der Vereinigten Staaten stellt einen Staats-Schuldschein aus und verkauft diesen an eine Bank X gegen entsprechende Überweisung auf das Treasury-Konto – erstes Herbeizaubern von Luftgeld. Bank X hat nun also eine verbriefte Forderung an den USStaat. Sie verkauft diese Forderung (also den Schuldschein) an die Zentralbank (FED). Die FED richtet der Bank X im Gegenzug ein Guthaben ein – zweites Herbeizaubern von Luftgeld. Bei einem Mindestreservesatz von 10 Prozent verleiht Bank X 90 Prozent ihres neuen Guthabens an andere Banken. Diese Banken haben nun neue Sichteinlagen und können wiederum je 90 Prozent davon an ihre Kunden ausleihen – dritter Luftgeld-Zauber. Wenn die Kunden mit ihren Kreditgeldern Überweisungen vornehmen, etwa zur Bezahlung von Handwerker-Rechnungen, dann können auch diese Empfängerbanken 90 Prozent davon als Darlehen vergeben – vierter, fünfter und sechster Lufgeldzauber, und so weiter… So entsteht also das „easy money“ kaskadenartig, ohne dass dahinter ein echter Sachwert stünde. (Der Prozess kann natürlich auch durch direkte Verkäufe von Staatsschuldscheinen an die Zentralbank eingeleitet werden).“</p>
<p>Wenn es nicht dieses unendlich vermehrbare Papiergeld gäbe, könnten auch keine Haushaltsdefizite oder eine Überexpansion von Krediten entstehen. Die Geldmenge wäre immer die Gleiche, es gäbe keine Preisinflation. Dann wären aber auch die Zentralbanken und die Zinspolitik überflüssig. Die heutige wertvernichtende Finanzkrise hätte es dann auch nicht gegeben.</p>
<p>Es ist nicht so, als ob dies alles neu wäre. Der Ökonom und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek hat in seinem Werk „Entstaatlichung des Geldes“ (engl. Original: “Denationalization of Money”) bereits darauf hingewiesen. Den Schluss den Buches sollten wir uns wieder vor Augen führen: Er schlägt vor, dass wir das staatliche Monopol auf Geld aufheben sollten, dies deute “den einzigen Weg an, auf dem wir noch hoffen können, der anhaltenden Entwicklung aller Regierungen in Richtung auf den Totalitarismus Einhalt zu gebieten, der vielen scharfen Beobachtern als unvermeidbar erscheint. Ich wünschte, ich könnte den Rat geben, langsam vorzugehen. Aber die Zeit mag kurz sein.“</p>
<p>Sein Lehrer Ludwig von Mises hat lange vor ihm geschrieben: „Es gibt keinen Weg, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu vermeiden, der durch Kreditexpansion erzeugt worden ist. Die Alternative kann nur sein: Entweder die Krise kommt früher – als ein Ergebnis der freiwilligen Einstellung der Kreditexpansion – oder später als eine finale und totale Katastrophe des betreffenden Währungssystems.“</p>
<p>Aber anstatt die richtigen Schlüsse zu ziehen, wird noch stärker in den Markt eingegriffen. Die Regierungen erhöhen erneut die Geldmenge, heizen die Inflation an und lassen somit eine noch größere Blase entstehen. Damit soll wohl auch die eigene Schuld, sofern sie denn erkannt wird, verschleiert werden.</p>
<p>Es wird aber kein noch so straffes und lückenloses Kontrollsystem in der Lage sein, auf Dauer einen endgültigen Zusammenbruch zu verhindern. Die Alternative ist nicht mehr, sondern weniger Einfluss der Regierungen.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
Angela Merkel sagte heute im Bundestag: “Die Gefahr für die Finanzmarktstabilität sei “noch nicht gebannt”, aber der Staat greife jetzt “hart durch”. Es gehe um “Strukturen für eine menschliche Marktwirtschaft”, auch darum, Lehren aus den jüngsten Ereignissen zu ziehen.”</p>
<p>Dies kann keine Regierung erreichen, nur der liberale Markt ist in der Lage, einen Ausgleich zwischen den Vertragsparteien zu schaffen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Staat hat versagt, nicht der Markt]]></title>
<link>http://libertaereplattform.wordpress.com/2008/10/08/55/</link>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 18:23:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max Wessenberg</dc:creator>
<guid>http://libertaereplattform.wordpress.com/2008/10/08/55/</guid>
<description><![CDATA[Dirk Niebel schreibt in seinem Blog über die Ursachen der Finanzkrise: &#8220;Ohne Frage haben weltw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dirk Niebel schreibt in seinem Blog über die Ursachen der Finanzkrise:</p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span style="color:#000000;">&#8220;Ohne Frage haben weltweit Banker versagt, indem sie auf schnelle Rendite statt auf langfristige Solidität setzten. Ich wehre mich aber dagegen, dass die Verantwortungslosigkeit Einzelner erneut zum Anlass genommen wird, ein Wirtschaftssystem in Frage zu stellen, das uns in Deutschland den größten Wohlstand unserer Geschichte gebracht hat.&#8221; </span></span><a href="http://blog.fdp.de/archives/149-Der-Staat-hat-versagt,-nicht-der-Markt.html" target="_blank">mehr&#8230;</a></p>
<p>Als Lösung bietet er an:</p>
<p>&#8220;<span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span style="color:#000000;">Unsere Vorschläge für Wege aus der Krise liegen auf dem Tisch: Wir wollen eine neutrale Prüfinstanz für private Rating-Agenturen, die die Werthaltigkeit von Unternehmen und Banken beurteilen. Und wir wollen die Bankenaufsicht in Deutschland unter der einheitlichen Kontrolle der Bundesbank bündeln und so Interessenskollisionen verhindern.&#8221;</span></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span style="color:#000000;"><br />
</span></span></p>
<p>Staatsversagen als zu geringen Eingriff des Staates darzustellen, ist eine Dehnung des Begriffs, wie er von Linken nicht besser hätte vorgenommen werden können. Da bleiben wir doch besser bei der althergebrachten positiven Definition: &#8220;Unter Staatsversagen (auch Politikversagen) versteht man &#8230; durch staatliche Eingriffe in den Markt verursachte, suboptimale Ergebnisse.&#8221; (Wikipedia). Mit der Meinung, dass zu wenig reguliert worden wäre, unterstellt Herr Niebel implizit Marktversagen, das durch stärkere Regulierung hätte verhindert werden können. Die Aussage &#8220;Der Staat hat versagt, nicht der Markt&#8221; wirkt auf dieser Grundlage dann nicht mehr überzeugend.</p>
<p>In einer liberalen Analyse zur Finanzkrise erwartet man zumindest die Aussage, dass der Geldmarkt ein staatliches Zwangsmonopol ist, in dem der wichtigste Preis, der Zins, staatlich festgesetzt wird. Über diesen Zins wurde in den letzten Jahren eine inflationäre Politik betrieben, die in den USA u.a. zu einer Blasenbildung im Immobilienmarkt geführt hat. Dies wurde massiv unterstützt durch politisch vorgegebene Kreditvergaben der quasi-staatlichen größten Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae. Das Platzen dieser Blase in den USA war der Auslöser dieser erneuten Finanzkrise. Hier von Marktversagen zu sprechen, oder fehlender staatlicher Regulierung, lässt an Absurdität kaum zu wünschen übrig.</p>
<p>Es dreht sich hier nicht nur um das Fehlverhalten von einzelnen Bankern, das bestraft und reguliert werden könnte, um zukünftige Finanzkrisen zu vermeiden. Man könnte Banken vorwerfen, dass sie sich mit Produkten, die die Finanzaufsicht zugelassen hat, verspekuliert haben. Das wäre in einer Welt ohne Staatsbanken aber letztendlich ein Problem der Bankeigentümer. Und die Banker sitzen hier im selben Boot wie die Kreditnehmer, die Aufsichtsbehörden und die Politiker, die das Kommen und das Ausmaß der Krise zum großen Teil falsch prognostiziert haben.</p>
<p>Wir sehen hier die Auswirkungen eines Systemproblems. Will man das Problem an der Wurzel packen, um zukünftige Systemkrisen zu vermeiden, kommt man an den Punkten &#8220;Staatliches Geldmonopol&#8221;, &#8220;Staatliche Zinsfestsetzung&#8221;, &#8220;Mindestreservevorgaben&#8221;, &#8220;Sozial orientierte Kreditvergabe&#8221; und &#8220;Staatliche Übernahme von Ausfallrisiken&#8221; nicht vorbei.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bankenkrise]]></title>
<link>http://benjatmin.wordpress.com/2008/09/19/die-bankenkrise/</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 10:48:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel</dc:creator>
<guid>http://benjatmin.wordpress.com/2008/09/19/die-bankenkrise/</guid>
<description><![CDATA[von Daniel &#8220;There will be no further crash in our lifetime&#8221; John Maynard Keynes &#8220;T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[von Daniel &#8220;There will be no further crash in our lifetime&#8221; John Maynard Keynes &#8220;T]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bankenkrise]]></title>
<link>http://ladenschluss.wordpress.com/2008/09/19/die-bankenkrise/</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 10:48:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel</dc:creator>
<guid>http://ladenschluss.wordpress.com/2008/09/19/die-bankenkrise/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;There will be no further crash in our lifetime&#8221; John Maynard Keynes &#8220;Thanks goodn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<blockquote><p>&#8220;There will be no further crash in our lifetime&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>John Maynard Keynes</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Thanks goodness we bailed out Bear Stearns back in March if we hadn’t we might have lost Fannie Mae and Freddie Mac, Lehman Brothers, Merrill Lynch and who knows what else. Oh wait…&#8221;</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.marginalrevolution.com/marginalrevolution/2008/09/the-wisdom-of-b.html">Alex Tabarrok</a></strong></p>
<blockquote><p>&#8220;As it turn out, the really risks in the system were being created not by hedge funds but by boring old investment banks and insurance companies. Sure there have been hedge fund failures but none on the scale and with the repercussions of the recent failures of Bear Stearns, Lehman Brothers, and the government sponsored mortgage companies. Hedge funds might not have had all that many rules governing their behavior but their incentive pay structure seems to have regulated their risk far better.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://dealbreaker.com/2008/09/what-we-should-learn-about-cor.php">John Carney</a></strong></p>
<blockquote><p>&#8220;<span class="lingo_region">The turmoil in the housing market and the resulting financial crisis is just the latest example of political failure. Politicians wanted more home ownership than the market produces on its own, especially among low-income families.&#8221;</span><span class="lingo_region"><strong><a href="http://www.forbes.com/opinions/2008/09/18/market-organic-regulation-oped-cx_rr_0918roberts.html"></a></strong></span></p></blockquote>
<p><span class="lingo_region"><strong><a href="http://www.forbes.com/opinions/2008/09/18/market-organic-regulation-oped-cx_rr_0918roberts.html">Russell Roberts</a></strong></span></p>
<blockquote><p>&#8220;The American central bank has adopted the financial equivalent of the military strategy of scorched earth.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://mises.org/story/3111">Antony Mueller</a></strong></p>
<blockquote><p>&#8220;We are all talking about subprime loans and the havoc they&#8217;ve wreaked on the economy, but no one is talking about why banks give out these loans &#8212; they are required to by law. Since the Community Reinvestment Act of 1977, Congress requires banks to offer loans to minorities in low-income areas, even if the clients can&#8217;t make down payments, don&#8217;t have good credit histories, or even employment histories.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://online.wsj.com/public/page/letters.html"><strong><strong>M. Franks</strong></strong></a></p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
<blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Die Niedrigzinspolitik hat in den letzten Jahren vor allem den Finanzsektor zu immer risikoreicheren kreditabhängigen Investitionen ermuntert.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=158#more-158">Thorsten Polleit</a></strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Müssen wir über Gier reden, wenn ich einem Alkoholiker eine Flasche Schnaps auf den Tisch stelle? Und dann, wenn er wieder beginnt, sich dreckig zu fühlen, gleich zwei neue?&#8221;</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.bissige-liberale.com/2008/09/18/unsortierte-gedanken-zur-finanzkrise/">Rayson</a></strong></p></blockquote>
<p>Eigentlich ist alles gesagt. Und trotzdem reden alle davon, als sei es das Ende der Marktwirtschaft und des Kapitalismus, wenn Gelder aus unrentablen Bereichen abgezogen werden.</p>
<p>Noch mehr Links um die ganze Krise zu verstehen:</p>
<p><a href="http://www.fee.org/Audio/Applying%20Liberty/FINAL%20Applying%20Liberty%20-%20Lawrence%20White%20-%20The%20Subprime%20Lending%20Crisis%20(part%201).mp3">The Subprime Lending Crises by Lawrence White</a> (Part <a href="http://www.fee.org/Audio/Applying%20Liberty/FINAL%20Applying%20Liberty%20-%20Lawrence%20White%20-%20The%20Subprime%20Lending%20Crisis%20(part%202).mp3">2</a>)</p>
<p><a href="http://www.benbest.com/polecon/buscycle.html">An Austrian Theory of Business Cycles by Ben Best<br />
</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Markt und Wiederwille]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2008/05/15/markt-und-wiederwille/</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 20:44:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2008/05/15/markt-und-wiederwille/</guid>
<description><![CDATA[Das erste Mal, dass ich dieses Video gesucht habe, habe ich auf Market Failure gegoogeld. Aktuell in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das erste Mal, dass ich dieses Video gesucht habe, habe ich auf Market Failure gegoogeld. Aktuell interessiert mich das &#8216;Market Design&#8217; Teil. Der <a href="http://kuznets.fas.harvard.edu/~aroth/alroth.html" target="_self">Harvard Wirtschaftswissenschaftler Al Roth</a>:</p>
<p><span style='text-align:center;display:block;'><object width='400' height='330' type='application/x-shockwave-flash' data='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=8717497583686568676'><param name='allowScriptAccess' value='never' /><param name='movie' value='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=8717497583686568676'/><param name='quality' value='best'/><param name='bgcolor' value='#ffffff' /><param name='scale' value='noScale' /><param name='wmode' value='window'/></object></span></p>
<p>Kurz zusammengefasst: wieso  funktionieren Märkte, wieso scheitern sie. Dargestellt anhand von Arbeitsmärkte und Nierenmärkte. Wobei Arbeitslosigkeit kein Merkmal eines scheiternden Arbeitsmarktes ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eric Maskin widerspricht INSM-Mietmaul Edmund Phelps]]></title>
<link>http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/10/16/eric-maskin-widerspricht-insm-mietmaul-edmund-phelps/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 18:32:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>insmwatchblog</dc:creator>
<guid>http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/10/16/eric-maskin-widerspricht-insm-mietmaul-edmund-phelps/</guid>
<description><![CDATA[Wirtschaftsnobelpreis-Träger Eric Maskin hat davor gewarnt, die Gesundheitsversorgung und den Umwelt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Wirtschaftsnobelpreis-Träger <strong>Eric Maskin</strong> hat davor gewarnt, die <strong>Gesundheitsversorgung</strong> und den <strong>Umweltschutz</strong> den Kräften des Marktes zu überlassen. <strong>&#8220;Der Markt arbeitet nicht besonders gut, wenn es um öffentliche Güter geht&#8221;</strong>, sagte Maskin, der den Nobelpreis am Montag gemeinsam mit seinen Markttheoretiker-Kollegen Leonid Hurwicz und Roger Myerson erhielt.</em></p>
<p><em>Die Kernfrage sei, wie alle Bürger einer Gesellschaft nach ihren Präferenzen und im richtigen Maß mit diesen oft <strong>sehr wichtigen Gütern</strong> versorgt werden könnten. <strong>Dieses Problem werde nicht durch die Mechanismen des Marktes gelöst.</strong> Stattdessen könnten Steuern ein Mittel sein, um die Versorgung aller Bürger mit lebensnotwendigen Gütern zu gewährleisten.</em></p>
<p>(<a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/1353-Der-INSM-direkt-aufs-Maul-gehauen.html" title="Der INSM direkt aufs Maul gehauen, Edmund Phelps, Mietmaul, neoliberal, korrupt" target="_blank">via</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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