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	<title>massenpsychologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/massenpsychologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "massenpsychologie"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:00:07 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Gernulf Olzheimer kommentiert (XXXII): Selbstverwirklichung]]></title>
<link>http://zynaesthesie.wordpress.com/2009/11/06/gernulf-olzheimer-kommentiert-xxxii-selbstverwirklichung/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 01:24:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>bee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gernulf Olzheimer Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_551" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><img src="http://zynaesthesie.wordpress.com/files/2009/04/go.jpg" alt="Gernulf Olzheimer" title="Gernulf Olzheimer, Ihr freundlicher Gastkommentator" width="125" height="125" /><p class="wp-caption-text">Gernulf Olzheimer</p></div>
<p>Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.</p>
<p>Zwei Dinge sind es, welche die Grenzen der Menschheit im Wesentlichen abstecken: einerseits die Endlichkeit des Möglichen, andererseits die Notwendigkeit, mit dem Gegebenen zu leben. Alle, ob Chefarzt, Bordellpianist oder aus Düsseldorf gebürtig, sind darin gleich, dass sie Bedürfnisse und  Wertvorstellungen in Einklang zu bringen haben: erst kommt das Poppen, dann kommt die Moral. Allseits beschränkt wurstelt sich der Primatenkönig durchs Dasein, und als wäre Gleichheit innerhalb der Demarkationslinie nicht schon übel genug, verfällt der Nappel auf den hirnrissigen Gedanken, sich in der Spanne zwischen Presswehen und Madenbrunch eine Art Individualität zu basteln. Dazu bedarf es einiger geistiger Basics; wie es der Zufall will, strebt gerade die Vollbrezel unter den Inkarnationsmustern dies Ziel an.</p>
<p>Der Behämmerte gerät alsbald zwischen die Fronten, wenn sich sein übersteigerter Egoismus und eine Selbstüberschätzung von psychiatrisch interessantem Ausmaß brüderlich die Hand reichen. Meistens geht die Sache gut aus; zahlreiche Honks verlassen den Genpool mit Hilfe trendgerechter Sportgeräte, klatschen an senkrechte Felswände oder auf horizontal angebrachten Waschbeton und treten ab, bevor sie ihrer Umwelt über Gebühr auf die Plomben gehen konnten. Bisweilen jedoch, vor allem dann, wenn der Trottel sich Talent zumisst, wird die Sache unangenehm. Der Bekloppte wähnt sich schon in höheren Sphären, glaubt sich mit Charisma ausgestattet und belästigt ganze Scharen argloser Artgenossen mit eigenwilliger Auslegung dessen, was ausschließlich er selbst für Gesang, Tanz oder ästhetisch vertretbaren Körperwuchs hält. Davon leben ganze Fernsehsender.</p>
<p>Wäre dies noch zu ertragen, da man den intellektuellen Zahnbelag auf Mattscheiben und Zeitschriftentiteln schmerzfrei ausblenden kann, der entfesselte Egoismus zeigt noch weit widerlichere Formen, wenn er sich mit gefährlicherem Wahn paart: mit der absurden Vorstellung, die Historie dieses beschissenen Planeten sei auf das Auftreten dieses einen Nudelbiegers zurechtgeschwiemelt. Der Beknackte entdeckt eines Tages in sich die fixe Idee, im höheren Auftrage zu handeln, und beschließt folgerichtig, Politiker zu werden.</p>
<p>In jener Larve torkelt der Grützkopf quer durch die Gesellschaft, salbadert krude Thesen zur Weltrettung oder sondert gefährlichen Schwachsinn ab, nur um sein Gesichtsübungsfeld irgendwann auf Wahlplakaten mit Schuhbürstenbärtchen verziert zu entdecken. Mag er für die Machtübernahme oder die Ausrottung der internationalen Arbeiterschaft angetreten sein, immer verwechselt er seine rücksichtslose Ichliebe mit der Mission, die die Stimmen in seinen Hohlschädel schwafeln – eine unangenehme Erkrankung, die ihm doch jederzeit erlaubt, Ziele und Mittel auszutauschen, um sich bei den Mitdeppen kuschelig anzuwanzen.</p>
<p>Die reinste Form sinnbefreiten Handelns jedoch fördert das Gute, wenn es in falsche Hände gerät; aus der Existenzenge eines Hauptschulpädagogen oder anderswie lebensqualitativ Herausgeforderten führt ihn das Wirken im höheren Auftrage des ethisch Notwendigen. Exemplare von zarterer Raumkrümmung unter der Kalotte bevorzugen Bürgerinitiativen zur Rettung des Trauersteinschmätzers gegen den Individualverkehr. Wer’s robuster braucht, lebt als Gegenpol zur Sinnlosigkeit des Menschseins Mülltrennung als Religionsersatz aus. Hauptsache, man kann den Schmadder als Rationalisierung benutzen, und wenn es schief geht, gibt es immer noch die örtliche Selbsthilfegruppe für Betroffenheitsartikulation.</p>
<p>Manchmal bedarf es nicht einmal wirklicher Herausforderungen, um die Seele zu finden. Um nicht gleich Heim und Kinder zu verlassen, greift vorwiegend die Querköpfin auf das inzwischen industriell vorgefertigte Sortiment an Sedierungen zurück, welche die Talentsuche als Weg zum Ziel feilbieten: meditatives Makramee, therapeutisches Tantratöpfern und ganzheitliches Gabelhäkeln als angstfreie Alternativen zur Hirnbenutzung, gerne verbunden mit dem solidarischen Verscherbeln repressionsfrei geklöppelter Freundschaftsbänder auf dem Gutmenschenbasar im Frauenzentrum, damit ein paar afrikanische Militärdiktatoren mit dem Ausbau der Konzentrationslager schneller vorankommen und sich vom Rest der Kohle die Enddarmöffnung pudern können, statt sie für Schulen und Infrastruktur zu verbraten. Der Rest endet als Tussen vor dem Zerrspiegel, aufgerieben zwischen netzhautschädigendem Styling und dem dazu erforderlichen Powerkonsum an Kosmetik und Klamotten. Allein hier ist der Grad des Möglichen beliebig viel größer bemessen, als es die selbsteste Verwirklichung je erfordern könnte, und so sieht es auch aus: feudal getünchtes Elend, ein Brechmittel für die Betrachter des Bescheuerten.</p>
<p>Alles das, vom Modeopfer über den Moralisten bis hinab zur Ministerette, ließe sich bereits mit halbwegs von Vernunft getragener Berufswahl plus einem sinnvollen Hobby erledigen, wozu der Trottel tief in sein Inneres lauschen müsste. Doch wo nichts ist, was sollte da je werden?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die perverse Lust an der Krise]]></title>
<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/06/01/die-perverse-lust-an-der-krise/</link>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 10:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gerhard Treiber</dc:creator>
<guid>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/06/01/die-perverse-lust-an-der-krise/</guid>
<description><![CDATA[Hurra, wir befinden uns in der Krise! Lasst sie uns noch schlimmer machen! So kommt es einem vor, we]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hurra, wir befinden uns  in der Krise! Lasst sie uns noch schlimmer machen!</p>
<p>So kommt es einem vor, wenn man die täglich neuen Horrormeldungen zur Auswirkung der Weltwirtschaftskrise hört und liest.</p>
<p>Doch was ist überhaupt geschehen? In den USA ist eine gigantische Immobilienblase, die über riskante Kredite finanziert wurde, geplatzt. Die Situation wurde riskant, als amerikanische Banken begannen, durch überbewertete Immobilien gegenfinanzierte Kredite zu vergeben. Die Spekulationsblase platzte. Der Wert der Immobilien sank innerhalb kurzer Zeit. Die Banken blieben auf ihren Krediten sitzen.  Dadurch bekamen einige amerikanische Banken massive Probleme. Sie mussten Konkurs anmelden oder von der Regierung geretten werden. Weil durch den Weiterverkauf fauler Kredite diese in aller Welt verstreut waren, weitete sich die Krise durch die enge Verzahnung der Einzelwirtschaften und Finanzströme global aus. Dies hat das Vetrauen der Banken untereinander erschüttert; sie geben einander keine Darlehen mehr. Das hat eine gigantische Finanzkrise ausgelöst, die sich um den ganzen Globus auszubreiten begann.</p>
<p>Zwar haben zahlreiche Regierungen mit Hilfsmaßnahmen reagiert, um die betroffenen Kreditinstitute durch staatliche Garantien zu retten und dafür zu sorgen, dass die weiterhin ihrer volkswirtschaftlichen Aufgabe der Darlehensvergabe nachkommen können. Dennoch schlägt sich die Krise seit dem Herbst 2008 nachhaltig auf die Realwirtschaft nieder! Aufgrund der Verknappung der Liquidität von Banken äußerte sich die Krise unter anderem in Produktionssenkungen und Unternehmenszusammenbrüchen. Viele Unternehmen meldeten Konkurs an und entließen ihre Mitarbeiter, da die Banken ihnen keine Kredite gewährten oder zahlungsunfähig waren. In der Kette der Ereignisse kam es unter anderem zu einem massiven Rückgang des Welthandels. Vor allem die Automobilhersteller und in weiterer Folge der gesamte Industriesektor hatte massive Einbrüche zu verzeichnen. Die meisten Automobilhersteller in den Industrieländern haben Ende Oktober/Anfang November deutliche Produktionskürzungen angekündigt, um auf Absatzeinbrüche in zweistelliger Größenordnung zu reagieren.</p>
<p>Auch auf diese Situation haben zahlreiche Regierungen unmittelbar reagiert, indem sie umfassende Konjukturpakete verabschiedeten, um als öffentliche Auftragsgeber die Produktion anzukurbeln und den Konsum zu beleben.</p>
<p>Dennoch steigern sich die Horrormeldungen aus der Wirtschaft von Woche zu Woche. Massive Auftragseinbrüche werden vermeldet, immer mehr Unternehmen greifen auf Kurzarbeit zurück oder kündigen sogleich einen massiven Mitarbeiterabbau an. Ist dieses Szenario objektiv berechtigt? Oder ist es nicht vielmehr ein Phänomen der Massenpsychologie? Und gibt es vielleicht auch noch einen niederträchtigen Beweggrund, der dazukommt?</p>
<p>Objektiv betrachtet hat es schwere Finanzkrise gegeben, die durch sorgfaltslose Spekulationen ausgelöst wurde und durch staatlich Rettungsaktionen eingedämmt werden konnte. Bis auf einige Ausnahmen wurden die Finanzinstitute gerettet und durch die staatlichen Garantien auch in die Lage versetzt ihrer Aufgabe als Darlehensgeber nachzukommen. Esst also nicht verständlich, dass die Finanzinstitute durch ihre Zurückhaltung bei Vergabe von Krediten die Realwirtschaft in Zahlungsschwierigkeiten bringt. Vielmehr breitet sich eine Massenpsychose in der Wirtschaft aus, indem die Unternehmen einander mit ihrer Angst und Vorsicht infizieren. Wenn ein Unternehmen damit beginnt, die Produktion zurückzuschrauben, dann zieht es seine Geschäftspartner mit in den Schlamassel. Und breitet sich die Wirtschaftskrise wie eine gigantische Lawine in der globalisierten Welt aus. Wenn Angst und Vorsicht den Ton in der Wirtschaft angeben, dann wird die Krise natürlich real. Das Traurige an der derzeitigen Entwicklung ist, dass regelrechte perverse Lust an der Krise um sich greift &#8211; die Lust daran, sich gegenseitig mit den Schreckensmeldungen zu übertrumpfen. Keine Branche (außer dem Lebensmittelhandel) will mit ihrem Horrorszenario hinterherhinken. In weiterer Folge überbieten sich die Wirtschaftsforschungsinstitute mit ihren Prognosen des Negativwachstums! Bei einer solchen Dynamik scheint es unaufhaltsam, dass die Weltwirtschaft in eine schwere Depression fällt.</p>
<p>Zuletzt kommt noch hinzu, dass diese Situation dafür genutzt weden kann, einerseits die Konkurrenz, der vorzeitig der finanzielle Atem ausgeht, aus dem Weg zu räumen, um nach der &#8220;Marktbereinigung&#8221; umso hemmungsloser abzucashen. Andererseits ist die Wirtschaftskrise die beste Gelegenheit für die Kapitaleigner, um den ArbeitnehmerInnen ihren Anteil an den Gewinnen, die in letzten Jahren erwirtschaftet wurden, vorzuenthalten. Mit der Wirtschaftskrise lässt sich wunderbar Druck erzeugen, um die ArbeitnehmerInnen aus Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu einem Verzicht am Kuchen zu bewegen.</p>
<p><strong>Wenn wir diesen Trend nicht aufhalten können, werden wir uns alle demnächst in einer Welt wiederfinden, in der den ArbeitnehmerInnen noch weniger Anteil am globalen Vermögen verbleibt!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Thesen zur Massenpsychologie des Kinos]]></title>
<link>http://psychoanalyse.wordpress.com/2007/06/20/thesen-zur-massenpsychologie-des-kinos/</link>
<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 07:55:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>church-lippmann</dc:creator>
<guid>http://psychoanalyse.wordpress.com/2007/06/20/thesen-zur-massenpsychologie-des-kinos/</guid>
<description><![CDATA[Leider erst nachträglich stelle ich die Thesen zur Massenpsychologie des Kinos von Sonja Witte, die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Leider erst nachträglich stelle ich die Thesen zur Massenpsychologie des Kinos von Sonja Witte, die wir im März diskutiert haben, auf das blog:</p>
<p><a href="http://psychoanalyse.wordpress.com/files/2007/06/forum-303.doc" title="Thesen zur Massenpsychologie des Kinos">Thesen zur Massenpsychologie des Kinos</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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