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	<title>medien-soziologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/medien-soziologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "medien-soziologie"</description>
	<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 08:08:26 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Sonntagsfilm: User generated Content mit Larry Lessig]]></title>
<link>http://homosociologicus.de/2008/11/30/sonntagsfilm-user-generated-content-mit-larry-lessig/</link>
<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 01:29:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan Spiess</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Stefan Spiess, Regensburg Larry Lessig [Blog, Profil] ist ein Aktivist im Bereich &#8220;Creativ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Stefan Spiess, Regensburg</em></p>
<p>Larry Lessig [<a href="http://www.lessig.org/blog/">Blog</a>, <a href="http://cyberlaw.stanford.edu/profile/lawrence-lessig">Profil</a>] ist ein Aktivist im Bereich &#8220;Creative Commons&#8221; und Stanford Professor of Law und Gründer des <a href="http://cyberlaw.stanford.edu/">Stanford Center for Internet and Society</a>. Ich will nur in aller Kürze zusammenfassen, worum es in seinem knapp 20minütigen Vortrag geht.</p>
<p>Er spricht davon, wie Konzepte von Eigentum mit der Zeit überholt werden können. Davon, wie sich Generationen unterscheiden, und wohl am soziologischsten überhaupt an seinem Vortrag: Davon, wie Kultur ausgehandelt wird, wie Kultur Kultur schafft und wie Gesellschaften sich darüber einigen müss(t)en, was legal ist, und was nicht. Common Sense ist selten im Jus zu finden, das sagt er selber. Meiner Meinung nach: Da ist er als Jurist eine angenehme Ausnahme.</p>
<p>[<a href="http://www.ted.com/index.php/talks/larry_lessig_says_the_law_is_strangling_creativity.html">Video Ansehen bei TED</a>]</p>
<p>Mit bestem Dank an meinen Homie X für den Hinweis. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Noch ein Wort in eigener Sache: <em>Vorschläge für den Soziologischen Sonntagsfilm sind jederzeit gerne gesehen, im wahrsten Sinne des Wortes. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Einfach eine Mail mit link an Stefan.Spiess oder Martin.Booker [ät]homosociologicus.de</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Almeria helfen die Treibhäuser gegen den Treibhauseffekt - Kann das sein?]]></title>
<link>http://homosociologicus.de/2008/10/15/das-treibhaus-paradoxon-von-almeria/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 01:05:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan Spiess</dc:creator>
<guid>http://homosociologicus.de/2008/10/15/das-treibhaus-paradoxon-von-almeria/</guid>
<description><![CDATA[von Stefan Spiess, Regensburg, 2008 Intensive Landwirtschaft und endlose Weiten voller Gewächshäuser]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>von Stefan Spiess, Regensburg, 2008</em></p>
<p>Intensive Landwirtschaft und endlose Weiten voller Gewächshäuser, künstliche Bewässerung in der Beinahe-Wüste, da denkt man doch eher an negative Folgen für die Umwelt. Eine Studie [<a href="http://www.ual.es/~pcampra/index_archivos/Page327.htm">Abstract Spanisch</a>, <a href="http://www.ual.es/~pcampra/index_archivos/mypaper.pdf">Fulltext PDF Englisch</a>] von der Universidad de Almeria [<a href="http://www.ual.es/">home</a>] zeigt erstaunlicherweise genau den gegenteiligen Effekt, zumindest, was den Treibhaus-Effekt angeht. Soziologische Relevanz erlangt das allerdings aus einem ganz anderen Grund: Was wird <em>festgestellt</em>, und wie wird das dann <em>dargestellt</em>?<!--more-->Untersucht wurden die Zusammenhänge zwischen der Bebauung mit Treibhäusern und der dadurch gesenkten Lufttemperatur in der Region. Faszinierenderweise scheinen die Dächer der Anlagen das Licht zu reflektieren, was zu einem Absinken der lokalen Temperatur führt.</p>
<p>Der Schluss der Autoren ist dann auch der folgende:</p>
<div></div>
<div><span style="font-size:x-small;font-family:AdvTT5843c571;"></span></div>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:AdvTT5843c571;"><span style="font-size:x-small;font-family:AdvTT5843c571;"></p>
<blockquote>
<p align="left">Our results show that, at local and meso-scale, greenhouse farming is very likely the most powerful driver of climate change in the area of study, probably due to the dramatic increase in surface albedo of the highly reflective plastic cover over a widespread agricultural area, which largely offsets positive forcing (+2 W m²) very probably induced by global increase in greenhouse gases </p>
</blockquote>
<p> </p>
<p></span></span></p>
<p align="left"> Weitere Forschung wird jedoch von Nöten sein, die Autoren weisen darauf hin, dass verschiedene andere Faktoren noch berücksichtigt werden müssen, beispielsweise der Effekt der Verdunstung, die durch die Tropfbewässerung ausgelöst wird, und die Einflüsse von veränderter Aerodynamik durch glattere Oberflächen.</p>
<blockquote>
<p align="left">The land use climate forcing that we have estimated here does not fully represent GH land use effects, as there are other changes in surface properties affecting the surface energy balance that have not been considered. For instance, eco-physiological and aerodynamic changes and alterations of roughness still remain undetermined. The complex role of evapotranspiration associated to this drip-irrigated soil under a plastic cover must be investigated</p>
</blockquote>
<p align="left">Die Studie ist zweifelsohne nur indirekt soziologisch relevant, aber nachdem Maximilian Mayer in seinem Vortrag auf dem Kongress in Jena am Beispiel der Klimaberichte von der IPCC so schön dargelegt hat, wie schwierig die &#8220;Vergesellschaftung&#8221; naturwissenschaftlicher Ergebenisse ist, musste ich diese Studie einfach hier ansprechen: Was ist Albedo eigentlich genau? Was bedeutet dieser lokale Befund für die Region rundherum?</p>
<p align="left">Absolut plakativ finde ich hier die Schlagzeile von Reuters UK : &#8220;<em>How to solve greenhouse effect? Build greenhouses</em>&#8221; und den Beginn des Textes:</p>
<blockquote><p>EL EJIDO, Spain (Reuters Life!) &#8211; The greenhouse effect <strong>may be</strong> heating the planet but a new study says Europe&#8217;s driest spot, Almeria, Spain, <strong>is actually</strong> cooling &#8230; thanks to greenhouses. [Hervorhebung durch den Autor]</p></blockquote>
<p>Jetzt wären wir auch schon mitten in der Soziologie: Medien und Deutung von Wissenschaft. Da muss ich zugeben: Till Westermayers Anmerkung zu meinem Berich über Andrea Pronzinis Gedankengänge sind wohl richtig, eine Diskursanalytische Herangehensweise scheint Gold wert zu sein, besonders im Bereich Umweltsoziologie. Kann sich jemand die BILD-Schlagzeile dazu vorstellen?</p>
<blockquote><p>Treibhaus-Forscher beweist: Gewächshäuser retten Welt</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über Mediengötter, Handwerkskunst und das Web 2.0]]></title>
<link>http://homosociologicus.de/2008/04/10/das-web-20-und-die-geschichtenerzahler-vom-dorfplatz/</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 23:42:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin</dc:creator>
<guid>http://homosociologicus.de/2008/04/10/das-web-20-und-die-geschichtenerzahler-vom-dorfplatz/</guid>
<description><![CDATA[Posted by Martin Booker David Gauntlett habe ich vor wenigen Tagen schon vorgestellt. Er ist jener e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Posted by Martin Booker</em></p>
<p>David Gauntlett habe ich vor wenigen Tagen schon vorgestellt. Er ist jener englische Soziologe, der das <a href="http://homosociologicus.wordpress.com/2008/04/06/soziologisches-quartett-original-und-imitat/">Soziologische Quartett entworfen hat</a> (University of Westminster, Website <a href="http://www.theory.org.uk/">www.theory.org.uk</a>, <a href="http://www.theory.org.uk/facebook.htm">Facebook-Gruppe</a>). Gauntlett hat aber auch ein paar gute Videos auf YouTube veröffentlicht. Da sein Gebiet der Expertise vor allem im Bereich der Medien-Soziologie liegt, und er entsprechenden Forschungsprojekten nachgeht, verwundert es nicht, dass das folgende kleine Video sich mit dem Verhältnis von Medien und Alltagsleben auseinandersetzt.</p>
<p>Gauntlett geht insbesondere auf die Veränderung dieses Verhältnisses durch die neuen Medien des Web 2.0 ein. War es früher nur einigen wenigen, gut finanzierten großen Anstalten möglich, die Menschen mit Nachrichten zu versorgen (den <em>Media Gods</em> gegenüber den <em>Little People</em>), kann heute jeder Mensch mit Internetzugang selbst Nachrichten produzieren. Eine Top-Down Vermittlung von Nachrichten und Wissen wurde im Zeitalter von YouTube, Wikipedia und MySpace zunehmend von einem vernetzten und dezentralisierten Austausch abgelöst.</p>
<p>Gauntlett argumentiert jedoch, dass dies keineswegs eine neue Erscheinung ist. Vielmehr war die Nachrichtenvermittlung durch große Institutionen historisch gesehen eine Ausnahmesituation. Die Welt von Wikipedia und Blogosphäre ist nach dieser Lesart vielmehr eine Rückkehr zu den Zeiten als noch jeder seine Geschichten auf dem Dorfplatz zum Besten geben konnte.</p>
<p>Englisch, 7 Minuten.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZWNXg7Vt-ig&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ZWNXg7Vt-ig&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
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