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	<title>mediendominanz &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/mediendominanz/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "mediendominanz"</description>
	<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:55:18 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[und alle so: Relevanz!?]]></title>
<link>http://trizblog.wordpress.com/2009/10/25/und-alle-so-relevanz/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 13:29:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Triz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Angeblich ist die Netzsphäre derzeit nur mit einer drei Fragen beschäftigt: was ist relevant und was]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Angeblich ist die Netzsphäre derzeit nur mit <span style="text-decoration:line-through;">einer</span> drei Fragen beschäftigt: was ist relevant und was nicht? und: wie relevant ist real-time-internet?</p>
<p>Um diese Diskussion &#8220;Aussenstehenden&#8221; (damit meine ich jetzt nicht offliner, aber nicht jede/r schwimmt auf der Wave ganz oben&#8230;) näher zu bringen, sollten wir uns mit ein paar grundlegenden Gedanken dazu auseinander setzen:</p>
<h2>1) Was heißt Relevant?</h2>
<p>Wir bezeichen etwas als relevant, wenn es von Bedeutung für uns, für unsere Sache oder für andere ist. Bedeutung entsteht jedoch auch immernur im Kontext &#8211; also wenn Umwelt und Situation zur Information passen. Einzelne Informationen können im einen Kontext relevant sein und im anderen total unwichtig.</p>
<p>Im Cyberspace hängen ja unzählige (Falsch-)Informationen, diese haben für ihre/n Leser/in unterschiedlichste Relevanz. Jedem ist ja grundsätzlich selbst überlassen, welche Websites er/sie besucht und welche Themen ihn/sie besonders interessieren. Aber:</p>
<h2>2) Wo kommt die Relevanzdiskussion her?</h2>
<p>Die, die schon was von der Diskussion gehört haben, rufen jetzt im Chor &#8220;Wikipedia&#8221;, der Mutter aller web2.0 Anwendungen. Dort wird bisweilen immer wieder die Frage gestellt, ob ein Artikel genug Relevanz hat, um weiter das Prädikat Wikipedia zu tragen und fortzubestehen. Ich hätte gerne eine Prozentzahl zu gelöschten Artikeln im letzten Jahr mit Ausdifferenzierung der Löschgründe &#8211; denn diese Diskussion wird fast ausschließlich auf emotionaler Basis geführt, wo sie aber meines Erachtens gar nicht hingehört. Zahlen könnten möglichweise (wie so oft) Klarheit über den tatsächlichen Umstand bringen.</p>
<p>Wer entscheidet bei der Wikipedia ob ein Artikel relevant genug ist? Bleiben wir dem web2.0 Gedanken treu, so muss es die Grundgesamtheit der Nutzer/innen entscheiden. Allerdings wissen wir ja auch um die Beteiligungsstrukturen und um <a href="http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/dok/2008/2008-02/12-19IntensivWikipedia.pdf">Zentrum-und-Peripherie-Modelle</a>, die anhand der Wikipedia erst wissenschaftlich erforscht wurden. Es entscheidet das Zentrum, also eher eine elitäre Minderheit, welche Inhalte für die Masse von Relevanz wären.</p>
<h2>3) Und worüber wird nun eigentlich diskutiert?</h2>
<p>Ich glaube vielmehr, dass es in &#8220;dieser&#8221; Diskussion um mehrere Aspekte zugleich geht, weswegen sich die Diskussion bisweilen mühsig im Kreis dreht. Diese klassifizieren sich für mich in folgenden Kategorien:</p>
<p>a) Qualität ist messbar, Relevanz lässt sich jedoch nur schwer messbar machen. Ist ein Webartikel relevant aufgrund der Anzahl der Seitenaufrufe? Nein, sicher nicht. Ist ein Webinhalt qualitativ hochwertig, aufgrund seiner Seitenaufrufe, nein sicher auch nicht. Aber: Ein Inhalt kann für mich subjektiv von relevanz sein &#8211; seine Qualität unterliegt jedoch weniger den Kriterien von Subjektivität. Die Qualitätsdiskussion über Information mischt sich hier mit der Frage &#8220;Ist das Internet Fluch oder Segen der Informationsgesellschaft?&#8221;. Die Auseinandersetzung auf der Microebene &#8220;Welche Bedeutung hat das Internet für mich persönlich?&#8221; wird im großen Stil auf Makroebene verschoben: &#8220;Ist das Internet das Ende des Journalismus? das Ende der &#8220;alten&#8221; Medien?&#8221;</p>
<p>b) Relevanz ist das entscheidende Stichwort im Hinblick auf die Prognose des web3.0 &#8211; Semantic Web &#8211; die Semantik oder auch Bedeutungslehre soll unser Surfverhalten revolutionieren. Computer werden wissen, was wir wichtig finden, oder sollen das zumindest eines Tages. Ich denke nicht, dass die Schwelle zum web3.0 erreicht ist, ich glaube vielmehr, dass diese Diskussion ein &#8220;Schwangerschaftsanzeichen&#8221; ist. Zusätzlich gehe ich nicht von &#8220;tada, heute ist web3.0&#8243; aus, es ist ein Entwicklungsprozess und er hat bereits begonnen.</p>
<p>c) Relevanz und Elitetum sind heimliche Freunde. So lehrt uns das schon Google: In Google sind die Ergebnisse relevant, die weit oben stehen. Es gibt Untersuchungen darüber, dass es tatsächlich einen ganzen Haufen Menschen gibt, die die Googleplatzierung einer Website mit ihrer Glaubwürdigkeit korrelieren. Dass es im Pagerankmechanismus auch &#8220;Bestechung&#8221; im Sinne von gekauften Platzierungen gibt, ist den meisten Internetnutzer/innen völlig fremd. Beziehen wir nochmal die aus mangelnder Relevanz gelöschten Wikiartikel in unsere Überlegungen mit ein, so entscheidet die elitäre Minderheit der Heavy-Active-Users über Wohl und Weh des kleinen Artikelschreibers. In diesem Elitetum liegt eine weitere wichtige Frage begraben: &#8220;Wie demokratisch kann ein Web sein, in dem zwar alle Menschen vernetzt sind, aber doch nur die Stimme der sog. Aktivisten zählt?&#8221; &#8211; und hier beißt sich der Hund in den Schwanz: Wer im Web zu den Aktivisten zählt, wer viele Follower auf sich vereint, wer viel zu sagen hat, wird wahrgenommen und hat damit <em>Relevanz.</em></p>
<p>d) Die Angst der Blogosphäre im digitalen Rauschen unterzugehen. Wozu schreiben, wenn es niemand liest? Ohne Aufmerksamkeit bin ich <em>definitiv irrelevant. </em>Dass Blogs grundsätzlich einen schmalen Markt des Special Interest abdecken, wird dabei oft vergessen. Hier beziehe ich nun eine reflexive, persönliche Komponente mitein (die Relevanz dieses Arguments darf jede/r Leser/in selbst beurteilen). Meine Leserzahlen waren schonmal besser, Kommentiert wird in meinem Blog nach wie vor so gut wie nicht. Vielleicht schreibe ich nicht genug zu den Dingen, die für den/die Blogleser/in <em>relevant </em>sind. Auch hier ein Teufelskreis, also sollte ich heute mal etwas von Bedeutung schreiben. Dass dies teilweise meinen Nutzungsmotiven und Handlungsmaximen widerspricht, ist in diesem Fall dann wohl irrelevant. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>e) to be announced &#8211; ich bin sicher, es werden sich weitere Facetten dieser Diskussion ausführen, so dass hier weitere Kategorien hinzukommen werden.</p>
<h2>4) Und warum diskutieren die/wir das jetzt?</h2>
<p>Die Relevanzdiskussion ist nicht neu &#8211; sie flammt gerade neu auf. Frischen Zunder gibt es aus dem Basislager der Wikipedia, aber auch die Testphase von Google Wave und die Indizierung von Twitter in Google und Bing trägt einen Teil zur Diskussion mit der Fragestellung &#8220;the time is now &#8211; wie werden wir aktueller als aktuell?&#8221; bei. Auch hier, denke ich, zeigen sich die ersten Effekte eines herrannahenden 3.0&#8217;s &#8211; auch wenn Relevanz in diesem speziellen Fall mit Aktualität vermischt wird. Das Internet ist schon immer &#8220;Echt-Zeit&#8221; &#8211; es werden nur gerade einige Instrumente entwickelt, die diesem Umstand einen kräftigen Schub verpassen werden.</p>
<p>Die digitale Spaltung der Informierten und Uninformtieren wird sich nicht wegdiskutieren lassen. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass der Anteil der Eliten am World-Wide den Fokus der Aufmerksamkeit verdient (auch wenn ich es schlimm finden kann, dass einzelne Wikiartikel in den digitalen Reißwolf wandern, für mich gibt es RELEVANTERES!). Eben diese Frage wird auch in einem <a href="http://www.zeit.de/2009/44/Gesellschaft-Soziale-Netzwerke?page=all">heißdiskutierten Artikel in der Zeit</a> der letzten Woche gestellt. Die Botschaft dieses Artikels wird unterschwellig in seiner Sprache deutlich: Gehörst du nicht zur Bildungselite, so hast du weder in reallive noch im web viel zu melden.</p>
<p>Mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten und alle Trends und Tricks zu kennen, wird nur denjenigen möglich sein, die die Chancen des Internets in vollem Umfang nutzen können. Gerade erst haben wir angefangen 2.0 zu feiern und allen einen Facebookaccount zu verpassen. WYSIWYG ermöglicht dem Programmierunkundigen seine Website zu bauen &#8211; doch die Elite ist schon einen Schritt weiter und sticht mit SEO und Net(in)neutrality am kleinen Nutzer vorbei.</p>
<p>Liebe Elite, warum ist es euch so wichtig die kleinen hinter euch zu lassen? Warum ist es so wichtig alleinig relevant zu sein?</p>
<p>Ich wünsche mir eine Pluralität der Angebote, eine Pluralität der Nutzer und wünsche mir auch selbst entscheiden zu dürfen, was relevant ist und was nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[OFFLINE :(]]></title>
<link>http://trizblog.wordpress.com/2008/03/05/offline/</link>
<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 18:27:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Triz</dc:creator>
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<description><![CDATA[eigentlich ist das gar kein webcomment, es ist viel mehr ein &#8220;nonwebcomment&#8221; &#8211; ich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>eigentlich ist das gar kein webcomment, es ist viel mehr ein &#8220;nonwebcomment&#8221; &#8211; ich bin nämlich in der unglücklichen Lage, dass sich am Montag mein Modem verabschiedet hat. Jetzt ziehe ich als Vagabund herum und schnorre mich bei anderer Leute Internetanschlüssen durch. Ich fühle mich seltsam so ohne Netz (noch dazu ist am selben Tag mein Mobilfunk auch noch den Bach runter). Ich war die letzten 2 Tage sowieso nicht zu Hause, weshalb der Verlust etwas leichter zu ertragen war. Aber: Wie kalkuliere ich denn jetzt meine Fahrzeit nach Gauting richtig? Woher weiß ich was heut abend im Fernsehen kommt? Wie weiß ich was es neues bei meinen Freunden gibt?</p>
<p>Alles Fragen, die perfekt in meinen philosophischen Rahmen zu den Gautinger Internettagen passten. Thema des neunten Treffens war zwar &#8220;Radikal im Netz&#8221; &#8211; aber gerade der heutige Tagungstag wirft viel mehr die Überlegung &#8220;Radikal ohne Netz, geht das eigentlich noch?&#8221; auf.</p>
<p>Ich will auf jeden Fall noch mehr über Gauting schreiben und auch ein paar Links und Inspirationen staten, ich kann nur grad nicht kreativ sein. Nicht mein Anschluss, nicht mein Rechner, nicht meine Welt&#8230;&#8230;</p>
<p>Ich hoffe ich bin nicht allzulang radikal ohne Netz, ich werde auf jeden Fall aber von diesem unfreiwilligen Selbstversuch berichten!</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; machts gut und wer weiß wann wir uns wiedersehen?<br />
Eure Stimme aus dem OFF(line)</p>
</div>]]></content:encoded>
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