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	<title>menschenleben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/menschenleben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "menschenleben"</description>
	<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 09:23:59 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Das an sich wertlose Grundgesetz]]></title>
<link>http://horstnaegele.wordpress.com/2009/08/15/das-an-sich-wertlose-grundgesetz/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 17:48:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>horstnaegele</dc:creator>
<guid>http://horstnaegele.wordpress.com/2009/08/15/das-an-sich-wertlose-grundgesetz/</guid>
<description><![CDATA[AUS DER JUGENDZEIT (1959 BRD): »Wir dachten schon« »Ach so ist das – das ist dann etwas ganz anderes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>AUS DER JUGENDZEIT</strong> (1959 BRD):</p>
<p><strong>»Wir dachten schon«</strong></p>
<p>»Ach so ist das – das ist dann etwas ganz anderes – das können Sie ja nicht gewusst haben, wo Sie ja erst fünfundzwanzig Jahre alt sind, noch ganz grün sozusagen – wir dachten nämlich schon, da wäre einer, der sich dagegenstemmen will – hätte mich schon sehr gewundert?«<br />
»Ich befürchte, Sie schätzen dies nicht richtig ein, Herr Postoberdirektor?«<br />
»Wieh? – Was wollen Sie hiermit sagen?«<br />
»Ich habe eine gründliche Ausbildung durchlaufen, das haben die wenigsten der älteren Kollegen in meiner Laufbahn – die meisten sind nach Kriegsende aufgestiegen, viele nur deshalb, weil sie nicht Mitglieder der NSDAP waren.«<br />
»Da hört doch alles auf!«<br />
»Leider hat es nicht aufgehört, es läuft alles so weiter wie gehabt.«<br />
»Es muss Ihnen doch zu denken geben, dass Sie im ganzen Postoberdirektionsbezirk wie gesagt der einzige Postamtsvorsteher sind, der &#8211; .«<br />
»Das gibt mir allerdings eine ganze Menge zu denken.«<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
»Ich fordere Sie auf, Ihren Dienstobliegenheiten picobello nachzukommen!«<br />
»Das fordere ich Sie auf, Herr PODirPuF?«<br />
»Was fällt Ihnen denn ein, in der Weise mit Ihren Vorgesetzten zu reden! – Für mich ist diese Sache erledigt, nachdem Sie nichts zu ihrer Entlastung haben vorbringen können!«<br />
»Da machen Sie die Rechnung ohne den Wirt, Herr PODirPuF.«<br />
»Aber Sie wissen doch?«<br />
»Was soll ich wissen, Herr PODirPuF?«<br />
»Was wollen Sie hiermit sagen?«<br />
»Auf mich wirkt dies alles, als ob Sie was zu verbergen haben, Herr PODirPuF?«<br />
»Wieh?«<br />
»Nach wie vor ist nichts geklärt, Herr PODirPuF?«<br />
»Sie müssen doch zugeben, Sie hätten wissen müssen, was zu tun war?«<br />
»Genau das habe ich gewusst, nur eben entspricht das, was ich für richtig halte und was ich für falsch halte, offensichtlich nicht Ihren Erwartungen, Herr PODirPuF?«<br />
»Worin bestehen denn diese meine Erwartungen?«<br />
»Das werden Sie am besten selber wissen, warum soll denn ich wissen müssen&#8230;..</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
»Sie wollen dich nicht sagen wollen, dass Sie dies zu beurteilen vermögen, ohne ein juristisches Vollstudium an einer gut altdeutschen Universität absolviert zu haben?«<br />
»Hat man hieraus zu folgern, dass bei der deutschen Postverwaltung ausschließlich akademische Volljuristen auf der einen Seite, Vollidioten auf der anderen Seite gesucht sind – warum dann nicht am besten gleich beides in einer Person, Herr PODirPuF, wenn Sie das so wollen?«<br />
»Ich sehe, unser Gespräch ist ziemlich fruchtlos verlaufen – wie immer in solchen Fällen. Guten Morgen!«<br />
»Behüt Sie Gott, Herr PODirPuF!«</p>
<p><strong>DAS FUNKTIONIEREN</strong> (1959 BRD)</p>
<p>durchgreifen<br />
eingreifen<br />
ganz diskret<br />
eingreifen<br />
durchgreifen<br />
natürlich<br />
merkt keiner<br />
alles kameraden<br />
gutes team<br />
dass sich da keiner<br />
ja keiner dagegenstemmt<br />
dass da einer ist der<br />
ist auch noch nicht vorgekommen<br />
dass da einer ist der</p>
<p>wir dachten schon<br />
da ist einer<br />
der sich dagegenstemmt<br />
wie hätte das sein können</p>
<p>was wollen Sie<br />
schon wollen<br />
wollen<br />
Sie junger marschierer<br />
Sie wollen doch nicht etwa<br />
mitreden<br />
wollen<br />
mitreden<br />
wollen<br />
werden Sie erstmal<br />
wie<br />
ich</p>
<p>Sie wollen es<br />
doch nicht etwa<br />
auf eine machtprobe<br />
ankommen lassen<br />
wollen</p>
<p>die zeit ist nicht mehr allzu fern<br />
da wir so richtig wieder dürfen können<br />
wie einst und eh und jeh</p>
<p>(In: Horst Nägele, <em><strong>SCHWIMMZÜGE</strong></em>, Verlag Turnshare, 2009)</p>
<p>LINK ZUM VERLAG:  <a href="http://turnshare.com/book/schwimmzuege.html?category_id=13"><em><strong> Schwimmzüge</strong></em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesellschaftsforschung - Lebenschancen und eigene Verantwortlichkeit]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/06/26/gesellschaftsforschung-lebenschancen-und-eigene-verantwortlichkeit/</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:43:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
<guid>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/06/26/gesellschaftsforschung-lebenschancen-und-eigene-verantwortlichkeit/</guid>
<description><![CDATA[In wie weit bietet die deutsche Gesellschaft die Möglichkeit der eigenen Entwicklung und Bestimmung ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/q_nS8Dr_cFE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/q_nS8Dr_cFE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span>In wie weit bietet die deutsche Gesellschaft die Möglichkeit der eigenen Entwicklung und Bestimmung seines Lebens? Ist jedes Menschenleben einzigartig? Sind wir Menschen uns tatsächlich so unähnlich? Warum nimmt die Armut vieler Menschen und der Reichtum weniger Menschen zu? </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Fleisch" und die Würde des Menschen]]></title>
<link>http://arttheartist.wordpress.com/2008/11/23/fleisch-und-die-wurde-des-menschen/</link>
<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 23:31:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>arttheartist</dc:creator>
<guid>http://arttheartist.wordpress.com/2008/11/23/fleisch-und-die-wurde-des-menschen/</guid>
<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hab ich den Film &#8220;Fleisch&#8221; mit Theresa Scholze in der Hauptrolle geseh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einigen Tagen hab ich den Film &#8220;Fleisch&#8221; mit Theresa Scholze in der Hauptrolle gesehen. Auch diesmal hat Theresa schauspielerisch auf ganzer Linie überzeugt. Der Film selbst war kein großer Hit. Irgendwie fehlte es an Tiefe und man konnte zu den meisten Charakteren keine engere Bindung herstellen. Auch die Bildwelten waren eher karg. Das Thema des Films ist es jedoch wert, darüber zu schreiben.</p>
<p><!--more-->In dem Film geht es um skrupellose Menschen, die andere Menschen ausschlachten, um Geld zu verdienen. Sie bedienen sich dabei bei der armen Bevölkerung Afrikas, allerdings wird in dem Film ein weißes Paar bedroht. Irgendwie stellt man sich da schon die Frage, ob man den Film nicht auch ohne das weiße Paar hätte drehen können. Betroffene gabs vor Ort ja genug.</p>
<p>Vor längerer Zeit hab ich einen ähnlichen Film, namens &#8220;Trade&#8221;, gesehen, der von Menschenhandel handelt. Obwohl die Menschen in dem Film nicht als Organbanken missbraucht wurden, war die Wirkung des Films deutlich intensiver. Die Charaktere gingen einem ans Herz und die Schicksale bewegten sehr. Vor diesem Zusammenhang fragt man sich:</p>
<p>Was ist ein Menschenleben heutzutage wert?  Warum gibt es Menschen, die andere Menschen verkaufen, um sich selbst zu bereichern? Gibt es Menschen, die mehr wert sind als andere?</p>
<p>Ich denke, jedes Menschenleben ist es wert, dass man es NICHT bewertet. Stellt man die Frage nach dem Wert eines Menschenleben, stellt man auch indirekt die Frage nach dem Wert des Lebens. Und das Leben läßt sich nicht bewerten. Kein Mensch kann Leben aus dem Nichts erschaffen und daher liegt es auch nicht in seiner Macht, Leben zu bewerten. Schätzt er sein eigenes Leben, hat er entweder Angst es zu verlieren oder er bemitleidet sich selbst. Urteilt er über das Leben anderer ist er entweder eifersüchtig oder überheblich. Alles in allem keine sonderlich nützlichen Eigenschaften. Man könnte auch sagen, dass die Fähigkeit des Menschen, zu bewerten, ihn tatsächlich davon abhält das Leben zu &#8220;er&#8221;leben.</p>
<p>Zweifel an meiner Aussage? An wievielen Menschen läuft man tagtäglich vorbei, ohne sich die Mühe zu machen mit ihnen zu kommunizieren? Wie oft schaut man täglich in den Spiegel, ohne die Vollkommenheit des eigenen Gesichts zu bewundern? Wie oft schlingt man das Essen hinunter, ohne den Geschmack zu geniessen?</p>
<p>Seit die Menschheit gelernt hat, Gut von Böse, Reich von Arm, Tag von Nacht zu unterscheiden, geht es mit ihr kontinuierlich bergab <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Zum Abschluß etwas zu Nachdenken:</strong> Wenn wir uns mal einen Tag freinehmen und sämtliche Fernsehkanäle (Filme, Serien, Nachrichten,&#8230;) auf getötete Menschen hin abzählen, bin ich der Meinung, dass die Anzahl der toten &#8220;Bösen&#8221; die Anzahl der toten &#8220;Guten&#8221; und Unbeteiligten deutlich übersteigen dürfte. Natürlich sind die meisten Tode insziniert, aber verbessert dies irgendwas an der Aussage? Auch wenn die &#8220;Bösen&#8221; böse sind, handelt es sich dennoch um Menschen. Und nur damit wir tagtäglich das Gute siegen sehen können, wird sehr viel Filmblut vergossen und jede Menge gespieltes Menschenleben ausgelöscht. Sicher, unser gerechtes Gemüt wird dies vielleicht glücklich stimmen. Aber letzten Endes wird mit jedem Tod die Bedeutung eines Menschenleben &#8230; nein, dem Leben selbst entwertet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu "verlorenen" Menschenleben in Afghanistan schreibt KLAUSENS]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2008/10/22/zu-verlorenen-menschenleben-in-afghanistan-schreibt-klausens/</link>
<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 08:28:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
<guid>http://klausens.wordpress.com/2008/10/22/zu-verlorenen-menschenleben-in-afghanistan-schreibt-klausens/</guid>
<description><![CDATA[klau|s|ens, wieder zwei tote deutsche soldaten in afghanistan. und die toten afghanischen kinder? ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span class="fliesstext">klau&#124;s&#124;ens, wieder zwei tote deutsche soldaten in afghanistan.</p>
<p>und die toten afghanischen kinder? &#8211; deutschland führt krieg. das wissen wir. und wir wissen, dass die rot-grüne koalition deutschland dorthin führte.</p>
<p>das hört sich aber alles anders an, im fernsehen. in den medien.</p>
<p>so? wie denn?</p>
<p>gestern hörte ich, dass das bataillon in zweibrücken zwei soldaten &#8220;verloren&#8221; habe.</p>
<p>verloren?</p>
<p>ja, einfach so, husch: so wie man sein portemonnaie verliert.</p>
<p>verloren?</p>
<p>ja, so wie man sein leben verliert! wie eine feder im wind! oder was verliert man wie und wo?</p>
<p>halt, halt! &#8220;leben verlieren&#8221; meint ja auch so etwas, als wäre das leben wie ein cent-stück.</p>
<p>bisweilen scheint es so: man passt nicht auf, und hupps: schon ist es weg. &#8211; das leben ist flüchtig. man kann es also sehr schnell und leicht verlieren.</p>
<p>und das gilt immer und überall?</p>
<p>da bin ich mir unsicher. in afghanistan werden die leben nicht &#8220;verloren&#8221;, sondern bewusst riskiert.</p>
<p>eben. darüber kann keine sprache der welt hinwegtäuschen.</p>
<p>sie haben zwei kameraden &#8220;verloren&#8221;.</p>
<p>auch das sagt man?</p>
<p>es ist unsere sprache des todes: verlieren. verlor, verloren.</p>
<p>ich habe mein herz in heidelberg verloren.</p>
<p>es ist eine seltsame mentalität, die sich in allem verbirgt.</p>
<p>eigentlich ist es die schönfärberei des todes, dieses &#8220;verlieren&#8221;.</p>
<p>als ob man eine plombe im zahn verliert.</p>
<p>&#8230; so hohl kann das leben sein. &#8211; ich schrieb:</p>
<p><strong>KRIEGSVERLOREN</p>
<p>Als man der Kompanie sagte,<br />
Man habe einen Kameraden<br />
Verloren, schaute Gefreiter<br />
Tod in seinem Sturmgepäck<br />
Nach dem kaum Fehlenden.</strong></p>
<p>Copyright Klau&#124;s&#124;ens, in allen Schreibweisen und -waisen, 22.10.2008, Mittwoch, Königswinter-Oberdollendorf, den Gefallenen = Gefällten in Afghanistan und anderswo gewidmet.</p>
<p><img src="http://jetztimg.sueddeutsche.de/upl/images/user/kl/klausensblog/634998.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p><img src="http://jetztimg.sueddeutsche.de/upl/images/user/kl/klausensblog/634998.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern<br />
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)<br />
KLAU&#124;S&#124;ENS &#8211; LOG &#8211; W E L T L I N G<br />
<a href="http://klausens.blogg.de/" target="_blank">http://klausens.blogg.de</a></p>
<p>HOMEPAGE VON KLAU&#124;S&#124;ENS: <a href="http://www.klausens.com/" target="_blank">http://www.klausens.com</a> </span> <!-- google_ad_section_end --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[WTC - World Trade Center und die Hintergründe]]></title>
<link>http://fmtvnet.wordpress.com/2008/08/22/wtc-world-trade-center-und-die-hintergrunde/</link>
<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 19:56:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>fmtvnet</dc:creator>
<guid>http://fmtvnet.wordpress.com/2008/08/22/wtc-world-trade-center-und-die-hintergrunde/</guid>
<description><![CDATA[wichtiger Hinweis für Leser: Bitte klicken Sie, um den gesamten Artikel zu sehen, oben direkt auf de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[wichtiger Hinweis für Leser: Bitte klicken Sie, um den gesamten Artikel zu sehen, oben direkt auf de]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ach, was sind schon 10 Jahre …?!]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2008/06/03/ach-was-sind-schon-10-jahre-%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:23:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/2008/06/03/ach-was-sind-schon-10-jahre-%e2%80%a6/</guid>
<description><![CDATA[  Jeder fährt mal mehr, mal weniger gern mit dem Zug von A nach B. Grund zur Besorgnis gibt es selte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Jeder fährt mal mehr, mal weniger gern mit dem Zug von A nach B. Grund zur Besorgnis gibt es selten, eher zum Ärgern, weil der zynisch formulierte „Slogan“ für die Bahn</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;" align="center"><em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">„Kommen Sie wann Sie wollen,</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">wir fahren wann wir wollen!“</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">bedauerlicherweise seit Jahrzehnten keinen Deut an Sinnhaftigkeit verloren hat. Ich habe es zum Beispiel noch nie geschafft, auch nur annähernd pünktlich anzukommen, wenn ich von Hannover nach Berlin gefahren bin. Verspätungen zwischen einer und drei Stunden sind leider üblich. Und das bei einer regulären Fahrtzeit von gerade mal ca. 1,5 Stunden (ICE). In den meisten Fällen erfährt der Fahrgast nicht einmal, warum er wieder zu spät am Zielbahnhof ankommt. Nur einmal wurde ein „Personenschaden auf den Gleisen“ angegeben, der mich knappe zwei Stunden meiner Zeit kostete. Den Geschädigten dürfte es jedoch deutlich mehr gekostet haben &#8230; „nur einmal“? Nein, das stimmt so nicht ganz. Nur einmal erlebte ich selbst diese Ansage, als ich in einem verspäteten Zug saß.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Am 3. Juni 1998 um 10:58 Uhr schrieb die Deutsche Bahn mit dem schwersten Bahnunglück der deutschen Nachkriegsgeschichte die Geschichte der Bahnfahrt neu: Der ICE „<span style="color:#000000;">Wilhelm Conrad Röntgen“ (Zug 884) entgleiste aufgrund von Wartungsfehlern und einem aus Zeitmangel nicht entdeckten sowie aus rein wirtschaftlichen Erwägungen nicht rechtzeitig ausgetauschten, defekten Radreifens. Bei dieser Entgleisung schafften es lediglich die ersten Wagen des Zuges unter der Brücke bei Eschede durchzukommen. Auf einen Wagen schlug die Brücke auf und zerstörte diesen zur Hälfte, alle anderen Wagen schoben sich wie ein Zollstock in- und übereinander. </span>Bei diesem weltweit bisher schwersten Unfall eines Hochgeschwindigkeitszuges verloren 101 Menschen ihre Leben, weitere 105 Fahrgäste wurden dabei teilweise schwerst verletzt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://galerie.marmonemi.de/albums/userpics/normal_ART-030608-Was---Eschede-Foto.jpg" alt="dpa" width="461" height="316" /></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Foto: dpa</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Zunächst gingen die alarmierten Rettungskräfte von einem entgleisten Güterzug aus. Die Bilder, die sich ihnen bei Eintreffen am Unfallort zeigten, werden wohl die Wenigsten jemals wieder vergessen. Ein Freund von mir war am Unfallort. Er hat in seinem Leben schon so einiges gesehen. Doch als ich ihn kurz danach wieder sah, hatte er sich verändert: Er erzählte wie in Trance von dem Unglück und davon, dass das keine Bilder waren, die sich „nur“ einprägen, sondern Bilder, die geeignet sind, den Geist zu zerstören. Unfassbar und von einer solchen Macht, dass man einfach nur ungläubig und wie gelähmt auf das Geschehen zugehen konnte. Wirklich ertragen konnte es wohl keiner von denen, die das, in welcher Position auch immer, miterlebt haben. Fast schon als „Glück im Unglück“ konnte man wohl für die Überlebenden sagen, dass in der Medizinischen Hochschule Hannover an dem Tag ein internationaler Ärztekongress tagte. Alle transportfähigen Patienten wurden sofort in andere Kliniken verlegt, so dass sehr viele der Eschede-Opfer direkt in die MHH geflogen wurden und so zumindest die bestmögliche ärztliche Versorgung erhalten konnten. Da ich in der Einflugschneise der MHH lebe, hätte ich keine Nachrichten gebraucht, um zumindest zu wissen, dass irgendwas unglaublich Grausames passiert sein muss.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Während der sich anschließenden Verfahren zur Aufklärung des Unfalls konnte kein Schuldiger ausfindig gemacht werden. Auch bekannte sich niemand dazu, das Unglück verursacht oder zumindest mitverschuldet zu haben. Die Bahn und ihre Mitarbeiter erwartungsgemäß am allerwenigsten. Bleibt die bittere Frage: Sind die Fahrgäste selbst die Schuldigen, weil sie auf die Sorgfalt der Transportgesellschaft vertraut haben und davon ausgegangen sind, dass sich diese ihrer Verantwortung für Massenbeförderungsmittel bewusst ist? Hartmut <span>Mehdorn</span>, seit Dezember 1999 Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bahn, versicherte seinerzeit sinngemäß in Interviews, dass die Bahn selbstverständlich ihrer Verantwortung für die Verunglückten nachkommen werde. Das hieß allerdings in der Konsequenz lediglich, dass für jedes Todesopfer ein „Entschädigungsbetrag“ in Höhe von 30.000 DM (Deutsche Mark, nicht einmal Euro) gezahlt wurde. Da mutet die Ausführung zum Stichwort „Verantwortung“ auf </span><a href="http://www.db.de"><span style="color:#000000;">www.db.de</span></a><span style="color:#000000;"> wie ein Schlag ins Gesicht an, wenn man liest „Die Bahn setzt Zeichen. Ob für die Förderung der Lesefähigkeit von Kindern oder für den Umweltschutz. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung als großes Unternehmen ernst.“. Aha. Vielleicht wäre es sinnvoller, in allererster Linie für die Sicherheit der Fahrgäste zu sorgen und sich nicht feige aus der Affäre und vor allem aus der Verantwortung zu stehlen, wenn doch mal was schief geht …</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Was mich maßlos erschreckt ist, dass ein Menschenleben in diesem Staat so billig zu „entschädigen“ ist und sich nicht einmal jemand für ein so gravierendes Unglück tatsächlich verantwortlich fühlt, geschweige denn erklärt. Von Entschuldigungen ganz zu schweigen. Damit dürfte ein ausgelöschtes Menschenleben samt zahlreicher damit vernichteter Existenzen (Familien) ja nicht vielmehr sein, als eine simple Sachbeschädigung. Was durchaus geeignet sein dürfte, die Rechtsprechung in diesem Staat zum Thema fahrlässige Tötung massiv zu revolutionieren. Bleibt zu hoffen, dass sowas nicht Schule macht. Vor allem nicht aus rein wirtschaftlichen Interessen! Denn sowas vergisst man nicht. Dafür sind 10 Jahre dann doch nicht lang genug &#8230;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Wer es noch etwas genauer wissen möchte: Heute Abend läuft auf N3 ab 21:45 Uhr eine m. E. recht interessante Dokumentation zum Thema.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#808080;">© skriptum</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Premier Balkenende: Furcht vor Anschlägen wg. Wilders-Film]]></title>
<link>http://allaboutgeertwilders.wordpress.com/2008/02/29/premier-balkenende-furcht-vor-anschlagen-wg-wilders-film/</link>
<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 18:58:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>allaboutgeertwilders</dc:creator>
<guid>http://allaboutgeertwilders.wordpress.com/2008/02/29/premier-balkenende-furcht-vor-anschlagen-wg-wilders-film/</guid>
<description><![CDATA[Der Anti-Koran-Film von Geert Wilders &#8211; Premierminister Jan-Peter Balkenende hat es jetzt offe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Anti-Koran-Film von Geert Wilders &#8211; Premierminister Jan-Peter Balkenende hat es jetzt offen ausgesprochen. Einserseits verurteilte er alle Bedrohungen in Richtung Wilders. Andererseits mache sich &#8220;sehr große Sorgen&#8221; über den von Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Film. Inzwischen ist es wohl so weiter, dass die befürchteten Unruhen in bestimmten Ländern eintreffen werden, ganz egal ob der Film milde oder rabiat mit dem &#8220;faschistischen Buch&#8221; (Wilders), dem Koran, umgeht.</p>
<p>Der Premier nannte die Situation in Afghanistan, wo die niederländischen Militärs in größter Gefahr seien bis hin zu Stewardessen, die bestimmte Routen nicht mehr fliegen wollten. Es sind den Worten des Premierministers zufolge &#8220;sehr ernsthafte Signale&#8221;, die die niederländische Regierung empfange. Er könne auch nicht ausschliessen, dass der Wilders-Film Menschenleben kosten würde. &#8220;Ein Anschlag ist direkt die Schuld des Terroristen, aber der hat dann seine Legimitation in dem gefunden, über das wir nun sprechen. Man kann das eine nicht losgelöst vom anderen sehen.&#8221; Auch wenn der Inhalt von Wilders Film noch nicht bekannt sei, er sorge sich sowieso um die Folgen. &#8220;Meine Sorge ist, dass die ganze Psychologie um den Film seine eigene Wirklichkeit kreiert.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
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