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	<title>mon810 &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/mon810/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "mon810"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:05:32 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Monsanto Pulls GM Corn Amid Food Safety Concerns]]></title>
<link>http://survivingthemiddleclasscrash.wordpress.com/2009/11/16/monsanto-pulls-gm-corn-amid-food-safety-concerns/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:00:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Barbara Peterson</dc:creator>
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<description><![CDATA[Source: GM Free Cymru Applicant&#8217;s Dossiers Contained Wide-Ranging Fraudulent Research Press No]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Source: GM Free Cymru Applicant&#8217;s Dossiers Contained Wide-Ranging Fraudulent Research Press No]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gentechnik tut so manchem weh]]></title>
<link>http://zwiedenken.wordpress.com/2009/10/18/gentechnik-tut-manchen-weh/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:11:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>eXistenZ</dc:creator>
<guid>http://zwiedenken.wordpress.com/2009/10/18/gentechnik-tut-manchen-weh/</guid>
<description><![CDATA[Unsere Lebenswelten werden von Jahr zu Jahr komplexer und in mancher Hinsicht auch komplizierter. Da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unsere Lebenswelten werden von Jahr zu Jahr komplexer und in mancher Hinsicht auch komplizierter. Da wundert es den einen oder den anderen keineswegs, dass die meisten Menschen Angst vor Veränderungen haben&#8230;<br />
<!--more--></p>
<p>Vielen ist die Wissenschaft daher ungeheuer, da sie nicht so richtig verstehen und aber auch oft gar nicht wissen, welche herausragende Wichtigkeit Wissenschaft für unsere Gesellschaft, vielmehr noch für die menschliche Zivilisation als Ganzes, hat.<br />
Wissenschaftlichen Arbeiten haben wir nicht nur das Auto, den Computer, den Fernseher, sondern auch den Defribrilator, den Herzschrittmacher, das Taschentuch, die Zahnpasta, Gabel und Messer und vieles, vieles mehr, zu verdanken. Und eben auch die Gentechnik.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 140px"><img title="Gentechnik-Labor" src="http://www.transgen.de/data/imagescontent/einkauf/689_labor_ausschnitt_130x186.jpg" alt="Land Brandenburg" width="130" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Land Brandenburg</p></div>
<p>Tja und da wären wir schon bei der lieben Gentechnik.<br />
Diese steht ja in den letzten Jahren ganz arg im Verruf böse zu sein. Dieser trägt bei Zeiten recht seltsame Blüten. 44 Prozent der Deutschen denken, dass <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,92385,00.html" target="_blank">Tomaten keine Gene</a> beinhalten. Hmm, das gibt mir wiederum zu denken.</p>
<p>Konkret dreht sich die Angst der Leute um die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Gentechnik" target="_blank"><em>&#8220;Grüne Gentechnik&#8221;</em></a>. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einmal erläutern, was man unter Gentechnik versteht.<br />
Mit Gentechnik sind jene Verfahren bzw. Methoden der Biotechnologie gemeint, die man anwendet, um Erbgut aktiv zu verändern. Hierbei kommen Kenntnisse der Molekularbiologie und der Genetik zum Tragen, um letztendlich damit gezielt sowohl in die biochemischen Steuerungsvorgänge von Lebewesen, wie auch viraler Genome, einzugreifen.</p>
<p>Im Groben werden die gentechnischen Verfahren nach ihren Anwendungsgebieten eingeteilt:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Gentechnik" target="_blank">Grüne Biotechnologie</a> &#8211; wird zur Veränderung des Genoms von Pflanzen angewendet</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Biotechnologie" target="_blank">Rote Biotechnologie</a> &#8211; wird in Medizin und Pharmazie verwendet; z.B: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gentherapie" target="_blank">Gentherapie</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Biotechnologie" target="_blank">Weiße Biotechnologie</a> &#8211; „die industrielle Produktion von organischen Grund- und Feinchemikalien sowie Wirkstoffen mithilfe optimierter Enzyme, Zellen oder Mikroorganismen“<span style="color:#ff9900;"><sup>1</sup></span></p>
<p>Wie bereits weiter oben schon erwähnt, steht der größere Teil der Deutschen, aber auch der Österreicher, der Gentechnik und im Speziellen und vor allem der grünen Gentechnik kritisch gegenüber. Die sogenannten &#8220;Gentechnikgegner&#8221; stellen jedoch keine homogene Gruppe dar, wie man das vielleicht zunächst vermuten würde.<br />
Nicht nur weltanschauliche bzw. politische Ansichten dienen als Motivation, sondern ebenso Angst vor Geschäftemacherei generell, zusätzliche Benachteiligung der Entwicklungs- und Schwellenländer, Globalisierung, kriminellen Machenschaften der Chemiekonzerne und so weiter. Aus wissenschaftlicher Sicht werden ebenfalls einige Sorten transgener Pflanzen abgelehnt, jedoch beziehen sich die angeführten Gründe stets auf Einzelfälle und nicht pauschal und undifferenziert auf die grüne Gentechnik im Gesamten.<br />
Ein sehr interessantes und aufschlussreiches Interview mit Dr. Stefan Rauschen vom <a href="http://www.bio3.rwth-aachen.de/">Institut für Biologie III (Pflanzenphysiologie) der RWTH Aachen</a>, über seine persönliche Erfahrungen in der deutschen <a href="http://www.biosicherheit.de/de/" target="_blank">Biosicherheitsforschung</a> und mit Gentechnikgegnern, kann man bei <a href="http://www.scienceblogs.de/alles-was-lebt/2009/04/personliche-erfahrungen-in-der-deutschen-biosicherheitsforschung-interview-mit-dr-stefan-rauschen.php">&#8220;Alles was lebt&#8221;</a>, ein Blog von Emanuel Heitlinger (Evolutionsbiologe) und Alexander Knoll (Biologe), nachlesen.</p>
<p>All diese vermeintlichen Gründe, ausgenommen die wissenschaftlich fundierten, führen zu einem Bild der grünen Biotechnologie, das sie sich in keinster Weise verdient hat.<br />
Wie Stefan Rauschen ausführt, zeigen <a href="http://www.biosicherheit.de/de/mais/boden/718.doku.html" target="_blank">Untersuchungen</a>, sofern sie auf wissenschaftlich höchstem Niveau durchgeführt wurden, dass es z.B. &#8220;keine Hinweise auf einen Einfluss von Bt-Mais (<a href="http://zwiedenken.wordpress.com/files/2009/10/monitoringstudie-monsanto-mon810.pdf" target="_self">MON810</a> <span style="color:#ff9900;"><sup>2</sup></span>, MON88017) auf die Gemeinschaft der Lebewesen auf dem Acker gibt.&#8221; <span style="color:#ff9900;"><sup>3</sup></span></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 260px"><img title="Bt-Mais MON810" src="http://www.scienceblogs.de/weitergen/Mais-thumb-250x166.jpg" alt="Bt-Mais MON810" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Bt-Mais MON810</p></div>
<p>Nichtsdestotrotz beschloß die deutsche <a href="http://www.bmelv.de/cln_093/DE/Startseite/startseite_node.html" target="_blank">Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz</a>, <a href="//www.ilse-aigner.de/index.php" target="_blank">Ilse Aigner</a>, Mitte April 2009, dass zukünftig der Anbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais MON810 verboten ist.<br />
Dies blieb natürlich nicht ohne Folgen und zog eine gehörige Reaktion der Scientific Community mit sich. <a href="http://www.biosicherheit.de/de/aktuell/684.doku.html">Hier</a> kann man eine Stellungnahme von Prof. Dr. Rudi Balling, den wissenschaftlichen Geschäftsführer des <a href="http://www.helmholtz-hzi.de/de/">Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig</a> und Präsidenten des <a href="http://www.vbio.de/">VBIO</a>, zum Verbot von MON810 lesen.</p>
<p><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/04/genmais-mon810-das-politische-spiel-mit-zukunftstechnologien.php" target="_blank">&#8220;WeiterGen&#8221;</a> hatte bereits ein Woche vor dieser idiotischen und nicht von Fakten bzw. wissenschaftlichen Erkenntnissen getragenen Entscheidung der Bundeslandwirtschaftsministerin den möglichen Hintergrund eines <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Pflanze/GrueneGentechnik/MON%20810.html?nn=309986">Verbotes</a> analysiert.</p>
<p>Mein Fazit ist, dass die Diskussion emotional aufgeladen ist und auch so in der allgemeinen Wahrnehmung gehandhabt wird.<br />
Leider gehen dabei die Erkenntnisse der Wissenschaft unter und werden nicht als Entscheidungsgrundlage herangezogen, sondern werden sogar oftmals einfach ignoriert.<br />
Diese Ignoranz trägt dazu bei, das Menschen glauben, dass Gene von transgenen Pflanzen ihr persönliches Erbgut verändern würden, ohne zu begreifen, dass dies dann zum einen genauso bei konventionell gezüchteten Pflanzen der Fall wäre und zum anderen, dass das in eine Zelle neu eingefügte Gen ein neues Protein herstellt, welches unter Umständen unerwünschte Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben kann. Daher müssen gentechnisch veränderte Pflanzen vor dem Einsatz auch erstmal zugelassen werden.<br />
Das neue Gen selbst führt zu nichts und ist in erster Linie eine biologische Information. Als Bestandteil der <a href="http://zwiedenken.wordpress.com/files/2009/10/genfood-sicherheit.pdf">Nahrung</a> <span style="color:#ff9900;"><sup>4</sup></span> ist es eine harmlose Chemikalie, die im Magen oder im Darm schnell abgebaut wird.</p>
<p><span style="color:#ff9900;"><sup>1</sup></span> Definition stammt von der Fraunhofer Gesellschaft<br />
<span style="color:#ff9900;"><sup>2</sup></span> Monitoringstudie Monsanto MON810<br />
<span style="color:#ff9900;"><sup>3</sup></span> Zitat von Stefan Rauschen<br />
<span style="color:#ff9900;"><sup>4</sup></span> Gentechnisch veränderte Lebensmittel: Eine sichere Sache? (<a href="ww.transgen.de/home/">www.transgen.de</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FDP will Monsantos Genmais wieder erlauben]]></title>
<link>http://uebermonsanto.wordpress.com/2009/10/09/fdp-will-monsantos-genmais-wieder-erlauben/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:45:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>uebermonsanto</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die FDP hat sich in den laufenden Koalitionsverhandlungen der Arbeitsgruppe Agrar explizit für eine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die FDP hat sich in den laufenden Koalitionsverhandlungen der Arbeitsgruppe Agrar explizit für eine ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Recherchen belegen gentechnische Verunreinigungen von Maissaatgut - Greenpeace, Presseerklärungen zum Thema Gentechnik]]></title>
<link>http://w3planet.wordpress.com/2009/09/09/recherchen-belegen-gentechnische-verunreinigungen-von-maissaatgut-greenpeace-presseerklarungen-zum-thema-gentechnik/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:52:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>w3world</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Recherche von Bioland und Greenpeace zeigt gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutsc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Eine Recherche von Bioland und Greenpeace zeigt gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutsc]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU assessment of genetically modified maize]]></title>
<link>http://lyndaspace.wordpress.com/2009/07/13/eu-assessment-of-genetically-modified-maize/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 18:38:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>lyndaspace</dc:creator>
<guid>http://lyndaspace.wordpress.com/2009/07/13/eu-assessment-of-genetically-modified-maize/</guid>
<description><![CDATA[Its nearly the same so it&#8217;s probably ok! GM Food has been on my mind for a while now. Finally ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_313" class="wp-caption alignnone" style="width: 507px"><img class="size-full wp-image-313" title="GM Food" src="http://lyndaspace.wordpress.com/files/2009/07/j01443861.jpg" alt="    " width="497" height="326" /><p class="wp-caption-text">    </p></div>
<p><strong>Its nearly the same so it&#8217;s probably ok!</strong></p>
<p>GM Food has been on my mind for a while now. Finally I am going have my say. Apparently there is some trouble brewing because certain EU Member States refuse to allow GM Food to be grown on their patch.</p>
<p>So, of course I have to find out for myself what is going on. After what I have read, I don&#8217;t blame them. This is a very technical issue but &#8230;</p>
<p>After reading the assessment <a title="ESFA Report" href="http://tempsreel.nouvelobs.com/file/719327.pdf" target="_blank">report</a> for Mon810 the GM food approved in the EU around 1998.  It runs to 84 pages of heavy reading and I am currently at page 20.</p>
<p>I have a couple of concerns <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Of course the assessment report does not give all the information, so I could be mistaken. But it appears, that safety and toxicology experiments were conducted by the Company in a way that uses a kind of surrogate protein. ie some of the research was not conducted on the actual final product of the GM Food (Cry1Ab), but on a purified version of the Cry1Ab protein cloned in <em>E coli</em> bacteria, a kind of surrogate like the GM version but not <em>actually</em> the GM version. Meaning if there are no problems with the surrogate why should there be problems with the actual GM version, apparently.</p>
<p>Now this is kind of technical, but it seems to me that there is no actual comparison between the protein product of the GM Food and the cloned product of <em>E coli</em> used in the toxicology experiments. I point this out because various bits and pieces of other genes have also been inserted next to the Cry1Ab gene in Mon810 in order to control gene, mRNA and protein expression.</p>
<p>Is the Company certain that the GM Food Cry1Ab protein does not contain any of these extra sequences? How do they know?</p>
<p>I ask this question because paragraph 2 on page 12 of the report refers to research conducted in 2007 showing an additional sequence located at the beginning of the Cry1Ab gene putatively coding for the HECT3 ubiquitin ligase gene and the inclusion of an intron sequence from HSP70 gene? The animal experiments referred to in the assessment report have not investigated this protein, but conveniently used a duplicate cloned in bacteria and not in maize and not containing any extra sequence, apparently?</p>
<p>The Company&#8217;s reason that they have not investigated the actual GM Food containing protein is that they cannot isolate enough of it from the GM Food to conduct experiments, they say. However, this information is almost missed when reading the document.</p>
<p>So, I wonder if the final amino acid sequence of the Mon810 Cry1Ab is the same as the protein used as a surragate for the animal experiments? Or in other words are the two proteins the same. If so, how does the Company know this? Because according to the information available in the report, the Company did not compare the two proteins?</p>
<p>I guess that is quite technical, but lets compare it to say well &#8230;. erm well, just believe what you are told and don&#8217;t think for yourself, I guess?</p>
<p><em>&#8230; to be continued</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit im Bett mit der Gentech-Industrie!"]]></title>
<link>http://infoblogmedia.wordpress.com/2009/07/06/europaische-behorde-fur-lebensmittelsicherheit-im-bett-mit-der-gentech-industrie/</link>
<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 19:01:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>infoblogmedia</dc:creator>
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<description><![CDATA[Monsanto bekommt Stellungnahme zum Gentech-Mais, die Öffentlichkeit bleibt ohne Informationen. Wien ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Monsanto bekommt Stellungnahme zum Gentech-Mais, die Öffentlichkeit bleibt ohne Informationen.</strong></p>
<p><em>Wien (30. Juni 2009). Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat dem Gentech-Konzern Monsanto ein wissenschaftliches Schlüssel-Dokument über die Zukunft des Gentech-Mais MON810 zur Verfügung gestellt. Der Öffentlichkeit allerdings werden die Inhalte noch vorenthalten. „Es ist schon ein starkes Stück, dass die Ergebnisse einer angeblich unabhängigen Überprüfung des Monsanto-Mais vorab dem Hersteller mitgeteilt und der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Liegt die EFSA schon im Bett mit der Gentech-Indutrie oder fühlt sie sich noch dem Steuerzahler verpflichtet?“, empört sich Jens Karg, Gentechniksprecher von GLOBAL 2000. <a href="http://www.global2000.at/site/de/nachrichten/presse/gentechnikpresse/pressarticle-090630mon810.htm" target="_blank"><strong>[weiterlesen...]</strong></a><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[MON810 und kein Ende!]]></title>
<link>http://tempeldergaia.wordpress.com/2009/07/04/mon810-und-kein-ende/</link>
<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:25:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>andrejo</dc:creator>
<guid>http://tempeldergaia.wordpress.com/2009/07/04/mon810-und-kein-ende/</guid>
<description><![CDATA[Tja, fleissige Lobbyarbeit, so teuer sie letzten endes auch sein mag, zahlt sich doch irgendwie imme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Tja, fleissige Lobbyarbeit, so teuer sie letzten endes auch sein mag, zahlt sich doch irgendwie immer aus. Das müssen sich die dezent gekleideten Damen und Herren von Monsanto, Bayer, BASF und Konsorten gedacht haben, die mit dicken Geldtaschen, Luxusreisen und anderen Annehmlichkeiten &#8211; aber selbstverständlich ohne jedes wirtschftliche Interesse &#8211; um die Politiker herum schleichen, wie die Katze um den sprichwörtlichen heissen Brei.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wie man sieht, scheint der Erfolg für sich zu sprechen. Jedenfalls &#8211; völlig unbeeindruckt von der Tatsache, dass der Anbau des MON810 Genmais von Monsanto in etlichen europäischen Staaten wegen ernsthafter Bedenken und befürchteter gesundheitlicher Gefahren verboten wurde, will ihn die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) nun trotzdem wieder zulassen (<a href="http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/efsa_befuerwortet_wiederzulassung_von_gen_mais_mon810/" target="_blank">EFSA befürwortet Wiederzulassung von Genmais MON810</a>, Artikel auf <a href="http://www.greenpeace.de/themen/" target="_blank">greenpeace</a> vom 30.6.2009)! Und damit der Konsument es nicht ganz so einfach hat und dieses Teufelszeug im Lebensmittelregal boykottieren kann, hat man sich bereits auf gesetzliche Regelungen geeinigt, die es nicht leicht machen, genveränderte Produkte ohne weiteres zu erkennen. was die Menschen wollen, ist offenbar uninteressant. Was Monsanto will dagegen schon eher.</p>
<p style="text-align:justify;">In Frankreich, Österreich, Luxemburg, Griechenland, Ungarn, Polen und der Schweiz ist der Anbau von Mon810 teilweise bereits seit Jahren verboten. Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner schloß sich &#8211; vermutlich eher aus parteitaktischen Erwägungen und den neuen CSU-Kurs der Gentechnik-Ablehnung &#8211; dieser Eischätzung an und zog mit einem Verbot nach (<a href="http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/aus_fuer_gen_mais_mon810_in_deutschland/" target="_blank">Aus für Genmais MON810 in Deutschland</a>, Artikel auf greenpeace vom 14.4.2009)! Obwohl ein erster Schritt hin zu einem kompletten Verbot von genveränderten Pflanzen, sollte man diese Entscheidung nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Wenn´s an´s Eingemachte geht, war sich die Union noch nie zu schade, auf ihre Versprechen von gestern zu pfeifen (ich benutze hier bewusst nicht den Ausdruck &#8220;sch..ssen&#8221; in diesem Zusammenhang, obwohl er mir zweifellos auf der Zunge lag!).</p>
<p style="text-align:justify;">Während Frau Aigner wie eine Löwin für die deutschen Verbraucher und gegen den Genmais kämpfte, muss sie sich allerdings so sehr verausgabt haben, dass sie es nicht schaffte, auch gleich die genveränderte Kartoffel Amflora (von BASF, einem zumindest teilweise deutschen Unternehmen, ist das nicht merkwürdig?) ebenfalls die Erlaubnis zu verweigern. Obwohl hier genauso Gefahr droht wie beim Genmais, entschied man einfach mal anders (<a href="http://www.tagesschau.de/inland/genkartoffel104.html" target="_blank">Genkartoffel: Aigners &#8220;Zickzackkurs&#8221; in der Kritik</a>; Artikel auf tagesschau.de vom 28.4.2009). Management bei Würfelspiel? Wer weiss das schon. Vielleicht liegt´s auch daran, dass einstens der olle Landwirtschaftsminister Horst Seehofer die Genkartoffel erstmals zugelassen hat. Das wäre es wohl ein Affront sondersgleichen gewesen, seine Lauterkeit und seine Weisheit anzuzweifeln und das Zeug doch noch final zu verbieten. So was überlebt man  &#8211; auch als Ministerin &#8211; nicht lange, denn als bayrischer Ministerpräservativ ist Seehofer auch nicht ganz ohne Macht und Einfluss. Und Aigner will in der CSU sicher noch mal was vernünftiges werden!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gene sind keine Toxine]]></title>
<link>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/07/02/gene-sind-keine-toxine/</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 19:25:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>snipmagazin</dc:creator>
<guid>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/07/02/gene-sind-keine-toxine/</guid>
<description><![CDATA[Ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer studierte Biochemie in T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><big>Ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer</big></h3>
<p><img style="max-width:800px;" src="http://snipmagazin.files.wordpress.com/2009/07/foto-meyer1.jpg?w=450&#038;h=271" alt="" width="450" height="271" /><br />
<strong><br />
Prof. Dr. Dr. Heinrich Meyer studierte Biochemie in Tübingen. In den 80ern entwickelte er in Weihenstephan Nachweismöglichkeiten zur Detektion von Hormonzusätzen in Lebensmitteln und forschte in den 90er Jahren am IZW (Institut für Zoo und Wildtierforschung) in Berlin an der Physiologie und Biochemie in Wildtieren. Seit 1996 ist er Lehrstuhlinhaber der Physiologie in Weihenstephan. Dort untersucht er vor allem die molekularphysiologischen Prozesse bei Säugetieren.</strong></p>
<h4><strong>Herr Meyer, in</strong><strong> letzter Zeit wurden Sie häufig von Journalisten zu Ihrer MON810-Mais-Fütterungsstudiebefragt. Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?</strong></h4>
<p>Mir ist aufgefallen, dass Journalisten weniger über Gentechnik aufgeklärt sind, als noch vor einigen Jahren. Ein großer Teil der Bevölkerung denkt, ein Gen sei der Inbegriff eines Toxins und viele meinen, Gentechnik sei grundsätzlich ein Problem. Dabei darf man diese Technologie nicht als solches diskutieren, sondern muss über jedes Produkt einzeln reden, wie man auch in der Pharmaindustrie jeden Wirkstoff untersuchen muss.<!--more--></p>
<h4><strong>Im Zentrum der Fütterungsstudie stand das cry1A(b)-Protein aus Bacillus thuringiensis (Bt). Um was handelt es sich dabei?</strong></h4>
<p>Der Name cry-Protein rührt ursprünglich von seiner kristallinen Form als Prototoxin her. Das Gen, das in MON810 integriert wurde, codiert für ein kleineres Protein von ca. 65 kDa, welches nicht mehr kristallin und in Wasser löslich ist. Das Bt-Toxin besteht aus 3 funktionellen Domänen, welche erst im Darm von Insektenlarven aktiviert werden und zur Bildung von Darmporen und damit zum Tod der Larve führen.</p>
<h4><strong>Zu welchen Ergebnissen sind Sie gekommen?</strong></h4>
<p>Durch Aufbereitung des Futters als Silage wird das Toxin bereits zu großen Teilen inaktiviert. Wir haben aber mit getrockneten Bt-Maiscobs bewusst sehr hohe Konzentrationen von cry1A(b) im Futter provoziert. In den Versuchen konnten wir zeigen, dass das Toxin während der Verdauung sehr fragil ist. Außerdem konnten wir mittels eines hochempfindlichen Enzymimmunoassays keine Veränderung in Milch und Blut der Kühe finden. Eine Resorption des Toxins während der Verdauung ist also sehr unwahrscheinlich.</p>
<h4><strong>Kann das Cry-Protein seine Wirkung in Säugetieren überhaupt entwickeln?</strong></h4>
<p>Versuche mit Zellkulturen aus Säugerdarmepithelzellen haben gezeigt, dass das Bt-Toxin dort keine Wirkung hat. Es fehlt ein bestimmter Rezeptor, der für die eigentliche Schädigung notwendig ist und bisher nur in den entsprechenden Larven nachgewiesen ist. Es gibt dazu aber noch keine <em>in vivo</em>-Studien.<strong><br />
</strong></p>
<h4><strong> Sie arbeiten viel mit und an Tieren. Haben Sie Haustiere oder ein Lieblingstier?</strong></h4>
<p>Haustiere habe ich nicht, dafür vier Kinder (lacht). Aber man kann sagen, mein Hobby sind Wildtiere. Dieses Feld finde ich spannend, aber es ist auch schwer. Stellen Sie sich vor, Sie wollen von einem Tiger eine Blutprobe nehmen – der sieht das anders als Sie. Aber man kann auch gut mit Speichel- und Fäzesproben arbeiten.</p>
<h4>Wussten Sie in unserem Alter schon, wie Sie sich Ihre berufliche Zukunft gestalten wollten?</h4>
<p>Ich habe im Studium ein Praktikum am Max Planck Institut für Psychiatrie in München gemacht und gesehen, dass auch psychische Erkrankungen eine molekulare Grundlage haben. Die Biochemie ist auf allen Ebenen entscheidend, daher wollte ich in diese Richtung gehen. Außerdem wollte ich Grundlagenforschung und praktische Anwendbarkeit der Ergebnisse kombinieren. [MK/UF]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[MON810 muss geh‘n]]></title>
<link>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/06/27/mon810-muss-geh%e2%80%98n/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 02:18:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>snipmagazin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Deutschland verbietet als sechstes EU-Land den Anbau der transgenen Maissorte MON810 Maiszünsler höh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><strong>Deutschland verbietet als sechstes EU-Land den Anbau der transgenen Maissorte MON810</strong></h3>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 285px"><img style="max-width:800px;margin-top:10px;margin-bottom:10px;margin-right:10px;" title="Maiszünsler höhlt Stängel aus" src="http://snipmagazin.files.wordpress.com/2009/06/mais.jpg?w=275&#038;h=195" alt="" width="275" height="195" /><p class="wp-caption-text">Maiszünsler höhlt Stängel aus.</p></div>
<p><strong>1995 wurde in Kanada erstmals gentechnisch veränderter Raps kommerziell angepflanzt. Heute wachsen weltweit auf etwa 125 Mio ha transgene Soja-, Mais-, Baumwoll- und Rapssorten, primär in den USA, Argentinien, Brasilien, Kanada und Indien. Transgener Mais, der ein Gen des Bodenbakteriums <em>Bacillus thuringiensis</em> (Bt) enthält, darf als einziger gentechnisch veränderter Organismus in der EU kommerziell angebaut werden.</strong></p>
<p>Er produziert ein Toxin, das gegen Maiszünsler und Maiswurzelbohrer wirkt. Alle Bt-Sorten sind aus dem MON810-Mais der Firma Monsanto hervorgegangen, der seit 2005 in Deutschland zugelassen ist. Im April 2009 wurde der Anbau von MON810 schließlich verboten.</p>
<p><!--more--></p>
<div>Grund für diese Entscheidung war vor allem eine Studie, die Schadwirkungen des Bt-Toxins auch bei anderen Insekten und deren Larven fand. Außerdem reiche die Ausbreitung der Maispollen deutlich weiter als bisher angenommen. Die Gentechnik-Kritiker feierten das Verbot als großen Erfolg. Die Bedenken zum Einsatz transgener Pflanzen sind vielfältig. Angefangen bei der ethischen Frage, ob man Pfl anzen genetisch manipulieren darf, gibt es Bedenken zu Biodiversität, Schädigung von Nützlingen und Anreicherung des Bt-Proteins in Boden und Nahrung. Das größte Risiko der neuen Technologie sehen Kritiker wohl im Biopatentwesen, das Großkonzernen eine gefährliche Monopolstellung ermöglichen könnte. [MZ]
<p>&#160;</p>
<p>Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz</p>
<p>Foto: Gerd Spelsberg  www.biosicherheit.de</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Möglichkeiten nicht verbauen]]></title>
<link>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/06/27/die-moglichkeiten-nicht-verbauen/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 02:08:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>snipmagazin</dc:creator>
<guid>http://snipmagazin.wordpress.com/2009/06/27/die-moglichkeiten-nicht-verbauen/</guid>
<description><![CDATA[Ein Interview mit Prof. Dr. Chris-Carolin Schön Frau Prof. Dr. Chris-Carolin Schön leitet seit Oktob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><big>Ein Interview mit Prof. Dr. Chris-Carolin Schön<br />
</big></strong></p>
<div><strong><img style="max-width:800px;" title="Prof. Dr. Chris-Carolin Schön in ihrem Büro" src="http://snipmagazin.files.wordpress.com/2009/06/bild-1.jpg?w=450&#038;h=332" alt="" width="450" height="332" /></p>
<p>Frau Prof. Dr. Chris-Carolin Schön leitet seit Oktober 2007 den Lehrstuhl für Pfl anzenzüchtung am WZW. Sie hat an der Universität Hohenheim und der Oregon State University, USA, Agrarwissenschaften studiert. Seit 1996 leitet sie die Landeszuchtanstalt der Universität Hohenheim. In dieser Funktion war sie in viele züchterische Themen involviert. Dazu gehören der Einsatz molekularer Marker, die Resistenzzüchtung gegen verschiedene Krankheitserreger und die Hybridzüchtung. Am WZW möchte sie auch dazu beitragen, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Praxis umzusetzen.</strong><strong> </strong></div>
<div></div>
<h4><strong>Frau Schön, Bundesagrarministerin Ilse Aigner hat im April 2009 den Anbau der transgenen Maissorte MON810 verboten. Wie beurteilen Sie diese Entscheidung?</strong></h4>
<div>
<p>Ich kann diese Entscheidung nicht verstehen. Zum einen ist die zugrunde liegende Studie sehr schwer zugänglich für die Öffentlichkeit. Zum anderen gibt es in Deutschland eine langjährige Sicherheitsforschung, die bisher keine beunruhigenden Ergebnisse für Mensch und Umwelt herausgefunden hat. Von daher ist die Grundlage dieser Entscheidung für mich schwer nachvollziehbar.<!--more--></p>
<h4><strong>Welche Chancen sehen Sie in der genetischen Veränderung von Nutzpflanzen? Würden Sie die Gentechnik als die Zukunftstechnologie bezeichnen?</strong></h4>
<p>Ich würde sie als eine Zukunftstechnologie bezeichnen. Ich denke, man sollte sich auf gar keinen Fall die Möglichkeiten verbauen, diese Technologie zu nutzen. Die Anbaufl ächen weltweit von GVOs sprechen für sich &#8211; auch in vielen europäischen Ländern. Wenn eine neue Technologie zum Beispiel den Einsatz von Pestiziden ersetzen kann, sollte man diese Vorteile nutzen.</p>
<h4><strong>Wo sehen Sie die Pflanzenzüchtung in zehn Jahren?</strong></h4>
<p>In Teilbereichen wird die Gentechnik sicherlich verbesserte Produkte hervorbringen. Allerdings gibt es bei einigen Fragestellungen noch sehr viel Forschungsbedarf. Zum Beispiel bei der Bearbeitung von komplexen Merkmalen wie Trockenstress. Leichter ist es, die Inhaltsstoffe einer Pflanze zu verändern. Außerdem kann durch gentechnisch veränderte Pflanzen die energetische Nutzung erleichtert werden. Für unwahrscheinlich halte ich es, dass wir die Gene für den Ertrag finden werden. Einzelne Merkmale vielleicht, aber insgesamt wird der Ertrag wohl eine Aufgabe für die klassische Pflanzenzüchtung bleiben.</p>
<h4><strong>Sie forschen auch an Mais-Genomen &#8211; was machen Sie da genau?</strong></h4>
<p>Momentan versuchen wir, Methoden zu entwickeln, die helfen, die Pflanzenzüchtung zu beschleunigen und zu optimieren. Mithilfe von SNP-Biochips wird es möglich sein, bestimmte Merkmale von Nutzpflanzen nur anhand ihres Genoms vorherzusagen. Das spart viel Geld und Zeit, weil die Pflanzen nicht erst hochgezogen werden müssen, um ein bestimmtes Merkmal zu untersuchen.</p>
<h4><strong>Haben Sie einen Tipp für uns Studenten, wie wir uns ein realistisches Bild vom Thema Gentechnik machen können?</strong></h4>
<p>Es gibt eine sehr gute Homepage mit der Adresse www.transgen.de. Dort findet man eine große Sammlung an Fakten über das Thema Gentechnik. Diese Seite ist sicherlich pro Gentechnik, aber ich habe meine Informationen schon oft dort geholt. Außerdem bekommen Sie die Grundlagen für eine Meinungsbildung in Ihren Vorlesungen vermittelt. Als Naturwissenschaftler müssen Sie auch lernen, sich über wissenschaftliche Themen eine eigene Meinung zu bilden. [SV/MZ]</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[OGM : le combat continue]]></title>
<link>http://allantverslendroit.wordpress.com/2009/06/18/ogm-le-combat-continue/</link>
<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 14:16:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>allantverslendroit</dc:creator>
<guid>http://allantverslendroit.wordpress.com/2009/06/18/ogm-le-combat-continue/</guid>
<description><![CDATA[Dans le sillon des réels succès de Home, d&#8217;Europe Ecologie et du pseudo-succès du Grenelle de ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dans le sillon des réels succès de Home, d&#8217;Europe Ecologie et du pseudo-succès du Grenelle de ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nordeuropa-Chefin von Monsanto im Interview mit der SZ]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/06/11/nordeuropa-chefin-von-monsanto-im-interview-mit-der-sz/</link>
<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 10:32:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
<guid>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/06/11/nordeuropa-chefin-von-monsanto-im-interview-mit-der-sz/</guid>
<description><![CDATA[Das Interview mit Ursula Lüttmer-Ouazane ist an sich nicht überraschend, die Antworten kommen einem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Interview mit Ursula Lüttmer-Ouazane ist an sich nicht überraschend, die Antworten kommen einem ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer ißt gern Mon810?]]></title>
<link>http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/05/08/wer-ist-gern-mon810/</link>
<pubDate>Thu, 07 May 2009 23:20:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>netzwerkrecherche</dc:creator>
<guid>http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/05/08/wer-ist-gern-mon810/</guid>
<description><![CDATA[„Wir brauchen keine Labor-Pflanzen, die weltweit angebaut werden können. Sondern wir benötigen regio]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:x-small;">
<p style="text-align:right;">„<em>Wir brauchen keine Labor-Pflanzen, die weltweit angebaut werden können.<br />
Sondern wir benötigen regional angepasste Sorten,<br />
um die Land- und Forstwirtschaft für die Zukunft fit zu machen.</em>“ [1]<br />
Kirsten Tackmann, Die Linke</span><br />
<span style="font-size:small;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1444" title="genmais_maiskolben_kondome" src="http://netzwerkrecherche.wordpress.com/files/2009/04/genmais_maiskolben_kondome.jpg" alt="genmais_maiskolben_kondome" width="400" height="214" /></p>
<p style="text-align:justify;">Spinnen-Gene in der Kartoffel und Ratten-Gene im Salat? Zunächst erst einmal wurde im April die Gefahr gebannt, daß auf deutschen Feldern <strong>genmanipulierter Mais</strong> angebaut wird, obwohl es die Mehrheit der fern(seh)aufgeklärten Bürger kaum interessiert, aus welchem Material sich ihre mikrowellenaufgetaute Tiefkühlspezialität zusammensetzt, wenn sie nur im Billigangebot des Discounters zu erheischen ist. Nachdem also die Kampagnen gegen den Genmais-Anbau ihren Teil beigetragen haben, Monsanto und Co. in die Kandare zu fahren, will der Konzern nun gegen das Anbauverbot klagen. Schließlich wollen Monsanto, Bayer/Aventis, Syngenta und DuPont &#8211; welche heute schon die weltweite Saatgutproduktion kontrollieren &#8211; durch Patente auf Pflanzen und deren manipulierte Gene das Monopol auf die Züchtung und Vermarktung sichern und nebenbei die zu den genetisch veränderten Pflanzen passende Agro-Chemie mitliefern. Der moderne Landwirt soll sein Saatgut nicht mehr selbst ernten und züchten, sondern fertig vom Konzern kaufen.</p>
<p style="text-align:justify;">Hingegen ist der Freilandanbau der gentechnisch veränderten Kartoffel <strong>Amflora</strong>, welche ausschließlich für die industrielle Stärkeproduktion gedacht ist, genehmigt worden. Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) forderte zwar: „<em>Wenn überhaupt, sollten Experimente mit gentechnisch veränderten Pflanzen nur noch im Gewächshaus stattfinden</em>“, doch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner entgegnete, „<em>ein Verbot der Amflora wäre auch deshalb schwer vertretbar gewesen, weil die Risiken durch Pollenflug bei Kartoffeln minimal sind. Das unterscheidet sie vom Mais. Anders als bei der Getreidesorte ging es bei den Knollengewächsen auch nicht um einen kommerziellen Anbau, sondern nur um Freilandversuche.</em>“ [2] Die Umweltorganisation Greenpeace entgegnete, „<em>die Kartoffel enthalte künstlich eingefügte Erbinformationen einer Antibiotika-Resistenz. Dies gefährde ,die Wirksamkeit von lebenswichtigen Antibiotika.’</em>“ [3] Allerdings tritt diese Resistenz durch den üblichen Verzehr antibiotikaverseuchter Produkte der Tiermastfabriken schon seit Längerem auf.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Zukunftsvision: Der Agroindustrielle, der Kartoffeln mit Kürbis-Gen, Pommes-Geschmacksverstärker und integrierter Kartoffelkäfer-Todesspritze anbaut, hat bessere Absatzchancen seiner prächtig aussehenden <strong>Massenprodukte</strong> bei den Discountern, während der mistschaufelnde Demeter-Bauer seine verknorpelten Erdäpfelchen nur mühsam an die unbelehrbaren Ewiggestrigen verkauft. Dabei bedingt die Abspeisung der weltweit immer größeren urbanen Menschenmassen auch die möglichst effiziente industrielle Massenproduktion billiger Fütterungsmittel zur Fleischproduktion oder zur Direktfütterung des Menschen, wobei sich die Profitinteressen von Produzenten und der Bedarf der Konsumenten ergänzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Zwar wird die <strong>grüne Gentechnik</strong> auch als „<em>die technische Fortsetzung der seit Jahrtausenden durchgeführten Zuchtselektion</em>“ bezeichnet, doch niemand kann abschätzen, welche Folgen die Eingriffe in das Erbgut für Gesundheit und Umwelt haben: „<em>Die Wissenschaftler können weder den genauen Ort, wo das Gen in die Pflanze eingebaut wird, noch die Wechselwirkungen mit anderen Genen und Proteinen gezielt steuern. Kein Wunder, dass es beim Anbau von Gen-Pflanzen immer wieder zu überraschenden Nebenwirkungen kommt: Die Stängel von Gen-Soja platzen bei Dürre und Hitze auf oder Gen-Pappeln blühten zum falschen Zeitpunkt.</em>“ [4]</p>
<p style="text-align:justify;">Die Natur benötigte Jahrmillionen, um die Lebewesen und ihre Beziehungen aufeinander abzustimmen, bei der Zuchtselektion sind wenigstens noch Jahrzehnte notwendig. Durch die Gentechnik greift der Mensch sofort in die komplexe Struktur einer Pflanze ein. Und auch nicht mehr nur äußerlich durch „verbesserte“ Umweltbedingungen mittels Insektiziden und chemischen Düngemitteln. In den meisten Fällen wird eine Genmanipulation sicherlich unproblematisch sein, in manchen aber nicht. Analog dazu zeigte bereits die Ausbreitung eingeschleppter Pflanzen und Tiere aus fremden Kontinenten: Durch die <a href="http://www.osnabrueck.de/neobiota/" target="_blank">Neobiota</a> &#8211; den „<em>Aliens im Vorgarten</em>“ &#8211; findet ein „<em>Eingriff in die Entwicklungsdynamik der Natur</em>“ statt. Dieser Eingriff sei „<em>als ein <strong>Verlust der Biodiversität</strong> (= Vielfalt des Lebens) zu bewerten. Das ist immer dann der Fall, wenn einheimische Arten erfolgreich verdrängt werden.</em>“ [5] Das mag nur in einem von hundert Fällen wirklich lebensbedrohlich sein, doch sind oft ganze Verkettungen von Lebewesen betroffen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die angebliche Vielfalt ist also lediglich Einfalt. Denn „<em>einmal in die Umwelt freigesetzt, sind Gen-Pflanzen nicht mehr rückholbar. Sie stellen eine Gefahr für das ökologische Gleichgewicht und die menschliche Gesundheit dar. Der großflächige Anbau von Gen-Pflanzen in Nordamerika und Argentinien macht dies drastisch deutlich: höherer Pestizidverbrauch, Entstehung von Superunkräutern, Schädigung von Nützlingen, Verdrängung traditioneller Pflanzenarten und damit die Gefährdung unserer Artenvielfalt.</em>“</p>
<p><!--more--></span>
<p style="text-align:left;">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
<span style="font-size:xx-small;">[1] Kirsten Tackmann: Pressemitteilung vom 15.04.2009<br />
[2] Rheinischer Merkur: „Nein zum Mais, ja zur Knolle“, 30.04.2009<br />
[3] Hamburger Abendblatt: „Gentech-Kartoffel: Ihre Stärke macht sie so begehrt“, 29.04.2009<br />
[4] Greenpeace: „Greenpeace zum Film Monsanto: Mit Gift und Genen“, 15.01.2009<br />
[5] Infonetz OWL: „Zugereiste Pflanzen und Tiere“</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[MON810-Verbot erstmalig bestätigt]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/05/06/mon810-verbot-erstmalig-bestatigt/</link>
<pubDate>Wed, 06 May 2009 10:58:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
<guid>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/05/06/mon810-verbot-erstmalig-bestatigt/</guid>
<description><![CDATA[Wie die Süddeutsche in ihrer Online-Präsenz meldet, bestätigte das Verwaltungsgericht Braunschweig e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wie die Süddeutsche in ihrer Online-Präsenz meldet, bestätigte das Verwaltungsgericht Braunschweig e]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Monsanto klagt gegen MON810-Verbot]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/04/26/monsanto-klagt-gegen-mon810-verbot/</link>
<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 14:03:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
<guid>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/04/26/monsanto-klagt-gegen-mon810-verbot/</guid>
<description><![CDATA[Dass Monsanto Einspruch einlegen würde, war nur eine Frage der Zeit. Doch die diversen Studien, die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dass Monsanto Einspruch einlegen würde, war nur eine Frage der Zeit. Doch die diversen Studien, die ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Les OGM ont un sérieux coup dans l'aile !]]></title>
<link>http://sosbiodiversite.wordpress.com/2009/04/20/les-ogm-monsanto-ont-un-coup-dans-laile/</link>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 18:57:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kalisse</dc:creator>
<guid>http://sosbiodiversite.wordpress.com/2009/04/20/les-ogm-monsanto-ont-un-coup-dans-laile/</guid>
<description><![CDATA[Les semenciers OGM ont subi quelques revers ces derniers temps. Extension du moratoire du maîs Monsa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Les semenciers OGM ont subi quelques revers ces derniers temps. Extension du moratoire du maîs Monsa]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[MON810 - schlingst Du noch oder saugst Du schon...]]></title>
<link>http://skepticashell.wordpress.com/2009/04/19/mon810/</link>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 12:49:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan</dc:creator>
<guid>http://skepticashell.wordpress.com/2009/04/19/mon810/</guid>
<description><![CDATA[Der ein oder andere wird bei dem Titel des Beitrags sicherlich ein großes imaginäres Fragezeichen üb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der ein oder andere wird bei dem Titel des Beitrags sicherlich ein großes imaginäres Fragezeichen über seinem Kopf entdecken.</p>
<p>Um ihn bzw. seine Mundwerkzeuge geht es:  (Zumindest könnte man den Eindruck bekommen)</p>
<div id="attachment_311" class="wp-caption aligncenter" style="width: 347px"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweipunkt-Marienk%C3%A4fer"><img class="size-full wp-image-311" title="adalia_bipunctata01" src="http://skepticashell.wordpress.com/files/2009/04/adalia_bipunctata01.jpg" alt="Zweipunkt-Marienkäfer" width="337" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Zweipunkt-Marienkäfer. Seine Larven wurden im Rahmen einer Studie dem Bt-Toxin ausgesetzt. Der Stein des Anstoßes scheint jetzt die Bewertung der Ergebnisse zu sein.</p></div>
<p>Nach Lektüre <a href="http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~E5C0249F49858443FADC2C9C8A73A0999~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_wissen" target="_blank">dieses FAZ-Artikels</a> auf den <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/" target="_blank">Marcus Anhäuser</a> hingewiesen hat, wird es vielleicht etwas klarer.</p>
<p>Es geht um die Debatte, wie es tatsächlich um die Gefährlichkeit der transgenen Maissorte &#8220;MON810&#8243; (wie der Name schon erahnen läßt, ein Produkt aus dem Hause <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto" target="_blank">Monsanto</a>), deren Anbau kürzlich mit zumindest fragwürdiger Begründung in Deutschland verboten wurde, bestellt ist.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><img title="Maiszünsler Larve" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/Corn_borer.jpg" alt="Maiszünsler (Q: Wikipedia)" width="252" height="178" /><p class="wp-caption-text">Die Larve des Maiszünslers (Ostrinia nubilalis). Das Bt-Toxin verhindert die Schäden, die die Larven an den Maispflanzen anrichten können.</p></div>
<p>Wie in dem FAZ-Artikel beschrieben scheint sich die Diskussion sogar in Fachkreisen (leider!) sehr stark in ein Hauen und Stechen auf Haarspalterniveau zu bewegen. Jedenfalls stellt sich das für mich so dar, wenn über die Mundwerkzeuge der frühen Larven des Marienkäfers diskutiert wird, wenn es um die Bewertung der möglichen Gefahren des Bt-Toxins geht.</p>
<p>Der Vollständigkeit halber sei auf diverse Diskussionen zu dem Thema hingewiesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/04/genmais-mon810-das-politische-spiel-mit-zukunftstechnologien.php#comment30812" target="_blank">Weitergen</a> (mit lebhafter Diskussion in den Kommentaren)</li>
<li>Nochmal <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/03/gentechnisch-veranderter-mais.php" target="_blank">Weitergen </a>(älterer Artikel zu dem Thema)</li>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/2009/04/nicht-in-allen-medien-ist-gentechnik-bose-bose-bose.php" target="_blank">Hinterm Mond gleich links</a> (zum Thema Journalismus in Bezug auf die Gentechnikdiskussion)</li>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2009/04/sprachkriege.php" target="_blank">Wissenschaftsfeuilleton<br />
</a></li>
</ul>
<p>Die Liste ist sicherlich nicht abschließend. Allerdings gibt sie einen ganz guten Überblick über die laufende Diskussion. Insbesondere die Diskussionen im Kommentarbereich zeigen sehr deutlich, wie sehr die Gentechnik ein Reizthema darstellt.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 334px"><img title="Bt-Toxin" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e6/Bt_toxin.jpg" alt="Bt-Toxin (Q: Wikipedia)" width="324" height="324" /><p class="wp-caption-text">Das Bt-Toxin. Es handelt sich dabei um ein Protein, dass eigentlich im Bakterium Bacillus thuringiensis vorkommt und durch Gentechnische Prozesse in das Genom der Maispflanze (zea mays) eingebracht wird.</p></div>
<p>Das Hauptproblem in allen Diskussionen ist immer, dass verschiedene Teilprobleme miteinander vermischt werden. Jedes für sich muss man kritisch hinterfragen und Lösungen dafür in Betracht ziehen. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Was ist Gentechnik und was nicht?</li>
<li>Gibt es direkte Gefahren für den Menschen?</li>
<li>Gibt es Gefahren für die Umwelt?</li>
<li>In wie fern unterscheiden sich festgestellte Probleme mit denen der konventionellen Landwirtschaft?</li>
<li>Stellt die jetzige Patentpolitik ein Problem dar?</li>
<li>Muß das Verhalten von Konzernen wie Monsanto kritisiert werden?</li>
</ul>
<p>Das sind jetzt die Punkte, die mir spontan einfallen. Insbesondere die letzten beiden erscheinen in meinen Augen als größtes Problem, dass von <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Patente_in_der_Informationsgesellschaft" target="_blank">politischer Seite angegangen</a> werden muss. Ich bin überzeugt, dass in diesem Bereich die Ursache für die meisten Probleme in Bezug auf Gentechnik liegen. Bei der Bewertung und der Risikoabwägung ist insbesondere der vierte Punkt sehr interessant und fällt zu häufig unter den Tisch.</p>
<p>Wie man an der jetzigen Politik (zuletzt an dem Verhalten von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner) erkennen kann, ist man sich entweder dieser vielschichtigen Problematik nicht bewußt oder man ignoriert gezielt die Tatsachen, um sich im Vorfeld der Wahlen bei den Wählern entsprechend zu profilieren. Für mich sieht die Sache sehr deutlich nach letzterem aus. (Vergleichbar mit der <a href="http://www.ccc.de/updates/2009/besucht-zensursula?language=de" target="_blank">Politik von Frau von der Leyen</a>)</p>
<p>Selbstverständlich ist es wichtig, mögliche Bedenken zur Kenntnis zu nehmen und im wissenschaftlichen Diskurs zu bewerten. Das Verhalten, was jetzt (soweit man das über die Presse beurteilen kann) auch von Gentechnikunterstützern an den Tag gelegt wird, ist nicht in Ordnung und in meinen Augen auch kontraproduktiv. Es führt höchstens dazu, dass sich die Fronten weiter verhärten.</p>
<p>Wie bei allen Technologien muss immer eine Kosten-/Nutzen- sowie eine Risikoabwägung stattfinden. In meinen Augen und nach den mir bekannten Daten fällt diese in Bezug auf Bt-Mais so aus, dass ich das Verbot nicht unterstütze. Allerdings &#8211; und das ist mir wichtig &#8211; muss die Forschung in dieser Richtung weitergehen. Die Ergebnisse aus der Schweiz müssen überprüft, reproduziert und ihre Relevanz in der Praxis bewertet werden.</p>
<p style="text-align:center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><img title="Agrarflieger" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fd/Crop_Duster.jpg/784px-Crop_Duster.jpg" alt="Ist das die bessere Alternative? Agrarflieger beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln." width="320" height="242" /><p class="wp-caption-text">Ist das die bessere Alternative? Agrarflieger beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln.</p></div>
<p>Ich finde es nämlich scheinheilig, wenn der Organismus <em>Bt-Mais</em> aufgrund seiner relativ selektiven Toxinproduktion als gefährlich dargestellt wird, die konventionelle Landwirtschaft und der Einsatz von nicht selektiven Pflanzenschutzmitteln im gleichen Atemzug aber akzeptiert wird. Da stimmt etwas nicht.</p>
<p>Worauf bereits die Autoren des FAZ-Artikels hinweisen, nämlich dass in weiten Teilen der Bevölkerung ein idealisiertes Bild von &#8220;Natur&#8221; vorherrscht, welches sicherlich nicht selten in esoterische Grenzbereiche vordringt, dürfte ein gewichtiger Faktor dafür sein, dass es nur selten ein Interesse an unvoreingenommener Diskussion gibt. Leider kann man hier und da auf der anderen Seite ähnlich Reaktionen erleben, wie ich es <a href="http://skepticashell.wordpress.com/2008/12/21/dogmatisch-darwin/" target="_blank">in diesem Artikel</a> bei einer anderen Thematik bereits beschrieben habe.</p>
<p>Eine undifferenzierte  Gegnerschaft dürfte ebenso wie eine unkritische Unterstützung der Gentechnik nicht der richtige Weg sein, um unsere Probleme zu lösen. Leider fällt mir auch kein Patentrezept ein, außer wissenschaftliches Denken und kritisches Hinterfragen bereits in der Schule in größerem Maße zu fördern. Mal sehen, vielleicht sind wir in 50 Jahren darüber hinweg&#8230;</p>
<p>[Nachtrag: Tobias hat auf <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/04/10-grunde-fur-grune-gentechnik-nutzen-chancen-risiken.php" target="_blank">Weitergen</a> nochmal ausführlich die Vorteile der grünen Gentechnik aufgezählt. Lesenswert. Die Diskussion wird sicherlich wieder sehr emotional werden.]</p>
<p>[via <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/" target="_blank">weitergen</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/" target="_blank">Plazeboalarm</a>, usw.]</p>
<p>Bildquellen: de.Wikipedia.org</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Germany bans Mon810]]></title>
<link>http://feedingtheworldconference.wordpress.com/2009/04/17/germany-bans-mon810/</link>
<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 08:56:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>sheepdrove</dc:creator>
<guid>http://feedingtheworldconference.wordpress.com/2009/04/17/germany-bans-mon810/</guid>
<description><![CDATA[Germany bans Monsanto&#8217;s GM maize Germany is to ban cultivation and sale of maize with genetica]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Germany bans Monsanto&#8217;s GM maize Germany is to ban cultivation and sale of maize with genetica]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Germany Says No To GM Corn; Study Finds GM Seeds Not Beneficial]]></title>
<link>http://breaking-green.com/2009/04/15/germany-says-no-to-gm-corn-study-finds-gm-seeds-not-beneficial/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 15:07:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>editor</dc:creator>
<guid>http://breaking-green.com/2009/04/15/germany-says-no-to-gm-corn-study-finds-gm-seeds-not-beneficial/</guid>
<description><![CDATA[A new study released yesterday by the Union of Concerned Scientists maintains that gene-altered (gen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[A new study released yesterday by the Union of Concerned Scientists maintains that gene-altered (gen]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum gestern verbotenen Genmais MON 810 schreibt KLAUSENS]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2009/04/15/zum-gestern-verbotenen-genmais-mon-810-schreibt-klausens/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 08:40:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
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<description><![CDATA[klau|s|ens, deine kunst hat nachahmer gefunden! ich weiß: ich verändere die natur in einem künstleri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span class="fliesstext">klau&#124;s&#124;ens, deine kunst hat nachahmer gefunden!</span></p>
<p>ich weiß: ich verändere die natur in einem künstlerischen prozess &#8230; und MONSANTO, jenes großes und gefürchtete unternehmen, tut es auch.</p>
<p>alle greifen ins leben ein: die künstler und die samenindustrie.</p>
<p>gewiss, gewiss, aber ich hoffe, du siehst auch die unterschiede.</p>
<p>ja, aber was bringen diese?</p>
<p>wir haben doch nun dieses verbot &#8230;</p>
<p>aber das verbot ist so wenig im vergleich zu dem vielen, was durch die genmanipuliererei schon zerstört wurde.</p>
<p>du meinst, dass die natur patentiert wird, nur noch von konzernen verwaltet wird, die kleinen bauern der armen länder sich umbringen &#8230; und die bienen alles schädliche über den globus verteilen.</p>
<p>ich habe es so verstanden, dass im genmais schon die insektenvernichtungsmittel &#8220;eingegent&#8221; sind.</p>
<p>&#8220;eingegent&#8221;? ein neues wort von dir? &#8211; also: ja, das kann sein, denn die felder kennen nur noch mais, alle anderen pflanzen und unkräuter und tiere und alles weitere geht / gehen dann kaputt. dieser mais &#8220;siegt&#8221;. unter ihm gedeiht nichts anderes. die felder sind hernach wüsten. nicht nur der schädling &#8220;maiszünsler&#8221; geht durch den genmais zugrunde. alles stirbt ab. alles.</p>
<p>die welt wird immer komplexer.</p>
<p>ich erinnere mich noch, dass man sich aufregte, weil sich der eukalyptus in australien so rasant vermehrte, nachdem man ihn einführte. oder die kaninchen.</p>
<p>das waren simple eingriffe in die natur! import auf eine insel!</p>
<p>da der mensch auch zur &#8220;natur&#8221; gehört, sind alle menschlichen aktionen letztlich auch eingriffe der natur. du musst die probleme mal weiter und breiter betrachten.</p>
<p>will ich aber nicht!</p>
<p>dann wird MONSANTO siegen!</p>
<p>die kernkraft hat auch gesiegt. das kapital sucht sich seine siege. es wird dort und da zurückgedrängt, um dann hier und jetzt neu zu kommen: neue projekte, neue forschungen, neue techniken. (neue verbrechen!)</p>
<p>bist du nun maschinenstürmer geworden? &#8211; die professoren haben doch gesagt &#8230; !</p>
<p>fängst du jetzt auch so an! hast du immer noch nicht kapiert, wieviele professoren für bezahlte interessen auch bezahlte forschung abliefern?!</p>
<p>was ist zu tun?</p>
<p>wir freuen uns über das eine (einmalige?) verbot des genmais&#8217; für den wirtschaftlichen anbau (in deutschland) &#8230; und wissen zugleich, wieviel samen schon durch den wissenschaftlichen anbau die welt verseuchen und alle gefüge verändern. &#8211; auch in deutschland übrigens. forschungsministerin schavan, die große katholikin, wünscht sich nun auf einemal einen &#8220;verantwortungsvollen dialog&#8221;.</p>
<p><strong>Der Passauer Neuen Presse sagte Schavan: &#8220;Gerade in einer Wirtschaftskrise wie heute sollten wir uns nicht vorschnell von Zukunftstechnologien verabschieden, zu denen die Grüne Gentechnik zweifellos gehört.&#8221; Der Runde Tisch soll in den kommenden Wochen erstmals zusammen kommen, eingeladen werden sollen Vertreter von Wissenschaft, Unternehmen und Ministerien aus Bund und Ländern.</strong></p>
<p>ja, die katholiken verteidigen mal das leben, und mal die manipulation eben jenes lebens. alles ist kompliziert, weil es immer um geld und profit und um wohlstand und um arbeitsplätze und um fortschritt und um interessen geht. &#8211; sind die gefüge nicht sowieso alle aus dem lot?</p>
<p>du denkst also, es gibt nicht zu verlieren?</p>
<p>fast schon &#8211; denn heute las ich, dass man gemeldet hat, dass nun auch ein kamel geklont wurde. die agentur dpa berichtet dieser tage:</p>
<p><strong>&#8220;Forscher in Dubai haben nach einem Zeitungsbericht weltweit zum ersten Mal erfolgreich ein Kamel geklont. Das Tier sei bereits am 8. April geboren worden, berichtete die Tageszeitung «The National» am Dienstag. Das weibliche Kalb trägt den Namen Injaz (übersetzt etwa «Erfolg»).</strong></p>
<p><strong>Injaz sei das Resultat fünf Jahre langer Forschungsarbeit. «Wir sind alle sehr aufgeregt über die Geburt. Sie ist das Resultat von Können und Zusammenarbeit», sagte Lulu Skidmore, wissenschaftliche Direktorin am Kamel-Reproduktionszentrum, der Zeitung.&#8221;</strong></p>
<p>es gibt soviele dinge auf der welt, die passieren, und wir wissen nichts davon.</p>
<p>oder wir haben sie schon vergessen.</p>
<p>eben: dolly, 1996. (verstorben 2003) &#8230; und das projekt dolly wird weiter betrieben, bis hin zur letzen heuschrecke auf der welt &#8230;</p>
<p>&#8230; die sich dann vom genmais ernähren wird, den MONSANTO &#8230; auf dem moruroa-atoll für französische atomversuche (z.B.) &#8230; und dann noch der krebs samt dem AIDS und alle diese erreger &#8230;</p>
<p>alles dreht sich im kreis.</p>
<p>der mensch ist unbelehrbar.</p>
<p>aber das gilt nicht für dich.</p>
<p>wieso?</p>
<p>ich finde deine manipulationskunst von &#8220;kirschblüte und löwenzahnblüte&#8221; wunderbar.</p>
<p>ja, ja, sie ist sinnlich &#8230; und sie nimmt optisch veränderungen vorweg, die über die genjahre auf uns zukommen werden.</p>
<p>visionär. traurig. herrlich.</p>
<p><img src="http://jetztimg.sueddeutsche.de/upl/images/user/kl/klausensblog/689790.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern<br />
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KLAU&#124;S&#124;ENS &#8211; LOG &#8211; W E L T L I N G<br />
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