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	<title>moritz-leuenberger &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/moritz-leuenberger/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "moritz-leuenberger"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 07:31:24 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Bravo Skynews!]]></title>
<link>http://aeroskies.wordpress.com/2009/11/26/bravo-skynews/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:43:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel Stanislaus Martel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bekanntlich haben nach wissenschaftlichen Grundsätzen durchgeführte Messungen des Deutschen Zentrums]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bekanntlich haben nach wissenschaftlichen Grundsätzen durchgeführte Messungen des <a href="http://www.dlr.de/">Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)</a> ergeben, dass die Beschallung durch die von Norden her in Zürich-Kloten landenden Flugzeuge überall unterhalb der deutschen Lärmnormen liegt. Mit anderen Worten: Der in jeder Hinsicht logische Nordanflug, nicht zuletzt infolge der geringen Besiedelung, verletzt kein einziges deutsches Gesetz. Die 2001 einseitig verkündete Deutsche Verordnung (DVO) zur Begrenzung der Bewegungen ist also reine Willkür.</p>
<p>Die Auswirkungen sind bekannt: DerFlughafen Kloten hat über 100 Millionen Schweizerfranken investiert. Zudem wurden breite Teile der Bevölkerung gegen den Flughafen aufgebracht. Dass die Flugzeuge nutzlos Treibstoff vergeuden und zudem die Flugpläne möglicherweise nicht einhalten können, sei nur am Rande erwähnt. Hinzu kommt noch das Schadensrisiko bei einem immer möglichen Flugunfall.</p>
<p>Im grossen Kanton im Norden ändern die neuen Erkenntnisse nichts, wie sich dem <a href="http://www.presse-service.de/data.cfm/static/745442.html">provinziell wirkenden Netzauftritt des Presseservice des Landkreises Waldshut</a> entnehmen lässt. Ironischerweise weist die Leitseite auf die Rolle des Gebietes als &#8220;Brücke zur Schweiz&#8221; hin. Nach weiterem Herumstöbern offenbart sich ein <a href="http://www.landkreis-waldshut.de/landkreis-waldshut/fileadmin/user_upload/Kulturamt/091103_Bundesminister_Ramsauer.pdf">Schreiben der Landräte der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Konstanz, Lörrach, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und notabene Waldshut</a> ins ferne Berlin. Bundesminister Dr. Peter Ramsauer, wird dort aufgefordert, ungeachtet der neuen Erkenntnisse hart zu bleiben und gar nur noch 80&#8242;000 Bewegungen jährlich zuzulassen.</p>
<p>Naturgemäss widerspricht dem die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion. Sie forderte die deutsche Regierung offen auf, die DVO zu annullieren. Ungeachtet des eindeutigen Sachverhalts übergehen in der Schweiz mit Ausnahme einiger <a href="http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=74065">einigen Netzforen</a> den Skandal mit Stillschweigen. Dabei hatte bei <a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&#38;msg-id=29787">Bekanntwerden die Landesregierung verkündet</a>, nun bestehe eine Basis für Neuverhandlungen.</p>
<p>Erfrischend wohltuend hebt sich der Kommentar des bekannten Schweizer Aviatikexperten Hansjörg Bürgi ab. Der Gründer und Chefredaktor der mittlerweile meinungsbildenden Fachpublikation <a href="http://www.skynews.ch/index.php?">Skynews.ch</a> ab. Er fordert die neue deutsche Regierung auf, der Schweiz entgegenzukommen. Unser Land wiederum müsse dieses Mal endlich innere Stärke beweisen und die Rückkehr zum jahrzehntelang bewährten Zustand fordern. Zudem sei Schadenersatz zu prüfen. Maliziös fügt er bei, dass entsprechende Entschädigungen an Swiss International Air Lines der deutschen Lufthansa zugute kämen&#8230;</p>
<p>Der langen Rede kurzer Sinn: Bereits vor der ganzen Diskussion um das mittlerweile faktisch abgeschaffte Bankengeheimnis wurde die Schweiz gezielt angegriffen. Ungeachtet der Sonntagsreden der Politiker und der Paneuropa-Rhetorik geht der Konkurrenzkampf zwischen den Ländern, sprich Interessens- und Wirtschaftsräumen, weiter.</p>
<p>Nur in der Schweiz scheint man das zu vergessen&#8230; Woran das wohl liegt? Geht es uns trotz Krise zu gut? Leben die Politiker jedwelcher Couleur mittlerweile (auch bei uns) von den wirklichen Problemen isoliert? Ist dies etwa gar eine Spätfolge des 68er Marsches durch die Institutionen? Betrachtet man den Fliegerfeind Bundesrat Moritz Leuenberger, liegt diese Vermutung in der Tat nahe&#8230;</p>
<p>Daniel Stanislaus Martel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Fantasie an die Macht]]></title>
<link>http://confoederatio.wordpress.com/2009/11/17/die-fantasie-an-die-macht/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 00:48:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel Stanislaus Martel</dc:creator>
<guid>http://confoederatio.wordpress.com/2009/11/17/die-fantasie-an-die-macht/</guid>
<description><![CDATA[Nun ist es definitiv: Bundesrat Moritz Leuenberger will die Finanzierung der Bahninfrastruktur änder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun ist es definitiv: Bundesrat Moritz Leuenberger will die Finanzierung der Bahninfrastruktur ändern. Zahlen sollen die Benützer.<br />
Auf den ersten Blick klingt die Idee vernünftig. Das Verursacherprinzip soll auch im Schienenverkehr gelten. Zudem sind die Leute selber schuld, wenn sie längere Arbeitswege in Kauf nehmen, nur um &#8220;im Grünen&#8221; leben zu können.<br />
Auf den Zweiten entpuppt sich die Idee als weiterer Schritt zum Radikalumbau der Schweiz weg von sozialer Verantwortung hin zu &#8220;amerikanischen&#8221; Verhältnissen, wo nur der Stärkere zählt.<br />
Die steigenden Mieten erzwingen den Wegzug von Leuten mit geringerem Einkommen spätestens bei der Sanierung der Wohnung. Dadurch verlängern sich zwangsläufig ihre Arbeitswege (sofern sie nicht arbeitslos werden!). Gerade diese Zwangspendler können aufgrund der Zeitpläne nicht auf verkehrsschwache Zeiten ausweichen. In der Folge müssen sie zusätzlich bluten. Dem am Zürichberg residierenden Salonlinken Moritz Leuenberger ist dies gleichgültig.<br />
Er (und zahlreiche weitere Cüplisozialisten) gehören demgegenüber zu den freiwilligen Pendlern. Sie leben in ihren Villen oder Appartments am angenehmen Stadtrand und tragen dazu zur ausufernden Zersiedelung der Landschaft bei. Zudem können sie sich die Erste Klasse leisten (oft auf Amts- oder Firmenkosten) und haben zudem eher die Möglichkeit, auf verkehrsschwache Zeiten auszuweichen.<br />
Einmal mehr zeigt neben der SVP auch die SP ihr wahres asoziales Gesicht. Beide richten sich scheinbar an die Unterprivilegierten oder &#8220;kleinen Leute&#8221;. In Wirklichkeit profitieren lediglich hohe Einkommen von ihren Programmen und Entscheiden. Man kann geradezu von einer unheiligen Allianz sprechen.<br />
Natürlich muss die Infrastruktur finanziert werden. Es gäbe aber sozialverträglichere Lösungen. Ein vorgeschlagenes Beispiel sind Erträge aus der Mehrwertssteuer. Auch diese ist grundsätzlich asozial, denn sie bestraft wiederum tiefere Einkommen.<br />
Es gäbe schon Möglichkeiten, nur setzen diese die &#8211; hierzulande kaum mehr vorhandene &#8211; politische Kreativität voraus. Zu nennen sind etwa Kurtaxen in Fremdenverkehrsorten oder Zuschläge bei ohnehin teuren Freizeiteinrichtungen. Zudem harren im Staatsapparat beträchtliche Sparpotenziale ihrer Entdeckung, ohne sozialen Kahlschlag nota bene.<br />
Glücklicherweise wird meistens heisser gekocht als gegessen. Der Radikalumbau muss zwingend von Parlament und Volk genehmigt werden. Dies dürfte frühestens 2013 der Fall sein. Die Katastrophe hier ist vorprogrammiert. Auch diese wird indes den Schöngeist Moritz Leuenberger nicht mehr stören, denn dann ist er pensioniert und kann seine unverschämte Rente geniessen.<br />
Langfristig gehört die Verkehrsfrage zu den notwendigen Grundsatzüberlegungen. Insofern hat die Diskussion schon ihr Gutes. Im Interesse eines verringerten <a href="http://www.fairunterwegs.org/laender/philippinen/in-kuerze/oekologischer-fussabdruck.html">ökologischen Fussabdrucks</a> sollten die Siedlungsräume <a href="http://www.myfootprint.org/">wesentlich kompakter</a> sein als heute. Dies würde für Viele kürzere Arbeits- und Freizeitwege bedeuten. Bis zur Umsetzung der vernünftigsten Forderung wird es noch lange dauern: Ueberflüssigen Verkehr vermeiden.</p>
<p>Daniel Stanislaus Martel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die treuen Kunden bestrafen?]]></title>
<link>http://confoederatio.wordpress.com/2009/11/05/die-treuen-kunden-bestrafen/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 00:21:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel Stanislaus Martel</dc:creator>
<guid>http://confoederatio.wordpress.com/2009/11/05/die-treuen-kunden-bestrafen/</guid>
<description><![CDATA[Ueber die neuen Pläne von Bundesrat Moritz Leuenberger kann man nur den Kopf schütteln. So sollen di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ueber die neuen Pläne von Bundesrat Moritz Leuenberger kann man nur den Kopf schütteln. So sollen die Pendler, welche zu den üblichen Zeiten die Züge überfüllen, stärker zur Kasse gebeten werden.</p>
<p>Auf den ersten Blick besticht die Idee. Alle jene, welche in den ohnehin vollen Waggons nicht reisen müssen, sollen auf verkehrsschwache Zeiten ausweichen und dementsprechend belohnt werden.</p>
<p>Dummerweise sind die meisten Pendler an die Arbeits- und damit die Reisezeiten gefesselt. Obowhl sie keine Wahl haben und zudem treue Kunden der SBB sind, sollen sie bluten.</p>
<p>Eine solche Massnahme ist asozial und unfair, denn sie verschlechtert die Lebensbedingungen Unzähliger.</p>
<p>Dem lässt sich die langfristige Sicht der Dinge entgegenstellen. In der ganzen Diskussion um nachhaltige Lebensweise und Mobilität taucht ein Aspekt so gut wie nie auf. Es handelt sich um die Durchmischung von Wohn- und Geschäftszonen und die gebremste Zersiedelung. Allein dadurch liessen sich die alltäglichen Zirkulationsstörungen reduzieren.</p>
<p>Im Klartext: Die beste nachhaltige Mobilität ist das Vermeiden von überflüssigem Verkehr. Allerdings setzt dies einen Mentalitätswandel voraus. Wie viele Salonlinke haben ihr Einfamilienhaus, wie viele Cüplisozialisten leben im Grünen?</p>
<p>Daniel Stanislaus Martel</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sport Aktuell – Happy Day für den promigeilen Rainer]]></title>
<link>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/11/01/sport-aktuell-%e2%80%93-happy-day-fur-den-promigeilen-rainer/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 12:32:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Tonetto</dc:creator>
<guid>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/11/01/sport-aktuell-%e2%80%93-happy-day-fur-den-promigeilen-rainer/</guid>
<description><![CDATA[Sendung vom Samstag, 30. Oktober 2009 Auch der grösste Applaus ist irgendwann verrauscht. Manchmal s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><span style="color:#888888;">Sendung vom Samstag, 30. Oktober 2009<br />
</span></h3>
<p><span style="color:#888888;">Auch der grösste Applaus ist irgendwann verrauscht. Manchmal schneller, als einem lieb ist. Während die einen ein Leben lang vom grossen Bahnhof, der Ihnen beschert wurde, zehren (wie unser Hausi Leutenegger, von Beruf Jetsetter, von Berufung Trinkgeldkönig, exemplarisch beweist), reicht es anderen für keine zwei Tage.</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Dabei fing der Abend schon denkbar schlecht an. Wir schauten (ohne die näheren Umstände hier beschreiben zu wollen) zuerst mit einem Auge stänkernd, dann mit beiden Augen (weiter stänkernd) «Happy Day» (mit Robert Koller, der sich auch kurz vor sechzig immer noch Röbeli nennt – ein Mutterkomplex – und das einzige Mal, bei dem es am Dienstag abend im «Club» einen Scharfrichter auf dem Moderatorenstuhl gebraucht hätte, dem Versagerchef der UBS, Marcel Rohner die Frage stellte, wie denn nun so ein Sparbüchlein funktioniert). Je länger «Happy Day» dauerte, umso weniger happy wurden wir (immerhin versüsste der 95er Gran Cru Classé aus dem Haut-Médoc die saure Suada).</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Wir waren dann zum Rully übergegangen, als aus dem Lautsprecher die Schweizer Version der Eurovisions-Hymne erklang. Der coole, coole Paddy murmelte irgendeine Begrüssungsformel, und während ich der Litanei mit einem Ohr zuhörte, glaubte ich zuerst, es liege am Rully: Lief den jetzt schon wieder «Happy Day», diesmal mit Rainer Maria statt mit Röbeli Koller? Rainer Maria erfüllte irgend einem Otto Hitzler den «Wünsch eines Helikopterflügs»? Hartes Landen auf dem Boden der Realität: Rainer Maria begleitet exklusiv General Hitzfeld in einem Helikopter von Härkingen nach Nimmerland im Wallis, um in einer Steinwüste einen Kunstrasen einzuweihen (ab sofort heisst dieser Blog «Ottmar Hitzfeld-Blog»: Rainer Maria möge unverzüglich den Heli Chartern und mit Ottmar in die Ajoie fliegen!). </span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/apocalypse-now.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-833" title="apocalypse now" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/apocalypse-now.jpg?w=300" alt="apocalypse now" width="300" height="215" /></a><em><span style="color:#888888;">Apocalypse Now im Walliser Dorf Nimmerland</span></em></p>
<p><span style="color:#888888;">Selten überzogen unsere Rücken in so kurzer Zeit derart viele Schauder (peinlich ist nur der Vorname, und Rainer war dabei. Ebenfalls dabei: Ein nicht mehr ganz junggebliebenes Blondi mit Sonnenbrille, vermutlich die Brasilianerin, der Hitzfeld bei den Bayern schon die Umkleidekabinen gezeigt hat.)</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/rainerundottmar.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-831" title="rainerundottmar" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/rainerundottmar.jpg?w=245" alt="rainerundottmar" width="245" height="300" /></a><span style="color:#888888;"><em>Ottmar H., ebenso überglücklich wie Rainer H.M., kann sein Glück nicht fassen</em></span></p>
<p><span style="color:#888888;">Hier kurz die Zusammenfassung der Stationen: Härkingen. Rainer Maria hält es fast nicht mehr aus, weil über dem Mittelland Nebel liegt und er jetzt dann gleich – mit Ottmar, mit Ottmar!! &#8211; ins Wallis, ins Wallis !! fliegen darf. Matterhorn. Rainer winkt aus dem Heli und tut so, als sei er selber Ottmar Hitzfeld. Nimmerland im Wallis. Rainer fragt Ottmar, was in ihm jetzt vorgehe (Antwort: Stolz). Härkingen (back). </span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/rainerundottmar2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-832" title="rainerundottmar2" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/rainerundottmar2.jpg?w=300" alt="rainerundottmar2" width="300" height="287" /></a><span style="color:#888888;"><em>Rainer kann, schmunzel schmunzel, sein &#8220;Glick&#8221; nicht fassen</em></span></p>
<p><span style="color:#888888;">Rainer fragt Ottmar, was er noch vorhabe an diesem angefangenen Samstag. Ottmar: «Nun, zuerst fahr ich nach Hause und guck mir die Bundesliga im Fernsehen an, und dann, nachdem ich richtigen Fussball gesehen habe, muss ich noch ins Joggeli zum langweiligen FCB und dem durchschnittlichen GC und anschliessen sagen, dass es mich freut, wenn die Spieler der Nationalmannschaft in der Startformation stehen.» Nachdem es Rainer Maria gelungen war, während der gesamten Zeit keine einzige vernünftige oder kritische Frage zu stellen, sondern immer nur wie ein kleiner Bub dazustehen und zu grinsen, als ob er von «Happy Day» ein Treffen mit Ottmar Hitzfeld arrangiert bekommen hätte, fiel es uns wie Schuppen vor den Augen: Rainer Maria ist einfach promigeil und kann sich dank dem SF seine Sucht finanzieren (wie dieser Typ, dem es irgendwie immer wieder gelingt, auf dem Foto der Staatsmänner der G20 aufzutauchen).</span></p>
<p><span style="color:#888888;"> </span></p>
<p><span style="color:#888888;">P.S. «Happy Day» ist eine Sendung, bei dem Kameramänner das sogenannte «close up» für Fortgeschrittene üben können: Bei jeder Überraschung weinen die Frauen (ausser dem Metzger, der Wurstrezepte geschenkt bekam), und der Cameraman muss im «close up» das «catch light» fangen. Alles nicht so einfach.</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Mit diesem Tränenunsinn soll das SF sich doch bitte gleich selber auf den Moritz-Leuenberger-Mond schiessen. Wer echte Tränen sehen will, schaue sich, time code 46:21, die Sternstunde mit Richard v. Weizsäcker an, als er nach De Wecks Frage noch einmal, für zwei Sekunden, wie am 3.9.39, am offenen Grab des gefallenen Bruders stand (gewiss, in der Mörderuniform). (L.T.)</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#888888;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/rvw.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-834" title="RVW" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/11/rvw.jpg?w=215" alt="RVW" width="215" height="300" /></a><span style="color:#888888;"><em>R.v.Weizsäcker &#8211; alterslose Grösse</em></span><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sport Aktuell – Reiche Männer und Ihre Lustknaben]]></title>
<link>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/10/29/sport-aktuell-%e2%80%93-reiche-manner-und-ihre-lustknaben/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:11:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Tonetto</dc:creator>
<guid>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/10/29/sport-aktuell-%e2%80%93-reiche-manner-und-ihre-lustknaben/</guid>
<description><![CDATA[Sendung vom 28. Oktober 2009 Wieviel ist der Schweizer Sport wert gemessen an den Milliarden, die La]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h3><span style="color:#888888;"><span style="font-size:small;">Sendung vom 28. Oktober 2009</span></span> <span style="color:#888888;"><br />
</span></h3>
<p><span style="color:#888888;"><span style="font-size:small;">Wieviel ist der Schweizer Sport wert gemessen an den Milliarden, die Larry Ellison und Ernesto Bertrarelli für ihre Privatregatta ausgeben (Nimmt man die Schönheit von Rainer H.M.s Krawatte zum Massstab, dann ist der Preis nicht sehr heiss)? Roger Federers Preisgeld wiegt wohl ein paar Prozent davon auf (ebenso Martina Hingis Geld, das sie jetzt bekanntlich lieber ver<em>pulvert</em>). Dazu die Budgets der zehn angeblich besten Schweizer Fussball- und Hockeyteams. Schliesslich fliessen noch ein paar Skifränkli auf die Gegenseite. Das ganze restliche Geld, das in der Schweiz für Sport ausgegeben wird, fliesst in das <em>Yachting</em> (<a href="http://www.merriam-webster.com/dictionary/yachting">hier geht&#8217;s zur Aussprache</a>). Genauer gesagt, in die <em>Alinghi</em>. Gewissermassen eine Bankrotterklärung für Jugend+Sport (J+S), Swiss Ski, das BAG und den SFV.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:small;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/sexy-green.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-818" title="sexy green" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/sexy-green.jpg?w=300" alt="sexy green" width="300" height="225" /></a><em>Solche Filme laufen parallel zu &#8220;Sport Aktuell&#8221; &#8211; natürlich auf gebührenpflichtigen Sendern (allerdings keine Zwangsgebühren)</em><br />
</span></span></p>
<p><span style="color:#888888;"><span style="font-size:small;">Dass Sport erstens nichts mit Gesundheit und zweitens nichts mit Bewegung zu tun hat, beweist einerseits das SF täglich mit Themen, die nichts mit Sport zu tun haben (immer diese Dopingdiskussionen! Zum Teufel damit, oder sollen wir jetzt auch noch zum Dopingtest, immerhin waren in letzter Zeit einige unserer volksaufklärerischen Beiträge nur durch das Sponsoring von DAFALGAN möglich) . Zum anderen aber beweisen auch ganz bestimmte Mitglieder dieser Communitiy, dass sie im Grunde keinen anders definierten Zugang zur Welt des Sports suchen. Sie suchen, die Statistik lügt nicht, reiche Männer und Lustknaben. Wohin kommen wir denn da? Wir erfüllen hier einen Auftrag und tragen die Fackel, die in der Französischen Revolution entzündet wurde, weiter ins Dunkel der Nacht, die vom Leutschenbach mit viel Elektrosmog verbreitet wird, und die verbigbrotherisierte Leserschaft sucht Gold und Sodomie. Da sieht man erst, wie schlecht der Einfluss vom Schweizer Fernsehen auf die Gesellschaft ist: Gold und Sodomie! Wenn das BR Leuenberger wüsste&#8230; Vermutlich hat er aber gestern erst zugeschaltet, als Jacques Rogge heuchelte: «Doping im Sport ist das, was die Kriminalität in der Gesellschaft ist.» Heuchelei? Würde ja zum Medienminister passen (oder wie er sagen würde: «Tumme Siech!»). (L.T.)</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:small;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/leuenberber-alt.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-816" title="leuenberber-alt" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/leuenberber-alt.jpg?w=300" alt="leuenberber-alt" width="300" height="263" /></a><em>Das Fernsehen hat einen Auftrag (bloss, welchen?)</em><br />
</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbstserie: Worüber man in der Schweiz sprechen sollte. Teil 2: Europa. ]]></title>
<link>http://philippe-wampfler.com/2009/10/18/herbstserie-woruber-man-in-der-schweiz-sprechen-sollte-teil-2-europa/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 13:29:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>phwampfler</dc:creator>
<guid>http://philippe-wampfler.com/2009/10/18/herbstserie-woruber-man-in-der-schweiz-sprechen-sollte-teil-2-europa/</guid>
<description><![CDATA[Sobald man über »Heimat« spricht, wähnt man sich entweder in einem mittelmäßigen Schüleraufsatz oder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sobald man über »Heimat« spricht, wähnt man sich entweder in einem mittelmäßigen Schüleraufsatz oder in einem Tagebucheintrag Max Frischs. Oder aber in rechter Propaganda. Es braucht den Begriff »Heimat« auch nicht, genau so wenig wie es eigentlich der Begriff einer »Nation« braucht. Aber es muss darüber nachgedacht werden, welche Entwicklungen angestrebt werden sollen, welche Wahrnehmungen der Schweiz wünschenswert sind und welches Verständnis von unserem Land wir haben. Und darüber nachdenken heißt klar zu sagen: Die Schweiz gehört zu Europa. Bei uns leben Menschen aus ganz Europa, wir beziehen unsere Kulturgüter, unsere Rezepte, unsere Sehnsüchte, unsere Vorstellungen von einem guten Leben, einer gerechten Ordnung, unser Wissen, unsere Identität etc. aus ganz Europa, wenn nicht sogar aus einem größeren Kontext.</p>
<p>Aber:</p>
<ol>
<li>Die Schweiz gehört nicht zur EU.</li>
<li>In der Schweiz wird nicht einmal über einen EU-Beitritt gesprochen.</li>
</ol>
<p>Das Problem ist 2.<br />
Leuten zu erklären, wie es politisch gekommen ist, dass 1., ist einigermassen erträglich. EWR, Blocher, überstürztes Beitrittsgesuch des Bundesrats (Delamuraz, Felber etc.), Bilaterale etc. Leuten in Europa aber klar zu machen, dass 2., wird schwierig: Weil man es selber nicht versteht. Warum wird die Idee von einem kooperierenden Europa in der Schweiz nicht einmal diskutiert? Warum steht sie nicht auf der politischen Agenda? Warum muss eine Partei wie die SP es <a href="http://www.youtube.com/user/SPSchweiz">fast verheimlichen</a>, dass ihr Bundesrat Leuenberger für einen EU-Beitritt ist? Warum können nur ehemalige Botschafter (<a href="http://dasmagazin.ch/index.php/ziemlich-undiplomatisch/">von Däniken</a>) und emeritierte Professoren (<a href="http://www.ruetli.ch/de/excursion/176">von Matt</a>) solche Fragen in den Medien diskutieren?</p>
<p>Die Rhetorik darf dabei in gewisse Fallen nicht tappen: Spricht man über die konkrete EU, so spricht man sofort über eine große Bürokratie, über Reglementierungen, Ausgleichszahlungen, ein System ohne direkte Demokratie etc. &#8211; und scheint es mit einem politischen Gebilde zu tun haben, das mehr Schwächen als Stärken zu haben scheint. Während die Alternative der Status Quo zu sein scheint. So kann man über diese Frage nicht sprechen &#8211; oder man sollte nicht. Vielmehr ist zu fragen, ob wir bei der Gestaltung unseres Lebenraumes und von Europa aktiv beteiligt sein wollen oder nicht. Ob wir die Idee »Europa« mitentwickeln wollen oder nicht.</p>
<p>Und diese Fragen sind nicht nur auf dem politischen Parkett zu stellen und zu diskutieren &#8211; sondern im Bus, beim Nachtessen, in der Schule. Es dürfen nicht Fragen sein, über die Intellektuelle leicht beschämt lächeln, die meisten Leute nicht nachdenken und ein paar selbsternannte Patrioten mit Verschwörungs- und Bedrohungsszenarien verbinden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tragisches Aufmerksamkeitsdefizit]]></title>
<link>http://maurus-zeier.ch/2009/10/18/tragisches-aufmerksamkeitsdefizit/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 06:05:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maurus Zeier</dc:creator>
<guid>http://maurus-zeier.ch/2009/10/18/tragisches-aufmerksamkeitsdefizit/</guid>
<description><![CDATA[Bundesrat Leuenberger | Prophezeit den Schweizer EU-Beitritt Couchepin ist auf der Abschiedstournee,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;"> </span></p>
<div id="attachment_503" class="wp-caption alignleft" style="width: 132px"><img class="size-thumbnail wp-image-503" title="Leuenberger" src="http://mauruszeier.wordpress.com/files/2009/10/sendobject-php.jpeg?w=99" alt="Bundesrat Leuenberger &#124; Prophezeit den Schweizer EU-Beitritt" width="122" height="184" /><p class="wp-caption-text">Bundesrat Leuenberger &#124; Prophezeit den Schweizer EU-Beitritt</p></div>
<p>Couchepin ist auf der Abschiedstournee, Burkhalter als neuen Bundesrat in aller Munde, von Widmer-Schlumpf und Leuthard liest man öfters, Merz und Calmy-Rey sind omnipräsent. Fehlt noch einer:</p>
<p><a href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/" target="_blank"><span style="color:#000000;"><em><strong>Moritz Leuenberger</strong></em></span></a></p>
<p><span style="color:#000000;">Mit Ausnahme des Streits um die Konzessionen der Radios und regelmässig wiederkehrenden Hoffnungen auf seinen Rücktritt, nimmt man den SP-Bundesrat kaum mehr war. Höchste Zeit also, wieder einmal von sich hören zu lassen:</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>&#8220;Die Schweiz muss der EU beitreten und dieser Beitritt wird auch kommen!&#8221;<!--more--></strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Dicke Post für ein wenig Aufmerksamkeit und dies von einem Bundesrat!</span></p>
<ul>
<li><span style="color:#000000;">Das Schweizer Volk will die EU nicht</span></li>
<li><span style="color:#000000;">Der bilaterale Weg ist erfolgreich</span></li>
</ul>
<p><span style="color:#000000;">Mir fällt es schwer zu verstehen, dass ein Bundesrat in einer Krise Zeit findet, Wahlpropaganda für die eigene Partei zu betreiben und immer wieder Ideen nachzuträumen, welche das Volk schlicht und einfach nicht will! </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Einen Traum würde ich Bundesrat Leuenberger sofort erlauben:</span></p>
<p><span style="color:#000080;"><strong><span style="color:#000000;">Den Traum vom Rücktritt! </span></strong><span style="color:#000000;">Denn da wäre das Volk mit Sicherheit einverstanden.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sport Aktuell - Mein Name ist Axel. Axel Haar.]]></title>
<link>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/10/16/sport-aktuell-mein-name-ist-axel-axel-haar/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 10:57:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Tonetto</dc:creator>
<guid>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/10/16/sport-aktuell-mein-name-ist-axel-axel-haar/</guid>
<description><![CDATA[Sendung vom 15. Oktober 2009 Wir haben es begriffen. Dank der erzieherischen Service Public Massnahm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h3 style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Sendung vom 15. Oktober 2009</span></span></span></h3>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Wir haben es begriffen. Dank der erzieherischen Service Public Massnahme von Moritz Leuenbergers Privatfernsehen SF. Die Schweiz fährt an die Weltmeisterschaften in Südafrika. Nach gefühlten sieben Stunden Holzhammer «Die Schweiz fährt an die WM!!!» empfing uns Daniela Milanese in der Sonntagstracht (bis anhin glaubten wir stets, schwarz mache schlank). Damit nun auch diejenigen, die noch nichts von der Qualifikation gehört haben, auf den seligmachenden Informationsstand gehievt werden konnten, bombardierte man uns erneut mit «emotionalen Bildern» (notabene während mehr als der Hälfte der Sendung). Den Vogel schoss das SF aber definitiv in dem Moment ab, als der FIFA-Werbespot für Südafrika in voller Länge abgespielt wurde. Unkommentiert! (nicht ganz, Daniela Milanese sagte immerhin den volksaufklärerischen Satz «Das macht Loscht of Ferie o of Fuessbau». Zur Erinnerung: Die DDR ging vor zwanzig Jahren unter).</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;text-align:center;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/erichhonecker.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-764" title="erichhonecker" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/erichhonecker.jpg?w=238" alt="erichhonecker" width="238" height="300" /></a><em>Was würde er sich freuen, könnte er heut noch SF schauen</em><br />
</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Im dreiminütigen Werbespot sah man Sonnenaufgänge, Giraffen, Löwen, Fussballstadien, tanzende Einheimische (auch so ein dämliches Klischee: der «Afrikaner» tanzt immer, ob im Löwenfell oder im Krawättli), Sonnenaufgänge, Giraffen, Löwen. Kurz: Es war Wahnsinn!</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Wahnsinn war auch, dass sich die Schweizer Nati ein rotes T-Shirt überstreifen musste, darauf die Niederlage gegen Luxemburg abgedruckt war (das käme den Deutschen nie in den Sinn, aber die sind auch dreimalige Welt- und Europameister). Und dann die Ehrenrunde mit dem Dankesplakat an die Fans – an eben die Fans, die die sich eben für die WM qualifizierte Mannschaft noch vor fünf Minuten ausgepfiffen hatten. Auf dem Plakat stand: Grazie Fans! (das heisst ungefähr gleich viel wie «Thank you, Chessifleisch!»).</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Viel pragmatischer ist da Phile Gaydoul vom Denner. Nachdem er Schleckstengel Ralph Krueger ins Pfefferland geschickt hat, steht neu Sean Simpson an der Bande. Damit Eishockey auch in Zukunft Icehockey heisst. Was uns aber im Grunde viel mehr interessiert: Warum überträgt das SF die Kunstturn-WM nicht in voller Länge auf SF2? Weil Ariella Käslin einen absolut unsexy Namen trägt und pummelig ist? Oder weil die Japaner immer noch nicht begriffen haben, dass man sich das Achselhaar epilieren kann? (L.T.) </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;text-align:center;"><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/japan_turner.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-765" title="Japan_Turner" src="http://sportaktuell.wordpress.com/files/2009/10/japan_turner.jpg?w=300" alt="Japan_Turner" width="300" height="213" /></a><em>Zuerst dachten wir, der Mann sei ein Tierfreund und verberge zwei vom Aussterben bedrohte Igel in seinen Achselhöhlen</em><br />
</span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sport Aktuell - Bundesrat Leuenberger empfiehlt Mr. Zhangs Schmalspurdiät]]></title>
<link>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/08/08/sport-aktuell-bundesrat-leuenberger-empfiehlt-mr-zhangs-schmalspurdiat/</link>
<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 09:39:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Tonetto</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sendung vom 7. August 09 Was ist der Sinn einer täglichen Sportsendung? Wusste es Sascha Rufer? Wir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h3 style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;">Sendung vom 7. August 09 </span></h3>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Was ist der Sinn einer täglichen Sportsendung? Wusste es Sascha Rufer? Wir wussten es nicht, und bevor des langen und breiten über den «Auftrag» vom SF disputiert wird: In eine Sportsendung gehört Sport. Punkt. Dabei interessiert uns nicht, ob irgend etwas im Hintergrund einer Sportveranstaltung läuft oder nicht. Sport heisst zum Beispiel: Mensch, Fahrrad, Rennen. Sieger. Verlierer. Nicht mehr. Nicht weniger.</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Leider hat Bundesrat Moritz Leuenberger seinen göttlichen Auftrag auch aufs SF übertragen. Unterhaltung ist, wie man im Gesicht des Magistraten ablesen kann, Gift. Wenn schon keine Kultur, dann soll wenigstens Tiefe über die flache Mattscheibe flimmern, gerade in einer Sportsendung. Nun, das einzig Tiefe an dieser Sendung war der tiefste Tauchpunkt der beiden Bobfahrer Ivo Rüegg und Cédric Grand im Lac Léman, den man leider nicht mit der Kamera einfangen konnte. Und das höchste dieser Sendung war, nebst den Schulden des SC Langnau, der Umstand, dass es der schlaue Hans Grunder von der BDP wieder einmal fertig brachte, das hochverschuldete Langnau in den schwarzen Zahlen abschliessen zu lassen (der Grunder Hans ist bekanntlich der schlaueste Politiker der Schweiz, mehr davon an einem anderen Ort). Aber Sport, Menschen die sich im Wettkampf bezwingen wollen? Gab&#8217;s keine . Dafür Hintergründe und Fakten. Und schliesslich Fakten und Hintergründe.</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Der Bericht über die ungenutzten Megastadien in Beijing (ein Phänomen, das man mindestens  seit Montréal 1976 beobachten kann) war natürlich interessant; auch der Flug der Alinghi an einem russischen Helikopter über die Alpen. Aber sie gehören nicht in eine Sendung wie Sport Aktuell. Genauso wenig wie der Bericht «Was machen unsere Athleten im Sommer, bevor sie im Winter nach Vancouver fahren.» Liebes SF, ihr Gutmenschen vom Leutschenbach, gebettet auf dem reichlich fliessenden Obolus des Durchschnittschweizers: Das Sommertraining interessiert uns <em>nicht</em>: kein Tauchen, kein Gleitschirmfliegen und kein Klettern! Nur aus einem einzigen Grund haben wir nicht abgeschaltet. Sascha Rufer sagte eingangs der Sendung, der FCZ müsse sein Rückspiel in der CL-Qualifikation im Stadion «Espenmoos» austragen. Ab diesem Satz hatte ich für den Rest der Sendung Tränen in den Augen. Endlich, endlich einer vom SF, der es wagt, gegen den hanebüchenen Unsinn aller Marketingfuzzis nördlich der Alpen, Ralph Slozcower mit seinem «Stade de Suisse» eingeschlossen, aufzustehen! Deshalb unsere Bitte an den Moderator: Komm Sascha, sag noch einmal «Espenmoos»! (L.T.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sport Aktuell - AC/DC und der Kindergeburtstag]]></title>
<link>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/07/20/sport-aktuell-5/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 21:06:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Tonetto</dc:creator>
<guid>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/07/20/sport-aktuell-5/</guid>
<description><![CDATA[Sendung vom 20. Juli 09 Am Freitag top. Heute flop. Gemeint sind nicht die Schwimmhoffnungen nach de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h3 style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><span style="color:#888888;">Sendung vom 20. Juli 09</span></h3>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Am Freitag top. Heute flop. Gemeint sind nicht die Schwimmhoffnungen nach dem Rücktritt von Flavia Rigamonti, sondern die Stylisten vom SF. Es muss Steffi Buchlis Intimfeind in die Mottenkiste gegriffen haben: Nach dem Pulli vom Freitag im leuchtenden TRIGGER-orange, quetschte sie ein Quälgeist in einen Blazer, bei dem die Entscheidung, ob der Knopf ober- oder unterhalb des Busens geknöpft werden sollte, durch ein simples offen lassen am vorteilhaftesten gelöst würde. Dazu dieses viel zu dunkle Rot irgendwo beim Mund hingemalt. Gastierte am Leutschenbach, gleich hinter dem SF, ein Circus, sie hätte nach der Abmoderation ohne Aufwand in die Arena treten können. Genauso fantasielos wie die Anziehe war der Bericht über die FMX, die Freestyler in der Stierkampfarena von Madrid. Verglichen mit der Nacht von AC/DC am selben Ort sah die Veranstaltung ein wenig nach Kindergeburtstag aus. Dennoch: Freestyle-Sportarten gibt es nun seit gut zwei Jahrzehnten. Ein Kopfschütteln über die Berichterstattung scheint ab einem gewissen Punkt einfach verständlich. Natürlich hält niemand ein ganze Freestyler-Veranstaltung im Kopf aus. Nach zehn Sprüngen ist schliesslich das gesamte Repertoire bekannt. Man könnte fünf dieser zehn Sprünge so unaufgeregt zeigen, wie Andreas Küttels Sprung von der kleinen Schanze in Engelberg – beim Sommertraining. Aber leider muss das SF auch heute noch nach immer demselben Trick greifen: Stromgitarre, zwei, drei harte Riffs, harte Schnitte. Vollbremsung. Bitte das nächste Mal etwas Neues – oder gar nichts. Sport? Gab&#8217;s auch noch. Der Sohn von Bundesrat Leuenberger spielt&#8230; Wer? Ach so, der Schauspieler Manuel Löwensberg. Und was hat der griesgrämige Alte damit zu tun? Und Sport? Ach, Sport, so was Langweiliges! (L.T.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SportAktuell]]></title>
<link>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/07/10/sportaktuell-4/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 11:25:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Tonetto</dc:creator>
<guid>http://sportaktuell.wordpress.com/2009/07/10/sportaktuell-4/</guid>
<description><![CDATA[Sendung vom 9. Juli 09 Liegt es am Service Public? Eine halbe Sendung mit Randsportarten! Gewiss, vi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="margin-bottom:0;font-style:normal;"><strong><span style="color:#888888;">Sendung vom 9. Juli 09 </span></strong></h3>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Liegt es am Service Public? Eine halbe Sendung mit Randsportarten! Gewiss, vierundneunzig von hundert Sportarten sind nicht publikumswirksam. Leider ist das Verhältnis von nicht publikumswirksamen Sportarten und Schweizer Beteiligung indirekt proportional. Eishockey-Weltmeister ist die russische Sbornaja unter der Fuchtel des grossen Slawa Bykow. Weltmeister im Tontaubenschiessen höchstwahrscheinlich Willy Rüdisüli aus Mettmenstetten. Darüber muss SF Sport berichten. Moritz Leuenberger will es so. Wegen den Bergtälern.</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">*</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Beachvolleyball, eine Erfindung des Teufels, wird neuerdings auch von zwei Schweizer Frauenduos gespielt wird. Sie wurden gute Neunte. Amen. (Niemand würde etwas dagegen einwenden, pflegte man dieses variantenlose Monokulturballspiel in der Hitze der maghrebinischen Strände. Leider geht das nicht: Zuviel Haut, zuviele hüpfende Bälle. Aber Volleyball unter einer Abbaya spielen wäre zwar sittenkonform, bewegungstechnisch aber nur suboptimal. Deshalb spielt man es im tropischen Norwegen und im mediterranen Gstaad. Einfach in langen Hosen. Wer gewonnen hat? Schon vergessen. Aber darum geht&#8217;s bei diesem Sport doch gar nicht.)</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">*</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Schweizer Sportler sind im direkten Kräftemessen mit der Weltspitze gleichwohl immer sehr schnell am Rudern. Ob das gleiche auch für diese Ruderer gilt, die sich am Wochenende auf dem Rotsee beweisen wollen, bleibt abzuwarten. Immerhin aber brachte es der Kameramann fertig, den Sponsor der wackeren Ruderer just nicht ins Bild zu bringen. Eine wahrlich gelungene Quadrage. «Expo Media» wird es dem SF danken.</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">*</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Urs «Urshole» Meier, ganz privat, im Haus, das einst die englischen Medien belagerten. Meier zog die Schiri-Bilanz der vergangenen Saison. Er weiss viel und alles besser, nennt zwar keine Namen, sagt aber dennoch explizit, dass der Arbiter im letzten Spiel zwischen dem FCZ und YB am komplett falschen Ort gestanden habe (in einem Interview mit dem «Blick» sagte er kürzlich: «Dieses Foul hätte sogar meine Grossmutter gesehen»).</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">*</p>
<p style="margin-bottom:0;font-style:normal;">Was ist der Unterschied zwischen dem FC Basel und dem FC Aarau? 35 Millionen CHF Budget, ein Deutschbrasilianer hinter den Spitzen und ein Tor weniger (also kein Tor) gegen den UEFA-Cup-Sieger Shakhtar Donezk. Aber das wagten die Wackern vom Leutschenbach nicht zu erwähnen. Sonst dreht Ihnen der Platzwart im Joggeli bei der nächsten Liveübertragung im Herbst womöglich noch die Heizung zu. (L.T.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Obwaldo: no ai quartieri per soli ricchi]]></title>
<link>http://ellieglialtri.wordpress.com/2009/06/25/obvaldo-no-ai-quartieri-per-soli-ricchi/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 21:17:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>ellieglialtri</dc:creator>
<guid>http://ellieglialtri.wordpress.com/2009/06/25/obvaldo-no-ai-quartieri-per-soli-ricchi/</guid>
<description><![CDATA[Il minuscolo cantone di Obwaldo, nella Svizzera centrale, famoso per avere introdotto lo scorso anno]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Il minuscolo cantone di <a href="http:/www.kmu.admin.ch/aktuell/00305/00306/00422/index.html?lang=it" target="_self">Obwaldo</a>, nella Svizzera centrale, famoso per avere introdotto lo scorso anno la famosa “flat rate tax”, voleva anche edificare quartieri solo per ricchi. Un modo per attirare capitali costruendo delle vere e proprie riserve per milionari di tutto il mondo. Ma l’idea rischia di naufragare. Il referendum lanciato da ambientalisti e sinistra è riuscito.<!--more--></strong></p>
<p> </p>
<p>Sarà l&#8217;elettore a pronunciarsi in ultima istanza sulla controversa iniziativa di <a href="http:/it.wikipedia.org/wiki/Categoria:Canton_Obvaldo" target="_self">Obvaldo</a>, che per garantirsi nuovi introiti fiscali ha deciso la creazione di zone residenziali per soli ricchi. Il referendum, lanciato dai Verdi contro una revisione della legge sull&#8217;edilizia, già approvata dal parlamento cantonale, ha infatti avuto successo.</p>
<p>La cancelleria obvaldese comunica stamane che le circa 300 firme consegnate a inizio giugno dai promotori sono valide. Il limite minimo per la riuscita di un referendum è fissato a Obvaldo a 100 sottoscrizioni. Il parlamento cantonale aveva dato il nulla osta alla revisione della legge sulle costruzioni lo scorso 30 aprile.</p>
<p><strong>Polemiche su zone edificabili “ad personam”</strong></p>
<p>La decisione del piccolo cantone di creare zone speciali solo per ricchi, in deroga ai piani regolatori, aveva scatenato, in primavera, anche le critiche del governo federale. Il ministro dell&#8217;ambiente Moritz Leuenberger aveva definito il progetto, un’idea assolutamente stravagante.</p>
<p>Leuenberger, aveva anche ricordato il precedente del campione di Formula 1 Michael Schumacher, che nel 2000 aveva chiesto di poter costruire una villa in una zona parzialmente agricola in Appenzello. L&#8217;ufficio federale competente aveva però negato l&#8217;autorizzazione.</p>
<p>L’ostilità espressa dal ministro di Berna, aveva stupito il governo obwaldese che si era difeso invocando il rispetto del federalismo. “Ogni cantone” aveva affermato l’esecutivo locale, “ha il diritto di regolare in modo indipendente il proprio sviluppo”. In questo caso, si tratterebbe di creare nove zone abitative di alta qualità attirando nel cantone facoltosi contribuenti. Ora la parola passa alle urne. Il popolo, si pronuncerà sul progetto probabilmente il prossimo novembre.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Cos&#8217;è la flat rate tax?</strong></p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>La flat rate tax è un sistema fiscale con un unico tasso d&#8217;imposizione su tutti i redditi, alti o bassi che siano.  Finora nessuno Stato dell&#8217;Europa occidentale ha applicato questo modello.  Tale sistema è invece stato adottato in Lettonia, Russia, Slovacchia, Ucraina e Serbia.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alptransit: cade ultimo diaframma ]]></title>
<link>http://ellieglialtri.wordpress.com/2009/06/17/alptransit-cade-ultimo-diaframma/</link>
<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:06:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>ellieglialtri</dc:creator>
<guid>http://ellieglialtri.wordpress.com/2009/06/17/alptransit-cade-ultimo-diaframma/</guid>
<description><![CDATA[La nuova galleria ferroviaria di base del San Gottardo ha compiuto un altro balzo in avanti verso il]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>La nuova galleria ferroviaria di base del San Gottardo ha compiuto un altro balzo in avanti verso il traguardo: in un clima di festa e giubilo, i minatori hanno infatti abbattuto ieri l&#8217;ultimo diaframma tra Erstfeld e Amsteg (UR). Per realizzare il tunnel più lungo del mondo resta da rimuovere un solo ostacolo roccioso, quello tra Sedrun e Faido, che dovrebbe cadere all&#8217;inizio del 2011.<!--more--></strong></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>È una vittoria dei minatori, della tecnologia, della democrazia diretta, dei contribuenti, dell&#8217;ambiente, della ragione, della volontà, dei fatti concreti, dell&#8217;Europa&#8221;, ha affermato il ministro dei trasporti Moritz Leuenberger nel suo euforico discorso ufficiale.</p>
<p>Secondo il consigliere federale, la galleria &#8220;è una meraviglia del mondo&#8221; che concretizza la volontà popolare elvetica di trasferire il traffico merci dalla strada alla ferrovia. Inoltre è nell&#8217;interesse di tutta l&#8217;Europa, dato che permetterà di trasportare le merci &#8220;da Rotterdam a Genova&#8221;.</p>
<p>Per scavare la galleria &#8211; lunga 7,2 chilometri &#8211; tra Erstfeld e Amsteg, la fresa ha impiegato 18 mesi, ossia sei in meno rispetto a quanto pianificato. In tal modo è stato possibile recuperare parzialmente il tempo perso a causa dei ricorsi inoltrati contro l&#8217;assegnazione degli appalti, che hanno ritardato i lavori di un anno e mezzo.</p>
<p>Stando a Renzo Simoni, presidente della direzione di AlpTransit San Gottardo, la caduta del diaframma è avvenuta con estrema precisione: la differenza orizzontale è stata inferiore a un centimetro. Al centro dei festeggiamenti e dei ringraziamenti, quindi, i minatori, che hanno lavorato senza sosta e senza provocare incidenti: non a caso il primo oggetto che ha varcato il nuovo traforo è stata una statua di Santa Barbara, protettrice dei minatori.</p>
<p>Ai festeggiamenti non sono mancati gli ospiti stranieri e i timori riguardanti la disponibilità dei paesi vicini a costruire i necessari collegamenti. Una rappresentazione satirica ha &#8220;tirato le orecchie&#8221; al ministro delle finanze tedesco Peer Steinbrück: sarebbe contrario alla galleria &#8211; ha affermato una finta rappresentante dell&#8217;Unione europea &#8211; perché permetterà agli evasori fiscali di attraversare ancora più in fretta le Alpi per recarsi nel Principato di Monaco.</p>
<p>Più ottimista è stato Leuenberger, quello vero, sulla buona volontà delle autorità italiane: &#8220;la loro cooperazione è migliore di quanto si dica&#8221;, ha dichiarato il ministro alla televisione SF, che ha trasmesso l&#8217;avvenimento in diretta.</p>
<p>La galleria di base del San Gottardo dovrebbe essere operativa nel 2017. Sarà lunga 57 chilometri, senza contare i numerosi tunnel secondari. Finora è stato traforato l&#8217;87% dell&#8217;infrastruttura totale.</p>
<p>Da: Ats</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zweite Röhre am Gotthard à la Leuenberger]]></title>
<link>http://nullpunktfeld.wordpress.com/2009/05/10/zweite-rohre-am-gotthard-a-la-leuenberger/</link>
<pubDate>Sun, 10 May 2009 10:31:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
<guid>http://nullpunktfeld.wordpress.com/2009/05/10/zweite-rohre-am-gotthard-a-la-leuenberger/</guid>
<description><![CDATA[Der bloggende Bundesrat Moritz Leuenberger macht mit einer genialen Kompromiss-Idee von sich reden. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der <a title="Moritz Leuenbergers Blog" href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/" target="_blank">bloggende Bundesrat Moritz Leuenberger</a> macht mit einer genialen Kompromiss-Idee von sich reden.</p>
<p>Zu einer zweiten Röhre für den Gotthard Strassentunnel meint er folgendes:</p>
<blockquote><p>Eine zweite Gotthardröhre ist machbar», erklärt Bundesrat Moritz Leuenberger in einem Interview mit der <a title="BR Leuenberger über die zweite Röhre am Gotthard" href="http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite-sda/?newsid=79710" target="_blank">«SonntagsZeitung»</a>. Und er sagt erstmals, ­warum und wie das möglich wäre. «Die Röhren dürften nur je eine Fahrspur haben, und die maxi­male Fahrgeschwindigkeit von heute 80 Kilometer pro Stunde dürfte nicht erhöht werden.»</p></blockquote>
<p>Ich frage mich, was würde das bringen? Ausser Aufträge für die Tunnel buddelnde Bauwirtschaft (TBB)? Eine Kapazitätssteigerung wäre mit einer solchen Lösung ausgeschlossen. Dazu bräuchte es bei bleichbleibender Höchstgeschwindigkeit entweder zwei Fahrspuren pro Richtung, oder bei nur einer Fahrspur pro Richtung eine Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.</p>
<p>Natürlich wäre eine zweite Röhre aber ein Beitrag zur Betriebssicherheit. DDurch die Richtungstrennung sind Frontalkollisionen nahezu ausgeschlossen. Leider wäre  bei einem Unfall eine Röhre blockiert und die zweite könnte weiterhin nur in einer Richtung betrieben werden. Das wäre allerdings eine Verbesserung zum heutigen Zustand, bei dem der gesamte Verkehr in beide Richtungen zum Erliegen kommt.</p>
<p>Die gesetzliche Bestimmung, auf die hier Bezug genommen wird, nämlich, <a title="Link zum Art. 84 der BV" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a84.html" target="_self">Art. 84 der Bundesverfassung</a>, besagt in Absatz 3:</p>
<blockquote><p>Die Transitstrassen-Kapazität im Alpengebiet darf nicht erhöht werden. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind Umfahrungsstrassen, die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlasten.</p></blockquote>
<p>Ob diese Beschränkung der Transitstrassen-Kapazität im Hinblick auf die fehlende Abgase und geringeren Lärmentwicklung moderner elektrisch betriebener Fahrzeuge in zehn Jahren noch gerechtfertigt sein wird, ist allerdings fraglich. Das Verkehrsaufkommen wird mit dieser Beschränkung jedenfalls nicht kleiner, die Staus dafür aber umso länger.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gegen Zürich - für Medienvielfalt]]></title>
<link>http://hosenindosen.wordpress.com/2009/03/13/gegen-zurich-fur-medienvielfalt/</link>
<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 10:23:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dose E.S.K</dc:creator>
<guid>http://hosenindosen.wordpress.com/2009/03/13/gegen-zurich-fur-medienvielfalt/</guid>
<description><![CDATA[Es ist schon sehr bedauerlich. Da gibt Medienminister Moritz Leuenberger endlich mal ein brauchbares]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><em>Es ist schon sehr bedauerlich. Da gibt Medienminister Moritz Leuenberger endlich mal ein brauchbares, interessantes Interview und dann läuft die Geschichte nicht über die Agenturen. Um mal ein wenig Stimmung gegen die TA-Media zu machen und nicht nur immer zu plaudern, betreibe ich schamlosen Content-Klau beim Tages Anzeiger.<br />
Wer also immer noch glaubt, die privaten Medien erhalten in der Wirtschaftskrise staatliche Unterstützung, Energy erhalte irgendwie, irgendwo, irgendwann eine Konzession, wer glaubt die SRG müsse Radio und Fernsehen in Zukunft zusammen legen und Frau Deltendre die mediale Allmacht geben, nach der sie sich so sehnt, der lese:</em></p>
<p style="text-align:justify;">Sie haben vor Wochenfrist den Kauf von Edipresse durch Tamedia kritisiert.</p>
<p style="text-align:justify;">
Nicht kritisiert. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass jede Macht die Gefahr des Missbrauchs birgt &#8211; der sich in diesem Fall insbesondere gegen die Meinungsvielfalt richten könnte. Ich hoffe aber und bin mir auch sicher, dass Tamedia mit dieser Situation verantwortungsvoll umgehen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Schaffhauser Verleger Norbert Neininger fordert unterdessen panisch Staatshilfe für die kleinen Blätter.</p>
<p style="text-align:justify;">
Vergebens. Wir haben keinerlei solche Projekte in Planung, und ich denke auch nicht daran, so etwas anzureissen.</p>
<p style="text-align:justify;">
Sie sprechen von Meinungsvielfalt &#8211; und legen die Hände in den Schoss.</p>
<p style="text-align:justify;">
Es gibt keinen Anlass zu glauben, dass der medienpolitische Wettbewerb gefährdet sei. Die Meinungsvielfalt kann trotz grosser Zeitungskonzerne gewährleistet sein. Ausserdem stehen auch die elektronischen Medien in medienpolitischer Konkurrenz zur Zeitung und wirken korrigierend. Wer das Printmonopol in einer Region fürchtet, kann sich noch immer über Radio und Internet informieren. Solange die demokratische Meinungsbildung nicht durch ein echtes Monopol gefährdet wird, gibt es keinen Anlass zu intervenieren.</p>
<p style="text-align:justify;">
Was die Meinungsbildung in Ihren Augen aber gewiss gefährdet, ist der Umstand, dass die Medien mehr auf Unterhaltung setzen.</p>
<p style="text-align:justify;">
Nur weil ich ab und an einzelne Unterhaltungssendungen im Fernsehen kritisiere, dürfen Sie mich nicht auf einen Unterhaltungsmuffel reduzieren. Ich betone immer wieder, wie wichtig die Unterhaltung in der Medien- und Gesellschaftspolitik ist. Es gibt aber natürlich einzelne Unterhaltungssendungen, die keinen aufklärerischen Wert haben. Da gibt es diese Sendung «Deal or . . .». Entschuldigung, ich weiss gar nicht, wie sie vollständig heisst, weil ich immer sofort wieder abschalte.</p>
<p style="text-align:justify;">
Den Moderator dieser Sendung wird man vielleicht bald auch auf Radio DRS hören.</p>
<p style="text-align:justify;">
Ich sage nichts zu einzelnen Personen.</p>
<p style="text-align:justify;">
Nicht nötig. Stichwort: «Konvergenz» &#8211; Radio und TV sollen mehr kooperieren.</p>
<p style="text-align:justify;">
Konvergenz ist ein interessantes Projekt mit Chancen und Risiken. Die Chancen sehe ich vor allem im Onlinebereich. Nicht jedes Radio- und Fernsehprogramm muss seinen eigenen Internetauftritt haben. Bei den Anschaffungen, im Gebäudebereich oder bei der Technik kann man Synergien ebenfalls besser nutzen. Der Bund hat ja 2006 selber überprüft, ob die SRG-Gebühren richtig verwendet werden. Und es hat sich gezeigt, dass in diesen Bereichen Einsparpotenzial vorhanden ist.</p>
<p style="text-align:justify;">
Und Ihre Risikoanalyse deckt sich mit derjenigen der Bedenkenträger beim Radio?</p>
<p style="text-align:justify;">
Publizistisch birgt Konvergenz Risiken. Darum habe ich der SRG-Spitze mit aller Klarheit gesagt, dass ich zunächst die strukturellen Entscheide fällen würde und Personalentscheide erst nachher vornähme.</p>
<p style="text-align:justify;">
Hat SRG-Direktor Armin Walpen das Projekt zu sehr forciert?</p>
<p style="text-align:justify;">
Umstrukturierungen müssen von den Konsumenten und den Mitarbeitenden akzeptiert werden. Diese Erfahrungen habe ich in meinem Departement bei der Liberalisierung von Post- und Strommarkt gemacht. Bei Tempo und personellen Fragen ist grösste Vorsicht geboten.</p>
<p style="text-align:justify;">
Sie haben Herrn Walpen zurückgepfiffen.</p>
<p style="text-align:justify;">
Nein. Ich habe lediglich klar gesagt, was aus meiner Sicht Priorität haben muss. Die formelle Kompetenz über das weitere Vorgehen liegt selbstverständlich beim SRG-Verwaltungsrat. Diese Entscheide haben aber sehr grosse politische und emotionale Auswirkungen, und diese wiederum werden an mich zurückgetragen. Also ist es nur recht, dass ich als Medienminister die SRG-Spitze auf die politischen Dimensionen aufmerksam mache.</p>
<p style="text-align:justify;">
SF-Direktorin Ingrid Deltenre will die Zusammenführung selber managen.</p>
<p style="text-align:justify;">
Noch einmal: Ich finde die personellen Entscheide sind nach den strukturellen zu treffen. Und die strukturellen Fragen sind noch lange nicht geklärt. Da gibt es noch sehr viel Detailarbeit zu leisten.</p>
<p style="text-align:justify;">
Und diese Arbeit sollte in Ihren Augen besser nicht von der ambitionierten Fernsehdirektorin geleistet werden?</p>
<p style="text-align:justify;">
Ich äussere mich nur zum Prozess, nicht zu Personen. Es würde die Akzeptanz bei allen Betroffenen sicher erhöhen, wenn diese Arbeit jemand machen würde, der nachher nicht der Superintendant oder die Superintendantin ist und darum auch nicht seine eigenen Interessen in die Restrukturierung einbringen kann. Das könnte eine externe Person sein oder jemand, der nachher nicht für die Umsetzung des Projekts verantwortlich ist.</p>
<p style="text-align:justify;">
Radiodirektor Walter Rüegg etwa.</p>
<p style="text-align:justify;">
Solche Fragen muss der Verwaltungsrat klären. Jedenfalls fände ich die Idee eines Übergangschefs prüfenswert.</p>
<p style="text-align:justify;">
Die Gefahr einer Zentralisierung der SRG-Macht in Zürich besteht unabhängig von der Superintendanten-Frage.</p>
<p style="text-align:justify;">
Eines muss klar sein und ist gesetzlich vorgegeben: Die Sprachregionen müssen ihre Autonomie behalten. Konvergenz über den Röstigraben hinweg kommt nicht in Frage. Schon die Konzentrationen in den Sprachregionen sind heikel. In der Westschweiz beispielsweise ist es wichtig, dass dieses Projekt nicht zu einer Medienkonzentration in einer einzigen Stadt führt, nämlich Genf.</p>
<p style="text-align:justify;">In der Deutschschweiz ist es ähnlich.</p>
<p style="text-align:justify;">
Natürlich. Das Fernsehen ist schon heute sehr Zürich-lastig. Ist das Wetter toll, zeigt man die Flaniermeile am Zürichsee, ist das Wetter lausig, zeigt man den verdrossenen Schwan auf dem Zürichsee. Da fragen sich die Basler und Berner schon, ob die Schweiz nur aus dem Zürichsee besteht. Es gilt zu vermeiden, dass das ganze Radio auch noch von Zürich aus gelenkt wird.</p>
<p style="text-align:justify;">
Der Berner Gemeinderat verlangt, dass die Informationsabteilung des Fernsehens in Bern gemacht wird.</p>
<p style="text-align:justify;">
Solche Forderungen beleben die Diskussionskultur im Lande, und man soll sie ernsthaft diskutieren. Der Entscheid liegt aber bei der SRG. Immerhin würde das ja auch ziemlich teuer.</p>
<p style="text-align:justify;">
Radio Energy möchte eine Übergangsfrequenz, bis der digitale Sendestandard ein Überleben sichert. Das wäre technisch machbar. Haben Sie das wider besseres Wissen abgestritten?</p>
<p style="text-align:justify;">
Überhaupt nicht. Es gab und gibt keine freie Frequenz für die Abdeckung des Raums Zürich/Glarus. Wenn man für das ganze Gebiet &#8211; wie dies Energy immer noch fordert &#8211; Frequenzen freiräumen wollte, dann müssten Radio DRS und zahlreiche private Veranstalter Frequenzen abgeben, die nötigen Umstellungsarbeiten bräuchten zwei Jahre und müssten erst noch vom Ausland genehmigt werden.</p>
<p style="text-align:justify;">
Aber eine UKW-Frequenz für Energy und seine Fans in der Stadt Zürich wäre mit Frequenztauschen sehr wohl möglich.</p>
<p style="text-align:justify;">
Moment jetzt. Frequenzen sind ja nicht frei handelbar. Ein solcher Abtausch hätte Auswirkungen auf die anderen Veranstalter, und auch dies müsste mit dem Ausland koordiniert werden. Zudem wäre die technische Umsetzung frühestens nach sechs Monaten möglich. Und ich erinnere daran, dass sich Energy nie mit dem kleinen Raum Zürich begnügen wollte. Aber falls ein solcher Vorschlag käme, würden wir ihn genau anschauen.</p>
<p style="text-align:justify;">
Also stehen die Chancen gut?</p>
<p style="text-align:justify;">
Nein. Ein solches Gesuch betrifft immer auch andere Player. Andere Stationen müssten ihre Frequenzen hergeben oder bekämen zumindest eine zusätzliche wirtschaftliche Konkurrenz. Sie könnten sich rechtlich dagegen wehren. Dazu kommt noch etwas: Der Gesamtbundesrat müsste ein neues Versorgungsgebiet schaffen. Kurz: Es ist zwar theoretisch machbar, aber nicht realistisch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gratiscontent für Zeitungen]]></title>
<link>http://hosenindosen.wordpress.com/2008/12/15/gratiscontent-fur-zeitungen/</link>
<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 06:15:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dose E.S.K</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hätte ich heute an der Uni eine Vorlesung zum Thema &#8220;Von der Finanz- zur Medienkrise&#8221;, w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Hätte ich heute an der Uni eine Vorlesung zum Thema &#8220;Von der Finanz- zur Medienkrise&#8221;, würde ich predigen: Die Krise wird weit schlimmer gekocht, als sie gegessen wird. Zumindest in der Kantine der Mittelland-Zeitung.</p>
<p style="text-align:justify;">Seit letztem Freitag hat diese Redaktion nämlich ein neues Mitglied. Eines das gratis arbeitet noch dazu. Und das obwohl der neue Autor durchaus über Erfahrung, Kontakte und Meinungsmacht verfügt. Und das ist ja heute, in publizistischer Weise gesprochen, einiges Wert (siehe dazu Bonflädleli et al.).</p>
<p style="text-align:justify;">Nun, meine lieben Stundenten, das neue Redaktionsmitglied will ich euch nicht vorenthalten. Es heisst: Moritz Leuenberger. </p>
<p style="text-align:justify;">Warum aber schreibt Moritz Leuenberger neuerdings für die Aargauer Zeitung? Gratis und franko noch dazu? Die Antwort lautet: Weil er es nicht weiss. Unter dem Titel: «Im Mainstream der Raserdebatte», veröffentlicht die Aargauer Zeitung (letzten Freitag prominent auf Seite 3), nämlich einfach den letzten <a href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/" target="_blank">Blog-Eintrag</a> des Bundesrates zum Thema &#8220;Todesraser&#8221;. Ungekürzt, in voller Länge.  Das UVEK (das ultra-violette-extra-krasse Departement von Leuenberger), sonst nicht gerade faul im <a href="http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/interviews/index.html?lang=de&#38;typeFilter=interview&#38;themeJahrFilter=2008&#38;themeZeitJahrFilter=yes" target="_blank">Chef-Zitate-Sammeln</a>, hat&#8217;s bisher nicht bemerkt, folglich wirds bei Moritz nicht anders sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Ist die Aargauer Zeitung nun ein Trendsetter? Ein Wegweiser in Zeiten crossmedialer-Contentkonflikte? &#8220;Jaha&#8221; werden Blogger jauchzen. &#8220;Neihein&#8221; sage ich, lic. oec. HSG Dose E.S.K.</p>
<p style="text-align:justify;">Denkt nach, liebe Studenten. Ausgerechnet die Aargauer Zeitung. Die Zeitung mit dem schäbigsten <a href="http://www.azonline.ch/pages/" target="_blank">Online-Angebot </a>schweizweit. Eine Zeitung, die es bis heute nicht hinkriegt, eigene Artikel regelmässig ins Netz zu stellen und das mit einer Page, die noch an den Gründungsmythos des ARPANET erinnert.</p>
<p style="text-align:justify;">Nein. Das, meine lieben Studenten, ist eine mögliche Antwort, wie mit der Finanz- und Medienkrise umzugehen ist. Wenn man selber nichts mehr hat, dann klaut man halt bei anderen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Radiokonzessionen: 1 Gewinner, 1 Verlierer und ein Haufen Idioten]]></title>
<link>http://hosenindosen.wordpress.com/2008/10/31/radiokonzessionen-1-gewinner-1-verlierer-und-ein-haufen-idioten/</link>
<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:52:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dose E.S.K</dc:creator>
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<description><![CDATA[Energy verliert die Konzession, Tele Züri muss den Subventionspool verlassen und Guiseppe Scaglione ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Energy verliert die Konzession, Tele Züri muss den Subventionspool verlassen und Guiseppe Scaglione ist der Gewinner des Tages. Dass Medienminister Moritz Leuenberger die grossen Verlage bei der Vergabe der neuen Konzessionen abstraft, ist nachvollziehbar &#8211; warum er Idioten fördert allerdings nicht.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Nun ist die Katze aus dem Sack und die Aufregung gross. Denn der grosse Verlierer heisst Ringier. Der grösste private Schweizer Medienverlag kriegt keine neue Konzession für eine Frequenz, die er notabene erst kürzlich (für big money von Goldbach Media) erworben hatte. Vielmehr verlieren geht eigentlich gar nicht. Es sei denn, man moderiert bei &#8220;Radio Energy&#8221; und hat fest daran geglaubt, dass Bundesrat Moritz Leuenberger kein grosses Medienhaus abstrafen werde. Doch genau das hat er getan. Da gibt es kein Schönreden. Ob diese Abstrafung allerdings wirklich zu unrecht erfolgt, darüber lässt sich streiten.</p>
<p style="text-align:justify;">Leistungsaufragt, Qualität und Medienkonzentration</p>
<p style="text-align:justify;">In Zürich standen den etablierte Stationen zwei gute Herausfordern gegenüber. Beide, Schawinski und Scaglione, können langjährige Radioerfahrung vorweisen. Dass Radio &#8220;Zürisee&#8221; nicht leer ausgehen würde, war ziemlich sicher. Dieses Radio unterscheidet sich am ehesten in Qualität und Service von den beiden Stadtradios &#8220;24&#8243; und &#8220;Energy&#8221;. Dass Moritz Leuenberger nach seinem Rundumschlag gegen den &#8220;Einheitsbrei&#8221; an den Kommunikationstagen seinen Sparingpartner Schawinski nicht gut links liegen lassen konnte, erstaunt ebenfalls nicht. Warum der Medienminister nun aber &#8220;Energy&#8221; den Strom abdreht und &#8220;Radio 24&#8243; weiterleben lässt, bleibt ein Rätsel. Es hätte genau so gut umgekehrt sein können. Beide Stationen erfüllen Leistungsauftrag und Qualitätsanspruch einigermassen akzeptabel, eventuell mit einem leichten Plus für die Tamedia und Radio 24. Dafür befindet sich die Tamedia national auf wildem Expansionskurs (Newsnetz, Tillate etc.), was punkto Medienkonzentration derzeit eher für Ringier sprechen würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer nun glaubt, Tamedia sei ja bereits genug abgestraft indem das Regionalfernsehen &#8220;Telezüri&#8221; die Konzession verliere, täuscht sich. Cablecom, der wichtigste und grösste schweizer Kabelnetzbetreiber, lässt den Sender weiter aufgeschaltet. Einziger Nachteil ist, dass Telezüri nicht mehr im Subventionspool mitschwimmen darf. Das hat der Sender aber auch nicht nötig. Das Regionalfernsehen war ohnehin bisher der einzige regionale Privatsender, der es wenigstens in Ansätzen verstanden hat, rentabel zu sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Sieger von Basel bis Graubünden</p>
<p style="text-align:justify;">Konzessions-Gedränge gab es nebst dem Grossraum Zürich im Kanton Graubünden, im Kanton Basel und im Kanton Aargau. Nun ist klar: Lebrument, Wanner wie auch Basilisk und Basel 1 dürfen ihre Konzessionen und damit ihre Frequenz behalten. Warum ist allerdings völlig unklar. Die Konkurrenz war gut, das Medienmonopol teilweise ähnlich dominant und schlecht klingend wie im Raume Zürich. Die Argumentation die nun bei Ringier für Aufregung sorgt, könnte genau so gut auf die Milchkühe von Oberhirte Lebrument oder Wanner angewendet werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Verlier, Ein Sieger und ein Idiot</p>
<p style="text-align:justify;">Ringier ist also der Verlierer des Tages. Für die Tamedia, Wanner und Lebrument, für die restlichen Einheits-Idioten also, bleibt alles beim Alten. Wer aber ist der Gewinner des Tages? Roger Schawinski? Nein. Für Schawinski ist es lediglich eine späte Genugtuung. Der eigentliche Gewinner heisst Guiseppe Scaglione. Nachdem er mit 105 bereits die neue Jugendradiokonzession geholt hat, kriegt er nun mit Radio Monte Carlo eine zweite UKW-Frequenz. Das ist eine Steigerung von 0% auf 200% innerhalb von 12 Monaten. Bei solchen Wachstumsraten kann selbst Schawi nur staunen. Ob der &#8220;Stürmi&#8221; aus Muttenz beide Konzessionen verdient, muss angezweifelt werden. Scagliones grosser Feind war seit jeher die SRG und deren DRS-Programme. Dass er nun ausgerechnet auf Kosten von Ringier den Äther mit italienischem Formatradio und DJ Tatana verblöden darf, ist wohl eine so genannte Moritz-Ironie.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leuenberger wettert gegen DRS]]></title>
<link>http://hosenindosen.wordpress.com/2008/09/12/111/</link>
<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 15:10:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dose E.S.K</dc:creator>
<guid>http://hosenindosen.wordpress.com/2008/09/12/111/</guid>
<description><![CDATA[Lieber Herr Moritz Leuenberger Sie und ich, wir sind nicht immer einer Meinung. Das ist keine politi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4>Lieber Herr Moritz Leuenberger</h4>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Sie und ich, wir sind nicht immer einer Meinung. Das ist keine politische Aburteilung, sondern eine gesellschaftliche. Hatte ich doch beispielsweise etwas Mühe, als Sie Amok-Pierro Esteriore <a href="http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/14647556" target="_blank">ideologisches Asyl</a> gewährten. Auch bin ich der Meinung, sie weinen etwas gar viel über die unstatthafte politische Medienberichterstattung.</p>
<p style="text-align:justify;">Gestern musste ich meine Vorurteile für einmal aber revidieren. Anlässlich des <a href="http://www.radioday.ch/2008/" target="_blank">Radio-Days</a> (und ihrer Grabrede auf die guten, alten Radiozeiten) gibt&#8217;s Applaus von mir. Besonders die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/wetterprognosen_leuenberger_1.829245.html" target="_blank">Kritik betreffend Ausbau der Wetterprognosen auf Schweizer Radio DRS</a> trifft für einmal ins Schwarze.<br />
<span style="color:#888888;"><br />
<span style="color:#3366ff;">Dem Wetter fehle die notwendige Relevanz, wetterten sie, «umso weniger als auch Radio DRS sich dem Wetter mit nervtötender und nicht enden wollender Geschwätzigkeit widmet». </span></span></p>
<p style="text-align:justify;">Felix &#8220;der Schnauz&#8221; Blumer, Cecile &#8220;Meteorologie hat mein Leben ja so bereichert&#8221; Bähler und Sandra &#8220;Kassenabsturz&#8221; Boner werden sich über dieses Kompliment sicherlich freuen. Anders <a href="http://meteo.sf.tv/sfmeteo/formular.php" target="_blank">Thomas Bucheli</a>. Der Chef versteht Kritik und kann lesen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#3366ff;">Das Wetter, so wetterten sie weiter, mache ja sowieso, was es wolle. «Wenn dieses repetitive Geplätscher mit den suggestiven Pseudofragen zu allem noch gesponsert wird, nagt das nur an der Glaubwürdigkeit.»</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ich schätze Ihr Engagement für die deutsche Sprache. Eine suggestive Pseudofrage im Zusammenhang mit Wetterprognosen ist, wie sie ja sicherlich bereits wissen, allerdings ein unnötiger Pleonasmus.</p>
<p style="text-align:justify;">Richtig schön wird die Kritik, wenn wir darüber nachdenken, wer denn diese Rede für Herrn Moritz Leuenberger geschrieben haben könnte. War es vielleicht der <a href="http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/index.html?lang=de&#38;msg-id=14113" target="_blank">Ex-DRS Mitarbeiter und Bundeshaus-Redaktor Patrick Wülser</a>, der kürzlich zu Moritz ins UVEK wechselte?</p>
<p style="text-align:justify;">Kollegenschelte im Hause DRS? Wobei nein, dem wäre dieser Pleonasmus doch sicherlich aufgefallen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Une cravate rose si révélatrice...]]></title>
<link>http://alenvers.wordpress.com/2008/07/12/une-cravate-rose-si-revelatrice/</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 08:00:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Van Breukelen</dc:creator>
<guid>http://alenvers.wordpress.com/2008/07/12/une-cravate-rose-si-revelatrice/</guid>
<description><![CDATA[Connaissez-vous l&#8217;argumentation par le signe ? C&#8217;est un type de raisonnement très simple]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-306" style="border:1px solid black;margin:4px;" src="http://alenvers.wordpress.com/files/2008/07/pinkties.jpg?w=300" alt="" width="240" height="180" />Connaissez-vous <a href="http://openlearn.open.ac.uk/file.php/2824/kmap/1183813181/Argument_from_Sign_137108252141171638544360_Outline.html" target="_blank">l&#8217;argumentation par le signe</a> ? C&#8217;est un type de raisonnement très simple qui consiste à dire que si on voit de la fumée (le signe), c&#8217;est qu&#8217;il y a du feu (la cause). Le tout dépend évidemment de deux choses: d&#8217;une part de la réalité du signe aperçu, d&#8217;autre part de la force de corrélation entre le signe et la cause.</p>
<p style="text-align:justify;">Donc si vous voyez un éléphant rose, c&#8217;est un signe que vous avez trop bu. Évidemment la réalité de l&#8217;éléphant rose en question est assez problématique.  Prenons plutôt un exemple plus facile: une empreinte de pas dans le sable est le signe que quelqu&#8217;un a marché à cet endroit. Cela paraît l&#8217;évidence même, non ? Pas pour tout le monde.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">En fait le problème peut se poser plutôt dans la force de la corrélation entre le signe et sa cause. Ainsi, on a pu lire coup sur coup dans la presse suisse deux lectures de signes juste dignes des divagations du style Élisabeth Tessier.</p>
<p style="text-align:justify;">Tout d&#8217;abord, le <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/tritt-bundesrat-leuenberger-zurueck-95213" target="_blank">Blick</a> pense que l&#8217;air fatigué d&#8217;un de nos ministres, Moritz Leuenberger, caricaturé pourtant pour son perpétuel endormissement, était le signe de la fin de son règne.  On attend toujours sa démission.</p>
<p style="text-align:justify;">Et hier, dans le quotidien homologue romand, <a href="http://www.lematin.ch/fr/actu/suisse/yvan-perrin-non-je-ne-suis-pas-homosexuel_9-193862" target="_blank">Le Matin</a>, un virulent soldat de l&#8217;UDC, Yvan Perrin, se voyait suspecté d&#8217;homosexualité du fait qu&#8217;il porte parfois des cravates roses. Comme si les homosexuels en étaient restés à La Cage aux Folles.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-305 alignright" style="border:1px solid black;margin:4px;" src="http://alenvers.wordpress.com/files/2008/07/smoke.jpg?w=300" alt="" width="241" height="152" /></p>
<p style="text-align:justify;">Deux papiers &#8220;journalistiques&#8221; écrit en mal d&#8217;actualité en cet été bien calme après la folie Betancourt. Deux moyens aussi de créer le scandale à force de ne pouvoir en dénicher un. Deux écrans de fumée qui ne sont pas vraiment le signe d&#8217;un feu. Mais est-ce que quelqu&#8217;un peut me dire si les lecteurs sont vraiment friands de ces pseudo-révélations, de ces futiles supputations qui ne tiennent que par les poils ?</p>
<div class="mceTemp">
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</dl>
</div>
<p>H. van Breukelen</p>
<ul>
<li>Crédit photo: <a href="http://flickr.com/photos/spocket/" target="_blank">spocket</a> et <a href="http://flickr.com/photos/johanphotos/" target="_blank">johan.photographies</a> sous licence Creative Commons</li>
</ul>
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