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	<title>muhe &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/muhe/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "muhe"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 11:14:29 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Kein Klappentext]]></title>
<link>http://2gewinnt.wordpress.com/2009/11/30/kein-klappentext/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:49:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>2gewinnt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bringt ja sowieso nix. Jeden Montag bemühe ich mich redlich einen literarisch wertvollen Klappentext]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Bringt ja sowieso nix. Jeden Montag bemühe ich mich redlich einen literarisch wertvollen Klappentext zu unseren Wortspielen zu verfassen. Aber keiner macht sich die Mühe ihn zu lesen.. Mir reicht’s ab heute gibt es keine Beschreibung oder anregenden Teasertext mehr. Alles Banausen! So, jetzt haben Sie es wieder geschafft, dass ich doch noch ein paar Zeilen heute beigesteuert habe. Aber das soll nicht zur Gewohnheit werden!</p>
<p style="text-align:justify;"><embed width='425' height='425' allowScriptAccess='always' style='display:block;margin:0' type='application/x-shockwave-flash' src='http://www.kyte.tv/flash.swf?appKey=MarbachViewerEmbedded&amp;38uri=channels/157869/656058&amp;38tbid=k_238&amp;38p=p/s&amp;38height=437&amp;38width=416' allowFullScreen='true'></embed><embed width='425' height='20' style='display:block;margin:0' type='application/x-shockwave-flash' src='http://media01.kyte.tv/images/updatenotice.swf' flashvars='requiredversion=9.0.28' wmode='transparent'></embed><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JWsyLnKRf8o" target="_blank">Alternativer Link (Youtube)</a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Alle 2gewinnt Wortspiele/Videos</strong></p>
<ul style="text-align:justify;">
<li><a href="http://2gewinnt.wordpress.com/category/schlechte-wortspiele-schlecht-nachgespielt/" target="_self">Alle Wortspiele plus Klappentext</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/2gewinnt" target="_blank">Wortspiele auf Youtube</a></li>
<li><a href="http://www.kyte.tv/2gewinnt" target="_blank">Wortspiele auf Kyte</a></li>
<li><a href="http://2gewinnt.wordpress.com/die-videos/" target="_blank">2gewinnt Videoarchiv</a></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;"><a href="mailto:homajon@2gewinnt.at">Homajon</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für "Die Werwölfe" recherchieren]]></title>
<link>http://philippbobrowski.wordpress.de/2009/11/28/fur-die-werwolfe-recherchieren/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 08:00:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>autorphilipp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Christoph Hardebusch: Die Werwölfe Und da lohnt sich das Recherchieren wirklich, sogar für diejenige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.hardebusch.net/journal/archives/375-Gewinnspiel-Die-Werwoelfe.html" target="_blank"><img class=" " title="Christoph Hardebusch: Die Werwölfe" src="http://www.hardebusch.net/journal/uploads/Cover/diewerwoelfe.jpg" alt="Christoph Hardebusch: Die Werwölfe" width="300" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Hardebusch: Die Werwölfe</p></div>
<p style="text-align:justify;">Und da lohnt sich das Recherchieren wirklich, sogar für diejenigen, die gar keinen Text verfassen wollen. Denn Christoph Hardebusch verlost mal wieder.</p>
<p style="text-align:justify;">Diesmal geht es um seinen neuen Bestseller (so er es denn noch nicht ist, wird er es sicher werden) &#8220;Die Werwölfe&#8221;. Und weil wir uns bei Christoph nicht auf das Niveau des Privatfernsehens begeben, gilt es vorher, ein bisschen Mühe aufzubringen und sich zu bilden.</p>
<p style="text-align:justify;">Ganze dreimal gibt es das Buch zu gewinnen und für jeden der drei Gewinner ein weiteres Buch von Christoph nach Wahl dazu.</p>
<p style="text-align:justify;">Drei Fragen müsst ihr beantworten, um an die begehrten (und signierten) Trophäen zu kommen. Und möglicherweise müsst ihr euch dafür erst auf die Suche nach Antworten begeben. Dafür habt ihr bis zum 15.12.2009 Zeit.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.hardebusch.net/journal/archives/375-Gewinnspiel-Die-Werwoelfe.html" target="_blank">Und hier geht es zu den Fragen</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tugend Mühe]]></title>
<link>http://bmk81.wordpress.com/2009/11/24/tugend-muhe/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 13:51:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>bmk81</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hab die Tage in meinen Unterlagen gestöbert und meine POS- bzw. Grundschulzeugnisse gefunden (also n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hab die Tage in meinen Unterlagen gestöbert und meine POS- bzw. Grundschulzeugnisse gefunden (also nicht, dass sie verloren gegangen wären). Na wenn man sie schon mal in Händen hält, liest man auch, was drinnen steht. Da stand nun, <em>dass sich Manfred sehr bemüht</em>. Man kennt es ja von den Arbeitszeugnissen heutzutage. Wenn sich einer bemüht, heißt dass, das er nichts kann bzw. ein Faulpelz ist. Nur zeigen die Noten dieser Zeugnisse, dass das <em>damals</em> (oh.. ich schreibe damals..) nicht so war. Auch steht im Zeugnis, dass man an den Leistungen sehen kann, dass ich mich bemüht habe.</p>
<p>Schade, dass Mühe heute so ein schlechter Begriff geworden ist. Sagt er eigentlich doch viel aus. Jemand, der sich müht, gibt nicht auf. Er setzt seine Energie in die Lösung einer Aufgabe. Beklagen nicht viele, dass sich Schüler und Studenten nur noch wenig konzentrieren können und von einer Aufgabe zur nächsten springen &#8211; jedoch keine recht erfüllen. Hin und her getrieben von dem, was im Moment motiviert. Nur sollte es nicht länger als 3.20 min dauern.</p>
<p>Mühe zeigt, wie sich jemand durchbeißt und dranbleibt. Wer nur nach dem Ergebnis fragt, den interessiert Mühe scheinbar nicht. Mühe ist jedoch die Voraussetzung für manchen Erfolg, auch wenn nicht jede mühevolle Arbeit von Erfolg gekrönt sein kann.</p>
<p>Wenn wir sagen: <em>&#8220;Gib Dir Mühe&#8221;</em>, zeigt das, dass Mühe etwas inneres ist. Ich kann mich bemühen, nicht aber dich. Was will ich als Chef mehr, als Mitarbeiter, die selbst dabei sind und sich von innen heraus anstrengen?</p>
<p>Schade, dass Mühe in unserer Gesellschaft nichts wert ist und nicht belohnt wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Versuch über das religiöse Dogma einer Leitkultur]]></title>
<link>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/11/13/versuch-uber-das-religiose-dogma-einer-leitkultur/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 14:03:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelbolz</dc:creator>
<guid>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/11/13/versuch-uber-das-religiose-dogma-einer-leitkultur/</guid>
<description><![CDATA[…„von grôzer arebeit“, spricht der Erzähler des Nibelungenliedes, will er berichten und sieht man na]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>…„von grôzer arebeit“, spricht der Erzähler des Nibelungenliedes, will er berichten und sieht man nach, was im Mittelalter unter <em>arebeit</em> zu verstehen ist, dann finden sich Entsprechungen wie Mühsal, Not und Anstrengung. Der Vergleich erscheint vielleicht im ersten Augenblick gewagt, wenn er aber überhaupt gewagt sein kann. Ja, wir müssen, ordentlich, die Verhältnisse der Zeit der Worte beachten und sehen, was war, als diese <em>arebeit </em>eine Not war und Mühsal und doch fällt sofort auf, dass die postmoderne Bedeutung, als gäbe es eine Zeit dieser Worte nicht, im gleichen Sinn gegenwärtig existiert. Warum? Und warum zerbrechen daneben wie Tonscherben die renommierten und Glück versprechenden Wortpedanten von Wohlstand und Wachstum und Fortschritt?</p>
<p>Wir leben und erleben tagtäglich die selbstzerstörerische Brutalität einer Leistungsgesellschaft, die unter den ungesündesten Bedingungen ihrer eigenen Vorstellung und Praxis schmerzlich leidet und fragt sich, was an diesem Vergleich denn bitte hoffentlich <em>doch</em> falsch sein könnte, damit man das <em>Unbehagen in der Kultur</em>, Freuds fliegendes Wort ist spürbar in jeder Facette des Alltags, widerlegen könnte; damit der eigene Zynismus nicht die nackte Wiedergabe der Lebenswirklichkeit bleibt und ist, sondern eine entwickelte, schräge Charaktereigenschaft, die man sich allseits noch gut und gern vergeben könnte. Doch es scheint ganz und gar nicht so und auch genau deshalb nicht sein zu dürfen. Pessimismus macht sich breit, um auf seine eigene Art vital nach den eingeschränkten Möglichkeiten, dem bisschen Optimismus im heutigen Unsinn zu forschen, wie ein Ethnologe sich selbst in einer fremden Lineage untersucht, deren Lebenssprache ihm vollkommen entgeht. Er versteht „die anderen“ nicht. Und ist doch Teil davon. Eine Alterität, die nicht zu entschlüsseln ist, die jede Möglichkeit, ihr ein winziges Schlüssellöchlein zu geben, mit einer weiteren Tür und Mauer dahinter, hinter den vielen Türen und Mauern davor, beantwortet.</p>
<p><em>Sozial ist, was Arbeit schafft</em>, diesen Satz hört man aktuell aus der Politik und man muss sich fragen, ob dieser Satz wahr ist und was er bedeutet, denn er schmerzt. Zuerst die Beobachtung, was Arbeit ist. Dazu muss man sich einfach nur umsehen und die Augen offen halten und dann sieht man es. Arbeit ist Not und Mühsal und Anstrengung. Arbeit ist der vorab verlorene Kampf eines allesfressenden Wohlstands um den eigenen Lebenserhalt, das gute Leben. Arbeit ist die gesegnete Not einer toten Hirngeburt von Politik, die weiter Nichts verspricht, was sie auch leidlich gerne hält. Arbeit ist das gehetzte, neurotisch betonierte Lachen im Gesicht, das meist mit dem prägnanten, pejorativ chlorierten Satz einhergeht: „<em>Was soll man auch anderes tun, man muss sich anpassen.</em>“; oder: „<em>Es hilft ja alles nichts.</em>“ Und dann sieht man die maskierten Larven in einem entmenschlichten und entmenschlichenden Funktionalismus, wohinter irgendwo jeder Leistungsfratze ein Mensch haust, zutiefst verletzt und unbefriedigt in einer Welt sich zu Tode hetzen; sich und die jedem Selbst fremde Andersartigkeit des vermeintlichen Gegenübers, denn niemand versteht im Grunde, warum sich jeder anpassen muss und nichts hilft und das sind nicht die erstaunten und hilflosen Fragen von Kindern, sondern die von Erwachsenen, deren Antwort sie aber längst kennen. Und man sieht das Alles klein und verschreckt mit seinen verkümmerten Flügeln schlagen, gegen Panzergläser anrennen, hinter denen die Macht kauert und Pläne entwirft, die eigene Flugunfähigkeit zu kaschieren, während sie mit wilden Effekten das Gegenteil verkauft. Meist schreien sie. Auf beiden Seiten. Stumm.</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass dieser Satz bedingt wahr ist, aber sehr wirklich. Die Prämissen sind merkwürdig katholisch scharf, die Kanten mathematisch logisch und insofern richtig. Arbeit ist sozial und Arbeit muss geschaffen werden und deshalb ist sozial, was Arbeit schafft. Aber Arbeit ist ein Gegenstand der kreatürlichen Wirklichkeit und nicht der kreativen Übervernunft und muss deshalb nicht erst geschaffen werden und vielleicht liegt genau darin das Problem. Wachstum und Fortschritt und Wohlstand passen sich semantisch hervorragend an einen konstruierten Ethos und subtilen moralischen Imperativ von „zu schaffender Arbeit“, der um seiner selbst Willen eine moralische Grundlage sucht. Die Rechtfertigung ist grotesk: Das Schaffen von Arbeit (ist sozial). Man zögert, dann fragen die Finger die Tasten, ob das nicht entfernt nach ideologischer Nötigung klingt.</p>
<p>Für vergangene Philosophen signalisierten diese Begriffe den Ausgang aus der Mühe, der Not und den Anstrengungen, der Lebensumstände des <em>oikos</em>, im Anschluss daran denkt man sie als den Ausgang aus der spätmittelalterlichen <em>arebeit</em>, verwirklicht in der höchsten Staatsform, einer Demokratie, sogar im heute verrückten Sinn des Wortes.</p>
<p>Die Wirklichkeit. Ein suspekt kunstvoller wie künstlicher Antrieb schiebt uns vorwärts, gegenwärtig in zusammen geschusterter Form eines kläglich gescheiterten, ökonomischen Arbeits-Ethos, abgesegnet durch die Politik, die sich wissentlich darin tief psychologisch verstrickt und jetzt den selbst darin versteckten Ausgang nicht mehr findet.</p>
<p>Die Wahrheit. Wachstum und Fortschritt und Wohlstand stellen sich von allein ein, sie entwickeln sich. Wie sie sich entwickeln, ist letztlich kaum bekannt.</p>
<p>Die Wirklichkeit. Wie sie entwickelt werden können, ist Gegenwart. Die Politik sieht ihre Aufgabe darin, der zufälligen bzw. unbekannten Entwicklung kunstvoll auf die Sprünge zu helfen und vertut sich in beinahe Allem. Wozu dieses vertun in beinahe Allem führt, sehen und erleben wir alltäglich, in den vielen allgegenwärtigen Krisen, die mittlerweile derart permanent und furchtsam bedrängend sind, dass allseits nur noch mit hysterisch wirkender Gleichgültigkeit darauf reagiert wird. Das Scheinindividuum flüchtet in archaische Schutz- und Gruppenverhalten. Führt diese Gleichgültigkeit nicht in die Sackgasse des Fatums? Freilich: In einer noch nicht erlebten Weise. Man spürt die pessimistische Formel des Untergangs und einer grauweiß drohenden Revolution, wenn über letztere nicht doch die endgültige Lethargie der fremdbestimmten Selbstaufgabe siegt und die aber Beide gar nicht unbedingt nötig sind. Genauso wenig, wie ein kompletter System-Neustart. Zu allen drei Optionen jedoch zeigt, unter gewissenhafter, politischer Führung, die dreist und manchmal überdreht klingende und häufig drohende Formel von Arbeit, die wir selbst längst überholt haben.</p>
<p>Sie stimmt nicht mehr, bloß ihre logische Rechtfertigung.</p>
<p>In ihrer eigenen Wirklichkeit zeitigt diese künstlich entwickelte Formel und praktische Definition von Arbeit und Sozialem ihr genaues Gegenteil: Arbeitslosigkeit und Sozialabbau; Armut und psychische und physische Krankheit. Sie offenbart die Heuchelei der gängelnden politischen Korrektheit und deren prinzipielle gesellschaftliche Illegalität durch ihre nötigende, ideologische Unwirklichkeit. Arbeit ist dagegen kreatürliche Wirklichkeit und sozial ist, sich frei gewollt gegenseitig bei der Bewältigung von Not und Mühsal und Anstrengungen zu helfen. Insofern sind Solidarität und Altruismus und „Sozial“ Begleiterscheinungen von Arbeit, die nicht erst politisch konstruiert und einseitig wahr bemüht werden müssten.</p>
<p>Der Ethnologe entdeckt in dieser Kultur, doch er versteht es nicht, in deren fremden Sprache einen Satz. Der, übersetzt, muss lauten: „<em>Sozial ist, was Not schafft.</em>“</p>
<p>Das religiöse Dogma einer Leitkultur, die sich selbst verschlingt.</p>
<p style="text-align:right;">(c) 2009 Michael Bolz</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Durchhalten!]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/03/durchhalten/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:16:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
<guid>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/03/durchhalten/</guid>
<description><![CDATA[Schwer und mühsam ist die Zeit. Ich fühle mich unglaublich träge. Es liegt in der Luft. Ich habe mit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schwer und mühsam ist die Zeit. Ich fühle mich unglaublich träge. Es liegt in der Luft. Ich habe mit einigen Freundinnen gesprochen, und es geht ihnen auch so.</p>
<p>Was tun, wenn es so mühsam ist? Durchhalten, aber mit Ressourcen! Wie meine ich das? Ich rufe Freunde an. Ich rede mit ihnen. Ich geh hinaus eine Runde spazieren und tanke Sonne. Ich bete. Ich erlaube mir, dass ich schlicht und einfach nicht gerade fit bin. Es ist so.</p>
<p>Auch diese düstere Zeit wird vorbei gehen. Anscheinend sind die Planeten derzeit auch nicht gerade günstig. Aber ich habe schon Schlimmeres erlebt und bin damit fertig geworden.</p>
<p>Ich akzeptiere, dass mein Energiepegel recht tief gesunken ist. Daher dauern manche Tätigkeiten einfach länger, also stelle ich mich darauf ein. Am liebsten habe ich es, wenn alles fließt, wenn alles leicht von der Hand geht. Die Zeit kommt bestimmt wieder.</p>
<p>Vor dem Spaziergang esse ich noch eine Kürbiscreme Suppe. Die ist leicht zu machen, schmeckt gut, und erinnert mich an die schöne Seite dieser Tage. Es gibt viel Kürbis!</p>
<p>Diese Betrachtungsweise hilft mir, geduldig zu sein. Und dankbar. Ich bin dankbar für die Sachen, die mir dennoch gelingen. Ich bin dankbar für meine Freundinnen. Und ich bin dankbar für Kleinigkeiten &#8212; ein Lächeln von dem sonst grantigen Nachbarn, die Jasminpflanze am Balkon blüht wieder kräftig, wunderschönes buntes Laub liegt überall auf Straßen und Gehsteige verstreut und leuchtet in der Sonne, die Katze sucht meine Nähe (und ich ihre!). Es gibt auch ein paar Ziele, die in den nächsten Wochen erreicht werden &#8212; so oder so. Das gibt mir Hoffnung. Ich schnaufe tief durch und gehe weiter.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein verregneter Tag]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/02/ein-verregneter-tag/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 18:51:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
<guid>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/02/ein-verregneter-tag/</guid>
<description><![CDATA[Es war eine anstrengende Woche. Das Wetter am Wochenende war schön und hielt mich bei guter Laune. A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es war eine anstrengende Woche. Das Wetter am Wochenende war schön und hielt mich bei guter Laune. Aber heute als ich um 10 uhr wach wurde, war es so dunkel draußen! Es regnete den ganzen Tag &#8212; und mit dem Regen kam auf einmal die Empfindung der ganzen Anstrengung von den vergangenen Tagen. Es war zum Teil recht heftig &#8212; wenn auch halbwegs überstanden. Eine geballte Ladung von mittleren und mini-Krisen.</p>
<p>Es steht so viel an! Heute Nachmittag war ich mit einem Kollegen verabredet. Wir sollten einige Korrekturen für unser gemeinsames Projekt erarbeiten. Um ehrlich zu sein, ich hatte Null-Bock! Schon als ich das Mail mit den Verbesserungsvorschlägen erhielt, war ich leicht frustriert. Wie wohltuend, als ich dort ankam, zu erfahren: es ging ihm genau gleich. Geteiltes Leid ist wirklich das halbe Leid.</p>
<p>Wir gingen dann an die Arbeit, und haben es recht gut hingekriegt. Aber der Anfang war mühsam. Momentan ist es einfach mühsam. Es liegt irgendwie in der Luft. </p>
<p>Heute morgen wollte ich meine schlechte Laune mit einem Gedicht erhellen, aber es fiel mir nichts ein. Jetzt am Abend nach getaner Arbeit, entstand Folgendes:</p>
<p>Jeder Tag bringt eine Krise,<br />
jeder Tag beginnt ganz neu.<br />
Nur Veränderung bleibt stabil<br />
Die ist mir immer treu.</p>
<p>Montags Krise war gar nicht fein<br />
Ich fühlte mich so schrecklich allein.<br />
Dienstag fand ich dafür einen Namen<br />
Und packte sie (die Krise) am Kragen.<br />
Mittwoch holte ich Hilfe zu mir<br />
Da war ich nicht mehr isoliert.<br />
Donnerstag suchte ich mehr Ressourcen<br />
Und manches ließ ich gar outsourcen.<br />
Samstag war die Lösung nah<br />
Unglaublich wie es dann geschah…<br />
Krise vorbei, aber was sehe ich da:<br />
Die nächste Krise ist schon da!</p>
<p>Jeder Tag bringt eine Krise,<br />
jeder Tag beginnt ganz neu.<br />
Nur Veränderung bleibt stabil<br />
Die ist mir immer treu.</p>
<p>Es ist zwar nicht zum Lachen &#8212; eher zum Schmunzeln, aber gibt mir ein bisschen Perspektive. Es ist halt so.</p>
<p>Und falls ich vergessen sollte: Ich wollte ein aufregendes Leben! Ich habe es bekommen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seelenfänger - Das Ende (VIII)]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2009/11/02/seelenfanger-das-ende-viii/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 12:00:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/2009/11/02/seelenfanger-das-ende-viii/</guid>
<description><![CDATA[  Hungrige Hände ebneten den Weg zu einer Seelenverbundenheit die ihresgleichen suchte. Scheinbar wa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><span style="color:#000000;">Hungrige Hände ebneten den Weg<br />
zu einer Seelenverbundenheit<br />
die ihresgleichen suchte.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Scheinbar war es so einfach,<br />
einen Schritt vor den anderen zu setzen.<br />
Keine Mühe, nur Lust.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die Seele senkte sich zur Ruh&#8217;<br />
und begab sich in deine Obhut.<br />
Dein Lächeln umrahmtest sie.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ach Seelenfänger du Filou.<br />
Es ist einfach, eine Seele zu gewinnen.<br />
Es ist schwer, es mit meiner zu tun.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ich weiß, Seelenfänger,<br />
leicht hattest du es nicht.<br />
Warum auch; es geht um meine Seele.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Mein Lächeln wird deinen weiteren Weg begleiten.<br />
Einen schönen Rücken hast du.<br />
Vielleicht werde ich ihn vermissen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ach Seelenfänger, nur eines noch:<br />
Lass meine Seele bitte los;<br />
denn mir liegt an ihr.</span></p>
<p>© skriptum</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Leben der Anderen]]></title>
<link>http://webderwunder.wordpress.com/2009/09/20/das-leben-der-anderen/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 15:46:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maik</dc:creator>
<guid>http://webderwunder.wordpress.com/2009/09/20/das-leben-der-anderen/</guid>
<description><![CDATA[Anfang dieser Woche habe ich den Film “Das Leben der Anderen” angesehen. Der Oskar prämierte und meh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Anfang dieser Woche habe ich den Film “Das Leben der Anderen” angesehen. Der Oskar prämierte und meh]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[30. Umzugstag: Das alte Haus ist quasi fertig]]></title>
<link>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/08/30/30-umzugstag-das-alte-haus-ist-quasi-fertig/</link>
<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 18:05:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>nano</dc:creator>
<guid>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/08/30/30-umzugstag-das-alte-haus-ist-quasi-fertig/</guid>
<description><![CDATA[Heute war ich tatsächlich schon erfolgreich, wenigstens halbwegs: Wir bekommen neue Duschwände, und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute war ich tatsächlich schon erfolgreich, wenigstens halbwegs: Wir bekommen neue Duschwände, und ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umzugstag 2: Schwitzen unter´m Regenbogen]]></title>
<link>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/08/03/umzugstag-2-schwitzen-unter%c2%b4m-regenbogen/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:04:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>nano</dc:creator>
<guid>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/08/03/umzugstag-2-schwitzen-unter%c2%b4m-regenbogen/</guid>
<description><![CDATA[Die Nachbarin aus dem tollen, großen modernen Haus von gegenüber stellt sich vor. Ob wir ein Kind hä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Nachbarin aus dem tollen, großen modernen Haus von gegenüber stellt sich vor. Ob wir ein Kind hä]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A Vida dos Outros (The Lives Of Others/ das Leben Der Anderen, Alemanha, 2006)]]></title>
<link>http://100enrolacao.wordpress.com/2009/07/20/a-vida-dos-outros-the-lives-of-others-das-leben-der-anderen-alemanha-2006/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 02:30:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eric</dc:creator>
<guid>http://100enrolacao.wordpress.com/2009/07/20/a-vida-dos-outros-the-lives-of-others-das-leben-der-anderen-alemanha-2006/</guid>
<description><![CDATA[Sinopse: Nos anos 80, quando a Alemanha ainda era dividida pelo Muro de Berlim, o bem-sucedido drama]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-278" title="vida-dos-outros" src="http://100enrolacao.wordpress.com/files/2009/07/vida-dos-outros.jpg" alt="vida-dos-outros" width="195" height="289" />Sinopse:</strong></p>
<p>Nos anos 80, quando a Alemanha ainda era dividida pelo Muro de Berlim, o bem-sucedido dramaturgo Georg Dreyman (Sebastian Koch) e sua companheira, a famosa atriz Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), vivem em meio à elite intelectual da Alemanha Oriental. Quando o Ministro da Cultura (Thomas Thieme) interessa-se pela atriz, o agente do serviço secreto Wiesler (Ulrich Mühe) recebe a missão de observar o casal, passando a achar suas vidas e personalidades cada vez mais fascinantes.</p>
<p><span style="color:#008000;">- Mais um filme alemão que já tinha assistido. Muito bom!</span></p>
<p><span style="color:#008000;">- Assistido em 20/07/2009</span></p>
<p><span style="color:#008000;"><img class="alignnone size-full wp-image-716" title="estrelas02" src="http://100enrolacao.wordpress.com/files/2009/07/estrelas021.png" alt="estrelas02" width="100" height="22" /><br />
</span></p>
<p><span style="color:#008000;"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0405094/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-465 alignnone" title="imdb" src="http://100enrolacao.wordpress.com/files/2009/07/imdb5.gif" alt="imdb" width="48" height="51" /></a><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Na ključ (=) Eno St ?]]></title>
<link>http://taksist.wordpress.com/2009/07/20/na-kljuc-eno-st/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:35:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>t4ks1st</dc:creator>
<guid>http://taksist.wordpress.com/2009/07/20/na-kljuc-eno-st/</guid>
<description><![CDATA[Letos sem nekako prvič spet po dveh letih že spomladi začutil, še preden sem menjal obutev za lažje ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Letos sem nekako prvič spet po dveh letih že spomladi začutil, še preden sem menjal obutev za lažje ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[20]]></title>
<link>http://nheenga.wordpress.de/2009/07/03/20/</link>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 18:13:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>nhe-engatu</dc:creator>
<guid>http://nheenga.wordpress.de/2009/07/03/20/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn&#8217;s hoch kommt, so sind&#8217;s achtzig Jahre,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">&#8220;Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn&#8217;s hoch kommt, so sind&#8217;s achtzig Jahre, und wenn&#8217;s <em><span style="color:#000000;">köstlich</span></em> gewesen ist, so ist es <em><span style="color:#000000;">Mühe</span></em> und <span style="color:#000000;"><em>Arbeit</em></span> [ <span style="color:#0000ff;"><strong>der anderen</strong></span> ] gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon&#8221; (Zitat Lutherbibel 1912 und Einfügung des Autors </span><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">in eckigen Klammern)</span><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">.<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berichte schreiben, Artikel verfassen und veröffentlichen]]></title>
<link>http://denkertipp.wordpress.com/2009/06/11/berichte-schreiben-artikel-verfassen-und-veroffentlichen/</link>
<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:42:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>denkertipp</dc:creator>
<guid>http://denkertipp.wordpress.com/2009/06/11/berichte-schreiben-artikel-verfassen-und-veroffentlichen/</guid>
<description><![CDATA[Zum Erfolg einer Webseite gehört, beachtet zu werden und interessierte Nutzer zu finden. Das ist bei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zum Erfolg einer Webseite gehört, beachtet zu werden und interessierte Nutzer zu finden. Das ist bei der Vielzahl der Webseiten in der heutigen Zeit gar nicht so einfach. Es reicht bei weitem nicht aus, einen tollen Blog zu schreiben oder eine schöne Designer Webseite ins Netz zu stellen, denn jetzt kommt eigentlich erst das Wichtigste &#8211; Aufmerksamkeit erzeugen.</p>
<p>Aufmerksamkeit erzeugen, Leser und Besucher und Stammkunden zu gewinnen ist der Schlüssel zum Erfolg.</p>
<p>Sehr gut eignen sich dazu Informationsportale und Nachrichtenportale wie zum Beispiel <a title="OnlinePresse.info Nachrichtenportal" href="http://www.onlinepresse.info/" target="_blank"><strong>www.onlinepresse.info</strong></a>. Hier kann man Berichte schreiben und Artikel veröffentlichen und auf seine Webseite, seine Idee oder sein Projekt aufmerksam machen.</p>
<p>Jedoch mal einen Bericht zu schreiben ist zwar ein sehr guter Anfang, aber entscheidend ist vor allem kontinuierlich und regelmäßig zu berichten, das ist wie im richtigen realen Leben, wenn Sie öfter von einer Sache hören steigt die Chance, dass Sie sich dafür interessieren, stimmts?</p>
<p>Eine gute besuchte Webseite ist deshalb so beliebt, da viele von dieser Internetseite wissen und wenn die Idee und der Inhalt der Webseite auch noch die meisten Besucher anspricht, so steht dem Erfolg der Webseite nichts mehr im Wege.</p>
<p>Gut besucht?</p>
<p>Einfach durch viele Berichte oft auf sich aufmerksam machen, das ist das Rezept, klingt einfach, ist aber eine Menge Arbeit und Mühe und das unterscheidet erfolgreiche Webseiten von den anderen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Esce "Merci Cucu", nuovo album degli El-Ghor. Venerdì alla Casa della Musica con Scarlatti Garage (nuovo E.P.) e TorReggae]]></title>
<link>http://campaniarock.wordpress.com/2009/02/24/esce-merci-cucu-nuovo-album-degli-el-ghor-presentazione-venerdi-al-palapartenope-con-scarlatti-garage-e-torreggae/</link>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 14:17:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>campaniarock</dc:creator>
<guid>http://campaniarock.wordpress.com/2009/02/24/esce-merci-cucu-nuovo-album-degli-el-ghor-presentazione-venerdi-al-palapartenope-con-scarlatti-garage-e-torreggae/</guid>
<description><![CDATA[Siamo davvero curiosi di ascoltare il seguito di &#8220;Dada Danzè&#8221;, straordinaria visione dad]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-1637" title="mercicucu" src="http://campaniarock.wordpress.com/files/2009/02/mercicucu.jpg" alt="mercicucu" width="450" height="450" />Siamo davvero curiosi di ascoltare il seguito di &#8220;Dada Danzè&#8221;, straordinaria visione dadaista del rock italiano. Anticipato dal singolo &#8220;Monsier Paul&#8221;, il nuovo album degli El-Ghor sarà pubblicato venerdì 27 febbraio dalla Seahorse Recording/SuoniVisioni, e presentato con uno show alla Casa della Musica. Ospiti Scarlatti Garage e TorReggae.<!--more--></p>
<p>La provincia napoletana è prolifica, e gli El-Ghor (Luigi Cozzolino, Ilaria Scarico, Luca Marino e Francesco Simeone) rappresentano cio che è esportabile e non si pone limiti di lingua, genere ed immagine (artwork accattivante). Indie-rock dadaista, cantato prevalentemente in francese, voci sussurrate e mai urlate, hanno permesso alla band campana di conquistare critica e pubblico, in particolare riviste nazionali prestigiose come Rockstar ed Il Mucchio.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-714" title="elghor21" src="http://campaniarock.wordpress.com/files/2008/11/elghor21.jpg" alt="elghor21" width="450" height="337" /></p>
<p>&#8220;Merci Cucu&#8221; sarà ancora una volta cantato prevalentemente in francese, ed avrà ospiti come Francesco Di Bella dei 24 Grana, Davide Arneodo dei Marlene Kuntz e Luca Fadda, trombettista di F.S. Blumm. L&#8217;album sarà così presentato in anteprima venerdì 27 presso la Casa Della Musica di Napoli (presso il Palapartenope) con band amiche, quali i vesuviani Scarlatti Garage , autori di un pregevole garage-rock di radice strokes, e che presenteranno il loro e.p. d&#8217;esordio con La Radio più altri quattro brani inediti, e i torresi TorReggae per il soundsystem finale (info 0813580226 :: 3397268257 :: 3331661445).</p>
<p>Ecco le prossime date del Cucù Tour:</p>
<p>7/03 &#62; Marina Di Gioiosa Jonica(RC) @ Blue Dahlia</p>
<p>14/03&#62; Sorrento (NA) @ Marianiello Jazz Cafè</p>
<p>20/03&#62; Torre Del Greco(NA) @ Jah Bless</p>
<p>21/03 &#62; Caserta  @ Kingston Club</p>
<p>28/03 &#62; Avellino @ Black House Blues</p>
<p>3/04 &#62; Perugia @ Daltonico Studios</p>
<p>2/05 &#62; Napoli @ Duel Beat</p>
<p>28/05 &#62; Lecce @ Jack&#8217;n Jill</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/elghor" target="_blank">il myspace degli El-Ghor</a></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1638" title="27febbraio" src="http://campaniarock.wordpress.com/files/2009/02/27febbraio.jpg" alt="27febbraio" width="450" height="657" /></p>
<p><strong><span><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><span style="font-family:Verdana;color:#000000;font-size:xx-small;"><span><br />
</span></span></span></span></strong></p>
<p><strong><span><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><span style="font-family:Verdana;color:#000000;font-size:xx-small;"><span><br />
</span></span></span></span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einfach nicht zu glauben: wieviel Zeit im Web so weg gefressen wird]]></title>
<link>http://gegenwaertig.wordpress.com/2009/02/13/zeitfresser/</link>
<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 16:47:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>mister33</dc:creator>
<guid>http://gegenwaertig.wordpress.com/2009/02/13/zeitfresser/</guid>
<description><![CDATA[Unglaublich! Da will man seit Tagen den Twitter aktualisieren &#8230; seit Wochen, die Genealogie-Se]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unglaublich!</p>
<p>Da will man seit Tagen den Twitter aktualisieren &#8230;</p>
<p>seit Wochen, die Genealogie-Seiten mit dem &#8220;plötzlich&#8221; aufgetauchten Y-Chromosom-Stammbaum &#8220;up-date-n&#8221; &#8230;</p>
<p>und hängt an vielen Kleinigkeiten fest.</p>
<p>Dies ist das Internet.</p>
<p>Und früher hatten wir Mühe überhaupt etwas durch die Leitung zu pressen, nun brauchen wir schnellere Finger!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Regalo para Kalifer]]></title>
<link>http://octavavida.wordpress.com/2009/02/13/regalo-para-kalifer/</link>
<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 12:44:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>ZorroNegro</dc:creator>
<guid>http://octavavida.wordpress.com/2009/02/13/regalo-para-kalifer/</guid>
<description><![CDATA[El jefazo de V de Panceta, andaluz como pocos, se ha ganado el dudoso honor de ser el principal dest]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>El jefazo de <a href="http://vdepanceta.blogspot.com">V de Panceta</a>, andaluz como pocos, se ha ganado el dudoso honor de ser el principal destinatario de un post. Trata de los andaluces y su particular modo de expresarse. Lo que me parece grave es que yo, siendo madrileño del mismisimo corazon de Chamberi lo entiendo, y eso que solo he pisado Andalucia una vez en mi vida y durante solo 10 horas. En fin, ahi va:</p>
<h3><span style="color:#0000ff;">Una mué questaba comprando ner mercadona; Cohe una caha de leshe, un cartón de güevo, un bri de sumo de naraa y un paquete beicon. Mientra ponía loj artículo en la sinta de la caha, un borrasho cabía detrá della observaba con ditinimiento cada uno de lo artículo.<br />
 <br />
 <br />
Ar terminá, er borrasho la mira y ledise: Tú ere sortera&#8217;. La tía se quea to pillá po  la sentensia, pero a la ve intrigá ya quella rearmente era sortera. Miró to losartículo que tenía sobre la sinta de la caha y no vio ná que pudiera habe hesho quer borrasho agquerozo eze deduhera quella era sortera.<br />
 <br />
 <br />
Ar fina, ganó la curiocidá y le preguntó ar<br />
borrasho:<br />
 <br />
 <br />
-&#8217;E verdá. zoy zortera. Pero&#8230; ¿cómo la<br />
zabío?&#8217;<br />
 <br />
 <br />
Er borrasho contestó:<br />
 <br />
 <br />
-&#8217;Porque ere mú fea, ihaputa&#8217; </span></h3>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich bin du]]></title>
<link>http://burcado.wordpress.com/2009/01/27/ich-bin-du/</link>
<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 10:00:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Burkhardt  Nowak</dc:creator>
<guid>http://burcado.wordpress.com/2009/01/27/ich-bin-du/</guid>
<description><![CDATA[3 1962 . Der L-förmige Bau der neuen Volksschule war 1961 zwischen zwei friesischen Dörfern gebaut w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>3</p>
<p><strong>1962</strong></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>Der L-förmige Bau der neuen Volksschule war 1961 zwischen zwei friesischen Dörfern gebaut worden. Der junge Bjoerc sass in seinem Klassenzimmer und beobachtete fasziniert die aufgehende orange-rote Sonne. Der Zeitreisende Bjoerc setzte sich in seine Nähe auf eine Fensterbank. Während er sich selbst als Kind betrachte und sich auf eine neue Weise kennenlernte, kamen ihm die Tränen. Er war zutiefst berührt über die Begegnung mit sich selbst. Er beschloss, sich Zeit zu lassen, um Busse, so sein alter Kosename aus der Kindheit, anzusprechen. Bjoerc empfand die Situation surreal.</p>
<p>Busse war im Klassenzimmer und orientierte sich auf zwei Ebenen. Er hörte dem Lehrer aufmerksam zu. Gleichzeitig verschmolz er mit der aufgehenden Sonnenscheibe und flog in das Licht.</p>
<p>Das Schreibenlernen brachte Busse in das Klassenzimmer zurück. Er konzentrierte sich, um mit dem Bleistift die Buchstaben zu malen und die vorgegebenen Linien in die Aufgabe mit ein zu beziehen. Er hielt plötzlich inne.</p>
<p>Bjoerc überlegte sich, den Kontakt mit Busse in diesem Moment herzustellen, um ihm zu sagen, wie schwierig diese Aufgabe überhaupt sei und dass er sich über die Mühe von Busse richtig freue. Denn dies hat Busse damals niemand gesagt. Ihm ist keinerlei Wertschätzung widerfahren.</p>
<p>Doch kurz bevor Bjoerc interagierte, fiel ihm ein, was gleich passieren würde. Der Lehrer schickte Busse vor die Tür, weil er seinen Bleistiftspitzer zu Hause vergessen hatte. Ängstlich stand der Junge im weiten Flur.</p>
<p>„Welch Schande, wenn gleich der Rektor kommt“, dachte Busse.</p>
<p>„Er kommt nicht“, antwortete Bjoerc. „Hörst du, er wird nicht kommen. Du brauchst keine Angst zu haben.“</p>
<p>Busse merkte, dass sich jemand in sein inneres Gespräch einmischte. „Was ist los? Wer spricht mit mir? Wer bist du?“</p>
<p>„Ich bin du.“</p>
<p>„Gib mir eine richtige Antwort. So kann ich dich nicht verstehen.“</p>
<p>„Ich komme aus der Zukunft und mische mich in dein jetziges Leben ein. Ich bin du und du bist ich in siebenundvierzig Jahren.“</p>
<p>„Spinnst du?“</p>
<p>„Ich bin du, wie Du jetzt bist. Genauergenommen erinnere ich mich an die Zeit, in der ich Du warst. Nur weisst Du noch nichts von mir, weil Du noch nicht in deine eigene Zukunft schauen kannst.“</p>
<p>„Kann ich dir vertrauen?“</p>
<p>„Stell mich auf die Probe.“</p>
<p>„Wie heißt meine Oma?“</p>
<p>„Welche?“</p>
<p>„Ich habe nur eine Oma.“</p>
<p>„Nein, du hast zwei Omas. Die eine wohnt in Grafschaft und heißt Gretchen. Die andere wohnt weit weg und heißt für dich Oma Auerbach. Aber du akzeptierst nur Gretchen als deine Oma, weil sie für dich immer da ist. Die andere Oma kennst du nur von einem Besuch mit deinem Vater, als du vier Jahre alt warst. Zu Weihnachten schickt sie immer ein Paket mit selbstgebacken Vanillekipferln. Das sind übrigens deine Lieblingskekse.“</p>
<p>„Das war gut. Und wo habe ich mein Lieblingsauto gelassen?“</p>
<p>„Das hast du in deiner Sandkiste verbuddelt. Anschließend hast du es gesucht und nicht wieder gefunden.“</p>
<p>„Stimmt. Und kennst du Ummo?“</p>
<p>„Ja. Er sitzt neben dir im Unterricht, ist dein bester Freund, mag sich nicht umarmen lassen und hat mit Achim Onkel Doktor gespielt. Das wiederum gefiel dir nicht. Und den beiden gefiel es auch nicht, weil sie heimlich und in Ruhe ihre Zauberstäbe untersuchen wollten.“</p>
<p>„Wie sprichst du bloß? Die haben ihre Unterhosen runtergelassen und haben ihre Du-weißt-schon-was-ich-meine angefasst.“</p>
<p>„Auf jeden Fall warst du sehr erschrocken und hast die Tür zum Holzschuppen schnell geschlossen. Und du hast auch einmal Ummos Sandburg zerstört, weil du meintest, dass du das besser kannst.“</p>
<p>„Du hast die Prüfung bestanden. Was wollen wir jetzt spielen?“</p>
<p>„Wir machen eine Mutprobe und gehen zum Sekretariat. Dort verlangst du einen Spitzer, weil du weiter lernen willst. Und anschließend gehen wir in dein Klassenzimmer. Okay?“</p>
<p>„Ich überlege es mir. Aber ich freue mich, dich kennenzulernen.“</p>
<p>„Und ich freue mich darauf, mich an dich zu erinnern. Magst du dir, magst du mir, magst du uns helfen?“</p>
<p><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hessen hat gewählt. Oder doch nicht?]]></title>
<link>http://catocon.wordpress.com/2009/01/18/hessen-hat-gewahlt-oder-doch-nicht/</link>
<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 20:33:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>catocon</dc:creator>
<guid>http://catocon.wordpress.com/2009/01/18/hessen-hat-gewahlt-oder-doch-nicht/</guid>
<description><![CDATA[1. Einleitung: Hat Hessen gewählt? Alle reden vom Denkzettel für den Wortbruch von Ypsilanti, zumind]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="text-decoration:underline;"><strong>1. Einleitung: Hat Hessen gewählt?</strong></span></p>
<p>Alle reden vom Denkzettel für den Wortbruch von Ypsilanti, zumindest in den Medien. Aber hat die Hessen-Wahl wirklich so viel damit zu tun? Klar, es gibt eine noch niedrigere Wahlbeteiligung, die noch einmal unter dem Ergebnis des letzten Jahres lag, was selbst schon ein Negativrekord war. Aber diesen Trend gibt es schon seit langem, schon seit den Siebzigern gehen die Wahlbeteiligungen meistens zurück. Klar, die FDP hat sich nach der Bundestagswahl 2005 an ihre Aussage, keine Ampel zu machen, gehalten. Und auch nach der  letzten Landtagswahl blieb sie bei ihrer Vorwahlaussage. Dies mag ihr auch genutzt haben, ihr altes Umfallerimage abzulegen. Aber ist der Sieg der FDP (fast 17%) wirklich allein darauf zurückzuführen? Wenn ja, warum haben dann die Grünen im gleichen Maße zugelegt, obwohl auch sie in gewisser Weise in das (in der Öffentlichkeit so dargestellte) Ypsilanti-Desaster verwickelt waren?</p>
<p>Wenn die Medien nicht vom Denkzettel für die SPD reden, dann reden sie vom Koch-Denkzettel, denn er habe sein Wahlergebnis zwar relativ gesteigert, dank niedriger Wahlbeteiligung aber absolut weniger Stimmen erhalten, als im Vorjahr. Ist dies jetzt eine Koch-Niederlage? Dabei hat die CDU schon seit langem in Hessen Ergebnisse rund um die 40%, oft darunter, eingefahren; Ausnahme war nur die Hartz-IV-Protestwahl im Jahre 2003, als die CDU allenthalben riesige Protestwählerpotentiale einstreichen konnte. Dabei hat die FDP einen gnadenlosen Koalitionswahlkampf betrieben. FDP geht nur mit CDU, soviel war klar, schon vor der Wahl. Ein großer Teil des &#8220;schlechten&#8221;, also bloß mittelmäßigen, CDU-Wahlergebnisses geht auf das Konto dieses Zweitstimmeneffekts.</p>
<p>Aber, eines stimmt schon: Wenn die Leute mit Koch zufrieden gewesen wären, dann hätten sie gleich die CDU gewählt, denn eine Gefahr, daß die FDP nicht in den Landtag einzieht, bestand zumindest diesmal nicht. Da die Überhangmandate in Hessen ausgeglichen werden, war auch taktisches Stimmensplitting nicht so aussichtsreich, wie noch bei der Bundestagswahl 2005. Und wenn die Leute mit der SPD zufrieden gewesen wären, hätten sie auch die SPD wählen können, nicht die Grünen. Und wenn die Leute mit der Politik allgemein zufrieden gewesen wären, wenn sie eine Alternative für sich gesehen hätten, wären sie vielleicht wählen gegangen, statt daheim zu bleiben.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>2. Politikverdrossenheit?</strong></span></p>
<p>Nur greifen gerade deswegen alle kurzfristigen Erklärungen zu kurz. Die Wahlbeteiligung sinkt nicht unbedingt, weil die Bevölkerung mit einer bestimmten Person, einem bestimmten Programm oder einer bestimmten Partei unzufrieden wären. Der größte Teil der Nichtwähler geht einfach nicht wählen, weil er &#8220;keinen Bock hat&#8221;. Er interessiert sich nicht für Politik, er hat Besseres zu tun, oder ist einfach faul. Er glaubt nicht an staatsbürgerliche Pflichten,  die Rechte des Staatsbürgers übt er nicht einmal aus &#8211; aber die Vorteile des Staatsbürgers, die möchte er schon gern haben.</p>
<p>Diese seltene Kreatur, der desinteressierte Nichtwähler, ist inzwischen bei den meisten Wahlen stärkste politische Kraft in Deutschland. Exemplare dieser Spezies überfluten die Straßen und führen das alte Prinzip des allgemeinen Wahlrechts ad absurdum. Bei den Bundestagswahlen von 1972 gingen 91% der Bürger wählen. Bei den Wahlen davor waren es ähnlich viele. Heutzutage liegt die Beteiligung bei Bundestagswahlen unter 80, vielleicht bald unter 70%. Selten geht ein Drittel bei den Kommunalwahlen zur Wahl. Und das Problem ist nicht unbedingt Unzufriedenheit mit der Politik im speziellen &#8211; um politikverdrossen zu sein muss man Politik kennen. Irgendwann ist einem das verachtenswerte Pöstchengeschacher, die Korruption und Inkompetenz der meisten Politiker vielleicht zu viel, und man verfolgt die Politik einfach nicht weiter. Aber der Anteil der Nichtwähler steigt weder mit dem Alter noch mit der früheren Beteiligung in Parteien. Die meisten Nichtwähler finden sich in der jüngsten Altersgruppe.</p>
<p>Dies läßt den Schluß zu, daß der typische Nichtwähler gar nicht erst beginnt, sich mit Politik zu befassen. Kommt dieses Geschöpf also zu seiner Politikverdrossenheit, wie die Jungfrau zum Kinde? Oder ist die Ablehnung der Politik als solcher verbunden mit einer viel allgemeineren Ablehnung von etwas, was der junge Staatsbürger schon kennt?</p>
<p>Sollte dies der Fall sein, dies möchte ich an dieser Stelle festhalten, hätte dies einige Konsequenzen für die Reaktion auf die Nichtwähler: Es ist sinnlos, mehr direkte Demokratie einzuführen, damit Leute, die in ihrer großen Mehrheit davon gar nicht Notiz nehmen, direkte Beteiligung üben können. Die Nichtwähler <strong>wollen keine Beteiligung, </strong>schon diejenige, die sie ausüben dürften, ist ihnen zuviel. Es ist ebenso sinnlos, die Leute ausbilden zu wollen in den Schulen; sie mit irgendwie praxisnahen Beispielen zur politischen Aktivität zu erziehen. Dies ergäbe erst dann Sinn, wenn die noch zu suchende eigentliche &#8211; präpolitische &#8211; Ursache der Nichtwahl entfernt worden wäre.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>3. Informationsdefizit?</strong></span></p>
<p>Es mag sein, daß viele Nichtwähler gar nicht merken, wann gewählt wird. Sie würden ja vielleicht wählen gehen, wenn sie wüßten, daß überhaupt gewählt wird. Aber mehr Berichterstattung wäre auch zwecklos, denn erstens würde sie die Zielgruppe gar nicht erreichen &#8211; denn wer schaltet bei Nachrichten als erstes weg? &#8211; und zweitens, selbst wenn der Nichtwähler vom Wahltermin vorher erführe &#8211; träfe er dadurch in Abwesenheit eines Eigeninteresses an Information über die Parteien und Programme eine echte Wahlentscheidung?</p>
<p>Die gesellschaftliche Reaktion auf das Phänomen der (im Wortsinne) &#8220;schweigenden Mehrheit&#8221; der Nichtwähler muß sich an der Ursache der Nichtwahl ausrichten. Diese kann, wie bereits festgestellt, in der Mehrzahl der Fälle nicht eine selbst erfahrene Ablehnung des jetzigen politischen Prozesses, seiner Akteure oder Inhalte sein &#8211; mangels Kenntnis derselben. Handeln muß es sich also entweder um eine nicht selbst erfahrene Ablehnung eines oder mehrerer der genannten Elemente, oder um eine Ablehnung, die selbst gar nichts mit Politik per se zu tun hat.</p>
<p>Gibt es eine allgemeine Stimmung in diesem Lande, die politische Beteiligung als unsinnig ansieht, und die Jugendliche dazu animieren könnte, das Wahlrecht nicht zu nutzen? Dafür spräche natürlich, daß die Wahlverweigerung vorwiegend in Gebieten stattfindet, in denen soziale und familiäre Probleme die Norm sind &#8211; im Osten mehr als im Westen, in Städten mehr als auf dem Land, in Problembezirken mehr als ihn wohlhabenderen Bezirken. Dagegen spricht der ständige Chor der Öffentlichkeit, wählen zu gehen. Aber dringt dieser tatsächlich bis in eine Umgebung durch, in der kein Wert auf so altmodische Dinge wie Bürgertugenden gelegt werden? Findet er wirklich auf Kanälen statt, die von Jugendlichen gesehen werden, und in denen die Helden nicht Bismarck, Ebert, Adenauer und Brandt (Achtung: Politproporz, damit niemand aus meinem Argument aussteigt, weil er sich unterrepräsentiert fühlt!) heißen, sondern die entstellten Namen moderner Hip-Hop-&#8221;Künstler&#8221; tragen? Der Chor der selbsternannten Zivilgesellschaft ist nicht nur nutzlos &#8211; er dient, dies möchte ich behaupten, zuweilen gar als Abschreckung.</p>
<p>Offenbar gibt es eine allgemeine Tendenz, die vom Wählen abhält. Aber ist das alles? Wenn die jungen Bürger mehr ARD und ZDF sehen müßten, und gelegentlich Zeitung läsen, wäre die Wahlbeteiligung dann wieder wie in den Siebzigern? Wenn in allen Schulen obligatorisch jeden Tag eine Zeitung gelesen werden müßte, und alle ab der 6. Klasse täglich dabei überprüft würden, ob sie es täten, und jeden Abend ein Treffen für Tagesschau und Heute-Journal existierte, alle definitiv von den Wahlen wüßten, und so gut die Programme der Parteien kennten, wie das kleine Einmaleins, wie hoch wäre die Wahlbeteiligung dann? Ich möchte meinen, sie sänke gar noch, weil die Ablehnung gegenüber dem System, das den Kindern so etwas aufzwänge enorm wäre &#8211; zumindest unter den inzwischen wahlberechtigten Kindern.</p>
<p>Es scheint, als reichte das Unkenntnisargument selbst in dieser Verkleidung noch nicht aus. Niemand wird aktiv am Wählen gehindert, jeder kann wählen gehen, wenn er will. Wenn es nicht, oder bei weitem nicht nur, an der Information liegt, woher kommt die ablehnende Stimmung gegenüber dem politischen System dann? Oder ist es am Ende gar keine ablehnende Stimmung gegenüber dem politischen System mehr? Denn auch hier gilt: <strong>die Nichtwähler kennen das System gar nicht, das sie ablehnen; aber sie würden es auch ablehnen, wenn sie es kennten.</strong></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>4. Ablehnung bestimmter Arten von Systemen?</strong></span><strong><br />
</strong></p>
<p>Dies kann nur erklärt werden als Ablehnung des Systems nicht aufgrund seiner Spezifika, sondern als Ablehnung des Systems <em>als politisches System.</em> Und die Ablehnung macht nicht halt beim politischen System. Ebenso abgelehnt wird auch das Schulsystem &#8211; man sehe sich die Abbrecherquoten und das Schülerverhalten einmal an! &#8211; und das Wirtschaftssystem. Die Ablehnung des Wirtschaftssystems äußert sich auch darin, daß selbst wenn es einen Ausbildungsplatz für einen Jugendlichen gibt, dieser oft seine Pflichten nicht ernst nimmt. Viele brechen einfach wieder ab, können sich, wie sie dann gern sagen, einfach nicht mehr motivieren, oder behaupten irgendwelche Ausflüchte. Diese mögen in manchem Einzelfall sogar zutreffen, in der Gesamtheit jedoch nicht. Man kann wohl nicht ernsthaft behaupten, daß die Schulabbrecher und &#8211; unruhestifter andere seien als diejenigen, die dasselbe in der Wirtschaft tun, oder dasselbe &#8211; nämlich Verweigerung &#8211; in der Politik. Offenbar sind es dieselben Leute &#8211; zumindest mit einem großen Überschneidungsbereich zwischen diesen drei Gruppen.</p>
<p>Andererseits werden manche Systeme nicht abgelehnt. Das Sozialsystem zum Beispiel &#8211; auch Nichtwähler haben es gern, nachdem sie die Schule abgebrochen haben und die Ausbildung auch, nachdem sie keinerlei familiäre Unterstützung haben, weil sie vielleicht aus einer zerrütteten Familie kommen, wenn Vater Staat die schützende Hand über sie hält und ihnen genug Geld zuweist, damit sie einigermaßen durchkommen können. Das Sozialsystem dient im Rahmen des traditionellen deutschen Systems, welches starke Anleihen bei der Christlichen Soziallehre nimmt, dazu, soziale Notlagen zu lindern, die anders nicht gelindert werden können. Subsidiarisch springt dann der Staat ein, hilft in der Not, und in letzter Konsequenz auch dem, der gar keine Gegenleistung erbracht hat &#8211; und sogar dem, welcher eine solche Gegenleistung gar nicht erbringen will. Und das ist, wie der Regierende Bürgermeister von Berlin in einem ganz anderen Zusammenhang einmal gesagt hat, auch gut so. Dennoch muß festgestellt werden, daß das Sozialsystem in seiner traditionellen Form &#8211; und in wesentlichen Teilen existiert es allen Reformen zum Trotz noch immer &#8211; sich dadurch von allen anderen Systemen unterscheidet, daß es jedem Menschen Hilfe gewährt, ohne eine Gegenleistung von diesem zu fordern. (Natürlich bieten Sozialsysteme gewisse Anreize, dennoch einen Beitrag zu leisten, z.B. durch Aufnahme einer steuer- und sozialabgabenpflichtigen Arbeit, aber selbst unter Hartz IV kann die Versorgung mit dem physischen Existenzminimum aufgrund der Menschenwürde nicht gestrichen werden.)</p>
<p>Dieser Unterschied zwischen dem Sozialsystem und allen anderen Systemen sticht heraus bei der Frage, warum das Sozialsystem anders als das Bildungs-, Wirtschafts- und Politiksystem nicht abgelehnt wird: <strong>es erfordert nicht zwingend eine Beteiligung, um von ihm zu profitieren.</strong> In dieser Hinsicht ist ihm das politische System des Wahlrechts ohne Wahlpflicht noch am nächsten, da eine Nichtbeteiligung keinerlei Sanktionen mit sich bringt. Die Beteiligung, dies ist aber dennoch festzustellen, wird zunehmend abgelehnt.</p>
<p>Und ist es nicht letztlich auch im Sozialsystem so? Insofern eine Mitarbeit gefordert wird, ob in Form des &#8220;aktivierenden Sozialstaats&#8221;, welcher von der letzten Schröder-Regierung so gepriesen wurde, oder in Form anderer Verpflichtungen &#8211; sobald etwas gefordert wird, sinkt die Akzeptanz, steigt die Ablehnung an. Nicht gegen die entwürdigenden Hausbesuche der Hartz-IV-Kontrolleure protestierten die Leute 2003, sondern gegen ihrer Ansicht nach zu geringe Leistungen, und zu viele Anforderungen an Sozialleistungs-Empfänger. Denn die Hausdurchsuchungen, sogar in Abwesenheit der Bewohner, Verwanzungen, Online-Durchsuchungen und sonstige Eingriffe in die persönliche Freiheit werden stillschweigend geduldet von denselben Personen. Vermutlich, weil es keine Beteiligung erfordert: ich frage mich, ob es mehr Demonstrationen gegen die Schäuble-Schily-Gesetze gäbe, wenn man die Abgehörten dazu zwingen würde, ihre Häuser selbst zu verwanzen&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>5. Ablehnung von Einsatz und Mühe?</strong></span></p>
<p>Ich erinnere mich an keine Demonstration gegen den enormen Wohlstand, der ohne Industrialisierung und freie Marktwirtschaft, ohne Kapitalisten und Kapitalismus gar nicht möglich gewesen wäre. Ich entsinne mich ebensowenig einer starken Ablehnung gegen die Vorteile einmal erlangter Bildung, ob am Arbeitsmarkt, oder sonstwo. In beiden Fällen wird erst dann protestiert, setzt die habituelle Ablehnung erst dann ein, wenn etwas von den Betroffenen gefordert wird: Beteiligt euch am wirtschaftlichen System, lernt etwas, geht wählen, bringt eine solidarische Gegenleistung (und sei sie nur symbolisch), helft in eurer Familie (falls ihr so glücklich seid, eine zu haben) und so weiter.</p>
<p>Die stärkste Ablehnung wird vielleicht dem moralischen System entgegengebracht. Seine Essenz besteht darin, daß durch das System selbst eine Handlungsempfehlung entsteht. Du sollst jetzt lernen, nicht weil die Polizei kommt, wenn du es nicht tust, sondern <strong>weil es gut ist, zu lernen</strong>. Solcherlei Imperative erfordern oft ein hohes Maß an charakterlicher Stärke, weil die Aufgabe der Moral gerade darin besteht, in den Situationen dem Gewissen rationale Argumente an die Hand zu geben, in denen es selbst zu schwach wäre, gegen die Antriebe und Wünsche des Menschen sich durchzusetzen. Dennoch so zu handeln, daß es richtig ist, obwohl es einfacher und bequemer wäre, anders zu handeln, darin zeigt sich der Erfolg der Moral. Wenn man die Gelegenheit dazu hätte, gefahrlos seine Ehefrau zu betrügen, ihr dann treu zu bleiben, ist sicherlich nicht leicht &#8211; gegeben die Stärke des durchschnittlichen männlichen Sexualtriebs. Hat man dazu gerade noch Eheprobleme, sich eben noch gestritten, sowieso einen schlechten Tag gehabt, und ist die &#8220;willige Partnerin&#8221; attraktiv genug, dann handelt es sich um eine heroische Aufgabe für das Gewissen, den menschlichen Primärwillen zu besiegen. In solchen Fällen brauchen die allermeisten Menschen eine starke moralische Überzeugung, um das Richtige zu tun.</p>
<p>Eine solche Überzeugung zu erlangen dauert seine Zeit, erfordert viel Mühe, und ist im Allgemeinen nicht, was bequem ist. Es erfordert Aktivität, Reflexion über schwierige Themen und vieles mehr. Religion bietet eine relativ einfach verständliche Möglichkeit der Aneignung der notwendigen Moral, sofern man sich auf sie einläßt, und sich an ihr beteiligt. Ohne die Hypothese Gott ist die Begründung von Moral ein kompliziertes Thema für Philosophen, welches definitiv außerhalb der Horizonts dieses Artikels liegt. In jedem Fall aber passiert die Aneigung eines Wertesystems, in dem nicht nur eigene Bedürfnisse, sondern auch andere Personen und ihre Würde vorkommen, nicht von allein. Und ihr Nutzen erschließt sich auch erst nachdem man einen großen Teil der Aneignung vollzogen hat. Denn im strengen Sinne &#8220;nutzt&#8221; moralisches Verhalten in dem kurzfristigen Zeitfenster, das der Mensch relativ gut vorhersehen kann, eben nicht.</p>
<p>Es ist daher nicht verwunderlich, und steht im Einklang mit der hier vorgetragenen Hypothese, daß das moralische System von allen Systemen die stärkste Ablehnung erfährt &#8211; knapp gefolgt von einem eng verwandten System: dem religiösen System.</p>
<p>Und auch hier: es gibt keinen Aufstand gegen das moralische Verhalten anderer, solange es nicht störend wird. Über die fehlende Bereitschaft anderer Menschen, dritten zu helfen, wird gern geschimpft. Die egoistischen Walfänger aus Japan, die egoistischen Manager, die gewissenlosen Politiker, die faulen Lehrer usw. Überhaupt ist Egoismus &#8211; als Eigenschaft <strong>anderer</strong> Menschen &#8211; eines der Modewörter unserer Zeit.</p>
<p>Abgelehnt werden also tatsächlich Systeme insofern sie Beteiligung verlangen. Insofern sie verlangen, etwas zu tun, statt bloß etwas zu bekommen. Erfolg im wirtschaftlichen System des Kapitalismus erfordert Einsatz, Durchsetzungsfähigkeit, Kompetenz und einige weitere Faktoren, darunter sicher auch Beziehungen und Glück. Viele bringen dies nicht auf, also wird das System als solches kritisiert. Der Kapitalismus sei zu einem Machwerk egoistischer Eliten geworden, in dem nur die Interessen der Wenigen repräsentiert sind, in dem nur die Ausbeuter noch Macht haben. Also muß das Schmiermittel des Kapitalismus, das Geld, umverteilt werden, so daß alle das gleiche haben, und niemand &#8220;mehr hat&#8221; als sein Nachbar. Daß solche Systeme nicht funktionieren, und letztlich immer zu diktatorischen und verbrecherischen Regimen geführt haben, ist ja nicht so wichtig &#8211; falls es überhaupt noch bekannt ist, denn die aktive Beteiligung am Bildungssystem wird ja auch abgelehnt.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>6. Problem System?</strong></span></p>
<p>Analog wird auch das politische System abgelehnt. Es gibt soziale Probleme in der Welt &#8211; unbestreitbar gibt es sie in Übersee, aber auch hierzulande. Und der Kapitalismus hat seine Fehler. Ich verbringe einen Teil meiner Zeit auf diesem Blog mit der Kritik an unserem Schulsystem, und Politik kommt nur deswegen relativ kurz, weil ich sonst jeden Tag 24 Stunden über die Fehler der Politik schreiben müßte. Diese Probleme stellen sich für die Nichtwähler natürlich gar nicht. Das Problem ist pauschal sowieso das System, und alles andere ist egal.</p>
<p>Die Löhne sinken, die Arbeitslosigkeit steigt, die Wachstumsraten schrumpfen. Schuld ist der Kapitalismus. Schuld ist die Politik. Wir brauchen einen Politikwechsel und mehr staatliche Interventionen, um das Problem zu lösen.</p>
<p>Immer mehr funktionale Analphabeten, Gewalt an Schulen, immer schlechtere Kenntnisse selbst in elementaren Fächern? Schuld sind die Lehrer. Und schuld ist natürlich die Politik. Deswegen brauchen wir mehr staatliche Gelder, mehr Interventionen, um das Problem zu lösen.</p>
<p>Terrorismusgefahr, hohe Kriminalität, Korruption auf allen Ebenen? Schuld sind die Politiker, wir brauchen also einen Politikwechsel, und mehr Überwachung, mehr staatliche Intervention.</p>
<p>Das Muster sollte klar sein. Schuld ist immer irgendein System, und die Politik wird mit dem unmöglichen Auftrag bedacht, die Probleme zu lösen. Daß das System schuld ist liegt wohl auch daran, daß dieser Vorwurf so pauschal ist, daß keinerlei Kenntnisse der Sachlage notwendig sind. Das System gibt es immer, also ist es auch immer schuld. Eine genaue Betrachtung der Ursachen der aktuellen WIrtschaftskrise zeigt ein sehr differenziertes Bild vieler zusammenhängender Ursachenkomplexe &#8211; eine schwierige Realität für diejenigen, welche keine Mühe in die Beschaffung von Informationen stecken, so daß die Systemkritik derzeit wieder eine Renaissance erlebt, allerdings natürlich in degenerierter, vulgärer Form.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>7. Konklusion: Wahlverweigerung als Nebenwirkung des Gleichheitswahns</strong></span></p>
<p>Wie kann man also auf die sinkenden Wahlbeteiligungen reagieren? Offenbar liegt das Problem in einer Haltung großer (und wachsender) Teile der Gesellschaft, welche das Konzept der Mühe, der Beteiligung an unangenehmen Dingen, als solches ablehnen. Das System ist ohnehin schuld, warum soll ich mich noch beteiligen? Wie kann man also der Vorstellung begegnen, daß ein System, welches Beteiligung, Mitarbeit, Mühe verlangt, damit man in vollem Umfang von ihm profitieren kann, per se illegitim sei, eben weil es ungerecht sei, dadurch daß nicht allen Menschen gleiche Chancen eingeräumt werden? Wie kann man die Vorstellung bekämpfen, daß eine Welt ohne gebratene Tauben, die einem ins Maul fliegen, a priori eine ungerechte Welt ist?</p>
<p>Mit anderen Worten: Wie bekommt man es hin, daß alle Menschen verstehen, daß diejenigen aus wohlhabenden Familien immer bessere Lebenschancen haben werden, als diejenigen aus ärmlichen, zerrütteten Verhältnissen, es sei denn man enteignet alle gewaltsam? Daß intelligenten Menschen der Lernstoff in Schulen zufliegen mag, aber die meisten einfach büffeln müssen &#8211; und daß dies kein ungerechter Zug des Schulsystems ist, sondern eine einfache Tatsache der menschlichen Natur? Und daß auch die Kinder reicher Eltern tendenziell immer höhere Abschlüsse erreichen werden, als Kinder armer Eltern, allein schon aufgrund der Bildungsverteilung der Eltern? Wie kann man den Menschen begreiflich machen, daß es natürliche Unterschiede zwischen Menschen gibt, deren Einebnung allen schadet, nicht nur denen, die vorher einen Vorteil in einem bestimmten Zusammenhang hatten?</p>
<p>Solange solche Fragen nicht geklärt werden können, wird die Wahlbeteiligung weiterhin sinken, weil immer mehr Menschen niemals gelernt haben, daß niemand ein Recht hat, der Größte zu sein, der Intelligenteste, der Reichste, der Mächtigste usw. Es ist nicht die Aufgabe dieses Artikels, nach Ursachen für die Auffassung zu forschen, daß<strong> jede statistische oder empfundene Ungleichheit (1) eine Ungerechtigkeit ist, die (2) ihre Ursachen im System hat, (3) die Ablehnung des Systems rechtfertigt, und (4) einen staatlichen Handlungsimperativ darstellt.</strong> Klar ist aber, daß diese Auffassung von der prinzipiellen Unmöglichkeit gerechter Ungleichheiten ebenso falsch wie verheerend ist, und zu einer Haltung im Leben führt, welche auf jeden erfahrenen Nachteil im Leben nicht mit einer erneuten Anstrengung, es trotz empfundener Benachteiligung allen zu zeigen reagiert, sondern mit dem Ausruf, daß das System schuld an allem ist, und der Staat es doch bitte richten möge.</p>
<p>Dies ist, als Nebenbemerkung, übrigens kein alleiniges Merkmal heute als &#8220;links&#8221; empfundener Menschen. Denn die realen Probleme in den neunziger Jahren brachten die Neoliberalen, die sich selbst dezidiert nicht als links empfinden, dazu, einen totalen Systemwechsel zu fordern. Der Unterschied besteht hier nur darin, daß nicht Ungleichheit sondern empfundene Ineffizienz des Wirtschaftssystems die Ursache für die revolutionären Aspirationen war.</p>
<p>Diese gerade genannte Vorstellung sieht es als Aufgabe der Gesellschaft und des Staates an, dem Individuum alles zu geben, was es haben möchte, auf daß es konsumiere, sich freue und hedonistisch verstandene Lust empfinde. In dieser Vorstellung wird der Staat unweigerlich zum Diktator menschlicher Handlungen, welcher es mit all seinen Experten im übrigen sowieso besser weiß, als der Bürger. Warum also dann noch wählen? Eine Gesellschaft, die auf diese hohle Weise die was-bringt-es-mir-Frage zum alleinigen Handlungskriterium erhebt, braucht sich über schwindene Beteiligung nicht zu wundern.</p>
<p>Rational betrachtet muß man sich natürlich fragen, ob eine solche Gesellschaft nicht auch ganz andere langfristige Probleme hat, vor denen sie sich fürchten muß. Die geringe Wahlbeteiligung ist Symptom einer verbreiteten gesellschaftlichen Auffassung, welche persönlichen Einsatz auf Kosten kollektiver Versorgung (Modewort: &#8220;Betreuung&#8221;!) abwertet. Solcherlei Ideen führen auf wesentlich ernsthaftere Probleme als die freiwillige Wahlverweigerung einer Gruppe ungebildeter, uninformierter, desinteressierter und charakterschwacher Bürger.</p>
<p>Was auch immer man aus der Hessenwahl mitnehmen mag, es ist nicht das, was die Medien sagen werden, oder zumindest im Wesentlichen nicht. Denn die Wahl, wie fast alle anderen, kennt eine neue stärkste Partei &#8211; erstmals in Hessen: die Nichtwähler. Und ihr Programm wird viele Probleme aufwerfen, und hat es schon. Die wesentliche Lehre aus der Hessenwahl ist in der Wahlbeteiligung zu finden, aber nicht daß sie niedrig ist an sich, sondern warum sie so niedrig ist, warum sie immer weiter sinkt, und was das für die Gesellschaft bedeutet.</p>
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<title><![CDATA[Trinkwasser]]></title>
<link>http://schanzenbach.wordpress.com/2008/11/01/trinkwasser/</link>
<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 09:10:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>schanzenbach</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wasser ist gesund &#8211; für Geist &amp; Körper &#8220;Trinkwasser&#8221; Foto C.Schanzenbach Wenn ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#808080;">Wasser ist gesund &#8211; für Geist &#38; Körper</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1788" title="wenn" src="http://schanzenbach.wordpress.com/files/2008/09/wenn.jpg" alt="" width="208" height="312" /> &#8220;Trinkwasser&#8221; <a href="http://www.schanzenbach.com" target="_blank">Foto C.Schanzenbach</a></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><strong>Wenn</strong> Du denkst, Du darfst etwas nicht tun</p>
<p style="text-align:left;">oder</p>
<p style="text-align:left;"><strong>wenn</strong> Du glaubst, Deine Fantasien unterdrücken zu müssen</p>
<p style="text-align:left;">oder</p>
<p style="text-align:left;"><strong>wenn</strong> Du Angst hast, mal wieder was Neues zu wagen</p>
<p style="text-align:left;">oder</p>
<p style="text-align:left;"><strong>wenn</strong> Du Dich immer fragst, was könnten die Andern von Dir denken</p>
<p style="text-align:left;">- <strong>dann</strong></p>
<p style="text-align:left;">- ganz einfach</p>
<p style="text-align:left;">- <strong>dann</strong> lebst Du nicht mehr.</p>
<p style="text-align:left;">
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