<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>musiktipps &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/musiktipps/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "musiktipps"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:41:35 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Review: Shawn Colvin - A Few Small Repairs]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-shawn-colvin-a-few-small-repairs/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:12:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-shawn-colvin-a-few-small-repairs/</guid>
<description><![CDATA[Frisch, elegant und so abwechslungsreich wie nie zuvor präsentieren Shawn Colvin und John Leventhal ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frisch, elegant und so abwechslungsreich wie nie zuvor präsentieren <strong>Shawn Colvin</strong> und <strong>John Leventhal</strong> ihr nächstes Album <em>A Few Small Repairs</em>, welches Colvins eigentlich einzigen richtigen Hit hier in unsren Breiten enthält: <em>Sunny Came Home</em>. Auf keinem anderen Album ist das Songmaterial so abwechslungsreich gestaltet und schmuck und gefällig arrangiert. Man hat durchaus den Eindruck, dieses Album solle Lebenslust verkörpern. Und das tut es auch.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Neben Shawn Colvin an Stimme, Gitarren und Piano hören wir John Leventhal (Gitarren, Mandoline, Keyboards, Percussion, “One-Finger-Violin”, Harmonica, Bass, Pedal Steel, Organ), Kate Markowitz (Vocal), Michael Rhodes (Bass), Shawn Pelton (Drums), Sandra Park und Carol Webb (Violine), Robert Rinheart (Viola), Eugene Move (Cello), Larry Farrell (Trombone), Bob Carlisle (French Horn), Lyle Lovett (Vocal), Tony Kadlek (Flügelhorn), Rick Depofi (Bass Clarinet, Tenor Sax, Recorder, Piccolo), Mark Plati (Bass), Chris Botti (Trumpet), Danny Ferrington (Background), Judith Owen (Vocal), Malcom Burns (Bass, Keyboards, Vocals, Guitars, Drum Programming), Charlie Sexton (Guitar), Craig Ross (Circular Guitar), Rafael Gayol (Drums), sowie Streicher- und Bläserarrangements von Leventhal und Stephen Barber.</p>
<p>Diese Masse an Musikern wird auf wundersame Weise durch John Leventhal zusammengehalten, der alle Songs produziert hat, bis auf What I Get Paid For von Malcom Burns.</p>
<p><strong>Song 1: Sunny Came Home</strong></p>
<p>Eine gute Wahl für ein Intro in ein Album, denn dieser Song enthält alle Elemente, die Colvin/Leventhal Produktionen so gut machen. Wo sich das vorige Album Fat City noch mehr Gitarren mit reinen Akkorden erlaubt, setzen sie jetzt mehr Gitarren mit Melodien ein, was ihrer Musik eine neue Qualität gibt, und sich sehr von ihren vorigen Werken absetzt. Man könnte sogar sagen, dass A Few Small Repairs ein Gitarren-Album sei. Aber nicht nur die Gitarren haben sich geändert, auch die Drums und Percussion, die Leventhal jetzt viel besser handlen kann als vorher (und Drummer Shawn Pelton ist einfach großartig). Und all das präsentiert Sunny Came Home dem Hörer: ein Colvin-üblicher intelligenter Text, einfache, aber wirkungsvolle und elegante Melodien, Arrangements mit Sparsamkeit an den richtigen Stellen und Dynamik, wenn nötig, alles im Leventhal-Mixer harmonisch zusammengemischt, ein geschmackvoller Cocktail guter Einfälle und Musik.</p>
<p><strong>Song 2: Get Out Of This House</strong></p>
<p>Eine eindeutige Aufforderung. Eine coole Harmonika von Leventhal. Eine etwas verhaltene Stimme von Colvin. Viel Drums und Percussion von Shawn Pelton und viele kleine Gimmicks, die man gar nicht alle gleichzeitig hören kann. E-Gitarren sind bei Colvin zwar nicht wirklich selten, aber so wirklich rocken dürfen sie selten. Schön, dass es Stücke wie dieses gibt, bei denen das zumindest ansatzweise so ist. Und Leventhals Mundharmonika ist eben cool.</p>
<p><strong>Song 3: The Facts About Jimmy</strong></p>
<p>“Duett” mit Lyle Lovett, sehr ruhig, musikalisch vielleicht eine Vorschau auf das kommende Album Whole New You, bei der man Shawn Pelton’s großartige Drums wieder gut hören kann. Sehr zart und bescheiden gesungen, aber Colvin klingt immer irgendwie leicht erkältet &#8211; was aber ihrem Charme nicht schadet. Eine sehr schöne Melodie, sehr sparsam und erfreulich unaufdringlich produziert.</p>
<p><strong>Song 4: You and the Mona Lisa</strong></p>
<p>ist wohl der zweit-schwächste Moment des Albums. Zwar ist auch dieser Song elegant und unaufdringlich wie alles, was Shawn Colvin und John Leventhal ausbrüten, aber irgendwie hat dieser Song weder den “Drive” von Sunny Came Home oder gar Get out of this house, und ist auch nicht so sparsam wie The Facts About Jimmy oder Trouble, und das tut dem Song wohl nicht gut. Naja, Shawn Pelton kann den Song retten &#8211; einigermaßen.</p>
<p><strong>Song 5: Trouble</strong></p>
<p>Ja, da ist das kleine Meisterwerk, eine große Leistung von Colvin, Leventhal und Pelton (mehr Musiker sind an dem Stück auch nicht beteiligt). Hier zeigt Leventhal, welches Genie in ihm steckt. Es ist nicht leicht, mehrere Instrumente alleine nacheinander einzuspielen, aber Leventhals Kopf sorgt nicht nur dafür, dass alles im “Takt” bleibt, sondern dass am Ende ein außergewöhnliches Arrangement herauskommt, dass mit seiner Leichtfüßigkeit sogar Tori Amos’ stillste Arbeiten zu voll erscheinen lässt. An diesem Stück merkt man auch, wie großartig die Aufnahmen, das Engineering und natürlich Bob Clearmountains Mix sind.</p>
<p><strong>Song 6: I Want It Back</strong></p>
<p>ist der schwächste Moment des Albums. Mir gibt das nix.</p>
<p><strong>Song 7: If I Were Brave</strong></p>
<p>Wenn Shawn Colvin schon mal selbst am Klavier sitzt, sollte die Aufnahme davon doch besonders sorgfältig gemacht sein. Hier scheint das nicht passiert zu sein, und so fehlt schon ganz am Anfang ein kleines Stückchen Material, als wären die Lautstärkeregler erst noch aufgedreht worden, als sie zu spielen begonnen hat. Auch ist die Tonqualität nicht besonders berauschend. Davon abgesehen ist das Stück lieb (lieb im Sinne von Häschen-Niedlich).</p>
<p><strong>Song 8: Wichita Skyline</strong></p>
<p>Juhu. Es gibt nichts besseres als diesen Song für eine längere Zugfahrt an einem sonnigen Frühlings- oder Herbsttag. Ein fast konventioneller Song, aber wie immer elegant und einwandfrei produziert, mit einem kleinem Harmonie-”Knick” und einer kleinen Überraschung ganz am Ende des Songs.</p>
<p><strong>Song 9: 84.000 Different Delusions</strong></p>
<p>Dass es so etwas wie erkältete elektrische Gitarren gibt, wusste ich nicht, bis ich zum ersten Mal den Anfang dieses Stücks hörte. Dass Colvins Stimme selber manchmal irgendwie leicht erkältet klingt, sind wir ja schon gewöhnt, aber diesmal hat Leventhal sogar eine ganze Produktion “erkältet” klingen lassen.</p>
<p><strong>Song 10: Suicide Alley</strong></p>
<p>Obwohl es der Titel nicht gerade nahe legt, ist dieses Stück wieder ein fröhlicher Song darüber, dass das Leben weitergeht. Punktet durch sehr klare Stimme, und Peltons und Leventhals Unverwechselbarkeit (wie Sie schon gemerkt haben, ist Shawn Pelton für Colvins Band ein wahrer Segen).</p>
<p><strong>Song 11: What I Get Paid For</strong></p>
<p>Deutlich setzt sich diese Produktion von Malcom Burns vom Rest es Albums ab. Ich kann mir nicht recht vorstellen, warum dieser Song auf dem Album enthalten ist, wenn er sich doch so sehr von Leventhals Stil unterscheidet, dass es fast unangenehm auffällt. Dabei ist der Song von Colvin und Neil Finn eigentlich gar nicht schlecht, und auch nicht schlecht produziert. Er klingt nur eben anders. Wäre es nicht schade um einige Minuten mehr für Leventhal, würde ich diese Abwechslung auch begrüßen.</p>
<p><strong>Song 12: New Thing Now</strong></p>
<p>Eine Gitarrenballade, die etwas darunter leidet, dass sie an einigen Stellen übersteuert wurde, aber mit schönem Text und schöner Melodie punktet. Und das, obwohl Colvins Gesang bei diesem Stück auch nicht der beste ist (aber Colvins schlechtester ist immer noch besser als … naja, so was wie …).</p>
<p><strong>Song 13: Nothing on Me</strong></p>
<p>Colvin und Leventhal entlassen uns mit diesem beschwingten “Rutsch-mir-doch-den-Buckel-runter-wenn-dir-was-nicht-passt”-Song. Wieder beweisen die beiden ihre große Stärke darin, einige einfache Melodiestückchen zu einem herrlichen Ganzen zu vermischen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Das bei weiten abwechslungsreichste Album von Shawn Colvin und John Leventhal, mit überragenden Musikern, einem überragenden Produzenten (Leventhal) und einer so guten Shawn Colvin wie nie zuvor. Produktions- und Arrangement-Technisch ist nur das nächste Album Whole New You noch besser, aber das Songmaterial ist auf A Few Small Repairs das Beste, und abwechslungsreichste. Von melancholischen Balladesken wie <em>Trouble </em>und <em>The Facts about Jimmy</em> über rockigere Hau-bloß-ab Stücke wie <em>Get out of this house</em> zu fröhlich-frischen Sommerstücken wie <em>Wichita Sky Line</em> und <em>Nothing on me</em> gibt es alles, was das Herz begehrt. Colvins Stimme war nie so gut, und ihr Songmaterial nie so abwechslungsreich. Darüberhinaus haben alle beteiligten Musiker eine großartige Arbeit abgeliefert. Besonders hervor stechen Shawn Pelton und Michael Rhodes, die auch auf dem nächsten Album wieder mit dabei sind. Dies ist auch das Album, das ich jedem “Einsteiger” empfehlen würde, weil die stilistische Spannbreite hier am größten ist.</p>
<p><strong>5 von 5 Sternen.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Review: Shawn Colvin - Fat City]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-shawn-colvin-fat-city/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:05:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-shawn-colvin-fat-city/</guid>
<description><![CDATA[Nach dem noch nicht so begeisternden steady on starten Colvin und Leventhal durch. Fat City, das zwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach dem noch nicht so begeisternden <em>steady on</em> starten <strong>Colvin </strong>und <strong>Leventhal </strong>durch. <em>Fat City</em>, das zweite Album Colvins, mit “Starthilfe” vom Produzenten und Bassisten <strong>Larry Klein</strong>. Dieses Album ist so sehr ein Colvin/Leventhal Album wie nur irgendwie möglich. Ob und wie Larry Klein die Arbeit und den Stil der beiden mitgeprägt hat, kann ich nicht bestimmen, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Leventhal viel von Klein gelernt hat. Die späteren Produktionen von Leventhal/Colvin halten sich zum Großteil an den Stil, den dieses Album vorgibt (übrigens ohne jemals langweilig zu werden).</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Als Musiker hören wir:</strong> Shawn Colvin (Vocals, Akustische und elektrische Gitarren, Hand Claps), Larry Campbell (Pedal Steel Guitar, Citern, Fiddle), David Lindley (Hawaii Guitar, Bazouki, Lap Steel Guitar), Larry Klein (Bass, Keyboards, Piano, Percussion und Drums, Organ, Background Vocals), Alex Acuña (Percussion), Bill Payne (Organ), Richard Thompson (Gitarren).</p>
<p>Nicht ohne Grund wurde das Best Of Album von Colvin mit “Polaroids” betitelt. Schließlich ist</p>
<p><strong>Song 1: Polaroids</strong></p>
<p>vielleicht auch schon der beste dieses schönen Albums, und ein Paradebeispiel für die Art, wie Leventhal und Colvin ihre späteren Songs produzieren (obwohl John Leventhal hier nicht einmal mitspielt!). Der leichtfüßig vorgetragene, meterlange Text, begleitet von einem sehr zurückhaltenden Drums-Gitarren-Bass-Arrangement, das alles kommt irgendwie tänzelnd daher, und klingt sogar niedlich. Vor allem aber Colvins Stimme hat sich seit steady on enorm verbessert. Gedruckte Texte sind fast nicht mehr notwendig, denn ihre klare Aussprache und Artikulation machen das Verständnis einfach, ohne aber an gesanglich-künstlerischer Individualität zu verlieren. In der Tat könnte man Colvins Stimme überhaupt nicht mit irgend jemandem anderen verwechseln. Obwohl sie schon damals nicht mehr die jüngste war (heute haben unsere Teenie-Stars ja schon mit 18 ihr drittes Album aufgenommen) klingt ihre Stimme hell und so, als wäre sie nicht viel größer als Nanci Griffith. Als Opener ist das Stück vielleicht nicht unbedingt geeignet, da es einen langen Fade-Out Schluss hat, der gegen Ende des Albums besser passen würde.</p>
<p><strong>Song 2: Tennessee</strong></p>
<p>Schon etwas rockiger ist der zweite Song Tennessee, ein Colvin/Leventhal Produkt. Wie viele andere Songs auf diesem und ihrem nächsten Album enthält es eine Menge verschiedener Gitarren und auch ein klasse Banjo (von Bela Fleck), was gemeinsam mit den Drums dem Ganzen einen richtig schönen “drive” gibt, wenn auch die Struktur des Songs ihn etwas zu lange macht (was aber sicher nicht an den tollen Gitarren-Zwischenspielen liegt). Seltsamerweise verliert Kleins Bass im Laufe des Stücks an Lautstärke …</p>
<p><strong>Song 3: Tenderness On The Block</strong></p>
<p>Ausnahmsweise Fremdmaterial verarbeiten Colvin und Klein hier. Als Special treten “The Subdudes” auf, singen ein wenig mit, und John Magnie spielt Akkordeon. Ansonsten ist das Ganze vielleicht ein schwacher Moment des Albums, auch wenn das Stück einige hübsch gemachte Melodiefiguren enthält, passt es doch irgendwie nicht so ganz zum Colvin/Leventhal/Klein Stil des Albums.</p>
<p><strong>Song 4: Round of Blues</strong></p>
<p>ist ein wichtiger und auch sehr guter Song. Die Art, wie dieser Song beginnt (Orgel, gezupfte Gitarre) ist kennzeichnend für Colvins Alben. Noch kennzeichnender aber ist hier ihre besonders klare Stimme, die selten zuvor besser war. Wie schon Tennessee geben die perfekten Drums und Percussion dem Song den richtigen “drive”, während die Gitarren für die Begleitung und Melodie sorgen. Gitarren sind &#8211; wie Sie sicher schon festgestellt haben &#8211; das wesentlich tragende Instrument der Alben von Colvin (zumindest bis zum nächsten noch), und man sollte es nicht für möglich halten, wie viele verschiedene Arten von Gitarren es gibt, die man gut zusammenpassend in einen Song verpacken kann, so dass man sie immer noch (mehr oder weniger) voneinander unterscheiden kann. An diesem Song aber (wie auch schon am vorigen) scheint eine kleine Eitelkeit von Colvin/Klein durchzudringen: der Song ist ebenfalls etwas zu lang, auch wenn das schöne dududu am Schluss dafür einigermaßen entschädigt.</p>
<p><strong>Song 5: Monopoly</strong></p>
<p>passt hier sicher nicht her. Ohne Drums, nur Stimme, etwas Gitarre (aber keine Akkorde), etwas Klavier &#8211; ist das Ganze fast schon langweilig &#8211; im Vergleich zu den anderen Songs auf dem Album. Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist kein schlechter Song, er ist nur zu ruhig und still für das Album, besticht aber &#8211; weil Colvin das eben kann, durch ihre traumhafte Stimme, die sie hier unter bravouröser Kontrolle hat.</p>
<p><strong>Song 6: Orion In The Sky</strong></p>
<p>Noch etwas länger als Polaroids ist Orion In The Sky eine lange Ballade in einem schnellen 6/8 Takt. Eigentlich kann man nur hören, wie gut das Stück ist, und nicht beschreiben. Hm. Oder bin ich nur voreingenommen?</p>
<p><strong>Song 7: Climb On (A Back That’s Strong)</strong></p>
<p>Was produktionsmäßig wie etwas eher belangloses beginnt (und die Produktion dieses Stücks ist nun wirklich nicht Colvin-typisch (handelt es sich hier doch offenbar um ein Stück, dass mit großen Augenmerk auf seine Radio-Tauglichkeit produziert wurde)), ist eigentlich auch gut, und das nicht, weil Bruce Hornsby hier am Klavier sitzt, und gemeinsam mit Valerie Carter und Mary-Chapin Carpenter im Background singt. Vor allem wegen dem Background-Arrangement und dem dynamischere Schluss hinterlässt dieses Stück einen positiven Eindruck. Dass Colvin gut singt, wissen wir ja schon.</p>
<p><strong>Song 8: Set The Prairie On Fire</strong></p>
<p>Ha! Abgesehen von dem unglaublich coolen und fast erotischen Text ist dieses Gemeinschaftsprodukt von Colvin und Elly Brown ein kleines Meisterwerk. Wenn Booker Jones hier die Hammond B3 spielt, sieht man direkt eine Wüste, Nachthimmel, ein Lagerfeuer und davor zwei umschlungene Menschen. Absolut cool und gleichzeitig heiß … und jede Sekunde des sieben Minuten langen Stücks ist völlig gerechtfertigt. Etwas bedauerlich ist vielleicht nur, dass Colvin hier plötzlich zu Nuscheln anfängt, aber naja, wenn man gerade mit etwas (oder jemand) anderen beschäftigt ist, kann man sich nicht so auf die Artikulation konzentrieren &#8211; trotzdem bietet sie hier eine sehr beachtliche gesangstechnische Leistung, auch wenn ihre Stimme nicht so klar ist wie sonst, sondern etwas rauher.</p>
<p><strong>Song 9: Object Of My Affection</strong></p>
<p>Worum es in diesem Song eigentlich geht, habe ich noch nicht herausgefunden, aber auf jeden Fall ist er ganz nett. Drum-mäßig klingt er noch nach dem vorigen Album, hat aber schon die für dieses Album typischen Gitarren.</p>
<p><strong>Song 10: Kill The Messenger</strong></p>
<p>ist ein Colvin-Soloprodukt und hat wahrscheinlich einen der besten Texte, die Colvin je hervorgebracht hat. Colvin spielt die 6- und 12-seitige Gitarre, Stuart Smith eine elektrische und Larry Klein kümmert sich um Bass, Keys und Percussion (obwohl er sich auf akustische hätte beschränken sollen).</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Alles in allem ist dies wohl das erste “richtige” Shawn Colvin Album. Offenbar hat Larry Klein Colvin und Leventhal die richtige Richtung vorgegeben, der sie auch später stilistisch treu bleiben, und sogar noch zu einer Perfektion sondergleichen entwickeln. Dieses Album ist zu aller erst ein schön-melodisches, welches durch Sparsamkeit an den richtigen Stellen glänzt, und natürlich durch Colvins Stimme. Es ist einfach eine Wohltat, Stücke wie Polaroids oder Orion in the Sky zu hören, die so ganz anders sind als das übliche Adult Contemporary bzw. Middle of the Road Blabla.</p>
<p><strong>5 von 5 Sternen.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurztipp: Lisbeth Scott - Dove]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-lisbeth-scott-dove/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:08:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-lisbeth-scott-dove/</guid>
<description><![CDATA[Wäre Keiko Matsui Sängerin, würde sie singen wie Lisbeth Scott. Wie? Sie kennen Lisbeth Scott nicht?]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wäre Keiko Matsui Sängerin, würde sie singen wie Lisbeth Scott.</p>
<p>Wie? Sie kennen Lisbeth Scott nicht? Jetzt lügen Sie mal nicht! Schließlich haben Sie Lisbeth Scott schon viele Male gehört.</p>
<p>Immer noch abstreiten?</p>
<p>Haben sie in letzter Zeit mal Shrek gesehen? Oder Spielbergs Munich? Oder die Passion Christi von Gibson? Oder die Chroniken von Narnia von Adamson? Oder die HBO-Serie True Blood?</p>
<p>Für all diese Film- und Fernsehproduktionen (und viele mehr) hat Lisbeth Scott Texte und Musik beigesteuert. Und so ganz nebenbei macht sie auch selbst erlesene Musik.</p>
<p>Ihr Album “Dove” aus dem Jahr 2002 scheint fast vom Einfluss von Harry Gregson-Williams, dem Komponisten des Soundtracks der Narnia-Filme von Andrew Adamson (sowie Shrek, vieler weiterer Filme und Videospiele) zu profitieren &#8211; wenn der nicht erst 2005 erschienen wäre. Doch first things first …</p>
<p>Lisbeth Scott ist in erster Linie Sängerin. und zwar eine besondere. Ihrem Gesang wohnt eine Art von Spiritualität inne, die nicht süßlich-kitschig wie bei Deva Premal ist, sondern sinnlich, ehrlich und fast wie ein erlesener Geschmack auf der Zunge zergeht.</p>
<p>Zwar mag sie technisch nicht über eine überragende Stimme verfügen, aber dafür weiß sie, wie sie das Instrument Stimme, das ihr geschenkt wurde, bestmöglich einsetzt. Niemals überschätzt sie sich, niemals stellt sie ihr Talent unter den Scheffel. und Talent hat sie, nicht nur als Sängerin.</p>
<p>“Dove” lebt vor allem von Texten, die eigentlich pure Lyrik sind, reine Poesie. thematisch beschäftigt sie sich sehr mit den ewigen Themen Lust und Liebe, Verlieren und Gewinnen, Leben und Sterben, die üblichen Verdächtigen aus dem Repertoire jedes Songwriters eben. Doch im Gegensatz zu musikalisch durchaus vergleichbaren Kolleginnen wie Tori Amos, Sarah McLachlan, Sophie B. Hawkins oder Kate Markowitz scheinen mir Scotts Texte immer einen Tick besser, well-crafted, könnte man sagen. Sie ist vielleicht ein Wordsmith, eine weibliche David Olney.</p>
<p>Musikalisch präsentiert Scott ihre Texte in einer Mischung aus Ethno-New-Age-Jazz-Pop-Folk-Electro, nie experimentell um des Experiments wegen, nie kitschig um der Rührung wegen (siehe McLachlan), nie Ethno um der billigen Effekthascherei wegen (siehe Enya). die Auswahl der Instrumente ist dabei nicht allzu ungewöhnlich: viel Klavier (fast immer von Scott selbst gespielt), viel Gitarre und Perkussion, eingerahmt von einem oft dichten Streicherpalast, verziert mit produktionstechnischen Diamonds, Vocal-Effects, Reverbs und dergleichen. Dabei begeht sie nicht den Fehler, sich überzuproduzieren &#8211; “Dove” ist eine Eigenproduktion Scotts, und eine gelungene.</p>
<p>Die Produktion scheint sehr von Harry Gregson-Williams Produktionsstil für den Soundtrack zum ersten Narnia-Film beeinflusst zu sein (insbesondere beim anhören von “Evacuating London” aus dem Soundtrack kann man sich dieses Eindrucks nicht erwehren), seltsam, dass “Dove” drei Jahre älter ist als der Film, und das ist weder ungewöhnlich (schließlich hat Scott die Vocals für den Soundtrack gesungen und mit Gregson-Williams auch den Song “Where” dafür geschrieben, sowie weitere Kooperationen mit Gregson-Williams gemacht) noch schlecht, eher im Gegenteil.</p>
<p>Kurz: Liesbeth Scott präsentiert mit “Dove” eine sinnliche, auf eine überraschend positive weise spirituelle Musik-Lyrik Kombination, gesungen mit einer abwechslungsreichen und effektvollen stimme, im gewande eines New-Age Stils, der Fans von Kate Markowitz, Sarah McLachlan, Loreena McKennitt oder sogar Katja Werker gefallen sollte. Wer an dieser CD etwas “fahrstuhlmusikartiges” findet, hat Scotts Sinn für Poesie und Kunst im Text nicht verstanden.</p>
<p><strong>5 von 5 Sternen.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Review: Sophie B. Hawkins - timbre]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-sophie-b-hawkins-timbre/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:24:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-sophie-b-hawkins-timbre/</guid>
<description><![CDATA[Um eines gleich vorweg zu nehmen: ich bin davon überzeugt, dass dieses Album eines der besten ist, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Um eines gleich vorweg zu nehmen: ich bin davon überzeugt, dass dieses Album eines der besten ist, die je produziert worden sind, sowohl musikalisch, als auch mixtechnisch. Ich möchte hier nicht viel über die Probleme berichten, die Sophie mit ihrer Plattenfirma (Sony Columbia) hatte, als sie das Album produziert hatte. Sie und ihre Plattenfirma waren sich uneins über einige Arrangement-Details für das Album, und auch darüber, was Sophie in Zukunft für sie machen sollte. Ihre strikte Weigerung, mit von der Plattenfirma gestellten Songwritern (”shlocky songwriters”) zusammenzuarbeiten, führte zur Trennung.</p>
<p>Es gelang ihr aber, die Rechte an den Mastern des Albums zu bekommen (zu welchem Preis, wissen wir nicht), und so dürfen wir heute dieses Album in (ungefähr) der Form genießen, in der sie es im Sinne hatte. In einigen Rezensionen von sogenannten Rezensenten durfte ich lesen, dass Sophie “das Rad hier zwar nicht neu” erfindet, aber es [das Album] ganz nett sei. Dies ist eine der Untertreibungen des Jahrhunderts. Man darf nicht vergessen, dass das Album eigentlich schon 1999 fertig war.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Für die nun schon etwa acht Jahre, die dieses Album auf dem Buckel hat, ist es nach wie vor erstaunlich modern (wirklich gute Musik ist eben zeitlos). Ich kann mich an kein Album aus dieser Zeit erinnern, das im Mainstream-Pop (denn das macht Sophie B. Hawkins nach wie vor) so selbstständig geklungen hat. Nur Tori Amos fällt mir dazu noch ein (Under The Pink zB), wobei Tori nicht wirklich als Mainstream-Pop bezeichnet werden kann.</p>
<p>Erstaunlicherweise gibt es mindestens drei Ausgaben diese Albums. So weit ich weiß, enthält das erste Release von timbre nicht die beiden Bonus-Tracks der späteren Version, und der erste Song heißt noch Strange Thing, anstatt Walking in my blue jeans, wie der Song später heißt. Ich beziehe mich in dieser Rezension immer auf die zweite Ausgabe von 2001, die auf Sophie’s “Trumpet Swan” Label (ein Ryko Disc Imprint) erschien. Diese Ausgabe enthält zwei Bonus-Tracks. Die dritte Auflage des Albums ist eine Doppel-CD, deren erste CD das Album ohne Bonus-Tracks umfasst, und die zweite CD neben den genannten zwei Bonus-Tracks noch einige weitere sowie drei Videos enthält.</p>
<p><strong>Als Musiker hören wir: </strong>Hawkins (alle Vocals, Piano, Keyboards, Akustische und Elektrische Gitarren, Banjo, Udu, Djembe, Percussion, Vibraphon, Marimba (angeblich die Marimba von Ernest Hemmingway) und Programming), Gerry Leonard (Gitarren), den brillianten Paul Bushnell (Bass), Steve Ferrone und Carlos Vega (Drums), Alex Neciosuop-Acuña (Percussion), Robin Lorenz (Violine), Novi Novog (Viola), Stephanie Fife (Cello), Jon Clarke (Oboe), Skip Waring (Trompete).</p>
<p>Zu erwähnen ist auch Kevin Killen, der für Mixing und Engineering verantwortlich ist, und dessen Mix dieses Albums eine Meisterleistung darstellt. Killen scheint ein Händchen dafür zu haben, komplexe Arrangements meisterlich zu mischen (unter anderem auch für Tori Amos’ Under the Pink Album). Zu erwähnen ist auch, dass Sophie dieses Album selbst produziert hat &#8211; wobei Kevin Killen und Peter Asher als ausführende Produzenten im Spiel sind.</p>
<p>Dieses Selbst-Produzieren scheint auch dazu geführt zu haben, dass dieses Album das bei weitem beste von Sophie ist. Weder vorher noch nachher erreicht sie diese musikalische Genialität &#8211; und Eleganz. Dabei ist es interessant zu erleben, dass ihre Alben in sich selbst zwar immer wie ein geschlossenes, in sich stimmiges Ganzes wirken, vergleicht man aber die Alben miteinander, stellt man fest, dass sie stilistisch sehr verschieden sind. Dafür verantwortlich sind zum einen die jeweiligen Produzenten, aber auch ihre Lebenslage zu unterschiedlichen Zeiten scheint enorme Auswirkungen auf ihr Songwriting zu haben.</p>
<p>Während tongues and tails ein eher düsteres Album ist, das vor allem von Percussion lebt, und whaler eher heller, aber kommerzieller ist (ohne dabei zu kitschig zu sein), ist timbre wie eine Reise durch die Jahreszeiten. Es beginnt mit</p>
<p><strong>Song 1: Walking In My Blue Jeans</strong></p>
<p>Frühlingshafter kann Musik kaum sein (selbst bei Grieg nicht). Eine zart hingesungene erste Strophe, nur begleitet von einem E-Piano, Bushnells genialem Bass und ein wenig drum herum, fängt dieser Song völlig unaufdringlich und unaufgeregt an. Sophie hat ein untrügliches Gespür dafür, an den richtigen Stellen in dem Song eine Pause zu machen, oder eine Änderung. Es gibt &#8211; und das ist eines der Kennzeichen des ganzen Albums &#8211; keine Pad-Sounds, keine Flächen, die den Song stützen. Dafür füllt Sophie ihren Song mit einzelnen Melodieinstrumenten an, nur ein paar Noten hier, ein paar Töne da, und dennoch ergibt sich dadurch ein großes Gesamtbild, das so eindrucksvoll wirkt, wie eine Symphonie. Und so komplex die Musik auch ist, verliert sie erstaunlicherweise nicht an ihrer Luftigkeit und Leichtigkeit, klingt nach Frühlingswind und Sonnenlicht wie sonst kaum ein Song, den ich kenne, vielleicht bis auf</p>
<p><strong>Song 2: No Connection</strong></p>
<p>welches als Demo noch fast zwei Minuten länger ist, als in der entgültigen Studioversion. Wenn es einen Song für SommerSonneCabrio gibt, dann muss es dieser sein. So wie Stephen Barber und John Leventhal flechtet sie ihre drei Streicher perfekt in ihr Pop-Arrangement dieses Songs ein. Wer genau hinhört, kann sie den ganzen Song über hören (wofür wiederum Killen verantwortlich ist). Dieser Song ist eines der besten Beispiele für ihre Fähigkeit, Melodien miteinander zu kombinieren, auch wenn es sich nur um kurze Sequenzen handelt. Aber sie bastelt daraus Musik in einer Art von Polyphonie, die ich sonst von niemandem kenne &#8211; so als hätte sie die Polyphonie erfunden. Davon abgesehen machen vor allem noch drei Dinge diesen Song zu dem vielleicht besten dieses Albums: Bushnells großartiger Bass, der sich nicht auf die Grundtöne der Akkorde beschränkt, sondern eine wirklich eigenständige Melodie hat (und das ist eine wahre Seltenheit, denn zumeist hat der Bass nur eine Unterstützungsfunktion für Klavier oder Gitarre oder Drums), zum zweiten die herrlichen Streicher, die man gegen Ende am Besten hören kann, und der Tonleiternwechsel, der nach der Instrumentalbridge fast unbemerkt den Song einen Ganzton höher führt &#8211; auf eine typische Sophie-Weise.</p>
<p><strong>Song 3: 32 Lines</strong></p>
<p>Wer ein Lehrbeispiel für Arrangierkunst braucht, könnte dieses Stück hernehmen. Es beginnt mit Sophies sehr hart komprimierter Stimme und einer Gitarre rechts. Mit jedem Strophendurchlauf kommen aber weitere Instrumente hinzu: zunächst ein Bass und ein Gitarrensample in der Mitte und eine zweite akustische Gitarre links, danach ein stärkerer Bass in der Mitte, ein wenig Percussion rechts, schließlich die Drums und die E-Gitarre. Als Streusel singt sie dann in ihrem eigenen Background-Chor etwas links noch mal mit. Das alles kommt quasi Schicht für Schicht nach und nach dazu. Interessant dabei ist auch, dass Killen den Song so gut (oder so vorsichtig) bearbeitet hat, dass man wegen des Lautstärkenunterschiedes nicht ständig die Hand am Lautstärkeregler haben muss. Nach einer kurzen Pause kulminiert der Song dann in einem Ausbruch aller Instrumente und ihrem Background-Gesang &#8211; und auch hier dürfen die drei Streicher wieder einen wichtigen Part einnehmen. Etwas verwirrend ist vielleicht das doppelte Ende &#8211; während alle Instrumente ausgeblendet werden, bleiben nur die Streicher über, die ein paar Takte Solo spielen, bevor sie in ein Hawaiigitarrenstück überblendet werden, wo der Song dann endet.</p>
<p><strong>Song 4: Mmm my best friend</strong></p>
<p>ist eine Frau, und was die beiden gerne miteinander machen, ist nicht Gegenstand dieser Betrachtung. Ich muss zugeben, dass ich bei den ersten paar mal hören der CD diesen Song meistens gleich übersprungen habe, weil es mit ungewöhnlichen wäßrigen Tom-Drums beginnt, die ich nicht mochte. Zu unrecht. Das Stück ist sogar richtig nett (in einem sehr positiven Sinne, nicht “nett” wie, naja, Natasha Bedingfield). Was mir beim Wiederhören am besten am Song gefällt, sind der Bass, der Text (der sogar komisch ist), und Skip Warings coole Trompete.</p>
<p><strong>Zwischenbemerkung:</strong></p>
<p>Wenn man merkt, dass man beim Hören eines Albums bestimmte Lieder überspringt, dann ist dies oft ein untrüglicher Hinweis dafür, dass etwas mit diesen Liedern “nicht stimmt”. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass sie schlecht sind. Es kann aber bedeuten, dass sie scheinbar nicht auf das Album passen, weil sie sich stilistisch sehr vom Rest unterscheiden. Es kann auch heißen, dass diese Songs nicht an diese Stelle des Albums passen. Zumindest für den jeweiligen persönlichen Geschmack. Lassen Sie sich davon aber nicht dazu verleiten, diese Songs nicht doch hin und wieder ganz anzuhören. Vielleicht stellen Sie fest, dass Ihre erste Einschätzung ja doch nicht richtig war.</p>
<p><strong>Song 5: Bare the Weight of me</strong></p>
<p>Kann nicht so schwierig sein, immerhin ist Sophie ja eine schlanke Dame. Dieses Stück ist eher jazzy als Pop, und hat am Anfang einen ungewöhnlichen wässrigen Bass, seltsam verschlafene Drums und einlullende Streicher. Es scheint sich also um einen Abend- oder Nachtsong zu handeln. Dieses Stück eignet sich daher gut für nächtliche Zug- oder U-Bahnfahrten, wenn man sich auf dem Heimweg befindet, müde ist, und mit Kopfhörern bewaffnet aus dem Fenster starrt, die Lichter von Autos und Straßenlampen und Fenstern an sich vorbeiflitzen sieht. Das ist zumindest das Bild, das mir bei diesem Song immer einfällt. Besonders kurz vor Schluss, wenn Sophie nur noch jammert, und die Streicher mehr solo spielen dürfen und Bushnells brillianter Bass richtig schön zu hören ist, kommt dieser “getragene”, schläfrig-verträumte Charakter dieses Stückes gut zur Geltung.</p>
<p><strong>Song 6: Nocturne</strong></p>
<p>fängt dann mit einem wieder etwas munterer machenden, nicht ganz perfekten Drumloop an, und wieder einem stichigeren Bass, verwandelt sich aber mit Einsetzen von Sophies Stimme wieder in etwas jazzigeres. Passend zum Text klingt ihre Stimme plötzlich zehn oder fünfzehn Jahre jünger, zumindest anfangs. Dieses Stück ist eine seltsam-widersprüchliche Mischung aus einer Art R&#38;B-Drum-Unterlage und einer wunderschönen Melodie, relativ sparsam mit Streichern, einem Vibraphon und Marimba unterlegt. An diesem und dem vorigen Stück hört man auch, wie großartig Sophie Akkordfolgen baut. Wo sich so viele andere “Künstler” auf drei oder gar nur zwei Akkorde beschränken würden, ist sie sich nicht für ausgefeiltere Folgen zu schade. Auch dieses ist ein Nachtstück.</p>
<p><strong>Song 7: The Darkest Childe</strong></p>
<p>scheint die Geister zu scheiden. Manch einer mag ihr vorwerfen, dass sie sich damit in ein Terrain begibt, das sie besser Laurie Anderson überlassen sollte (wobei ich bezweifle, dass Laurie Anderson solche Texte schreiben würde). Es handelt sich bei diesem fast sechsminütigen Porno (ja, es ist ein Porno, eigentlich) um etwas sehr seltsames: es beginnt mit einem fast chopin-artigen Piano, bevor ein zerbrechendes Glas den Einsatz für Latin-Percussion-Elemente, eine nervende Gitarre links und einem seltsamen, aus kleinen Schnipseln bestehenden Vokalensemble (immer Sophie selbst) gibt. Gesungen wird das lange Intro nicht, dafür pfeift uns eine Synthie-Pfeife rechts was vor. Beim ersten Refrain setzen dann Base- und Snaredrum ein, und eine mehrfach gesungene Melodie. Den ganzen Song hindurch bleibt das Vokalschnipselensemble dabei, während hie und da kleine Instrumentenschnipsel erklingen. Der zweite Refrain enthält nicht nur die vorige Melodie, sondern eine zweite, ebenfalls mehrfach gesungene Stimme, die beide verschiedene Texte singen. Danach kommt ein Break, der auch nicht jugendfrei ist, bevor ein Schrei den Song in das fulminant arrangierte Ende stürzen lässt, wo gegen Ende sogar die beiden Refrain-Stimmen und eine dritte Solostimme singen. Komplex, aber cool. Und um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, spart sie wieder nicht mit Streichern. Sicher ist dieses Stück von allen das gewöhnungsbedürftigste, nicht nur musikalisch gesehen. Auch der Text hat es in sich. Übrigens ist die von mir oben angesprochene zweite Ausgabe an den “delikaten” Stellen weder im Booklet, noch in der Aufnahme zensiert, die dritte Ausgabe (die Doppel-CD) aber schon.</p>
<p><strong>Song 8: I Walk Alone</strong></p>
<p>Nach dieser Aufregung brauchen wir etwas Entspannung. Auch Sophie weiß dass, und serviert uns das unglaublich wunderschöne I Walk Alone, welches mit Streichersolo, Klavier und gehauchter Stimme anfängt. Die Melodie ist eher einfach, aber durch die intelligente Akkordfolge wirkungsvoll. Auch an diesem Stück lässt sich schön feststellen, wie gut Sophie die Streicher in eine Pop-Produktion einfügen kann. Drums und Gitarren kommen erst mit Einsetzen des ersten Refrains hinzu. In weiterer Folge schön zu hören ist, wie sie ihre Melodiestimmen zweifach singt, in verschiedenen Tonlagen. Dies verleiht der Stimme eine sehr interessante Atmosphäre. Lediglich das Interlude mit seiner seltsamen Hawaii-Gitarre scheint hier fehl am Platze zu sein, wird aber von der Überleitung in den Schluss mehr als entschuldigt. Auch dort singt sie wieder zweimal, diesmal wieder verschiedene Texte gleichzeitig. Diese Vorgehensweise bei mehreren ihrer Songs machen ihre Arbeiten zu etwas besonderem. Tori Amos oder Kate Bush machen das, und Sophie B. Hawkins steht diesen Damen an musikalischer Intelligenz und Eleganz in nichts nach.</p>
<p><strong>Song 9: Your Tongue Like The Sun In My Mouth</strong></p>
<p>Der Beginn dieses Songs ist fast brutal langsam und sanft. Ihre Stimme nur ein Hauch, ganz wenig gezupfte Gitarre als Begleitung. Ab der zweiten Strophe auch eine erstaunliche Orgel, die vielleicht mit einem Aftertouch moduliert wurde (?). In diesem Song geht es vor allem um Sex, aber die Musik ist weit davon entfernt, dieses Thema wie in einem billigen Pornofilm zu behandeln. Statt dessen gelingt es Sophie hier tatsächlich, Kerzenlicht, eine leichte Berührung, einen Hauch auf der Haut, musikalisch darzustellen. Kurz vor dem Höhepunkt merkt man schon, “wie sich die Spannung aufbaut”, bevor sie ganz plötzlich &#8211; begleitet von einem lange gehaltenen, hohen Ton und viel Drums sich entlädt. Musikalisch einen Orgasmus darzustellen ist wohl keine leichte Aufgabe. Das das gelingen kann, ohne dabei widerwärtig zu sein, sondern ganz im Gegenteil sogar elegant, beweist dieses Stück.</p>
<p><strong>Song 10: Lose Your Way</strong></p>
<p>Seltsam unpassend an dieser Stelle ist das Stück Lose Your Way, dass Ihnen vielleicht aus der Jugendserie Dawson’s Creek bekannt ist, und dessen Banjo der Stein des Anstoßes (oder Abstoßens) für die Plattenbosse von Sophie war. Völlig unverständlicherweise, macht doch gerade das Banjo den besonderen Reiz dieses Stückes aus (seltsam, weil Tori Amos sogar Klaviere zerlegen darf und Sony nichts dagegen hat). Wieder melodisch eher einfach, hat das Stück doch eine wundervolle Harmonie (hier im Sinne von Wohlfühl-Feng-Shui-Harmonie!), ist fast zärtlich, an keiner Stelle unangenehm aufgeregt, oder laut. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass dieses Stück sie immer an einen ihrer verstorbenen Hunde erinnert, von denen sie nach wie vor eine Menge hat.</p>
<p><strong>Song 11: Help Me Breathe</strong></p>
<p>Lange Zeit hielt ich diesen Song für den besten auf dem Album (jetzt glaube ich, dass es Walking in My Blue Jeans ist). Das 5:43 lange Stück beginnt wieder sehr ruhig und leise (hier sind ausnahmsweise dünne Pads zu hören), sehr spärliche Percussion und zwei Klavier-Akkorde (das ganze beginnt eher wie eine Collage), bevor Sophie um etwa 0:40 mit dem sehr langen und recht schnellen Text anfängt, der hier im Großen und Ganzen nur aus zwei Noten besteht. Ganz klar ist an diesem Stück, dass es vor allem um den Text geht, und dieser ist so gut, wie nichts, was sie je geschrieben hat. Besonders gelungen in diesem Stück der Gitarren-Background (nur einzelne, lang ausgehaltene und modulierte Noten), sowie die großartigen Streicher. Nach etwa zwei Minuten kommt das erste Mal der Refrain, mit dem auch ausgefeiltere Drums und Gitarren einsetzten, was zu einer erstaunlichen Dramatik führt. Während ich dies hier schreibe, lausche ich gerade dem großartigen Stück, das man eigentlich gar nicht hoch genug loben kann. Obwohl es so ruhig beginnt, verwandelt es sich im Lauf der Zeit in ein recht dramatisches und intensives Stück, wozu nicht nur die Streicher und Drums, sondern auch Bushnells toller Bass beitragen, und natürlich Sophies Stimme, die &#8211; auch wenn sie nicht die beste Sängerin der Welt ist &#8211; hier doch sehr beachtlich ist. Dieser Song zeigt alles, warum ich Sophie B. Hawkins für eine der besten Sänger-/Songwriter-/Produzent-/Multiinstrumentalistinnen halte, die es zur Zeit gibt. Es gehört enormes Können dazu, so etwas zu machen.</p>
<p><strong>Noch eine Zwischenbemerkung</strong></p>
<p>Es ist sehr schwierig, einen Song zu beschreiben, wenn man davon ausgehen muss, dass die Leser den Song nicht kennen. Wem Musik von Leuten wie Tori Amos oder Suzanne Vega gefällt, wer darauf “steht”, dass Sänger ihre Songs selbst schreiben, und wenn möglich auch noch selbst Instrumente spielen &#8211; und vielleicht sogar noch selbst produzieren &#8211; dann bleiben außer Leuten wie Bush, Amos, Vega, Shawn Colvin und Sophie B. Hawkins nicht mehr allzu viele übrig. Sophie spielt auf diesem Album die Mehrzahl der Instrumente selbst, und hatte offenbar wirklich die Möglichkeit, etwas zu Schaffen, dass sie hatte: eine Vision.</p>
<p><strong>Song 12: The One You Have Not Seen</strong></p>
<p>Man könnte streiten, ob man die letzten beiden Stücke auf dem Album nicht in ihrer Reihenfolge umdrehen sollte. Das Outro des Albums beginnt wieder sehr still, nur Gesang, Gitarre und ein Heartbeat-Beat, dann etwas Streicher, ab der zweiten Strophe auch etwas Drums, aber weiterhin steht ihre Stimme im Vordergrund, die zwar irgendwie weinerlich klingt, was aber &#8211; angesichts des Textes &#8211; durchaus passt. Erst nach drei Minuten explodiert das Stück (das ist hier der zweite Orgasmus) und endet mit zwei konfus-brutal-”mingled” Elektrogitarren, viel Drums und Bass, und wer genau hinhört, kann sogar einen Chor hören (oder ist das eine akustische Täuschung?).</p>
<p><strong>Outro: Baby’s fishing for a dream</strong></p>
<p>Gleich im Anschluss an das letzte Stück singt Sophie wie eine alte Frau ein Wiegenlied. Nett.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Meisterleistung. timbre fasst alles Beste zusammen, was Sophie kann. Das einzige Problem an dem Album ist: es hat ein Ende. Und: wie soll sie dieses Niveau halten können? Trotzdem: wenn ich hier nur eine Kaufempfehlung abgeben dürfte, dann: kaufen Sie die zweite timbre Ausgabe von Rykodisk (2001) mit den beiden Bonus-Tracks (You Turn Me On, Travelling Light), aber ohne die Bonus-CD. Timbre hält, was der Name verspricht: Klang in allen Farben. Nach den im Umfang der verwendeten Instrumente doch eher beschränkten ersten zwei Alben, von denen sich vor allem das erste auf Maschinen verlässt, hat Sophie offenbar entschieden, dass sie sich nicht mehr mit Synthesizern und Drum-Machines abgibt, sondern zum Großteil mit “richtigen” Instrumenten zu arbeiten. Und in diesem Sinne passt der Titel timbre natürlich perfekt.</p>
<p><strong>6 von 5 Sternen.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Review: Nanci Griffith: Other Voices, Other Rooms]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-nanci-griffith-other-voices-other-rooms/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:19:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-nanci-griffith-other-voices-other-rooms/</guid>
<description><![CDATA[Wenn jemand wie Nanci Griffith ein neues Album vorlegt, hält die Country/Folk Szene US-Amerikas zunä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn jemand wie <strong>Nanci Griffith</strong> ein neues Album vorlegt, hält die Country/Folk Szene US-Amerikas zunächst mal kurz den Atem an; schließlich handelt es sich bei Mrs. Griffith nicht um irgend jemanden, sondern um eine der Ikonen des US-Folks schlechthin &#8211; sowohl als Songwriterin als auch als Interpretin.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich nicht nur als brilliante Texterin und wunderbare Musikerin einen Namen gemacht, sie hat sich auch ihre Lorbeeren als Sängerin und Interpretin von Fremdmaterial verdient. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich nach vielen Jahren Bühnen- und Studioarbeit die Zeit nimmt, ein ganz persönliches Potpourri von Songs zusammenzustellen &#8211; Songs von Weggefährten, von Wegweisern und Freunden. Mit einer erstaunlichen Auswahl an Songs und einer noch erstaunlicheren Auswahl an Gastmusikern beglücken Griffith und ihr Produzent Jim Rooney uns auf dem Album “Other Voices &#124; Other Rooms” (nicht umsonst nach Truman Capotes erstem Roman benannt).</p>
<p><strong>Als Musiker hören wir:</strong> Nanci Griffith (Gitarren, Vocals, String Arrangements), Lee Satterfield (Gitarren, Vocals), Emmylou Harris (Vocals), Pete Kennedy (div. Gitarren), Fran Breen (Percussion, Drums), Pat McInerney (Percussion, Dinner Bell), James Hooker (Piano, Keyboards, B-3, Barrel House Piano, Vocals), Stuart Duncan (Mandolin, Violin), Frank Christian (Gitarre), Edgar Meyer (Bass Strings), Alison Krauss (Violin), John Catchings (Cello), Andrea Zonn (Viola), Arlo Guthrie (Vocals), Bob Dylan (Harmonica), John Prine (Vocals), Philip Donnelly (Gitarren), Pete Cummins (Vocals), Carolyn Hester (Vocals), Guy Clark (Gitarre, Vocals), Pat Flynn (Gitarre), Roy Huskey Jr (Upright Bass), Bela Fleck (Banjo), Iris DeMent (Vocals), Don Edwards (Jodler), Chet Atkins (Gitarren), Leo Kottke (12-Seiten Gitarre), Mary Ann Kennedy (Percussion), John Hartford (Banjo, Tap Dance), Chor auf “Wimoweh”: Roy Huskey Jr, John Hartford, Odetta, Nanci Griffith, The Indigo Girls, Kennedy-Rose, John Prine, James Hooker, Holly und Barry Tashian, John Gorka, Dave Mallett, Marlin Griffith, Jim Rooney.</p>
<p>Als nächstes möchte ich aus den weisen Worten zitieren, die Nanci für das Booklet zu diesem wunderbaren Album geschrieben hat:</p>
<p><em>This recording project has been the dream of a lifetime come true for me both as an artist and songwriter. No other producer could have lent the knowledge and the compassion to this music with the patience and dedication Jim Rooney has put into this body of work. Nor do I feel we could have found two engineers, Mark Miller in Nashville and Brian Masterson in Dublin, who had better ears for acoustic instruments and instinctively knew that the secret of capturing Folk Music, if indeed it can be captured, is to let it roll and keep your hands off the wheel.</em></p>
<p>Nanci schreibt in diesem wunderbaren Vorwort zum Album, wie sie zu dieser Auswahl an Songs gekommen ist, und welche Künster sie noch gerne für dieses Projekt gewonnen hätte, deren enge Zeitpläne es aber nicht zuließen. Und eingedenk der Tatsache, dass das erste Stück des Albums eine wundervolle Aufnahme von Kate Wolfs “Across the Great Divide” ist, verwundern diese Zeilen Griffiths nicht: <em>In Memory of Kate Wolf, Malvina Reynolds and Bob Claypool … please save me and Emmy a seat at the bar.</em></p>
<p><strong>Song 1: Kate Wolf &#8211; Across the Great Divide</strong></p>
<p>Eine Verbeugung vor einer anderen großen und völlig zu Unrecht vergessenen Dame des US-Folks, Kate Wolf. Nanci hat schon früher verschiedene Versionen dieses Songs aufgenommen, doch auf diesem Album legt sie ihre beste vor. Einfühlsam, schlicht und atemberaubend ruhig erzählt sie die Geschichte, die Wolf verfasste. Stuart Duncan steuert wunderbare Mandolinen-Einlagen zu den ohnehin über jeden Zweifel erhabenen Gitarren von Nanci und Lee Satterfield bei, dazu Pete Kennedys Lead Guitar. Kate Wolfs Song ist ein Paradebeispiel klassischen Folk-Songwritings, und Griffiths Interpretation mehr und etwas anderes als das “Ausschlachten” einer Cash-Cow, sondern eine zutiefst ehrfürchtige Verbeugung vor dem Vorbild, ehrlich und solide. (5/5)</p>
<p><strong>Song 2: Vince Bell &#8211; Woman of the Phoenix</strong></p>
<p>Zu diesem Stück steuert Nanci ein geschmackvolles aber nicht übertriebenes Streicher-Arrangement bei, gespielt von Edgar Meyer, Alison Krauss, John Catchings und Andrea Zonn. Und es scheint mir schon sehr interessant zu sein, wenn Alison Krauss sich für ein einziges Stück auf einem Album ins Studio begibt, um eine “Nebenrolle” zu spielen, was wieder zeigt, welchen Einfluss und Bedeutung Nanci Griffith hatte, und zweifellos auch heute noch hat. Ansonsten gibt es an diesem Song weder etwas besonders auszusetzen, noch zu bemerken. Wie das gesamte Album ruhig, schlicht und unaufgeregt produziert, eher zurückhaltend instrumentiert &#8211; was auch nicht verwundert, liegt doch Nanci Griffiths Interesse bei allen Songs auf diesem Album nicht in der Musik in erster Linie, sondern vor allem in den Geschichten, die die Songs erzählen. (4/5)</p>
<p><strong>Song 3: Townes Van Zandt &#8211; Tecumseh Valley</strong></p>
<p>Bei einer Erinnerungen-Kollektion darf natürlich eine Verbeugung vor Townes van Zandt nicht fehlen. Und wie immer schafft Griffith es, einem Song, den schon jeder kennt (oder zumindest kennen sollte), ihren ureigensten Stempel aufzudrücken, ohne ihn zu vergewaltigen &#8211; ein Balanceakt, der in unserer Zeit angesichts Casting-Bands und Cover-Bands en Masse schon fast unmöglich geworden ist. Nanci und Arlo Guthrie erzählen die Geschichte von Caroline, der Tochter des Minenarbeiters derart eindringlich und fast schon gespenstisch gut, dass man meinen möchte, das Lied hätte sich immer schon so angehört wie hier. Weniger ihr Verdienst als der von van Zandt ist der geniale Einfall, die erste Strophe zum Schluss zu wiederholen, was der Geschichte eine emotionale Dimension verleiht, die man sonst kaum wo findet. (5/5)</p>
<p><strong>Song 4: Frank Christian &#8211; Three Flights Up</strong></p>
<p>Christian ließ es sich nicht nehmen, für dieses Album auf mehreren Songs in seine Saiten zu picken, und auch hier übernimmt er in seinem eigenen Song die Lead Gitarre &#8211; was herrlich klappt. James Hooker greift diesmal nicht in die Tasten des Pianos sondern in die des Keyboards, und verpasst dem Song einen zusätzlichen Akkordeon-Sound. Erstaunlich gelungen ist die Verbindung von Percussion und Gitarren in diesem Stück. Wer allerdings hier Bass spielt, ist fraglich, denn in den Credits steht nichts davon (vielleicht hat James Hooker diesen auf seinen Tasten nachgereicht). Erfrischend, herzig und wie immer einfach gelungen. (5/5)</p>
<p><strong>Song 5: Bob Dylan &#8211; Boots of Spanish Leather</strong></p>
<p>Ausnahmsweise überlässt Nanci die Gitarre Frank Christian und Pete Kennedy alleine und beschränkt sich hier aufs Singen. Ob Bob sich gedacht hätte, dass sein Song auch so klingen kann? Was er sich natürlich auch von Sophie B. Hawkins Interpretation von “I Want You” hätte denken können. Immerhin hat er Zeit gefunden, schnell mal ins Studio zu kommen, um den Mundharmonika-Part beizusteuern. Es ist schon faszinierend, wenn man Hawkins “I want you” mit dem Original vergleicht: es klingt zwar völlig anders, aber selbst bei Hawkins hört man einfach, dass es ein Bob Dylan Song ist. Nanci Griffith bringt es aber fertig, ihn so klingen zu lassen, als hätte sie oder Patrick Alger ihn geschrieben. Nur ihre gesangliche Interpretation verrät noch, dass hier ein Bob Dylan dahintersteckt. Und auch das ist eine Kunst. (4/5)</p>
<p><strong>Song 6: John Prine &#8211; Speed of the Sound of Loneliness</strong></p>
<p>Na hier hat James Hooker es aber etwas mit seinen Keys übertrieben. Etwas weniger Synth-Sound wäre besser gewesen. Vermutlich ist dies der schlechteste Song des Albums, falls man bei diesem Album überhaupt von gut oder schlecht sprechen kann. Schließlich versteht sich dieses Album durchaus auch als Konzeptalbum, bei dem Jim Rooney seine Produktionsmethoden eisern durchzieht. Was grundsätzlich nichts schlechtes ist, verleiht es dem Album als ganzem doch genau den Charme und die Ehrlichkeit, die Nanci Griffith hören wollte. (3/5)</p>
<p><strong>Song 7: Ralph McTell &#8211; From Clare to Here</strong></p>
<p>Es war eine weise Entscheidung, nicht McTells Standard-Hit “Streets of London” einzuspielen, sondern diese besonders traurige Ballade, deren Aufnahme hier eine echte Meisterleistung ist, sowohl gesanglich als auch musikalisch. James Hooker unterlegt auf den Keys das Ganze diesmal sehr gelungen mit Bläsern, Pete Kennedy steuert ein paar “Diamonds” bei und das ganze ergibt dann ein Gesamtbild, wie es besser hätte nicht sein können. Langsam sich aufbauend als Ballade mit einem Höhepunkt zur Bridge, melancholisch, traurig-schaurig-schön, ein Song für einsame Abende am Kamin. (5/5)</p>
<p><strong>Song 8: Tom Paxton &#8211; Can’t Help But Wonder Where I’m Bound</strong></p>
<p>Nach dem “Tränendrüsendrücker” (aber im Besten Wortsinn) brauchen wir etwas Aufheiterung, und auch Griffith weiß das, und bringt uns nun ein Ständchen von Tom Paxton, Country im ursprünglichsten Sinne vielleicht, nicht ganz stilecht interpretiert natürlich, etwas modernisiert, aber nicht moder-isiert. (4/5)</p>
<p><strong>Song 9: Woody Guthrie &#8211; Do Re Mi</strong></p>
<p>Seltsamerweise singt Arlo Guthrie bei diesem Stück nicht mit, warum auch immer. Dafür singt Guy Clark mit ihr. Nanci präsentiert sich und ihre Gitarre aber in gut gelaunter fast-Bestform, und bringt den augenzwinkernden Text perfekt und beschwingt “rüber”. Besonders erwähnenswert sind natürlich die Ragtime-Gitarrensolos zwischen den Strophen. (4/5)</p>
<p><strong>Song 10: Janis Ian &#38; Jon Vezner &#8211; This Old Town</strong></p>
<p>Wieder ein Beispiel für die faszinierende Auswahl an Songs, die Nanci getroffen hat. Im stilistischen Gewand eines Country-Standards ein Text, der so politisch ist, dass er heute genauso wichtig erscheint, wie er 1929 gewesen wäre. Man fühlt sich gleich an Griffiths “It’s a hard life wherever you go” erinnert. Da ist die Tatsache, dass Bela Fleck sich für den Banjo-Part eingefunden hat, schon fast eine Nebensächlichkeit. (5/5)</p>
<p><strong>Song 11: Buddy Mondlock &#8211; Comin’ down in the Rain</strong></p>
<p>An diesem Song erkennt man vielleicht, wie Griffith die Songs für das Album ausgewählt hat, liest man sich den Text erst durch. Das Faible für schwermütige Texte ist aber nur ein scheinbares, denn dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, dass die bisherigen Songs &#8211; trotz der oft überbordenden Melancholie &#8211; einer gewissen “Closure” nicht entbehren, einem “Aufmunterungs-Faktor”, der sich subtil ins Album eingeschlichen hat. Stuart Duncan tut wieder das, was er kann: die Mandoline zupfen, und James Hooker hält sich diesmal auch mit der B-3 zurück. (4/5)</p>
<p><strong>Song 12: Gordon Lightfoot &#8211; Ten degrees and getting colder</strong></p>
<p>Dass Griffith nicht nur ihren us-amerikanischen Kollegen Respekt zollt, versteht sich von selbst, und so ist es nicht verwunderlich, einen Lightfoot Song anzutreffen &#8211; glücklicherweise nicht “If you could read my mind”. Vocaliter begleitet von Iris DeMent schwingt sich Nanci durch den dankbaren Text. (4/5)</p>
<p><strong>Song 13: Jerry Jeff Walker &#8211; Morning Song for Sally</strong></p>
<p>Wunderschön gesungen und gespielt gelingt es Griffith und Rooney, die Stimmung des Textes perfekt musikalisch umzusetzen. Wie überall auf diesem Album ist das Zauberwort “Zurückhaltung” und nicht “da noch eine Gitarre, und dort mehr Percussion, und da noch ein paar Bläser …”. Die Beschränkung auf das Wesentliche macht einen großen Teil des Charmes des Albums aus, und in diesem Stück gelingen den Musikern (vor allem wieder Stuart Duncan und Frank Christian) die “Kleinigkeiten am Wegesrand” besonders gut. (5/5)</p>
<p><strong>Song 14: Michael Burton &#8211; Night Rider’s Lament</strong></p>
<p>Schon recht konventionell kommt dieses Stück daher, gemächlich und traditionell, sogar mit Gejodel. Ob das aber eine gute Entscheidung war, mag ich bezweifeln. So recht mag das ganze Stück nicht auf das Album passen. Aber ich bin sicher, Nanci wird sich schon etwas dabei gedacht haben. (3/5)</p>
<p><strong>Song 15: G. P. Cook, Ralph Roland &#8211; Are You Tired Of Me Darling</strong></p>
<p>Es ist schon verdächtig, wie ich mit jedem Song auf diesem Album weniger darüber zu sagen habe. Woran liegt das? Dass sich alles wiederholt, weil es schon im vorigen Song zu hören war. Ja, eindeutig. Erstaunlicherweise aber ist das bei einem Album wie diesen geradezu ein Geschenk, dass sich die Songs stilistisch so ähneln &#8211; es ist, als hätte man 17 Sonnenblumen nebeneinander hängen, allesamt beeindruckend &#8211; und doch so ähnlich. (5/5)</p>
<p><strong>Song 16: Malvina Reynolds, Harry Belafonte, Allen Green &#8211; Turn Around</strong></p>
<p>Malvina Reynolds kam erst kürzlich wieder &#8211; ohne dass es die meisten überhaupt wissen &#8211; in die Ohren vieler junger Fernsehzuseher, und zwar durch das Titellied “Little Boxes” der Serie “Weeds”. Griffith jedoch interpretiert hier eine Art amerikanisches Nationalheiligtum, Turn Around.</p>
<p><strong>Song 17: Wimoweh</strong></p>
<p>Als augenzwinkernden Abschluss präsentiert sich Wimoweh, jenes South African Tradidional, das schon in “The Lion Sleeps Tonight” verge … äh benutzt wurde. Doch so beschwingt wie hier und so geradezu amüsant wurde das Stück in der bekannten Bearbeitung von Paul Campbell wohl selten interpretiert. Neben Griffith und Rooney haben sich unter anderem die Indigo Girls, Kennedy-Rose, John Prine und John Gorka eingefunden, um im Chor zu singen. Als Abschluss für ein rundherum gelungenes Album perfekt. (5/5)</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Es fiel mir ziemlich schwer, diese Rezension zu schreiben. Selten habe ich über die einzelnen Stücke eines Album so wenig zu sagen, wie hier. Das liegt an der Konzeption des Albums. Natürlich könnte ich über die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Songs nachforschen, oder deren Texte analysieren, um Licht auf die Beweggründe zu werfen, nach denen Nanci Griffith hier ausgewählt hat, aber dann würde diese Rezension eher in eine Dissertation ausarten. Vielmehr als “rundherum gelungen” kann man aber über das Album nicht sagen. Es klingt technisch hervorragend, es ist herzergreifend, es ist bewegend, bei Zeiten komisch, und in jedem Falle jedem ans Herz gelegt, der ein solches hat. Ideal für alle Kaminfeuerabende, für Unterwegs im Kopfhörer, fürs Ausspannen, fürs Zuhören. Nancis Stimme zeigt sich von ihrer lieblichsten Seite, und die Musiker sind allesamt hervorragend. Die einfache, ehrliche aber wunderschöne Produktion von Jim Rooney, gespickt mit “Diamonds” der Musiker, die Kleinigkeiten, die man zwischen den Strophen hört, machen das Album zu einem echten Genuss. Nanci hat das ganz richtig gemacht, in jeder Hinsicht.</p>
<p><strong>5 von 5 Sternen für das Gesamtkunstwerk.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Review: Anne Heaton - Give In]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-anne-heaton-give-in/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 05:26:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/review-anne-heaton-give-in/</guid>
<description><![CDATA[Anne Heaton ist in erster Linie Sängerin und Pianistin. Ihre Songs &#8211; man könnte es am ehesten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Anne Heaton</strong> ist in erster Linie Sängerin und Pianistin. Ihre Songs &#8211; man könnte es am ehesten mit dem schwammigen Begriff “Adult Alternative” oder “Contemporary Folk” umschreiben &#8211; strotzen nur so vor guten Einfällen, exquisiten Melodien, Harmonien und einem bestechenden Klavier. Was ihre Songs aber wirklich unverwechselbar macht, sind ihre Vocal Harmonies, die sie immer selbst singt. Und auf ihrem Album “Give In” glänzt sie in dieser Hinsicht ganz besonders.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Die CD kommt als Papersleeve mit Text, das leider nicht besonders gut produziert wurde (Kleber-Unebenheiten). Umso großartiger ist aber die Musik, die darin steckt.</p>
<p>Als Musiker hören wir neben Anne an Stimme, Klavier, Hammond, Wurlitzer, Chamberlin, Farfisa und Keys noch Frank Marotta Jr (Gesang, alle akustischen und elektrischen Gitarren) Joe McMahon (Bass), Matt Tahaney (Bass), Fred Eltringham (Drums und Percussion).</p>
<p><strong>Song 1: Give In To You</strong></p>
<p>Als Markenzeichen für Anne Heaton darf getrost ihr Klavier gelten, mit dem die CD auch anfängt. Give in to you ist ein simpler Song in der Tradition des Sommer-Sonntag-Guten-Morgen-Songs, nichts besonders vielleicht, aber charmanter als eine Natalie Imbruglia. Wie eine “poppiger” Patti Witten baut Heaton ihre Akkord-Wechsel auf, und schon auf dem ersten Stück der CD beweist sie, was sie mit ihrer Stimme machen kann &#8211; sowohl als Lead als auch als Chor.</p>
<p><strong>Song 2: Make You Sad</strong></p>
<p>Obwohl der Song angeblich zur Winterzeit spielt … klingt er nicht so, ganz im Gegenteil. Und im Gegensatz zum Titel klingt der Song so fröhlich wie Shawn Colvins “Nothing on me”. Auffällig ist, dass &#8211; selbst wenn Heaton über die ausgelutschtesten Dinge singt, nämlich Liebe und brechende Herzen &#8211; dass ihre Texte vor “komischen” Wörtern nur so strotzen (oder wo haben Sie zuletzt Wörter wie “consolation” oder “commiserate” in einem Song gehört?).</p>
<p><strong>Song 3: The Line</strong></p>
<p>Jetzt gehts so richtig los. The Line ist einer der besten Songs, die ich kenne, und besticht durch geradezu genial “gezauberte” Vocal Arrangements. Leider ist es bei Heaton nicht einfach, ihre Texte zu verstehen, weil sie die Tendenz hat, die Wörter “kurios” auszusprechen und zu “vernuscheln”, immerhin aber tut das dem mitreißenden und energiegeladenen Song hier keinen Abbruch. Hier entwickelt Heaton eine Klasse für sich, lässt sich kaum noch mit Contemporary Folk Stars wie Colvin vergleichen (selbst John Leventhal könnte so etwas nicht produzieren).</p>
<p><strong>Song 4: Your Heart</strong></p>
<p>Nach dieser Aufregung gönnt Heaton uns eine kleine Entspannungspause und versüßt uns diese mit diesem ruhigen Song, der &#8211; aber nur scheinbar &#8211; so vor sich hin plätschert. Als Kontrast zum ausdrucksstarken Gesang von The Line hält sie sich hier sehr zurück und versucht sich in Intimität &#8211; was ihr auch großartig gelingt. An diesem Song hört man auch deutlich, dass ihre Aussprache (die nicht immer die beste zu sein scheint) sehr vom Kontext des Songs abhängt, und der Scheindialekt nichts weiter ist als ein Kunstgriff, mit dem Sie “erzählt”, worum es im Song geht. Your Heart enthält ein exquisites Gitarren-E-Piano-Solo und natürlich wieder die typischen Heaton-Vocal-Harmonies, die sie so unverwechselbar machen.</p>
<p><strong>Song 5: Underdog</strong></p>
<p>Schon wieder frischer und fröhlicher gehts beim nächsten Song zu. Fred Eltringhams stark an Shawn Pelton erinnernde Drums stehen hier endlich etwas mehr im Vordergrund, was er sich auch durchaus verdient hat. Der Song ist ein gutes Beispiel für zum einen intelligente Texte von Heaton, andererseits aber auch für ihre “vernuschelte” Aussprache, die es oft schwer macht, ihre Texte auf Anhieb zu verstehen. Dennoch begeistert Heaton treffsicher mit großartigen Vokal-Arrangements und einer beeindruckend dynamischen Bridge (wie so wenige Silben sich nur nach so viel anhören können …).</p>
<p><strong>Song 6: Counting</strong></p>
<p>Ist es das, was man Hilly-Billy nennt? Oder geht das schon in die Richtung Bluegrass? Gerade so als würde sie in einem Lagenrock mit Rüschen, Löckchen im Haar und einem weißen Schirmchen einen Auftritt in einem texanischen Kuh-Kaff hinlegen klingt Heaton hier &#8211; frech-fröhlich, augenzwinkernd und … kurz.</p>
<p><strong>Song 8: Hey New York</strong></p>
<p>Na Gott sei dank hat es diese Live-Aufnahme auf das Album geschafft. Kaum musste ich bei einem Stück Musik so lachen wie hier. Anne (vermutlich am Klavier) spricht in ihrer Einleitung zu dem Song von Leuten in Chicago und New York, von Uhren und Unhöflichkeiten, von U-Bahnen und so Zeug (was schon “urkomisch” ist). Der Song könnte zwar als Liebeserklärung an New York verstanden werden, ist aber wohl doch eher eine augenzwinkernde “Watsche” ins Gesicht. Genau auf den Text zu hören zahlt sich hier besonders aus &#8211; hier Sie werden gelacht!</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Anne Heaton ist ein echtes Sternchen. Sie ist nicht nur schön, sie macht auch schöne Musik, glänzt mit großartigen (ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist nun mal so) Vocal-Arrangements und Klavier.</p>
<p><strong>4 von 5 Sternen für die Songs, 5 Sterne für musikalische Genialität.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurztipp: David Olney - The Wheel]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-david-olney-the-wheel/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 05:16:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-david-olney-the-wheel/</guid>
<description><![CDATA[Man könnte dieses Album sehr leicht übersehen und überhören. Zu schnell mag man es als &#8220;irgend]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man könnte dieses Album sehr leicht übersehen und überhören. Zu schnell mag man es als &#8220;irgend ein Album&#8221; abtun, als wenig aussagekräftig. Und wenn man sich das ganze nach einer Weile wieder anhört, und das nicht im Shuffle-Modus, dann erkennt man, wie unrecht man <strong>David Olney</strong> damit tun würde.</p>
<p>Ist auch die Produktion technisch gesehen nicht die beste (außer Border Crossing scheint es keine technisch wirklich gute Produktion zu geben), so spechen Olneys Songs Bände. Und mehr als das. Olney zieht hier wieder einmal alle Register seiner Kunst. Von bluesigen Stücken wie <em>Voices on the Water </em>(unfassbar cool) und <em>Big Cadillac</em> (ebenso) über eindrucksvoll-epische Balladen wie <em>Revolution</em> macht Olney wieder einmal das, was er am besten kann: großartige Songs.</p>
<p>Und die kleinen Bits an pieces, die nur ein paar Takte langen Zwischenstücke könnte man fast genervt weiterschalten &#8211; aber das sollte man nicht. Sie kommen wieder, am Schluss, und bilden so das, was uns der Titel verspricht: The Wheel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurztipp: Tori Amos - Under The Pink]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-tori-amos-under-the-pink/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 05:07:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-tori-amos-under-the-pink/</guid>
<description><![CDATA[Von Tori kannte ich vorher eigentlich nur Cornflake Girl, und deswegen habe ich diese CD auch bestel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Von Tori kannte ich vorher eigentlich nur <em>Cornflake Girl</em>, und deswegen habe ich diese CD auch bestellt. Und sofort habe ich erkannt, dass ich mehr von dieser begnadeten Frau brauche &#8230;</p>
<p>Der Großteil der CD ist hervorragend gemixt vom guten alten <strong>Kevin Killen</strong>, der es &#8211; wie bei <strong>Sophie B Hawkins</strong> Album &#8220;<em>timbre</em>&#8221; &#8211; auch hier wieder verstanden hat, sehr komplexe Arrangements richtig klingen zu lassen. Man merkt eben den Unterschied.</p>
<p>Die CD beginnt schon großartig: <em>Pretty Good Year</em> ist eine etwas melancholisch-verträumte Ballade mit einem putzigen Klavier und einem Weck-Auf-Fill-In. Schon bei diesem ersten Stück überzeugt Amos mit ihrem unbeschreibbaren Gesang &#8211; sogar das Atmen verwandelt sie in Musik.</p>
<p>Das nächste Highlight &#8211; <em>Past the Mission</em> &#8211; klingt wie eine gelungene Mischung aus Carole King und Nick Caves <em>Where the wild roses grow</em>. Erstaunlich, aber wahr.</p>
<p><em>The Wrong Band</em> schließlich, irgendwo in der Mitte, ist eine kleine fast amüsante Auflockerung zwischen den doch recht eigentümlich-melancholischen Stücken. Und dann kommt auch schon <em>Cornflake Girl</em>. Cornflake Girl ist zwar reiner Pop, besticht aber durch Amos geniales Klavier und das tolle Arrangement.</p>
<p>Das wahre Meisterstück dieser CD ist aber meiner unbescheidenen Meinung nach <em>Space Dog</em>, wo sie alle Register ihres Könnens zieht. Was so cool und fast schon pop-punkig beginnt, verwandelt sich in ein außergewöhnlich intensiv gesungenes Drama mit einem annähernd zweiminütigen, gänsehauterzeugenden Schlussarrangement, wo wir Tori gleich zweistimmig singen hören dürfen.</p>
<p>Nur mit dem letzten Stück, <em>Yes, Anastasia</em>, einer neun Minuten langen Halbimprovisation über Gedanken an die Zarentochter (?) kann ich wenig anfangen.</p>
<p>Alles in Allem macht <em>Under The Pink</em> absolut Lust auf mehr. Wer gutes Songwriting braucht und gerne jemanden wirklich GUT und INTENSIV singen hört, auch wenn die Songs einen konsequent eigenen Stil haben (was natürlich nichts schlechtes ist), ist bei Tori Amos gut aufgehoben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurztipp: Tina Dico - A Beginning, A Detour, An Open Ending]]></title>
<link>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-tina-dico-a-beginning-a-detour-an-open-ending/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 05:03:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Major</dc:creator>
<guid>http://kalendergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/kurztipp-tina-dico-a-beginning-a-detour-an-open-ending/</guid>
<description><![CDATA[Tina Dico hatte sich schon mit Fuel, Far, und In the Red als ausgezeichnete Songwriterin bewiesen, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tina Dico hatte sich schon mit <em>Fuel</em>, <em>Far</em>, und<em> In the Red</em> als ausgezeichnete Songwriterin bewiesen, das muss sie mit dieser Tripple-EP nicht nochmals machen. Nein, so wie das Vorgängeralbum <em>Count to Ten</em> schon in diese Richtung geht, wird Tina Dico geradezu zur Predigerin.</p>
<p>Was sie alles erlebt hat in ihrem Leben, dass sie anscheinend in die Lage versetzt (oder einfach nur zwingt) Ihre Lebensweisheiten weiterzugeben, weiß ich nicht, es ist auch nicht relevant.</p>
<p>Tatsache ist, dass Tina Dico sich immer mehr zur Geschichtenerzählerin entwickelt. <strong>A Beginning, A Detour, An Open Ending</strong> verlässt sich hauptsächlich auf ihre Texte, und so gut wie hier ist Dico in ihren vorigen Alben selten. Musikalisch sehr an <em>Notes </em>erinnernd, sehr spärlich, fast verhalten, präsentiert Dico hier Predigten, nicht Songs, so wie David Olney auf seinen besten Alben mehr Geschichtenerzähler ist als Sänger.</p>
<p>Das kann einem gefallen, muss aber nicht. Ich finds fantastisch.</p>
<p>Um mit Spielberg zu sprechen: This is certainly an album to listen to with closed eyes.</p>
<p>Ich war einigermaßen überrascht, dass auf Tinas offizieller Seite der Verkaufsstart für das Tripple mit 1. Quartal 09 angegeben war, und ich das Set schon im Dezember 08 bestellen konnte. Entweder ein &#8220;Fehler&#8221; von amazon, oder ich habe einen Import bestellt (obwohl der Artikel ja nicht als solcher ausgewiesen war).</p>
<p>Die schmucke Kartonhülle war bei mir völlig unbeschädigt, das Booklet greift sich &#8220;staubig&#8221; an, ist aber nur rau und riecht billig gedruckt, wirkt aber gleichzeit optisch sehr edel (weil es matt ist und nicht hochglanz, was Fingerabdrücke verhindert).</p>
<p>Auch nach fast 4 Monaten &#8220;dauerhören&#8221; stellen sich keine Abnützungserscheinungen ein, im Gegenteil. Besonders ihre textlich kraftvollen und intensiven Bühnenstücke wie Friend in a Bar, Walls, oder Stains lassen mich nach wie vor vor Ehrfurcht und Begeisterung gleichermaßen erschauern.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ohrwurm]]></title>
<link>http://decalcification.wordpress.com/2009/10/29/ohrwurm/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 06:29:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>decalcification</dc:creator>
<guid>http://decalcification.wordpress.com/2009/10/29/ohrwurm/</guid>
<description><![CDATA[Was für eine schöne Überraschung: da lag gestern, ich kam abgekämpft von einem langen Tag nach Hause]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was für eine schöne Überraschung: da lag gestern, ich kam abgekämpft von einem langen Tag nach Hause, ein kleines Amazon-Päckchen auf der Treppe, der Sticker &#8220;Hier macht Ihnen jemand eine Freude&#8221; ließ mich erst grübeln, doch ich kombinierte schnell und trickreich, da begriff ich: ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk ! Und nicht irgendeines ! Nein ! Denn  kürzlich erschien die <a href="http://www.hbo.com/conchords/">aktuelle</a> Scheibe der Conchords, und wie es in <a href="http://www.amazon.de/review/R30N0QVZQVWHJV/ref=cm_cr_rdp_perm">diesem</a> amtlichen Review u.a. hervorgehoben wird &#8211; sind die Songs einfach geil <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kostprobe ?</p>
<p>Kostprobe:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/1cGoDns8wTA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/1cGoDns8wTA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lang, lang ist es her...]]></title>
<link>http://thokor.wordpress.com/2009/09/27/lang-lang-ist-es-her/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 08:29:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>thokor</dc:creator>
<guid>http://thokor.wordpress.com/2009/09/27/lang-lang-ist-es-her/</guid>
<description><![CDATA[So, Thokor hatte eine lange Schaffenspause, aber jetzt ist er wieder zurück! Und weil heute so ein s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, Thokor hatte eine lange Schaffenspause, aber jetzt ist er wieder zurück! Und weil heute so ein schöner Tag ist, gehen wir mal ein bisschen in der Zeit zurück. Nämlich in das Jahr 1983. Da brachte eine Band ein wunderbares Album heraus. Die Band von der ich spreche heißt ZZ Top und das Album Eliminator. Die Bluesrocker haben in diesem Album alles richtig gemacht, was man richtig machen kann. Mitreißende Rhytmen, gefühlvolle Balladen und fette Rocker. Jeder, der sich irgendwie in dieser Musiksparte sieht, sollte sich das Album zulegen. Bekommt man heute noch echt günstig.</p>
<p>Auf Wiedersehen,</p>
<p>Thokor</p>
<p>P.S.: Ich werde mein Blogformat etwas umändern. D.h.:Ich werde keine Tips mehr geben, sondern Sachen reviewen. Alles mögliche, über CDs zu Büchern und so.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seit kurzem Australien Fan...]]></title>
<link>http://blog.sapienz.org/2009/09/11/seit-kurzem-australien-fan/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 21:47:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>sapienzdotnet</dc:creator>
<guid>http://blog.sapienz.org/2009/09/11/seit-kurzem-australien-fan/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;weiss gar nicht warum?;) Vorsicht vor tiefsinnigen Lyrics und zwei Schwestern&#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;weiss gar nicht warum?;)</p>
<p>Vorsicht vor tiefsinnigen Lyrics und zwei Schwestern&#8230;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_TPtqhG3Dtg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_TPtqhG3Dtg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Fkko-3N_iOM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Fkko-3N_iOM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sirenia - The Path To Decay]]></title>
<link>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/21/sirenia-the-path-to-decay/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 16:18:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>cyberelfe</dc:creator>
<guid>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/21/sirenia-the-path-to-decay/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ouZQ7rgAq-I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ouZQ7rgAq-I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Era - Divano]]></title>
<link>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/20/era-divano/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 20:45:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>cyberelfe</dc:creator>
<guid>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/20/era-divano/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/mGZ9mYVV5s0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/mGZ9mYVV5s0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Within Temptation - Mother Earth ]]></title>
<link>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/19/within-temptation-mother-earth/</link>
<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 12:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>cyberelfe</dc:creator>
<guid>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/19/within-temptation-mother-earth/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/reGlno9aUpw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/reGlno9aUpw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tristania - Evenfall]]></title>
<link>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/18/14/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 17:14:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>cyberelfe</dc:creator>
<guid>http://cyberelfe.wordpress.com/2009/08/18/14/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Jj1kJTm6BOM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Jj1kJTm6BOM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[16.8.2009 - Zappanale 20 pt.2, Gespräche über Musik, die nicht nach Zappa klingt]]></title>
<link>http://sickcellmate.wordpress.com/2009/08/18/16-8-2009-zappanale-20-pt-2-gesprache-uber-musik-die-nicht-nach-zappa-klingt/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 12:36:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>fichtenstein</dc:creator>
<guid>http://sickcellmate.wordpress.com/2009/08/18/16-8-2009-zappanale-20-pt-2-gesprache-uber-musik-die-nicht-nach-zappa-klingt/</guid>
<description><![CDATA[Ich hab schon bei allen Bands reingehört, es lohnt sich.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-617" title="bands to listen to" src="http://sickcellmate.wordpress.com/files/2009/08/bands-to-listen-to.jpg" alt="bands to listen to" width="500" height="589" /></p>
<p>Ich hab schon bei allen Bands reingehört, es lohnt sich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eminem - Relapse]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/08/07/eminem-relapse/</link>
<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 15:39:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>kastenbrot</dc:creator>
<guid>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/08/07/eminem-relapse/</guid>
<description><![CDATA[Heute möchte ich euch das 9. Album von Eminem ans Herz legen: Relapse! Der Rückfall der Raplegende a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" src="http://weeklydrop.com/wp-content/uploads/2009/04/eminem-relapse-cover-art.jpg" alt="X" width="160" height="160" />Heute möchte ich euch das 9. Album von Eminem ans Herz legen: Relapse!<br />
Der Rückfall der Raplegende aus Detroit besinnt sich nach den recht pop-lastigen Darbietungen der letzten Nummern auf die Werte eines Slim Shady zurück. Das heißt irre Texte, harte, schnörkellose Produktion und eine allgemein düsterere Stimmung.<br />
Allgegenwärtiges Thema ist dabei Em&#8217;s latente Tablettenabhängigkeit, die auch das CD Cover ziert. Praktisch alle Texte drehen sich um die Themen Drogen und Rückfall. Neben aufgezwungen wirkenden Rundumschlägen gegen alle Arten von Minderheiten (&#8220;This is my sector, homosexual die sector&#8221;, Medicine Ball) nervt vor allem Slim&#8217;s Stimme nach einiger Zeit. So sehr wir alle die &#8220;Nichzmischs&#8221; und &#8220;Ringdiggedings&#8221; lieben, auf Relapse übertreibt es der King of Rap doch etwas.<br />
Doch bis auf einen Song (Beautiful) in dem er singt (ja, er SING! und das nicht wirklich gut&#8230;), sind alle Titel der Platte brauchbar. Hello, Deja Vu, Crack A Bottle und Bagpipes From Baghdad gehören zu meinen Favoriten.<br />
Die erste Singleauskopplung &#8220;We Made You&#8221;, in dem wiedereinmal sämtliche Stars der USA auf ein mal durch den Kakao gezogen werden, steht in der Tradition von Songs wie &#8220;Just Lose It&#8221;.<br />
Insgesammt ist es erfreulich, dass Relapse bedeutend mehr &#8220;Rap&#8221; ist als die vorherigen Veröffentlichungen. Das scheint sich zwar nicht gut auf die Verkaufszahlen auszuwirken (&#8220;Relapse&#8221; ist mit rund 2,5 mio verkauften Exemplaren das am schlechtesten verkaufte Eminem Album bisher), jedoch freut es Langzeitfans, die nach einer zunehmenden &#8220;Lil Wayneisierung&#8221; der Szene wieder Lust auf solide Rapkost haben.</p>
<p><strong>Deja Vu</strong><br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2444ZMb1kjs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/2444ZMb1kjs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<em>http://www.youtube.com/watch?v=2444ZMb1kjs</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[charming Decemberists]]></title>
<link>http://decalcification.wordpress.com/2009/08/04/charming-decemberists/</link>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 11:54:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>decalcification</dc:creator>
<guid>http://decalcification.wordpress.com/2009/08/04/charming-decemberists/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/tK3Ce9md96g&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/tK3Ce9md96g&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[VNV Nation - Rubicon 2]]></title>
<link>http://blog.sapienz.org/2009/07/21/vnv-nation-rubicon-2/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:17:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>sapienzdotnet</dc:creator>
<guid>http://blog.sapienz.org/2009/07/21/vnv-nation-rubicon-2/</guid>
<description><![CDATA[The paths that I once tread have all but gone. Only embers now smoulder where bridges once burned. I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hwtS2fxtumA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hwtS2fxtumA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>The paths that I once tread<br />
have all but gone.<br />
Only embers now smoulder<br />
where bridges once burned.<br />
I feel alive and yet I fear<br />
what may happen now.<br />
I know I can’t return.</p>
<p>And I hear me say again<br />
‘oh let me not return’.<br />
Damn the illusion of redemption<br />
and the hopes that held me here.<br />
I will oppose all that would befall me.<br />
With this rage inside of me<br />
I will defy what I would become.</p>
<p>The solitude and anger<br />
that do battle inside me<br />
will always guide me to the answers<br />
that I know I may not see.<br />
They are the bonds that hold me tighter.<br />
They are the chains that weigh on me.<br />
One day I know they will be gone.</p>
<p>Can I start again and erase this pain<br />
by casting doubts into the waters,<br />
asking judgement of the sea.<br />
Though fortune may guide to the fools<br />
I have no wish to be free<br />
until I am gone.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die 10 traurigsten Songs aller Zeiten - Platz 1]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/14/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-1/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 22:02:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>kastenbrot</dc:creator>
<guid>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/14/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-1/</guid>
<description><![CDATA[Da wären wir also nun! Der TRAURIGSTE Song aller Zeiten, als #1 unserer Top 10. Doch vorher.. noch e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/d/db/Beautiful_victim.jpg" alt="HEAD" width="300" height="195" /></p>
<p>Da wären wir also nun!<br />
Der TRAURIGSTE Song aller Zeiten, als #1 unserer Top 10.<br />
Doch vorher.. noch ein mal der Countdown <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/09/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten/"><strong>10.</strong></a><br />
Kastenbrot: Jordin Sparks feat. Chris Brown &#8211; No Air<br />
<em>Pfirsich: The Killers &#8211; Romeo and Juliet</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/09/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten/"><strong>9.</strong></a><br />
Kastenbrot: John Legend &#8211; Ordinary People<br />
<em>Pfirsich: Fort Minor &#8211; Where&#8217;d you go</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/10/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-7-und-8/"><strong>8.</strong></a><br />
Kastenbrot: James Blunt &#8211; Wiseman<br />
<em>Pfirsich:  Kanye West &#8211; Family Business</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/10/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-7-und-8/"><strong>7.</strong></a><br />
Kastenbrot:  Incubus &#8211; Love Hurts<br />
<em>Pfirsich: Billy Joel &#8211; Piano Man</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/11/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-5-und-6/"><strong>6.</strong></a><br />
Kastenbrot: David Bowie &#8211; Heroes<br />
<em>Pfirsich: Bruce Springsteen &#8211; Streets of Philadelphia</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/11/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-5-und-6/"><strong>5.</strong></a><br />
Kastenbrot: Incubus &#8211; Dig<br />
<em>Pfirsich:Casper feat. G.M.C. &#8211; Verflossene Liebe</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/12/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-3-und-4/"><strong>4.</strong></a><br />
Kastenbrot: Seal &#8211; Love&#8217;s divine<br />
<em>Pfirsich: Rufus Wainwright &#8211; Hallelujah</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/12/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-3-und-4/"><strong>3.</strong></a><br />
Kastenbrot: Howie Day &#8211; Collide<br />
<em>Pfirsich: Johnny Cash &#8211; Hurt</em></p>
<p><a href="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/13/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-2/"><strong>2.</strong></a><br />
Kastenbrot: Moby &#8211; why does my heart feel so bad<br />
<em>Pfirsich: Evanesance &#8211; My Immortal</em></p>
<p>_______________________<br />
<strong>Zu unseren Nummer 1 Titeln:</strong><br />
<!--more--></p>
<p style="text-align:center;"><strong>-1-</strong></p>
<p><strong>Pfirsich:</strong> Imogen Heap &#8211; Hide and Seek<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Y4OLQB7ON9w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Y4OLQB7ON9w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<em>http://www.youtube.com/watch?v=Y4OLQB7ON9w</em></p>
<p><strong>Kastenbrot:</strong> Sammy Davis Jr. &#8211; Mr. Bojangles<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Jz-o8dHma4w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Jz-o8dHma4w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<em>http://www.youtube.com/watch?v=Jz-o8dHma4w</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hymne für zwischendurch]]></title>
<link>http://decalcification.wordpress.com/2009/07/13/hymne-fur-zwischendurch/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 06:01:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>decalcification</dc:creator>
<guid>http://decalcification.wordpress.com/2009/07/13/hymne-fur-zwischendurch/</guid>
<description><![CDATA[Rise Against &#8211; Give it all [vom Album "Siren Song of the Counter Culture"]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Rise Against &#8211; Give it all [vom Album "<a href="http://www.amazon.de/Siren-Song-Counter-Culture-Against/dp/B00083FZ2C/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1247463852&#38;sr=8-1">Siren Song of the Counter Culture</a>"]</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/8I4nNj1r4uQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/8I4nNj1r4uQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die 10 traurigsten Songs aller Zeiten - Platz 2]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/13/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-2/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 22:18:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>kastenbrot</dc:creator>
<guid>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/13/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-2/</guid>
<description><![CDATA[Unsere Nomminierungen für den 2. Platz der traurigsten Songs aller Zeiten: Pfirsich: Evanesance ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2060/1535190128_66c72d60c4_o.jpg" alt="HEAD" width="300" height="349" /><br />
Unsere Nomminierungen für den <strong>2. Platz</strong> der traurigsten Songs aller Zeiten:<br />
<!--more--></p>
<p><strong>Pfirsich:</strong> Evanesance &#8211; My Immortal<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_tCoDtqZo14&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_tCoDtqZo14&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<em>http://www.youtube.com/watch?v=_tCoDtqZo14</em></p>
<p><strong>Kastenbrot:</strong> Moby &#8211; Why Does My Heart Feel So Bad<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ylb9qAhlZlM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ylb9qAhlZlM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<em>http://www.youtube.com/watch?v=ylb9qAhlZlM</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die 10 traurigsten Songs aller Zeiten - Platz 3 und 4]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/12/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-3-und-4/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:29:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>kastenbrot</dc:creator>
<guid>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/12/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-3-und-4/</guid>
<description><![CDATA[Heute der vorletzte Post unseres Countdowns der 10 traurigsten Songs aller Zeiten:  Platz 3 und 4. Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="hopper.nighthawks" src="http://www.hamburger-kunsthalle.de/friedrich/rundgang/eismeer.jpg" alt="hopper.nighthawks" width="300" height="197" /></p>
<p style="text-align:left;">Heute der vorletzte Post unseres Countdowns der 10 traurigsten Songs aller Zeiten:  Platz 3 und 4.</p>
<p style="text-align:left;">Zu den Songs: <img title="Mehr …" src="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<table border="0" width="100%">
<tbody><!--more--></p>
<tr>
<td width="10%"></td>
<td width="80%" align="center"><strong>Platz 4</p>
<p></strong></td>
<td width="10%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Pfirsich:</strong> Rufus Wainwright &#8211; Hallelujah</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xR0DKOGco_o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xR0DKOGco_o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Kastenbrot:</strong> Seal &#8211; loves divine</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/OsI0E9yu3YU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/OsI0E9yu3YU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="10%"></td>
<td width="80%" align="center"><strong>Platz 3</p>
<p></strong></td>
<td width="10%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Pfirsich:</strong> Johnny Cash &#8211; Hurt</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/o22eIJDtKho&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/o22eIJDtKho&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Kastenbrot:</strong> Howie Day &#8211; Collide</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/jqyWJBzTgVg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/jqyWJBzTgVg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die 10 traurigsten Songs aller Zeiten - Platz 5 und 6]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/11/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-5-und-6/</link>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 10:57:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pfirsich</dc:creator>
<guid>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/2009/07/11/die-10-traurigsten-songs-aller-zeiten-platz-5-und-6/</guid>
<description><![CDATA[Der erste Rückschein ist da. Das heisst jetzt heisst es bangen, ob die Bewerbung angenommen wird. Zu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2342" title="hopper.nighthawks" src="http://linksabbiegerblog.wordpress.com/files/2009/07/hopper-nighthawks.jpg?w=300" alt="hopper.nighthawks" width="300" height="163" /></p>
<p style="text-align:left;">Der erste Rückschein ist da. Das heisst jetzt heisst es bangen, ob die Bewerbung angenommen wird. Zur weiteren musikalischen einstimmung Platz 5 und 6.</p>
<p style="text-align:left;">Zu den Songs: <!--more--></p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="10%"></td>
<td width="80%" align="center"><strong>Platz 6</strong></td>
<td width="10%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Pfirsich:</strong> Bruce Springsteeen &#8211; Streets of Philadelphia</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/lZcdVResThg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/lZcdVResThg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Kastenbrot:</strong> David Bowie &#8211; Heroes</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/zQFuNHCMF2Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/zQFuNHCMF2Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="10%"></td>
<td width="80%" align="center"><strong>Platz 5</strong></td>
<td width="10%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Pfirsich:</strong> Casper feat. G.M.C. &#8211; Verflossene Liebe</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NBzP_HgMmKg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/NBzP_HgMmKg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr><strong>Kastenbrot:</strong> Incubus &#8211; Dig</tr>
<tr>
<td style="padding-left:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/MZVScLWMb6k&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/MZVScLWMb6k&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
