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	<title>mystik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/mystik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "mystik"</description>
	<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:20:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Nacht]]></title>
<link>http://theologieundleben.wordpress.com/2009/11/26/nacht/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:23:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>theologieundleben</dc:creator>
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<description><![CDATA[Für einen November ist es derzeit bei uns in Österreich sehr, sehr warm. Ich merke, wie die Sonne, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Für einen November ist es derzeit bei uns in Österreich sehr, sehr warm. Ich merke, wie die Sonne, die meist noch wärmt, gut tut, im Vergleich zum Nebel, den wir heuer auch schon hatten. Auch wenn&#8217;s also kein &#8220;typischer November&#8221; ist, stelle ich weiterhin meine &#8220;Novembermeditationen&#8221; vom Jahr 2007 hier vor, heute Teil 3:</em></p>
<p>Je weiter der Sommer und dann der Herbst fortschreitet, desto früher beginnt es, dunkel zu werden. Und dann ganz plötzlich mit der Zeitumstellung. Mit einem Mal merke ich Jahr für Jahr, dass es jetzt endgültig bald Winter wird, dass die dunkle Jahreszeit angebrochen ist. Die Nächte dauern immer länger.</p>
<p>Nacht – es wird finster …</p>
<p>Nacht – die Dunkelheit legt sich über die Landschaft und über die Lebewesen, zumindest dort, wo wir Menschen uns nicht mit künstlichem Licht dagegen auflehnen.</p>
<p>Nacht – nichts ist mehr sichtbar, alles ist hinter einer schwarzen Wand wie verschluckt vom Nichts.</p>
<p>Die Nacht – sie fordert uns auf, uns schlafen zu legen, zu vertrauen, dass die Dunkelheit nicht ewig dauert.</p>
<p>Die Nacht – sie fordert uns auf, darauf zu vertrauen, dass diejenigen, die es für ihre Umtriebe gern dunkel haben, nicht das letzte Wort behalten.</p>
<p>Die Nacht – sie ist auch Metapher für das Dunkle in uns selbst, die Abgründe, die sich in jedem und jeder einmal auftun, die Ausweglosigkeit, die langsam kommen aber auch ganz plötzlich über einen hereinbrechen kann.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Menschen (wie du und ich) stoßen in ihrem Leben immer wieder auf Schwierigkeiten, kleine wie größere und manchmal auch gewaltige Schwierigkeiten. … Oft sind es Situationen, mit denen wir nicht umgehen können. Sei es in der Partnerschaft, im Beruf, seien es Krankheit – oder Tod eines Freundes, einer Angehörigen …</p>
<p>Krisen, Lebenskrisen können entstehen. Ich traue mir fast zu sagen, jede und jeder hat zumindest einmal im Leben schon eine tiefe innere Krise erlebt oder erlebt sie gerade.</p>
<p>Wenn uns alles dunkel und sinnlos erscheint, befinden wir uns in einer „Nacht“. Eine solche Nacht ist die größte Herausforderung, die uns das Leben stellen kann.</p>
<p>Oder wir erleben uns selbst als Nacht. Dunkle Seiten tauchen in uns auf, Eigenschaften, Umgangsweisen, die uns vielleicht noch unbekannt waren, dunkle, düstere Gedanken … Sie tauchen auf und machen uns Probleme … Wir erleben die Nacht in uns …</p>
<p>Habe ich schon einmal Krisen durchlebt, in denen alles dunkel wurde? Oder haben meine dunklen Seiten in meinem Innersten mir zu schaffen gemacht, mir Angst gemacht?</p>
<p>Wo ging ich schon einmal durch die Nacht? Was ist an Gefühlen da, wenn ich daran zurückdenke? Wie bin ich herausgekommen?</p>
<p>Gehe ich gerade durch eine Nacht? Sehe ich noch Licht?</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Andererseits ist die Nacht, zumindest in der Mystik, auch ein kräftiges Symbol für Erfahrungen, die im Dunkeln ihren Ausgang nehmen, aber dann zu tieferen inneren Reifeprozessen führen, oder zu einer innigen Nähe Gottes.</p>
<p>Einer von denen, die sich intensiv mit der Erfahrung der Nacht auseinandergesetzt haben, war Johannes vom Kreuz. „Die dunkle Nacht“, wie er es nennt, „bezeichnet jene schmerzlichen Lebensphasen, in denen der Mensch scheinbar Gott nicht mehr „erfährt“. Gerade in solchen Zeiten kann er lernen, herzugeben und loszulassen, was sich in seiner „Frömmigkeit“ und in seinem Denken und Empfinden Gott und der Welt gegenüber als zu eng und zu unzulänglich erweist, …“1.</p>
<p>Die „dunkle Nacht“ ist für ihn Zeichen der tiefsten Zuwendung Gottes zu uns, ein Zeichen dafür, dass Gott uns zu größerer innerer Reife führen will, und gleichzeitig Herausforderung an uns selbst, mit der inneren Leere, der Trockenheit in uns, die die Nacht mit sich bringt, und mit der scheinbaren Gottferne umgehen zu lernen.</p>
<p>1 Johannes vom Kreuz. Die dunkle Nacht. Vollständige Neuübersetzung, hg.v. U. Dobhan OCD u.a. (Herder Spektrum 4374), Freiburg 1995, 15 (in der „Einführung“).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[stille Nacht .. alles schläft .. niemand wacht ..]]></title>
<link>http://spinneich.wordpress.com/2009/11/26/stille-nacht-alles-schlaft-niemand-wacht/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:14:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>SpinneIch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Laut &#8211; laute Kassen .. statt stille Weihnacht &#8211; alle schon beim Weihnachtseinkauf 4 Woch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Laut &#8211; laute Kassen .. statt stille Weihnacht &#8211; alle schon beim Weihnachtseinkauf<br />
4 Wochen vor Weihnachten schleppt man sich mit Geschenken ab.<br />
die übliche Frage .. was kaufe ich .. was schenke ich.<br />
Was ?  Eigentlich einfach &#8211; LIEBE &#8211; heißt das Dings &#8230;..<br />
Vorteil .. ist kostenfrei .. leicht zu tragen .. einfach zu geben .. und die Verpackung welche auch wichtig ist &#8211; eine lange .. zärtliche Umarmung.<br />
Kostet nichts ?   Für manchen vielleicht nur Überwindung &#8211; versuchen wir es einmal &#8211; kann nichts schief gehen<br />
Weihnachten eine Geschichte .. der Weihnachtsmann eine Erfindung .. produziert von Coca Cola Managern.<br />
Manager ? &#8211; hm &#8211; denke wir wissen zwischenzeitlich alle &#8211; warum sie Dinge erfinden &#8211; entwickeln.<br />
Wir sind zu lange darauf reingefallen &#8211; selbst Rudolf säuft nur Cola<br />
na denn &#8211; fröhliche &#8211; nur was ?</p>
<p>und unbekümmert schwappt George Michael`s Song über uns alls wäre nichts gewesen &#8211; Last Christmas ?<br />
Nein &#8211; sicher nicht &#8230;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Du kannst Gott in allem lieben, was Du tust]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/23/du-kannst-gott-in-allem-lieben-was-du-tust/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:32:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Entweder muss der Mensch Gott in den Werken zu ergreifen und zu halten lernen, oder er muss alle Wer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Entweder muss der Mensch Gott in den Werken zu ergreifen und zu halten lernen, oder er muss alle Wer]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wann hast Du zuletzt gejubelt?]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/21/wann-hast-du-zuletzt-gejubelt/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:20:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als ich neulich einigen Fußballfans begegnete (und sie betrachtete wie exotische Vögel), fiel mir ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Als ich neulich einigen Fußballfans begegnete (und sie betrachtete wie exotische Vögel), fiel mir ei]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Martin]]></title>
<link>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/19/martin/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 20:37:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>phoenixxash</dc:creator>
<guid>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/19/martin/</guid>
<description><![CDATA[Gestern Abend war ich noch mit Lissi und Martin auf unserem Dachboden. Wir haben einfach ein bissche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern Abend war ich noch mit Lissi und Martin auf unserem Dachboden. Wir haben einfach ein bisschen gechillt und geraucht, zumindest ich und Martin. Lissi würde nie eine Zigarette in die Hand nehmen. Sie ist so vernünftig, das ich mich manchmal frage warum wir uns eigentlich so gut verstehen. Aber wie sagt man? Gegensätze ziehen sich an. Martin ist ein guter Kumpel mit dem man Pferde stehlen kann, aber ohne Lissi fühle ich mich nicht komplett. Naja jedenfalls ist Lissi dann irgendwann schlafen gegangen, und Martin und ich wollten noch zuende rauchen. Wir haben dann noch eine ganze Zeit da oben verbracht. Ich hatte das Gefühl, das er mich garnicht gehen lassen wollte. Er fing immer neue völlig belanglose Gespräche an, dabei war das nie seine Art.<br />
Dann irgendwann hat er mich eingeladen zu einem Konzert im &#8220;Tower&#8221;. Das ist das Jugendzentrum hier in der Stadt. Es steht etwas außerhalb und war früher wohl irgendeine Art Wach- und Verteidigungsturm. Er steht in einem Waldstück auf einem Berg, oder Hügel. Er ist aus Sandstein und wohl schon ziemlich Alt. Erbaut wurde er 1143 und ist von außen quasi unverändert. Innen ist das Jugendzentrum auf mehrere Etagen verteilt und mit engen, steilen Treppen verbunden. Konzerte finden im Winter im Erdgeschoss und im Sommer manchmal auf der Dachterrasse statt. Das muss schon geil sein. Bisher war ich aber noch nie zu einem Konzert da. Bin ja noch zu jung :p<br />
Naja, nun hat er mich eingeladen. Er würde mich schon irgendwie rausgeschmuggelt kriege, sagt er. Das würde auch sicher klappen. Damit habe ich auch kein so großes Problem. Ich mache mir eher Sorgen darum wie Martin sich in letzter Zeit mir gegenüber verhält. Ich finde ihn einen klasse Kumpel, aber mehr ist da nicht, und ich denke er empfindet schon mehr. Andererseits habe ich große Angst davor wenn ich mich mal verliebe, was dann mit mir passiert? Werde ich meinen Phoenix unter Kontrolle halten können? Auch wenn das jetzt gemein klingt, aber Martin wäre der Ideale Test, zumindest für die ersten Versuche. Ich habe noch nie einen Jungen geküsst. Nicht das sich schon mal die Gelegenheit ergeben hätte, wie schon erwähnt ich bin da eher ein Außenseiter. Aber auch wenn sie sich ergäbe, wüsste ich nicht was ich machen sollte. Wenn die Erzählungen der anderen Mädchen auch nur Halbwegs wahr sind, dann passiert da einiges unkontrolliertes mit dem Körper und das kann ich nicht riskieren. Bei Martin hätte ich wenigstens jemanden, der zumindest weiß das ich &#8220;irgendwie anders&#8221; bin. Er weiß zwar nichts konkretes über meinen Phoenix, aber es ließ sich ja nicht vermeiden das er schon die eine oder andere Seltsamkeit mitbekommen hat. Aber er fragt da auch nicht nach, das schätze ich sehr an ihm. Er ist zwar äußerlich ein vorlauter Typ, der sich nichts aus der Meinung anderer macht, aber er stellt keine Erwartungen an mich ihn aufzuklären, wenn mal wieder etwas seltsames passiert ist. Wie z.B. neulich als wir in der Stadt waren und ich meinte diesen seltsamen Mann aus Münster gesehen zu haben. Da bin ich so nervös geworden, das mein Phoenix richtig heiß wurde. Da ich mit dem Rücken an Martin gelehnt saß, habe ich ihn beinahe verbrannt. Jeder andere wäre schreiend weggelaufen, oder hätte zumindest gefragt was da dann nur passiert sei. Aber nicht Martin. Er sagte nur &#8220;Du bist ja mal wieder eine heiße Braut&#8221; lachte dabei und wechselte dann das Thema, bevor ich überhaupt irgendwas dazu sagen konnte. Er weiß schon das da etwas sehr seltsames vor sich geht, er ist ja nicht Dumm. Aber er weiß auch das ich da ungern drüber spreche und so versucht er mich garnicht erst in die Verlegenheit zu bringen. Das ist schon toll.<br />
Naja jetzt muss ich überlegen ob ich Samstag Abend mit ihm in den Tower gehe&#8230;..</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von heilsamen Tränen, die geweint werden wollen]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/18/von-heilsamen-tranen-die-geweint-werden-wollen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 02:08:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute möchte ich mit Euch über heilsame Tränen sprechen. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute möchte ich mit Euch über heilsame Tränen sprechen. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die v]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gertrud von Helfta, die Große]]></title>
<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/17/gertrud-von-helfta-die-grose/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:39:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>zeitzubeten</dc:creator>
<guid>http://zeitzubeten.org/2009/11/17/gertrud-von-helfta-die-grose/</guid>
<description><![CDATA[+ + Gertrud von Helfta, zusammen mit Teresa von Àvila die einzige Heilige mit dem Beinamen „die Groß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a rel="attachment wp-att-5124" href="http://zeitzubeten.org/2009/11/17/gertrud-von-helfta-die-grose/gertrud-von-helfta-200-fs/"><img class="alignleft size-full wp-image-5124" title="Gertrud-von-Helfta" src="http://betezujesus.wordpress.com/files/2009/11/gertrud-von-helfta-200-fs.png" alt="" width="270" height="379" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff6600;"><strong>Gertrud von Helfta</strong></span>, zusammen mit <em>Teresa von Àvila</em> die einzige Heilige mit dem Beinamen „die Große“, wurde 1256 in Thüringen geboren. Als Kind wurde sie von ihren Eltern zur Erziehung in das Zisterzienserinnenkloster Helfta bei Eisleben gegeben, wo sie vierzig Jahre bis zu ihrem Tod lebte.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+</span></p>
<p style="text-align:justify;">Gertrud erhielt im Kloster Helfta unter Leitung der Äbtissin <em>Gertrud von Hackeborn</em> eine gute humanistische und theologische Ausbildung. Von 1281 an hatte sie ungewöhnliche mystische Gnaden. Nach ihrer ersten Christusvision mit 25 Jahren lebte sie in großer Nähe zu Christus; meistens schaute sie ihn in Visionen während der Eucharistiefeier oder während des Stundengebetes.</p>
<p style="text-align:justify;">Lange Zeit schwieg sie über ihre Visionen, erst am Gründonnerstag 1289 begann sie darüber zu reden und begann ihre Offenbarungen und Meditationen (deutsch und lateinisch) aufzuschreiben. Besonders häufig sprach sie vom Geheimnis der Eucharistie und vom Herzen Jesu. Fast alle Anrufungen der heutigen Herz-Jesu-Litanei finden sich bereits in ihren Schriften.</p>
<p style="text-align:justify;">Ihren Mitschwestern diente sie in herzlicher und demütiger Liebe. Sie starb am 13. November 1302 und gilt als die größte deutsche Mystikerin.</p>
<h4><span style="color:#333399;">Gegenwart Gottes</span></h4>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">„Als ich mich am Abend zum Gebet niederkniete, dachte ich plötzlich an die Worte des Evangeliums:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Wer mich liebt, der hält sich an mein Wort; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen</em> (Joh 14, 23).</p>
<p style="text-align:justify;">Da fühlte mein Herz, dass du angekommen und in mir gegenwärtig warst.“ (Gertrud von Helfta)</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">+++</p>
<p style="text-align:justify;">Gertrud von Helfta hat neben ihren Schriften auch Anleitungen zu <em>meditativen Übungen</em> hinterlassen. Der folgende Teil beschreibt diese Übungen und wurde im Jubiläumsjahr 2006 (750. Geburtsjahr) publiziert.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p><strong>Meditative Übungen mit Impulsen von Gertrud von Helfta</strong><br />
<em>zusammengestellt von Ida-Anna Braun</em></p>
<p style="text-align:justify;">Die Erfüllung der Sehnsucht nach mystischer Vereinigung mit Gott durfte Gertrud von Helfta erfahren. Die Verschmelzung der menschlichen Geistseele mit dem göttlichen Licht, die unio mystica, wurde ihr in besonderer Weise geschenkt. An vielen Stellen ihrer Werke beschreibt sie diese Vereinigung, „diesen Eintritt in den Lustgarten deines göttlichen Herzens“ (VII 591/2), als Lichterfahrung.<br />
Für Gertrud ist Gott „ Quell des Lebens und Ursprung immerdar währenden Lichts“ (II 98; VI 213/4), „Licht aus höchster Höhe“ (I 121), „unauslöschliches Licht“ (I 168/9), und ihrer „Seele höchstes heiteres Licht“ (V 31f.). Jesus schaut sie als „Antlitz, dessen Licht das Licht der höchsten Gottheit ist“ (VI 158f), und spürt, wie „aus dessen Angesicht sich das Licht mir aufgeprägt hat als Zeichen“ (VI 194f.). Gertrud weiß und fühlt, dass „dies Licht allein kann fröhlich machen meinen Geist und Atem“ (VI 324f).</p>
<p style="text-align:justify;">Der Ort dieser Gottesbegegnungen ist das Herz, das spirituelle Kraftzentrum in der Brustmitte „es öffne sich mir deines liebsten Herzens heilbringender Eingang“ (V 178/9), „dehne aus mein Herz in dich“ (VI 73). Dort nimmt Gott Wohnung im Menschen, „er ist Gott meines Herzens“ (VI 532), hier erlebt Gertrud, „ein einziger Geist und Atem“ (V 202) mit Gott zu sein.</p>
<p style="text-align:justify;">In der fünften Übung ihrer Exercitia Spiritualia schreibt Gertrud von Helfta: „Sooft du leer von allem sein willst, frei für die Liebe, so ziehe dein Herz weg von allen ungeordneten Gemütsbewegungen, hemmenden Fesseln und Einbildungen der Fantasie. Wähle dafür einen geeigneten Tag und Zeitraum …Und nun sollst du dich mit ganzer Regung des Gemüts, mit ganzer frommer Hingabe und eifrigem Streben im Gebet mit Gott verbinden….“ (V 1-7/8), oder „setze dir bisweilen einen bestimmten Tag&#8230;“ (VI 1), „wo mein Geist und Atem entspannt zur Ruhe kommen kann“ (VII 315/6).</p>
<ol style="text-align:justify;">
<li>Voraussetzung für eine      meditative Versenkung ist ein geschützter Raum und eine geschützte Zeit.      Du brauchst einen Ortswechsel und Zeit zum Innehalten. Im Kloster gehen      die Nonnen zum Stundengebet in die Kirche. Dein Ort muss kein Kirchenraum      sein, es genügt ein stiller Ort in der Wohnung, ein schöner Platz im      Zimmer, der nicht immer neu hergerichtet werden muss. Dort kann eine Kerze      stehen, etwas Blumenschmuck, die Bibel. Du kannst dir auch einen Platz in      der Natur suchen, das verbindet dich noch unmittelbarer mit der gesamten      Schöpfung.Gertrud schreibt nicht von körperlichen Verspannungen, sehr wohl aber vom      Kerker des Körpers (V 450; VI 81/2; VI 703), und von körperlichen Fesseln      (VI 82/3; VII 695)</li>
<li>Für eine meditative Versenkung      ist ein relatives Wohlbefinden förderlich. Wenn du sehr gestresst und      körperlich angespannt bist oder gar Schmerzen hast, wird es nicht einfach      sein, den Weg nach Innen zu finden. Hier können lösende und entspannende      Übungen helfen. Schon das Hinspüren in eine verspannte Körperregion, das      alleinige Fühlen der jeweiligen Stelle kann eine bessere Durchblutung der      Muskulatur und eine Beruhigung der Nervenzentren bewirken. Es helfen auch      kleine lösende Bewegungen, etwa die Schultern hochziehen und wieder sinken      lassen, den Kopf sinken lassen und wieder aufrichten, dann den Kopf      behutsam nach rechts und nach links drehen. Gut tut es, alle      Körperregionen durchzuspüren und dabei einatmend „los“ und ausatmend      „lassen“ zu denken. Mit dem Ausatmen kann auch ein tiefes Seufzen      verbunden sein. Das entspannende Loslassen in der gesamten Muskulatur      bewirkt eine Beruhigung des Atems und damit verbunden auch eine Beruhigung      gedanklicher Überaktivität. Der Leib wird in einen Zustand angenehmer Ruhe      versetzt.</li>
<li>Die Körperhaltung, die dir ein      längeres stilles Verweilen ermöglicht, ist das Sitzen. Es geht um das      richtige Sitzen. Einfach auf dem Boden sitzen ohne Unterlage ist ziemlich      anstrengend. Also nimm ein Sitzkissen, eine Meditationsbank, oder setze      dich rittlings auf ein Polster. Es geht auch auf einem Stuhl, wobei du auf      dem vorderen Stuhlrand sitzen und die Füße parallel und hüftbreit auf den      Boden stellen solltest. Achte darauf, dass Unter- und Oberschenkel      ungefähr einen rechten Winkel bilden. Wenn dein Rücken schnell ermüdet,      ist es besser sich anzulehnen. Es kann sein, dass du unter die Füße eine      Decke legen musst, damit die rechtwinkelige Haltung der Beine garantiert      ist. Die Hände können ineinander gelegt werden, dabei berühren sich die      horizontal liegenden Daumen leicht und bilden mit den Fingern eine Kugel.      Oder die Hände liegen wie offene Schalen auf den Oberschenkeln, oder die      Hände sind umgedreht, so dass die Handinnenflächen die Oberschenkel      berühren. Die Schultern sind etwas zurückgenommen und sinken entspannt      herab. Du sitzt einfach aufrecht, bringst das Becken in die richtige      Position und lässt die Wirbelsäule emporwachsen. Der Nacken ist sanft      gedehnt, das Kinn sinkt leicht zur Kehle. Am Schädeldach, dem höchsten      Punkt des Kopfes, spürst du weit nach oben, so als ob dich hier ein      Lichtfaden mit dem Himmel verbindet. Entspanne dein Gesicht und lass es      weich und friedlich sein. Die Augen sind geschlossen oder halb offen,      wobei der Blick dann auf einem Punkt ungefähr zwanzig Zentimeter vor dir      ruht.</li>
<li>Atmen ist Leben. Luft strömt in      dich hinein und wieder heraus, die meiste Zeit wird dir der Atemvorgang      nicht bewusst sein, es ist ein physiologischer Vorgang, gesteuert vom      Atemzentrum, der Leben und Überleben garantiert. Atmen ist auch ein      feinstoffliches Geschehen. Bewusstes Atmen bringt dich in die Gegenwart,      der Atem schenkt dir den Augenblick, lässt dich deine Ganzheit erleben.      Sitzen und bewusstes Atmen ist der Weg zur Ruhe zu kommen, zu sich selbst,      zu Gott, ist der Eintritt in die meditative Versenkung. Zwischen Geist und      Atem besteht eine enge Verbindung. Beide haben die gleiche lateinische      Wortwurzel „spirare“. Spiritus ist nicht etwas Abstraktes, sondern      lebendiges Sein, das sich sprachlich schwer fassen lässt. Gertrud gelingt      es denn doch in wunderbarer Weise. Zwischen dem Geist Gottes und dem Atem      besteht eine Beziehung des Erschaffens, das meint, dass Schöpfung nicht      abgeschlossen, sondern stets neu in uns, mit uns und durch uns geschieht.<br />
So schreibt Gertrud: „Im Lebenshauch seines Mundes werde wiedererschaffen      und neu gemacht der Atem meines Lebens: auf dass mich auf rechten festen      Boden führe sein lebenspendender Geisthauch, der gut ist.“ (I 10-12/3). An      anderer Stelle bittet sie: „Deinen lebenspendender Geist erneuere heute in      allen Gefäßen meines Innern“ (I 223f.), oder „erfülle du mit neuem Leben      meine Seele: denn es mangelt ihr an Lebensatem“ (VII 164f.). Und „die      langen Seufzer meines Atemzugs vom Abgrund der Erde hin zu dir, wenn ich      tagtäglich nach dir Ausschau halte“ (VI 356/7f.) sollen Gott loben, „bis      das ich werde mit Gott ein einziger Geist und Atem“ (V 202).</li>
<li>Lenke die Aufmerksamkeit auf      den Atemstrom. Spüre, wie die Luft durch die Nase tief in dich einströmt      und wieder ausströmt. Erlebe die damit verbundenen Bewegungen, die der      Atem verursacht. Das sanfte Gedehnt- und Gelöstwerden im ganzen Leib.      Überlasse dich dem Rhythmus deines Atems, der vom großen Atem Gottes      kommt. Lass die Luft ganz aus dem Körper ausströmen, entdecke die kleine      Pause nach dem Ausatmen und genieße, wie dein Leib sich von selbst wieder      das Lebensmedium, die Geistkraft schöpft. Einatmen und ausatmen, im      eigenen natürlichen Atemrhythmus, sonst nichts.</li>
<li>Licht, Wärme, Sonne sind      Qualitäten, die unmittelbar erfahrbar sind; wer innerlich davon erfüllt      ist, an dem sind sie auch äußerlich wahrnehmbar. Sie zeigen sich in      leuchtenden Augen, einem strahlenden Gesicht, einer klaren Sprache. Wärme,      Licht und Sonne sind auch Grunderfahrungen des geistlichen Lebens. Wer in      der Gegenwart Gottes lebt, lebt in der Nähe der „wahren Sonne, die Gott      ist“(V 459), und kann dies konkret und körpernah erfahren. Die innere      Sonne kann im Gebet, in der Meditation aufgehen und den ganzen Menschen      verwandeln. Der Ort dafür ist das spirituelle Herz als Personenmitte. „Du      bist meines Herzens einziges, ganzes, liebstes Wesenskernchen; dir allein      hat sich glutvoll angeschmiegt meine Seele“ (V 180-182). Es geht also      darum, das Herzfeuer zu entfachen, dann beginnt die innere Verwandlung.      Wer so in der Gegenwart Gottes lebt, wird innerlich durchlichtet und      erhellt.An vielen Stellen berichtet Gertrud vom göttlichen Licht. Gott ist für sie      „Quell immerwährenden Lichts“(III 197; VI 525/6), sie bittet: „Das Licht      entgegenzunehmen“ und „innerlich erleuchtet zu werden“ (I 167/8). Jesus      antwortet ihr: „Ich bin der Glanz der göttlichen Sonne, lichtumglänzt      meine Gestalt“ (III 7f.), und schließlich „dort, in deines göttlichen      Herzens goldenes Rauchgefäß, in dem zu deinem Lobpreis ohne Unterlass      verbrennt der ewigen Liebe lieblichst duftender Weihrauch: dorthin werfe      auch ich des Herzens winzigst kleines Korn…..dass auch dies mein Herzenskörnlein….im      Anhauch deines Lebensatems mit stürmischer Gewalt lebendige Flamme wird      und übergeht in das eine Glutbecken, aus dem dein Lob aufsteigt.“(VI      351-356/7)</li>
<li>Wenn du nun die für dich      richtige Sitzhaltung eingenommen hast, eine Haltung, die dir Stabilität,      Wohlgefühl und Leichtigkeit vermittelt, und der Leib und der Atem zur Ruhe      gekommen sind, dann lenke deine Konzentration auf den Ort in der Mitte der      Brust, dem spirituellen Herzzentrum. Verweile dort und verbinde den      Rhythmus deines Atems mit der Anrede, die Gertrud häufig für Gott benützt:      „Gott-Liebe“. Denke einatmend „Gott“ und ausatmend „Liebe“. Gott-Liebe,      das ist alles! Wenn du merkst, dass sich andere Gedanken einschleichen      möchten, dann lenke die Konzentration erneut auf die beiden Worte „Gott-      Liebe“. Bleibe ganz locker und entspannt, du brauchst nur das Kommen und      Gehen deines Atems mit den beiden Worten Gott- Liebe verbinden. Du atmest      die Liebe Gottes ein und sie verströmt sich ausatmend in deinem ganzen      Leib, so dass du erfüllt wirst mit der „göttlichen innigen Liebe“ (VII      389f.). Anfänglich wirst du nur einige Minuten so verweilen können, später      kannst du dann ca. 20 Minuten in „Lust und Freude“ (VI 51) so dasitzen.<br />
Beende die meditative Versenkung immer mit einem tiefen Atemzug, lass es      aufatmen, bewege die Finger und die Zehen, öffne die Augen und dehne dich      durch.Nach einigen Wochen des Übens kannst du einen Schritt weiter gehen.</li>
<li>Konzentriere dich wieder auf      den Ort in der Mitte der Brust, dem spirituellen Herzen. Atme weich und      ruhig. Nach einer Weile wirst du ein kleines warmes Licht wahrnehmen.      Verbinde dich mit jedem Atemzug inniglicher mit diesem Leuchten in dir.      Sei ganz offen und empfänglich, nichts machen, nichts wollen, nur      zulassen. Mit jedem Einatmen wird heilendes göttliches Licht als „feurige      innige Liebe“ (III 323) in dich einfließen, und sich ausatmend in dir      verströmen bis in die äußerste Zelle deiner Leiblichkeit und „dein Inneres      erfüllen“ (I 95/6; VI 73/4), „gesunden lassen“ (I 192/3), und dein      gesamtes „Leben erneuern“ (IV 231).<br />
Im zweiten Kapitel des göttlichen Gesandten beschreibt Gertrud diese Erfahrung wie folgt: “Die wunderbare Wirkung des Lichts durchfließt meinen Körper, es dringt bis ins innerste Mark; es scheint mir alle Grenzen aufzulösen, und ich habe das Gefühl, als seien mein Körper und meine Seele nichts als Licht, göttliches Licht.“ (nach Gertrud von Helfta, Legatus II,48f).Beende diese Lichtmeditation wie oben beschrieben</li>
<li>Zu Beginn der Meditation kannst du folgenden Gebetsruf als Introitus singen: Komm, komm, komm! Komm Gott-Liebe, komm Gott Lebenshauch, dabei den Konsonant „m“ aussummen!<a rel="attachment wp-att-5125" href="http://zeitzubeten.org/2009/11/17/gertrud-von-helfta-die-grose/gertrud-notenschrift/"><img class="alignleft size-full wp-image-5125" title="Gertrud-Notenschrift" src="http://betezujesus.wordpress.com/files/2009/11/gertrud-notenschrift.png" alt="" width="422" height="109" /></a><span style="color:#ffffff;">++</span><span style="color:#ffffff;">+</span>+
<p><span style="color:#ffffff;">+ </span></li>
<li>Gertrud erlebte die göttliche      Nähe ganz sinnenhaft und leiblich, vgl. ihre &#62;&#62;&#62;</li>
</ol>
<p style="text-align:justify;"><strong>„Seligpreisungen der Sinne“:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">„Selig die Augen, die dich schauen,<br />
o Gott-Liebe. O wann, wann werde ich dorthin gelangen, wo du bist, Gott, wahres Licht, Gott und Lamm? Ich weiß, dass ich dich endlich schauen werde mit meinen eigenen Augen, o Jesus, Gott, du mein Heil.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Selig die Ohren, die dich hören, </strong><br />
o Gott-Liebe, du Wort des Lebens. O wann, wann wird deine Stimme, von Honig fließend und voll Süßigkeit, mir Tröstung geben, wenn sie mich ruft zu dir? Eia, vor bösem Hörensagen möge ich mich nicht fürchten, sondern schnell möge ich hören deine ruhmvolle Stimme. Amen, so geschehe es.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Selig die Nase, die dich atmet, </strong><br />
o Gott-Liebe, du des Lebens süßester würziger Duft. O wann, wann wird zu mir hinatmen deiner honigfließenden Gottheit duftender Wohlgeruch? Eia, schnell möge ich kommen zu den fetten Weiden voller Anmut, wo ich immerdar dich schaue. Amen, so geschehe es.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Selig der Mund, der kostet, </strong><br />
o Gott-Liebe, deine trostreichen Worte, süßer als Honig und Honigwabe. O wann, wann wird erfüllt werden meine Seele mit deiner Gottheit nährendem Fett, und trunken werden durch die reiche Fülle deiner Lust? Eia, so möge ich hier schon kosten, wie lieblich du bist, Herre mein, daß ich in ewigem Glück dich, o Gott meines Lebens, voll genieße dort. Amen, so geschehe es.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Selig die Seele, die in der Umarmung unzertrennlicher Liebe sich hingeschmiegt hat an dich,</strong> und<br />
<strong>selig das Herz, das spürt deines Herzens Kuss, </strong><br />
o Gott-Liebe, und mit dir eingeht den Bund unauflöslicher liebender Freundschaft. O wann, wann soll ich durch deine seligen Arme fest umschlungen werden, und dich, o Gott meines Herzens, ganz unmittelbar anblicken? Eia, schnell doch, schnell möge ich, dem Verbanntsein hier entrissen, dein honigfließendes Angesicht schauen im Jubilus. Amen, so geschehe es.“ (V 462-485/6)</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Gebet</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Liebster mein, Jesu Christ, ich begehre, mit dir eine Regel der Liebe anzunehmen, dass ich mein Leben auf dich hin möge erneuern und verwandeln.<br />
<em>Eya, stelle mein Leben unter deines heiligen Geistes Obhut,<br />
dass ich zu allen Zeiten dir stehe zu Gebot.<br />
Meine Sitten mache dir genehm in liebevollem Frieden.<br />
Meine Sinne schließe ein in deiner lichterfüllten Minne,<br />
dass du allein mich lehrst, leitest und mir Rat gibst in mir drinnen.<br />
Lass versinken meinen Geist so sehr<br />
in deinem Geist bis auf den Grund in einem Nu,<br />
dass ich wahrlich werde in dir begraben<br />
und so gänzlich aus mir in die Einung mit dir getragen,<br />
dass mein Grab in dir niemand kennt, als deine lebendige Liebe allein,<br />
die es versiegeln möge. Amen.</em> (IV 230a-243a)</p>
<p style="text-align:justify;">Jesus, mein Liebster: ich wünsche, mit dir zusammen eine Liebesregel anzunehmen, nach der ich es vermag, in dir mein Leben zu erneuern und es dann in dir verwandelt zu verbringen. Eia, stelle mein Leben unter die Obhut deines heiligen lebenspendenden Geistes, auf dass man jederzeit bereit mich finde: ganz bereit für deine Weisungen. Meine Lebensart gleiche der deinen an; in der Liebe zu dir und im Frieden festige mich. Meine Sinne verschließe mit dem Lichte deiner innigen Liebe, dass allein du mich lehrst, führst und unterrichtest im Innersten des Herzens. Sauge auf meinen Lebensatem durch deinen Lebensatem, mit solcher Kraft und so tief reichend, dass ich wahrlich ganz und gar begraben werde in dir und in der Einung mit dir hinschwinde weg von mir. Und von meinem Grab soll nur deine Liebe und sonst niemand wissen: von meinem Grab in dir. Diese Liebe schließe mich mit ihrem Siegel ein, und mit Siegelzeichen übereigne sie mich dir, mich mit dir durch ihr Band verknüpfend, untrennbar. Amen, so geschehe es. (IV 230-240/2)</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Leibgebet</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Seit jeher beten Menschen nicht nur mit Worten, sondern auch mit leiblichen Gebärden wie Stehen, Sitzen oder Knien. Mit ausgebreiteten oder gefalteten Händen und in vielen anderen Formen.<br />
Gebärden und Haltungen drücken aus, was im Inneren des Menschen lebt, sind ein Ausdruck dessen, was das Herz fühlt und der Sinn meint. Gleichzeitig wirken Haltungen und Gebärden in dieses Innere des Menschen hinein und formen es.<br />
Gertrud schreibt: „Ich trete hin zu dir, mein Gott“ (IV 69f.) und bittet „in den Lustgarten seines göttlichen Herzens“ hingeführt zu werden (VII 591/2).</p>
<p style="text-align:justify;">Du darfst vor Gott aufrecht stehen, vor Gott, der dich geschaffen und mit deinem Namen gerufen hat. Du darfst vor Gott in Würde stehen, im Wissen um deine ganze Unzulänglichkeit, um dein Versagen und deine Bedürftigkeit.</p>
<p style="text-align:justify;">Lass den Atem ruhig fließen.</p>
<ul style="text-align:justify;">
<li>Stehe aufrecht. Falte die Hände      vor der Brust, dem spirituellen Herzbereich. Erlebe die vertikale Achse in      dir und die horizontale Verbindung, die ihren Ausgangsort im spirituellen      Herzzentrum hat.<br />
<strong>Gott- Liebe</strong> <em>ausatmen</em></li>
<li>Öffne die Hände zu Schalen. Die      kleinen Finger und die Handkanten berühren sich.<br />
<strong>reich mir den Wassertrunk heiliger Hoffnung</strong> <em>einatmen</em></li>
<li>Drehe die Hände nach außen bis      die Handrücken sich berühren, lasse die Finger nach unten zeigen und die      Hände nach unten sinken.<br />
<strong>erfülle mich mit deiner göttlichen Liebe</strong> <em>ausatmen</em></li>
<li>Drehe dann die Handflächen nach      außen, führe die Hände im großen Bogen über vorne nach oben und in einer      großen Kreisbewegung seitlich wieder nach unten, wenn die Mittelfinger      sich berühren, hebe die Hände zur Brust.<br />
<strong>forme mich in dich hinein</strong> <em>einatmen, ausatmen, einatmen</em></li>
<li>Falte die Hände vor dem      Herzzentrum<br />
<strong>O Gott-Liebe</strong><em> ausatmen</em></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Verweile anschließend einige Atemzüge im Sitzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Übe anfangs zuerst den Bewegungsablauf, dann verbinde die entsprechenden Worte/ Sätze mit der Bewegung, und dann verbinde die Atemphasen mit den Bewegungen und den Worten. Du wirst erleben, dass denken, bewegen und atmen eins werden. Nach einer gewissen Zeit brauchst du die Worte nicht mehr sprechen, die Bewegungen sind deine Worte, dein Ausdruck des Denkens, dein Gebet.</p>
<p style="text-align:justify;">+++</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[KLANGGEBET goes Youtube &amp; eine Übung zum Christus-Mantra]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/15/klanggebet-goes-youtube-eine-ubung-zum-christus-mantra/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 14:54:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute freue ich mich darüber, dass KLANGGEBET jetzt auch die Ärmchen gen Youtube ausbreitet. Ich bin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute freue ich mich darüber, dass KLANGGEBET jetzt auch die Ärmchen gen Youtube ausbreitet. Ich bin]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitate des Tages.]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/2009/11/13/zitate-des-tages-5/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 20:37:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.wordpress.com/2009/11/13/zitate-des-tages-5/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;[...] wird es nicht verstehende Menschen geben, bevor sie gehört und nachdem sie gehört haben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;[...] wird es nicht verstehende Menschen geben, bevor sie gehört und nachdem sie gehört haben [...]&#8220;</p>
<p>&#8220;[...] Weisheit ist Wahrhaftiges sagen und handeln der Natur gemäß, auf sie hinhorchend.&#8221;</p>
<p>&#8220;[...] Eines [ist] alles [...]. &#8220;</p>
<p>&#8220;Gleich wie ein Kehrichthaufen aufs Geratewohl hingeschüttet ist die schönste [und beste] Welt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Bei einem Fluß ist es nicht möglich zweimal hineinzusteigen in denselben &#8211; auch nicht ein sterbliches Wesen zweimal zu berührern und zu fassen im gleichen Zustand &#8211; es zerfließt und wieder strömt es zusammen und kommt her und geht fort.&#8221; (= Alles fließt.)</p>
<p>&#8220;Überall Zusammenhänge, Verbindungen, fließende Übergänge!&#8221;</p>
<p>&#8220;Bildung ist zweite Sonne denen, die erzogen sind.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die da Gold suchen, viel Erde schaufeln sie auf und finden gar wenig.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Menschen erwartet, wenn sie gestorben sind, was sie weder erhoffen noch wähnen.&#8221;</p>
<p>- Heraklit (540/535  &#8211; 483/475 v. chr.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Zeichnung]]></title>
<link>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/13/die-zeichnung/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:00:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>phoenixxash</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Zeichnung des Mannes hat Klaus angefertigt. Er war der Mann der ihm gesagt hatte wo er mich hinb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Zeichnung des Mannes hat Klaus angefertigt. Er war der Mann der ihm gesagt hatte wo er mich hinbringen sollte. Seid dem ich in Münster war, bin ich natürlich sehr viel Aufmerksamer geworden, und ich habe das Gefühl das ich beobachtet werde. Vielleicht habe ich auch nur Verfolgungswahn. Beides würde mich nicht wundern. Mir fallen jetzt eben immer mal wieder Autos mit getönten Scheiben auf die an der Straße vor dem Internat stehen, und als ich gestern nach dem Unterricht in mein Zimmer ging war das Fenster offen, dabei war ich mir absolut sicher, das ich es nicht geöffnet hatte. Ich lief schnell zum Fenster aber sah unten nur den Hausmeister beim stutzen der Büsche unter meinem Fenster. Der wird hier ja kaum runter gesprungen sein, immerhin ist mein Zimmer im 3. Stock.<br />
Ich habe Lissi das meiste von dem erzählt, was ich erfahren habe, nur das mit dem seltsamen Mann nicht, und das Frau Breitenbach angst vor mir hatte.<br />
Lissi sagt ich solle mich nicht so sehr in die Sache rein steigern. Sie finde es gut, das ich mehr über meine Vergangenheit erfahren möchte, aber ich solle es nicht überstürzen.<br />
Sie macht sich wirklich Sorgen um mich. In den letzten Nächten habe ich mehrmals mitbekommen das sie das Licht angemacht und nachgesehen hat, ob ich in meinem Bett liege.<br />
Vorhin wurde sie von ihrem Vater abgeholt, er fragte sogar ob ich wieder mitkommen wolle. Das hat mich wirklich überrascht. Zum Glück hat er nichts von meinem nächtlichen Ausflug mitbekommen. Ich habe aber abgesagt, da ich dieses Wochenende erstmal dazu nutzen möchte die neuen Informationen zu ordnen und zu entscheiden wie ich nun weiter mache.<br />
Ach, ich vermisse Lissi jetzt schon wieder, dabei ist sie gerade 1 Stunde weg, und ich sitze hier mit ihrem Kissen in der Hand.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[11/11/09]]></title>
<link>http://determinerad.wordpress.com/2009/11/11/111109/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:15:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>determinerad</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jag skriver om små astmatiska barn men vet inte om det duger. Kanske är det inget värt eftersom någo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jag skriver om små astmatiska barn men vet inte om det duger. Kanske är det inget värt eftersom någon annan redan har skrivit, om bandy. Det är förvirrade budskap från skolan just nu.</p>
<p><strong>STOPP</strong></p>
<p>Med Miranda och Cider går det framåt. Det känns som att jag har producerat en hel del, men utan att egentligen komma på vad den mystiska huvudkonflikten egentligen består utav. Mystisk är den i alla fall. Kanske behöver man inte riktigt veta vad det handlar om, tanken är ju faktiskt att det ska bildsättas till en serie, förutsatt att min vän J hittar en motivation.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In den Armen der Natur ist Frieden]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/09/in-den-armen-der-natur-ist-frieden/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 01:27:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
<guid>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/09/in-den-armen-der-natur-ist-frieden/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Du wirst mehr in den Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Steine werden Dich lehren, was ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Du wirst mehr in den Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Steine werden Dich lehren, was ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schatten der Vergangenheit III]]></title>
<link>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/07/schatten-der-vergangenheit-iii/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 21:36:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>phoenixxash</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich erschrak natürlich und drehte mich um. Frau Breitenbach stand mit verschrecktem Gesicht da und s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich erschrak natürlich und drehte mich um. Frau Breitenbach stand mit verschrecktem Gesicht da und starrte mich an. Herr Breitenbach schaute mich mit einem Seltsamen Blick an, von dem ich nicht sagen konnte ob er Freude, Überraschung oder Entsetzen war.<br />
&#8220;Natascha?&#8221; flüsterte er und sah mich fragend an.<br />
Mein Pullover muss mir beim bücken hochgerutscht sein so das sie die unteren Ansätze meines Phoenix erkennen konnten. Frau Breitenbach setzte sich auf einen Stuhl am Küchentisch und sah abwechselnd zu mir und zu ihrem Mann.<br />
&#8220;Ja&#8221; antwortete ich leise und den Blick zu Boden gerichtet. &#8220;Ja, ich bin Natascha.&#8221;<br />
Herr Breitenbach kam auf mich zu und streckte mir seine Hand entgegen. Komm setz Dich kleines. Ich setzte mich und Herr Breitenbach setzte sich neben seine Frau.<br />
&#8220;Warum&#8230;? Wie hast du uns gefunden?&#8221; fragte er wohl nur um irgend etwas zu sagen.<br />
&#8220;Ich habe heraus gefunden das sie mich einmal Adoptieren wollten. Ich muss meine Eltern finden und ich hoffte das sie mir helfen könnten.&#8221;</p>
<p>Wir saßen noch lange beieinander. Als Herr Breitenbach mich schließlich zurück fuhr zu Lissis Haus, wurde es gerade wieder hell. Zum Glück war Lissis Vater noch nicht aufgestanden, und ich konnte mich unbemerkt wieder ins Haus schleichen.<br />
Die Breitenbachs erzählten mir, das ich schon einige Wochen bei ihnen war, und sie sich inzwischen sicher waren mich behalten zu wollen, als sie eines Nachts von meinen Schreien geweckt wurden. Als sie in mein Zimmer laufen wollten, fanden sie es Lichterloh brennend vor. Sie sahen noch 2 Gestalten aus dem Fenster springen und einen Mann in der Ecke stehen und schluchzen. Sie löschten mein Zimmer und fanden mich unversehrt in den verkohlten Überresten meiner Wiege liegen. Der Mann in der Ecke floh während sie mein Zimmer löschten, doch er stellte sich später als mein Vater heraus. Er war in dieser Nacht aus der Anstalt geflüchtet. Wie ich es überlebt habe dort mitten in den Flammen zu liegen, konnte niemand erklären. Ich weiß natürlich warum. Feuer konnte mir nie etwas antun. Das erste mal wurde mir das richtig bewusst als ich im Internat in der Raucherecke stand. Ich rauche nicht, aber ich habe es mal versucht. Natürlich kam gleich eine Lehrerin als ich die Zigarette in der Hand hielt. Vor Schreck hielt ich sie in meiner geschlossenen Faust versteckt. Es wurde heiß, doch ich widerstand dem Drang die Faust zu öffnen. Ich hatte erst einen Tag zuvor einen Verweis wegen einer Nichtigkeit bekommen, ich wollte nicht riskieren noch mehr Ärger zu bekommen. Als die Lehrerin wieder ging, öffnete ich meine Faust und die Zigarette glomm noch immer. Doch meiner Hand war nichts anzusehen. Keine Brandblase, keine Schmerzen, nichts. Natürlich gab es schon vorher Anzeichen, aber erst da wurde es mir zu hundert Prozent bewusst und ich probierte es noch an dem Abend aus. Ich stellte Kerzen auf und hielt meine Hand über die Flammen bis die Kerzen komplett abgebrannt waren. Es war absolut nichts zu sehen.<br />
Nun ja auf jeden Fall gaben die Breitenbachs mich nach einigem überlegen zurück. Herr Breitenbach sagte am nächsten Tag sei ein Mysteriöser Mann in seine Praxis gekommen und habe zu ihm gesagt, das ich bei ihnen in großer Gefahr sei, und ich an einen sichereren Ort gebracht werden müsse. Als sichereren Ort nannte der Mann ein bestimmtes Kinderheim, das etwas abseits lag. Herr Breitenbach sorgte dann dafür das ich genau in dieses Heim kam, als sie mich zurück brachten. er nannte mir auch die Adresse der Anstalt in der meine Eltern sind. Ob das mein nächstes Ziel sein wird, oder doch eher das Heim, oder eine andere Adresse die er mir gab, die ich habe jetzt noch nicht nennen will, überlege ich noch. Es war ein sehr seltsames Gefühl dort bei den Breitenbachs zu sitzen. Ich hatte das Gefühl, das Frau Breitenbach richtige Angst vor mir hatte. Sie saß eigentlich die ganze Zeit nur am Tisch und starrte mich an ohne ein Wort zu sagen. Herr Breitenbach oder Klaus wie ich ihn nennen sollte, schien eigentlich richtig froh zu sein, das ich da war. Auf der Fahrt zu Lissi sagte er auch, das er sehr froh sei, das er wieder etwas von mir gehört hatte, und er nun, wo er weiß wo ich bin auch hin und wieder nach mir sehen will. Und tatsächlich heute Morgen bekam ich ein Päckchen. Das erste mal in meinem Leben bekam ich ein Päckchen. Es waren Süßigkeiten und ein paar Energy-Drinks drin, ich hatte ihm erzählt, das die hier verboten sind. Außerdem war ein kleines Mäppchen in dem Paket. In dem Mäppchen waren Fotos mit mir als Baby. Teilweise ich allein, aber auch 2 Fotos in den Armen der Breitenbachs. Auch die Adoptionsunterlagen waren in dem Mäppchen und die Zeichnung eines großen Mannes in Schwarzem Mantel mit Markanten seltsamen Gesichtszügen. Sein Gesicht war hager und fahl und ich erkannte ihn wieder. Es war der selbe Mann der in Münster mit mir im Bus gesessen hatte&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schatten der Vergangenheit II]]></title>
<link>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/06/schatten-der-vergangenheit-ii/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 21:21:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>phoenixxash</dc:creator>
<guid>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/06/schatten-der-vergangenheit-ii/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Vor mir stand ein Mann. So Mitte vierzig würde ich sagen. Er ging scheinbar gerade mit seine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; Vor mir stand ein Mann. So Mitte vierzig würde ich sagen. Er ging scheinbar gerade mit seinem Hund spazieren, ein großer schwarzer Labrador. Ein sehr schöner Hund.<br />
&#8220;Kann ich dir helfen?&#8221;, er guckte zwischen Mir und den Jungs die Straße runter, hin und her.<br />
&#8220;Ähh. Nein ist schon alles ok. die sind Harmlos&#8221; antwortete ich und wollte gerade weitergehen, als ich sah das ich schon direkt vor dem Haus stand zu dem ich wollte. Das Haus der Breitenbachs. Jetzt viel mir auch auf das der Mann gerade auf dem Weg durchs Gartentor war, als ich ihn angerempelt habe. Ich muss wohl in diesem Moment etwas irritiert geguckt haben, denn er fragte mich nochmal eindringlicher. &#8220;He. Ist wirklich alles in Ordnung? Was machst du überhaupt um diese Zeit noch hier?&#8221; Er drückte mir seinen Regenschirm in die Hand und ging durchs Gartentor. &#8220;Warte kurz hier.&#8221;<br />
Ich war Unsicher was ich machen sollte. Wenn das hier das Haus der Breitenbachs ist, und dieser Mann hier wohnt, dann muss er Herr Breitenbach sein. Nach einem Mehrfamilienhaus sah mir das nicht aus.<br />
Es war eine weiße Villa. Naja Villa kann man nicht wirklich sagen, aber ein relativ großes Haus mit einem Erker, oder wie man das nennt, und großen Fenstern. &#8220;<em>Hier hätte ich also Leben können?</em>&#8220;, dachte ich<br />
Da kam der Mann den ich für Herrn Breitenbach hielt auch schon wieder raus, und in der Tür stand eine Frau.<br />
&#8220;Das ist meine Frau Nicole. Du kannst gerne einen Moment herein kommen und Dich bei einem warmen Kakao aufwärmen.&#8221;<br />
Ich zögerte. &#8220;Ich, ich bin nicht weggelaufen falls sie das denken&#8221; stotterte ich etwas unsicher vor mich hin. &#8220;<em>Nicole hat er gesagt. Nicole Breitenbach, also wird er Klaus Breitenbach sein. Ich bin tatsächlich richtig. Und nun werde ich auch noch direkt hereingebeten.</em>&#8221; So einfach hatte ich mir das nicht vorgestellt. Andererseits war ich sehr verunsichert. Trotz alledem waren das Fremde, und ich ein zwölfjähriges Mädchen allein in einer unbekannten Stadt. Aber Lissi wusste ja wo ich bin und schließlich bin ich genau aus diesem Grund hierher gekommen, um die Breitenbachs kennen zu lernen.<br />
&#8220;Nein, das sagt doch keiner. Aber du bist&#8230; Zwölf? Dreizehn?&#8221;.<br />
&#8220;Dreizehn&#8221; log ich.<br />
&#8220;Dreizehn Jahre alt und irrst hier in strömenden Regen durch die Stadt. Das können wir uns nicht ansehen. Wärme Dich doch wenigstens kurz auf und warte bis der Regen weniger wird. Ich tue Dir schon nichts, deshalb habe ich ja extra meine Frau raus geholt.&#8221; Er schaute zu seiner Frau rüber und sie winkte uns herein. Ich folgte ihm.<br />
Drinnen legte ich meinen Mantel ab und die Frau gab mir ein Handtuch, damit ich meine Haare trocknen konnte.<br />
&#8220;Danke Frau Breitenbach&#8221; sagte ich schneller als mir einfiel das sie sich noch garnicht vorgestellt hatten.<br />
&#8220;Habe ich mich schon vorgestellt?&#8221; sagte Herr Breitenbach halb mich, halb sich selbst fragend.<br />
&#8220;Ähh. Ich glaube nicht. Das Schild draußen&#8230;&#8221; räumte ich ein.<br />
&#8220;Oh. Du bist ein sehr aufmerksames Mädchen. Komm mit in die Küche. Nicole hat schon Milch warm gemacht.&#8221;<br />
Frau Breitenbach stand mit einem Tablett mit drei Tassen dampfendem Kakaos in der Küche. Als wir rein kamen fiel ihr ein Löffel vom Tablett und ich bückte mich um ihn aufzuheben. Plötzlich hörte ich einen erstickten Schrei und das Laute klirren von Porzellan auf Fliesen. direkt vor mir zersprangen die Kakaotassen in tausend kleine Stücke und der warme Kakao ergoss sich über den Fußboden&#8230;.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Schatten der Vergangenheit]]></title>
<link>http://phoenixxash.wordpress.com/2009/11/03/schatten-der-vergangenheit/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 19:43:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>phoenixxash</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, ich war am Wochenende bei den Breitenbachs und habe einiges heraus gefunden. Aber ich fange am A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, ich war am Wochenende bei den Breitenbachs und habe einiges heraus gefunden. Aber ich fange am Anfang an.</p>
<p>Am Samstag Abend haben wir noch einen Film gesehen. Ich weiß aber schon nicht mehr welchen weil ich mit den Gedanken schon ganz woanders war. Gegen 22:00 Uhr sind wir dann &#8220;ins Bett&#8221; gegangen. Wir haben ca. eine halbe Stunde gewartet und sind dann durch Fenster raus geschlichen. Lissi´s Zimmer ist im 1. Stock aber ihr Fenster ist direkt über dem Garagendach, deshalb war das kein Großes Problem. Wir sind also raus und haben uns auf der Rückseite der Garage im Garten runter gelassen. Mensch war das Kalt, und zu Nieseln fing es auch noch an.<br />
Dann hat Lissi mich zu einer nahen Bushaltestelle geführt. Ich sagte ihr ich wolle nicht das sie mitkommt, weil ich sie so zu sehr in Schwierigkeiten bringen würde. Außerdem konnte sie so besser darauf achten, das ihr Vater nichts merkt.<br />
Nach etwa 10 Minuten kam der nächste Bus. Lissi hat mir gesagt wo ich wieder aussteigen muss. Ich fuhr also etwa eine halbe Stunde in dem Bus bis zur anderen Seite der Stadt. Das hätte eigentlich bestimmt nur 10 Minuten gedauert, aber der Bus hat ja an jeder Mülltonne angehalten. Zwei Reihen vor mir saß ein Seltsamer Mann in schwarzem Mantel, der immer wieder zu mir rüber geschielt hat. Er meinte bestimmt, ich hätte das nicht bemerkt, aber ich habe ein Gespür für so was. Er ist dann auch an der selben Haltestelle ausgestiegen wie ich. Da war mir schon ziemlich mulmig zu Mute. Inzwischen hat es richtig zu regnen angefangen. Ich musste hier nur die Straße runter und dann an einem Fahrradladen rechts, hatte Lissi gesagt. Ich blieb jedoch erstmal kurz in der Bushaltestelle stehen und wartete in welche Richtung der seltsame Mann gehen würde. Er sah sich zuerst etwas suchend um und ist dann die Straße runter in die Richtung in die ich auch musste. Jetzt hatte ich natürlich noch mehr Angst. Was wenn der sich da irgendwo hinter einem Busch versteckt hat? Hier war es ziemlich Dunkel und Menschenleer. Straßenlaternen gab es nur ganz wenige in dieser Gegend und die meisten flackerten die ganze Zeit. Aber mir war kalt, ich war nass und ich musste u den Breitenbachs. Ich schaute mich noch kurz um und dann schloss ich die Augen und konzentrierte mich auf meinen Phoenix. Er wurde warm und trocknete wenigstens meinen Pullover. Ich nahm meinen Mut zusammen und ging die Straße entlang. plötzlich hörte ich von der Seite ein Rascheln im Gebüsch. Ich zuckte zusammen und sprang zur Seite auf die Straße auf der mich beinahe ein Bulli überfahren hätte. Hupend fuhr er an mir vorbei, als zwei Jugendliche aus dem Gebüsch hervor kamen.<br />
&#8220;He kleine!&#8221; rief einer der beiden. &#8220;Wo willst Du denn hin?&#8221;<br />
&#8220;Zu meinem Freund&#8221; antwortete ich. Ich dachte mir, das wäre die beste Antwort um Probleme zu vermeiden.<br />
&#8220;Wo wohnt er denn dein Freund?&#8221;, fragte der andere mich und kam auf mich zu.<br />
Ich beschleunigte meinen Schritt, aber versuchte keine Angst zu zeigen. Das hat wohl nicht geklappt, denn die beiden Grinsten mich schief an.<br />
&#8220;Gl.. Gleich da vorne&#8221; stotterte ich. Ich fing an zu laufen und lies sie nicht aus den Augen, aber die Jungs liefen mir nicht nach. Sie fingen nur Dumm an zu lachen, die Arschlöcher. Plötzlich lief ich gegen etwas. Als ich mich umdrehte, merkte ich das es nicht etwas, sondern jemand war&#8230;&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Die Macht des Vertrauens]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/03/die-macht-des-vertrauens/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 18:35:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir alle, die wir eine Verbindung zur metaphysischen Dimension des Lebens fühlen, wir alle, die wir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wir alle, die wir eine Verbindung zur metaphysischen Dimension des Lebens fühlen, wir alle, die wir ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Som julafton]]></title>
<link>http://eynea.wordpress.com/2009/11/03/som-julafton/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 09:56:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>EvaLeva</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jag slutar aldrig tro på människans inneboende goda kraft. Idag har jag personligen råkat ut för en ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jag slutar aldrig tro på människans inneboende goda kraft. Idag har jag personligen råkat ut för en näst intill okänd människas ovillkorligt kravlösa godhet.</p>
<p>Jag har träffat en kvinna på ett nätforum, en kvinna som lever i sin magi. Hon har otaliga upplevelser från devariket att berätta om. Hennes hemsida är full av möten från naturriket som hon gärna delar med sig av. Att gå in på hennes sida är som att beträda en trollstig där man inte vet vart den ska sluta. Bettan lever sannerligen i sin mitt, i sin kraft där hon hämtar visdom och glädje.</p>
<p>Häromveckan kontaktade hon mig då hon så gärna ville presentera mig och mitt arbete på sin egen hemsida. Hon var förtrollad över mina skapelser i lera och på målarduk. Hon undrade mycket över de symboler jag använder i min gudinnekonst.</p>
<p>Det fantastiska resultatet ligger nu ute på Bettans <a href="http://www.bettanssidor.se/">hemsida</a> under rubriken <a href="http://www.bettanssidor.se/bettan/modern/mama_jord.htm">Mama Jord</a> samt allt det andra fina hon har att erbjuda er läsare. Gå in och titta och låt dig hänföras i den magiska värld som är befolkad av småknytt och andra väsen.</p>
<p><strong>Må solen skina över dig idag!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gudinnan hör bön]]></title>
<link>http://eynea.wordpress.com/2009/11/02/gudinnan-hor-bon/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:05:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>EvaLeva</dc:creator>
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<description><![CDATA[Idag satt jag i mitt stilla rum och bad en bön till Gudinnan, det vita stearinljuset brann lika hett]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Idag satt jag i mitt stilla rum och bad en bön till Gudinnan, det vita stearinljuset brann lika hett som min önskan. Jag bad om ekonomiskt bistånd, mer klirr i kassan, ja helt enkelt pengar. Jag satt försjunken i detta tillstånd en stund, inte allt för länge, men mitt medvetande var i total fokus riktad mot den Goda Modern allas vår Gudinna. Bestämt sköt jag bort alla de tvivel jag kunde tänkas tycka om detta tilltag. Jag lät mig vara öppen för att ta emot vad himlen hade att ge mig. Jag bestämde mig helt resolut för att vara värd de gåvor makterna vill hälla över min hjässa. Stark var min bön i den blåsiga eftermiddagen.</p>
<p>Sedan kom maken hem, vi gick till gymet för ett skönt yogapass. Efter det var det dags att laga mat till familjen och kvällen gick utan att jag ägnade en tanke åt min bön tidigare under dagen. Nu sitter jag här och väntar på att sonen ska bli klar för sängläge och då passar jag på att öppna min MacBook för att se om något har hänt typ på Fejjan (Face Book). Jag tittar också över min mail och ser att ett brev har kommit in från min goda goda vän <a href="http://www.mittskane.com/eta/">Eta</a> i Skåne. Hon har varit inne på min hemsida och sett min konst under fliken <a href="http://www.spirity.se">Mama Jord</a>. Snabbt som ögat hade hon gjort en beställning som faktiskt gav mig det där klirret i kassan som jag nyss så hett hade bett om. Vad säger man om det? Jag är förstummad och djupt tacksam långt in i själen.</p>
<p>Gudinnan hör bön!<br />
Amen</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Gott der Seele antwortet]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/02/wie-gott-der-seele-antwortet/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 13:21:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[© Andrew Gonzalez Dass ich dich überaus liebe, das habe ich von Natur, weil ich die Liebe selber bin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[© Andrew Gonzalez Dass ich dich überaus liebe, das habe ich von Natur, weil ich die Liebe selber bin]]></content:encoded>
</item>

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