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	<title>myyratyo &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/myyratyo/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "myyratyo"</description>
	<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 05:44:37 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Wissenschaftlermutter (II)]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/10/20/wissenschaftlermutter-ii/</link>
<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 06:20:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Du weisst, dass du zu lange als Verhaltensökologin gearbeitet hast, wenn du die Schlafenszeiten und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Du weisst, dass du zu lange als Verhaltensökologin gearbeitet hast, wenn du die Schlafenszeiten und den Speiseplan deines Babys in Excel-Tabellen aufschreibst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nur für reiche Doktoren]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/10/13/nur-fur-reiche-doktoren/</link>
<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 08:39:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Letzte Woche war ein dicker Brief für mich im Briefkasten, mit einer Einladung zur offiziellen Promo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Letzte Woche war ein dicker Brief für mich im Briefkasten, mit einer Einladung zur offiziellen <a href="http://www.utu.fi/promootiot/2009/" target="blank">Promotionsfeier</a> der Uni Turku. Diese findet jedes Jahr im Mai statt, und daran teilnehmen können alle, die bis zum Februar des Jahres promoviert haben und vorher noch nicht daran teilgenommen haben. (Ich könnte also theoretisch auch noch nächstes Jahr oder übernächstes oder in zehn Jahren.) </p>
<p>Beigelegt war das Programm (Donnerstag: Probe im Konzerthaus, anschliessend Dinner und Tanz; Samstag: Promotionsfeier im Konzerthaus, Prozession zum Dom, dort Gottesdienst, abends Dinner und Tanz; Sonntag: Segelausflug nach Naantali, Mittagessen im besten Restaurant am Platz), ein Anmeldeformular, eine Kleiderordnung (einzeln aufgeschlüsselt für „Doktor, weiblich“, „Doktor, männlich“, „Partner des Doktors, weiblich“, „Partner des Doktors, männlich“ und „anderer geladener Gast, männlich“, „anderer geladener Gast, weiblich“) sowie Anweisungen für die Bestellung des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Doctoral_hat" target="blank">Doktorhutes</a> und des Doktordegens, beide für die Feier unabdingbar. Ach ja, und die Preisliste: 250 € pro Person für die Veranstaltungen. 275 € für den Degen. Der Preis für den Hut variiert je nach Hutfabrik zwischen 495 und 650 €. (Dabei hab’ ich ja schon  <a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/2377067492/in/set-72157604323262936/" target="blank">einen</a>! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Mal davon abgesehen, dass die geforderten Kleider für mich und der Frack für den Ähämann ja auch nicht schon bei uns im Kleiderschrank hängen.</p>
<p>Dazu fällt mir eigentlich nur ein, Else Buschheuer, deren <a href="http://www.else-buschheuer.de/buecher.php?site=uebersicht" target="blank">New-York-Tagebücher</a> ich letztens alle mal wieder gelesen habe, zu zitieren: </p>
<p>Bin ich Jesus?! Wächst mir Gras aus den Taschen?!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissenschaftlermutter]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/08/14/wissenschaftlermutter/</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 06:27:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/08/14/wissenschaftlermutter/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;I am happy to report that the EiC of Ecography has decided to welcome a revision of your manu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;<i>I am happy to report that the EiC of Ecography has decided to welcome a revision of your manuscript. I think we can accept this manuscript for publication if you make the changes requested by the referees. Please submit the revision within 2 months.</i>&#8220;</p>
<p> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(Von wegen <a href="http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/31/frau-mausedoktor/" target="blank">geschafft</a>…!)</p>
<p>Bloss gut, dass das Mäusekleinkind seit Montag wieder bis kurz nach zwei in den Kindergarten geht und ich das Experiment <a href="http://myyratohtori.wordpress.com/2008/08/12/drei/" target="blank">Mäusebaby schläft im Wagen</a> schon am zweiten Tag wieder aufgegeben habe. Mit friedlich schlafendem Baby vorm Bauch kann ich wesentlich klarere Gedanken fassen als mit Baby, das alle 20 min aufwacht.  Ausserdem soll man ja ruhig auf den Rat von <a href="http://www.verhaltensbiologie.com/forschen/tragen/" target="blank">Kollegen</a> hören! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seltsame Gebräuche]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/04/08/seltsame-gebrauche/</link>
<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 10:36:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/04/08/seltsame-gebrauche/</guid>
<description><![CDATA[Für alle, die sich gewundert haben, dass meine Verteidigung ”so feierlich” war und Opponent und Kust]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für alle, die sich gewundert haben, dass meine Verteidigung ”so feierlich” war und Opponent und Kustos so fein angezogen – das ist hier so, und es gibt ein ganzes Regelwerk dafür, wie z.B. so eine Verteidigung <a href="http://www.utu.fi/en/university/media/guidelines/disputation9.html" target="blank">abzulaufen hat</a> und <a href="http://www.utu.fi/en/university/media/guidelines/disputation10.html" target="blank">wie die Beteiligten gekleidet zu sein haben</a>. Für die (meist) am Abend danach stattfindende <i>karonkka</i>, die Doktorparty, die offiziell nicht etwa für den <s>Doktoranden</s> frischen Doktor stattfindet, sondern ”zu Ehren des Opponenten”, gibt es ein ähnliches Regelwerk mit Sitzordnung, Kleiderordnung und wer wann wie eine Rede zu halten hat.</p>
<p>Lustig sind aber eher die – wortwörtlich &#8211; ungeschriebenen Regeln. </p>
<p>Dass zum Beispiel Punkt 12 vor der Verteidigung (die immer 12:15 Uhr anfängt) Doktorand, Opponent und Kustos ein Glas Kognak zusammen trinken. Nachdem Erkki mich allen Ernstes gefragt hatte, ob ich ein Glas möchte und ich mit Hinweis auf meinen Reproduktionsstatus <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  leider ablehnen musste, war er zunächst ein wenig verwirrt. Als ich ihm vorschlug, ich könne ja aus dem dritten Glas Wasser trinken, war er nur noch mehr verwirrt. (Auf solche Ideen können ja auch nur Nicht-Finnen kommen&#8230;!) Als ich ihm vorschlug, meinen Kognak könne gern auch jemand anders für mich trinken, war er sichtlich erleichtert. Den Kognak bekam dann der ”gesprächige Toni”, der sich sehr darüber freute, dann aber auch prompt während der Verteidigung einschlief. (Übelnehmen kann man es ihm eigentlich nicht, 2 ½ Stunden können für das Publikum doch ganz schön lang werden – und dabei war das noch eher ”kurz”!)</p>
<p>Oder dass der Doktorand, nachdem der Opponent alle seine Fragen gestellt und sein mündliches Statement abgegeben hat, das Publikum fragen muss, ob es auch noch eine Frage hat – aber bitte um Himmelswillen niemand eine Frage stellen darf! (Sollte jemand aus dem Publikum aus Unwissenheit oder Ignoranz tatsächlich den Faux pas begehen, sich zu Wort zu melden, dann gibt es eine Reihe von Folgeregeln: dass derjenige dann auch zur <i>karonkka</i> eingeladen werden, die Einladung aber bitte höflich ablehnen muss.)</p>
<p>Der Kustos ist übrigens nur dazu da, eventuellen Handgreiflichkeiten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  zwischen Doktorand und Opponent vorzubeugen, weswegen er die ganze Zeit da vorne in der Mitte sitzen muss, ohne eigentlich etwas zu tun zu haben (und einschlafen darf er bitte auch nicht!), und den Beginn und das Ende der Verteidigung zu verkünden. </p>
<p>So ist das hier.<br />
Aber ich find’s schön, dass vier Jahre (oder wieviel auch immer) Arbeit nicht einfach so mit einer halben Stunde Befragung durch ein schlecht vorbereitetes und schlecht gekleidetes Prüfungskomitee und, wenn man Glück hat, mit einer anschliessenden Grillparty auf dem Institutshof, ihren Abschluss finden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Und berühmt ;-)]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/31/und-beruhmt/</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 12:27:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/31/und-beruhmt/</guid>
<description><![CDATA[Auf der Uni-Seite (In Finnisch) Im Helsingin Sanomat (In Finnisch) Bei YLE (In Englisch mit Fehlern ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://domino.utu.fi/tiedotus/tiedotukset.nsf/61345dc704eae28ac22568bd00428706/69523ff9ba083247c225741100274a8c?OpenDocument" target="blank">Auf der Uni-Seite</a> (In Finnisch)</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/2377140848/sizes/l/" target="blank">Im Helsingin Sanomat</a> (In Finnisch)</p>
<p><a href="http://www.yle.fi/news/id86633.html" target="blank">Bei YLE</a> (In Englisch mit Fehlern – ich hab’ doch keine Maulwürfe erforscht! <b>V</b>ole heisst die Wühlmaus auf Englisch!)</p>
<p><a href="http://svenska.yle.fi/nyheter/artikel.php?id=125046" target="blank">Bei YLE Svenska</a> (In Schwedisch)</p>
<p>Das schwedische Radio hat mich übrigens am Donnerstag persönlich interviewt – und darauf bestanden, dass ich auf Deutsch antworte. Das war gruselig (wenn auch eigentlich insgesamt sehr nett) – ich hab’ doch noch nie mit jemandem ernsthaft in einer anderen Sprache als Englisch (oder selten Finnisch) über meine Arbeit gesprochen&#8230;! Zum Glück haben sie dann für den Radiobeitrag doch nur zwei Antworten von mir verwendet, die sich halbwegs flüssig anhörten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frau Mäusedoktor]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/31/frau-mausedoktor/</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 10:42:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/31/frau-mausedoktor/</guid>
<description><![CDATA[(Mehr Fotos hier.)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/2377067492/in/set-72157604323262936/" target="blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2031/2377067492_712362febd.jpg?v=0" border="0" height="400" /></a></p>
<p>(Mehr Fotos <a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/sets/72157604323262936/" target="blank">hier</a>.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[.]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/28/660/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 08:59:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/28/660/</guid>
<description><![CDATA[Die nächsten 30 Stunden oder so würde ich gern überspringen. Und komisch – wenn man gleichzeitig sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die nächsten 30 Stunden oder so würde ich gern überspringen.</p>
<p>Und komisch – wenn man gleichzeitig schwanger ist, dann fallen einem immerzu so seltsame Vergleiche ein. Dass man z.B. neun Monate lang weiss, dass das Kind am Ende irgendwie raus muss, nur&#8230; Und dass man genausogut vier Jahre lang weiss, dass man am Ende diese Veranstaltung zu absolvieren hat, nur&#8230;</p>
<p>(Nur, dass ich mir sicher bin, dass ein Kind auf die Welt bringen nicht halb so schlimm ist.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedruckt:]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/20/gedruckt/</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 08:47:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/20/gedruckt/</guid>
<description><![CDATA[(Und online.) Langsam wird der Stress weniger. (Die Aufregung dafür mehr.) Dafür wird mir jetzt allm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/2346576251/" target="blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3031/2346576251_92d2d5abf1.jpg?v=0" border="0" width="400" /></a></p>
<p>(Und <a href="https://oa.doria.fi/handle/10024/36409?locale=len&#38;author=" target="blank">online</a>.)</p>
<p>Langsam wird der Stress weniger. (Die Aufregung dafür mehr.)</p>
<p>Dafür wird mir jetzt allmählich wieder bewusst, dass es auch noch ein ”Leben nach der Verteidigung” geben wird. Dass ich in ca. 8 Wochen wieder einBaby haben werde!</p>
<p>Da die Schwangerschaft bisher wieder genauso unkompliziert und ohne Probleme verlaufen ist wie beim ersten Mäusekind, diesmal auch viel weniger vorzubereiten ist (klar, <s>Bettchen</s> KELA-Kiste aufbauen und den Kinderwagen wieder umbauen und die winzigkleinen Babyklamotten einräumen – aber es muss ja nichts Grösseres mehr angeschafft oder eingerichtet werden, weil alles schon da ist), habe ich über dem Stress der letzten Wochen gar nicht mehr so wirklich darüber nachgedacht. Andererseits hat mich die Doktorarbeit auch viel weniger gestresst, weil dieses kleine strampelnde Wesen in meinem Bauch mich ständig daran erinnert hat, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt.</p>
<p>(Eigentlich sehr praktisch, diese Kombination!)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Huch...!]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/10/huch/</link>
<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 13:33:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/03/10/huch/</guid>
<description><![CDATA[Elina hat mir gerade verkündet, dass sie gerade entdeckt hat, dass meine Verteidigungsankündigung sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Elina hat mir gerade verkündet, dass sie gerade entdeckt hat, dass meine Verteidigungsankündigung schon <a href="http://www.utu.fi/cal/Tapahtuma.html?calid=utu-tapa&#38;uid=0000000000000000000000000000000047d51951000034380000000d00005a2a&#38;rid=0&#38;day=20080329T121500Z" target="blank">im Netz</a> steht. <i>Apua!!!</i></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[To-do-Liste]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/02/28/to-do-liste/</link>
<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 08:41:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/02/28/to-do-liste/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; bis dahin: - die letzten zwei paper submitten (macht sich besser, wenn in der Arbeit vorn dr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; bis <a href="http://myyratohtori.wordpress.com/2008/02/19/puuuuuh/" target="blank">dahin</a>:</p>
<p>-	die letzten zwei <i>paper</i> submitten (macht sich besser, wenn in der Arbeit vorn drin steht ”<i>submitted</i>” statt ”<i>manuscript</i>”; ausserdem, was weg ist, ist weg)<br />
-	die letzten Änderungen am Einleitungskapitel vornehmen<br />
-	alles Heikki schicken<br />
-	das Danksagungskapitel verfassen<br />
-	nochmal nachfragen gehen, ob meine ”Druckerlaubnis” wirklich auf der Tagungsordnung der nächsten Fakultätssitzung steht<br />
-	Druckerlaubnis abholen<br />
-	Hörsaal reservieren<br />
-	<i>väitösilmoitus</i> online ausfüllen und abschicken<br />
-	das ganze Werk entsprechend der Vorgaben für die <i>Annales Universitatis Turkuensis</i> &#8211; Serie formatieren<br />
-	ISBN-Nummer beantragen<br />
-	Graphik für die Titelseite entwerfen<br />
-	mit der Druckerei über die Farbe des Einbands und die Qualität des Papiers entscheiden<br />
-	alles so rechtzeitig der Druckerei zukommen lassen, dass das PDF 15 Tage, das Buch 10 Tage vor der Verteidigung fertig ist<br />
-	2 Wochen vor der Verteidigung eine Pressemitteilung verfasst (und ins Finnische übersetzt lassen) haben<br />
-	Kaffee-und-Kuchen für nach der Verteidigung organisieren<br />
-	Lokal für die <i>karonkka</i> buchen<br />
-	schwarze Schuhe kaufen<br />
-	das Kleid für die Verteidigung nochmal anprobieren und evtl. noch eine Bluse zum Drunterziehen kaufen<br />
-	einen Laden finden, der Abendkleider für Schwangere verleiht (notfalls steht noch ein Ausflug nach Helsinki an)<br />
-	Friseurtermin ausmachen<br />
-	Einladungen entwerfen, drucken und verteilen / verschicken<br />
-	Tischordnung für die <i>karonkka</i> festlegen und Tischkarten drucken<br />
-	den 15-minütigen Vortrag zu Beginn der Verteidigung vorbereiten<br />
-	Geschenke für Opponenten und Betreuer ausdenken und besorgen<br />
-	Dankesrede für die <i>karonkka</i> vorbereiten</p>
<p>Heiraten war irgendwie einfacher&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Puuuuuh...]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/02/19/puuuuuh/</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 13:02:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/02/19/puuuuuh/</guid>
<description><![CDATA[Nun ist es (fast) amtlich: meine Verteidigung wird am 29. März sein (genau passend, bevor am 1. Apri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun ist es (fast) amtlich: meine Verteidigung wird am 29. März sein (genau passend, bevor am 1. April mein &#8211; 5 Tage vorgezogener &#8211; Mutterschutz anfängt), und mein Opponent wird dieser nette, tschechisches Bier liebende Herr werden.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/myyratohtori/2277237152/in/photostream/" target="blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2347/2277237152_e3f6188726.jpg?v=0" height="400" border="0"></a></p>
<p>Kann das bitte alles jemand anders für mich machen?! *panik*</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fertig!]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/01/24/fertig/</link>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 10:12:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/01/24/fertig/</guid>
<description><![CDATA[Die gesamte Arbeit weggeschickt. Auch das letzte paper. Gestern schon. (Warum nur kommen die Gutacht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die gesamte Arbeit weggeschickt. Auch das letzte <i>paper</i>. Gestern schon. (Warum nur kommen die Gutachter nicht von selber drauf, eine Empfangsbestätigung zu schicken?! Ich meine, ich habe es auch so eilig genug &#8211; ich kann es mir nicht leisten, in drei Wochen oder so zu erfahren, dass die werten <a href="http://www.emg.umu.se/personal/eng/Tarja_Oksanen.htm" target="blank">Damen</a> und <a href="http://www.bio.usyd.edu.au/staff/dickman/dickman.htm" target="blank">Herren</a> Gutachter immer noch auf das zu begutachtende Material warten. *grummel* Eine Bestätigung steht immer noch aus. Mit der brauch’ ich heute wohl auch nicht mehr zu rechnen, denn jetzt ist in Australien erstmal Nacht. *nerv*)</p>
<p>Mein <i>credit</i>-Konto in Ordnung gebracht. (Wenn mir mal jemand erklären könnte, warum mein Herr Betreuer sich NIE für irgendwas zuständig fühlt, der Mensch aber, der über meine Umweltwissenschafts-Nebenfach-<i>credits</i> entscheidet, sich gleich mal kurzentschlossen ans Telefon hängt, um für mich auch gleich noch herauszufinden, wieviel Finnischkurs-<i>credits</i> ich für meine Doktorarbeit abrechnen darf?! Im nächsten Leben möchte ich bitte einen anderen Doktorvater!)</p>
<p>Den Grossteil der mitzunehmenden Sachen gepackt. (Ja, es sieht mal wieder aus, als ob wir umziehen wollten. Und da bleiben diesmal schon Vatanen bei Anja (Danke!) und der Mäusevolvo zu Hause. Wir reisen diesmal nur mit Schlitten und Kiepe als Transportmittel fürs Mäusekleinkind.)</p>
<p>Mich von diversen Seiten vor dem zu erwartenden Schneesturm warnen lassen. (Aber da wir den J-FI nicht selber fahren, sondern <a href="http://www.vr.fi/heo/eng/lapin_matkat/fautojunamatkat.htm" target="blank">fahren lassen</a>, ausserdem ein gemütliches Schlafwagenabteil für die Dauer der Reise unser eigen nennen können und uns morgen nichts antreibt, weil wir ja erst übermorgen weiterfahren ans eigentliche Ziel unserer Reise, lässt mich das eher kalt. Hauptsache es schneit jetzt überhaupt endlich mal!!!)</p>
<p>Also, ich bin dann mal weg! (:</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weggeschickt]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/01/18/weggeschickt/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 12:40:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/01/18/weggeschickt/</guid>
<description><![CDATA[Alles bis auf ein paper, das wird nächste Woche noch hinterhergeschickt. (Wenn mir vielleicht mal je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Alles bis auf ein <i>paper</i>, das wird nächste Woche noch hinterhergeschickt.</p>
<p>(Wenn mir vielleicht mal jemand erklären könnte, warum die lieben Co-Autoren seit WOCHEN im Besitz sämtlicher Manuskripte sind, aber es ihnen zwei Tage vor knapp einfällt, nochmal sämtliche beschriebenen Sachverhalte in Frage zu stellen und Überarbeitungen zu verlangen?!)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bloss gut]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/01/15/bloss-gut/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 12:15:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2008/01/15/bloss-gut/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;dass wir dieses Jahr nicht wie immer in dieser Woche nach Lappland fahren, sondern erst nächs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;dass wir dieses Jahr nicht wie immer in dieser Woche nach Lappland fahren, sondern erst nächste Woche. Erstens schaffe ich es so, die gesamte Arbeit vorher zu den Gutachtern zu schicken (jippiiiii!) und kann wirklich eine Woche lang Urlaub machen, und zweitens fahre ich dafür</p>
<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2029/2194490437_0fb7e11c60.jpg?v=0" border="0" /></p>
<p>ja nun wirklich nicht nach Lappland! Da sollten jetzt eigentlich um die 30 Grad minus sein!!!</p>
<p>(Hoffentlich ist es nächste Woche besser&#8230;)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[.]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/12/13/49/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 13:06:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/12/13/49/</guid>
<description><![CDATA[Generalprobe geschafft.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Generalprobe geschafft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit einem lachenden und einem weinenden Auge...]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/09/12/mit-einem-lachenden-und-einem-weinenden-auge/</link>
<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 05:05:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; bin ich wieder zurück in Turku. Eigentlich war ich am Freitag schon fertig mit meinem Experi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; bin ich wieder zurück in Turku. Eigentlich war ich am Freitag schon fertig mit meinem Experiment, aber Ähämann und Mäusekind wollten noch ein Wochenende in Konnevesi verbringen. Freitag, bevor ich sie abgeholt habe, war ich noch bei meiner <i>hostmama</i> im Sommerhaus in der Sauna. Am Sonnabend sind Ines und Sven nach Konnevesi gekommen, Lenka hat für uns <i>Halušky</i> gekocht, wir sind zum Hafen spaziert, haben Lagerfeuer gemacht und waren, als das Mäusekind im Bett war, noch in der Sauna. Sonntag konnte ich dann in aller Ruhe aufräumen, zusammenpacken und mich von den Mäusen verabschieden. War schön so, dass wir das Wochenende noch dort verbracht haben.</p>
<p>Nun bin ich zwar froh, wieder bei meiner Familie zu sein, aber das Arbeiten war doch sehr viel angenehmer und auch sehr viel motivierender da in Konnevesi. Ich hoffe, ich kann mir ein bisschen was von der angesammelten Motivation bewahren, denn jetzt geht es in den Endspurt. Schreiben, schreiben, schreiben&#8230;</p>
<p>Ich fang’ dann mal an.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wochenende auf der Forschungsstation]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/09/02/wochenende-auf-der-forschungsstation/</link>
<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 18:38:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Freitagabend den Ähämann und das Mäusekleinkind in Jyväskylä vom Zug abholen. (Keiner, wirklich kein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Freitagabend den Ähämann und das Mäusekleinkind in Jyväskylä vom Zug abholen. (Keiner, wirklich keiner würde in Deutschland mal „so eben“ 65 km fahren, um jemanden abzuholen, um abends Freunde zu besuchen, um einkaufen zu gehen… hier ist so eine Entfernung ganz normal. Und nichts.) </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1305775884/in/set-72157601826313309/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1361/1305775884_d4eee172c0.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
<p>Im Abendsonnenschein kleine, kurvige Strassen fahren, und glücklich sein, wieder hier zu sein, wo meine finnische Heimat ist. Glücklich sein, dass der Frühherbst so schön ist, mit der klaren kalten Luft und den leuchtenden Farben. Überglücklich sein, die beiden Liebsten endlich wieder bei mir zu haben.</p>
<p>Samstagfrüh bis halb neun schlafen dürfen. Das Kuschelkind ins Bett holen. Frühstück machen, bei dem das Mäusekind auf dem grossen Stuhl sitzen (und auch stehen) darf.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1305775880/in/set-72157601826313309/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1036/1305775880_ea5842a286.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
<p>Vier Mäuse testen (Und ich hatte schon ganz vergessen, wie sich das anhört, trappelnde Mäusefüsschen auf Papier…), während der Ähämann für alle Mäuseleute kocht. Nebenher hören, wie sich Jyrki in den Vorraum schleicht und wieder hinaus. Hinterher die Schlüsselkarte für den Ähämann auf dem Handy finden. Jyrki suchen. Danke sagen. (Vor lauter Arbeit am Freitag vergessen, die Techniker nach der Karte zu fragen. Freitagnacht eine SMS an Jyrki geschrieben, der Wochenendbereitschaftsdienst hat, ob er eine Karte machen kann, falls er am Wochenende auf die Station kommt.) Gras rupfen. Mäuse füttern. Mäusekleinkind füttern. Mäusekleinkind warm anziehen und im Wagen auf der Terrasse schlafen legen. Gemeinsam essen. Mäusekleinkind wecken. Noch drei Mäuse testen. Mit Ähämann und Mäusekleinkind spazieren gehen. Auf den Steg. Über die kleinen Trampelpfade durch den Wald. Vom Mäusekleinkind Moos, Kiefernzapfen, Stöckchen und Steinchen gezeigt und gereicht bekommen. Abendbrot essen. Mäusekleinkind ins Bett bringen. Den <a href="http://www.myblog.de/myyratohtori/art/1295090" target="blank">Lieblingsfilm</a> in Kinogrösse im Hörsaal angucken.</p>
<p>Nachts mehrmals das Mäusekleinkind beruhigen, dem es nicht reicht, dass es nach dem ersten Aufwachen in unser Bett darf, sondern das am liebsten den Rest der Nacht quer über Mamas Bauch liegend verbringen möchte. Früh trotzdem bis um acht schlafen dürfen. Sauna anheizen. Frühstücken. Den Vormittag (wegen draussen 6 Grad und Dauerregen) mit Ähämann und Mäusekleinkind in der Sauna verbringen. Mäusekleinkind füttern, während der Ähämann schon wieder für acht Mäuseleute kocht. Mäusekleinkind warm anziehen, in Mamas Strickjacke wickeln, im Wagen auf der Terrasse schlafen legen. Gemeinsam mittagessen. Gras rupfen. Mäuse füttern. Trinkflaschen auffüllen. Mäusekleinkind nach 2 ½ Stunden wecken. Mit Ähämann und Mäusekleinkind nach Jyväskylä fahren. Ines und Sven besuchen. Kekkonen streicheln. Ähämann und Mäusekleinkind zum Bahnhof fahren. Feststellen, dass es aufgehört hat zu regnen. Ähämann und Mäusekleinkind hinterherwinken. Traurig sein. Heimfahren. Hinter Laukaa alle 500 m anhalten, weil es so wunderschön aussieht, wie der Nebel aus den Wiesen steigt. (Und sich wundern, wie viele Finnen das Gleiche tun – obwohl die sich doch sonst keine Begeisterung erlauben, zumindest nicht öffentlich.) </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1304895521/in/set-72157601826313309/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1357/1304895521_fabbf02dde.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1304895619/in/set-72157601826313309/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1091/1304895619_e97d44af82.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1304931655/in/set-72157601826313309/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1319/1304931655_ca3c5a4679.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[.]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/22/98/</link>
<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 10:47:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/22/98/</guid>
<description><![CDATA[Die Finnen sind einfach zu nett&#8230; Ich wollte heute eigentlich auf eine Minkfarm fahren, weil ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Finnen sind einfach zu nett&#8230; </p>
<p>Ich wollte heute eigentlich auf eine Minkfarm fahren, weil ich für meinen Versuch in Konnevesi eine grössere Menge Mink<s>kacke</s>ausscheidungen brauche. Vor zwei Jahren ist Pälvi gefahren, ich konnte aus irgendeinem Grund nicht mit und war hinterher sehr neidisch, als sie mir erzählt hat, dass der Minkfarmer sie überall rumgeführt und ihr alles gezeigt hat. Nun dachte ich, könne ich das diesmal nachholen, und was sagt der nette Mensch? ”Ach, brauchst du nicht extra herkommen, ich wohne doch in Turku ganz in der Nähe der Uni, das bringe ich dir morgen auf Arbeit vorbei!”</p>
<p>(Naja, vielleicht ist’s auch gut, dass ich mir das Elend gar nicht angucken <s>musste</s> konnte&#8230; Wer bitte trägt denn heutzutage eigentlich immer noch Pelzmäntel?!)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[<i>viisitoista</i>]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/20/viisitoista/</link>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 11:39:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nun sind wir also am Wochenende mal wieder knapp 1000 km durch Finnland gegondelt. Logisch, dass ich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun sind wir also am Wochenende mal wieder knapp 1000 km durch Finnland gegondelt. Logisch, dass ich mir davon das eine oder andere neue Kennzeichen erhofft hatte. Ausserdem dachte ich auf der Fahrt noch, mensch, alle 14 Autos bisher waren Autos mit Wunschkennzeichen, Geländewagen, <i>pakettiautos</i> oder alte Amischlitten, aber noch kein einziger Oldtimer war dabei. Die folgen dem gleichen Prinzip – drei Buchstaben, drei Ziffern, nur haben sie weisse Ziffern und Buchstaben auf schwarzem Grund statt umgekehrt. Und ganz oft nur zweistellige Zahlen. Und? Fünf Minuten nachdem wir in Jyväskylä nochmal die 14 gesehen hatten (nach der ich hier mooonatelange gesucht habe!), bog vor uns ein schwarzes Oldtimercabrio mit einer weissen 15 auf dem schwarzen Kennzeichen auf die Schnellstrasse nach Tampere ein. Na bitte! Mein erster Oldtimer! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Mäusezoo ist jetzt jedenfalls nach Konnevesi umgezogen, und wir hatten ein wunderbares Wochenende. Das erste Wochenende, an dem wir es geschafft haben, ALLE lieben Leute dort zu treffen: am Freitag haben wir mit Ines und Sven Lagerfeuer gemacht und sauniert, am Sonnabend haben wir die Hochzeit meines finnischen ”Bruders” gefeiert, und am Sonntag haben wir endlich nach über einem Jahr Jannes neues Haus besichtigt (Kann ich bitte auch so einen Ausblick haben?! *neidischseufz*). Nicht zu vergessen, dass auf der Forschungsstation gerade eine ganz liebe Frau, mit der ich 2001 für Bayer gefangen habe und die ich das letzte Mal 2004 auf einer Tagung gesehen habe, zusammen mit ihrem genauso netten Freund, den ich 2005 auf der Tagung in Budapest kennengelernt habe, einen Versuch für ihre Doktorarbeit macht, die sie gerade in – wo wohl? –Bielefeld schreibt. Und natürlich Lenka, die sich jetzt um meine Mäuse kümmert, bis ich nächste Woche wieder hinkomme.</p>
<p>Die Welt ist klein. In Konnevesi ist sie besonders klein. Und besonders schön. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://myblog.de/myyratohtori/art/42498368/" target="blank">[<i>yksi... kaksi... kolme</i>]</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie ich in 4 Tagen auf 20 Inseln 12 Mäuse fing]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/15/wie-ich-in-4-tagen-auf-20-inseln-12-mause-fing/</link>
<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 07:35:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/15/wie-ich-in-4-tagen-auf-20-inseln-12-mause-fing/</guid>
<description><![CDATA[Ich kann dann schon mal vermelden, dass einer der beiden noch vermissten Ausreisser inzwischen wiede]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich kann dann schon mal vermelden, dass einer der beiden noch vermissten Ausreisser inzwischen wieder da ist. Beim Fallenaufstellen guckte er mir aus dem kleinen Busch an der Mauer zum Nachbargarten entgegen, und kurz darauf sah ich ihn an der Falle herumschnüffeln, worauf folgte, was folgen musste: die Gier war zu gross, Maus war gefangen. Puh!</p>
<p>Trotzdem fehlt jetzt noch eine, und nicht nur die, eigentlich fehlen mindestens zehn&#8230;</p>
<p>In Utö war es relativ einfach, 30 Mäuse zusammenzubringen. Zwar gab es auch nur relativ wenige Inseln mit überhaupt Mäusen drauf, aber die Inseln mit Mäusen waren auch wirklich richtig voll mit Mäusen, so dass wir am Ende sogar noch sieben ”Reservemäuse” mitnehmen und drei weitere wieder freilassen konnten.</p>
<p>In Brunskär lief es genauso schlecht wie erwartet. Kein Wunder, ist das ja unser Kontrollgebiet, wo die Minks ungestraft rumlaufen und alles wegfressen dürfen, was ihnen vor die Nase kommt. Es lief ungefähr so: jeweils 25 Fallen auf fünf Inseln bringen, einen Tag da lassen, damit sich die Mäuse dran gewöhnen, am nächsten Tag Fallen auf weitere fünf Inseln bringen und die Fallen auf den ersten fünf Inseln scharf machen, am nächsten Morgen kontrollieren, ob Mäuse drin sind. Fallen von den Inseln, auf denen wir nicht eine einzige Maus gefangen haben, wieder einsammeln, auf neue Inseln bringen&#8230; undsoweiterundsofort. Auf den wenigen Inseln, auf denen wir überhaupt etwas gefangen haben, waren nach der ersten Nacht so ein bis zwei Mäuse in den Fallen, nach der nächsten Nacht nochmal so ein bis zwei Mäuse, nach der dritten Nacht gar keine mehr. Irgendwann haben wir beschlossen, dass es sich nicht lohnt, noch weitere zwei bis fünf Tage dort zuzubringen, auch wenn ich eigentlich im Optimalfall 30 Mäuse gebraucht hätte und für den gerade noch vertretbaren Minimalfall wenigstens 15. Nun habe ich also nur <s>12</s> 11, ändere gerade mal wieder ein wenig meine Pläne und sage mir bedauernd, dass Freilandökologen so etwas eben passiert. *seufz*</p>
<p>Immerhin haben wir diesmal in Brunskär auf der schönsten Insel übernachtet, auf der ich jemals zum Mäusefangen gewohnt habe. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1103233931/in/set-72157601414274413/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1295/1103233931_8ea1e928e3.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
<p>Es gibt dort ein für jedermann zum Übernachten offenes Häuschen (für das man auch nichts bezahlen muss), zwar ohne Strom und Wasser, aber mit Holzofen und Feuerstelle und jeder Menge gehacktem Holz im Schuppen und einem Plumpsklohäuschen. Und einen prima Naturhafen, freilaufende Schafe und einen Lehrpfad, der nur 300 m lang ist, aber über die ganze Insel führt und die Geschichte der Insel erzählt.</p>
<p>Früher befand sich auf der Insel ein winziger Pachthof, auf dem bis zu elf Personen einer Familie gewohnt haben und sich mit Fischfang, Schafhaltung und einem kleinen Kartoffelacker über Wasser zu halten versuchten. Manchmal konnten sie im Frühjahr auf dem tauenden Eis eine Robbe erbeuten. Oder ein paar zurückkehrende Zugvögel. Und die Insel ist so klein und karg, dass sogar von jedem der wenigen Bäume darauf jeden zweiten oder dritten Sommer alle Blätter abgemacht und getrocknet wurden um die Schafe über den Winter zu bringen.<br />
Als 1916 der Hof aufgegeben wurde, hat irgendein General die Insel gepachtet und aus den Balken des alten Hofes eine kleine Jagdhütte errichtet.  Genau die, in der wir jetzt auch gewohnt haben, und in der auch schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustaf_Emil_Mannerheim" target="_blank">Marschall Mannerheim</a> übernachtet hat:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1104077762/in/set-72157601414274413/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1407/1104077762_a42d787661.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
<p>(An allen schönen Plätzen in Finnland waren entweder schon Mannerheim oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kekkonen" target="_blank">Kekkonen</a> oder beide&#8230;)</p>
<p>Und am Wochenende sind mich der Ähämann und das Mäusekind besuchen gekommen. </p>
<table>
<tr>
<td><a href="" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1263/1104113608_7920b211bf.jpg?v=0" width="210" border="0"></a></td>
<td> <a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1104092592/in/set-72157601414274413/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1293/1104092592_1b7f92233a.jpg?v=0" width="210" border="0"></a></td>
</tr>
</table>
<p>Zwei Tage lang stiefelte und kroch das Mäusekind über die Insel, jede Stunde dreckiger und verschwitzter werdend und einen neuen Mückenstich bekommend, aber glücklich. Und Mama erst! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(Mehr Bilder gibt’s wie immer <a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/sets/72157601414274413/" target="_blank">hier</a>.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[<i>neljätoista</i>]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/15/neljatoista/</link>
<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 06:36:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/15/neljatoista/</guid>
<description><![CDATA[Glück im Unglück. Oder so ähnlich. Heute früh: Papa putzt dem Mäusekind die Zähne, Mama geht die 49 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Glück im Unglück. Oder so ähnlich.</p>
<p>Heute früh: Papa putzt dem Mäusekind die Zähne, Mama geht die 49 Inselmäuse auf der Terrasse mit frischem Gras füttern. Mama sieht, dass sich auf dem umgedrehten aufblasbaren Pool des Mäusekindes über Nacht ein bisschen Regenwasser gesammelt hat. Mama dreht den Pool um – und traut ihren Augen nicht: sitzt da eine kleine verängstigte Erdmaus mit goldener Ohrmarke im Ohr und schaut Mama an! Mama verfrachtet die Maus geistesgegenwärtig in die (leere) Giesskanne, ruft Papa um Hilfe (”Halt mal die Giesskanne zu! Ich such’ schnell mal paar Handschuhe&#8230;”) und macht sich auf die Suche nach Handschuhen und nach dem Schlupfloch, aus dem das Mäuslein entkommen sein könnte.</p>
<p>Das ist nicht schwer zu entdecken: wahrscheinlich hatten meine Mäuse heute Nacht Besuch von einer Katze. Natürlich ist sie nicht an die Mäuse in den Käfigen rangekommen – aber einen hat sie immerhin umgekippt, und dabei ist der Deckel aufgesprungen. Und natürlich alle drei Mäuse weg. Und – oh nein! – auch noch die, von denen ich sowieso zu wenige habe! Aber halt – da sitzt ja noch eine! Schnell anschleichen – zu spät. Maus ins Erdbeerbeet geflüchtet&#8230;</p>
<p>Mama verabschiedet sich hastig von Ähämann und Mäusekind, setzt sich ins Auto, fährt in die Uni und holt eine Kiste Fallen. Während sie sich noch über den <s>Lahmarsch</s> Fahrer des Autos vor ihr ärgert, der durch ganz Halinen mit ca. 20 km/h vor ihr hergefahren ist und jetzt auf der Halistentie auch nur ungefähr 10 km/h zugelegt hat (Ja, es war neblig heute früh. Aber doch nicht soooo neblig!), taucht aus dem Nebel auf der Gegenfahrbahn ein dunkelblaues <i>pakettiauto</i> mit dem Kennzeichen JMF-14 auf.</p>
<p>Na, da hat sich die ganze Aktion wenigstens gelohnt! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://myblog.de/myyratohtori/art/42498368/" target="blank">[<i>yksi... kaksi... kolme</i>]</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieder da]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/14/wieder-da/</link>
<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 10:17:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/14/wieder-da/</guid>
<description><![CDATA[Die Stadt ist gross. Voller Leute. Voller Leben. Und doch sehr still. Seltsam wie immer, wenn ich lä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Stadt ist gross. Voller Leute. Voller Leben. Und doch sehr still.<br />
Seltsam wie immer, wenn ich länger als eine Woche da draussen war, im Archipelago.</p>
<p>Gestern mittag sind wir zurückgekommen. Jetzt haben wir einen Garten voller Mäuse, die auf ihren Umzug nach Konnevesi warten. Und ich, ich bin froh, dass ich wieder da bin. Aber auch ein bisschen wehmütig, weil es vielleicht das letzte Mal war, dass ich da draussen war. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myyratohtori/1104043446/in/set-72157601414274413/" target="blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1384/1104043446_04c92f925f.jpg?v=0" width="420" border="0"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebenszeichen aus Utö]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/07/lebenszeichen-aus-uto/</link>
<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 12:41:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/08/07/lebenszeichen-aus-uto/</guid>
<description><![CDATA[Zwei Jahre nicht da gewesen, und nun ist auf einmal alles ganz anders. Letztes Jahr hat die Armee en]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zwei Jahre nicht da gewesen, und nun ist auf einmal alles ganz anders. Letztes Jahr hat die Armee endgültig Utö verlassen, und nun ist alles viel mehr auf Tourismus ausgelegt. Versteht mich nicht falsch: Ich bin froh über jeden Soldaten, jede Kanone, jede Kaserne weniger &#8211; aber <a href="http://myyratohtori.myblog.de/myyratohtori/art/1632512" target="_blank">vorher hat&#8217;s mir hier besser gefallen</a> . Das war ja gerade das Schöne an Utö, wie unkompliziert sich Einheimische, Armee, Lotsen und Touristen sich in den wenigen Platz geteilt und miteinander hier gelebt haben. Jetzt wird Utö, zumindest in den Sommermonaten, von den Touristen allein dominiert.</p>
<p>Wetter ist prima, obwohl ich schon nicht mehr auf Sommer zu hoffen gewagt hätte &#8211; heiss und windstill.<br />
Bootfahrer ist auch prima &#8211; ein bisschen finnisch schüchtern, aber jemand, mit dem man es gut ein paar Tage auf einer Insel aushalten kann. Er kann prima Boot fahren und &#8211; grösster Luxus, den man sich von einem Feldassistenten wünschen kann &#8211; er interessiert sich für das Experiment und denkt selber mit. </p>
<p>Nun brauchen wir nur noch gaaaaanz viele Mäuse auf den Inseln, damit ich bald wieder zu Ähämann und Mäusekleinkind zurückkehren kann.</p>
<p>Heute Abend wissen wir mehr&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[.]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/07/23/111/</link>
<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 10:00:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2007/07/23/111/</guid>
<description><![CDATA[Heute auf Arbeit über Mittag für einige Stunden (angekündigt) keinen Strom gehabt. Tolle Wurst! Wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute auf Arbeit über Mittag für einige Stunden (angekündigt) keinen Strom gehabt. Tolle Wurst! Wie bitte soll unsereiner denn so arbeiten? (Naja, andererseits, WER arbeitet schon im Juli in Finnland?!)</p>
<p>Keine Daten auswerten. Nicht am <i>paper</i> weiterschreiben. Keine Literatur suchen. In die Bibliothek könnte ich gehen, mir ein paar schon lange zu lesende, online nicht verfügbare <i>paper</i> besorgen. Ja, und dann? Kopieren geht ja auch nicht. Ich könnte die restlichen Mäusekäfige, die mir das Versuchstierlabor netterweise geschenkt hat und die sich immer noch in Pälvis und meinem Büro stapeln, endlich mal runterbringen ins Lager. Aber ja, ohne Fahrstuhl ja auch irgendwie nicht so eine tolle Idee, weil ich da ja ungefähr zehn Mal laufen müsste. Die Wartezeit mit Bloglesen und Emailschreiben verbringen fällt auch aus. Und schon mal darüber nachdenken, wie ich dann mein <i>paper</i> weiterschreiben will, wenn der Strom wieder da ist, geht auch nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, ich kann ohne Computer nicht mal denken. Ich hab’ mir so angewöhnt, meine Gedanken sofort aufzuschreiben, und zwar zehnfingerblitzartig, von Hand ist viiieeel zu langsam.</p>
<p>Tja, so ist das mit dem <a href="http://www.sinz.org/Michael.Sinz/Evolution.html" target="blank">modernen Menschen</a>. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Myyrätyö]]></title>
<link>http://myyratohtori.wordpress.com/2005/04/30/myyratyo/</link>
<pubDate>Sat, 30 Apr 2005 06:42:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karen</dc:creator>
<guid>http://myyratohtori.wordpress.com/2005/04/30/myyratyo/</guid>
<description><![CDATA[Da ich in letzter Zeit sehr oft gefragt worden bin, was ich hier eigentlich tue, was das ist und woz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da ich in letzter Zeit sehr oft gefragt worden bin, was ich hier eigentlich tue, was das ist und wozu das gut ist, habe ich beschlossen, meine Arbeit mal ein bisschen genauer zu erklären.</p>
<p>Zunächst einmal: ich bin Biologin und habe mich auf Ökologie spezialisiert. Zu „Ökologie“ fallen den Leuten ja meist die komischsten Sachen ein. Meist das, was es nicht ist. Ich möchte hier gern eine Anekdote weitergeben, die mein Jenaer Ökologieprofessor seit Jahren in der ersten Stunde der Grundvorlesung in Ökologie zum Besten gibt: Als er gerade nach Jena gezogen war, wurde er von seiner Nachbarin gefragt, was er denn so mache in Jena, und er antwortete ihr, dass er an der Uni als Professor für Ökologie arbeiten würde. Die Nachbarin horchte auf: “Ökologie! Oh! Ich trenne ja auch immer meinen Müll!“ *pruuuust*</p>
<p>Nein, Ökologie ist nicht gleich Umweltschutz. Nachdem ich das ungefähr 30 Leuten vergeblich klarzumachen versucht hatte, klagte ich einem anderen Jenaer Kollegen mein Leid, der mir darauf erzählte, wie ER versucht, den Leuten zu erklären, was Ökologie ist: Ökologie hört sich nicht zufällig fast genauso an wie Ökonomie. Ökologie ist die Haushaltslehre der Natur.</p>
<p>Jedes Lebewesen hat in der Natur seinen Platz, an dem es sich am wohlsten fühlt. Wo es genau so warm ist, wie es es gern hätte, wo es die Sachen gibt, von denen es sich am liebsten ernährt, wo es genau so viel oder so wenig regnet, wie es es braucht. Aber es ist nicht allein dort. Es ist umgeben von vielen, vielen anderen Lebewesen. Von Lebewesen, von denen es sich ernährt, von Lebewesen, von denen es gefressen wird, von Lebewesen, die mit ihm um den gleichen Platz an der Sonne kämpfen oder die ihm genau das wegfressen, was es für sich selbst haben wollte. Und vielleicht entscheidet das Lebewesen dann, lieber dort zu leben, wo es fünf Grad kälter ist, ein bisschen zu frieren, aber dafür sein Fressen nicht teilen zu müssen. Oder sicher zu sein vorm selbst Gefressenwerden. Die Natur ist voll von solchen Entscheidungen zwischen dem kleineren und dem grösseren Übel, und das ist, was uns Ökologen besonders interessiert. Natürlich sind diese „Entscheidungen“ keine bewussten Entscheidungen, sondern haben sich im Laufe der Evolution durch Selektion entwickelt. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.</p>
<p>So hat nun jedes Lebewesen seinen Platz in der Welt gefunden, in dem es leben kann und Nachwuchs bekommen. Aber was, wenn sich auf einmal etwas ändert? Was, wenn der Mensch für eine globale Klimaerwärmung sorgt und es dort, wo Lebewesen x bisher ein bisschen frierend, aber mit ausreichend Futter und ohne selbst gefressen zu werden, lebte, plötzlich warm genug ist für Lebewesen y, das sich am liebsten von Lebewesen x ernährt? Wird es x ausrotten? Wird x umziehen, irgendwohin, wo es wieder so kalt ist, das y nicht hinterherkommt? Auf die Art hat Ökologie sehr wohl etwas mit Umweltschutz zu tun. Aber nicht, indem wir Ökologen fleissig Müll trennen (Das tun wir sowieso! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), sondern indem wir zu verstehen versuchen, welche Auswirkungen das Eingreifen des Menschen auf den Naturhaushalt haben könnte.</p>
<p>Meine Mäusearbeit hier finde ich insofern besonders spannend, als sie ökologische Grundlagenforschung und Umweltschutz vereint.</p>
<p>Unser Umweltproblem hier ist der Mink, eine Art Nerz, der eigentlich aus Nordamerika stammt und in Finnland in Pelztierfarmen gehalten wird (Japaner tragen immer noch Pelze aus finnischen Minkfarmen, hab’ ich mir sagen lassen.) Ab und zu bricht mal ein Mink aus, oder sie werden zu Tausenden von sogenannten Naturschützern in nächtlichen Aktionen freigelassen. Viele überleben das freilich nicht. Sie sind das Leben in der freien Natur nicht gewöhnt. Sie verhungern. Sie werden überfahren. Sie werden gefressen. Am schlimmsten ist es für die, die ein weisses Fell gezüchtet bekommen haben. Die überleben nie. Aber die Minks, die überleben, fangen an, sich entlang der Ostseeküste und im Archipelago niederzulassen und sich zu vermehren. Und dabei fressen sie alles, was ihnen vor die Nase kommt: Seevogeleier, Küken, Frösche, Mäuse… Und die wissen nicht, wie ihnen geschieht. Im Archipelago hat es noch nie derartige Raubtiere gegeben. Greifvögel, ja, aber gegen die muss man sich ganz anders wehren als gegen einen Räuber auf dem Land. Und weil der Mink den Tieren im Archipelago gänzlich unbekannt ist, können sie sich gegen ihn nicht wehren. Wehren heisst natürlich nicht, dass eine Maus zum Zweikampf mit einem Mink antritt. Da hätte sie wenig Chancen. Aber sie könnte Taktiken entwickeln, dem Mink zu entgehen. Sie könnte in der Zeit, in der der Mink meistens aktiv ist, in ihrer Höhle sitzen, und erst dann rauskommen, wenn der Mink schläft. Sie könnte lernen, wo sich der Mink am liebsten aufhält und diese Gebiete meiden. Oder sie könnte versuchen, auf eine andere Insel umzuziehen, wo es vielleicht keinen Mink gibt. (Mäuse können gut schwimmen!) Vielleicht aber ist sie auch gar nicht so böse, dass es auf ihrer Insel einen Mink gibt. Solange sie nicht selbst gefressen wird, sondern recht viele von den Anderen, dann bleibt für sie selbst mehr Futter. Grössere Territorien. Gar nicht so schlecht, oder?! Futter, ach ja. Mäuse sind so ziemlich unersättlich. Das Nahrungsangebot auf den kleinen Inseln dagegen eher dürftig. Wenn fünfzig Mäuse an einem kleinen Stück Rasen nagen, dann geht’s den Pflanzen da drauf nicht sehr gut. Wenn der Mink von den fünfzig Mäusen dreissig wegfrisst, müsste es der Vegetation besser gehen, weil dann nicht mehr so viele Mäuse fressen. Klar, oder? Es kann aber auch genau umgekehrt sein: dass nämlich die Vegetation eine gewissen Störung braucht um besonders vielseitig zu sein. Wenn diese Störung wegfällt (also keine Mäuse mehr fressen), dann setzt sich vielleicht eine einzige Pflanzenart durch, die besonders konkurrenzstark ist, aber bisher von den Mäusen kurzgehalten wurde, so dass die anderen Arten auch eine Chance hatten. Und dass es nur noch eine Art gibt (oder einige wenige) ist ja auch nicht im Sinne eines ökologischen Gleichgewichts.</p>
<p>Was wir also insgesamt herausfinden wollen, ist, ob der Mink tatsächlich auf lange Sicht das ökologische Gleichgewicht stört oder ob er zwar vielleicht ein bisschen was verändert auf kurze Sicht, auf lange Zeit aber doch nicht wirklich was kaputtmacht.</p>
<p>Dazu haben wir jede Menge Inseln zur Verfügung, auf denen wir unsere Experimente machen dürfen. Auf zwei Gruppen dieser Inseln wird der Mink seit mehr als 10 Jahren regelmässig jedes Jahr abgeschossen, auf den anderen Inseln darf er sich weiterhin ausbreiten wie er will. Das ist eine tolle Möglichkeit, zwischen diesen Gruppen von Inseln zu vergleichen. Von den Seevögeln weiss man zum Beispiel, dass sie vom Mink fast ausgerottet waren, aber sich dort, wo der Mink abgeschossen wird, wieder gut erholen. Bei den Kleinsäugern weiss man nicht so recht. Also guck’ ich mir das an. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Rein praktisch sieht das so aus, dass wir die meiste Zeit mit Mäusefangen beschäftigt sind. Wir verwenden dazu sogenannte Lebendfallen, in die die Mäuse über eine Wippe reinlaufen, aber dann nicht wieder rauskommen. Herkömmliche Mausefallen wären ja auch ein bisschen doof für unsere Zwecke, oder? Jede Maus wird individuell markiert, damit wir später noch wissen, wer wer ist. Die neueste Methode, die wir gerade anwenden, ist, den Mäusen die Zehen zu tätowieren. Klingt komplizierter als es ist: die Maus bekommt einfach einen kleinen grünen Punkt (nee, das heisst nicht, dass sie recycelfähig ist, ich sagte doch schon, wir sind nicht IMMER mit Mülltrennen beschäftigt) auf eine ihrer 18 Zehen tätowiert, und hinterher weiss man, ach das ist Mausi Nr. 3 oder Mausi Nr. 15 oder… Wenn man dann wieder fängt, ist immer ein Anteil markierter und ein Anteil unmarkierter Mäuse in den Fallen. Daraus kann man z.B. ungefähr abschätzen, wie gross die Mäusepopulation auf der Insel ist. Und man weiss z.B. wie lange eine ganz bestimmte Maus überlebt. Also ungefähr. Wenn man sie nicht wieder fängt, dann kann das zwei Gründe haben. Entweder sie lebt nicht mehr, oder sie ist umgezogen und wohnt ausserhalb des Quadrats, in dem wir die Fallen aufstellen (5&#215;5 Fallen in 10&#215;10m-Abstand). Wenn man ganz unbedingt das Schicksal einer einzelnen Maus verfolgen will, dann kann man ihr einen ganz, ganz leichten Sender an einem Halsband umbinden und die Maus dann mit Antenne verfolgen. Allerdings mag ich das nicht so sehr.</p>
<p>Hingegen mag ich sehr, diese kleinen, pelzigen, warmen, wütenden und beissenden Tierchen in der Hand zu haben. Und besonders mag ich, sie hinterher freizulassen und zuzuschauen, wie sie, ein wenig verwirrt noch, aber sehr erleichtert, in Richtung ihres Baus verschwinden…</p>
<p>Wenn alle diese Mäusefangerei beendet ist und der Sommer um, dann kommt der Teil der Arbeit, den ich nicht sonderlich mag. Dann heisst es nämlich, wochenlang vor dem Computer zu sitzen und die Ergebnisse unserer Experimente auszuwerten. Viel, viel Statistik. Keine (sogenannte beschreibende) Statistik, die einem sagt, dass 49% der Bevölkerung männlich sind, sondern Statistik, die uns hilft, Unterschiede zwischen Versuchsgruppen aufzudecken. Wenn ich auf fünf verschiedenen Minkinseln je 2, 5, 0, 2 und 3 Mäuse fange und auf fünf verschiedenen minkfreien Inseln je 5, 0, 7, 2 und 4 Mäuse – kann ich dann wirklich sagen, dass es auf Minkinseln weniger Mäuse gibt? Der richtige statistische Test sagt mir, ob es so ist. Natürlich nicht hundertprozentig, aber zumindest mit einer hohen Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>Und wenn ich dann etwas ganz Neues und Spannendes herausgefunden habe, dann muss ich das noch niederschreiben und veröffentlichen, damit andere Wissenschaftler auch davon erfahren. Man schreibt dazu sogenannte ca. 10-seitige paper, die in entsprechenden Fachzeitschriften veröffentlich werden. In wirklich guten Zeitschriften zu veröffentlichen ist ziemlich schwierig. Jedes paper wird ganz genau unter die Lupe genommen, ob der Versuch auch wirklich was ganz Neues ist, ob er korrekt geplant war, ob die richtigen statistischen Tests durchgeführt wurden, ob alles schlüssig beschrieben und begründet wurde. Ablehnungen sind sehr frustrierend, und meist muss ein paper mehrmals um- und überarbeitet werden, bevor es endgültig von einer Zeitschrift angenommen wird. Letztendlich, wenn man wissenschaftliche Karriere machen will, fragt auch keiner mehr nach irgendeiner Abschlussnote, sondern nur noch, wie viele paper man wo veröffentlicht hat.</p>
<p>Deutsche Doktorarbeiten werden häufig immer noch in Buchform niedergeschrieben. Dann hat man so ein hundertseitiges Buch, in das sowieso nie jemand wieder reinguckt. Ich habe sogar gehört, diese Bücher müssten auf Deutsch geschrieben sein, obwohl in der Wissenschaft alle nur noch englisch kommunizieren. In Finnland wird eine Doktorarbeit von vornherein so geplant, dass ungefähr fünf paper dabei herauskommen. Zwei davon, glaub’ ich, müssen zum Zeitpunkt der Verteidigung der Doktorarbeit schon veröffentlicht sein, die anderen dürfen als Manuskripte vorliegen. Das finde ich sehr gut, weil man dann keine Arbeit verschwendet, um erst eine deutsche (oder finnische oder was auch immer) Abhandlung zu schreiben und dann später daraus noch eine Veröffentlichung zu machen. Falls man dann dazu überhaupt noch Lust hat. Aber diese ganze Arbeit dafür, dass sie in einem Buch steht, das keiner liest?! Andererseits steht man mit dem finnischen System auch unter ziemlichem Druck, wirklich fünf gute Manuskripte zu produzieren. Im Moment erscheint mir das alles noch als sehr, sehr schwierig. Aber ich bin ja auch erst am Anfang und weiss, dass ich noch eine Menge lernen werde. Und in zwei Jahren schreckt mich das vielleicht alles gar nicht mehr.</p>
<p>Sagte ich schon, dass mir meine Arbeit grossen Spass macht? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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