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	<title>nahkastchengeplauder &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/nahkastchengeplauder/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "nahkastchengeplauder"</description>
	<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:24:21 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Eiszeit]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/08/12/eiszeit/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 17:29:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ach ja, ich kann ja nichts dafür&#8230; ich habe &#8220;Brauner Bär&#8221; geguugelt, weil ich euch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ach ja, ich kann ja nichts dafür&#8230; ich habe &#8220;Brauner Bär&#8221; geguugelt, weil ich euch eigentlich was gaaanz anderes zeigen wollte. Aber egal&#8230; hilft ja alles nix! Guugel ist gnadenlos und schickt mich beim ersten klick auf eine Zeitreise. Eine Eis-Zeitreise.</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2009/08/bild-4.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-2472" title="EisEisEis" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2009/08/bild-4.png?w=159" alt="EisEisEis" width="159" height="300" /></a></p>
<p>Beim Anblick dieser Zaubertafel werde ich doch glatt wieder zum Kind und sehe mich mit großen Augen davor stehen und versuchen, mich zu entscheiden, welches dieser Köstlichkeiten denn wohl mein Herz erfreuen sollte. Hier meine Top 5 Liste:</p>
<p>Platz 5. Heidelbeercocktail, jammijammi aber mit 80 Pfennig auch schon so teuer, dass ich es selten essen durfte.</p>
<p>Platz 4. Miami Flip, gab es noch seltener, weil es eine Mark kostete, teuer das. Aber dieser leckere Kirscheiskern, hach! Und &#8220;Miami&#8221; immer schön deutsch ausgesprochen, ist klar, ne? Nix mit &#8220;Meiämmi&#8221;, Englisch hatten wir in der Grundschule noch nicht.</p>
<p>Platz 3. Dolomiti. Wobei das grüne Eis das leckerste war. Zum Glück kam das ja auch zum Schluß dran. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Platz 2. Grün-O-Fant. Waldmeistergeschmack, ja, immer her damit!</p>
<p>Aber nun, Platz 1, Trommelwirbel und Tusch! Brauner Bär. Das was <strong>das</strong> Eis meiner Kindheit! Karamell. Ich liebte Karamell über alles. Nicht nur, dass das Eis schon nach Karamell schmeckte, nein, es hatte auch einen zähen, klebrigen Karamellkern, der so richtig am Eisstiel festklebte und an dem ich lange zu schlecken hatte. Fein, sehr fein.</p>
<p>Gut, dass ich als Kind noch keine Milcheiweißallergie hatte. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie ich all die Sommer ohne Brauner Bär hätte auskommen sollen. Inzwischen gibt es sogar schon Sojaeiskrem. Von der Firma &#8220;Swedish Glace&#8221; schmeckt das sogar richtig gut; falls ihr mal in die Verlegenheit kommen solltet und ein Sojaeis essen müsst, kann ich euch das sehr empfehlen.</p>
<p>Und? Welches Eis war/ist euer Lieblingseis?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie jezz?]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/05/22/wie-jezz/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 00:44:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/05/22/wie-jezz/</guid>
<description><![CDATA[Dat gifft dat schon siet 2003? Wiki on platt?  Tjau, dat is ja mal hell moi von&#8217;n patt app! (=]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dat gifft dat schon siet 2003? <a href="http://nds.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Infos_för_Niege">Wiki on platt</a>? </p>
<p>Tjau, dat is ja mal hell moi von&#8217;n patt app! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(= das ist ja way cool, so auf neudeutsch. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   )</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das muss ich euch noch erzählen!]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/04/15/das-muss-ich-euch-noch-erzahlen/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 19:54:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/04/15/das-muss-ich-euch-noch-erzahlen/</guid>
<description><![CDATA[Der Anlass ist ein heutiger Suchbegriff: &#8220;altbau decke durchgebrochen&#8221;. Dazu fällt mir e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Anlass ist ein heutiger Suchbegriff: &#8220;altbau decke durchgebrochen&#8221;.</p>
<p>Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die nur das gnadenlose Leben schreiben kann, und die mir eigentlich eh niemand glauben wird. Aber es hat sich <strong>tatsächlich</strong> <strong>so</strong> zugetragen:</p>
<p>Eine Freundin von mir wohnte vor Jahren in der B&#8230; Straße. In einem Altbau. Viertes OG. Und wie das bei Altbauten des Öfteren so Gang und Gäbe ist, wurde auch in dieses Haus seit Jahrzehnten nichts investiert und nur die Miete heraus gezogen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein durch und durch marodes Haus.</p>
<p>Liest hier ein Hausbesitzer aka Vermieter mit? Ja? Dann mal gut aufgepasst! Es könnte euch auch passieren:</p>
<p>Dass Straßenarbeiten notwendig werden. Bzw. die Straße wegen dringender Kanalisationsarbeiten aufgerissen werden muss. Die Erschütterungen, die dadurch entstehen, werden auf das Haus übertragen. Glaubt es ruhig!</p>
<p>Auch wenn meine Freundin es zuerst nicht glauben konnte, als sie in ihrem Zimmer am Schreibtisch saß und arbeitete&#8230;</p>
<p>und sich plötzlich die <strong>gesamte vordere Hauswand</strong> vom Haus löste und in sich zusammen brach!</p>
<p>Stellt euch das mal vor und lasst diese Situation auf euch wirken: Ihr sitzt in eurem Zimmer, eurem Refugium, eurem ganz persönlichem Heiligtum&#8230; nichts ahnend. Und dann bricht <span style="text-decoration:line-through;">die Welt </span>die Hauswand zusammen und sowohl ihr als auch das Haus sitzt &#8220;entblößt&#8221; da. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt='8-O' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Genau so ist das geschehen. Aber das glaubt mir ja eh kein Mensch. *seufz*</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die neue Kanalratte]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/01/09/die-neue-kanalratte/</link>
<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:19:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/01/09/die-neue-kanalratte/</guid>
<description><![CDATA[Gestern Abend bin ich beim Schreiben ja von der Müdigkeit dahin gerafft worden, und so erfahrt ihr e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern Abend bin ich beim Schreiben ja von der Müdigkeit dahin gerafft worden, und so erfahrt ihr erst heute, was es mit der neuen Kanalratte auf sich hat.</p>
<p>Als mein Vermieter mich anrief, um mir mitzuteilen, dass am nächsten Tag jemand kommen würde, der sich um meinen verstopften Abfluss in der Küche kümmern würde, war mein erster Gedanke: &#8220;Kalle vom Dorf bekommt also einen Zwannie bar auf die Hand, wenn er nach Feierabend noch mal raus muss. Alles klar.&#8221; Ich habe ja auch damit gerechnet, dass der Vermieter den heiligen Sohn losschickt, aber Sohn ist wohl zu heilig, als sich um einen Abfluss kümmern zu müssen. Egal.</p>
<p>Um halb fünf stand Kalle, die Kanalratte vor meiner Tür. Im frisch gebügelten Blaumann. In einer Dunstwolke aus billigem Rasierwasser, mit frisch gepudertem <span style="text-decoration:line-through;">Rattenschwanz</span>Plümpel/Saugdings für Abflussrohre. Ein Handwerker, der sich fein macht für den Besuch bei einer holden Maid. Oh je! Eine Flasche Teufelszeug (Rohrreiniger) hatte er auch dabei. Dermaßen gerüstet will er hier Punkte machen? Ach, du heilige Scheiße!</p>
<p>Außerdem hatte er keinen Schergen dabei. Keinen &#8220;Los Jung&#8221;. Ein Mann, der tut, was er tun muss? Ein einsame Kanalratte, die dem Sonnenuntergang entgegen reitet? Das soll Vertrauen erweckend sein? Oh je! Und er ist mit seinen 1,60 cm nicht einmal quadratisch. Praktisch auch nicht (aber das lest ihr ja gleich). Mithin nicht gut.<!--more--></p>
<p>Er ließ erst einmal das Wasser laufen, um den Verstopfungsgrad zu ermitteln. Dann grunzte er ein &#8220;Yo&#8221; und nickte anerkennend. Daraufhin plümpelte er los was das Zeug hält! Leider hält das Zeug nicht viel, aber meinen Einwand, die Spüle sei nicht mehr die Jüngste und brachiale Kräfte seien auch durch geschickte Technik zu ersetzen, ignorierte er selbstherrlich. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  Während die Spüle ächzte und knackte. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt='8-O' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es kam das Unvermeidliche: Der Syphon wurde abgeschraubt. Zusätzlich zum billigen Rasierwasser, dessen Duftschwaden sich schon in der guten Stube breit machten, kam nun noch der Modergeruch eines verstopften Abflusses. Mir wurde übel. Speiübel.</p>
<p>Und ich bekam nasse Füsse, weil die halbe Küche unter Wasser stand. Himmel! Wieso benutzt er nicht den Eimer, den ich ihm zur Seite gestellt hatte? Ach, weil da der Syphon hinein kommt. gnarf. Das kann ja wohl nicht wahr sein!? War es aber.</p>
<p>Gut, nachdem er festgestellt hatte, dass der Syphon clean ist (Hallo? Ich hatte ihm doch gesagt, wo das Problem ist!), schraubte er ihn wieder an, brachte sein Teufelszeug zum Einsatz&#8230; und plümpelte wieder los was das Zeug hält! Zusätzlich zum Rasierwassermief und dem Modergeruch gesellte nun auch noch ein L&#8217;air de chlor! Hatte ich ein Glück, einen Eimer parat zu haben, denn aus dem speiübel wurde ein kotzübel. :puke:</p>
<p>Aber, immerhin. Der Abfluss tut, was ein Abfluss tun muss. Dank des Teufelszeugs. Mit solch einem Wunderding hätte ich das auch hinbekommen! Echt jezz mal. Aber das gibt es ja nur beim Großhändler und nicht für Endnutzerinnen wie mich. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Spüle hat das Zeug nicht gehalten und ist, Schildmaid sei Dank, an der Wand festgeschraubt. Sonst hätte sie die Grätsche gemacht und wäre in die heiligen Spülhallen eingegangen. Pläne für eine neugebaute Spüle existieren schon in meinem Kopf, allein es wartet auf die Umsetzung.</p>
<p>Und die neue Kanalratte namens Kalle ist ein echtes downgrade. Ich will den Murmler wieder haben. Menno. Den Hausmeister vor dem Herrn. Das einzige und wahre Multitalent!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kanalratten]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/01/08/kanalratten/</link>
<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 21:25:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2009/01/08/kanalratten/</guid>
<description><![CDATA[Nein, heute geht es mal nicht um Ungeziefer, sondern um diese besondere und sehr eigene Spezies ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nein, heute geht es mal nicht um Ungeziefer, sondern um diese besondere und sehr eigene Spezies &#8220;Klempner&#8221;.</p>
<p>Als die alte Besitzerin unseres Hauses noch lebte, wurden wir von einer Hausverwaltung &#8220;betreut&#8221;. Im Klartext hieß das: Bloß nix machen, das Geld kostet. Am besten gar nix machen. Auch nicht ans Telephon gehen und den Anrufbeantworter sofort nach Nachrichteneingang löschen. Damals sind die Jungs vom Innungsnotdienst und ich gute Freunde geworden. Die mussten häufiger mal ausrücken, weil die Heizung ausfiel und die Hausverwaltung nicht ansprechbar sein wollte.</p>
<p>Aus diesem Grunde veranstaltete ich auch so manche Abwaschparty in meinem nicht vorhandenen Badezimmer, bis die HV sich bequemte, mal jemanden vorbei zu schicken. In ihrem Falle war es der Murmler mit seinem Schergen.</p>
<p>Der Murmler war ein Original für sich: 1,60 cm groß und 1,60 cm breit. Quadratisch, praktisch, gut. Reden war nicht seine Stärke; er nutzte Textbausteine, die er deutlich sprechen konnte und füllte die Pausen mit einem &#8220;grnfl mpfl gnarf&#8221; Gemurmel, so dass akustisch zumindest halbwegs ein Satz zustande kam. Aber auch nur ein Satz, denn für Satzzeichen hat es schon nicht mehr gereicht. Dabei schob sich sein Unterkiefer der Nasenspitze entgegen, dass war eine wahre Pracht! So müssen Gesichtsmuskeln beherrscht werden! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Anhören tat sich das ungefähr so:</p>
<p>&#8220;grnfl geht ja ga nich mpfl verdammmich gnarf wea hat sich denne so was mpf ausnnngedach oo0ch nee also jezze doch mpfl Motospirale Los Jung hol ma mpf ohne gnfl geht ja gaa nich&#8221;</p>
<p>Ihr habt einen Eindruck, ja? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Das war der Murmler, ein Hausmeister vor dem Herrn, ein wahres Multitalent! Wenn ich damals geahnt hätte, dass ich mal bloggen würde, ich hätte diese Monologe aufgenommen und hier eingestellt. Ehrlich, die waren Gold wert.</p>
<p>&#8220;Los Jung&#8221; war übrigens der ungefähr 16 jährige Scherge, der auf Grund eines schweren Schicksals sein pekuniäres Einkommen in Leibeigenschaft von HV erwirtschaften musste. Der arme &#8220;Jung&#8221;, was aus dem wohl geworden sein mag?</p>
<p>Nun ja, diese Zeiten sind vorbei. Die ehemalige Besitzerin ist tot und wir haben einen neuen Vermieter. Der ist so&#8230; <strong>engagiert</strong>. Ja echt! Der braucht keine HV, der macht das alles <strong>selbst</strong>. Woah, und was der <a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/03/14/wenn-der-postmann-zweimal-klingelt/">alles</a> macht! Also jetzt mal ehrlich: Bis zum vierzehnten März , das ist doch nur noch ein Katzensprung, das kriegt der doch hin!  Oder? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Wie es weitergeht? Das wollt ihr wissen? Also: Ich verrate euch: Heute war eine neue Kanalratte da. Neue Welten tun sich auf! Muhahahahaa&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Locutus auf dem Lokus]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/12/29/locutus-auf-dem-lokus/</link>
<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 16:26:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/12/29/locutus-auf-dem-lokus/</guid>
<description><![CDATA[Was Vermieter und insbesondere Hausverwalter manchmal ihren Mietern antun, gleicht oft einer Gruselg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was Vermieter und insbesondere Hausverwalter manchmal ihren Mietern antun, gleicht oft einer Gruselgeschichte:</p>
<p>Bei meiner Wohnungsbesichtigung der Wohnung, in die ich mich spontan verliebt hatte und in die ich unbedingt einziehen wollte, eröffnete sich mir beim genaueren Hinsehen ein Abgrund des Grauens. Über das Bad, welches in der Anzeige klar und deutlich erwähnt wurde, konnte ich nur lachen: Es war eine Duschkabine aus den sechziger Jahren, die damals so schick und in Mode waren&#8230; ließen sich diese Kabinen doch so praktisch fast überall aufbauen, wo ein Zugang zur Wasserleitung und Abwasserrohr bestand. Ich habe solche Duschkabinen schon in Küchen gesehen! Echt jetzt, kein Scherz.</p>
<p>Hier steht sie am Ende des Wohnungsflures. Keine Tür/Wand davor, die ein wenig Privatsphäre gewähren würden. Aber egal, ich hatte mich in diese Wohnung verliebt und wenn ich über das Bad lachen kann, dann kann ich auch damit leben. Kommt halt einfach ein Vorhang davor und dann geht das schon. Da bin ich ganz pragmatisch.</p>
<p>Gewundert hat mich nur, dass in den Wohnungen über mir durchaus ein Badezimmer eingebaut wurde. Also so richtig, mit Wanne und Wand und Tür. Nur hier im Erdgeschoss geht das nicht? Wohl am falschen Ende gespart, ja? Vermieterin ist also ein Geizkragen der Marke &#8220;Scrooge&#8221;. Alles klar, mal sehen, was da noch auf mich zu kommt&#8230;<!--more--></p>
<p>Und es kam. Aber dicke!</p>
<p>Das Klo des Grauens. Eine alte gammelige Kloschüssel, so dermaßen mit Urinstein bewachsen, dass sie garantiert niemals leckschlagen könnte! Dennoch wird sie das in grauer Vorzeit schon getan haben, denn die Dielenbretter des Bodens waren morsch und durchgebrochen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt='8-O' class='wp-smiley' />  Dass da noch niemand mit der Kloschüssel unter dem A*sch im Keller gelandet ist, ist mir heute noch schleierhaft!</p>
<p>An der Wand hing übrigens auch noch so ein uralter Spülkasten mit langer Strippe zum Ziehen. Ganz toll&#8230; für jedes bisschen Kinderpipi fünf Liter Wasser durchrauschen lassen! Sehr Zeitgeist, so was!</p>
<p>Mein Gespräch mit der Hausverwaltung gestaltete sich dann auch recht lustig. Auf meine Frage hin, ob denn Klo und Bad saniert werden würden, kam erst einmal die Antwort: &#8220;Aber das ist doch der Charme einer Altbauwohnung!&#8221;</p>
<p>Ob soviel Dreistigkeit war ich erst einmal sprachlos&#8230; WTF??? war alles, was mein Hirn denken konnte. Aus meinem Mund heraus sprudelte spontan die Frage, wie lange es denn dauern müsste, bis jemand in den Keller gehen müsste, wenn er/sie auf&#8217;s Klo muss?</p>
<p>Dieses Argument schien den Hausverwalter nicht unberührt zu lassen und zumindest das Klo wurde &#8220;saniert&#8221;. Die morschen Dielen wurden ersetzt, eine neue Kloschüssel wurde installiert sowie auch ein Zeitgeist-Spülbecken. So richtig hypermodern. </p>
<p>Den alten Spülkasten nebst Zu-und-Ableitung haben sie entfernt. Löblich, löblich! Aber die Wandverkleidung, die zu schlagmichtot Zeiten eingebaut wurde, die haben sie stehen gelassen. Und eine Baustelle hinterlassen. Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was ich vorgefunden habe. Ich lasse Bilder sprechen:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1292" title="Lokus ohne Locutus" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/12/dscn1342.jpg?w=225" alt="Lokus ohne Locutus" width="225" height="300" /></p>
<p>Schicke Tapete, die sie da in den zwanziger Jahren mal hatten, nicht wahr? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  Die Goldfolie wurde lange vor meiner Zeit als &#8220;Zwischendecke&#8221; eingezogen. Ich habe noch nie gewagt, einen Blick dahinter zu werfen. Manche Dinge will ich einfach nicht wissen. Hoffentlich hält die Folie noch ein paar Jahre Stand. Sonst werde ich eines Tages auf dem Klo unter einem Berg von Spinnenleichen begraben. *grusel*</p>
<p>So kam also Locutus auf den Lokus. Jetzt wisst ihr es.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1293" title="Locutus" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/12/dscn1338.jpg?w=225" alt="Locutus" width="225" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die liebe WG]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/08/31/die-liebe-wg/</link>
<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 13:50:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/08/31/die-liebe-wg/</guid>
<description><![CDATA[Ich bereite mir mal wieder Spaß mit youtube. So spät am Abend, kurz vor dem Zubettgehen, mach ich da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bereite mir mal wieder Spaß mit youtube. So spät am Abend, kurz vor dem Zubettgehen, mach ich das manchmal gerne. Da springt mir folgendes ins Auge:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vHebKporeFw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/vHebKporeFw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>WG Gespräche, die allein durch das Abwarten der akademischen Viertelstunde schon so aufgeladen sind, dass die Anwesenden genervt sind und sich ob des c.t. oder s.t. in die Wolle kriegen.</p>
<p>Ja, das kenne ich. Alles schon gehabt, alles schon erlebt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zum Beispiel die Küche! Es scheint dir nicht klar zu sein, dass hier auch andere essen, und dass es so etwas wie Hygiene gibt!&#8221;</p></blockquote>
<p>Oh, wie oft haben meine Mitbewohnerin und ich diese Sätze unserem Mitbewohner um den Kopf gehauen? Wie oft habe ich seine verschimmelten Lebensmittel aus dem Kühlschrank entfernt und diesen geputzt, weil ich nicht wollte, dass die anderen Lebensmittel auch den Schimmeltod sterben?</p>
<p>Wie oft haben wir unserem Mitbewohner den verschimmelten Kochtopf vor die Tür gestellt, um ihm klarzumachen, dass er seine Schimmelpilzkulturen selbst entfernen soll? </p>
<p>Eines Tages saßen meine Mitbewohnerin und ich vor dem Problem, dass unser Mitbewohner M ausziehen musste. Was war passiert? Die Schimmelpilzkulturen übernahmen die WG-Herrschaft? Nein, so harmlos war es nicht&#8230;<!--more--></p>
<p>M frönte einer Leidenschaft: M konsumierte leidenschaftlich gerne phytogene spasmolytische Relaxantien. Eines abends, als er völlig relaxiert einschlief, vergaß er, seine Kerze auf dem Schreibtisch zu löschen. Sein Zimmer fackelte ab. Zum Glück beschränkte sich der Brand auf sein Zimmer.</p>
<p>An diesem Punkt hätte ich schon am liebsten ein oben gezeigtes Gespräch geführt. &#8220;Wir wollen, dass Du ausziehst!&#8221; Aber meine Mitbewohnerin wollte M noch eine Chance geben. Doch wofür denn? Damit er beim nächsten Versuch die ganze Wohnung abfackelt? Was sollte denn noch kommen?</p>
<p>Ich verrate euch, was noch kam&#8230;</p>
<p>Um seinen Konsum zu finanzieren, verlegte sich M auf das Handeln mit diesem Konsumgut. Und das wohl nicht zu knapp, denn bei uns in der WG tauchte ein Volk auf, das kenne ich nur aus Filmen. Da sich M gerne mit recht zweifelhaften Leuten abgab, kam in uns zunächst kein Verdacht auf, was da für ein Film lief. Dennoch schlossen wir schon unsere Zimmertüren ab, wenn wir das Haus verließen, oder nachts schlafen wollten. </p>
<p>Eines frühen Morgens kam die Mitbewohnerin von der Arbeit nach Hause und ihr bot sich ein unbeschreiblicher Anblick:</p>
<p>Der Telephonanschluss war zerstört, die Bücherregale im Flur waren durchwühlt, die Bücher lagen wild verteilt auf dem Boden. Die Küche befand sich in einem heillosen Chaos. Geschirr war zerschmettert, sämtliche Lebensmittelpackungen wie Nudeln, Zucker, Kaffee, Tee, Mehl waren geleert und der Inhalt auf dem Boden verstreut. </p>
<p>Der körperliche Zustand von M glich dem Aussehen der Wohnung. Er musste heftig Prügel eingesteckt haben bei dieser Dro.gen.razz.ia, die von Leuten durchgeführt wurde, die sich das Geschäft von Ms Handelsbemühungen nicht kaputt machen lassen wollten.</p>
<p>Uns hat es gereicht. M musste ausziehen. Der Mann war für uns ein Sicherheitsrisiko geworden. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, was meiner Mitbewohnerin und mir hätte passieren können, wenn wir anwesend gewesen wären!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachtgedanken]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/08/16/nachtgedanken/</link>
<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 00:01:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/08/16/nachtgedanken/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal sitze ich nachts in der Küche und mache mir so meine Gedanken. Es ist so wundervoll still h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal sitze ich nachts in der Küche und mache mir so meine Gedanken. Es ist so wundervoll still hier, mitten in der Nacht. Und was soll&#8217;s? Morgen ist Samstag, ich kann ausschlafen.</p>
<p>Weshalb ich heute Nacht an Erlebnisse aus den alten WG Zeiten denken muss, kann ich auch nicht erklären. Es scheint, als ob diese Zeit sehr prägend für mich gewesen sein muss. Manchmal träume ich noch von dieser WG. In diesen Träumen ist die Wohnung größer, sie steht immer leer und für neue Mieter bereit. In jedem dieser Träume überlege ich mir, dort wieder einzuziehen. </p>
<p>Doch woran ich heute Nacht denken muss, sind die skurrilen Erlebnisse, die mir damals widerfahren sind. Und diese möchte ich euch nicht vorenthalten:</p>
<p>Eines Nachts im Sommer, es wurde schon hell draußen, stand ein Mann vor unserer Tür, der einen &#8220;desorientierten&#8221; Eindruck machte. Meine Mitbewohnerin war noch wach, sie kam kurz vorher von der Arbeitsschicht nach Hause und war noch nicht zu Bett gegangen, und öffnete ihm die Tür.</p>
<p>Er sei auf dem Weg nach Hamburg, dort hätte er am frühen Morgen einen wichtigen Termin. Er habe aber keine saubere Hose und in seinem momentanen Aufzug könne er unmöglich&#8230; ob wir eine saubere Jeanshose für ihn hätten?</p>
<p>Meine Mitbewohnerin hat mich geweckt. &#8220;Du Schildmaid, da steht so ein Kerl vor der Tür, der will eine saubere Hose haben. Kannst du mal kommen?&#8221;</p>
<p>Ein Blick auf die Uhr: &#8220;Morgens um halb fünf???&#8221;</p>
<p>Schildmaid: &#8220;Guter Mann, sehen Sie sich uns an: Zwei Frauen über 1,80 und Sie schaffen es nicht einmal auf 1,70. Unsere Hosen passen Ihnen nicht. Gute Nacht.&#8221; Tür zu.</p>
<p>Also manchmal laufen da Menschen in der Gegend herum&#8230; das ist spooky.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geklimper Teil II]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/08/01/geklimper-teil-ii/</link>
<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 11:03:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beim Schreiben des letzten comments fiel mir doch just noch eine Klimpergeschichte ein: Der Nachbar ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Beim Schreiben des letzten comments fiel mir doch just noch eine Klimpergeschichte ein:</p>
<p>Der Nachbar von früher. Der hatte seinen Kater auf Schlüsselgeklimper konfiguriert. Jeden Abend ging er schlüsselbundklimpernd ums Haus, um dieses dumme Katzenvieh einzufangen. Ganz tolle Idee, da in der Stille der Nacht solche nervigen Geräusche auch besonders laut und weitreichend sind! Oller Spinner, der Kerl&#8230;</p>
<p>Und eine echte Pottsau obendrein: Ich habe mal gesehen, dass er Katerkacke im Treppenhaus mit der bloßen Hand aufgehoben hat und in die Mülltonne schmiss. Danach ist er weggegangen, <strong>ohne sich die Hände zu waschen! </strong>Wie eklig ist denn das, bitte schön?!</p>
<p>Ich habe danach <strong>nie wieder </strong>das Treppengeländer, den Lichtschalter oder die Türklinke angefasst. Nur mit Taschentuch. Die Erfindung der Hygiene war doch eigentlich eine gute Sache und sollte sich durchgesetzt haben, dachte ich immer.</p>
<p>Bäh, mich schüttelt es heute noch vor Ekel wenn ich daran denke.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[peinliche Geschenke und Kindheitserinnerungen]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/06/18/peinliche-geschenke-und-kindheitserinnerungen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 10:26:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Abschied von der Grundschule steht bevor und zu diesem Anlass soll die Klassenlehrerin ein Gesch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Abschied von der Grundschule steht bevor und zu diesem Anlass soll die Klassenlehrerin ein Geschenk überreicht bekommen. Irgendjemand kam auf die sehr schöne Idee, dass die Kinder ihr Lieblingsgericht aufschreiben sollen; mit Photo versehen wird dann ein Klasse 4a Kochbuch daraus gebastelt. Fertig ist das Geschenk. Ist ja nichts Peinliches dran? Ist doch nur die <em>Einleitung</em>. Wartet es ab, das Peinliche kommt noch&#8230;<!--more--></p>
<p>Meine Freundin erzählte mir gestern Abend dazu eine sehr lustige Geschichte, lustig für uns, nicht für den Betroffenen. Damit ich es hier auch lustig wieder geben kann, muss ich etwas länger ausholen:</p>
<p>Meine Freundin und ich zählen zu der Generation, die von ihren Omas und Tanten zum Geburtstag oder zu Weihnachten mit einer Garnitur Unterwäsche beschenkt wurden. Schies.ser Feinripp in weiß, versteht sich. Jedes Jahr das Gleiche und niemals in grün. Jedes Jahr das betretene Gesicht, der Kampf um einen Hauch von angedeutetem Lächeln um die Mundwinkel und jegliche Selbstachtung verleugnend ein &#8220;Danke für das schöne Geschenk&#8221; herauspressend. Dabei schrie alles in uns: &#8220;Schenkt mir lieber gar nichts, als diese Scheusslichkeit!&#8221; Denn es ist ja wohl klar, dass diese Unterwäsche des Grauens sofort und original verpackt in der untersten Schublade landete und von uns niemals hervor geholt wurde! Den Entsorgungsvorgang überließen wir unseren Müttern.</p>
<p>Nun hat meine Freundin einen Sohn, der dieses Unterwäscheverschenken auch schon dank der Oma über sich hat ergehen lassen müssen. Offensichtlich nicht mit den beschämenden Erinnerungen behaftet, wie das bei uns der Fall war, denn auf die Frage &#8220;Was schenken wir der Grundschullehrerin zum Abschied?&#8221; antwortete er vor versammelter Klasse: &#8220;Wie wär&#8217;s mit schöner Unterwäsche?&#8221; Und sorgte damit für den Brüller des Abends! Oh ja, manche Löcher im Boden sind nicht groß genug oder tun sich nicht schnell genug auf, wie er es in dieser Situation gebraucht hätte! Der Arme.</p>
<p>Das war peinlich, nicht wahr? Und Freundin und ich kugelten uns vor Lachen gestern Abend. </p>
<p><img src="http://www.studip.uni-goettingen.de/pictures/smile/roflmao.gif" alt="" width="39" height="15" /></p>
<p>Kommen wir zu hochnotpeinlich, einer gesteigerten Form von peinlich, bei der sich die Betreffende, in diesem Fall ich, nie nie mehr aus dem aus dem undankbaren Loch (nicht groß genug, nicht tief genug, nicht schnell genug) heraus wagen mochte:</p>
<p>Als ich so zwischen &#8220;Kindergarten und Grundschule&#8221; alt war und eine Freundin von mir Geburtstag hatte, diese aber keinen expliziten Wunsch äußerte, dann kaufte meine Mutter&#8230;</p>
<p>Unterwäsche! Die Unterwäsche des Grauens! Und ich musste diese verschenken. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt='8-O' class='wp-smiley' /> Könnt ihr euch meine Scham, meine hochnotpeinlichen Gefühle vorstellen? Könnt ihr euch den Boden vorstellen, der nie schnell genug ein passend tiefes Loch zum Versinken für mich bereit hielt? Es war demütigend. Aber so was von. Ich habe dann immer ein paar Sticker aus meiner Sammlung geopfert und sie dem &#8220;Geschenk&#8221; beigefügt. Als Entschuldigung für mich, meine Mutter, für alle peinlichen Geschenke des Grauens, die die Freundin noch erhalten würde (denn es gab noch mindestens eine weitere Mutter, die so drauf war wie meine), denn schließlich war sie meine Freundin, und hatte Geburtstag. Nicht den Tag des Grauens.</p>
<p>Was im Himmel und zur Hölle brachte unsere Großmütter, Mütter und Tanten bloß dazu, solche Geschenke bereit zu halten? Freundin und ich haben keine Ahnung. <img src="http://www.studip.uni-goettingen.de/pictures/smile/nixweiss.gif" alt="" width="37" height="15" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich krieg die Motten]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/06/05/ich-krieg-die-motten/</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:55:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn mein Bruder und ich in unserer Kindheit unserer Mom in irgendeiner Art und Weise auf die Nerven]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn mein Bruder und ich in unserer Kindheit unserer Mom in irgendeiner Art und Weise auf die Nerven gegangen sind, dann rief unsere Mom immer: &#8220;Mit euch beiden kriege ich noch mal die Motten!&#8221;</p>
<p>Da unsere Mom aber eigentlich eine ganz Liebe war, passierte nach diesem Ausruf nicht viel. Ergo kann das doch gar nicht so schlimm sein mit den Motten, oder?</p>
<p>Meinen first contact mit Motten hatte ich vor sieben Jahren. Nach einem milden Winter trudelten im Frühjahr so gegen Mitte/Ende April die ersten Keinschmetterlinge in meine Wohnung ein. Trudeln ist übrigens genau das richtige Wort, denn diese <a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&#38;post=126">nichtsnutzigen Biester</a> sind nicht gerade als Flugkünstler bekannt. Sie ließen sich an den Wänden nieder, nervten nicht herum und ließen mich auch ansonsten in Ruhe. Ich ignorierte sie.</p>
<p>Dann besuchte mich meine Freundin. &#8220;Du, ich will ja nicht nerven, aber ich glaube, dass da an den Wänden sind <strong>Motten</strong>.&#8221;</p>
<p>Ganz sicher war sie sich nicht; Grund genug für mich, diese mysteriösen Kleinschmetterlinge weiterhin zu ignorieren. </p>
<p>Einige Zeit später öffnete ich meine Sockenschublade: Angefüllt mit selbst gestrickten Wollsocken und&#8230;</p>
<p>Achtung: Ab hier wird es eklig, nichts mehr für nervenschwache Gemüter. Weiterlesen auf eigene Gefahr!<!--more--> </p>
<p>Motten! Tote adulte Tiere, Gespinströhrchen (in denen sie ihre Eier ablegten) und kleine ca. 1 mm große Maden, die sich durch meine Socken in ihr kleinschmetterlinghaftes Leben fraßen. Igitt! Ekelanfall! Aber allererster Güte!</p>
<p>Einige Socken waren noch zu retten, andere fanden ein schnelles Ende in der Mülltonne. Der Wollteppich im Wintergarten musste fluchtartig die Wohnung verlassen, um im Garten auf den Sperrmüll zu warten. Der Kleiderschrank sah selten so übersichtlich gestaltet aus, wie damals. Ich habe mich von einigen Klamotten (dieser Begriff wirkt an dieser Stelle ungewollt komisch! Aber gut. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  ) trennen müssen.</p>
<p>Danach ging der Spaß erst richtig los: Socken und Klamotten (ja, lacht nur! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  ) einfrieren, dann waschen und Löcher stopfen. Die Schubladen und Fächer aussaugen und die Ritzen im Holz heiß föhnen. Es hätten sich ja ein paar Maden darin verkriechen können. Ich hatte jedenfalls gut zu tun.</p>
<p>Bis mir dann mit Grausen einfiel, dass es ja nicht nur Textilmotten gibt, sondern auch Lebensmittelmotten! Doch Dank der Warnung meiner Vormieterin, die oft Probleme mit Lebensmittelschädlingen in dieser Wohnung hatte, habe ich alle Lebensmittel immer schön brav in Dosen und Schraubgläsern gelagert. Damit mir so was Ekliges nicht passieren kann. Ich wähnte mich auf der sicheren Seite, bis ich ein paar Tage später Reis kochen wollte&#8230;</p>
<p> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt='8-O' class='wp-smiley' /> Wild zuckende Reiskörner im Kochwasser??? Kreiiiiisch!!!</p>
<p>Ums kurz zu machen: Ich habe noch nie so viele Lebensmittel weg schmeißen müssen wie damals. Trotz luftdichter Dosen und Schraubgläsern.</p>
<p>Wie ich auf dieses Thema komme? Na, ich habe seit Freitag letzter Woche schon 17 Motten erlegt! Sie sind wieder unterwegs, diese Scheißbiester.</p>
<p>Und jetzt gehe ich wohl los und kaufe mir Fliegengitter.</p>
<p> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vermieter und Hausverwaltungen]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/06/02/vermieter-und-hausverwaltungen/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 08:59:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Irgendwie ist mir heute nach Frust ablassen zu Mute. Und welches Ventil eignet sich dafür besser als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwie ist mir heute nach Frust ablassen zu Mute. Und welches Ventil eignet sich dafür besser als Vermieter und deren Hausverwaltungen?</p>
<p>Ich wohne seit 6 Jahren in einem Altbau, der um 1900 erbaut worden ist. Ein schönes Haus. Die Wohnungen haben einen Charme, der nur Altbauwohnungen zu Eigen ist. Und wunderbare hohen Decken. Die sind heizkostentechnisch leider eine Belastung, da wesentlich mehr Raumluft aufgeheizt werden muss, als in Neubauten. Doch darüber will ich nicht meckern. Schließlich weiß ich es mit meiner Körperlänge von 1,84 cm sehr zu schätzen, wenn mir die Decke nicht auf den Kopf fällt, oder ich an jeder Deckenlampe anstosse. Ich habe schon in Wohnungen gewohnt, in denen ich meinen Arm nur ausstrecken brauchte, und mit der flachen Hand unter die Decke fassen konnte. Gut, das erspart mir den Gang auf die Leiter. Um so begrüßenswerter, da ich nicht schwindelfrei bin. Doch es ist ein bedrückendes Gefühl.</p>
<p>Ich schweife ab.</p>
<p>Zurück zur Geschichte: Schon bei der ersten Besichtigung habe ich mich spontan in diese Wohnung verliebt! Alles in mir schrie: &#8220;Ja, ja, ja!&#8221; Andere Wohnungen fand ich <em>ganz nett</em>, oder <em>nee geht gar nicht</em>, oder <em>auch</em><em> nicht schlecht</em>. Nur diese hier, die schrie <em>Ja</em>. Manchmal ist das im Leben so.</p>
<p>Und diese Wohnung konnte ja auch nichts dafür, dass sie von solch einer mieterfeindlichen Hausverwaltung verwaltet wurde! Doch das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.<!--more--></p>
<p>Nachdem ich den unterschriebenen Mietvertrag in meinen Händen hielt, und die Wohnungsübergabe stattfand, erhielt ich den ersten Eindruck davon, was mich hier wirklich erwartet:</p>
<p>Der schleimige Vertreter/Sachbearbeiter der HV entpuppte sich als zähnefletschender Velociraptor, der kurz davor ist, seine Beute = die Vormieterin zu verspeisen! Himmel, der hat so getan, als ob die bisherige Mieterin für all die Versäumnisse der Sanierung zu verantworten sei. Dabei sollte sie doch einfach nur renovieren. Also die Wände streichen. Und das hatte sie getan.</p>
<p>Interessant wurde diese Übergabe, als es um die Abnahme des Klos ging. Das hatte ich mir vorher nicht so genau angesehen. Was gibt es bei einem Klo auch großartig zu sehen?</p>
<p>Könnt ihr euch noch an diese uralten Klospülungskästen erinnern? Die hoch oben unter der Decke angebracht waren, mit der langen Strippe zum Ziehen? Na los, Oma hatte doch so eine! Strengt eurer Gedächtnis mal ein wenig an!</p>
<p>Solch eine Spülvorrichtung hing hier immer noch. Für jedes bisschen Pipi mussten 5 l Wasser durchgejagt werden. Spülstopp? Fremdwort!</p>
<p>Ich wies meinen Hausverwalter darauf hin, dass eine solch veraltete Spülvorrichtung nicht mehr zulässig sei und er veranlassen möge, diese zu ersetzen. Möglichst noch <strong>bevor</strong> sie von der Wand fällt, denn die Konstruktion des Ganzen <strong>neigte</strong> sich bedenklich seiner Endlichkeit entgegen.</p>
<p>Ihr werdet es nicht glauben, was er mir darauf erwiderte! Ich kann euch nur versichern, dass ich hier die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit wiedergebe! Er sagte:</p>
<p>&#8220;Diese Spülvorrichtung funktioniert tadellos. Da muss nichts erneuert werden!&#8221;</p>
<p>Ich war sprachlos! Mir war durchaus bewusst, dass ich meine Gesichtszüge nicht mehr unter Kontrolle hatte und blickte stattdessen zu Boden&#8230;</p>
<p>Eigentlich sollte ich hier an dieser Stelle einen Cliffhanger einbauen&#8230; </p>
<p>Aber so gemein möchte ich heute nicht sein.</p>
<p>&#8230;ich blickte zu Boden und sah: Dielenfußboden. Wow, Dielen in einem Klo! Cool. Stilvoll&#8230;</p>
<p>Wenn sie denn intakt gewesen wären! Doch diese Dielen waren, auf Grund einer mangelhaften Abdichtung der Kloschüssel, durch jahrelanges Durchnässen so morsch geworden, dass sie durch gebrochen sind! Ein Klovorleger bemühte sich vehement, dieses Manko zu vertuschen. Mit zweifelhaftem Erfolg.</p>
<p>Schildmaid, die ich bin, holte ich zum ersten Schlag gegen den Hausverwalter aus (so dreist sollte der mir nicht davon kommen):</p>
<p>&#8220;Oh, hier muss also nichts erneuert werden? Dann soll ich jeden Besucher, der über 70 Kilo wiegt, davon abhalten, das Klo in dieser Wohnung zu benutzen? Sie sehen doch diese morschen und durchgebrochen Dielen? Jede Person über 70 Kilo wird da doch unweigerlich durchbrechen! Soll ich das Klopapier schon mal vorsorglich im Keller positionieren?&#8221;</p>
<p>Das Klo wurde saniert. Stümperhaft zusammen geschustert bezeichnet es zutreffender. Über die Dielen wurde eine Pressspanplatte gelegt, ein wenig PVC Belag dient der Verzierung, und darauf wurde die neue Kloschüssel montiert. (Zum Glück nicht die alte! Das hätte ich den Schergen allerdings auch zugetraut.) Ein neuer Spülkasten zierte die Wand, den alten haben sie weggerissen. Bevor er mir auf den Kopf fallen konnte; wie fürsorglich. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dummerweise hatte einer der unzähligen Vormieter einmal die tolle Idee gehabt, die Wände des Klos mit Holzlatten zu verkleiden. Immer schön um den alten Spülkasten und dessen Zuleitungsrohre herum. Da diese nun weggerissen worden sind, klaffen große Löcher aus dieser Verkleidung heraus und geben den Blick frei auf: Blümchentapete  aus den 20iger Jahren, pastellfarbener Mustermix aus den 50igern und bröckelnden Putz.</p>
<p>Sagte mein HV dazu: &#8220;Hängen sie sich doch ein hübsches Bild davor!&#8221;</p>
<p>Seitdem wird jeder auf meinem Klo von den Borg assimiliert. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aquarium, die Anfänge]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/22/aquarium-die-anfange/</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 21:29:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/22/aquarium-die-anfange/</guid>
<description><![CDATA[Ist schon lustig, wie die Fischtante einen ihrer Kunden beschreibt, der ein neues Hobby, ein AQ, in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ist schon lustig, wie die <a href="http://fischtante.wordpress.com/2008/05/21/der-perfektionist/">Fischtante</a> einen ihrer Kunden beschreibt, der ein neues Hobby, ein AQ, in Planung hat! Doch ehrlich gesagt, kann ich vor solchen Menschen, die so verantwortungsbewusst an ihr neues Hobby heran gehen, nur den Hut ziehen. Chapeau!</p>
<p>Jedenfalls brachte mich dieser Beitrag dazu, an meine Anfänge auf diesem wässrigen Hobbygebiet zu denken.</p>
<p>Ich lebte damals zu meinen Studizeiten (Studienfach Biologie, was wohl sonst?) in einer WG, <span style="text-decoration:line-through;">im tiefen Keller</span>eines großzügigen und hellen lichtdurchfluteten Lofts, auch euphemistisch Souterrain genannt. In Mitten des Winters überfiel mich auf Grund des Lichtmangels die alljährliche Winterdepression. Draussen war es kalt und grau, und in meinem Zimmer dunkler und grauer. Eine zusätzliche Lichtquelle musste her. Normale Menschen gehen dann in ein Geschäft, das geeignete Leuchtmittel feil bietet. Nicht so eine studierende Biologin! Nein, ich kam auf die Idee, dass ein AQ genau das Richtige für mich wäre. </p>
<p>Akuter Platz-und Geldmangel bescherten mir ein 60 l Becken, gebraucht, aber mit Abdeckung, kleinem Filter und Heizstab; Bezahlung: Ein Paar selbst gestrickte Socken. Die Leuchtstoffröhre habe ich neu gekauft. Hat richtig Geld gekostet. Damals, in D-Mark. Den Kies hatte ich aus dem nahe gelegenen Kiessee <span style="text-decoration:line-through;">geklaut</span>gekauft. Die Wasserpflanzen, die ich brauchte, habe ich aus der nahe gelegenen Schule, die ein AQ in ihrer Eingangshalle hat, <span style="text-decoration:line-through;">entwendet</span>pekuniär beglichen. Der Hausmeister erhielt eine Flasche Wein.</p>
<p>So stand es also da: Mein Aquarium. 60 Liter. Verschiedene Echinodorus Arten (überwiegend &#8220;bleheri&#8221;) und eine Anubias barteri. An Fische war nicht zu denken; die kosten ja Geld. Testflüssigkeiten um die Wasserwerte zu ermitteln? Ach, vergesst es! Das kostet doch Geld&#8230;</p>
<p>Bodendünger? Eisendünger? Fremdworte! Hatte ich in meinem Studium noch nichts von gehört. Ich präparierte Zellen. Die gemeine Küchenzwiebel war meine Freundin.</p>
<p>Aber meinem AQ ging es gut. Die Pflanzen wuchsen und gediehen. Die <span style="text-decoration:line-through;">Schnecken</span>Pflanzen, die ich mir beim Hausmeister gekauft habe, sorgten für Bewegung. Und die Insektenlarven, die Dank des Kieses aus der Kiesgrube ihren Weg in mein Becken gefunden hatten, würde ich im nächsten Semester im Zooologiepraktikum kennen lernen&#8230;</p>
<p>Ihr interessiert euch für eine Fortsetzung?</p>
<p>Sagt Bescheid, und ich werde daran arbeiten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rätsel Fragen]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/08/ratsel-fragen/</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 20:01:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/08/ratsel-fragen/</guid>
<description><![CDATA[Bei meiner Aufräumaktion stolperte ich über noch einen Zettel. Randnotizen einer Star Trek Freundin ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei meiner Aufräumaktion stolperte ich über noch einen Zettel. Randnotizen einer Star Trek Freundin (ja, ich).</p>
<p>Einer der Gründe, weshalb diese Serie mich über Jahre hinweg begeistern konnte, war das Technobabbel. Dieses Phantasie- Techno- Gelaber, dass die banalsten Dinge so unglaublich wichtig und futuristisch erscheinen ließ. Nun ratet mal, was folgendes bedeuten könnte:</p>
<ol>
<li>Fehlfunktion der bioneuralen Gelpacks in der olfaktorischen Sensorphalanx</li>
<li>Multitronischer engrammatischer Übersetzer</li>
<li>Neurodepolarisationsvorrichtung</li>
</ol>
<p>Viel Spaß beim Raten, Auflösung gibt es später. Passt auf, dass euch keine Schaltkreise durchbrennen, oder ihr auf eine andere Art und Weise desintegriert. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Live long and prosper&#8230;</p>
<ol></ol>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fundstücke in der Schublade]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/08/fundstucke-in-der-schublade/</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 14:56:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es tut gut, mal wieder in die Schubladen zu sehen und dann kräftig auszumisten. Erschreckend, wie so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es tut gut, mal wieder in die Schubladen zu sehen und dann kräftig auszumisten. Erschreckend, wie so mancher Andenkenkram sich im Laufe der Jahre scheinbar exponentiell vermehrt hat.</p>
<p>Z.B. Zettelschnipsel mit Randnotizen:</p>
<blockquote><p>We are such stuff that dreams are made of and our little life is rounded by the sleep.</p></blockquote>
<p>Keine Ahnung wo der Spruch herstammt, aber er muss mich vor schlagmichtot Jahren mal beeindruckt haben. Gut, der Zettel kann jetzt weg.</p>
<p>Nächster Zettel:</p>
<blockquote><p>In einen Harung jung und schlank, zwo, drei, vier</p>
<p>verliebte sich, oh Wunder</p>
<p>&#8216;ne olle Flunder&#8230;</p>
<p> </p>
<p>Der Harung sprach: &#8220;Du bist verrückt!&#8221; zwo, drei, vier</p>
<p>&#8220;Du bist mir viel zu platt gedrückt!&#8221;</p>
<p>Denn so ein alter Harung,</p>
<p>der hat Erfahrung.</p>
<p> </p>
<p>Da stieß die Flunder auf den Grund, zwo, drei, vier</p>
<p>Wo sie &#8216;nen goldnen Rubel fund</p>
<p>Ein Goldstück von zehn Rubel</p>
<p>Oh, welch ein Jubel&#8230;</p>
<p> </p>
<p>Da war die olle Schrulle reich, zwo, drei, vier</p>
<p>Da nahm der Harung sie sogleich</p>
<p>Denn so ein alter Harung,</p>
<p>Der hat Erfahrung&#8230;</p>
<p> </p>
<p>Und die Moral von der Geschicht, zwo, drei, vier</p>
<p>Verlieb dich in &#8216;nen Harung nicht</p>
<p>Denn so ein alter Harung,</p>
<p>Der hat Erfahrung.</p></blockquote>
<p>Oh, da kommen Erinnerungen hoch! Zwei Kommilitoninnen und ich saßen abends beisammen mit Wein, Weib und Gesang und einem phytologischen Antispasmolytikum und sangen albern alte Kinderreime und Lieder. Motto des Abends: Erinnert ihr euch noch an den? War schon schön&#8230;</p>
<p>Es tut nicht gut, beim Ausmisten auf alte Photos vom Exmann und mir zu stoßen. Da ist die gute Laune doch gleich dahin. :-/ Weg mit den Photos.</p>
<p>Ich räum&#8217; jetzt weiter auf&#8230;</p>
<p> </p>
<p> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ekelhafte Biester, die die Welt nicht braucht]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/05/ekelhafte-biester-die-die-welt-nicht-braucht/</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 19:47:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/05/ekelhafte-biester-die-die-welt-nicht-braucht/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt Lebensformen, auf die ich ohne Probleme verzichten kann. Ich glaube ja, dass sie von der Evo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt Lebensformen, auf die ich ohne Probleme verzichten kann. Ich glaube ja, dass sie von der Evolution übersehen wurden. Oder die Evolution sich einen Streich erlaubt hat. Wie dem auch sei, ohne die folgenden Biester wäre die Welt ein schönerer Ort:</p>
<p>Hier meine Top 10:</p>
<ol>
<li>Zecken. Ehrlich, welche Lebensberechtigung haben diese Biester? Saugen Blut, übertragen Viren und Bakterien und machen krank. Haben sie Fressfeinde? Ernährt sich irgendjemand von ihnen? Nein. Also weg damit!<br />
<img class="alignnone" src="http://www.studip.uni-goettingen.de/pictures/smile/krabbel.gif" alt="" /></li>
<li> Herbstmilben, auch Gras-oder Erntemilben genannt. Kleine spinnenähnliche Viecher, die im Gras auf uns lauern und als Brutstätte für ihren Nachwuchs missbrauchen, in dem sie Gänge in die Haut bohren und dort ihre Eier ablegen. Igitt! Pfui Spinne, sag ich dazu nur. Weg damit in den Papierkorb der Evolution. Scabies Milbe (=Krätze) gleich mit dazu. Braucht kein Mensch! Einziger Unterschied zwischen den beiden Milben: der extrem juckende Ausschlag der Herbstmilbe hat sich nach drei Wochen erledigt, dann schlüpfen die Biester und wandern ab. Die Scabies Milbe muss cremetechnisch behandelt werden, sonst kratzt ihr euch bis ans Ende aller Zeiten.</li>
<li>Mücken und Pferdebremsen. Verdammte Biester! Haben mich am Wochenende übel erwischt. Kratz, juck, fluch&#8230; Immerhin haben sie Fressfeinde. Doch so viele Eidechsen, Geckos und Leguane gibt es in Deutschland nicht; jedenfalls nicht in der Anzahl, die die massenhafte Verbreitung der Mücken rechtfertigen würde. Weg damit.</li>
<li>Spulwürmer und Fuchsbandwürmer. Ekelhaft. *schauder* Machen krank und tragen nichts, aber auch gar nichts zur Ökologie bei. Redundantes Geschmeiss, dass nur zum Selbstzweck existiert. Weg damit.</li>
<li>Kopfläuse. Siehe Punkt 4. Selbst das Zugeständnis, dass sie nicht virulent sind, hilft ihnen nicht. Weg damit.</li>
<li>Textil-und Lebensmittelmotten. Widerlich. Schon mal solch einer Made in der Sockenschublade begegnet? Oder &#8216;nen Mehlwurm verbacken? Oder einen Kornkäfer in der Knäckebrotdose erwischt? Sie sind ekelhaft.</li>
<li>Ohrenkneifer. Weder großartig nützlich, aber immerhin auch nicht schädlich. Doch auch irgendwie unheimlich. Und so flink und schnell. Großes Erschreckungspotential. Habe mal einen in meiner im täglichen Gebrauch befindlichen Teekanne gefunden. Keine Ahnung, wie der da rein gekommen ist. Jedenfalls habe ich ihn rechtzeitig bemerkt und nicht zu Tee verarbeitet. Uaärgs. Ohrenkneifer, raus aus meiner Wohnung!</li>
<li>Nacktschnecken. Schleimige, eklige Biester. In verregneten Sommern finde ich sie beim Campen in der Teetasse, meinen Schuhen, überall dort, wo ich sie nicht haben will. Weg damit. Gibt genug anständige Schnecken, die ihr Haus mit sich tragen und nicht auf den Gehwegen ihr schleimiges Dasein aushauchen.</li>
<li>Gnatsen, auch als Kankeln, Schneider, Schnaken oder Langbeine bekannt. Diese Viecher sind so blöd, dass es ihnen eigentlich permanent in den Cerebralganglien weh tun müsste. Sie stechen nicht, fliegen aber mit konsequenter Blödheit in meinem Gesichtsfeld herum und sind laut. Weg damit.</li>
<li>Laute und rücksichtslose Nachbarn. Jeder kennt sie, jeder hasst sie. Dazu muss ich nichts weiter erklären, oder? Also, weg damit.</li>
</ol>
<p><img class="alignnone" src="http://www.studip.uni-goettingen.de/pictures/smile/krabbel.gif" alt="" />        <br />
 </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[header]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/04/header/</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 21:06:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/05/04/header/</guid>
<description><![CDATA[Oh Freude schöner Götterfunken, ich habe meinen eigenen header! Nun mag es für viele von euch nichts]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#0000ee;text-decoration:underline;"><br />
</span></p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/05/header2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-124" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/05/header2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="57" /></a></p>
<p>Oh Freude schöner Götterfunken, ich habe meinen eigenen header!</p>
<p>Nun mag es für viele von euch nichts aufregendes sein, sich aus einem Urlaubsphoto einen header zu basteln, aber für mich schon! Ich kann mit graphikmanipulierenden applications einfach nichts anfangen. Kein kaltes Händchen dafür. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Deswegen gilt an dieser Stelle mein Dank <a href="http://silencer137.wordpress.com">silencer</a>, der mir fix zu helfen wusste.</p>
<p>Das Photo habe ich am ersten Tag unseres Urlaubes im letzten Jahr auf einer Nordsee Insel geschossen. Wir sind mittags angekommen, haben das Zelt aufgebaut und mussten dann erstmal nachsehen, ob der Strand noch da ist. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Wetter war unglaublich: Sonne, Regen, Sonne&#8230; im 10 minütlichen  Wechsel! Wobei der Regen so schnell fiel, dass er Dank des Windes auf der Haut richtig weh tat. Aber immerhin hat uns dieses Wetter gleich am ersten Tag einen doppelten Regenbogen beschert. Sehr schön.</p>
<p>Auch dieses Jahr wird es uns wieder auf diese Insel verschlagen. Da das aber noch sooo lange hin ist, kann ich mich nun jederzeit mittels des headers auf die Insel träumen. *freu*</p>
<p>Und ich werde Musik mitnehmen. Frau <a href="http://wortteufel.wordpress.com/2008/04/23/inselholz/">Wortteufel</a> hat sich letztens über &#8220;Musik für die Insel&#8221; geäussert. Da hatte ich spontan die Lieblingslieder des letzten Urlaubes im Ohr:</p>
<ol>
<li>Marvin &#38; Miles  von Gare du Nord</li>
<li>Come undone  von Duran Duran</li>
<li>Ouija board  von Morrisey</li>
<li>The house is haunted by the echo of your last goodbye  von Holly Cole</li>
</ol>
<p>Ich finde es faszinierend, wie sich Musik mit Stimmungen, Orten, Menschen, Gefühlen und Begebenheiten verknüpft, und dementsprechend die Gefühle dieser Situationen aus dem emotionalen Archiv geöffnet werden. Sofort sind alle Erinnerungen präsent! Phantastisch&#8230;</p>
<p>Auch dieses  Jahr werde ich Musik mitnehmen. Dank <a href="http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/32278">tube.tv</a> sogar als Musikvideos für den ipod. Hier meine Top 5:</p>
<ol>
<li>Love will tear us apart  (nicht die Version von Joy Division; sorry Ian, you mascullar way too much)</li>
<li>Rome in the rain  von Philip Boa &#38; The Voodoo Club</li>
<li>Girl laying down  von Anna Ternheim</li>
<li>Slow emotion replay  von The The</li>
<li>It must be love  von Madness</li>
</ol>
<p>Und noch so einige mehr. Welche Top 5 ich dann im Urlaub wirklich hören werde, berichte ich euch im August&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rechner, oder womit nicht gerechnet wird]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/17/rechner-oder-womit-nicht-gerechnet-wird/</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 09:41:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese Kategorie Nähkästchengeplauder ist eine feine Sache. Da fällt mir doch jene Begebenheit ein: I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Kategorie Nähkästchengeplauder ist eine feine Sache. Da fällt mir doch jene Begebenheit ein:</p>
<p>Ich sitze im Büro und knechte vor mich hin. Da höre ich von nebenan so seltsame Geräusche. </p>
<p>Bumm.</p>
<p>Bumm.</p>
<p>Bumm-Bumm-Schepper-Fluch-Bumm.</p>
<p>Also, fluchen kann ich gut. Braucht die Kollegin vielleicht Fluchhilfe? Ich gehe nachfragen. Und finde meine Kollegin vor ihrem niegelnagelneuen Laptop sitzend vor, während sie ihren niegelnagelneuen USB-Stick unter zu Hilfenahme eines großen Bürolochers und einiger Flüche versucht, in den USB-Port zu <em>befördern</em>.</p>
<p>K: &#8220;In meinen alten Rechner ging der doch so leicht rein, und hier nicht. Das verdammte Ding!&#8221;</p>
<p>S: &#8220;Das geht bei jedem Rechner leicht.&#8221;</p>
<p>K: &#8220;Nee, beim laptop nicht. Neumodischer Scheiß!&#8221;</p>
<p>S: &#8220;Darf ich das mal versuchen?&#8221;</p>
<p>Und denke mir: Ach du Scheiße! Die Daten sind bestimmt nicht mehr zu retten, nach <strong>dem</strong> <span style="text-decoration:line-through;">Locherbeben</span> Erdbeben, dass sie durchmachen mussten! Aber sie hat ja sicherlich eine Sicherungskopie gemacht und die Daten auf ihrem alten Rechner noch nicht gelöscht. Das wird schon. Ob der Stick noch mal funktionieren wird? Who knows? Wohl eher nicht.</p>
<p>Ich versuche also, den malträtierten USB-Stick aus dem USB-Port heraus zu nehmen.</p>
<p> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt='8-O' class='wp-smiley' /> Das war nicht der USB-Port. Sondern der Netzwerkkabel-Port!!!!!! Und Nein, so einfach kriege ich den da nicht raus! Werde ich den jemals heraus bekommen? Oh Himmel, hilf!                                                    </p>
<p>K derweil: &#8220;Schwafel, schwafel,&#8230; Hach, ich hätte ja nie gedacht, wie viele Daten auf so &#8216;nen kleinen Stift drauf gehen! Jetzt habe ich mal wieder richtig Platz auf meinem Rechner!&#8221;                                                       </p>
<p>Ihr ahnt es schon und ich mache es kurz: Die Daten waren einmal auf dem Stick, für ganz kurze Zeit. Bis zum Locherbeben. Ja, sie hatte die Daten sofort auf ihrem Rechner gelöscht. Nein, sie hat keine Sicherungskopie gezogen. Ja, ich habe den Stick aus dem Netzwerk-Port entfernen können. Ich habe sogar wider besseren Wissen versucht, den verbeulten USB-Stick in Position zu biegen, vorsichtig, mit dem Finger drauf klopfen (K:&#8221;Nimm doch den Locher! Damit geht das besser!&#8221;) Die Daten waren kaputt, der USB-Stick auch. Zwei Jahre Dokumentation für den Rundordner.</p>
<p>Und damals, wie noch heute, frage ich mich: Was hätte sie als Nächstes ausprobiert, um den USB-Stick in den vermeintlichen USB-Port zu befördern? Die Nagelfeile benutzt?</p>
<p>Merke: USB-Stick-Anschließen ist <strong>kein</strong> Kraftsport. Falls doch, machst du was falsch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[gebratene Leber mit Zwiebeln und Kartoffelbrei]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/09/gebratene-leber-mit-zwiebeln-und-kartoffelbrei/</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 07:51:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/09/gebratene-leber-mit-zwiebeln-und-kartoffelbrei/</guid>
<description><![CDATA[Werdet ihr hier nie finden! Weder Schweinereien noch Rindereien. Dies ist ein veganes blog. Jawohl. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Werdet ihr hier <strong>nie</strong> finden! Weder Schweinereien noch Rindereien. Dies ist ein veganes blog. Jawohl.</p>
<p style="text-align:left;">Doch wie komme ich zu diesem Titel? Ganz einfach: Mit der Einführung einer neuen Kategorie, Nähkästchengeplauder, wühle ich in eben diesem herum und&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">bin wieder eine kleine Schildmaid, die von der Schule nach Hause kommt&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Im Hinterhof rieche ich schon den Braten. Gebratene Leber. Eben noch war mir schlecht vor Hunger, jetzt ist mir schlecht, weil es mein Igittigittschüttel<span style="text-decoration:line-through;">kotz</span>-Gericht #1 gibt. Ich hasse gebratene Leber! Es gibt nichts Schlimmeres in meiner persönlichen Ess-Hölle als gebratene Leber! Allein der Geruch ist mir so widerlich, dass ich mich Zeit meines Lebens geweigert habe, davon auch nur ein Fitzelchen zu probieren. Wie kann meine Mama mir das nur antun? Wo sie doch ganz genau weiß, dass ich&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Ach, meine Mama ist ja so lieb! Sie weiß, dass ich gebratene Leber nicht ausstehen kann und hat mir ein Würstchen warm gemacht. Mmmh, Würstchen mit Kartoffelbrei, lecker! Und Ketchup durfte ich auch haben. Das Leben ist noch nicht vorbei&#8230; Und meine Mama ist die Beste auf der ganzen Welt! Jawohl.</p>
<p style="text-align:left;">Fleisch mochte ich noch nie essen. Auch als Kind nicht. Mir missbehagte diese faserige Textur im Mund. Würstchen, Mortadella und Teewurst hingegen habe ich geliebt! Das war ja auch Wurst und kein Fleisch. Dachte ich mir mit meinem kindlichen Verstand. Ach ja, und die Klopse (= Frikadellen, Bouletten, Fleischpflanzerl: kommentiert mir bitte mehr regionalsprachliche Versionen, bitte!) meiner Mom waren unschlagbar. Die supersizeme Version hieß &#8220;Falscher Hase&#8221;. Große Kochkunst, die bestimmt nur meine Mama zubereiten kann!</p>
<p style="text-align:left;">In der Erinnerungsgrauzone zwischen 8 und 10 Jahren ist mir natürlich aufgegangen, dass Wurst auch Fleisch ist. Es folgten 3 bis 5 gewissengequälte Jahre und mit 13 stand meine Entscheidung fest gemauert in der Erden: Ich bin Vegetarierin. Jawohl.</p>
<p style="text-align:left;">In meinen twentysomethings suchte mich eine Milcheiweißallergie heim, die sich darauf hin häuslich in meinem Immunsystem eingerichtet hat. Es sollten noch weitere multiple Lebensmittelallergien folgen, aber der Startschuss war erfolgt: ich wurde zur Veganerin.</p>
<p style="text-align:left;">Aus der Not geboren und ein Gericht daraus gekocht&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ordnung ist das halbe Leben...]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/08/ordnung-ist-das-halbe-leben/</link>
<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 05:15:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/08/ordnung-ist-das-halbe-leben/</guid>
<description><![CDATA[sagte meine Mom immer. Ich habe diesen Spruch gehasst, sowohl als Kind als auch als Teenager. Dement]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">sagte meine Mom immer. Ich habe diesen Spruch gehasst, sowohl als Kind als auch als Teenager. Dementsprechend sah mein Kinderzimmer immer aus, als ob da mindestens ein Photonentorpedo eingeschlagen hätte. Wenn nicht sogar mehrere&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">In meiner Teenagerzeit wurde ich dann ordentlicher. Klar, zum ersten Mal verliebt und dann soll sich der Angebetete in dieses Chaos begeben? Zwischen Klamotten und Büchern auf mein Bett setzen? In dem nach Entropie strebenden Zimmer wohlmöglich noch meinen alten Lieblingsknuddelbären finden? Wie peinlich ist das denn? Mit fünfzehn! Also fix aufgeräumt, und Bettzeug ab in den Bettkasten, damit aus dem Bett ein Sofa werden kann. Aber nur, wenn Besuch anstand. Alles Andere hätte ja in Ordnungszwang ausarten können. Oder ein Erziehungsplus für meine Mom bedeutet. Das kann kein Teenager auf sich sitzen lassen!</p>
<p style="text-align:left;">In meinen twenty-somethings, als ich studienbedingt in einem WG Zimmer lebte, versuchte ich die beiden Hälften meines Lebens, Ordnung und Entropie, so richtig yin-yang mässig ins Gleichgewicht zu bringen. Das hieß also, dass mein Zimmer und der Schreibtisch tiptop aufgeräumt waren. Aber die kleine Ecke, in der meine Musikanlage stand, leistete der Ordnung gallischen Widerstand! Da durften die Cassetten und CD Hüllen treiben was die Entropie ihnen erlaubte! Erstaunlicher Weise habe ich in dem Chaos nie den Überblick verloren. Musste wohl ein Relikt aus meiner Kindheit sein, in der die Spielzeugkiste gähnende Leere aufwies, während das Zimmer&#8230;na, ihr wisst schon.</p>
<p style="text-align:left;">Und heute, in Zeiten des digitalen Musikgenusses, wo ich dank iTunes Ordnung halten kann bis zum Abwinken und die Musikanlage auf Grund der Existenz eines ipods nebst app.le-hi.fi Gerätes ein klägliches Restdasein hinter der Tür fristet&#8230; wo bleibt da mein universell verbrieftes Recht auf Streben nach Entropie? Sollte es etwa einem Ordnungsanankasmus zum willfährigen Opfer gefallen sein?</p>
<p style="text-align:left;">Nein. Heutzutage ist es mein Kühlschrank, der den gallischen Widerstand aufrecht erhält! <strong>Auf</strong> meinem Kühlschrank darf sich die Chaostheorie ungestraft neue Gesetzmässigkeiten ausdenken.</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/04/kuhlschrankchaos.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-72" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/04/kuhlschrankchaos.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><strong>In</strong> meinem Kühlschrank bislang auch, doch seit gestern sieht es <a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/07/kuhlschrank-stockchen/">so</a> aus. Sollte die letzte Bastion des gallischen Widerstandes gebrochen sein?</p>
<p style="text-align:left;">Wieder ein Nein. Aber ich zeige euch jetzt nicht, wie es unter meiner Spüle aussieht! Oder in meinem Bücherschrank. Im Gewürzregal? In der Schreibtischschublade? Im Büffetschrank?</p>
<p style="text-align:left;">Ein Hoch auf die Entropie und die andere Hälfte des Lebens&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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