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	<title>neid &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/neid/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "neid"</description>
	<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 14:53:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Am Roppener Tunnel, da lauert...]]></title>
<link>http://kinderhotelzeno.wordpress.com/2009/11/27/am-roppener-tunnel-da-lauert/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 16:30:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>kinderhotelzeno</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nein, falsch getippt, es ist nicht der Weihnachtsmann! Es ist auch nicht der Grottenolm, der Yeti mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nein, falsch getippt, es ist nicht der Weihnachtsmann! Es ist auch nicht der Grottenolm, der Yeti mi]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[die Freiheit in mir...]]></title>
<link>http://johannatindomerel.wordpress.com/2009/11/15/die-freiheit-in-mir/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:46:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>johannatindomerel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich  verbarg mein Federkleid unter einer Schicht aus Staub, damit sie den Glanz nicht erkennen konnt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich  verbarg mein Federkleid unter einer Schicht aus Staub, damit sie den Glanz nicht erkennen konnten, der unter dem schützenden Mantel lag….</p>
<p>Sie lachten über meinen Gesang, neideten die sanfte Kraft meiner klaren Stimme, also schwieg ich und krächzte verhalten, wenn man mich dazu aufforderte…</p>
<p>Sie banden mir die Flügel und lehrten mich das Laufen, denn sie wussten, dass meine Kraft mich bis zu den Sternen tragen würde…</p>
<p>…Doch keine Ketten der Welt können die Flügel des Herzens an den Boden binden. Also schüttelte ich den Staub ab, breitete meine Flügel und sang das ewige Lied des Lebens, während ich mich in die Lüfte erhob und in die Ferne zog…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wie liberal ist eigentlich die FDP im Bund?]]></title>
<link>http://nazihartzler.wordpress.com/2009/11/12/wie-liberal-ist-eigentlich-die-fdp-im-bund/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:44:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>admin</dc:creator>
<guid>http://nazihartzler.wordpress.com/2009/11/12/wie-liberal-ist-eigentlich-die-fdp-im-bund/</guid>
<description><![CDATA[Die Sozialisten sind für den Sozialneid von unten zuständig, die FDP für den von oben. Die hundert T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Sozialisten sind für den Sozialneid von unten zuständig, die FDP für den von oben.</p>
<p>Die hundert Tage  Schonfrist für die neue Bundesregierung sind noch nicht abgelaufen, aber ein Notfall des bundesrepublikanischen Liberalismus drängt zur Sprache.</p>
<p>Der FDP-Steuermann hat sich mit der Einrichtung einer dritten Staatsekretärstelle im Aussenministerium zur Koordinierung seiner Parteiarbeit in der Koalition einige <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,660458,00.html">Kritik</a> zugezogen. In der linken Wochenzeitung jungle-world äussert sich Rainer Trampert zu Peter Sloterdijk als <a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/46/39740.html">Dampfplauderer des Sozialneids von oben</a> und die Funktion als  Phrasenplakatierer für Wirtschaftsminister <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/Bundesministerien/WirtschaftundTechnologie/bmwi.html" target="_blank">Rainer Brüderle</a> attestiert Trampert dem TV-Philosophen gleich mit.</p>
<p>Die angesprochenen Neid-Kategorien lenken aber vom eigentlich liberalen Kernproblem der Debatte völlig ab. Aus liberaler Sicht ist die weitestmögliche  Reduzierung von staatlichen Alimentierungsmentalitäten politisch durch zu setzen. Wer das nur für die unteren Bevölkerungsschichten fordert, macht sich als Ferarifahrer-Partei wohlfeil glaubwürdig.</p>
<p>Wer, wie Westerwelle oder zuvor auch Steinmeier, das Aussenministerium für  die Einrichtung von Parteistaatssekretären benutzt, um sich die Parteipolitik neben der Parteienfinanzierung noch einmal vom Steuerbürger finanzieren zu lassen, hat jeglichen liberalen Boden unter den Füssen verloren &#8211; die parteipolitische Selbstbedienungsmentalität des höchsten Parteiliberalen beschädigt liberale Grundpositionen in ihren Grundfesten.</p>
<p>Hier ist die Parole des Freiheitsverherrlichers umstandslos anwendbar: Kürzen, kürzen und noch einmal kürzen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Niemand ist eine Insel]]></title>
<link>http://herzgefuehl.wordpress.com/2009/11/06/niemand-ist-eine-insel/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:15:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Josephine</dc:creator>
<guid>http://herzgefuehl.wordpress.com/2009/11/06/niemand-ist-eine-insel/</guid>
<description><![CDATA[Diesen Satz tippte ich schon vor etlichen Tagen als kleine Notiz für den nächsten Beitrag in mein Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diesen Satz tippte ich schon vor etlichen Tagen als kleine Notiz für den nächsten Beitrag in mein Schreibprogramm. Er arbeitete in mir, solange, bis ich mir darüber klar wurde, wieviel Wahrheit darin liegt.</p>
<p>Zuerst dachte ich dabei an das Copyright. Das Recht zu kopieren. Und wie wir emsig bemüht sind, dieses Recht abzusichern (siehe am Fusse dieses Beitrages <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' /> ). Doch eigentlich ist dieses Recht nicht existent (im philosophischen Sinne). Eben weil niemand von uns eine Insel ist.</p>
<p>Und weil die Art und Weise, uns auszudrücken, in Worten, bei weitem das am leichtesten zu Kopierende ist. Und sie wird zudem durch das geprägt, was wir lesen, gelesen haben und lesen werden. Unser Ausdruck ist insofern nicht unser Ausdruck. Er bildet sich aus erlernten Begriffen, wenngleich mancher vermag, diese besonders kunstvoll und einzigartig zu kombinieren. Doch das wirklich Authentische am Schreiben ist in meinen Augen nicht einmal die Idee dahinter, nicht einmal die genaue Wortfolge. Das Authentische ist die Erfahrung, aus der heraus die Idee erst generiert wurde. Und diese ist eindeutig nicht kopierbar. Sie ist nicht einmal adaptierbar. Sie ist höchstens ein Stück weit empathisch nachfühlbar.</p>
<p>Daher mache ich persönlich mir weniger Sorgen um mein Copyright. Aber manchmal betrübt es mich dennoch, zu hören, wie andere durch Nachahmung sich in das gleiche Licht setzen wollen, anstelle eigene, authentische Erfahrungen zu machen. Was für eine Verschwendung von Lebenszeit!</p>
<p>Darum dreht sich alles, was ich in meiner Art von Lebensberatung tun möchte: Menschen dazu anregen, wie sie den Mut finden können, sich in ihre eigene Authentizität zu stürzen, wie sie sich selbst erleben und erspüren können und bis zum lichtvollen Kern ihrer Seele reisen können.  <!--more-->Diese Erfahrungen sind nicht kopierbar, nicht nachzuahmen und sie können auch nicht gestohlen werden. Und daher sind sie der kostbarste Schatz, den ein Mensch in seinem Leben entdecken kann!</p>
<p>Der Schatz ist auch deswegen so kostbar, weil wir keine Insel sind. Niemand von uns. Täglich unterliegen wir der Wechselseitigkeit: Ich beeinflusse Sie und Sie beeinflussen mich. Hier höre ich etwas und denke mir meinen Teil hinzu. Dort lese ich etwas usw. usf. Daher erscheint manchmal gleich, was eigentlich nicht gleich ist. Denn selbst wenn Sie die selben Worte wie ich verwenden, um eine Erfahrung auszudrücken, ist sie in Ihnen doch unverwechselbar und authentisch und Worte werden ihr kaum gerecht.</p>
<p>Wir müssen uns also keine Sorgen machen, dass jemand uns etwas abschauen könnte. Als Menschen sind wir voneinander abhängig und zugleich gegenseitige Impulsgeber. Ein endloses, wogendes Hin und Her. Und daher müssen wir uns auch keine Sorgen machen, wer der wahre Urheber ist. Es ist Alltag, dass Impulse hin und her gehen.</p>
<p>Ehepaare werden sich mitunter ähnlich, je länger sie zusammen sind. Logisch, denn die stete Gemeinschaft pegelt sich irgendwann auf Ähnlichkeit ein. Über Jahrzehnte tauscht man sich aus und das heißt, jeder von uns übernimmt etwas von den Menschen, die ihm nahe sind. Und jeder Mensch gibt auch etwas.</p>
<p>In diesem Lichte betrachtet sind für mich Streitereien um Urheberschaft manchmal recht absurd (und haben letzten Endes ja auch mehr mit Geld als Authentizität zu tun). Selbst Streitereien darum, wer Recht hat oder wessen Wahrnehmung die Richtige ist. In der wechselseitigen Beeinflussung liegt nämlich eine große Chance: Sie ermöglicht mir, zu lernen. Hat jemand hier und da schon mehr Erfahrungen und ich erst wenig, kann ich mich mit dem Erfahrenen austauschen und mich inspirieren lassen, wie ich mit kommenden Erfahrungen umgehen kann oder welche Erfahrung ich gern selbst mal machen möchte. Das gibt ein gutes Gefühl und Lust, etwas Neues auszuprobieren. Doch die Erfahrungen werde ich dennoch selbst machen müssen, die der Erfahrenere mir voraus hat. Da führt kein Weg daran vorbei! Ich kann mich höchstens daran erinnern, während ich erfahre, was dieser mir dafür mit auf den Weg gegeben hat und eventuell dies beherzigen. Oder die Beobachtung machen, dass ich es anders wahrnehme.</p>
<p>Der Nachteil der wechselseitigen Beeinflussung ist natürlich auch zu finden, wie überall. Da manche den Wert authentischer Erfahrung unterschätzen, könnten sie dazu neigen, über andere Macht auszuüben oder zu versuchen, Einfluss zu gewinnen. Dem liegt der Gedanke zugrunde, es gäbe nur &#8220;die eine&#8221; rechte und übertragbare Erfahrung, die zu Einsicht, also Weisheit führt. Diese Menschen neigen dann dazu, entweder mit ihren Ansichten andere zu dominieren oder empfinden andere Menschen oft als dominant und offensiv. Ich habe das schon oft am eigenen Leibe erfahren, dass andere meinten, sie müssten mir etwas beibringen.</p>
<p>Da aber Erfahrung nicht kopierbar, adaptierbar oder nachzuahmen ist und nur aus den eigenen Erfahrungen wirkliche Herzensweisheit erwachsen kann, ist dieses Unterfangen vollkommen sinnlos und überflüssig!</p>
<p>Sich dem Tanz des Lebens neugierig zu überlassen, ist der Weg zur Weisheit. Worte und Bücher anderer sind sicher zündende Impulse. Doch wenn ich diese nicht verknüpfe und erde, durch eigene Erlebnisse, bleiben Impulse nur angelerntes oder auswendig gelerntes Wissen. Sie werden jedoch nicht warme, von Leben getragene Weisheit. Selbst wenn wir alle keine Insel sind, also letztlich das ganz eigene Terrain nicht wirklich zur Verfügung steht, sondern vielfältigen Einflüssen und Bedingungen unterworfen ist, sind wir dennoch kein Spielball des Schicksals. In jedem Einfluss, jedem Erlebnis und jedem Buch steckt etwas, das uns zur Wahrheit führen kann. Dies geschieht aber nicht durch das Wort, sonder durch lebendige, authentische Erfahrung, die man, ausgelöst durch das Wort, macht.</p>
<p>In Sachen Authentizität gibt es keine Hierarchie. Es gibt nicht den Besseren oder Schlechteren, den Schlaueren oder Dummen, sondern nur unterschiedliche Erfahrungen, die interessanterweise manchmal zu gleichen Einsichten führen. Oder auch nicht. Mancher hat mehr Erfahrungen als ein anderer. Doch darin liegt keine Wertung. Einer hat sie eher auf diesem, der andere auf jenem Gebiet.</p>
<p>Zu schade, dass wir manchmal nicht von Herzen aufrichtig, demütig und durchlässig sind, die Erfahrungen im Herzen des Gegenübers angemessen zu ehren und dazu eine Verbindung herzustellen und uns stattdessen im Kleinklein von Rechthabereien und Konkurrenzkampf verstricken. Zu dumm, denn dann leben wir mit vielen verpassten Chancen, zu lernen und zu wachsen. Wir versuchen uns stattdessen (und vergeblich) auf unserer angenommenen eigenen Insel zu verbarrikadieren und sie mit allen Mitteln aggressiv und offensiv gegen die drohende Gefahr von Einflüssen anderer zu verteidigen. Oder wir empfinden den anderen als besser, beneiden ihn, werden eifersüchtig und versuchen, zu kopieren.</p>
<p>Damit verschwenden wir oft genug unnütz Unmengen an Zeit und Energie. Und verlieren ständig unseren inneren Frieden und die freundliche Gelassenheit.</p>
<h6 style="text-align:right;"><span style="color:#888888;">© Josephine Lehnert, www.empathische-lebensberatung.de</span></h6>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hamburger Wetterlage in der 45. Kalenderwoche]]></title>
<link>http://liesvonlott.wordpress.com/2009/11/05/hamburger-wetterlage-in-der-45-kalenderwoche/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:03:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lies von Lott</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern eine E-Mail von Oma (und ja wider Erwarten meine Oma schreibt Mails, aber auch SMS und Co - ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern eine E-Mail von Oma (und ja wider Erwarten meine Oma schreibt Mails, aber auch SMS und Co - behändes Technikgenie, die Oma): <em>Schnee, der erste Schnee im Kleinpferdchendorf im tiefen Osten, daher sei der Kamin auch an.</em></p>
<p>&#160;</p>
<p>Neid,</p>
<p>nicht wegen des Schnees, sondern wegen des Kamins. Das knistert immer so und wenn Lufteinschlüsse im Holz sind dann knallt es sogar richtig und das ganze Haus riecht nach Wärme, Holz und &#8220;zu Hause&#8221;&#8230;</p>
<p>&#160;</p>
<p>Hamburg bisher schneefrei.</p>
<p>Aber das Wetter spielt auch hier Russisch-Sibirien in Form von stetem Nisel- bis Schütthüttregen, bissigem Wind, Dunkelheit und auch von globaler Erwärmung ist auch nichts zu spüren. Aber ich bin gewappnet, Handschuhe sind mein ständiger Begleiter und im Sinne von &#8220;Schäler für die Hälser&#8221; wurde mein Hals zur FKK-freien Zone erklärt, was noch? Der gute Oma-Tipp: &#8220;<em>Zieh doch mal ein Nicky an!</em>&#8220;</p>
<p>Zwiebellook ein Grund den Winter zu lieben, nicht dauernd diese Flattertops und weiße Spaghettiträgerkleidchen, Riemchensandaletten, Bikinioberteile, pseudoknitterfreien Leinenhosen und Strumpfhosenfrei. Mein heutiger Zwiebellook:</p>
<ul>
<li>obenrum ein Nicki (das ist der Neue-Bundesländer-Begriff für ein Topili oder T-Shirt)</li>
<li>darüber ein Hemd schon für den Lächeljob</li>
<li>darüber ein langärmeliges Topili</li>
<li>dann noch eine Kette</li>
<li>zwei Schals</li>
<li>und meine heißgeliebte braun-schwarz Polyesterlederjacke</li>
<li>untenrum Wollstrumpfhosen</li>
<li>drüber hellblaue Strümpfe (denn: isolation is everything)</li>
<li>darüber eine dicke Jeans</li>
<li>und Schnürrboots</li>
<li>beinahe hätt ich sie vergessen die besagten Handschuhe</li>
</ul>
<p>&#160;</p>
<p>Das einzige was den November noch erträglicher machen könnte ist ein Kamin&#8230; Neid &#8211; Neid!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Frau mit dem Palituch]]></title>
<link>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/11/04/die-frau-mit-dem-palituch/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:46:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zoey</dc:creator>
<guid>http://zoeyswelt.wordpress.com/2009/11/04/die-frau-mit-dem-palituch/</guid>
<description><![CDATA[Heute lernen Sie mich einmal von meiner &#8216;dunklen&#8217; Seite kennen. Schließlich habe ich mir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute lernen Sie mich einmal von meiner &#8216;dunklen&#8217; Seite kennen. Schließlich habe ich mir zu Beginn dieses Blogs vorgenommen, nicht mehr lieb zu sein. Ich muss jetzt mal Dampf ablassen. Weil es hier besser ist, als sonstwo.</p>
<p>Ja, ich bin wütend. Auf ein Frau. Eine Kollegin, um genau zu sein. Folgende Szene passierte vor einiger Zeit:</p>
<p>Ich kam zur Arbeit, es war recht kühl, und ich hatte mein schwarz-weißes Palästinensertuch fest um meinen Hals geschlungen (ist so eine Marotte, wenn ich nur einen leichten Windhauch spüre, greife ich zum nächstbesten Tuch, Schal o.ä., der Stimme wegen). Frau &#8216;Carogna&#8217; (sie heißt natürlich nicht wirklich so, aber ich finde das jetzt irgendwie passend&#8230;) blickte mich schon an der Tür missbilligend an und zog ihre eh schon hängenden Mundwinkel förmlich bis zu den Knien. Sie rollte furchterregend mit den Augen, bevor sie ein abfälliges &#8220;Also ICH würde das ja nicht anziehen!&#8221; hervorstieß. Aha. Was würdest DU nicht anziehen, hm? Ich muss sie ziemlich ratlos angesehen haben, denn sie kam gleich ein paar Schritte näher, um mir ihr Entsetzen zu erklären: &#8220;Ich habe meinen Kindern verboten, solche Tücher zu tragen.&#8221; Schön für Deine Kinder. &#8220;Die Nazis tragen sowas.&#8221;  Aha.<img class="alignleft size-medium wp-image-87" title="pa" src="http://zoeyswelt.wordpress.com/files/2009/11/pa.jpg?w=300" alt="pa" width="300" height="219" /></p>
<p>Nun, ich habe zwar noch keinen glatzköpfigen Deppen mit Springerstiefeln, Bomberjacke und eben diesem Tuch gesehen, aber laut Wikipedia hat Frau C. da durchaus recht. Scheinbar ist das Palästinensertuch nicht nur ein Modeaccessoire und ein Symbol der linken Szene, nein, auch den Rechten gefällt&#8217;s. Sei&#8217;s drum. Ich war jetzt eben die Dumme. Weil ich es gewagt hatte, mir in völliger Unwissenheit so ein Tuch umzubinden. Nun bin ich schlauer.</p>
<p>Natürlich müsste ich ihr dankbar sein. Sie will ja nur mein Bestes. Könnte ja sein, dass mich Jemand, aufgrund meiner &#8220;Halsbekleidung&#8221; als Nazi abstempelt. Und das würde sie ja sicher nicht wollen. Sie doch nicht. Nein. In Wahrheit wünscht sie mir die Pest an den Hals. Jede Möglichkeit, mich zu maßregeln, zu bevormunden und mich vor anderen Menschen bloßzustellen, nimmt sie wahr und man kann richtig fühlen, wie sie es genießt. Und was tue ich? Ich denke, Sie wissen was kommt: NICHTS!</p>
<p>Ich verrate Ihnen auch gern, warum: weil sie mir irgendwie leid tut. Sie ist mitte 40, hat einen Pantoffelhelden als Ehemann, der immer nur stumm hinter ihr herdackelt, bemalt ihre Jeans mit bunten Streifen, um  aufzufallen und flirtet mit allem, was irgendwie südländisch aussieht. Dabei tut sie so, als wüsste sie alles, könnte alles und hätte eine Ausstrahlung, die Männer magisch anzieht. In Wirklichkeit scheint sie unglücklich zu sein, mit ihrem Leben, ihrem Job und mit sich selbst. Positive Aussagen hört man von ihr nur höchst selten. Es sei denn, es geht um sie selbst. Dann erstrahlt sie in vollem Selbstbewusstsein und lächelt milde für ihre Untertanen.</p>
<p>Da ich aber nun, wie schon erwähnt, beschlossen habe, nicht mehr lieb zu sein, werde ich genau jetzt das Wort &#8216;Mitleid&#8217; in diesem Zusammenhang aus meinem Wortschatz streichen. Frau C. ist und bleibt eine dumme, arrogante Pute, die verdammt noch mal für ihr Leben selbst verantwortlich ist, wie jeder andere Mensch auch und nicht ständig versuchen muss, sich durch dämliche Klugscheißerei besser zu fühlen. Ich für meinen Teil werde weiterhin mein schönes, warmes Palästinensertuch tragen (welches übrigens aus Israel stammt)  und mich dabei keineswegs, nur, weil es ein paar dumme Menschen für sich entdeckt haben, der rechten Szene zugehörig fühlen. Denn dann wären viele Punks, Emos, Türken, Italiener, Deutsche&#8230;die halbe Welt ja rechtsradikal. Und das nur, weil sie ein kariertes Tuch tragen. Is klar, ne?</p>
<p>Deine/Eure/Ihre</p>
<p>Zoey</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Da waren es nur noch 11 - Gruppenabend V]]></title>
<link>http://2und50wochen.wordpress.com/2009/11/04/da-waren-es-nur-noch-11-gruppenabend-v/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:46:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>2und50wochen</dc:creator>
<guid>http://2und50wochen.wordpress.com/2009/11/04/da-waren-es-nur-noch-11-gruppenabend-v/</guid>
<description><![CDATA[Die erste Überraschung gab es, als ich meine &#8220;Gourmetwünsche&#8221; in die Liste eintrug: Ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die erste Überraschung gab es, als ich meine &#8220;<strong>Gourmetwünsche</strong>&#8221; in die Liste eintrug: Ein Name war durchgestrichen. So sind wir nur noch 11 Mitstreiter, die für ihr neues Leben gemeinsam kämpfen und leiden werden. Beim Wiegen dann die zweite Überraschung: Amtlich bestätigte <strong>9,2 Kg sind weg</strong>. In der letzten Woche exakt 3 Kg abgenommen &#8211; und das trotz Berlin. Wären es evtl. mehr gewesen? Ich glaube das nicht, denn wer weiß schon genau, welche Rolle das Genießen und auch mal [im engen Rahmen] Nachgeben/Sündigen spielen. Das <strong>Zusammenspiel der Hormone</strong> hat seine eigenen Gesetze. In der Nachbetrachtung und mit diesem Ergebnis geht das wohl in Ordnung. Ich habe mich für nichts belohnt und ich war auch nicht begeistert davon, die klaren Regeln zu brechen. In diesen Momenten (nicht in allen) war es aber genau <strong>das Richtige</strong>. Was wäre denn auch die Alternative gewesen?</p>
<p>Das war auch das Beeindruckende heute in der Gruppensitzung: 2 Frauen und 1 Mann aus einer anderen Gruppe, die uns 1/2 Jahr voraus sind, erzählten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. <strong>Höhen und Tiefen</strong> werde es geben, sicher, aber der Erfolg werde uns recht geben. Neben Bewunderung gebe es aber auch Neid und die üblichen negativen Prophezeiungen wie <strong>&#8220;Warte nur auf den Jo-Jo-Effekt!&#8221;</strong>. Trotzdem werden die äußerlichen Veränderungen vom Umfeld wahrgenommen. &#8220;Man wächst&#8221;, drückte eine es treffend aus. Hinzu kommen die Veränderungen, die man an sich selbst wahrnimmt. Das sind nicht nur die Klamotten, die nun viel zu groß sind, sondern vor allem auch die zunehmende <strong>Agilität und Wachheit</strong>, die <strong>Freude am Sport und Bewegung</strong>, die <strong>Ausgeglichenheit</strong>&#8230; Klar auch, dass der Körper sich wieder selbst reguliert und sich der Medikamentenverbrauch deutlich reduziert (vor allem durch Übergewicht bedingt).</p>
<div id="attachment_213" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><img class="size-medium wp-image-213" title="426px-Bundesarchiv_Bild_146-1985-101-36A,_Berlin,_Jo_Jo-Spiel" src="http://2und50wochen.wordpress.com/files/2009/11/426px-bundesarchiv_bild_146-1985-101-36a_berlin_jo_jo-spiel.jpg?w=213" alt="Eine Berliner Jo-Jo-Spielerin. Foto: Deutsches Bundesarchiv " width="213" height="300" /><p class="wp-caption-text">Eine Berliner Jo-Jo-Spielerin. Foto: Deutsches Bundesarchiv </p></div>
<p>Einen Satz fand ich bemerkenswert: &#8220;<strong>Sie brauchen Hingabe</strong>!&#8221; Das drückt aus, was auch ich empfinde. Ohne sich voll und ganz auf dieses Programm einzulassen, wird es nicht funktionieren. Ohne die Ratschläge für ein neues Verhalten anzunehmen und <strong>Schritt für Schritt umzusetzen</strong>, wird es zum berüchtigten Effekt namens &#8220;Jo-Jo&#8221; kommen. In hunderten Chateinträgen in diversen Foren ist das nachzulesen. Mein Eindruck bei der Durchsicht dieser Forumseinträge ist, dass das Programm selbst dafür verantwortlich gemacht wird und schuld sei, wenn das neue Gewicht nicht gehalten werden kann. Wenn ich aber nicht bereit bin, mein ganzes <strong>Denken und Verhalten auf den Prüfstand</strong> zu stellen und offen für neue Ansichten bin, dann überwiegt meine Skepsis und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Aussagen der Ärzte, Psychologen, Ernährungsexperten und Sportmediziner stimmen. Denn: siehe negative Prophezeiungen. Zwar heißt es immer, man sei <strong>seines Glückes Schmied</strong>. Die Frage ist, wie sehr man wirklich schmiedet&#8230;</p>
<p>Eine weitere, klare Aussage der 3, die bisher sehr erfolgreich abgenommen haben, war, dass es <strong>ohne Sport nicht geht</strong>. Der Sport muss ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags werden. Auch wenn man mal sündigt [nicht vorgesehener Bier- oder Weingenuss], kann dies mit einer <strong>zusätzlichen Sporteinheit</strong> kompensiert werden. &#8220;Da wird nichts passieren!&#8221;</p>
<p>Passiert ist gestern eine Menge Sport: Ausdauer- und Gerätetraining (1100 Kcal, 50% Fett), mittags 1/2 Stunde Spaziergang und vor der Gruppensitzung <strong>intensive Übungen im Bewegungsbad</strong>. Das war klasse und machte richtig Spaß. Leider konnte sich nicht jeder dazu entschließen, ins warme Nass zu steigen und die Übungen mitzumachen. Kann ich nicht ganz nachvollziehen, da doch die Gruppe der letzte semi-öffentliche Raum ist, um die Dinge tun zu können, die ich vorher vermieden habe. Aus Scham, aus Angst vor Blicken, aus mangelndem Selbstbewusstsein&#8230; Ich frage mich, wenn man nicht in diesem <strong>geschützten Rahmen</strong> beginnt, wie und wann dann?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[so simple]]></title>
<link>http://arsfendi.wordpress.com/2009/10/23/so-simple/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 13:56:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>arsfendi</dc:creator>
<guid>http://arsfendi.wordpress.com/2009/10/23/so-simple/</guid>
<description><![CDATA[Das Beste am Bloggerleben sind die Vernetzungen. Manchmal entstehen richtige reale Freundschaten. So]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Beste am Bloggerleben sind die Vernetzungen.<br />
Manchmal entstehen richtige reale Freundschaten.<br />
So wie z.B. bei <a href="http://paradalis.wordpress.com">Paradalis </a>und mir.<br />
Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, man kann sich Inspirationen holen und auch Abneigungen entwickeln.<br />
Oftmals trifft man sich dann auch auf einer anderen Plattform wieder, wie z.B. auf Myspace oder Stayfriends.<br />
Irgendwie ist es ein schönes Gefühl, wenn man dann auf einmal von jemandem Post bekommt, den man schon lange aus den Augen verloren hat.<br />
Genauso ging es mir mit einem Freund, von dem ich jahrelang nichts gehört hatte, und der mir dann Anfang des Jahres ein paar Zeilen schrieb.<br />
Zuerst waren wir uns irgendwie total fremd, wobei es wohl daran lag, dass noch sehr viel Unausgesprochenes zwischen uns lag.<br />
Aber es gibt nichts, was man nicht bereinigen kann. Und wenn dann aus Hass, Wut und Zorn eine wirklich Freundschaft entsteht, man sich selbst auch anfängt zu hinterfragen und nicht nur die Schuld für den Cut beim anderen sucht, stehen plötzlich 2 Gewinner voreinander.<br />
Was gibt es Besseres?</p>
<p>Natürlich gibt es auch Blogs, die mir absolut nicht zusagen. Aber die werden dann halt gemieden.<br />
Ich umgebe mich gerne mit Schönem und muss mir kein ewiges Selbstmitleidsgesülze antun oder aber Hasstiraden oder Rumgejammere, wie schlecht doch die Welt ist und wie toll man selbst. Genauso wenig liegt mir Schlechtmachen von anderen, nur um sein armes kleines Ego selbst zu streicheln.<br />
Das ist dann zwar manchmal recht witzig zu lesen, oder sogar auch fast zum Kaputtlachen, aber mir persönlich tun solche Menschen dann fast schon eher leid.<br />
Ein Grund mehr, solche Blogs dann wirklich nicht zu lesen.<br />
Was mich aber dann doch ganz schön amüsiert ist, dass ich von genau diesen Blogbesitzern fast täglich gelesen werde.<br />
Es wäre wirklich mal interessant zu erfahren, welchen tieferen Sinn das hat.<br />
Ich freu mich über jeden Blogbesucher, und vielleicht bewirkt ja der Besuch hier bzw. das Lesen, dass sich bei diesen Bloggern mal etwas zum Positiven wendet und man dort dann auch endlich mal etwas Schönes anstatt Vergrämtes zu lesen bekommt.<br />
Würde mich freuen. Wäre aber wohl zu schön um wahr zu sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebes ABC #53 » Neidlosigkeit]]></title>
<link>http://steffen030.wordpress.com/2009/10/10/liebes-abc-53-%c2%bb-neidlosigkeit/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 08:05:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>steffen030</dc:creator>
<guid>http://steffen030.wordpress.com/2009/10/10/liebes-abc-53-%c2%bb-neidlosigkeit/</guid>
<description><![CDATA[In der Liebe gibt es keinen Neid. Worauf sollte man auch neidisch sein? Man ist ja ein Teil der Lieb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In der Liebe gibt es keinen Neid. Worauf sollte man auch neidisch sein? Man ist ja ein Teil der Lieb]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politiker - arm, aber sexy oder arm? Gute statt günstige Politiker!]]></title>
<link>http://predatoryfish.wordpress.com/2009/10/09/politiker-arm-aber-sexy-oder-arm-gute-statt-gunstige-politiker/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 23:05:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Predatory fish</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sollen sich alle Politiker Klaus Wowereits Wahlspruch für Berlin &#8220;Arm, aber sexy&#8221; zu eig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sollen sich alle Politiker Klaus Wowereits Wahlspruch für Berlin &#8220;Arm, aber sexy&#8221; zu eigen machen? Diesen Eindruck konnte man gut bekommen in den letzten Tagen, in denen alle möglichen Zeitungen auf der Titelseite über die angeblich so hohen Pensionsansprüche der scheidenden Mitglieder des Bundeskabinetts berichten. Viele Bürger denken ähnlich: &#8220;Wieso soll ein Politiker so viel Geld verdienen? 9000 Euro Pension? Die haben das doch gar nicht verdient!&#8221;</p>
<p>Dass aber manche Bundesmininister wie Wieczorek-Zeul bereits seit 1998 Minister waren, dass sie einen sehr arbeitsreichen Alltag haben, bei jeder Äußerung peinlich auf die Wirkung achten müssen und ständig unter öffentlicher Beobachtung sind &#8211; ja, das interessiert wohl keinen. Nicht damit genug &#8211; wer denkt denn hier an Männer wie Wolfgang Schäuble, der wegen einem Attentat sein Leben lang im Rollstuhl sitzen muss? Auch Oskar Laffontaine beispielsweise wurde Opfer eines gewalttätigen Angriffs mit einem Messer.</p>
<h3>&#8220;Die da oben&#8221;</h3>
<p>Denjenigen, die sich über die Politiker &#8220;da oben&#8221; beklagen, die doch nur täten, was sie selber wollen, empfehle ich, doch selbst Politiker zu werden. Wenn man als Politiker  doch so leicht verdientes Geld hat, wieso verweigern sich so viele Menschen der Politik? Erwachsene Bundesbürger besitzen aktives und passives Wahlrecht &#8211; jeder kann sich aufstellen und wählen lassen.</p>
<h3>Verdienen Politiker zu viel?</h3>
<p>Die Wahrheit ist nämlich ganz anders: Im Vergleich zu Managern, die das Geld in den Sand setzen können und dann noch Millionenabfindungen erhalten, im Vergleich zu Bankern, die ihre Millionen-Boni gar nicht anzulegen wissen, ja selbst im Vergleich mit einem normalen Arzt oder Rechtsanwalt verdienen Politiker sehr wenig.</p>
<p>Karl-Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler tut sich stets vor, wenn es darum geht, die angeblich so gutbezahlten Politiker zu kritisieren. Doch wie er ständig mit seinem Zeigefinger auf die Politiker zeigt, zeigen vier Finger auf ihn. Unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,347581,00.html kann man nachlesen, wieviel Geld dieser Berufskritiker für seine Kritik an den zu hohen Bezpgen anderer verdient &#8211; im Jahr 2005 um die 15.000 Euro. Herr Däke sollte &#8211; ebenso wie viele andere &#8211; erst einmal vor seiner eigenen Haustüre kehren.</p>
<p>Wir können uns nicht einerseits über schlechte Politik beklagen und andererseits denjenigen, die sich für das öffentliche Wohl einsetzen, wegen weniger tausend Euro neidisch sein. Wer Geld machen will, kann in unserer Gesellschaft vieles werden: Unternehmer, Banker, Manager, Arzt, Rechtsanwalt oder Unternehmensberater &#8211; aber Politiker wird er nicht. Ein Bundeskanzler oder Minister muss über Leben und Tod entscheiden und Beschlüsse fassen, die jahrzehntelang Einfluss auf die Entwicklung eines Staates von 80 Millionen Einwohnern haben. <strong>Wir sollten nicht nach den günstigsten, sondern nach den besten Politikern Auschau halten! Denn nur gute Politiker sparen uns am Ende Geld!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[B U M E R A N G]]></title>
<link>http://phrasen.wordpress.com/2009/09/25/546/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 03:42:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingrid</dc:creator>
<guid>http://phrasen.wordpress.com/2009/09/25/546/</guid>
<description><![CDATA[Monster, Drachen, Fledermus, Gewalt und Tod; es ist ein Graus. Sex und Drogen, Raub und Mord. Keiner]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Monster, Drachen,</p>
<p style="text-align:center;">Fledermus,</p>
<p style="text-align:center;">Gewalt und Tod;</p>
<p style="text-align:center;">es ist ein Graus.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-556" title="birds_line" src="http://phrasen.wordpress.com/files/2009/09/birds_line13.gif" alt="birds_line" width="122" height="47" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">Sex und Drogen,</p>
<p style="text-align:center;">Raub und Mord.</p>
<p style="text-align:center;">Keiner ist ein sich&#8217;rer Ort.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-554" title="birds_line" src="http://phrasen.wordpress.com/files/2009/09/birds_line11.gif" alt="birds_line" width="122" height="47" /></p>
<p style="text-align:center;">Krieg und Krankheit,</p>
<p style="text-align:center;">Elend, Trauer;</p>
<p style="text-align:center;">Gänsehaut und Kälteschauer.</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-545  aligncenter" title="shit_taube" src="http://phrasen.wordpress.com/files/2009/09/shit_taube.jpg" alt="shit_taube" width="364" height="311" /></p>
<p style="text-align:center;">Neid und Mißgunst,</p>
<p style="text-align:center;">Falschheit, Gier;</p>
<p style="text-align:center;">leider ist der Mensch</p>
<p style="text-align:center;">das &#8220;Tier&#8221;.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-555" title="birds_line" src="http://phrasen.wordpress.com/files/2009/09/birds_line12.gif" alt="birds_line" width="122" height="47" /></p>
<p style="text-align:center;">Böse, grausam &#8211; geizig, schlech,</p>
<p style="text-align:center;">schnitzt der Mensch</p>
<p style="text-align:center;">den Dolch zurecht,</p>
<p style="text-align:center;">bis der Dolch</p>
<p style="text-align:center;">zum Bumerang,</p>
<p style="text-align:center;">ihn aufschlitzt</p>
<p style="text-align:center;">mit Gottes Rache,</p>
<p style="text-align:center;">dass er dies</p>
<p style="text-align:center;">nicht wieder</p>
<p style="text-align:center;">mache.</p>
<p style="text-align:center;">© Ingrid Riedl</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-624" title="efeu" src="http://phrasen.wordpress.com/files/2009/09/efeu4.gif" alt="efeu" width="144" height="39" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<h2 style="text-align:center;">Wiegenlied der Zeit</h2>
<p style="text-align:center;">Aus den Wurzeln unsrer Ahnen,</p>
<p style="text-align:center;">aus dem Wiegenlied der Zeit</p>
<p style="text-align:center;">auf den kriegerischen Fahnen</p>
<p style="text-align:center;">weht verborgen Gier und NEID.</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><em>~ Ingrid Riedl – * 1945 ~</em></p>
<p style="text-align:center;"><em><br />
</em></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-648" title="efeu" src="http://phrasen.wordpress.com/files/2009/09/efeu5.gif" alt="efeu" width="144" height="39" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">Speak Softly Love &#8211; The Godfather</p>
<p style="text-align:center;"><a title="Speak Softly Love - The Godfather" href="http://www.youtube.com/watch?v=KXVQX6HGVy0&#38;feature=related" target="_self">http://www.youtube.com/watch?v=KXVQX6HGVy0&#38;feature=related</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ernüchternde Realität]]></title>
<link>http://jazariel.wordpress.com/2009/09/21/ernuchternde-realitat/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 18:27:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>jazariel</dc:creator>
<guid>http://jazariel.wordpress.com/2009/09/21/ernuchternde-realitat/</guid>
<description><![CDATA[Es ist schon eine Quälerei in dieser Stadt. Ich sehe auf den Strassen täglich Nutten, Touristen, Pol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist schon eine Quälerei in dieser Stadt. Ich sehe auf den Strassen täglich Nutten, Touristen, Polizisten, Fußballfans, Mütter, Punks und alle stolpern sie durch das Leben ohne nach Links und Rechts zu schauen. </p>
<p><strong>Die Nutten </strong>können nicht locker lassen, sie stehen illegal auf den Strassen, rennen Dir auch nach dem dritten &#8220;Nein, danke&#8221; hinterher, stellen sich Dir in den Weg, heucheln, schmeicheln, sind schlagfertig um sich gewissen Umsatz in dunklen Gassen, Parks und Zimmern zu erblasen. Mich widert das an, es ist intim und gleichzeitig oberflächlich. Alle Menschen sind käuflich, jeder hat seinen Preis, es gibt keine Liebe, diese Sachen denke ich mir wenn ich diese Frauen sehe.</p>
<p><strong>Die Touristen </strong>staunen über Bauwerke, kaufen unmengen dekorativen Schrott, fressen unmengen ungesunden Schrott, torkeln betrunken durch die Strassen, lassen sich beklauen und manchmal auch von anderen durchreisenden Idioten oder Immigranten, frustrierten Deutschen durchvögeln. Sie widern mich an, weil sie die Stadt nur als Attraktion betrachten, selten als den Platz welcher er ist: Ein Platz voller gnadenloser Überlebenskämpfe. Sie gehen lachend, grinsend, mit ihren fetten Geldbeuteln durch die Strassen, stellen ihre Dekadenz, ihren maßlosen Überfluss wie die grunzenden Schweine zur Schau! Diese Gesichter müsste ich täglich tausendfach eintreten, auch wenn das gar nichts in den Köpfen ändert!</p>
<p><strong>Die Polizisten</strong> sitzen in ihren Autos, kurven durch die Strassen und glotzen gelangweilt aus dem Auto. Sie bewachen jüdische und staatliche Einrichtungen neben etlichen Kameras und meterhohen Zäunen, werden dabei von Touristen belächelt und fotografiert. Sie sind für mich wohl soetwas wie die ausführende Bürokratie im Land, die selten den Menschen nützlich sein kann sondern im Gegenteil die Menschen voneinander abschirmt. Sie sind nicht da wenn Frauen mit K.O.-Tropfen in fremde Wohnungen geführt und missbraucht werden. Sie stehen auf der falschen Seite wenn es um die Durchsetzung der Grundrechte geht, Stichwort: &#8220;Freiheit statt Angst&#8221;-Demo. </p>
<p><strong>Die Fußballfans </strong>wie ich sie neulich traf, sassen mit mir in einer Trambahn und unterhielten sich über die kommenden Wahlen. Sie sagten sie würden NPD wählen, denn nur diese Partei könne überhaupt noch irgendetwas bewegen in &#8220;diesem Scheiß System&#8221;. Die Piraten würden sie nicht wählen, sie wären &#8220;totaler Scheiß&#8221;. Sie gröhlen ihre Fangesänge, weil sie es schon als Kinder lieben gelernt haben. Und sie feiern auch wenn ihr Verein verliert oder die Spieler arrogant und distanziert sind. Ihre Energie geht hier drauf, das Fußballstadion ist ihre Partymeile, ihr Ventil für ihre Frustrationen.</p>
<p><strong>Die Mütter</strong> die alleine in den Strassen Berlins unterwegs sind, sie tun mir teilweise leid, teilweise erschrecken sie mich wie sie mit ihren Kindern umgehen. Da wird ein Kind zum Hund, wird mit zischenden genervten Kommentaren auf den Sitz gedrückt oder in eine Ecke geschubst. Nur wenigen Müttern sehe ich ihre Liebe zu ihrem Kind an, viele sind einfach nur zerfallen, traurig und wirken zertreten wie soviele Menschen in Berlin. Sie kämpfen sich mit ihren Kindern durch das Leben und irgendwie habe ich die Befürchtung das die Kinder ebenfalls um jede Kleinigkeit werden kämpfen müssen. Was natürlich Frustration, Wut und Depression erzeugen wird.</p>
<p><strong>Die Punks </strong>, wenn ich sie denn wirklich als solche so definieren kann, sind meistens relativ unpolitische (Party-)Leute. Sie  haben nicht selten eine Bierflasche in der Hand, einen Hund neben sich und lachen entspannt vor sich hin. Wobei das Lachen auch durch einen merkwürdig abwesenden Gesichtsausdruck ausgetauscht werden kann. Sie schnorren oft an Touristenmekkas um sich Tabak, Alkohol oder soetwas kaufen zu können. Echte Strassenkinder könnten bei den zahlreichen Sozialprojekten in Berlin unterkommen, was aber oft unterlassen wird, aus sagen wir mal psychischen Gründen. Die Punks sind leider nicht mehr so politisch wie es vielleicht einmal war, sie sind Schatten ihrer selbst und verrotten vor sich hin. Ohne jegliche visionäre Perspektive.</p>
<p>Sie alle deprimieren mich zutiefst, weil sie sich von primitiven Ideologien instrumentalisieren, missbrauchen, verarschen und verblenden lassen. Ist das alles was Du zu bieten hast Berlin?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[25. Sonntag im Jahreskreis – 20/09/2009]]></title>
<link>http://meikpredigten.wordpress.com/2009/09/20/25-sonntag-im-jahreskreis-%e2%80%93%c2%a020092009/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 14:20:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaplanmeik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Lesejahr B, Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Joseph, Hamburg-Wandsbek.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Lesejahr B, Mitschnitt aus dem Hochamt in St. Joseph, Hamburg-Wandsbek.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch zweimal schlafen...]]></title>
<link>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/09/17/noch-zweimal-schlafen/</link>
<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 16:28:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>nano</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;dann habe ich kein Baby mehr. Nein, nicht etwa das Jugendamt kommt zu uns und nimmt es mir we]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230;dann habe ich kein Baby mehr. Nein, nicht etwa das Jugendamt kommt zu uns und nimmt es mir we]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berlin - Du bist so wunderbar]]></title>
<link>http://jazariel.wordpress.com/2009/09/13/berlin-du-bist-so-wunderbar/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 22:33:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>jazariel</dc:creator>
<guid>http://jazariel.wordpress.com/2009/09/13/berlin-du-bist-so-wunderbar/</guid>
<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten sass ich noch leicht bis völlig verzweifelt in irgendeinem verschlafenem Kaff, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="yiv1953170034">
<p>Vor ein paar Monaten sass ich noch leicht bis völlig verzweifelt in irgendeinem verschlafenem Kaff, voller Menschen die nichts anderes taten und tun als arbeiten, arbeiten, arbeiten.  Ich hatte die letzten Monate, ja &#8211; sogar Jahre, vorallem damit zugebracht diese Gesellschaft und ihre Probleme, Konflikte und Sorgen zu sichten, zu begreifen und träumte teilweise kurzweilig  auch davon Lösungen diesbezüglich zu finden. Mein Engagement, welches ich nachwievor auch als Arbeit betrachte, war und ist gesellschaftlich nicht anerkannt. Ich bekam  für meinen Aktivismus, meine Gedankengänge und Recherchen keinen Lohn, keinen Job, keine Perspektive innerhalb des Systems. Meine Zweifel, meine Fragen waren für die meisten Arbeitgeber und Arbeitskollegen, für die Ämter, sogar für meine Familie, Freunde und Bekannte lediglich lästig, naiv und unproduktiv. Und darüber war ich lange Zeit mehr als ratlos und fragte mich langsam ob ich selbst das Problem sei. Dann endlich, nach langem zögern entschied ich mich eines Tages völlig aus dem Moment heraus spontan nach Berlin zu ziehen. Ich kaufte ein Ticket und flog mit kaum Gepäck am selben Tag weg.</p>
<p>Seit Anfang August 2009 bin ich nun hier in Berlin, in einer riesigen Stadt, mit einer riesigen Geschichte und beeindruckender sozialer, kultureller und künstlericher Vielfalt, welche auch unzählige hässliche wie schöne Gegensätze beherbergt. Viele Menschen in München hatten mich vor Berlin gewarnt, der soziale Abstieg wäre dort ganz besonders schnell und brutal. Die Arbeitslosigkeit in Berlin ist hoch, keine Frage, die Frustration, Wut, Perspektivlosigkeit ist daher natürlich viel stärker konzentriert als im verwöhnten überschaubaren München. Mich packte Berlin aber vom ersten Moment an, auch wenn sehr viele Menschen in der U-Bahn, auf der Strasse betteln, singen, Texte aufsagen, Flaschen sammeln um sich etwas zu &#8220;verdienen&#8221;. Mich packte Berlin besonders schnell weil die Probleme nicht mehr versteckt werden können und sich daher immer wieder eine gewisse kritische Masse an Menschen bilden und reproduzieren konnte. Die Touristen können genausowenig wegsehen wie die eigentliche Bevölkerung oder die Politik und Wirtschaft, daher bietet Berlin den idealen Nährboden für Bewegungen und wesentliche Veränderungen.</p>
<p>Obwohl die Zustände den meisten Menschen bekannt sind, sind diese Zustände kaum verändert worden, was mich besonders am Beispiel des Kinderstrichs bzw. Babystrichs schockiert. Vielleicht berührt mich dieses Thema deshalb so besonders, weil ich doch eine sehr idealisierte, romantische Ansicht zu Frauen, Sexualität und Beziehungen habe. Dennoch kann keiner ignorieren das Menschen unter 18 ihren Körper nicht verkaufen sollten und das Prostitution im allgemeinen genausowenig wie Drogen länger kriminalisiert werden sollte. Aus meiner Sicht ist die Prostitution nicht nur das &#8220;älteste Gewerbe der Welt&#8221; sondern auch das ehrlichste, weil hier offensichtlich ist was getan wird und warum es getan wird. Es geht um gut bezahlte oberflächliche Befriedigung von Geilheit und in einigen Fällen bestimmt auch um Phantasien die von &#8220;gewöhnlichen&#8221; Partnern nicht befriedigt werden können.</p>
<p>In Wahrheit verkaufen wir uns alle im kapitalistischen System wie die Prostituierten auf der Strasse, nur heißt unser Strich Arbeitsamt oder Arbeitsmarkt, Stellenanzeiger usw. und das Anquatschen von Freiern ist bei uns die Bewerbung bzw. das Bewerbungsgespräch. Die Menschen die sich auf dem Strich verkaufen sind also Unternehmer mit Gewinnen und Verlusten, mit der ständigen Bestrebung möglichst hohe Profite zu erzielen. Die Prostituierten sind lupenreine Kapitalisten und sie sind sowohl Sklaven wie auch Sklavenwärter, die Arbeit fungiert hier als Polizei wie auch bei all den anderen Berufen, Branchen innerhalb dieses Systems. Und das interessante an Berlin ist, viele Menschen wissen von diesem Zustand. Sie begreifen bspw. den vom System organisierten Arbeitszwang und kämpfen mit ihren Mitteln mehr oder weniger intensiv dagegen an. Einige sind als Hausbesetzer aktiv, andere gehen auf Demos, wieder andere machen Kunst, malen, zeichnen, schreiben, es gibt Musiker unzähliger Richtungen und überhaupt endlos viele Menschen deren Protest sich unheimlich individuell äußert.</p>
<p>Und diese Leute spüre ich in dieser Stadt obwohl ich sie noch nicht alle kennengelernt habe. Vielleicht spüre ich auch die berühmte Mauer die mal in der Stadt stand. Ich bilde mir ein diese Mauer hat sichtbar gemacht wie es in den Köpfen der Menschen in den letzten Jahrhunderten aussah. Auch die chinesische Mauer ist dafür ein gutes Beispiel, aber diese Berliner Mauer ist natürlich unser ganz persönliches deutsches Ding.  Das Zitat: <em>Die Mauer verläuft nicht zwischen Arm und Reich, sondern zwischen Dir und mir.</em> Beschreibt ganz gut was ich meine. Wir haben einen permanenten Kampf und Wettbewerb um Ansichten, Ideologien, Positionen egal um welchen Aspekt der Realität es geht. Wir versuchen mithilfe der Sprache und der Kommunikation und jede Menge Engagement für eine bestimmte Partei, Ansicht usw. irgendwie einen &#8220;Sieger&#8221; zu ermitteln, um uns endgültig darauf bzw. danach ausrichten zu können. Dieser individuelle wie kollektiv gelebte Versuch ist eine Illusion und er muss kontinuierlich scheitern. Jeder Mensch und alles was er tut oder denkt ist einzigartig, daher ist es unmöglich einen bestimmten Gedanken oder ein bestimmtes Gefühl einem anderen Menschen aufzwingen zu wollen. Sobald versucht wird per Zwang etwas bestimmtes anderen Menschen aufdrücken zu wollen, entsteht automatisch Widerstand und damit ist auch der erste Schritt hin zum Konflikt und Scheitern getan.</p>
<p>Das Leben ändert sich ständig. Alle unsere Urteile hängen naturgemäß der Realität immer hinterher und obwohl wir das täglich individuell wie auch kollektiv spüren entspannen wir uns nicht, sondern steigern sogar unsere Anstrengungen unsere Ideologien, Gedanken, Urteile an die Realität anzupassen. Lernen wir nicht uns zu entspannen und geben wir diesen Wettbewerb bzw. Wettlauf nicht auf, werden wir immer und immer wieder Konflikte jedweder Art produzieren. Wir müssen erkennen das jeder Mensch seine einzigartige Sichtweise auf das Leben und alle darin befindlichen Aspekte hat. Jeder hat seine einzigartigen Erfahrungen gemacht, verbindet seine einzigartigen Gefühle damit und wird sich auch entsprechend einzigartig dazu verhalten. Es macht daher keinen Sinn pauschal irgendetwas in irgendwelche Schubladen zu sortieren, es sei denn man tut dies um sich zu orientieren was es so gibt. Es ist notwendig daraus keine Gesetzmäßigkeiten, Zwänge usw. zu entwickeln in dieser Welt ist überhaupt nichts sicher, nichts hat Bestand alles unterliegt der ständigen Veränderung. Nichts ist beständiger als die Veränderung!</p>
<p>In Berlin hat man meiner Ansicht nach diesen extrem wichtigen Aspekt auf sehr unterschiedliche Art und Weise verstanden oder verinnerlicht. Viele Leute haben es mal freiwillig mal gezwungen aufgegeben, dem permanenten Wettlauf um Resourcen, Arbeitsplätze, Anerkennung usw. flexibel und unermüdlich zu folgen. Sie haben verstanden das es eine Ideologie ist unter dem scheinbar edlen Dogma des &#8220;lebenslangen Lernens&#8221; die &#8220;Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt&#8221; aufrecht zu erhalten. Diese Ideologie ist wie jede andere zum scheitern verurteilt, nicht nur weil sie begrenzt ist, sondern auch weil sie sehr vielen Menschen auferzwungen wird, sobald diese auf die Erde geboren werden. Die wenigsten Menschen entscheiden sich tatsächlich freiwillig dafür in jedem Menschen einen potentiellen Konkurrenten zu sehen, vorallem in Deutschland, einem Land welches voller Überflüss existiert. Dennoch haben wir erstaunlicherweise mehr als 30 Millionen Menschen die tagtäglich  zur Arbeit fahren und stundenlang ihren Körper hinhalten. Sie arbeiten zuviel, bekommen zu wenig und lernen daraus überhaupt nichts. Sie verkaufen zum Vorteil einer Minderheit ihre Eigenschaften und ihre Lebenszeit und sehen darin überhaupt kein Problem solange sie &#8220;genug&#8221; bezahlt bekommen. Sie sind Opfer einer Ideologie die behauptet Arbeit sei ein Naturgesetz welches dem Menschen von Geburt an mitgegeben wird. Und diese Ideologie stammt, wen wunderts, von der Minderheit für die permanent geschuftet wird.</p>
<p>In Berlin gibt es Menschen die sich einen Kopf um dieses System machen, vorallem weil sie u.a. aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit Zeit haben sich intensiver mit den Problemen des menschlichen Zusammenlebens auseinanderzusetzen. Sie streben danach etwas Neues auszuprobieren was natürlich nicht immer wie gewünscht oder sonderlich erfolgreich verläuft. Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus, sind wunderbare Ansätze wie sich die Menschen einmal organisieren könnten, aber sie werden wie schon erwähnt alle komplett individuell eingeschätzt, beurteilt und behandelt. Dies trifft natürlich auch auf den Kapitalismus, die Soziale Marktwirtschaft, den Neoliberalismus und so weiter zu. Es ist nur natürlich das jeder Mensch seine eigene Sicht auf irgendeinen Aspekt des Lebens hat. Wir haben genau genommen mehr als 6 Milliarden verschiedene Ansichten auf der Welt. Wie sollen wir damit umgehen? Ich spüre das in Berlin diese Frage insgeheim immer und immer wieder aufkommt, nur scheint sie keiner wirklich auszusprechen. Eher verfallen die Menschen immer und immer wieder in einzelne Aspekte gewisser Umstände des Lebens, ertrinken gewissermaßen darin, bekämpfen eventuelle Feinde, greifen nach eventuellen Rettern oder Ästen und kommen nie wieder an die Oberfläche, verlieren die Übersicht und das wars dann. Es ist dramatisch was hier passiert, aber zugleich auch umfassend spannend. Sind wir Menschen als reflektierende Masse irgendwann oder vielleicht sogar möglichst bald in der Lage das Paradies auf Erden zu organisieren?</p>
<p>Ich glaube Berlin ist eher bereit sich diesen teilweise sehr harten Ansichten, Widersprüchen und so weiter zu stellen. Die Berliner Bevölkerung hat in der Vergangenheit sehr viel mehr erlebt und durchmachen müssen als andere Menschen in Deutschland. Es war und ist eine besondere Verkettung von Traumatas die permanent auf die Menschen einzuwirken scheint und sich immer weiter entfaltet. Ich bin absolut sicher, wir werden immer stärker dazu in der Lage sein unsere eigenen Dummheiten erkennen. Es gibt keine andere Alternative als das Paradies! Und deshalb bin ich glücklich hier in Berlin zu leben, denn hier wird es definitiv aufkeimen.</p>
<p> Ich werde ab sofort in dieser Rubrik mehr oder weniger oft berichten was ich erlebe, vielleicht auch Teile einzelner Diskussionen mit den vielen Aktivisten die ich so treffe verbreiten. Ich bin wirklich froh darüber was für Menschen ich bereits getroffen habe. Egal ob es sich um die Leute der Offenen Universität Berlin (OUBS), um die Leute hinter der Überpartei Deutschland (ÜPD) oder um nicht-organisierte Individuen handelt! Es gibt Menschen die sich die Lebenslust und vorallem Lebensfreude trotz der autoritären, brutalen Menschheitsgeschichte nicht nehmen lassen! Es gibt ohne Zweifel viel zu verstehen, vieles zu diskutieren und es wird viele erschütternde Rückschläge geben, aber was haben wir anderes zu verlieren außer unsere Ketten und Illusionen? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlag den Hans-Martin]]></title>
<link>http://derfiesekerl.wordpress.com/2009/09/13/schlag-den-hans-martin/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 19:32:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fieser Kerl</dc:creator>
<guid>http://derfiesekerl.wordpress.com/2009/09/13/schlag-den-hans-martin/</guid>
<description><![CDATA[Ja Ja, da kommt nun endlich mal ein selbstbewusster junger Mann daher, der sich vor Stefan nicht dir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja Ja, da kommt nun endlich mal ein selbstbewusster junger Mann daher, der sich vor Stefan nicht direkt in die Hosen scheißt und die Republik vergisst die Wirtschaftskrise, Bundestagswahl, die Schweinegrippe und sogar den Tod von Micheal Jackson. Foren, Blogs und Twitter sind voll mit Hasstiraden gegen Hans-Martin.</p>
<p>Ich find&#8217;s geil dass da endlich mal einer drauf scheißt was die Leute von Ihm denken. Toll und Hut ab dafür. Schlussendlich war er erfolgreich. </p>
<p>Aber warum wird dieser Mensch so gehasst? Vor allem in einem so anonymen Medium wie dem Internet? Neid? Vielleicht! Schließlich ist es in unserer Gesellschaft sehr wichtig beliebt zu sein.<br />
Aber was noch wichtiger ist: Man muss <em>Normal</em> sein. Und mal Ehrlich! Der Typ ist doch Irre! Schreit sich selber an, schmeißt eine Schraube auf einen völlig unschuldigen Zuschauer in der Ersten Reihe und &#8230;was das schlimmste ist&#8230; der motiviert sich selber! Irre! Bekloppt! So jemanden kann man nicht mögen. Vielleicht denken meine Freunde ich bin genauso bekloppt wenn ich sage dass ich den gut finde&#8230; Könnte ja sein! Und das würde einen selber wieder unbeliebter machen.</p>
<p>Nochmal eine andere Frage die mich in dem Zusammenhang beschäftigt. Warum sind so viele Menschen der Meinung, man müsste Stefan Raab mehr Respekt entgegenbringen als jedem anderen sportlichen Gegner? Zugegeben! Erfolg hat er und sicherlich hat er ein Talent, finanziell lukrative Ideen zu entwickeln und diese mit seinem Namen zu verbinden&#8230; Aber wenn ich gegen Ihn antrete und viel Geld gewinnen kann&#8230; Also Bitte!</p>
<p>Ich frage mich allerdings eher, warum in der Vergangenheit immer alle den Bückling vor Raab und seinen (wirklich respektlosen) Moderator Opdenhövel machten, der es nicht mal für Notwendig erachtet einen Dialog mit dem entsprechenden Kandidaten zu führen, geschweige denn auf Fragen von diesem zu antworten. Dieser Mann ist einfach furchtbar und Hans-Martin hat den Spieß wunderbar umgekehrt. Denn was sich der Kandidat normalerweise vom Opdenhövel anhören muss, hörte diesmal Raab vom Kandidaten. </p>
<p>Großes Kino und vielen Dank Hans-Martin für einen unterhaltsamem Abend!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hilferuf]]></title>
<link>http://snotmatress.wordpress.com/2009/08/26/hilferuf-2/</link>
<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 13:56:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>moustache</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich leide an einem wild wuchernden Damenbaart, der so stachelig und borstig ist, dass mein innig gel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich leide an einem wild wuchernden Damenbaart, der so stachelig und borstig ist, dass mein innig geliebter Mann die Borsten- Scheidung eingereicht hat. Dabei mochte er es so gerne, wenn ich ihn oral kratzend befriedigt hatte. Nach der Rasur dauert es ca 10 Minuten,und der Damenbaart ist bereits wieder nachgewachsen. Er leistete mir im Haushalt immer grosse Hilfe, besonders beim Staubwischen und bei der Toilettenreinigung. Auch angebrannte Töpfe bekam ich immer wieder sauber. Nun überlege ich, eine Hautransplantation in Erwägung zu ziehen. Meinem Mann zuliebe. Ich dachte immer er liebt mich so wie ich bin, ausserdem hat er einen sehr schwachen Bartwuchs. Könnte es eventuell Neid sein? Was soll ich nur tun? Wer weiss Rat?</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Neid und Gier als Spaßbremse gegen Usein Bolt]]></title>
<link>http://bodowilbertarbeitslos.wordpress.com/2009/08/21/neid-und-gier-als-spasbremse-gegen-usein-bolt/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 10:34:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bodo Wilbert</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mal ganz ehrlich, mir geht das doppelzüngige Dopinggequatsche von ARD und ZDF ziemlich auf die Nerve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } 	-->
<p style="margin-bottom:0;">Mal ganz ehrlich, mir geht das doppelzüngige Dopinggequatsche von ARD und ZDF ziemlich auf die Nerven. Als Zuschauer will ich erst einmal nur Spaß haben. Es handelt sich in erster Linie um eine sportliche Veranstaltung, und wer gegen die Regeln verstößt, wird disqualifiziert. Mehr gibt es darüber nichts zu sagen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Oder hat sich etwa der Staatsanwalt wegen des Kopfstoßes Zidans eingeschaltet? Und das war eindeutig eine Körperverletzung vor Millionen Zeugen. Gewalt wird immer noch als ein Kavaliersdelikt behandelt, es sei denn, es ist schlecht fürs Geschäft.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Noch heute bin ich Jan Ulrich für sein Spektakel, seinen Kampf gegen Lance Armstrong, dankbar.Wie es Millionen Spanier, Italiener und Franzosen auch sind. Sein Spektakel hat mir und Millionen anderen Zuschauern viele schöne und spannende Stunden verschafft.  Ob gedopt oder nicht gedopt, alle müssen erst einmal über die hohen Berge drüber kommen. Und das geht nicht ohne ein Jahre langes hartes Training. Scheinbar haben nur die deutschen Chauvinisten von ARD und ZDF ein Problem mit Männern und Frauen, die mehr können als sie.   </p>
<p style="margin-bottom:0;">Eigentlich ist alles ganz einfach. Usein Bolt läuft mit dem Herzen und nicht mit dem Kopf. Und darüber kann man sich nur freuen, wenn man eben mit dem Herzen schaut.</p>
<p style="margin-bottom:0;">„Neid und Gier sind die größten Feinde der Liebe“, sagte mir einmal ein guter Freund, ein Weiser aus den Bergen Teneriffas.  </p>
<p style="margin-bottom:0;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Awatt ...]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2009/08/18/awatt/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:00:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
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<description><![CDATA[Frau paradalis hat es geschafft, dass ich etwas mache, wovon ich eigentlich nix halte: Einen so gena]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frau <a href="http://paradalis.wordpress.com/" target="_blank"><strong>paradalis</strong></a> hat es geschafft, dass ich etwas mache, wovon ich eigentlich nix halte: Einen so genannten &#8220;Persönlichkeitstest&#8221; oder wie auch immer das in diesem Fall heißen mag. Zu finden <a href="http://www.foren4all.de/Numerologie/testit/index.php" target="_blank"><strong>hier</strong></a>. Das Ergebnis hatte ich skeptisch erwartet und dann mit immer größer werdenden Augen gelesen. Donner noch eins ;o) Aber lest selbst:</p>
<p>*****</p>
<p>&#8220;Du gibst allen, die dich kennen, ein Rätsel auf. Du bildest dir deine eigenen Regeln, welche nicht immer denen der Gesellschaft entsprechen. Deine ausgeprägte Individualität bestimmt jeden Gedanken und jede deiner Handlungen. Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas anders zu machen, als es alle machen, wirst du sie finden und dementsprechend handeln. </p>
<p>Dein Ausdruck, deine Rede und dein Handeln schockieren nicht selten dein Umfeld, und es hat den Anschein, als sei der Schock beabsichtigt. Und, das ist er auch. Schließlich lebst du in der Zukunft und die Gegenwart kümmert dich wenig. Du bist anderen mit deinen Ideen und Idealen um Lichtjahre voraus. </p>
<p>Mit dieser Eigenschaft ist ein angeborenes Talent für Prophezeiungen verknüpft, für ein Wissen darum, was morgen geschehen wird, schon lange ehe morgen ist. Deine Lebensweise liegt irgendwo zwischen unkonventionell und schrullig, aber deine verrückten Ideen sind nicht selten erfolgreich. </p>
<p>Alles, was irgendwie exzentrisch oder ungewöhnlich ist, übt eine starke Anziehungskraft auf dein suchendes, neugieriges Wesen aus. So lässt du dich auch von den unglaubhaftendsten, absolut unerwiesenen oder so genannten unwissenschaftlichen Theorien niemals abschrecken. Dies reizt dich vielmehr, da du zutiefst von der Realität all dessen überzeugt bist, was der Mensch sich ausdenken kann. Wenn man dir sagt, etwas sei unmöglich, verstärkt das nur deine Entschlossenheit, zu beweisen, dass es doch möglich ist. Der Ausspruch &#8220;unlösbare Aufgabe&#8221; trifft dich in innerster Seele und ruft deine ganze Begeisterung für geistige Herausforderungen wach. </p>
<p>Obwohl du danach trachtest, Veränderungen in allen Lebensbereichen, von der Politik bis zur Kunst, herbeizuführen, hast du eine merkwürdige Abneigung dagegen Veränderungen in deinen persönlichen Gewohnheiten zu akzeptieren. So kannst du furchtbar dickköpfig werden, wenn andere Leute versuchen, dir Vorschriften zu machen oder dich in ein gesellschaftliches Muster zu zwingen. </p>
<p>Da Propheten in ihrer eigenen Zeit oft nicht anerkannt werden, und du häufig in der Zukunft lebst, werden deine großartigen und zumeist auch treffenden Visionen nicht selten lächerlich gemacht oder einfach ignoriert. Du bist von UFO´s fasziniert, und wünscht dir insgeheim, eines davon möge mit dir Verbindung aufnehmen, dich an Bord nehmen, so dass du dem Chaos der Erde entrinnen kannst. </p>
<p>Da du aufrichtig nach Toleranz und Brüderlichkeit strebst, fühlst du dich von Reformbewegungen, die in diese Richtung gehen, magisch angezogen. Freundschaft ist lebensnotwendig für dich, und so hast du, wenn auch nicht zu jeder Zeit deines Lebens, viele Freunde aus allen Lebensbereichen. </p>
<p>Geld bedeutet dir wenig, und so sind dir soziale Unterschiede gleichgültig. Du hast nicht das Bedürfnis, irgendjemanden zu beeindrucken. Nicht das du ein Vorurteil gegen Reichtum und Komfort hättest, nein, du merkst einfach nicht, wie deine Umgebung beschaffen ist. Schließlich lebst du in deiner Phantasie. </p>
<p>Eine deiner sympathischsten Tugenden ist die Neigung &#62;&#62;zu leben und leben zu lassen&#60;&#60;. Du gibst keinen Pfifferling darum, was andere sagen oder tun, wie empörend es auch sein mag und wie sehr es auch gegen deine eigenen Prinzipien verstoßen mag. Jedoch erwartest du, von diesen anderen, dieselbe Rücksichtnahme.&#34;</p>
<p>*****</p>
<p>Zu meinem AutorenNamen wird folgendes angegeben:</p>
<p>&#8220;Du scheinst andere Menschen magnetisch an-zuziehen und wirst von deinen Freunden und Gefährten aufrichtig geliebt. Du selbst bist geliebten Menschen gegenüber anhänglich und zärtlich, jedoch steckt in der Natur deiner Liebe mehr Idealismus und Zuneigung als Sinnlichkeit. </p>
<p>Du bist der geborene Romantiker mit einem starken Hang bis hin zur Sentimentalität, ganz gleich, wie hartnäckig du es auch leugnest oder nach außen hin zu verstecken versuchst. Du hegst eine besondere Liebe zur Kunst und hier eine ausgesprochene Neigung zur Musik. Du liebst schöne, große Häuser, geschmackvolle Einrichtungen, Pastellfarben und Harmonie in deiner Umgebung. </p>
<p>So lädst du gern Freunde zu dir ein und du möchtest am liebsten alle Menschen glücklich machen. Du kannst Unstimmigkeiten, Streitereien und Eifersucht nicht vertragen, obwohl du selbst heftig eifersüchtig werden kannst, wenn dir der Verlust einer geliebten Person oder Sache droht. </p>
<p>Du schließt leicht Freundschaften und magst es, Auseinandersetzungen zwischen Freunden, Geschäftspartnern und Verwandten zu schlichten. Bei einer solchen Gelegenheit scheinst du sanft und friedlich wie Lämmer zu sein, so lange, bis deine dickköpfige Seite an den Tag kommt. Dann wirkst du überhaupt nicht mehr lieblich. </p>
<p>Geld fließt dir häufig zu, ohne dass du dich darum besonders bemühen musst, manchmal aufgrund eigener Fähigkeiten und Talente, Manchmal weil du einfach aus irgendeiner Quelle etwas erhältst. Da du gegenüber Geld selten eine neutrale Einstellung hast, solltest du dich davor hüten eines der Extreme, Verschwendungssucht oder Geiz, zu leben. </p>
<p>Besonders ausgeprägt ist deine Liebe zur Schönheit in allen Lebensbereichen. Du bist tief mit der Natur verbunden und verbringst, sofern es dir möglich ist, viel Zeit auf dem Land, in der Nähe von schweigenden Wäldern und rauschenden Bächen, welche eine beruhigende Wirkung auf dich und deine Gefühle ausüben. </p>
<p>Hässlichkeit ist höchst beleidigend für dein Empfinden. Du bewunderst das Geschmackvolle und schreckst vor dem Lauten und Vulgären zurück. Deine Manieren sind im allgemeinen makellos, und im Umgang mit anderen bist du normalerweise höflich und zuvorkommend. </p>
<p>Wenn dich jedoch etwas stark berührt, wirst du nicht zögern, deine Meinung offen und nachdrücklich zum Ausdruck zu bringen. Du diskutierst gern über Politik und andere Themen und meist gehst du aus diesen Diskussionen auch als Sieger hervor: aufgrund deines logischen Denkens und deines unwiderstehlichen Lächelns.&#8221;</p>
<p>*****</p>
<p>Selten habe ich mich so genau in pauschal für Millionen von Irgendwassen erstellten Texten wiedererkannt.</p>
<p>Natürlich vergesse ich nicht die immer gebotene Ausschlussklausel. Nicht, dass mich irgendwann jemand auf einzelne Inhalte fest tackert, nöch?! ;o)</p>
<p>Und dieses Ding mit der Eifersucht &#8230; hmm &#8230; Mir hat mal jemand unterstellt, krankhaft eifersüchtig zu sein. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei diesem Menschen um einen chronischen Lügner und Fremdgeher handelte, dürfte sich diese Aussage von selbst relativieren. Ich wäre eher gewillt, es &#8220;begründete Skepsis&#8221; zu nennen. Aber vielleicht habe ich es tatsächlich etwas zu eng gesehen, dass er spätestens alle zwei Wochen die Nächste nebenbei flach gelegt hat &#8230; wie sich im Nachhinein heraus stellte.</p>
<p>Von Eifersucht, Hass und Neid halte ich rein gar nichts. Die Energien kann ich deutlich sinnvoller einsetzen und auf Menschen konzentrieren, die mir wirklich richtig wichtig sind; und ich ihnen. Davon abgesehen: Was ich nicht freiwillig bekomme, will ich gar nicht haben. Betteln ist nicht! Und was sonst ist Eifersucht, als um wasauchimmer zu betteln?</p>
<p>Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? ;o)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neid...]]></title>
<link>http://malenya.wordpress.com/2009/08/17/neid/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:25:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>malenya</dc:creator>
<guid>http://malenya.wordpress.com/2009/08/17/neid/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung&#8221; (Wilhelm Busch)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">&#8220;Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung&#8221;</p>
<p style="text-align:center;">(Wilhelm Busch)</p>
</div>]]></content:encoded>
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