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	<title>neue-medien &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/neue-medien/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "neue-medien"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 08:52:18 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Über die größten Glücksgefühle]]></title>
<link>http://shiftingschool.wordpress.com/2009/11/27/uber-die-grosten-glucksgefuhle/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:04:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
<guid>http://shiftingschool.wordpress.com/2009/11/27/uber-die-grosten-glucksgefuhle/</guid>
<description><![CDATA[Normalerweise schreibe ich hier, wenn ich selbst etwas sagen möchte. Jetzt möchte ich einfach mal et]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Normalerweise schreibe ich hier, wenn ich selbst etwas sagen möchte.</p>
<p>Jetzt möchte ich einfach mal etwas weiterverbreiten, von dem ich hoch begeistert bin, weil es etwas, wofür ich viele Sätze bräuchte, perfekt auf den Punkt bringt:</p>
<blockquote><p>Warum die, die das Internet nicht raffen, das Internet nicht raffen</p></blockquote>
<p>sprang mir heute in <a href="http://twitter.com/jati">twitter</a> ins Auge.  Nix wie hin, denn eine zutreffende Antwort auf diese Frage ist nicht nur wichtig in der Auseinandersetzung mit den Medienskeptikern oder für das Verständnis, warum Web 2.0 so schwer in der Schule zu implementieren ist.</p>
<p>In dem wunderbaren Text von <a href="http://hackr.de/2009/11/24/beckmann-jauch-schirrmacher">live.hackr </a>wird darüber hinaus noch deutlich, worin das Hauptmerkmal der Informationsgesellschaft/&#8221;Lernkultur&#8221;/Wissensgesellschaft liegen wird:</p>
<p>Die Menschen und sozialen Systeme werden alle haben müssen, was bis jetzt nur die internet residents haben, und was denen, &#8220;die es nicht raffen&#8221;, auf jeden Fall fehlt:</p>
<blockquote><p>der grund dafür ist, dass ihnen das organ fehlt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden.</p></blockquote>
<p>Ein Organ zur Beurteilung. Man kann es wirklich ein neues Organ nennen, das als funktionelles System im Gehirn gebildet werden muss &#8211; offenbar durch die Tätigkeit der adäquaten Nutzung des Internets. Und es ist offenbar ein Glücksorgan:</p>
<blockquote><p>die größten glücksgefühle entstehen im einen selbst überraschenden übergang von vermeintlich unwichtigem in persönlich wichtiges, &#8230;</p></blockquote>
<p>So schön habe ich den Vorgang der Sinnbildung noch nicht beschrieben gehört.</p>
<p>Zur Präzisierung, worum es geht, bringt es der Kommentar von <a href="http://hackr.de/2009/11/24/beckmann-jauch-schirrmacher#comment-24051273">doren</a> sehr schön auf den Punkt :</p>
<blockquote><p>Man sollte betonen dass das bedeutet dass sie aus einer Welt kommen in der ANDERE für sie entscheiden was wichtig ist. [...] Man kann sich darauf einstellen mit welcher Gewalt solche Menschen ihr System aufrechterhalten wollen.</p>
<p>Die möchten nicht selber lernen wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden &#8211; die möchten das jemand für sie das Internet zensiert. Ganz dringend. [...] Jemand muss doch BESTIMMEN was wichtig ist und was nicht.</p></blockquote>
<p>Ganz genau. Es handelt von persönlichem Sinn, Selbstbestimmung und Demokratie.</p>
<p>Eigentlich gehört das post samt Kommentar in jedes dieser &#8220;Manifeste&#8221;, die so beliebt geworden sind.</p>
<p>Ich bin richtig glücklich, dass ich das im Internet gefunden habe und von Unwichtigem unterscheiden konnte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spezialisten mit medientechnischer Allgemeinbildung oder: "Gesamtzusammenhang wtf?"]]></title>
<link>http://bilderkunst.wordpress.com/2009/11/27/gesamtzusammenhangwtf/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:46:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>C-Visual PhotoArt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Den Auslöser zu diesem Blogpost gab mir ein flüchtiges Gespräch mit einem Studenten der Medienwissen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Den Auslöser zu diesem Blogpost gab mir ein flüchtiges Gespräch mit einem <strong>Studenten der Medienwissenschaften</strong> im Rahmen des ConventionCamp Hannover 2009 (der &#8220;(Un)-Konferenz zur Zukunft des Internet&#8221;). Der junge Mann gab an, aus seinem Studiengang der Einzige zu sein, der sich zum CCH09 eingefunden hatte. Seine Studienkollegen würden sich nicht so für Internet und Social Media interessieren. Bei ihm wäre es genau umgekehrt, ihn ließen Videoproduktionen oder der Musiksektor komplett kalt, er wolle sich nur auf den Social Networking-Bereich spezialisieren. Bei dieser Aussage stellten sich mir die Nackenhärchen auf.</p>
<p>Da ich selber zu einem nicht geringen Anteil meinen Lebensunterhalt mit Aufträgen aus dem Bereich der audiovisuellen Medien beziehe, kann ich Eines mit Sicherheit sagen: <strong>Kunden wollen Full-Service</strong>, und zwar in allen Bereichen. Dies gilt nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für kleine Organisationen, Firmen und Künstler. Versucht doch einmal, einer Band ein Musikvideo zu verkaufen oder ein Artwork. Wenn ihr hierbei als Verkaufsargument nicht gleichzeitig die Verbreitung via Internet oder die Platzierung auf CD-Beilagen bei Zeitschriften glaubhaft darlegen könnt, wird sich die Band in der Regel schwer tun, euch als Experten in diesem Sektor zu akzeptieren. Der Auftrag geht wahrscheinlich an euch vorbei.</p>
<p>Erklärt ihr einem Unternehmen, wie euer neuestes Social Media Tool fnktioniert, werden sich die Verantwortlichen kaum dafür interesieren &#8211; <strong>bis ihr euer Tool in den Kontext ihrer laufenden Weerbestrategie und ihrer Zielgruppe integriert.</strong> Eine <strong>umfassende medientechnische Allgemeinbildung</strong> ist somit unabdingbar, damit ihr der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus sein könnt.<br />
Dies gilt nicht unbedingt, wenn ihr in einer großen Agentur einer speziellen Abteilung angegliedert seid, dann erledigen in der Regel andere den Job, Zusammenhänge herzustellen und gesamtheitliche Konzepte zu vrkaufen. Aber in dem Moment, wo ihr als Freelancer oder in einem sehr keinen Unternehmen versucht, spezielle Dienstleistungen oder Tools zu verkaufen, sind der Blick über den Tellerrand und die Fähigkeit, <strong>Zusammenhänge zu erkennen und argumentativ für den Verkauf der eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu nutzen</strong>, unabdingbar.</p>
<p>Spezialisten sind gefragt, mit Sicherheit. Aber besonders im Medienbereich, wo mittlerweile nahezu <strong>jede Kampagne kanalübergreifend funktionieren</strong> soll, muss auch der Spezialist in der Lage sein, seine eigene Arbeit im Kontext anderer Medienaspekte zu betrachten. Also meine Lieben, auch wenn ihr noch so sehr in eurem Fachgebiet aufgeht, verschließt die Augen nicht vor der Realität des Geschäftslebens und <strong>beschäftigt euch zumindest mit den erweiterten Grundlagen anderer Mediengattungen</strong>. Eure zukünftigen Kunden werden es euch honorieren.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>Evangeline Cooper</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit dem Besserwisser-Handy zur App-Economy – Schlaue Dienstprogramme entscheiden über Mobilfunk-Marktmacht]]></title>
<link>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/11/26/mit-dem-besserwisser-handy-zur-app-economy-%e2%80%93-schlaue-dienstprogramme-entscheiden-uber-mobilfunk-marktmacht/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:54:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernhardsteimel</dc:creator>
<guid>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/11/26/mit-dem-besserwisser-handy-zur-app-economy-%e2%80%93-schlaue-dienstprogramme-entscheiden-uber-mobilfunk-marktmacht/</guid>
<description><![CDATA[www.ne-na.de &#8211; Es gab eine Zeit, da war ein Handy kaum mehr als ein Gerät zum mobilen Telefoni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>www.ne-na.de &#8211; Es gab eine Zeit, da war ein Handy kaum mehr als ein Gerät zum mobilen Telefonieren. Einzige Zusatzanwendung neben der Sprachkommunikation war die Möglichkeit, Kurznachrichten zu verschicken und zu empfangen. „Zu viel mehr waren die eingebauten Steuerprozessoren auch gar nicht fähig, das Monochrom-Display für die Multimedia-Anzeige sowieso undenkbar. Das hat sich radikal geändert. Heutzutage tragen wir hochleistungsfähige Smartphones in der Tasche, die die Rechenleistung früherer PCs deutlich übersteigen. Musik, Videos und 3D-Spiele – alles kein Problem. Zudem werden aus unseren Handys immer feinere Sensoren, die die Umgebung wahrnehmen. Mittels GPS-Chip ist etwa die Position ständig auf wenige Meter erfassbar und der Beschleunigungssensor weiß, wie sehr wir uns bewegen“, schreibt der Technology Review-Blogger Ben Schwan http://www.heise.de/tr/blog/.</p>
<p>Welt-Redakteur Thomas Heuzeroth kommt zu einem ähnlichen Befund und tituliert die Minicomputer sogar als „Besserwisser-Handy“. Gemeint ist zur Zeit eigentlich nur das iPhone und die kongeniale Kombination mit dem App-Store von Apple. Die amerikanische Zeitschrit Business Week spricht sogar von einer App Economy, die der Steve Jobs-Konzern in Gang setzt und die Konkurrenz kräftig in Verlegenheit bringt. Mittlerweile präsentiert fast jeder Hersteller einen Programm-Shop.</p>
<p>Dazu zählen Samsung, der Blackberry-Hersteller Research in Motion, Microsoft, Google, Palm und Nokia mit seinem Dienst Ovi. Einem Vergleich zum Apple-Store würden die mehr als ein Dutzend Kopien nicht standhalten: „Meist bieten sie nur eine Auswahl von wenigen Dutzend bis zu wenigen Tausend Anwendungen an. Weil die Handybetriebssysteme unterschiedlich sind, müssen Entwickler mit ihrer Programmierarbeit immer wieder von vorn beginnen, wenn sie einen anderen Hersteller als Apple bedienen wollen. Für viele lohnt sich das nicht besonders. Sie konzentrieren sich lieber auf die Marktführer. Eine iPhone-Anwendung gehört jedoch fast immer zum guten Ton und ist somit ein Aushängeschild der Entwickler&#8221;, weiß Heuzeroth.</p>
<p>Die Macht auf dem Mobilfunkmarkt werde zusehends darüber definiert, wie schlau die Handy-Anwendungen sind, die ein Konzern anbietet, glaubt auch Stefan Schultz von Spiegel Online. Je stärker und vielfältiger die Dienste, desto größer werden die Verkaufschancen. Höchst interessant klingt beispielsweise das Programm Siri von SRI International http://www.sri.com. Mit GPS-Sensoren und dem Abgleich von Kalenderdaten wird das Verhalten des Nutzers protokolliert. Nach einer kurzen Lernphase kann die Applikation komplexe Sprachbefehle befolgen. Etwa bei der Reservierung eines Restaurants, die auch noch automatisch in den elektronischen Kalender eingetragen wird.</p>
<p>Die Münchner Firma Conject http://www.conject.com hat eine Applikation für die Immobilienbranche konzipiert. Nutzer starten per Klick die Conject App, sehen dann den Pin auf der Weltkarte, der das gesuchte Projekt symbolisiert, gehen auf den entsprechenden Ordner und öffnen das gewünschte Dokument. „In wenigen Sekunden sind alle Daten verfügbar, kein Laptop oder Netbook muss geöffnet, keine Sekretärin um Hilfe gebeten werden. Dadurch wird sichergestellt: Wer nach einer aktuellen Information fahndet – ob im Zug, am Flughafen, auf der Baustelle, bei einer Gebäudebegehung oder einer Messe: Dokumente sind mit wenigen Klicks parat“, so Conject. Die vollständige Betrachtung von Planung, Bau und Betreiben einer Immobilie als durchgehenden Prozess – ohne die Phasen-Trennung – rücke immer stärker in den Mittelpunkt. „Voraussetzungen hierfür sind eine integrierte Kommunikation und eine Informationslogistik, die alle Beteiligten einschließen und so eine völlig neue Transparenz erlauben. Die bisher isolierten Welten der Planer und Betreiber, die durch IT-Insellösungen mit eigenen Servern manifestiert waren, sind in Zukunft Geschichte“, so der Ausblick des IT-Experten Chris Brandt von Conject.</p>
<p>Die Firma Metaio http://www.metaio.com hat ein iPhone Client namens Junaio herausgebracht. Der Dienst vereinigt Augmented Reality, Location Based Service und Social-Network-Techniken. Das Prinzip des Programms besteht darin, dass man die eigene Umgebung mit mehr Informationen anreichern und seinen Freunden oder Bekannten zur Verfügung stellen kann und diese dann im Handy angezeigt bekommt. Martin Walter vom Fachdienst „Mobile Zeitgeist“ http://www.mobile-zeitgeist.com geht davon aus, dass die Technik für das Empfehlungsmarketing, das Geotagging und viele andere Anwendungsfälle sehr sinnvolle, jetzt teilweise noch nicht zu erahnende Lösungen zum Beispiel für die Logistik möglich machen kann. „Selbst Ladenbesitzer könnten ein virtuelles Couponing an der Fassade ihres Ladens hinterlegen oder Touristen könnten sich an virtuellen Walls verewigen oder Kommentare schreiben“, so Walter. Als Manko für eine weitere Entfaltung der mobilen Dienste sehen prominente App-Entwickler wie Joe Hewitt http://tinyurl.com/ye5vxs5 die harten Kontrollen und langwierigen Prüfprozesse des Apple-Konzerns.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schule 2030: Ist Homeschooling die Zukunft?]]></title>
<link>http://liberalesinstitut.wordpress.com/2009/11/19/schule-2030-ist-homeschooling-die-zukunft/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:51:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>liberalesinstitut</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp Es gibt viele Innovationen, die erst einmal unter einem ideologischen Vorzeiche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt viele Innovationen, die erst einmal unter einem ideologischen Vorzeichen diskutiert werden bis man die Debatte später unter dem Gesichtspunkt der Effizienz führt. Das hat etwas damit zu tun, dass Innovationen oft von gesellschaftlichen Minderheiten aufgegriffen werden, weil diese offenbar einen besonders großen Leidensdruck verspüren. So ist es auch mit dem Homeschooling. Viele Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, haben dafür religiöse Motive. Sie sind mit den Lerninhalten und bestimmten Aspekten unserer Gesellschaft nicht einverstanden. Man sollte angesichts dieses Umstandes die Augen nicht davor verschließen, dass sich aus dieser Form des Protestverhaltens durchaus innovative Impulse für das Bildungssystem ergeben können.</p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Ich möchte eine sehr kühne These wagen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Homeschooling in der Mitte des kommenden Jahrhunderts nicht die Ausnahme sein wird, sondern breite Verbreitung finden kann und Elemente des Homeschoolings auch in den Schulbetrieb integriert werden könnten. Den entscheidenden Grund dafür sehe ich in der technischen Entwicklung, besonders im Bereich der neuen Medien.</p>
<p style="text-align:justify;">Dahinter steht die Frage, inwieweit eine pädagogische und praktische Notwendigkeit für Präsenszeiten besteht.  Spricht wirklich soviel dafür, dass Lerninhalte nur in der Form von Präsenszeiten an einem festen Ort vermittelt werden können? Als die Schule in ihrer heutigen Form entstand, gab es schlicht keine andere Möglichkeit als sie auf diese Weise zu organisieren. Die Alternative war der Hauslehrer und den konnten sich nur wenige leisten. Mit der Unterrichtung der eigenen Kinder waren und sind wohl eine Mehrheit der Eltern überfordert. Heute ließe sich das ganz anders organisieren. Die Frage ist, ob sich Präsenszeiten in Form von Klassenunterricht sich auch dann durchgesetzt hätten, wenn es andere technische Möglichkeiten der Kommunikation gegeben hätte. Denn Präsenszeiten haben generell Vorteile, aber sie haben auch viele Nachteile. Da ist zum einen der große Aufwand</p>
<p style="text-align:justify;">Jeden Tag verbringen Menschen oft stundenlang Zeit in Verkehrsmitteln, um zu ihrem Arbeitsplatz, beziehungsweise in die Schule zu kommen. Diese Zeit ist nur in seltenen Fällen Qualitätszeit, sondern Stress. Diese Stunden gehen der Familie, der Freizeitgestaltung und dem Lernen verloren. Das gilt für einen Großteil unserer modernen Arbeitswelt. Wenn man diese Stunden einmal zusammenrechnet, die man täglich im Auto, im Bus und der S- und U-Bahn, im Stau und auf Bahnsteigen verbringt,  wird man feststellen, dass das einen enormen Verlust von Zeitressourcen bedeutet, die besser eingesetzt werden könnten.  Lernmethoden, die auch die Arbeit zu Hause ermöglichen, sparen also Ressourcen.</p>
<p style="text-align:justify;">Viele sehen in der Schule den Ort des gemeinsamen Lernens und der sozialen Kontaktpflege. Das ist sie wohl auch. Aber sie ist eben auch ein Raum manchmal sehr problematischer Gruppendynamik und für viele Kinder und Jugendliche der Ort, an dem sie ihre ersten Erfahrungen mit Drogen und Gewalt machen. Ein Refugium der Harmonie und der Geborgenheit sind die öffentlichen Schulen heute sicher nicht. Die Frage steht im Raum, ob soziale Kontaktpflege von Kindern und Jugendlichen sich nicht auch auf privater Basis jenseits einer verbindlichen staatlichen Institution gestalten lässt. Der Vorteil liegt auch darin, dass die Eltern hier einen gewissen Einfluss auf das Umfeld ihrer Kinder behalten. Ein Umstand dessen Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte, gerade wenn jene Bildungsforschung recht behalten, die der Peergroup zentrale Bedeutung für den Bildungserfolg beimessen.</p>
<p style="text-align:justify;">Gerade die gruppendynamischen Prozesse in gesetzlich verordneten Gemeinschaften tragen auch dazu bei, dass die Präsenszeiten in der Schule wohl oft nicht optimal ausgeschöpft werden können – besonders nicht im Hinblick auf die individuelle Leistungsförderung. Die soziale Stellung des Einzelnen in der Gruppenhierarchie kann seine Leistungsbereitschaft und Fähigkeit vermindern. Die Interaktion zwischen den Schülern kann dazu beitragen, dass die Lernatmosphäre gestört wird und die begrenzte Zeit, die für die Vermittlung des Unterrichts zur Verfügung steht, nicht optimal genutzt werden kann. Aufmerksamkeitsdefizite im Unterricht können nur sehr begrenzt vom Lehrpersonal durch Wiederholung von Lerninhalten kompensiert werden. Lerndefizite können nur im sehr begrenzten Rahmen aufgearbeitet werden. Da eine Präsensstunde auf die andere aufbaut können sich diese Defizite über lange Zeiträume fortpflanzen und erst am Ende eines Schuljahres in Form des Sitzenbleibens aufgearbeitet werden. Die zeitnahe Aufarbeitung von Lerndefiziten im Rahmen der Präsenszeiten der Schule ist nur in einem sehr engen Rahmen möglich. Das ist ein Grund, warum eine wachsende Zahl von Eltern sehr große finanzielle Aufwendungen für Nachhilfe und private Förderung aufbringen oder selbst fördern. Im Grund genommen existiert in dieser Form also schon eine Art von „Homeschooling“.</p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt schon heute Sprachschulen, die auf eine sehr viel innovativere Art und Weise als mit dem tradierten Instrument des Klassenunterrichts arbeiten. Man kann von zu Hause aus die Lektionen im Internet durcharbeiten. Am Ende jeder Lektion steht ein Test, der gespeichert wird. Man bleibt über das eigene Lernniveau immer auf dem aktuellen Stand. Wenn eine Reihe von Lektionen bearbeitet worden ist, dann meldet man sich für eine Präsensveranstaltung an, in der dann über die Lerninhalte in der Fremdsprache gesprochen wird. Diese Präsensveranstaltung umfasst nicht mehr als vier bis fünf Personen und findet in Form persönlicher Kommunikation statt. Die Präsensstunden können individuell gebucht werden. Wenn man das Ziel der Lektion erreicht hat, dann geht man weiter zur nächsten Lektion. Wenn nicht, dann muss man die Lektion wiederholen. In regelmäßigen Abständen findet ein Gespräch statt, in dem dem Lernenden über seine Zufriedenheit mit dem Programm gesprochen wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Daneben gibt es dann eine ganze Reihe sozialer Aktivitäten, auf denen man die anderen Kursteilnehmer kennenlernen und im Gespräch seine Kenntnisse vertiefen kann. Kino- und Theaterbesuche, Diskussions- und Leseabende usw. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Menschen am besten lernen, wenn es ihnen Freude macht und sie die Fähigkeiten praktisch erproben können. In Ansätzen ließen sich diese Methoden auch auf den öffentlichen Bildungssektor – Schule und Universitäten- übertragen. Viele Inhalte für die Schule und die Universität können im Internet angeboten und betreut werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass die physische Präsens in den Universitäten bei Vorlesungen zur Pflicht gemacht wurde, ist ein extremer Anachronismus. Vorlesungen sind in der Regel reine Frontalveranstaltungen und viele Vorlesungsräume so überfüllt, das man kaum Platz findet.  Genauso gut könnte man die Vorlesungen aufnehmen und als DVD verkaufen oder frei zum Herunterladen im Internet zugänglich machen. Das hat den Vorteil, dass man den Vortrag sich so lange ansehen kann, bis man sich das Wesentliche gemerkt hat und nicht an ein festgelegtes Zeitraster gebunden ist.  Die Dozenten könnten besondere Veranstaltungen anbieten, in denen nichts anderen geschieht als Fragen zu beantworten und die Lerninhalte zu diskutieren. Das ließe sich auch in Form von Blogs, Foren, Chats und dafür extra eingerichteten sozialen Netzwerken tun.</p>
<p style="text-align:justify;">Grundsätzlich ist hier der Kreativität und Innovation kaum eine Grenze gesetzt. Außer eben der, dass sich Institutionen, Organisationsformen und Gewohnheiten entwickelt haben, die nur eine sehr begrenzte Offenheit für Neuerungen besitzen. Das ist wohl auch der Grund, warum ein Reformprozess im Sinne größerer organisatorischer Offenheit im Bildungssystem sehr lange brauchen wird. Pioniere werden wahrscheinlich die privaten Bildungsträger sein. Ein Grund mehr den Markteintritt zu erleichtern und auf den Wettbewerb zwischen öffentlichen und privaten Schulen zu setzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Was die Eltern angeht, die heute schon den Präsenszeiten in der öffentlichen Schule kritisch gegenüberstehen, so sollte man überlegen, ob sich nicht ein Rahmen finden lässt, in dem diesem Bedürfnis wenigstens partiell entsprochen werden kann. Dies könnte dadurch geschehen, dass regelmäßige Leistungsüberprüfungen statt finden, durch die sich ermitteln lässt, ob die Lerninhalte entsprechend des Lehrplans im privaten Raum vermittelt wurden. Wo das nicht der Fall ist, kann die Erlaubnis für den privaten Unterricht widerrufen werden. Dieser Ansatz ist im Sinne der Freiheit auf jeden Fall besser, als mit polizeilichen Maßnahmen zu reagieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Letztlich muss der praktische Erfolg darüber entscheiden, welche Bildungsansätze sich schließlich durchsetzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interiorisieren &amp; Externalisieren]]></title>
<link>http://shiftingschool.wordpress.com/2009/11/15/interiorisieren-exteriorisieren/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:34:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
<guid>http://shiftingschool.wordpress.com/2009/11/15/interiorisieren-exteriorisieren/</guid>
<description><![CDATA[Kürzlich stellte unser Medienpädagogik-Team den Kollegen in der Fortbildung seine Fortbildungswerkst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kürzlich stellte unser Medienpädagogik-Team den Kollegen in der Fortbildung seine Fortbildungswerkstatt (früher &#8220;Trainings&#8221;)  für die Lehrer vor. Mich hat sie wirklich sehr überzeugt, und ich wünsche sie möglichst vielen Schulen, denn die Anforderungen sind niedrigschwellig und auch Lehrer, die noch nicht viel mit dem Computer arbeiten (auch nicht für sich selbst) können sich zutrauen, damit im Unterricht erste Erfahrungen zu machen. Die Lehrer lernen, wie sie selbst und anschließend mit den Schülern Netzrecherche üben,  Gefundenes bewerten und anschließend zu einer Präsentation aufbereiten können. Auch eine Geschichte wird erarbeitet und als Hörspiel in einem Podcast präsentiert. Ein schönes Einsteigerprogramm!</p>
<p>In der Diskussion dieses Werkstattmodells hat mich der Einwand einer Kollegin  nachdenklich gemacht:  Sie fragte, ob denn so ein Podcast unbedingt nötig sei. Es wäre vielleicht was für Darstellendes Spiel, aber für andere Fächer &#8230;</p>
<p>Abgesehen davon, dass wir älteren Lehrer Lernen viel zu sehr textfixiert betrachten (Schüler lesen, geben schriftlich wieder, hören, geben mündlich wieder &#8230;), scheint mir dabei noch ein anderes Problem sichtbar zu werden.</p>
<p>Dass Lernen etwas mit &#8220;Verinnerlichen&#8221; von Wissen zu tun hat (Internalisieren), wissen die meisten.  Dass dieses Nachinnennehmen jedoch nicht direkt geht, sondern ein Prozess der Verinnerlichung einer zuvor äußerlichen Tätigkeit ist, das ist schon weniger bekannt.  (Wir können dies nachvollziehen an dem Umstand, dass Lesen lernen zunächst immer laut sprechend vor sich gehen muss, dabei auch noch vom Finger unterstützt, der in der Zeile zeigt, wo es lang geht, anschließend werden nur noch lautlos die Lippen bewegt, bis schließlich vollständig Lesen gelernt ist, indem der Leser erst nur noch innerlich &#8220;spricht&#8221;, später gar nicht mehr, und weder die Tätigkeit von Lippen noch Fingern nötig ist.)</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Semjonowitsch_Wygotski">Vygotskij</a>, auf den diese Erkenntnis zurückgeht, hat jedoch auch noch etwas anderes herausgefunden. Nämlich, dass es zum erfolgreichen Lernen auch noch der Externalisierung bedarf, d.h. des Produzierens von neuen Gegenständen, der kreativen Vergegenständlichung von Wissen. Genauer: Lernprozesse sind ein beständiger Wechsel zwischen Interiorisierung (Verstehen) und Externalisierung (Schöpfungsprozesse der Vergegenständlichung).  Exteriorisierungen können alle Sinne berücksichtigen und jedes mögliche Medium benutzen (alle z.B. in einem Blog).  Die Umformung von kognitivem Wissen  &#8211; etwa über den Klimawandel &#8211; in ein Hörspiel vergegenständlicht dabei nicht nur das interiorisierte Wissen, sondern verarbeitet es in neuen Kontexten mit Urteilen und Einstellungen zu wirklich neuem Wissen.</p>
<p>Wichtig scheint mir außerdem dabei zu sein: Dieses neue Produkt &#8211; sei es ein selbst geschriebener Essay (&#8220;Besinnungsaufsatz&#8221;) , eine Theaterszene, ein kleines Video oder eben ein Podcast &#8211; ist nicht das &#8220;Endprodukt&#8221;, sondern kann wieder zur Diskussion gestellt werden. Dem Produktionsteam, der Klasse, den Eltern auf dem Elternabend, der ganzen Schule oder sogar der außerschulischen Öffentlichkeit. Es befördert neue Lernschleifen enorm, wenn über die Präsentation Kommunikationen entsteht und die Produzenten mit neuen Fragen konfrontiert werden, die sie lösen wollen.</p>
<p>In meiner Schulzeit haben wir immerfort nur Gehörtes und Gelesenes auf Abfrage wiedergegeben. Selten durften wir eigenes produzieren. Die einzige Möglichkeit war der Deutschaufsatz &#8211; darum habe ich schreiben gelernt. Was hätte ich sonst tun können? Dann kamen mit der Oberstufenreform der 70er Jahre die Referate. (Dies erwischte mich erst an der Uni.) Es wurde Geschriebenes vorgetragen, oft vorgelesen. Später durften die Schüler auch mal auf einem Plakat etwas visualisieren, als diejenigen Lehrer wurden, die in der Zeit der Studentenbewegung gelernt hatten, große Plakate zu gestalten. Und mit Powerpoint und den Web 2.0 &#8211; Medien  schließlich stehen den Schülern Präsentationsmöglichkeiten zu Verfügung, die sowohl Visualisierungen mit Bildern und Grafiken, als auch  Videos und eingebettete Audios ermöglichen. Endlich ist das Zeitalter des Externalisierens beim Lernen angebrochen. Mit allen Sinnen. Kreativ. Einfach zu realisieren. Und in allen Fächern und für alle Lerngegenstände sinnvoll anzuwenden und ab jetzt unverzichtbar.</p>
<p>Externalisiert haben schon immer die künstlerischen Fächer. Es wird Theater gespielt, Bilder werden gemalt, Skulpturen geschaffen und die Schulband tritt auf mit ihren fleißig geprobten Stücken.</p>
<p>Ein Kollege, der viel Theater gespielt hat mit seinen Schülern, machte mich neulich auf etwas Wichtiges aufmerksam: In den künstlerischen Fächern sind Schüler und Lehrer es gewohnt, Fertiges vorzuführen. Fertige Bilder werden ausgehängt, die fertig geprobten Szenen werden am Theaterabend gezeigt und das fertige Weihnachtsmärchen mit Musik aufgeführt. Das externalisierte Produkt steht am Ende des Lernprozesses. Alles das ist jedoch nie etwas Fertiges. Wir merken das schmerzlich, wenn die Blockflöten an der falschen Stelle piepen oder das Drama allzu laienspielmäßig geraten ist. Wie soll auch! Die Schüler sind keine professionellen Schauspieler, Musiker und Tänzer &#8211; und die Lehrer keine professionellen Regisseure und Dirigienten. Es ist also in Wirklichkeit auch alles vermeintlich &#8220;Fertige&#8221; immer etwas Vorläufiges &#8211; ein Zwischenprodukt der Lerntätigkeit. Wenn wir uns mehr trauen würden, solche Zwischenprodukte zur Diskussion zu stellen, dann könnten sie großartige Lernanlässe abgeben.</p>
<p>&#8220;Soweit sind wir gekommen&#8221; könnte die Einleitung zu einer Präsentation des Zwischenergebnisses vor der Klasse, vor Eltern, vor dem Parallelkurs Darstellendes Spiel sein. &#8220;Bitte sagt uns, was ihr davon haltet und macht Vorschläge zur Verbesserung!&#8221; könnte das Schmoren im jeweils eigenen Saft und die Fixierung auf den einen Lehrer aufheben. Seit einiger Zeit ist es üblich geworden, dass Promovierende ihre Dissertation schon in einem frühen Stadium auf Tagungen als &#8220;Poster&#8221;  zur Diskussion stellen, um sich bei KollegInnen Anregungen zur Lösung von Problemen zu holen oder um überhaupt mal zu testen, ob die Idee und die Anlage der Arbeit trägt und ihre Vergegenständlichung / Präsentation verständlich und sinnvoll ist.</p>
<p>Wir müssen auch in der Schule viel mehr Externalisierung in die Lernprozesse einbauen. Und zwar nicht erst, wenn abgefragt wird im Test oder in der Klausur, und dann kommt der nächste Lerngegenstand, sondern an vielen Stellen als notwendige Phasen des Lernprozesses selbst.  Zur Klärung, zur Diskussion, zur Weiterarbeit. Kunstlehrer lassen schon immer Skizzen anfertigen und stellen sie zur Diskussion. Aber diese Art des Lernens kann auf andere Fächer übertragen werden. Wenn die SchülerInnen ihren Stadtteil erforschen und dabei Interviewmaterial im Voicerecorder gesammelt haben, können sie anschließend das Material verarbeiten zu einem präsentierbaren Podcast, in dem sie selbst sprechen und sorgfältig ausgewählte Interviewpassagen als O-Töne einbinden. Und die Zuhörer lernen, auf die Präsentation zu reagieren: Wie war das Problem dargestellt? Ist wichtiges unverständlich geblieben oder gar nicht angesprochen worden? Welche neuen Fragen sind entstanden, die wir unbedingt noch klären wollen?</p>
<p>Zu sehen ist daran auch: Ständiges Bewerten und Benoten solcher Externalisierungen hemmt in jeder Hinsicht den Lernprozess. Schüler klatschen bei jeder Präsentation ihrer Klassenkameraden und vermeiden kritische Rückfragen, damit sie ihren Freunden nicht schaden. (Und das gehört sich so und passt zum System.) Wenn ein Produkt das Ende der Unterrichtseinheit ist, gibt es nur noch eine Note dafür, aber man kann nicht mehr viel draus lernen,  nichts mehr verbessern, sich nicht mehr selbst korrigieren und vervollkommnen.  Ein blödes Gefühl. Man sollte viel mehr Zwischenprodukte präsentieren dürfen, um daran zu lernen, indem man Feedback zu nutzen lernt. Wenn man die Chance nicht hat, dann ist jedes Produkt ein Endprodukt und das Ende des Lernens zu diesem Thema &#8211; besiegelt mit einer unveränderlichen Ziffernote.</p>
<p>Ja klar, &#8220;soviel Zeit haben wir nicht, um jedes Thema so ausführlich zu unterrichten&#8221;, &#8220;der Lehrplan ist zu voll&#8221;, &#8220;wir müssen weiter, um alle Zentralabiturthemen bearbeitet zu haben&#8221;. Solche Einwände haben unbedingt ihre Berechtigung, denn es  ist die Logik der Kanon-Schule. Wenn aber erst mal im Lehrplan steht: &#8220;Selbstrecherchiertes Wissen zu einem selbstgewählten Gegenstand Externalisieren können und aus dem Feedback des Auditoriums auf die Präsentation Hinweise zur Verbesserung entnehmen und umsetzen können&#8221; anstatt &#8220;Die Schüler kennen Karl den Großen und wissen um seine Bedutung für die Entstehung des Deutschen Reiches&#8221;, dann sind wir schon einen großen  Schritt weiter.  In Hamburg soll jedenfalls der erste Jahrgang der Profiloberstufe  im mündlichen Abitur demnächst nicht mehr Prüfungsfragen beantworten, sondern Wissen präsentieren. Nun muss ein nicht unerheblicher Teil der Lehrer erst mal selbst seine Präsentationskompetenz kritisch durchsehen und verbessern. Und dann lernen, wie er Schülern soetwas beibringt.  Viel neues zu Lernen für alle! Hoffentlich gibt es auch Zeit dafür! Ich bin gespannt!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fundstücke aus der Blogosphäre (4)]]></title>
<link>http://theblindowl.wordpress.com/2009/11/11/fundstucke-aus-der-blogosphare-3-2/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:20:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skalg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Twitter wird immer populärer, und das Internet als Wahlkampfplattform ebenso. Da twittern Ministerpr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Twitter wird immer populärer, und das Internet als Wahlkampfplattform ebenso. Da <a href="http://carta.info/17978/kurt-beck-outet-sich-als-erster-twitternder-ministerpraesident/">twittern Ministerpräsidenten</a>, Blogs werden langsam zu einem Standard für Politiker, und ohne irgendeine Internetpräsenz geht es gar nicht. Über Obamas Wahlkampfstrategie habe ich nun <a href="http://www.miriammeckel.de/2009/11/10/mehr-mut-zum-dialog">eine echte Perle</a> gefunden, deren Resumee ich hier zitiere: (für den ganzen Artikel bitte dem Link folgen)<!--more--></p>
<blockquote><p>Als Lektion aus dem deutschen Bundestagswahlkampf lassen sich drei Schlüsse ziehen:</p>
<p>(1) Politiker sollten sich ihre Accounts sichern und die Kommunikationsform des Microblogging erproben, bevor der nächste Wahltermin ansteht, um Erfahrungen zu sammeln und eine kontinuierliche Kommunikationsstrategie zu erarbeiten. In der Regel sind Follower auf Twitter sehr treu, dennoch verloren einige twitternde deutsche Politiker in den letzten zwei Wochen vor der Wahl bis zu einem Drittel ihrer Anhängerschaft. Im gleichen Zeitraum konnten die erfolgreichsten Werber ihre Followeranzahl gerade einmal um zehn Prozent steigern. Wenn deutsche Politiker die Massen auf Twitter mobilisiert haben, dann so dass sie ihnen teilweise in Scharen davonliefen.</p>
<p>(2) Es geht nicht darum, die Wähler mit Botschaften zu bombardieren, sondern gezielte Informationen mit Vertiefungshinweisen oder Mobilisierungscharakter zu senden, die einen Nutzwert für die Bürger haben. Barack Obama hat z. B. gerade einmal 374 Tweets in zweieinhalb Jahren veröffentlicht, dabei aber immer wieder konkrete Apelle an seine Anhänger gerichtet. Aus den Fehlern seiner Anfangszeit, als auch er über Belangloses twitterte, hat er schnell gelernt.</p>
<p>(3) Auch Twitter ist keine Einbahnstrasse. Wer bei Twitter erfolgreich und akzeptiert sein will, muss  die Kommunikations- und Beziehungswünsche der Nutzer erwidern. Das Beispiel Obama zeigt, dass er neben Millionen Lesern auch selber knapp 750.000 anderen Twitterern folgt. Hierbei geht es nicht um eine aktive Kommunikation mit jedem einzelnen, sondern das Gefühl der Reziprozität als Basis für den Dialog. Gezielte persönliche Ansprache, gepaart mit konkreten Aufrufen, ist erfolgversprechender als auf das Fernsehprogramm von gestern oder das Wetter von morgen hinzuweisen.</p>
<p>Das Erfolgrezept für Twitter liegt in der richtigen Mischung zwischen drei wesentlichen Kommunikationstypologien, die die Analyse der Bundestagswahltweets erbracht hat: Es reicht nicht, „Statusstar“ zu sein, also kaum jemandem zu folgen, aber eine grosse Zahl von Followern an sich zu binden. Es genügt auch nicht, „Broadcaster“ zu sein, indem jeden Tag unzählige Botschaften ins Web gesendet werden. Man muss auch „Informationseeker“ sein, also ins Netz hineinhören und Freunde auf Twitter sammeln. Das wechselseitige Zuhören ist ein wesentliches Erfolgskriterium auch bei Twitter. Insofern unterscheidet sich die digitale Welt nicht sehr von der analogen.</p></blockquote>
<p>Tja, das kann man dann so nur unterschreiben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kundenservice der Zukunft: Expertenmeinungen zum Service für die Facebook-Generation, zu Sprachcomputer, zur Automatisierung und der Rolle von Social Media]]></title>
<link>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/11/10/kundenservice-der-zukunft-expertenmeinungen-zum-service-fur-die-facebook-generation-zu-sprachcomputer-zur-automatisierung-und-der-rolle-von-social-media/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:11:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernhardsteimel</dc:creator>
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<description><![CDATA[www.ne-na.de &#8211; Auf den Voice Days plus in Nürnberg und den Conversations DACH in München wurde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>www.ne-na.de &#8211; Auf den Voice Days plus in Nürnberg und den Conversations DACH in München wurden und werden wichtige Trends im Kundenservice diskutiert. Einen Weckruf sendete der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar am ersten Kongresstag der Voice Days plus aus. Alle Unternehmensbranchen stehen vor einem radikalen Umbruch, da das Social Web den Kunden mehr Macht und Gehör verschafft. Yogeshwar unterstrich, dass die Innovationsgeschwindigkeit dramatisch steigt und die so genannten „Digital Natives&#8221; gerade erst heranwachsen, was hohe Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft stellt. „Mit meinem neuen iPhone habe ich das Rechenzentrum meiner Studienzeit in der Hosentasche. Mit der WDR-Sendung Quarks &#38; Co erreichen wir rund 500.000 Podcast-Downloads im Monat. Hier erreichen wir Größenordnungen, wo wir im normalen TV-Programm als öffentlich-rechtliche Anbieter zwar sehr viele jungen Menschen verlieren, aber durch die Hintertür im Internet wieder zurückgewinnen. Das zeigt sehr deutlich, mit welchem Tempo der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verläuft. Wenn Sie das Gefühl haben, es ging in den vergangenen Jahren schnell, dann legen Sie den Gurt an: Es wird noch schneller&#8221;, so Yogeshwar. „Viele Manager verstehen derzeit nur bedingt, welche Chancen das Mitmachinternet bietet oder welche Gefahren lauern, wenn Unternehmen es verschlafen, sich im Social Web zu engagieren und Kunden genau zuzuhören. So wundert es nicht, dass die Postbank bis vor einiger Zeit noch 14 Millionen einheitliche Newsletter verschickt hat und nun erst dazu übergangen ist, sie zu personalisieren und zielgruppengerecht anzupassen&#8221;, so Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service-Community.</p>
<p>Voice Days plus-Sprecher Bernhard Steimel sieht den Kunden als neuen Souverän des Marktes. „Deshalb benötigen wir nicht nur eine technische Debatte über die Kundeninteraktion, sondern ein neues Qualitätsbewusstsein für Services. Im Kundendialog wächst die Relevanz der sozialen Medien. Was findet dort denn statt. Kunden helfen Kunden, sie reden über ihre Erfahrungen mit Dienstleistungen, Produkte und Marken. Das wird die Servicebranche nachhaltig ändern, unabhängig von den Technologien, die dahinter stecken&#8221;, resümierte Steimel.</p>
<p>Der schlechte Ruf der Sprachtechnologie im telefonischen Kundenservice liegt nach Ansicht von Michael-Maria Bommer, Nuance-General Manager für Deutschland, Österreich und Schweiz, häufig an einer halbherzigen Umsetzungsstrategie. „Die Unternehmen haben sich ihren Service angeschaut und sich einzelne Punkte herausgesucht, die automatisiert werden sollten. Bei punktuellem Einsatz ergibt sich aber kein Business Case, das Ganze rechnet sich nicht, entsprechend wenig haben die Firmen dann in die Automatisierung investiert&#8221;, kritisiert Bommer. Mit dem eindeutigen Ergebnis: Die Minimalstrategie funktioniert nicht, sie bringt weder dem Unternehmen noch dem Kunden Vorteile. Doch gerade darum sollte es bei der Automatisierung von Dienstleistungen im Kundenservice gehen &#8211; um ein echtes Serviceerlebnis. Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstrieren Fachleute beim Nuance-Fachkongress „Conversations DACH&#8221; am 11. November 2009 im Sheraton Arabellapark Hotel in München. So werden Anwendungen präsentiert, wie der Nutzer per Sprache nicht nur das Navigationssystem im Auto steuern kann, sondern auch das Handy oder den PC bedient.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ein kleiner großer Schritt, der Spaß macht]]></title>
<link>http://culturbazar.wordpress.com/2009/11/03/watch-us/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 03:57:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Steffi</dc:creator>
<guid>http://culturbazar.wordpress.com/2009/11/03/watch-us/</guid>
<description><![CDATA[watch us Um ein weiteres Medium in unsere BLOGs zu integrieren und den Jugendlichen eine weitere Mög]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1 style="text-align:justify;"><span style="color:#008000;">watch us</span></h1>
<p style="text-align:justify;">Um ein weiteres Medium in unsere BLOGs zu integrieren und den Jugendlichen eine weitere Möglichkeit zu eröffnen, sich mitzuteilen ohne durch geringe englische Sprachkenntnisse eingeschränkt zu sein, haben wir begonnen, kurze Videonachrichten aufzunehmen. Auf diesem Wege üben sich die Jugendlichen zu präsentieren und ihre Angst vor einer Gruppe und einer Kamera zu sprechen abzubauen, das entsprechende Medium sachgerecht zu bedienen, die Dateien auf einen Computer zu kopieren und in ihre BLOGs zu integrieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Youtube als in einer immer stärker digitalisierten Netzwerkgesellschaft genutztes Alltagsmedium, wird wie viele weitere freiverfügbare Programme mit seinen manigfaltigen Funktionen erkundet und erprobt. Für das integrieren der Youtubevideoansicht wird schliesslich ein Einbettungscode in die HTML-Programmierung integriert. Dies ist ein kleiner großer Schritt auf dem Weg ins WordWideWeb der Spaß macht.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/S7KFiPqFiKE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/S7KFiPqFiKE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/e1HL836XMDs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/e1HL836XMDs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/YfobIBzm3k0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/YfobIBzm3k0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/V9g6uvINZQQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/V9g6uvINZQQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/D2p7XimB5lk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/D2p7XimB5lk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/PUJPLO48Ff0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/PUJPLO48Ff0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarz-Gelb und die Medien]]></title>
<link>http://silberschweif.wordpress.com/2009/11/01/schwarz-gelb-und-die-medien/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 09:01:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Klar, wenn man über Steuerentlastungen in Milliardenhöhe und die gleichzeitige Senkung von Lohnneben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Klar, wenn man über Steuerentlastungen in Milliardenhöhe und die gleichzeitige Senkung von Lohnnebenkosten auf Arbeitgeberseite debattiert, kann das, womit sich tagtäglich Millionen Menschen &#8211; und vor allem jüngere Semester &#8211; beschäftigen, nur für eine Randnotiz taugen. Hier der Abschnitt im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und der FDP (17. Legislaturperiode) mit dem Namen &#8220;Wachstum. Bildung. Zusammenhalt&#8221;, der sich mit &#8220;Medien&#8221; im Allgemeinen und Computerspielen im Speziellen beschäftigt:</p>
<p><em>&#8220;Wir wollen die enormen gesellschaftlichen und individuellen Chancen der Neuen Medien umfassend nutzen; den Risiken im Umgang mit diesen werden wir entgegenwirken. Wir wollen die Medienkompetenz insbesondere von Kindern und Jugendlichen stärken. Dazu gehören die Fortsetzung der erfolgreichen Projekte „Vision Kino“, „Nationale Initiative Printmedien“ und das Netz für Kinder „Frag Finn“. Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden. Deswegen soll die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.&#8221;</em> </p>
<p>Angesichts der oft monatelangen Debatten um Verbote von &#8220;Killerspielen&#8221;, in denen sich mehrheitlich Unionspolitiker leider allzu oft polulistisch hervortun und Wählerstimmen sammeln, ist es interessant, wie wenig Beachtung man den Video- und Computerspielen im Koalitionsvertrag, und vor allem in diesem Auszug schenkt. Und seien wir ehrlich: Allgemeiner hätte man den Abschnitt &#8220;Jugend und Medien&#8221; nicht formulieren können &#8230; Positiv: Video- und Computerspiele werden als Kulturgut bezeichnet.</p>
<p><a href="www.fdp-bundespartei.de/.../091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf">Hier</a> kann man sich den Koalitionsvertrag im Übrigen downloaden (offizielle Seite der FDP).<br />
Oder auch <a href="www.cdu.de/doc/pdfc/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf">hier</a> (offizielle Seite der CDU).<br />
Oder <a href="http://www.csu.de/dateien/partei/beschluesse/091026_koalitionsvertrag.pdf">hier</a> (offzielle Seite der CSU).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturwirtschaft und Digitalisierung]]></title>
<link>http://liberalesinstitut.wordpress.com/2009/10/29/kulturwirtschaft-und-digitalisierung/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:04:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>liberalesinstitut</dc:creator>
<guid>http://liberalesinstitut.wordpress.com/2009/10/29/kulturwirtschaft-und-digitalisierung/</guid>
<description><![CDATA[Von Gérard Bökenkamp Am 12. November findet in Berlin die Jahrestagung Kulturwirtschaft statt. Eine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><em>Von Gérard Bökenkamp</em></p>
<p style="text-align:justify;">Am 12. November findet in Berlin die Jahrestagung Kulturwirtschaft statt. Eine der wichtigsten Herausforderungen neben der Wirtschaftskrise ist für die Kultur- und Kreativwirtschaft die Digitalisierung, also die Umwandlung ihrer Produkte  in digitale Güter. Digitale Güter können in digitaler Form in Nullen und Einsen repräsentiert werden können. Ihre wichtigsten Eigenschaften sind Unzerstörbarkeit, Umwandelbarkeit, Reproduzierbarkeit und Komprimierbarkeit. Die Zugänglichkeit von Kulturgütern in digitaler Form über das Internet verändert die Vertriebswege, die Kundengewohnheiten, die Markteintrittsbarrieren. Auch wenn die Entwicklung heute noch nicht ganz absehbar ist, trägt dieser Vorgang durchaus den Charakter einer kleinen Kulturrevolution.</p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Der Prozess der Digitalisierung verändert das bisherigen Verhältnis der Marktteilnehmer,  die Marktposition zwischen den Lieferanten von Kulturgütern (Künstlern, Autoren, Schauspielern usw.) , den Produzenten und den Verbrauchern. Der IT-Spezialist Markus Mayer hat in einer Studie zur Digitalisierung der Musik- und Filmindustrie und des Literaturmarktes folgende Entwicklungen für die einzelnen Branchen skizziert:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Musikindustrie:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Aufgrund geringer Produktionskosten und neuer Vermarktungsmöglichkeiten fallen die Markteintrittbarrieren. Musiker haben es leichter ihre Werke über neue Anbieter oder selbst im Internet zu veröffentlichen. Die Zahl der möglichen Substitute und Kopien steigt. Die Position der  Endkunden wird durch die größere Transparenz im Internet und die große Auswahl gestärkt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Filmindustrie: </strong></p>
<p style="text-align:justify;">Die Position der großen Produktionsfirmen wird nur unwesentlich geschwächt, da die Filmproduktionen teuer bleiben. Größere Vermarktungschancen ergeben sich für die Anbieter von Low Budget Filmen. Videotheken werden durch die neuen Möglichkeiten von Pay-per-View Marktpositionen verlieren.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der Literaturmarkt: </strong></p>
<p style="text-align:justify;">Die Position der Autoren verbessert sich, da die Markteintrittsbarrieren durch neue Vermarktungsmöglichkeiten im Internet fallen. Die Verlage behalten ihre Position im Bereich Belletristik durch ihre Reputation und Vertriebsnetze. Wissenschaftliche Autoren können durch die Digitalisierung ihre Werke schneller der Öffentlichkeit zugänglich machen, was für die Sachbuchverlage eine besondere Herausforderung darstellt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Anmerkungen</strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Meyer geht davon aus, dass die Konzentration der Großanbieter noch stärker zunimmt, bei gleichzeitig stärkerer Konkurrenz durch die kleine Anbieter und Neueinsteiger.  Gerade die zweiten Entwicklung kann eine kleine Kulturrevolution bedeuten. Denn noch nie waren die Einstiegsbarrieren so niedrig.</p>
<p style="text-align:justify;">Wissenschaftliche Texte, Musik und Filme können ohne großen Kostenaufwand fast unendlich vielen Nutzern zugänglich gemacht werden. Mayer geht davon aus, dass die Marktmacht der bisherigen Branchenführer bestehen bleibt, da nur diese in der Lage seien, große Zahlen von Verbrauchern mit ihrem Angebot zu erreichen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ob sich diese Prognose bewahrheitet muss sich aber erst noch erweisen. Denn es ist wahrscheinlich, dass über das Internet neue Formen der Werbung und neue Intermediäre entstehen, die nach und nach Alternativen zu den klassischen Vertriebswegen aufbauen und den Großanbietern ihre Position streitig machen können.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Literatur:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Markus Mayer: Kulturwirtschaft im Wandel. Analysen der Digitalisierung von Musikindustrie, Filmindustrie und Literaturmarkt, Saarbrücken 2007</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EUROBIKE THE GLOBAL SHOW ]]></title>
<link>http://yottaplayer.wordpress.com/2009/10/27/eurobike-the-global-show/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:48:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>yottaplayer</dc:creator>
<guid>http://yottaplayer.wordpress.com/2009/10/27/eurobike-the-global-show/</guid>
<description><![CDATA[02. – 05. September 2009 Friedrichshafen Alles rund ums Rad!  Unter diesem Motto besuchten wir die E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>02. – 05. September 2009 Friedrichshafen</p>
<p>Alles rund ums Rad!  Unter diesem Motto besuchten wir die EUROBIKE in Friedrichshafen. Unser Moderator Florian Wagner zeigt die aktuellsten Bike-Neuheiten und führte Interviews mit Herstellern und Radsportprofis wie Eddy Merckx und Jens Voigt.</p>
<h6 style="text-align:center;"><em><em>Klicken Sie auf das unten stehende Bild um direkt auf unseren YOTTA Player zu gelangen.</em></em></h6>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.roadbike.de/news/eurobike-2009/eurobike-2009-der-video-rueckblick.350710.9.htm" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-192" title="Hier gehts zum YOTTA Player" src="http://yottaplayer.wordpress.com/files/2009/10/eurobike-kopie1.jpg" alt="Hier gehts zum YOTTA Player" width="455" height="371" /></a></p>
<h6 style="text-align:center;">Wir sehen uns auf der <a title="EUROBIKE" href="http://eurobike-show.de/" target="_blank">EUROBIKE </a>2010</h6>
<h6 style="text-align:center;">01. &#8211; 04. September 2010 in Friedrichshafen</h6>
<p>&#160;</p>
<h6 style="text-align:center;"><strong>Der Webplayer kann einfach mittels eines Codes, den wir Ihnen bei Interesse zur Verfügung stellen, kostenlos auf Ihrer Internetseite eingebunden werden.</strong></h6>
<h6 style="text-align:center;"><strong>Wenn Sie interessiert sind, unsere Webplayer-Specials auf Ihrer Internetseite zu integrieren, senden Sie uns eine kurze E-Mail und der persönliche Code für die Einbindung wird Ihnen umgehend per E-Mail zugestellt!</strong></h6>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[INTERSPORT Gipfeltreffen]]></title>
<link>http://yottaplayer.wordpress.com/2009/10/27/intersport-gipfeltreffen/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:27:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>yottaplayer</dc:creator>
<guid>http://yottaplayer.wordpress.com/2009/10/27/intersport-gipfeltreffen/</guid>
<description><![CDATA[24. – 28. Juni 2009 Reit im Winkl im Chiemgau Das YOTTA Team besuchte live das 5. INTERSPORT Gipfelt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>24. – 28. Juni 2009 Reit im Winkl im<strong> </strong>Chiemgau</p>
<p>Das YOTTA Team besuchte live das 5. INTERSPORT Gipfeltreffen, diesjährig zum ersten Mal in Reit im Winkl im Chiemgau. In Mitten der herrlichen Naturkulisse am Rande des Kaisergebirges begleiteten wir die über 700 Teilnehmer auf dem größten Outdoor-Test-Event 2009.</p>
<p>5 Tage lang hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die neuesten Sportarten inklusive dem modernsten Equipment ausgiebig zu testen. Wir waren live mit der Kamera dabei und berichten von den Erlebnissen und interviewten die Teilnehmer und zahlreiche Hersteller.</p>
<h6 style="text-align:center;"><em><em>Klicken Sie auf das unten stehende Bild um direkt auf unseren YOTTA Player zu gelangen.</em></em></h6>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.intersport.de/events/gipfeltreffen2009/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-174" title="Hier gehts zum YOTTA Player" src="http://yottaplayer.wordpress.com/files/2009/10/gipfeltreffen-kopie.jpg" alt="Hier gehts zum YOTTA Player" width="500" height="327" /></a></p>
<h6 style="text-align:center;">Wir freuen uns auf das 6. INTERSPORT Gipfeltreffen</h6>
<h6 style="text-align:center;">16.06. &#8211; 20.06.2010 Reit im Winkl im Chiemgau</h6>
<p>&#160;</p>
<h6 style="text-align:center;"><strong>Der Webplayer kann einfach mittels eines Codes, den wir Ihnen bei Interesse zur Verfügung stellen, kostenlos auf Ihrer Internetseite eingebunden werden.</strong></h6>
<h6 style="text-align:center;"><strong>Wenn Sie interessiert sind, unsere Webplayer-Specials auf Ihrer Internetseite zu integrieren, senden Sie uns eine kurze E-Mail und der persönliche Code für die Einbindung wird Ihnen umgehend per E-Mail zugestellt!</strong></h6>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Hörspiel 2009]]></title>
<link>http://yottaplayer.wordpress.com/2009/10/27/die-horspiel/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:09:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>yottaplayer</dc:creator>
<guid>http://yottaplayer.wordpress.com/2009/10/27/die-horspiel/</guid>
<description><![CDATA[13. Juni 2009 Hamburg – Ort: Hamburger Hühnerposten Unter dem Motto: „Die Rückkehr der Kassettenkind]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>13. Juni 2009 Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Ort: Hamburger Hühnerposten</strong></p>
<p>Unter dem Motto: „Die Rückkehr der Kassettenkinder“ lockte die diesjährig Hörspielmesse an die 3000 Besucher nach Hamburg. 37 Aussteller präsentierten ihr aktuelles Hörspiel Portfolio.</p>
<p>Das YOTTA Team besuchte zahlreiche Live Hörspiele, einen Workshop für Gehörlose, traf sich mit prominenten Hörspielmachern wie Oliver Rohrbeck, Hennes Bender, Oliver Kalkhofe und der deutschen Stimme von Hellboy, Tilo Schmitz.</p>
<p>Die Verleihung des Hörspiel Award 2009, sowie weitere spannende Interviews und unterhaltsame, humorvolle Impressionen sind im aktuellen YOTTA Player zu sehen.</p>
<h6 style="text-align:center;"><em>Klicken Sie auf das unten stehende Bild um direkt auf unseren YOTTA Player zu gelangen.</em></h6>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.diehoerspiel.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=180&#38;Itemid=59" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-171" title="Hier gehts zum YOTTA Hörspiel Player" src="http://yottaplayer.wordpress.com/files/2009/10/horspiel-2-kopie.jpg" alt="Hier gehts zum YOTTA Hörspiel Player" width="473" height="387" /></a></p>
<h6 style="text-align:center;">Die HÖRSPIEL 2010<br />
am Samstag/Sonntag 19. und 20. Juni 2010<br />
Auf Kampnagel in Hamburg</h6>
<p>&#160;</p>
<h6 style="text-align:center;"><strong>Der Webplayer kann einfach mittels eines Codes, den wir Ihnen bei Interesse zur Verfügung stellen, kostenlos auf Ihrer Internetseite eingebunden werden.</strong></h6>
<h6 style="text-align:center;"><strong>Wenn Sie interessiert sind, unsere Webplayer-Specials auf Ihrer Internetseite zu integrieren, senden Sie uns eine kurze E-Mail und der persönliche Code für die Einbindung wird Ihnen umgehend per E-Mail zugestellt!</strong></h6>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Digital Strangelove]]></title>
<link>http://fuckinghotstuff.wordpress.com/2009/10/26/how-i-learned-to-stop-worrying-amp-love-the-internet/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 18:06:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Faller</dc:creator>
<guid>http://fuckinghotstuff.wordpress.com/2009/10/26/how-i-learned-to-stop-worrying-amp-love-the-internet/</guid>
<description><![CDATA[Wow, eines der längsten SlidShares das ich je gelesen habe &#8211; und dazu noch kurzweilig von Seit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p id="__ss_2238584" style="width:425px;text-align:left;">Wow, eines der längsten SlidShares das ich je gelesen habe &#8211; und dazu noch kurzweilig von Seite 1 bis 263! David Gillespie gibt ein eindrucksvolles Résumé der Veränderung sämtlicher Normen durch das Internet.</p>
<p style="width:425px;text-align:left;">Kritisch thematisiert werden etwa Brands, die sich die Finger an User-Generated-Content verbrennen und damit äußerst unglaubwürdig kommunizieren. Ebenso kommt er auf Word-of-Mouth Advertising sowie die rarste Ressource des Webs zu sprechen: Aufmerksamkeit. Und wie funktioniert eigentlich das &#8220;Now-Free, Later-Paid&#8221;-Prinzip, das einige Plattformen bereits für sich entdeckt haben?</p>
<p style="width:425px;text-align:left;">Während man die meisten der Gedanken schon von anderen Vordenkern hören und lesen konnte, gelingt es David dennoch eine hervorragende Zusammenfassung zu schaffen. Beeindruckend vor allem deswegen, weil er durchweg auf eine spartanische Linie setzt, die mit Bildern überzeugen kann. Gefunden auf dem <a href="http://www.fischmarkt.de">Blog von SinnerSchrader.</a></p>
<div style="width:425px;text-align:left;">Viel Spaß!</div>
<p><a href="http://fuckinghotstuff.wordpress.com/die-fucking-hot-autoren-dieses-blogs/"><span style="color:#888888;">[Christian Faller]</span></a></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue DVDs! Star Wars-Trilogie (Dieser Artikel ist ein Fake)]]></title>
<link>http://blumedernacht.wordpress.com/2009/10/22/neue-dvds-star-wars-trilogie/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 12:36:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>blumedernacht</dc:creator>
<guid>http://blumedernacht.wordpress.com/2009/10/22/neue-dvds-star-wars-trilogie/</guid>
<description><![CDATA[Neu im Angebot der Stadtbibliothek sind Episode 1-3 der Star Wars-Saga. Star Wars Episode 1 &#8211; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neu im Angebot der Stadtbibliothek sind Episode 1-3 der Star Wars-Saga.</p>
<p><strong>Star Wars Episode 1 &#8211; Dunkle Bedrohung</strong><br />
Die Mitglieder der Handelsföderation haben den friedlichen Planeten unter der Herrschaft von Prinzessin Amidala besetzt. Sie macht sich mit Hilfe der Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi auf den Weg, beim Senat der Föderation vorzusprechen. Über Umwege nehmen sie den neunjährigen Anakin Skywalker auf und geraten bei ihrer Rückkehr in einen kosmischen Krieg.</p>
<p><strong>Star Wars Episode 2 &#8211; Angriff der Klonkrieger</strong><br />
Die Star Wars Saga geht weiter mit Episode II &#8211; Angriff der Klonkrieger. Zehn Jahre nach der Schlacht um Naboo entgeht Senatorin Amidala einem heimtückischen Attentat. Um sie zu schützen, wird ihr Jede-Meister Obi Wan und sein Padawan Schüler Anakin Skywalker zur Seite gestellt. Während zwischen Anakin und Amidala eine verbotene Liebe entbrennt, rüsten sich die dunklen Mächte für einen gigantischen Krieg, der die gesamte Republik für immer vernichten könnte.<br />
Atemberaubende Schlachten, Jodas furioses Laserschwert-Duell und bahnenbrechende visuelle Effekte &#8211; dieser Film setzt neue Maßstäbe!</p>
<p><strong>Star Wars Episode 3 &#8211; Die Rache der Sith</strong><br />
Der von Obi Wan Kenobi zum Jedi-Ritter ausgebildete Anakin Skywalker wird für die Seite des Guten gewonnen, und auch von den Sith, die die Jedis vor tausenden von Jahren für besiegt glaubten, umworben. Mit dem jungen Mann sehen sie die Gelegenheit gekommen, die Herrschaft über die Galaxie wieder an sich zu reißen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Star-Wars-Trilogie-Anfang-Episode/dp/B001FYN6LA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1256215203&#38;sr=8-1"><em>Quelle:  http://www.amazon.de/Star-Wars-Trilogie-Anfang-Episode/dp/B001FYN6LA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1256215203&#38;sr=8-1</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa]]></title>
<link>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/20/demokratie-und-rechtsstaatlichkeit-in-europa/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 20:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skalg</dc:creator>
<guid>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/20/demokratie-und-rechtsstaatlichkeit-in-europa/</guid>
<description><![CDATA[Europa als Vorbild in Sachen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Pressefreiheit und vor allem als mo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Europa als Vorbild in Sachen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Pressefreiheit und vor allem als moralischerer Vertreter derselben Werte, die auch die USA für sich beanspruchen &#8211; so sehen wir uns hierzulande ja sehr gerne. Damit es auch dabei bleibt, müssen wir uns regelmäßig kritisch fragen, was falsch läuft in der Hinsicht &#8211; und da lässt sich momentan so einiges finden.<!--more--></p>
<p>Fangen wir an mit der Pressefreiheit. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kritisierte heute <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/rangliste-der-pressefreiheit-2009-vorreiterrolle-der-europaeischen-staaten-in-gefahr.html">in einem Artikel auf ihrer Seite</a> die aktuellsten Entwicklungen in Europa und warnte vor einem Verlust von Europas &#8220;Vorbildfunktion&#8221; bzgl der Pressefreiheit.</p>
<blockquote><p>„Es ist beunruhigend festzustellen, dass demokratische Staaten wie Frankreich, Italien oder die Slowakei jedes Jahr weitere Plätze in der Rangliste verlieren“, sagte Jean-François Julliard, ROG-Generalsekretär bei der Vorstellung der Rangliste 2009. „Europa sollte eine Vorreiterrolle bei der Gewährung von bürgerlichen Freiheiten spielen. Wie können europäische Staaten Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Welt verurteilen, ohne sich auf dem eigenen Territorium vorbildlich zu verhalten? Pressefreiheit muss überall in der Welt mit der gleichen Energie und Beharrlichkeit verteidigt werden“, forderte Julliard.</p>
<p>So hat beispielsweise Frankreich (43.) im Vergleich zum vergangenen Jahr acht Ränge verloren, Italien (49.) ist um fünf Plätze abgestiegen und die Slowakei (44.) sogar um 37 Plätze abgerutscht. Auch Bulgarien (68.) zeigt einen Abwärtstrend. Dieses Mal ist das südosteuropäische Land um weitere neun Ränge gefallen und bleibt damit Schlusslicht unter den EU-Staaten. Der EU-Beitrittskandidat Türkei sinkt um 20 Plätze im Ranking und steht damit auf Rang 122.</p>
<p>[...]</p>
<p>In einigen europäischen Ländern sind Medienmitarbeiter auch vor körperlichen Angriffen nicht sicher: In Italien sind mafiöse Gruppen und in Spanien (44., vorher 36.) die ETA für Gewalt und Drohungen gegen Medienvertreter verantwortlich. Auch auf dem Balkan dokumentierte ROG Fälle von Gewalt gegen Journalisten: So wurde beispielsweise in Kroatien (78.) der Eigentümer und Marketing-Direktor der Wochenzeitschrift „Nacional“ bei einem Bombenattentat getötet. </p>
<p>[...]</p>
<p>Iran unter den Schlusslichtern<br />
Repressionen, Drangsalierungen und Schikanen haben sich für iranische Journalisten und Journalistinnen in diesem Jahr extrem verschärft: Durch die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist das Land in eine tiefe Krise gestürzt. Gleichzeitig verfestigte sich die Paranoia des Regimes gegenüber Medienmitarbeitern und Bloggern. </p>
<p>Wachsende Selbstzensur, staatliche Überwachung von Medien, Misshandlungen sowie illegale Festnahmen und Verhaftungen durch Polizei und Sicherheitskräfte und eine größer werdende Zahl von Journalisten auf der Flucht – so stellt sich die Lage der Medienfreiheit zur Zeit im Iran dar. Die islamische Republik hat deswegen weitere sechs Plätze verloren. </p>
<p>Israel: Nachrichtenkontrolle während des Gaza-Kriegs<br />
Israels Militäroperation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen im Dezember 2008 und Januar 2009 beeinträchtigte auch die Lage der Medien und Journalisten in Israel selbst: Infolgedessen führt das Land nicht länger die Gruppe der Staaten des Nahen Ostens / Nordafrika an und steht hinter Kuweit (60.) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (86.). Nicht nur bei der Berichterstattung aus Palästinensischen Gebieten hat Israel scharfe Restriktionen verhängt. Die Militärzensur bedroht die journalistische Berichts- und Recherchefreiheit auch im eigenen Land. ROG hat zudem eine Reihe von Festnahmen dokumentiert – einige von ihnen eindeutig ungesetzlich. </p>
<p>„Obama-Effekt“ bringt USA unter die „Top 20“<br />
Die Vereinigten Staaten haben es in diesem Jahr unter die ersten 20 Staaten auf der Rangliste geschafft. Der neue politische Kurs nach Barack Obamas Amtsantritt im Januar 2009 ist eine Ursache für diese Entwicklung. So ist die Zahl der Fälle von Verletzungen des Quellenschutzes im Namen der nationalen Sicherheit zurückgegangen. Zudem gibt es ernst zu nehmende Bemühungen, den Zugang zu öffentlichen Informationen zu verbessern. </p>
<p>Ein anderes Bild ergibt sich jedoch in Betrachtung US-amerikanischer Auslandseinsätze (siehe Position 108 auf der Rangliste „außerhalb der USA“). So ist das Land weiterhin in zwei Kriege involviert: Die Haltung US-amerikanischer Militär- und Sicherheitsbehörden gegenüber Medien im Irak und Afghanistan bleibt besorgniserregend. ROG dokumentierte in beiden Ländern Übergriffe von Journalisten durch das US-Militär sowie mehrere Festnahmen von Pressevertretern.
</p></blockquote>
<p>Deutschland hat hierbei vergleichsweise positiv abgeschnitten; auch da gibt es allerdings Kritikpunkte was etwa Rechtsstaatlichkeit und der Schutz und Erhalt einer viralen und aktiven Zivilgesellschaft angeht. Dabei geht es mir jetzt nicht um<a href="http://theblindowl.wordpress.com/2009/06/01/acab-eher-scab/"> Polizeigewalt im Allgemeinen</a>, sondern konkret um die G8-Proteste, bei denen noch immer nicht sämtliche Vorgänge geklärt sind. Dass dabei die Bundeswehr in verfassungsmäßig umstrittener Weise eingesetzte wurde, dass <a href="http://www.tagesschau.de/inland/bgh6.html">eindeutig rechtswidrige</a> Razzien im Vorfeld durchgeführt wurden und dass ein riesiger Metalzaun dazu verwendet wurde, die Demonstranten möglichst effektiv an ihrem Demonstrationsrecht zu hindern, ist nichts neues. Dazu heißt es im verlinkten Artikel:</p>
<blockquote><p>
Bundesanwaltschaft und Polizei standen wegen der Maßnahmen vor und während des G8-Gipfels bereits seit längerem in der Kritik. Unter anderem da von Verdächtigen auch Geruchsproben genommen worden waren. Am Rande des Gipfeltreffens selbst wurden rund 1500 Ermittlungsverfahren gegen Demonstranten eingeleitet, insgesamt aber nur wenige verurteilt. Gegen rund 1000 Beschuldigte wurden die Verfahren eingestellt, bevor es zu einer Anklage vor Gericht kam &#8211; in rund der Hälfte dieser Fälle deshalb, weil den Beschuldigten nichts nachgewiesen werden konnte. In den übrigen Fällen handelte es sich um Ordnungswidrigkeiten, oder die Staatsanwaltschaft ging nur von geringer Schuld aus.<br />
Schwere Vorwürfe gegen die Polizei</p>
<p>Freigesprochen wurde beispielsweise ein 19-jähriger aus Göttingen: Der Freizeit-Rugbyspieler hatte einen Gummi-Zahnschutz bei sich getragen, weshalb er von der Polizei als potenzieller Gewalttäter mit &#8220;Schutzbewaffnung&#8221; eingestuft wurde. Ähnlich habe die Polizei in vielen Fällen gehandelt, so der Vorwurf der Hamburger Rechtsanwältin Britta Eder, die mehrere G-8-Gegner vertritt und im Vorstand des Republikanischen Anwaltsvereins aktiv ist.</p>
<p>Während des Gipfels kam es Kritikern wie Eder zufolge zu haltlosen Beschuldigungen und massenhaftem rechtswidrigen Verhalten der Polizei gegenüber Demonstranten: &#8220;Die Beamten machten erst einmal, was sie wollen, und sagen den Demonstranten: &#8216;Sie können ja dagegen Beschwerde einlegen.&#8217;&#8221; Das haben etwa 14 Globalisierungskritiker mit Unterstützung durch Eder und den Republikanischen Anwaltsverein getan. Sie werfen der Polizei willkürliche und menschenunwürdige Inhaftierung in durchgehend beleuchteten und videoüberwachten Großkäfigen vor. Die Kläger gehören zu einer Gruppe von 193 Personen, die in einem Waldstück von der Polizei festgenommen wurden, nachdem in der Nähe eine brennende Barrikade errichtet worden war.</p></blockquote>
<p>Teilweise laufen die Verfahren noch &#8211; wie etwa das Verfahren eines Heilpraktikers, der durch einen Wasserwerfer <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ins-auge-schiessen-ist-nur-unfall">auf einem Auge erblindete</a>.</p>
<blockquote><p>Die Vorgeschichte: Im Juni 2007 fährt Steffen B. mit Freunden spontan von Potsdam nach Heiligendamm. Friedlich will er gegen die &#8220;ungerechte Politik&#8221; demonstrieren. Bevor ihn der Strahl des Wasserwerfers trifft, spaziert er über eine Wiese, hält sich von den Wasserwerfern fern, erklärte er damals. Erst als der Wasserbeschuss aufhört, nähert er sich einer Gruppe von Protestlern, die sechs Meter von den Wasserwerfern entfernt eine Bauplane hochhalten. Steffen B. erinnert sich, wie ein Polizist mit einem Schlagstock auf Demonstranten zeigt, ganz so, als dirigiere er den Wasserwerfer. Dann trifft ihn der Strahl mit Wucht. Sein Jochbein ist zertrümmert, das linke Augenlid halb abgerissen. </p>
<p>Steffen B. erstattete Anzeige wegen schwerer Körperverletzung. Ende Juli 2009, mehr als zwei Jahre später, stellte die Rostocker Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen zwei Polizeibeamte ein. &#8220;Nach umfangreichen Ermittlungen können wir feststellen, dass es ein bedauerlicher Unfall war&#8221;, erklärte Sprecherin Maureen Wiechmann der taz. Es sei kein Fremdverschulden zu erkennen, da die Beamten Steffen B. nicht vorsätzlich beschossen hätten. In der Begründung heißt es, dass auch keine Fahrlässigkeit vorliege. &#8220;Die Beamten haben ihre Aufgabe in rechtmäßiger Weise erfüllt. Sie haben ihre Sorgfaltspflicht nicht verletzt.&#8221; Steffen B. habe sich selbst in die Gefahrenzone begeben und &#8220;aus Neugier&#8221; in Richtung Wasserwerfer gesehen. Zudem seien Aussagen von Zeugen und Steffen B. &#8220;unglaubwürdig&#8221;. </p>
<p>Steffen B. hat jetzt Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Rostock eingelegt. Sein Anwalt Steffen Sauer wirft der Staatsanwaltschaft vor, kein Interesse an einer objektiven Beweisführung zu haben. &#8220;Die Aussagen der Polizisten werden eins zu eins übernommen, die anderer Zeugen nicht für voll genommen&#8221;, sagte er. Videos, die den Vorgang dokumentierten, würden nicht einbezogen. Es sei ein Widerspruch in sich, nicht einmal von Fahrlässigkeit auszugehen. &#8220;Ich schieße jemandem ins Auge und soll sorgfältig gearbeitet haben?&#8221;, fragt Sauer. In einem separaten Zivilverfahren fordert B. 30.000 Euro Schmerzensgeld. Neun Augenverletzungen wurden dokumentiert, alle verursacht von Wasserwerfern. &#8220;Das spricht doch für sich&#8221;, so Sauer. </p></blockquote>
<p>Die scheint sich zu wiederholen &#8211; und zwar bei der UN-Konferenz in Kopenhagen.</p>
<blockquote><p>
Für Straßenblockaden drohen Freiheitsstrafen von 40 Tagen ohne Bewährung. Bußgelder für die Störung der &#8220;öffentlichen Ordnung&#8221; sollen verfünffacht werden &#8211; und die Polizei soll DemonstrantInnen bei bloßem Verdacht ordnungswidriger Absichten vorab für zwölf Stunden in Vorbeugehaft nehmen können. Mit diesen Maßnahmen will die dänische Regierung gegen Proteste vorgehen, die im Zusammenhang mit dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen erwartet werden. </p>
<p>&#8220;Wir stehen vor einer Veranstaltung, zu der Hardcore-Unruhestifter anreisen werden, die nur Sachschäden und Gewalttaten zum Ziel haben&#8221;, begründete der rechtspolitische Sprecher der regierenden rechtsliberalen Venstre, Kim Andersen, das geplante &#8220;Lømmelpakke&#8221; (&#8220;Lümmelpaket&#8221;).</p>
<p>Auch für &#8220;Mitläufer&#8221;, die sich von Demonstrationen nach Polizeiaufforderung nicht umgehend entfernen, solle es mit Geldbußen von 400 bis 700 Euro richtig teuer werden. Andersen: &#8220;Die Lümmel sollen etwas auf die Nase bekommen, das ihnen wehtut.&#8221; Eine parlamentarische Mehrheit für die Gesetzesänderungen gilt als sicher, weil außer den Regierungsparteien auch die Sozialdemokraten umgehend ihre Bereitschaft zur Zustimmung signalisierten.</p></blockquote>
<p>Besonders schön ist natürlich der Punkt, dass die Sozialdemokraten dem Gesetzespaket zustimmen wollen. &#8220;<a href="http://theblindowl.wordpress.com/2009/06/24/nur-linke-wurden-kriegsverbrecher-rehabilitieren/">Wer hat uns verraten</a>&#8221; sag ich da nur &#8211; wie sagt man das eigentlich auf schwedisch?</p>
<p>Kommen wir zu meiner &#8220;Lieblingsdemontierung eines verhältnismäßigen Rechtsstaates&#8221; &#8211; den Niederlanden. Naja, streng genommen geht es mir um das neueste Gesetz gegen Hausbesetzer, aber man kann eigentlich bei der gesamten amtierenden Regierungspolitik von einer Auflösung des Rechtsstaates sprechen, das Gesetz war noch vergleichsweise harmlos (dafür aber umso symbolträchtiger). Bislang waren Hausbesetzungen unter bestimmten Umständen legal. Damit galt die Niederlande nicht nur als Paradies für sogenannte &#8220;Kraker&#8221; (=Hausbesetzer), sondern auch als Vorreiterin in Europa. Die Hausbesetzungen waren mindestens so &#8220;typisch&#8221; für die Niederlande wie die liberale Praxis bei weichen Drogen. Jetzt allerdings wurde mit Hilfe des Rechtspopulisten Geert Wilders ein Gesetz durchgepaukt, dass die taz wie folgt beschreibt:</p>
<blockquote><p>AMSTERDAM taz &#124; Häuser besetzen, auf Holländisch &#8220;kraaken&#8221;, ist in den Niederlanden zukünftig verboten. Das hat am Donnerstagabend das Unterhaus in Den Haag beschlossen. Nun muss die Erste Kammer zustimmen. Die Initiatoren des neuen Anti-Kraak-Gesetzes, die regierenden Christdemokraten (CDA), die ChristenUnie (Calvinisten) und die oppositionelle liberale Partei VVD, hatten für das Votum die Stimmen der rechtspopulistischen Partij voor de Vrijheid (PVV) des umstrittenen Rechtspopulisten Geert Wilders nötig. Unmittelbar nach der Abstimmung brach auf der Publikumstribüne ein Tumult los. Die Parlamentssitzung wurde kurz unterbrochen. </p>
<p>[...]</p>
<p>Nach dem neuen Gesetz, das zum 1. Januar 2010 in Kraft treten soll, soll das &#8220;Kraaken&#8221; von Wohnungen und Geschäftsgebäuden viel härter angepackt werden. Hausbesetzungen sind dann strafbar und können mit einem Jahr Gefängnis belegt werden. Wenden Besetzer Gewalt an, kann sich die Haft auf zwei Jahre erhöhen. Maximal zwei Jahre und acht Monate Haft drohen Besetzern, die als Gruppe agieren und dabei Gewalt ausüben. </p>
<p>Bislang sind Hausbesetzungen in den Niederlanden legal, wenn Gebäude mindestens ein Jahr leer stehen. Bei einer ordentlichen Hausbesetzung bringt man Stuhl, Tisch und Matratze mit und meldet sich bei der Polizei. Hauseigentümer können das Objekt räumen lassen, indem sie gegenüber einem Richter Nutzungspläne nachweisen. </p>
<p>Die Rechtspopulisten von Geert Wilders stimmten der Neuregelung erst zu, <strong>als die ursprünglich angedachte Strafe von vier Monaten Gefängnis für Hausbesetzungen deutlich erhöht wurde.</strong> Die Betroffenen wollen sich jedoch nicht abschrecken lassen. &#8220;Kraaken geht weiter&#8221;, riefen die Hausbesetzer von der Parlamentstribüne. Später kam es zu Festnahmen. Das Kraak-Verbot ist umstritten. Wohnungsnot, lange Wartezeiten für Sozialwohnungen und Leerstand von Gewerbe- und Bürogebäuden sind ein großes Problem in den Niederlanden.</p></blockquote>
<p>Der &#8211; pardon &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geert_Wilders#Politische_Positionen">Nazi Geert Wilders</a> machte in der Vergangenheit übrigens vor allem Schlagzeilen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fitna_(Film)#Rezensionen">durch seinen &#8220;Film&#8221; Fitna</a> sowie durch seine Unterstützung durch meinen Lieblingspopulisten Henryk M. Broder und die rechtsradikale Internetplattform &#8220;Politically Incorrect&#8221;. So jemand darf jetzt also niederländische Politik maßgeblich mitbestimmen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Yogeshwar und die Scharnierfunktion des Internets: Tempo des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels läuft schneller]]></title>
<link>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/10/16/yogeshwar-und-die-scharnierfunktion-des-internets-tempo-des-gesellschaftlichen-und-wirtschaftlichen-wandels-lauft-schneller/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 07:17:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernhardsteimel</dc:creator>
<guid>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/10/16/yogeshwar-und-die-scharnierfunktion-des-internets-tempo-des-gesellschaftlichen-und-wirtschaftlichen-wandels-lauft-schneller/</guid>
<description><![CDATA[www.ne-na.de &#8211; Zwei Fachveranstaltungen der Messe Nürnberg beschäftigten sich mit dem Kundendi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>www.ne-na.de &#8211; Zwei Fachveranstaltungen der Messe Nürnberg beschäftigten sich mit dem Kundendialog der Zukunft: die Voice Days plus und die CRM Expo. Einen Weckruf sendete der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar am ersten Kongresstag der Voice Days plus aus. Alle Unternehmensbranchen stehen vor einem radikalen Umbruch, da das Social Web den Kunden mehr Macht und Gehör verschafft. Yogeshwar unterstrich, dass die Innovationsgeschwindigkeit dramatisch steigt und die so genannten „Digital Natives&#8221; gerade erst heranwachsen, was hohe Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft stellt. „Mit meinem neuen iPhone habe ich das Rechenzentrum meiner Studienzeit in der Hosentasche. Mit der WDR-Sendung Quarks &#38; Co erreichen wir rund 500.000 Podcast-Downloads im Monat. Hier erreichen wir Größenordnungen, wo wir im normalen TV-Programm als öffentlich-rechtliche Anbieter zwar sehr viele jungen Menschen verlieren, aber durch die Hintertür im Internet wieder zurückgewinnen. Das zeigt sehr deutlich, mit welchem Tempo der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verläuft. Wenn Sie das Gefühl haben, es ging in den vergangenen Jahren schnell, dann legen Sie den Gurt an: Es wird noch schneller&#8221;, so Yogeshwar.</p>
<div></div>
<p>Den Epochenwechsel machte der Wissenschaftsjournalist an zwei Bildern des Malers Vermeer fest, die im Abstand von einem Jahr entstanden. Das Werk mit dem Titel „Der Astronom&#8221; aus dem Jahr 1668 zeigte noch eine Welt, in der Menschen etwas betrachten.</p>
<p>„Der Astronom wagt nicht, etwas zu verändern. Ein Jahr später entsteht ‚Der Geograph&#8217;, der aktiv gestaltet und am Fortschritt arbeitet sowie das Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Es gibt viele Kunsthistoriker, die sagen, dass es sich um ein Scharnierbild handelt. Es dokumentiert den gesellschaftlich-kulturellen Wandel dieser Zeit. Von einer kontemplativen Welt zu einer Epoche, die Dinge tut. Meine These ist, wenn Vermeer noch leben würde, müsste er heute ein drittes Bild malen, denn wir leben in einer Zeit, die wieder einem Scharnier entspricht&#8221;, sagte Yogeshwar in Nürnberg. Fortschritt sei im 17. Jahrhundert noch sehr langsam verlaufen. Das war eine Geschichte, die von einer Menschengeneration zur nächsten übermittelt wurde. Das ist ein großer Unterschied zu heute. Jeden Tag werden weltweit 20.000 wissenschaftliche Abhandlungen publiziert, jede Minute gibt es irgendwo auf der Welt eine neue chemische Substanz, die synthetisiert wird, alle drei Minuten gibt es eine neue physikalische Erkenntnis. Und das Tempo legt zu&#8221;, prognostizierte Yogeshwar.</p>
<p>Konsum, Produktion und Dienstleistungen seien mittlerweile weltweit abrufbar und jeder sollte sich fragen, ob das eigene Business in Zukunft woanders besser, schneller und günstiger gemacht werden kann. Mobilität zähle zum Megatrend der nächsten Jahre. „Wir werden zunehmend Kunden haben, die nicht mehr lokal verpflanzt sind, sondern sich permanent neu organisieren. Es sind intelligente Kunden, die sich nicht mehr abspeisen lassen. Sie sind besser informiert, sie sind schneller, kritischer und sie kommunizieren in einer völlig anderen Weise&#8221;, erklärte Yogeshwar. Noch nie zuvor sei derart viel erfunden worden. Das Telefon brauchte rund 100 Jahre, bis es sich durchsetzte. Auf ein Ferngespräch nach Indien wartete Yogeshwar früher noch 48 Stunden und wenn die Leitung zustande kam, mussten sein Eltern schreien, um sich verständlich zu machen. „Heute ist die Telefonie. Das Medium Internet wächst in einer Dynamik, die man nicht mehr verstehen kann. Wer meint, das Internet zu verstehen, liegt falsch. So hat die Distribution in der Musikindustrie einen Einbruch von 30 Prozent erlebt. Und man darf sich fragen, ob der Job des Verlegers ein Auslaufmodell ist. Die letzte Wetten, dass-Sendung hatte gut elf Millionen Zuschauer und zählt zu den Einschaltquoten-Champions. Die Jeff Dunham-Show ist viel bekannter. Sein Internet-Video ‚Ahmed the Dead Terrorist&#8217; hat über verschiedene Internetkanäle allein in England 96 Millionen Downloads erreicht. Die Musik spielt nicht mehr bei ‚Wetten, dass&#8217;, die Musik spielt im Web&#8221;, meint Yogeshwar.</p>
<div></div>
<p>„Viele Manager verstehen derzeit nur bedingt, welche Chancen das Mitmachinternet bietet oder welche Gefahren lauern, wenn Unternehmen es verschlafen, sich im Social Web zu engagieren und Kunden genau zuzuhören. So wundert es nicht, dass die Postbank bis vor einiger Zeit noch 14 Millionen einheitliche Newsletter verschickt hat und nun erst dazu übergangen ist, sie zu personalisieren und zielgruppengerecht anzupassen&#8221;, so Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service-Community.</p>
<p>Voice Days plus-Sprecher Bernhard Steimel sieht den Kunden als neuen Souverän des Marktes. „Deshalb benötigen wir nicht nur eine technische Debatte über die Kundeninteraktion, sondern ein neues Qualitätsbewusstsein für Services. Im Kundendialog wächst die Relevanz der sozialen Medien. Was findet dort denn statt. Kunden helfen Kunden, sie reden über ihre Erfahrungen mit Dienstleistungen, Produkte und Marken. Das wird die Servicebranche nachhaltig ändern, unabhängig von den Technologien, die dahinter stecken&#8221;, resümierte Steimel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Passwörter]]></title>
<link>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/14/passworter/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 08:00:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skalg</dc:creator>
<guid>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/14/passworter/</guid>
<description><![CDATA[Gerade durfte ich einem Bekannten beim Einrichten seines neuen PCs helfen; dabei kam die Frage auf, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gerade durfte ich einem Bekannten beim Einrichten seines neuen PCs helfen; dabei kam die Frage auf, was für ein Passwort er denn gern hätte. Kurz gesagt &#8211; ich musste erst erklären, was ein Passwort in diesem Fall genau ist, wofür man es braucht und wieso man eines haben sollte. Ensprechend dachte ich mir dass ein post über geeignete Passwörter, Aufbewahrung selbiger und alles, was mir noch so einfällt, ganz gut wäre. Immerhin sollte das Internet doch auf jede Frage eine Antwort haben. Letztlich ist aber alles was ich hier schreibe immer noch meine persönliche Meinung, einiges ist eher Geschmackssache.<!--more--></p>
<p>Zunächst mal kurz einige Worte, warum man ein Passwort braucht. Im Internet kommt man an Passwörtern nicht vorbei &#8211; es kann dabei um Accounts, Konten bei Versandhäusern, aber auch um verschlüsselte Dokumente oder den Benutzeraccount gehen. Grundsätzlich gilt: Wenn ich ein Passwort brauche, dann hat es seine Existenzberechtigung. Das Konto zu einem Account in einem Browsergame mag für manche Vernachlässigbar sein, andere haben sich tagelang über sowas aufgeregt; spätestens beim Onlinekauf wird es aber wichtig, wenn dann unter Umständen die eigene Kontonummer gespeichert sind und möglicherweise ungestört über das Konto bestellt werden kann. Man kann natürlich für weniger wichtige Dinge immer dasselbe Passwort verwenden, bei genauerer Betrachtung sind aber so viele Passwörter irgendwie wichtig, dass es sich schon fast nicht mehr lohnt, ein allgemeines Passwort zu haben.</p>
<p>Was ist nun aber ein sicheres Passwort? Es sollte immerhin aus etwas bestehen, was sich nicht leicht erraten lässt; das heißt, die meisten Wörter aus halbwegs geläufigen Sprachen scheiden aus, ebenso wie persönliche Daten wie der Geburtstag oder gar die Kontonummer (hier aber eher, weil man möglicherweise die Kontonummer über das Passwort errät). Außerdem sollte es Sonderzeichen, Ziffern und Buchstaben kombinieren &#8211; das sicherste Passwort entsteht also, wenn man blindlings auf der Tastatur &#8220;rumhackt&#8221;. Das muss man sich aber erst merken &#8211; dafür gibt es einige Tricks, doch dazu später.</p>
<blockquote><p><a href="http://aktuell.de.selfhtml.org/artikel/gedanken/passwort/">Wie lang sollte ein Passwort sein</a></p>
<p>Die Frage ist so leicht nicht zu beantworten. Das hängt vom Sicherheitsbereich ab. Generell kann man sagen, eine Mindestlänge von 8 Zeichen ist sinnvoll: 8 Zeichen bedeuten 191707312997281 Kombinationen bei der Zeichenklasse a-zA-Z1-9 (= 61 Zeichen). Das würde bei einer Million Tastenanschläge pro Sekunde eine Maximalzeit von ca. 53252 Stunden (191707312,997281 Sekunden) bedeuten (fast 6 Jahre). Das ist schon mal eine ganz ordentliche Zeit <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei höheren Sicherheitsbereichen (etwa Fimen-Netze oder dergleichen) würde ich auf 10 Zeichen Mindestlänge erhöhen (= 713342911662882601 Kombinationen, = ca. 198150808 Stunden oder ca. 22700 Jahre). Zur Einschätzung mal eine kleine Tabelle:<br />
Mindestlänge 	maximal benötigte Zeit (bei angenommener 1 Million Tastaturanschlägen pro Sekunde)<br />
3 Zeichen 	ca. 0,2 Sekunden<br />
5 Zeichen 	ca. 14 Minuten<br />
8 Zeichen 	ca. 53252 Stunden<br />
10 Zeichen 	ca. 1179469 Wochen<br />
12 Zeichen 	ca. 84168853 Jahre<br />
15 Zeichen 	ca. 19104730610573 Jahre</p>
<p>Doch nun kommt die Ernüchterung. Alle diese Angaben sind sogenannte Maximalzeiten! Maximalzeit bedeutet: wenn jemand in der angegebenen Geschwindigkeit versucht, das Passwort zu knacken, und erst die allerletzte eingegebene Zeichenkombination die richtige ist, dann dauert es so lange wie angegeben. Aber theoretisch könnte ja auch schon die allererste eingegebene Zeichenkombination richtig sein. Dann hat es nur eine hunderttausendstel Sekunde gedauert, um das Passwort zu knacken &#8211; trotz 15 Zeichen. Es kann also durchaus sein, dass ein Angreifer ein Passwort innerhalb weniger Sekunden herausgefunden hat. Zufall eben. Deshalb sollte man sich bei 8 Zeichen durchaus nicht in Sicherheit wägen. Außerdem kommt es auch auf die Rechenleistung an: hier wurde mit einer Millionen Tanstenanschlägen pro Sekunde gerechnet. Andere, bessere, später gebaute Rechner schaffen vielleicht das Millionenfache.</p></blockquote>
<p>Dieser schöne Text bei selfhtml macht deutlich, dass ein halbwegs sicheres Passwort mindestens 7 Stellen haben sollte. Weiter unten gibt der Autor noch Tipps, wie man sichere Passwörter kreiert, die alle bisland genannten Kriterien erfüllen:</p>
<blockquote><p>Es wurde bereits gesagt, dass ein Passwort kein erkennbares System besitzen sollte. Diese Aussage kann man allerdings relativieren: es sollte kein durch eine Maschine erkennbares Muster besitzen. Wie Ihre Assoziationen zu einem Passwort sind, ist im Grunde völlig egal. Das gibt einem unverhoffte Freiheiten: wenn Sie jetzt z. B. ein Passwort zu einem Shell-Account oder Webshop brauchen, sehen Sie sich in der Umgebung um. Nehmen Sie den ersten Satz, der Ihnen zu einem Objekt in den Sinn kommt, nehmen Sie und packen den ersten Buchstaben jedes Wortes in das Passwort. Bei dem Satz &#8220;Ich telefoniere nicht besonders gern oder besonders häufig&#8221; wäre das z. B. dann die Zeichenfolge &#8220;itnbgnbh&#8221;. Das sieht doch schon recht gut aus. Jetzt schreiben sie noch jeden n-ten Buchstaben groß: &#8220;iTNbgNBh&#8221;. Nun schauen Sie noch, welche Buchstaben welchen Ziffern ähnlich sehen und ersetzen sie dadurch: &#8220;17NbgN3h&#8221;. Und schon haben sie ein wunderschönes Passwort, das man sich mit Hilfe dieser sogenannten Eselsbrücke leicht merken kann.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit wäre auch, den Duden aufzuschlagen und zwei Wörter herauszusuchen (zwei x-beliebige) und die durch ein Satzzeichen getrennt miteinander zu verketten: &#8220;laufen:hunger&#8221;. Auch hier sollte wieder eine Abstraktion durchgeführt werden (zuerst die Groß- und Kleinschreibung, dann die Ziffern): von &#8220;laufen:hunger&#8221; zu &#8220;LAufEN:hUNgeR&#8221; und schließlich zu &#8220;L4uf3N:hUNge4&#8243;.
</p></blockquote>
<p>Ich finde diese Methode gerade bei weniger wichtigen Dingen etwas kompliziert, aber die Ideen gefallen mir doch. Andere Alternativen könnten Dinge sein, die aus irgendeinem Grund privat von großer bedeutung sind. Zum Beispiel ein Datum &#8211; der eigene Geburtstag ist ebenso tabu wie der von (guten) Freunden und Verwandten, aber wie wäre es mit dem Tag, an dem man sein erstes Auto bekommen hat, sein Abitur oder seinen Doktortitel? Wobei es besser wäre, bspw das Datum der letzten Abiturprüfung zu nehmen. Und am PC sind Zahlen und Buchstaben fast das selbe (auch dazu später mehr), daher kann man immer eine Kombination von Zahlen und Buchstaben erhalten. Oder wie wäre es mit einem Wort aus einer weniger bekannten Sprache wie Maltesisch oder Baskisch? Man kann auch ein Wort aus einer Sprache mit einer anderen Schrift transkribieren; (Alt-)Griechisch, Arabisch und Japanisch sind nur einige sich anbietende Sprachen. Da kann es dann auch ruhig ein Wort sein, dass einem viel bedeutet oder dass ein Allerweltswort ist &#8211; besser ist aber ein Running Gag, den nur wenige kennen, etwa ein Wort, dass man nie richtig ausgesprochen hat.</p>
<p>Dieses Passwort muss man sich nun merken; manche haben nun aber entweder immer ein Problem mit dem Merken von Passwörtern, oder sie haben ein Passwort durch &#8220;rumhacken&#8221; erhalten. Möglicherweise ist es auch ein automatisch generiertes Passwort, dass man nicht mehr ändern kann. Grundsätzlich gilt: Papier ist Tabu, man kann es verlieren, möglicherweise an einen Dieb. Man kann das Passwort aber irgendwo speichern, wo es versteckt oder nicht als solches erkennbar ist. Hierbei hilft nun die eben erwähnte Austauschbarkeit von Buchstaben und Zahlen.</p>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Buchstaben durch Zahlen zu ersetzen und andersrum; am bekanntesten dürfte es wohl sein, Buchstaben durchzuzählen und jedem Buchstaben einen Zahlenwert zuzuordnen. Das Wort &#8220;hallo&#8221; könnte man also ersetzen durch &#8220;81121215&#8243;, wobei h=8 gesetzt wird, h=1 usw usf. Man kann jetzt aber nicht erkennen, ob &#8220;121215&#8243; für &#8220;llo&#8221; oder &#8220;ababae&#8221; steht (denn a=a, b=2, o=5). Dazu kann man Punkte, Unterstirche oder andere Sonderzeichen einbauen, um die Buchstaben voneinander zu trennen. Aus &#8220;hallo&#8221; würde also nun &#8220;8.1.12.12.15&#8243;. Das funktioniert natürlich auch andersrum &#8211; das Datum &#8220;11.10.09&#8243; würde zu &#8220;k.j.i&#8221; oder gleich zu &#8220;kji&#8221; werden. Will man nun ein Datum im Format TT.MM.JJ in Buchstaben umwandeln, dann bietet es sich an, für die Sonderzeichen eine 0 zu setzen und &#8220;j&#8221; nicht gleich 10 zu setzen, sonder gleich zu 11 zu springen, ebenso bei &#8220;t&#8221; bzw &#8220;s&#8221; von 19 gleich auf 21 zu springen damit es keine Nullen geben kann. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Buchstaben und Zahlen nach Ähnlichkeit zu vertauschen, ein A würde dann zu einer 4, ein I zu einer 1 etc pp. Das Prinzip ist immer dasselbe, egal ob man nun <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ASCII">ASCII-Codes</a>, eine der genannten Methoden oder einen anderen Algorithmus verwendet. </p>
<p>Hat man nun eine Zahl erhalten, dann kann diese wunderbar speichern, jedenfalls solange man es an einer Stelle tut, auf die keiner kommt. Das gilt freilich nur für den privaten Gebrauch; je weniger wichtig, umso eher ist allerdings auch eine Speicherung erlaubt. Das Entscheidende bei der Speicherung von Passwörtern ist, dass merkt, dass es ein Passwort ist. Man kann nun kreativ sein &#8211; Software besteht letztlich aus Zahlen, und irgendwo kann man eigentlich immer einer kleine Zahl verstecken. Wie wäre es mit einer Datei mit Geburtstagen von Freunden, wo Zahlen in Datumsform wunderbar versteckt werden können? Oder Savegames, die so bearbeitet wurden, dass irgendwo besagte Zahlenkombination vorkommt? Überhaupt bieten sich Spiele für Amateure an; wie wäre es mit einem Screenshot, auf dem man die Zahlen erahnen kann? Oder einem Mod, der so heißt? Oder Spielvariablen, die entsprechend geändert wurden?</p>
<p>Darüber hinaus kann man üblicherweise Code &#8220;kommentieren&#8221; &#8211; irgendwo in irgendeiner Datei könnte sich also ein Kommentar befinden, in dem diverse Passwörter stecken. Wer kommt denn bitte auf sowas, und wie lange müsste man suchen, um sowas zu finden? Und wenn man nur jemanden einen Streich spielen möchte, dann kann man auch gleich besagte Datei verschlüsseln und das Passwort in einer anderen datei verstecken&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unternehmen verschrecken Generation Facebook]]></title>
<link>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/10/13/unternehmen-verschrecken-generation-facebook/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:06:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernhardsteimel</dc:creator>
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<description><![CDATA[www.pcwelt.de &#8211; Das Internet und speziell das Web 2.0 stellt Unternehmen vor eine besondere He]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>www.pcwelt.de &#8211; Das Internet und speziell das Web 2.0 stellt Unternehmen vor eine besondere Herausforderung bei der öffentlichen Kommunikation. Vor allem in sozialen Netzwerken schlummert viel Potenzial, das Unternehmen geschickt für sich nützen können. Allerdings müssen dabei auch einige Grundregeln beachtet werden. &#8220;In der Kommunikation hilft nur Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit. Wenn die Marketingagenturen es dann noch schaffen, die Online-Dialoge durch witzige Kampagnen zu begleiten und objektive Meinungsäußerungen ein neues Wir-Gefühl hervorrufen, dann ist das Unternehmen wirklich angekommen im Web 2.0&#8243;, erläutert Björn Behrendt, Geschäftsführer der Wissenschaftscommunity Hiogi.</div>
<div>
<div><a href="http://www.pcwelt.de/bildpopup/2104000/2104021/2035777/index.html" target="_blank"><br />
</a></div>
<p>Behrendt ist Gastredner auf den Voice Days plus in Nürnberg am 6. Oktober und wird seine Erfahrungen mit der Generation Facebook dem Publikum näher bringen. &#8220;Facebook wird der Personalausweis einer neuen Endkunden-Generation. Sie ist bereits heute always-on, was multimediale und in Echtzeit ablaufende Formen der Kommunikation <span style="border-bottom:.1em solid darkgreen!important;font-weight:normal!important;text-decoration:underline!important;color:darkgreen!important;background-color:transparent!important;background-image:none;padding:0 0 1px!important;"> </span>entstehen lässt. So zeigen Facebook, Twitter und in Zukunft auch Google Wave, wie wir jederzeit und überall Informationen, Fotos oder Videos miteinander teilen, unabhängig von der gerade besuchten Website, dem genutzten Endgerät oder dem gewählten Kommunikationskanal&#8221;, so der Hiogi-Macher.</div>
<p>Althergebrachte Weisheiten aus der Unternehmenskommunikation funktionieren bei der Generation Facebook nicht mehr. Bereits vor zehn Jahren machte sich Cluetrain mit einem Manifest dafür stark, den hohlen Klang aus der Unternehmenskommunikation zu nehmen. Geläufige Sprüche wie &#8220;Ihr Anruf ist uns wichtig&#8221; oder &#8220;Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt&#8221; funktionieren nicht mehr. Geändert, so die Autoren, habe sich seitdem jedoch wenig. &#8220;Kein Wunder, dass die vernetzten Märkte keinen Respekt vor Firmen haben, die unfähig oder unwillig sind so zu sprechen wie sie&#8221;, heißt es auf der Cluetrain-Website. Betrachtet man die jüngsten Attacken von Modefirmen, Sportartikelherstellern oder Musiklabels gegen Verbraucher, die das Internet als Plattform für ihre Interessen nutzen, bestätigt sich diese Aussage tagtäglich.</p>
<div>&#8220;Das Internet ist da. Es ist laut. Es ist offen. Jeder macht mit. Und das Internet vergisst nie. Das stellt die Kundenkommunikation vor riesengroße Herausforderungen. Wenn Unternehmen glauben, sie könnten durch Abmahnungen, Unterlassungsklagen, Lösch-Gesuche oder aggressive Keyword-Optimierung dafür sorgen, dass Negativäußerungen im World Wide Web verschwinden und nicht geschäftsschädigend wirken, sind sie auf dem Holzweg&#8221;, sagt Behrendt. Im Social Web müsse die Wirtschaft feinfühliger vorgehen. Nicht nur auf Facebook, Twitter oder MySpace, sondern auf der eigenen Firmenwebsite, mit einem eigenen Twitter-Inboundkanal, mit einem Kundenservice, der sich der Kritik stellt, Ideen sammelt und Produkte sowie Dienstleistungen verbessert.</div>
<div>&#8220;Vielleicht sollte so mancher Manager, um den Epochenwechsel zu begreifen, nicht nur auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen starren, sondern eher seine Sinne schärfen mit der Lektüre der Renaissance-Literatur. Sie war geprägt von einer Verkehrung der offiziellen Welt der Herrscher und Duckmäuser. Sie verspottete Dogmen, plädierte für Offenheit, war Vorbild für eine fröhliche Anarchie, demontierte Autoritäten und althergebrachte Hierarchien. In Anlehnung an einen Wahlkampfspruch könnte man den Firmen zurufen: &#8216;Klarmachen zum Ändern&#8217;&#8221;, meint Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schule 2.0 - eine Übergangsform]]></title>
<link>http://shiftingschool.wordpress.com/2009/10/13/275/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 12:34:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
<guid>http://shiftingschool.wordpress.com/2009/10/13/275/</guid>
<description><![CDATA[Diese Slideshow hat mir spontan sehr gut gefallen. Beim zweiten Durchsehen war es immer noch so. Sie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Slideshow hat mir spontan sehr gut gefallen. Beim zweiten Durchsehen war es immer noch so. Sie gefällt mir immer besser. Sie ist die erste, die Web 2.0 und die Folgen für die Bildung in eine ahnungsweise Vorstellung von Übergangsgesellschaft einbettet (&#8220;Schule 2.0 hilft auf den Weg in die Informationsgesellschaft&#8221;).</p>
<p><!-- SlideShare error: doc is missing or has illegal characters /[^-_a-zA-Z0-9]/ --></p>
<p>Merkwürdig ist jedoch, dass Lernen hier auf den Bereich der Schule reduziert ist. Denn überall ist diese Institution als gesellschaftliche Einrichtung  in der Krise bzw. im Umbruch, die Schulschwänzerzahlen steigen, Privatschulen schießen wie Pilze aus dem Boden, die Free- und Unschooler vermehren sich &#8211; und gleichzeitig wird mehr und anderswo gelernt: Lebenslang statt Schul- und Ausbildungszeitreduziert; immer enthalten in allen anderen Tätigkeiten, statt sorgfältig von Arbeit und Spiel abgegrenzt; an allen Orten statt nur im Gebäude &#8220;Schule&#8221;; und vor allem im Internet. Das Internet wird DER ortlose und unbegrenzte Lernort schlechthin.</p>
<p>Nicht so gut gefällt mir außerdem der Titel. Warum heißen plötzlich so viele Statements normativ &#8220;Manifest&#8221;? Da fand ich die analytische Idee &#8220;Did you know: shift happens&#8221; als Titel besser.  Dieser Titel macht deutlich, dass die laufenden Prozesse keine Angelegenheit von Wünschen sind, sondern eine Transformation, innerhalb derer wir uns tatsächlich befinden, ganz unabhängig davon, was wir wünschen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ljbI-363A2Q"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ljbI-363A2Q&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ljbI-363A2Q&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></a></p>
<p>Der Einschätzung  Hartmut von Hentigs</p>
<blockquote><p>Der Computer wird die Schule und ihren Auftrag verändern, gleich ob sie sich auf ihn einlässt oder nicht. Sie wird sich vermutlich um so mehr ändern, je weniger sie sich mit ihm befasst.  (HvH, Schule neu denken)</p></blockquote>
<p>ist - bezogen auf ihren ersten Satz - ganz einfach zuzustimmen. Was aber meint er mit dem zweiten? Ich bin skeptisch, dass er meinen könnte, was ich mir darunter vorstelle. Ich meine, dass die &#8220;Veränderung&#8221; von Schule umso mehr in ihrem Verschwinden bestehen wird (die radikalste Veränderung, die möglich ist), je weniger sie sich mit dem Computer befasst. HvH meint meines Erachtens jedoch etwas anderes: Schule soll oder wird ein Gegengewicht zum Computer werden. Insofern, glaube ich, wird HvH vermutlich mißverstanden, wenn man ihn als Promotor für den Zusammenhang zwischen Web 2.0 und Bildung versteht. In der Laborschule Bielefeld steht sein &#8220;Manifest&#8221; zum Computer an der Wand: &#8220;Der Computer ist nur ein Werkzeug wie andere Werkzeuge auch.&#8221;  Ein Werkzeug kann jedoch die Welt (und auch die Schule) nicht verändern. Ein neues Leitmedium wirkt dagegen als Katalysator für gesamtgesellschaftliche Umwälzungen. Wie die gesellschaftlichen Institutionen des Lernens nach der Transformation aussehen werden, können wir noch nicht wissen. &#8220;Schule&#8221; in unserem bisherigen Verständnis wird es vermutlich in einer neuen Eopche nicht mehr geben.  Hat  HvH sein Medienverständnis so sehr verändert, dass er DAS meinen könnte &#8211; und ich habe es nur noch nicht mitbekommen? Immerhin spricht er ja seit etwa zwei Jahren von der &#8220;Entschulung&#8221; der Pubertierenden. Aber vielleicht wird es in der neuen Epoche &#8211; einer Lerngesellschaft &#8211; so etwas wie eine Pubertät als Krisenzeit ja auch nicht mehr geben. Denn auch &#8220;Kindheit&#8221;, &#8220;Jugend&#8221;, &#8220;Erwachsensein&#8221; werden dann möglicherweise als Unterscheidungen infrage stehen - genauso wie es sie in vorbürgerlichen Epochen gar nicht gegeben hat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Obama erhält Friedensnobelpreis]]></title>
<link>http://blumedernacht.wordpress.com/2009/10/12/obama-erhalt-friedensnobelpreis/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 09:39:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>blumedernacht</dc:creator>
<guid>http://blumedernacht.wordpress.com/2009/10/12/obama-erhalt-friedensnobelpreis/</guid>
<description><![CDATA[Das Friedensnobelpreis-Komitee hat US-Präsident Obama den Friedensnobelpreis verliehen. Dies sorgte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Friedensnobelpreis-Komitee hat US-Präsident Obama den Friedensnobelpreis verliehen. Dies sorgte für Kontroverse. Viele halten diese Ehrung für ungerecht, da Obama noch keine wirklichen Taten, die einen Nobelpreis berechtigen, vollbracht habe.</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.wordpress.de"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Handy und die Metamorphose zum Minicomputer - Stationäre PCs verlieren an Bedeutung]]></title>
<link>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/10/09/das-handy-und-die-metamorphose-zum-minicomputer-stationare-pcs-verlieren-an-bedeutung/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:36:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernhardsteimel</dc:creator>
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<description><![CDATA[www.ne-na.de -  Schon in den Neunzigerjahren wollte die Mobilfunkbranche das Handy zum Alleskönner m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>www.ne-na.de -  Schon in den Neunzigerjahren wollte die Mobilfunkbranche das Handy zum Alleskönner machen. Die Metamorphose zum Computer im Taschenformat wird nach Meinung von Experten erst jetzt zur Realität. „Es ist für uns eine natürliche Evolution. In Zukunft wird in jedem elektronischen Gerät ein Mobilfunkchip stecken, um Informationen mit dem Internet auszutauschen &#8211; von Notebooks über Strommessgeräte im Haushalt bis hin zu medizinischen Geräte, die Herzschlag und Blutdruck automatisch kontrollieren&#8221;, so Qualcomm-Chef Paul Jacobs im Interview mit der Wirtschaftswoche. Ausgestattet mit entsprechenden Applikationen fungiert das Handy dabei als Schaltzentrale oder Serviceterminal, ist sich der Internetexperte Bernhard Steimel sicher. „Um personalisierte, auf den Verbraucher zugeschnittene Anwendungen entwickeln zu können, verlagert sich Logik und Intelligenz auf netzbasierte Plattformen&#8221;, so Steimel. Das zeige in diesem Jahr der Live Contest des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus am 6. Oktober. Zum Beispiel das sprachgesteuertes Internetradio mit dem Namen ELVIS. Das CreaLog-System durchsucht Webradios und Musikdatenbanken per Spracheingabe nach Titeln, Künstlern oder Genres.</p>
<p>Aus dem Mobiltelefon wird in wahnwitziger Geschwindigkeit etwas Neues, Großes, „das nächste Massenmedium&#8221;, so der finnische Berater und Ex-Nokia-Manager Tomi Ahonen gegenüber dem Handelsblatt.<a href="http://www.tomiahonen.com/" target="_blank"> </a>Geräte, die leistungsfähiger seien als das iPhone, werden in weniger als fünf Jahren als Kinderspielzeug eingesetzt. Damit die Vielfalt der Dienste nicht zu einem neuen Technostress für die Anwender mutiert, arbeiten die Hersteller an neuen Steuerungsmöglichkeiten. Michael-Maria Bommer, General Manager DACH bei Nuance sieht hier große Chancen für Sprachfunktionen. „Per Sprachbefehl wählt man beispielsweise eine Rufnummer, ohne lange nach dem jeweiligen Programm suchen zu müssen, diktiert SMS-Nachrichten, recherchiert im Internet oder ruft eine Wegbeschreibung ab&#8221;, so Bommer.</p>
<p>Neben der Sprachsteuerung sieht er einen Bedarf, Serviceanfragen direkt auf dem Mobiltelefon lösen zu können. Etwa die Änderung der Kontodaten oder das Aufladen der Prepaid-Karte: „Anrufe im Call Center entfallen. Es öffnet sich stattdessen ein Datenkanal, mit dem der entsprechende Service direkt auf dem Handy bereitgestellt wird&#8221;, erläutert Bommer. Der Kunde müsse weder seine Zeit in Hotline-Warteschleifen vertrödeln noch Fragen an einen Sprachcomputer stellen. Er bekomme sofort die nötige „On Board-Hilfe&#8221;.</p>
<p>„Der stationäre PC mit seinen fest installierten Anwendungsprogrammen wird immer mehr an Bedeutung verlieren. Software läuft direkt über das Internet und wird von mobilen Geräten in unterschiedlichsten Ausprägungen gesteuert. Dazu zählen Smartphones, Notebooks oder Netbooks. Ein lukrativer Massenmarkt wird durch die Services rund um die mobilen Minicomputer entstehen&#8221;, resümiert After Sales-Experte Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic in Frankfurt am Main.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wenn Abmahnungen die Generation Facebook in Wallung bringen: Die Entlarvung des hohlen Klangs der Unternehmenskommunikation]]></title>
<link>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/10/09/kommentar-wenn-abmahnungen-die-generation-facebook-in-wallung-bringen/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:31:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernhardsteimel</dc:creator>
<guid>http://bernhardsteimel.wordpress.com/2009/10/09/kommentar-wenn-abmahnungen-die-generation-facebook-in-wallung-bringen/</guid>
<description><![CDATA[www.ne-na.de &#8211; Grobschlächtige Schreihälse, autoritäre Gerichtshansel, rechthaberische Trotzkö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>www.ne-na.de &#8211; Grobschlächtige Schreihälse, autoritäre Gerichtshansel, rechthaberische Trotzköpfchen oder aalglatte Leerformel-Prediger dürften in der Unternehmenswelt eigentlich keine große Zukunft mehr haben. </em></p>
<p>Geht es ihnen in der Kommunikationswelt des Internets an den Kragen, fallen sie in die alten Muster des industriekapitalistischen Befehl-und-Gehorsam-Duktus zurück. Dann bleibt von den gekünstelten, humorlosen und monotonen Marketing-Sprüchen &#8220;Ihr Anruf ist uns wichtig&#8221; oder &#8220;Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt&#8221; nicht viel übrig. Schon vor zehn Jahren entlarvte das Cluetrain-Manifest den hohlen Klang der Unternehmenskommunikation. Geändert, so die Autoren, habe sich wenig. Die meisten Firmen würden sich noch immer dafür entscheiden, ein steriles Schöngerede herauszuwürgen. So etwas sei eine Beleidigung für die Intelligenz der Märkte.</p>
<p>&#8220;Kein Wunder, dass die vernetzten Märkte keinen Respekt vor Firmen haben, die unfähig oder unwillig sind so zu sprechen wie sie&#8221;, heißt es auf der Cluetrain-Website. Betrachtet man die jüngsten Attacken von Modefirmen, Sportartikelhersteller oder Musiklabels gegen Verbraucher, die das Internet als Plattform für ihre Interessen nutzen, bestätigt sich diese Aussage tagtäglich.</p>
<p>&#8220;Das Internet ist da. Es ist laut. Es ist offen. Jeder macht mit. Und das Internet vergisst nie. Das stellt die Kundenkommunikation vor riesengroße Herausforderungen. Wenn Unternehmen glauben, sie könnten durch Abmahnungen, Unterlassungsklagen, Lösch-Gesuche oder aggressive Keyword-Optimierung dafür sorgen, dass Negativäußerungen im World Wide Web verschwinden und nicht geschäftsschädigend wirken, sind sie auf dem Holzweg&#8221;, sagt Björn Behrendt, Geschäftsführer Wissenscommunity Hiogi. Im Social Web müsse die Wirtschaft feinfühliger vorgehen. Nicht nur auf Facebook, Twitter oder MySpace, sondern auf der eigenen Firmenwebsite, mit einem eigenen Twitter-Inboundkanal, mit einem Kundenservice, der sich der Kritik stellt, Ideen sammelt und Produkte sowie Dienstleistungen verbessert.</p>
<p>&#8220;In der Kommunikation hilft nur Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit. Wenn die Marketingagenturen es dann noch schaffen, die Online-Dialoge durch witzige Kampagnen zu begleiten und objektive Meinungsäußerungen ein neues Wir-Gefühl hervorrufen, dann ist das Unternehmen wirklich angekommen im Web 2.0&#8243;, erläutert Behrendt. Er wird seine Thesen am 6. Oktober auf den Voice Days plus in Nürnberg mit dem Bizerba-CIO Andreas Rebetzky, Value5-Geschäftsführer Thomas Dehler und dem Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar zum Thema &#8220;Service für die Facebook Generation&#8221; erörtern. &#8220;Facebook wird der Personalausweis einer neuen Endkunden-Generation. Sie ist bereits heute always-on, was multimediale und in Echtzeit ablaufende Formen der Kommunikation entstehen lässt. So zeigen Facebook, Twitter und in Zukunft auch Google Wave, wie wir jederzeit und überall Informationen, Fotos oder Videos miteinander teilen, unabhängig von der gerade besuchten Website, dem genutzten Endgerät oder dem gewählten Kommunikationskanal&#8221;, so der Hiogi-Macher.</p>
<p>&#8220;Vielleicht sollte so mancher Manager, um den Epochenwechsel zu begreifen, nicht nur auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen starren, sondern eher seine Sinne schärfen mit der Lektüre der Renaissance-Literatur. Sie war geprägt von einer Verkehrung der offiziellen Welt der Herrscher und Duckmäuser. Sie verspottete Dogmen, plädierte für Offenheit, war Vorbild für eine fröhliche Anarchie, demontierte Autoritäten und althergebrachte Hierarchien. In Anlehnung an einen Wahlkampfspruch könnte man den Firmen zurufen: ‚Klarmachen zum Ändern&#8217;&#8221;, meint Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus. Prägende Renaissance-Geistesgrößen waren François Rabelais, der den humoristischen Romanzyklus Gargantua und Pantaguel schrieb, Erasmus von Rotterdam mit seinem Lob der Torheit oder Ulrich von Hutten mit den Dunkelmännerbriefen. &#8220;Ihr Forum war der Marktplatz. Ihre Waffe war der Humor und ihre Wirkung war der Wandel von unten. Ähnliches spielt sich heute im Internet ab&#8221;, resümiert Steimel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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