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	<title>next-level-trading &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "next-level-trading"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 03:37:43 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Bin ich zu blöd oder seid Ihr zu skrupellos?]]></title>
<link>http://marschflugkoerper.wordpress.com/2008/06/04/bin-ich-zu-blod-oder-seid-ihr-zu-skrupellos/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 09:40:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mark</dc:creator>
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<description><![CDATA[Generell schaue ich mit zunehmendem Desinteresse fern, besonders und vor allem während der Werbepaus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Generell schaue ich mit zunehmendem Desinteresse fern, besonders und vor allem während der Werbepausen. Soweit ich das einschätzen kann, hat das bei mir zwei Gründe: Erstens meine lang gehegte und wohl gepflegte Abneigung gegenüber einer Form der ökonomischen Kommunikation, die offenbar von den Machern und den Rezipienten als kreative Tätigkeit wahrgenommen wird. Die werbende Branche ist dabei besonders binär. Der eklatante Widerspruch zwischen dem irgendwie links sein und dem zu Markte tragen der eigenen Kreativität ist eben nicht nur eklatant, sondern auch noch unauflösbar.</p>
<p>Aber vielleicht sehe ich das auch zu eng und die Stereotypen sind eben nur das, was sie sind, vereinfachende Zuschreibungen von Eigenschaften und Verhaltensweisen an eine bestimmte Gruppe, welche die alltägliche Interaktion erleichtern.</p>
<p>Zweitens bin ich während der Werbepausen damit beschäftigt, nachzusehen was auf den anderen Kanälen geboten wird &#8211; komischerweise meistens auch Werbung, beinahe könnte man meinen, da würden Absprachen dahinterstecken &#8211; und darüber nachzudenken, ob ich nicht sofort das Gerät ausschalten sollte. Deswegen bin ich auch nicht der Typ, mit dem man unbedingt Konversation über diesen lustigen neuen Spot von Budweiser betreiben sollte, denn a) habe ich den Spot wahrscheinlich gar nicht gesehen, und wenn ich ihn gesehen haben sollte, habe ich ihn mit größter Wahrscheinlichkeit gleich wieder vergessen und b) rückt man mit solcherlei Gesprächstaktiken gefährlich nah an die untere Grenze des Nicht-Reflexionsvermögens, das ich bereit bin zu tolerieren.</p>
<p>Ich hoffe, das sind genügend Gründe, die mein Unverständnis der Werbung gegenüber legitimieren können. Wer nicht so denkt, kann gerne versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Muss mir dann aber auch zu erklären in der Lage sein, warum wir angesichts <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dZKYxgiC3yQ">solcher Exemplare</a> nicht drei Schritte vom Abgrund entfernt, sondern schon mindestens drei Schritte darüber hinaus sind.</p>
</div>]]></content:encoded>
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