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	<title>niederlage &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/niederlage/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "niederlage"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:03:55 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[... beinahe schon vergessen ...]]></title>
<link>http://clubberer04.wordpress.com/2009/11/29/beinahe-schon-vergessen/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:46:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>El Presidente</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eng und stickig ist es in der SBahn raus zur Station Frankenstadion, vor dem Spiel &#8211; der Blick]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Times New Roman;font-size:small;">Eng und stickig ist es in der SBahn raus zur Station Frankenstadion, vor dem Spiel &#8211; der Blick aus dem Wagon schweift über die Massen, die zum Stadion strömen. Immer noch ungewöhnlich mild für einen November. Das Max Morlock Stadion erhebt sich groß und eindrucksvoll &#8211; die Sicht vom Block 2 aus auf das Spielfeld wunderbar &#8211; eigentlich steht doch einem Fußballfest nichts im Weg. Immerhin hat Freiburg die Woche vorher gegen Bremen mächtig Federn lassen müssen. Das was dann folgt beschreibt die lokale Presse am nächsten Tag als dürftige und ereignislose Partie. Der glubb verliert. So unspektakulär wie man nur verlieren kann, 0:1 daheim. In der ersten Viertelstunde fällt das Tor, danach versuchen sie es alle mal (4 Stürmer sind beim glubb am Schluß auf dem Platz) &#8211; es trifft keiner. </span></p>
<p><span style="font-family:Times New Roman;font-size:small;">So liegt, wie so oft, Freude und Elend nah beeinander. Wenn man lange Zeit nicht mehr live dabei war, nimmt man jedes Ergebnis hin, glücklich darüber, mal wieder live dabei zu sein. Wenn heute Leverkusen nicht patzt, endet dieser Spieltag nur mit einem blauen Auge&#8230; und in der nächsten Woche, gegen die Wand in Dortmund gibt es, wie bei so vielen Spielen in dieser Saison, keine Ausreden mehr. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Weltherrschaft des Managements - Der Anfang des "gerechten" Wirtschaftskrieges ]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/24/weltherrschaft-des-managements-der-anfang-des-gerechten-wirtschaftskrieges/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:09:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Autor</dc:creator>
<guid>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/24/weltherrschaft-des-managements-der-anfang-des-gerechten-wirtschaftskrieges/</guid>
<description><![CDATA[Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über die Welt verbreitet. Management ist zu einem weltumspannenden Schlagwort geworden und bestimmt die Handlungsweise von Amerika bis Asien.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Organisieren, koordinieren, kommandieren, kontrollieren &#8211; die hölzerne, inzwischen weit verbreitete Sprache der Wirtschaftstechnokraten kündet von unfehlbarer Verwaltungseffizienz. Allerorten macht sich der neue Glaubenssatz von Industrialisierung und Verwestlichung breit. Von Stanford bis Tokio, von Madrid bis Dakar, von Athen bis zu den Pariser Vorstädten &#8211; überall befindet man sich im &#8220;Reich, in dem die Sonne nie untergeht&#8221;, im allmächtigen Managementimperium.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>„Management“ heißt der kommunikationswirksame Verkaufsschlager der westlichen Industrieländer. Hinter dem Zeitgeist-Konzept verbirgt sich ein uralter, der westlichen Tradition entsprungener Begriff, der sich ursprünglich auf Haus, Familie, Gerätschaften und Haushaltsführung bezog.<br />
Von Ökonomen aufbereitet und mit einer wissenschaftlich-technischen Aura versehen, wurde „Management“ zur Wirtschaftsdoktrin, zu einem Propagandainstrument der neuen Globalisierung eines Marktes ohne Grenzen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Genau wie die großen religiösen und politischen Imperien ist auch das weltweite Management ein Teil der Geschichte. Wer den Versuch wagt, die Entwicklung der Gesellschaft über einen sehr langen Zeitraum nach dem Muster der Erdgeschichte zu analysieren, wird auf die „geologischen“ Schichten einer Zeitarchitektur stoßen, die den Ist-Zustand der Zivilisationen in sich tragen. Traditionen überlagern sich wie Sedimente, auf deren Oberfläche jeweils eine neue Epoche entsteht, die dessen harrt, was unausweichlich auf den Menschen zukommt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Jede Form von Modernität ruht daher gewissermaßen auf einer verschütteten Vergangenheit, die sich der Mensch in Mythen oder wissenschaftlichen Deutungen zu erklären versucht. Doch um sich mit der Endlichkeit abzufinden, sie gewissermaßen zu bezähmen, bedarf eine menschliche Gesellschaft der Fähigkeit, die Schattenlinie zu erkennen, die jene Momente markiert, an denen Unumkehrbares geschieht. So gesehen, ist die lange Geschichte einer Zivilisation ein einziges, aus Schriftsedimenten bestehendes Textkompositum, durchzogen von eben dieser Schattenlinie, die eine nie endende Inszenierung der Zeit gestattet, eine Untiefe der Erinnerung, die ihr Spiel mit der Wirklichkeit treibt und dem Unsagbaren huldigt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Film versteht sich als eine Reflexion über den globalisierenden Westen. Er will an der Oberfläche der Sedimentschicht unserer Epoche den Moment entschlüsseln, der eine neue Qualität gegenüber den Brüchen und Übergängen der Vergangenheit darstellt: Wir leben heute in einer Ideenwüste leben, die aus dem Irrglauben geboren wurde, dass die Menschheit &#8211; unter der Wirkung der wissenschaftlich-technischen Wirtschaftsallmacht &#8211; zu einer dem Glück geweihten und von allen Zwängen befreiten „Post-Menschheit“ mutiert.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Laut diesem neuen Glauben befinden sich die desaktivierten, zu bloßer Folklore verkommenden Zivilisationen auf dem Wege der Selbstvernichtung. Damit erübrigen sich die Analyse des Textkompositums der Gesellschaft und die Suche nach der Schattenlinie, auch ist es nicht mehr nötig, eine Gesellschaft mit ihren unfassbaren Geheimnissen, ihrer Verletzlichkeit begreifen und ihr schöpferisches Potenzial und ihren Umgang mit den ihr eigenen Todestrieben erkennen zu wollen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die Arbeitsthese dieses filmischen Essays ist ein Satz, den Jean Paulhan in einer Abhandlung über die kubistische Malerei verwendete: „Entfernt die Bäume, die mir den Blick auf den Wald verstellen.“ Diese Metapher aus dem Pflanzenreich habe ich mir zum Grundsatz gemacht, denn unserer Zeit fehlt es an Erklärungen; ein Defizit, das durch die Fragmentierung und Abschottung des Wissens weiter akzentuiert wird. Doch genau diese Erstarrung hindert uns daran, eine Welt zu begreifen, die aus den Fugen gerät, aber nach wie vor in tief wurzelnden, noch immer wirksamen Traditionen verankert ist. Manche dieser Traditionen sind im Untergang begriffen, andere aber trotzen der Gleichschaltung durch die westlichen Systeme.<br />
In dieser Partie mit unsicherem Ausgang ist das weltweite Management &#8211; vom Westen als reines Instrument der Vereinheitlichung mittels wissenschaftlich begründeten Verwaltens konzipiert &#8211; ein neuer Einsatz/Trumpf.</p>
<p>Wie bereits frühere Filme des Autors stellt auch „Dominium Mundi – Die Weltherrschaft des Managements“ von Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftlern, Biologen und anderen zementierte Gewissheiten infrage. Die Methode des Films besteht nicht darin, sein Sujet – die Funktionsweise einer Zivilisation – zu zerpflücken und zu zerstückeln. Vielmehr seziert er es in der Manier des Kubismus: aus allen Perspektiven, von innen und von außen.</p>
<p>Grundansatz und Anliegen des Films ist es, die Fähigkeit zum Widerstand und die Fortdauer des „Materials Mensch“ sowie die immer währenden Widersprüche, die gewaltigen industriellen Umbrüche und die poetischen Rückzugsmöglichkeiten aufzuzeigen, die ein Film greifbar machen kann, wenn er mit der Gründlichkeit einer literarischen Erzählung vorgeht. Formal handelt es sich bei dem Film also nicht um ein Lehrstück, sondern um die Enthüllung miteinander verquickter Fragestellungen, die aus einem ganz einfachen Grunde undurchsichtig und schwer zu umreißen sind: Denn was der Westen vom Westen nicht wahrnimmt, kann auch in unsere Analysen nicht einfließen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tore, bitte!]]></title>
<link>http://svww.wordpress.com/2009/11/20/tore-bitte/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 01:04:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
<guid>http://svww.wordpress.com/2009/11/20/tore-bitte/</guid>
<description><![CDATA[Drei Spiele, null Tore, ein Punkt &#8211; das ist die Bilanz der letzten drei Partien des SVWW in de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Drei Spiele, null Tore, ein Punkt &#8211; das ist die Bilanz der letzten drei Partien des SVWW in de]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grashüpfer können oben nicht siegen]]></title>
<link>http://grashuepfer.wordpress.com/2009/11/16/grashupfer-konnen-oben-nicht-siegen/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:18:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebkom</dc:creator>
<guid>http://grashuepfer.wordpress.com/2009/11/16/grashupfer-konnen-oben-nicht-siegen/</guid>
<description><![CDATA[Kirchhörder SC III &#8211; Grashüpfer 3:1 (2:1) Tore: 1:0, 1:1 Sturmy, 2:1, 3:1 Aufstellung: Beule ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Kirchhörder SC III &#8211; Grashüpfer 3:1 (2:1)</h2>
<p><strong>Tore:</strong> 1:0, 1:1 Sturmy, 2:1, 3:1</p>
<p><strong>Aufstellung: </strong>Beule &#8211; Bauer, Martin, Roman &#8211; Jochen, Oli4, Micha, Komander, Sören &#8211; André, Sturmy</p>
<p><strong>Zuschauer:</strong> ne ganze Menge, wahrscheinlich so um die 50 Leute auf GO-Seite und noch mal ca. 30 auf KSC-Seite</p>
<p style="text-align:justify;">Gegen den Lieblingsgegner KSC konnten sich die Hüpfer trotz einer guten kämpferischen Leistung nicht durchsetzen. Nach der frühen Gästeführung sahen die &#8220;mitgereisten&#8221; GO-Fans den verdienten Ausgleich von Sturmy. Kurz danach nutzen die Platzherren einen Fehler in der Zuteilung der Hüpfer zum 2:1-Halbzeitstand. Ein klarer Elfmeter und eine noch viel klarere Rote Karte gegen den KSC III wurden in Halbzeit Eins nicht gegeben. Zu Beginn der zweiten Hälfte kam dann Kirchhörde sehr stark vor dem Hüpfer-Tor auf, nur Beules Reflexe wendeten einen höherer Rückstand ab. Kurze Zeit später flog dann ein KSCler doch mit &#8220;Glatt-Rot&#8221; vom Platz, die Grashüpfer konnten die Überzahlsituation aber nicht mehr ausnutzen. Im Gegenteil: nach einem Fehler im Mittelfeld erhöhten die KSC-Kunstrasen-Kicker mit einem Schuss aus 40 Metern über Beule hinweg noch auf 3:1. Wenn schon im noblen Dortmunder Vorort verlieren, dann so. Weiterhin warten die Hüpfer also auf einen Sieg gegen einen der direkten Konkurrenten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Robert Enke: die geschlagene Nummer eins]]></title>
<link>http://bienkowski.wordpress.com/2009/11/14/robert-enke-die-geschlagene-nummer-eins/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 01:05:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ute Bienkowski</dc:creator>
<guid>http://bienkowski.wordpress.com/2009/11/14/robert-enke-die-geschlagene-nummer-eins/</guid>
<description><![CDATA[»You Can Win If You Want« – so lautet nicht nur ein Erfolgssong des einstigen Popduos Modern Talking]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>»You Can Win If You Want« – so lautet nicht nur ein Erfolgssong des einstigen Popduos Modern Talking, sondern auch das Motto unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dem Nationalkeeper Robert Enke wurde die daraus resultierende Einstellung jetzt zum Verhängnis. Die Geschichte dieses todtraurigen Nationaltorhüters, der sich im Kampf um den Ball zur Spitze durchschlug und sich eines unbedingten Erfolgswillens zum Trotz dennoch vor seiner Krankheit geschlagen geben musste, hat die Republik wie kaum eine andere gerührt.</p>
<p>Dass der Torheld das Geheimnis seiner tabuisierten Traurigkeit ebenso vehement wie sein Tor hütete und aus Angst vor dem Öffentlichwerden seiner Depressionen und Versagensängste schließlich den Freitod auf den Schienen wählte, wirft nicht nur einen Blick hinter die Fassade einer äußerlich strahlenden Siegerpose, sondern auch auf die Abgründe des Leistungssports und nicht zuletzt einer Leistungsgesellschaft insgesamt, die jede Form von Schwäche verpönt und schon einen zweiten Platz als Niederlage wertet. Umso größer ist der Respekt vor Enkes so tapferer Witwe Teresa, die uns mit ihrer schonungslosen Offenheit einen Einblick in die fußballerische Kraftmeierei und der Zerbrechlichkeit menschlichen Lebens dahinter erlaubt.</p>
<p><!--more-->Wenn dieser Suizid die Menschen derart erschüttert hat, dann vielleicht auch deshalb, weil viele intuitiv spüren, dass Robert Enke einer von ihnen war. Denn die allseits eingeforderte Effizienzsteigerung hat eine Beschleunigungslogik in Gang gesetzt, die bei einer ständig wachsenden Zahl von Menschen Zustände von chronischer Erschöpfung und Niedergeschlagenheit auslöst und sie vielfach an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit treibt. Gewiss, zum Erhalt unseres Wohlstands braucht die Wirtschaft Wachstum. Ist ein Ziel aber erst erreicht, muss es sofort überboten werden.</p>
<p>Die ständige Steigerung aller Optionen mitsamt der rasenden Umschlagsbewegungen von Gütern und Kapital verstärken das Gefühl, nicht mehr selbst zu leben, sondern gelebt zu werden. Im Auf und Ab unberechenbarer Finanzmärkte wie eine Kleiderpuppe hin- und hergeworfen, wird der Mensch vor diesem Hintergrund zum bloßen Leistungserbringer degradiert. Immer mehr Leistung. Immer mehr Druck. Immer mehr Stress. Tatsächlich wird der Traum vom stets perfekten, schönen, erfolgreichen, ganzheitlichen und immer prallen Leben für viele Menschen heute zum Alptraum.</p>
<p>Kein Wunder, dass die Angst umgeht, die Angst, im Kampf um Konkurrenzvorteile nicht mehr mitzuhalten und abgehängt zu werden. Wen wundert es, dass im Zuge dessen die psychischen Erkrankungen rasant zunehmen. Die sich hier zuspitzende Situation ruft die Experten auf den Plan – und Krankenkassen schlagen wegen des explodierenden Konsums an Psychopharmaka Alarm. Es gibt immer weniger verbindliche Werte in unserer Gesellschaft – mit einer Ausnahme. Dieser eine Wert wird für immer mehr Menschen zunehmend wichtig: Es ist die Motivation, erfolgreich zu sein, alles perfekt zu machen, möglichst weit nach oben zu kommen.</p>
<p>Wer in unserer erfolgs- und leistungsorientierten Marktmaschinerie dabei aber stolpert, ist selbst schuld. So jedenfalls sieht es das öffentliche Auge einer Ellbogengesellschaft, die den Erfolg im Sinne des Gewinnstrebens und der Leistungsmaximierung zum allgemeingültigen Maßstab erhebt und Niederlagen als Makel stigmatisiert. Fatal. Denn trotz aller Erfolgsrhetorik und Durchhalteparolen ist niemand vor Erfolgseinbußen gefeit, steht jeder Menschen irgendwann einmal auf der Verliererseite.</p>
<p>Und so ist der gesellschaftliche Umgang mit dem Scheitern ein zutiefst unmenschlicher und mutloser. Wir haben kaum so etwas wie eine Kultur des Umgangs mit Grenzen. Alles Mangelhafte wird als peinlich empfunden. Die Fähigkeit, mit Grenzen umzugehen, müsste Bestandteil unserer Bildung sein, denn die Unplanbarkeit gelingenden Lebens und die Begrenztheit der eigenen Lebenszeit ist ein Grundproblem des menschlichen Daseins. Hinzu kommt, dass eine Gesellschaft, die das Recht des Stärkeren wie wir salonfähig macht, auf Dauer nicht wird überleben können.</p>
<p>***</p>
<p>© Ute Bienkowski. Alle Rechte vorbehalten.<br />
<a href="http://www.zenit-institut.de" target="_blank"><span style="color:#ff6600;">Zenit &#8211; Institut für Kreativität und Erfolgsmethodik</span></a></p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema: <a href="http://www.sorbas-ejournal.de" target="_blank"><span style="color:#ff6600;">Sorbas &#8211; eJournal für den Neubeginn</span></a>.</p>
<p><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&#38;add=http://bienkowski.wordpress.com"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a> <a title="Diese Seite zu Favoriten.de hinzufügen" href="http://www.favoriten.de" target="_top"><img src="http://www.favoriten.de/buttons/80x15_12.gif" border="0" alt="Diese Seite zu Favoriten.de hinzufügen" /></a> <a title="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" href="http://www.mister-wong.de/add_url/" target="_top"><img src="http://www.mister-wong.de/img/wong.gif" border="0" alt="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" /></a> <a title="Blog Ping-Dienst, Blogmonitor" href="http://blogpingr.de"><img src="http://blogpingr.de/track/blogtrack/buttons/1/" border="0" alt="BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor" width="80" height="15" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[5. Konservativ- Subversive- Aktion: Menzel schaut verkniffen]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/11/5-konservativ-subversive-aktion-menzel-schaut-verkniffen/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:36:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian Röpke</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/11/5-konservativ-subversive-aktion-menzel-schaut-verkniffen/</guid>
<description><![CDATA[Quelle: Sezession im Netz Felix Menzel schaut schon ein wenig komisch aus der Wäsche. Und damit wäre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_196" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img class="size-medium wp-image-196" title="ksa-5-2" src="http://florianroepke.wordpress.com/files/2009/11/ksa-5-2.jpg?w=300" alt="ksa-5-2" width="280" height="173" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Sezession im Netz</p></div>
<p style="text-align:justify;">Felix Menzel schaut schon ein wenig komisch aus der Wäsche. Und damit wäre auch alles gesagt, zur 5. Konservativ- Subversiven- Aktion. Aber etwas mehr Aufmerksamkeit möchte ich den <span style="text-decoration:line-through;">Damen und</span> Herren schon schenken. Immerhin schreibt die Blaue Narzisse ja in ihrer Überschrift: &#8220;konservativ-subversive aktion: Die Neue Rechte wacht auf&#8221;. Ein Aufwachen wie der sprichwörtliche Sturm im Wasserglas.</p>
<p style="text-align:justify;">Heute war es also mal wieder soweit. Götz Kubitschek verließ sein Rittergut im beschaulichen Schnellroda, um mit seinen Jungkonservativen Bewunderern von der Blauen Narzisse nach Berlin zu ziehen. Dort entrollte man ein Transparent und verteilte Flyer. Selbstverständlich war die Aktion ein riesiger Erfolg und die Menschen waren alle sehr interessiert usw., man kennt diese Art der Selbstreflexion. Was hat die Neue Rechte denn auf dem Herzen? Die Deutsche Seele, sie schmerzt! Wegen der Bundeskanzlerin Merkel. Die ist nämlich zu Besuch in Frankreich und das am 11.11.. Nun könnte man sich doof stellen und fragen, ob der Deutsche Karneval nicht auch ohne Merkel beginnen kann, aber es geht natürlich um mehr, um Deutschland!</p>
<p style="text-align:justify;">Im Blog der Blauen Narzisse gibt Felix Menzel ein beruhigendes Statement: &#8220;<em>Es geht hier nicht darum, den Ersten Weltkrieg noch einmal zu führen, sondern darum, der Geschichte und dem darauf folgenden Elend hunderttausender Deutscher gerecht zu werden.</em>&#8221; Da kann man also durchaus erleichtert sein, dass da heute kein Krieg begonnen wurde. So schnell wird man Zeitzeuge großer Ereignisse. &#8220;Was sucht Merkel in Paris?&#8221;, so die rhetorische Frage, um die es dann wohl geht, zumindest steht das auf dem schwarzen Transparent. Ein Zitat aus dem Flyer, der von interessierten Bürgern durchweg und überaus positiv aufgenommen wurde, natürlich: &#8220;<em>Denn hierzulande verliert sich im Zeichen gelungener Verwestlichung allmählich das Bewußtsein, daß die Deutschen nichts zu feiern haben, wenn es um das Datum 1918 geht, noch weniger, als im Hinblick auf das Datum 1945. Warum also ist Bundeskanzlerin Merkel heute in Paris, um gemeinsam mit Nicolas Sarkozy am Arc de Triomph – dem Siegesmal der Franzosen – eine Feierlichkeit zu begehen?</em>&#8221; Aha.</p>
<p style="text-align:justify;">Auf Spiegel-Online <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,660604,00.html" target="_blank">erfährt man</a>: &#8220;<em>Nicolas Sarkozy präsentiert sich als Staatsmann von Format, als Inbegriff der deutsch-französischen Freundschaft &#8211; ein Hauch von Historie wenigstens, angesichts so viel geschichtsträchtiger Daten. Zum 11. November wollte der Präsident eine &#8220;starke Geste der Versöhnung&#8221;, ein dauerhaftes Bild bilateraler Harmonie (&#8230;)</em>&#8220;.  Aber das geht nun mal nicht. Immerhin ist 1918 erst 91 Jahre her, wer will da schon an eine Versöhnung denken, oder gar Freundschaft? Die Neue Rechte jedenfalls nicht. Und so stehen sie vielleicht noch immer irgendwo in Berlin und versuchen Deutschlands Ehre zu retten und den Deutschen ein angemessenes Geschichtsbewusstsein beizubringen.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber eine KSA (coole Abkürzung für &#8220;Konservativ- Subersive- Aktion&#8221;) am 11.11. ist trotzdem ein gelungener Karnevalsauftakt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Das Kreuz mit Korpus - ein zutiefst unchristliches Symbol!"]]></title>
<link>http://christusoderkirche.wordpress.com/2009/11/07/das-kreuz-mit-korpus-ein-zutiefst-unchristliches-symbol/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 17:46:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>harryandanimals1</dc:creator>
<guid>http://christusoderkirche.wordpress.com/2009/11/07/das-kreuz-mit-korpus-ein-zutiefst-unchristliches-symbol/</guid>
<description><![CDATA[Pressemitteilung Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Brau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table style="height:1269px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="664">
<tbody>
<tr>
<td width="525" valign="top">
<div>
<h2><span style="color:#3366ff;">Pressemitteilung</span></h2>
</div>
<p><!--  Header: [end] --> <!--  Text: [begin] --></p>
<h3>Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit<br />
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld<br />
6.11.09</h3>
<h1><span style="color:#ff0000;"><strong>&#8220;Das Kreuz mit Korpus – ein zutiefst unchristliches Symbol!&#8221;</strong></span></h1>
<h2><strong>&#8220;Ein wegweisendes Urteil für alle Länder Europas!&#8221; Mit diesen Worten begrüßte Alfred Schulte, Sprecher der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Kruzifixstreit in Italien. Der Gerichtshof hatte einer Italienerin recht gegeben, die ihre Kinder davor bewahren möchte, im Schulzimmer mit einem Kruzifix konfrontiert zu sein. Eine strikte Trennung von Kirche und Staat ist nach den Worten Schultes ein Gebot im Sinne des Jesus von Nazareth, der sagte: &#8220;Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gott gebührt!&#8221;</strong></h2>
<h2><strong>&#8220;Gerade als Christen, die das geistige Erbe des Nazareners ernst nehmen, haben wir großes Verständnis für die Mitbürger in vielen Ländern Europas, die Anstoß nehmen an einer gewaltverherrlichenden Darstellung eines gefolterten und grausam getöteten Menschen – gerade, wenn Kinder damit konfrontiert werden&#8221;, so Schulte. &#8220;Den ersten Christen waren solche Darstellungen völlig unbekannt. Und noch im 3. Jahrhundert schrieb ein Frühchrist namens Minucius Felix: »Auch Kreuze beten wir nicht an und wünschen sie nicht anzubeten«. Würde man statt dessen nur das urchristliche Symbol schlichter Holzkreuze verwenden, wäre der Konflikt vermutlich gar nicht entstanden.&#8221;</strong></h2>
<h2><strong>Die bildhafte Darstellung des gekreuzigten Körpers symbolisiere gerade nicht den Sieg des Jesus, des Christus, über Leid und Tod, sondern verewige auf makabre Weise Seine angebliche Niederlage gegen die Mächte der Finsternis. &#8220;Der tote Mann am Kreuz kann nichts mehr sagen – und das kommt den Priestermännern sehr gelegen, die Ihn nicht nur ans Kreuz gebracht haben, sondern bis heute unter Seinem Namen Seine Lehre in ihr Gegenteil verkehren. Deshalb haben wir die Vatikankirche und die Lutherkirche auf Unterlassung verklagt: Sie sollen sich nicht mehr ‚christlich’ nennen!&#8221;</strong></h2>
<h2><strong>In der 36-seitigen Klageschrift der Freien Christen gegen die deutsche Vatikankirche (nachzulesen unter <a href="http://www.christus-oder-kirche.de/" target="_blank">www.christus-oder-kirche.de</a>) werden an die deutschen Bischöfe unter anderem die Worte gerichtet: &#8220;Täglich nageln Sie Jesus, den Christus, erneut ans Kreuz, weil Sie das Gegenteil dessen tun, was Er wollte. Und dann schleppen Sie Ihn, der doch auferstanden ist, als toten Mann am Kreuz im Triumphzug durch die Straßen wie eine Trophäe, die Sie zur Strecke gebracht haben.&#8221;</strong></h2>
<h2><strong>Nähere Informationen: <a href="http://www.christus-oder-kirche.de/" target="_blank">www.christus-oder-kirche.de</a>,<br />
Telefon 09391-50 42 13</strong></h2>
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<td width="25" valign="top"><img src="http://www.universelles-leben.org/cms/fileadmin/images/spacer.gif" alt="" width="25" height="1" /></td>
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<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="760">
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<td width="30"><img src="http://www.universelles-leben.org/cms/fileadmin/images/punkt_dunkelblau.gif" alt="" width="1" height="24" /><img src="http://www.universelles-leben.org/cms/fileadmin/images/spacer.gif" alt="" width="29" height="1" /></td>
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<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="525">
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<td width="262" align="left"><a href="http://www.universelles-leben.org/cms/nachrichten/christus-oder-vatikankirche/das-kreuz-mit-korpus-ein-zutiefst-unchristliches-symbol.html#">nach oben</a></td>
<td width="263" align="right"><a href="http://www.universelles-leben.org/cms/?id=981&#38;type=98" target="_blank">Druckversion</a></td>
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</tr>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anspruch und Wirklichkeit. Und wo ist nur die Leidenschaft?]]></title>
<link>http://mingarot.wordpress.com/2009/11/04/anspruch-und-wirklichkeit-und-wo-ist-nur-die-leidenschaft/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:26:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>mingarot</dc:creator>
<guid>http://mingarot.wordpress.com/2009/11/04/anspruch-und-wirklichkeit-und-wo-ist-nur-die-leidenschaft/</guid>
<description><![CDATA[Rest in peace Erfolgsfans! Bild: unusualimage used under CC License Enttäuschung, Ratlosigkeit, Wut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" title="RIP Erfolgsfans" src="http://farm4.static.flickr.com/3501/4017882926_e2c1e3c3d1.jpg" alt="" width="333" height="500" /></p>
<p><em>Rest in peace Erfolgsfans! Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/unusual_image/" target="_blank">unusualimage</a> used under <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC License</a></em></p>
<p>Enttäuschung, Ratlosigkeit, Wut&#8230;das Spektrum der Gefühle rund um unseren FC Bayern nach unserer Niederlagen gegen Bordeaux ist breit. Mir geht es nicht anders und aus dieser Gefühlslage heraus auf Ursachenforschung zu gehen fällt schwer. Ich hole mal weeeeit aus.</p>
<p>Sicher hat bedingt durch die Ausfälle von Schlüsselspielern in der Offensivabteilung ein Stück weit die Kreativität gefehlt. Aber das ist nicht mein Ansatzpunkt. Meinetwegen kann man verlieren, wenn man am Ende feststellen muss, dass die Qualität einfach nicht gereicht hat. Aber das setzt eine Sache vorraus, welche uns viel mehr groß gemacht hat als alles andere, auch in Europa: Leidenschaft.</p>
<p>Seien wir doch mal ehrlich. Wir hatten noch nie die besten Einzelspieler Europas, rein auf dem Papier waren wir immer gegen die großen Clubs der Außenseiter. Der Unterschied war, dass wir uns wohl gefühlt haben in dieser Rolle. Heute klaffen da Anspruch und Wirklichkeit völlig auseinander. Im ganzen Verein, vom größenwahnsinnigen Vorstand, über einen in den letzten Jahren herangezüchteten und mitlerweile großen Teil der Fans, bis hin zur Mannschaft. Alle wollen sich unbedingt mit Real Madrid und Manchester United auf einer Stufe sehen. Und so bekommt man gegen eine vermeintliche europäische 1B-Mannschaft wie Bordeaux am Ende nicht mal mehr Kampf.</p>
<p>Wir waren das wie gesagt auch früher nicht, auf einer Stufe mit den ganz Großen. Zumindest nicht auf dem Papier, sondern wenn dann nur wegen Dingen, die mit unserer Einstellung zu tun hatten. Selbst im triumphalen Jahr 2001 waren wir gegen all diese Kaliber nur der Außenseiter. Davor sowieso, mit Ausnahme Mitte der 70er vielleicht. Der erste Denkfehler fängt dann also schon beim Vorstand an, wenn er vor etwa 1 1/2 Jahren vollmundig verkündete, wir wollten &#8220;wieder&#8221; in diesen Kreis der besten Mannschaften Europas &#8220;zurück&#8221;. Wir waren da noch nie. Nur war sich darüber jeder im Verein bewusst in dieser goldenen Vergangenheit.</p>
<p>Niemand hatte damals den Anspruch, den amtierenden französischen Meister mit spielerischen Mitteln schwindelig zu spielen. Die Grundhaltung war eine ganz andere als heute. Solche Gegner entsprachen unserer Augenhöhe und jeder wusste das. Und somit war auch jedem klar, dass wir in jedem Spiel, egal gegen welchen Gegner, mindestens 100 % Kampf abrufen mussten, um auf europäischer Bühne zu bestehen.</p>
<p>Anspruch und Wirklichkeit. Wir könnten auch heute mit der aktuellen Mannschaft bestehen. Sie ist &#8211; ebenfalls bedingt durch den wachsend realitätsfremden Größenwahn unseres Vorstands &#8211; in weiten Teilen um einiges besser besetzt, als so manche Bayernmannschaft, welche uns in der Vergangenheit würdig bis ruhmreich europäisch vertreten hat. Wahnsinnig viel teurer &#8211; auch inflationsbereinigt &#8211; ist die aktuelle Mannschaft in jedem Fall. Nur sind die Jungs damals mit einer ganz anderen Grundhaltung auf den Platz gegangen. Zuerst mal dem Gegner den Schneid abkaufen, harte Zweikampfführung und damit Einschüchterung des Gegners. Und darüber hinaus und auf dieser Basis dann die Entwicklung unserer spielerischen Fähigkeiten. Wir konnten uns halt nicht auf irgendwelche Einzelkönner verlassen.</p>
<p>Heute sieht das ganz anders aus. So emotionslos in ein so wichtiges Champions League Spiel zu gehen, wie wir es gestern gemacht haben, das kannst du dir nicht einmal erlauben, wenn du 300 Millionen statt 70 Millionen pro Saison in Stars investierst. Das ist aber nur die Folge einer tiefgreifenden Mißinterpretation des legendären &#8220;Mia san mia&#8221; in den letzten Jahren. Früher bedeutete das mit jedem Ballkontakt und in jedem Zweikampf eine gottgegebene Giftigkeit auszustrahlen. Es hatte mit niemals aufgeben zu tun, bis zur letzten Sekunde. In dieser Philosophie steckte also schon, dass wir immer und ständig und in jeder Sekunde um und für unsere Dominanz kämpfen mussten.</p>
<p>Aber diese heutige Mißinterpretation ist nicht in der Mannschaft entstanden, dort spiegelt sie sich nun letztendlich nur wieder. Sie ist definitiv beim Vorstand entstanden. Das ist die Quelle allen Größenwahns. Seit Rummenigge (und zwar genau seitdem) sein imaginäres Zepter schwingt, hat sich die Philosophie unter gleichem Namen mehr und mehr gewandelt. &#8220;Mia san mia&#8221; steht heute nun auf dem bisherigen Höhepunkt dieses Prozesses nur noch für &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221;, eine einzige Seifenblase. Es steht für die Idee, sich den Erfolg erkaufen zu können, ja geradezu zu müssen. Und solange sich diese &#8220;Mia san mia&#8221;-Philosophie nicht zurück zu ihren oben angesprochenen Wurzeln entwickelt, werden wir auch noch mehr Vereinsanteile verkaufen, irgendwann die 50 +1 Regel mithelfen abzuschaffen um auch den letzten Rest des Vereins zu verscherbeln. Weil man auf Krisen immer wieder mit neuen Einkäufen reagieren wird, ohne Sinn und Verstand.</p>
<p>Die schlechte Zusammensetzung der heutigen Mannschaft, die trotz so einiger Einzelkönner und europäischen Topverdienern nunmal gegeben ist, kommt ja auch nicht von ungefähr. Es spiegelt nur diese veränderte Philosophie wieder. Früher mussten wir noch auf unser Geld achten. Zumindest um europäisch einigermaßen mithalten zu können sportlich. Man hat darauf geachtet Typen zu verpflichten, welche zum Verein und unserer Philosophie passen. Man hat klare Ziele verfolgt, wie zum Beispiel rund um die Jahrtausendwende jede Position möglichst gleichwertig doppelt zu besetzen. In den letzten Jahren wurde aber ohne Sinn und Verstand eingekauft. Wie bei einem Managerspiel auf dem Computer wurde da wahllos nach Namen eingekauft und dabei Kohle ohne Ende verbrannt. Teilweise wurde nicht einmal darauf geachtet, ob es überhaupt von der Position des jeweiligen Spielers her in irgendeiner Weise sinnvoll ist. Und so kommt es dann, dass wir wie gestern mit van Bommel, Tymo und Schweinsteiger praktisch drei 6er auf dem Platz stehen haben und den Esprit einer Wanderdüne versprühen. Wir sind auf manchen Positionen drei- oder vierfach besetzt. Auf anderen sind wir praktisch gar nicht besetzt.</p>
<p>Anspruch und Wirklichkeit. Was wir glaube ich alle miteinander verstehen müssen ist, dass wir uns in einem Teufelskreis befinden. Ich fürchte der Vorstand wird schon im Winter auf diese Dinge wieder mit dem Reflex reagieren, noch mehr Geld für neue Spieler auszugeben. Und genau das ist ja auch der Reflex weiter Teile der Fans. Jetzt soll also noch ein 10er von internationaler Klasse verpflichtet werden und DANN wird alles besser. So hör ich viele rufen. Aber genau diese Denkweise ist es, die uns in die jetzige Situation gebracht hat. Um aus diesem Teufelkreis auszubrechen, müssten wir das genaue Gegenteil praktizieren. Das ist meine feste Überzeugung. Nur wenn alle &#8211; angefangen beim Vorstand, über die Mannschaft, bis zu den Fans &#8211; ihre Anspruchshaltung überdenken, finden wir zu uns selbst zurück. Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um letztendlich irgendwann zwei Schritte nach vorne zu gehen. Und dies ist so ein Fall.</p>
<p>Dies muss allerdings im Vorstand beginnen. Nur mit einer vernünftigeren und auf unsere Wurzeln beruhenden Grundeinstellung und daraus resultierenden Aktivitäten auf dem Transfermarkt, wird man auch wieder eine vernünftigere Struktur innerhalb der Mannschaft bekommen. Und auch nur dann wird man eine Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf dem Platz bekommen. Blind die zig Millionen Jahr für Jahr auszugeben und damit die offensichtlichen Probleme nur zu kaschieren, anstatt sie an den Wurzeln zu packen, ist nicht unser Weg zum Erfolg. Alles und jeden nur unter Marketinggesichtspunkten zu sehen ebenfalls nicht. All das führt nur zu eins: Einer echten Identitätskrise, wie wir sie im Moment erleben.</p>
<p>Anspruch und Wirklichkeit. Das gilt im übrigen auch für die Fans. Enttäuschung, Ratlosigkeit, Wut&#8230;nach diesem Auftreten der Mannschaft alles irgendwie verständlich. Aber wenn man in der Niederlage nicht dazu fähig ist eine gewisse Haltung zu bewahren, dann fehlte nicht nur der Mannschaft die Leidenschaft. Das Wort &#8220;Leiden&#8221; ist ja nicht umsonst Bestandteil dieses Begriffes. Vielleicht trennt sich jetzt mal die Spreu vom Weizen, entsprechend dem Bild über diesem Artikel. Aber auch das würde mit einer veränderten Grundhaltung des Vorstands beginnen. Solange dieser die Kunden statt Fans mit ihrem Größenwahn heranzüchtet, wird sich da auch bei zeitweiligem Mißerfolg nichts ändern. Auch da bedarf es einer radikalen Rückkehr zu unseren Wurzeln, um diesem Teil des Teufelskreis zu entkommen. Dennoch möchte ich euch folgenden flammenden Blogeintrag eines schreibenden Kollegen empfehlen, der dieses &#8220;Haltung bewahren in der Niederlage&#8221; sehr, sehr schön auf den Punkt bringt: <a href="http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Vereinsliebe-ist-mehr---,60441.html" target="_blank">Vereinsliebe ist mehr&#8230;</a></p>
<p><span style="font-size:78%;">© 2009 Traumtorschuetze</span></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die schwäbische Leidenszeit geht weiter: Abstiegskampf statt „Königsklasse“]]></title>
<link>http://sebastianheier.wordpress.com/2009/10/30/die-schwabische-leidenszeit-geht-weiter-abstiegskampf-statt-%e2%80%9ekonigsklasse%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:04:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastianheier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wann ist die Uhr von Markus Babbel zum Stehen gekommen? Gestern, vorgestern oder schon vor ganz lang]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Wann ist die Uhr von Markus Babbel zum Stehen gekommen? Gestern, vorgestern oder schon vor ganz langer Zeit? Angefangen hatte die Stuttgarter Leidenszeit schon mit dem Anpfiff der neuen Bundesliga-Saison &#8211; mittlerweile befindet sich der Champions League- Teilnehmer im öffentlich ausgerufen Abstiegskampf und die „Königsklasse“ ist längst zu einem lästigen Anhängsel geworden.</em></p>
<p><strong>Von Sebastian HEIER</strong></p>
<p><strong>Stuttgart. </strong>Wie gut, dass es endlich vorbei ist! Dienstagabend, 20.52 Uhr: Der DFB-Pokal ist für den VfB Stuttgart zu einem weiteren Kapitel in der „Erfolgsstory“ der Saison 2009/10 geworden – ausgerechnet in der Spielzeit eins, nach dem der erneute Sprung in die Spitzengruppe der Bundesliga gelang. Vieles von heute erinnert an die Geschehnisse von vor zwei Jahren, auch damals folgte nach dem Hoch der tiefe Fall.</p>
<p><strong>Parallelen zu 2007</strong></p>
<p>Die Schwaben, die sich noch im Sommer 2007 über die deutsche Meisterschaft freuten, kamen ein Jahr nach diesem Triumph nur auf den sechsten Platz in der Abschlusstabelle. Auch beim genaueren Hinsehen sind die Parallelen vom Herbst 2007 zum jetzigen Herbst zu erkennen: Nach zehn Spieltagen belegten die Stuttgarter damals den 14. Tabellenplatz – so auch jetzt, allerdings mit noch zwei Zählern weniger auf dem Konto.</p>
<p>Auch 2007 zogen die VfB-Akteure in die große „Königsklasse“ ein. Das Champions League-Parkett wurde allerdings zu einem peinlichen Desaster. Sechs Spiele, drei Punkte, Platz vier und das Aus. Zum Vergleich, so sieht jetzt, nach der Hälfte der auszutragenden Spiele, aus: Drei Spiele, zwei Punkte, Platz drei und das Aus droht. Die „Königsklasse“, eigentlich eine Krönung für jeden Fußballer, ist zu einem lästigen Anhängsel geworden.</p>
<p><strong>„Babbelmänner“ verabschieden sich</strong></p>
<p>Eines ist jedoch bei all den Vergleichen mit der Vergangenheit anders: Am Dienstagabend verabschiedeten sich die „Babbelmänner“ bereits im Achtelfinale aus dem nationalen Pokalwettbewerb – vor zwei Jahren kam man immerhin noch bis ins Viertelfinale, wo die Endstation FC Carl Zeiss Jena hieß.</p>
<p><strong>Muss Babbel gehen, damit es besser läuft?</strong></p>
<p>Markus Babbel, der Europameister von 1996, erlebte es erst vor knapp zwölf Monaten als Assistent hautnah mit, wie der VfB-Trainer Armin Veh nach einer Krise entlassen wurde und wie es danach deutlich besser lief bei den Schwaben. Muss jetzt bald auch Markus Babbel seinen Platz räumen, damit es wieder besser läuft?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Portrait: Thomas Tuchel - Mainzer Hurra auch ohne Klopp]]></title>
<link>http://sebastianheier.wordpress.com/2009/10/28/portrait-thomas-tuchel-mainzer-hurra-auch-ohne-klopp/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:36:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastianheier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zurück in der Bundesliga und zurück in den Herzen der deutschen Fußballfans: Aufsteiger FSV Mainz 05]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Zurück in der Bundesliga und zurück in den Herzen der deutschen Fußballfans: Aufsteiger FSV Mainz 05 konnte unter Trainerneuling Thomas Tuchel den ersten historischen Heimsieg gegen den großen FC Bayern München feiern &#8211; Der Mainzer Hurra-Fußball ist zurück, auch ohne Jürgen Klopp.</em></p>
<p><strong>Von Sebastian HEIER</strong></p>
<p><strong>Mainz.</strong> Der erste große Paukenschlag der neuen Saison kam schon vor dem ersten Spieltag aus Mainz: Jörn Andersen musste seine Koffer nach der Pleite im DFB-Pokal beim FSV Mainz 05 packen und sein Nachfolger wurde ein großer Unbekannter im großen Fußball-Geschäft Bundesliga: Thomas Tuchel. Der 35-jährige Trainerneuling scheint für die Mainzer erneut ein großer Glücksgriff zu sein, wie einst ein gewisser Jürgen Klopp, der jetzt auf der Trainerbank von Ligakonkurrent Borussia Dortmund sitzt.</p>
<p><strong>Jörn Andersen geht, ein No-Name kommt</strong></p>
<p>Tuchel schaffte am vergangenen Wochenende das, was Kultfigur Jürgen Klopp bei sechs Versuchen nicht glückte, nämlich einen Sieg gegen den großen FC Bayern München zu feiern. Mit der Beförderung des A-Junioren-Coaches gelang den Mainzern um FSV-Präsident Harald Strutz fünf Tage vor Beginn der neuen Bundesliga-Saison ein glücklicher Griff. Als Jörn Andersen seine Koffer beim Aufsteiger packen musste, reagierten die Medien und auch viele Außenstehende mit großer Verwunderung und mit Kopfschütteln, doch dieser Schachtzug hat sich in Mainz ausgezeichnet.<br />
<strong><br />
Motivator und Taktikfuchs</strong></p>
<p>Der Auftakt ins vierte Mainzer Erstligajahr sollte schwierig sein, denn die Mannschaft hatte neben der Trainerentlassung auch noch mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Thomas Tuchel legte von Beginn an großen Wert auf den Einsatz seiner Motivation und diese zahlte sich schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit aus. Der 35-Jährige pushte sein Team als Motivator mit großer Begeisterung, der Spaß am Fußball kehrte zurück und mit ihm auch der Erfolg. Nicht zuletzt gegen die Bayern präsentierte sich die FSV-Elf mit einer taktischen Raffinesse, die Tuchel mit seiner Mannschaft gezielt, und mit dem Gewinn von drei Punkten, erfolgreich umsetzte.</p>
<p><strong>Thomas Tuchel, Kumpeltyp mit der Note 1,4</strong></p>
<p>Thomas Tuchel ist der aktuell jüngste Bundesligatrainer. Bisher arbeitete er mit den Jugendmannschaften vom VfB Stuttgart und vom FC Augsburg. Die Mainzer A-Junioren führte Tuchel erst in der vergangenen Saison zur Meisterschaft. Mit der Note 1,4 schloss Tuchel vor zwei Jahren die Ausbildung zum Fußballlehrer ab. Der Kumpeltyp erhielt nach seinem Sieg über die Bayern sogar eine Einladung ins ZDF-Sportstudio, doch Tuchel schickte mit seinem Torhüter Heinz Müller lieber einen Mann ins Fernsehen, der auf dem Platz für den 05-Erfolg zuständig war – Tuchel, der neue Hurra-Mainzer…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sturmproblem beim HSV: Wer ballert jetzt?]]></title>
<link>http://sebastianheier.wordpress.com/2009/10/28/sturmproblem-beim-hsv-wer-ballert-jetzt/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:11:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastianheier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aus Hamburgs gefährlichen Sturmduo Petric und Guerrero wird jetzt der junge Perspektivangriff Berg u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Aus Hamburgs gefährlichen Sturmduo Petric und Guerrero wird jetzt der junge Perspektivangriff Berg und Arslan: Die Hanseaten, die zu Saisonbeginn noch das sogenannte Luxusproblem in der Offensive hatten, haben nun ein norddeutsches Sturmproblem – jetzt darf sich niemand mehr verletzten, denn der HSV-Angriff wankt schon.</em></p>
<p><strong>Von Sebastian HEIER</strong></p>
<p><strong>Hamburg.</strong> Sturmhoffnungen gab es beim Hamburger SV in den vergangenen Jahren viele, doch davon haben es nur wenige zum Durchbruch geschafft. In dieser Spielzeit waren an der Elbe endlich stürmische Zeiten angebrochen, denn in der Offensive bot sich HSV-Coach Bruno Labbadia in den ersten Wochen der Saison das Problem, was wohl jeder Trainer gerne hätte, das sogenannte Luxusproblem. Paolo Guerrero, Mladen Petric und Marcus Berg &#8211; drei Spieler, bei denen man durchaus von europäischer Klasse sprechen kann.</p>
<p><strong>Kreuzbandriss stoppte Aufwärtstrend</strong></p>
<p>Doch ausgerechnet den Stürmer, der bei den Hanseaten am besten in Form war, erreichte das bittere Schicksal einer Verletzung. Der Peruaner Paolo Guerrero zog sich in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss zu und wird dem Hamburger SV für mehrere Monate fehlen. Dabei war es ausgerechnet Guerrero, der in dieser Saison den endgültigen Durchbruch in der HSV-Stammelf schaffen wollte. Vier Bundesliga-Spiele und vier Bundesliga-Tore waren ebenso beeindruckend wie zwei Treffer in drei Europa League-Partien.</p>
<p><strong>Nächste Hiobsbotschaft: Petric out!</strong></p>
<p>Paolo Guerrero, Mladen Petric und Marcus Berg kämpften um zwei  begehrte Plätze in der Startformation. Was zu Saisonbeginn noch ein wahres Luxusproblem war, wurde in den vergangenen Wochen zu einer großen Sorge. Es folgte eine weitere Hiobsbotschaft, denn auch Mladen Petric fällt lange aus. Der Kroate wird in der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.</p>
<p><strong>HSV-Hoffnungen ruhen auf Marcus Berg</strong></p>
<p>Jetzt ruhen alle HSV-Hoffnungen auf einen Stürmer. Der 23-jährige Marcus Berg, der seine Torgefährlichkeit immerhin schon in der niederländischen Liga und bei der U-21-Europameisterschaft eindrucksvoll unter Beweis stellte, wird nun hauptberuflich für die Tore bei den Hanseaten sorgen müssen. Auf eine Nachverpflichtung eines ablösefreien und vertragslosen Angreifers verzichten die Verantwortlichen vom Hamburger SV.</p>
<p><strong>Perspektivangriff Berg und Arslan</strong></p>
<p>Mit Tolgay Arslan steht immerhin noch ein Offensiv-Talent in den Reihen der Rothosen, doch auch er hatte sich am vergangenen Wochenende in der Partie gegen Leverkusen eine Reizung der Kapsel zugezogen – am kommenden Spieltag steht Tolgay Arslan dann aber wieder HSV-Coach Bruno Labbadia zur Verfügung. Aus dem gefährlichen Sturmduo Petric und Guerrero wird jetzt der junge Perspektivangriff Berg und Arslan – einen weiteren Ausfall sollte es nun, wenn möglich, nicht geben…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gomez auf Podolskis Spuren - Bitte Platz nehmen!]]></title>
<link>http://sebastianheier.wordpress.com/2009/10/28/gomez-auf-podolskis-spuren-bitte-platz-nehmen/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:10:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastianheier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Verunsichert, verkrampft, mutlos und ein Stück weit auch schon ratlos! Mario Gomez hat mit einem Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Verunsichert, verkrampft, mutlos und ein Stück weit auch schon ratlos! Mario Gomez hat mit einem Schicksal beim FC Bayern München zu kämpfen, das zuletzt auch sein prominenter Nationalmannschaftskollege und Ex-Bayern Stürmer Lukas Podolski durchleben musste. In München ist der noch vor Wochen so hochgejubelte Mario Gomez auf einmal nur noch der Edelreservist für die letzten Minuten.</em></p>
<p><strong>Von Sebastian HEIER</strong></p>
<p><strong>München. </strong>Eine Millionen-Investition in einen Hochkaräter. Mit der Verpflichtung von Mario Gomez ging der FC Bayern München nicht nur einen neuen Weg, sondern auch einen teuren Schritt nach vorne. Der teuerste Transfer in der Geschichte der Fußball-Bundesliga wurde im vergangenen Sommer perfekt gemacht. „Mehr als 30 Millionen für einen 24-Jährigen &#8211; ist Gomez das wert?“ Eine Antwort kann man nach dem jetzigen Leistungsstand mit einem einzigen Wort geben: „Nein!“</p>
<p>Es erscheint fast wie eine Parallele zu den Geschehnissen von vor einigen Monaten. Damals war es ein junger Lukas Podolski, der nach der Weltmeisterschaft 2006 mit großen Vorschusslorbeeren an der Isar begrüßt wurde. Zwar handelte es sich bei Podolski lediglich um ein Drittel der Gomez-Ablösesumme, dennoch sind einige Dinge zu beobachten, die an das „Poldi“-Schicksal erinnern.</p>
<p><strong>Verunsichert, verkrampft und mutlos</strong></p>
<p>Nachdem es in den ersten vier Bundesliga-Spielen für Mario Gomez noch recht gut lief, folgte danach der Absturz in zweite Bayern-Reihe. Ein Spiel über 90 Minuten ist seit seiner Auswechslung zur Halbzeit gegen Borussia Dortmund (5. Spieltag) nur noch ein Wunschtraum des 24-Jährigen. In den letzten drei Spielen musste sich Gomez mit der Reservistenrolle anfreunden. Die Einwechslungen gegen Hamburg (65.) und Köln (46.) erreichten am vergangenen Wochenende ihren vorläufigen Höhepunkt: Erst in der 71. Minute durfte der Nationalspieler für 19 Minuten gegen Aufsteiger SC Freiburg ran und wirkte danach verunsichert, verkrampft, mutlos und ein Stück weit auch schon ratlos!</p>
<p><strong>Formloser Gomez, sein Platz ist die Bank</strong></p>
<p>„In München sorgt der leistungsfördernde Konkurrenzkampf dafür, dass sich Mario Gomez aktuell mit einer Backe auf der FCB-Bank befindet“, schrieb Goal.com Mitte September. Doch angesichts der aktuellen Ausfälle und Verletzungssorgen in der FCB-Offensive kann wohl nicht mehr von einem  „leistungsfördernden Konkurrenzkampf“ gesprochen werden, sondern wohl eher von einem formlosen Mario Gomez, der aktuell einfach den besseren Eindruck auf der Reservebank der Bayern macht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[GO TTes Spielbericht: Erste Niederlage der Althüpfer]]></title>
<link>http://grashuepfer.wordpress.com/2009/10/27/go-ttes-spielbericht-erste-niederlage-der-althupfer/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:21:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebkom</dc:creator>
<guid>http://grashuepfer.wordpress.com/2009/10/27/go-ttes-spielbericht-erste-niederlage-der-althupfer/</guid>
<description><![CDATA[Torreiches Horstmar Althüpfer genießen Lehrstunde und Gastfreundschaft im schönen Lünen Aufstellung ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2><span style="font-weight:normal;">Torreiches Horstmar<br />
<span style="font-size:13px;">Althüpfer genießen Lehrstunde und Gastfreundschaft im schönen Lünen</span></span></h2>
<p><strong>Aufstellung : </strong>Ingo; Peter, Heiner, Volker, Hartmut (Pintus) ; Gerald, Achim, Carsten, Martin; Frank, TomKirk</p>
<p><strong>Tore</strong> : 1:0 Carsten, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3 Frank; 2:4, 3:4 Frank, 3:5, 3:6  (Tore Preußen : M.Wisse, M.Tospan, 2x D.Pudig, 2x D. Glaap)</p>
<p><strong>Zuschauer : </strong>Britta, Emma, Philipp Harter und Jens Woywode.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>(VG)</strong> Um sich wieder an die Freuden eines halbwegs geregelten Spielbetriebs heranzutasten, begaben sich die älteren Jungs des Grashüpfer Olpkebach Traditions Teams auf die Reise ins schöne Lünen- Horstmar. Nach dem Hochgefühl des sicheren Sieges in Scharnhorst wollten sie sich mal an die längst vergessenen Emotionen einer ordentlichen Klatsche erinnern, was mit großem Erfolg gelang.</p>
<p>Zum erfolgreichen Auftaktmatch mußte nur das Mittelfeld ausgetauscht werden. Jan, Jens, Hübschen sowie deren mögliche Ersatzleute Ralf, Rob und Macke standen nicht zur Verfügung. Weiterhin passten Steffen, Karl und Yves. Als gelungenen Fortschritt kann man anmerken, dass die Absagenflut vor dem Match den Kader nur von 16 auf 12 schrumpfen ließ, so das mit Pintus der historisch erste Ergänzungsspieler GO TTes  präsentiert werden konnte.<!--more--></p>
<p>Die reichlich erfahrene Abwehr spielte personell wie in Scharnhorst, nur viel schlechter und mit einer taktisch großen Vielfalt. Hartmut und Volker deckten im Raum, Heiner spielte einen zurückhängenden Libero am eigenen 16er und Peter Manndeckung. Manchmal stellten sie auch individuell und sehr kreativ um.</p>
<p>Gerald spielte davor direkt gegen den Mann, manchmal sehr weit davor,  Martin ließ sich dafür zurückfallen und stand im Raum und Achim war nicht in der Lage die klaren Vorgaben von Volker („bleib links“) und Harti („geh in die Mitte“) zu befolgen. Dies lag natürlich nicht an Harti und Volker, die nie Fehler machen, sondern an der fehlenden taktischen Schulung Achims, der große Zeiträume seiner sportlichen Laufbahn als American Footballer zugebracht hat. American Football ist das, was so aussieht wie eine Rugby Veranstaltung auf dem Christopher Street Day. Enge Höschen, Schulterpolster und Make up.</p>
<p>Carsten, Tom und Frank machten ihre Sache eigentlich ganz gut und wirkten deshalb wie Fremdkörper in einem sonst homogen konfusen Team.</p>
<p>Dem Alter der Akteure entsprechen, begann das Spiel gemächlich. Lünen spielte einen gepflegten Ball und die Grashüpfer konterten. Nachdem Carsten Schäfer einen schönen Lauf mit einem Schlenzer ins Tor zur <strong>1:0</strong> -Führung verwandelt hatte, war der Ausgang des Spiels klar. Carsten, Tom und Frank würden noch einige Konter fahren und die preußische Abwehrreihe durcheinander wirbeln, so dass wir hinten unsere üblichen Böcke schießen können. Ca. 4:1 oder 5:2, gebongt.</p>
<p>Bei einem so klaren Spielausgang geht man auch nicht allzu hart zu Werke. Horstmars Siebener wird daher 90 Minuten lang nicht angegriffen, wobei dies die 20 Minuten unter der Dusche ok, die 70 Spielminuten zuvor jedoch taktisch falsch war. So auch nach 20 Minuten, als der rundliche Ballzauberer von Volker nur geblockt wurde, ein ähnlich gebauter Sechser an der Hüpferstrafraumgrenze den Ball frei stehend vor das Tor passen durfte, wo ein verdammt abgezockter Mittelstürmer Heiner und Gerald vernaschte, um zum <strong>1:1</strong> Ausgleich zu treffen.</p>
<p>Ein kleines Malheur, eigentlich nicht erwähnenswert. Ebenso wie der nächste Angriff der Preußen, der erstaunlicherweise mit dem <strong>1:2</strong> endete. Erst mit dem <strong>1:3</strong> dämmerte uns Böses.</p>
<p>Die Kerle haben alle mehr auf den Rippen als wir, laufen scheinbar nicht und machen keine Dribblings. Trotzdem stehen immer 2-3 Spieler frei und sie sind permanent in Ballbesitz. Entweder sie sind mit 11 Zwillingspärchen auf dem Platz oder sie spielen ganz einfach besser Fußball als wir. Ein konzentriertes Nachzählen beraubt uns einiger Illusionen.</p>
<p>Kurz vor der Pause verkürzt Frank auf <strong>2:3</strong>. Es geht also doch. Statt Pausentee gibt es wilde taktische Zeichnungen, die fußgemalt in die Asche geritzt werden. Geradezu italienische Gestik zeigt den Mitspielern die neue Marschroute. Oder vielmehr die neuen Marschrouten. Es gibt den Berghausweg, die Salmen Allee und die Martin Harter Strasse. Dazwischen liegen noch eine Grimmgasse und der Löhrplatz. Ein lustiges Viertel. Dort will ich wohnen.</p>
<p>Außerhalb des Stadtplans erreicht ein Traumpaß die preußische Neun und es steht <strong>2:4. </strong>Diesen Antritt hatte ihm Pintus nicht zugetraut. Wir sind kurz davor, ihm zu applaudieren.</p>
<p>Ab sofort spielt Pintus zentral in der Deckung und Achim auf links. Volker hat keine Lust mehr, auf weitere Angriffe zu warten und attackiert daher schon im Bereich Mittellinie. Auf diese Weise bekommt er etwas Bewegung und einige Bälle. Phasenweise bauen die Hüpfer wieder Druck auf, kommen durch einen an Tom Kirk verursachten Elfer sogar zum Anschlußtreffer.</p>
<p>Mehr lassen die freundlichen Gastgeber in diesem fairen Spiel dann nicht mehr zu. Dreiste Doppelpässe und satte Schüsse verursachen ein <strong>3:6</strong> aus Olpkebacher Sicht.</p>
<p>Die anschließende Spielanalyse endet mit den Worten: „Wir haben euch eine kalte Kiste Bier in die Kabine gestellt“ Da wird der Umkleiderraum zum Paradieschen, denn zu Hause gibt es nur ein paar Radischen.</p>
<p>Altherrenfußball ist die geilste Sache der Welt. Wir wollen nichts anderes mehr machen. System wird überbewertet und Gerald hat auch schon versprochen, sich mit Raumdeckung vertraut zu machen. Obwohl er 48 Jahre ohne ausgekommen ist.</p>
<p><strong>Torjägerliste GO TT:</strong></p>
<ul>
<li>3 Tore Frank</li>
<li>2 Tore Yves</li>
<li>1 Tor Carsten und Jens</li>
</ul>
<p><strong>Trikot- Waschliste GO TT: </strong></p>
<ul>
<li>Volker</li>
<li>Jens</li>
<li>Martin</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz verlinkt: evangelisch.de über die SPD-Niederlage]]></title>
<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/27/kurz-verlinkt-evangelisch-de-uber-die-spd-niederlage/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 11:50:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
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<description><![CDATA[Einen guten Artikel über die SPD-Niederlage und das Scheitern in der Bibel liefert evangelisch.de: M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einen guten Artikel über die SPD-Niederlage und das Scheitern in der Bibel liefert <a href="http://www.evangelisch.de/themen/religion/der-tiefe-fall-der-spd-und-was-die-bibel-ueber-das-scheitern-sagt">evangelisch.de</a>:</p>
<blockquote><p>Mit der Niederlage ehrlich umzugehen, rät auch der Bamberger Theologe und Psychologe Martin Weiß-Flache den politischen Verlierern vom Sonntag. Die Bibel mache deutlich, dass das Scheitern &#8220;nicht mit der Abwertung des Menschen als Person verbunden sein darf&#8221;.<!--more--> Zugleich verweist er auf Passagen im Alten und Neuen Testament, die sich kritisch mit Macht auseinandersetzten. Politiker, sagt Weiß-Flache, hätten den &#8220;Vorzug und zugleich das Problem&#8221;, mehr Einfluss und Gestaltungsmacht als andere zu haben. Ein Problem sieht der Theologe darin, dass sich Wohl und Wehe politischen Handelns in der Öffentlichkeit vollziehen. Auch das Scheitern geschehe vor aller Augen – und werde deshalb gerne weggeschoben. Politiker, so die Beobachtung von Weiß-Flache, &#8220;gestehen viel zu selten öffentlich ein, dass sie einen Fehler gemacht haben&#8221;. Dabei liege im Scheitern durchaus auch eine Chance. Der SPD rät er, nun nicht in andauernde Selbstzerfleischung zu verfallen. &#8220;Vor allem das Einprügeln auf Personen wäre ungut.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein guter Ratschlag, den sich auch Nicht-Christen zu Herzen nehmen können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit Niederlagen umgehen]]></title>
<link>http://dayspotting.wordpress.com/2009/10/26/mit-niederlagen-umgehen/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 18:55:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Niels</dc:creator>
<guid>http://dayspotting.wordpress.com/2009/10/26/mit-niederlagen-umgehen/</guid>
<description><![CDATA[Wann hast Du Deine letzte Niederlage einstecken müssen? Und wie bist Du damit umgegangen? Hast Du Di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wann hast Du Deine letzte Niederlage einstecken müssen? Und wie bist Du damit umgegangen? Hast Du Di]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unglaublich, was soll man dazu sagen?]]></title>
<link>http://bayernfansite.wordpress.com/2009/10/22/unglaublich-was-soll-man-dazu-sagen/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 22:05:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>bayern-fansite</dc:creator>
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<description><![CDATA[So jetzt hab ich eine Nacht darüber geschlafen, aber viel besser lässt das unsere Niederlage gegen G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So jetzt hab ich eine Nacht darüber geschlafen, aber viel besser lässt das unsere Niederlage gegen Girondins Bordeaux nicht aussehen. Wenigstens kann ich meine Gedanken jetzt einigermaßen geordnet und ohne ganz so viel Emotionen aufschreiben.</p>
<p>Das war ja erbärmlich und peinlich was unsere Spieler am Mittwoch abgeliefert haben. Man kann es kaum beschreiben. Bordeaux gewinnt dank einer guten Leistung zum Glück &#8220;nur&#8221; mit 2:1 (2:1). Hätte Butt nicht die zwei Elfmeter rausgeholt wäre es ein ganz bitterer Abend geworden der in einem Debakel geendet hätte.</p>
<p>So aber haben den Franzosen vor 32.850 Fans zwei Tore von Ciani (28.) und Planus (40.) gereicht um gegen einen Mannschaft zu gewinnen, die es an diesem Abend nicht würdig war das Trikot das FC Bayern zu tragen. Bezeichnend das wir selbst nicht in der Lage dazu waren ein Tor zu erzielen und dazu erneut ein Geschenkt des Gegner in Form eines Eigentors (Ciani/6.) gebraucht haben.</p>
<p>Die frühe Gelb-Rote Karte von Thomas Müller (28.) Minute möchte ich nicht als Ausrede gelten lassen. Überhaupt kann man dem Jungen keinen Vorwurf machen, er selbst ist ja am Boden zerstört<a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_championsleague/artikel_165557.html" target="_blank"><strong> [&#62; siehe hier]</strong></a>. Die ganze Diskussion um eine mögliche Nominierung für die Nationalmannschaft hat ihm geschadet. Da kann er behaupten was er will, spurlos geht das an keinem jungen Spieler vorbei. Und dementsprechend übermotiviert ist er zu werke gegangen. Unser Vorstand hat dazu aber auch einen großen Teil beigetragen, in dem er jeden Tag seinen Senf dazu in der Presse abgegeben hat und das Thema so unnötig gepusht hat. Ansonsten wäre die Aussage von Löw eine Randnotiz gewesen und ein wenig im Sand verlaufen. Aber Müller ist jung und daraus wird er lernen.</p>
<p>Kritisieren muss man dafür Daniel van Buyten. Seine rote Karte nach einer Notbremse (88.) war einfach nur dämlich. Neben Müller wird auch er im Rückspiel am 3. November fehlen. Bei unserer dünnen Personaldecke sicher alles andere als glücklich. Warum lässt er seinen Gegenspieler nicht einfach durchlaufen? Oder hat er gehofft das vorne noch was geht und gewusst das Butt den Elfer erneut hält? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Butt muss man lobend erwähnen an dieser Stelle. Erst hat er seinen selbst verursachten Elfer rausgeholt gegen Gourcuff (66.) und dann auch noch gegen Jussie (88.) pariert. Stark &#8211; und damit uns vor einem Debakel gerettet.</p>
<p>Was gibt es sonst noch zum Spiel zu sagen? Vielleicht wie dämlich und naiv wir uns vor unserem eigenen Strafraum verhalten haben? Jeder der Spieler wusste wie stark Bordeaux nach Standards ist. Und trotzdem kassieren wir auf diese Weise die beiden Gegentore. Warum lassen wir den Gegner so nah an den Strafraum kommen und foulen dann auch noch, wenn ich weiss das dies die Stärke der gegnerischen Mannschaft ist?</p>
<p>Ein wenig Kurios übrigens Badstuber als Eckenschütze einzuteilen. Erstens fehlt dann hinten ein Abwehrspieler und zweitens ist das ein Offenbarungseid der restlichen Spieler. Haben wir keinen der Ecken oder Standards gescheit reinbringen kann? Das Schweinsteiger es nicht kann und auch nie können wird beweist er jedes Wochenende aufs neue. Aber was ist mit dem Rest?</p>
<p>Wie geht es jetzt weiter?</p>
<p>In der Tabelle sieht es schlecht aus. Durch diese Niederlage ist der FCB (4 Punkte) auf den dritten Platz abgerutscht hinter Bordeaux (7 Punkte) und Juventus Turin (5). Die nächsten beiden Spiele gegen Bordeaux (3. November) und Haifa (25. November) müssen gewonnen werden. Ansonsten ist wohl nach der Vorrunde schluss was nicht zu akzeptieren wäre.</p>
<p><strong>Kommen wir zu der näheren Analyse der Niederlage. Was sind die Ursachen?</strong></p>
<p>- Sicher das fehlen von Robben und Ribery. Ohne die beiden haben wir einfach null Kreativität und Qualität auf dem Platz. Im Spiel hat man das schön gesehen. Nur lange Bälle nach vorne, viele Fehlpässe, die Bälle wurden in der eigenen Hälfte hin und her geschoben, kein Spielfluss und keine Kombinationen. Das ist zu wenig auf europäischen Top-Niveau. Das lässt sich auch eindrucksvoll an folgenden zahlen belegen: Der FC Bayern hat 328 Pässe gespielt, aber nur 236 sind angekommen. Bordeaux hat da ganz andere Zahlen aufzuwarten mit 482 Pässen wovon 395 angekommen sind. Auch van Gaal ist das sauer aufgestoßen, Zitat: &#8220;Dass van Bommel und Schweinsteiger so viele Fehlpässe gespielt haben, hat mich enorm gestört.&#8221; In den nächsten Wochen ist erstmal keine Besserung in Sicht. Robben wir hoffentlich bald zurückkehren, aber Ribery fällt wohl noch länger aus <a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/0910/News/franck-ribery-droht-ausfall-bis-ende-november-wegen-problemen-mit-der-patellasehne.html" target="_blank"><strong>[&#62; siehe hier]</strong></a>. Lässt wenig Hoffnung zu auf ein bald attraktiveres Spiel.</p>
<p>- Van Gaal hat noch kein Konzept und wirkt derzeit ratlos. Der derzeitige Kader ist auf ein 4-4-2 mit zwei Sechsern ausgelegt. Tymoshchuk und Gomez passen in so ein System perfekt rein und zusammen mit van Bommel würde Tymo ein starkes Bollwerk bilden. Van Gaal will jedoch sein 4-3-3 spielen lassen, obwohl dafür das Spielermaterial nicht vorhanden ist und wir einen Stürmerüberschuss im Kader haben. Mit der Verpflichtung von Robben konnte ein kleines Problem kurzfristig beseitigt werden. Aber wenn einer der Flügelspieler mal ausfällt, haben wir keinen Ersatz in der Hinterhand der diese Position ausfüllen kann. Das vorhandene Spielermaterial passt zum größten Teil nicht ins van Gaal System. Tymo und Gomez bleiben auf der Strecke. Die Mannschaft ist nicht eingespielt und der Trainer experimentiert weiter mit den verschiedenen Spielsystemen.</p>
<p>- Perfekt ins Bild passt da auch das &#8220;Positions-Hopping&#8221; verschiedener Spieler. Ribery soll erst Spielmacher sein, dann rückt er doch auf den linken Flügel. Lahm verteidigt erst links, dann rechts und jetzt wegen der Verletzung von Braafheid wieder links. Pranjic spielt linker Verteidiger und fällt knallhart durch. Tymoshchuk gilt nach der Vorbereitung als gesetzt, wird dann knallhart degradiert und durch Ottl ausgetauscht um jetzt wieder ins Team zu rücken. Dies sind nur ein paar Beispiele. So kann sich keine Mannschaft finden.</p>
<p>- Unsere Stürmer sind allesamt verunsichert und haben Angst nach dem nächsten Fehler auf der Bank zu landen. Ein Olic hat vor ein paar Wochen sogar laut darüber nachgedacht sich freiwillig auf die Bank zu setzen, um dann nach seiner Einwechslung befreiter aufspielen zu können. Wir haben mit Toni, Klose, Gomez und Olic vier Klasse Stürmer (Müller zähle ich ins Mittelfeld). Aber keiner kann derzeit sein Potenzial abrufen.Was wohl auch daran liegt das kaum verwertbare Vorlagen an den Mann kommen. Ein Gomez wird gar demontiert obwohl er bis nach dem Dortmund Spiel eine klasse Torquote hatte. Ein Gomez wird gar dafür kritisiert, das er nur Abstauber-Tore macht. WAS HAT DEN BITTE EIN LUCA TONI ZWEI JAHRE LANG GEMACHT? Der Junge ist der beste Deutsche Stürmer in der Bundesliga der vergangenen Jahre und van Gaal hat ihm alles Selbstvertrauen geraubt. Ich fordere jetzt das er ihn endlich spielen lässt. Und das nicht nur 10 Minuten lang.</p>
<p>- Die Transferpolitik. Da wird sich aber nichts dran änder solange solche Menschen wie Rummenigge und leider auch Hoeneß im Verein was zu sagen haben. Nerlinger ist eine Marionette von Hoeneß und wird nichts groß verändern. Wie am Mittwoch bekannt wurde hat Rummenigge seinen Vertrag ja sogar schon bis 2011 verlängert<strong><a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/0910/News/karl-heinz-rummenigge-bleibt-am-bayern-ruder-vertrag-bis-2011-verlaengert.html" target="_blank"> [&#62; siehe hier]</a></strong>. Was da für fehler gemacht wurden ist unglaublich. Ein z.B. Breno wird für 10 Mio geholt und in der Jugend hat man mindestens genauso große Talente mit Badstuber, Hummels und Niedermeier. Auch van Gaal trägt seinen Teil dazu bei. Spieler wie Braafheid und Pranjic helfen einem FC Bayern einfach nicht. Kritisieren dafür kann man sie nicht mal, sie können einfach nicht auf diesem Niveau spielen. Und wer mag es ihnen verdenken einen Vertrag beim FCB abzulehnen? Wegen diesen beiden Spielern wollte van Gaal auch keinen Außenverteidiger mehr haben. Und wie man sieht reicht es vorne und hinten nicht. Desweiteren hockt auf der Bank zu wenig Qualität. Die Ausfälle von Ribery oder Robben können nicht kompensiert werden. Sosa, Görlitz, Breno, Pranjic und Ottl. Klangvolle Namen die den FC Bayern nicht weiterbringen. Seit Jahren haben wir eine scheiß Einkaufspolitik. Die Hoffnung das sich was ändert ist gering.</p>
<p>- Aber es wäre zu einfach auf Brafheid und Pranjic rumzuhaken. Was Spieler wie Lahm, Schweinsteiger und Klose zeigen ist seit Wochen einfach zu wenig. Ein Lahm mit dem Anspruch bester Außenverteidiger der Welt sein zu wollen schafft es auf rechts keine vernünftigen Flanken zu schlagen. Gerade von den gestandenen Spielern muss mehr kommen.</p>
<p>Ich glaub ich könnte noch eine weile so weiter schreiben. Das wars aber fürs erste.</p>
<p>Jetzt müssen Siege her. Der Druck auf van Gaal nimmt zu. In der Bundesliga muss es weiter nach vorne gehen und in der CL das Minimalziel Achtelfinale erreicht werden. Es bleibt zu hoffen das wir nicht noch weitere verletzte Spieler hinzubekommen. Ansonsten wird es brutal eng.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Am besten den Verein auflösen]]></title>
<link>http://bayernfansite.wordpress.com/2009/10/14/am-besten-den-verein-auflosen/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:23:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>bayern-fansite</dc:creator>
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<description><![CDATA[Oh man da haben wir doch gestern glatt in einem Testspiel gegen Jahn Regensburg mit 0:1 verloren []]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Oh man da haben wir doch gestern glatt in einem Testspiel gegen Jahn Regensburg mit 0:1 verloren<strong> <a href="http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/spielbericht/2009/21037.php?fcb_sid=87eea448afe9602411e1c6664b66f5b2" target="_blank">[&#62; Spielbericht]</a></strong>.</p>
<p>Und überall im Internet muss man etwas von &#8220;Blamage&#8221; oder &#8220;Krise&#8221; lesen. Selten so einen Schrott gehört.</p>
<p>Das Spiel war für Toni und van Bommel gedacht, beide sollten nach ihren Verletzungen Spielpraxis sammeln. Dazu haben dann noch 14 Nationalspieler gefehlt, was will man erwarten? Da ist das Ergebnis völlig zweitranging. Man muss sich nur mal unsere Aufstellung anschauen: Voll mit Amateuren und Reservespielern.</p>
<p>Am besten lösen wir die Mannschaft auf, melden den Verein ab und verkriechen uns alle in irgendein Eck. Der FC Bayern wird bald in die zweite Liga absteigen&#8230;</p>
<p>Ne mal ehrlich, dieses Spiel ist doch so interessant wie ein Reissack der in China umfällt. Toni und van Bommel haben wichtige Spielpraxis gesammelt und die Reservisten wie Lell, Görlitz und Rensing durften auch mal ran. Also scheiß auf das Ergebnis. Scheiß egal was die Presse schreibt. Die Medien freut diese Niederlage natürlich &#8211; ist ja Länderspielpause und jetzt hat man endlich mal wieder was interessantes zu schreiben.</p>
<p>Am Samstag gegen Freiburg zählt es. Dort werden dann wichtige drei Punkte eingefahren. Und am Ende der Saison werden wir von ganz oben grüßen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Und wieder knapp verloren!]]></title>
<link>http://broadwaycowboys.wordpress.de/2009/10/11/und-wieder-knapp-verloren/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 13:51:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schdief</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unser Heimspiel gegen die &#8220;Sunny Boys&#8221; haben wir mal wieder knapp mit 8:10 (20:23) verlo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unser Heimspiel gegen die &#8220;Sunny Boys&#8221; haben wir mal wieder knapp mit 8:10 (20:23) verloren. Eigentlich hatten wir uns gedacht, dass ein Sieg her muss, aber es hätte nicht so sein sollen. Das Spiel hat sehr gut für uns begonnen. Wir haben ein Doppel gewinnen (2:1) können und eins haben wir verloren (1:2). Dann konnten wir in der ersten Runde noch drei Einzel gewinnen und eins mussten wir abgeben. Danach stand es dann 4:2 für uns. Also schon ein wenig vielversprechend. Aber die zweite Runde sah dann etwas anderes aus. Da konnten wir nur zwei Einzel gewinnen (und zwei verloren). Aber trotzdem hatten wir noch eine 6:4-Führung. Aber die dritte Runde hatte es dann in sich. Wir verloren drei Einzel und nur eins konnten wir gewinnen, dank Tino. Ab da war alles nur noch ein ganz knappes Ding und die Worte &#8220;Sudden Death&#8221; konnte man schonmal in den Mund nehmen, denn danach stend es 7:7. Für die vierte und letzte Runde wurden dann Achim für Micha und Bim für Celle eingewechselt. Aber in dieser Runde konnten wir wieder nur ein Einzel für uns entscheiden. Am Ende war es dann nochmal ganz spannend. Es war bei einem Stand von 8:9 gegen uns nur noch ein Einzel fertig zu spielen. Bei einem Sieg in diesem Spiel hätte es ein &#8220;Sudden Death&#8221; geben können, aber es kam anders und erst in diesem letzten Spiel konnten sich die &#8220;Sunny Boys&#8221; mit dem 8:10 drei Punkte sichern. Da hat uns halt ein wenig Glück gefehlt. Aber was soll&#8217;s, das Leben geht weiter und wir bleiben optimistisch und sagen uns: &#8220;Dann holen wir uns halt das nächste Spiel!&#8221;</p>
<p>Gespielt haben Celle, Micha, Tino und Pünktchen. Auf &#8220;E&#8221; waren Achim und Bim.</p>
<p>Auch das zweite Spiel in Runde drei &#8220;Altstadthaie I&#8221; gegen &#8220;Meininger Dartcrew III&#8221; ging sehr knapp mit einem 8:10 (24:24) aus. Also konnten die Meininger mit diesem Spiel ihre Führung in der Tabelle ausbauen und bleiben immer noch ungeschlagen.</p>
<p>Einzel- und Teamrangliste und Ergebnisse aktuallisiert (10.10.2009)!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chaos als Chance]]></title>
<link>http://stboeltes.wordpress.com/2009/10/01/chaos-als-chance/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 15:09:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan Böltes</dc:creator>
<guid>http://stboeltes.wordpress.com/2009/10/01/chaos-als-chance/</guid>
<description><![CDATA[Die SPD ist am Boden. Daran gibt es nichts zu rütteln, und abgesehen von der Jubelarie am Sonntag Ab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;">Die SPD ist am Boden. Daran gibt es nichts zu rütteln, und abgesehen von der Jubelarie am Sonntag Abend im Willy-Brandt-Haus hat wohl auch niemand ernsthaft rütteln wollen. Selten sind nach einer Wahlniederlage so viele klare Worte gefallen wie nach dieser, historisch zu nennenden, und das Bild, das die Partei bietet, ist alles andere als einheitlich. Aber das ist gut so.</p>
<p style="margin-bottom:0;">So schön es sein mag, dass es schon klare Kandidaten für Parteivorsitz und Generalsekretariat geben mag, so wichtig es ist, eine klare und deutliche Linie vorzugeben, um so bedeutender ist das Niveau der derzeitigen Debatte, ihre Intensität, ihr Charakter. Alles kommt auf den Tisch. Alle wesentlichen Punkte der politischen Arbeit der letzten 11 Jahre und darüber hinaus stehen auf dem Prüfstand. Das ist angesichts der zuletzt doch sehr schwankenden Praxis der Verkündigung von Beschlüssen und Inhalten von ganz wesentlicher Bedeutung.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Interessant wird es aber natürlich dann, wenn an die Fehlentwicklungen der letzten Jahre unmittelbar angeknüpft wird, wie es jetzt in Thüringen passiert. Man kann sich ja innerlich und ggf. auch erkennbar nach außen hin einer Zusammenarbeit mit der Linken verweigern und man kann auch darauf beharren, innerhalb einer solchen Koalition den Ministerpräsidenten stellen zu wollen, ob man nun zweitstärkste Fraktion ist oder nicht. Aber Koalitionsverhandlungen mit der CDU den Vorrang zu geben, obwohl eine klare Option für rot-rot-grün besteht, ist taktisch dumm und strategisch eine Katastrophe.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ein derartiges Verhalten kann eigentlich nur dazu führen, dass die SPD noch mehr an Glaubwürdigkeit verlieren wird, als sie es bislang getan hat. Vor allem aber ist der zwingend erforderliche Erneuerungsprozess in Gefahr, der nur über die Bundesländer erfolgen kann und schließlich zu einer strukturelle Mehrheit im Bundesrat führen muss. Wer sich jetzt gegen Rot/Rot/grün und sogar für schwarz/rot entscheidet, muss den Verlust der Gestaltungsmehrheit im Bund auf wenigstens 12 Jahre in Kauf nehmen, das weitere Absinken der SPD in der Wählergunst, den Abschied von der Regierung.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Dennoch: in dieser Lage ist auch das erlaubt, muss wohlmöglich sogar sein. Die Entscheidung des Thüringer Landesvorstandes spiegelt die Situation der Partei auf ganz bezaubernde Weise wider: keine Vorgabe, keine Führung, keine erkennbare Richtung. Und dann macht jeder, was er will. Wichtig ist nur, dass es uns gelingt, uns beizeiten selbst wieder rauszuziehen aus diesem tiefen Sumpf. Jetzt ordentlich kloppen, dann sammeln, neu ausrichten, und wieder zurück in das Regierungslager, mit wem auch immer. Klare Abgrenzung zum politischen Gegner, keine Anbiederung, aber auch kein Rückfall in die „Opposition ist Mist“-Zeiten. Bündnisse ausloten, ausprobieren, weiter entwickeln.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Erinnert sich noch jemand an die Neunziger Jahre, als es immer weiter bergab ging mit der alten Tante? Als auf Engholm der unglückliche Scharping folgte und alle glaubten, die Urwahl des Vorsitzenden wäre die richtige Antwort? Damals ist es allen Widrigkeiten zum Trotz gelungen, durch den Neuaufbau in den Ländern die strukturelle Mehrheit im Bund zu erringen. Und das wird wieder klappen – wenn jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Auch wenn es etwas länger dauert, am Ball bleiben lohnt sich.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den Rücktritt aller Agenda-SPD-ler fordert KLAUSENS]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2009/09/30/den-rucktritt-aller-agenda-spd-ler-fordert-klausens/</link>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:37:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
<guid>http://klausens.wordpress.com/2009/09/30/den-rucktritt-aller-agenda-spd-ler-fordert-klausens/</guid>
<description><![CDATA[klau|s|ens, deine forderungen werden immer weitreichender. arme SPD! man muss jetzt alles fordern, u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>klau&#124;s&#124;ens, deine forderungen werden immer weitreichender. arme SPD!</p>
<p><span style="font-weight:bold;">man muss jetzt alles fordern, um weniges zu retten, was noch von der SPD übrig geblieben ist.</span></p>
<p>ist denn noch etwas übrig?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">eine gute frage! sie haben ja tatsächlich den eher rechten steinmeier zum fraktionsvorsitzenden gemacht, mit 88 % und nochwas. (aber parteichef darf der nicht werden! immerhin!)</span></p>
<p>ja,  dafür bekommen die linken den parteivorsitz. sie haben also gedealt.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">ist denn der mann aus niedersachsen links, dieser gabriel?</span></p>
<p>machen begriffe wie &#8220;links&#8221; und &#8220;rechts&#8221; noch viel sinn?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">was denn dann?</span></p>
<p>für die kleinen leute oder gegen die kleinen leute? &#8211; das ist die kernfrage!</p>
<p><span style="font-weight:bold;">das sagst du was: bei FDP/CDU/CSU werden jetzt schon alle messer gewetzt: mindestlohn weg, kündigungsschutz weg, alles soll weg. steuern runter. es ist wird grausam. das kapital regiert sich selbst.</span></p>
<p>das ist gewiss ganz schlimm &#8211; und man kann nichts tun, außer dass man demonstriert und protestiert und sich wehrt, also den gesellschaftlichen druck so groß macht, dass sie vieles nicht so durchsetzen können, wie andere das wollen.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">wie dieser hundt!</span></p>
<p>ja, ja, dieser hundt von den arbeitgeberverbänden &#8230; das ist so einer, der jetzt nachstößt.<br />
<br style="font-weight:bold;" /><span style="font-weight:bold;">oder die stromkonzerne wegen der atomenergie.</span></p>
<p>alle stoßen jetzt nach. das kapital stößt nach. wolfgang clement stößt nach. &#8212; auch die ganze rechte SPD weint, dass sie bei diesem nachstoßen nicht mehr aktiv beteiligt ist. arme seeheimer!</p>
<p><span style="font-weight:bold;">das ist doch schrecklich!</span></p>
<p>genau das: jahrhundertlang haben die arbeiter für ihre rechte gekämpft &#8211; und unter einer SPD-regierung wurden eben diese rechte nach und nach abgeschmolzen. und dieser prozess geht jetzt weiter und weiter, von CDU und CSU und FDP und wie sie alle heißen.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">ist die welt noch gerecht?</span></p>
<p>sie war nie gerecht. darf ich reimen?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">bitte!</span></p>
<p>danke.</p>
<p><span style="font-weight:bold;font-style:italic;">ACH NEE!</span><br style="font-weight:bold;font-style:italic;" /><br style="font-weight:bold;font-style:italic;" /><span style="font-weight:bold;font-style:italic;">SPD </span><br style="font-weight:bold;font-style:italic;" /><span style="font-weight:bold;font-style:italic;">Tut selten gut</span><br style="font-weight:bold;font-style:italic;" /><span style="font-weight:bold;font-style:italic;">Und meistens weh.</span><br />
<span style="font-weight:bold;font-style:italic;">Schau: Unter  der alten grauschwarzroten Socke juckt erneut mein Zeh</span>!</p>
<p><span style="font-style:italic;">Copyright Klau&#124;s&#124;ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau&#124;s&#124;ens oder Klau(s)ens oder Klau-s-ens, am 30.9.2009, in Königswinter-Oberdollendorf, Mittwoch.</span></p>
<p>und in dieser situation kommt dein neues buch heraus.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">welches?</span></p>
<p>dein buch &#8220;HULSK[Kurzumroman]&#8221; wird morgen erscheinen. <a href="http://www.klausens.com/hulsk-kurzumroman.htm" target="_blank">http://www.klausens.com/hulsk-kurzumroman.htm</a></p>
<p><span style="font-weight:bold;">&#8230; wenn die welt bis dahin nicht schon lange untergegangen ist.</span></p>
<p>immerhin ist müntefering weg, und der heil ist weg, und der steinbrück ist weg. sieh doch mal das positive.<br />
<br style="font-weight:bold;" /><span style="font-weight:bold;">&#8230; dass alles weg ist?</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;"><a href="http://klausens.wordpress.com/files/2009/09/klausens-k-werk-franz-muentefering-30-9-2009-800x600.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1183" title="klausens-k-werk-franz-muentefering-30-9-2009 [800x600]" src="http://klausens.wordpress.com/files/2009/09/klausens-k-werk-franz-muentefering-30-9-2009-800x600.jpg" alt="klausens-k-werk-franz-muentefering-30-9-2009 [800x600]" width="720" height="540" /></a></span></p>
<p>ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern<br />
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)<br />
KLAU&#124;S&#124;ENS &#8211; LOG &#8211; W E L T L I N G<br />
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<p>HOMEPAGE VON KLAU&#124;S&#124;ENS: <a href="http://www.klausens.com/" target="_blank">http://www.klausens.com</a> <!-- google_ad_section_end --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den Rücktritt von Frank-Walter Steinmeier fordert KLAUSENS]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2009/09/29/den-rucktritt-von-frank-walter-steinmeier-fordert-klausens/</link>
<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 08:54:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
<guid>http://klausens.wordpress.com/2009/09/29/den-rucktritt-von-frank-walter-steinmeier-fordert-klausens/</guid>
<description><![CDATA[klau|s|ens , wie so rücktritt von steinmeier? der ist doch nichts &#8211; außer außenminister. und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>klau&#124;s&#124;ens , wie so rücktritt von steinmeier? der ist doch nichts &#8211; außer außenminister. und das muss er sowieso beenden.<br />
<br style="font-weight:bold;" /><span style="font-weight:bold;">du meinst, er ist derzeit weder parteichef noch fraktionschef &#8211; das stimmt. aber er soll von allen möglichen KÜNFTIGEN führenden ämtern der SPD zurücktreten. ( kanzlerkandidat &#8211; dieser erzwungene rücktritt war ja schon, durch die wähler.)</span></p>
<p>und? was willst du noch?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">er darf weder SPD-chef werden noch SPD-fraktionsvorsitzender.</span></p>
<p>warum?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">weil er alles mitgetragen hat, was die SPD kaputt gemacht hat. er war die rechte hand von schröder. vergiss das nie! (ich hasse HARTZ IV!)</span></p>
<p>und müntefering?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">der soll unbedingt auch zurücktreten &#8211; der scheint aber zu müssen. das deutet sich jetzt an. er hat gestern seinen möglichen rücktritt blumig umrissen. münte ist schon weg, quasi!</span></p>
<p>und steini? &#8211; das heißt, ein künstler fordert nun den rücktritt von frank-walter steinmeier von allen wichtigen (möglichen) ämtern in der SPD?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">klau&#124;s&#124;ens ist künstler und schriftsteller und weltbeobachter.</span></p>
<p>und das soll etwas bewirken? die SPD hört auf künstler und schriftsteller?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">hat nicht der maler immendorff den bundeskanzler schröder für die galerie des kanzleramts gemalt?</span></p>
<p>na und?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">hat nicht günter grass zur wahl der SPD aufgerufen? auch dieses jahr?</span></p>
<p>und? was hat es bewirkt?</p>
<p><span style="font-weight:bold;">nichts!</span></p>
<p>na also: dann lass doch den quatsch mit dem rücktritt von steinmeier.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">aber einer muss doch für die glaubwürdigkeit in dieser welt einstehen.</span></p>
<p>wer? steinmeier?<br />
<br style="font-weight:bold;" /><span style="font-weight:bold;">nein, zweitklausens, wir beide &#8230; als ein künstler. und deshalb darf es keinen weiteren steinmeier geben, weder als SPD-chef noch als SPD-fraktionschef.</p>
<p></span>endlich mal einer, der alles hält, was er nicht verspricht.</p>
<p><a href="http://klausens.wordpress.com/files/2009/09/klausens-foto-collage-tag-nach-der-wahl-27-9-2009-also-28-9-2009.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1180" title="klausens-foto-collage-tag-nach-der-wahl-27-9-2009-also-28-9-2009" src="http://klausens.wordpress.com/files/2009/09/klausens-foto-collage-tag-nach-der-wahl-27-9-2009-also-28-9-2009.jpg" alt="klausens-foto-collage-tag-nach-der-wahl-27-9-2009-also-28-9-2009" width="720" height="540" /></a></p>
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</div>]]></content:encoded>
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<item>
<title><![CDATA[Schwarz-Gelb genehmigt!]]></title>
<link>http://spiritualhearts.wordpress.com/2009/09/29/schwarz-gelb-genehmigt/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 22:11:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Taner Beklen</dc:creator>
<guid>http://spiritualhearts.wordpress.com/2009/09/29/schwarz-gelb-genehmigt/</guid>
<description><![CDATA[Am Sonntag hat Deutschland gewählt. Ich muss zugeben, dass ich sehr enttäuscht bin über das Ergebnis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Am Sonntag hat Deutschland gewählt. Ich muss zugeben, dass ich sehr enttäuscht bin über das Ergebnis]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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