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	<title>nihilismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/nihilismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "nihilismus"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 16:31:05 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Einführung in Traditionalistisches Denken (Auszug)]]></title>
<link>http://nihilistischegesellschaft.wordpress.com/2009/11/28/einfuhrung-in-traditionalistisches-denken-auszug/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:51:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>nihilitischegesellschaft</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nihilistischer Forschungsreport über Traditionalistische Ideen Während unsere moderne Gesellschaft d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Nihilistischer Forschungsreport über Traditionalistische Ideen</h2>
<p>Während unsere moderne Gesellschaft damit fortfährt, sowohl auf organisatorischem als auch auf emotionalem Niveau zu implodieren, suchen viele von uns andere Antworten. Eine beliebte ist Traditionalismus, welcher eine universelle integrale Ordnung zwischen Natur und Menschheit, höher als das &#8220;Ding an sich&#8221;, basierend auf Funktion und Kontext postuliert, Individualismus und Materialismus inbegriffen. Obwohl dies ein guter Start ist, öffnet er auch eine Pforte zu großer Ignoranz für jene, die diese Konzepte nur teilweise verstehen. Solche Leute, &#8220;Tarditionalisten&#8221; genannt, haben das Genre zum großen Teil hoffnungslos missverstanden, indem sie es in metaphysisches Drama und Theater verwandelt haben.</p>
<p>Die Lösung für Ignoranz ist nicht sie zu bekämpfen, sondern eine Konter &#8211; Ignoranz Basis zu errichten und so stellen wir hier diverse Quellen vor, die schnell und leicht traditionalistische Grundgedanken vermitteln.</p>
<p>Während man liest, schlage ich vor, ein einziges Prinzip im Hinterkopf zu behalten: Die wissenschaftliche Methode impliziert, dass Realität nach konstanten Prinzipien operiert und falls wir entsprechende Antworten finden, welche auf die konstanten Prinzipien der Welt präzise ausgerichtet sind, geht es uns gut; falls nicht, scheitern wir. In diesem Licht betrachtet, können wir erkennen, wie die gesamte Geschichte ein Prozess von sich nach der Realität richtender kluger Köpfe auf der einen Seite und ein Prozess Anderer, die einer Mode oder Trend folgen, welcher die Wirklichkeit zugunsten &#8220;Sozialer Wirklichkeit&#8221; nicht wahr haben will &#8211; was für eine Zeit lang funktioniert und schließlich misslingt, denn zu weit von einer Antwort auf Realtität entfernt zu sein, ist unrealistisch. Die natürliche Ordnung ist nicht nur außerhalb von uns, sondern in uns, so wie Muster in diversen Medien mit ähnlichen, aber nicht notwendigerweise visuell ähnlichen Gestaltungen auftauchen.</p>
<p>[...]</p>
<p>Weiter bei : <a href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/336/Einf%C3%BChrung_in_Traditionalisti" target="_blank">http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/336/Einf%C3%BChrung_in_Traditionalisti</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FAQ über GNUS]]></title>
<link>http://nihilistischegesellschaft.wordpress.com/2009/11/28/faq-uber-gnus/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:39:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>nihilitischegesellschaft</dc:creator>
<guid>http://nihilistischegesellschaft.wordpress.com/2009/11/28/faq-uber-gnus/</guid>
<description><![CDATA[F.A.Q. Wen wollt ihr erreichen? Die meisten Menschen sind indoktriniert, reizüberflutet und in neuro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4>F.A.Q.</h4>
<h5>Wen wollt ihr erreichen?</h5>
<p>Die meisten Menschen sind indoktriniert, reizüberflutet und in neurotischen Anschauungen verloren. Unter ihnen mag es einen Bruchteil geben, der weder neurotisch noch verbohrt ist sondern einfach nur nie eine andere Perspektive in seinem Alltag wahrnehmen konnte. Wir versuchen, diese Menschen durch Diskurs zu erreichen und ihnen zu vermitteln, &#8220;hey, noch ist nicht alles verloren &#8211; es gibt noch andere, die so denken wie du&#8221;. Davon abgesehen gibt es noch einen eisernen Kern von Menschen, die die Herdenmentalität der modernen Gesellschaft verantwortungsvoll und kritisch betrachten, ohne sich in fragwürdige Moralitäten und politische Konzepte zu verirren. Das ist unsere Zielgruppe. Da weder alle Menschen &#8220;das Zeug&#8221; zu einer pragmatischen Betrachtung der Existenz haben noch Willensstärke, Zuverlässigkeit und Konsequenz imstande sind, zu zeigen, richtet sich diese Seite naturgemäß an eine scheinbare Minderheit.</p>
<h5>Was ist ein Fatalist?</h5>
<p>Ein Fatalist hat erkannt, dass objektiv gültige Werte nicht existieren. Deswegen glaubt er, dass sein Leben keinen weiteren Sinn hat und sucht nach momentanem Glücksgefühl. Er hat die Motivation, irgendwelche Grundsätze zu verfolgen verloren und tut alles, was im Moment Spass zu machen scheint. Nietzsche nennt diese Geisteshaltung &#8220;Nihilismus&#8221;. Darauf sollte man vielleicht hinweisen, da dieser Begriff hier anders verwendet wird.</p>
<h5>Was ist ein Nihilist nach der Definition dieser Seite?</h5>
<p>Ein Nihilist hat die gleiche Erkenntnis wie ein Fatalist erreicht, denkt sie aber konsequent zu Ende. Auch wenn es keine objektiv gültigen Werte gibt, liegt es dennoch in der Natur aller Lebewesen, sich gemäß irgendwelcher Grundsätze zu verhalten. Dadurch dass wir handeln und leben, folgen wir zwangsläufig ebenfalls solchen Regeln. Diese müssen wir uns jedoch selbst bilden. Ein Nihilist versucht sich Werte zu bilden, die dem Leben einen Sinn geben, der über sein eigenes kurzes Leben hinausgeht, die aber auch das Zusammenleben möglichst effizient gestalten.</p>
<h5>Ist ein Nihilist also gegen Genuss und kurzfristiges Vergnügen?</h5>
<p>Nein. Letztendlich laufen alle Ziele die man verfolgen kann im weitesten Sinne auf &#8220;Spass&#8221; hinaus. Denn was ist selbst die Zufriedenheit, ein höheres Ziel erreicht zu haben anderes als Spass? Der Nihilist versucht lediglich zu erkennen, welche Ziele ihm tiefere und bedeutendere Zufriedenheit bringen und setzt seine Prioritäten entsprechend.</p>
<h5>Seid ihr grün/braun/rot?</h5>
<p>Nichts von alledem. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen die hier angebotenen Informationen, Gedankengänge und Denkanstöße intellektuell weder einordnen noch verarbeiten können &#8211; was dann in unhaltbaren Behauptungen resultiert, die den Aussprechenden disqualifizieren. Die meisten Menschen sind zu sehr von modernen Ideologien geprägt, die sie dazu animieren, Argumente mit Assoziationsketten und Political Correctness zu verwechseln.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ist G.N.U.S. ?]]></title>
<link>http://nihilistischegesellschaft.wordpress.com/2009/11/14/12/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 14:42:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>nihilitischegesellschaft</dc:creator>
<guid>http://nihilistischegesellschaft.wordpress.com/2009/11/14/12/</guid>
<description><![CDATA[Was ist G.N.U.S. ? GNUS ist kein Parteibuch, keine homogene Ideologie und keine Bibel. Es ist eine P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was ist G.N.U.S. ?</p>
<p>GNUS ist kein Parteibuch, keine homogene Ideologie und keine Bibel. Es ist eine Plattform und ein Informationsportal für Freigeister (Freigeistertum = Nihilismus), Traditionalisten, Umweltschützer und Spirituelle die sich alle auf das Wesentliche konzentrieren&#8230;</p>
<p>Weiter bei:</p>
<p><a title="Offene Fragen" href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/143/Offene_Fragen_15" target="_blank">http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/143/Offene_Fragen_15</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Narodniki. Geschichte eines Geheimbundes]]></title>
<link>http://fjordman.wordpress.com/2009/11/07/die-narodniki-geschichte-eines-geheimbundes/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 01:36:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schnee-Eule</dc:creator>
<guid>http://fjordman.wordpress.com/2009/11/07/die-narodniki-geschichte-eines-geheimbundes/</guid>
<description><![CDATA[Druckversion (pdf)  Ermordung Zar Alexanders II. Die Narodniki Geschichte eines Geheimbundes Von Tha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/thatcher-die-narodniki-pdf.pdf">Druckversion (pdf)</a> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-952" title="alexander-ii-attentat" src="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/alexander-ii-attentat.jpg" alt="alexander-ii-attentat" width="369" height="247" /><br />
Ermordung Zar Alexanders II.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Die Narodniki</strong></p>
<p><strong>Geschichte eines Geheimbundes</strong></p>
<p><em>Von Thatcher</em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Die Narodniki (<em>&#8220;Volkstümler&#8221;, &#8220;Volksfreunde&#8221;</em>) traten in den 1860er Jahren in Russland in Erscheinung. Ausgangspunkt dieser sozialrevolutionären Bewegung war ein marxistischer Geheimbund, der auf das Intellektuellenmilieu in den Städten einwirkte und bewirkte, dass sie sich den einfachen Arbeitern und der Landbevölkerung zuwandten, um ihre Botschaften im russischen Volk zu verbreiten. Später kam es dann über die Frage des Terrorismus zur Aufspaltung und zur völligen Dominanz der Narodniki durch den terroristischen Flügel. Die Grundsätze, die diese <em>&#8220;Narodnaja wolja&#8221;</em> aufstellte, sind zum Muster für alle terroristischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts bis heute geworden (RAF, Al-Fatah, ETA, IRA, Al-Qaida).</p>
<p>Grundlegend für das Verständnis der frühen Form der Narodniki ist die marxistisch-revolutionäre Ausrichtung der Bewegung. Marx hatte ein ökonomistisch-deterministisches Geschichtsbild vertreten, demnach der Weg von der landwirtschaftlichen zur industriellen Wirtschaftsform zwangsläufig sei und ebenso zwangsläufig mit einer Verelendung der Arbeiterschaft einhergehe, die irgendwann, wenn diese Verelendung unerträglich geworden sei, in eine gewaltsame Revolution übergehe. Diese werde den ganzen gesellschaftlichen &#8220;Überbau&#8221; (damit ist alles gemeint, was außer der Arbeiterschaft auch noch eine Gesellschaft, also ein Volk ausmacht: Kulturbetrieb, Behördenapparate, Militär, Herrscher, Kirche, Künstler, Universitäten u.v.m.) umstürzen und eine Diktatur des Proletariats errichten, die als quasi diesseitiges Paradies vorgestellt werden muss. Marx hat auch erstaunlich präzise vorhergesehen, dass diese sozialistische Diktatur ihrerseits extrem repressiv sein müsse:</p>
<blockquote><p>&#8220;Frieden ist die Abwesenheit von jeder Opposition gegen den Sozialismus&#8221;,</p></blockquote>
<p>und daher die umwertende Sichtweise postuliert, dass es einen &#8220;Dienst an der Arbeiterschaft&#8221; darstelle, mit revolutionärem Eifer alles kleinzuschlagen, was der ohnehin feststehenden historischen Entwicklung im Wege stehe oder auch nur theoretisch in Opposition treten könne.</p>
<p>Die Narodniki sahen für Russland die Möglichkeit, den langen Gang von der ländlichen Wirtschaft, die das Land noch weitgehend im Griff hatte, ohne den Weg über die Industrialisierung und Massenverelendung direkt in Richtung &#8220;Sozialismus&#8221; abzukürzen.</p>
<p>In Russland hatte Zar Alexander II. (herrschte 1855 &#8211; 1881) eine Modernisierung des Wirtschaftslebens durchgesetzt, indem er die Leibeigenschaft aufhob, die Industrialisierung in die Wege leitete und den Bau eines Eisenbahnnetzes in Angriff nehmen ließ. Für die einfache russische Landbevölkerung, an autoritäre Herrschaftsformen gewöhnt, waren diese Umbrüche verwirrend, und in genau diese Verunsicherung hinein traten die Volkstümler, indem sie den einfachen Bauern sagten, dass die Landgemeinde einen Sonderfall der Geschichte darstelle, der einzigartig sei, dass die Reformen des Zaren eine Verelendung mit sich bringen würden und dass es besser sei, auf der Basis der russischen Landgemeinde einen Sozialismus zu gründen.</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Die Spaltung</strong></p>
<p>Das war jedoch nur Propaganda, um die russische Bevölkerung in Opposition zum Zaren und zum &#8220;gesellschaftlichen Überbau&#8221; zu bringen und unter ihnen eine sozialrevolutionäre Stimmung aufkommen zu lassen. Diese Bemühungen waren jedoch weitgehend erfolglos; das Volk weigerte sich, von den &#8220;Volkstümlern&#8221; mit Revolution und Sozialismus beglückt und &#8220;erlöst&#8221; zu werden. Diese Trägheit wurde manchmal damit begründet, dass die Bevölkerung noch in zu guten Verhältnissen lebe, die sich zunächst verschlechtern müssten, bevor das Volk revolutionär werden würde, manchmal aber auch damit, dass die Verhältnisse, in denen das Volk lebe, bereits zu ärmlich und verzweifelt seien, als dass es sich erheben könne. Egal was nun der Grund dafür war &#8211; einigen der Narodniki schien der Weg der &#8220;Volksbildung&#8221; nicht erfolgversprechend genug. Eine radikale Fraktion wollte statt dessen mittels Terroranschlägen gegen die Obrigkeit die revolutionären Ziele verfolgen. Die repressive Reaktion des zaristischen Regimes kalkulierten sie dabei mit ein: diese würde dem Volk dessen unterdrückerische Natur bewußt machen. Es kam zur Spaltung der Narodniki in diejenigen, die den bisherigen Weg weitergehen wollten und diejenigen, die jetzt ausschließlich zum Terror greifen wollten. Diese nannten sich fortan <em>&#8220;Narodnaja wolja&#8221;</em> (Wille des Volkes) und wurden von einem zentralen &#8220;Vollzugskomitee&#8221; angeleitet. Jedoch war diese terroristische Fraktion der Narodniki so &#8220;erfolgreich&#8221; mit ihrer Strategie, dass man in Russland unter dem Begriff &#8220;Narodniki&#8221; bald nur noch &#8220;Terroristen&#8221; verstand und sie diesen Namen bald auch offiziell wieder führten.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-953" title="Sergej Netschajew" src="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/sergej-netschajew.jpg" alt="Sergej Netschajew" width="170" height="190" /><br />
Sergej Netschajew</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Die Rolle Sergej Netschajews</strong></p>
<p>Sergej Netschajew war der Prototyp eines skrupellosen, lügnerischen und zynischen Machtpolitikers. Sein jugendliches Alter (er war erst 22 Jahre alt) stellte ihn vor gewisse Probleme, die er stets dadurch löste, sich als Abgesandten größerer, einflussreicherer Revolutionäre darzustellen und seine Kontaktpersonen so darüber zu täuschen, dass er seine eigenen Pläne verfolgte. Der in Russland sehr bekannte Anarchist Bakunin befand sich im Genfer Exil und drohte seinen Einfluss in der Sozialistischen Internationale völlig an Marx zu verlieren, der, statt mit ihm zu debattieren, ihm seine Worte im Mund herumdrehte und ihn moralisch diffamierte. Netschajew erweckte unter seinen studentischen Anhängern den Eindruck, er sei verhaftet und in die Peter-und-Pauls-Festung gebracht worden. Tatsächlich reiste er aber in die Schweiz zu Bakunin und stellte sich als aus dem Gefängnis befreiter Abgesandter einer großen Gruppe russischer Revolutionäre dar, die begierig auf Anweisungen des großen Bakunin warteten. Und Bakunin tappte bereitwillig in die Falle. Mit den Bakuninschen Anweisungen, die er versandte, wollte Netschajew gegenüber dem alten Anarchisten nur den Eindruck erwecken, es gebe tatsächlich ein weitgespanntes revolutionäres Netz, auf das er Einfluss nehmen könne. Schließlich gelang es Netschajew, der mittellos war, Bakunin die Hälfte seines revolutionären Geldfonds abzujagen. Mit dem Geld finanzierte er seine Rückreise und den Aufbau seines eigenen revolutionären Netzes. Nun gab Netschajew den zahlreichen verstreuten Narodniki, von denen er wusste, den Anschein, er überbringe Nachrichten von hochgeheimen und unbekannten revolutionären Denkern, die selbstlos irgendwo im Land für die Sache arbeiteten &#8211; die Phantasie der Belogenen siegte jeweils über die triste Wirklichkeit.</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Die Philosophie und die Statuten des Terrors</strong></p>
<p>Im Kern wurden die Narodniki jetzt bereits zu einer Kaderpartei mit unbedingter Loyalität zur &#8220;Revolution&#8221; geschmiedet, der sie in einem Akt der Nachahmung des Christentums sogar göttliche und erlösende Funktionen zuschrieben. Das geht aus den von Netschajew in seinem Tagebuch festgehaltenen Punkten zur Philosophie des Terrors hervor, die zur Grundsatzung des Geheimbundes der Narodniki wurden, nach einem Mordanschlag jedoch von der russischen Geheimpolizei gefunden wurden und u.a. Folgendes besagen:</p>
<blockquote><p>1. Der Revolutionär ist ein vom Schicksal Gezeichneter. Er kennt keine persönlichen Interessen, Angelegenheiten, Gefühle, Bindungen. Er hat kein Eigentum, ja nicht einmal einen Namen.</p>
<p>2. Er hat in der Tiefe seines Wesens, nicht nur in Worten, sondern in der Tat, alle seine Beziehungen zu der bürgerlichen Ordnung und der ganzen Kulturwelt mit all ihren Gesetzen, Bräuchen und Sitten zerrissen. Er ist für sie ein unerbittlicher Feind, und wenn er weiter in ihr lebt, so tut er es nur deshalb, um sie desto sicherer zerstören zu können.</p>
<p>3. Der Revolutionär [...] kennt nur eine Wissenschaft &#8211; die Wissenschaft der Zerstörung. Dafür, und nur dafür, studiert er jetzt Mechanik, Physik, Chemie, vielleicht gar Medizin. Dafür studiert er Tag und Nacht die lebendige Wissenschaft von Menschen, Charakteren, Zuständen und Bedingungen der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung in allen möglichen Schichten. Das alleinige Ziel aber ist die schnellste Zerstörung dieser üblen Weltordnung.</p>
<p>[...]</p>
<p>5. Der Revolutionär [...] muss sich stählen, Foltern zu ertragen.</p>
<p>6. Hart zu sich selber, muss er auch hart zu den anderen sein. Alle zarten, verzärtelnden Gefühle der Verwandtschaft, der Freundschaft, der Liebe, der Dankbarkeit und sogar der Ehre selbst müssen in ihm erstickt sein von der einzigen kalten Leidenschaft für die revolutionäre Sache. [...] In seinem kaltblütigen und unermüdlichen Streben nach schonungsloser Zerstörung muss er bereit sein, selber umzukommen, oder mit seinen eigenen Händen alles umzubringen, was ihr im Wege steht.</p>
<p>[...]</p>
<p>8. Das Maß der Freundschaft und Ergebenheit zu einem Mitrevolutionär wird lediglich von dem Grad seiner Nützlichkeit in der revolutionären Praxis bestimmt.</p>
<p>[...]</p>
<p>10. Jeder Kamerad muss ständig einige Revolutionäre zweiten oder dritten Grades, d.h. nicht vollkommen Uneingeweihte, zur Hand haben und sie als einen Teil des allgemeinen revolutionären Kapitals betrachten, das zu seiner Verfügung gestellt worden ist. Er muss dieses ihm anvertraute Kapital sparsam verbrauchen und sich bemühen, aus ihm den größten Nutzen zu ziehen. [...]</p>
<p>11. Wenn ein Kamerad in Not gerät und es entschieden werden soll, ob er gerettet werden soll oder nicht, darf sich der Revolutionär nicht von persönlichen Gefühlen leiten lassen, sondern nur von dem Nutzen für die revolutionäre Sache. [...]</p>
<p>[...]</p>
<p>14. Für sein Ziel der schonungslosen Zerstörung darf, ja muss oft der Revolutionär in der Gesellschaft leben und sich ganz und gar nicht als der ausgeben, der er in Wirklichkeit ist. Der Revolutionär muss überallhin eindringen: in alle niederen und mittleren Schichten, in den Kaufmannsladen, in die Kirche, in das herrschaftliche Haus, in die bürokratische, die militärische Welt, in die Literatur, ja in die III. Abteilung*) und sogar in das Winterpalais.</p></blockquote>
<p>*) <sub>Gemeint ist die III. Abteilung der zaristischen Geheimpolizei, die damals in ganz Russland gefürchtet war wegen ihrer Brutalität.</sub></p>
<p>Es folgt eine Auflistung der Komponenten der &#8220;üblen Gesellschaftsordnung&#8221; und eine Festlegung, was mit welcher Priorität zu zerstören sei und welche Personen zu diesem Zweck zu töten seien. Abschließend heißt es:</p>
<blockquote><p>22. Überzeugt davon, dass die Befreiung und die Erreichung des Glücks für die arbeitenden Massen nur auf dem Weg der alleszerstörenden Volksrevolution möglich sind, wird die Geheimgesellschaft mit aller Kraft und mit allen Mitteln zur Verbreitung dieser Plagen und Übel beitragen, die die Geduld des Volkes endlich brechen und es zum allgemeinen Aufstand zwingen müssen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Durch diesen philosophischen Ansatz ist vieles vorweggenommen, was sämtliche späteren revolutionären Bewegungen bis heute praktizieren: Netschajew hatte erkannt, dass jede tatsächliche Gesellschaft auf Wertungsmustern beruht, die für sie typisch sind und die üblicherweise religiös begründet oder zumindest befestigt werden. Will man die so begründete Gesellschaft revolutionieren, so wird man dieses Wertesystem dekonstruieren müssen. Auf direkte Weise kann das nicht geschehen, wohl aber, indem man die tatsächlichen Werte als &#8220;falsche&#8221;, als &#8220;scheinbare&#8221; Werte diffamiert, die der Verwirklichung des &#8220;wahren&#8221; Wertes (der Revolution) im Wege stehen und daher als &#8220;unterdrückerisch&#8221;, als &#8220;böse&#8221; dargestellt werden müssen. Es wird der Anschein erweckt, dass höhere Werte als die tatsächlich praktizierten existieren, zu deren Verwirklichung die alten Werte, die &#8220;nebenbei&#8221; das Fundament der Gesellschaftsordnung bilden, restlos beseitigt werden müssten. Und jede ideologische Bewegung variiert seitdem diesen Ansatz: Die Feministinnen diffamierten Familie und Mutterschaft als Unterdrückungs- und Sklavensystem, aus der die (selbstverständlich sozialistisch angehauchte) <em>&#8220;Emanzipation&#8221;</em> die &#8220;Befreiung&#8221; darstelle (dass aus dieser dann sehr schnell &#8220;das Recht, durch Arbeit eigenes Geld zu verdienen&#8221; wurde, hat, wie wir inzwischen wissen, ganz andere Gründe). Die Frankfurter Schule richtete ihre destruktiven Theorien gegen die moderne Kulturproduktion, die den darin gefangenen Menschen ein &#8220;falsches Bewußtsein&#8221; vorgaukele, weshalb sie die Notwendigkeit einer radikalen Revolution nicht erkennen könnten. Die RAF sprach von der tatsächlichen Welt nur als dem &#8220;Schweinesystem&#8221;, dessen handelnde Personen als &#8220;Charaktermasken&#8221; gar keine wirklich selbstbestimmt handelnden Subjekte, sondern nur Illusionen seien, deren Persönlichkeit jedenfalls keine Sentimentalitäten auslösen dürfe, die gegen ihre Ermordung hätten sprechen können &#8211; solche Sentimentalität wäre ohne Zweifel Teil des &#8220;falschen Bewußtseins&#8221; gewesen, das die &#8220;herrschenden Cliquen&#8221; zwecks Unterdrückung der revolutionären Massen permanent und lückenlos über die Gehirne gezogen hätten. Auch die sogenannte <em>&#8220;Kunst nach Auschwitz&#8221;</em> lebt davon, die alten Werte, die die Kunstproduktion zuvor bestimmt hatten (Ästhetik, Überhöhung, Idealisierung), &#8220;überwunden&#8221; zu haben und folglich rostiges Eisen auf jeden öffentlichen Platz zu stellen und jeden als &#8220;ewiggestrig&#8221; zu diffamieren, der darin eine Verschandelung des öffentlichen Raumes sieht. Für das moderne Theater, das hauptsächlich vom plakativen Bruch &#8220;überkommener Vorstellungen und Tabus&#8221; lebt, ließe sich Ähnliches sagen, und die Aufzählung von Einkleidungen des immergleichen revolutionären Gedankenguts, das wieder und wieder die Idee der Überwindung der &#8220;falschen Werte&#8221; zugunsten (scheinbar) &#8220;höherer&#8221; Werte variiert, ist hiermit noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<p>Auf der Basis dieses Gedankensystems wurden die &#8220;Statuten des Terrors&#8221; für die Mitglieder formuliert, die damit verpflichtet wurden,</p>
<blockquote><p>1. &#8220;[...] alle Geistes- und Seelenkräfte für die revolutionäre Sache hinzugeben, ihretwillen alle Familienbande, Sympathien, Liebe und Freundschaft aufzugeben,</p>
<p>2. wenn nötig, das Leben hinzugeben ohne Rücksicht auf sich und andere,</p>
<p>3. nichts zu besitzen, das nicht gleichzeitig der Organisation gehörte,</p>
<p>4. seinem individuellen Willen zu entsagen und ihn den Mehrheitsbeschlüssen der Organisation unterzuordnen,</p>
<p>[...]</p>
<p>6. in allen Beziehungen öffentlichen und privaten Charakters, in allen offiziellen Handlungen und Erklärungen sich nie als Mitglied, sondern sich stets nur als Beauftragter des Volkskomitees zu bezeichnen.</p></blockquote>
<p>Auch aus diesen Statuten kommt uns einiges wieder sehr bekannt vor von moderneren Implementierungen der terroristischen Philosophie, z.B. dass das Private stets politisch und das Politische privat zu sein habe, dass Freundschaften und sogar Familienbande nichts zählen, sobald es auch nur zum Verdacht &#8220;konterrevolutionärer&#8221; Umtriebe käme, dass man sich immer als von &#8220;höherer Stelle&#8221; legitimiert ansieht, zumindest bezeichnet, auch ohne dies wirklich zu sein.</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Die Blutspur des Terrors</strong></p>
<p>Mit diesen Statuten ausgestattet, konnten die Narodniki das mörderische Werk beginnen. Die Zahl der Gouverneure, Beamten und Polizeioffiziere, die ihnen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Opfer fielen, ist Legion. Allein siebenmal versuchten sie &#8211; jeweils ohne Erfolg &#8211; den Zaren zu ermorden, doch waren bei diesen Versuchen jedes Mal etliche Unbeteiligte getötet worden. Bei einem dieser Mordversuche hatte sich ein Mitglied der Narodniki als Tischler am Winterpalais anstellen lassen und 50 Soldaten des finnischen Wachbataillons mit einer Bombe in den Tod gerissen, doch kein Mitglied der Zarenfamilie ernsthaft verletzen können. Der achte Versuch, ausgeführt am 1. März 1881 (15. März nach gregorianischem Kalender), sollte schließlich erfolgreich sein. Er ging von einem Milchgeschäft aus, von dem aus die Narodnika Sofija Perowskaja und ihre Gruppe (es überrascht, wie viele Frauen unter den Mitgliedern der Terrororganisation waren &#8211; auch die RAF und andere Bewegungen bedienten sich des Affekts vieler westlicher Männer, in Frauen keine Gewalttäterinnen erblicken zu wollen) in langer und mühevoller Arbeit einen Tunnel unter eine Straße getrieben hatte, die der Zar gewohnheitsmäßig benutzte. In diesem Tunnel wollten sie eine Mine zur Explosion bringen. Der Plan wurde jedoch verraten, und so gerieten sie in Panik und beschlossen, den Sprengstoff als Bomben direkt auf die Zarenkutsche zu werfen. Dabei wurde einer der Attentäter selbst zerfetzt, eine unbeteiligte Person getötet und der Zar so schwer verwundet, dass er Stunden später starb.</p>
<p>Die Schuldigen für diese Mordtat wurden schnell gefaßt, abgeurteilt und hingerichtet. Die Reaktion des russischen Staates war hingegen so, wie sie sich die Narodniki gewünscht hatten: Weder der direkte Nachfolger, Alexander III., noch sein Enkel Nikolaus II. wollten das Schicksal Alexanders II. erleiden und wiesen die danach aufgestellte Geheimpolizei &#8220;Ochrana&#8221; an, die politische Szene Russlands streng zu kontrollieren und mit unerbittlicher Härte jede oppositionelle Gruppe zu zerschlagen. Die Narodniki hatten einen totalen Überwachungsstaat herbeigebombt, der schließlich 1917 im Rahmen der Russischen Revolution tatsächlich auf revolutionäre Weise &#8220;überwunden&#8221;, tatsächlich jedoch nur in ein noch weit schlimmeres totalitäres System überführt wurde. Auch an diesen Vorgängen waren die Narodniki führend beteiligt &#8211; die grausame politische Philosophie und Praxis Lenins ist durch die Notizen Netschajews und die &#8220;Statuten des Terrors&#8221; bereits weitgehend vorweggenommen.</p>
<p>Der bei diesem Anschlag ums Leben gekommene Attentäter hieß Grinewitzki und war Jude. Dieser Umstand führte dazu, dass den Juden, die im intellektuellen Milieu der Städte überrepräsentiert waren, eine führende Rolle innerhalb der Narodniki zugeschrieben wurde und sie im Folgenden stark sowohl unter Repressionen des zaristischen Polizeiapparates als auch unter Pogromen der einfachen Bevölkerung zu leiden hatten. Inwieweit es Juden waren, die die Gedanken der Terroristen maßgeblich geprägt hatten, und inwiefern diese Schuldzuweisung also zutreffend war, ist natürlich bis heute heftig umstritten. Unter den Bolschewiki, die später Russland revolutionieren sollten, waren sie in so starkem Maße überrepräsentiert, dass manche sogar von den Juden als einem &#8220;Tätervolk&#8221; sprechen &#8211; was natürlich, wie jedes Abstempeln ganzer Völker für Untaten Einzelner (wie uns Deutschen schmerzhaft bewußt sein sollte), ein Irrweg ist.</p>
<p>Jede politische Gruppierung, die sich an Philosophie und Statuten der Narodniki &#8211; ob gewollt oder ungewollt &#8211; orientiert, kann gar nicht anders, als revolutionär zu sein, und wenn eine &#8220;gemäßigte&#8221; Partei, wie sie z.B. die SPD lange Zeit zu sein beansprucht hat, von solchen Kräften unterwandert und umgekrempelt wird, dann wird auch sie zum nihilistischen, revolutionären Vehikel herabsinken, dem es letzten Endes auch gleich sein wird, welches Leid und welchen gesellschaftlichen Schaden die Subjekte anrichten, die man unter dem Deckmantel allgemeiner Toleranz und Wurstigkeit gewähren läßt. Einhalt gebieten kann dem, wenn überhaupt etwas, nur ein unerschütterliches Bewußtsein für diese grundlegende Achillesferse menschlicher Wertorientierung, an der die zerstörerische Philosophie des <em>Nihilismus</em> ansetzt.</p>
<p><strong><br />
</strong><br />
<strong>Der Begriff des Nihilismus</strong></p>
<p>Erstmals verwendete Iwan Sergejewitsch Turgenjew in seinem Roman &#8220;Väter und Söhne&#8221; von 1862 für die von den Narodniki praktizierte politische Philosophie diesen Begriff. Damit ist jede Haltung beschrieben, die die tatsächlich fundamentalen Werte einer Gesellschaft vernichten will zugunsten eines angeblich höheren Ziels. Jede terroristische oder sozialrevolutionäre Bewegung kleidet dieses Konzept in jeweils eigene Begriffe, die jedoch alle das Ziel haben, die wertmäßige Leere ihres Denkens mit einer Maske aus schönem Schein zu umgeben, denn ohne diese wäre die Revolutionsbewegung unattraktiv für die potentiellen Anhänger.</p>
<p>Es ist doch im Wesentlichen immer so: Jede &#8220;richtige&#8221;, auf spezifischen Werten und deren Ordnung beruhende Gesellschaft pflanzt sich aus eigenem Antrieb fort, indem Männer und Frauen harmonisch zusammenleben und -wirken, indem sie grundsätzlich zu den fundamentalen Werten und der von diesen begründeten Ordnung Ja sagen, indem eine Offenheit für Kinder besteht, indem ausreichend Kinder geboren werden, die in das bestehende Wertemuster hineinerzogen werden, es annehmen und verteidigen und weitergeben und weitertragen. Jede umstürzlerische Bewegung, die die dafür notwendigen Wertmuster (&#8220;Familienwerte&#8221;) aufgibt, hat schon mal das grundsätzliche Problem, dass kein Nachwuchs auf natürliche Weise zustandekommt &#8211; die Frage der Rekrutierung kommt auf, und sie wird durch Parasitierung an den Menschen, die in der umzustürzenden Ordnung leben, gelöst. Diese werden manipuliert, beeinflusst und der Ordnung, der sie entstammen, überdrüssig gemacht, so dass sie sich der revolutionären Bewegung, die mit ihren &#8220;besseren&#8221;, &#8220;edleren&#8221;, &#8220;höheren&#8221;, &#8220;vom Establishment unterdrückten&#8221; Scheinwerten natürlich kräftig hausieren geht, anschließen. Im Falle der deutschen &#8216;68er gelang dies beim maßgeblichen, wenn nicht gar beim größeren Teil einer ganzen Generation; der Feminismus, der sich an den Frauen schadlos hält, war gleichfalls so erfolgreich, dass er bis heute den jungen Frauen die &#8211; seiner Ansicht nach korrekten &#8211; Gewichtungen von Familie und Beruf diktieren kann.</p>
<p>Doch diese Propaganda ist nur Tünche über einer wertmäßigen Leere, die von den einfacheren Geistern niemals, von den intelligenteren meist zu spät erkannt wird, und ehe man sich versieht, ist ein großer Batzen wertvoller, nicht gelebter Lebenszeit verloren an ein zukunftloses, nicht nachhaltiges Gedankenkonstrukt. Zum Glück scheint es so zu sein, dass die Töchter von Feministinnen die Nase gestrichen voll vom Feminismus haben und die Kinder von &#8216;68ern nichts mehr mit dieser zerstörerischen pseudointellektuellen Philosophie am Hut haben wollen. Sie haben den Nihilismus, der ihnen implizit gepredigt wurde, überwunden &#8211; aber nicht, wie Nietzsche es wollte, durch Schaffung tatsächlich neuer Werte, sondern dadurch, dass sie zu der Einsicht gelangt sind, dass nur auf der Basis der alten Werte Familie, Vaterland, Gemeinwohl, Solidarität, Transzendenz (Gott) ein nachhaltiges Leben möglich ist, das sich selbst auch durch eine neue, selbst gezeugte und geborene Generation als tragfähig erweist. Und wenn diese Überwinder des Nihilismus gegen die letzten Vertreter der leeren Scheinbarkeit die Stimme erheben, dann schallen ihnen zwar zunächst heftigste Ablehnungen, moralische Diffamierungen und Einschüchterungen entgegen. Diese sind aber letzten Endes nur Bestätigungen dafür, dass die um ihre Lebenszeit Betrogenen genau das doch noch erkennen; sie stemmen sich nur noch gegen die Erkenntnis, dass sie Betrogene sind.</p>
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<strong>Bedeutung für heutige Sozialisten, Sozialdemokraten und Revolutionsbewegungen</strong></p>
<p>Daher kann auch keine &#8220;revolutionäre&#8221; Bewegung, die sich zu radikal gegen die notwendigen Bedingungen menschlichen Lebens wendet, länger als eine Generation bestehen bleiben. Der Nihilismus tritt zwar immer wieder in Erscheinung, doch die nihilistischen Bewegungen sterben &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; bald aus. Eine nachhaltigere Bewegung kann durchaus ihre revolutionären Absichten haben, doch muss sie ein Minimum an Kompromissen mit der menschlichen Natur eingehen, um sich halten zu können. Stalin etwa war als Sozialist immer noch einer der menschenverachtendsten Schlächter der Weltgeschichte, doch kam er dem russischen Volk insofern entgegen, als dass er die orthodoxe Religion etwas mehr gewähren ließ &#8211; insbesondere in der Zeit des II. Weltkrieges &#8211; und den Reproduktionsbedingungen in den Familien nicht auch noch Hindernisse zumutete. In der Öffentlichkeit riskierte zwar sein Leben, wer auch nur den Verdacht erregte, gegen Väterchen Stalin zu sein, doch das Private war in seinem Reich nicht politisch. Und auch wenn er ganze Volksgemeinschaften innerhalb der Sowjetunion zwangsumsiedeln ließ, so tat er dies doch unter Wahrung ihrer Eigenschaft als Völker &#8211; nur dass diese dann eben woanders als Völker lebten. Dass Stalin versucht hätte, durch Vermischung der einzelnen Nationen den Sowjetmenschen herbeizuzüchten, ist mir nicht bekannt.</p>
<p>Von dem Russen Lenin weiß man, dass er die nichtrussischen Sowjetrepubliken durch die Ansiedlung russischer Familien zu russifizieren versuchte, doch strebte er nicht ein Aufgehen des russischen Volkes in einem &#8220;Sowjetvolk&#8221; an. Stalin vergrößerte als Georgier den Einfluss Georgiens innerhalb der Sowjetunion, indem er Abchasien und Südossetien der georgischen (grusinischen) SSR angliederte. Beide Sowjetführer waren als Angehörige ihres jeweiligen Volkes viel nationalistischer, als sie vermutlich selber ahnten.</p>
<p>Im Gegensatz dazu kennt die sozialrevolutionäre Betätigung, die heute sämtliche politischen Parteien und gesellschaftlichen Strömungen unterwandert und durchdringt und die wir heute allerorten in den westlichen Ländern verspüren, derartige nationalen Restbestände nicht. Hier wird auch das Private noch restlos politisch gemacht: Die Schwulenbewegung arbeitet sich in Parteien, Kirchen und Medien zu immer einflussreicheren Positionen hoch und verbreitet eine Propaganda, die bereits Grundschulkinder vom Weg der gesunden Entwicklung des Geschlechtstriebes abbringen soll. Alle Dinge, die die (z.T. ungewollte, aber dennoch zur Selbsterhaltung benötigte) Fortpflanzung der weißen, westlichen Völker &#8211; wie auch aller anderen Völker, die in den Einflussbereich dieser Ideologie geraten &#8211; unterdrücken, werden nach Kräften mit Unmengen öffentlichen Geldes gefördert: Frühaufklärung, Verhütungspillen, Kondome, Nidationshemmer, Abtreibungspillen, Saugglocken, Ausschabungen, Absaugungen, Spätabtreibungen und dergleichen mehr. Was von den Völkern übrig bleibt, wird gezielt mit Angehörigen fremder Kulturkreise angereichert und demnächst anscheinend noch gezwungen, sich mit diesen auch geschlechtlich zu vermischen, so dass der Neue Mensch &#8211; wie von Graf Coudenhove-Kalergi &#8220;vorausgesehen&#8221; &#8211; nicht nur durch mediale Dauermanipulation, sondern auch genetisch, durch Vermischung der Erbsubstanz, zustandekommt. Als Belege genügen hier die Rede des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, die dieser am 17. Dezember 2008 an der École Polytechnique gehalten hat, sowie die bekannte Äußerung von Herrn Geißler, in der multikulturellen Zukunft müsse es <em>&#8220;Hans nicht mehr länger mit der Grete treiben&#8221;. </em></p>
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<strong>Warum man wertkonservativ sein muss</strong></p>
<p>Um diesen Artikel zu verfassen, musste ich mich eingehender mit der russischen Geschichte beschäftigen, was für mich ein völlig neues Gebiet ist. Dennoch stellen die Narodniki ein brauchbares Beispiel dafür dar, dass eine konkrete Gesellschaftsform stets auf tatsächlichen Wertsetzungen beruht. Wenn man diese tatsächlichen, lebbaren Werte zu Scheinwerten, zu Illusionen erklärt, wie dies sämtliche linken Bewegungen bis in unsere Tage hinein tun, und behauptet, die &#8220;wahren Werte&#8221; müssten erst noch zu Tage treten, oder müssten, nachdem sie verdrängt worden wären, wieder &#8220;freigelegt&#8221; werden, oder eine Reihe von &#8211; unlebbaren &#8211; Werten müsse an ihre Stelle gesetzt werden, dann wird mit einem bombastischen Anspruch, der sich um seine klaffende Diskrepanz zur Wirklichkeit nicht mehr zu kümmern braucht, die auf den tatsächlichen Werten beruhende Gesellschaftsform zerstört und vernichtet, und eine willkürliche Schreckensherrschaft tritt statt dessen ihr Regiment an.</p>
<p>Daher möchte ich diesen Artikel abschließen mit einem deutlichen Plädoyer gegen alle Scheinwerte, die nur zwecks Abspenstigmachung der Menschen von wahren, gesellschaftsstabilisierenden oder Gesellschaft überhaupt erst ermöglichenden Werten postuliert werden. Auch wenn man nicht sein ganzes Leben lang auf sie hereinfällt, so stehlen sie dem Individuum doch wertvolle Lebenszeit und wesentliches Lebensglück. Und eine nicht unerhebliche Zahl an reflexionsunfähigen Menschen bleibt in diesen nihilistischen Scheinwerten ihr Leben lang gefangen und sorgt dafür, dass die jeweilige nihilistisch-revolutionäre Bewegung auch dann, wenn ihr Ende gekommen ist, noch weitermachen und vielleicht Rache an den unwilligen, revolutionsträgen Menschen nehmen kann.</p>
<p>Es soll auch ein Plädoyer an die jungen Menschen sein, die in Schulen und Universitäten, in Ausbildung und im Beruf mit Situationen konfrontiert werden, in denen sie zum Schweigen gebracht werden sollen, wenn sie einen nihilistischen Scheinwert als solchen erkannt haben. Macht den Mund auf, bringt Euresgleichen zum Nachdenken und schweigt nicht! Wenn man Euch davon abbringen möchte, auf eigenen Beinen zu stehen, selbst zu denken und natürlicherweise eine Familie zu gründen &#8211; macht es bitte. Gebt Euren Kindern eine Reihe grundlegender, sinnstiftender und Gesellschaft ermöglichender Werte mit auf den Weg, warnt sie aber vor all jenen, die von vermeintlich höheren Werten reden: Jeder höhere Wert als das menschliche Leben an sich ist kein Wert, sondern ein nihilistischer Fallstrick und Irrweg!</p>
<p><strong><br />
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<strong>Quellen</strong></p>
<p>[1] Klaus-Rüdiger Mai, <em>Geheimbünde &#8211; Mythos, Macht und Wirklichkeit.</em> Bastei-Lübbe Verlag Bergisch Gladbach, 2006</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Něco málo k rasám a kulturám]]></title>
<link>http://frantisekreka.wordpress.com/2009/09/02/neco-malo-k-rasam-a-kulturam/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 01:54:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>frreka</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nepopírám existenci lidských ras, jakkoliv je tento pojem vágní a sprofanovaný. Ovšem nesouhlasím s ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nepopírám existenci lidských ras, jakkoliv je tento pojem vágní a sprofanovaný. Ovšem nesouhlasím s ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Libertarismus=Nihilismus?]]></title>
<link>http://lforliberty.wordpress.com/2009/09/01/libertarismusnihilismus/</link>
<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 21:21:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>CK</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf youtube wurde ich heute auf einige Videos von qtronman aufmerksam, in denen er sich mit einer Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Auf youtube wurde ich heute auf einige Videos von qtronman aufmerksam, in denen er sich mit einer Sc]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Die schwarze Trilogie]]></title>
<link>http://comickunst.wordpress.com/2009/08/23/die-schwarze-trilogie/</link>
<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 09:49:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Comickunst</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der französische Autor und Surrealist Léo Malet hat viele Kriminalromane geschrieben. Zu seinen beka]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-2109" title="daoudi-schwarze-trilogie" src="http://comickunst.wordpress.com/files/2009/08/daoudi-schwarze-trilogie.jpg" alt="daoudi-schwarze-trilogie" width="200" height="261" />Der französische Autor und Surrealist Léo Malet hat viele Kriminalromane geschrieben. Zu seinen bekanntesten Figuren gehört der Privatdetektiv Nestor Burma. Allen Romanen gemeinsam ist, dass Malet sich darin mehr mit dem Leben der Gestrandeten,   der Penner, der Huren, der Alkoholiker, der Arbeitslosen und Loser, als mit dem des normalen Bürgertums beschäftigt hat.  Einige der Krimis wurden sehr erfolgreich von Jaques Tardi als Comic adaptiert.</p>
<p>Die schwarze Trilogie ist anders. Auch sie kann man als Krimi lesen &#8211; sie ist aber viel mehr Sozialstudie als Krimi. Und sie ist so finster, so hoffnungslos, so ohne jede Perspektive für irgendwen, dass man schon fast von so etwas wie einem nihilistischen Werk sprechen kann.</p>
<p>In Band eins (Das Leben ist zum Kotzen) versucht eine Gruppe junger Männer in den 1930er Jahren streikende Bergarbeiter durch einen Banküberfall zu unterstützen. Leider gibt es dabei einen Toten, und die Gewerkschaft will mit der Sache nichts zu tun haben. Die Gruppe fällt auseinander. Einer der Beteiligten kommt weder damit, noch mit dem Leben im Allgemeinen, noch mit sich selber klar. Sein weiterer Weg wird zum Fiasko. In Band zwei (Die Sonne scheint nicht für uns) wird ein junges Liebespaar in eine Spirale von Gewalt hineingezogen, gegen die es irgendwie machtlos scheint, und in Band drei (Angst im Bauch) schildert Malet die Paranoia eines jungen Diebes, der Karriere machen will. Allesamt Menschen, die alles versuchen, aber nie eine wirkliche Chance haben.</p>
<p>Kein leichter Stoff also, den Philippe Bonifay hier zu einem Comicszenario verarbeitet hat, das von Youssef Daoudi in zwar wenig originelle, dafür aber sehr eingängige Bilder umgesetzt wurde. Die gnadenlose Ungerechtigkeit eines Lebens am Ende der sozialen Leiter kommt erschreckend klar rüber. Aber Vorsicht: Das ist keine kuschelweiche Sozialstudie eines verständnisvollen Psychologen, sondern eine ziemlich blutige und gewalttätige Angelegenheit, bei der es auch dem einfühlsamsten Sozialarbeiter schwer fallen dürfte, die Ausraster mancher Protagonisten mit ihrer schweren Kindheit zu entschuldigen. Inhaltlich grenzwertig und sicher nicht jedermanns Geschmack.</p>
<p>Youssef Daoudi, Philippe Bonifay, Léo Malet: Die schwarze Trilogie<br />
168 Seiten, gebunden, 39,95 Euro, Ehapa, ISBN 978-3-7704-3260-8</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angebot und Nachfrage]]></title>
<link>http://willyams.wordpress.com/2009/07/19/angebot-und-nachfrage/</link>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 10:04:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>willyam</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin kein Pirat, und verzichte auch in Zukunft auf einen Beitrittsantrag. Für Einige habe ich dah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich bin kein Pirat, und verzichte auch in Zukunft auf einen Beitrittsantrag. Für Einige habe ich dah]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Schweigen der Menschenrechtler zu Gilad Shalid “ist Faschismus”]]></title>
<link>http://backsp.wordpress.com/2009/06/23/schweigen-der-menschenrechtler-zu-gilad-shalid-%e2%80%9cist-faschismus%e2%80%9d/</link>
<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 18:03:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Dahlenburg</dc:creator>
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<description><![CDATA[HonestReporting Media BackSpin, 23. Juni 2009 Must Read: Elena Bonner (sehen Sie hier nach, wenn Sie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://backspin.typepad.com/backspin/2009/06/human-rights-silence-on-shalit-is-fascism.html">HonestReporting Media BackSpin, 23. Juni 2009</a></p>
<p><img class="alignright" src="http://backspin.typepad.com/.a/6a00d834515b7869e201157147392a970b-pi" alt="" width="237" height="154" />Must Read: Elena Bonner (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yelena_Bonner" target="_blank">sehen Sie hier nach</a>, wenn Sie die ehemalige Regimekritikern der <em>UDSSR</em> nicht kennen) kritisiert ihre Menschenrechtskollegen scharf wegen deren Schweigen zu Korporal Gilad Shalit. Bonner schreibt in <a href="http://www.tnr.com/story_print.html?id=17c892b0-1b5f-447b-8148-1890dc78f30d" target="_blank">The New Republic</a>:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Und eine andere Frage, die mir seit langer Zeit ein Dorn im Auge ist. Es ist die Frage an meine Menschenrechtskollegen. <strong>Warum berührt Sie das Schicksal des israelischen Soldaten Gilad Schalit nicht genauso wie das der Gefangenen in Guantanamo? </strong></em></p>
<p style="padding-left:30px;"><strong><em> </em></strong></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Sie setzten sich dafür ein und bekamen die Möglichkeit, dass das Internationale Rote Kreuz, Journalisten und Rechtsanwälte Guantanamo besuchen können. Sie kennen die Zustände im Gefängnis, den Tagesablauf der Gefangenen und was sie zu essen bekommen. Sie konnten mit Insassen sprechen, die gefoltert worden waren. Das Resultat Ihrer Bemühungen war ein Folterverbot und ein Gesetz, das die Schließung des Gefängnisses festgesetzt hat. Präsident Obama unterzeichnete es in seinen ersten Amtstagen. Und obwohl er, genau wie Präsident Bush vor ihm, nicht weiß, wie weiterhin mit den Guantanamo-Gefangenen zu verfahren ist, gibt es Hoffnung, dass die neue Administration eine Lösung finden wird.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Aber während der zwei Jahre, die Schalit von den Terroristen gefangen gehalten wurde, hat die weltweite Menschenrechtsgemeinschaft nichts zu seiner Freilassung unternommen.. Warum? <strong>Er ist ein verletzter Soldat und fällt vollständig unter den Schutz der Genfer Konvention. Die Konvention sagt eindeutig, dass Geiselnahme verboten ist, dass Repräsentanten des Roten Kreuzes Zutritt zu Kriegsgefangenen haben müssen, speziell zu verwundeten Soldaten; und in der Genfer Konvention steht noch einiges mehr Schalits Rechten.</strong> Die Tatsache, dass Repräsentanten des [Nahost-] Quartetts Verhandlungen mit Leuten führen, die Schalit an einem unbekannten Ort festhalten, zeigt eindeutig ihre Verachtung der Dokumente des Internationalen Rechts und ihren totalen rechtlichen Nihilismus. Sind Menschenrechtsaktivisten auch nicht mehr in der Lage, an grundlegende Dokumente Internationalen Rechts zu erinnern?</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Und dennoch denke ich (und manche werden das naiv finden), dass der erste kleine, aber reale Schritt hin zu Frieden die Freilassung von Schalit sein muss. Freilassung &#8211; und nicht ein Austausch gegen 1.000 oder 1.500 Gefangenen, die in israelischen Gefängnissen sitzen und wegen realer Verbrechen Haftstrafen verbüßen.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Ausgehend von meiner Frage, warum Menschenrechtsaktivisten schweigen, kann ich keine andere Antwort finden als die, dass Schalit ein israelischer Soldat ist und Jude. <strong>Es handelt sich also wieder um bewussten oder unbewussten Antisemitismus. Und abermals &#8211; es ist Faschismus. </strong></em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Israelis gedenken des <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3734838,00.html" target="_blank">dritten Jahrestages</a> von Shalits Entführung. Beim Angriff auf Kerem Shalom waren auch Leutnant Hanan Barak und Unteroffizier Pavel Slotzker getötet worden.</p>
<p>Lesen Sie bitte Bonners <a href="http://www.tnr.com/story_print.html?id=17c892b0-1b5f-447b-8148-1890dc78f30d" target="_blank">vollständigen Kommentar</a> (via <a href="http://blogs.tnr.com/tnr/blogs/the_spine/archive/2009/06/22/while-i-m-gone.aspx" target="_blank">Martin Peretz</a>) [In Englisch].</p>
<p><a title="ShareThis via email, AIM, social bookmarking and networking sites, etc." href="void(0)" target="_blank">ShareThis</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Das ist Philosophie?"]]></title>
<link>http://dissonanz.wordpress.com/2009/05/27/das-ist-philosophie/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 17:41:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>jitzchak45</dc:creator>
<guid>http://dissonanz.wordpress.com/2009/05/27/das-ist-philosophie/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Du machst genau was?&#8221; fragte er mich. &#8220;Ich bin praktisch nichtpraktizierender Phi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>&#8220;Du machst genau was?&#8221; fragte er mich.</p>
<p>&#8220;Ich bin praktisch nichtpraktizierender Philosoph.&#8221; Ich fand, das hörte sich gut an. WC war vielleicht anderer Ansicht.</p>
<p>&#8220;Praktisch nichtpraktizierender Philosoph?&#8221; fragte er. &#8220;Und das heißt was?&#8221;<!--more--></p>
<p>&#8220;Ganz einfach, ich praktiziere nicht, also man könnte sagen, ich denke nicht nach.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aha.&#8221; Es klang nicht uninteressiert. &#8220;Und das bringt was?&#8221;</p>
<p>&#8220;Kein Geld&#8221;, sagte ich. &#8220;Es ist eher so eine Art Verweigerung, verstehst du?&#8221; Er verstand eher nicht und betrachtete mich, wie man Philosophen öfter betrachtet.</p>
<p>&#8220;Weißt du, was Nihilismus ist?&#8221; fragte ich.</p>
<p>&#8220;Nö&#8221;, sagte er. &#8220;Hat das was mit Ägypten zu tun, mit dem Nil?&#8221;</p>
<p>&#8220;Er ist das Nein zu allen Dingen, Nein zur Welt, Nein zu den Menschen, Nein zur Gesellschaft, Nein zur Liebe, zu allem &#8211; nur nicht zum Nein selber, denn das Nein zum Nein wäre ein Ja, und deshalb darf der Nihilismus das Nein nicht verneinen, das ist seine Schwachstelle und auch der Grund, warum ich nur ein Teilnihilist bin, denn ich sage auch nein zum Nein bzw. dazu, dass das Nein zum Nein das Nein verneint, weil das Unfug ist.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das ist Philosphie?&#8221; fragte er.</p>
<p>&#8220;Das ist Philosophie.&#8221;, sagte ich.</p>
<p>&#8220;Das kann man studieren?&#8221; fragte er</p>
<p>&#8220;Das kann man studieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Rayk Wieland. Ich schlage vor, dass wir uns küssen,S. 74f</p>
<p>Übrigens auch sonst ein gutes Buch (zumindest die Hälfte, die ich bisher gelesen habe)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn das Leben keinen Sinn hat: Nihilisten-Pfefferminz]]></title>
<link>http://11k2.wordpress.com/2009/04/22/wenn-das-leben-keinen-sinn-hat-nihilisten-pfefferminz/</link>
<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 16:13:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
<guid>http://11k2.wordpress.com/2009/04/22/wenn-das-leben-keinen-sinn-hat-nihilisten-pfefferminz/</guid>
<description><![CDATA[Na, zuviel Nietzsche gelesen? Stress mit der Princess? Oder einfach nur so schlecht drauf? In jedem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://11k2.wordpress.com/files/2009/04/090422nihilist_mints.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6508" title="090422nihilist_mints" src="http://11k2.wordpress.com/files/2009/04/090422nihilist_mints.jpg" alt="090422nihilist_mints" width="460" height="296" /></a>Na, zuviel Nietzsche gelesen? Stress mit der Princess? Oder einfach nur so schlecht drauf? In jedem dieser Fälle empfehlen sich diese Pfefferminz-Drops, in schwarzer Blechdose mit karger Beschriftung. Und, weil das Leben ja sowieso sinnlos ist, <!--more-->ohne Geschmack.</p>
<p>Action-Foto siehe unten.</p>
<p>(via  <a href="http://www.thinkgeek.com/caffeine/wacky-candy/b972/" target="_blank">thinkgeek</a>)</p>
<p><a href="http://11k2.wordpress.com/files/2009/04/090422_nihilist_mints_inuse.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6511" title="090422_nihilist_mints_inuse" src="http://11k2.wordpress.com/files/2009/04/090422_nihilist_mints_inuse.jpg" alt="090422_nihilist_mints_inuse" width="400" height="585" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Müdigkeit]]></title>
<link>http://ostblog.wordpress.com/2009/04/04/muedigkeit/</link>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 11:13:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ferdinand Bardamu</dc:creator>
<guid>http://ostblog.wordpress.com/2009/04/04/muedigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Kurz notiert: Wir sehen heute Nichts, das grösser werden will, wir ahnen, dass es immer noch abwärts]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kurz notiert:</p>
<blockquote><p><em>Wir sehen heute Nichts, das grösser werden will, wir ahnen, dass es immer noch abwärts, abwärts geht, in&#8217;s Dünnere, Guthmütigere, Klügere, Behaglichere, Mittelmässigere, Gleichgültigere, Chinesischere, Christlichere &#8211; der Mensch, es ist kein Zweifel, wird immer &#8220;besser&#8221; &#8230; Hier eben liegt das Verhängnis Europa&#8217;s &#8211; mit der Furcht vor dem Menschen haben wir auch die Liebe zu ihm, die Ehrfurcht vor ihm, die Hoffnung auf ihn, ja den Willen zu ihm eingebüsst. Der Anblick des Menschen macht nunmehr müde &#8211; was ist heute Nihilismus, wenn er nicht das ist? &#8230; Wir sind des Menschen müde &#8230;<br />
</em></p></blockquote>
<p>Friedrich Nietzsche, Zur Genealogie der Moral<em></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Na dann mal los]]></title>
<link>http://sprengguertel.wordpress.com/2009/01/29/na-dann-mal-los/</link>
<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 05:34:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>sprengguertel</dc:creator>
<guid>http://sprengguertel.wordpress.com/2009/01/29/na-dann-mal-los/</guid>
<description><![CDATA[Heute habe ich mich entschieden, unter die Blogger zu gehen, nachdem ich seit Mitte der 90er Jahre d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute habe ich mich entschieden, unter die Blogger zu gehen, nachdem ich seit Mitte der 90er Jahre das Netz eigentlich nur als Konsument, mit Ausnahme einiger Foren, genutzt hatte.</p>
<p>Warum?  &#8211; Nun, ich möchte den Menschen praktische Lebenshilfe anhand meines riesigen Erfahrungsschatzes vermitteln. Ich bin ein Gutmensch.</p>
<p>Letztlich frage ich mich aber auch, ob es da draußen noch mehr Leute gibt, die die Welt mit meinen Augen sehen. Vermutlich wird sich der Großteil derjenigen, die sich hierher verirren, schnell angewidert abwenden. &#8220;Was für ein kranker Pisser.&#8221; , &#8220;armes Würstchen&#8221;, &#8220;vereint so ziemlich alles, was ich ablehne in seiner Person&#8221; , &#8220;sicher 16 jähriger Nerd, der nur provozieren will&#8221; etc..</p>
<p>Vielleicht ist das alles auch furchtbar langweilig, weil ich weder Talent zum schreiben, noch den nötigen Sinn für Humor oder feine Ironie besitze. Mir wurscht. Wenn ich in dem Haufen Scheiße, der sich draußen tummelt auch nur eine Perle finde, hat sich das Wühlen im Dreck doch gelohnt, oder nicht?</p>
<p>Dennoch bin ich kein Missionar. Wie auch, als bekennender Nihilist? Die Leute können machen was sie wollen, es gibt keine allgemeingültige Wahrheit. Was mich ankotzt ist eher, dass jeder meint, solche Wahrheiten gefunden und für sich gepachtet zu haben. Mit diesen Steinen der Weisen gehen sie dann hausieren und missionieren in der Weltgeschichte herum. Da wird es eben Zeit, dass meine ganz persönlichen Wahrheiten mit einstimmen in den kollektiven Chor der Weltversteher.</p>
<p>&#8220;Hey, Du bist ein ganz harter, oder? Machst auf Nihilist, weil Dir Nazi sein zu lasch ist und Amoklaufen zu sehr in der Mode, was?&#8221; -<br />
Exakt, &#8220;Nihilism ist he upper limit of coolness!&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Es ist nichts mit der Wahrheit: Unbezweifelbare, objektive und ewige Wahrheiten sind nicht erkennbar. Wahrheit ist stets subjektiv.&#8221; -</em> <em>Nietzsche</em></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ihr Mann]]></title>
<link>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/01/28/ihr-mann/</link>
<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:43:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>ohmannthomas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich liebe den erfrischenden Nihilismus Ihres Mannes.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich liebe den erfrischenden Nihilismus Ihres Mannes.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Das Nihilist Christmas]]></title>
<link>http://vire.wordpress.com/2008/12/11/das-nihilist-christmas/</link>
<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 14:42:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>christian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die kommende Zeit ist für einige sicher schwer, ich meine die Weihnachtszeit. Stress beim Einkauf de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die kommende Zeit ist für einige sicher schwer, ich meine die Weihnachtszeit. Stress beim Einkauf de]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[immer weiter?]]></title>
<link>http://dadalog.wordpress.com/2008/12/02/immer-weiter/</link>
<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 19:37:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>fazekas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ist Nihilismus nur ein Übergang und niemals das Ende?Zu was?]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ist Nihilismus nur ein Übergang und niemals das Ende?Zu was?</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Aphorismus #158]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2008/10/26/aphorismus-158/</link>
<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 22:01:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir kommen aus dem Nichts, wir werden zu Nichts, also was haben wir zu verlieren? Nichts! Monty Pyth]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wir kommen aus dem Nichts, wir werden zu Nichts, also was haben wir zu verlieren? Nichts! Monty Pyth]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Das Gefühl in Worte]]></title>
<link>http://schwindelfrei.wordpress.com/2008/10/21/das-gefuhl-in-worte/</link>
<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 18:32:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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<description><![CDATA[• WIRsein • Ich könnte kotzen. Mit den Fäusten auf den Boden schlagen. In die Welt den Gram schreien]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><font color="#796d07">• WIR<em>sein</em> • </font></p>
<p><img alt="" src="http://www.jugendfotos.de/asset/picture/filename/store_dir_231/50407/medium/PANTA_I_Noir.jpg?1224002065" title="Leere" class="alignleft" width="270" height="400" /><strong>Ich könnte kotzen. Mit den Fäusten auf den Boden schlagen. In die Welt den Gram schreien.<br />
Krach. Wut. Gefahr.</strong></p>
<p>Das Gefühl, die Welt sei nicht groß genug. Das Kribbeln in den Händen. Der Druck der einströmenden Laster. </p>
<p>Was zerbreche ich mir den Kopf am Leid anderer? Lehrt uns das Leben nicht oft genug, egoistisch zu denken? Die Sonne belacht das letzte Aufbäumen des Herbstes. Schon siecht die Vergänglichkeit dahin und wird von einem Film totem Laubes bedeckt, das sich im Bett des Morastes einfrisst.<br />
Schluss mit Euphemismus. Der Selbstbetrug muss ein Ende finden. Welch Auferblühen Nihilismus im Moment der Stille findet.</p>
<p>Stille von der Hektik des Lebens. Entspannung vom Streben nach Anerkennung. Flucht aus den Kerkern der Heuchelei.</p>
<p>Erkenntnis, wohin das Sein mich ziehen mag. Einach folgen und sich fallen lassen.<br />
Das Ziel der Reise bleibt offen. </p>
<p><strong>Bild: Papilon. / <em>Jugendfotos.de</em></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Das Leiernd-Laienhafte der Darstellung ]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2008/10/13/das-leiernd-laienhafte-der-darstellung/</link>
<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 07:38:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[In dem karibischen Klima der Dominikanischen Republik schmolz die Eiskruste, die Georgs rettender Pr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In dem karibischen Klima der Dominikanischen Republik schmolz die Eiskruste, die Georgs rettender Projektilmantel gewesen war, natürlich in Minutenschnelle weg. Nachdem die Natur ihn also befreit hatte, kroch der junge Held aus seinem Einschlagskrater.<!--more--> Dabei murmelte er unablässig vor sich hin.</p>
<p>- Ach, Bob. Ich habe keine Angst vor den Aufbrüchen. Aber vor dem geduldigen Ausfeilen, welches das Nichts zum Vorschein bringt, das die Essenz aller Dinge ausmacht. Davor habe ich Angst. Ich bin wie einer, der auf einer brennenden Violine einen Hochzeitsmarsch fiedelt und dazu grinst wie Der Joker, Batmans Nemesis. Und warum das alles? Einfach, weil’s so ist. Weil es keinen Ausgang gibt. Weil die Helden weitermachen und die Ungeheuer und die Theatermacher, und die Nachrichtenbüros machen weiter und die Supermarktketten und die Autoverleiher und die Bürostuhlhersteller und die Dichter, die guten wie die schlechten. Alle machen weiter. Bei so einer Heldenreise gibt es kein Entrinnen, nein. Es gibt keinen Sinn und noch nicht einmal ein freundliches Lächeln.</p>
<p>Georg überlegt eine Weile. Dann setzt er hinzu:<br />
- Popcorn, eventuell. Eventuell gibt’s das.</p>
<p>Und da sieht er auch schon die Höhle. Der weit gähnende, mütterlich und zugleich endzeitlich klaffende Eingang. Georg schluckt. Ursprung der Welt und Ende der Welt zugleich. Einschlupf und Ausweg. Und rechts davor, aus seiner Perspektive, ein Palmenhain, friedlich sich wiegend im Wind.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Cavalcare la Tigre V]]></title>
<link>http://efeder.wordpress.com/2008/09/04/cavalcare-la-tigre-v/</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:49:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mcp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der europäische Nihilismus Der Nihilismus, schreibt Evola, der sich in der Gleichgültigkeit großer T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der europäische Nihilismus Der Nihilismus, schreibt Evola, der sich in der Gleichgültigkeit großer T]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nihilismus, passiv und aktiv]]></title>
<link>http://uebermensch.wordpress.com/2008/07/22/nihilismus-passiv-und-aktiv/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 20:40:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>sethnacht</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nihilismus tritt dann ein wenn ein Mensch erkennt das es keine absoluten Werte und keine absolute Mo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nihilismus tritt dann ein wenn ein Mensch erkennt das es keine absoluten Werte und keine absolute Moral gibt. Somit erkennt der Mensch das es keine wirkliche moralische und Wertgebende Instanz gibt, welche seinem Sein einen Sinn oder einen Grund gibt. Diese Erkenntiss kann als passiver Nihilismus bezeichnet werden in welchem das Werte-Fundament eines Menschen weg bricht und dieser in ein tiefes nichts fällt. Diese Erfahrung kann sehr niederschmetternd für einen Menschen sein und nicht jeder wird es schaffen aus diesem Zustand wieder raus zu kommen. Der Mensch welcher die niederschmetternde Erfahrung verkraftet hat und beginnt zu verstehen das somit unendliche viele neue Möglichkeiten offen stehen und beginnt mit diesen zu Arbeiten kann als aktiver Nihilist bezeichent werde.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ahnung]]></title>
<link>http://gedichtblog.wordpress.com/2008/07/16/ahnung/</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 11:08:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>gedichtblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heran kommt die große Nacht, verschluckt die Schatten, deren Spiele meiner Kerze Licht flackernd, fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heran kommt<br />
die große Nacht,<br />
verschluckt die Schatten,<br />
deren Spiele<br />
meiner Kerze Licht<br />
flackernd, froh, vergeblich<br />
ins Dunkel warf.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Cavalcare la Tigre III]]></title>
<link>http://efeder.wordpress.com/2008/07/14/cavalcare-la-tigere-iii/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 18:19:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mcp</dc:creator>
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<description><![CDATA[II. In der Welt, in der Gott tot ist 3. Der europäische Nihilismus Evola beginnt seine Ausführungen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[II. In der Welt, in der Gott tot ist 3. Der europäische Nihilismus Evola beginnt seine Ausführungen ]]></content:encoded>
</item>

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