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	<title>nordheim &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/nordheim/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "nordheim"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:18:07 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Pizza + China Heimservice Schwaigern - lecker Essen bestellen beim Lieferservice]]></title>
<link>http://lieferservice.wordpress.com/2009/07/14/pizza-china-heimservice-schwaigern-lecker-essen-bestellen-beim-lieferservice/</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:16:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>gutesessen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Food Paradies in Schwaigern: Super Pizza + Super China Heimservice in 74193 Schwaigern. Lieferse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das <a title="Pizza + China Heimservice Schwaigern - lecker Essen bestellen beim Lieferservice" href="http://www.deliver24.de/lieferservice-schwaigern--speisekarte-552-chinesisch-italienisch-thail%C3%A4ndisch-indisch-mexikanisch-d%C3%B6ner-international-asiatisch-pasta-pizza-pizza.html" target="_blank">Food Paradies in Schwaigern</a>: Super Pizza + Super China Heimservice in 74193 Schwaigern. Lieferservice und Pizzaservice im Umkreis von 20km. Lecker Essen bestellen in Schwaigern beim Pizza Taxi  und Chinaservice Bringdienst.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 257px"><a href="http://www.deliver24.de/lieferservice-schwaigern--speisekarte-552-chinesisch-italienisch-thail%C3%A4ndisch-indisch-mexikanisch-d%C3%B6ner-international-asiatisch-pasta-pizza-pizza.html"><img title="Super Pizza Super China Heimservice Schwaigern" src="http://www.deliver24.de/content/images/lieferanten/heimservice-asiatisch-chinesisch-indisch-international-italienisch-mexikanisch-thailaendisch-doener-pizza-pizza%20-schwaigern-74193-super-pizza-china-service.gif" alt="Super Pizza Super China Heimservice Schwaigern" width="247" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Super Pizza Super China Heimservice Schwaigern</p></div>
<p>lecker Essen bestellen in:<br />
Schwaigern, Brackenheim, Hausen, Meimsheim, Dürrenzimmern, Haberschlacht, Stockheim, Botenheim, Klingenberg, Nordhausen, Nordheim, Eppingen, Kleingartach, Richen, Güglingen, Frauenzimmern, Fürfeld, Berwangen, Bonfeld, Treschklingen, Cleebronn, Einensbach, Lauffen, Pfaffenhafen, Zaberfeld, Michalbach, Kirchhardt, Bockschaft, Grombach, Babstadt, Bad Rappenau, Bad Wimpen, Ittlingen, Rohbach, Mühlbach, Neckergartach, Heilbronn, Elsen, Adelshofen, Rohbach</p>
<h1><a title="Pizza + China Heimservice Schwaigern - lecker Essen bestellen beim Lieferservice" href="http://www.deliver24.de/lieferservice-schwaigern--speisekarte-552-chinesisch-italienisch-thail%C3%A4ndisch-indisch-mexikanisch-d%C3%B6ner-international-asiatisch-pasta-pizza-pizza.html" target="_blank">Food Paradies in Schwaigern</a></h1>
<p>Bewerten Sie unseren Lieferservice/Heimservice/Bringdienst!<br />
_________________________________</p>
<p><a title="Pizza + China Heimservice Schwaigern" href="http://www.heimservice-schwaigern.de" target="_blank">http://www.heimservice-schwaigern.de</a></p>
<p>Super Pizza Super China Heimservice Schwaigern<br />
Bundesstrasse 293</p>
<p>74193 Schwaigern</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Biblis-Nordheim: Feuer im Einfamilienhaus]]></title>
<link>http://bensheimimnet.wordpress.com/2008/04/08/88/</link>
<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 11:13:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>bensheim</dc:creator>
<guid>http://bensheimimnet.wordpress.com/2008/04/08/88/</guid>
<description><![CDATA[Biblis-Nordheim / Kreis Bergstraße Gestern brach gegen 15.20 Uhr in einem Einfamilienhaus in Biblis-]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Biblis-Nordheim / Kreis Bergstraße</p>
<p>Gestern brach gegen 15.20 Uhr in einem Einfamilienhaus in Biblis-Nordheim ein Feuer aus. Nach bisherigen Erkenntnissen vermuten die Ermittler als Brandursache einen defekten Kamin, der gebrannt hat. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar und der Sachschaden wird auf rund 150 000 Euro geschätzt. 3 Personen wurden leichtverletzt.  Die Löscharbeiten dauerten bis in den Abend an und benachbarte Häuser seien nicht in Gefahr gewesen. Vor Ort waren Feuerwehren aus Biblis, Nordheim sowie Wattenheim und Lampertheim. Auch Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes waren vor Ort und kümmerten sich um die drei Leichtverletzten. Die 52-jährige Mieterin wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frierend im Ried: Biblis - Wattenheim - Hofheim (13,3 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/23/frierend-im-ried-biblis-wattenheim-hofheim-133-km/</link>
<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 19:17:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/23/frierend-im-ried-biblis-wattenheim-hofheim-133-km/</guid>
<description><![CDATA[So: Die letzte Woche vor dem großen Tag hat endgültig begonnen! Konkret bedeutet das: Entspannen, re]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So: Die letzte Woche vor <a href="http://www.frankfurt-marathon.com/">dem großen Tag</a> hat endgültig begonnen! Konkret bedeutet das: Entspannen, regenerieren, nur noch kurze Läufe um den Körper im Training zu halten &#8211; was jetzt nicht fit ist, das wird auch nicht mehr rechtzeitig fit&#8230;</p>
<p>Heute also der längste dieser letzten drei Läufe, sollte etwas über eine Stunde dauern und folgerichtig so um die 10 km lang sein. Als Strecke hatte ich mir das Ried bei Biblis ausgesucht -bisher war ich hier ja lediglich <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/16/bibliser-ortsteile-wattenheim-nordheim-und-der-rhein-11-km/">am</a> <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/14/an-den-rhein-und-um-den-meiler-akw-biblis-und-umgebung-15-km/">Rheinufer</a> gelaufen, nun wollte ich auch noch mal das zugehörige Hinterland erforschen.</p>
<p>Start in <a href="http://www.gemeinde-biblis.de/">Biblis</a>, genauer gesagt auf dem Parkplatz am <a href="http://www.gemeinde-biblis.de/cms/Site/gemeindesee-fotos_1.asp">Gemeindesee</a> am südwestlichen Ende des Ortes. Wetter: Schön aber kühl &#8211; Sonnenschein, aber höchstens 10 Grad.<br />
<!--more--></p>
<p>Start in westlicher Richtung, am Ufer des Sees entlang. Ganz hübsch, Wasser glänzt in der Sonne, ein paar Schwäne, dahinter ein Wäldchen. Bereits nach wenigen Metern stellte sich allerdings schon das erste Problem ein: Wie kommt man hier raus?<br />
Das Areal um den Gemeindesee ist nämlich ziemlich isoliert, eine Art &#8220;Insel&#8221;, die im Norden, Osten und Westen vollkommen von Bahntrassen eingefasst ist, im Süden von der Weschnitz. Entsprechend muss man irgendwo über die Bahn (durch die Weschnitz wollte ich nicht unbedingt waten). Der stark beschrankte Bahnübergang, über den ich hierher gefahren war, fiel da aus, denn der lag in der falschen Richtung, ich wollte ja weiter westwärts, nicht nach Osten.<br />
Also irgendwie anders über die Bahn.</p>
<p>Nun gehöre ich zu den Menschen, die nur höchst ungern einfach so über Bahngleise laufen &#8211; ähnlich wie Autobahnen habe ich sehr viel Respekt vor diesen Verkehrswegen; die Vorstellung von einem ICE mit 200 Sachen geplättet zu werden, ist mir irgendwie unangenehm&#8230;<br />
Diese Option fiel also eher aus.<br />
Glücklicherweise sollte sich laut <a href="http://www.internetstadtplan.com/Biblis/BiblisIs.html">Bibliser Online-Stadtplan</a> am Ende des Sees ein Übergang oder sowas befinden, der die westliche Bahntrasse überwindet.<br />
Zumindest sah´s online so aus.<br />
In der Realität war der Übergang ein sandiger Trampelfpad über die Gleise.<br />
Nicht so berauschend.<br />
Schlimmer noch, vor diesem Trampelpfad stand ein großes Schild, das erklärte, dass das Betreten der Bahnanlagen strengstens verboten sei.<br />
Hm.<br />
Fassen wir mal zusammen:</p>
<p>a) Der Matthias läuft nicht gern einfach so über Gleise. Er ist leicht neurotisch und verfügt über eine blühende Phantasie, deswegen ist allein der Gedanke daran mit der recht grafischen Vorstellung gekoppelt, vom ICE &#8220;Bad Oldesloe&#8221; plattgefahren zu werden, sobald er einen Fuß auf die Gleise setzt (so ähnlich wie in den Roadrunner-Cartoons).<br />
Außerdem ist der Matthias auch noch ein zuvorkommender Mensch, möchte es dem Bahnpersonal deshalb nach Möglichkeit ersparen, seine sterblichen Überreste mit einem Spachtel vom Führerstand eines Triebwagens entfernen zu müssen&#8230;</p>
<p>b) Der Matthias ist ein spießiger Deutscher und somit ziemlich obrigkeitshörig. Wenn ihm ein autoritäres Schild was verbietet, dann hält er sich i.d.R. auch dran.<br />
&#8220;JAWOLL SIR, MR SCHILD, SIR!!&#8221;</p>
<p>c) Der Matthias will diesen Lauf bloggen. Und so blöd, dass er da was Verbotenes macht, und das dann auch noch für Jedermann einsehbar ins Netz stellt, ist er nicht.<br />
Das müsste ja nur der finstere Herr Mehdorn lesen, dem diese Schienen de facto gehören (de iure wohl nicht, oder?), und der dringend Geld braucht, um die Deutsche Bahn besser an die Wand fahren zu können &#8211; ruck-zuck hätte der Matthias da doch die nicht minder finstere Anwaltsmeschpoke der Bahn am Hals, die ihn wegen Schienüberquerens auf 5 oder 10 Millionen Euro Schadensersatz verklagen könnten (Ja, ich weiss, das Szenario macht überhaupt keinen Sinn. Na und? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Nee danke!</p>
<p>Langen Schreibens kurzer Sinn: Ich verzichtete auf den Trampelpfad über die Gleise und machte mich stattdessen auf der Suche nach einem alternativen Übergang. Deshalb dem Weg nach links gefolgt, zwischen Seeufer und Bahnschienen südwärts. Nach ca. 100 m. erreichte ich einen kleinen Kanal, der rechts unter den Bahnschienen durchführte &#8211; das sah vielversprechend aus, vielleicht war da ja ein Durchkommen.<br />
Kurzentschlossen bog ich rechts auf einen völlig überwucherten Proto-Pfad ab, der neben dem Kanal in die ungefähre Richtung der angepeilten Unterführung führte. Nach wenigen Metern war da allerdings Schluss mit Joggen, denn der Pfad verwandelte sich mehr und mehr in einen Urwald aus Wicken, Disteln, Brombeeren und Brennesseln, der nur langsam und mit äußerster Vorsicht zu navigieren war, und schließlich kurz vor dem Bahndamm im Nichts endete: Fortkommen unmöglich.<br />
Also wieder zurückgekämpft, bei der erstbesten Gelegenheit auf die andere Seite des Kanals (der trocken war, deswegen ging das) gewechselt, kurz von ca. einer halben Tonne Kletten und Spelzen befreit (faszinierend, wie klettenfreundlich so eine scheinbar glatte Kunstfaser-Laufleggins ist&#8230;), und auf einem breiten, unkrautfreien Weg bis zur Unterführung gelaufen, die auch tatsächlich Fußgängertauglich war.<br />
Hallelujah!</p>
<p>Auf der anderen Seite dann gleich wieder rechts, den Bahngleisen folgend nach Norden, in Richtung der Seenlandschaft westlich der Stadt.<br />
Bei der Planung auf der Wanderkarte hatte das Gebiet um den <a href="http://www.segelvereinbiblis.de/s_verein/Luftbild_3_2.jpg">Riedsee</a> einen netten Eindruck gemacht: Ein paar Strassen mit Häuschen dran, umgeben von viel Wasser.<br />
Beim Durchlaufen wirkte es dann allerdings deutlich weniger nett: Anstatt offener Strände mit Blick auf die Wasserfläche entpuppte sich das Areal als eine miefig-piefige Kleingartenkolonie, dominiert von Zäunen, Zäunen und &#8230; mehr Zäunen. Die gesamte Uferfläche feinsäuberlichst parzelliert in dicht an dicht liegende Grundstückchen mit überwiegend kleinbürgerlichem Gartenzwergcharme, darin eine wenig ansehnliche Ansammlung von Gartenhütten/Billigbungalows/Wohnwagen.<br />
Freier Zugang oder auch nur freier Blick zum Wasser? Fehlanzeige, den muss man sich hier pachten, sonst gibt´s gar nix.<br />
Nicht so doll&#8230;</p>
<p>Hier gab´s wenig Grund zu verweilen, deswegen lief ich zügig weiter, erst die Strasse &#8220;Im Rohrbusch&#8221; nordwärts, dann die nächste Rechts, an einem etwas größeren baumbewachsenen Grundstück vorbei (immerhin&#8230;), dann wieder links, zwischen dem nordöstlichsten See und dem Bibliser Ortsrand bis an die Berliner Strasse, der ich auf einem bequemen Fahrradweg westwärts in Richtung Wattenheim folgte.</p>
<p>Nach ca. 500 m. bog die Strasse rechts ab, ich wollte eigentlich geradeaus auf einem Weg am nördlichen Ufer des Riedsees entlang, der auf der Wanderkarte eindeutig als Fahrradweg markiert war.<br />
Das Problem: Er führte über das Gelände des Segelvereins Biblis, und das war eingezäunt und am Eingang erklärte ein Schild (schon wieder ein Schild! Warum sagt mir eigentlich alle Welt, was ich tun und lassen soll?), dass man Eintritt zahlen müsse, um hier rein zu dürfen.<br />
Jetzt mal im Ernst, Leute: Glaubt ihr, ich zahl´ euch auch noch Geld, damit ich 5 Minuten lang an eurem schorfigen ollen Tümpel entlanglaufen darf?<br />
Naaaa!</p>
<p>Also Umkehr, statt dem Uferweg nun eben kurz nach Norden, dann dem Verlauf der Landstrasse auf dem Fahrradweg westwärts bis nach <a href="http://www.gemeinde-biblis.de/cms/Site/wattenheim_1.asp">Wattenheim</a>. Über die Weschnitzbrücke am Orsteingang, dann gleicht rechts, auf dem Deich am Ortsrand kurz nach Norden (nur um die Verbindung zu meinem <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/16/bibliser-ortsteile-wattenheim-nordheim-und-der-rhein-11-km/">ersten Lauf in der Gegend</a> herzustellen). Nach ca. 200 m. links auf einen weiteren Deich, bis zu den Sportplätzen im Wattenheimer Norden, dann noch mal links, und die Schulstrasse und die Wormser Strasse entlang durchs Dorf (nett) bis zum südlichen Ortsausgang.</p>
<p>Hier weiter geradeaus, kurz durch Felder, dann über das Gelände des riesigen Golfplatzes, der sich südlich von Wattenheim ausbreitet.<br />
Ich muss zugeben, hier hatte ich schon fast damit gerechnet, auch wieder wie gerade eben von einem Zaun aufgehalten zu werden, und mir per Schild erklären lassen zu müssen, dass ich hier nicht erwünscht sei. Stattdessen konnte man auf einem schönen, breiten, gepflegten Weg einfach so über das Gelände laufen &#8211; Danke, <a href="http://www.golfpark-biblis.de/index.php">Golfclub Biblis-Wattenheim</a>, dafür gibt´s doch gleich eine Verlinkung von mir, sowie das Siegel &#8220;Viel freundlicher als der doofe Segelclub Biblis!&#8221;.<br />
Der Golfplatz ist wirklich hübsch, und bietet eine willkommene Abwechslung zu den ansonsten in dieser Gegend dominierenden Äckern und Feldern: Gleich zu Anfang ein großes Freigehege an einem Teich, besetzt mit Ponys, Eseln und Gänsen, dann die Greens (heisst das so), eine sattgrüne Landschaft aus kleinen Hügelchen und Senken, alles sehr gepflegt und ansehnlich. Lediglich die Sorge, jede Sekunde von einem Golfball am Kopf getroffen zu werden, trübte den positiven Gesamteindruck etwas, aber nichts dergleichen passierte, also zwei Daumen hoch für den Golfplatz.</p>
<p>Danach: Felder. Ein paar hundert Meter in südwestlicher Richtung, dann ein Knick nach Südosten (Markierung: Keine, aber ein Schild, dass die Strecke als den Radweg nach Hofheim auswies)m über einen Kilometer stur geradeaus, dann wieder rechts, noch 500 m. bis zum Ortseingang von <a href="http://www.lampertheim.de/cms/bfh.php?netfolderID=10070&#38;depth=3&#38;ida=10008&#38;idb=10016">Hofheim</a>. An sich angenehm zu laufen, allerdings fing es an, langsam aber sicher unangenehm kalt zu werden: Zwar war die Sonne noch da, aber hier im freien Gelände konnte der schneidend kalte Nordwind ungehindert und überraschend stark blasen, was ganz furchtbar auskühlte &#8211; ich fing an, zu bereuen, dass ich mich nicht noch dicker angezogen hatte&#8230;</p>
<p>Am Nordheimer Ortseingang über den Bahnübergang, dann gleich links, auf einem überaus schlechten Trampelpfad dem Bogen der Bahngleise folgend (war nicht so clever, wäre ich auf der anderen Seite der Gleise gelaufen, hätte ich effektiv dieselbe Route genommen, aber auf einem sehr viel besseren Weg).<br />
Ca. 500 m. durch den Acker, dann wieder über einen Bahnübergang und auf einem betonierten Feldweg weiter nach Nordosten (der war erstmals beim heutigen Lauf auch ordentlich markiert: Ich hatte es wieder mal auf den Nibelungenweg &#8211; gelbes Quadrat &#8211; geschafft).<br />
Auch hier: Nichts als Äcker, durch die ich ewig lange einfach geradeaus lief. Hier pfiff der Nordwind noch stärker und kälter, entsprechend war ich bald so richtig durchgefroren, und das obwohl ich in der prallen (na ja, so prall wie sie eben Mitte Oktober sein kann) Sonne lief. Eklig, besonders im freiliegenden und stark geschwitzen Nacken war´s sehr unangenehm &#8211; für den Winter muss ich unbedingt zusehen, ob es nicht auch Funktionskleidung mit Rollkragen gibt, das wäre sehr hilfreich&#8230;</p>
<p>Nach ca. 2 km erreichte ich schließlich die Pfaffenaue, ein Waldstück südlich von Biblis, das gleich in doppelter Hinsicht hochwillkommen war: Zum einen war es äußerst hübsch, ein ansehnliches Wäldchen dchen aus Eichen und Pappeln (oder Ulmen? Oder sonstwas? Ich kenn´ mich da einfach nicht gut genug aus, diese hochgewachsenen Bäume eben, die man überall im Ried sieht) mit wunderschön bunt in der Sonne leuchtendem Herbstlaub, eine echte Augenweide.<br />
Noch besser war allerdings, das es den schneidenden Nordwind blockierte, was nach einer gefühlten halben Ewigkeit in der polaren Kälte des offenen Geländes (ok, vielleicht etwas übertrieben. Aber nicht viel) äußerst angenehm war.</p>
<p>Etwa einen Kilometer am Rand des Wäldchens entlang, dabei die hier unten scheinbar obligatorischen Fasane erschreckt (fliegen die eigentlich bei jedem laut kreischend weg, oder liegt das an mir?), auf einer kleinen alten Brücke über einen Kanal, schließlich einen weiteren Bahnübergang (mit hübschem alten Bahnwärterhaus) am südlichen Rand von Biblis erreicht (offensichtlich ist die Gegend so eine Art Eisenbahn-Knotenpunkt, hier stolpert man wirklich alle Naslang über Schienenstrecken).<br />
Kurz gewartet weil die Schranken unten waren (dabei schon wieder ordentlich ausgekühlt), dann weiter in den südlichsten Zipfel von Biblis (Josef-Seib-Str.), der in erster Linie aus vielen Pferdekoppeln und Sportanlagen besteht &#8211; hübsch. Bei der ersten Gelegenheit links (dabei den Nibelungenweg verlassen), vorbei an Tennisplätzen und voltigierenden (oder voltigiert werdenden? Kenn mich da nicht so aus) auf den Deich am südlichen Ufer der Weschnitz, dort dann rechts bis zur Weschnitzbrücke an der Wormser Strasse. Hier über den Fluss und in den alten Dorfkern des Ortes, ebenfalls durchaus apart.</p>
<p>Eigentlich hätte ich hier irgendwo links in Richtung des Gemeindesees gemusst, aber bis auf die Kälte war ich eigentlich noch ganz fit. Zudem war ich gerade zum ersten Mal in meinem Leben in Biblis (bisher immer nur dran vorbeigefahren), also machte ich an der nächsten Weggabelung noch eine kleine Ehrenrunde und lief halbrechts durch Ortskern (wie gesagt: Recht hübsch, recht alt &#8211; Biblis ist offensichtlich doch etwas mehr als nur eine Neubausiedlung für RWE-Mitarbeiter&#8230;), bis zur <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Biblis_Kirche_01.jpg">großen, doppelt getürmten Kirche</a>, und erst dann durch die Kirchsstrasse zum Gemeindesee.</p>
<p>Kurz vor dem Ziel musste ich dann noch mal haltmachen &#8211; der letzte Bahnübergang war geschlossen, also wartete ich. Und wartete. Und wartete noch ein bisschen länger.<br />
Weit und breit kein Zug in Sicht, aber die Schranken waren zu. Erst nach ein paar Minuten rauschte ein ICE vorbei, doch Schranken gingen immer noch nicht auf.<br />
Noch mehr warten.<br />
Inzwischen war mir richtig, richtig kalt (der Wind blies hier wieder sehr ordentlich), ich zitterte ein bisschen vor mich, meine Ohren und mein Nacken fühlten sich an wie Eis. Endlich, nach einer kleinen Ewigkeit, zuckelte langsam ein Regionalzug vorbei, die Schranken öffneten sich, und ich konnte, zitternd und zähneklappernd, zum Auto, dessen Inneraum zwar nicht wirklich warm, aber immerhin windstill war.</p>
<p>Im großen und ganzen ein ruhiger, entspannter Lauf. Viele Umwege, die bei der Planung nicht ersichtlich waren, deswegen etwas länger als geplant &#8211; man sollte sich eben nie zu sehr auf das Kartenmaterial verlassen. Die Gegend um den Riedsee hat mir deutlich weniger gefallen als erwartet, dafür waren aber sowohl der Wattenheimer Golfplatz als auch die Pfaffenaue ausgesprochen nett, ansonsten eben die üblichen Äcker und Rieddörfer. Zu beachten sind allerdings auch die vielen Bahntrassen, die in der Gegend zusammenlaufen &#8211; da muss man immer ein bisschen drauf achten, dass man auch einen gangbaren Übergang erwischt (sofern man sie nicht &#8220;wild&#8221; überqueren möchte).<br />
Wichtigste Erkenntnis: Moderate Temperatur und Sonne sind kein Garant dafür, dass es beim Joggen angenehm warm ist &#8211; ein scharfer Wind kann auch an sich angenehmes Laufwetter in eine regelrechte Zitterpartie verwandeln, besonders auf Strecken, die wenig Windschutz bieten.<br />
Insgesamt eine ganz nette Strecke, schnell, gut zu laufen, mit etwas mehr Ortskenntnis allerdings sicher noch optimierbar.</p>
<p>Strecke: 13,3 km<br />
Zeit: ca. 1:22 h reine Laufzeit, insgesamt hat es wegen Herumirren in der Wildnis und Warten an diversen Bahnübergängen etwas länger gedauert (= 9,73 km/h bzw. 6:10 min/km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/05/biblis-sudwest.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/05/biblis-sudwest.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-508" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/20132">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über den Rhein: Worms und die Maulbeeraue (20,8 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/20/uber-den-rhein-worms-und-die-maulbeeraue-208-km/</link>
<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 16:22:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/20/uber-den-rhein-worms-und-die-maulbeeraue-208-km/</guid>
<description><![CDATA[Heute war´s soweit: Rheinüberquerung! Ich wollte endgültig die noch bestehende Lücke zwischen meinen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute war´s soweit: Rheinüberquerung! Ich wollte endgültig die noch bestehende Lücke zwischen meinen bisherigen Läufen am Rheinufer und dem <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/09/09/halbmarathon-nibelungenlauf-2007-211-km/">Nibelungenlauf</a> in Worms schliessen. Konkret bedeutete das: Vom Wormser Festplatz aus über die Nibelungenbrücke, über die Deiche am rechten Rheinufer nordwärts bis Rheinkilometer 450 bei Nordheim (bis wohin ich ja bei meinem <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/16/bibliser-ortsteile-wattenheim-nordheim-und-der-rhein-11-km/">letzten Lauf am Rhein</a> von Norden kommend vorgedrungen war), dort direkt ans Flußufer und über die Maulbeeraue, einer langgezogenen Insel zwischen Alt- und Neurrhein, wieder zurück nach Worms.<br />
Etwas über 16 km, eine angenehme Mittelstrecke, genau richtig für so einen herrlichen Herbsttag wie heute (Azurblauer Himmel, strahlende Sonne, allerdings unter 10 Grad und dazu ein schneidend kalter Nordwind &#8211; warm Anziehen war da Pflicht).<br />
<!--more--></p>
<p>Start in <a href="http://www.schoenste-stadt-deutschlands.de/startseite/tourismus.php">Worms</a>, auf dem Parkplatz am Festplatz, direkt neben der Nibelungenbrücke.<br />
Da ich sichergehen wollte, auch wirklich einen Berührungspunkt zum Nibelungenlauf herzustellen, lief ich nicht sofort über den Rhein, sondern machte erst einen kleinen Schlenker Stadteinwärts über die B9 (Nibelungenring) und um die Grünfläche am Barbarossaplatz, bevor ich ostwärts einschwenkte und Hessenwärts lief. Bereits während der ersten paar Schritte verspürrte ich ein unangenehmes ominöses Ziehen im linken Oberschenkel, dass jedoch glücklicherweise schnell abebbte, nachdem ich mich warmzulaufen begann &#8211; trotzdem erstmal ein eher vorsichtiges Tempo, man weiss ja nie&#8230;</p>
<p>Über diverse Fußgängerampeln an der Kreuzung B9/B47 auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nibelungenbr%C3%BCcke_Worms">Nibelungenbrücke</a> und langsam auf dem Fußgängerwerg links der Fahrbahn aufwärts (übrigens eine Premiere: Zwar habe ich die Brücke schon x-mal mit dem Auto überquert, aber noch nie zu Fuß). Dabei die großartige Aussicht auf Worms, den in der Sonne tiefblau glitzernden Fluss und das in goldene Herbstlaubfarben gehüllte rechte Rheinufer genossen. Wunderbar (lediglich der Blick auf die Großbaustelle für die neue Rheinbrücke, die hier neben der alten entsteht, war nicht so dolle)!<br />
Durch den <a href="http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=2000127125258">schönen alten Brückenturm</a> und über den Rhein, ca. 800 m. geradeaus bis ans rechtsrheinische Ende der Brücke. Dort gleich links, auf einen breiten Damm zwischen den Auwiesen am Rheinufer und einem kleinen Wäldchen, der nach wenigen hundert Metern auf die Strasse nach Wehrzollhaus und Hofheim stiess.</p>
<p>Der folgte ich erstmal weiter (etwas unangenehm weil stark befahren und kein Fahrradweg/Fußgängerweg/Randstreifen) bis in den Lampertheimer Ortsteil Wehrzollhaus, einem kleinen Weiler, bestehend aus ein paar Bauernhöfen und einer <a href="http://www.echo-online.de/kultur/template_detail.php3?id=516823">Gaststätte</a>.<br />
Die Strasse bog halblinks ab, ich lief hingegen vor der Gaststätte geradeaus, auf einen Feldweg, der auf der Deichkrone direkt nach Norden führte (Markierung: Gelbes Quadrat &#8211; der gute alte <a href="http://www.fernwege.de/d/nib/index.html">Nibelungenweg</a>).</p>
<p>Auf diesem Deich (möglicherweise heisst er Küblingersdamm oder Landdamm, die Wanderkarte ist da nicht ganz eindeutig) lief ich dann die nächsten drei Kilometer nordwärts. Rechts meist der inzwischen gewohnte und wenig spektakuläre Anblick von frisch gepflügten Feldern mit vereinzelten Rübenbergen, dahinter weitgehend unbekannte Riedorte (Hofheim? Bürstadt? Bobstadt?). Am Horizont der Melibokus und Bergstrasse, in der klaren Herbstluft gestochen scharf erkennbar und im Licht der schrägstehenden Sonne wunderschön anzusehen.<br />
Links hingegen hübsche Auwiesen, durchbrochen von Reihen turmhoher Pappeln deren strahlendgelbe Blätter einen wunderbaren Kontrast zum Azurblauen Himmel darüber bildeten, dazwischen schimmerte hin und wieder mal der Altrhein durch.<br />
Alles insgesamt sehr hübsch, dazu auch noch angenehm zu laufen, einfach perfekt.</p>
<p>Nach ca. 10 Minuten unterquerte ich bei einem netten alten Bahnwärterhäuschen die Bahntrasse Worms-Hofheim, die sich hier zur Eisenbahnbrücke über den Rhein erhebt, hin und wieder kreuzte mal ein Weg den Deich, ansonsten ging´s immer weiter stur geradeaus auf dem Damm (der Nibelungenweg bog übrigens irgendwo zwischendruch ostwärts in Richtung Hofheim ab, aber ich wollte ja noch Norden, also lief ich halt ohne Markierung weiter).</p>
<p>Schließlich erreichte ich eine kleine Ansammlung von Häusern und Höfen direkt am Damm, die die Wanderkarte einfach nur als &#8220;Pumpwerk&#8221; bezeichnet. Hier ging es über ein kleines Flüsschen (Die &#8220;Rinne&#8221;), dann bog der Deich, und damit auch mein Weg, nach links ab. Anstatt direkt nach Norden ging es nun nordostwärts.</p>
<p>Ansonsten änderte sich wenig: Auch hier ging es weiter geradeaus auf der Dammkrone, links schöne Auwiesen und der Altrhein, rechts vor allem Äcker und Dörfer, wobei anstatt der Bergstrasse nun mehr und mehr die wuchtigen Kühltürme des AKW Biblis ins Auge stachen.<br />
Lediglich der kalte Nordwind fiel nun so richtig unangenehm auf &#8211; war er bisher durch die Bäume noch etwas abgehalten worden, konnte er nun ungehindert durch die Ebene blasen und mich oben auf dem Damm vol erwischen: Schon in der Sonne war das empfindlich kühl, im Schatten (der immer häufiger vorkam, weil der Auwald bis an den Damm heranrückte und die Sonne inzwischen schon sehr schräg stand und so von den Bäumen verdeckt wurde) war es richtiggehend kalt.<br />
Brrr, nicht so schön, da legte ich lieber mal einen Zahn zu.</p>
<p>Nach weiteren drei Kilometern (die letzten zwei davon mit Markierung: Radweg R6 bzw. gelbe 3)erreichte ich schließlich &#8211; leicht angefroren &#8211; die Stelle, an der ich <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/16/bibliser-ortsteile-wattenheim-nordheim-und-der-rhein-11-km/">beim letzten Mal</a> von Norden kommend auf die alte Nato-Strasse in Richtung Nordheim abgebogen war.<br />
Heute ging´s genau in die andere Richtung: Auf der breiten, betonierten Natostrasse links vom Deich runter bis ans Rheinufer, und dort nach Süden (Markierung: Rotes R &#8211; der Rhein-Neckar-Weg).<br />
Nach ca. 500 m. erreichte ich einen kleinen Parkplatz (&#8220;Parkplatz Altwert&#8221;), an dem ich auf eine Brücke über den Altrhein lief und damit auf der Maulbeeraue angekommen war (wie gesagt, eine Insel zwischen Alt- und Neurhein, früher mit Maulbeerbäumen für die Seidenraupenzucht bepflanzt, daher der Name).</p>
<p>Hier dann ewig lange am Rheinufer entlang einfach nur nach Süden. Angenehmess, gleichmässiges Laufen ohne große Ablenkungen, in hübscher Umgegbung. Die Landschaft bestand in erster Linie aus sattgrünen, kurzen Wiesen, durchzogen von Reihen hoher, imposanter Bäume (Ich glaube, es waren eher Eichen und Pappeln als Maulbeeren, aber da ich von Botanik so gut wie nix verstehe, könnte ich mich da auch irren) und hatte fast schon etwas Parkartiges. Dazu der träge fliessende und in der sonne glänzende Fluss, und die Tatsache, dass der Wind hier kaum noch zu spüren war: Aah, richtig angenehm!<br />
Ein bisschen störend waren lediglich die nicht so richtig ansehnlichen Industrieanlagen, die wie ein riesiger, hässlicher, qualmender Chemiebaukasten kilometerlange abschnitte des anderen Rheinufers in Beschlag nehmen, und nicht so recht in die Idylle passen wollten.<br />
Wesentlich schlimmer waren da allerdings die Speedboot-Pulks, die sporadisch unter furchtbarer Lärmentwicklung den Fluss entlangheulten &#8211; Mann oh Mann, was ist das denn bitte für eine blödsinniges Schwachsinnshobby: Sich am Wochenende mal eben in sein nutzlos hochgetuntes Boot hocken und mit den Kumpels 20 km sinnlos den Fluss runter- und wieder hochrheizen und dabei mir auf die Neven fallen.<br />
Na toll&#8230;<br />
Aber bitte, irgendwie müssen ja auch die neureichen Idiotenyuppies, die nicht Cool genug für ´ne eigene Harley sind, ihre Midlife-Crisis und/oder den zu klein geratenden Pillermann kompensieren, also von mir aus. Immerhin bedeutet jeder Depp, der sich und sein Boot an die Bordwand eines Lastkahns schmiert einen Penner weniger, der mich auf der Autobahn mit seinem Audi A8 belästigen kann, also nur zu&#8230;</p>
<p>Zurück zum Lauf: Dergestalt darin vertieft, den schönen Tag zu geniessen und gleichzeitig allen Fahrern übermotorisierter und lärmender Schnellboote Tod und Verderben an ihre pathetisch-lästigen Hälse zu wünschen, verging mir die Zeit wie im Flug. Auf einmal war ich schon wieder an der Bahnbrücke, hinter den Industrieanlagen auf der anderen Rheinseite waren schon die spitzen des Wormser Doms zu erkennen, und vor mir sah ich sogar schon Turm der Nibelungenbrücke.<br />
Wow, das war schnell gegangen, und dazu auch noch weitgehend reibungslos: Die Beine waren vielleicht ein klein bisschen schwerer (vielleicht auch deshalb, weil ich die letzten zwei Kilometer versucht hatte, ein Rennen mit einem Flussaufwärts fahrenden Containerschiff zu laufen und deshalb etwas mehr aufs Tempo gedrückt hatte &#8211; wurde trotzdem nur zweiter Sieger&#8230;), ansonsten alles bestens, und dabei hatte ich es schon fast geschafft.</p>
<p>Na ja, zumindest dachte ich, ich hätte es schon fast geschafft.<br />
War aber dann nicht ganz so. Eigentlich hätte ich ca. 1,5 km hinter der Eisenbahnbrücke links ab gemusst, um die Maulbeeraue (wir erinnern uns: Eine Insel) auf einer kleinen Brücke über den Althrein zu verlassen. Das Problem war lediglich, dass die dazu notwendige Abzweigung nicht auftauchte. Laut Wanderkarte ist sie da. Laut Google Earth auch. Aber als ich so am Rheinufer der Maulbeeraue südwärts lief konnte ich sie partout nicht finden.<br />
Stattdessen fand ich mich auf einmal am südlichsten Zipfel der Insel wieder, da wo der Altrhein aus dem Neurhein abzweigt, die Nibelungenbrücke nur wenige Meter vor mir, aber dazwischen 10 Meter Althrein.<br />
Ende des Weges, keine Brücke, keine Furt, keine Abzweigung.<br />
Öhm. Seltsam.</p>
<p>Da ich nicht durch den Fluss waten/schwimmen wollten, musste ich wohl oder übel umkehren. Also lief ich eben wieder denselben Weg, den ich gerade erst genommen hatte, zurück. Dabei achtete ich noch mal ganz genau auf die Abzweigung, die hier eigentlich hätte kommen sollen.<br />
Nichts.<br />
Kein Weg, keine Markierung, gar nichts. Das einzige was ich fand war eine Art Pfad, der nach wenigen Metern in einem Brennesselfeld endete. Den ignorierte ich lieber mal. Ansonsten auf fast zwei Kilometern keine Abzweigung. Erst nachdem ich fast bis zur Eisenbahnbrücke gelaufen war, ging ein Pfad rechts durch die Wiesen, und vereinigte sich nach 200 m. mit einem breiten Kiesweg, der vom Ufer wegführte, und mich schließlich zu einer Brücke über den Altrhein brachte, auf der ich die Maulbeeraue verlassen konnte (übrigens bei einem sehr hübschen Stück Altrhein voller Schwäne und Enten).<br />
Direkt dahinter ging es dann kurz aufwärts, auf den Deich den ich schon auf dem Hinweg gelaufen war &#8211; hier bog ich rechts ab, und lief wieder bis nach Wehrzollhaus (ca. 800 m.)</p>
<p>Eigentlich hätte ich hier wie auf dem Hinweg einfach der Strasse folgen können, und wäre damit schnell und problemlos zur Nibelungenbrücke gekommen. Allerdings fühlte ich mich immer noch ziemlich fit, und da ich schon geschätzte zwei bis drei Kilometer Umweg gemacht hatte, beschloss ich stattdessen, einfach noch etwas mehr dranzuhängen, und so die Gesamtstrecke auf über 20 km auszudehnen.<br />
Folgerichtig nicht die Strasse, stattdessen am Ende von Wehrzollhaus einen Feldweg rechts von der Strasse ab durch die Aulandschaschaft vor der Brücke, den sogenannten Froschwert (Markierung: Gelbes R. Schon wieder der Nibelungenweg).<br />
Frösche kriegte ich hier zwar nicht zu Gesicht, dafür viele idyllisch weidende Schafe und (wieder mal panische) Fasane.<br />
Nett.<br />
An einer Scheune der Markierung folgend halblinks, auf einem überwucherten Trampelpfad bis zum Flussufer, genau gegenüber des südlichsten Punktes der Maulbeeraue, an dem ich vor einer knappen halben Stunde ratlos gestanden hatte und wieder umkehren musst &#8211; Entfernung Luftlinie: 50 m. Gelaufene Entfernung: Über 3000 m.<br />
So geht´s manchmal im Leben&#8230;<br />
Weiter am Flußufer bis direkt zur Nibelungenbrücke (schöner Blick auf die Wormser Rheinpromenade), dann noch mal scharf links, parallel zur Brücke (nicht so hübsch, weil mitten im Baustellenbereich) bis auf den kleinen Deich, und von dort auf die Nibelungenbrücke und über den Rhein (wieder: Tolle Aussicht auf Worms).</p>
<p>Die Uhr zeigte, dass ich inwischen zwei Stunden unterwegs war, also vermutlich noch nicht ganz 20 km gelaufen war &#8211; da war wohl noch ein weiterer kleiner Umweg nötig.<br />
Folgerichtig lief ich nicht die gesamte Brücke runter bis zum Auto, sondern bog stattdessen vorher ab. Über die <a href="http://www.schoenste-stadt-deutschlands.de/deutsch/tourismus/bildergalerie/galerien/Rheinpromenade/detail.php?pageid=12">verwinkelte Treppe</a> direkt hinter dem <a href="http://www.schoenste-stadt-deutschlands.de/deutsch/tourismus/bildergalerie/galerien/Rheinpromenade/detail.php?navid=&#38;pageid=1">Brückenturm</a> erreichte ich die Wormser <a href="http://www.schoenste-stadt-deutschlands.de/deutsch/tourismus/bildergalerie/galerien/Rheinpromenade/detail.php?navid=&#38;pageid=20">Rheinpromenade</a>, die sich ale äußerst hübsch erwies: Schöne alte Häuser, ein hübsches Türmchen (mit Wasserstandsmesser), dann das <a href="http://www.schoenste-stadt-deutschlands.de/deutsch/tourismus/bildergalerie/galerien/Rheinpromenade/detail.php?navid=&#38;pageid=10">Hagendenkmal</a> und eine gepflegte Grünanlage unter einer schönen <a href="http://www.schoenste-stadt-deutschlands.de/deutsch/tourismus/bildergalerie/galerien/Rheinpromenade/detail.php?navid=&#38;pageid=17">Platanenallee</a>, dazu die Anlegestelllen für die Ausflugschiffe und eine Vielzahl von Restaurants und Biergärten &#8211; Wow. Wenn ich gewusst hätte, wie hübsch das ist, wäre ich schon mal früher hergekommen!<br />
Ich lief auf jeden Fall die Promenade entlang, und bog an ihrem hinteren Ende schließlich links ab. Über ein paar alte Bahnschienen (gesichtert durch zwei rostige, uralte Drehkreuze &#8211; wo gibt´s denn sowas?) auf die Kastanienallee, dort auf höhe einiger verrosteter Öltanks auf den hinteren Teil des Festplatzes.<br />
Der war gerade von einem <a href="http://www.circus-probst.de/">Zirkus</a> belegt, entsprechend musste ich noch einen kleinen Umweg um die Zelte und Wohnwagen machen, wobei ich einen guten Blick auf die Gehege der Zirkustiere werfen konnten (mit einem etwas zwiespältigen Gefühl, denn ich habe immer das Gefühl, dass Exoten eher in die Wildnis oder zumindest in einen modernen Zoo gehören&#8230;), wo sich neben ein paar Pferden auch ein Kamel, mehrere Zebras und eine Giraffe (!) tummelten (damit hätte ich in dreieinhalb Monaten Joggen in Ried und Odenwald an exotischen Tieren also folgendes gesehen: Zebras, Giraffen, Kamele, <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/09/02/lorscher-wald-xx-km/">Nandus</a> und <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/09/23/sololauf-fischbachtal-226-km/">Alligatoren</a> &#8211; schon interessant, was einem hier so alles begegnet, wenn man nur die Augen aufhält).<br />
Schließlich am Ende des Festplatzes noch kurz über die Strasse und auf den Parkplatz zum wartenden Auto.</p>
<p>Insgesamt ein angenehm ruhiger entspannter Lauf in schöner Umgebung bei schönem Wetter, der sehr leicht verlief. Die Strecke ist über weite Teile hübsch aber unspektakulär, und lässt sich entsprechend gut und ohne große Ablenkungen absolvieren. Keine größreren Probleme, lediglich der kalte Wind war zeitweilig etwas unangenehm &#8211; hoffentlich wird der Frankfurt-Marathon nächstes Wochendene etwas wärmer, sonst muss ich zusehen, dass ich irgendwie meinen etwas kältempfindlichen Nacken schützen kann&#8230;</p>
<p>Strecke: 20,8 km<br />
Zeit: 2:12 h (= 9,45 km/h bzw. 6:20 min/km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/worms-maulbeeraue.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/worms-maulbeeraue.jpg?w=128" alt="" width="128" height="93" class="alignnone size-thumbnail wp-image-227" /></a></p>
<p>Weil´s auf der großen Karte nicht ganz so gut rauskommt, hier noch mal die letzten Kilometer im Detail:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/worms-ruckweg-details.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/worms-ruckweg-details.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-230" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/20056">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bibliser Ortsteile: Wattenheim, Nordheim und der Rhein (11 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/16/bibliser-ortsteile-wattenheim-nordheim-und-der-rhein-11-km/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 21:16:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/10/16/bibliser-ortsteile-wattenheim-nordheim-und-der-rhein-11-km/</guid>
<description><![CDATA[Schon wieder so ein schöner Herbsttag, das musste natürlich genutzt werden. Also: Laufen! Aber nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schon wieder so ein schöner Herbsttag, das musste natürlich genutzt werden.<br />
Also: Laufen!<br />
Aber nicht so weit: Einerseits zickte mein weiterhin leicht angeschlagenes linkes Bein trotz Schonung und Diclofenac heute mal wieder ein bisschen, andererseits sind es inzwischen ja weniger als zwei Wochen bis zum großen Tag (= dem Frankfurt-Marathon), entsprechend steht momentan sowieso eher etwas Zurückhaltung und Regeneration auf der Tagesordnung.</p>
<p>Nachdem der <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/14/an-den-rhein-und-um-den-meiler-akw-biblis-und-umgebung-15-km/">Lauf vorgestern</a> ums AKW Biblis so viel Spass gemacht hatte, wollte ich heute nahtlos an diese Strecke ansetzen und noch ein bisschen das Rheinufer flussaufwärts in Richtung Worms ablaufen.</p>
<p><!--more--><br />
Startpunkt: Der Bibliser Ortsteil Wattenheim, genauer gesagt die Schulstrasse bei den Sportanlagen am nördlichen Ortsrand.<br />
Nach kurzem Dehnen ein paar Meter auf der Strasse nach Norden, dann gleich rechts ab, auf einen Damm bis zum Deich am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Weschnitz_01.jpg">Weschnitzufer</a>.<br />
Dort dann links, auf einem dieser typischen Betonplatten-Feldwege parallel zum Flussverlauf nordwärts durch die Felder (bisher keine Markierung).<br />
Tempo langsam, etwas steifbeinig, heute lief´s insgesamt nicht so rund.</p>
<p>Nach etwas über einem Kilometer erreichte ich die erste Brücke über die Weschnitz (die inzwischen westwärts abgeknickt war). Hübsche Stelle, eine längere Rampe auf die hohen Deiche beiderseits des Flüsschens (das hier regelrecht eingesperrt ist, wohl um im Fall von Hochwasser einen Rücklauf in die Umgebung zu vermeiden), umstanden mit großen, hübschen Birken und Pappeln, deren Blätter sich schon herbstlich rot gefärbt hatten.</p>
<p>Auf der anderen Seite wieder vom Deich runter, und gleich links, auf einem Feldweg parallel zum Deich westwärts. Nicht viel zu sehen, links der Damm, rechts viel Acker (auffälligstes Merkmal: Die sporadischen Haufen aus geernteten Rüben), dahinter der Rand des Steiner Waldes.<br />
Nach einem weiteren Kilometer knickten Fluss, Deiche und Feldweg dann wieder nach Norden ab, während der Feldweg gleichzeitig immer schlechter wurde, was mich schließlich veranlasste, auf die Deichkrone zu wechseln (wenn ich schon einen Trampelpfad laufen muss, nehm´ ich doch lieber den mit der besseren Aussicht).<br />
Hier oben war´s nett. Hübscher Blick auf Wald (den ich nach ca. 200 m. erreicht hatte) und Weschnitz, dazu die Erkenntnis, dass ich ausnahmsweise mal schneller als jemand oder etwas war (die Fliessgeschwindigkeit der Weschnitz, erkennbar an den darin treibenden Herbstblättern, war deutlich niedriger als mein Tempo. Yay!).<br />
Schließlich tauchte vor mir die zweite Weschnitzbrücke auf, die ich ja schon mal auf meinem <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/10/14/an-den-rhein-und-um-den-meiler-akw-biblis-und-umgebung-15-km/">Lauf vorgestern</a> überquert hatte.<br />
Rüber, dann jedoch nicht wie beim letzten Mal geradeaus/halblinks in Richtung der Burg Stein (die kannte ich schließlich schon), sondern stattdessen rechts ab in Richtung Rhein durch den üppigen, dichten Auwald, stimmungsvoll beleuchtet von den vereinzelt durch das Blätterdach einfallenden schrägen Strahlen der Herbstsonne &#8211; schön!<br />
Hier gab´s übrigens auch wieder eine Markierung, nämlich das Rote R des Rhein-Neckarweges.</p>
<p>Zweihunder Meter weiter öffnete sich der Wald etwas, der Weg führte auf einen weiteren Deich mit mehreren Röhren und kleinen Häuschen, möglicherweise ein Pumpwerk (ich kenne mich mit sowas nicht so aus).<br />
Hier war ich dann kurz etwas verwirrt, denn eigentlich hatte ich erwartet, an dieser Stelle schon auf den Rhein zu stossen, der aber nirgendwo in Sicht war.<br />
Also noch ein kleines Stück den Deich entlang, dann bei der nächsten Gelegenheit rechts runter durch den Wald (Markierung: Gelbe 1), wo ich nach wenigen hundert Metern schließlich fündig wurde, und bei Flusskilometer 453 am Rheinufer ankam und westwärts auf den Uferweg einbog.<br />
Wieder mal ein sehr schönes Stück: Angenehm zu laufender Weg, alleeartig bestanden mit prächtigen alten Bäumen, daneben der träge, breite Fluss, der in der Herbstsonne glänzte, am anderen Ufer kamen langsam die Häuser eines idyllisch wirkenden Rheinörtchens in Sicht (wohl <a href="http://www.rheinduerkheim.de/">Rheindürkheim</a>).</p>
<p>Allzu lange hielt diese perfekte Idylle allerdings nicht vor. Nach ein paar Minuten wurde der schmale Waldweg durch eine breite Strasse aus etwas zu groben Pflastersteinen ersetzt, die sich deutlich weniger angenehm laufen liess. Die natürlich Ufervegetation wurde spärlicher, und immer wieder gerodete Stellen unterbrochen. Und hinter den netten Häuschen von Rheindürkheim begannen sich die wenig ansehnlichen Gebäude des nördlichsten Wormser Industriegebietes aufzutürmen.<br />
Insgesamt immer noch ganz nett, aber eben doch schon ein bisschen weniger schön.</p>
<p>Nach einem weiteren Kilometer (die Pflasterstrasse hatte sich inzwischen etwas vom Rhein entfernt) erreichte ich eine kleine Abzweigung, von der aus es nach rechts zu einem einzelnen Haus am Flussufer mit gut gefülltem Parkplatz ging &#8211; das wollte ich mir kurz ansehen, also bog ich ab und fand mich unversehens bei einem sehr netten Ausflugslokal mitten am Rhein wieder, der Gaststätte &#8220;<a href="http://www.zur-rheinfaehre.com/">Zur Rheinfähre</a>&#8220;. War gut besucht, sah sehr einladend aus &#8211; wenn ich Geld dabei gehabt hätte, hätte ich hier wohl eine kleine Pause eingelegt.<br />
Hatte aber keins, deswegen musste ich weiter.</p>
<p>Über den Parkplatz auf den Weg weiter Südwärts direkt am Flussufer (Markierung: Gelbe 2). Auch hier wieder ein sehr schönes Rheinufer-Allee-Stück mit alten Bäumen, aber ziemlich grob gekiest, und deshalb unangenehm zu joggen. Auch die inzwischen sehr nahen Industrieanlagen auf den anderen Rheinseite boten keinen soo tollen Anblick, immerhin lief ich parallel zu einer ewig langen Sandbank mitten im Rhein, die mit diversem Wassergeflügel bevölkert und entsprechend interessant war.</p>
<p>Inzwischen ich schon eine gute Dreiviertelstunde und einen großen Bogen gelaufen, und musste mir so langsam mal Gedanken über den Rückweg machen (zumal sich zu meinem weiterhin etwas unwilligen linken Bein auch noch ein ominöses Rumoren im Magen gesellt hatte). Also verliess ich das schöne Rheinufer bei der nächsten Gelegenheit (ziemlich genau bei Rheinkilometer 450) und bog nach links auf eine asphaltierte, überbreite Strasse (&#8220;Nato-Strasse&#8221;) in Richtung des Landesinneren ein, die nach wenigen Metern über den obligatorischen Deich überquerte (&#8220;Reuterdamm&#8221; oder &#8220;Audamm&#8221;), und dann ewig lange durch die Äcker in Richtung Nordheim &#8211; also genau meine Richtung &#8211; weiterführte.<br />
Die nächsten 1,5 km waren relativ eintönig: Ein paar Gehöfte, viele Felder, hier und da ein weiterer Rübenberg, hin und wieder mal ein meist mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeirasendes Auto (laut den relativ häufigen Verkehrsschildern herrscht hier Tempo 50, aber ich war wohl der einzige Verkehrsteilnehmer, der sich daran hielt).<br />
Irgendwann dann Nordheim: Netter, etwas verschlafen wirkender kleiner Riedort. Vor dem Ortseingang lief ich einen Feldweg links, vorbei an ein paar Schrebergärten (dabei erschreckte ich eine Horde Fasane, die panisch davonrannten/hüpften/flogen), dann rechts in den Ort auf die Rheinstrasse, die neben einigen hübschen alten Höfen vor allem durch die überall hängenden Wahlplakate auffiel, auf denen mir eine Frau Dr. Dingsbums ganz im Vertrauen und unter uns mitteilte, dass auch sie für H.P.Fischer stimmen würde. Na sowas. Tja, liebe Frau Dr. Dingsbums, ich bin mir ja nicht sicher, ob die Intimität der Formulierung &#8220;unter uns&#8221; für ein überall in der Öffentlichkeit klebendes Wahlplakat passend ist, aber &#8211; so ganz unter uns &#8211; gut zu wissen&#8230;</p>
<p>Dergestalt über die Niederungen der Lokalpolitik informiert bog ich die zweite Strasse links ein (laut Stadtplan ist auch das die Rheinstrasse), lief an einer sehr hübschen kleinen Kirche vorbei (offensichtlich eine &#8220;Simultankirche&#8221;, also ein Sakralbau, der von von verschiedenen Konfessionen genutzt wird), bog dann rechts in die Waldstrasse (hier gab´s neben ein paar Geschäften auch einen uralten Mann auf ´nem Fahrrad, der ein winziges Kleinkind spazieren fuhr), und die nächste links in die Wattenheimer Strasse ein, auf der ich Nordheim auch schon wieder verliess.</p>
<p>Die Strasse knickte am Ortsende halbrechts ab, ich lief aber geradeaus auf einem etwas holprigen Feldweg weiter (Markierung: Keine), der ein paar hundert Meter durch Maisäcker führte, dann zwischen mehreren Baggerseen mit Kiesförderanlagen (&#8220;Wolfsgrube&#8221;) führte, und schließlich wieder an den Sportplätzen im Wattenheimer Norden ankam, von wo aus ich gestartet war.</p>
<p>Auch heute wieder eine an sich recht schöne Strecke. Gerade am Rhein ist es halt immer wieder hübsch, sowohl der Steiner Wald, als auch der alleeartige Weg mit Blick auf Rheindürkheim und das Gasthaus zur Fähre waren sehr hübsch, das Landesinnere dagegen wie üblich etwas weniger spektakulär (aber immer noch ok).<br />
Vom läuferischen her allerdings keine perfekte Tour, die ganze Zeit etwas unangenehm und unrund, war wohl nicht so mein Tag.<br />
Immerhin: Damit bin ich nur noch einen Lauf davon entfernt, Worms zu erreichen den <a href="http://laufblog.wordpress.com/2007/09/09/halbmarathon-nibelungenlauf-2007-211-km/">Nibelungenlauf</a> an den Rest des Streckennetzes anzubinden &#8211; da freu´ ich mich schon drauf!</p>
<p>Strecke: 11 km<br />
Zeit: 1:11 h (= 9,3 km/h bzw. 6:27 min/km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/wattenheim-nordheim.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2007/10/wattenheim-nordheim.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-221" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/19964">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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