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	<title>nordindienreise &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/nordindienreise/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "nordindienreise"</description>
	<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 23:49:33 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Zurück in Kolkata]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/30/zuruck-in-kolkata/</link>
<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 19:30:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/30/zuruck-in-kolkata/</guid>
<description><![CDATA[Ankunft in Kolkata um 19 Uhr. Es ist hier schon seit zwei Stunden dunkel und daher praktisch mitten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ankunft in Kolkata um 19 Uhr. Es ist hier schon seit zwei Stunden <strong>dunkel</strong> und daher praktisch mitten in der Nacht. Wäre ich jetzt in Delhi, Rajasthan oder McLeod Ganj, würde ich jetzt meinen Pullover anziehen. Bin ich aber nicht, und die Stuardess überbringt uns die Botschaft, dass draußen <strong>29°C</strong> herrschen. </p>
<p>Um mich in meiner eigenen Stadt nicht zu sehr als Tourist zu fühlen, beschließe ich mich mit meinem 17kg Gepäck auf die Suche nach einer Bushaltestelle zu begeben.<br />
Ich lehne mich also gegen die <strong>Luftfeuchtigkeit</strong> und stapfe darauf los. Wenige Schritte später fühlen sich meine Klamotten an, als wäre ich durch ganz feinen Regen gelaufen. Mein Hemd klebt am Körper.</p>
<p>Zurück in NUJS erlebe ich die gespenstige Stille zweier <strong>Geisterhostels</strong>. Zum Glück haben Josephs Eltern ihm aber ein Zugticket für heute, statt für morgen gekauft, so dass ich nicht alleine zu meinem Lieblingslokal &#8220;<strong>Abcos</strong>&#8221; gehen muss. Das sit, wenn ich das jetzt mal so mit vier Wochen Restauranterfahrung vergleiche, alles andere als billig.<br />
Das Essen schmeckt jedoch auch weiterhin und das seet lime soda, von dem ich jetzt abhängig bin, ist nicht von schlechten Eltern. </p>
<p>Der morgige Tag wird wohl von <strong>Wiedersehenszeremonien</strong> und <strong>Florians</strong> Ankunft in NUJS geprägt sein. Dann ist es wieder aus mit der Ruhe im Hostel. Freu mich schon drauf!</p>
<p><strong>Vielen Dank</strong> fürs Durchhalten beim lesen. Der Reisebericht ist schon sehr ausführlich geworden. Ich hoffe die Bilder entschädigen dafür.<br />
Wie immer freue ich mich über Feedback und <strong>Kommentare</strong>, über die vorhandene Kommentarfunktion, E-Mail (<strong>paulgoesindia@web.de</strong>) oder via StudiVZ (<strong>Paul Zacheus</strong>). Es ist immer schön, wenn ich merke, dass ich hier nicht nur Tagebuch führe, sondern dass andere auch mitlesen. Zugegebener Maßen schreibe ich zuviel und kann mich nicht auf das Wesentliche beschränken, so dass ich von niemandem erwarte, dass er alle meine Beiträge liest. Schaut euch vielmehr die Kategorien an (rechts oben) und entscheidet euch reinzulesen oder auszulassen, was immer ihr wollt. </p>
<p>Die nächsten Reiseberichte werden ganz kurz ausfallen. Versprochen!</p>
<p><strong>Euer Paul</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Delhi]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/29/delhi/</link>
<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 18:32:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/29/delhi/</guid>
<description><![CDATA[Aus dem idyllischen McLeod Ganj wurden wir mental schneller wieder herausgerissen, als wir es physis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aus dem idyllischen McLeod Ganj wurden wir mental schneller wieder herausgerissen, als wir es physisch verlassen konnten. Schon beim Einsteigen in den Bus wollte man uns verarschen und für unser Gepäck 10 Rs extra einkassieren. Diese Dreistigkeit ließen wir uns natürlich nicht bieten; mit dem Ergebnis, dass wir die ganze Fahrt über nur hoffen konnten, dass man es nicht wieder ausgeladen hatte. Auch sonst bekamen wir im Bus wenig Schlaf. Ich weiß den Komfort von Drei-Punkt-Gurten jetzt wirklich wieder zu schätzen. Busfahren ist echt das letzte!</p>
<p>In <strong>Delhi</strong> haben wir gestern <strong>Sehenswürdigkeiten</strong> abgeklappert, wobei wir die Eintrittspreise teilten, da ich mit meinen Registrierungspapieren vom FRRO überall für den Preis für Einheimische reinkomme. Hätte ich das doch nur früher gemerkt, wie hilfreich die sind! Was hätte ich in Rajasthan an Eintrittsgeldern sparen können&#8230; 750Rs für Taj Mahal. Mir kommen die Tränen!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284216603468530"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4eyL7oNYvI/AAAAAAAAAoc/stZ4Q4kXmvQ/s144/DSC01544.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284268143076098"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4eyO7oNYwI/AAAAAAAAAok/QtWAEOgV664/s144/DSC01545.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Jama Masjid</em></p>
<p>Abends habe ich Marieke noch beim Bahnhof in ein Prepaid-Auto zum Flughafen abgesetzt, da sie schon früher wieder in Kolkata sein muss. Und wiedermal muss ich am eigenen Leib erfahren, was für ein Mist das Fernsehen ist. Ich sitze jetzt jedenfalls einigermaßen schlecht gelaunt und unausgeschlafen im <strong>Jantar Mantar</strong> und gucke mir für 5 Rs rote Betonbauten an, mit denen man alle Arten astronomischer Berechnungen anstellen kann. Die Touristen, die dafür 100 Rs gezahlt haben, tun mir ehrlich Leid.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154285028352287634"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4ey7LoNY5I/AAAAAAAAAps/BKSDOKvuqIs/s144/DSC01578.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154285092776797090"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4ey-7oNY6I/AAAAAAAAAp0/yR4lUkHyzTU/s144/DSC01580.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Jantar Mantar</em></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284431351833378"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4eyYboNYyI/AAAAAAAAAo0/CHbAhAZN6_k/s144/DSC01549.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284555905884978"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eyfroNYzI/AAAAAAAAAo8/Q3njBjUA-To/s144/DSC01550.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284650395165506"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4eylLoNY0I/AAAAAAAAApE/_j2CN8HiZ-s/s144/DSC01553.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284757769347922"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4eyrboNY1I/AAAAAAAAApM/ZCchfKDdVdM/s144/DSC01556.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Humayun&#8217;s Tomb</em></p>
<p>Ich finde es übrigens schön, in Conaught Place umherzuspazieren, bei McDonald&#8217;s einen <strong>Maharaja Burger</strong> zu futtern und nach dem ganzen alten, schmutzigen, armen Indien das elitäre, moderne zu sehen. Kommt deutschen Städten durchaus schon ziemlich nahe. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284847963661154"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eywroNY2I/AAAAAAAAApU/yopXV-4Ei74/s144/DSC01567.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284920978105202"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4ey07oNY3I/AAAAAAAAApc/NxRGYnq8_uM/s144/DSC01571.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284976812680066"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4ey4LoNY4I/AAAAAAAAApk/IweBabmgONQ/s144/DSC01575.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Qutb Minar</em></p>
<p>Morgen gehts wieder ins dreckige, alte, stinkende Kolkata, das mich teilweise schon sehr an Bilder aus <strong>Ouagadougou</strong>, von meinem Kumpel Malte, erinnert. Also besser hier nochmal das moderne Indien genießen, auch wenn es wohl für daheimgebliebene als langweilig und als Zeitverschwendung erscheinen mag. </p>
<table>
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154284341157520146"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4eyTLoNYxI/AAAAAAAAAos/26-lTfevm28/s144/DSC01548.JPG" alt="" /></a>
</td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071128_bis_20071130_delhi/photo#5154285140021437362"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4ezBroNY7I/AAAAAAAAAp8/wRMxytTclyY/s144/DSC01581.JPG" alt="" /></a>
</td>
</tr>
<td>
<em>Da muss ich wohl noch ein paar Jahre warten: Alkohol erst ab 25.</em>
</td>
<td>
<em>Auch heute noch erwähnenswert: McDonald&#8217;s war 2004 offizieller Sponsor.</em>
</td>
</tr>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Massage und Wandern]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/27/massage-und-wandern/</link>
<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 17:46:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/27/massage-und-wandern/</guid>
<description><![CDATA[Habe jetzt eine einstündige tibetische und eine anderthalbstündige ayurvedische Massage hinter mir. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Habe jetzt eine einstündige tibetische und eine anderthalbstündige ayurvedische <strong>Massage</strong> hinter mir. Letztere gefällt mir doch deutlich besser. Diese Form der Massage beinhaltet zwar viel Öl, aber dafür wird man richtig durchgeknetet. Die tibetische Massage kommt zwar mit weniger Öl aus, besteht zur Hälfte aber aus Ergotherapie, mystischen warmen Kissen und Klangschalen, die auf dem ganzen Körper angeschlagen werden.<br />
Mein Rücken tut mir zwar immer noch weh, aber ich bilde mir ein, dass es besser ist, als vor der Massage.</p>
<p>Ansonsten war unser Aufenthalt ausgesprochen ruhig.<br />
Wir haben gestern ein paar Stunden <strong>Spaziergang</strong> durch den Wald gemacht, was mangels Beschilderung in eine Querfeldein-Kletterpartie ausgeartet ist. Mit etwas Fantasie kann man übrigens <em>überall</em> einen kleinen Waldweg erkennen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071125_bis_20071128_mcleod_ganj/photo#5154269596534792866"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4ek47oNYqI/AAAAAAAAAn0/JCVRC1y3jT4/s144/DSC01536.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071125_bis_20071128_mcleod_ganj/photo#5154269755448582850"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4elCLoNYsI/AAAAAAAAAoE/MHnOf-GgthQ/s144/DSC01540.JPG" alt="" /></a><br />
<em>ohne Worte</em></p>
<p>Vor unserer Abfahrt heute Abend machen wir noch einen Spaziergang zu einem netten, kleinen <strong>Wasserfall</strong>. Bezeichnender Weise, für Indien, gibt es hier keinen durchgängigen Wanderweg, aber direkt vor dem Wasserfall drei verschiedene Kiosks, an denen man kalte Getränke kaufen kann.</p>
<table>
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071125_bis_20071128_mcleod_ganj/photo#5154269682434138802"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4ek97oNYrI/AAAAAAAAAn8/KYQu16Vn5us/s144/DSC01538.JPG" alt="" /></a>
</td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071125_bis_20071128_mcleod_ganj/photo#5154269811283157714"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4elFboNYtI/AAAAAAAAAoM/fRYzuj7xz2Q/s144/DSC01543.JPG" alt="" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<em>Wasserfall mit Kiosks</em>
</td>
<td>
<em>sieht man nicht mal in Leipzig: Aldi-Süd-Tüte</em>
</td>
</tr>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[McLeod Ganj]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/24/mcleod-ganj/</link>
<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 17:23:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/24/mcleod-ganj/</guid>
<description><![CDATA[Nach den Strapazen der letzten Tage freue ich mich, auf die Ruhe dieses kleinen Örtchens am Fuße des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach den Strapazen der letzten Tage freue ich mich, auf die Ruhe dieses kleinen Örtchens am Fuße des Himalayas. Hier ist die <strong>tibetische Exilregierung</strong> beheimatet. Tagsüber kann man in T-Shirt und Jeans rumlaufen und abends zieht man sich tatsächlich einen Pullover an, um nicht zu frieren. Zu sehen gibt es nicht viel. Vielmehr ist es das Flair dieses Ortes. Man fühlt sich als wäre man dem lauten, dreckigen, verkommenen Indien entkommen und im friedlichen und freundlichen Tibet gelandet. Der richtige Ort um ein wenig ausgebremst zu werden und bei Yoga, Meditation und Massage seinem Geist mal ein wenig Ruhe zu gönnen. McLeod Ganj ist <strong>Urlaub von Indien</strong>. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071125_bis_20071128_mcleod_ganj/photo#5154269386081395330"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eksroNYoI/AAAAAAAAAnk/cOdzDb5XRGM/s144/DSC01524.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071125_bis_20071128_mcleod_ganj/photo#5154269502045512338"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4ekzboNYpI/AAAAAAAAAns/1J0SnZMc7qQ/s144/DSC01532.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Goldene Gebetsmühlen und Steinhaufen</em></p>
<p>Man vermutet es nicht, aber hier im Himalya finde ich den westlichsten Ort, den ich seit vier Monaten gesehen habe. Überall läuft westliche Musik. Es stinkt viel seltener als sonst; die Verkäufer sind nicht annähernd so aufdringlich wie sonstwo. </p>
<p>Warm geht man dann dahin? Das haben wir in Deutschland doch genauso?<br />
Das Flair dieses Ortes ist es, was ihn so einzigartig macht. Schon allein die zahlreichen <strong>buddistischen Mönche</strong>, die in ihren roten Gewändern die Straßen bevölkern. Die Ruhe und der Frieden hier oben zaubert erschöpften Reisenden, wir mir, ein lächeln ins Gesicht und das Gebirge lädt zum Wandern, Spazierengehen oder einfach nur bestaunen an.<br />
Die Israelis kommen natürlich hierher, weil hier angeblich am Wegesrand <strong>Hanf</strong> wächst. </p>
<p>Nachdem Riccardo letzte Woche meine Skepsis gebrochen hat, habe ich heute tatsächlich zwei Stunden <strong>Yoga</strong> und <strong>Meditation</strong> versucht. Ich bin froh, dass ich das mal ausprobiert habe, um jetzt aus eigener Erfahrung sagen zu können, dass das nicht viel mehr als Fitnessgymnastik in Zeitlupe und mit ruhiger Musik ist. Nichts für mich jedenfalls.<br />
Morgen früh steht dann eine Stunde tibetische <strong>Massage</strong> auf dem Programm. Meine von 14kg gebeutelten Schultern freuen sich schon sehr darauf. Vielleicht probiere ich dann übermorgen noch Thai- oder ayurvedische Massage aus. </p>
<p>Da mein Pullover gerade in der Reinigung ist, habe ich mir einen ausgesprochen lässigen Ersatz besorgt. Bei der netten alten Tibeterin konnte ich einfach nicht nein sagen und acht Euro sind ja auch nicht die Welt.<br />
Ich liebäugle auch noch mit einer winzigen Stahlsaitengitarre mit Tragetasche für 26 Euro. Marieke kann die Finger nicht von dem hiesigen Silberschmuck lassen, aber ich kenn mich da nicht aus und würde ja auch selbst nichts tragen. Jeder, der von mir keinen Silberschmuck bekommt sei daher bitte nicht böse mit mir. </p>
<p>Soweit so gut. Was für ein Unterhaltungsprogramm heute Abend noch os auf uns gewartet hat, gibts dann morgen zu lesen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amritsar]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/24/amritsar/</link>
<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 16:49:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/24/amritsar/</guid>
<description><![CDATA[Nach beinahe zwölfstündiger Busfahrt kommen wir um 04:15 Uhr morgens in Amritsar an. Zwei Auswirkung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach beinahe zwölfstündiger Busfahrt kommen wir um 04:15 Uhr morgens in Amritsar an. Zwei Auswirkungen der <strong>Kamelsafari</strong> lassen mich leiden: Zum einen scheint wohl Sand in die <strong>Kamera</strong> geraten zu sein. Kleinste Körnchen scheinen von innen am Display zu haften, zum anderen habe ich mir regelrecht den <strong>Hintern wund gerieben</strong>. Das ist schlecht, wenn man innerhalb von 24 Stunden 18 Stunden im Bus sitzt und auch sonst permanent einen Rucksack tragen muss.<br />
Wir versuchen zuerst ein geöffnetes Café zu finden, warten dann eine weile im 1. Klasse Warteraum am Bahnhof und beschließen dann auf dem Gelände des Golden Temple auf den Sonnenaufgang zu warten. Vor dem Betreten besagten Warteraumes müssen Inder übrigens ihr Ticket vorzeigen. Reiche Weiße dürfen aber auch so rein. Solchen sich selbst auferlegten <strong>Rassismus</strong> findet man in Indien überall. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071124_bis_20071125_Amritsar/photo#5154260066002362914"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4ecOLoNYiI/AAAAAAAAAm0/RSjTo2isHLE/s144/DSC01506.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071124_bis_20071125_Amritsar/photo#5154260126131905074"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4ecRroNYjI/AAAAAAAAAm8/8-Le4eq4TJA/s144/DSC01507.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Golden Temple</em></p>
<p>Der <strong>Goldene Tempel</strong> ist das zentrale Heiligtum der <strong>Sikhs</strong>. Die männlichen Anhänger dieser Religion schneiden ihre Haare nicht. Stattdessen werden sie im Turban eng um den Kopf gewickelt. Das soll so ein natürlicher Helm sein. Sikhs sind dafür bekannt, hart zu arbeiten, sehr ehrlich und stark zu sein. Außerdem dient ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Sikhs in der Indischen Armee, da sie ihre Religion wohl auch als Kämpferreligion betrachten.<br />
Vor der Initiation, die den Männern erlaubt einen richtigen <strong>Turban</strong> zu tragen, bedecken sie ihr Haupt mit einem Tuch, indem die Haare einen Knubbel über der Stirn bilden. Sieht ein wenig aus wie ein Dutt. Interessanter Brauch, finde ich.</p>
<p>Auf dem Gelände der Tempels haben wir uns übrigens mit zwei Sikhs unterhalten, die sich in Stuttgart selbstständig gemacht haben. Inder mit schwäbischen Akzent. Klingt lustig <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Tempel an sich ist Fotographieren zum Glück verboten, sonst wäre ich da wohl nie wieder rausgekommen. Wirklich schön! Die friedliche Atmosphäre, die vielen Ehrenamtlichen, die mystischen Klänge, die den ganzen Platz erfüllen, all das hat mich an <strong>Taizé</strong> erinnert.<br />
Im Tempelkomplex kann man auch in Gemeinschaftquartieren kostenlos schlafen. Essen für &#8220;all class of people&#8221; (= Menschen aller Klassen) wird kostenlos ausgegeben. </p>
<p>Abends gehen wir dann noch nach <strong>Attari</strong> (leider mit zwei &#8220;t&#8221;). Dort werden jeden Abend, mit viel Getöse, an der <strong>indisch-pakistanischen Grenze</strong> die Flaggen eingeholt. Viel Imponiergehabe, viel nationalistes Gegröle und ein aufsteh-hinsetz-Verhalten im Publikum, dass an die Reise nach Jerusalem erinnert. Ich bin froh, dass es das in Deutschland nicht gibt. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071124_bis_20071125_Amritsar/photo#5154260276455760450"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4ecaboNYkI/AAAAAAAAAnE/XnX6XRA8LjI/s144/DSC01515.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071124_bis_20071125_Amritsar/photo#5154260426779615826"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4ecjLoNYlI/AAAAAAAAAnM/3RthXuvEKOs/s144/DSC01517.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071124_bis_20071125_Amritsar/photo#5154260512678961762"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4ecoLoNYmI/AAAAAAAAAnU/UGP611OsDOM/s144/DSC01522.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Pakistan-Indien-Grenzschließungszeremonie</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[mit dem Bus nach Bikaner]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/22/mit-dem-bus-nach-bikaner/</link>
<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 15:56:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/22/mit-dem-bus-nach-bikaner/</guid>
<description><![CDATA[Sieben Stunden Busfahrt von Jaisalmer nach Bikaner. Stundenlang nur karge Ödnis um uns. Der Bus vers]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sieben Stunden <strong>Busfahrt</strong> von Jaisalmer nach Bikaner. Stundenlang nur karge Ödnis um uns.<br />
Der Bus versucht allen <strong>Klischees</strong> gerecht zu werden. Gegen neun Uhr ist er gerammelt voll. Neben mir stapeln sich Säcke mit Weizen, Mehl oder vielleicht Reis. Am Wegesrand &#8211; für mich schon lang kein neuer Anblick mehr &#8211; in aller ruhe kackende Menschen.<br />
Als ich dann für eine Weile eine Ziege als Nachbarn habe, wird es mir zu viel der Stereotypie und ich vermute, dass das hier alles bloß für uns Touristen arrangiert ist. Es wäre zwar eine sportliche Herausforderung und auch ein fantastischer Anblick für alle, die das selbst noch nicht durchmachen mussten, aber ich traue mich trotzdem nicht ein Foto vom Innenraum zu machen. </p>
<p><strong>Bikaner</strong> ist nur ein mehrstündiger Stop auf userem Weg nach Amritsar. Zwar fällt uns später auf, dass es hier noch mehr zu sehen gibt und man hier auch gut zwei Tage verbringen kann, aber dann haben wir auch schon die Bustickets gekauft. Haben wir eben mehr Zeit in McLeod Ganj. </p>
<p>Hier ein paar Bilder vom Fort und eine typische Straßenszene, mit Transportkamel, Riksha und Scooter.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071123_Bikaner/photo#5154247095201128898"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4eQbLoNYcI/AAAAAAAAAls/GVD1T1qt0zg/s144/DSC01492.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071123_Bikaner/photo#5154247155330671058"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eQeroNYdI/AAAAAAAAAl0/mXnt1-ZnHEo/s144/DSC01497.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071123_Bikaner/photo#5154247193985376738"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4eQg7oNYeI/AAAAAAAAAl8/WHLPWQyrIGg/s144/DSC01501.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071123_Bikaner/photo#5154247241230017010"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eQjroNYfI/AAAAAAAAAmE/d6u0c54NhTI/s144/DSC01503.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071123_Bikaner/photo#5154247309949493762"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eQnroNYgI/AAAAAAAAAmM/clh3gh67R0k/s144/DSC01504.JPG" alt="" /></a><br />
<em>mit Rock und gelben Oberteil: Marieke, meine Reisegefährtin</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abenteuer in der Wüste]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/21/abenteuer-in-der-wuste/</link>
<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 15:40:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/21/abenteuer-in-der-wuste/</guid>
<description><![CDATA[Verdammt! Auf welcher Seite stehe ich denn jetzt eigentlich? Das dunkle Etwas, hat sich entgegen mei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Verdammt</strong>! Auf welcher Seite stehe ich denn jetzt eigentlich? Das dunkle Etwas, hat sich entgegen meiner Erwartung als Busch und nicht als mein Bett herausgestellt&#8230;<br />
Bei Tageslicht und Mondschein war es nur ein Steinwurf, von den Dünen, auf denen unsere Betten bereitet waren zu meiner &#8220;Toilette&#8221;. In der mondlosen absoluten Finsternis, die sich jetzt breit gemacht hatte hingegen, dehnte sich der Weg &#8211; die Düne runter, dann wieder rauf und etwas schräg links &#8211; zur Unendlichkeit. Tückisch funkeln die Sterne auf mich hinab, mit einer einer Intensität, als würden sie mich voll Schadenfreude auslachen. Wäre ich doch nur nicht auf ihre Schönheit hereingefallen!</p>
<table>
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154234936148713794"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4eFXboNYUI/AAAAAAAAAkM/BQsNfv5pjek/s144/DSC01447.JPG" alt="" /></a>
</td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154234961918517586"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R4eFY7oNYVI/AAAAAAAAAkU/JU2cdt8WJJw/s144/DSC01455.JPG" alt="" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<em>Endlich Sanddünen</em>
</td>
<td>
<em>Wüstensohn vorm Verirren</em>
</td>
</tr>
</table>
<p>Doch was genau war eigentlich passiert?<br />
Vor Sonnenuntergang hatten wir unseren langen und anstrengenden Kamelritt in einer <strong>Sanddüne</strong> beendet. Der feinsten Sand, den man sich nur vorstellen kann, als hätten die Götter ihre Eieruhr zerbrochen. Wärend unsere Führer auf dem Lagerfeuer unser Abendessen bereiteten und tatsächlich Bettgestelle mit Bettdecken inmitten der Dünen aufbauten, vergnügten wir uns damit von selbigen zu springen herumzualbern. Ein kurzer Schock als meine Kamera einige Meter durch die Luft segelt und im Sand stecken bleibt (&#8220;Sony übernimmt keine Gewehrleistung für Schäden durch Schäden aufgrund von Wasser oder Sand&#8221;). Shit! Das Display hat jetzt ein paar Macken. Ansonsten scheint alles in Ordnung zu sein. Zur Sicherheit mal ein paar Bilder von dem atemberaubenden <strong>Sonnenuntergang</strong> machen. Ja, klappt noch.</p>
<table>
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154234970508452194"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4eFZboNYWI/AAAAAAAAAkc/MYqMwslB11Q/s144/DSC01464.JPG" alt="" /></a>
</td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154235176666882418"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R4eFlboNYXI/AAAAAAAAAkk/bq3IFVOBxYU/s144/DSC01473.JPG" alt="" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<em>Sonnenuntergang</em>
</td>
<td>
<em>Auf Sand gebettet</em>
</td>
</tr>
</table>
<p>Nach Einbruch der Dunkelheit kam dann erstmal die ernüchternde Erkenntnis, dass der Nachthimmel in der Wüste doch nicht so spektakulär ist, wie angenommen. Unter freiem Himmel zu schlafen ist aber trotzdem schön und die Decken schön warm. Mineralwasser war ja im Preis enthalten und man soll ja viel trinken, so dass ich aus dem Staunen kaum herauskomme, als ich einige Stunden nach dem Einschlafen die Augen wieder öffne und einen <strong>Sternenhimmel</strong> erblicke, der mich umgehauen hätte, wenn ich nicht sowieso schon gelägen hätte. Von einem Horizont bis zum nächsten, alles voll mit Lichtern, die sich scharf wie Nadelköpfe vor dem schwarzen Samt des Himmels abzeichnen.<br />
In Faszination verloren gehe ich den gewohnten Weg ans andere Ende der schmalen Düne, um mich zu <strong>erleichtern</strong> und kann dabei meine Augen nicht von diesem Anblick lösen. Auf dem Rückweg bestaune ich die verlockenden Gestirne aus allen Himmelsrichtungen. Meine nackten Füße malen kleine Kreise in den kalten Sand und ich kann mich als Ergebnis nur noch fragen, in welcher Richtung das Camp eigentlich liegt.<br />
Kein Problem, ist ja nur einen Katzensprung entfernt. Aber <strong>wohin</strong> soll das miese Katzenvieh denn springen? Ich beginne meine Suche relativ gelassen. Da drüben ist ein Busch. Das muss wohl die Richtung sein, in der die Toilette liegt. Das heißt dann wohl, das Camp ist in der entgegengesetzten Richtung. Und da ist ja auch ein dunkler Schatten. Ha! War sich aber nichts. Bloß ein Busch. Also wieder zurück. Das muss dann ja wohl die Toilettenseite sein. Schon wieder nichts. Nagut, ich muss ein wenig abgedriftet sein. versuchen wir es schräg rechts nochmal zurück.<br />
Nachdem ich so mehrmals vergeblich meiner Eingebung folge muss ich mir eingestehen, dass ich auf dem besten Weg bin, mich immer weiter von meinem Camp zu entfernen. Alleine wird das nichts. Auch wenns peinlich ist, aber ich bin auf die <strong>Hilfe</strong> meiner schlafenden Safari-Gefährten angewiesen.<br />
Ich erklimme also die höchste Düne, in meiner unmittelbaren Umgebung und beginne mir die Seele aus dem Leib zu <strong>brüllen</strong>. </p>
<p>Hilft aber nichts. Können die mich denn nicht hören? Wie weit bin ich denn schon vom Lager entfernt? Noch ein Versuch&#8230; Nichts. Aber auf eigene Faust suchen bringt mich nicht weiter, dass hatte ich ja schon versucht. Jetzt aber: &#8220;<strong>HALLOOOOO</strong>!!!&#8221; Das kann doch nicht war sein! &#8220;HALLOOOO!!!&#8221;. Ich stoße an die Grenzen der physischen Belastbarkeit meiner Stimmbänder. Oh bitte! Und nochmal: &#8220;HALLOOOOOO!!!&#8221; Eine Viertelstunde stehe ich jetzt schon im kalten Sand und schreie wie ein Bekloppter. Da! Das ist doch Mariekes Stimmchen, das da zu mir herüberschwebt. Diese Richtung! Marieke! Ein Licht! Sam! <strong>Gerettet</strong>!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154235473019625858"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R4eF2roNYYI/AAAAAAAAAks/wvfeYP7dor4/s144/DSC01477.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154235498789429650"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4eF4LoNYZI/AAAAAAAAAk0/5DujjRpTRVw/s144/DSC01485.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5154235550329037218"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R4eF7LoNYaI/AAAAAAAAAk8/ieB0Gd5zbPs/s144/DSC01487.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Dünenkäfer, Lehmhütten und mein Kamel hat &#8216;nen Schatten</em></p>
<p>Später erfahre ich, dass man mich zwar gehört hatte, aber für einen irren Einheimischen gehalten hätte. Erst als Marieke sich im Bett umdrehte und sah, dass meines leer war, ging ihr ein Licht auf.<br />
Bei Tageslicht ist es übrigens kaum vorstellbar, auf so kurzer Distanz verloren zu gehen. Ich bin wieder um eine Erfahrung reicher und freue mich, dass ich mir eingestehen konnte, auf Hilfe angewiesen zu sein und diese auch anzunehmen. Das erfordert oftmals mehr Kraft, als die Hilfe selbst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kamelsafari]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/20/kamelsafari/</link>
<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 13:09:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/20/kamelsafari/</guid>
<description><![CDATA[Essen beim guten Italiener, als Vorbereitung auf die Unannehmlichkeiten der Wüste Jaisalmer Fort Gut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table>
<tr>
<td>
  <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147518178528419970"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2-ogroNYII/AAAAAAAAAhE/YBTRu8rL01M/s144/DSC01423.JPG" alt="" /></a>
  </td>
<td>
  <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147519003162140818"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2-pQroNYJI/AAAAAAAAAhQ/K9nNemCAZpg/s144/DSC01424.JPG" alt="" /></a>
  </td>
<td>
  <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147519346759524514"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2-pkroNYKI/AAAAAAAAAhY/exdqaXpHsCs/s144/DSC01426.JPG" alt="" /></a>
  </td>
</tr>
<tr>
<td><em>Essen beim guten Italiener, als Vorbereitung auf die Unannehmlichkeiten der Wüste</em>
  </td>
<td><em>Jaisalmer Fort</em>
  </td>
<td><em>Gut behütet mit Kamelleder</em>
  </td>
</tr>
</table>
<p>Die Karawane bahnt sich ihren Weg durch das Geröll und den aufgeheizten Schutt der rajasthanischen Wüste. <strong>Babaloo</strong>, men treues Reittier, trottet gemächlich hinter den anderen und ich genieße die sanfte Brise, die meinen Turban umspielt. Besonders fest sitze ich zwar nicht im Sattel, aber bis unsere Führer selbst ihr Kamel besteigen und die Gruppe zum Trab ansetzt bin ich nicht weiter alamiert. Mich überrascht, dass der Trab unheimlich anstrengend für die Bauchmuskulatur ist.<br />
Babaloo und die anderen werden offenbar durch die Schnalzgeräusche unserer Führer gesteuert. Ferngesteuerte Kamele. Auf meine Befehle hören sie jedenfalls nicht.</p>
<table>
<tr>
<td>
  <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147519651702202562"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2-p2boNYMI/AAAAAAAAAho/hHtEE7aYoH0/s144/DSC01433.JPG" alt="" /></a>
  </td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147519492788412594"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2-ptLoNYLI/AAAAAAAAAhg/_6l9q-sgMvM/s144/DSC01431.JPG" alt="" /></a>
  </td>
<td>
  <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147519836385796306"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2-qBLoNYNI/AAAAAAAAAhw/weJbQnGaZ_o/s144/DSC01435.JPG" alt="Kamel" /></a>
  </td>
</tr>
<tr>
<td><em>Marieke</em>
  </td>
<td><em>Ruinen</em>
  </td>
<td><em><a href="http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/11/08/reisebericht-bald/">Wüstenschiff</a></em>
  </td>
</tr>
</table>
<p>Da Babaloo insgesamt ein wenig langsam läuft und auch meinen Steuerbefehlen nicht richtig nachkommt, beschließe ich ihm einen neuen <strong>Namen </strong>zu geben.<br />
Babaloo; das ist doch kein Name für ein Kamel. Ich gebe ihm einen Kamelnamen. Ich nenne ihn Orang-Uthan-Klaus.<br />
Ich wünschte Helge Schneider wäre hier. Dem würde das bestimmt auch gefallen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071120_bis_20071123_Jaisalmer/photo#5147520124148605154"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R2-qR7oNYOI/AAAAAAAAAh4/O00a_n1clNo/s144/DSC01444.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Essenkochende Kameltreiber</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buserfahrungen ]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/19/buserfahrungen/</link>
<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 12:23:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/19/buserfahrungen/</guid>
<description><![CDATA[Reiseerfahrungen im Quadrat. Meine erste mache ich im Sleeper-Bus. Wie Hühnerkäfige sehen die kleine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Reiseerfahrungen im Quadrat. Meine erste mache ich im <strong>Sleeper-Bus</strong>. Wie Hühnerkäfige sehen die kleinen Boxen aus, in denen ich der länge nach mit Kopf und Fuß an die sich gegenüberliegenden Wände stoße. Irgendwann wechselt dann unvermittelt das Geplärre &#8220;Jodhpur, Jodphur, Jodphur!&#8221; seine Bedeutung. Und zwar von der Aufforderung an die Allgemeinheit, in unseren Bus nach Jodhpur einzusteigen, zu der Feststellung, dass wir jetzt in Jodhpur sind und besser aussteigen, wenn wir nicht wollen, dass unser Gepäck auf der staubigen Straße ohne uns zurückbleibt.<br />
Als ich dessen gewahr werde, liegt meines auch schon im Sand. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5147510825544409186"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2-h0roNYGI/AAAAAAAAAgc/HowARWZZG7o/s144/DSC01422.JPG" alt="Sleeper Bus von innen" /></a><br />
<em>Sleeper Bus von innen</em></p>
<p>Es ist noch nicht einmal halb fünf Uhr morgens. Planmäßige Ankunft wäre halb sechs gewesen. Gerechnet habe ich mit halb sieben.<br />
Ich bin so dreist und klingele trotzdem Marieke aus dem Bett. Wir treffen uns am staatlichen Busbahnhof und müssen keine Minute warten, bevor wir in <strong>Richtung Jaisalmer </strong>starten.<br />
Ob es daran liegt, dass zwei Deutsche beteiligt sind? Planung und Ablauf sind präzise, wie sie präziser nicht sein hätten können.</p>
<p>Wir nehmen Platz in der hintersten Sitzreihe. Mein rechtes Bein wird zur hälfte von dem jüngeren Teil einer Hindu-Joint-Family beansprucht.<br />
Die unbeschwerte leichtigkeit, die wir alle annehmen, wenn uns die Hinterachse unseres Vehikels bei jedem <strong>Schlagloch </strong>aufs neue in die Luft katapultiert, lässt mich über Indiens Weltraumprogramm philosophieren. </p>
<p>Im Kontrast zu diesem technisch höchst anspruchsvollen Unternehmen des modernen Indiens, erinnert mich der bekiffte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sadhu"><strong>Sadhu</strong></a>, mit den verfilzten Haaren, der im Sitz vor mir döst und dabei liebevoll den Speer mit Wimpel in seinen Armen streichelt, ein wenig an den Piraten Jack Sparrow. Eine busfahrende, stillose Version, aber wenn man seinen Kopf schräg hält und etwas schielt&#8230;</p>
<p><strong>Marieke</strong>, ist übrigens eine deutsche Studentin, die in Kolkata ein Praxissemester einlegt. Da sie noch nicht so viele Leute in Kolkata kennt und sich etwas langweilt, habe ich ihr vorgeschlagen, mich auf dem Rest meiner Reise zu begleiten. Abgesehen, davon, dass ich über ein wenig mehr Gesellschaft froh bin, kann man zu zweit auch noch billiger reisen, da Einzelzimmer überall praktisch das gleiche kosten, wie Doppelzimmer.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Monsoon Palace und Kenotaphengedicht (armseliger Versuch)]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/18/monsoon-palace-und-kenotaphengedicht-armseliger-versuch/</link>
<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 13:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/18/monsoon-palace-und-kenotaphengedicht-armseliger-versuch/</guid>
<description><![CDATA[Kenotaphen Kranich Tempelförmige Gebilde erstrecken sich seenartig vor meinem Auge. Draußen wartet m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table>
<tr>
<td><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5147161752077426706"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R25kV7oNYBI/AAAAAAAAAe8/SHt-o2Mi2v4/s144/DSC01410.JPG" alt="Kenotaphen" /></a>
</td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5147161786437165090"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R25kX7oNYCI/AAAAAAAAAfE/PCxIq5WNt5o/s144/DSC01411.JPG" alt="Kranich" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Kenotaphen</em>
</td>
<td><em>Kranich</em>
</td>
</tr>
</table>
<p>Tempelförmige Gebilde erstrecken sich seenartig vor meinem Auge. Draußen wartet mein Chauffeur darauf, mich mit meiner Autorikshaw dorthin zu schnecken, wo auch immer mein Herz sich hin sehnt.<br />
Könnte fast ein Gedicht sein. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kenotaph">Kenotaphen</a>gedicht)</p>
<p>Berge, Täler, Frieden. Der Monsoon Palace, auf dem höchsten Berg Udaipurs, liegt in einem Naturreservat. Alle Arten von Tieren leben hier ungestört und sind auf ihre Art und Weise des Lebens froh.<br />
Aber jetzt komme ich! Tja, der Deutsche, der sich ausgerechnet die älteste, lauteste und kurz gesagt erbärmlichste Autorikshaw für diesen Tag gemietet hat (550 Rs also ungefähr 10 Euro) tuckert sich mit ächzendem und stöhnendem Motor  eine Kurve nach der anderen den Berg hinauf.<br />
Mir egal. Ich bin nur glücklich, dank NUJS-Ausweis und <a href="http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/07/19/jagd-nach-passierschein-a28/">FRRO-Registrierungspapieren</a>, den Inderpreis bezahlt zu haben. Und schön ist es hier auch noch. Accha!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5147161816501936178"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R25kZroNYDI/AAAAAAAAAfM/Dz1LfpZBnl4/s144/DSC01416.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5147161842271739970"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R25kbLoNYEI/AAAAAAAAAfU/s31mY-B1Omk/s144/DSC01418.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5147161880926445650"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R25kdboNYFI/AAAAAAAAAfc/neiUVBKgKbs/s144/DSC01421.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Blick vom Monsunpalast</em></p>
<p>Oben wird mir dann wieder ein bedeutender Unterschied zwischen Deutschland und Indien bewusst: Keine Geländer, wo es hundert Meter in die Tiefe geht. Torbögen ins Leere, ohne Absperrung, dafür umso mehr Stufen zum Stolpern. Hier muss jeder für sich selbst denken, auf seine Schritte selbst achten. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Udaipur (jetzt aber!)]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/17/udaipur-jetzt-aber/</link>
<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 14:27:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/17/udaipur-jetzt-aber/</guid>
<description><![CDATA[Udaipur City Palace Nicht zu fassen: Nachdem es mir heute wieder besser geht und das Fieber wieder w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146427849540722514"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2vI3LoNX1I/AAAAAAAAAc8/YtslbTwtfFA/s144/DSC01310.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428021339414370"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2vJBLoNX2I/AAAAAAAAAdE/Eefddkpmkks/s144/DSC01313.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428193138106226"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2vJLLoNX3I/AAAAAAAAAdM/gRLAya-DzBI/s144/DSC01317.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Udaipur City Palace</em><br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428785843593138"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2vJtroNX7I/AAAAAAAAAds/znWUB14A68k/s144/DSC01350.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428949052350402"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2vJ3LoNX8I/AAAAAAAAAd0/Fxi15FmnJG4/s144/DSC01354.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Nicht zu fassen: Nachdem es mir heute wieder besser geht und das Fieber wieder weg ist, strolche ich so durch den wunderschönen City Palace. Und wer läuft mir da in die Arme? <strong>Riccardo</strong>! Freudige Überraschung! Wir beschließen die 30 Minuten unserer einstündigen <strong>Bootstour </strong>gemeinsam zu genießen und verabreden uns noch für später zum Feierabendbierchen in dem Restaurant für den perfekten Sonnenuntergang. Klingt komisch, ist aber so. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428360641830786"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R2vJU7oNX4I/AAAAAAAAAdU/uye2DMghQDg/s144/DSC01321.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428536735489938"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2vJfLoNX5I/AAAAAAAAAdc/P93vGaeFn0w/s144/DSC01326.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146428601159999394"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R2vJi7oNX6I/AAAAAAAAAdk/Jn3DR9anu_4/s144/DSC01334.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Bootsfahrt auf dem Pichola See</em></p>
<p><strong>Sonnenuntergang </strong>im Palast: Sun Set Restaurant<br />
Zehn Touristen sitzen vor ihren sündhaft teuren Colas, Bieren oder Mineralwassern und springen in regelmäßigen Intervallen auf, um noch einmal ein anderes Bild vom Lake Palace zu schießen.<br />
Ich bin einer davon und denke sehnsüchtig an die Zeit, in der ich völlig unbeschwert einfach die Aussicht genießen konnte. </p>
<p><a href="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2vMuroNYAI/AAAAAAAAAeU/rN8o9d7_otY/s144/DSC01370.JPG"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2vMuroNYAI/AAAAAAAAAeU/rN8o9d7_otY/s144/DSC01370.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146430267607310290"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R2vLD7oNX9I/AAAAAAAAAd8/iReqIrUsd3U/s144/DSC01377.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Riccardo betrachtet den Lake Palace in den letzten Sonnenstrahlen</em></p>
<p>Nach dieser Fotosession schleichen wir uns noch mit fadenscheinigen Ausreden in eigentlich verbotene Teile des Palastgeländes und sehen den Pichola See in den allerletzten Sonnenstrahlen, die sich noch über den Horizont schieben.<br />
Im Vordergrund bahnt sich eine Barke geheimnisvoll ihren Weg und unzählige Falken kreisen über unseren Köpfen und über den See. Falken? Seit wann haben Vögel solche gezackten Flügel? Keine Falken, Bussarde oder Adler sind es, die da majestätisch über uns hinweggleiten, sondern enorme Fledermäuse! <strong>Flughunde</strong>. Riccardo ist verwirrt. Er kannte sie nur aus Südamerika. Eine weitere exotische Tierart, die ich völlig ohne Safari hautnah erleben darf.<br />
Eine solche Flugshow, vor dieser traumhaften Kulisse, kann auch die <strong>Tanzdarbietung </strong>nicht toppen, die wir im Anschluss noch ansehen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146430482355675106"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2vLQboNX-I/AAAAAAAAAeE/ReMcWS8psr0/s144/DSC01400.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146430641269465074"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2vLZroNX_I/AAAAAAAAAeM/ZKd9Yeo7PgU/s144/DSC01405.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tanzende Moppel</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Übel in Udaipur]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/16/ubel-in-udaipur/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 13:38:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/16/ubel-in-udaipur/</guid>
<description><![CDATA[38,5 °C Fieber, Übelkeit und Durchfall. Ich verbringe den Tag mit Schlafen und damit mich schlecht z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>38,5 °C Fieber, Übelkeit und Durchfall. Ich verbringe den Tag mit Schlafen und damit mich schlecht zu fühlen und sehnsüchtig nach Deutschland zu wünschen.<br />
Ich beschließe ab sofort, nicht mehr in zweifelhaften Lokalitäten zu essen und nicht mehr auf den kalten Fußböden von Zügen zu schlafen.<br />
Wenigstens habe ich ein schönes und preiswertes Zimmer, um krank zu sein. Shit!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Udaipur]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/15/udaipur/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 13:34:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/15/udaipur/</guid>
<description><![CDATA[Heute Morgen gegen sieben Uhr in Udaipur angekommen. Das ist keinesfalls eine Selbstverständlichkeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute Morgen gegen sieben Uhr in <strong>Udaipur </strong>angekommen. Das ist keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Letzte Nacht stieg ich, we geplant, gegen 2 Uhr in meinen &#8220;superfast express&#8221; ein, nachdem die <strong>Gleisänderung </strong>nur auf Hindi ausgerufen worden war. Ich bin froh, dass ich zumindest schon die Zahlen von Null bis 30 beherrsche.<br />
In meinem Abteil dann die Überraschung: Meine <strong>Koje ist besetzt</strong>. Naja, vielleicht wird das mit den Nummern hier nicht ganz so ernst genommen, denke ich mir und beziehe eine andere Pritsche.<br />
Kaum dass ich mich eingerichtet habe und zur Ruhe gekommen bin, werde ich von einer indischen Familie gebeten, das Feld zu räumen. Es gibt etwas Verwirrung wegen der Nummern und letztlich stellt sich heraus, das mein Zug bereits gestern abgefahren ist. Shit! Der ganze Zug &#8211; alle Klassen &#8211; gnadenlos <strong>ausgebucht</strong>. Panisch laufe ich von einem Abteilschaffner zum nächsten, um vielleicht doch noch ein Plätzchen erhaschen zu können.<br />
Den letzten bitte ich dann inbrünstig, mich auf dem <strong>Boden </strong>schlafen zu lassen. Der fasst sich ein Herz, lässt mich zuzüglich des Ticketpreises noch 250 Rs (5 €) Strafgebühr zahlen, weil ich ja kein gültiges Ticket hatte, als ich den noch im Bahnhof stehenden Zug, betreten habe. Ich lege mich also frierend zwischen zwei dreistöckige Pritschenreihen, in der Hoffnung, nicht von den Mitreisenden, bei deren Toilettengang, zertrampelt zu werden. Ca. drei Stunden später wird eine Pritsche frei, als die ersten aussteigen, und ich kann für weitere zwei Stunden &#8211; nun weniger frierend &#8211; auf einer Matte schlafen.<br />
Ich bin dankbar für diese wertvolle Lektion in Sachen Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Außerdem habe ich gelernt, dass hier tatsächlich alles möglich ist. </p>
<p>In der Stadt Udaipur habe ich mich jetzt übrigens gegen ein Schlafsaalbett für 100 Rs (ca. 1,90 €) und für ein herrlich dekoriertes <strong>Zimmer </strong>mit eigenem Bad (warmes Wasser) und Balkon, für 150 Rs (ca. 2,90 €) entschieden. Auf den ersten Blick erscheint mir Udaipur als eine saubere ruhige und insgesamt relativ angenehme Stadt.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146397535661547298"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2utSroNXyI/AAAAAAAAAcI/KD9flTo4Tvw/s144/DSC01407.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146397578611220274"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2utVLoNXzI/AAAAAAAAAcQ/0bnPdatPCXg/s144/DSC01408.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071115_bis_20071120_Udaipur/photo#5146397630150827842"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2utYLoNX0I/AAAAAAAAAcY/5SqbtEqgf9o/s144/DSC01409.JPG" alt="" /></a><br />
<em>mein Zimmer</em></p>
<p>Einige Szenen aus James Bond: <strong>Octopussy </strong>wurden hier gedreht, und der Film wird sogut wie überall täglich vorgeführt. Dazu fällt mir spontan nur das Zitat von Homer Simpson ein: &#8220;Weißt du, was ich an euch Engländern mag? Octopussy. Den Film habe ich bestimmt&#8230; zwei mal gesehen.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kota]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/14/kota-2/</link>
<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 19:59:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/14/kota-2/</guid>
<description><![CDATA[Eingang zum City Palace Uralte Tapete Ramadan in Kota Von Palast und Fort, in Kota, war leider nur a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table>
<tr>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145762898408988338"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2lsF7oNXrI/AAAAAAAAAac/KbpJL5SkSIg/s144/DSC01279.JPG" alt="Palasteingang" /></a>
    </td>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145767086002101970"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2lv5roNXtI/AAAAAAAAAas/cRR5MU6jkpQ/s144/DSC01283.JPG" alt="Tapete" /></a>
    </td>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145767524088766194"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2lwTLoNXvI/AAAAAAAAAbA/TYE9kvwQpBo/s144/DSC01298.JPG" alt="" /></a>
    </td>
</tr>
<tr>
<td>
    <em>Eingang zum City Palace</em>
    </td>
<td>
    <em>Uralte Tapete</em>    </td>
<td>
    <em>Ramadan in Kota</em>    </td>
</tr>
</table>
<p>Von Palast und Fort, in Kota, war leider nur ausgesprochen wenig zu sehen und die Bootstour hätte 400 Rs pro Person und Stunde gekostet. Viel zu viel. Wir verbrachten den Tag also hauptsächlich mit Laufen durch die doch nicht allzu häßliche Stadt Kota. Besser als in Sawai Madhopur zu bleiben. </p>
<p>Ich habe mir hier ein wunderschönes Hotelzimmer mit <strong>Fernseher </strong>genommen und den Tag hauptsächlich mit glotzen verbracht. In der Nacht gehts dann wie geplant mit dem Zug weiter nach Udaipur.</p>
<p>Interessant ist im übrigen, dass Kota wirklich kein großer Anlaufpunkt für ausländische Touristen ist. In meinem Hotel gibt es nur wenige Inder, die ein bischen <strong>Englisch </strong>sprechen. Im Restaurant hatte man sogar Probleme Englisch zu <em>verstehen</em>.<br />
Da ich die Sachen auf der Karte nicht kannte und natürlich auch keine Erklärung bekommen konnte, war ich überrascht, als ich ein ausgezeichnetes indisches Käsefondue bekam. Verdammt! Ich wollte mir doch den Namen merken. Raita? Wer weiß&#8230;<br />
Mein Restaurant heißt &#8220;<strong>Jain Restaurant</strong>&#8220;. Es liegt nahe, dass hier entsprechend der Richtlinien der gleichnamigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus">Glaubensrichtung</a> gekocht wird. Das bedeutet: komplett vegetarisch und, als zusätzliche Erschwernis, ohne Gemüse, dass unter der Erde wächst. Beim Ernten würden sonst unweigerlich Kleinstlebewesen getötet.<br />
Ich weiß es ist blasphemie, aber ich muss trotzdem sagen: spitzen Essen! Und günstig wie kaum irgendwo. Kein wunder, dass ich zum Frühstück, Mittag- und Abendessen komme.<br />
Zum Mittagessen treffe ich dann auch auf den <strong>Sohn des Restaurantbesitzers</strong>. Der spricht Englisch und kann mir einige Sachen auf der Speisekarte erklären. Wir kommen ins Gespräch und er erzählt mir, dass er am Vortag selbst auch im Ranthambore Nationalpark war. Nur hat er keinen Platz im Jeep sondern auf einem billigen Canter (kleiner nach oben geöffneter Laster). Er hat Mitleid mit mir, als ich ihm erzähle, dass ich keinen einzigen Tiger gesehen habe und erzählt mir, dass er sage und schreibe drei Putzmuntere Exemplare hautnah erleben konnte. Ich fasse es nicht&#8230;<br />
Mein neuer Freund ist auch entsetzt darüber, wie sich die netten Menschen von <a href="http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/12/18/sawai-madhopur-ranthambore-national-park/">Sawai Madhopur</a> ihren Touristen &#8211; und seiner Meinung einzigen Einnahmequelle &#8211; verhalten. Sollen sie sich doch ins eigene Fleisch schneiden, denke ich mir. </p>
<table>
<tr>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145762486092127906"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2lrt7oNXqI/AAAAAAAAAaU/hVvxIdGQzy4/s144/DSC01277.JPG" alt="" /></a>
    </td>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145766192648904386"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2lvFroNXsI/AAAAAAAAAak/NSeH8Iczyeg/s144/DSC01282.JPG" alt="" /></a>
    </td>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145767296455499490"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2lwF7oNXuI/AAAAAAAAAa0/pECYlN1Mcmw/s144/DSC01292.JPG" alt="" /></a>
    </td>
</tr>
<tr>
<td>
    <em>City Palace</em>
    </td>
<td>
    <em>Riccardo im City Palace</em>
    </td>
<td>
    <em>Fort </em>
    </td>
</tr>
</table>
<p>Ich verbringe nochmal zwei Stunden im Internetcafe und mache dann bis zum Einbruch der Dunkelheit einen <strong>Spaziergang </strong>durch die Stadt. Ich unterhalte mich, soweit möglich, mit den Einwohnern, die neugierig gegenüber dem Fremden sind. Dabei zeigt sich der Vorteil, einen Ort zu besuchen, der Abseits der normalen Touristenrouten liegt. Statt von professionellen Schleppern gejagt und überall nur ausgenommen zu werden, wollen die Leute sich hier tatsächlich nur Unterhalten oder mir einen Chai (Tee) ausgeben.<br />
Ich war sehr ergriffen, als mich ein Inder in meinem Alter bat, in sein Dorf zu kommen und sein Gast zu sein. Ich machte ihm klar, dass ich leider einen Zug zu kriegen hätte und dass ich die Einladung sehr zu schätzen wisse. Das ganze gestaltete sich etwas schwierig, weil mein übereifriger Gastgeber praktisch kein Englisch sprach oder verstand. Das wär ein Spaß gewesen! Ein andermal vielleicht.</p>
<p>Als ich meine Kamera auspacke und einige wenige Fotos mache, werde ich sofort von den staunenden Zuschauern gebeten ein Foto von sich oder von ihren Kindern zu machen. Na klar, wenn ich ihnen damit eine Freude machen kann. Die Frage nach einer E-Mail-Adresse, an die ich das Foto schicken kann stelle ich nur einmal. Es wäre zu schwierig mit meinen drei Worten Hindi zu erklären, was es mit dem Internet so auf sich hat.<br />
Schön, dass sich die Sorge, die Leute durch Fotografien zu verletzt oder zu verärgert, unbegründet ist. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071113_bis_20071115_Kota/photo#5145767674412621570"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2lwb7oNXwI/AAAAAAAAAbI/5XK36DgD75M/s144/DSC01306.JPG" alt="Leuchtspringbrunnen" /></a><br />
<em>Kota bei Nacht: Ein Vater spielt mit seinen Kindern am Springbrunnen</em></p>
<p>Ich bin jedenfalls um die Erfahrung Kota reicher und wieder einigermaßen <strong>versöhnt </strong>mit den Indern auf der Straße. Wir Touristen sind ja auch mitschuld daran, wie wir an anderen Orten behandelt werden. Die letzten Stunden bis zur Abfahrt meines Zuges um zwei Uhr Nachts verbringe ich damit die Ratten im Warteraum für die Erste Klasse, durch systematisches Scharren mit den Füßen, aufzuscheuchen. Die Sorge, sie könnten sich daran gewöhnen und ich könnte meine Autorität verlieren, wenn ich es immer dabei belasse und nicht mal eine töte, besteht zwar, wird aber von der Trägheit meines müden Körpers niedergekämpft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur weg!]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/13/kota/</link>
<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 17:15:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/13/kota/</guid>
<description><![CDATA[Park Safarikameraden Die Flucht ist mir gelungen! Nachdem ich bei beiden Safaris, die ich gestern im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table>
<tr>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071110_bis_20071113_RanthamboreNationalPark/photo#5145717625158721106"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2lC6roNXlI/AAAAAAAAAZU/HML1YkTvQqY/s144/DSC01259.JPG" alt="" /></a>
    </td>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071110_bis_20071113_RanthamboreNationalPark/photo#5145717921511464546"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2lDL7oNXmI/AAAAAAAAAZc/_EqWGtSyVd4/s144/DSC01265.JPG" alt="" /></a>
    </td>
<tr>
<tr>
<td>
    <em>Park</em>
    </td>
<td>
    <em>Safarikameraden</em>
    </td>
<tr>
</table>
<p>Die Flucht ist mir gelungen! Nachdem ich bei beiden Safaris, die ich gestern im <a href="http://www.ranthamborenationalpark.com/">Ranthambore National Park</a> gemacht habe, weniger Tierarten gesehen habe, als in manchen Tempeln zuvor und mich abends beim Durchqueren des Dorfes <a href="http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/12/18/sawai-madhopur-ranthambore-national-park/">Sawai Madhopur</a> nochmals von allen Seiten Beleidugungen und Erniedrigungen lassen durfte bin ich heute Morgen mit Riccardo nach Kota geflüchtet. Die Stadt soll nicht gerade touristisch oder schön sein, aber dafür soll es wohl Krokodile, einen Palast und ein Fort zu sehen geben. </p>
<p>Der einzige Grund, warum ich Ranthambore kein Desaster nennen würde, ist die nette Gesellschaft die ich hatte. Zwei Engländerinnen, ein Inder und der Schwede Riccardo, der im selben abgelegenen Gasthaus untergebracht war, wie ich.<br />
Das aufregenste, was ich im Park gesehen habe, sind Fußspuren von Tigern. Ansonsten war es eher eine Kaffeefahrt durch den Wald. Der Jeep blieb dabei die ganze Zeit auf der extra dafür angelgten Straße. Im Nachhinein würde ich es als Zoo betrachten, in dem man zwar in die Gehege darf, die Tiere aber nicht zu gesicht bekommt.</p>
<table>
<tr>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071110_bis_20071113_RanthamboreNationalPark/photo#5145718089015189106"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2lDVroNXnI/AAAAAAAAAZk/80IaxdClDUU/s144/DSC01274.JPG" alt="" /></a>
    </td>
<td>
    <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071110_bis_20071113_RanthamboreNationalPark/photo#5145719085447601794"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2lEProNXoI/AAAAAAAAAZs/c7dsqOt2FEA/s144/DSC01276.JPG" alt="" /></a>
    </td>
<tr>
<tr>
<td>
    <em>Straße. Teilweise mit Tigerspuren <br />
    (nicht im Bild)</em>
    </td>
<td>
</td>
<tr>
</table>
<p>Im übrigen würde ich Sawai Madhopur &#8211; die Stadt neben dem Park &#8211; als die größte Ansammlung von Arschlöchern bezeichenen, die mir bisher untergekommen ist. Wer auch immer vor hat Ranthambore National Park zu besuchen (muss wirklich nicht sein!) sollte nicht in der Stadt selbst bleiben, sondern eines der Hotels an der Ranthambore Road nehmen. Auch da gibt es noch einigermaßen preiswerte Unterkünfte, auch wenn die vielleicht nicht im Lonely Planet stehen. </p>
<p>So schnell wie möglich weg hier also. Ich schließe mich spontan Riccardo an, der einen Tag in Kota verbringen will.<br />
Leider hat mir entweder das Essen in den schäbigen Lokalen Sawai Madhopurs, das Bier oder der Whisky mit Riccardo ziemlich auf den Magen geschlagen. Wirklich gut gehts mir jedenfalls nicht. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sawai Madhopur - Ranthambore National Park]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/11/sawai-madhopur-ranthambore-national-park/</link>
<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 19:40:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/11/sawai-madhopur-ranthambore-national-park/</guid>
<description><![CDATA[Sawai Madhopur. Kaff. Staubiges Wüstenkaff. Und leider Ausgangspunkt für die Tiger-Safari im Rantham]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sawai Madhopur. Kaff. Staubiges Wüstenkaff. Und leider Ausgangspunkt für die Tiger-Safari im Ranthambore National Park.<br />
Die Leute hier sind nicht aufdringlich. Dafür wird man angestarrt und – besonders (aber nicht nur) von Schülern aller Altersgruppen – beschimpft. Beleidigungen, die einzigen Hindivokabeln, die ich mir bisher wirklich merken konnte.<br />
Mein Hotel liegt ab vom Schuss und voller Horror denke ich daran, dass ich hier in diesem Dreckloch von Stadt vier Tage eingeplant habe. Wenn es geht, bin ich morgen hier weg.<br />
Eintritt in den Park wird nach dem Wer-zuerst-kommt-malt-zuerst-Prinzip vergeben, weshalb mich morgen um 4:45 Uhr meinen Autowalla (Autorikshawfahrer) vom Gasthaus abholt.<br />
Hoffentlich komm ich hier schnell weg!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jaipur]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/10/jaipur/</link>
<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 19:36:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/10/jaipur/</guid>
<description><![CDATA[In Jaipur hab ich meinen Freund Shantanu getroffen. Endlich ein bekanntes Gesicht! Hat mal wieder gu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Jaipur hab ich meinen Freund <strong>Shantanu </strong>getroffen. Endlich ein bekanntes Gesicht! Hat mal wieder gut getan. Die Bilder zeigen, was ich in der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan so alles gesehen habe. Wie gesagt, alles nebensächlich. Es kommt tatsächlich auf die Gesellschaft an. </p>
<table>
<tr>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024232753552834"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2bMR7oNXcI/AAAAAAAAAXc/1BrRsoncUzQ/s144/DSC01224.JPG" alt="" /></a>
     </td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024383077408210"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2bMaroNXdI/AAAAAAAAAXk/-T38e5C15mo/s144/DSC01234.JPG" alt="Silberpott" /></a>     </td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024481861656034"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2bMgboNXeI/AAAAAAAAAXs/P_4NSf8JLp0/s144/DSC01235.JPG" alt="Leuchter" /></a>     </td>
</tr>
<tr>
<td>
       <em>Eingang zum City Palace</em>
     </td>
<td>
       <em>Größter Silberpott der Welt</em>
     </td>
<td>
       <em>Kristallleuchter mit Tauben</em>
     </td>
</tr>
<tr>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024606415707634"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2bMnroNXfI/AAAAAAAAAX0/1OsVoKHkEmc/s144/DSC01236.JPG" alt="" />     </a></td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024657955315202"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R2bMqroNXgI/AAAAAAAAAX8/P-HzzuZnBmU/s144/DSC01237.JPG" alt="" /></a>     </td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024816869105170"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R2bMz7oNXhI/AAAAAAAAAYE/qeofjGYCL44/s144/DSC01243.JPG" alt="" /></a>    </td>
</tr>
<tr>
<td>
             </td>
<td>
             </td>
<td>
       <em>Amber Fort</em>
     </td>
</tr>
<tr>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145024945718124066"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2bM7boNXiI/AAAAAAAAAYM/Zn9is618iik/s144/DSC01247.JPG" alt="" /> </a>    </a></td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071107_bis_20071110_Jaipur/photo#5145025048797339186"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R2bNBboNXjI/AAAAAAAAAYU/nDPuYERsodA/s144/DSC01251.JPG" alt="" /></a>    </td>
<td>
    </td>
</tr>
<tr>
<td>
             </td>
<td>
        <em>Restaurationsarbeiten</em>             </td>
<td>
</td>
</tr>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Agra nach Jaipur]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/07/von-agra-nach-jaipur/</link>
<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 09:33:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/07/von-agra-nach-jaipur/</guid>
<description><![CDATA[Akbar&#8217;s Tomb (Sikandra) Langsam bekomme ich ein Gefühl dafür, wie lange ich für die verschiede]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137821075479026530"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R001C_txW2I/AAAAAAAAAWU/X8_QQLQKVmE/s144/DSC01214.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137821006759549762"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R000-_txW0I/AAAAAAAAAWE/tettagCDByo/s144/DSC01207.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137821041119288146"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R001A_txW1I/AAAAAAAAAWM/gz0yJx6hKDE/s144/DSC01209.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Akbar&#8217;s Tomb (Sikandra)</em></p>
<p>Langsam bekomme ich ein Gefühl dafür, wie lange ich für die verschiedenen Orte, die ich besuchen möcht, einplanen muss. In Agra und Khajuraho habe ich zumindest jeweils einen Tag zu viel verbracht.<br />
Nun befinde ich mich auf der <strong>Zugfahrt von Agra nach Jaipur</strong>, für das ich nur zwei Tage eingeplant habe. Das ist umso ärgerlicher, als ich dort meinen Freund <strong>Shantanu</strong> besuchen könnte, der morgen eintreffen wird. Endlich mal wieder ein <strong>bekanntes Gesicht</strong>. Das täte schon mal gut. Insgesamt sind zu wenig Touristen unterwegs. Meist bin ich der einzige Gast in einem Restaurant. Das wirkt sich zwar positiv auf Preise aus, ich würde aber gerne mal wieder einen Tag oder Abend mit ein paar Westeners verbringen.<br />
Überhaupt! Diese scheinbare Nähe zur <strong>Heimat</strong> – gewohnte Gesichter, Sitten und Gebräuche; heimisches Essen; Restaurants und Hotels, die auf all dies Rücksicht nehmen. Und dann der Gedanke daran, dass die meisten Touristen in wenigen Tagen oder Wochen wieder zurück in der Heimat sind. Wo es sauber ist. Wo es ruhig ist. Wo man die Leute und die einen verstehen. Wo man sich sicher und geborgen fühlt. Auf einmal scheint es bis Juni 2008 noch ewig hin zu sein.<br />
Gerade mal ein Viertel meines Aufenthaltes liegt hinter mir. Neun Monate liegen noch vor mir. </p>
<p>Aber es ist auch schon mal lustig, den <strong>Greenhorns</strong> zuzugucken. Wenn sie das Pfandkuchenförmige Brot „Chapati“ mit Messer und Gabel essen oder eine Autorikshawfahrt antreten ohne sich zuerst mit dem Fahrer auf einen Preis geeinigt zu haben.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137822784876010370"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R002mftxW4I/AAAAAAAAAWk/hTJ5E3atKyU/s144/DSC01134.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137822720451500914"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R002ivtxW3I/AAAAAAAAAWc/2lZiXfpLScM/s144/DSC01116.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Itimad-Ud-Daulah (Baby-Taj)</em></p>
<p>Eben erfuhr ich übrigens telefonisch von Chanakya, dass in unserem <strong>hostel</strong> eine Epidemie ausgebrochen ist. Eine bakterielle oder virale Form von <strong>Konjuktivitis</strong> (Bindehautentzündung). Die hätte wohl im ersten Stock (in dem ich wohne) angefangen und dann Tag für Tag ein weiteres Stockwerk eingenommen. Aus diesem Grunde mussten sogar die anstehenden Klausuren verschoben werden.<br />
Bin ich froh, dass ich Kolkata schon eher verlassen habe. Sonst hätte ich meine Reise wohl so ziemlich vergessen können. Dann wäre ich der einzige Bewohner des Geisterhostels vor mich hinsichen können.</p>
<p>Ich finde, das ist ein Zeichen, dass meine Reise unter einem guten Stern steht. Auf nach Jaipur!<br />
Hoffentlich hat Shantanu keine Konjuktivitis abbekommen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Taj Mahal]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/07/taj-mahal/</link>
<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 09:26:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/07/taj-mahal/</guid>
<description><![CDATA[Taj Mahal Habe mich um 5:30 Uhr aus dem Bett gequält, um den Taj Mahal im Lichte der Aufgehenden Son]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809071045434050"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R00qIPtxWsI/AAAAAAAAAU8/jCytd4ZylXM/s144/DSC01179.JPG" alt="Taj Mahal" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809277203864290"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R00qUPtxWuI/AAAAAAAAAVM/3OQ9q9odvrs/s144/DSC01185.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Taj Mahal</em></p>
<p>Habe mich um 5:30 Uhr aus dem Bett gequält, um den Taj Mahal im Lichte der Aufgehenden Sonne zu sehen. Aus dem gleichen Grund habe ich dann auch auf das gefeilsche um den <strong>Eintrittspreis</strong> verzichtet. Und der hat es in sich: 750 Rs (ca. 14 Euro).<br />
Ich ärgere mich aber nicht erst später darüber und und überlege mir stattdessen, wie es hier aussähe, wenn alle den Einheimischenpreis von 20 Rs (40 Cent) bezahlen würden. Westlicher standard für westliches Geld.</p>
<table>
<tr>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809152649812690"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R00qM_txWtI/AAAAAAAAAVE/4_RYlppujj4/s144/DSC01184.JPG" alt="" /></a>
     </td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809710995561218"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R00qtftxWwI/AAAAAAAAAVc/ZMXOmvqdKaQ/s144/DSC01199.JPG" alt="" /></a>
     </td>
<td>
       <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809552081771250"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R00qkPtxWvI/AAAAAAAAAVU/mxHIlCNTIAM/s144/DSC01195.JPG" alt="" /></a>
     </td>
</tr>
<tr>
<td>
       <em>Sonnenaufgang</em>
     </td>
<td>
       <em>Ich</em>
     </td>
<td>
       <em>Papageien und Streifenhörnchen</em>
     </td>
</tr>
</table>
<p>Der Taj ist hübsch. Aber ich kann den Anblick irgendwie nicht genießen. Ich gebe meinem leeren Bauch die Schuld und nehme mir vor, nichts mehr auf <strong>nüchternem Magen</strong> zu besichtigen.<br />
Hier trifft mich übrigens die Erkenntnis des Tages: Ein einzelnes schwarz-gelb gestreiftes Polohemd mag vielleicht noch gut aussehen. 100 Schüler, die das Teil als Schuluniform anhaben, sehen aber nur noch wie ein schwarm dicker Bienen aus.<br />
Ich hoffe, die gehen gleich weg, damit ich ein Foto von mir und dem großen T machen lassen kann. Die versauen mir ja das Bild&#8230;</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137808843412167346"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R00p6_txWrI/AAAAAAAAAU0/pXCv8iA0F0Y/s144/DSC01146.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809839844580114"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R00q0_txWxI/AAAAAAAAAVk/hIzRsYwenAs/s144/DSC01201.JPG" alt="" /></a> </p>
<table>
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809904269089570"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R00q4vtxWyI/AAAAAAAAAVs/abn9-bp8axA/s144/DSC01203.JPG" alt="Handicrfat" /></a>
     </td>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137809968693599026"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R00q8ftxWzI/AAAAAAAAAV0/8SL2CJXTHiM/s144/DSC01205.JPG" alt="Frühstück" /></a>
     </td>
</tr>
<tr>
<td>
       <em>Analphabetismus</em>
     </td>
<td>
       <em>Lecker Frühstück</em>
     </td>
</tr>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fatehpur Sikri]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/06/fatehpur-sikri/</link>
<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 11:13:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/06/fatehpur-sikri/</guid>
<description><![CDATA[Fatehpur Sikri Ich hetze in den nächsten Schatten. Vielleicht kann ich sie hinter den Säulen abschüt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137097837346118274"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qjQ_txWoI/AAAAAAAAAUA/Z_BzM8bTwFo/s144/DSC01162.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Fatehpur Sikri</em></p>
<p>Ich hetze in den nächsten Schatten. Vielleicht kann ich sie hinter den Säulen abschütteln. Vielleicht laufen sie vorbei, schmelzen in der sengenden Hitze.<br />
Ich bin in der Geisterstadt Fatehpur Sikri. Die mich verfolgen jedoch sind keine Gespenster sondern <strong>Plagegeister</strong> aus Fleisch und Blut.<br />
Spät aufgestanden, obwohl früh zu Bett gegangen. Hatte wohl noch Schlaf aufzuholen. Zu Gunsten eines ausgiebigen Mittagessens wollte ich das Frühstück ausfallen lassen. Mangels Essensangeboten in Fatehpur Sikri bin ich nun unfreiwillig aber durch Eigenverschulden auf Diät. Meine Freunde aus Leipzig wissen, was dieser Abfall meines Blutzuckerspiegels bedeutet: Ich bin unendlich <strong>mies gelaunt</strong>.<br />
Hinzu kommen jetzt auch noch die dreistesten Nepper und Schlepper, die mir nach <a href="http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/11/19/varanasi-u-wanna-taka-boat-ride/">Varanasi</a> zu Gesicht gekommen sind. Wahrscheinlich sind sie sogar noch schlimmer.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137097871705856658"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qjS_txWpI/AAAAAAAAAUI/Bz27BJJQti0/s144/DSC01163.JPG" alt="Nicht kratzen!" /></a><br />
<em>Nicht am Bauwerk kratzen!</em></p>
<p>Irgendwann reist mir der Geduldsfaden und ich antworte auf jede der Fragen, diewie eine statistische Erhebung der Ausländerbehörde klingt, mit dem selbigen nervigen <strong>„hello!“</strong>, das mir aus allen Ecken entgegenschlägt. Schnell suche ich mir einen Platz, der Eintritt kostet und habe, nachdem ich den Führern erkläre, ich wolle sie zu keinem Preis der Welt engagieren, sondern alleine sein, endlich ein klein wenig Frieden.<br />
In Gedanken wünsche ich mir zur Abwechslung mal mit „excuse me“ angesprochen zu werden. Oder einfach mal gar nicht.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5137094079249734129&#38;iid=5137097910360562338"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0qjVPtxWqI/AAAAAAAAAUQ/FEPexdSJkYA/s144/DSC01171.JPG" alt="" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Agra Fort]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/05/agra-fort/</link>
<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 10:36:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/05/agra-fort/</guid>
<description><![CDATA[Alle Bilder: Agra Fort Habe die Nacht im Schlafsaal des Bahnhofs in Neu Delhi verbracht. Der Schlaf ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094126494374402"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qf4_txWgI/AAAAAAAAAS8/FW0-URhzNEo/s144/DSC01081.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094169444047378"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R0qf7ftxWhI/AAAAAAAAATE/uQbbKiZm_eQ/s144/DSC01085.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094461501823602"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R0qgMftxWnI/AAAAAAAAAT4/R1cOsuSl2wk/s144/DSC01108.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Alle Bilder: Agra Fort</em></p>
<p>Habe die Nacht im <strong>Schlafsaal</strong> des Bahnhofs in Neu Delhi verbracht. Der Schlaf war dann mangels Vertrauen in meine Bettnachbarn doch nicht allzu erholsam, aber das Frühstück im Zug, mit zwei Tassen Schwarztee, hat meine Lebensgeister geweckt.<br />
Habe mir heute mal den Luxus gegönnt, nicht gleich das erstbeste Zimmer zu nehmen und habe mein <strong>Einzelzimmer</strong> von völlig überzogenen 150 Rs pro Nacht (2,5 Euro) auf 90 Rs runtergehandelt.<br />
Sehr erfreulich: Vom Dachrestaurant kann man den Taj Mahal sehen.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094203803785762"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R0qf9ftxWiI/AAAAAAAAATQ/z6GxJFBq68s/s144/DSC01087.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094246753458738"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qf__txWjI/AAAAAAAAATY/XDWxV7A8M84/s144/DSC01093.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094298293066306"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qgC_txWkI/AAAAAAAAATg/XNw4ZWIfoE0/s144/DSC01104.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Der ist heute allerdings – weil Freitag – geschlossen. Ich muss mir also den Tag mit den anderen Sehenswürdigkeiten vertreiben.<br />
Dank zähen Verhandlungen mit dem Boss vom Agra Fort und unter Zuhilfenahme meines NUJS-Ausweises gelang mir das schier unmögliche: Statt dem Ausländerpreis von 300 Rs (ca. 6 Euro) zahle ich nur den <strong>Preis für Inder</strong> (10 Rs ungefähr 20 Cent).<br />
Ich genieße hier also den Schatten des alten Gemäuers und beobachte, wie sich die <strong>Falken</strong> üer dem flimmernden Boden immer höher in die Lüfte schrauben.<br />
In diesem Fort ist mir im übrigen Erkenntnis Nummer eins des heutigen Tages gekommen: Es grenzt an Narrtei, im sonnigen Rajasthan einen Innenhof aus weißem Marmor anzulegen.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094422847117922"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0qgKPtxWmI/AAAAAAAAATw/vVqhITyVKBE/s144/DSC01106.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071105_bis_20071107_Agra_Fatehpur_Sikri/photo#5137094349832673874"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qgF_txWlI/AAAAAAAAATo/nasm_RFf8CQ/s144/DSC01105.JPG" alt="" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was zählt]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/02/was-zahlt/</link>
<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 10:13:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/02/was-zahlt/</guid>
<description><![CDATA[Heute ist Mahatma Ghandis Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch von mir an dieser Stelle nochmal! Da me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137081576599935458"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R0qUeftxWeI/AAAAAAAAASo/uDCV31XXqiA/s144/DSC01070.JPG" alt="Schmetterling und Tempel" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080069066414418"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R0qTGvtxWVI/AAAAAAAAARg/xkZzarT3FlI/s144/DSC01049.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137079983167068482"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R0qTBvtxWUI/AAAAAAAAARY/dC0zYqdWGP8/s144/DSC01048.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Heute ist Mahatma Ghandis Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch von mir an dieser Stelle nochmal!<br />
Da mein <strong>Bett</strong> so ungemein <strong>bequem</strong> ist und sich auch noch sauber anfühlt, habe ich beschlossen bis kurz vor zehn zu schlafen.<br />
Und überhaupt: Es ist so angenehm kühl, dass ich sogar ohne Ventilator schlafen kann (dabei hätte ich sogar einen Luftkühler gehabt).<br />
Nicht zu vergessen <strong>warmes Wasser</strong>, dass beim Duschen auf einen herabregnet! Warmes Wasser, das meinen Rasierer neckisch umspielt, der diese Zuneigung wiederum mit sanften warmen Gleitbewegungen an mein Gesicht weitergibt.<br />
Wie soll ich mich nach drei Tagen in diesem Luxus je wieder mit Budget-Hotels oder sogar meinem hostel abfinden können? Und das alles für 200 Rs (weniger als vier Euro) pro Nacht, weil die Touristensaison noch nicht begonnen hat. </p>
<p>Doch genug der Abschweifung. Die Idee war, Vormittags die westliche Tempelgruppe zu besichtigen und Nachmittags meine indischen Freunde zu besuchen, um vielleicht zu einem Wasserfall oder Naturreservat zu fahren. Der <strong>Plan</strong> änderte sich, als ich an ihrem Geschäft vorbei komme. Wegen des heutigen Feiertages wäre der Eintritt heute frei.<br />
Kurz darauf heißt es dann, dass das wohl doch nur für den Wasserfall gelte.<br />
Gut genug. Also ab die Post, nach indischer Manier, zu dritt auf der 125er Kawasaki.<br />
Der <strong>Wasserfall</strong> ist dann leider doch nur für Inder kostenlos. Nicht weiter schlimm. Schade nur, dass seit drei Jahren in dieser Region der Monsun ausgeblieben ist. Der sonst sicherlich beeindruckende Wasserfall war aus diesem Grunde ziemlich zusammengeschrumpft. Trotzdem schön natürlich.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137081258772355522"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qUL_txWcI/AAAAAAAAASY/YBd2L5UzCKU/s144/DSC00984.JPG" alt="Wasserfall" /></a><br />
<em>Raneh-Wasserfall</em></p>
<p>Von einigen Polizisten, die am Eingang zum Reservat stehen, erfahren wir, dass am Vorabend ein Motorradfahrer wohl <strong>von</strong> einigen <strong>Bauern überfallen</strong> wurde. Die Angreifer setzten ihrem Opfer ordentlich zu und stahlen alles, was er besaß, inklusive Motorrad.<br />
Prahlad erklärt das so: Ein Bauer kann vielleicht ein Jahr überleben, in dem er mangels Regen nichts anbauen kann. Vielleicht schafft er das auch noch ein zweites mal, wenn er vielleicht einen Kredit aufnehmen kann. Aber wenn auch das dritte Jahr fruchtlos bleibt und er den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann, wenn seine Familie nichts mehr zu <strong>Essen</strong> hat und es nur noch ums nackte <strong>Überleben</strong> geht, dann geht der Mensch bis ans äußerste. Wie soll man so jemanden verdammen können?</p>
<p>Auf dem Rückweg machen wir in Pahlads Geburtsort halt. Er verpachtet dort kleine Felder. Dafür bekommt er ein Drittel der Erträge. Er will sich versichern, dass bei der Ernte auch alles mit rechten Dingen vor sich geht. Für mich die Gelegenheit ein echtes indisches Dorf, abseits jeglicher Touristenruten zu besuchen. Für die <strong>Dorfbewohner</strong> die Gelegenheit zum ersten mal einen <strong>Ausländer</strong> in ihrem Dorf begrüßen zu können.<br />
Ein Mädchen, dass einen Krug mit Wasser auf ihrem Kopf trägt, kann ihren Mund gar nicht mehr schließen und starrt mich, langsam weiterlaufend, aus weit <strong>aufgerissenen Augen</strong> an, bis wir außer Sicht sind. Wenn die mal keine Alpträume bekommt heute Nacht. Wenn ich „bu!“ gesagt hätte, wäre sie bestimmt gestorben.<br />
Zurück in Khajuraho verbringe ich dann noch ein bischen Zeit im Haus von Washims Familie, wo wir nach Anbruch der Dunkelheit (Ramadan) <strong>hausgemachtes indisches Essen</strong> bekommen.<br />
Alles in allem ein spannender Tag, an dem ich viel über den Wert von Arbeit, Land und Essen nachdenken musste.<br />
An dieser Stelle nochmals vielen, vielen Dank an Martin und Mandy aus Leipzig, die mir zum Geburtstag &#8220;Früchte des Zorns&#8221; geschenkt haben. Ich habe das Gefühl, dass das Buch unglaublich gut auf die Landbevölkerung Indiens passt. Mir kommt es vor, als würde ich vieles besser verstehen, seitdem ich es gelesen habe. </p>
<p>*Der nächste Beitrag scheint mir unterwegs verloren gegangen zu sein. Darin ging es grob darum, dass es mir in Khajuraho etwas langweilig wurde. Ich habe noch einige Stunden damit verbracht, die Haupttempelgruppe zu betrachten und sonst viel gelesen und geschlafen. Von ersterem gibt es natürlich noch ein paar Fotos:*<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080150670793058"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R0qTLftxWWI/AAAAAAAAARo/_Obov4TPDNU/s144/DSC01058.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080232275171698"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0qTQPtxWXI/AAAAAAAAARw/sKGg2eLHYyg/s144/DSC01060.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080782030985634"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0qTwPtxWaI/AAAAAAAAASI/uYGB8dnaWCw/s144/DSC01053.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080657476934034"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0qTo_txWZI/AAAAAAAAASA/RZeQ26AoJBc/s144/DSC01030.JPG" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080550102751618"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R0qTivtxWYI/AAAAAAAAAR4/kJ2b-hWs0Qg/s144/DSC01018.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137080923764906418"><img src="http://lh5.google.de/Paul.Zacheus/R0qT4ftxWbI/AAAAAAAAASQ/1MKetzTiL10/s144/DSC01059.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/Paul.Zacheus/20071101_bis_20071104_Khajuraho/photo#5137081391916341714"><img src="http://lh6.google.de/Paul.Zacheus/R0qUTvtxWdI/AAAAAAAAASg/FHEwARhB1lg/s144/DSC01063.JPG" alt="" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Khajuraho]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/01/khajuraho/</link>
<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 10:45:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/01/khajuraho/</guid>
<description><![CDATA[Tempel in Khajuraho War Varanasi noch eine laute, überfüllte, dreckige Ansammlung von Schleppern und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134868079304595714"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0K3T_txWQI/AAAAAAAAAQc/0eADCLKMSy8/s144/DSC00961.JPG" alt="" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134868100779432210"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0K3VPtxWRI/AAAAAAAAAQk/j7fVaRnQLOM/s144/DSC00967.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tempel in Khajuraho</em></p>
<p>War Varanasi noch eine laute, überfüllte, dreckige Ansammlung von Schleppern und Gaunern, so war mein heutiger Tag in Khajuraho das komplette Gegenteil.<br />
Die Touristensaison hat noch nicht begonnen und es ist kaum ein Besucher in der Stadt.<br />
Eigentlich trifft es Ort besser, da Kharuraho aus zwei sich kreuzenden Straßen mit Hotels und Restaurants an den Seiten und schön verteilt wunderbaren <strong>Tempeln</strong> mit obszöner Darstellungen <strong>nackter Frauen</strong>, besteht.<br />
Ich wurde nich annähernd so belagert, wie in Varanasi. Die Restaurants mit ihren Dachterassen, die bis in die Äste wildromantischer tropischer Bäume ragen und von denen man die Bauwerke aus längst vergangener Zeit bewundern kann, fühlen sich an wie ein erfrischendes, kühles Bad für die Augen.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134867907505903826"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0K3J_txWNI/AAAAAAAAAQE/pMfNqodISi0/s144/DSC00943.JPG" alt="Restaurantblick" /></a><br />
<em>Blick beim Mittagessen</em></p>
<p>Da kann man auch verschmerzen, wenn das indische Essen absolut „westernized“ (sprich: geschmacklos) schmeckt. Gegen späten Nachmittag, als ich schon auf dem Weg zu meinem Hotel bin, weil ich denke, bis zum Sonnenuntergang könnte ich sowieso nichts mehr sehen, finde ich plötzlich die <strong>Gesellschaft</strong> eines kleinen Jungen, der nichts zu tun hat. Dank meinem Training in Varanasi, versuche ich ihm möglichst viele Fragen zu stellen, um ihn nicht zu Wort kommen zu lassen. Der Junge ist mir aber sympathisch, weshalb ich ihm erlaube mich zu begleiten und doch noch einen Ausflug in das alte Khajuraho unternehme, ein <strong>Dorf</strong> in der nähe der Hotelstraßen. </p>
<p>Auf dem Weg rufen mir, wie immer, die ganzen <strong>Souvenirverkäufer</strong> hinterher. Meine in Varanasi neugegründete Existenz als Mr. Paul aus Amsterdam hilft mir heute nicht sonderlich weiter, da einer der Schreihälse tatsächlich einigermaßen sprachbegabt ist und ich sein holländisch nicht verstehe.<br />
Ich gehe also meines Weges und versuche die vermeindlichen Plagegeister zu ignorieren. Die folgen mir und meinen, sie wollen sich nur ein wenig unterhalten. Misstrauisch ließ ich sie gewähren, jederzeit darauf gefasst, in die Enge getrieben und zu einer freundlichen Spende genötigt zu werden.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134867976225380578"><img src="http://lh3.google.de/Paul.Zacheus/R0K3N_txWOI/AAAAAAAAAQM/kPTi3EeboYM/s144/DSC00953.JPG" alt="Führungspersönlichkeiten" /></a><br />
<em>meine Führer</em></p>
<p>Tatsächlich geben mir meine drei Begleiter jedoch eine außergewöhnlich <strong>gute Führung</strong> durch das Dorf, in dem ich von Unmengen von kleinen Kindern ständig umringt bin, die um meine Aufmerksamkeit, Kugelschreiber und Rupien buhlen. Zumindest ersteres konnte ich noch unterstützen. Letzteres führte in diesem Dorf jedoch dazu, dass Kinder ihre Schule schwänzten und stattdessen bei Touristen betteln gehen. Wird also nicht unterstützt. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134868014880086258"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0K3QPtxWPI/AAAAAAAAAQU/s0jRQQQvyLE/s144/DSC00957.JPG" alt="Paul und Tempel" /></a><br />
<em>Tempel mit mir</em></p>
<p>Nachdem wir das ganze Dorf, inklusive zweier Tempel gesehen haben laden mich meine Begleiter noch zu einem <strong>Tee</strong> in ihren Laden ein. Hört sich zwar nach einer Falle an, denke ich, aber ich würde schon davon kommen. Gedanken an mit Betäubungsmittel versetzten Tee kommen in mir auf.<br />
Meine Bedenken stellen sich allerdings als völlig unberechtigt heraus. Stattdessen verhelfen mir die netten Leute noch zu einer kostenlosen Motorradfahrt zu meinem Abendprogramm (traditionell indische <strong>Tanzaufführung</strong>) und wir gehen nachher noch zusammen essen und unterhalten uns tierisch gut mit einander.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134868135139170594"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0K3XPtxWSI/AAAAAAAAAQs/I57Sfgygpgw/s144/DSC00972.JPG" alt="Tanzvorführung" /></a> <a href="http://picasaweb.google.de/lh/viewPhoto?uname=Paul.Zacheus&#38;aid=5134867843081394369&#38;iid=5134868203858647346"><img src="http://lh4.google.de/Paul.Zacheus/R0K3bPtxWTI/AAAAAAAAAQ0/1Ext7SN3J-4/s144/DSC00974.JPG" alt="Tänzerin" /></a><br />
<em>farbenfrohe Tanzdarbietung</em></p>
<p>Ich habe das Gefühl tatsächlich zwei Freunde gefunden zu haben. Außerdem kenne ich nun zwei <strong>Durchschnittsinder</strong>. Leute, die sich ihr Geld jeden Tag irgendwie hart erarbeiten müssen und dabei teilweise noch neun andere Mäuler stopfen müssen.<br />
Hier gibt es zwar nicht soviel zu sehen, wie gedacht, ich habe auch keine weiteren Westler kennengelernt aber meine Begegnung mit den Leuten hier ist einfach spitze.<br />
Ich merke, dass es bei meiner Reise viel weniger um <strong>Orte</strong> geht, die ich sehe, sondern viel mehr um <strong>Menschen</strong>, die ich treffe.<br />
PS: In meinem Hotel habe ich übrigens zum ersten mal seit drei Monaten fließend warmes Wasser. Wie geil!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fliegen mit Indian Airlines]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/01/fliegen-mit-indian-airlines/</link>
<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 10:24:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man ist am Tag meiner Abreise so nett, mit gegen ein geringes, unverschämt saftiges Entgeld, mit dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man ist am Tag meiner Abreise so nett, mit gegen ein geringes, unverschämt saftiges Entgeld, mit dem Hoteleigenen Minibus zum Flughafen zu bringen. Der ist winzig klein und ich bin der einzige, der hier in den Flieger zusteigt.<br />
Insgesamt sind auch nur fünf Fluggäste an Bord. Ich denke an die Luftverschmutzung, die wegen uns produziert wird und bekomme ein schlechtes Gewissen. Wieder ein Tag länger in der Umwelthölle?<br />
Andererseits wäre das Flugzeug ja auch leer geflogen, um in Khajuraho Passagiere aufzunehmen. Mein Gewissen ist wieder beruhigt und ich genieße das Sandwich, das man uns auf unserem halbstündigen Flug serviert.<br />
An meinem Fenster schweben wunderbare Wolkenfiguren vorbei und ich bin froh, das Flugzeug genommen zu haben. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwischenstopp in Delhi]]></title>
<link>http://paulgoesindia.wordpress.com/2007/10/04/zwischenstopp-in-delhi/</link>
<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 10:35:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
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<description><![CDATA[[Super, ich finde den Zettel mit dem aktuellen Beitrag nicht mehr, dafür einen älteren, den ich noch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>[Super, ich finde den Zettel mit dem aktuellen Beitrag nicht mehr, dafür einen älteren, den ich noch nicht online gestellt habe. Jetzt wird der hier einfach mal abgetippt und vielleicht taucht der andere ja noch auf. Elende Schlamperei...]</p>
<p>So kanns gehen: Meine luxeriöse Bleibe in Khajuraho habe ich gegen ein Bett im <strong>Dormitory</strong> (Schlafsaal) des Bahnhofes New Delhi eingetauscht. Das ist zwar nicht so komfortabel, dafür aber auch nicht so langweilig.<br />
Der Aufseher des Schlafsaals kann kein einzelnes Wort Englisch, dafür habe ich ein paar Worte seines Hindi verstanden.<br />
Morgen früh um kurz nach sechs geht es weiter Richtung Agra und Taj Mahal.</p>
<p>Da das <strong>Unterhaltungsprogramm</strong> in meinem Gemeinschaftsquartier eher mau aussieht, will ich ich unten im Buchladen noch für ein bischen Lesestoff sorgen. Zwar habe ich mir in Kolkata &#8220;The Adventures of Huckleberry Fin&#8221; gekauft, aber indische Umgebung und die Geschichte vom vorindustriellen Amerika stoßen sich gegeseitig ab. Für keins von beiden wil so richtig Stimmung aufkommen.<br />
Was liegt also näher, als Indiens berühmtestem Schriftsteller und Nobelpreisträger, Rabindranath <strong>Tagore</strong>, ein wenig Zeit zu schenken?<br />
Doch ich werde enttäuscht; zwar erspähe ich auf einen Blick drei unterschiedliche Auflagen von Hitlers &#8220;<strong>Mein Kampf</strong>&#8220;, aber der Schöpfer der Nationalhymne ruft bei den Verkäufern nur verständnisloses Kopfschütteln hervor. </p>
<p>Mein Aufenthalt in <strong>Khajuraho</strong> hätte übrigens durchaus zumindest einen Tag <strong>kürzer</strong> sein können. Die Hauptgruppe der Tempel hat man in wenigen Stunden genauestens begutachtet, und die anderen Tempel kann man sich dann auch sparen (sagen meine Freunde, die schließlich als Fremdenführer arbeiten).<br />
Plant man dann nicht noch einen Tagesausflug in eine andere Stadt, dann sitzt man nach Besichtigung des Dorfes auf dem Trockenen.<br />
Für mich wars nicht so schlimm, weil Prahlad mir mit seinem Motorrad einiges gezeigt hat, was auf keiner Touristenrute liegt. Trotzdem habe ich doch einige Zeit einfach damit verschwendet mein Zimmer zu genießen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz, der Ausflug nach Khajuraho hat sich gelohnt. Nach Varanasi, dass mir zunehmend unangenehmer erscheint, war es nett einen so sauberen, westlichen Ort zu besuchen. Ich bin einigermaßen erstaunt, dass ich tatsächlich <strong>Freundschaft</strong> mit einigen Indern außerhalb meiner Uni <strong>geschlossen</strong> habe.<br />
Wie es heutzutage ist, in einem indischen Dorf zu leben, wissen selbst viele meiner Kommilitonen nicht, und es war eine besondere Erfahrung einen kleinen Einblick in das Leben dieser Menschen zu bekommen. </p>
<p>Gleichzeitig hat mich meine Reise aber auch näher an die westliche Welt geführt, als die vergangenen drei Monate. Allein das Sehen von &#8220;Westeners&#8221; hat mich zu Beginn verwirrt. Dann noch das westliche Essen und das Luxuszimmer. Auf dem Flug von Khajuraho nach Delhi kam mir dann in den Sinn, einfach den nächsten Flieger von Delhi nach Frankfurt zu nehmen und nicht mehr wieder zu kommen. Diese scheinbare Nähe zur <strong>Heimat</strong> kann schon komische <strong>Gefühle</strong> in einem wecken. </p>
<p>Sollte mir der Ausreisser Huckleberry da einen Floh ins Ohr gesetzt haben? Wäre doch doof jetzt aufzuhören, wenn noch so viel Spannendes vor mir liegt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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