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	<title>novelle &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/novelle/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "novelle"</description>
	<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 00:53:22 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Kapitel 5.4]]></title>
<link>http://fortabte.wordpress.com/2009/11/24/kapitel-5-4/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:45:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Per Bøggild</dc:creator>
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<description><![CDATA[http://www.business.dk/brancher/den-legendariske-saab-risikerer-doe-0]]></description>
<content:encoded><![CDATA[http://www.business.dk/brancher/den-legendariske-saab-risikerer-doe-0]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[NaNoWriMo 2009 – 24.11.]]></title>
<link>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/24/nanowrimo-2009-%e2%80%93-24-11/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 17:18:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bäh&#8230; Es macht so langsam keinen Spaß. Passagenweise, wenn es um Abstrakta geht, die sich schön]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bäh&#8230; Es macht so langsam keinen Spaß. Passagenweise, wenn es um Abstrakta geht, die sich schön ausstaffieren lassen, geht mir der Text recht flott von der Hand, aber sobald ich mich dem eigentlichen Plot widme und zwischenmenschliche Beziehungen thematisiert werden müssen, dann wird es dröge. Das macht keinen Spaß und wirkt wie ein Übel, das mit aufgenommen werden muss, weil es zur Handlung gehört. Völlig unspannend und demotivierend.</p>
<p>Derzeitiger Status: 39.004.</p>
<p>Das Problem: Heute sollten die 40.000 geknackt werden. Das werde ich wohl nicht schaffen. Ich hoffe – da ich mittlerweile seit dem letzten Wochenende einen Tag hinterherhinke – meinen Rückstand morgen wieder eingeholt zu haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte]]></title>
<link>http://norberto42.wordpress.com/2009/11/18/chamisso-peter-schlemihls-wundersame-reise/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:57:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>norberto42</dc:creator>
<guid>http://norberto42.wordpress.com/2009/11/18/chamisso-peter-schlemihls-wundersame-reise/</guid>
<description><![CDATA[Analysen und Interpretation 1. Analysen Zeitstruktur in Kap. I &#8211; IV  Unter diesem Begriff wird]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Analysen und Interpretation</p>
<p><strong><span style="color:#000080;">1. Analysen</span></strong></p>
<p><strong>Zeitstruktur in Kap. I &#8211; IV</strong> </p>
<p>Unter diesem Begriff wird erfasst, welche Bedeutung der Erzähler welchem Ereignis schenkt, indem er relativ knapp oder breit von ihm berichtet. Im Erzählerbericht kann man episodisches (szenisches) und summarisches Erzählen unterscheiden. (Ich folge der Seiten- und Zeilenzählung von RUB 93, 2003).</p>
<p>In Kap. I werden <span style="text-decoration:underline;">episodisch</span> erzählt </p>
<p>- Einkehr im Wirtshaus (9/8 ff.), </p>
<p>- Empfang im Haus des Herrn John, Gespräch mit diesem (9/28 ff.), </p>
<p>- verschiedene Leistungen des grauen Mannes (10/29 ff.), </p>
<p>- Begegnung Peters mit dem Grauen, Schattenverkauf (13/29 ff.) </p>
<p>Die Ereignisse dieses ersten Tages enden damit, dass Peter (in Kap. II) im Gold wühlt und darüber einschläft (17/34). </p>
<p>Die meiste Zeit nimmt der Erzähler sich, wenn er Gespräche wörtlich (zeitgleich) berichtet: das Gespräch mit Herrn John (10/3-16) und vor allem das Gespräch Peters mit dem Grauen (14/6 &#8211; 15/31). Relativ viel Zeit nimmt der Erzähler sich für den Bericht von den wunderbaren Taten des Grauen und vom Eindruck, den dieser auf Peter macht (10/35 &#8211; 13/17). </p>
<p>In Kap. I werden <span style="text-decoration:underline;">summarisch</span> erzählt - die Landung (9/5 ff.), </p>
<p>- der Gang zum Haus des Herrn John (9/20 ff.), </p>
<p>- der Gang zum Rosenhügel (10/20 ff. &#8211; relativ breit),</p>
<p> - Peters Flucht vom Rosenhügel (13/25-27). </p>
<p>Am nächsten Tag (18/7 ff.) richtet Peter sich ein und lernt Bendel kennen; am übernächsten Tag (19/34 ff.) schickt er Bendel auf die Suche nach dem Grauen und erfährt, dass dieser sich „über Jahr und Tag“ (21/12) wieder melden wird; dies tut der auch am Tag vor der geplanten Hochzeit (39/32). Für die Ereignisse des ersten Tages braucht der Erzähler also etwa ‚11 Seiten‘ unserer RUB-Ausgabe (er braucht natürlich Zeit &#8211; wir rechnen der Einfachheit halber in Seiten!), für den zweiten Tag knapp 2 Seiten, für den Rest des Jahres 20 Seiten (davon 10 für die Mina-Geschichte). </p>
<p>Weitere Episoden werden eingeleitet mit „einst“ (22/22), „an einem schönen Abend“ (25/22); die erste Begegnung mit Mina wird relativ zur Vorgeschichte datiert (27/14-22), die zweite Begegnung erfolgt am nächsten Abend (29/31 ff.); es folgt eine kleine Episode („einst“ 31/23 ff.) und ein halbes Bekenntnis gegenüber Mina („einst“ 34/21 ff.), wonach Peter dem Vater seinen Heiratsantrag ankündigt. „Am nächsten Abend“ (35/31 ff.) begegnet er Mina kurz. Die Zeit bis zum Vorabend des entscheidenden Tages (36/9) wird durch einen kurzen Sammelbericht („öfters“ 36/5) überbrückt. </p>
<p>Unbestimmt wird Zeit durch verschiedene Wendungen überbrückt: „die Tag&#8217; und Nächte“ (22/12); „seitdem“ (24/16); „eine Zeit lang“ (24/37); „seither“ (25/11); „ununterbrochen“ (26/15); an die Vorgeschichte anknüpfend „sobald“ (27/20); „oft“ (32/26); „öfters“ (36/5). Die Formel „über Jahr und Tag“ wird wiederholt (21/12; 24/28; 33/3 -&#62; 39/33). </p>
<p>Das ganze Kap. IV ist dem Thema gewidmet, wie er sich in dem Badeort jenseits des Gebirges (26/16 ff.) einrichtet und in die, wie sogleich gesagt wird (27/4 ff.), schließlich gescheiterte Liebe zu Mina verfällt (26/34 ff.) <em></em></p>
<p><strong>Die Orte des Geschehens</strong> scheinen (in I &#8211; IV) in Hamburg zunächst konkret und lokalisierbar zu sein (Norderstraße 9/23; Breitestraße 16/25), doch sind sie bald ganz allgemein: Hotel (17/16), (in der Welt 24/23,) in einem Garten (25/28), Badeort (26/19), mein Haus (28/29 f.), unter den Bäumen vor meinem Haus (29/20), im Förstergarten (32/34).</p>
<p><strong>Peter Schlemihl als Mensch (I und Anfang Kap. II)</strong></p>
<p>Peter Schlemihl ist ein armer Schlucker: Er bringt von der Fahrt nur eine kleine Habseligkeit mit, die er auch noch selbst trägt, statt einen Diener zu engagieren (9/6 f.); von einem Wohn- oder Heimatort spricht er nicht. Er geht in das billigste Hotel am Platz (9(8 f.), wird selbst dort noch skeptisch gemustert (9/10 f.) und bekommt auchnur ein billiges Zimmer unterm Dach. Er weiß jedoch, was sich gehört, wenn man einen Besuch macht, und kleidet sich reinlich (9/17 ff.). </p>
<p>In der Welt der Reichen ist er ein Fremder: Er muss im Haus John „ein Verhör“ bestehen, ehe er eingelassen wird (9/29 f.); nicht ohne subtile Ironie erzählt er, wie er von herrn John herablassend behandelt wird. Der empfängt ihn nämlich „sehr gut wie ein Reicher einen armen Teufel“ (9/34; ähnlich bereits 9/30: hatte die Ehre&#8230;) und spricht nur ganz nebenbei mit Peter (9/34 &#8211; 10/2); dass Peter dem Diktum von der Selbstverständlichkeit, reich zu sein, beipflichtet („mit vollem überströmenden Gefühl“, 10/11 f.), ist objektiv ironisch. Seine Fremdheit in dieser Umgebung drückt er noch einmal ironisch aus, dass er hinterherschleicht, „ohne jemandem beschwerlich zu fallen“ (10/20 f.): Er gehört schlicht nicht zu den Schönen und Reichen. </p>
<p>In der Begegnung mit dem grauen Mann wächst bei dessen Kunststücken von Mal zu Mal seine Betroffenheit: Auf das Pflasterbesorgen reagiert Peter noch nicht (10/37 ff.); dass der Graue das Fernrohr hervorholt, verwundert Peter (11/21-23); den Teppichzauber sieht er betroffen (12/5 ff.), während die Gesellschaft überhaupt nicht darauf reagiert &#8211; wie auch beim Zeltzauber, wo Peter „unheimlich, ja graulich zu Mute“ ist (13/1), erst recht beim Pferdezauber (13/2 ff.). Der Schauder, der ihn ergriffen hat, hat sich ins Unerträgliche gesteigert (13/16 f.); er beschließt wegzugehen. [Mit dem sorgsam zum Schauder gesteigerten Grauen entstehen der abgrundtiefe Hass (50/13) und das letzte Entsetzen Peters (59/24), in dem er endgültig dem grauen Mann abschwört.]   </p>
<p>Als dann der Graue sich ihm nähert, erschrickt er und hat Angst (13/29; 13/37 f.; 14/10), ohne sich ihm jedoch entziehen zu können: Nach dem Angebot des Schattenverkaufs ist er verwirrt (14/24 f.); der Hinweis auf die Tasche mit den unmöglichsten Inhalten erzeugt wieder einen kalten Schauder (14/36). Als ihm dann „Fortunati Glückssäckel“ angeboten wird, nimmt der Graue seinen „ganzen Sinn gefangen“ (15/19 f.): „Ich bekam einen Schwindel&#8230;“ In diesem Schwindel schließt er das Geschäft ab, und auch danach ist in ihm „noch keine Besinnung“ (16/4). </p>
<p>Danach macht er verwirrende Erfahrungen: Ohne Schatten ist er auch unter den normalen Menschen ein Fremder, was ihn zur verzweifelten Frage führt: „was konnte, was sollte auf Erden aus mir werden!“ (17/10 f.). Nachdem er ausgiebig geweint hat (17/4), wechselt er in ein nach Norden gelegenes Hotel, wo er vom Sonnenlicht verschont ist (17/16 ff.), und wühlt dort rauschhaft in seinem Gold (17/20 ff.). Nach seinem Traum vom forschenden Chamisso, der tot ist, was durch das Stehenbleiben der Uhr unterstrichen wird (17/33 ff.), erfasst ihn jedoch ein Überdruss am Gold (18/11 ff.) und er bezeichnet das Tauschgeschäft nur noch als törichten Handel (20/1, vgl. 18/12: törichtes Herz). Ein neuer Test, wie er als Schattenloser auf andere wirkt (19/6 ff.), lässt ihn den Plan fassen, den törichten Handel rückgängig zu machen (20/1 ff.), und setzt damit das weitere Handeln Peters (II &#8211; IV) wie das weitere Geschehen (Versuche des Grauen, ihn zum Teufelspakt zu bewegen, Kap. V &#8211; VIII) in Bewegung: als Versuche, mit der Schattenlosigkeit so oder so fertig zu werden.</p>
<p><strong>Du-Anreden an Chamisso</strong></p>
<p>Eine der Eigentümlichkeiten der Novelle besteht darin, dass der Ich-Erzähler Peter sich häufig an seinen Freund Chamisso als den Leser (oder Zuhörer &#8211; das wird in den beiden Briefen an Julius Eduard Hitzig klar: 4/28 ff.) seiner Geschichte wendet. Das sind einmal Stellen, an denen das Erzählen durch solche Hörer-Anreden lebendiger wird (13/4 f. und 13/10-12; 17/35 ff.); auch erklärt Peter manchmal, warum er sich im Erzählen an diesen Stellen kurz fassen möchte, weil Chamisso solches ohnehin kennt (19/16 f.; 25/16-18); gelegentlich kommentiert Peter so auch aus „heutiger“ Sicht vergangenes Geschehen, dass er sich etwa schämt, so etwas seinem Freund zu beichten (17/21-23; 29/17-19). An den zuletzt genannten Stellen nähert sich die Anrede dem Kommentar an.  </p>
<p><strong>Erzählerkommentare in I &#8211; IV</strong> </p>
<p>Es ist nicht immer klar zu entscheiden, ob ein echter Kommentar aus heutiger Sicht oder eine erzählte Einschätzung aus vergangener Zeit vorliegt (z. B. 17/4-10).  </p>
<p>Oft sind die Kommentare ganz harmlos (13/23 f.; 31/32 f.; 33/16-18), auch zum Zeitgeschehen (31/18-20). Bedeutsam ist der Kommentar, mit dem die Mina-Erzählung eingeleitet wird (26/22 ff. und 27/4 ff.). Da bekennt Peter einmal, die Liebe vorbei ist und auch im Erzählen nicht mehr lebendig wird (26/22 ff.); der Begriff „Wahn“ (26/29 und 27/11) deutet vielleicht darauf hin, dass er nach heutiger Einschätzung Mina nicht wirklich geliebt hat, im Gegensatz zur früheren Beurteilung des Verhältnisses (32/ 11 ff.; vgl. auch 27/4 ff.). Das hängt offensichtlich mit seinem Alter (und der Herrschaft der Vernunft heute, 27/9) zusammen, könnte also auch einfach auf das „normale“ Vergehen jeglicher Liebe anspielen (27/8 ff.). &#8211; Insgesamt sagen die beiden Kommentare, dass nun nicht eine Liebesgeschichte erzählt wird, sondern eine bedeutsame Episode aus Peters Lebensgeschichte, die zur Entscheidung in der Frage des Teufelsbundes drängt.  </p>
<p>Auch Minas Brief verdient Beachtung &#8211; sie hat in Peter den Adeligen gesehen, den sie liebt und auf den sie schweren Herzens verzichten will (33/19 ff).</p>
<p><strong>Zeitstruktur in Kap. V &#8211; VIII</strong> </p>
<p>Am <span style="text-decoration:underline;">Morgen des Tages</span>, wo Peter den Heiratsantrag machen will, </p>
<p>kündigt Rascal den Dienst wegen Peters Schattenlosigkeit auf (36/25ff.),</p>
<p>stellt der Förster ihm ein Ultimatum (3 Tage), mit Schatten zu erscheinen (37/27 ff.), </p>
<p>entflieht Peter (39/24-27). -&#62; (unbestimmte Zeitlücke) </p>
<p>Am gleichen Tag (so wegen 44/14 f.) </p>
<p>begegnet Peter in der Heide dem Grauen (39/29 ff.); </p>
<p>er erhält dessen 1. Angebot: Tausch des Schatten gegen die Seele (40/10 ff.); </p>
<p>- Disput über den Wert der Seele (40/35 ff.); </p>
<p>dessen 2. Angebot, durch die Tarnkappe geschützt Mina von Rascal bedroht zu sehen  (41/10 ff.), lehnt Peter ab; </p>
<p>der Graue zeigt Peter dessen Schatten als den Schatten des Grauen (42/9 ff.); </p>
<p>Bendel trifft ein, verprügelt und verfolgt den Grauen (42/34 ff.). </p>
<p>- Peter ist einsam (43/17 f.); // Ende Kap. V </p>
<p>er steht im Konflikt, ob er Minas wegen auf die Seele verzichten soll (43/21 ff.).</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>* Neuer Tag beginnt (44/9), es vergehen zwei Tage. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Am vierten Tag</span> (so 44/14 f., vgl. das Ultimatum des Försters!) </p>
<p>kommt ein Schatten allein daher (44/21 ff.), </p>
<p>erkämpft Peter sich das unsichtbarmachende Vogelnest (45/18 ff.) </p>
<p>und geht zum Forsthaus (46/7 ff.), von einem Unsichtbaren begleitet; </p>
<p>er erkennt den Grauen (47/1, mit Tarnkappe), der ihm das Vogelnest abnimmt (47); </p>
<p>er erhält dessen 3. Angebot: Schatten plus Mina (inklusive Bestrafung Rascals) plus Kappe gegen die Seele tauschen (47/27 ff.); </p>
<p>Peter sieht Rascal als Bräutigam und die verzweifelte Mina (48 f.) und ist deswegen drauf und dran, den Teufelspakt zu unterschreiben (49/17 ff.; 50/35 f.). </p>
<p>[Großer Kommentar, mit Anrede Chamissos 49/25 ff.] (wirkt wie Zeitdehnung!) </p>
<p>Peter fällt in Ohnmacht, statt zu unterschreiben (50/29-37). // Ende Kap. VI </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;  </p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Am nächsten Tag</span>, als er zu sich kommt, ist Mina verheiratet (51/1 ff.) [oder geschah das am gleichen Morgen?]; </p>
<p>vom Grauen beschimpft, geht Peter nach Hause (bis 52/11); </p>
<p>Peter trifft Bendel, der ihm die Ereignisse „zu Hause“ erzählt (52/22 ff.), </p>
<p>er trennt sich von Bendel (53/17 ff.).  </p>
<p>Es ist Nacht (53/34), er reitet los, er ist am Tiefpunkt seines Lebens angekommen (53/36 f.). // Ende Kap. VII </p>
<p>Ein Spaziergänger begleitet ihn. [Kommentar 54/17-25, über die Bedeutung der inneren Stimme] </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>Am anderen Morgen (55/2) erkennt er den Grauen als seinen Begleiter; der leiht ihm seinen Schatten (55/20 ff.);  </p>
<p>Peter will diesen entführen, was aber scheitert (bis 56/23); </p>
<p>er setzt die Reise mit Schatten und dem Grauen fort; </p>
<p>Peter berichtet, dass er damals erkannt hat, in welchen Konflikt er durch die Abhängigkeit vom verhassten Schattenverleiher gekommen ist (57/2-15).</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>(unbestimmte Dauer) -&#62;  </p>
<p>„Einst“ führt(e) der Graue wieder verführerische Reden (57/16 ff.); </p>
<p>Peter erklärt in der Rückschau, dass so der entscheidende Kampf begann (57/31): </p>
<p>In einem Streitgespräch eröffnet der Graue ihm die Möglichkeit, ihn jederzeit mittels des Geldsäckels zu rufen; </p>
<p>als der Graue ihm auf Peters Frage Thomas John als arme Seele zeigt, ist Peter entsetzt, beschwört den Bösen und wirft den Geldsäckel fort (59/15 ff.). // Ende Kap. VIII </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><em>Auswertung</em></strong></span>: Es wird ein Geschehen erzählt, das sich über sechs Tage und einen weiteren („einst“) erstreckt, von denen aber zwei nur gestreift werden; insgesamt geht es <span style="text-decoration:underline;">darum, ob Peter den Teufelspakt abschließt</span>, um seinen Schatten wieder zu bekommen, sei es um Minas oder seiner neuen Stellung in der Welt willen. Beim ersten Mal rettet ihn die Ohnmacht, beim zweiten Mal der Anblick des in die Hölle gefahrenen Thomas John. Beide Male findet er so die „richtige“ Lösung in seinem Konflikt. </p>
<p>[Erzähltechnisch sollte man die Steigerung in den Versuchen des Grauen, Peter zu verführen, würdigen; der zweite Konflikt ist notwendig, weil der erste ja nicht von Peter entschieden, sondern er durch ein gütiges Schicksal vor einer falschen Entscheidung bewahrt wurde.]</p>
<p><strong>Zeitstruktur in Kap. IX &#8211; XI</strong> </p>
<p>- Fortsetzung: Ruhe und Heiterkeit nach der Beschwörung des Grauen (59/32 - 60/9); </p>
<p>- Peter träumt von schattenlosen Menschen (60/10-24) </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; (neuer Tag) </p>
<p>- Peter überlegt, was er tun soll, und geht los (60/25 ff.);</p>
<p>- Begegnung mit einem Bauern, der sich von ihm abwendet (61/8 ff.); </p>
<p>- Peter setzt die Wanderung zum Gebirge fort, über Stunden (61/35 ff.). </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>ein paar Regentage (62/11-15)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Peter kauft auf einer Kirmes Stiefel und geht los (62/15 ff.), </p>
<p>- bemerkt, dass er nicht normal vorankommt (62/32), </p>
<p>- geht weiter durch viele Landschaften  </p>
<p>- und erkennt, dass er Siebenmeilenstiefel besitzt (63/36 f.). // Kapitel IX zu Ende </p>
<p>- Er beginnt dankbar zu weinen und erkennt seine Lebensaufgabe (64/1 ff.). </p>
<p>[Kommentar 64/10-14] </p>
<p>- Er geht weiter und siedelt sich in der Thebais an (64/15 ff.), geht weiter&#8230; </p>
<p>- und versucht mehrfach vergeblich, nach Australien zu kommen (65/13 ff.). </p>
<p>[Kommentar 65/26-29] </p>
<p>-&#62;-&#62;-&#62; Vorgriff: Oft hat er später diesen Versuch vergeblich wiederholt (65/30 &#8211; 66/6) </p>
<p>- kommt in der Nacht in die Thebais zurück, hat die Morgendämmerung überholt! </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; (neuer Tag) </p>
<p>- Peter schafft an, was er als Forscher alles braucht, und beginnt seine neue Lebensweise (66/13-36). </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>Sammelbericht vom Forscherleben: unbestimmte Dauer (66/37 &#8211; 67/14); Ankündigung eines letzten Abenteuers (67/14 f.) // Kap. X zu Ende </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Peter begegnet dem Eisbären, Unfall, Erkrankung; er fällt (67/17 &#8211; 68/10) </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- [unbestimmte Zeit später] Peter erwacht im Schlemihlium (68/11 ff.), hört einiges; </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Sammelbericht („einige Zeit“): Genesung; er erfährt auch die Vorgeschichte des Schlemihliums und den Stand Bendels und Minas (68/32 &#8211; 69/21); </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Peter hört die Unterhaltung seiner Freunde, schreibt zum Abschied einen Brief und bricht auf nach Hause (69/21 &#8211; 70/32).</p>
<p> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>- Er setzt seine Arbeit fort (Sammelbericht: länger als ein Jahr, 70/32-36) </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; </p>
<p>Peter kommt im Heute des Erzählens an (71/1 ff.),</p>
<p>- blickt auf seine Arbeit als Forscher zurück und kurz voraus (71/7-27) </p>
<p>- und wendet sich mit den Schlussworten an Chamisso als den Bewahrer seiner Geschichte (71/28-35).</p>
<p><strong><em>Auswertung:</em></strong>  Die Geschichte mit dem Grauen ist glücklich überstanden, aber es gibt für Peter noch keine Perspektive (2 Tage) &#8211; er will sich mit der Schattenlosigkeit arrangieren. Der entscheidende Tag ist der des Stiefelkaufs; Peter erhält <span style="text-decoration:underline;">die Möglichkeit und das Verständnis einer neuen Lebensaufgabe</span> und findet in der Wüste der Einsiedler sein Zuhause (S. 62/15 ff.). Vom nächsten Tag, an dem er die Vorbereitungen fürs Forscherleben trifft, geht es zum Sammelbericht von diesem Leben (66/13 &#8211; 67/14). </p>
<p>Das Bärenabenteuer mit anschließender Erkrankung bereitet auf wundersame Weise die <span style="text-decoration:underline;">Rückkehr ins Schlemihlium</span> vor (67/17 &#8211; 68/10); die Art und Weise, wie Peter dorthin kommt, bleibt offen. Verschiedene Episoden (68/11-31; 69/21 &#8211; 70/5, mit eingeschobenem Sammelbericht) lassen ihn die alten Freunde unerkannt wieder erleben und die gute Wendung ihres Lebens begreifen; der Bericht von der Heimkehr leitet zur unbestimmten Fortsetzung seines Forscherlebens über. </p>
<p>Im Heute gibt Peter seine Einschätzung der eigenen systematisch betriebenen Arbeit preis und auch seinen <span style="text-decoration:underline;">Auftrag und Rat an Chamisso</span> als den Leser seines Berichts (und damit indirekt an die Leser der Novelle, die ja „später“ von Fouqué herausgegeben wird, der das Stichwort „bewahren“ aufgreift, vgl. 71/29 f. mit S. 4 f. und 6/2 ff.).</p>
<p><strong><span style="color:#000080;">2. Interpretation</span></strong></p>
<p>Die Interpretation dieser Erzählung muss beim Schlusskapitel ansetzen. Der Erzähler sagt seinem Freund Chamisso (vgl. 13/9 ff.; 17/21 ff. usw.), er solle seine wundersame Geschichte aufbewahren, damit sie noch manchen Menschen „zur nützlichen Lehre gereichen könne“ (71/28 ff.). Seinen Freund (Chamisso) stellt er dann vor eine Wahl: Willst du „unter den Menschen leben“ oder willst du „nur Dir und Deinem besseren Selbst leben“ (71/32 ff.)? Für beide Fälle hat er etwas zu sagen: Im Fall a) lerne verehren zuvörderst den Schatten, sodann das Geld! Diese Lehre ergibt sich aus dem, was er in Kap. I &#8211; VIII erzählt hat; denn ohne „Schatten“ nützt das schönste Geld nichts &#8211; Gangster wie Rascal schnappen einem selbst eine liebende Frau vor der Nase weg. Für den Fall b) gilt: Du brauchst keinen Rat. Diesen Weg hat Schlemihl selber beschritten (Kap. IX ff.). </p>
<p>Das bessere Selbst ist jenes Urbild des eigenen Lebens (64/10), was bei Platon „die Idee“ heißt und das einem erscheinen kann, wenn man wie Peter bereit ist, es  aufzunehmen; es ist das eigene Selbst, zu dem man aus seinem „Schlafen“ erwachen kann oder erweckt werden muss, wie später Mina und Bendel bekennen (69/25 ff. &#8211; siehe unten!). Die Heiterkeit der Seele bezeugt, dass man sein besseres Selbst gefunden hat. </p>
<p>Woher weiß man aber, was zu tun ist, wenn man meinem besseren Selbst leben will? Das weiß einmal der Erzähler selber, das sagen dann auch Mina und Bendel im Schlemihlium in einem Gespräch, dem der Erzähler wunderbarerweise unerkannt zuhören darf. Der Erzähler erklärt selber, wie er dem teuflischen Angebot widerstehen konnte, seine Seele für den Schatten herzugeben, was ihm der graue Mann intellektuell brillant nahelegte (54/12 ff.: „das Wort aufzufinden, das aller Rätsel Lösung sei“). Der Erzähler vertraute gegen die intellektuellen Spiele seinem geraden Sinn und folgt wie auch sonst „der Stimme in mir, so viel es in meiner Macht gewesen, auf dem eigenen Wege“, womit er auch einen Rat Chamissos befolgte (54/22 ff.). Das führt dazu, dass er schließlich ohne Geld und Schatten dasitzt, aber heiter ist (59/31 ff.). </p>
<p>Ferner sagt er selber es in einem großen Kommentar, in dem er die Bedeutung seiner Ohnmacht reflektiert (49/25 ff., der Anfang von Kap. VII); in dieser Ohnmacht trat „ein Ereignis an die Stelle einer Tat“ (54/18). Das erklärt er später so: „Es war nicht ein Entschluss, den ich fasste.“ (64/9) Vielmehr „stand plötzlich meine Zukunft vor meiner Seele. Durch frühe Schuld von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen, ward ich zum Ersatz an die Natur, die ich stets geliebt, gewiesen, die Erde mir zu einem reichen garten gegeben, das Studium zur Richtung und Kraft meines Lebens, zu ihrem Ziel die Wissenschaft.“ Er hat das Urbild seines wahren Lebens gesehen (64/3 ff.). Diese Einsicht ist ihm aus dem zufälligen Kauf der Siebenmeilenstiefel aufgegangen.  </p>
<p>Die passivische Wendung („ward [bzw. wurde] gewiesen“) weist auf die frühere Äußerung Schlemihls im Kommentar zurück: Ein Ereignis bringt es mit sich, dass man sich ihm beugen muss („Notwendigkeit“); wenn man diese Notwendigkeit „als eine weise Fügung“ verehren lernt, dann kann man sich mit sich selber versöhnen (50/18 ff.). Dadurch erreicht man jene Heiterkeit, die Schlemihl findet (59/33), wie Mina sie längst gefunden hat (69/28). </p>
<p>Damit kommen wir zur zweiten Stimme, welche dem Freund sagt, was zu tun ist: Durch eine erneute Ohnmacht (!) ist Schlemihl ins Schlemihlium gekommen und darf das Gespräch seiner Lebensgefährten Mina und Bendel anhören. Mina legt dar, dass sie einen Traum (was der Inhalt des Traums war, bleibt ungesagt &#8211; Goldbesitz? vielleicht auch die Traumexistenz der noch nicht Erwachten?) „ausgeträumt“ hat „und in mir selber erwacht bin“ (69/26). Sie bescheinigt Bendel die gleiche Heiterkeit, die daraus fließt, „dass Sie jetzt auf so gottselige Weise Ihrem Herrn und Freunde dienen“, nämlich durch seine Arbeit als Anstaltsleiter und Pfleger im Schlemihlium (69/29 ff.). Beide leben sie jetzt ihrem besseren Selbst; sie haben, wie Bendel sagt, „das erste Gaukelspiel“ ihres Lebens abgeschlossen &#8211; eine Analogie zur von Mina genannten Traumexistenz (69/31 ff.). Indem er darlegt, dass sie nun „den wirklichen Anfang erwarten“ (69/36), begibt Bendel sich auf die Bahn des christlichen Glaubens.   </p>
<p>Es ist richtig, mit der Literaturgeschichte von <span style="text-decoration:underline;">Wolfgang Beutin</span> u. a. (Metzler, 3. Aufl. 1989) in der Schlemihl-Erzählung die <strong><em>Entfremdungsproblematik</em></strong> zu sehen (S. 195). Durch das Fehlen des Schattens ist man nur den anderen fremd; die wahre Selbstfindung (oder Selbstverwirklichung) müssen jedoch auch jene leisten, welche sowohl Geld wie Schatten haben &#8211; bzw. auch im Besitz des Schattens kann man selbst-entfremdet leben, wie Rascal zeigt und wie Mina und Bendel bezeugen.</p>
<p>Damit habe ich die großen Linien einer Interpretation gezeichnet. Man versteht also die Erzählung Chamissos (noch) nicht, wenn man literarturgeschichtlich die Zeugnisse von Doppelgängern und Schattenexistenzen erforscht, das Motiv des Teufelspaktes (den Schlemihl ja gerade nicht schließt!) identifiziert oder die Geldgier als anfänglich treibendes Motiv Peter Schlemihls im historischen Kontext des frühen Kapitalismus untersucht. Ein methodischer Fehler wäre es, wenn man „das bessere Selbst“ oder „das höhere Selbst“ (Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches I 629) nur aus seinem eigenen Verständnis oder gar aus dem heutigen Sprachgebrauch aberwitziger Esoteriker oder Reiki-Anhänger erklärte, die auf einem ganz anderen Weg als Peter Schlemihl und Mina zu ihrem höheren Selbst finden. </p>
<p>Für die Metaphorik von „schlafen/erwachen“ verweise ich auf meinen Aufsatz unter <a href="http://norberto42-2.blog.de/2005/07/">http://norberto42-2.blog.de/2005/07/</a> bzw. <a href="http://also.kulando.de/post/2007/01/05/schlafen_-_erwachen_-_aufstehen_ein_metaphernfeld">http://also.kulando.de/post/2007/01/05/schlafen_-_erwachen_-_aufstehen_ein_metaphernfeld</a>;</p>
<p>dass man zuletzt auf sich selbst verwiesen bleibt (oder sein sollte), sagt Theodor Storm im Gedicht „Für meine Söhne“ (<a href="http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/Storm/soehne.htm">http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/Storm/soehne.htm</a>) in der letzten Strophe: </p>
<p><em>„Wenn der Pöbel aller Sorte </em></p>
<p><em>Tanzet um die goldnen Kälber, </em></p>
<p><em>Halte fest: du hast vom Leben </em></p>
<p><em>Doch am Ende nur dich selber.“</em> </p>
<p>Zum ursprünglich religiösen Motiv „seine Seele verkaufen“ (vgl. Mt 6,19 ff.) siehe <a href="http://www.amertin.de/aufsatz/2002/simpsons.htm">http://www.amertin.de/aufsatz/2002/simpsons.htm</a>; Goethes „Zauberlehrling“ erhält vom holden Knaben eine ganz andere Lehre als Chamisso von Schlemihl (man könnte diese aber durchaus zur Deutung des Schattens heranziehen!). Eine moderne Anwendung (Auslegung) des Bildes vom grauen Mann findet sich in dem Aufsatz <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0831/magazin/0001/index.html">http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0831/magazin/0001/index.html</a>.</p>
<p><strong>Schlemihls Bekenntnise</strong> </p>
<p>Chamissos Novelle wird durchweg in die beiden formalen Kategorien „Märchen“ und „Novelle“ oder eine Kombination beider eingeordnet. Mit dem Stichwort „Bekenntnisse“ möchte ich auf einen Aspekt des Inhalts hinweisen, den ich bisher nicht in der Literatur gefunden habe: dass Chamissos Novelle zu den Büchern gehört, in denen jemand eine Lebensbeichte ablegt. Der Bischof Augustinus hat um 400 als erster „Confessiones“ abgelegt, also in einem Gespräch mit Gott sein Leben erzählt und Gott für die Erlösung vom Irrweg gedankt; 1782 hat Rousseau seine „Bekenntnisse“ herausgegeben. Am 26. September 1813 hat Schlemihl sein Beichte bei Chamisso abgegeben &#8211; das ist natürlich Fiktion, wie ja der ganze Brief Chamissos an Hitzig die fiktive Freundschaft mit Peter Schlemihl darstellt. </p>
<p>Chamisso selber charakterisiert die bei ihm abgegebenen „Blätter“ (5/19) als „<strong><em>Beichte</em></strong>, die ein ehrlicher Mann im Vertrauen auf meine Freundschaft und Redlichkeit an meiner Brust ablegt“ (5/6 f.). Schlemihl betont diesen Zug des Beichtens, als er seine Erzählung vom seinem Goldrausch unterbricht (17/21) und bekennt, diesen Goldrausch vor Chamisso „zu gestehen“ mache ihn beim Erzählen noch erröten (17/21 ff.). Den zweiten, noch bedeutenderen Hinweis auf den Aspekt des Beichtens gibt Schlemihl in seinem wichtigsten Kommentar (49/25 ff.), den er so beginnt: „Ich werde mich Deinem Urteil bloß stellen, lieber Chamisso, und es nicht zu bestechen suchen.“ Mit diesem Kommentar begleitet Schlemihl die Erzählung davon, wie er drauf und dran war, den Teufelspakt zu unterzeichnen (49/22 f. und 50/39 f.), und wie ihn eine Ohnmacht davor bewahrte. Davor hat er seinen Konflikt (vgl. auch 44/4 f.!) erklärt: Aus Liebe hat er Mina an sich gebunden und müsste sie nun vor ihrem Verderben (Heirat mit Rascal) retten &#8211; anderseits hat er gegen den Grauen und eine Gemeinschaft mit ihm einen unüberwindlichen Hass (50/3 ff.). Die Ohnmacht erspart ihm die Entscheidung in diesem Konflikt (50/16 ff.) &#8211; die eigene Entscheidung holt er später im Entsetzen über die Höllenfahrt Thomas Johns nach (59/24 ff.). </p>
<p>In den Zusammenhang der Beichte passt auch die Redeweise vom geraden Weg (49/32 f.; vgl. 50/14) und vom eigenen Weg (54/25), den Schlemihl mit geradem Sinn (54/23) wählt, während er „diesen rätselhaften Schleicher auf krummen Wegen“ (50/13 f.) hasst. </p>
<p>Erst recht passt das Bekenntnis, das er zur Erläuterung seiner Erleuchtung und der neuen Lebenssicht ablegt (64/2 f.) zur Beichte: „Durch frühe <strong><em>Schuld</em></strong> von der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, ward ich zum Ersatz &#8230; an die Natur gewiesen“ (64/4 ff.). Wenn man die „Schuld“ Chamissos untersucht, relativiert sie sich dahin, dass er angesichts der Möglichkeit, Fortunati Glückssäckel zu bekommen, von Sinnen war und von einem „Schwindel“ befallen wurde (15/17 ff., 16/4-6), nur dass er dort (anders als beim Anblick der Seele Thomas Johns, 59/24) dem gespürten Entsetzen nicht nachgab; ähnlich erging es ihm im oben genannten Konflikt (44/4 f.), doch enthebt ihn die Ohnmacht in diesem Konflikt einer Entscheidung. Dass er in einem <strong><em>Konflikt</em></strong> gestanden hat, wird beim zweiten Mal deutlich gesagt (57/28 und 57/30).  </p>
<p>Auch in seinem Brief an die alten Freunde bekennt Schlemihl, dass er seine Behinderungen als „<strong><em>Buße</em></strong> der <strong><em>Versöhnung</em></strong>“ (70/12) versteht. Er hat sich selbst gerichtet (49/26 f.) und hat sich später mit seinem Schicksal versöhnt, als er die schicksalhaften Notwendigkeiten der Schattenlosigkeit als weise Fügung zu verstehen gelernt hat (50/18 ff.). So wird auch klar, wieso sein Bekenntnis anderen Menschen zu Belehrung gereichen könnte und wieso Chamisso keinen Rat braucht (71/28 ff.)</p>
<p><em>(Alle <span style="text-decoration:underline;">Sperrungen</span> in den Zitaten stammen von mir.) </em></p>
<p>Eine Bemerkung von Lars aufgreifend möchte ich anmerken, dass auch mir eine gewisse <strong>Nähe der Erzählung zu „Faust I“</strong> aufgefallen ist; das ist nicht nur durch die zeitliche Nähe (1806 &#8211; 1813), sondern auch durch das Motiv des Teufelspaktes bedingt. Dieser wird im „Faust“ schon nur als „Wette“ abgeschlossen, im „Schlemihl“ kommt sogar nur die Pakt-Vorform des Schattenverkaufs zum Tragen.  </p>
<p>Auch spricht der Graue wie Mephisto manchmal Wahrheiten aus, die vom jeweiligen Partner nicht ganz verstanden werden, z.B. dass Peter seinen Schatten „von sich“ wirft (14/19 &#8211; statt nur: einen Schatten werfen) oder dass dies ein unschätzbarer Schatten ist (14/33 f.), was Peter erst später zu ahnen beginnt (17/4 ff.). </p>
<p>Faust unterscheidet sich aber wahrlich nicht nur in Liebesangelegenheiten von Peter; das Grauen Gretchens vor dem Teufel (V. 3471 ff.) hat nun Peter selber, da er wie Gretchen, aber anders als Faust letztlich eine reine Seele hat. Die Worte des Herrn im „Prolog im Himmel“ können deshalb sinngemäß in der Reflexion Peters auftauchen (Kommentar S. 49 f.). &#8211; Benno von Wiese betont, dass Peter dem Alltäglichen nahtrauere, vielleicht etwas zu stark;  aber vom Geniekult des 18. Jahrhunderts ist wahrlich nicht viel zu spüren &#8211; Peter ungewöhnliche Leistungsfähigkeit kommt nicht aus ihm selbst, sondern aus einem Zufallsfund!</p>
<p>Als reizvoll empfinde ich auch einen Vergleich mit Goethes <strong>Gedicht „Der Zauberlehrling“</strong> (1798); da sucht der Erzähler einen Teufelspakt abzuschließen, aber er wird von einer Lichtgestalt <span style="text-decoration:underline;">belehrt</span>. Zu prüfen wäre, was der „Mut des reinen Lebens“ ist &#8211; der Erzähler wird jedenfalls in die Normalität des harten Arbeitens und des seltenen, aber regelmäßigen Feierns gewiesen: Seine falsche Weltsicht wird korrigiert, das ist alles.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schreib-Depression NaNoWriMo 2009]]></title>
<link>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/17/schreib-depression-nanowrimo-2009/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:05:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem ich die 25.000er Marke überschritten hatte, lief es bisher nicht mehr allzu gut. Ich stocke ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem ich die 25.000er Marke überschritten hatte, lief es bisher nicht mehr allzu gut. Ich stocke derzeit, was den Ablauf des Plots betrifft. Ich habe das Gefühl, ich schreibe zu viel drum herum, statt mich des eigentlichen Themas zu widmen. Vielmehr sollte ich am Vorankommen der Handlung schreiben, aber ich graupe lieber in der Vergangenheit herum; in Verdun, Calais, Stalingrad und Berlin, dort, wo zwischen 1914 und 1945 Krieg herrschte. Klar, interessant ist es allemal und ich lerne auch hier und da etwas dazu, aber meiner Intention – der Ausarbeitung der Familientragödie in der Gegenwart – komme ich dadurch nur leidlich näher.</p>
<p>Ich hoffe, in den nächsten Tagen werde ich die Kurve noch kriegen können, bevor ich zu sehr von meinem Tagespensum abfalle. Als dass es nicht schon genug wäre, schreibe ich gerade diesen Beitrag, werkel nebenher an einem Gedicht herum. Ich sollte, bevor ich mich wieder in den Uni-Alltag stürze, versuchen, den ein oder anderen Absatz niederzuschreiben. Aber auch damit habe ich meine Probleme: Dieses eilige Niederschreiben, sich von Absatz zu Absatz hangeln, Masse, statt Klasse, Quantität steht über allem. Da bleibt mir die Liebe für den Text, die Quaitätssicherung etwas zu sehr auf der Strecke. Es wundert also nicht, dass ich mich häufig dabei ertappe, wie ich Korrekturen und Verbesserungen am Text vornehme.</p>
<p>Schauen wir, wie sich der diesjährige NaNoWriMo weiter entwickelt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jeg tror, jeg tror på sommeren]]></title>
<link>http://tjosan.wordpress.com/2009/11/16/jeg-tror-jeg-tror-pa-sommeren/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:44:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tjosan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Det var dette gjerdet da. Allerede i fjor vår hadde han sett at behovet så absolutt var tilstede; lo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Det var dette gjerdet da. Allerede i fjor vår hadde han sett at behovet så absolutt var tilstede; lo]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphrodisia]]></title>
<link>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/16/aphrodisia/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 07:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlehm</dc:creator>
<guid>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/16/aphrodisia/</guid>
<description><![CDATA[Aphrodisia &nbsp; Der süßlich-herbe Duft der Unberührtheit, der meine Sinne umwarb, stieß mich in di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2><span style="text-decoration:underline;"><strong><strong>Aphrodisia</strong></strong></span></h2>
<p>&#160;</p>
<p><span style="color:#ffffff;"> </span>Der süßlich-herbe Duft der Unberührtheit, der meine Sinne umwarb, stieß mich in die Willenlosigkeit, ließ ungeahnte Triebe in mir auflodern. Woher nur kam dieser Duft? Wer ließ etwas derart Schönes so achtlos zurück? Wem entschwand dieser Wohlgeruch?</p>
<p>Einsam saß ich in meiner Wohnung am Küchenfenster, stierte in meinen viel zu dünnen Kaffee, den ich hätte wegschütten sollen, ihn aber aus der Überzeugung heraus, er würde mir gut tun, dennoch trank. Kaum etwas dürfte ernüchternder sein, als bei einer Tasse Kaffee erschrocken feststellen zu müssen, dass man sein Leben verspielt hat. Diesen Punkt hatte ich nun erreicht, aber irgendwie war es nicht von Belang.<br />
Ich war schon lang allein, lebte recht zurückgezogen in einer beschaulichen Gegend in der Nähe des Stadtzentrums. Ich hatte nun ein Alter erreicht, in welchem es sinnlos erschien, nach einer paarungswilligen Frau zu suchen, um mein Erbgut weiterzugeben. Es war jedoch auch gleich und nichtig. Was hat die Welt an mir schon verloren? Ich lebte, um zu existieren, erfüllte keinerlei Zweck, diente weder der Gesellschaft, noch mir selbst. Mein Dasein ergoss sich gänzlich in Sinnlosigkeiten.<br />
Mein Heim war der einzige Ort, an dem ich mich dauerhaft befand. Ich hätte beinahe behaupten können, ich hätte es geliebt. Die Einrichtung war alt, älter als ich, die Tapete vom Qualm des Tabaks vergilbt und an vielen Stellen rissig, aber dies verlieh dem Ganzen Charakter, ein gewisses Ambiente der Besinnlichkeit, von dem ich hoffte, es würde mir helfen, mich selbst zu finden. Wir beide, diese Wohnung und ich, waren uns in seltsamer Art und Weise ähnlich.</p>
<p>Das Gezwitscher der Meisen störte mich in meiner Konzentration, auch wenn es wenig gab, über das ich hätte sinnieren müssen. Obwohl ich es besser wusste, war ich dennoch darauf fixiert meinem Leben einen alles umfassenden Sinn zu verleihen, über welchen es sich lohnen würde, nachzudenken. Jedoch, was würde dies mir bringen und an meinem Leben ändern? Überhaupt, die Frage nach einem Sinn erschien mir fragwürdig. Es mag an meinem ohnehin negativ gestimmten Gemütszustand gelegen haben, aber ist es denn nicht so, dass es gar keinen Sinn gibt? Dass der ängstliche Mensch nur darauf bedacht ist, sich einen fiktiven Sinn aufzuerlegen, damit er sich der Illusion hingeben kann, nicht umsonst zu existieren? Rational gesehen, verdanken wir unser Dasein lediglich einer unglücklichen Verkettung launischer Zufälle. Diesen Gedanken kann ich insofern erweitern, dass ich zu dem Schluss komme, dass es sich bei dem alles auslösenden und für alles kausal verantwortlichen Zufall um Gott selbst handelt. Somit ist Gott ebenso ein Zufall und eine Laune seiner selbst. Dies würde wiederum ihn und seine Existenz negieren.</p>
<p>Mühevoll raffte ich mich von meinem schlecht gepolsterten Stuhl auf und lief den abgetretenen Gang auf meinem Teppich entlang. Und dann geschah es ein weiteres Mal. Dieser unausstehlich betörende Geruch, der einem Menschen gehörte, der völlig glücklich und unbekümmert sein musste, so leicht und schwungvoll und dennoch herb und stark war er, als wäre die dazugehörige Person gegen alles Schlechte dieser Welt gefeit. Es roch nach weiß und rosa, zugleich aber nach gelb und blau, dennoch bot sich mir in meinen Sinnen eine Einheit, ein Ganzes, das seines Gleichen zu suchen schien. Nie genoss ich etwas, das so perfekt und rein in seiner Erscheinung war. In mir sprudelte etwas, ein Gefühl, das ich schon beinahe vergessen hatte, etwas, das so lang in der Vergangenheit zurück lag, dass es einem wie nie gewesen erschien.</p>
<p>Mit geschlossenen Augen und meiner Nase nach vorn gereckt, tastete ich mich langsam und bedächtig durch meine Wohnung, immer dem Duft der Liebe nach. Vor meiner Wohnungstür hielt ich inne. Obwohl mir hätte klar sein müssen, dass dieser Duft nur von außerhalb kommen konnte, war ich dennoch überrascht, als ich plötzlich vor dieser Tür, die nach draußen in diese hässliche Welt führte, stand. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es etwas Derartiges dort in dieser, unserer Zeit geben sollte, das mich so fasziniert, dem ich willenlos verfallen war.</p>
<p>Ich öffnete das Tor zur Außenwelt. Der Duft wurde intensiver. Für einen Moment stand ich einfach nur auf der Schwelle und kostete diesen Augenblick aus. Selten und vor viel zu langer Zeit empfand ich eine solche Befriedigung, wie auf dieser Schwelle, die mich aus meinen Hort führte. Zurück versetzt in der Zeit sah ich mich als Heranwachsenden, geschmiegt an den Brüsten schöner Frauen, denen ich mich hingab, aber meine Seele, mein Innerstes nie an ihnen verlor. Mein Körper war gestillt von all den lästigen Trieben, mein Geist jedoch dürstete schon damals nach Höherem, hatte es aber bis heute nie erreicht. Aber dieser Duft ließ in mir die Hoffnung aufglimmen, von der ich dachte, sie läge vollkommen in grauem Dunst erloschen, als ich plötzlich diesen grausam ehrlichen Geruch gewahr, der Duft der innersten Erfüllung und Befriedung der tiefsten Sehnsüchte meiner selbst.</p>
<p>Wieder schloss ich die Augen und versuchte den wirren Schlaufen und Pirouetten des Duftbandes zu folgen. Mir war es, als schwebte ich durch ein Land, von dem ich als Jüngling einst träumte, einem Ort, an dem das Leben einfach war, schön und sinnlich. Nektar und Ambrosia, serviert von leicht bekleideten Schönheiten, bereit ihr seidenes Geheimnis zu lüften und Dich in die Kunst der Liebe einzuweihen.</p>
<p>Gelenkt von einer kindlichen Erregung schritt ich mit geschlossenen Augen durch den Hausflur auf der Suche nach der Seligkeit dieses Dufts.<br />
Plötzlich hielt ich inne. Trotz geschlossener Augen gewahr ich die Anwesenheit einer anderen Person. Es war Sie, jenes grazile Geschöpf, das mich bereits seit Stunden betörte, ohne, dass ich sie jemals zuvor gesehen hatte. Ich spürte ihren Blick. Ich war gewillt meine Augen zu öffnen, den Höhepunkt der menschlichen Evolution mit meinen eigenen Augen wahrzunehmen.</p>
<p>Ein Kichern verhalf mir zurück, zurück zum Hier und Jetzt, wies mir den Pfad heraus aus meiner Gedankenwelt. Langsam hob ich meine Lider. Dort stand sie nun, strahlend braune Rehaugen, schon beinahe zu perfektes, klischeehaftes brünettes Haar, das leicht gewellt über ihren Schultern ruhte. Kindlich anmutende Sommersprossen säumten ihre Nase, ein verschmitztes Lächeln hastete für einen Augenblick über ihr Antlitz, als ich mich ihrer besann.</p>
<p>Alsdann drehte sie sich um und verschwand eilenden Schrittes im Korridor, das Mädchen, das ich von diesem Augenblick an liebte, ein Kind von acht Jahren.</p>
<p>Ich wusste, ich würde sie einst wiedersehen. Und vielleicht spreche ich sie an.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Visiozination]]></title>
<link>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/16/visiozination/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 07:43:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlehm</dc:creator>
<guid>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/16/visiozination/</guid>
<description><![CDATA[Visiozination Die weiß gestrichene Raufaserecke des kleinen, verschmutzten Raumes tanzt paralysieren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="postText8798">
<h2><span style="text-decoration:underline;"><strong><strong>Visiozination</strong></strong></span><span style="color:#ffffff;"> </span></h2>
<h2></h2>
<p>Die weiß gestrichene Raufaserecke des kleinen, verschmutzten Raumes tanzt paralysierend zu einem nichtvorhandenen, viel zu hektischen Rhythmus. Ekstatisch vollführt die Ecke helixförmige Ballettsprünge. Mein im Takt plätschernder Magen scheint die Bewegungen nachahmen zu wollen. Jener wirkt als Tänzer jedoch ungelenk, hinkt und stolpert auf und ab. Schmerzgesättigt wende ich meinen Blick ab.</p>
<p>Die einhundert Watt Glühlampe blendet meine empfindsamen, blau – rot angelaufenen Augen. Wie eine gläserne, irreal wirkende Lichtscheibe schwebt dieses Gebilde vor meinen zugekniffenen Gelatineäpfeln. Die Grellwellen locken Tränen hervor. Bedächtig, viel zu langsam, rinnen sie über meine aufgedunsenen, rotschillernden Wangen. <em>„Schaisss Lammbe!“</em> lallt es kriechend meinen wunden Kehlkopf entlang. Ächzend und kriechend versucht mein betäubter Arm nach der braunschillernden Flasche zu greifen.</p>
<p>Meine verschwommene, doppelsträngige Extremität schlängelt sich gen Sehnsuchtshafen. Tollpatschigkeit lässt jenen Untergehen. Das gerstige Wasser umarmt das polierte Parkett, wie ein liebeshungriger Irrer. Mit irritiertem Blick beobachte ich das gelbe Nass. Es scheint zu leben, zu atmen. Die Umrisse der Lache verschieben sich zu einem Ganzen. Weibliche Züge werden ersichtlich. Zuerst nur ganz verschwommen, unwirklich, aber nach und nach überdeutlich. Ein Antlitz wird fassbar, schwebt nun direkt vor mir. Die gelbe Lache aus der Flasche ist nun verschwunden.</p>
<p>Zarte Lippen, die meinen Namen undeutlich flüstern. Smaragdgrün strahlende Katzenaugen, die mich verführerisch anblicken. Nasses, im Wind wehendes Haar, streichelt und liebkost mein Gesicht. All dies ist vertraut, dennoch fremd. Ein Déjà-vu-ähnliches Empfinden legt sich wie ein lauer Lufthauch über meine Sinne. Plötzlich schlägt es wie ein Asteroit in mir ein. Dieses weibliche Gesicht kennst du, sehr gut sogar. Dieses Lächeln hast du tausendfach wahrgenommen, bewundert und erwidert. Jenem verführerischen Blick erlagst du fast immer, immer wieder. Aber wer ist sie nur?</p>
<p>Mein Verstand ist benebelt, die Umgebung um mich herum ergibt keinen Sinn, leuchtet schwarz in mein Gesicht. Ich drehe mich um meine eigene Achse, das verführerisch schöne Gesicht stets vor mir. Ich höre meinen Namen aus ihrem Mund, ihre Stimme hallt durch den Raum, klingt wie sanftes Harfenspiel. Ich lechze nach ihr, strecke meine Hand nach ihr aus, streichle ihre warme, roséfarbene Wange. Sie ist perfekt, beinahe göttlich, unerreichbar. Meine personifizierte Sehnsucht, sie schwebt vor meinen lüsternen Augen. Langsam nähere ich mich ihr, streiche zärtlich mit meiner Hand über ihr Gesicht.</p>
<p>Andächtig berühren sich unsere Lippen, erst liebkosend, dann innig küssend. Unsere balzenden Zungen tanzen sich umarmend durch dunkle Gemächer. Ich will sie, an jenem Ort, zu genau dieser Zeit.</p>
<p>Mit einem krachenden Schmerz werde ich aus meiner Lust gerissen. Schallendes Gelächter erhellt den schmutzigen Raum. Ich finde mich in einem Bach aus Bier und Erbrochenem wieder. <em>„Warum lacht ihr so bescheuert?“</em> fährt es aus mir. Lachend, sich kaum halten könnend, antwortet einer der Prustenden: <em>„Nachdem du dein Bier umgeworfen hast, lagst du eine halbe Stunde in der Pfütze, versuchtest sie aufzulecken und hast dann das ganze Parkett vollgekotzt&#8230;“</em></p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NaNoWriMo 2009]]></title>
<link>http://marlehm.wordpress.com/2009/11/13/nanowrimo/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 13:59:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Arbeit an meinem Text anlässlich des NaNoWriMo geht weiter. Heute sollen die 25.000 fallen. Klin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Arbeit an meinem Text anlässlich des NaNoWriMo geht weiter. Heute sollen die 25.000 fallen. Klingt zwar bei über 24.500 realistisch, aber wer weiß, was mir noch alles in die Quere kommt. Ich denke, ich werde heute nur bis etwa 16:30 an meinem Text arbeiten können. Daher sollte ich mich etwas ranhalten.</p>
<p>Sonst bin ich mit dem Verlauf meiner Novelle nur mäßig zufrieden. Sie ufert in eine Richtung aus, die nicht vorgesehen war und mich damit aufgrund meines Konzeptes in die Enge treibt. Sowohl im I. als auch im II. Weltkreig steckte ich fest und sprinte gerade mit Anlauf in die Nachkriegszeit. Ich werde sehen, wie es weiter vor zu gehen gilt, zumal meine Erzählung eigentlich in der Gegenwart anzusiedeln wäre.</p>
<p>Und so langsam erhärtet sich der Verdacht, die 50.000 Wörter im Rahmen des NaNoWriMo könnten nicht reichen, um den Plot in seiner Vollständigkeit auszubreiten. Es bleibt also spannend.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mr. Adam's Life of Misery, Note #3]]></title>
<link>http://unytt.wordpress.com/2009/11/11/mr-adams-life-of-misery-note-3/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:37:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>DPJG</dc:creator>
<guid>http://unytt.wordpress.com/2009/11/11/mr-adams-life-of-misery-note-3/</guid>
<description><![CDATA[“Is something out of the usual, Mr. Adam?” “Yes.” “… And what would that be, Sir?” “Your hair is wha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>“Is something out of the usual, Mr. Adam?”</p>
<p>“Yes.”</p>
<p>“… And what would that be, Sir?”</p>
<p>“Your hair is what’s unusual, Mr. Consultant. It reminds me of a bird’s nest.”</p>
<p>At the age of 14, Mr. Adam lost a dog. The dog’s name was Barker, because it never barked. The name acted as a compensation for what, in reality, was not there. But one day, Barker barked as loud as any dog in the neighborhood would have done. A man in a black suit had run him over and apologized gravely. The man ensured Mr. Adam that the loss would be compensated for. He wrote Mr. Adam a nice, little note saying “5000 $” and:</p>
<p><em>I am deeply sorry. &#8211; Bill Grater</em></p>
<p>When Mr. Adam returned to his home, no one was there. He yelled for his father. He yelled for his mother. Something turned in his stomach, it writhed and did a series of movements that a bowel should never be allowed to do. He hated himself for feeling like this. He hated his body for telling him stories that a gentle and educated individual working in the health care business should have told him. His instincts were more of a curse than a blessing, Mr. Adam figured. That day, a little boy with a note saying “5000 $” lost both his parents to an escaped fugitive demanding exactly 5000 dollars in cash at the local grocery.</p>
<p>The man had killed them both with an axe before being gunned down by a local police officer. When the little boy didn’t cry his hearts and eyes out, he laughed hysterically. 20 years later, Mr. Adam let out the occasional giggle. Gina Garth, future Mrs. Grater, was laughably dead to him! He couldn&#8217;t help it. And he himself had passed on rather violently, too.</p>
<p>The following year, a letter arrived at some doorstep in Silicon Valley, breaking up the universe as one would break up a honey cracker before dipping it surreptitiously into a cup of coffee. Plastic.</p>
<p><em>I am deeply pre-sorry, Bill. &#8211; Adam Garth</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diane Broeckhoven ~ Ein Tag mit Herrn Jules]]></title>
<link>http://adamitsou.wordpress.de/2009/11/06/diane-broeckhoven-ein-tag-mit-herrn-jules/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:01:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ada Mitsou</dc:creator>
<guid>http://adamitsou.wordpress.de/2009/11/06/diane-broeckhoven-ein-tag-mit-herrn-jules/</guid>
<description><![CDATA[Was Bücher betrifft, scheint man um Elke Heidenreichs Kritik nicht mehr herum zu kommen. Überall, wo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Was Bücher betrifft, scheint man um Elke Heidenreichs Kritik nicht mehr herum zu kommen. Überall, wo man hinsieht, kann man entweder ein Vorwort, ein Bild oder ein Zitat von ihr finden – so auch unter dem Klappentext von „Ein Tag mit Herrn Jules“ von Diane Broeckhoven.<br />
Ehrlich gesagt, ich bin ganz froh, dass ich zuvor nicht wusste, dass sie auch zu diesem Roman ihren Kommentar abgegeben hat, denn sonst wäre ich wahrscheinlich nicht so vorurteilslos ans Lesen gegangen.<br />
Vielleicht verhält es sich damit wie mit Bestsellerlisten: Zuviel Lob, zuviel breite Anerkennung und Honigschmiererei schrecken mich eher ab, als dass sie ein Werk für mich reizvoll machen und wenn dem doch so ist, ist die Gefahr, enttäuscht zu werden, recht groß, weshalb ich solche „Wunderwerke“ erstmal lieber meide.<br />
In einem Punkt muss ich Frau Heidenreich jedoch zustimmen: „Ein Tag mit Herrn Jules“ ist ein „<em>liebenswertes, kleines, schönes Buch</em> <em>[…]</em>„. Und warum?</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-119" title="Ein Tag mit Herrn Jules" src="http://adamitsou.wordpress.com/files/2009/11/jules.jpg?w=181" alt="Ein Tag mit Herrn Jules" width="147" height="243" /></p>
<p style="text-align:justify;">Alice und Jules sind seit über 50 Jahren verheiratet. Die vielen gemeinsamen Jahre haben sie zu einem eingespielten Team gemacht, d.h. jeder hat seine Aufgaben, damit der Alltag reibungslos abläuft. Während sich Alice morgens im Bett noch einmal umdreht, um langsam Leben in ihre müden Knochen zu bringen, kocht Jules Kaffee und macht das Frühstück. So war es immer und so ist es auch heute.<br />
Oder etwa nicht?<br />
Als Alice an diesem schönen Wintertag aufsteht, sitzt Jules reglos auf der Wohnzimmercouch. Was Alice zuerst nicht merkt: Jules ist tot! Nur langsam dringt diese Tatsache in ihr Bewusstsein und bevor sie die notwendigen Maßnahmen ergreift, nimmt sie sich für ihren persönlichen Abschied erstmal Zeit – einen Tag, um genau zu sein. Ein Tag, an dem sie Jules all das erzählt, was in den letzten 50 Jahren verschwiegen wurde…</p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>~ Die Autorin und ihr Schreibstil ~</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;">Diane Broeckhoven ist keine Autorin, deren Name in aller Munde ist, weshalb ich an dieser Stelle ein paar Angaben zu ihrer Person und ihrem Stil machen möchte.<br />
Die gebürtige Belgierin lebte viele Jahre in den Niederlanden, bevor sie schließlich wieder in ihre Heimatstadt Antwerpen zurückkehrte. Mit ihren rund sechzig Jahren hat sie insgesamt um die 20 Jugendbücher geschrieben und dafür auch einige Literaturpreise bekommen. „Ein Tag mit Herrn Jules“ ist jedoch erst ihr zweiter Roman für Erwachsene.</p>
<p style="text-align:justify;">Möglicherweise liegt es an ihrer Jugendbuchkarriere, dass sich das vorliegende Werk so leicht und schnell lesen lässt, denn die Wortwahl ist sehr schlicht und einfach. Broeckhoven verzichtet auf große Metaphern oder komplizierte Wortketten, wodurch das Gelesene leicht verständlich ist und, zumindest was das Sprachliche betrifft, jedem zugänglich sein dürfte.<br />
Ich habe die 92 Seiten an einem Vormittag auf dem Balkon gelesen und hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass das Lesen in Anstrengung ausartet. Es kam auch keine Langeweile auf, was ich mir dadurch erkläre, dass Broeckhoven nicht zu sehr ins Detail geht, sondern sich auf das Wesentliche konzentriert.<br />
Nüchtern oder gar kalt wirkt der Roman dadurch nicht, da das Thema an sich sehr behutsam behandelt wird. Es wird einem warm beim Lesen und neben einem leichten Schmunzeln findet man auch ein wenig Sentimentalität, allerdings ohne dass sich das Erzählte in Kitsch verwandelt. „Stimmungsvoll“ ist eines der Wörter, die mir dazu einfallen, aber auch „schlicht“ und „bescheiden“. Ein schwieriges Thema wird in aller Einfachheit, aber mit Gefühl unter die Lupe genommen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>~ Ein ruhiger Abschied ~</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;">Wie reagiert man, wenn der Partner, mit dem man seit 50 Jahren verheiratet ist, plötzlich tot auf dem Sofa sitzt?<br />
Ich wäre im ersten Moment fassungslos, vor allen Dingen ratlos und auch etwas panisch. Es kann nicht sein, dass er tot ist! Ein Griff zum Handgelenk, meine Wange an seinem Gesicht… Kein Lebenszeichen! Sofern ich halbwegs klar wäre, würde ich dann wohl den Notarzt verständigen.<br />
Ich denke, genau diese Reaktionen könnte man bei, na, sagen wir 90 % der Menschen finden.<br />
Doch Alice ist da anders.<br />
Zunächst einmal merkt sie überhaupt nicht, dass Jules tot ist. Dann, als er auch nach mehrmaligem Schütteln keine Reaktion zeigt, ist sie fassungslos. Eine sehr stille Fassungslosigkeit. Sie denkt darüber nach, wie es ist zurückzubleiben, wenn andere aus dem Leben scheiden, registriert aber nicht, dass sie selbst eine Hinterbliebene ist. Eine Weile hängt sie neben dem leblosen Körper ihren Gedanken nach, bis ihr einfällt, dass bald der autistische Nachbarsjunge David zum Schachspielen vorbei kommt – so wie jeden Morgen.<br />
Eigentlich ist fast alles so wie jeden Morgen. Jules hat Kaffee gemacht, das Frühstück steht bereit und David kommt pünktlich zu der Wohnung des alten Ehepaares. Nur eins hat sich geändert: Wenn sich Alice an die Schulter ihres Mannes lehnt, spürt sie wie die zunehmende Kälte auf ihren Körper übergeht. Für eine kurze Weile muss sie weinen, jedoch nicht lang, da David ihre Aufmerksamkeit erfordert. Der Junge ist zwar anders, aber nicht dumm und merkt sehr schnell, was eigentlich los ist. Wie ein Verbündeter teilt er dieses Geheimnis mit Alice, die noch einen Tag der Ruhe braucht, um langsam Abschied zu nehmen und Jules all das zu sagen, was sie vorher nie aussprechen konnte.<br />
Während Jules schweigt, beichtet Alice und der Leser verfolgt das Geschehen mit dem Gefühl, in die Intimsphäre der Zweisamkeit einzutauchen. Dabei geht es nicht um Momente der Spannung oder große Dramen. Es geht um den Umgang mit dem Tod, darum, wie lange es manchmal dauert, bis man Tatsachen realisieren und vor allen Dingen akzeptieren kann. Die Einhaltung von Ritualen spielt dabei eine große Rolle, genauso jedoch das Sich-Widersetzen. Man braucht ein wenig Hilfe von außen, jemanden der im ersten Moment Halt gibt. Für Alice ist das David. Durch seinen Autismus braucht er die Einhaltung von festen Zeiten und Regeln, sonst wird er nervös und bekommt Anfälle. So ähnlich war es früher auch mit Jules.<br />
Die Schwerpunkte bezüglich der Charaktere sind gut gewählt. Zuerst geht es um Alice, dann um Jules. Daraufhin wird die gemeinsame Geschichte der beiden erzählt und nach und nach mischt sich die Figur David in die Handlung ein, bis der tote Körper von Jules letztlich nicht mehr als eine leere Hülle ist. Der Abschied ist vollzogen. Ein neuer Tag beginnt und mit ihm auch ein neuer Abschnitt in Alices Leben, denn das ihre muss weitergehen. Ohne Jules.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer erwartet, dass dieses Büchlein eine Art Lebenshilfe ist, der liegt falsch. Letztlich ist es nur ein Roman, eine erfundene Geschichte. Jedoch zeigt sie, dass es auch andere Arten gibt, mit dem Tod eines geliebten Menschen fertig zu werden. Sicher, im Großen und Ganzen erscheint der Gedanke, dass man noch einen ganzen Tag mit dem Toten in der gemeinsamen Wohnung verbringt etwas erschreckend und abstoßend, aber auch utopisch schön. Denn wenn man mal darüber nachdenkt: Wie viel Zeit nimmt man sich gewöhnlich zum Abschied nehmen? Der Notarzt wird verständigt, plötzlich ist alles unruhig und tausend Menschen scharen sich um einen. Den letzten Blick auf den Partner bekommt man nur noch in einer kalten, fremden Friedhofskapelle.<br />
Ich muss sagen, dass ich die Umgangsweise in dem vorliegenden Roman nicht abschreckend finde. Ja, irgendwie gefällt sie mir sogar. Man hat Zeit, kann sich noch mal für einen Moment anlehnen und reden, auch wenn keine Antwort mehr zurückkommt. Aber das Wichtigste: Man kann wirklich Abschied nehmen und ich denke, diese Form trägt wesentlich mehr zur Verarbeitung bei, als tausend fremde Menschen, die sofort in die Privatsphäre eindringen.<br />
Dass sich diese Vorgehensweise natürlich nicht gut umsetzen lässt, liegt auf der Hand. Aber ein schöner Gedanke ist es trotzdem.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>~ Fazit ~</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;">Der Tod ist für viele ein schwieriges Thema. Oft auch eines, wovor man Angst hat. Doch in diesem kleinen Büchlein wird einem gezeigt, dass Abschied nehmen auch auf behutsame, fast schon schöne Weise ablaufen kann. Alice verbringt einen Tag mit ihrem toten Mann Jules und ist danach fähig, loszulassen. Sie akzeptiert seine Abwesenheit und bringt den Mut auf, weiterzumachen.<br />
Das Erzählte ist schlicht geschrieben und liest sich dadurch sehr leicht. Die Konzentration der Autorin liegt auf dem Wesentlichen und sie versteht es, dass man sich trotz der einfachen Worte gut in das Geschehen einfinden kann. Man hat das Gefühl, als dürfe man für einen Moment in die Zweisamkeit des alten Ehepaares eintauchen und wird zudem kurzweilig unterhalten und zum Nachdenken angeregt.<br />
Wer Spannung sucht, wird nicht fündig werden. Außerdem könnte das Geschriebene manchen Lesern etwas zu sentimental vorkommen.<br />
Mir hat das Büchlein jedoch gefallen.</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="size-full wp-image-90 alignnone" title="4 Sterne" src="http://adamitsou.wordpress.com/files/2009/11/4-sterne.jpg" alt="4 Sterne" width="70" height="17" /></p>
<p style="text-align:justify;">
<p>© Ada Mitsou</p>
<p><em>96 Seiten / 6,95 € <strong>~</strong> Rowohlt (1. Februar 2006) <strong>~</strong> ISBN: 3499241552</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorsicht Datenschutzbanausen: Fliegende Holländerin unterwegs!]]></title>
<link>http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/11/04/vorsicht-datenschutzbanausen-fliegende-hollanderin-unterwegs/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:01:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
<guid>http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/11/04/vorsicht-datenschutzbanausen-fliegende-hollanderin-unterwegs/</guid>
<description><![CDATA[In der letzten Zeit ist mir  die Berliner Datenschutzaufsichtsbehörde nicht nur wegen ihres Jubiläum]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In der letzten Zeit ist mir  die Berliner Datenschutzaufsichtsbehörde nicht nur wegen ihres Jubiläum]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Linea Calda: 1° puntata: Mi chiamo Claudia Parker]]></title>
<link>http://novelseries.wordpress.com/2009/11/01/linea-calda-1%c2%b0-puntata-mi-chiamo-claudia-parker/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:34:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>inotelefilm</dc:creator>
<guid>http://novelseries.wordpress.com/2009/11/01/linea-calda-1%c2%b0-puntata-mi-chiamo-claudia-parker/</guid>
<description><![CDATA[Mi chiamo Claudia Parker, sono nata 32 anni fa in una grande città americana, la mia infanzia la ric]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-102" title="linea calda" src="http://novelseries.wordpress.com/files/2009/11/linea-calda.jpg?w=300" alt="linea calda" width="300" height="196" />Mi chiamo <strong>Claudia Parker</strong>, sono nata 32 anni fa in una grande città americana, la mia infanzia la ricordo come un’infanzia felice, piena di eventi ricchi di sorrisi e qualche lacrima ma nulla di più nulla di meno di tante bambine della mia età. Ma sono sempre cresciuta con la voglia e il desiderio di impormi nella vita, creare, fare qualcosa di emozionante che non riempisse soltanto le mie giornate ma le potesse arricchire con emozioni forti. Mio padre era un affermato giornalista di una grande testata di cronaca, già da piccola non appena imparato a leggere non mi bastavano i classici libri che una bambina può e deve leggere alla sua età, ma leggevo quello che mio padre scriveva, non ci capivo nulla ovvio ma mi affascinava veder pubblicati i suoi scritti sul giornale che tutte le mattine il fattorino recapitava a casa.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Cosi intrapresi gli studi, iscrittami all’università frequentavo un corso di approfondimento di scrittura, poi dopo la laurea ho intrapreso la Scuola di giornalismo.</p>
<p>Ho lavorato per anni come free lance, sbattendomi tra un giornale e l’altro a caccia della notizia più curiosa, ma anche la più idiota per far colpo, per sentirmi dire:”brava Claudia…ce l’hai fatta!” Ma più aspettavo più le fatidiche parole non arrivavano.</p>
<p>Un giorno però è arrivato l’incontro che ha cambiato tutto il corso della mia esistenza, lo so lo so, state pensando vabbè sono cose che capitano nelle storie americane, nei romanzi, nella vita vera non capitano quasi mai! Si forse, ma dico che è l’incontro che ha cambiato il corso della mia esistenza non per riempire la mia magnifica bocca di frasi fatte, no no, è proprio cosi, quell’incontro è stato decisivo in tutti i sensi possibili e immaginabili.</p>
<p>Mi trovavo come tutte le mattine nel bar sotto casa, il mio piccolo e mai dimenticato monolocale, una stanza, un letto, piccolo angolo cottura, cesso nel corridoio! Anche questo è tutto molto americano vero? Scesi al bar per fare colazione prima di iniziare la mia giornata da sguattera free lance. Mi siede sullo sgabello al bar, ordino il mio cappuccino con schiuma densa quasi da soffocarmi, saluti veloci e soliti e noto che seduto ad un tavolo c’è un tizio che mi osserva: e che tizio! Sorseggiava quel caffè come fosse dello champagne, quegli occhi scuri nerissimi che mi guardavano sembravano scrutarmi l’anima, ecco un altro che vuole rimorchiarmi! Dai bello fatti sotto vediamo se sei alla mia altezza!</p>
<p>Si alzò, si avvicinò e si presentò con un fare talmente professionale che mi cascò tutto il cascabile, ma quanto era bello, alto, fisico asciutto non troppo muscoloso, occhi neri come la pece, capelli castani, una bocca non da baciare ma da succhiare!</p>
<p>“Ciao…scusami non ti volevo fissare con tanta veemenza ma era un pò che ti stavo aspettando per avere un momento per parlarti…piacere, <strong>Micheal Tyler</strong> del<strong>Daily Tribune</strong>, mi hai mandato un tuo pezzo sul nuovo terrorismo con il tuo curriculum allegato e…volevo conoscerti!” Aveva una voce sensuale pure, gli avrei saltato addosso seduta stante ma sul mio lavoro sono integerrima.</p>
<p>“Piacere Micheal Tyler, ora i colloqui non si tengono più in ufficio?” Micheal sorrise compiaciuto.</p>
<p>“Si certo, ma poichè abito nelle vicinanze e poichè mi è molto piaciuto il tuo lavoro, ho dato uno strappo alla regola!”</p>
<p>E cosi il resto venne da se come si dice. Iniziai a lavorare per il suo giornale, un mese di prova con uno stipendio fisso anche se misero, poi un altro mese e cosi via ma quello che venne dopo vi piacerà forse ancora di più!</p>
<p style="text-align:right;"><strong>continua…</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[et dukkehus]]></title>
<link>http://tteamia.wordpress.com/2009/10/29/et-dukkehus/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thea Marie</dc:creator>
<guid>http://tteamia.wordpress.com/2009/10/29/et-dukkehus/</guid>
<description><![CDATA[«Du gråt aldri som nyfødt du, jenta mi. Du har alltid vært så vakker.» Nå gir jeg deg dette dukkehus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>«Du gråt aldri som nyfødt du, jenta mi. Du har alltid vært så vakker.»</em> Nå gir jeg deg dette dukkehuset, bare med nye dukker. De mamma lekte med da hun var liten er for slitne, de nå. <em>«Kos deg, og du vet at selv om mamma ikke klarer å leke med deg, vil jeg se på deg. Passe på at du ikke faller ned trappen, ta deg i mot når ting går i mot deg, jeg vil være engelen din. Ikke glem det.»</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Historien om hvordan de møttes var uvisst. De bare var &#8211; og hadde alltid vært. Ingen av dem ville tenke på det, ingen av dem var noe videre interessert i å finne ut av sin historie. Det skjulte skremte dem begge, noe som indikerte at de var svært like. Hun og han.<br />
</em><br />
«Du gråt aldri som nyfødt, du, jenta mi. Ingen hadde sett en mer rolig jentebaby enn deg &#8211; og du var så vakker &#8211; så ny og urørt. Jeg var så stolt. For en dag bare var du, også.»</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>De passet bra sammen, hun og han. Hun var dominerende og svært manipulerende ovenfor han som en dag ble hennes. Mann. Høyst merkverdig var det at de var en familie &#8211; som bare var. Uten å vite. Uten å kjenne.<br />
</em><br />
«En dag var du klar for ditt første møte med omverdnen. Men det var ikke plass til deg. Stakkars vennen min, jeg føler sånn med deg. Derfor lot jeg deg slippe verdenen utenfor.»</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Han var rolig, mens hun var den som styrte. De hadde tre barn fra før. Hun hadde plass til tre barn i magen om gangen, den gangen, for lenge siden &#8211; før hun rotet det hele til og mistet magen. Hun ble alvorlig syk og måtte alltid ligge med pledd så ikke man skulle se den hule buken hennes.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>«Og du skjønte som vanlig. Intellektuell og moden som du var. Du ble altfor fort voksen, du. Du tok ansvaret for oss alle, men ble fort sliten. Du led med meg.»</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>De ble alle slitne. Og gamle. Jeg kunne se i den hudfargede filten at masken begynte å henge. Noen av øynene falt ut, og så ble det støvete der. Ingen lekte lenger der inne. Så ble de satt inn i et skap, et fengsel, det var de sortfargede øynene som en gang hadde sett på dem med sjarm og beundring &#8211; sin egen fantasiverden &#8211; og stengte dem innenfor.</em></p>
<p>Mamma hadde forlengst forlatt meg, og jeg hadde egne barn. De lekte ikke i dukkehuset til oldemoren min, og jeg skammet meg for at jeg ikke gjorde som jeg hadde lovet, å gi de arvegodset. Det var et flott hus, nemlig. Jeg følte meg bundet. Veldig kostbart på den tiden oldemor var liten.</p>
<p>Men jeg fant aldri igjen magen til den Barbien som mistet magen og de tre barna sine. Jeg tok meg selv i å drømme om dem, lete etter dem, på de underligste plasser.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>For hvem vet?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Hvem har vel ikke mistet en stor del av seg selv en gang?<br />
(De kalte det spiseproblemer, og jeg gav aldri dukkehuset videre etter dette. Uten tilsyn. Genetisk arv, vet dere.)</em></p>
<p style="text-align:auto;"><em><span style="font-style:normal;"><em><br />
</em></span></em></p>
<p style="text-align:center;"><em><a href="http://s140.photobucket.com/albums/r7/xThea/?action=view&#38;current=angelkiss.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://i140.photobucket.com/albums/r7/xThea/angelkiss.jpg" border="0" alt="engeler" width="289" height="221" /></a></em></p>
<p style="text-align:center;">© Thea Marie Røstbakken<br />
All rights Reserved &#8211; 2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Illustrationer til novellen Slavinde for en uge]]></title>
<link>http://sommerherren.wordpress.com/2009/10/29/illustrationer-til-novellen-slavinde-for-en-uge/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:55:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>sommerherren</dc:creator>
<guid>http://sommerherren.wordpress.com/2009/10/29/illustrationer-til-novellen-slavinde-for-en-uge/</guid>
<description><![CDATA[Jeg ved at I har været holdt hen længe med hensyn til et nyt afsnit af Slavinde for en uge. Jeg er v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jeg ved at I har været holdt hen længe med hensyn til et nyt afsnit af Slavinde for en uge. Jeg er ved at tage mig sammen igen, men der vil stadig gå nogen tid før et nyt afsnit er klar til offentliggørelse.</p>
<p>I mellemtiden har jeg lavet en side med illustrationer. Det er nogle billeder af det tøj som jeg forestiller mig at hun går med i novellen. Om ikke andet, så vil det måske hjælpe nye læsere på vej.</p>
<p>Du finder siden i menuen til venstre.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von außen]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/29/von-ausen/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 05:00:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
<guid>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/29/von-ausen/</guid>
<description><![CDATA[Das «Infinite Jest»-Logbuch (6) Mit einem Exkurs über erste Sätze. 0039&lt;|&gt;1040. Kapitel 5. Son]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das «Infinite Jest»-Logbuch (6) Mit einem Exkurs über erste Sätze. 0039&lt;|&gt;1040. Kapitel 5. Son]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den andre Alkymisten, del 2]]></title>
<link>http://unytt.wordpress.com/2009/10/29/den-andre-alkymisten-del-2/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 23:43:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>DPJG</dc:creator>
<guid>http://unytt.wordpress.com/2009/10/29/den-andre-alkymisten-del-2/</guid>
<description><![CDATA[(Semi-author&#8217;s note: Fortsatt bare en beskjeden omskrivning av litteratursmaragden &#8220;Alky]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>(Semi-author&#8217;s note: Fortsatt bare en beskjeden omskrivning av litteratursmaragden &#8220;Alkymisten&#8221; av Paulo Coelho. Holder seg like tett inntil kildematerialet som en våtdrakt til definert kvinnekropp).</em></p>
<p>- Jeg har noe ull å selge. Vil du se på når jeg klipper? hadde han sagt til kjøpmannen. Butikken var full av ivrige kunder, så gjetergutten fikk være tålmodig og vente til kvelden, sa kjøpmannen.  Santorini satte seg på trammen utenfor butikken og dro opp en flaske vin som han hadde kjøpt for sine siste kobbermynter. Han helte i seg flasken på et par strakser og tørket munnen med håndbaken. Gutten fisket opp ”Sokrates’ beretninger” fra litteratursekken sin og begynte å lese mens han fniste lavt for seg selv.</p>
<p>- Jeg visste ikke at gjetergutter kunne lese filosofiske romaner, sa en stemme, &#8211; jeg trodde det gikk mest i krim. Gjeteren snudde seg.</p>
<p>Ved siden av ham sto en typisk jente fra Andalusia, hun blåste tyggegummibobler og fiklet med museflettene sine. Øynene hennes gransket kroppet hans med en sulten gnist og bar preg av mang en seksuell erobring. Kjøpmannens datter! tenkte han lykkelig, før en frodig og bulkete dame dyttet henne vekk og stirret på gutten.</p>
<p>-          Santorini?</p>
<p>Damen introduserte seg som kjøpmannens datter. Han felte et par tårer og knuget den tomme vinflasken i hånda. Hun fortalte om livet i landsbyen, der den ene dagen var den andre lik, men gjetergutten satt i egne tanker. Han kunne ikke skjønne hva som hadde skjedd med kjøpmannsdatteren, det hadde jo bare gått et knapt år siden sist han så henne. Hun pratet så mye at gutten vurderte å gi henne et rapp med gjeterkjeppen, men plutselig ble hun omtenkelig og rolig.</p>
<p>-          Hvor har du lært å lese? spurte piken.</p>
<p>-          Der alle andre har lært det, svarte gutten. – på saueryggen.</p>
<p>Piken gransket ham mistenksomt.</p>
<p>-          Men hvorfor gjeter du sauer hvis du kan lese?</p>
<p>Dette ville gutten helst slippe å forklare, her var det genetisk disponerte fetisjer og mangelfullt foreldreansvar innblandet. Hvis han fortalte henne om det tidligere livet sitt, var det ikke snakk om å ende opp noe annet sted enn på bålet. Han fortsatte heller med å fortelle henne historier fra reisene sine og hun gjorde store øyne mens han snakket. Han hadde flydd over Atlanteren i en slede trukket av eget får, tilbrakt hete netter i Ibiza og tatt tømmerrenna i Legoland. Den frodige jenta lente seg nærmere, men i all sin fortellerglede merket han null og niks til den plutselige offensiven. Før han rakk å ta sine forhåndsregler slikket piken ham i fjeset som en hund ville slikket sin skål og han skvatt til.</p>
<p>Nå hadde hun jammen meg krysset grensen, hylte han, og kjeppjaget den runde kvinnen nedover gata. Hun satte avsted i en overraskende fart til overvektig å være, han hadde ikke sett maken siden okserittet i Pamplona. Gjeteren fortet seg tilbake til kjøpmannens butikk, nå ville han bare ut herfra. De klippet fire sauer og kjøpmannen stønnet lavt for seg selv mens gutten gjorde som fortalt.</p>
<p>-          Kom tilbake i morgen, sa kjøpmannen.</p>
<p>Gutten nektet plent og sa at han skulle komme tilbake om et år. Kanskje to, tatt omstendighetene i betraktning. Han kjøpte seg en flaske vin for lønna si og jaget sauene sine opp i åsen. Den andalusiske piken smilte yppig for seg selv mens hun fulgte ham med blikket. Solen duppet sakte ned idet gjetergutten forsvant inn i horisonten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mr. Adam's Life of Misery, Note #2]]></title>
<link>http://unytt.wordpress.com/2009/10/22/mr-adams-life-of-misery-note-2/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 17:34:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>DPJG</dc:creator>
<guid>http://unytt.wordpress.com/2009/10/22/mr-adams-life-of-misery-note-2/</guid>
<description><![CDATA[Second note “And what is your former occupation, if I may ask?” “Gravedigger. I dug graves.” “Very w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="center"><em>Second note</em></p>
<p>“And what is your former occupation, if I may ask?”</p>
<p>“Gravedigger. I dug graves.”</p>
<p>“Very well, Mr. Adam. And your wife, is she&#8211;”</p>
<p> “I’m kidding. I sold scissors and silk at a tailor’s boutique.”</p>
<p>The lament of my soul, it is all and around. Mr. Adam used to think that all of our lives were woven into each other, some way or another. He believed in the interconnectedness of all things. If Mr. Adam sold a glove to a former glove-less customer, this glove would surely make a difference. It wouldn’t just fit the needs of this particular glove-shopping individual; it would affect the whole as a whole. Something out there happened as soon as the glove went out in motion and this something could lead to sadness and pain. Mr. Adam didn’t like sadness and pain, but they were necessary evils.</p>
<p>Had his life not been so simple and unsatisfying, Mr. Adam wouldn’t have to cry himself to sleep. When everything around him seemed to involve two or more parts that had to fit together in a specific manner, like a building set, he lay himself to sleep and thought about hitting a piece of rock into a wall. Such an activity didn’t cater to the needs of a modern man. It didn’t bear any sorts of fruits. It didn’t have a purpose. There was no meaning to it.</p>
<p>“There’s meaning in meaninglessness”, Mr. Adam said to a bowl where apples used to reside and made a lot of fruit wish they’d come to his place instead of Mr. Huntingdale’s. Mr. Huntingdale ate fruit almost every day and carefully followed a pre-set health plan set by a private nutritional consultant.</p>
<p>When Mr. Adam’s plane hit the wall, no one knew exactly why. Mr. Adam figured someone, somewhere, had sold a pair of jeans. The universe reckoned this line of thought and traced it back to Gina Garth.</p>
<p>Slim fit burgundy, H&#38;M, 34.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mr. Adam's Life of Misery, Note #1]]></title>
<link>http://unytt.wordpress.com/2009/10/20/mr-adams-life-of-misery-note-1/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 17:34:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>DPJG</dc:creator>
<guid>http://unytt.wordpress.com/2009/10/20/mr-adams-life-of-misery-note-1/</guid>
<description><![CDATA[First note ”What’s your name, sir?” ”Garth. Adam Garth.” “Well then, Mr. Adam. This is what we do…” ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><em>First note</em></p>
<p>”What’s your name, sir?”</p>
<p>”Garth. Adam Garth.”</p>
<p>“Well then, Mr. Adam. This is what we do…”</p>
<p>Mr. Adam didn’t think of himself as a man of the age. Plenty a time he’d wished back to the circumstances where a man could beat a piece of rock repeatedly into a wall and be happy with it. If there were ever such times, Mr. Adam wanted there. If there were never such times, Mr. Adam still wanted there. Heck, Mr. Adam even let himself think that he had something to look forward to. Trapped and caught in a life of constant misfit and misery, Mr. Adam couldn’t help it. The ruins of his life had shattered along with everything else. When everything is good, there’s nothing good and that’s why some people always get haunted by inconvenience.</p>
<p>“It’s truly horrible when things get truly inconvenient”, Mr. Adam said to himself in a whisper that got caught by the wind and vanished far off to a place where no one concerned themselves about the rain forest. Plenty a time he’d wished back to the circumstances where a man could beat a piece of rock repeatedly into a wall and be happy with it. Mr. Adam had his plane crash into a wall and no one was happy about it. That is, until the world had changed and the circumstances offered her a different perspective on things. Where there’s misery, there’s life – anything else would be truly blissful.</p>
<p>Oh, Gina.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Petuzzo]]></title>
<link>http://storieperfarelecose.wordpress.com/2009/10/20/petuzzo/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:50:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>caterinacomi</dc:creator>
<guid>http://storieperfarelecose.wordpress.com/2009/10/20/petuzzo/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Conoscete la novella dello stento che dura tanto tempo e non finisce mai? No? Non si dice no ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Conoscete la novella dello stento che dura tanto tempo e non finisce mai?<br />
No?<br />
Non si dice no alla novella dello stento che dura tanto tempo e non finisce mai, si dice?<br />
Si!<br />
Non si dice sì alla  novella dello stento che dura tanto tempo e non finisce mai, si dice?<br />
Boh!<br />
Non si dice boh! alla  novella dello stento che dura tanto tempo e non finisce mai, si dice?&#8230;&#8221;</p>
<p>L&#8217;altra sera con mio figlio, prima di dormire, abbiamo tirato fuori le vecchie novelle, quelle dei suoi nonni e della nostra tradizione: il piccolo naviglio, la novella dello stento, Piccinino.<br />
Ma la sua preferita, e insieme a lei la canzone di Branduardi <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aldbWTpAZes" target="_blank">Alla fiera dell&#8217;Est,</a> è la novella di Petuzzo.</p>
<p>La mamma dice a Petuzzo:<br />
Petuzzo vai nell’orto a prendere il cavoluzzo per il tuo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Cane mordi Petuzzo che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo<br />
per il suo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Mazza bastona il cane che non vuole mordere Petuzzo<br />
che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo per il suo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Fuoco brucia la mazza che non vuole bastonare il cane che non vuole mordere Petuzzo<br />
che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo per il suo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Acqua spengi il fuoco che non vuole bruciare la mazza che non vuole bastonare il cane che non vuole mordere Petuzzo<br />
che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo per il suo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Bove bevi l&#8217;acqua che non vuole spengere il fuoco che non vuole bruciare la mazza che non vuole bastonare il cane che non vuole mordere Petuzzo<br />
che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo per il suo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Fune lega il bove che non vuole bere l&#8217;acqua che non vuole spengere il fuoco<br />
che non vuole bruciare la mazza che non vuole bastonare il cane che non vuole mordere Petuzzo<br />
che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo per il suo babbo che è malato.<br />
&#8220;No!&#8221;<br />
Topo rodi la fune che non vuole legare il bove che non vuole bere l&#8217;acqua che non vuole spengere il fuoco che non vuole bruciare la mazza che non vuole bastonare il cane che non vuole mordere Petuzzo<br />
che non vuole andare nell’orto a prendere il cavoluzzo per il suo babbo che è malato.</p>
<p>“Rodo rodo!”dice il topo<br />
&#8220;lego lego!&#8221; dice la fune<br />
&#8220;bevo bevo!&#8221; dice il bove<br />
&#8220;spengo spengo!&#8221; dice l&#8217;acqua<br />
&#8220;brucio brucio!&#8221; dice il fuoco<br />
&#8220;mordo mordo!&#8221;dice il cane<br />
&#8220;do do!&#8221; dice il bastone<br />
&#8220;vo vo!&#8221; dice Petuzzo.<br />
E va nell’orto a prendere il cavoluzzo<br />
per il suo babbo che è malato.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[when life catches up to you, you have to handle the consequences, one way or another...]]></title>
<link>http://kristinakvaale.wordpress.com/2009/10/20/when-life-catches-up-to-you-you-have-to-handle-the-consequences-one-way-or-another/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 22:57:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kvåle</dc:creator>
<guid>http://kristinakvaale.wordpress.com/2009/10/20/when-life-catches-up-to-you-you-have-to-handle-the-consequences-one-way-or-another/</guid>
<description><![CDATA[jeg kjenner aggresjonene bygge seg opp inn i meg, jeg banner og sukker og banner litt til. internett]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>jeg kjenner aggresjonene bygge seg opp inn i meg, jeg banner og sukker og banner litt til. internettet går imot meg og gjør sitt beste for at jeg ikke skal få levert inn novelletolkningen min. som jeg har jobba med i over to timer, er det ikke typisk? jeg kjenner jeg får lyst til å kaste macen min rett ut vinduet, springe ut og hoppe på den opp til flere ganger. eller kanskje ikke, men jeg kjenner virkelig at jeg blir oppgitt. jeg fikk jo levert den, nesten en halvtime for sent, men det er enda en halvtime for sent, og hvilken lærer kommer til å kjøpe treigt internett undskyldningen uansett? ikke min norsk lærer iallfall.</p>
<p>om en uke har jeg elevsamtale med kontaktlæreren min, da kommer jeg sikkert til å skyte meg selv med en spikerpistol. denne første terminen har vært alt for lite lekse, alt for mye stress og alt for mye av alt. men det er jo livet mitt i et nøtteskal også.</p>
<p>&#60;3</p>
<p><em>i can feel the aggression building, i´m cursing like a sailor and sighing and cursing some more. my internet is acting against me, doing everything in it´s power to not be able to deliver my short-storyanalyzes. an analyzes i´ve worked with for over two hours, trying to understand the plot of a strange story. it makes me want to throw my mac out of my second story window, run outside and jump on it multiple times. or maybe not, but i am really frustrated. it did work out, in the end, i did manage to deliver it, almost thirty minutes after deadline. and even though that is great, it is still thirty minutes too late, and what kind of teacher will believe the &#8220;my internet is slow&#8221; excuse? not my norwegian teacher, that´s for sure. </em></p>
<p><em>in one week i am having a student/teacher meeting with my contact-teacher(?), and i believe that will be the day i shoot myself in the head with a nailgun. this first term has been way too little homework, too much stress and basically too much of everything. but then again, that´s my life in a nutshell.</em></p>
<p><em><a href="http://www.flickr.com/photos/bethhhhhhrrrre/3951330915/"><img style="outline-style:none;outline-width:initial;outline-color:initial;font-size:12px;font-weight:normal;color:#666666;border:0 initial initial;margin:0;padding:0;" src="http://whi.s3.prod.lg1x8.simplecdn.net/images/802913/3951330915_7b5b339e00_large.jpg?1254681434" alt="3951330915_7b5b339e00_large" width="500" height="342" /></a></em></p>
<p><em><a href="http://weheartit.com/entry/168629"><img style="outline-style:none;outline-width:initial;outline-color:initial;font-size:12px;font-weight:normal;color:#666666;border:0 initial initial;margin:0;padding:0;" src="http://whi.s3.leg.entries.lg1x8.simplecdn.net/20081031101053.jpg" alt="20081031101053" width="500" height="333" /></a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Magazine: 1° puntata: L'ozio è un buon consigliere!]]></title>
<link>http://novelseries.wordpress.com/2009/10/17/magazine-1%c2%b0-puntata-lozio-e-un-buon-consigliere/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 18:04:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>inotelefilm</dc:creator>
<guid>http://novelseries.wordpress.com/2009/10/17/magazine-1%c2%b0-puntata-lozio-e-un-buon-consigliere/</guid>
<description><![CDATA[Non voleva mostrarsi terrorizzato, non troppo almeno ma la lama del coltello era sempre più vicina a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-22" title="logo-magazine-home" src="http://novelseries.wordpress.com/files/2009/06/logo-magazine-home.gif" alt="logo-magazine-home" width="262" height="37" />Non voleva mostrarsi terrorizzato, non troppo almeno ma la lama del coltello era sempre più vicina al suo stomaco e l&#8217;espressione della persona  che gli stava di fronte troppo folle per non cominciare a temere il peggio per la sua vita.</p>
<p>La punta del coltello premeva con tremante decisione contro le cuciture del giubbotto di pelle di Stefano che ancora non si capacitava per quello che gli stava accadendo. Era uscito dall&#8217;ufficio della redazione come ogni sera, aveva raggiunto il parcheggio e non vedeva l&#8217;ora di entrare in macchina e tornarsene a casa per rilassarsi dopo una giornata trascorsa davanti al pc ma il progetto era stato miseramente infranto, in macchina c&#8217;era qualcuno che lo conosceva e molto bene anche.</p>
<p>&#8220;Adesso per favore, metti giù quel coltello e parliamo con calma ok? Possiamo risolvere tutto ma non in questo modo, stai esagerando e lo sai!&#8221; Stefano cercava di non lasciare che la sua voce fosse tremolante ma aveva paura almeno con se stesso poteva ammetterlo.</p>
<p><!--more--></p>
<p>&#8220;Non c&#8217;è un bel niente di cui parlare, sapessi quante volte ti ho lanciato messaggi, ho cercato di farti capire che non si agisce cosi, che eri cambiato e nel peggiore dei modi ma tu no&#8230;nulla, cieco e sordo ma ora, ora basta hai veramente passato il segno e sarà io a fermarti&#8230;per sempre!&#8221; Uno squarcio, la lama aveva strappato il giubbotto ed ora la sentiva sulla carne, poi un calore che gli attraversò la pancia, un rivolo di sangue cominciò a scorrere poi un urlo disumano!</p>
<p><strong>DUE ANNI PRIMA</strong></p>
<p>Marco entrò in cucina ancora in mutande, con i capelli arruffati dal cuscino e gli occhi ancora semichiusi, la cucina ancora in disordine, piatti e stoviglie ancora da lavare sbuffò svogliatamente poi si chiuse in bagno per la doccia. Marco divideva l&#8217;appartamento con Stefano, suo amico di vecchia data ormai, finalmente dopo vent&#8217;anni avevano deciso di farlo per cercare di ammortizzare le spese quotidiane che sembravano aumentare ogni giorno di più mentre il loro stipendio, se cosi lo si poteva chiamare, rimaneva sempre uguale.</p>
<p>Entrambi lavorano al vicino American Bar, ma facevano spesso turni diversi per cui non sempre si incontravano allo stesso orario, Stefano infatti rientrò poco dopo e ancora che messaggiava selvaggiamente con Angela la loro amica comune, gli sms sembravano a volte l&#8217;unico contatto che avevano quando invece si vedevano quasi tutti i giorni.</p>
<p>&#8220;Angela dice se stasera facciamo qualcosa!&#8221; Chiese Stefano ad un sempre distratto Marco.</p>
<p>&#8220;Nulla, sono finiti i soldi, se vuole venire qua facciamo qualcosa qua. No i piatti no, falli tu!&#8221; Marco rientrò pigramente in camera mentre Stefano prese a scrivere velocemente l&#8217;ennesimo messaggio.</p>
<p>Stefano si spogliò e si infilò sotto la doccia lasciando che l&#8217;acqua calda gli rilassasse le membra, uscito dal bagno di preparò un caffè e iniziò a lavare piatti e posate.</p>
<p>&#8220;Ogni volta che scrivo sul blog, guardo le statistiche che crescono mi viene una rabbia che non immagini, perchè non cresciamo? Perchè non facciamo qualcosa?&#8221; Stefano aveva le mani immerse nel sapone per i piatti mentre Marco mangiava biscotti.</p>
<p>&#8220;Lo so ti capisco, intanto abbiamo i nostri piccoli blog che stanno andando bene, ma tu che intendi fare qualcosa?&#8221;</p>
<p>&#8220;Qualcosa, ormai scriviamo ogni giorno in tutti i nostri spazi liberi, abbiamo anche qualche collaboratore, informiamoci sul da farsi e vediamo quello che possiamo fare!&#8221;</p>
<p>&#8220;Intendi il network? Ma noi il nostro piccolo network ce l&#8217;abbiamo, quasi non volendo è creato, guarda se la cosa può essere fattibili possiamo sempre provare, ma rischiamo di prendere una brutta delusione poi.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ma tanto, più deludente di cosi, ogni giorno è sempre lo stesso giorno, stesso lavoro, stessa gente e sopratutto stessi soldi, noi abbiamo le idee e gli altri le mettono in atto, bel cazzo in culo no?&#8221;</p>
<p>&#8220;Enorme direi!&#8221; Marco era pronto, prese l&#8217;ultimo biscotto dalla credenza ed usci mentre Stefano rispondeva all&#8217;ennesimo sms di Angela a cui parlò delle stesse cose che aveva parlato con Marco.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Havets symfoni]]></title>
<link>http://anettesylvia.wordpress.com/2009/10/11/havets-symfoni/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 21:28:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>anettesylvia</dc:creator>
<guid>http://anettesylvia.wordpress.com/2009/10/11/havets-symfoni/</guid>
<description><![CDATA[Året er 1845. Det er den attende dagen i den tiende måneden. Hun tenner et lys og setter det på bord]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Året er 1845. Det er den attende dagen i den tiende måneden.</em></p>
<p><em>Hun tenner et lys og setter det på bordet, akkurat slik som hun pleier å gjøre denne dagen.  Det er lite parafin igjen på den skjøre lille krukka, men flammen lyser velvillig opp da den får summet seg. Hun hadde gruet seg så altfor lenge til denne dagen også, akkurat slik som hun bruker.<br />
Hun føler seg sterk, men ved den minste lille lyd i huset, så farer hun sammen.</em></p>
<p><em>Kroppen hennes gynger fram og tilbake, som om hun satt i en robåt og hørte bølgene klukke under seg. Havet &#8211; en mild sommerdag. Hun kunne kjenne den salte og friske sjølukten, hun kunne høre måkens godværsskrik. Tankene hennes tar helt overhånd og hun reiser tilbake i tid&#8230;</em></p>
<p><em>De hadde lastet alt ferdig ombord i båten, og familien Sund stod på dekk for å ta farvel med byen. En kjølig vind danset i håret til veslejenta og i det fjerne bygget det seg opp store, mørke skyer.<br />
Kvinnen, kledt i en mørk stakk og et varmt sjal, konfronterte mannen. Hun sendte barna inn i seng, de hadde en lang reise foran seg og de belaget seg på at været ikke ble det beste.</em></p>
<p><em>Hun husker hvor forventingsfulle barna hadde vært. Hun var mer skeptisk.<br />
Visst lokket det ukjente landet, men det var visse realiteter de måtte se i øynene. Språket for eksempel, eller den sosiale kretsen.<br />
Kvinnen reiser seg fra stolen, går ut på kjøkkenet og henter seg en kopp kaffe, kokt for femte gang på samme grugg. Det går et isende kaldt gufs nedover ryggen på henne. Det var blitt mørkt ute, og hun hører vinden som suser ute i trærne. Tankene strømmer igjen&#8230;</em></p>
<p><em>Kvinnen hadde våknet brått, båten krenget på seg og hun høre barn som begynte å gråte skrekkslagent da de så foreldrene sine jage rundt. Hun hadde kjent panikken gripe tak i seg som en klo rundt hjertet. Ansiktet ble vissent og hun så forbausende rolig ut. Inni henne var alt kaos, hjertet hamret og hun ville hyle.<br />
Båte slo over til den andre siden og folk prøve å komme seg ut i to livbåter. Hun ble sittende på dørken, slo hendene om knærne og rugget frem og tilbake mens salte tårer rant nedover kinnene og hun nynnet på en barnesang. Prøvde å overhøre havets brølende lyder.</em></p>
<p><em>&#8220;Nei!&#8221; Hun må skjerpe seg, vil ikke tenke mer! Lyset brenner lystig enda og den magre kvinnekroppen skjelver.<br />
Hun har ingen kontroll over følelsene sine lenger, og begynner å le en krampaktig latter når hun ser for seg mannen sin som rekker ut en hånd i håp om å få hjelp. Hun satt i livbåten og strakk seg etter ham. Hendene deres var centimetre unna. Hun klarte det ikke. Hun måtte klare det! Langfingeren hennes streifet tommelen hans, deres siste berøring.. Hun så i øynene hans som var fult av skrekk. Han forsvant.</em></p>
<p><em>Latteren hennes har stilnet litt når hun får ut på kjekkenet. Det er mørkt i det lille huset. To arbeidsvante never roter i skuffen. Ilden i kjøkkenovnen er slukket og det er ikke stort mer å gjøre i det trekkfulle, gamle huset. Smilet sitter fremdeles løs hos den aldrende kvinnen. Hun er kledt i sine peneste klær; En sort stakk og en srot bluse med stivede, høye kraver med blondekant på.<br />
Hun drar den store kjøkkenkniven opp fra skuffen og kniser. Når hun er tilbake i stuen, hever hun kniven og lar den dansende glammen leke seg i knivens reflekser. Hun tenker på havets forskjellige satser. Én sats er lys og vakker, den neste mørk og rå.<br />
Hun lar kniven lage dype risp i huden, fingertuppene flakker rundt knivseggen. Plutselig hogger hun til. Kvinnen segner om og det røde, friske blodet pulserer ut fra armen.</em></p>
<p><em>Året er 1845. Det er den attende dagen i den tiende måneden.<br />
Lyset står på bordet akkurat slik som det pleier denne dagen.<br />
På gulvet ligger en blødende kvinne, lykkelig vitende om at nå forsvinner den tunge skyldfølelsen, nå skal hun få møte sin mann igjen.</em></p>
<p><em>Vinden ute i trærne stilner av, flammen på lyset blir mindre og kun en glo sitter igjen i veken.<br />
Når den slukker, trekker kvinnen sitt site åndedrag og livet ebber ut&#8230;</em></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:xx-small;">(Dette er en novelle jeg skrev som 17-åring på en heldagsprøve i norsk. Oppgaven bestod i å lage en novelle ut fra et bilde vi fikk presentert)</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Le fiabbbe di Destini Sciacquati: La principessa Acquitrigna vs Cenerentola]]></title>
<link>http://novelseries.wordpress.com/2009/10/11/le-fiabbbe-di-destini-sciacquati-la-principessa-acquitrigna-vs-cenerentola/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:39:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>inotelefilm</dc:creator>
<guid>http://novelseries.wordpress.com/2009/10/11/le-fiabbbe-di-destini-sciacquati-la-principessa-acquitrigna-vs-cenerentola/</guid>
<description><![CDATA[Quel giorno la bella Cenerentola come ogni altro giorno della sua vita era indaffarata nelle faccend]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;text-align:left;margin:0;padding:5px 0;"><img class="alignleft size-full wp-image-85" title="le fiabbbe di destini sciacquati" src="http://novelseries.wordpress.com/files/2009/10/le-fiabbbe-di-destini-sciacquati.jpg" alt="le fiabbbe di destini sciacquati" width="270" height="270" />Quel giorno la bella Cenerentola come ogni altro giorno della sua vita era indaffarata nelle faccende domestiche, lavava, stirava, puliva i pavimenti, cucinava per le sue sorellastre che arcigne e odiose come sempre spesso la deridevano e si approfittavano della sua bontà e disponibilità.<br style="margin:0;padding:0;" />Ma quel giorno qualcosa sembrava destinato a cambiare per la povera, piccola, indifesa Cenerentola, lei era china sul pavimento di piastrelle mentre in tv davano lo spettacolo con Manzanilla La gitana (prossimamente La Pavona!!!).</p>
<p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;text-align:left;margin:0;padding:5px 0;">Anche Cenerentola muoveva il suo culetto sodo a destra e a sinistra quando un pesante calcio le arrivò da <a style="text-decoration:none;color:#4779ac;border:0 initial initial;margin:0;padding:0;" href="http://destinisciacquati.files.wordpress.com/2008/08/cenerentola.gif"><span style="color:#666666;">dietro a sorpresa da una delle sorellastre, la povera Cenerentola cadde pesantemente in avanti ribaltando il secchio con il detersivo “Baleeeeeeno e lavoro meeeno!!!”</span></a>“E cos’è tutto questo divertimento! Adesso pure a ballare ci mettiamo?”Cenerentola in lacrime, sudata e stanca come “La Schiava Isaura” si rialzò visibilmente furiosa ma la presenza quasi minacciosa delle tre sisters non le permetteva di proferire parola.“Scusatemi…Tizia…Caia…Sempronia…era solo il mio programma preferito adesso spengo!”“Sarà meglio per te…tutto deve essere splendido splendente come sono accattivante grazie ad un bisturi tagliente per il ballo di stasera!” Esordi acida come un frittata piena di muffa Sempronia.“Ballo a cui saranno presenti gli uomini più belli della vallata a cui tu ovviamente non sei invitata. Datti una mossa quindi!” Rincalzò Caia e insieme con Tizia tutte e tre appassiontamente lasciarono il salone.</p>
<p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;text-align:left;margin:0;padding:5px 0;"><!--more--></p>
<p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;margin:0;padding:5px 0;">Qualche ora più tardi a faccende terminate, Cenerentola decise di andare a fare una passeggiata per il bosco vicino, adorava il profumo degli alberi sopratutto subito dopo un temporale.<br style="margin:0;padding:0;" />Giunta sul posto gli uccelli ripresero a cinquettare, le battone ripresero a zoccoleggiare libere e belle come lo shampoo, i millepiedi avevano sempre millepiedi.<br style="margin:0;padding:0;" />La donnina saltellava gioisa e gaia, era uno dei suoi pochi momenti di serenità e cercava di approfittarne saltellando tutti i piccoli pantani di acqua stagnante che si erano formati dopo le abbondanti piogge.<br style="margin:0;padding:0;" />Saltellando saltellando con i piedi andava a pestare tutti i piccoli o grandi acquitrini schizzandosi di acqua ma lei non se ne curava ma anzi continuava.<br style="margin:0;padding:0;" />Dopo l’ennesimo salto finendo con i piedi nella pozzanghera accadde qualcosa che mai si sarebbe aspettata.<br style="margin:0;padding:0;" />L’acqua stagnante iniziò a vibrare poi cominciò a roteare vorticosamente sollevandosi come una enorme lingua di acqua che lentamente prese forma umana.<br style="margin:0;padding:0;" />“A Cenerè…lo sai che mi stai rompendo proprio le palle?!”<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola tremava tutta non riusciva a capire e credere a quello che stava succedendo proprio di fronte a lei.<br style="margin:0;padding:0;" />“Allora si può sapere che vuoi? Che hai da saltellare e schizzare dappertutto? Non ti hanno mai detto che l’acqua non va mai sprecata in nessun modo e in nessuna forma?”<br style="margin:0;padding:0;" />“Ma io…non so…ero qui a passeggiare visto che non lo posso fare spesso, non so non ci ho pensato ma tu chi sei allora?”<br style="margin:0;padding:0;" /><a style="text-decoration:none;color:#4779ac;border:0 initial initial;margin:0;padding:0;" href="http://destinisciacquati.files.wordpress.com/2008/08/acquitrino.jpg"><img style="text-align:center;max-width:100%;float:left;display:inline;border:5px solid #f2f0ea;margin:0 15px 5px 0;padding:1px;" src="http://destinisciacquati.files.wordpress.com/2008/08/acquitrino.jpg?w=270&#038;h=203#38;h=203" alt="" width="270" height="203" /></a>Intanto quella umana forma di acqua aveva pienamente assunto fattezze femminili, i suoi lunghi e fluenti capelli erano fatti di acqua, il suo corpo statuario e sinuoso era fatto di acqua, le sue tette supersoniche erano fatte di acqua.<br style="margin:0;padding:0;" />“Come chi sono? Come chi sono? Ma da dove vieni dai monti di Heidi e prima di tornare l’hai pure uccisa?…Io sono la principessa Acquitrigna…colei che governa le acque stagnanti!”<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola cominciava a capire e cominciava a provare simpatia per quella strana figura cosi sboccata come Wanna Marchi.<br style="margin:0;padding:0;" />“Davvero non sapevo della tua esistenza…e dimmi…dimmi…che poteri hai?”<br style="margin:0;padding:0;" />Acquitrigna trascinandosi acquosamente si accomodò come Marta FLavi nel suo salotto.<br style="margin:0;padding:0;" />“Posso tutto…spegnere gli incendi…accendere le passioni…fare arrivare acqua laddove manca anche se da un pò di tempo a questa parte la Terra è sempre più secca e le piogge sempre meno frequenti.”<br style="margin:0;padding:0;" />“E’vero…adesso devo andare però. E’ stato bello conoscerti e parlare con te. Spero di incontrarti di nuovo allora.”<br style="margin:0;padding:0;" />“Aspetta…ma tu chi sei poi?…E perchè sei cosi triste e sporca?”<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola scoppiò in lacrime imbarazzata.<br style="margin:0;padding:0;" />“Io sono Cenerentola. Quella della famosa fiaba, quella delle tre sorellastre stronze hai presente?”<br style="margin:0;padding:0;" />“Si più o meno, però le tue sorellastre so stronze assai…se vuoi posso aiutarti a strascinarle per tutta la vallata andata e ritorno!”<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola si illuminò come un lampione di notte.<br style="margin:0;padding:0;" />“Davvero?…E come come come come?”<br style="margin:0;padding:0;" />“Posso essere te per una sera…lasciati avvolgere dalle mie spire sciacquose e andiamo insieme al ballo stasera e facciamo il culo a quelle tre!”<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola riprese a saltellare come una tarantola lesbica.<br style="margin:0;padding:0;" />“Cenerè stai calma però che mi viene il mal di mare…ahahahahahaha…detto da me poi…che spompinara che sono! Allora sei pronta?”<br style="margin:0;padding:0;" />“Si Acquitrigna…fai di me il tuo stagno…ahahahah…vedi sono già come te!”<br style="margin:0;padding:0;" />Acquitrigna si sciolse in un guizzo di acqua bluastra e avvolse Cenerentola come un mantello protettivo, l’acqua venne assorbita dal corpo di Cenerentola che assunse sembianze metà sue e metà di Acquitrigna, una sorta di bellissima e perfetta chimera si apprestava a raggiungere a veloci falcate la festa più ambita della vallata.</p>
<p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;margin:0;padding:5px 0;">Il castello dove si stava già svolgendo la festa era gremito e rumoroso, la Lambada riecheggiava già a molti metri di distanza e questo metteva Cenerentola – Acquitrigna in uno stato di euforia mai provati in precedenza.<br style="margin:0;padding:0;" />In un batter di goccia Cenerentola si ritrovò guizzante all’interno del salone dove già si intravedevano Tizia, Caia e Sempronia che avevano<br style="margin:0;padding:0;" />letteralmente circondata il bellissimo principe avvolto in un costume azzurro aderente da cui si intravedeva un pacco da vero Principe Azzurro.<br style="margin:0;padding:0;" />“Hai capito le tre zitellone vogliono farsi il principe a tutti i costi. Andiamo Cenerè…cucchiamocelo noi a quel coso curioso con il pacco vertiginoso!”<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola entusiasta come un’anguilla nella padella lasciò fare completamente alla sua nuova amica di trachea (vi ricorda qualcosa?!)<br style="margin:0;padding:0;" />In un vorticare di acqua Cenerentola si divise in tre parti uguali, i presenti osservavano la scena<br style="margin:0;padding:0;" />esterrefatti come la Befana davanti a Babbo Natale nudo.<br style="margin:0;padding:0;" />Le tre Cenerentole decisero di affrontare le tre zitellone.<br style="margin:0;padding:0;" />“E tu chi saresti?…Cenerentola?…Ma non è possibile…tornatene immediatamente in camera tua ad aspettare nostri ordini!” Tizia si fece<br style="margin:0;padding:0;" />subito riconoscere, Cenerentola le afferrò la borsetta in pelle di zanzara e tenendola ben salda prese a<br style="margin:0;padding:0;" />colpire Tizia dappertutto, la donna non riusciva a ribellarsi.</p>
<p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;margin:0;padding:5px 0;">La seconda Cenerentola affrontò Sempronia che era quasi avvinghiata al Principe in evidente erezione.<a style="text-decoration:none;color:#4779ac;border:0 initial initial;margin:0;padding:0;" href="http://destinisciacquati.files.wordpress.com/2008/08/sempronia.jpg"><img style="text-align:center;max-width:100%;float:right;display:inline;border:5px solid #f2f0ea;margin:0 0 5px 15px;padding:1px;" src="http://destinisciacquati.files.wordpress.com/2008/08/sempronia.jpg?w=150&#038;h=150#38;h=150" alt="" width="150" height="150" /></a><br style="margin:0;padding:0;" />“Il principe è mio brutta stronza! E poi come ti sei vestita? Come una pornostar in ferie?!” Cenerentola le assestò un pugno<br style="margin:0;padding:0;" />in piena faccia facendola ruzzolare sul pavimento, la donna sconvolta si pulì il volto da un rivolo di sangue.<br style="margin:0;padding:0;" />Caia impietritav cercò di fuggire per evitare la stessa inaspettata sorte, la terza Cenerentola la rincorse, la prese per i capelli<br style="margin:0;padding:0;" />e cominciò a tirarla e a strattonarla con forza, la povera (si fa per dire!) Caia imprecava non dal dolore<br style="margin:0;padding:0;" />ma perchè i capelli non c’erano più, la parrucca bordeaux era rimasta nelle mani della terza Cenerentola.<br style="margin:0;padding:0;" />“Questo si che è uno strascino con i fiocchi! Sono stanca, stanca di subire soprusi e umiliazioni.<br style="margin:0;padding:0;" />Principe scegli me, io porto il 55 quella scarpetta di plastica riciclabile è mia. Vuoi fare una prova?”<br style="margin:0;padding:0;" />Il principe visibilmente colpito dal coraggio e dalla forza nonchè dalla bellezza sgargiante e formosa di<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola le si avvicinò con un ampio sorriso che mostrava una dentatura perfetta che solo una<br style="margin:0;padding:0;" />perfetta dentiera può darti.<br style="margin:0;padding:0;" />Cenerentola sedette sullo scanno e mostrò il suo bellissimo e perfetto piedone, il Principe si inginocchiò e provò a farle<br style="margin:0;padding:0;" />indossare la scarpetta che calzò all’istante, ovvero due ore e mezzo dopo.<br style="margin:0;padding:0;" />La felicità era di entrambi palpabile, il Principe attirò a se le labbra rifatte di Cenerentola e la baciò appassionatamente con<br style="margin:0;padding:0;" />tanto di lingua.<br style="margin:0;padding:0;" />Tutti i presenti estasiati applaudirono e si baciarono a loro volta non importava se uomini e donne, donne e donne, uomini e uomini,<br style="margin:0;padding:0;" />fu un trionfo di amore e di libertà.<br style="margin:0;padding:0;" />Il Principe prese tra le braccia Cenerentola e la portò fuori in groppa al suo bellissimo destriero intenzionato<br style="margin:0;padding:0;" />ad ingropparsela più e più volte quella notte.<br style="margin:0;padding:0;" />E vissero tutti felici, contenti e pieni di goduria.</p>
<p style="font:normal normal normal 12px/17px Verdana;color:#666666;text-align:center;margin:0;padding:5px 0;"><strong>F  I  N  E</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Den andre Alkymisten - del 1]]></title>
<link>http://unytt.wordpress.com/2009/10/08/den-andre-alkymisten-del-1/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 19:52:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>DPJG</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gutten het Santorini. En kraftig regnskur var i gjære da han ankom ruinene av en gammel kirke, sauef]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gutten het Santorini. En kraftig regnskur var i gjære da han ankom ruinene av en gammel kirke, saueflokken hakk i hæl. Hele dagen hadde den unge gjeteren tumlet rundt på jordene og gjetet sauene sine, tilsynelatende uten mål og mening. Det var noe eget ved det å herske over sin egen lille flokk, det ga en følelse av å være i kontroll over situasjonen, på toppen av den. Han smalt gjeterkjeppen inn i baken på sauene sine for å få fart på dem &#8211; det var måte på hvor  langt tålmodigheten strakk. Da den ene sauen breket, breket gutten tilbake. Han passet på å tette igjen hullet i kirkeveggen med en av sauene. Det fantes ikke ulver deromkring, det var ikke det, men en gang hadde et av dyrene stukket av i ly av natten og gjort seg karriere som selvstendig næringsdrivende. At sauene hans drev på og solgte sin egen ull kunne han ikke tolerere.</p>
<p>Han bygget en liten seng av tre-fire sauer og la seg ned med et tilfreds sukk. Boken som han nettopp hadde lest, ble lagt under hodet. Like før han sovnet sa han til seg selv at han kanskje skulle ha kjøpt noe annet enn krim, han hadde fått nok av mystiske drap og dessuten var oppvekstromaner langt behageligere som hodepute.</p>
<p>Når natten var på sitt mørkeste våknet han brått og sparket en av sauene på ren gjeterrefleks. Sauen breket av smerte, men gutten var ikke sen med å gi dyret en tiende smekk med gjeterkjeppen. Opp gjennom det sammenraste taket kunne han skimte stjernene, de skinte mot ham som smaragder i en ørken.</p>
<p>”Den som bare kunne få seg en god natts søvn”, mumlet gutten.</p>
<p>Han hadde hatt den samme drømmen som natten tidligere og igjen våknet han før drømmen var slutt.</p>
<p>Han reiste seg og tok en slurk vin, som følgelig ble til flere slurker. Når flasken var tømt, grep han gjeterkjeppen og rappet til de sauene som fortsatt nøt sin skjønnhetssøvn. De fleste hadde faktisk våknet allerede, idet han selv slo øynene opp, som om en mystisk kraft forente hans liv med disse dyra. Han hadde tross alt vandret rundt med dem i to lange år, på leting etter mat og vann.</p>
<p>”De har vel vennet seg til min friske livsrytme,” tenkte han, uten å være klar over at samtlige sauer i samme øyeblikk kom til slutningen om at det var han som i all sannhet hadde vennet seg til deres livsrytme. Det var fortsatt noen sauer som strittet imot oppvåkingsritualet , så han skrek navnene til de fire mens han hyttet vilt med staven. ”Antonio! Banderas! Enrique! Iglesias!” De kom seg på bena.</p>
<p>Gutten tvilte aldri på at sauene lystret det han sa, derfor pleide han iblant å lese litt for dem fra bøker som hadde gjort inntrykk, eller han snakket om livets lunefulle natur og skjebnens kryssende veier.</p>
<p>Den siste uka hadde han imidlertidig bare hatt to ting kvernende rundt i hodet: ”Snømannen” av Jo Nesbø og kjøpmannens datter, hun som bodde i byen de ville komme til om en fem dagers tid. Hos kjøpmannens datter hadde han forøvrig bare vært én gang før, det var drøyt ett år siden nå. Kjøpmannen  eide en stor forretning der stoffer og tøyer sto i sentrum, og han forlangte alltid å se på når sauene ble klippet, så han var sikker på at han ikke ble lurt. Opphissende var det også.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Den andre Alkymisten - prolog]]></title>
<link>http://unytt.wordpress.com/2009/10/07/den-andre-alkymisten-prolog/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:22:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>DPJG</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hm. Det er snart ett år siden jeg startet (og sluttet, hæhæ) på denne teksten. Rett etter at jeg had]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hm. Det er snart ett år siden jeg startet (og sluttet, hæhæ) på denne teksten. Rett etter at jeg hadde lest Alkymisten, in fact! Sammentreff, sammentreff. Jeg satte meg ned for å skrive en parodi &#8211; slikt får tiden til å gå &#8211; men det ble snarere en omskrivning. Det er nok mye mer interessant å lese dersom du har lest boka (Alkymisten, altså), med tanke på at jeg følger handlingen rimelig slavisk.</p>
<p>Og ja, det er et fallittprosjekt. Jeg ble aldri i nærheten av ferdig. Jeg blir aldri ferdig med noe. Jeg er ferdig. Her er væffal den overveid korte prologen!</p>
<h2 style="text-align:center;">Prolog</h2>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p>Alkymisten plukket opp en bok som en i karavanen hadde med seg. Han bladde åndsfraværende fram og tilbake før han omsider stanset ved en fortelling om Narkissos. Alkymisten kjente sagnet om Narkissos, den kjekke gutten som hver dag styrtet ned til innsjøen for å betrakte sin skjønnhet i vannspeilet. Så besatt var han av seg selv at han en dag kastet seg ut i vannet og druknet. Der han hadde ligget, vokste det opp en blomst som fikk navnet narsiss.</p>
<p>Men det var ikke slik Alkymisten lot historien ende. Han drømte seg vekk i fortellingen og skrev sin egen versjon. Da Narkissos var død, skrev han, kom alle byens kvinner ned til innsjøen og skulle drikke av den. Til deres store forskrekkelse var sjøen nå en pøl av salte tårer.</p>
<p>-          Hvorfor smaker vannet så salt? spurte kvinnene.</p>
<p>-          Fordi Narkissos datt uti her, og jeg gråter.</p>
<p>-          Narkissos, den vakre guttungen? sa de. – Vi kan godt forstå at du gråter, det er leit når såpass vakre mennesker går til grunne.</p>
<p>-          Har han gått til grunne? undret innsjøen.</p>
<p>-          Det burde da du vite, av alle.</p>
<p>Kvinnene ble forbauset. Det var jo ved denne innsjøens bredder at Narkissos hadde sett sin siste snurt. Sjøen forble taus en lang stund, den hadde sovnet. De vakre damene hoiet og skrek for å vekke den lille pytten til live igjen. Den svarte omsider:</p>
<p>-          Jeg gråter over Narkissos fordi han overlevde. Gud vet hvor den forfengelige selvdyrkeren har tatt veien nå, men han gaulet et eller annet om å søke lykken innen alkymi.</p>
<p>Innsjøen sukket tungt.</p>
<p>-           Han var så vakker at jeg følte meg rent utilstrekkelig&#8230;</p>
<p> </p>
<p><em>”Hadde du bare sett meg nå, lille innsjø” hvisket Alkymisten for seg selv og gliste bredt.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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