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	<title>oberflachlichkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/oberflachlichkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "oberflachlichkeit"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:19:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Nemo Nemesis - Warum ?]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/13/nemo-nemesis-warum/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:41:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/B88fnAvZ-68&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/B88fnAvZ-68&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum ich Gaga liebe]]></title>
<link>http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/10/28/warum-ich-gaga-liebe/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:14:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mari</dc:creator>
<guid>http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/10/28/warum-ich-gaga-liebe/</guid>
<description><![CDATA[Gerade habe ich mich in Facebook in eine Diskussion mit F. über Lady Gaga verstrickt. Sie konnte nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gerade habe ich mich in Facebook in eine Diskussion mit F. über <a href="http://www.ladygaga.com">Lady Gaga</a> verstrickt. Sie konnte nicht glauben, dass ich tatsächlich Fan dieser Frau bin und schauen wir Wilma Wahrheit ins Auge: Ganz unrecht hat sie nicht. 24, intelligent, Sozialwissenschaftenstudium, ein ausgeprägtes Gespür für einen originellen Musikgeschmack (minus die komplette Sugababesdiskografie <em>inklusive</em> aller Soloalben der Exmitglieder) und stets das Zebra in der Herde Pferde. Und dennoch bin ich voll auf diese Frau hereingefallen? Warum? Weil sie das Glimmen einer echten Künstlerin in den Augenwinkeln hat. Wirklich? Oh ja!</p>
<a href="http://view.picapp.com/default.aspx?" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/4/6/7/f/Lady_Gaga_launches_f5cb.JPG?adImageId=6940885&amp;imageId=6370158" width="250" height="342" border=0  /></a><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>
<p>Lasst mich meinen Hammer rausholen und ein paar Thesen an meinen Palast schlagen:</p>
<p><span style="color:#ff00ff;"><strong>Wenn sie nicht erfolgreich wäre, wäre sie sehr beliebt bei der Elite.</strong></span></p>
<p>Wie kriegt man einen total unbekannten „Newcomer“ in den Charts unter? Diese Frage ist vermutlich nicht so einfach zu beantworten, schon alleine deshalb nicht, weil die Massen launisch sind. Diese bittere Erfahrung mussten schon einige andere Künstler machen. Daraus lässt sich schließen, dass auch der Ersteintritt in die Charts mehr eine Glückssache ist, so sehr einige Plattenbosse auch versuchen, die Schicht Magic vom Chartseinstieg zu wischen. Fantasieren wir doch einmal, was passiert wäre, wenn Gaga die Mitgliedschaft in der Große Liste nicht bekommen hätte! Nun? Dann hätten wir eine Künstlerin mit Schirm, Charme und Melone, die singen kann, eine interessante Bühnenshow bietet und über Sex, Drugs und Rock‘n‘Roll singt. In <em>Just Dance </em>geht es um Drogen, in <em>Pokerface</em> und <em>LoveGame</em> um erotische Anziehung und in <em>Paparazzi</em> um Stalkerismus der besonderen Sorte &#8211; wenn die Gaga nicht in den Charts wäre, wäre sie mindestens ein Geheimtipp! Darauf wette ich!<!--more--></p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Sie ist nicht im Mainstream angekommen. Sie ist schon längst darüber hinausgeschossen.</span></strong></p>
<p>Nun ist unsere kleine Fantasie aber nicht eingetroffen. Die gute Frau war letztes Jahr im Sommer eine Geheimgröße, als sie noch niemand hier kannte, aber das hat sich geändert. Sie ist jetzt offiziell im „Game“ angekommen und ein Popstars. Wirklich? Nein. Lady Gaga ist kein Popstar. Den Pop hat sie schon lange hinter sich gelassen. Wir sehen sie &#8211; dank Perez Hilton &#8211; in allen möglichen Posen und Ausleuchtungen in diversen Modemagazinen überall auf der Welt, sie ist im Frühstücksfernsehen, auf Awardshows. Und die Modewelt liebt sie. Ihr neuer Song lief bei der Show von Designer Alexander McQueen, sie spielt auf Party von irgendwelchen wichtigen Leuten (und zwar eine ihrer faszinierenden Akustikversionen von Songs, denen man nie im Leben eine Akustikversion zugetraut hätte), berühmte Fotografen lichten sie ab, sie designt Kopfhörer, spukt in Feuilletons herum &#8211; welcher Star hat zuletzt sämtliche Bereiche unseres Lebens so stark durchdrungen?</p>
<p><span style="color:#ff00ff;"><strong>Sie tanzt uns allen auf der Nase herum&#8230;</strong></span></p>
<p>Wer ist Lady Gaga? Kann diese Frage irgendjemand beantworten? Wenn ich einen Versuch wagen darf: die Meisterin der Inszenierung und Verschleierung. Sie hat es geschafft, so eine starke Bühnenpersönlichkeit zu schaffen, dass niemand die Privatperson dahinter entdecken kann. Mit einem angenehmen Konversationshumor, einem Modegeschmack, der von vielem ablenkt, und einer Menge kryptisch wirkender Bemerkungen, bei denen niemand so sicher ist, ob man sie ernstnehmen sollte. Sie ist nicht greifbar als Person, sondern höchstens als Phänomen in kurzen Klamotten und überraschend andersartigen Performances.</p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">&#8230; und wir fallen drauf rein.</span></strong></p>
<p>Ein solches Benehmen wie das der Gaga provoziert natürlich eine große Menge an Pressegeraffel. Jeder möchte etwas möglichst Spannendes zu dieser außergewöhnlichen jungen Frau sagen und zwar so dringend, dass dann so Sachen dabei herauskommen, wie eine Meldung über ihre verschwundene Teetasse. Lady Gaga betritt das Troittor &#8211; und schon hat jemand wieder etwas darüber zu vermelden! Ta-da! Die einzige, die sich dabei lächerlich macht, ist die Presse. Sie lässt sich nämlich ganz wunderbar von der Lady manipulieren, indem sie sie mit dämlichen Pseudoereignissen füttert, für die keine andere Person in die Nachrichten kommen würde. Doch La Gaga hat es geschafft, einen solchen Hype um ihre eigene Person zu kreiieren, dass die Presse sich an ihr festgebissen hat wie ein Hund an einem fußlahmen Kaninchen <span style="color:#808080;">(War der zu krass? Ja, Mari, der war zu krass)</span>. Warum? Weil sie bei all diesen Pseudoereignissen kein einziges wirkliches Skandälchen zu bieten hat? Kein Liebes-Auf-und-Ab, keine häusliche Gewalt &#8211; was will man machen? Arme Presse&#8230;</p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Sie hat eine Geschichte.</span></strong></p>
<p>Und Leute mit Geschichte sind nun mal interessanter, auch wenn sie selbige nur schnipselweise auf Sendung schicken, aber das reicht, um echte Süchtige bei der Stange zu halten. Abgesehen davon stellt sie ihre Vergangenheit so dar, wie wir sie in unseren kühnsten Träumen auch gerne hätten (siehe nächste These). Eine Bühnenvergangenheit in den verruchten Clubs der Lower Eastside, eine Pianovergangenheit, die im Alter von vier beginnt, eine Mädchenprivatschulvergangenheit, die Tatsache, dass sie auf die renommierte Tisch School of the Arts aufgenommen wurde. Koks, Pailletten, Partys &#8211; die junge Gaga könnte so genauso aus einem Buch von Bret Easton Ellis oder einer Episode von <em>Gossip Girl</em> entsprungen sein.</p>
<a href="http://view.picapp.com/default.aspx?" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/0/b/7/8/Pussycat_Dolls_Play_a000.jpg?adImageId=6940934&amp;imageId=4820418" width="431" height="594" border=0  /></a><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>
<p>&#160;</p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Sie ist eine Kunstfigur, die das darstellt, was wir gerne sein wollen.</span></strong></p>
<p>Natürlich wollen wir es nicht zugeben, aber ja, wir wollen auch so sein. Durch die Welt reisen, teure Klamotten tragen, wenig Klamotten tragen, weil wir den entsprechenden Körper haben, berühmte Leute kennen, in Fünf-Sterne-Hotels wohnen, uns auf der Bühne die Klamotten von der Seele reißen, in den Zeitungen sein, bekannt sein, gute Musik machen, im Mittelpunkt stehen, Erfolg haben, heiße Gegengeschlechtliche kennenlernen. Jeder picke sich zumindest eins der aufgezählten Attribute heraus und beanspruche es für sich!</p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Sie hat mehr Tiefgang als wir ihr zutrauen wollen.</span></strong></p>
<p>So. Die Gaga ist jetzt also all das, was unsere langweiligen Selbsts nie sein werden. Schön. Wenn sie jetzt auch noch was im Köpfchen hat, dann möchten wir nicht mehr leben! Richtig? Dumm nur, dass sie Tiefgang hat, so sehr die Welt es ihr auch versagen soll. Man muss nur einmal beobachten, wie sie mit den Medien umgeht. Wäre sie doof, dann würde sie nicht so geschickt ihre Privatperson verstecken. Abgesehen davon gibt es auch Audiobeweise, die belegen, dass sie nicht so oberflächlich ist, wie wir uns wünschen. Beispiel: <em>Papergangsta</em>.</p>
<blockquote><p>Cause the ones who loved me told me to stop<br />
like home girl can‘t catch shit if it drops<br />
A superwoman chick you know that I am<br />
Some shit don‘t fly by me in a man<br />
[...]<br />
Got something really shiny to start<br />
want me to sign there on your range rover heart?<br />
I‘ve heard it before, yeah, the dinners were nice<br />
till your diamond words melted into some ice</p></blockquote>
<p>In Verbindung mit dem wunderbar pianogetriebenen Song ist dieser Song essenzielle Wahrheit. Ich liebe die Metaphern, die Stimmung, die „message“ &#8211; ach ja, und die Gaga liebe ich auch!</p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Trotzdem: Wenn Oberflächlichkeit wirklich so schlimm ist &#8211; warum praktizieren wir sie dann jeden Tag selbst?</span></strong></p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong><span style="color:#ff00ff;">Sie hat keine Angst davor Pop zu sein.</span></strong></p>
<p>Alle möglichen anderen Popstars versuchen sich ständig an &#8220;authentischen&#8221; Genres zu bedienen (Rock, Hiphop), aber sie nicht. Sie macht so gewollt Trash, dass es kein Trash mehr ist, wenn man mich fragt. Die Art und Weise, wie sie bis zum Erbrechen Synths durchdekliniert und dabei noch nicht mal eine obligatorische Pianoballade aufs Album packt ist mutig, furchtlos, tollkühn &#8211; und doch geht die Rechnung auf, weil Gaga eben doch nicht nur eine Entertainerin ist (siehe: Britney, Rihanna), sondern Herz, Hirn und Arsch hat.</p>
<a href="http://view.picapp.com/default.aspx?" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/5/1/b/e/97.jpg?adImageId=6940992&amp;imageId=3569829" width="500" height="750" border=0  /></a><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr ist mehr ist mehr]]></title>
<link>http://retrakon.wordpress.com/2009/10/11/mehr-ist-mehr-ist-mehr/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:45:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>retrakon</dc:creator>
<guid>http://retrakon.wordpress.com/2009/10/11/mehr-ist-mehr-ist-mehr/</guid>
<description><![CDATA[Was passt besser auf den gestrigen Artikel? Natürlich die Nachricht, dass in Ungarn die erste Miss P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://retrakon.wordpress.com/files/2009/10/image-22626-panov9-jfos.jpg"></a></p>
<p><a href="http://retrakon.wordpress.com/files/2009/10/image-22625-galleryv9-hutd.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-860" title="Hungary Miss Plastic" src="http://retrakon.wordpress.com/files/2009/10/image-22625-galleryv9-hutd.jpg" alt="Hungary Miss Plastic" width="448" height="300" /></a></p>
<p>Was passt besser auf den gestrigen Artikel? Natürlich die Nachricht, dass in Ungarn die erste <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,654362,00.html">Miss Plastic</a> gewählt wurde. Ein Schönheitswettbewerb, bei dem nur Frauen teilnehmen durften, die mindestens eine Schönheitsoperation vorzuweisen hatten. Botox sei zu wenig, so die Veranstalter. Zugegeben, die Damen sehen nicht schlecht aus und der Gewinnerin kann man durchaus ein wenig Ausstrahlung attestieren, aber wenn man weiß, dass hinter dem Wettbewerb Schönheitskliniken und andere Firmen dieser Branche stehen, dann ist die Absicht klar. Ich prophezeie einmal in den Wind hinaus: Nachdem man uns Männern bis zum Jahr 2020 erfolgreich eingebläut haben wird, dass wir uns auch schminken sollen und Gesichtsmasken brauchen, ist bis 2030 die Standardschönheitsoperation für den Mann auf dem Plan.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Marktwirtschaft &amp; Demokratie = Sklaverei]]></title>
<link>http://jazariel.wordpress.com/2009/09/28/marktwirtschaft-demokratie-sklaverei/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:22:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>jazariel</dc:creator>
<guid>http://jazariel.wordpress.com/2009/09/28/marktwirtschaft-demokratie-sklaverei/</guid>
<description><![CDATA[Die Tage werden langweiliger. Ich habe in den letzten Tagen mehrmals festgestellt das viele Menschen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Tage werden langweiliger. Ich habe in den letzten Tagen mehrmals festgestellt das viele Menschen in Berlin wenig bis gar kein Interesse daran haben, etwas an ihren eindimensionalen Vorstellungen zu verändern. Dies deckt sich ganz gut mit den mehr als 45 Millionen Menschen die gestern wählen gegangen sind, denn diese haben ihre Stimme für weitere 4 Jahre abgegeben und werden nun stumm verfolgen wie die Politiker weiter Krisen verursachen und verwalten. In Berlin gibt es wirklich viele hübsche, interessante, außergewöhnliche Menschen, aber leider eben auch das genaue Gegenteil davon, womit ich nicht nur das Äußere meine. Hier in Berlin sind alle negativen wie positiven Eigenschaften der Menschheit vertreten. Die Stadt kann einen zermalmen wenn man nicht stark genug für sie ist. Sie kann aber auch alles gute in einem hervorbringen, stärken und so weiter.</p>
<p>Die enorme Zerissenheit in den Menschen prägt die Spaltungen und Grenzen in Berlin ganz massiv. Ich glaube das die in der Vergangenheit angesprochene Geschichte dieser Stadt die Menschen ganz besonders traumatisiert hat. Vor einigen Tagen ging ich noch davon aus, sie hätten dadurch besonders stark die Chance grundlegende Problematiken zu erkennen und mit einer ständigen Bewusst-werdung zu bewältigen. Leider behandeln sich die Menschen unglaublich schlecht, sie sind oberflächlich zu sich und anderen Menschen, sie hetzen durch die Strassen und haben nicht einmal für längere Blickkontakte Zeit. Die Menschen stöhnen und ächzen unter den Lasten des Konkurrenzdrucks, während andere längst durch ihn die Obdachlosigkeit gedrängt wurden. </p>
<p>Viele Menschen nehmen Koks, Gras, Speed, Alkohol, Nikotin, Koffein um den beruflichen bzw. den alltäglichen Alltag &#8220;erfolgreich&#8221; zu überstehen. Sie gehen etliche Stunden arbeiten, reisen kreuz und quer durch die Stadt, holen dabei ihre Kinder ab, sagen ihren Kindern beim ins Bett legen wie sehr sie sich morgen in der Schule anstrengen sollten, blasen danach dem One-Night-Stand im Hotel einen und sacken dann völlig erschöpft ins leere Ehebett, weil der Ehemann/die Ehefrau schon wieder auf Geschäftsreise ist. Ist das die Realität? Ist das ein liebevolles harmonisches Leben?  Die Zerissenheit ist zur Normalität geworden, es ist normal geworden die Dinge nur noch oberflächlich zu streifen und sich danach zu wundern wieso man nichts mehr als Leere empfindet.</p>
<p>Die Menschen die einen Job haben, egal ob sie gut oder schlecht  verdienen, arbeiten Jahrzehnte tagtäglich stundenlang und nur die wenigsten sind damit wirklich glücklich. Denn sie dienen nicht ihrem Glück sondern dem Kapital. Deshalb kämpfen sie genau wie die Menschen die sich von diesem Unglück verabschiedet haben gegen jede Menge stupider Verhältnise und Ansichten an. Auch die Menschen die von Sozialhilfe, Betteleien usw. leben fühlen sich ähnlich wie die Arbeitnehmer unheimlich isoliert. Die Menschheit ist und war jahrtausendelang ängstlich und genau das spiegelt sich in den Vorstellungen und damit in den Lebenssituationen der heutigen Generationen wieder. Als ob der permanente &#8220;Jeder gegen Jeden&#8221;-Kampf irgendeine wesentliche Verbesserung für alle Menschen bringen würde, wird der Druck innerhalb dieses Kampfes immer größer je mehr Menschen sich daran beteiligen. </p>
<p>Ich bin es leid immer und immer wieder auf diese simple aber barbarische Situation hinzuweisen, ich habe es satt den ignoranten dekadenten Vorstellungen zu widersprechen. Offenbar ist es notwendig diese Welt ins Chaos zu stürzen, die Menschen in Milliarden von Litern Blut und Tränen zu ertränken, damit diese Menschen überhaupt irgendetwas verstehen was sie mit ihrer Idiotie anrichten! Vorallem werde ich richtig sauer wenn sogenannte &#8220;alternative Projekte&#8221; egal ob von sogenannten &#8220;Anarchisten&#8221; oder &#8220;Antifaschisten&#8221; dieselben primitiven hierarchischen Strukturen innerhalb ihrer Vorstellungen etablieren. Ihr bekämpft rein gar nichts, nichtmal Eure Illusionen! Ihr wollt keine grundsätzlichen Lösungen die allen Menschen gut tut, sondern bloss etwas Abenteuer neben dem Drogenkonsum und dem Job. Ihr seid spießig und macht mich traurig. </p>
<p>Mich zieht es dermaßen herunter wie tagtäglich in dieser großen Stadt kaum etwas stattfindet was die Verhältnisse für alle Menschen grundsätzlich verbessert. Zwar sind einige Menschen unheimlich fleissig und wiederum einige davon machen sich sinnvolle Gedanken aber die große Mehrheit will gar nicht hinterfragen was mit ihnen passiert. Sie will gar nicht erkennen womit sie sich den ganzen Tag zerstört und vorallem warum sie sich und andere Gruppen zerstört. Es gibt für sie keinen dringenden Grund ihre Fettleibigkeit, ihren Alkoholismus, ihre Aggressionen, ihre Liebe zum Fußball, ihre Gehorsamkeit gegenüber Arbeitgeber, Staat und Gesellschaft zu hinterfragen, &#8211; denn offensichtlich sind sie glückliche Sklaven. Und sie scheißen mit großen Genuss auf jene Sklaven die noch weniger &#8220;haben&#8221; als sie. </p>
<p>Obwohl soviel in dieser Stadt passiert, passiert eigentlich rein gar nichts. Stillstand findet permanent statt. Es gibt keine Alternative als sich der Leere zu ergeben, sich und andere zu verleugnen, das Leben als oberflächliches Spiel wahrzunehmen. Die Entfremdung trägt immer gestörtere Züge und keiner will damit offensichtlich aufhören, stattdessen scheint in den Köpfen so eine art Gedanken oder Gefühlsstarre stattzufinden, sie sehen ihren Lebensstil eben als den &#8220;bestmöglichen&#8221; und damit hat sich das Überlegen auch erledigt. Die Masse folgt stumm voller Erfurcht den Handlungen der Politik und Wirtschaft statt aufzuwachen und sich selbst zu organisieren. Die Marktwirtschaft sorgt für glückliche Sklaven und die Demokratie sorgt dafür, dass die Sklaven glauben alles unter ihrer Kontrolle zu haben. Da braucht sich nun wirklich keiner wundern wenn bei einem derart hohen Grad der Verblendung Menschen ausrasten und amoklaufen. </p>
<p>Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung wie ich die Menschen erreichen kann. Vermutlich kann ich nur ganz wenig tun und sollte wie alle anderen einfach meinen (beruflichen) Beitrag zur Zerstörung aller Lebensgrundlagen beitragen, damit es möglichst bald eine echte Chance für grundsätzliche Veränderungen gibt. Oder aber ich werde gewalttätig und gehe wie die RAF vor um mit Bomben die Vorstellungen in den Köpfen zu sprengen, auch wenn das den Konservativen und ihrem Polizeistaat sehr gefallen würde, denn dann würden sie ja besonders &#8220;gebraucht&#8221;. Ich bin aber kein Gewalt- oder Straftäter, meine Natur war immer friedlich und auf verbale Kommunikation ausgelegt. Mein optimistisches Menschenbild jedoch wird von der Realität immer wieder erschüttert, vielleicht orientiere ich mich an den falschen Menschen. Vielleicht gibt es noch irgendwo in dieser Stadt tausende Menschen die ähnliches wie ich begriffen haben und mit denen man liebevoll leben kann. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitiert (24): Antoine de Saint-Exupéry]]></title>
<link>http://zivilschein.wordpress.com/2009/09/22/zitiert-24-antoine-de-saint-exupery/</link>
<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 04:34:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>cosmo</dc:creator>
<guid>http://zivilschein.wordpress.com/2009/09/22/zitiert-24-antoine-de-saint-exupery/</guid>
<description><![CDATA[Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Aus &#8220;Der klein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.</p>
<hr />
<p>Aus &#8220;Der kleine Prinz&#8221;, Kapitel XXI</p>
<p><a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Antoine_de_Saint-Exup%C3%A9ry">Antoine de Saint-Exupéry bei Wikiquote</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frau Schniebel]]></title>
<link>http://joernpetersen.wordpress.com/2009/09/21/frau-schniebel/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 17:23:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörn  Petersen</dc:creator>
<guid>http://joernpetersen.wordpress.com/2009/09/21/frau-schniebel/</guid>
<description><![CDATA[Frau Schniebel putzt die Treppe in der zweiten Etage. Möglichst lautstark, damit man ihren Fleiß auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Frau Schniebel putzt die Treppe in der zweiten Etage. Möglichst lautstark, damit man ihren Fleiß auc]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Als die Heidi noch um die Alm hüpfte... ]]></title>
<link>http://buenzli.wordpress.com/2009/09/12/als-die-heidi-noch-die-alm-um-hupfte/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 07:11:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Bünzli</dc:creator>
<guid>http://buenzli.wordpress.com/2009/09/12/als-die-heidi-noch-die-alm-um-hupfte/</guid>
<description><![CDATA[Als die Heidi noch die um Alm hüpfte&#8230; Ein ganz normaler Freitagabend&#8230; Und Bünzli hatte A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Als die Heidi noch die um Alm hüpfte&#8230;</h2>
<p>Ein ganz normaler Freitagabend&#8230; Und Bünzli hatte Ausgang.</p>
<p>Bünzli war die ganze Woche über sehr fleissig, hatte mehr als seine erforderliche</p>
<p>Stundenanzahl geschafft, war pünktlich zum Donnerstagabend einkaufen, denn</p>
<p>sein Biervorrat war die letzten Tage enorm geschrumpft. Seine neuen Freunde aus</p>
<p>der Schweiz kamen gern vorbei, um das eine oder andere Bier zu geniessen. Auf</p>
<p>seine Kosten. Und da das üblich ist, nichts mitzubringen, wenn man zu Besuch ist,</p>
<p>freute sich also Detlef über neue Bekanntschaften, ohne Mitbringsel, die bei ihm Fussball</p>
<p>schauten, weil er sich breit schlagen lassen hat und Anpassung ist schliesslich alles.</p>
<p>Zum Dank durfte der Bünzli am Freitag mit auf den Ausgang. Wie er bereits erörtert</p>
<p>hat, kommen ihm fiese Assoziationen auf, wenn jedes mal der Schweizer berichtet,</p>
<p>dass er im Ausgang war. So, du bist also im offenen Vollzug, grinste Detlef bei sich,</p>
<p>wenn ihm diese Abart an grammatischem und etymologischem Auswurf begegnete.</p>
<p>Detlef hatte sich wieder fein raus geputzt: mit seinen braunen Mokassins, den</p>
<p>besonders schönen Bommelchen darauf, sein schickes Hemd aus Flanell und seine</p>
<p>Lieblingshose, obwohl schon mit Abschürfungen im Cord, aber noch immer schick,</p>
<p>die Haare frisiert und gegelt, oder wie der Schweizer spricht mit &#8220;Scheel&#8221; gestylt&#8230;</p>
<p>Er sah heute sehr gut aus, besonders knackig zu betrachten, denn die schnellen</p>
<p>Liegestütze im Bad und das regelmässige Treppensteigen förderte so langsam seinen</p>
<p>Tribut: Bauchumfang kleine, Po fester und die Oberarme musste er nicht weiter</p>
<p>stählen, denn als typischer Deutscher, der kontinuierlich den Vorgarten jätete und</p>
<p>umgrub, hatte er den einen oder anderen Muskelansatz für sich verbucht.</p>
<p>Das war auch nötig, um bei den Schweizerinnen landen zu können. Man muss</p>
<p>ehrlich zugeben, dass die Masse der Frauen im Käseland prächtig gedeiht.</p>
<p>Mag am Käse liegen, an der frischen Luft oder vielleicht doch an der völlig</p>
<p>übertriebenen, oberflächlichen Lebensart- man weiss es nicht.</p>
<p>Die allgemeine Schweizer Frau ist mega schick, wie eben frisch aus der Pelle</p>
<p>geschlüpft, geleckt und übermässig zurecht gemacht, dass jede andere Frau nur</p>
<p>neben ihr erblassen kann. Und diese Blässe ist nicht verwunderlich, da die Frau aus</p>
<p>der Schweiz nur ein Hobby pflegt: hungern! Als hätten sie die Anorexia erfunden,</p>
<p>wackeln sie klapperdürr auf ihren Schühchen zitternd durch die Gegend.</p>
<p>Und wer nun denkt, dass Detlef übertreibt, der ist noch nie mit offenen Augen durch</p>
<p>Zürichs Innenstadt gelaufen. Absolut abschreckend, ein Horror für jede Frau mit</p>
<p>gesunder Lebenseinstellung, also mit Brust und Po, neben all den Kleiderständern,</p>
<p>die fahl und mies gelaunt mit knurrendem Magen ihr Defizit mit Zickigkeit und</p>
<p>Zigarettenkonsum kompensieren. Natürlich sehen Frauen, die etwas aus sich</p>
<p>machen, immer schick aus, aber lieber hätte Bünzli eine verzottelte, mit</p>
<p>Achselhaar in Natura und abgetragenen Jeans mit Pulli verlotterte Punkerin,</p>
<p>die weiss, was sie spricht und nicht nur Luft im Oberstübchen hat, als diese</p>
<p>aufgeblasenen Weiber, die kein anderes Thema kennen als Maniküre, Pediküre und</p>
<p>die Sonderangebote bei Zara oder Jelmoli auswerten. Grässlich!</p>
<p>Wo sind all die Streberinnen, die noch Bücher lesen und sich mit Politik und</p>
<p>dem Wichtigen im Leben beschäftigen, wo zum Teufel?</p>
<p>Richtig, die findet man nur im Untergrund, denn die sind komplett abseits und</p>
<p>unbeachtet und bekommen von den Königinnen der Nacht nur abwertende Blicke.</p>
<p>Obwohl es doch sie sein sollten, die man mitleidig anschauen sollte, aber solange</p>
<p>die sich gegenseitig beweihräuchern und noch immer von Männern die Bestätigung</p>
<p>bekommen, denen die schicke Frau als Status quo reicht, da sie ja nichts im Kopf</p>
<p>haben muss- bei ihrer Schönheit, wird es immer solche Frauen geben.</p>
<p>Und geht man dann also in einen Club, eine Bar oder Kneipe, trifft man diese</p>
<p>abgemagerten Wracks im Haufen an, wie sie bissig und schnippisch einander</p>
<p>beäugen, sich lächerlich machen mit ihren Diskussionen über Luis Vuittons-</p>
<p>Taschen und ihren viel zu engen Jeans in Grösse Zero. Erbärmlich.</p>
<p>Das bleibt Bünzli oft nur ein Kopfschütteln. So toll diese Frauen auch aussehen</p>
<p>mögen, ist es doch kaum möglich ein vernünftiges Wort mit ihnen zu wechseln.</p>
<p>Prinzessin Rühr-mich-nicht-an, neben Komtess Schau-mir-nix-ab und ihrer guten</p>
<p>Freundin Gräfin von und zu Wag-es-nicht-mich-anzusprechen, sie alle lassen sich</p>
<p>sehr gern Drinks ausgeben, angeln sich die Männer nach Grösse des Geldbeutels</p>
<p>und finden es so ziemlich normal ihr Leben damit zu vergeuden die oberen</p>
<p>Zehntausend nach zu äffen. Detlef stellt lieber gepflegt ein paar Bierchen in die Ecke,</p>
<p>schaut sich das krankhafte Gehabe an, um dann abends im Bett darüber zu</p>
<p>sinnieren, ob es an seiner Einstellung hapere oder ob hier irgendwie doch nicht ein</p>
<p>Fehler im System des Lebens herrscht, wenn das die Elite, die Frauenelite der</p>
<p>Schweiz sein soll. Ohha, na dann, was ist nur aus der guten alten Heidi geworden,</p>
<p>die gesund und munter über die Almwiesen hüpfte, rannte, trällerte und noch</p>
<p>fröhlich mit der Welt lachte, über hundert Jahre später würde jetzt Heidi Nagellack</p>
<p>tragen, einen Mini, der auch als Gürtel durchgehen könnte, eine absolut hässliche</p>
<p>glänzende Leggins darunter, mit Schmuck behängt wie eine Jubelstaude zu</p>
<p>Weihnachten, mit einem Top in Tigerlook, dass in Grösse 34 bis 36 sicherlich</p>
<p>ansehnlicher gewesen wäre und dazu, sehr  unvorteilhaft für jede Alm, High-Heels</p>
<p>12cm-Absatz in Lack. Aber warum aufregen oder beschweren, das passt doch alles</p>
<p>ins Bild, das Detlef schon seit geraumer Zeit gewonnen hat:</p>
<p>Oberflächlichkeit an allen Fronten, warum hier also ausweichen.</p>
<p>Also die Damen, kurze Anleitung, um dazu gehören zu können: Logik, Verstand und</p>
<p>alles Wissen ausblenden, dümmlich kichern, der neuesten Mode folgen, die</p>
<p>&#8220;in Touch&#8221; kaufen, eine übergrosse Luis Vuittons- Tasche total lässig in der</p>
<p>Armbeuge tragen und vor allem und das aller, aller wichtigste: nichts essen.</p>
<p>Dann bleibt mir nur diesen armen Opfern der Gesellschaft einen guten Hunger</p>
<p>zu wünschen und die liebsten Grüsse aus der wartenden Betty Ford Klinik, was</p>
<p>nämlich meist einher geht mit dem Sitten- und Moralverfall der Generation</p>
<p>Natürlich-passe-ich-in-Grösse-32!</p>
<p>Kopfschüttelnde Grüsse,</p>
<p>Detlef Bünzli</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie leicht ist es, heftigste Begierden durch die oberflächlichsten Gegenstände in die Irre zu führen.]]></title>
<link>http://buenzli.wordpress.com/2009/09/03/wie-leicht-ist-es-heftigste-begierden-durch-die-oberflachlichsten-gegenstande-in-die-irre-zu-fuhren/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 07:14:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Bünzli</dc:creator>
<guid>http://buenzli.wordpress.com/2009/09/03/wie-leicht-ist-es-heftigste-begierden-durch-die-oberflachlichsten-gegenstande-in-die-irre-zu-fuhren/</guid>
<description><![CDATA[Wie leicht ist es, heftigste Begierden durch die oberflächlichsten Gegenstände                      ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3>Wie leicht ist es, heftigste Begierden durch die oberflächlichsten Gegenstände                                      in die Irre zu führen.</h3>
<h4>(Jean- Jaques Rousseau)</h4>
<p>Vielleicht mag der eine oder andere schon bemerkt haben, dass der Schweizer an</p>
<p>sich ein fortschrittlicher Typ ist, modern und mondän. Ob es sich dabei um den</p>
<p>neuesten ipod, iPhone, der noch schnellere Apple Mac und den anderen neuen der</p>
<p>neuesten Errungenschaften der Technik handelt. Nun mag man eventuell geneigt</p>
<p>sein zu denken, dass es wieder nur ein Klischee sei, dass wiederum der Deutsche</p>
<p>ebenso fortschrittlich ist (in Berlin vielleicht, maximal noch in München oder</p>
<p>Hamburg) und dass andererseits sicherlich im Wallis nicht Bauer Huber einen</p>
<p>niegelnagelneuen iPod touch besitzt, das mag alles stimmen, aber es ist doch recht</p>
<p>auffällig, dass die Altersgruppen Alkopops bis Whisky- Degustation immer auf dem</p>
<p>neuesten Stand sind. Up to date, sozusagen.</p>
<p>Aber dieser Stand der Technik ist in den Händen mancher Schweizer ein echter</p>
<p>Schaden. Sie nutzen diese modernen Dinger, um die Ohren und Nerven Bünzlis</p>
<p>mächtig zu strapazieren! Detlef fährt jeden Tag auf Arbeit und von der Arbeit</p>
<p>wieder zurück, also zehn Fahrten die Woche, sei denn er trifft sich abends mit</p>
<p>Kollegen auf eine <em>Stange. </em>Und um wie viel wollen wir wetten,</p>
<p>dass sicherlich auf mindestens fünf Fahrten in der <em>Tram</em> irgendeiner seinen ipod</p>
<p>bis zum Ohrenbluten laut gestellt hat, dass man selbst zig Sitzplätze hinter ihm den</p>
<p>kratzenden Bass und überlautes Gekreische im Kopfhörer einprägsam hört.</p>
<p>Da bekommt doch <em>Luut&#38;Tüütli </em>gleich einen Imageschaden kostenfrei mitgeliefert.</p>
<p>Denn das Gewummse von der Desperados-Corona-Generation muss Bünzli nicht</p>
<p>unbedingt laut und deutlich haben, während er entweder noch übermüdet auf Arbeit</p>
<p>tuckert oder bereits wieder völlig übermüdet von der Arbeit durch zahlreiche Kurven</p>
<p>zurück nach Hause gerüttelt wird. Doch was ihn am meisten verärgert, ist die</p>
<p>dumme Angewohnheit etlicher Schweizer erst nach ein paar Tagen Emails, SMS und</p>
<p>verpasste Anrufe zu beantworten. Da geben sie schon ihre Franken massenweise für</p>
<p>moderne Kommunikationsmittel aus und dann nutzen sie diese nicht. Doch,</p>
<p>natürlich, für facebook, MySpace und Konsorten, um mit dem iPhone Fotos zu</p>
<p>schiessen, dann schnell Fotos hoch zu laden, um diese dann noch schneller zu</p>
<p>verlinken. Hiiiiiilfeeeeeee! Denkt sich da Herr Bünzli.</p>
<p>Aber zurück zur Problematik:</p>
<p>Detlef hat bereits in seinem Bekanntenkreis, in seinem deutschen Bekanntenkreis</p>
<p>sollte man dazu erwähnen, die Thematik gehabt, dass Mails, selbst wenn es</p>
<p>wichtige Absprachen dienstlicher Natur oder Rechnungen sind, erst Tage, nahezu</p>
<p>Wochen später beantwortet werden. Kurznachrichten auf dem <em>Natel</em> werden</p>
<p>prinzipiell erst zwei, drei Tage später beantwortet, aber in der Regel vier bis fünf</p>
<p>Tage später. Und dann meist mit einer solcher Pointe, die hätte Heinz Ehrhardt,</p>
<p>Dieter Nuhr und Kurt Krömer zusammen nicht übertreffen können.</p>
<p>Im Stil von: &#8220;Sehen wir uns Dienstag oder Mittwoch?&#8221; Einfache Frage sollte man</p>
<p>meinen. Antwort: &#8220;Ja, isch guet.&#8221; Einfache Frage, einfache Antwort- das war dann</p>
<p>wohl doch zu viel verlangt. Eine solche Situationskomik ist tagein, tagaus</p>
<p>Programm und natürlich würde Bünzli jede menge Lacher verpassen, wenn er</p>
<p>auf den Kontakt mit dem Käsevölkchen verzichten würde, vor allem via SMS.</p>
<p>Übrigens sollten sich neue Zugezogene nicht wundern, denn Geburtstage und</p>
<p>andere persönliche festliche Anlässe werden ebenso flüchtig, wie gar nicht beachtet,</p>
<p>wie eine SMS am Handy oder eine von zig Mails im Posteingang im neuen Mac.</p>
<p>Und wenn sie dann ihre SMS beantworten wollen oder ihre entgangenen Anrufe</p>
<p>kontaktieren, machen sie das prompt im Zug. Natürlich, wo sonst kann man so</p>
<p>viel ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Und von der Flaute des Typen letzte</p>
<p>Nacht im Bett erzählen, über die Cellulite seiner Arbeitskollegin herziehen oder von</p>
<p>dem offenen Beinbruch des Nachbarjungen im Detail berichten. Im Zug, wo kaum</p>
<p>einer flüchten kann. Das Berichtete dann breit ausdehnen und die Stimme volles</p>
<p>Rohr aufdrehen und alles raus posaunen, was einem so durch den Kopf schiesst.</p>
<p>Manchmal möchte Bünzli vor Wut Wände einrennen. Ab durch die Mitte und</p>
<p>ein fröhliches: &#8220;Ich bin dann mal weg.&#8221;, und wenn es auf zum Jakobsweg ginge.</p>
<p>Detlef hat sich inzwischen angewöhnt rechtzeitig Kurznachrichten und Emails</p>
<p>zu schreiben und Geburtstage ignoriert er inzwischen gekonnt, wenn auch voller</p>
<p>Unbehagen, aber man kann ja nicht alles haben und wir sind ja hier nicht bei</p>
<p>&#8220;Wünsch dir was!&#8221; sondern bei: &#8220;So isses!&#8221;.</p>
<p>Aber Hauptsache sie haben das neueste technische Spielzeug errungen, können es</p>
<p>überall, gebeten oder ungebeten, präsentieren und dadurch mit der High Society</p>
<p>mithalten. Und da schliesst sich der Kreis. Oberflächlichkeit ist laut Definition,</p>
<p>wenn etwas nur von der Oberfläche her betrachtet, etwas nur kurz und flüchtig</p>
<p>bewertet wird und wenn jemand kein Interesse für geistige Werte und Charakter</p>
<p>hegt. Manchmal sehr passend. Leider. Und wie passend dazu das Zitat von</p>
<p>Rousseau: &#8220;Wie leicht ist es, heftigste Begierden durch die oberflächlichsten</p>
<p>Gegenstände in die Irre zu führen.&#8221; Was nützen mir iPhone, Ipod und Co. wenn ich</p>
<p>innerlich verkomme und meinen Charakter nicht pflege. Denn eigentlich sollten</p>
<p>es diese Dinge sein, die im Leben zählen. Aber genug des Ernstes. Kommen wir</p>
<p>zurück zur Leichtigkeit des Seins, Detlef wird nun noch schnell auf seine persönliche</p>
<p>Plattform gehen und um die Worte Rousseaus weiter zu nutzen:</p>
<p>&#8220;Wie könnte man auf der Stelle jemandes Freund sein,</p>
<p>den man noch nie gesehen hat.&#8221; Noch schnell ein paar  Freunde in seine</p>
<p>Kontaktliste aufnehmen, die ihn dann alle auf ihren Fotos verlinken können-</p>
<p>den spleenigen deutschen Freak in Cordhose mit Dosenbier und einer f6 in der</p>
<p>Hand, danach wollte Detlef noch schnell seine Mails checken, die er schon seit</p>
<p>Tagen im Posteingang absichtlich ignoriert hat. Denn was tut man nicht alles,</p>
<p>um der Norm zu entsprechen.</p>
<p>Einen schönen Tag an alle,</p>
<p>euer Deltef</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Billy Talent - Nothing to lose]]></title>
<link>http://youngsouls.wordpress.com/2009/07/23/billy-talent-nothing-to-lose/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 18:46:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Miss Justices</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie wahr &#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/CGUw0und0HM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/CGUw0und0HM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;">Wie wahr &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lookism in Second Life]]></title>
<link>http://koolhoven.wordpress.com/2009/05/30/lookism-in-second-life/</link>
<pubDate>Sat, 30 May 2009 03:35:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Koks Koolhoven</dc:creator>
<guid>http://koolhoven.wordpress.com/2009/05/30/lookism-in-second-life/</guid>
<description><![CDATA[Während der Weg den durch Medien normierten Schönheitsidealen zu entsprechen in der realen Welt für ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Während der Weg den durch Medien normierten Schönheitsidealen zu entsprechen in der realen Welt für viele Menschen oft mit massiven Hindernissen verbunden ist, braucht es in Second Life oft nur wenige Handgriffe, um dem eigenen Avatar einen perfekt austarierten Körper zu verpassen.</p>
<p>Eine kritische Reflexion über diese 1:1 Übernahme von Schönheitsnormen aus dem Real Life findet nicht statt, die Chance diese Normen wirklich hinter sich zu lassen, wird nur von einer Minderheit wahrgenommen.</p>
<p><strong>Artikel weiter lesen: <a href="http://www.virtual-world.info/content/view/824/172/">http://www.virtual-world.info/content/view/824/172/</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Mauer sitzt immer noch im Kopf! Hüben wie Drüben]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2009/02/05/die-mauer-sitzt-immer-noch-im-kopf-huben-wie-druben/</link>
<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 16:32:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>redaktion</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2009/02/05/die-mauer-sitzt-immer-noch-im-kopf-huben-wie-druben/</guid>
<description><![CDATA[Auch wenn wir dieses Jahr wieder nach Dresden gehen werden, kann ich heute nicht sagen, dass wir weg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2009/02/mauer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2094" title="mauer" src="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2009/02/mauer.jpg" alt="mauer" width="500" height="281" /></a><br />
<strong>Auch wenn wir dieses Jahr wieder nach Dresden gehen werden, kann ich heute nicht sagen, dass wir wegen der Mauer im Kopf wieder gen Osten gehen werden. </strong></p>
<p>Man muss schon manchmal etwas schmunzeln wenn man sich die Menschen mit den Mauern im Kopf genauer betrachtet. Klar, es ist ein Generationsproblem. Wir haben nun mal immer noch zwei verschiedene Identitäten. Meine ist weder Ostdeutsch noch Westdeutsch. Das der Osten, in manchen Dingen beweglicher ist als der Westen mag schon stimmen. Aber in manchen Dingen ist er auch wieder rückwärtsgewandt, das sind beide Seiten.</p>
<p>Was mich immer ärgerte das man hier in westlichen Teil nichts weiter über den Osten, die DDR-Geschichte weiß. Und der Osten hat sicherlich auch große Lücken im Verständnis was viele Dinge an sich sind die den Westen sind.</p>
<p>Es stimmt auch das vieles in Westdeutschland eher an Äußerlichkeiten und Geld gemessen wird, was ich selber als „Ostdeutscher“ nicht kannte. Es ist eben nicht schön wenn Menschen nur solche Dinge im Kopf haben. Das lässt einen vieles oberflächlich erscheinen, wie der Westen so großflächig Ticken mag. Und der Osten fühlt sich verkauft vom Westen. Aber warum gingen wir Ostdeutschen dann auf die Straße 1989? Wollten wir wirklich nur Bananen und tolle Autos und Reisen? &#8211; Ist das vielleicht nicht auch etwas Oberflächlichkeit? Sicherlich. Nun hört man Gejammer, hüben wie drüben. Der Westen pflegt zu sagen: „Der Osten unser Geld in den Rachen gesteckt bekommen, und wir gingen seitem Leer aus.“ Klar, es ist in der großen Verteilaktion vieles Schief gegangen. Der Osten war so etwas desolat, das vieles für die Menschen in Westdeutschland unvorstellbar war. Es ging nicht nur an den leeren Regalen in den Läden. Nein, es war wirklich in vielen Bereichen Mangel.</p>
<p>Und Westdeutschland steckte in vielen Bereichen auch im Reformstau, durch die Wende wurde eben auch diese Problem sicherlich um ein vielfaches verstärkt. Die Politiker schmierten uns Hüben wie Drüben Honig um den Mund, denn es ging eben darum die Wahlen zu gewinnen. Heute sieht man ja in vielen Bereichen das unsere Gesellschaft am kriseln ist. Besonders das Bildungssystem, da sieht man sicherlich das Dilemma. Selber als Legastheniker konnte ich ja gleich das Bildungssystem nach der Wende auskosten, und auch intensiv den beruflichen Rehamarkt testen. Erst seit man hier in Westdeutschland lebt sieht man noch klarer, was man eben auch hier in Westdeutschland an Reformen verpasst hat. Das war mir damals so nicht klar wie heute.</p>
<p>Heute kann ich den Menschen auf beiden deutschen Seiten auf Augenhöhe begegnen. Unsere Gesellschaft besteht aus dir und mir. Also wir sind Deutschland, lasst uns das doch einmal bewusst werden. Mir wird es auch immer wieder aufs neue bewusst.Die heutige Krise könnten uns verhelfen das vielleicht unsere Mauern im Kopf sich in Verbundenheit auflössen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Tempel der (Un-)Lust]]></title>
<link>http://atomality.wordpress.com/2008/12/07/die-tempel-der-un-lust/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 10:33:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Atomality</dc:creator>
<guid>http://atomality.wordpress.com/2008/12/07/die-tempel-der-un-lust/</guid>
<description><![CDATA[Weihnachtsgeschenke zu besorgen wird einem in diesen Tagen ja besonders schwer gemacht. Die Geschäft]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Weihnachtsgeschenke zu besorgen wird einem in diesen Tagen ja besonders schwer gemacht. Die Geschäfte glitzern und glänzen, sind geschmückt mit allerlei Firlefanz und bedudeln uns mit Weihnachtsmusik. All das soll Lust machen und bewirkt doch nur das Gegenteil &#8211; jedenfalls bei mir.</p>
<p>Generell bin ich kein Shopping-Fan. Ich meide die großen Einkaufszentren so gut es geht. In diesen Konsumtempeln mit Hallen so groß wie <em>Khazad-dûm, </em>mit Rolltreppenlabyrinthen und künstlichen Niagarafällen, fühle ich mich klein und deplaziert. Wie ein Schmutzfleck.</p>
<p>Aber ich bin wohl die Ausnahme. Einkaufszentren boomen &#8211; im Gegensatz zu den Warenhäusern, deren Konzept völlig ausgedient hat. Schreibt jedenfalls die <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E6AD8528A99D44B1B9DB85C7A7F2F4026~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" target="_blank">FAZ</a>.<br />
Ich mochte die Warenhäuser, als sie noch Warenhäuser waren. Bergab ging es mMn Mitte der 90er Jahre, als das Konzept &#8220;Warenhaus&#8221; verändert wurde. Aus dem schlichten Kaufhof wurde z.B. die Galeria Kaufhof. Alles gleißte plötzlich in Lampenflut, sollte edel wirken und das Image des banalen Warenhauses aufpimpen.</p>
<p>Und plötzlich passten auch Waren nicht mehr ins Konzept. Und viele Artikel wurden preislich der Optik des neuen Tempel angepasst.</p>
<p>Für mich starb die Lust am Warenhaus als Kaufhof und Horten die Stoffabteilung aus dem Programm warfen. Nicht etwa wegen mangelndem Umsatz &#8211; nein, zu bieder, zu altmodisch. Kunden, die Meterwaren kauften, die wollte man nicht mehr haben.</p>
<p>Vermutlich sahen die Verantwortlichen ein alltes Muttchen vor sich, zu arm oder zu geizig, die vorgefertigte Stangenware Marke <em>Lady Astor</em> zu erwerben.</p>
<p>Ich nähe gern und ich tat das auch schon mit 20. Daß ich plötzlich kein gern gesehener Gast im Kaufhaus meiner Wahl mehr war, fand ich beleidigend. Warum soll ich in einem Geschäft einkaufen, das mich gar nicht als Kundin haben möchte?</p>
<p>Aber ich denke, ich bin auch hier die Ausnahme. Die meisten Menschen wünschen sich das optische Blendwerk. Es füllt ihr minderwertiges und nichtssagendes Leben mit ein bißchen Glanz.</p>
<p>Mich stößt es nur ab. Ich sehe ieber ein Bauernhaus als ein Schloß. Romanische Kirchen finde ich ungleich schöner als die goldglänzenden, puttenbestückten barocken Kirchen und ich würde auch lieber in einer heimeligen Pension nächtigen als im teuersten (und btw. hässlichsten) Hotel der Welt.</p>
<p>Der Firlefanz lenkt nur vom Wesentlichen ab. Das ist bei Dingen so und auch bei Menschen. Aber wer will sich die Mühe machen, das in einer konsumorientierten Welt, in der alles zur Ware degradiert wird, zu hinterfragen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oberflächlichkeit - Gedicht]]></title>
<link>http://paradiesstaub.wordpress.com/2008/12/07/oberflachlichkeit-gedicht/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 09:47:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paradiesstaub</dc:creator>
<guid>http://paradiesstaub.wordpress.com/2008/12/07/oberflachlichkeit-gedicht/</guid>
<description><![CDATA[Oberflächlichkeit, deine Augen sind ganz trüb. Drum weiß ich, dass du mich nicht liebst. Trägt der M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlichkeit, deine Augen sind ganz trüb.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Drum weiß ich, dass du mich nicht liebst.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Trägt der Mensch auch Maske und Kostüm,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">kann man trotzdem seine Augen sehen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlichkeit, lass dich draußen vor der Tür.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Ich gehe zurück, ich gehe zurück zu mir.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Kommt das Verständnis dann von innen drin,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">kann ich wieder vor die Türe gehen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlichkeit lädt ein,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>wer sagt denn heute schon noch nein.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Nicht nur Blei hat ein Gewicht,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">auch das Wort, vergiss es nicht.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlichkeit ist schön,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>doch würde ich auch gerne Inhalt sehen.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Ohne Geist und ohne Licht</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">hält am Menschen die Hülle nicht.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlich ist es gleich,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>malen wir die Welt schwarz-weiß.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Die Feinheit sieht man mit dem Herzen,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">sie bringt echte Freude und die wahren Schmerzen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlich gehen wir,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>alle, über, neben mir, immer nur voran.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Man kann vorwärts und dabei nach hinten gehen,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">doch umgekehrt wird es nie geschehen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlich ist der Weg,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>den man oft mit Menschen geht.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Der Geist berührt den Anderen kaum,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">der Abstand schafft &#8211; Begegnungsraum.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlich verbannen wir</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Träume aus dem Alltag hier.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">Unsere Welt ist voller Träume,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;">und unsere Träume sind die Welt.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>Oberflächlichkeit, du begleitest mich von Anfang an,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>dein Schein ist schön,</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:small;"><strong>doch dein Schatten ist viel zu lang.</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Grausamkeit von Oberflächen]]></title>
<link>http://theotherwayround.wordpress.com/2008/08/14/die-grausamkeit-von-oberflachen/</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 21:59:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>flawless!?</dc:creator>
<guid>http://theotherwayround.wordpress.com/2008/08/14/die-grausamkeit-von-oberflachen/</guid>
<description><![CDATA[Ich bringe freudige Kunde! Ein weiteres Mal darf sich theotherwayround über ein Gastspiel von D. fre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich bringe freudige Kunde! Ein weiteres Mal darf sich theotherwayround über ein Gastspiel von D. fre]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ignoranzia]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/2008/08/12/ignoranzia/</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 18:52:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.wordpress.com/2008/08/12/ignoranzia/</guid>
<description><![CDATA[Oberflächlichkeit. Jeder Mensch urteilt also das erste Mal nach oberflächlichen Gesichtspunkten? Wie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Oberflächlichkeit. Jeder Mensch urteilt also das erste Mal nach oberflächlichen Gesichtspunkten?</p>
<p>Wieviele machen sich dann wohl auch die Mühe, diese Betrachtung zu überwinden?</p>
<p>Ja, es mag im Alltag und der Schnelle hilfreich sein &#8211; doch wer übt und empahisch genug ist wird doch schnell merken, dass ein Mensch anders ist.</p>
<p>Doch die moderne Welt mit ihrem Überfluss an ersetzbaren Menschen züchtet genau diese Art heran. Wie lange wird es wohl dauern bis zu inneren Unruhen? Oder kommt die absolute Abstumpfung als erstes?</p>
<p>Ich kann nicht dagegen angehn, diese Ignoranz, Intoleranz und Oberflächlichkeit zu verurteilen. Blickt hinter den Schein, geht weiter. Fort von den Klischées und Stereotypen. Und hört auch auf, eines zu sein!</p>
<p>Denn vor allem &#8211; haltet dabei nicht bei anderen ein, sondern geht auch zu euch selber.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Mensch sieht, was vor Augen ist ...]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/04/der-mensch-sieht-was-vor-augen-ist/</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:51:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/04/der-mensch-sieht-was-vor-augen-ist/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Es war vor einigen Tagen. Ich war vielleicht zwei Stunden im Büro, als es klingelt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Es war vor einigen Tagen. Ich war vielleicht zwei Stunden im Büro, als es klingelte. Kurz danach stand sie vor mir: ca. 20 Jahre alt, schwarz-rosa gekleidet, kajalschwarz umrandete Augen, der linke Nasenflügel gepierched, das Haar schwarz gefärbt mit einem breiten, leuchtenden,  pink-rosafarbenen Streifen vom Pony bis zum Rücken.  Sie hatte ein Seminar bei uns besucht und wollte nun die Teilnahme-Bescheinigung dafür abholen. Wir hatten nur ein sehr kurzes Gespräch, doch dieses war äußerst freundlich und inhaltsvoll. Bei allem, was sie sagte, kam sie sehr authentisch &#8220;&#8216;rüber&#8221;. Schade, ich hätte mich gern noch länger mit ihr unterhalten.<br />
</span><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Einen Tag später: sie stehen im Gang, sie sind ungefähr 20 Jahre alt, stammen durchweg aus dem, was man &#8220;ein gutes Elternhaus&#8221; nennt, tragen &#8220;ganz normale&#8221; Kleidung der gehobenen Preisklasse, an keinem von ihnen sieht man ein Pierching oder eine ausgefallene Haarfarbe. Nein, dadurch fallen sie nicht auf. Sie sind laut, scheren sich nicht darum, dass in den Büros entlang des Ganges unsere Mitarbeiter dringend Ruhe für wichtige Aufgaben brauchen und am Telefon wegen des Lärms kaum noch ein Wort verstehen. Sie schreien, lachen, schlagen die Türen, werfen die Bäcker-Tüten ihrer Frühstücksbrötchen auf die Treppe vor unserem Haus, lassen die WC-Türen einfach auf. All&#8217; das, obwohl wir sie mehrfach freundlich gebeten haben, diese Dinge nicht zu tun und bitte, bitte, bitte Rücksicht auf unsere Mitarbeiter zu nehmen. Nachdem sie gegangen sind sieht der Seminarraum wie ein Schlachtfeld aus. Müll liegt wahllos verstreut herum, Tische sind bemalt. Auf dieses Verhalten angesprochen, sagt mir eine der jungen Frauen: &#8220;Aber ich bitte Sie! Es ist doch so heiß und wir mussten jetzt doch eine ganze Stunde in dem warmen Raum still sitzen!&#8221; Aha, bei steigenden Temperaturen sinkt der Anstand, schmilzt  das soziale Verhalten, verflüssigt sich die Rücksichtnahme auf andere &#8230; Es ist unfassbar. </span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"> Auf dem Heimweg erinnere ich mich an die junge, schwarz-rosa gekleidete Frau und ein Vers aus der Bibel kommt mir in den Sinn. Dort heißt es:</span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"><span style="color:#993300;">&#8220;Aber der HERR sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; <span style="text-decoration:underline;">der Mensch sieht auf das Äußere; der HERR sieht auf das Herz</span>&#8220;.</span></span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"><span style="color:#993300;"><span style="color:#000080;">(1. Samuel 16, 7; Übersetzung von F. E. Schlachter)</span></span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">In der Übersetzung von Martin Luther ist dieser Vers etwas geläufiger: &#8220;Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: <span style="color:#993300;">ein Mensch sieht, was vor Augen ist</span>; der HERR aber sieht das Herz an.&#8221; &#8211; Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber &#8230;</span></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Hintergrund dieses Verses war die Erwählung Sauls zum König von Israel. Das Volk hatte ihn nach einer gewonnene Schlacht zum König gewählt. Er war ein Held, er &#8220;machte etwas her&#8221;, er war ein König, mit dem man sich &#8220;schmücken&#8221; konnte. Gott aber hatte nicht ihn, sondern den unscheinbaren Hirten David erwählt. Genau das teilt Er hier dem Propheten Samuel mit und dabei fällt die prägnante Aussage: &#8220;<span style="color:#993300;">ein (oder: der) Mensch sieht, was vor Augen ist</span>; der HERR aber sieht das Herz an.&#8221; </span></strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"> </span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Menschen lassen sich oft durch das äußere Erscheinungsbild oder sonstige Äußerlichkeiten eines anderen Menschen täuschen, ja blenden. Gott fällt auf solche &#8220;Tricks&#8221; nicht herein. Er sieht tiefer, viel tiefer. Das kann Er, weil er der Schöpfer ist. Er hat auch jeden Menschen geschaffen, weiß, wie es um sein Inneres, ja sein Herz, bestellt ist. Ihm macht niemand etwas vor, Ihn kann niemand blenden oder täuschen. Darum kann auch allein Gott ein gerechtes Urteil über einen Menschen fällen.<br />
Wann immer wir einem Menschen begegnen, sollten wir dies bedenken. Wir sehen nur das Äußere, nicht mehr. Ob uns dieses Äußere gefällt, unserem &#8220;Geschmack&#8221; entspricht &#8211; ist völlig unwichtig. Es sagt absolut nichts über den Menschen aus, der da vor uns steht. Ganz im Gegenteil: das Kennenlernen einer wunderbaren Persönlichkeit, eine wichtige, tiefe  Freundschaft, könnte uns entgehen. Machen wir es also wie Gott, achten wir auf die Dinge, die wirklich zählen.</span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">*********</span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Nachtrag: Abends höre ich per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast" target="_blank">podcast</a> eine Sendung (<a title="podcast" href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=14224" target="_blank">&#8220;Mehr Sein durch Schein&#8221;</a>) von <a title="hr2 Der Tag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hr2" target="_blank">hr2 &#8220;Der Tag&#8221;</a>. Darin wird auch Frau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Recki" target="_blank">Prof. Dr. Birgit Recki</a> interviewt.  Sie sagt u.a.: </span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">&#8220;Wir kennen alle diese Kritik an der bloßen Äußerlichkeit von Umgangsformen und Manieren. Aber nach meinen Eindruck ist das eine sehr oberflächliche Beobachtung, die da gemacht wird. (&#8230;) Ich meine vor allen Dingen, dass etwas  drin ist. Es ist zwar eine äußere Form, aber es ist keine bloße Äußerlichkeit. Sondern immer auch Ausdruck von etwas, nämlich Ausdruck unserer Haltung, unserer Einstellung anderen und uns selber gegenüber. Ausdruck sicher auch einer Erwartung und eines Anspruchs, den wir immer gleichermaßen an uns selber und an die anderen richten. Und diese Einstellung, dieser Anspruch läuft nach meiner Beobachtung darauf hinaus, dass man im Umgang miteinander zivilisatorische Standards aufrecht erhalten möchte und dass man einander Achtung und Respekt entgegen bringt. Man schafft auf diese Weise ein humanes Klima, ein Medium z.B. gegenseitiger Anerkennung und das ist eine positive Arbeitshypothese für alles weitere, was dann zwischen Menschen passieren kann.&#8221; Recht hat sie. Dem ist nichts hinzuzufügen.<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">You need a translation of this text in your language? Klick <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.<br />
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Recht auf Ironie?]]></title>
<link>http://mondschwert.wordpress.com/2008/05/31/ein-recht-auf-ironie/</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 14:43:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Viktoria</dc:creator>
<guid>http://mondschwert.wordpress.com/2008/05/31/ein-recht-auf-ironie/</guid>
<description><![CDATA[Die Blogwelt ist doch schon eine ziemlich große hier im Universum des Internets. Was bin ich froh, e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Blogwelt ist doch schon eine ziemlich große hier im Universum des Internets. Was bin ich froh, ein Teil von ihr zu sein und Tag für Tag mit neuen, interessanten Einträgen und daraus resultierenden Debatten konfrontiert zu werden.</p>
<p>Auch heute wieder regen andere Blogs meine übrig gebliebenen Neuronen an, bringen mich dazu, ein paraphilosophisches Thema in den Raum zu schmeißen, ja, die Frage konntet Ihr der Überschrift schon entnehmen:</p>
<p><strong>Ein Recht auf Ironie?</strong></p>
<p>So kam es, dass meine tägliche Reise mich wieder einmal zur Mädchenmannschaft führte, auf deren Blog ich mich mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/hey-bock-auf-einen-blog-der-nicht-nur-banal-sondern-auch-misogyn-ist/"><span style="color:#ff00ff;">folgendem Artikel</span></a> konfrontiert sah. Es hat mich doch ein wenig geschockt, was ich da lesen durfte, und die Debatte, welche sich schließlich über die Kommentare dahin zog, regten mich dazu an, den  Auslöser auch einmal zu lesen.</p>
<p>Verfasser des Artikels berief sich nämlich bei der Mädchenmannschaft auf sein Recht, von Ironie Gebrauch machen zu dürfen. Jene sei auch maßgeblich in seinen Artikel eingeflossen. Gut, dies blieb dann zu überprüfen. Und so trat ich meinen Weg an, <a href="http://www.flirtblogger.com/flirterfahrungen/date-mit-feuchtgebiete-fan-no-go"><span style="color:#ff00ff;">selber mal zu lesen</span></a>, was bei der Mädchenmannschaft für so viel Aufsehen gesorgt hatte.</p>
<p>Der Titel:</p>
<blockquote><p>Date mit &#8220;Feuchtgebiete&#8221;-Fan? &#8211; No Go!</p></blockquote>
<p>schlägt in eine altbewährte Kerbe. Charlotte Roche ist zur Zeit ein Garant dafür, dass Menschen in Blogartikel eintauchen. Ja, was wäre die Blogwelt ohne Roche&#8230; wie viele Hits auf meinem eigenen Blog habe ich selber dieser Frau zu verdanken? Aber nun gut, wir wissen nach der Überschrift schonmal, dass der Verfasser des Artikels auf die &#8220;Feuchtgebiete&#8221; nicht gut zu sprechen ist, gespannt lesen wir weiter.</p>
<blockquote><p>Es gibt ja vieles, auf das ich achte, wenn ich online auf die Jagd nach einer Frau gehe. Ich schaue mir ihre Hobbys an, überprüfe den Musikgeschmack, frage nach Beruf etc.</p></blockquote>
<p>Na, Gemeinsamkeiten mit der Beute können schonmal nicht verkehrt sein. Irgendwie muss man das Viech ja in sein Netz locken.<!--more--></p>
<blockquote><p>Beispielsweise fällt eine Frau, die Metzgerin ist und am liebsten Nu Metal hört, schon mal aus meinem Dating-Schema heraus.</p></blockquote>
<p>Du meinst wohl aus deinem Beute-Schema. Bleib doch bitte bei einem Jargon. Die Frage ist ja nun warum? Weil sie Metzgerin ist und daher wahrscheinlich gut mit Hackebeilchen umgehen kann, oder weil sie Nu Metal hört?</p>
<blockquote><p>Nach meinem gestrigen Date muss ich allerdings wohl doch eine Vorab-Frage mehr in meinen Dating-Fragenkatalog aufnehmen &#8211; und zwar die Frage nach dem Lieblingsbuch!</p></blockquote>
<p>Ui&#8230; war Deine letzte Partnerin die erste, die des Lesens mächtig ist? Diese Frage steht auf meiner Liste nämlich ganz weit oben. Kaum etwas sagt über einen Menschen so viel aus, wie sein Geschmack, was Bücher angeht.</p>
<blockquote><p>Die süße Maus mit dem unglaublichen Lächeln, die ich übers Internet gedatet hatte, stellte sich nämlich als absoluter Fan von Charlotte Roches Roman “Feuchtgebiete” heraus. Eigentlich nicht schlimm, aber uneigentlich eine Katastrophe.</p></blockquote>
<p>Aha, da haben wir es! Verfasser steht total auf Tiere, deswegen mag er keine Metzgerinnen! Aber seit wann landen Mäuse im Schlachthof? Das verstehe ich nicht.<br />
Ich finde es gut, dass auch Mäuse mit unglaublichem Lächeln (das Lächeln von Mäusen ist mir noch nie aufgefallen) Charlotte Roche lesen. Ich lese sie auch, ob wohl ich keine Maus bin. Ich glaube, viele trauen es auch eher Fischen als Mäusen zu, Roche zu lesen, zumindest, wenn man sich den Rest dieses Artikels durchliest.</p>
<p>Was mich in diesem Zusammenhang interessiert, wäre da noch das &#8220;eigentlich nicht schlimm&#8221;. Warum denn noch rechtfertigen, der Rest spricht ja schon für sich.</p>
<blockquote><p>Gelesen hab ich das Buch nicht, schließlich muss man ja nicht alles von den weiblichen Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten wissen, aber man hört ja so einiges darüber.</p></blockquote>
<p>Naja, alles vielleicht nicht. Ich habe dennoch das Gefühl, dass Männer sich sehr gerne aus dem Intimbereich ihrer Partnerinnen zurück ziehen, wenn sie nicht gerade Sex haben. Beim Sex sind die Sekrete irgendwie ok, irgendwie sogar gut: &#8220;hey, Freundin ist feucht &#8211; man machts wohl richtig!&#8221; Außerhalb davon, ist das alles &#8220;Frauensache&#8221;, mit der man nichts zu tun haben will.</p>
<p>Sextante Roche selber schreibt mehr über die Sekrete von Helen, als allgemein über solche. Das Buch behandelt auch nicht Sekrete vordergründig. Somit würde es vielleicht doch eine Horizonterweiterung für den Verfasser sein, &#8220;Feuchtgebiete&#8221; zu lesen, statt auf den so bequemen Zug des darüber Herziehens auf zu springen. Es ist kein qualitativer Journalismus, sich nur auf die Kritiken der anderen zu berufen.</p>
<blockquote><p>[...]Wie eine Aufziehpuppe erzählte sie mir vom Inhalt des Romans, der Theorie, dass man seine Körperausdünstungen nicht mit Parfum oder ähnlichem überdecken sollte, denn nur der eigene Geruch macht die Männer geil etc.</p></blockquote>
<p>Also ich bin eine große Verfechterin davon, so wenig Fremdparfum wie möglich auf meine Haut zu lassen. Duschgel gibts nicht ohne, dann muss es schon etwas sein, was zu mir passt, Parfum benutze ich nur als Öl, was sich mit dem eigenen Geruch der Haut vermischt und somit immer von Trägerin zu Trägerin anders riecht. Der Trent geht ja leider dahin, wie eine parfümierte Barbie frisch aus der Packung zu riechen. Der eigene Geruch wird nicht schön untermauert sondern luftdicht einbetoniert. Das ist sehr schade. Aber ich wette, der Verfasser will auf was anderes hinaus.</p>
<blockquote><p>[...]Als mein Date mir aber dann ganz entzückt erklärte, mit ihren Freundinnen einen Versuch starten zu wollen, stieg ich dann doch aus. Vier Mädels haben sich doch tatsächlich dazu entschlossen, diese Geruchskiste auszuprobieren; also die Männer durch ihren Muschi-Geruch anmachen.</p></blockquote>
<p>Vielleicht war sie schon längst in der Experimentier-Phase und es ist Dir lediglich nicht aufgefallen? Nun ja, es spricht wohl für sich, wenn erwachsene Mäuse selbst nicht so recht verstehen, was ein Buch eigentlich ausdrücken will. Ich persönlich zweifel ja daran, dass diese Verabredung mit einer solchen Maus überhaupt stattgefunden hat, aber nun gut.</p>
<blockquote><p>[...]Den Rest des Abends verbrachte ich also allein zu Hause, wühlte in meiner Plattensammlung und summte zu Housemaid feat. Kim <em>There are two things in the world that smells like fish….</em></p></blockquote>
<p>Ich frage mich ja immer, woher diese Fischsache kommt, denn ich finde nicht das &#8220;das&#8221; so riecht. Eher habe ich das Gefühl, dass dieses Gerücht immer von Menschen gestreut wird, die irgendwie eine ganz merkwürdige Körperwahrnehmung haben, bzw. leicht verschämt und gehemmt an die Sache heran gehen. In jedem Fall finde ich diesen Vergleich ziemlich despektiv.</p>
<p>Die Frage ist nun: Wo ist die Ironie? Ich habe keine Gefunden. Daran schuld ist bestimmt der kleine Feminismusgen, der Frauen der Fähigkeit des Ironieverständnisses beraubt. Wobei ich selbst davon überzeugt bin, ironisch zu sein.</p>
<p>In jedem Fall finde ich es nicht gelungen, etwas als Ironie verpacken zu wollen, was einer ernsthaften Auseinandersetzung offenbar nicht würdig ist. In diesem Fall sind es Vaginalsekrete, bzw. der Umgang mit diesen. Vaginalsekreten gegenüber wurde immer despektiv aufgetreten, was der Fischvergleich nur zu genüge beweist. Eigentlich schon weit über das Maß hinaus. In sonst einer Form, abgesehen vom höchst sterilen Sexualkundeunterricht, widmete sich ihnen niemand. Jetzt hats Sextante Roche getan. Was passiert? Auch dies wird nicht ernst genommen, sondern diesem wird mit versuchter Ironie begegnet. Eine Tatsache, die ich weder als reif noch reflektiert empfinde. Misogyn, wie bei der Mädchenmannschaft angedeutet? wahscheinlich unbewusst. Oberflächlich: in jedem Fall.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Triumphiert in unserer Gesellschaft die Blödheit?]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2008/05/07/triumphiert-in-unserer-gesellschaft-die-blodheit/</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:50:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>redaktion</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2008/05/07/triumphiert-in-unserer-gesellschaft-die-blodheit/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich mir so mancher platte Sendungen im Privatsendern anschaue, könnte man es sich bestimmt Denk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;">Wenn ich mir so mancher platte Sendungen im Privatsendern anschaue, könnte man es sich bestimmt Denken &#8211; das die Blödheit in unserer Gesellschaft triumphiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Oder ist es vielleicht sogar andersherum? Kann es vielleicht sein, dass unser Volk es vielleicht doch verstanden hat, dass all die Bildungsdebatten in den Medien überhaupt nichts bringen. Denn der normale Bürger, nimmt er seine Fernbedienung in die Hand und zappt weg, wenn er die Politik-Talks im Fernsehen sieht &#8211; in die Wirklichkeit, ist eine andere. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Die Breite unserer Gesellschaft, hat ihr Gedächtnis ausgezappt wenn es um Bildung geht. Dies Rauscht bei den meisten vorbei. Sie beobachten schon viele Jahre unsere Politiker.Es kommt aber nicht heraus. Manche sagen sich sogar:&#8221; die da oben tun sowieso nichts&#8221;,ja das haben sie uns ja die letzten Jahrzehnt bewiesen. Denn Bildungsreformen stehen schon seit einigen Jahrzehnten an. Die Bürger in unserem Lande sind nicht so blöd. Sie machen sich Gedanken. Mehr als man es zu glauben wagt. Aber sie haben es satt, da könnte man manchmal denken dass in unserer Gesellschaft die Blödheit triumphiert. Es ist aber nur scheinen. In Wirklichkeit denken viele in unserem Lande nach &#8211; haben aber aufgegeben ihre Gedanken zu äußern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Das Internet macht es heute natürlich möglich, der Dummheit, Plattheit, Blödheit entgegenzuwirken. Natürlich haben wir auch so manchen Medienvertretern ist zu verdanken, denn so wirklich guter Journalismus,ist eigentlich zum allergrößten Teil in den öffentlichen Medienanstalten zu finden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Unsere Gesellschaft braucht dringend eine Debatte über die künftige Bildung, besonders in der Wissensgesellschaft kommen kommen wir nicht mehr herum ums und lebenslänglich zu bilden &#8211; egal ob Arbeiter, Führungskraft, Professor, Arbeitsloser. Alle von uns werden sich bilden müssen, um überhaupt in den künftigen Zeiten überhaupt einen Job zu bekommen &#8211; in die Wissensgesellschaft ist eine Herausforderung für uns alle Nicht nur für die Eliten, sondern für uns alle dem gesamten Volk. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Also packen wir es mal an. Die Wissensgesellschaft bedeutet eigentlich Bildung für alle!</span></p>
<p class="MsoNormal">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unsere Freiheit grenzt nur am Tod]]></title>
<link>http://jazariel.wordpress.com/2008/04/23/unsere-freiheit-grenzt-nur-am-tod/</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 22:04:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>jazariel</dc:creator>
<guid>http://jazariel.wordpress.com/2008/04/23/unsere-freiheit-grenzt-nur-am-tod/</guid>
<description><![CDATA[Was interessiert der Schulabschluss oder die Ausbildung wenn wir alle als versklavte Kapitalsoldaten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was interessiert der Schulabschluss oder die Ausbildung wenn wir alle als versklavte Kapitalsoldaten, uniformiert in Marken, vernebelt mit der Droge Geld, dem oberflächlichen Glück hinterher rennen? Das ungerechte Leben ist lediglich das Produkt des Jahrtausende gelebten menschlichen Selbstbetrugs. Erkennt Euch selbst als das was ihr seid, dann wisst ihr was zutun ist. Traut niemanden, das ganze System ist marode und durchsetzt von Pissern die ausnutzen, vergewaltigen und zerstören. Es gibt keine Gerechtigkeit in der Lüge. Findet die Wahrheit, nutzt Euren IQ, stellt unendlich viele Fragen und lasst Euch bloss nie verarschen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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