<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>offentliches-bad-japan &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/offentliches-bad-japan/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "offentliches-bad-japan"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 02:10:29 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Onsen]]></title>
<link>http://vevaliyah.wordpress.com/2008/05/25/onsen/</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 02:04:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>vevaliyah</dc:creator>
<guid>http://vevaliyah.wordpress.com/2008/05/25/onsen/</guid>
<description><![CDATA[Hier ist er endlich, der lange versprochene Bericht über Onsen. Aus sicher nachvollziehbaren Gründen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">Hier ist er endlich, der lange versprochene Bericht über Onsen. Aus sicher nachvollziehbaren Gründen sind keine Menschen auf meinen Fotos&#8230;<br />
</span></span><img class="alignright" style="float:right;margin:5px;" src="http://img.photobucket.com/albums/v324/Vevaliyah/fukubukuro/onsen1.jpg" alt="" width="300" height="400" /><br />
<span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">Zuerst mal ein bisschen Hintergrundinformation: Onsen (</span></span><span style="font-family:Lucida Sans Unicode;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"><span lang="ja-JP"><span>温泉</span></span></span></span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"><span lang="ja-JP"><span>, oft auch einfach nur </span></span></span></span><span style="font-family:Lucida Sans Unicode;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">ゆ – </span></span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"><span lang="ja-JP"><span>hei</span></span></span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"><span lang="ja-JP"><span>ß</span></span></span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"><span lang="ja-JP"><span>es Wasser</span></span></span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">) ist der japanische Begriff f</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">ü</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">r heiße Quellen vulkanischen Ursprungs, bezeichnet aber heute meist </span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">öffentliche</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"> Bäder und Gasth</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">öfe in deren unmittelbarer Umgebung</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">. Man findet sie so gut wie überall und oft sind besondere Mineralien (Schwefel, Natrium, Hydrogencarbonat, Eisen, etc.) im Wasser gelöst, weshalb vielen Onsen heilende Kräfte zugeschrieben werden.<br />
Heutzutage findet man Onsen entweder privat geführt, staatlich oder als Teil eines Hotels, Ryokan oder Bed &#38; Breakfast. Dabei liegen die Eintrittspreise je nach Betreiber zwischen 400 und 3000 Yen bzw. die Benutzung ist im Übernachtungspreis enthalten. Viele Onsen bieten auch Massagen, Saunen, Ruheräume und Aufenthaltsräume für Kinder an oder haben sogar angegliederte Restaurants. Meistens gibt es getrennte Bereiche für Männer und Frauen, bzw. getrennte Badezeiten, wenn die örtlichen Gegebenheiten keine räumliche Trennung zulassen. In den ländlicheren Gegenden soll es aber auch noch gemischte Bäder geben.</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">Und wie verhält man sich jetzt in einem Onsen, um nicht gleich als Ausländer in irgendwelche Fettnäpfchen zu treten?<br />
Zuerst werden natürlich im Eingangsbereich die Schuhe abgestellt. Dafür gibt es entweder ein Regal oder Schließfächer. Anschließend geht man zur Anmeldung, wo man nach dem Bezahlen eine Tasche mit einem Yukata, einem Obi, einem großen und einem kleinen Handtuch bekommt. Hat man das, geht man in seinen jeweiligen Umkleidebereich, entledigt sich seiner Kleidung und schließt sie entweder ein oder legt sie, sollte es keine Schließfächer geben, in einen der vorhandenen Körbe. Der Yukata ist dazu da, dass man, wenn man gerade nicht im Wasser ist, im Gebäude herumlaufen kann, ohne sich jedes Mal wieder vollständig anziehen zu müssen.<br />
Das große Handtuch wird normalerweise bei der Kleidung zurückgelassen, das kleine nimmt man mit ins Bad. Bevor man dann allerdings ins Wasser geht, muss man sich – wie auch im heimischen Bad üblich – erstmal gründlich waschen. Seife und Shampoo ist so gut wie überall vorhanden, manchmal werden sogar Rasierer, Duschhauben oder Zahnbürsten für die Gäste zur Verfügung gestellt.<br />
Wichtig ist, dass man sich sehr gründlich wäscht (Haare waschen ist aber kein Muss) und auf gar keinen Fall mehr Schaum (oder Schmutz) am Körper hat, wenn man ins Wasser geht. Das tut man dann natürlich nackt, man darf aber anstandshalber die wichtigsten Stellen mit dem kleinen Handtuch verdecken. Dieses kann dann am Beckenrand abgelegt werden, allerdings legen es sich viele Japaner einfach zusammengefaltet auf den Kopf oder knoten es darum (das machen aber eher Frauen). Dann heißt es einfach nur noch entspannen&#8230;<br />
Gespräche sind keine Seltenheit, aber dabei sollte man nach M</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">öglichkeit nicht zu laut sein, immerhin wollen die anderen Besucher sich ja auch erholen.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Times New Roman,serif;"></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><img class="alignleft" style="float:left;margin:5px;" src="http://img.photobucket.com/albums/v324/Vevaliyah/fukubukuro/onsen2.jpg" alt="" width="427" height="320" /><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">Wegen der hohen Temperaturen des Wassers (bei 40 C geht’s los) sollte man es aber mit dem Entspannen nicht übertreiben, weil der Kreislauf das nicht lange mitmacht. Also immer mal zwischendurch aufstehen, aus dem Becken gehen, ein bisschen draußen umherwandern, etwas trinken (Wasser und Eiswürfel stehen vielleicht kostenlos irgendwo herum), und wenn man sich etwas abgekühlt hat, einfach wieder ins Wasser. Oft gibt es Becken im Außenbereich, was in der kälteren Jahreszeit sehr angenehm ist, Becken mit Sprudelfunktion oder Becken, die nicht ganz so heiß sind. Einfach alles ausprobieren, was ihr findet <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wenn ihr zwischendurch Hunger habt, schlüpft ihr einfach in den Yukata (Unterwäsche hat sich aber als praktisch erwiesen ^_^&#8217;) und holt euch was. Selbst wenn es kein angegliedertes Restaurant gibt, steht mit Sicherheit irgendwo ein Automat herum.<br />
Meist findet sich auch ein Föhn zum Haare trocknen in den Umkleideräumen, in meinem Fall gab es sogar frisch desinfizierte Bürsten, Ohrstäbchen und Haarspray. Ich muss aber zugeben, dass es eins der teureren Onsen war, für das ich den Eintritt nicht selbst zahlen musste *^.^*.</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">Am Ende des Ausflugs ins Onsen darf man übrigens in den meisten Fällen das kleine Handtuch als Andenken behalten (Es ist spannend, wie viele man davon man bei gutem Wetter auf so manchen W</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">ä</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">scheleinen sieht ^___^). Das große und der Yukata werden wieder abgegeben.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">Noch eine kleine Bemerkung am Rande – es gibt sogenannte „onsen-tamago“ also Onsen-Eier im Supermarkt. Das sind Eier, die 20 Minuten in etwa 60 C warmem Wasser gelegen haben und dadurch eine sehr spezielle Konsistenz erhalten. Mit einem Thermometer im Kochtopf l</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">ä</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">sst sich das sicher ganz leicht nachmachen und ausprobieren. Viel Spa</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;">ß</span></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:x-small;"> dabei!</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
