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	<title>online-kommunikation &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/online-kommunikation/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "online-kommunikation"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:54:30 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Web 2.0 als Gegenstand und Werkzeug im Seminar]]></title>
<link>http://sandrainthesky.wordpress.com/2009/10/31/web-2-0-als-gegenstand-und-werkzeug-im-seminar/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:15:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sandra Hofhues</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Seminar, das mir in diesem Semester besonders auf Herzen liegt, nennt sich &#8220;Vom Hype zum S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Seminar, das mir in diesem Semester besonders auf Herzen liegt, nennt sich &#8220;Vom Hype zum Standardinstrument: Web 2.0 und Non-Profit-PR&#8221; und hat zum Ziel, sich mit neuen Nutzungsformen und -gewohnheiten im Internet auseinanderzusetzen und im Anschluss daran in Kooperation mit einem Praxispartner Kommunikationskonzepte zu entwickeln. Die wesentlichen Inhalte der Veranstaltung werden zwar mindestens sechs Monate vor Beginn festgelegt; etwas Freiheit hat man aber darin, die Kooperationspartner zu suchen und sinnvoll in den Seminarprozess zu integrieren. Nachdem sich die Zusammenarbeit mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation" target="_blank">NGO</a> zerschlagen hat, habe ich das kurzfristige Fehlen zum Anlass für die Aufbereitung der <a href="http://userblogs.fu-berlin.de/e-learning2009" target="_blank">Diskussionen</a> um die letzte <a href="http://www.e-learning2009.de/gmw/index.html" target="_blank">GMW-Tagung</a> genommen. Denn anhand der in Blogs vielmals verfassten Eindrücke kann man sehr gut ablesen, wie sich Face-to-Face-Kommunikation infolge der Durchdringung mit digitalen Medien und insbesondere von einfach zu handhabbaren Tools verändert bzw. sich womöglich eine neue (und bislang unbekannte) Durchmischung von realer und virtueller Welt ergibt. Mit welchen Herausforderungen schließlich Organisationen in der Kommunikation umgehen müssen, habe ich in einer Inputsitzung gestern (mehr oder weniger) kurz zusammengefasst:</p>
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<p>In den kommenden beiden Sitzungen erarbeiten die Studierenden nun &#8220;Blitzlichter&#8221; zu relevanten Fragestellungen im oben genannten Themenbereich. Diese Blitzlichter sollen dabei helfen, eine Übersicht über Problembereiche zu erhalten und die Seminarinhalte theoretisch zu untermauern. Natürlich dienen sie auch dazu, dass sich die Studierenden in das Thema hinein finden, denn: Kaum jemand der Teilnehmer hat Erfahrungen mit Non-Profit-PR, was im MuK-Studiengang durchaus überraschend ist; hinzu kommt eine eher zurückhaltende Nutzung von Web-2.0-Tools, auch von Blogs, weshalb ich das begleitende <a href="http://campaigning.blogs.imb-uni-augsburg.de/" target="_blank">Blogging</a> bzw. <a href="http://twitter.com/#search?q=%23npo09" target="_blank">Microblogging</a> im Seminar (Hashtag #npo09) besonders spannend finde. Schließlich geht es in der Veranstaltung auch darum, Chancen und Grenzen der Werkzeuge gewissermaßen &#8220;am eigenen Leib&#8221; zu erfahren. Abgesehen davon eignen sich beide Werkzeuge (Blogging etwas mehr als Twitter) dazu, den Seminarprozess festzuhalten und den geschlossenen Seminarraum räumlich und zeitlich, aber auch für eine interessierte Gruppe zu öffnen. Die Studierenden werden neben verstärkter Interaktion und erweiterten Feedbackmöglichkeiten zusätzlich mit Leistungspunkten &#8220;belohnt&#8221;. Eine Logik, die sich infolge der <a href="http://www.bmbf.de/de/3336.php" target="_blank">Bologna-Reformen</a> aus meiner Sicht zwingend ergibt.</p>
<p>Im Anschluss an die auf einschlägigen Theorien basierenden und diskursiv angelegten ersten Seminarsitzungen folgt die Praxisphase. Hier werden, ich habe das weiter oben schon benannt, Kommunikationskonzepte entwickelt. Als Partner steht erfreulicherweise die <a href="http://www.gmw-online.de/" target="_blank">GMW</a> selbst zur Seite. Die Konzepte basieren nicht allein auf &#8220;bloßen&#8221; Überlegungen der Studierenden, sondern sollen ebenso auf theoretischen wie auch empirischen Ergebnissen aus Perspektive einer jungen Zielgruppe fußen. Damit man sich besser vorstellen kann, was wir &#8220;treiben&#8221;, hier eine kurze Übersicht der Aufgaben:</p>
<p><!-- SlideShare error: doc is missing or has illegal characters /[^-_a-zA-Z0-9]/ --></p>
<p>In diesem frühen Seminarstadium kann sich noch eine ganze Reihe (zum Positiven wie auch zum Negativen) entwickeln. Von daher seid Ihr herzlich eingeladen, uns via Blog und Twitter zu verfolgen und Euch mit Euren Meinungen einzubringen&#8230; das Seminar ist inhaltlich sehr vielfältg und bietet mit Sicherheit einige Ankerpunkte, um mit den Studierenden und mir zu diskutieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auch in puncto Kundenbegeisterung ganz vorn dabei: "DER Ludwig rockt!"]]></title>
<link>http://fleischerblog.wordpress.com/2009/10/31/auch-in-puncto-kundenbegeisterung-ganz-vorn-dabei-der-ludwig-rockt/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:27:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt</dc:creator>
<guid>http://fleischerblog.wordpress.com/2009/10/31/auch-in-puncto-kundenbegeisterung-ganz-vorn-dabei-der-ludwig-rockt/</guid>
<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister, viele Topics verschiedener Autoren hier auf Fleischer/M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,<strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p><strong>viele Topics verschiedener Autoren hier auf Fleischer/Metzger-Blog widmen sich dem Thema „ Kunden-Wünsche wecken und Kunden-Wünsche erfüllen“. Ein weiterer wesentlicher Themen-Schwerpunkt lautet: „Begeisterung vermitteln“. Erfreulicherweise gehen der Blog-Administration hierzu im Interesse der handwerklich strukturierten Fleischer/Metzgerbranche immer wieder Erfahrungsberichte, Erfolgsbeispiele, Vorbild gebende Anregungen zu.</strong></p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<p>So konnte der mir persönlich bekannte Metzgermeister Dirk Ludwig, Inhaber der Metzgerei <a href="http://der-ludwig.de">Der Ludwig</a> im osthessischen Schlüchtern jüngst von einer ganz speziellen Form von Kundenbegeisterung in seinem Ladengeschäft berichten. Zwar war seine verehrte Kundschaft von ihm seit jeher besondere Initiativen und Konzepte gewohnt wie die „gläserne Produktion“, (der Kunde kann das Treiben in der Produktion verfolgen) oder persönliche Beratung in Sachen gesunde Ernährung in Schulen und Kindergärten – jedoch staunten auch die Jüngeren nicht schlecht, als  an einem September Abend um 17 Uhr 30 eine sechsköpfige Rockband live in der Metzgerei spielt und unplugged Klassiker der Rockmusik zum Besten gibt.</p>
<p><strong>Die Vorgeschichte:</strong></p>
<p>Dirk Ludwig nutzt seit geraumer Zeit das moderne Online-Kommunikationsmittel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">Twitter</a>. In dieser modernen Form von Nachbarschaftshilfe gibt man ganz bewusst dem Zufall eine Chance. Und der Zufall trat ein – und wie!</p>
<p>Wie Dirk Ludwig dazu mitteilt, hatte er über sein Online-Tagebuch hilfreiche Tipps für die Neuanschaffung eines mechanischen Helfers für die Metzgerei gesucht und prompt einen Hinweis von der Rockband  <a href="http://www.y-band.de/ytv.html">Y – The Best of Rock</a> bekommen.</p>
<p>Das Besondere daran: Dirk Ludwig hätte sich jetzt für den Hinweis bedanken und zur Tagesordnung übergehen können. Doch er dachte weiter, er wollte mehr; er überlegte, wie er diese ungewöhnliche Begegnung zu einer beiderseitigen Win-Win-Situation ausbauen könnte.  Seine Aufgeschlossenheit für Neues und sein Interesse, „immer schon mal ein paar Riffs auf der Gitarre zu lernen“ habe bei ihm die Entscheidung reifen lassen, die sechsköpfigen Stimmungsmacher zu einer Unplugged Session zu sich nach Schlüchtern  in sein Ladengeschäft einzuladen. Denn: er hoffte, seinen Kunden mit handgemachter Rockmusik eine besondere Freude machen, einen Zusatz-Nutzen stiften zu können.  Die Rechnung, so Dirk Ludwig, sei aufgegangen.  Es sei eine richtig schöne Stimmung im Laden gewesen. Und selbstverständlich seien die Musiker in Gegenleistung mit einer deftigen Grillplatte verwöhnt worden. Und da Rock&#8217;n Roll und Steaks schon immer gut zusammen gepasst hätten, soll es nicht die letzte Begegnung dieser Art gewesen sein.  Soweit der Metzgermeister.</p>
<p><strong><br />
Erfolgsgründe und Langzeitwirkung</strong></p>
<p>Von Bedeutung sind hier gleich mehrere Erfolgs-Faktoren</p>
<li>Dirk Ludwig denkt und handelt kunden-orientiert. Man ist zudem ständig offen für Neues, für Anregungen, für kreative Imitation von Erfolgsbeispielen auch anderer Branchen.</li>
<li>Man ist stets bereit, dem Kunden einen Zusatz-Nutzen zu bieten.</li>
<li>Man nutzt die Möglichkeiten, die das World Wide Web nun einmal bietet, sei es wie hier im Fleischer/Metzger-Blog, über einen eigenen Newsletter-Versand, eine eigene regelmäßig gepflegte und aktualisierte Website inkl. Webshop sowie seit geraumer Zeit auch über eine eigenes Blog, auf das wir hier im nebenstehenden Frame verlinkt haben.</li>
<li>Mehr noch: man ist offensichtlich auch ganz konkret auf der systematischen Suche nach umsetzbaren Ideen und Empfehlungen auch aus anderen Branchen , indem man seit geraumer Zeit auch das  o. e. moderne Online-Kommunikationsmittel Twitter nutzt.</li>
<li>Durch die Vielzahl ihrer Aktivitäten und Vernetzungen ist für die Metzgerei DER Ludwig die Wahrscheinlichkeit von „Zufalls-Bekanntschaften“ recht groß, wie die obige Twitter-Aktion beweist. Zwar beruhen auch viele große Entdeckungen/Erfindungen der Geschichte auf Zufällen. Der Zufall tritt –wie auch im geschilderten Fall- in aller Regel aber erst dann ein, wenn hierzu der Boden bereitet ist. Und der Zufall wird erst dann zu einem wirtschaftlichen Erfolg, wenn die Fähigkeit und die Bereitschaft vorhanden sind, die durch den Zufall gegebene NEUE Konstellation a) auch zu erkennen und b) auch zu nutzen. Die betreffenden Voraussetzungen waren im Falle der Metzgerei DER Ludwig gegeben.</li>
<li>Die Nachhaltigkeit der Aktion zeigt sich u. a. in Pressemeldungen, im vorliegenden Fleischer/Metzgerblog-Beitrag, in Mund-zu-Mund-Propaganda sowie in einer großen Vielzahl von  Kundenrückfragen, wann denn eine solche Aktion wiederholt werden könne. Das ist Kunden-Begeisterung pur! So bleibt DER Ludwig nicht nur Stadtgespräch.</li>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<blockquote><p><strong>Wie genial die Idee war, können Sie am besten erkennen, wenn Sie einmal überlegen, in welchem Verhältnis hier Aufwand und Ertrag zueinander stehen.</strong></p></blockquote>
<p>Ich grüße Sie herzlich<br />
<a href="http://www.strategie-schmidt.de/strategischer_berater.html">Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)</a></p>
<p>P.S. Weiterer Zusatz-Nutzen: Das Konzert soll nicht nur die Kunden sondern auch die Mitarbeiter erfreut haben.<br />
Videos zum Auftritt vom 09. Sept. 09 in der Metzgerei DER Ludwig unter <a href="http://www.y-band.de/ytv.html">http://www.y-band.de/ytv.html</a> (dort bitte scrollen)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Information und Relevanz]]></title>
<link>http://climatepartner.wordpress.com/2009/09/23/information-und-relevanz/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 17:09:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander</dc:creator>
<guid>http://climatepartner.wordpress.com/2009/09/23/information-und-relevanz/</guid>
<description><![CDATA[Am 2. Juni dieses Jahres erschien hier im ClimatePartner-Blog der erste Artikel. Seit dem 6. August ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am 2. Juni dieses Jahres erschien hier im ClimatePartner-Blog <a title="FSC-Treffen in Frankfurt" href="http://climatepartner.wordpress.com/2009/06/02/28-5-der-fsc-tagte-in-frankfurt/" target="_blank">der erste Artikel</a>. Seit dem <a title="ClimatePartner bei Twitter" href="http://climatepartner.wordpress.com/2009/08/06/climatepartner-bei-twitter/" target="_blank">6. August</a> nutzen wir <a title="Twitter/ClimatePartner" href="http://www.twitter.com/climatepartner" target="_blank">Twitter</a>. Während wir den Blog mit der erklärten Absicht starteten, ihn zu einem festen Bestandteil unserer Online-Kommunikation zu machen, war Twitter anfänglich nicht mehr als ein Versuch.</p>
<p>Knapp vier Monate seit unserem ersten Blogeintrag und zwei Monate nach unserem Start bei Twitter, möchten wir Ihnen unsere ersten Eindrücke zu beiden Online-Medien vermitteln. Eventuell tragen Sie sich ja auch mit dem Gedanken, Ihre Kunden und Partner künftig über diese Kanäle anzusprechen, so dass Sie womöglich von unseren Erfahrungen profitieren können.</p>
<p>An dieser Stelle danken wir den regelmäßigen und unregelmäßigen Lesern unseres Blogs ebenso herzlich wie unseren &#8220;Followern&#8221; und Freunden auf Twitter. Es freut uns, dass unsere Botschaften bei Ihnen auf Interesse stoßen. Wir tun alles dafür, dass das so bleibt und ClimatePartner Ihnen auch künftig anregende, ausgewogene und interessante Botschaften rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit bieten kann.</p>
<p>Hier folgen nun unsere ersten Erfahrungen mit Blog und Twitter:</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Blog</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Auf unserem kostenlosen WordPress-Blog erschienen im Schnitt etwa zwei Beiträge pro Werktag. Binnen kurzer Zeit wurde unser Blog von mehr als 9.000 Lesern aufgesucht. Die tägliche Leserschaft pendelt sich gegenwärtig bei etwas mehr als 150 Besuchern ein. Wir haben keine offizielle &#8220;Redaktion&#8221; und ermutigen unsere Mitarbeiter dazu, sich als Autoren zu betätigen. Das erklärt vielleicht, warum die Schreibstile im Blog &#8211; ebenso wie übrigens die Inhalte &#8211; etwas variieren.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Obwohl Klimaschutz und Nachhaltigkeit keine Themen sind, die hohe Besucherzahlen gewährleisten &#8211; unser Blog rangiert nach <a title="Alexa.com: ClimatePartner-Blog" href="http://www.alexa.com/siteinfo/climatepartner.wordpress.com" target="_blank">Alexa.com in Deutschland etwa auf Platz 55.000</a> - haben wir uns in vier Monaten bereits den <a title="Wikipedia: (Google) PageRank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PageRank" target="_blank">Google PageRank</a> 6 erarbeitet. Der Google PageRank, benannt nach dem Google-Mitgründer Larry Page, gibt die Linkpopularität einer Seite an. Er beginnt bei 1 (geringe Bedeutung) und reicht bis 10 (überragende Bedeutung). Er entsteht &#8211; vereinfacht ausgedrückt &#8211; durch die Verlinkung mit anderen Seiten, die von Google als relevant angesehen werden. Oder anders formuliert: Je mehr bedeutsame Seiten durch Links auf eine Seite verweisen, umso besser ist der PageRank der Seite, auf die verwiesen wird. Der PageRank bestimmt übrigens ganz wesentlich die Positionierung einer Seite innerhalb der Suchergebnisse von Suchmaschinen. Der gute PageRank unseres Blogs ist der Grund, warum z.B. Einträge im ClimatePartner-Blog zu klimarelevanten Suchanfragen oftmals auf der ersten Seite bei Google (und anderen Suchmaschinen) erscheinen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Zum Vergleich: Die <a title="ClimatePartner" href="http://www.climatepartner.de" target="_blank">Website von ClimatePartner</a> hat den hervorragenden PageRank 7, der typischerweise nur deutlich größeren Unternehmen oder aber Medienunternehmen mit hoher Reichweite vorbehalten ist. An der Positionierung der ClimatePartner-Seite arbeiten wir allerdings bereits seit vier Jahren, während das Blog es in nur vier Monaten auf PageRank 6 geschafft hat. Das zeigt uns, dass man ohne jegliche Kosten für das Blog selbst, ohne Suchmaschinenoptimierung und ohne bezahlte Werbung auch heute noch mit Engagement, Enthusiasmus und guten Informationen punkten kann.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Falls Sie den PageRank Ihrer eigenen Seite, der Seite eines Wettbewerbers oder einer beliebigen Website einmal überprüfen wollen, können Sie dies z.B. <a title="Database-Search" href="http://www.database-search.com/sys/pre-check.php" target="_blank">hier auf den Seiten von Database-Search</a> tun. </span></strong></p>
<p><strong>Twitter</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Während wir die Testphase für das Blog als abgeschlossen betrachten, haben wir mit Twitter noch zu wenige Erfahrungen gesammelt, um Ihnen eine verlässliche Empfehlung auszusprechen. Wir nutzen Twitter allerdings schon jetzt sehr intensiv für Zwecke der Informationsbeschaffung sowie der Markt- und Wettbewerbsbeobachtung.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">In den ersten Wochen der Nutzung ist uns auch bei Twitter angenehm aufgefallen, dass gute Informationen sehr schnell zu Aufmerksamkeit in der jeweils relevanten Szene sorgen können: In nur sechs Wochen haben sich mehr als 340 Personen und Einrichtungen dazu entschieden, ClimatePartner zu folgen, also die Twitter-Nachrichten aus unserem Hause gewissermaßen zu &#8220;abonnieren&#8221;. In dieser Zeit haben wir werktäglich im Schnitt fünf Nachrichten auf Twitter veröffentlicht.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Wir haben den Eindruck, dass die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei Twitter hervorragend aufgehoben sind, da es unserer Beobachtung nach bei Twitter zahlreiche an diesen Themen interessierte Personen und Einrichtungen gibt, die im Übrigen auch rege publizieren. Hierzu gehören z.B. annähernd alle relevanten Umweltschutzverbände auf nationaler und internationaler Basis.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Wir haben ferner den Eindruck, dass alle Themen rund um die Medienproduktion bei Twitter sehr gut aufgehoben sind &#8211; und zwar selbstverständlich alle Themen rund um Online-Medien, aber unserer Beobachtung nach auch die der klassischen Printmedienproduktion: Zahlreiche Druckereien aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum nutzen Twitter bereits als weiteren Channel.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">A propos: Englisch ist die führende Sprache bei Twitter und Sie sind gut beraten, sich in den Twitter-eigenen Slang einzuarbeiten. Die Begrenzung der Länge der Nachrichten auf 140 Zeichen fordert ihren Tribut und es gibt jede Menge Abkürzungen bei Twitter, die Twitter-Novizen erst einmal lernen müssen. Eine wirklich gute Einführung hält <a title="Mashable &#34;Guidebook Twitter&#34;" href="http://j.mp/HyUgf" target="_blank">Mashable mit dem Guidebook Twitter</a> für Sie bereit.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Sollten auch Sie sich dazu entscheiden, Twitter für Ihre Kommunikation zu verwenden, dann versuchen Sie bitte, in erster Linie Informationen zu verbreiten, die für Ihre Leserschaft potenziell von Interesse sind. Twitter-Nutzer sind typischerweise medienkompetent und wissen die Qualität guter Informationen zu schätzen. Wer in seinen Veröffentlichungen überwiegend und phantasielos seine eigenen Produkte und Dienstleistungen anpreist, wird bei Twitter kaum auf Interesse stoßen und erst recht keine Leserschaft aufbauen, denn &#8211; ganz ehrlich &#8211; es gibt spannendere Lektüre als Werbung.</span></strong></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><strong>(Zwischen)Ergebnis</strong></span></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Wir schätzen sowohl das Blog als auch Twitter als Bestandteile unserer Online-Kommunikation. Unser Blog ist in weniger als einem halben Jahr zur zentralen Schaltstelle für Kommunikation und Information geworden. Twitter ergänzt das Blog und wird sich für uns vermutlich zu einem wichtigen Informationskanal entwickeln.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Die Web 2.0-Medien zeichnen sich durch Unmittelbarkeit, Spontaneität und Geschwindigkeit aus. Wer gerne schreibt und Spaß am Netzwerken hat, wird mit Blog und Twitter seine Freude haben und auch einen geschäftlichen Nutzen. Zwar eignen sich Blog und Twitter unserer Meinung nach nicht für den knallharten Vertrieb, aber sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Imagemarketing eines Unternehmens.</span></strong></p>
<p>Blog und Twitter-Account sind unentgeltlich. Das darf allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass die Pflege beider Medien Zeit kostet und damit internen Aufwand verursacht. Dieser Aufwand ist zwar frei skalierbar, aber er fällt an. ClimatePartner hat für sich die Entscheidung getroffen, dass dieser Aufwand gerechtfertigt ist. Wir arbeiten in der Dienstleistung und daher wollen wir unsere Kompetenz (auch) durch diese Medien unter Beweis stellen. Da wir grundsätzlich keine Werbung schalten und erst recht kein Geld für Product Placement ausgeben, sind Blog und Twitter für uns gute Möglichkeiten der Kommunikation mit einer interessierten und kritischen Leserschaft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Internet-Marketing:  Online - PR]]></title>
<link>http://erreichbarkeitimnetz.wordpress.com/2009/07/23/internet-marketing-online-pr/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 09:40:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ramona Kramp</dc:creator>
<guid>http://erreichbarkeitimnetz.wordpress.com/2009/07/23/internet-marketing-online-pr/</guid>
<description><![CDATA[Agentur für Internet-Marketing &#8220;Leichter Kunden gewinnen&#8221; Mit dem Wandel der Kommunikati]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Agentur für Internet-Marketing &#8220;Leichter Kunden gewinnen&#8221; Mit dem Wandel der Kommunikati]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Social Media Marketing - Was ist das?]]></title>
<link>http://wagnerharry.wordpress.com/2009/07/05/169/</link>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 07:22:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>wagnerharry</dc:creator>
<guid>http://wagnerharry.wordpress.com/2009/07/05/169/</guid>
<description><![CDATA[Habe hier eine sehr gelungene Präsentation von Nico Lumma entdeckt. Der ist ja inzwischen &#8220;Soc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Habe hier eine sehr gelungene Präsentation von Nico Lumma entdeckt. Der ist ja inzwischen &#8220;Soc]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Har du penge, så kan du få...]]></title>
<link>http://deepbluedenmark.wordpress.com/2009/06/04/har-du-penge-sa-kan-du-fa/</link>
<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 21:49:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>birkebaek</dc:creator>
<guid>http://deepbluedenmark.wordpress.com/2009/06/04/har-du-penge-sa-kan-du-fa/</guid>
<description><![CDATA[Som nævnt i den forrige post, så har vi i Deep Blue brugt en del tid på emnet fødevarekommunikation ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Som nævnt i den forrige post, så har vi i Deep Blue brugt en del tid på emnet fødevarekommunikation på det sidste. Vi har bl.a. fundet ud af, at kommunikation for mad og drikkevarer i det store hele kan puttes i én af i alt fire kategorier med stigende grad af sofistikering og forbrugerinvolvering. Kategorierne starter med ren produktpræsentationen, svarende til, at man siger &#8216;her er en ny vare; nu ved du, hvordan den ser ud, så hvis du falder over den i supermarkedet, kan du evt. prøve den&#8217;. <img class="alignleft size-full wp-image-590" title="Fuldkorn" src="http://deepbluedenmark.wordpress.com/files/2009/06/fuldkorn.jpg" alt="Fuldkorn" width="130" height="235" />Jeg behøver vist ikke skrive, at dette er den mindst involverende måde at sælge sin vare på. Næste kategori er, når man trods alt på en eller anden måde forsøger at demonstrere, hvad varen går ud på &#8211; enten ved at lade folk smage den (sampling) eller fortælle, hvordan den anvendes (fx via opskrifter).</p>
<p>Herfra begynder det at blive sjovt, for de sidste to kategorier handler enten om &#8211; via en skarp forbrugerindsigt eller ren og skær humor &#8211; at finde en underholdende vinkel på ens produkt (hvor lavinvolverende den end er) og/eller at skrue en superinvolverende kampagne sammen. Et eksempel på en både og kampagne er Walker&#8217;s Flavour Election, som jeg vil vende tilbage til senere her på bloggen, men lad mig slutte denne post med et ganske underholdende kampagnekoncept, der indeholder alle elementer af fordyrende led i produktion og afvikling: dyr model, dyr musik, 1 minut lang animation og den dyreste placering af alle &#8211; SuperBowl (2008). Men det stopper ikke dér, for konceptet udvikler sig efterfølgende med små mini-sodes med høj underholdningsværdi. Stay tuned on this blog &#8211; flere interessante fødevarekampagner er på vej. Indtil da nyd disse to:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Z3p4mMN_KXE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Z3p4mMN_KXE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ylG9RsbgG90&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ylG9RsbgG90&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The 100 million views club ]]></title>
<link>http://deepbluedenmark.wordpress.com/2009/05/05/the-100-million-views-club/</link>
<pubDate>Tue, 05 May 2009 19:29:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>miriamplon</dc:creator>
<guid>http://deepbluedenmark.wordpress.com/2009/05/05/the-100-million-views-club/</guid>
<description><![CDATA[Vi har skrevet det før her på bloggen, men nu er der kommet spritfrisk dokumentation for påstanden: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vi har skrevet det før her på bloggen, men nu er der kommet spritfrisk dokumentation for påstanden: når du kommunikerer online, skal budskabet enten være underholdende eller nyttigt. Og når det kommer til viral markedsføring, der når kloden rundt, er det underholdningstangenterne, der for alvor bliver spillet på.</p>
<p>Dokumentationen kommer fra en undersøgelse, <a href="http://www.visiblemeasures.com/news-and-events/blog/bid/9262/The-100-Million-Views-Club-The-Most-Watched-Viral-Videos-of-All-Time">Visible Measures</a> netop har gennemført, der identificerer i alt 18 videoer, som er set over 100 millioner gange. Ud af de 18 videoklip, er 8 af dem musikvideoer, 4 er filmtrailere, 2 er klip fra tv-showet &#8220;Britain&#8217;s Got Talent&#8221; &#8211; med henholdsvis Paul Potts og Susan Boyle &#8211; og de sidste 4 er brugergenererede.</p>
<p>Særligt de 4 brugenererede videoklip er et kig værd. Se fx dette hjemmevideoklip, der ifølge Visible Measures har genereret 136 mio. views. Klippet har ikke hverken et snedigt udtænk handlingsforløb eller dramatiske effekter, tværtimod er det lige præcis det umiddelbare og ægte i amatørklippet - det, der er så svært at efterligne &#8211; som giver den helt særlige underholdningsværdi:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_OBlgSz8sSM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_OBlgSz8sSM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Smart jagt Pink Panther]]></title>
<link>http://infokontor.wordpress.com/2009/03/30/smart-jagt-pink-panther/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 12:00:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>infokontor</dc:creator>
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<description><![CDATA[Manchmal gibt es Produktionen, da haben wir besonders viel zu lachen. Den Kinostart von &#8220;Pink ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Manchmal gibt es Produktionen, da haben wir besonders viel zu lachen. Den Kinostart von &#8220;Pink ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://docnb.wordpress.com/2009/03/26/66/</link>
<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 22:02:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>docnb</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Streisand-Effekt Warum Zensurversuche im Internet ebenso gefährlich wie nutzlos sind Betrachtet ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Der Streisand-Effekt</h2>
<h2>Warum Zensurversuche im Internet<br />
ebenso gefährlich wie nutzlos sind</h2>
<p>Betrachtet man die Versuche von Personen, Organisationen und Unternehmen, unerwünschte Informationen aus dem Internet zu tilgen, so könnte man zur Ansicht gelangen: Die sicherste Methode, um solche Informationen möglichst schnell und massenhaft zu verbreiten, ist juristisch dagegen vorzugehen. Beispiele gefällig?</p>
<p><strong>Barbara Streisands Villa in Malibu</strong></p>
<p>Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Barbara Streisand, unfreiwillige Namensgeberin des gleichnamigen Effekts, verklagte 2003 die Fotoplattform pictopia.com und den Fotografen Kenneth Adelmann auf 50 Millionen US-Dollar, weil auf der pictopia-Seite, neben weiteren 12.000 Aufnahmen von Häusern an der kalifornischen Küste, ein Luftbild ihres Anwesens zu sehen war.</p>
<p>Das Ergebnis: Streisand verlor den Prozess und hatte Anwalts- und Gerichtskosten in Millionenhöhe versenkt. Das Bild ihres Hauses jedoch, vor der juristischen Auseinandersetzung mit Sicherheit nur mäßig interessant, war im Internet äußerst populär geworden. Noch heute ist es für jedermann problemlos im Internet zu bestaunen, zum Beispiel auf <a href="http://www.californiacoastline.org/cgi-bin/image.cgi?image=200500288&#38;mode=sequential&#38;flags=0&#38;year=2005">californiacoastline</a> oder bei <a href="http://www.mindfully.org/Reform/2003/Barbra-Streisand-Coastal3dec03.htm">mindfully.org</a></p>
<p><strong>Atze Schröders bürgerlicher Name</strong></p>
<p>Man muss jedoch keinen Prozess verlieren, um die Aufmerksamkeit auf die Streitsache immens zu steigern. Auch juristische Siege können gegen den Streisand-Effekt nichts ausrichten. Der Komiker Atze Schröder zog 2006 vor das Landgericht Berlin, um der Zeitung &#8220;Weser-Kurier&#8221; die Veröffentlichung seines bürgerlichen Namens verbieten zu lassen. Er bekam Recht, auch im anschließenden Berufungsverfahren vor dem Kammergericht. Wenig überraschend: In zahlreichen Blogs und Diskussionsforen im Internet wurde der Fall daraufhin intensiv diskutiert, wobei der Klarname Schröders immer wieder genannt und erst dadurch weit verbreitet wurde.</p>
<p>Als Ergebnis der juristischen Auseinandersetzung und der daraus folgenden hohen medialen Aufmerksamkeit ist es problemlos möglich, den Klarnamen Schröders per Google-Suche zu ermitteln. Besondere Ironie des Schicksals: Schröder hat sich seinen Künstlernamen &#8220;Atze Schröder&#8221; beim <a href="https://dpinfo.dpma.de/index.html">Deutschen Patent- und Markenamt</a> als Marke eintragen lassen (Reg.-Nr./AKZ 39747033.9.). Als Inhaber der Marke wird dort Atze Schröder geführt, als früherer Markeninhaber bis 14. August 2007 &#8211; der Künstler mit seinem Klarnamen!</p>
<p><strong>Informationsfreiheit Marke Linkspartei</strong></p>
<p>Über das massive Vorgehen des Linken-MdB Lutz Heilmann gegen den deutschen Internetauftritt der Online-Enzyklopädie Wikipedia haben wir bereits im TICKER 02 (Dezember 2008) berichtet. Wegen angeblich unrichtiger Inhalte in Bezug auf seine Person ließ der ehemalige Stasi-Mitarbeiter im November per einstweiliger Verfügung den deutschen <a href="http://de.wikipedia.org">Internetauftritt von Wikipedia</a> sperren.</p>
<p>(Verdientes) Pech für Heilmann: Während sich vor der Sperre weniger als 100 Besucher täglich für seinen Wikipedia-Eintrag interessiert hatten, riefen nach der Zensurmaßnahme innerhalb weniger Tage fast eine dreiviertel Million Wikipedia-Nutzer die auf einem simplen Umweg weiterhin erreichbare Seite auf und konnten sich dort über seine von ihm selbst als &#8220;Wehrdienst&#8221; kaschierte Stasi-Tätigkeit informieren. Auch nahezu jedes freie deutsche Medium interessierte sich für den Fall. Nachstehend die Wikipedia-Statistik vom November 2008 zum Artikel &#8220;Lutz Heilmann&#8221;. Kommentar überflüssig!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-100" title="statistik_heilmann2" src="http://docnb.wordpress.com/files/2009/03/statistik_heilmann2.jpg" alt="statistik_heilmann2" width="450" height="273" /></p>
<p>Quelle: <a href="http://stats.grok.se/de/200811/Lutz_Heilmann">http://stats.grok.se/de/200811/Lutz_Heilmann</a></p>
<p><strong>Deutsche Bahn: Streisand-Effekt &#8211; nie gehört?</strong></p>
<p>So, als habe es die beschriebenen Fälle nie gegeben, agierte die Deutsche Bahn im Februar 2009. Dem Blogger Markus Beckedahl Inhaber des Blogs netzpolitik.org, war &#8211; wie anderen Medien auch &#8211; ein Memo einer Besprechung zwischen dem Berliner Datenschutzbeauftragten und Vertretern der Deutschen Bahn über die Mitarbeiter-Bespitzelungsaffäre der DB zugespielt worden. Nachdem andere Medien bereits aus dem Papier zitiert hatten, stellte Beckedahl die PDF-Datei auf seinem Blog zur Verfügung. Die Reaktion der DB folgte prompt: Am 3. Februar erhielt Beckedahl eine Abmahnung der Bahn samt abzugebender Unterlassungserklärung.</p>
<p>Der Blogger reagierte auf naheliegende Weise: Er berichtete in seinem Blog über das Vorgehen der Bahn und bat per Twitter um Hilfe. Den &#8211; wen hätte es überrascht &#8211; rasch eintretenden Streisand-Effekt beschreibt Blogger Beckedahl wie folgt: &#8220;Am Anfang war ich etwas verwundert, dass das Dokument kaum Interesse fand. [...] Umso erstaunter war ich über die Abmahnung heute. [...] Nun ist die Abmahnung da und das Feedback aus dem Netz überwältigend. [...] &#8230;die Weiterleitungen meines Hilfe-Tweets hören gar nicht mehr auf. Und in der nächsten Welle kamen die Blog-Postings. Und innerhalb ganz weniger Stunden schwappt die Geschichte gerade in die Mainstream-Medien rüber. Und findet sich von Spiegel bis Heise auf immer mehr News-Seiten.&#8221; (Quelle: <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-welle-nach-der-abmahnung">netzpolitik.org</a>) Die Zugriffszahlen auf den Server von netzpolitik.org lagen am späten Nachmittag, nachdem die Abmahnung der Bahn gebloggt wurde, bei 250 &#8211; pro Sekunde!</p>
<p>Vorläufiges Ende der Geschichte: Bereits am 6. Februar gab die Bahn klein bei und verkündete, keine weiteren rechtlichen Schritte gegen den Blogger Beckedahl zu unternehmen. Sie hatte ihrer langen Reihe von PR-Desastern ein weiteres hinzugefügt und darüber hinaus den im PR-Bereich (normalerweise) sattsam bekannten und gefürchteten &#8220;David-gegen-Goliath-Effekt&#8221; (Großer Konzern schlägt auf kleinen Kritiker ein) bedient. Welche Art der PR-Beratung die Bahn sich in solchen Fällen angedeihen lässt, darüber kann nur spekuliert werden.</p>
<p>Fast überflüssig zu erwähnen: Das Dokument, das die Deutsche Bahn zu der ganzen Aktion veranlasste, ist nach wie vor im Internet einzusehen, <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/datenschutz_bei_der_bahn.pdf">unter anderem hier</a>.</p>
<p><strong>Was lernen wir aus den beschriebenen Fällen?</strong></p>
<p>Es ist kaum möglich, unliebsame Einträge aus dem Internet durch juristische Maßnahmen entfernen zu lassen, ohne Gefahr zu laufen, den genau gegenteiligen Effekt zu produzieren. Gerade Internet-Nutzer und -Aktivisten empfinden jegliche Art von Zensurmaßnahmen als Angriff auf das &#8216;demokratische Medium&#8217; Internet und versuchen umgehend und massenhaft, den gewünschten Effekt zu konterkarieren. Die technischen Möglichkeiten, die das Netz dafür bietet (Filesharing-Portale, Blogs, Diskussionsforen, Social Media, Spiegel-Server) sind enorm und erleichtern solche Gegenreaktionen.</p>
<p>Je prominenter und mächtiger eine Organisation ist und je schwächer der beklagte Gegner, desto größer ist die Neigung von Öffentlichkeit und Medien, sich auf die Seite des Schwächeren zu schlagen &#8211; der bereits erwähnte David-gegen-Goliath-Effekt.</p>
<p>Juristische Beratung in Fällen von vermeintlicher Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Geschäftsgeheimnissen etc. ist sicher wichtig &#8211; noch mehr aber die kritische Würdigung von geplanten juristischen Maßnahmen unter PR- und Image-Gesichtspunkten! Recht zu haben und in der Öffentlichkeit Recht zu bekommen sind bekanntlich zweierlei Dinge.</p>
<p>Last not least: Die sicherste Methode, kritische Berichterstattung zu vermeiden, ist immer noch, keinen Grund dafür zu liefern. Wer seine Mitarbeiter systematisch bespitzelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Dokumente darüber in die Öffentlichkeit gelangen.</p>
<p>Dr. Norbert Baumgärtner</p>
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