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	<title>onlinemedien &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/onlinemedien/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "onlinemedien"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:45:09 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[JME 2009 3.Tag - Workshop]]></title>
<link>http://davetheripper.wordpress.com/2009/10/10/jme-2009-3-tag-workshop/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 15:11:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>davetheripper</dc:creator>
<guid>http://davetheripper.wordpress.com/2009/10/10/jme-2009-3-tag-workshop/</guid>
<description><![CDATA[ich hab hier mal einen Artikel, den wir im Workshop &#8220;Online Medien im Dialog mit dem Leser]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ich hab hier mal einen Artikel, den wir im Workshop &#8220;Online Medien im Dialog mit dem Leser&#8221; geschrieben habe. lest ihn durch und kommentiert bitte <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Samstagmorgen um halb zehn in Mainz: Wo ist die Krise? Auf den Straßen und auf dem Marktplatz tummeln sich kauflustige Mainzer mit vollen Einkaufstüten. Hat die Wirtschaftskrise Mainz schon erreicht oder ist der Profit noch so groß, dass keiner etwas merkt? Wir haken nach und wollen von den Mainzern wissen, ob und inwiefern sie sich von der Wirtschaftskrise beeinflusst fühlen. Also befragen wir unterschiedliche Menschen zu ihrer Ansicht. Was dabei herauskam, könnt ihr im Folgenden <!--more-->nachlesen.</p>
<p>Die Meinungen gehen auseinander. Mehrheitlich finden die Mainzer, dass ihre Stadt bisher größtenteils von der<img class="alignright size-full wp-image-11" title="statistik" src="http://davetheripper.wordpress.com/files/2009/10/statistik.png" alt="statistik" width="450" height="189" /> Wirtschaftskrise verschont wurde. Mit Sicherheit die coolste Begründung bot uns eine Rentnerin. Sie meint, dass die Menschen in Mainz so fröhlich sind, dass sie sich von so einer Krise nicht unterkriegen lassen.</p>
<p>Also Spaß bei Seite, jetzt kommen die ernsthaften Antworten. Die ältere Generation, hier vertreten von einem grauhaarigen, gemütlichen Mann in brauner Lederjacke, meint dazu: „Man nimmt sie [die Wirtschaftskrise] wahr, wir sind aber Gott sei Dank nicht persönlich davon betroffen.“ In eigenen Worten: Sie haben scheinbar keinen großen Kummer, zumindest was die Krise betrifft. Ihre einzige Befürchtung ist, dass die Rente früher oder später noch weiter gekürzt wird. Leute, die schon ein paar Jahre Berufserfahrung haben, machen da allerdings unterschiedlichere Erfahrungen mit der momentanen Krisensituation. Die Einen haben ihren Job schon verloren, die Anderen bangen um ihre Arbeitsstelle, einige hingegen sind sich sicher, dass sie ihren Arbeitsplatz behalten werden. Von Existenzängsten und Aufgeben der Selbstständigkeit hab<img class="alignleft size-medium wp-image-13" title="Bild 001" src="http://davetheripper.wordpress.com/files/2009/10/bild-0011.jpg?w=300" alt="Bild 001" width="300" height="225" />en wir einiges gehört. Sehr viele sind nicht persönlich betroffen und berichten stattdessen von der Familie, den Bekannten und Arbeitskollegen, die die Wirtschaftskrise schon zu spüren bekamen.</p>
<p>Also hat die Krise Mainz doch schon erreicht? Wieso brummen dann die Cafés, wieso hetzen die Leute von Laden zu Laden vollbepackt mit Einkaufstaschen?</p>
<p>Einige Interviewte vermuten, dass die größte Krise, „the big doom“ und somit die schwerste Zeit noch bevorsteht. Was denkt ihr? Wird es Mainz in Zukunft schlechter gehen oder bleibt alles auch weiterhin im grünen Bereich?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paid-Content und Online-Erlöse als Rettungsanker]]></title>
<link>http://businessmediablog.com/2009/10/03/paid-content-und-online-erlose-als-rettungsanker/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 09:23:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus Caspari</dc:creator>
<guid>http://businessmediablog.com/2009/10/03/paid-content-und-online-erlose-als-rettungsanker/</guid>
<description><![CDATA[Paid Content und Online-Erlöse sind die Hoffnungsträger der Medienmanager, die auf eine wirtschaftli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Paid Content und Online-Erlöse sind die Hoffnungsträger der Medienmanager, die auf eine wirtschaftliche Erholung im nächsten Jahr setzen. Die Medienbranche erwartet außerdem, dass durch Übernahmen oder Verkäufe von Verlagen die Konsolidierung zunehmen wird.  Das sind die wichtigsten Ergebnisse des ersten Printmedien-Entscheider-Panels, einer vom Geschäftsbereich Presse Services der Deutschen Post DHL in Auftrag gegebenen Umfrage.</p>
<p>104 Entscheider oberer Führungsebenen der Medienbranche wurden vom Hamburger Marktforschungsinstitut BIK Aschpurwis + Behrens GmbH zur gegenwärtigen und künftig erwarteten Lage der Printmedien befragt. 58 Prozent rechnen mit einem Aufschwung im kommenden Jahr, ein knappes Drittel erwartet ihn in 2011. Dabei hat die derzeitige Krise für 62 Prozent der Befragten konjunkturelle Gründe, für 38 Prozent ist sie strukturell bedingt. Eine große Mehrheit von 88 Prozent der Top-Entscheider geht davon aus, dass der Restrukturierungsdruck weiter zunehmen wird.</p>
<p>Knapp 84 Prozent erwarten deshalb auch eine Zunahme von Mergers &#38; Acquisitions. Hoffnungsträger  sind die Online-Erlöse. Für 2010 geht fast die Hälfte der Entscheider (46 Prozent) von einem Online-Erlösanteil am Gesamtumsatz zwischen zehn und 25 Prozent aus. Für die Jahre danach schätzen drei Viertel diesen Anteil bereits auf zwischen 20 und 40 Prozent. Erlöse rechnen sich die Medien auch im Bereich des Paid Content aus, auch wenn gut zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) davon überzeugt sind, dass journalistische Inhalte im Netz weiterhin kostenlos bleiben. Neun von zehn Entscheidern sehen die Chance, in spezifischen Themenfeldern Geld für Content zu verlangen, und mehr als die Hälfte (58 Prozent) hält die Einführung zeitlich flexibler Flatrate-Angebote für möglich.</p>
<p>Quelle: Printmedien-Entscheider-Panel 2009 im Auftrag der Deutschen Post DHL</p>
<p>Weitere Artikel zum Thema Paid Content:<br />
<a title="Pemanent-Link: Paid Content in B2B-Märkten" rel="bookmark" href="http://businessmediablog.com/2009/07/19/paid-content-in-b2b-markten/" target="_blank">Paid Content in B2B-Märkten</a><br />
<a title="Pemanent-Link: Paid Content: Handelsblatt launcht Newsletter" rel="bookmark" href="http://businessmediablog.com/2009/04/16/paid-content-handelsblatt-launcht-newsletter/" target="_blank">Paid Content: Handelsblatt launcht Newsletter</a><br />
<a title="Pemanent-Link: Paid Content: Todgesagte leben länger" rel="bookmark" href="http://businessmediablog.com/2008/06/08/paid-content-todgesagte-leben-langer/" target="_blank">Paid Content: Todgesagte leben länger</a></p>
<p>***** <a href="http://www.feedburner.com/fb/a/emailverifySubmit?feedId=2436582&#38;loc=en_US" target="_blank"><span style="color:#0066cc;">Hier klicken, um News von BusinessMediaBlog.com kostenfrei per E-Mail zu erhalten</span></a> *****</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der verzweifelte Kampf der Gestern-Medien: Murdoch, Döpfner, Hombach und das Versagen der Verlagsmanager]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/19/der-verzweifelte-kampf-der-gestern-medien-murdoch-dopfner-hombach-und-das-versagen-der-verlagsmanager/</link>
<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 14:56:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/19/der-verzweifelte-kampf-der-gestern-medien-murdoch-dopfner-hombach-und-das-versagen-der-verlagsmanager/</guid>
<description><![CDATA[Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer sieht die Medienmacher Murdoch, Döpfner, Hombach &amp; Co. in ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640770&#38;WKorbUID=58065069&#38;TITZIF=2159&#38;be=&#38;uBe="><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/kreative-zerstorung.jpg" alt="Kreative Zerstörung" title="Kreative Zerstörung" width="402" height="648" class="alignleft size-full wp-image-1734" /></a><a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2189">Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer </a>sieht die Medienmacher Murdoch, Döpfner, Hombach &#38; Co. in einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma">Gefangenendilemma</a>. Die verzweifelten Initiativen gegen die Kostenlosmentalität der Internetnutzer würden in eine Sackgasse laufen. Die &#8220;spieltheoretischen&#8221; Szenarien beschreibt Knüwer wie folgt:  </p>
<p>&#8220;a) Alle verschließen ihre Inhalte hinter Bezahlwänden. Eine mittelschwere Strafe wäre das, denn sie würden alle auf substanzielle Werbeeinnahmen verzichten. Gleichzeitig bestünde die Hoffnung, dass die Nutzer reichlich Abos abschlössen, um qualitativ gute Inhalte zu bekommen.</p>
<p>b) Nur einige der Angebote werden kostenpflichtig. Diese gehören dann zu den Verlierern, denn die anderen ziehen Leser und Werbung ab. Und die Leser würden sich mit Recht fragen, warum sie an der einen Stelle für etwas zahlen sollen, was sie an der anderen gratis bekommen.</p>
<p>c) Keiner installiert Bezahlinhalte &#8211; dann sind wir in der aktuellen Situation&#8221;, so Knüwer. </p>
<p>Allein würden es die Medienmacher nicht schaffen, deshalb würden sie wie WAZ-Chef Bodo Hombach eine konzertierte Aktion der Verlage favorisieren. &#8220;Das ist bemerkenswert: Denn so etwas könnte als Ausnutzen der Machtposition interpretiert werden. Entschließen sich die Verlage tatsächlich, gemeinsam Bezahlwände zu errichten, könnte ein Kartellverfahren nicht uninteressant werden&#8221;, vermutet der Handelsblatt-Blogger. </p>
<p>Aber selbst wenn sich alle Gefangenen zur Kooperation entschließen würden, dürfte sie die Höchststrafe ereilen. &#8220;Verschwinden die Angebote hinter Bezahlwänden, darf trotzdem über das, was sie berichten, berichtet werden. So etwas nennt sich Pressefreiheit und ist in einem Werk namens Grundgesetz festgemauert worden. Und das bedeutet: Sind Der Westen, Spiegel Online oder Focus.de nur noch gegen Abo zu lesen, werden zahlreiche Billiganbieter auf den Markt kommen, die über deren Geschichten berichten&#8221;, so Knüwer.</p>
<p>Eine ausweglose Reaktion. Und ist mit dieser Strategie der Niveauverlust des klassischen Journalismus zu stoppen? Die Schwächen der Gestern-Medien werden mit einer Mauertaktik nicht beseitigt.<br />
Vor einigen Wochen hat WAZ-Verlagschef Bodo Hombach in einem Beitrag für die Zeitschrift Cicero noch die hausgemachten Probleme der klassischen Medien beklagt. Sie müssten Gelenkstelle zwischen allen Räumen des öffentlichen Lebens sein, Drehscheibe für Ideen, Arena, Forum, Nische und Nest, Rumpelkammer für Exkurse ins Fantastische, frech, präzise, zivil, Sendbote zwischen Ein- und Ausgeschlossenen, Dolmetscher zwischen oben und unten, Gestern und Morgen, Rand und Mitte, Vor- und Nachdenker, Instrument der Auseinandersetzung und des Zusammengehens, aktuell, flexibel, empfindsam und hart, mit Leidenschaft und Kühle, Katheter für sozialen Problemstau, Kompostecke für Kulturabfall, Schredder für Abgelegtes, Abgenutztes, Abgestandenes, Seismograf für feinste Beben auf der nach oben offenen “Richter-Skala” des Geistes, offen für jede Bitte, aber verschlossen für jeden Befehl. Also all das, was man in der Blogosphäre schon wahrnehmen kann durch die Vielfalt, durch das kreative Chaos und der Inspiration der Basis. Kein Territorialverhalten, keine selektive Nachrichtenauslese, kein Auflagendruck, kein Bestreben nach dem absoluten Medienscoop.</p>
<p>Die klassischen Medien “jagen im Rudel”, so Hombach”. “Kampagnenjournalismus muss nicht mehr organisiert werden. Es ergibt sich wie von selbst. Die Neidhammel umkreisen den Sündenbock”. In vielen Blättern und Sendern werden Agenturberichte ungeprüft übernommen. “Man hört und sieht und liest denselben Bericht. Das empfinden die meisten als Bestätigung. Mancher glaubt sogar dem selbst erfundenen Gerücht, wenn es zu ihm zurückkehrt”. </p>
<p>Kompensieren Bezahlmodelle für Internet-Content diese Schwächen? Wohl kaum. Die Gründe für den Niedergang der Printmedien hat Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl in einem Beitrag für <a href="http://pfaffe3000.typepad.com/blog/2009/07/ich-hab-immer-brand-eins-gekauft-aber-sonst-war-da-nicht-viel.html">&#8220;Druckreif&#8221;</a> gut zusammengefaßt: &#8220;Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der &#8216;guten, alten&#8217; Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen&#8221;, so Ruß-Mohl. Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. Sie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!</p>
<p>Offensichtlich fehlt vor allen Dingen den Medienmachern in Deutschland eine klare Strategie. Zu lange haben sie das Thema heruntergespielt. Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt, kritisiert Ruß-Mohl. </p>
<p><a href="http://www.dummy-magazin.de/issues/14-Tempo"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/dummy_big.jpg" alt="dummy_big" title="dummy_big" width="380" height="492" class="alignleft size-full wp-image-1735" /></a><a href="http://pfaffe3000.typepad.com/blog/2009/07/ich-hab-immer-brand-eins-gekauft-aber-sonst-war-da-nicht-viel.html">Noch deutlicher hat Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs die Systemkrise der großen Verlage auf den Punkt gebracht.</a> &#8220;Die großen Verlage sind nur auf ihre Rendite erpicht. Sie wollen keine Innovationen machen. Sie haben alle journalistischen Spielwiesen, die wirklich Spaß machen, gestrichen, weil sie nicht den Renditezielen entsprachen. Ich habe eine denkbar schlechte Meinung von dieser Medienlandschaft, vor allem im Printbereich&#8221;, sagte Gehrs beim Medienforum Mittweida schon vor zwei Jahren! Verlage hätten es verschlafen, wirkliche Marken im Internet zu etablieren. Die Online-Auftritte seien lange Zeit nur Abflussrohre der Printausgaben gewesen. </p>
<p>Die Massenblätter seien dazu verdammt, immer den kleinsten Nenner zu finden. Sie müssten an den Studienrat in Heidelberg und an die 25-Jährige in Berlin-Mitte denken. Dieser Spagat würde nicht mehr funktionieren. &#8220;Wenn man den Stern oder den Spiegel liest, kriegt man ständig gesellschaftliche Zustände beschrieben, die es so gar nicht gibt. Zumindest nicht in diesen großen gesellschaftlichen Clustern. Diese Gesellschaft, die da abgebildet wird, ist so nicht mehr existent. Etwa die Neue Bürgerlichkeit. Die kann man finden, aber auch genau das Gegenteil. Oder die Neue Gemütlichkeit in Berliner Kneipen (Stern-Bericht). Auch das kann man antreffen. Man könnte aber schreiben, die Neue Kühle in Berliner Kneipen. Es gibt mittlerweile so viele Lebensstile, die nebeneinander existieren. Die Welt wird immer dialektischer&#8221;, erklärte Gehrs. Massenmedien würden noch immer dem großen gesellschaftlichen Kanon hinterherlaufen. Die Zeit für hohe Printauflagen mit einer Million Auflage sei vorbei. Die großen Tanker mit ihrem Themen-Mainstream ohne Trennschärfe könnten die reale Welt immer weniger abbilden. In Zukunft werde es immer mehr Publikationen geben, die vielleicht 80.000 Leser erreichen. Das sei das Dilemma der großen Verlage, die nur in Dimensionen von 250.000 aufwärts rechnen. Ein Heft wie Dummy werde es bei Gruner &#38; Jahr, Burda oder Bauer nie geben. Diese Konzerne könnten nicht in kreativen Einheiten denken. Da müsse jeder als Profit Center dazu beitragen, dass die Verlagsbosse auch schön in ihren Dienstwagen fahren können. Die Verlagskonzerne seien nicht in der Lage, gesellschaftliche Veränderungen zu spüren und publizistisch abzubilden. </p>
<p>Auch diese Analyse zeigt deutlich, dass die Verlagskrise hausgemacht ist!</p>
<p>P.S. Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer bekommt im Buch &#8220;Die Alpha-Journalisten 2.0&#8243; von Weichert und den Ehrentitel &#8220;Der Nestbeschmutzer&#8221;, weil er seit Jahren über die Defizite der Printwelt bloggt und mit &#8220;Indiskreation Ehrensache&#8221; auch bei seinen Kollegen regelmäßig aneckt. <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2008/12/05/blogger-zoff-im-handelsblatt-–-kluwer-und-die-identitatskrise-des-printjournalismus/">Siehe auch &#8220;Blogger-Zoff im Handelsblatt&#8221;. </a> Vielleicht wäre die Bezeichnung &#8220;Der Hellseher&#8221; angebrachter. </p>
<p><a href="http://newsosaur.blogspot.com/2009/06/worst-quarter-for-newspapers-sales-dive.html">Zum Niedergang der Tageszeitungen interessante Statistik. </a></p>
<p><a href="http://gutjahr.wordpress.com/2009/08/08/free-journalism/">free journalism!</a></p>
<p><a href="http://netzwertig.com/2009/08/03/medienwandel-die-kommende-fragmentierung-der-medienbranche/">Fragmentierung der Medienbranche. </a></p>
<p><a href="http://www.methemedia.com/download/">Mediennutzungsanalyse.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Basic, Alphonso, Niggemeier, Knüwer und Co.: Die neuen Alpha-Journalisten ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/14/basic-alphonso-niggemeier-knuwer-und-co-die-neuen-alpha-journalisten/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:54:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/14/basic-alphonso-niggemeier-knuwer-und-co-die-neuen-alpha-journalisten/</guid>
<description><![CDATA[Die Stephan Weichert und Christian Zabel haben ein neues Buch vorgelegt über die Alpha-Journalisten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Die-Alpha-Journalisten-2-0-Deutschlands-Wortführer/dp/3938258926/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1250243014&#38;sr=8-1"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/alpha-journalisten.jpg" alt="Alpha-Journalisten" title="Alpha-Journalisten" width="455" height="455" class="alignleft size-full wp-image-1724" /></a>Die Stephan Weichert und Christian Zabel haben ein neues Buch vorgelegt über die Alpha-Journalisten 2.0. Tauchten in ihrem ersten Werk über die Alpha-Journalisten der klassischen Medien noch die üblichen Verdächtigen wie Stefan Aust, di Lorenzo, Diekmann, Illner, Jauch oder Plasberg auf, sind es jetzt Knüwer, Don Alphonso, Niggemeier, Basic oder Sixtus. So ändern sich die Zeiten, auch wenn es Hans Urlich Jörges nicht wahrhaben will: &#8220;Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheisshäuser nach oben kommt&#8221;, mit solchen Sätzen stellt man nur seine technologische Inkompetenz unter Beweis. Die Suada zwischen der Print- und Onlinewelt verkennt die systemischen Veränderungen, egal, welche Alpha-Tierchen nun gerade saisonal zu den Stichwortgebern zählen. Siehe auch meinen Blogbeitrag <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2008/12/05/blogger-zoff-im-handelsblatt-–-kluwer-und-die-identitatskrise-des-printjournalismus/">&#8220;Blogger-Zoff im Handelsblatt: Knüwer und die Identitätskrise des Printjournalismus – Warum sich die Streithähne des Düsseldorfer Wirtschaftsblattes mit dem Luhmannschen Zettelkasten beschäftigen sollten&#8221;.</a></p>
<p>&#8220;Die «Alpha-Journalisten 2.0» verändern den klassischen Journalismus – auch den, der noch ganz analog zu den Kunden gebracht wird. Die publizistische Plattform der digitalen Bohémiens, das Internet, ist dabei nicht einfach ein neues, höher entwickeltes Medium; vielmehr saugt es alle bestehenden Massenmedien in sich auf, deutet sie um und definiert ihre Ausdrucksformen und ihre publizistische Wirkung neu. Es ermöglicht neue Formen der journalistischen Produktion, Distribution und vor allem Interaktion. So sind die Enthüllungen von Bildblog.de nicht Ausfluss einer grossen Redaktion von investigativen Journalisten, sondern sie stammen grossenteils von Lesern, die dem Boulevardblatt meist kritisch gegenüberstehen. Ohne die externe Hilfe wäre ein solches Produkt gar nicht möglich, wie Deutschlands bekanntester Blogger, Bildblog-Gründer Stefan Niggemeier, selber sagt&#8221;, so <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/digitaler_kulturkampf_1.3338395.html?printview=true">Weichert und Zabel. </a></p>
<p>Während sich Journalisten zunehmend mehr als neutrale Vermittler denn als Kontrolleure der Macht begreifen, zeichne sich die Blogger-Szene durch Nonkonformismus, gesteigerte Meinungsfreude und oft auch durch Ablehnung langatmiger redaktioneller Prozesse aus. Die meisten Wortführer im Internet seien begnadete Netzwerker; der von Markus Beckedahl ins Leben gerufene Blogger-Kongress &#8220;re:publica&#8221; ermöglicht ein bundesweites Networking über die Online-Hochburgen in Berlin, Hamburg und München hinaus.</p>
<p>&#8220;Die Alpha-Journalisten 2.0 stehen den klassischen staatlichen Strukturen reserviert gegenüber. Die Jungen nehmen Sicherheitsversprechen im Zeitalter der Globalisierung nicht für bare Münze. Zudem setzen sie stärker auf Eigeninitiative und Unternehmertum denn auf korporatistische Karrierewege. Wenn die Sozialstandards langfristig nicht zu halten sind – so die Devise –, dann will man wenigstens Freiheit haben&#8221;, schreiben die Autoren in der Einleitung des Buch, die in der NZZ abgedruckt wurde. </p>
<p>Von den &#8220;neuen&#8221; Journalisten werde erwartet, dass sie wie selbstverständlich mit Tönen, Texten und Bewegtbildern balancieren. Die Fähigkeit, diese Darstellungsformen zu kombinieren, avanciere zur Schlüsselqualifikation. &#8220;Der Journalismus, das lässt sich nach diesem Einblick in die Verfasstheit der Alpha-Journalisten 2.0 festhalten, erfährt den wohl dramatischsten Umbruch seit der Erfindung des Fernsehens&#8221;, resümieren Weichert und Zabel. </p>
<p>Stephan Weichert ist Professor für Journalistik und Studiengangleiter an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg. Christian Zabel ist Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG und arbeitete zuvor als freier Journalist. &#8220;Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt&#8221; ist im Verlag Herbert von Halem erschienen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PR über Presse und Onlinemedien]]></title>
<link>http://networkernews.wordpress.com/2009/07/24/pr-uber-presse-und-onlinemedien/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 12:44:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
<guid>http://networkernews.wordpress.com/2009/07/24/pr-uber-presse-und-onlinemedien/</guid>
<description><![CDATA[Public Relations Während eigentlich ziemlich klar ist, was Werbung ist, führt das Thema &#8220;Publi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Public Relations Während eigentlich ziemlich klar ist, was Werbung ist, führt das Thema &#8220;Publi]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Götterdämmerung für Weingurus - Gehört die Zukunft den singenden Weinhändlern?]]></title>
<link>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/06/08/gotterdammerung-fur-weingurus-gehort-die-zukunft-den-singenden-weinhandlern/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 20:23:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
<guid>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/06/08/gotterdammerung-fur-weingurus-gehort-die-zukunft-den-singenden-weinhandlern/</guid>
<description><![CDATA[  Von Eckhard Supp &#8211; Dass Robert Parker, der amerikanische Weinguru mit ausgeprägter Vorliebe ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><em>Von Eckhard Supp</em> &#8211; Dass Robert Parker, der amerikanische Weinguru mit ausgeprägter Vorliebe für Weine aus Bordeaux, aus Kalifornien und von der Rhône, in der Vergangenheit unumstritten gewesen wäre, würde wohl niemand zu behaupten wagen. Kritiker hatte der berümteste Weinkritiker der Welt zu allen Zeiten, aber oft vermischte sich die Kritik mit viel Neid, und das machte sie immer auch ein Stück weit unglaubwürdig, vergrößerte eher noch den Ruhm des Kritisierten.</p>
<p>Jetzt aber hat sich Robert Parker gleich zwei Mal derart in die Nesseln gesetzt, dass man berechtigte Zweifel daran haben darf, ob er noch in dieser Welt zu Hause ist und noch einen Rest Realitätsbezug besitzt. Er ist dabei, sich selbst zu demontieren, und das viel gründlicher, als es seine Kritiker je konnten. Götterdämmerung für den Guru, also? Nun, es könnte sogar noch schlimmer sein, und manch ein Beobachter der Weinszene spricht bereit von einer Götterdämmerung für die Weinkritik, den Weinjournalismus schlechthin.<!--more--></p>
<p>Ganz besonders ein Vorfall hat jüngst Zweifel an Parkers Urteilskraft geweckt: die Veröffentlichung seiner <a href="t.wolff@cwdwein.de " target="_blank">Noten für den 2008er-Jahrgang im Bordeauxgebiet</a>. Im Unterschied zu allen, aber auch wirklich allen renommierten Weinkritikern dieser Welt bewertete Parker diesen schwierigen, sehr heterogenen Jahrgang als durchweg außergewöhnlich und verteilte eine fast unglaubliche Anzahl Traumnoten, darunter gleich vier Mal bis zu 100 Punkte. Man braucht gar nicht Parkers direkte Konkurrenten zitieren, etwa James Suckling vom Wine Spectator, der dem 2008er explizit bescheinigte, kein großer Jahrgang zu sein &#8211; auch die Bordeauxspezialisten hierzulande, Mario Scheuermann oder andere, hielten viele der Parkerschen Bewertungen für nicht oder nur schwer nachvollziehbar.</p>
<p>Man ist versucht, zu glauben, dass es Parker mit seinen Bordeaux-Bewertungen gar nicht mehr um die Weine geht, sondern um Preispolitik, bei der er sich offenbar - wie in schon so vielen anderen Punkten &#8211; im Krieg gegen den feindlichen britischen Weinjournalismus sieht. Tatsache ist, dass die britische Presse schon lange vor den Primeurverkostungen des 2008ers gefordert hatten, die Preise für Bordeaux müssten runter. Und man darf vermuten, dass ihre Kritik an diesem Jahrgang ein Stück weit von dieser Forderung motiviert war: Für einen mickrigen Jahrgang zahlt der Konsument bekanntlich weniger als für einen großen. Parker, gar nicht dumm, setzte dann auf einen groben Klotz einen groben Keil, lobte den Jahrgang über den Klee, mit dem Resultat, dass nur Minuten nach der Veröffentlichung seiner Bewertungen die Preise zumindest für einige Blue-Chip-Weine nach oben schossen.</p>
<p>Was das &#8211; gemeint sind die preispolitischen Manöver beider Seiten, der Briten wie Parkers &#8211; noch mit Weinjournalismus zu tun hat, werden die Protagonisten dieses Halbstarkenkriegs der staunenden Weinwelt hoffentlich irgendwann einmal erklären können. Und wie all diejenigen, die jetzt auf Parkers Empfehlung hin teure 2008er kaufen, reagieren werden, wenn sie merken, vielleicht mit Zitronen gehandelt zu haben, bleibt ebenfalls abzuwarten.</p>
<p><strong>Vertrauen naiv &#8211;  Kontrolle &#8220;faschistisch&#8221;</strong></p>
<p>Futter bekamen die Zweifler an der Parkerschen Grandeur aber noch von ganz anderer Seite: Tyler Colman alias Dr. Vino startete kürzlich eine Generalattacke auf den Guru, in der er ihm vorwarf, seine hehren ethischen Prinzipien  &#8211; &#8220;Ein Weinjournalist darf keine kostenlosen Muster akzeptieren, sich nicht ins Restaurant oder zu Reisen einladen lassen, und muss sämtliche Spesen immer aus eigener Tasche bezahlen&#8221;, so Parker - nicht einmal bei den Mitarbeitern seiner eigenen Publikation Wine Advocate durchhalten zu können, die solcher Art finanzielle Zuwendungen reihenweise akzeptierten. Die Reaktion Parkers auf die ruhig und sachlich vorgetragene Kritik war fast schon hysterisch: Er habe keine Ahnung, ob seine Mitarbeiter sich so verhielten, und hielte es auch für &#8220;faschistisch&#8221; (wörtlich), sie diesbezüglich zu kontrollieren.</p>
<p>Stellt sich also die Frage, ob sich die Erfolgskurve des bekanntesten Weinkritikers der Welt langsam ihrem Ende zuneigt? Nicht zufällig hat die Online-Ausgabe des Wall Street Journal soeben in ihrem regelmäßigen ABC der aktuell wichtigsten Begriffe der Weinwelt das &#8220;Parker&#8221; für den Buchstaben P gestrichen und dafür die Einträge &#8220;Dr. Vino&#8221; und &#8220;Vaynerchuk, Gary&#8221; (s. u.) neu aufgenommen. Demontiert sich der Guru aus Maryland vielleicht sogar selbst? Ohne großes Zutun seiner Gegner? Fast scheint es so, aber hinter diesem Krieg der Kritiker steckt eine andere, für alle bittere Wahrheit, die man besser versteht, wenn man sich einmal in den vielen Weingruppen und Diskussionsforen der Social Networks wie Facebook, LinkedIn oder Xing, auf Twitter und in der Blogosphäre umschaut.</p>
<p>Weinjournalismus und professionelle Weinkritik scheinen dort für viele Weinliebhaber zu etwas ziemlich Verzichtbarem geworden zu sein. Die Meinung des &#8220;buddy&#8221; &#8211; und sei dieser nur eine persönlich gar nicht bekannte, &#8220;virtuelle&#8221; Figur mit nettem Foto - zählt dort nicht selten viel mehr als die des Kritikers. Ja, sogar Winzer und Weinhändler, deren Urteil ja nicht eben unparteiisch oder uninteressiert ist, gelten gelegentlich als kreditwürdiger und kompetenter als professionelle Schreiber.</p>
<p>Stehen wir vor dem Ende der professionellen Weinkritik überhaupt? Und was kommt danach: Singende Weinhändler, dichtende Winzer? Ist Gary Vaynerchuk, jener Weinhändler, dessen Eigenwerbungs-Videoblog in den USA zur vielleicht erfolgreichsten Weinpublikation der letzten Jahre geworden ist, das Modell der Zukunft? Sind Journalisten out, Sommeliers, Händler, Erzeuger in, wenn es um Kompetenz und Urteilsfähigkeit geht?</p>
<p><strong>Journalist oder Werber?</strong></p>
<p>Tatsache ist, dass Eigenempfehlungen von Winzern und Weinhändlern, die per Blog, Twitter, Facebook oder Xing mehr oder weniger geschickt für ihre Produkte werben, derzeit offenbar höher im Kurs zu stehen scheint, als das, was die der Großteil der Weinschreiber von sich gibt &#8211; ganz gleich, ob er das in Printmedien, im Fernsehen oder im Internet tut. Und auch umgekehrt scheint es nur einen Weg zu geben: Es vergeht keine Woche, in der ich nicht zu hören bekomme, wenn ENO WorldWine eine (lohnende) Zukunft haben wolle, müsse ich auf unserer Seite Weine verkaufen, ergo selbst zum Weinhändler werden.</p>
<p>Nun könnte ich mir vielleichtvorstellen, Accessoires oder Weinreisen von Partnerunternehmen an meine Leser &#8220;weiterzureichen&#8221; und fände es absolut korrekt und ethisch vertretbar, für diesen Service auch eine Provision zu kassieren. Aber Weine verkaufen? Oder mein Geld dauerhaft mit PR verdienen? Nein! Dann fände ich es ehrlicher, meine Arbeit einzustellen, zu akzeptieren, dass meine Informationen, meine Bewertungen und meine Analysen niemanden mehr interessieren und in Ruhe meine &#8211; zugegebenermaßen leicht verfrühte und nicht sehr hohe - Rente zu genießen.</p>
<p>Ganz unverschuldet sind wir dabei wirklich nicht in diese Situation geraten. Zu sehr haben wir uns darauf verlassen, dass die breite Masse der Weinfreunde wie vor zehn, zwanzig Jahren &#8220;an unseren Lippen&#8221; hängt, nur das trinkt, was wir gut bewerten, wobei es letztlich nicht einmal sonderlich relevant war, ob dieses &#8220;wir&#8221; auf den Namen Wine Spectator, Parker, Vinum, Weinwisser, Weinreporter oder Eno WorldWine hörte.</p>
<p>Vor zwanzig, dreißig Jahren, als die Älteren unter uns anfingen, über Wein zu schreiben (bei mir persönlich war es das Jahr 1979), ging es vor allem darum, den Weinfreunden die damals noch wenigen guten Weine im Meer der mehr oder weniger fehlerhaften bis untrinkbaren herauszupicken. In den Anfangsjahren des italienischen Weinführers Gambero Rosso, beispielsweise, in denen ich für die Region Venetien verantwortlich war, vergaben wir für ganz Italien weniger als 100 Mail die begehrten &#8220;drei Gläser&#8221; &#8211; heute werden davon jedes Jahr mehrere hundert verteilt. Das mag man als übertrieben ansehen, aber es ist auch Ausdruck der Tatsache, dass das Weinangebot heutzutage von unendlich gleichmäßigerer Qualität ist als seinerzeit.</p>
<p>Aber, wie schon gesagt, diese Zeiten sind vorbei. Der Trend zu guten, aber preiswerten Weinen hat inzwischen selbst die USA erfasst, von Großbritannien und Deutschland ganz zu schweigen. Und diese guten, wenn auch nicht aufregenden Weine gibt es eben in einer solchen Menge, dass man schon Pech haben muss, will man wirklich schlechte Flaschen erwischen.</p>
<p>Aber nicht nur diesen Fehler haben wir in den letzten Jahren gemacht. Unsere Publikationen &#8211; Printmedien feste vorneweg! &#8211; sind schlichtweg langweilig und öde geworden. Wirkliches, lesenswertes Storytelling, stilistische Perfektion, medial transportierte Emotion, Einladungen zum authentischen Weinerlebnis sind in fast allen Medien immer seltener geworden oder gänzlich verschwunden. Und wenn ich an dieser Stelle &#8220;wir&#8221; sage, dann meine ich das auch, wobei Online-Medien wie ENO WorldWine zumindest noch die gute (!) Entschuldigung vorbringen können, dass es ihre finanzielle Ausstattung im Unterschied zu den Printmedien nie erlaubt hat, große Sprünge zu machen.</p>
<p><strong>Hat der Weinjournalismus eine Zukunft?</strong></p>
<p>Die Konsequenzen aus alldem? Nun, über das Sterben der Printmedien im Weinsektor habe ich oft genug geschrieben. Den Online-Medien geht es aber auch nicht viel besser, und die meisten überleben nur dank geringer Fixkosten und jeder Menge kostenloser oder schlechtbezahlter Arbeit. Junge, wirklich junge Kollegen, die über Wein schreiben, gibt es in Deutschland kaum noch. Und das gilt nicht nur für Deutschland. In Großbritannien, dem Mutterland des modernen Weinjournalismus streicht eine Zeitschrift nach der anderen ihre Weinkolumne, die TV-Zeiten sind immer knapper bemessen.</p>
<p>Die Frage nach der Zukunft des Weinjournalismus ist gestellt. Wenn wir sie nicht beantworten, und zwar schlüssig und schnell, dann wird es unsere gesamte Sparte bald nicht mehr geben. Dann werden Weinhändler und Winzer die &#8220;Information&#8221; der Kunden selbst in die Hand nehmen und diese in ihrem Sinne bearbeiten. Und ob das wünschenswert ist &#8211; für die Kunden! -  wage ich zu bezweifeln. Wie es Willi Klinger, der Chef der Österreichischen Weinmarketinggesellschaft im Gespräch mit mir kürzlich formulierte: &#8220;Und wo kommunizieren wir dann unsere Weine?&#8221; Ja, wo eigentlich?</p>
<p>Nachtrag vom 9.6.2009: Michael Pleitgen hat als <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/quo-vadis-weinjournalismus" target="_blank">Reaktion auf diesen Beitrag </a>drei interessante Thesen aufgestellt:</p>
<div><span style="widows:2;text-transform:none;text-indent:0;border-collapse:separate;font:16px 'Times New Roman';white-space:normal;orphans:2;letter-spacing:normal;color:#000000;word-spacing:0;"><span style="text-align:left;line-height:18px;font-family:Arial;color:#333333;font-size:13px;"></span></span></div>
<p> </p>
<p><span style="widows:2;text-transform:none;text-indent:0;border-collapse:separate;font:16px 'Times New Roman';white-space:normal;orphans:2;letter-spacing:normal;color:#000000;word-spacing:0;"><span style="text-align:left;line-height:18px;font-family:Arial;color:#333333;font-size:13px;"></p>
<p style="margin:1em 0;padding:0;"><em>- Wein-Medien und Journalisten sind an der aktuellen Situation nicht ganz unschuldig</em></p>
<p style="margin:1em 0;padding:0;"><em>- Veränderung im Weinmarkt bringt Wandel in der Kommunikation</em></p>
<p style="margin:1em 0;padding:0;"><em>- neue Geschäftsmodelle funktionieren noch nicht oder fehlen</em></p>
<p> </p>
<p></span></span></p>
<p style="margin:1em 0;padding:0;">Recht hat er!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jakob Augstein: Düstere Prognosen für Tageszeitungen]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/05/06/jakob-augstein-dustere-prognosen-fur-tageszeitungen/</link>
<pubDate>Wed, 06 May 2009 13:06:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/05/06/jakob-augstein-dustere-prognosen-fur-tageszeitungen/</guid>
<description><![CDATA[Omas Zeitung liegt im SterbenSeit Jahren büßen Tageszeitungen an Auflage ein und wandert Werbung ins]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><div id="attachment_1280" class="wp-caption alignleft" style="width: 465px"><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/03/19/wenn-nachrichtenseiten-blogs-waren-omas-zeitung-liegt-im-sterben/"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/05/dsc_0003.jpg" alt="Omas Zeitung liegt im Sterben" title="dsc_0003" width="455" height="304" class="size-full wp-image-1280" /></a><p class="wp-caption-text">Omas Zeitung liegt im Sterben</p></div>Seit Jahren büßen Tageszeitungen an Auflage ein und wandert Werbung ins Internet ab. Die Folge: Verlage verdienen immer weniger mit Anzeigen und sind immer stärker auf &#8211; stetig sinkende &#8211; Vertriebserlöse angewiesen. Die größte Bedrohung jedoch: Immer weniger junge Menschen kaufen Zeitungen. <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/03/19/wenn-nachrichtenseiten-blogs-waren-omas-zeitung-liegt-im-sterben/">Warum auch, wenn Lokalblätter den Nachrichtenwert einer Konservendose haben. </a></p>
<p>&#8220;Die Zeitungen ändern sich?&#8221; war das Diskussionsthema des &#8220;Medientreffpunkts Mitteldeutschland&#8221;. Jakob<br />
Augstein beurteilte die Perspektiven für Tageszeitungen als &#8220;düster bis tief schwarz&#8221;, so der Geschäftsführer der Wochenzeitung <a href="http://www.freitag.de/">&#8220;Der Freitag&#8221;</a> und Mitgesellschafter der Spiegel-Verlagsgruppe. Die Zeitungen änderten sich eben nicht, führte er aus: &#8220;Die Beharrungskräfte in den Redaktionen und die Abhängigkeit von alten Erlösmodellen stehen einer Anpassung an die neuen Verhältnisse im Weg.&#8221;</p>
<p>Uwe Vorkötter, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, schilderte den Weg der Tageszeitungen ins Internet: In einer ersten Phase hätten die Verlage Zeitungsinhalte einfach ins Netz gestellt. Heute gebe es<br />
Zusatzangebote wie Themendossiers oder Fotostrecken &#8211; &#8220;eine verlängerte Zeitung&#8221;. Als eigenes Produkt und eigene Marke aber hätten die Verlage das Onlinemedium noch nicht begriffen. Die Markenbildung hält auch Augstein für eine der wichtigsten Aufgaben von Online-Zeitungen. Inhalte verschiedener Anbieter müssten sich<br />
&#8220;viel stärker&#8221; voneinander unterscheiden, sagte er. &#8220;Von spiegel.de bis zu sueddeutsche.de ist es heute nur ein Klick. Die Trennschärfe ist nicht groß genug.&#8221; Augstein setzt auf die Kommunikation mit den Lesern: &#8220;Journalisten müssen vom hohen Ross des Dozierens runterkommen.&#8221; Mehr Beteiligung der Medienkunden klingt doch irgendwie nach Jeff Jarvis. <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/04/23/google-times-buzzriders-und-das-ende-der-zeitungspapier-ara/">Siehe auch &#8220;das Ende der Zeitungspapier-Ära&#8221;.</a></p>
<p>Mit seiner Forderung nach mehr Inhalt, die von den Zeitungsnutzern selbst gestaltet werden, erntete Augstein Widerspruch beim Chefredakteur von sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs. Journalisten seien als<br />
Garanten für sicher recherchierte Texte unabdingbar. Daran kann ja kein Zweifel bestehen. Nur die Printjournalisten sind halt nicht mehr die exklusive Quelle der wirklich harten Nachrichten!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Medienlese: Der Nachruf von Dumk Opf]]></title>
<link>http://hosenindosen.wordpress.com/2009/04/24/medienlese-der-nachruf-von-dumk-opf/</link>
<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 16:15:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dose E.S.K</dc:creator>
<guid>http://hosenindosen.wordpress.com/2009/04/24/medienlese-der-nachruf-von-dumk-opf/</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich müssten wir uns freuen. Medienlese.com wird Ende April mit grosser Wahrscheinlichkeit ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Eigentlich müssten wir uns freuen. Medienlese.com wird Ende April mit grosser Wahrscheinlichkeit <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/" target="_blank">eingestellt</a>. Es sei denn, ja es sei denn, es finden sich tatsächlich ein paar <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/#comment-46767" target="_blank">zahlungswillige</a> <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1057" target="_blank">Nasen</a>, die bereit sind mindestens 15 Euro zu zahlen. In diesem Falle wird wohl ein Teil des Dienstes bis Ende Jahr weitergeführt. Und ich zünde im grossen Sankt Peter eine Kerze an. Oder vielleicht auch gleich den Pfarrer, je nachdem.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie gesagt, eigentlich müssten wir und freuen. Nicht nur, weil wir hier immer wieder darauf hingewiesen haben, das Medienlese genauso <a href="http://hosenindosen.wordpress.com/2009/02/26/markus-kavka-vs-die-blog-klauer/" target="_blank">Blödsinn</a> <a href="http://hosenindosen.wordpress.com/2009/03/02/medienlese-und-so/" target="_blank">verzapft</a> wie „reguläre“ Medien, sondern auch, weil die Autoren und Kommentatoren nicht immer wussten, wovon sie <a href="http://hosenindosen.wordpress.com/2009/03/08/warum-blogger-dumm-sind/" target="_blank">schreiben</a>. Wir müssten uns freuen. Tun wir aber nicht. Denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Und wir begrüssen grundsätzlich jede und jeden, der sich auf kritische Art mit den Medien auseinandersetzen will.</p>
<p style="text-align:justify;">Eigentlich hätten wir auch einfach die Fresse halten können und stillschweigend zuschauen, wie <a href="http://blog.hogenkamp.com/" target="_blank">Peter Hogenkamp</a> sein Blogwerk-Prestigeprojekt einstampft. Wären wir, wie oft propagiert, tatsächlich Zeitungsjournalisten, könnten wir uns etwas Schadenfreude wohl nicht verkneifen. Ausgerechnet das Blog, das seit der Gründung den Tod des gedruckten Blattes und den Sieg der Onlinemedien propagiert, muss mangels Rentabilität aufgeben. Hinter vorgehaltener Hand grinst wohl sogar der .CH-Onlineredaktor, obwohl sein Medium keine Zukunft hat. Immerhin aber schreibt er noch.</p>
<p style="text-align:justify;">Warum also halten wir die nicht einfach die Schnauze? Ganz einfach. Stirbt der eine, plündert der andere den Nachlass. Am Sonntag wird in der SOZ (Sonntagszeitung) ein Artikel mit Hogenkamp-Feature erscheinen. Und das Schöne daran ist, dass ich den betreffenden Text nicht einmal gelesen haben muss um zu wissen, was drin steht.</p>
<p style="text-align:justify;">Moment, es wird noch besser. Ich muss ihn nicht nur nicht gelesen haben, ich kann auch jetzt schon sagen, dass es Blödsinn sein wird. Und das liegt für einmal nicht nur am <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/#comment-46772" target="_blank">Autor</a>, obwohl das schon Grund genug wäre. Der Journalist, nennen wir <a href="http://hosenindosen.wordpress.com/2009/03/26/anonyme-idioten-wer-sind-wir/" target="_blank">ihn</a> Dumk Opf, wird die Geschichte mit Aussagen  von Hogenkamp untermalen, in denen er noch einmal zur Rentabilität Stellung nehmen wird. Dabei wird er einmal mehr darauf hinweisen, dass mit Blogs nur wenig Geld zu verdienen und die Wirtschaftskrise auch fürs Web 2.0 ein harter Brocken ist. Im besten Falle schwingt zwischen den Zeilen noch etwas Schadenfreude mit. Das aber, so glaube ich, wird’s dann auch gewesen sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Was müsste man statt dessen tun? Man müsste den Herrn Hogenkamp mal am Kragen packen und etwas schütteln. Wir übernehmen das auch gerne selber, so sich der Peter freiwillig stellt (das kannst du so machen, wie du das immer machst, indem du dich in den Kommentaren zur Verfügung stellst). Wir sind keine Dumk Öpfe, denen man eine Wirtschaftskrise vorschieben kann und die dann anerkennend nicken und die Stirne in wissende Falten legen. Wir würden zum Beispiel gerne wissen, warum ausgerechnet Blogwerk es wagen würde, von Usern Geld anzunehmen um ein Blog weiter zu betreiben, das ausgerechnet die Unrentabilität und Dysfunktionalität „älterer“ Systeme anprangert. Warum ein Blog, dass sich selbst als Zukunft gefeiert hat, keine Zukunft mehr sieht. Und wir wüssten gerne, warum jemand der mit soviel Idealismus gestartet ist, ausgerechnet seine Prestige-Sparte aufgibt. Und dann hätten wir gerne noch ein wenig Auskunft zu Finanzen und Zahlen. Sind diese vier Nasen wirklich so teuer, dass sich der Betrieb nicht lohnt, obwohl Medienlese längst zu den meistgelesenen Blogs der Schweiz gehört? Und warum sägt man nicht stattdessen einen anderen Ast ab, wie zum Beispiel das eben erst gegründete <a href="http://startwerk.ch/" target="_blank">Startwerk</a>? Das hat doch nicht am Ende auch damit zu tun, dass der Chef da selbst mit tut, oder? Nein, um Gotteswillen (2. Kerze im St. Peter), so einfach ist die Welt nun auch nicht.</p>
<p style="text-align:justify;">Diese Antworten werden wir natürlich nicht kriegen. Und so freuen wir uns halt auf Dumk Opfs bieders Gähn-Werk am Sonntag. Diese Art Nachruf, zumindest da sind wir uns wohl alle einig, hat Medienlese wirklich nicht verdient.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><em>P.s. Wir könnten hier wie <a href="http://medienlese.com/2009/04/24/in-eigener-sache-wir-stellen-medienlesecom-ein/#comment-46790" target="_blank">Peter Turi</a> den Leuten an der Beerdigung von Medienlese ein schäbiges Übernahmeangebot unterbreiten. Tun wir aber nicht. Wir brauchen kritische Leute. Früh aufstehen alleine genügt nicht.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genusspresse auf dem Totenbett - Was lesen deutsche Weinfreunde?]]></title>
<link>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/04/22/genusspresse-auf-dem-totenbett-was-lesen-deutsche-weinfreunde/</link>
<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 19:36:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
<guid>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/04/22/genusspresse-auf-dem-totenbett-was-lesen-deutsche-weinfreunde/</guid>
<description><![CDATA[  Von Eckhard Supp &#8211; Während die Medien- und Marketingbeobachter von Horizont.net gerade unter]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><em>Von Eckhard Supp</em> &#8211; Während die Medien- und Marketingbeobachter von Horizont.net gerade unter der Überschrift &#8220;IVW meldet Erholung auf dem Printmarkt&#8221; notieren, dass sich die Verkaufszahlen von Tages- und Wochenzeitungen wie auch von Publikumszeitschriften im ersten Quartal des laufenden Jahres wieder erholt hätten, berichtete Kollege Mario Scheuermann (<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2778" target="_blank">drinktank</a>) bereits heute morgen auf Basis derselben IVW-Zahlen für das Weinsegment wenig Erfreuliches: Praktisch alle Weintitel verzeichnen gegenüber dem Vorquartal einen deutlichen Verlust, und dieser wird auch dann sichtbar, wenn man um der besseren Vergleichbarkeit willen nicht das 4., sondern das 1. Quartal des Vorjahres zugrunde legt.</p>
<p>Noch dramatischer stellt sich die Entwicklung dar, betrachtet man sie längerfristig, und zwar auf der Vergleichsbasis der im Abonnement + Einzelverkauf &#8211; der &#8220;harten&#8221; Währung des Zeitungs- bzw. Zeitschriftengeschäfts &#8211; verkauften Höchstauflagen des 1. Quartals (in der Zeit seit 2000). Der Blick auf diese Langfriststatistik zeigt auch, dass die Entwicklung nicht nur die Weintitel trifft, sondern auch einige Food- und Lifestyletitel, vor allem solche aus dem Hamburger Verlag Gruner &#38; Jahr.<!--more--></p>
<p> Bleiben wir zunächst bei den Weintiteln: Während sich Vinum trotz des bevorstehenden Verkaufs mit seinen 13.351 Exemplaren im Vergleich zu 2003 noch recht gut hält (69,61 % des damaligen Höchststands), waren die 55 % gegenüber I/2003 für den Wein-Gourmet offenbar auch dem weinverliebten Verleger zu wenig. Das Blatt wurde, wie berichtet, eingestellt. Selbst bei der Weinwelt aus Neustadt a.d.W. steht man mit 11.473 Exemplaren und nur noch 65 % gegenüber der Höchstauflage von I/2004 schlechter da als die Münsteraner.</p>
<p><strong>Licht und Schatten bei den Foodzeitschriften</strong></p>
<p>Im Foodsegment offenbart dieser Vergleich für einige Titel eine noch bedrohlichere Situation. Zwar hält sich das Prestigeblatt &#8220;Feinschmecker&#8221; mit 52.965 Exemplaren und knapp 75 % des Höchststands von I/2004 noch einigermaßen &#8211; obwohl ein Verlust von 16.000 Exemplaren oder 23 % innerhalb eines Jahres auch zu denken geben sollte -, dafür aber trifft es die Titel essen &#38; trinken und e &#38; t für jeden Tag vom Hamburger Baumwall doppelt drastisch. Das Food-Flagschiff von Gruner verkauft mit 129.343 Exemplaren &#8211; zur Erinnerung: Wir sprechen immer von Abo + EV &#8211; nur noch 54 % seiner Höchstauflage von I/2000 und das kleine Schwesterblatt sogar nur noch 38 % des Stands von I/2005 (sic!). Für beide Titel dürfte, legt man den Maßstab des eingestellten Wein-Gourmets an, der Bleistift, mit dem gerechnet wird, immer spitzer werden, und das gilt noch mehr für zwei weitere Titel derselben Verlagsgruppe, Living at home (61 % gegenüber I/2002 und 131.739 Exemplare) bzw. Schöner Wohnen (48 % gegenüber I/2000 und 163.000 Exemplare)</p>
<p>Zwar kann man die absoluten Verkaufsauflagen dieser vier Gruner-Titel nicht als wirklich schlecht bezeichnen, aber die in besseren Zeiten aufgebauten Redaktions- und Produktionsstrukturen stellen für sie einen mit Sicherheit kritischen Kostenfaktor dar. In richtig schlechtem Licht stehen die vier Titel allerdings da, wenn man sie mit ihren mehr oder weniger direkten Konkurrenten vergleicht: Die Zeitschriften Kochen &#38; Genießen und Lecker lieferten mit 103 % (gegenüber I/2000) bzw. 135 % gegenüber I/2006 sogar positive Zahlen ab, und der noch junge Titel Landlust aus dem Münsteraner Landwirtschaftsverlag hat nach nur drei Jahren auf dem Markt eine Rekordauflage von 452.762 Exemplaren erreicht. Es geht also doch!</p>
<p><strong>Was lesen deutsche Weinfreunde?</strong></p>
<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Ergebnis der Umfrage, die ENO WorldWine anlässlich des jüngsten Internationalen Designwettbewerbs veranstaltete: Sie lieferte zum Teil über den Kreis der gewohnheitsmäßigen Leser von EWW hinausgehende Ergebnisse bezüglich des Leseverhaltens von Weinfreunden und -profis. Immerhin gaben nur drei Viertel des teilnehmenden Weinprofis an, Informationen zum Thema Wein vor allem im Internet zu suchen, und von ihnen wiederum nannten nur 60 % EWW als eine ihrer wichtigen Infoquellen. Bei den Konsumenten lag das Internet mit 64 % noch schlechter, EWW sogar nur bei 26 %.</p>
<p>Von den Profis informieren sich (Mehrfachnennungen möglich) 22 % in der allgemeinen Presse (Konsumenten 28 %), 77 % in den Weinzeitschriften (Konsumenten 33 %), 13 % in TV/Radio (Konsumenten 7 %), 20 % in sonstigen Zeitschriften/Büchern (Konsumenten 2 %) und 77 % im Internet (Konsumenten 64%).</p>
<p>Bei den Zeitschriften lasen die Profis vor allem Vinum (58 %, Konsumenten 41 %), dahinter rangierten die Weinwelt (47/15 %), Feinschmecker/Wein-Gourmet (40/29 %) und div. Kochzeitschriften (15/9 %). Meist gelesene Internetpublikation war (wenig erstaunlich, da die Umfrage zum großen Teil unsere Leser betraf) ENO WorldWine mit 60 % bei den Profis, aber nur 26 % bei den Konsumenten. Es folgten Wein-plus (44/ 10 %), drinktank (33/4 %), Nikos Weinwelten (27/2 %), der WorldWine Blog (teilweise Überschneidung mit EWW, 24/2 %) und best-of-wine (21/8 %). Kombinationen aus mehreren Printtiteln wurden bei dieser Befragung recht häufig genannt, v. a. von Profis, Kombinationen aus mehreren Internet-Publikationen dagegen deutlich seltener, was angesichts des kostenfreien Zugangs zu Online-Publikationen merkwürdig anmutet. Es scheint so, dass die Lesegewohnheiten im Internet noch deutlicher von &#8220;Fangruppen&#8221;-Zugehörigkeit und Personenbindung geprägt sind als bei den Printmedien.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paid Content: Handelsblatt launcht Newsletter]]></title>
<link>http://businessmediablog.com/2009/04/16/paid-content-handelsblatt-launcht-newsletter/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 05:27:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus Caspari</dc:creator>
<guid>http://businessmediablog.com/2009/04/16/paid-content-handelsblatt-launcht-newsletter/</guid>
<description><![CDATA[Paid Content:  Mit dem &#8221;Handelsblatt Business Briefing für Anlageberater&#8221; publiziert das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Paid Content:  Mit dem &#8221;Handelsblatt Business Briefing für Anlageberater&#8221; publiziert das Handelsblatt ab sofort einen Newsletter für Anlage- und Vermögensberater. In dem PDF-Produkt schildern Experten neue Entwicklungen auf den Gebieten der Geldanlage, im Steuer- und Kapitalmarktrecht sowie bei volkswirtschaftlichen Themen und erläutern verschiedene Anlageprodukte.</p>
<p>Hintergrund für die Erweiterung des zielgruppenspezifischen Newsletterangebots sind die fortwährenden Änderungen der Rahmenbedingungen im Bereich der Anlage- und Vermögensberater. Neue Gesetze und Verordnungen, eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte und ein wechselndes Kundenverhalten zwingen Berater heute zunehmend, sich ständig zu informieren und neue Strategien zur Kundengewinnung und -bindung zu verfolgen. Beispiele dafür sind die aktuelle Zinsentwicklung oder die vom Gesetzgeber angestrebte Verschärfung der Protokollpflicht von Beratungsgesprächen.</p>
<p>Bei den Inhalten setzt das Handelsblatt auf Experten aus der Praxis, deren Beiträge immer aktuelle Themen mit den nötigen Hintergrundinformationen für die tägliche Berater-Praxis bieten. Neben fachlichen Themen werden Beiträge zur Förderung der eigenen Karriere veröffentlicht.</p>
<p>Der neue Newsletter erscheint monatlich und kostet 99,00 Euro im Jahresabonnement bzw. 9,90 Euro pro Monat. Interessenten erhalten zunächst zwei kostenlose Ausgaben. Die erste Ausgabe erschien am 8. April 2009. Weitere Informationen  unter <a href="http://www.handelsblatt-anlageberater.de" target="_blank">www.handelsblatt-anlageberater.de</a>.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.vhb.de/psvhb/fn/vhb/sfn/bp/cn/art/id/2700/p1/5/p2/16/strucid/16/index.html" target="_blank">Pressemitteilung Handelsblatt</a></p>
<p>Das Handelsblatt ist ein weiterer Beleg dafür, das Paid Content derzeit wieder modern ist. Paid Content Newsletter mit hochwertigen &#8220;must have&#8221; Premium-Inhalten, die den Rezipienten unmittelbaren Mehrwert bieten und die nicht einfach durch kostenfreie Inhalte zu substituieren sind, halte ich für sehr erfolgsversprechend. Der Handelsblatt Newsletter ist ein gutes Beispiel dafür, wie B2B-Contentanbieter ohne größere Infrastrukturinvestitionen branchspezifische Online-Angebote launchen könnten, die nicht werbefinanziert sind und für relative stabile, &#8220;nicht-zyklische&#8221; Erlöse sorgen.</p>
<p>Mein Blogeintrag vom Juni 2008 beschäftigte sich mit den <a href="http://businessmediablog.com/2008/06/08/paid-content-todgesagte-leben-langer/" target="_blank">Erfolgsfaktoren von Paid Content</a>. Ebenfalls erschien kürzlich ein guter Artikel in Spiegel Online zum <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,605767,00.html" target="_blank">Comeback des Paid Content</a> im Zusammenhang mit den Existenzängsten der überregionalen Tageszeitungen am Beispiel der New York Times.</p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kai Diekmann und der Geburtsfehler des Internet]]></title>
<link>http://naggen.wordpress.com/2009/04/02/kai-diekmann-und-der-geburtsfehler-des-internets/</link>
<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:19:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kaspar</dc:creator>
<guid>http://naggen.wordpress.com/2009/04/02/kai-diekmann-und-der-geburtsfehler-des-internets/</guid>
<description><![CDATA[Medienmacher haben ein Problem: Mit redaktionellen Inhalten lässt sich im Internet kein Geld verdien]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://naggen.wordpress.com/files/2009/04/1552086_6949198da2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1017" title="1552086_6949198da2" src="http://naggen.wordpress.com/files/2009/04/1552086_6949198da2.jpg" alt="1552086_6949198da2" width="600" height="246" /></a></p>
<p>Medienmacher haben ein Problem: <strong>Mit redaktionellen Inhalten lässt sich im Internet kein Geld verdienen</strong>. Online-Ableger der Printprodukte verschlingen Unsummen und werden sich in absehbarer Zeit auch nicht rentieren. Vor knapp 10 Tagen <a href="http://meedia.de/nc/details/article/bild-chef--internet-hat-geburtsfehler_100018825.html" target="_blank">äußerte</a> sich Kai Diekmann, Chefredakteur der BILD, folgendermaßen zu diesem Problem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt den verfluchten Geburtsfehler des Internets, dass das Internet kostenlos ist. Diesen Fehler werden wir nicht korrigieren können.&#8221;</p></blockquote>
<p>Carta-Blogger <a href="http://carta.info/autor/wolfgang_michal/" target="_blank">Wolfgang Michal</a> hält die Verleger für kurzsichtig und <a href="http://carta.info/7429/herr-diekmann-und-sein-geburtsfehler/" target="_blank">schreibt eine sehr treffende Replik</a> auf Kai Diekmanns bekannten Satz:</p>
<p>Erstens ist der Geburtsfehler selbst verschuldet und ein folgenschwerer Denkfehler der Verlage:</p>
<blockquote><p><span>Ein ganzes (verlorenes) Jahrzehnt lang glaubten die Medienmanager, dieses dumme kleine Internet sei nur ein Beiboot zu ihren tollen Printprodukten</span><span>, eine Art Werbeträger oder Anfütterungs-Dingsbums für das Unangreifbare: den heiligen Gral der Zeitungen und Zeitschriften.</span></p></blockquote>
<p>Zweitens wäre er korrigierbar, wenn</p>
<blockquote><p><span>die Verlage (.) auf einen Schlag sämtliche journalistischen Angebote aus dem ungeliebten Netz entfernen würden.</span><span> SZ-Online, Welt-Online, FAZ-Online, Zeit-Online, Spiegel-Online &#8211; alle abschalten! Und zwar von jetzt auf gleich.</span></p></blockquote>
<p>Was würde dann passieren? Michal vermutet, dass man sich recht zügig über ein gemeinsames Bezahlmodell einigen könnte. Aber das &#8220;Aussitzen&#8221; trauen sich die Medienmacher nicht. Auch der harte Wettbewerb untereinander verhindert den Erfolg einer solchen Maßnahme, die wie ein Paukenschlag daherkommen würde.</p>
<p>Aber der wahre Grund ist wohl ein Anderer. Michal hat ihn erkannt: Zu groß ist die Angst der Verleger, dass wir, die Leser, im Internet auch ohne ihren Journalismus auskommen würden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Achse des Guten]]></title>
<link>http://xspn.wordpress.com/2009/03/24/die-achse-des-guten/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 20:03:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>James P.</dc:creator>
<guid>http://xspn.wordpress.com/2009/03/24/die-achse-des-guten/</guid>
<description><![CDATA[Heute möchte ich meinem interessierten Blogpublikum eine Seite näher bringen, die von gelernten Reda]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute möchte ich meinem interessierten Blogpublikum eine Seite näher bringen, die von gelernten Redakteuren mit Inhalt gefüllt wird. Autor ist auch unter anderem der rennomierte Journalist Alan Posener. Seine Video-Blog Beiträge in der Online- Ausgabe der Welt werden von den Lesern geliebt und von den Kritisierten gefürchtet. &#8220;Die Achse des Guten&#8221; ist ein Online-Tagebuch der Mitglieder des publizistischen  Netzwerks (nach eigenem Zitat) und versteht sich selbst als alternatives Blogmedium. Die Texte sind von sprachlich hervorragender Qualität; allerdings eher dem  Meinungsjournalismus zuzuordnen. Der Titel der Seite ist zurückzuführen auf  die Aussage von George W. Bush, der die den Terrorismus unterstützenden Länder Irak, Iran und Nordkorea als &#8220;Achse des Bösen bezeichnete. Das Internetangebot ist eine fast täglich aktualisierte Quelle, die über soziale Themen (wie ich  ja auch stetig bemüht bin zu versuchen =) wie Antisemitismus, Antizionismus sowie Islamismus (schenkt man dem Wikipedia-Eintrag glauben) berichtet. Ein einziger Kritikpunkt bleibt: Trotz des vorbildlichen Gutsmenschentums, scheint  es so, als befürworteten die Autoren der Seite den Irak-Krieg und damit die amerikanische Außenpolitik des damaligen US-Präsidenten Bush. Dennoch kann sich  jeder die für ihn relevanten Themen und Sichtweisen rausziehen &#8211; Kommentare  sind nach erster Ansicht der Internetseite &#8211; zu erreichen unter der Adresse <span style="color:#888888;">[http://www.achgut.com]</span> &#8211; jedoch nicht erlaubt.</p>
<div id="attachment_518" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-518" title="foto-112" src="http://xspn.wordpress.com/files/2009/03/foto-112.jpg" alt="Aktueller Screenshot der Webseite &#34;Die Achse des Guten&#34;" width="400" height="264" /><p class="wp-caption-text">Aktueller Screenshot der Webseite &#34;Die Achse des Guten&#34;</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Topranking der Onlinemedien IV'08]]></title>
<link>http://hulza.wordpress.com/2009/03/19/topranking-der-onlinemedien-iv08/</link>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 17:51:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>hulza</dc:creator>
<guid>http://hulza.wordpress.com/2009/03/19/topranking-der-onlinemedien-iv08/</guid>
<description><![CDATA[Die neueste vierteljährliche Marktforschung der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) zu den Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Die neueste vierteljährliche Marktforschung der <a class="wp-caption-dd" href="http://www.agof.de/home.564.html" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF)</a> zu den Zahlen der deutschen Onlinemedien ist da: Gewinner ist wiedermal <a class="wp-caption-dd" href="http://www.t-online.de/" target="_blank">T-Online.de</a>, auf den Plätzen folgen <a class="wp-caption-dd" href="http://web.de/" target="_blank">web.de</a> und <a class="wp-caption-dd" href="http://de.msn.com/" target="_blank">msn.de</a> . Besonders interessant sind die Rückgänge von <a class="wp-caption-dd" href="http://www.rtl.de/" target="_blank">RTL</a> und <a class="wp-caption-dd" href="http://www.spiegel.de/" target="_blank">Spiegel Online</a>- Beide fallen erstmals aus den Top10&#8230; <strong>Bemerkenswert der stärkste Zuwachs:</strong> <strong><a class="wp-caption-dd" href="http://www.wer-kennt-wen.de/" target="_blank">werkenntwen.de</a> überholt das <a class="wp-caption-dd" href="http://www.studivz.net/" target="_blank"><span class="wp-caption-dd">studivz</span></a> und belegt nun einen überraschenden 8. Platz. </strong>(Wenn man bedenkt, wie schlecht dieses Netzwerk ist, ein wahres Marketing-Wunder&#8230;)</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://hulza.files.wordpress.com/2009/03/top10jpg.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-640" title="top10jpg" src="http://hulza.wordpress.com/files/2009/03/top10jpg.gif" alt="top10jpg" width="384" height="357" /></a>550 Plätze sind gelistet, eine<a class="wp-caption-dd" href="http://www.agof.de/angebotsranking.619.html" target="_blank"> komplette Liste gibt es natürlich auch.</a> Schon faszinierend, was die Deutschen alles so anklicken im Netz&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Blogger ist ein Blogger ist ein Blogger ... - Weinblogs und Journalismus]]></title>
<link>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/03/16/ein-blogger-ist-ein-blogger-ist-ein-blogger-weinblogs-und-journalismus/</link>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 16:47:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
<guid>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/03/16/ein-blogger-ist-ein-blogger-ist-ein-blogger-weinblogs-und-journalismus/</guid>
<description><![CDATA[  Von Eckhard Supp &#8211; Vor einigen Tagen bin ich via Twitter auf einen Blogbeitrag von Gabriella]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><em>Von Eckhard Supp</em> &#8211; Vor einigen Tagen bin ich via Twitter auf einen <a href="http://wineblogger.info/2009/03/false-truths-in-print-media-the-credibility-of-wine-blogs-as-a-publishing-tool-among-the-circle-of-wine-writers/?disqus_reply=7167541" target="_blank">Blogbeitrag von Gabriella Opaz</a>, Mitglied des brititschen &#8220;Circle of Wine Writers&#8221;, einer nationalen Weinschreibervereinigung, gestoßen, die sich mit der Haltung der britischen Kollegen zum Bloggen auseinandersetzt. Sie zitiert darin Julie Arkell, die Präsidentin dieser Vereinigung, mit den Worten: &#8220;Full-time wine communication is certainly not a requirement of membership &#8211; we look for quality rather than quantity. Having said this, we do not accept applications from wine bloggers if this is all they write, however well they do it,&#8221; auf deutsch: &#8220;Man muss nicht hauptberuflich in der Weinkommunikation tätig werden, um Mitglied (im CWW, d. Red.) zu werden &#8211; wir sind mehr an Qualität als an Quantität interessiert. Allerdings akzeptieren wir keine Weinblogger, die ausschließlich bloggen, als Mitglieder, wie gut sie das auch immer machen mögen!&#8221;</p>
<p>Gabriella Opaz, die paradoxerweise CWW-Mitglied ist, obwohl sie ausschließlich bloggt, hat diese Äußerung zum Anlass genommen, sich bitterlich über die Arroganz der Kollegen, die für britische Printmedien schreiben, zu beklagen. Recht hat sie, eine solche Haltung ist tatsächlich ungeheuerlich, einmal abgesehen davon, dass sie auch schlicht saudumm ist. In Deutschland, das sei an dieser Stelle noch einmal erinnert, sind fast alle &#8220;Printer&#8221; (Schreiber für Printmedien), die sich so gebärdeten, an ihrer Arroganz inzwischen wohl schon erstickt, denn ihre Medien (Wein Gourmet, Alles über Wein, vielleicht bald Vinum) gibt es nicht mehr.<!--more--></p>
<p>Das liegt übrigens nicht (nur) daran &#8211; auch das habe ich an dieser Stelle schon gesagt -, das diese Printmedien das Internet inzwischen fast 10 Jahre lang verschlafen haben, sondern vor allem daran, dass sie nicht begriffen haben, dass ihre Medien im Zeitalter des Internets anders aussehen müssen als vorher!</p>
<p>Einen wunden Punkt trifft diese Pauschalarroganz der Briten aber doch, und den haben sich die &#8220;Onliner&#8221;, vor allem aber die Blogger, selbst zuzuschreiben. Zu lange haben sie die Illusion gepflegt, ein Blogger sei ein Blogger sei ein Blogger, und die Mitglieder dieser tollen, dynamischen, fortschrittlichen Szene seien allesamt &#8220;friends&#8221;, &#8220;follower&#8221; oder &#8220;buddies&#8221;. Dieser Friede-Freundschaft-Eierkuchen-Unsinn ist natürlich genauso hahnebüchen wie die Philippika der britischen Snobs gegen alles was bloggt.</p>
<p>Auch im Internet, auch unter &#8220;Bloggern&#8221;, &#8220;Twitterern&#8221; und &#8220;Socializern&#8221; bleibt ein Journalist (Publizist) natürlich ein Journalist, bleibt ein Weinhändler ein Weinhändler, ein Winzer ein Winzer. Jeder mit seinen ganz spezifischen Interessen, jeder mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Auch ein bloggender Weinhändler will zuallererst Wein verkaufen. Dazu bedient er sich, wenn er intelligent ist, der neuen (sozialen) Medien, und zwar fleißig! Aber er bloggt eben nicht, um sein Publikum unabhängig von kommerziellen Interessen zu informieren &#8211; das würde ich dem Journalisten immer noch unterstellen, oder hätte ich besser sagen sollen, ich würde es ihm raten, wenn er auf Dauer Erfolg haben will! -, sondern er bloggt, um seine Weine (besser) an den Mann und die Frau zu bringen. Und dazu muss er eben &#8211; wieder im Unterschied zum Journalisten (Publizisten) &#8211; möglichst positiv über seine Weine bloggen, ganz gleich, welchen Plunder er verkauft. Irgendwo dazwischen, im weiten Nirwana der virtuellen Welten, stehen dann die rein (!?!) privaten Blogger, die sich mit anderen, ebenso privaten Interessenten, über ihre Lieblingsweine, ihre Lieblingsflops und Sonstiges austauschen wollen, aber die will ich hier einmal außen vor lassen.</p>
<p>Unverständlich ist mir bei dieser doch recht simplen und klaren Sachlage, warum diejenigen, die die neuen sozialen Medien für ihre kommerziellen Zwecke nutzen &#8211; durchaus legitim! &#8211; so verärgert oder zumindest verwundert reagieren, wenn man gelegentlich auf genau diese Differenz der Zielsetzungen hinweist, wenn man eben nicht bereit ist, unterschiedslos für jeden Blogger-Buddy kostenlose Werbung zu machen. Sie reagieren so, als fühlten sie sich dabei ertappt, dass ihre Friede-Freundschaft-Eierkuchen-Fassade und ihr &#8220;Wir-sind-doch-alle-Blogger&#8221;-Feeling auch nichts anderes sind als Business mit (etwas) anderen Mitteln.</p>
<p>Und natürlich haben sie Recht, wenn sie anmerken, dass auch diejenigen, die im Internet, in der Blogger-Welt als Journalisten (Publizisten) auftreten, mit dieser Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen wollen, was allerdings (noch) keinem von ihnen so richtig gelingt! Aber es ist und bleibt eine Tatsache, dass wir alle, vor allem aber unsere Leser, etwas gewinnen würden, wenn mir mehr und häufiger &#8220;mit offenem Visier&#8221; bloggten, twitterten oder uns der sozialen Netzwerke bedienten. Wenn unsere Websites und Blogs auf den ersten und nicht erst auf den dritten oder vierten Blick aus das erkennbar werden, wer sie wirklich sind und was sie wirklich wollen. Wenn die virtuelle Welt des Internets nicht so häufig und so penetrant selbst das Vorurteil nähren würde, dass sie eine Scheinwelt, eine Welt des &#8220;schönen Scheins&#8221; sei.</p>
<p>Wir alle würden davon profitieren? Na ja, der eine oder andere Winzer oder Weinhändler könnte dann vielleicht wirklich die eine oder andere Flasche nicht mehr so leicht verkaufen. So what!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufrecht in den Untergang - Wein-Gourmet am Ende!]]></title>
<link>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/02/12/aufrecht-in-den-untergang-wein-gourmet-am-ende/</link>
<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 14:40:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
<guid>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/02/12/aufrecht-in-den-untergang-wein-gourmet-am-ende/</guid>
<description><![CDATA[  Von Eckhard Supp &#8211; Nach der Meldung über einen möglichen Verkauf von Vinum erreicht uns jetz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><em>Von Eckhard Supp</em> &#8211; Nach der Meldung über einen möglichen <a href="http://enoworldwine.wordpress.com/2009/01/12/vinum-am-ende-verkaufsgeruchte-im-umlauf/" target="_blank">Verkauf von Vinum</a> erreicht uns jetzt die nächste Hiobsbotschaft aus dem Reich der Printmedien: Der Feinschmecker Wein-Gourmet, die vierteljährlich erscheinende &#8220;Schwester&#8221; der Zeitschrift Feinschmecker, wird &#8211; nur neun Jahre nach seiner Gründung &#8211; eingestellt. Das meldete heute um 12:58 der Branchendienst Meedia unter Berufung auf Informationen aus dem Verlag.</p>
<p>Als aktuellen Grund führt Meedia vor allem das im letzten Jahr stark rückläufige Anzeigengeschäft an, das die Zeitschrift wohl in den letzten Jahren noch über Wasser gehalten hat. Tatsache ist, dass die &#8220;harte&#8221; verkaufte Auflage (Abonnement und Einzelverkauf, ohne Berücksichtigung der Sonderverkäufe, Bordexemplare, Freistücke etc.) schon seit Jahren schwächelte. Nach einem ersten Höhenflug in den  Jahren 2002 und 2003 (im ersten Quartal der beiden Jahre lag sie über 30.000 Exemplare) sank sie schon 2005 auf nur noch 16.350 Exemplare, &#8220;berappelte&#8221; sich aber zwischenzeitlich noch einmal bis auf 23.000 Hefte, um dann 2007 und 2008 die endgültige Talfahrt anzutreten, die ihre letztlich das Genick brach. 16.900 Hefte wurden im 1. Quartal 2008 noch verkauft, 16.400 im dritten.<!--more--></p>
<p>Das Problem des Wein-Gourmet war sicher einerseits seine sehr elitäre Ausrichtung, unter der bekanntermaßen ja auch der Feinschmecker leidet, andererseits aber auch die kontinuierliche Weigerung von Verlagsleitung und Verleger, das Internet als Gefahr wahrzunehmen und mit ihm zu kooperieren. Mit ENO WorldWine habe ich noch vor nicht allzu langer Zeit ein solches Kooperationsangebot gemacht und musste mir eine Antwort abholen, in der davon die Rede war, der Verlag habe leider eine andere strategische Ausrichtung gewählt &#8211; was auch immer das heißen sollte.</p>
<p>Offenbar hieß die Strategie schon damals nur noch: &#8220;Zusperren!&#8221;. Es ist, nach Alles über Wein, der zweite herbe Verlust für die Weinbranche und vor allem für große Schar freiberuflich arbeitender Journalisten, die sich mit der Arbeit für diese Titel ihren Lebensunterhalt verdienten (ich gehöre zum Glück nicht dazu!). Zu befürchten ist, dass die Weinzeitschriften jetzt dasselbe Schicksal erleiden wie der Weinbuch-Markt Ende der 1990er-Jahre, als die rasch aufeinanderfolgende Einstellungen von Buchreihen aus Verlagen wie Mosaik, Falken etc. das gesamte Weinbuch-Segment in den Abgrund rissen. Wo kein Segment mehr ist, da haben es auch die überlebenden Einzeltitel schwerer, auf sich aufmerksam zu machen - und das gilt vor allem im Einzelverkauf am Kiosk.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reuters Video über Abtransport von Englaro]]></title>
<link>http://sterbehilfediskurs.wordpress.com/2009/02/04/reuters-video-uber-abtransport-von-englaro/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 23:00:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oliver Treffkorn</dc:creator>
<guid>http://sterbehilfediskurs.wordpress.com/2009/02/04/reuters-video-uber-abtransport-von-englaro/</guid>
<description><![CDATA[Unter anderem auf der News-Site von Yahoo findet sich heute ein kurzes Video über Eluana Englaro, in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Unter anderem auf der News-Site von Yahoo findet sich heute ein kurzes Video über Eluana Englaro, in]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kabeljau und Kreuzkümmel: stern.de-Infografik gibt alles]]></title>
<link>http://mariusbecker.wordpress.com/2009/02/04/kabeljau-und-kreuzkummel-sehenswerte-fotostrecke-bei-sternde/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 12:30:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>mariusbecker</dc:creator>
<guid>http://mariusbecker.wordpress.com/2009/02/04/kabeljau-und-kreuzkummel-sehenswerte-fotostrecke-bei-sternde/</guid>
<description><![CDATA[Bilderstrecken in Onlinemedien sind oft nicht wirklich sehenswert, etwa wenn Lokalredakteure einfach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-155" title="stern" src="http://mariusbecker.wordpress.com/files/2009/02/stern.jpg" alt="stern" width="496" height="227" /></p>
<p>Bilderstrecken in Onlinemedien sind oft nicht wirklich sehenswert, etwa wenn <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/olpe/2009/1/9/news-103733715/detail.html" target="_blank">Lokalredakteure einfach die komplette Speicherkarte nach einem Termin ins Netz laden</a>. Aber wenn sich die Infografik-Redaktion einer führenden  News-Site, namentlich stern.de, daran macht, den Spitzel-Skandal bei der Bahn grafisch aufzubereiten, kann man sich des Informationsvorsprungs sicher sein. <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Bahn-Datenskandal-Die-Codenamen-Spitzel-Aktionen/652184.html?backref=%2Fwirtschaft%2Funternehmen%2Funternehmen%2F%3ADaten-Skandal-Bahn-Mitarbeiter%2F652179.html&#38;cp=13" target="_blank">In einer 16-teiligen Fotostrecke präsentiert stern.de jetzt die Namen der einzelnen Spitzel-Aktionen</a> mit spektakulären Bildern. Wer unvorbereitet auf die Strecke stößt, könnte auch meinen, die Bahn benennt ihre Züge um.  Kabeljau, Bienenstock und Kreuzkümmel klingen doch viel schöner als Neustrelitz oder Jüterbog, oder?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Papst schaltet sich in italienische Debatte ein]]></title>
<link>http://sterbehilfediskurs.wordpress.com/2009/02/02/papst-schaltet-sich-in-italienische-debatte-ein/</link>
<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 18:25:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oliver Treffkorn</dc:creator>
<guid>http://sterbehilfediskurs.wordpress.com/2009/02/02/papst-schaltet-sich-in-italienische-debatte-ein/</guid>
<description><![CDATA[Wie nicht anders zu erwarten, hat sich im Fall der Eluana Englaro nun auch Papst Bendeikt XVI. zu Wo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wie nicht anders zu erwarten, hat sich im Fall der Eluana Englaro nun auch Papst Bendeikt XVI. zu Wo]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weinmedien - Print und Online besser verzahnen!]]></title>
<link>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/01/26/verehrte-eno-booker/</link>
<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 13:35:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heinz Behrens</dc:creator>
<guid>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/01/26/verehrte-eno-booker/</guid>
<description><![CDATA[  Von Heinz H. Behrens &#8211; Verehrte WorldWine Blogger! Allen Verlagsmanagern ist klar: Die Print]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><em>Von Heinz H. Behren</em>s &#8211; Verehrte WorldWine Blogger! Allen Verlagsmanagern ist klar: Die Print-Auflagen (und Umsätze!) befinden sich im Sinkflug &#8211; die Online Nutzung nimmt dagegen zu. Wie aber damit umgehen? Eine neue Studie „Zeitungen Online 2008“ hat untersucht, wie die 100 auflagenstärksten deutschen Tageszeitungen in ihren Webseiten auf das neue Mediennutzungsverhalten reagieren und wie sie Print und Online verzahnen. Ein Ergebnis: 82 Prozent setzen auf Videos und immer weniger auf Chats und Foren. Mehr dazu finden Sie unter <a href="http://meedia.de/nc/details/article/zeitungs-websites--videos-ja--foren-nein_100015674.html" target="_blank">meedia.de</a>.</p>
<p>Der Abo- und Leserschwund betrifft natürlich auch und gerade die sog. „Special-Specialinterest-Zeitschriften“, also geringauflagige Zielgruppenblätter, die, wie Insider gern spötteln, sich an „rechtsrheinisch radelnde Pfarrerstöchter“ richten. Ob dazu Wein-Fachzeitschriften für Endverbraucher gehören, wage ich nicht zu beurteilen. Dafür spricht, dass solche Zielgruppenblätter besonders hart gegen die Kostenlawine zu kämpfen haben (Papier, Post-Zeitungsdienst etc.) und darum immer teurer werden – vieles spricht aber auch dagegen. Etwa der Altersdurchschnitt der Leser: Weintrinker stammen bekanntermaßen nicht gerade aus sehr jungen Zielgruppen (die online-affiner sind) sondern gehören eher zu den einkommensstärkeren älteren Personengruppen. Und die haben noch keine große Abneigung gegen Papier entwickelt und müssen auch nicht unbedingt am Medienbudget sparen.<!--more--></p>
<p>Nun aber zu den Wein-Websites: Die sind ja auch nicht immer benutzerfreundlich (Navigation), nur selten kommunikativ (also auf feed-back eingestellt) und – Achtung! – oft nicht neutral in ihrer Berichterstattung, weil ihre Macher nicht selten auch als PR-Agenten unterwegs sind. Das ist bei Print (schon durch das Presserecht) noch immer deutlich besser geregelt (Trennung von Redaktion und Anzeigen). Prüfen Sie das mal auf Websites übrigens jeglicher Couleur!?</p>
<p>Und noch etwas: als ich über diesen Beitrag nachdachte, hatte ich die neueste Ausgabe von Vinum auf dem Schoß und ein Glas Wein neben mir. Das wäre mit meinem Laptop deutlich unbequemer gewesen. Merke: Wein hat auch etwas mit Genuss und Entspannung zu tun. Online ist unschlagbar in Sachen Information – für Inspiration sorgt aber der haptische Spaß des Blätterns in einer gut gemachten Zeitschrift. Wie wär’s also, wenn man auch in Sachen Wein On- und Offline besser verzahnen würde?!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hat die Weinwelt etwas gegen Onlinemedien?]]></title>
<link>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/01/21/hat-die-weinwelt-etwas-gegen-onlinemedien/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 13:54:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
<guid>http://enoworldwine.wordpress.com/2009/01/21/hat-die-weinwelt-etwas-gegen-onlinemedien/</guid>
<description><![CDATA[  Von Eckhard Supp &#8211; Wer die Diskussionen der letzten Zeit um den Niedergang der Print- und de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p><em>Von Eckhard Su</em>pp &#8211; Wer die Diskussionen der letzten Zeit um den Niedergang der Print- und den rasanten Aufstieg der Onlinemedien verfolgt hat, wird sich manchmal verdutzt die Augen reiben. Denn während inzwischen 60 % der deutschen Bevölkerung online ist, während ganze Altersgruppen ihre Informationen überwiegend im Internet suchen, während selbst in der jüngsten Wahlberichterstattung der großen TV-Kanäle Blogger und Twitterer hofiert wurden, halten die Winzer und die Weinhändler in nicht mehr verständlicher Treue an den Printmedien fest, alimentieren sie mit ihren Werbeausgaben und kümmern sich offenbar einen feuchten Kehricht darum, dass sie nicht mehr gelesen werden.</p>
<p>Eine schlüssige Erklärung für dieses Phänomen habe ich bisher noch nicht gefunden. Denn inzwischen haben fast alle Winzer und Händler ihre EDV-Anlage, surfen im Internet, füllen sogar schon Formulare im Internet aus und nutzen ganz selbstverständlich E-Mail und SMS.<!--more--></p>
<p>Ganz absurd wird es, wenn mich Winzer, die mich schon lange kennen, ganz traurig fragen, ob ich denn nicht noch wenigstens für eine (!) Zeitschrift schreibe! Und wann immer die PR-Agenturen der größeren Erzeuger ihre Mitteilungen über besonders gut bewertete, prämierte Weine herausgeben, beziehen sie sich fast immer und ausschließlich auf Printmedien. Es ist fast, als zählten Verkostungserfolge für sie nichts, aber Nominierungen in der mickrigsten Zeitung oder Zeitschrift mehr als ein Oscar in Hollywood.</p>
<p>Für jede Hilfe beim Aufbröseln dieses Phänomens bin ich sehr dankbar.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Technikskepsis in Deutschland behindert Entfaltung des Internets – Entscheider müssen für positives Meinungsklima sorgen]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/01/12/technikskepsis-in-deutschland-behindert-entfaltung-des-internets-%e2%80%93-entscheider-mussen-fur-positives-meinungsklima-sorgen/</link>
<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 16:21:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Weit verbreitete Attitüden und Verhaltensweisen hindern Deutschland daran, das volle Potenzial des W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Weit verbreitete Attitüden und Verhaltensweisen hindern Deutschland daran, das volle Potenzial des Webs auszuschöpfen. Mit dieser Einschätzung wagen die Macher des Blogs <a href="http://netzwertig.com">„Netzwertig&#8221;</a> einen Blick auf die Internetagenda 2009. Dem Internet komme in diesem Jahr eine große Bedeutung bei der Bewältigung der negativen Folgen der Finanzkrise zu. „Bisher fungierte das Internet als Bereicherung für unseren Alltag und als Ergänzung zu den bestehenden Kommunikations- und Medienkanälen. In seiner nächsten Phase wird das Web jedoch vom komplementären zum substituierenden Kanal, der jeden Bereich unserer Gesellschaft betreffen und verändern wird&#8221;, so Netzwertig-Autor Martin Weigert. Verzweifelte Versuche, alte, sich bereits auflösende Strukturen aufrecht zu erhalten, seien zum Scheitern verurteilt und daher am besten zu unterlassen. „Die in allen Kreisen und Schichten anzutreffende, grundsätzliche Skepsis gegenüber jeder Innovation ist ein gravierendes Hindernis auf dem Weg zum Hochtechnologieland der Zukunft&#8221;, moniert Weigert.</p>
<p>Noch immer könnten Politiker, Professoren und andere Vertreter der gesellschaftlichen Elite in aller Öffentlichkeit fast schon stolz davon berichten, dass sie noch nie das Internet benutzt haben oder sich E-Mails von der Sekretärin ausdrucken lassen, ohne dass dies außerhalb der Blog- und Webwelt auf nennenswerte Kritik trifft. „Die Zeiten, in denen Deutschland sich allein aufgrund seiner Ingenieurskunst als innovatives Technologieland bezeichnen konnte, sind vorbei. Kein Weg führt mehr am Web vorbei, für niemanden, egal ob er/sie das möchte oder nicht. Entscheider können mithelfen, ein positives Klima der Aufgeschlossenheit und Neugier zu schaffen. Dazu müssen sie selbst mit gutem Beispiel voran gehen&#8221;, fordert Weigert.</p>
<p>Statt vom hohen Ross auf die im Internet publizierenden Hobby-Autoren in Blogs und Microblog herabzuschauen, müssten sich auch Journalisten mit deren Arbeit beschäftigen, alte Vorurteile und Hochmut ablegen und mit den qualitativ überzeugenden Online-Publikationen und ihren Machern in einen Dialog treten. Beide Seiten sollten die Gelegenheit nutzen, voneinander zu lernen und das neue Wissen weiterzuverbreiten.</p>
<p>„Tatsächlich wird das Internet häufig noch als komplementärer, optionaler Kommunikations- und Medienkanal betrachtet. Da weder die verfügbare Informationsmenge noch die mögliche Nutzungszeit noch das Budget der Anwender beliebig skalierbar ist, muss es zu einem substituierenden Effekt kommen&#8221;, bestätigt Lupo Pape, Geschäftsführer von <a href="http://www.semanticedge.de">SemanticEdge </a>in Berlin, die Auffassung von Weigert. Die Frage sei nicht nur, wann dieser auftritt, sondern auch, wann er wahrgenommen wird. „Offensichtlich ist, dass gerade in bildungsstarken Schichten eine Verdrängung des TV-Konsums durch die Internetnutzung erfolgt. Das gleiche gilt für die Generation der Digital Natives. Und in den USA hat im Jahre 2008 das Internet als Nachrichtenquelle auch die Tageszeitungen überholt und rangiert nach dem Fernsehen auf Platz zwei&#8221;, so der Sprachdialogexperte Pape.</p>
<p>Die gängigen Geschäftsmodelle der Offlinewelt könne man nicht so einfach auf das Internet übertragen. Die Musikindustrie sei dafür ein gutes Beispie. „Mittlerweile haben die großen Musiklabels ihren Kampf gegen Musikpiraterie weitgehend eingestellt, und Apple – mit iTunes größter Online-Händler für Musik – wird zukünftig auf den Kopierschutz DRM verzichten. Neben der Thematik der profitablen Geschäftsmodelle verunsichert das Internet aber auch aus einem anderen Grund kommerzielle Anbieter: aufgrund der leichten Verbreitungsmöglichkeit von Informationen und Meinungen ist es extrem schwierig, die Kommunikation zu dominieren. Ein privater Blog kann ähnliche Auswirkungen auf die Meinungsbildung haben wie der Online-Artikel einer großen Redaktion oder der Videoclip einer TV-Sendung, im Internet sind Chancen und Risiken wesentlich gleicher verteilt als in anderen Medien&#8221;, erklärt Pape.</p>
<p>Drastisch formuliert: komplementäre genutzte Internetdienste werden nicht nachhaltig erfolgreich sein, sondern es werden substituierende Dienste sein. „Oder aber Dienste, die nur im Internet möglich sind, wozu auch Online Communities zählen. „Wie bei jedem massiven Technologiewechsel werden auch zwangsläufig die alten Marktführer im Kommunikations- und Medienbereich durch neue Anbieter ersetzt werden, nicht umsonst kämpfen die öffentlich-rechtlichen Hörfunk- und Fernsehsender so intensiv darum, mit Gebührenfinanzierung das Internet für sich erschließen zu können&#8221;, führt Pape weiter aus. </p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Der anonyme Mopp – ein anonymer Leserbrief an David B.]]></title>
<link>http://beizzweinull.wordpress.com/2009/01/06/der-anonyme-mop-%e2%80%93-ein-anonymer-leserbrief-an-david-b/</link>
<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 13:43:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>flashfrog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der anonyme Mopp Lieber David, wie man ins Netz hineinschreibt, so schallt es heraus. Wem vor seinen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:left;">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-478 " title="mop3" src="http://beizzweinull.wordpress.com/files/2009/01/mop3.jpg" alt="Der anonyme Mop" width="291" height="140" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der anonyme Mopp</dd>
</dl>
<p>Lieber David,</p>
<p>wie man ins Netz hineinschreibt, so schallt es heraus.</p>
<p>Wem vor seinen eigenen Lesern ekelt und graust, würde man denken, müsste der sich nicht zu allererst selber fragen, ob er so schreibt, dass er die richtigen Leser anspricht?</p>
<p>Aber das wäre vielleicht zu pauschal gedacht, und ungerecht pauschalisieren, das wollen wir ja vermeiden.</p>
<p><a href="http://www.sonntagszeitung.ch/multimedia/artikel-detailseite/?newsid=58910" target="_blank">Dieser Artikel</a> ist ja schon um einiges differenzierter als <a href="http://beizzweinull.wordpress.com/2008/11/02/bla-bla-journalisten-vs-blogger/" target="_blank">anderes</a> (Artikel im Netz leider nicht mehr aufzufinden), was wir auch schon gelesen haben. Das möchte ich ausdrücklich betonen.</p>
<p>Aber als Literaturwissenschaftlerin muss ich entschieden Einspruch erheben und <strong>Goethe</strong> in Schutz nehmen:<br />
Das Gedicht &#8220;Der Zauberlehrling&#8221; (<a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&#38;xid=871&#38;kapitel=540&#38;cHash=d7ceecc7c0zaublehr#gb_found" target="_blank">hier nachzulesen</a>) handelt von einem Azubi, der sich eine Rolle anmasst, die ihm nicht zusteht. Und weil er sein Handwerk einfach nicht beherrscht, gerät er in Not, bis ihm das Wasser bis zum Halse steht. Die Besen hingegen, also die Mopps, die geben sich ja redliche Mühe.<br />
Denen ist kein Vorwurf zu machen.</p>
<p>Als ich im April letzten Jahres bei Facts 2.0 als Moderatorin ins kalte Wasser geworfen wurde, habe ich mich anfänglich tatsächlich ein wenig so gefühlt und habe mir deswegen die Berufsbezeichnung &#8220;Zauberlehrling&#8221; ausgesucht (die du mir hier offenbar <a href="http://flashfrog.wordpress.com/about/" target="_blank">gemopst </a>hast). Im Wissen, dass ich noch viel zu lernen hatte. In der Hoffnung, dass, sollte etwas aus dem Ruder laufen, jemand erfahrenerer und gelassenerer als ich da wäre, um die Sache wieder hinzubiegen. Nunja. Nie aber wäre mir in den Sinn gekommen, den Besen die Schuld zu geben</p>
<p>Gelernt habe ich inzwischen einiges über <strong>Community-Management</strong>:</p>
<p>- Vor allem und am wichtigsten, dass eine gute, funktionierende Community dem Moderator die Arbeit enorm erleichtert, weil die User dann selber ein Interesse daran haben, das Niveau der Diskussion hoch zu halten und Störenfriede und Dummköpfe aus ihrer Plattform fernzuhalten.</p>
<p>- Dass (<a href="http://beizzweinull.wordpress.com/2008/11/24/schoner-schimpfen-im-internet/" target="_blank">ceterum</a> <a href="http://flashfrog.wordpress.com/2008/09/04/schall-und-rauch/" target="_blank">censeo</a>) wiedererkennbare Pseudonyme keinesfalls mit Anonymität gleichzusetzen sind, sondern die allermeisten Menschen, die unter Pseudonym schreiben, moderationstechnisch genauso unproblematisch sind wie die meisten derjenigen, die unter Realnamen schreiben.</p>
<p>- Dass, wer versucht, möglichst viel <a href="http://medienlese.com/2009/01/05/leserkommentare-das-liebe-klickvieh/" target="_blank">Klickvieh</a> durch Boulevardisierung und SEO auf Sex &#38; Crime zu generieren, bekommt, was er verdient: Den Bodensatz der Kommentatoren.</p>
<p>- Dass es folglich nicht darauf ankommt, <em>möglichst viele</em>, sondern <em>die richtigen</em> Leser anzusprechen, anstatt Menschen, die Qualitätsjournalismus und echte Diskussionen auf einem gewissen intellektuellen Niveau zu schätzen wissen, von der Website zu vergraulen.</p>
<p> - Und dass Medien, wenn ihnen an ihrem Online-Auftritt etwas liegt, die diffizile Zauberei nicht irgendwelchen Studenten überlassen dürfen, sondern einem Redaktor (oder einer -torin) mit einem klaren Konzept.</p>
<p>Web 2.0 heisst nicht, lästige Leserbriefe widerwillig in Kauf zu nehmen.<br />
Web 2.0 heisst, die User ernst zu nehmen und die wunderbaren Möglichkeiten des Dialogs im Netz zu nutzen.</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Digitale Schule – wie Lehrer Angebote im Internet nutzen ]]></title>
<link>http://medienzentrumgg.wordpress.com/2008/09/24/digitale-schule-%e2%80%93-wie-lehrer-angebote-im-internet-nutzen/</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 10:39:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>medienzentrumgg</dc:creator>
<guid>http://medienzentrumgg.wordpress.com/2008/09/24/digitale-schule-%e2%80%93-wie-lehrer-angebote-im-internet-nutzen/</guid>
<description><![CDATA[Die Studie &#8220;Digitale Schule&#8221; im Auftrag des Bundesbildungsministeriums sieht das große P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Studie &#8220;Digitale Schule&#8221; im Auftrag des Bundesbildungsministeriums sieht das große Potential für Nutzung von Online-Medien an Schulen noch lange nicht ausgeschöpft.<!--more--></p>
<p>&#8220;Die meisten Lehrerinnen und Lehrer bereiten ihren Unterricht inzwischen zuhause am Computer vor. Im Unterricht selbst bevorzugen sie weiterhin klassische Medien. Internet und CD-Rom werden nur selten eingesetzt. Sekundarschulen und Berufsschulen sind technisch besser ausgestattet als Grundschulen, jedoch haben inzwischen 90 Prozent der Lehrkräfte Zugang zu Online-Medien.&#8221; Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;Digitale Schule &#8211; wie Lehrer das Internet nutzen&#8221; des Instituts für Medien- und Kompetenzforschung in Essen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben wurde.</p>
<p>Die Studie sieht für den &#8220;Bildungsmarkt Deutschland&#8221; große Potentiale, doch stellen Internet-Angebote für Lehrer ein &#8220;sensibles Terrain&#8221; dar. Sicherlich ist nicht nur die Zielgruppe inhaltlich anspruchsvoll, sondern sieht im Schulalltag häufig zu wenig Spielraum für Veränderungen in der Unterrichtskultur. &#8220;</p>
<p>Quelle: <a title="Wird in einem eigenen Fenster geöffnet ..." href="http://www.schulen-ans-netz.de/meldungen/aktuelles/digitaleschule.php" target="_extern">http://www.schulen-ans-netz.de/meldungen/aktuelles/digitaleschule.php</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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