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	<title>palituch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/palituch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "palituch"</description>
	<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 03:07:27 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Dokumentation: JungdemokratInnen/Junge Linke zum Palituch]]></title>
<link>http://numrich.wordpress.com/2009/03/08/dokumentation-jungdemokratinnenjunge-linke-zum-palituch/</link>
<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:01:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>numrich</dc:creator>
<guid>http://numrich.wordpress.com/2009/03/08/dokumentation-jungdemokratinnenjunge-linke-zum-palituch/</guid>
<description><![CDATA[Der folgende Text stammt aus einem Flugblatt der JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin. Okay, Du bist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der folgende Text stammt aus einem Flugblatt der <a href="http://www.jungdemokraten.de" target="_blank">JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin</a>.</p>
<p>Okay, Du bist etwas verwundert. Du trägst ein Pali-Tuch. Du nennst Dich radikal oder auch nicht. Du nennst Dich antifaschistisch oder auch nicht. Jedenfalls trägst Du ein Pali-Tuch. Vielleicht hast Du Dir das gerade gekauft, vielleicht ist es schon eine Weile her. Um auf den Punkt zu kommen: Jedes Kleidungsstück ist eine Aussage. Jedes Kleidungsstück hat eine Geschichte. Und dieses ganz besonders. Seit die StudentInnen im Jahr 1968 für den Vietcong und gegen die Amerikaner in Vietnam waren, wurde dieses Kleidungsstück langsam poulär. Damals waren so genannte »Volksbefreiungsbewegungen «, wie 1968 bis 1975 in Vietnam, der Fluchtpunkt der Solidarität. »Das vietnamesische Volk kämpft um seine Freiheit«? in den 90er Jahren war es dann »das kurdische Volk«, das um seine Freiheit kämpfte, oder eben »das palästinensische Volk«. Immer mehr ging es dabei um »das Volk«, immer weniger um die Abschaffung von Klassen, Staat, Nation und die Beendigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Komisch irgendwie. In Deutschland sprechen heute vor allem die Nazis von »Volksbefreiung « und berufen sich auf den »gerechten Kampf« des »palästinensischen Volkes« gegen Israel, gegen den Staat der Juden. Und da sind wir angelangt. Bei der Auseinandersetzung zwischen PalästinenserInnen und Israel. <!--more--></p>
<p>Bereits zwischen 1936 und 1939 wurde das Kleidungsstück, das ursprünglich nur die ländlichen Fedayin Arabiens trugen, vom Großmufti von Jerusalem unter Strafandrohung bei der eigenen Bevölkerung durchgesetzt. Das Tragen europäischer Hüte wurde verboten. Diejenigen, die sich dagegen wehrten, wurden verprügelt oder erschossen. Die deutschen Nationalsozialisten haben diesen Großmufti finanziell unterstützt. So starteten die Nazis in Berlin eine Pressekampagne »gegen die Teilung Palästinas «. Prompt bedankte sich der Mufti bei den deutschen Nazis: »Schon damit habe die deutsche Regierung dem Kampf der Araber in Palästina um ihre Selbständigkeit einen großen Dienst erwiesen.« Das Pali-Tuch ist der Ausdruck des Kampfes gegen Israel. Die Staatsgründung Israels hat seine Ursache aber nicht etwa, weil die USA unbedingt einen »Brückenkopf« im Nahen Osten brauchten, sondern im europäischen Antisemitismus. Israel ist das direkte Ergebnis der Massenvernichtung des europäischen Judentums durch die nationalsozialistischen Deutschen. Gewöhnliche deutsche Angestellte sorgten für die Funktionsfähigkeit der Gaskammern, gewöhnliche deutsche Soldaten erschossen unterschiedslos Männer, Frauen und Kinder. Gewöhnliche deutsche Hausfrauen ersteigerten »arisierte« Möbel, bezogen die Wohnungen der ermordeten Juden. Da mutet es zumindest seltsam an, wenn die Kinder der einst besiegten Deutschen sich in den 70er und 80er Jahren Palästina als Solidaritätsobjekt aussuchen. Warum gerade Palästina? Weil es indirekt gegen die Juden und ihren sie schützenden Staat ging? Es ist nicht lange her, da standen in der Hamburger Hafenstraße Losungen wie »Boykottiert Israel«. Mit der Solidarität mit Palästina kam das Pali-Tuch nach Deutschland und hat sich bis heute gut gehalten. Was aber ist grundsätzlich von einer »Volksbefreiungsbewegung « wie der palästinensischen zu halten, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Staat Israel zu vernichten? (Nach einer, monatlich erhobenenen, repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung befürworten mehr als zwei Drittel der palästinensischen Bevölkerung Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten.) In Israel hingegen, der einzigen bürgerlichen Demokratie in der Region, können Schwule, Lesben, selbstbewusste Frauen, AtheistInnen und NonkonformistInnen als solche leben. In den arabischen Staaten haben sie keine Chance. Und warum die Nazis heute Palitücher tragen? Weil sie ? na klar ? Antisemiten sind und weil sie viel Bewunderung aufbringen für ein »Volk«, deren Mitglieder bis zur physischen Vernichtung kämpfen für ihren »Boden«, der heilig genannt wird. Da sind die Nazis ein bisschen neidisch, dass sie das nicht haben, diesen mörderischen und mordenden Alltag. Das Palituch ist die Geschichte einer linksradikalen Verirrung oder eines Irrtums. Es ist Zeit, diesen Irrtum zu erkennen und in Zukunft einen Schal von H&#38;M, C&#38;A oder von Vati gestrickt zu tragen. Coole Kids tragen keine Pali-Tücher und haben kein Vaterland.</p>
<p>Zitate aus: Danny Rubinstein: Yassir Arafat, Heidelberg 1996 und Klaus Gensicke: Der Mufti von Jerusalem. Amin el-Husseini und die Nationalsozialisten, Frankfurt/Main 1988.</p>
<p>Auch der <a href="http://bak-shalom.de/" target="_blank">Bundesarbeitskreis Shalom</a> der Partei &#8220;Die Linke&#8221; hat einen Text zum Palituch veröffentlicht, der hier nur in Form von Bildern dokumentiert werden kann. Zum Vergrößern bitte anklicken.</p>
<p><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/palifront2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-820" title="palifront2" src="http://numrich.wordpress.com/files/2009/03/palifront2.jpg?w=212" alt="palifront2" width="212" height="300" /></a><a href="http://numrich.files.wordpress.com/2009/03/paliback2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-821" title="paliback2" src="http://numrich.wordpress.com/files/2009/03/paliback2.jpg?w=212" alt="paliback2" width="212" height="300" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Not kewl]]></title>
<link>http://antigerman.wordpress.com/2009/03/02/not-kewl/</link>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 17:25:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>antigerman</dc:creator>
<guid>http://antigerman.wordpress.com/2009/03/02/not-kewl/</guid>
<description><![CDATA[A while back I unfairly attacked Ted Swedenburg, smart* American academo-leftist, whose blog does a ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1113" title="keffiyeh2" src="http://niacblog.files.wordpress.com/2009/01/keffiyeh2.jpg?w=450&#038;h=257#38;h=257" alt="keffiyeh2" width="450" height="257" /></p>
<p>A <a href="http://antigerman.wordpress.com/2008/07/02/suicide-bomber-chic/">while back</a> I unfairly attacked<a href="http://swedenburg.blogspot.com/"> Ted Swedenburg</a>, smart* American academo-leftist, whose <a href="http://swedenburg.blogspot.com/">blog </a>does a wonderful job of tracking the adventures of the kufiya in the popular culture of the over-developed world. (Although I don&#8217;t really like his politics, of course.) Here&#8217;s some interesting snippets:</p>
<p><a href="http://swedenburg.blogspot.com/2009/02/stylish-kufiya-in-iron-man.html">On <em>Iron Man</em></a>:</p>
<blockquote><p>The real &#8220;bad guy&#8221; of the film, Raza (played by Faran Tahir), who leads the terrorist group, wears a kufiya around his neck. And not only does he wear it in the manner of the Western hipster&#8211;more typically in Afghanistan it would be worn it as a turban&#8211;but the colors are straight out of&#8230;Urban Outfitters. It&#8217;s <span style="font-style:italic;">tan</span>. But it should (if verismilitude is the aim) be black-and-white, or maybe red-and-white.</p>
<p>So, <span style="font-style:italic;">Iron Man</span> manages not only to associate just kufiyas with terrorists, but <span style="font-style:italic;">hipster</span> kufiyas as well.</p></blockquote>
<p><a href="http://swedenburg.blogspot.com/2009/02/anarchist-queer-from-syria.html">A blog recommendation</a>:</p>
<blockquote><p>an excellent blog, which y&#8217;all should check out: <a href="http://razanghazzawi.com/">Anarchist Queer from &#8220;Syria.&#8221;</a> Among other great things about it is that it features a red kufiya on the logo. (Uh, Anarchist Queer, isn&#8217;t <span style="font-style:italic;">black</span> the color of anarchy? Or are you in fact more of a leftist?) [Recommendation strongly endorsed by Anti-German Translation]</p></blockquote>
<p><a href="http://swedenburg.blogspot.com/2009/02/misc-8756.html">On hipsterism</a>:</p>
<blockquote><p>This just in, from the blog Hipster Runoff: <a href="http://www.hipsterrunoff.com/2009/02/are-palestinian-scarves-still-authentically-alt.html">&#8220;Are Palestinian Scarves Still Authentically Alt?&#8221;</a> This is so hipster that I feel I can&#8217;t really decode it. I think the blog&#8217;s answer is, no, it&#8217;s now &#8220;cool&#8221; to support Israel. Only blacks are still wearing (faux) kufiyas.</p></blockquote>
<p>[Anti-German Translation's take on that: Is that shit for real? Surely Hipster Runoff is satire? If not, I'm scared. Here's Hipster Runoff:</p>
<blockquote><p>I remember when Palestinian scarves were ‘all the rage’ back in the electro era of the alt world. Altbros and altbroads would wear them all the time. Went perfectly with a pair of sunglasses I read on a wikipedia page that these scarves are called “kaffiyehs” and that they are a militant fashion. They apparently are anti-Russian and anti-Israeli.  I think in recent months, it has become ‘cool’ to support Israel and <a href="http://www.hipsterrunoff.com/2009/01/altjews.html">altJews</a>, so I’m not sure if it is still a ‘kewl thing’ 2 wear, even though rappers started 2 wear them so I’m not sure if I can say that black people h8 the jews.</p></blockquote>
<p><strong>[Image above stolen from recommended post: <a title="Permanent Link: Jihadi chic couture" rel="bookmark" href="http://niacblog.wordpress.com/2009/01/28/jihadi-chic-couture/">Jihadi chic couture</a> at niacINsight] </strong></p>
<p>See also<strong>: </strong><a href="http://robotsandskateboards.wordpress.com/2008/11/09/it-is-called-a-keffiyeh/">Robots+Skateboards</a>, <a href="http://thecityofjennine.wordpress.com/2008/10/18/keffiyeh-epidemic/">City of Jennine</a>.</p>
<p>*Smart as in clever. I don&#8217;t know how he dresses&#8230;<strong></p>
<p></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Variousness 2]]></title>
<link>http://antigerman.wordpress.com/2008/12/24/variousness-2/</link>
<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 10:21:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>antigerman</dc:creator>
<guid>http://antigerman.wordpress.com/2008/12/24/variousness-2/</guid>
<description><![CDATA[Flesh is Grass: Were the keffiyehs at Urban Outfitters fairly traded? Extract: A keffiyeh is perhaps]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Were the keffiyehs at Urban Outfitters fairly traded?" href="http://fleshisgrass.wordpress.com/2008/12/23/were-the-keffiyehs-at-urban-outfitters-fairly-traded/"><strong>Flesh is Grass: Were the keffiyehs at Urban Outfitters fairly traded?</strong></a><strong> Extract:</strong></p>
<blockquote><p>A keffiyeh is perhaps more commonly known as a ‘PLOscarf’ although I read (several years ago in a good but out-of-print book called ‘<a href="http://www.alibris.co.uk/search/books/isbn/9780385268943?cid=null" target="_blank"><span style="color:#333333;">My Enemy My Self</span></a>‘ by Yoram Binur which I can recommend &#8211; in the tradition of John Howard Griffin’s <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Black_Like_Me" target="_blank"><span style="color:#333333;">Black Like Me</span></a> and Jack London’s <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_People_of_the_Abyss" target="_blank"><span style="color:#333333;">People of The Abyss</span></a>, an Israeli journalist passes himself off as an Arab Israeli to see how the other half live) that only black ones indicated support for Fatah whereas the red ones were for the communists. Whatever the colour, to me it’s an icon of Palestinian nationalism. A couple of years back though, to most within striking distance of an Urban Outfitters it was an item of ethnic fashion.</p>
<p>In these times of heightened consciousness of the Palestinian economy and the requirement that it be mixed and not so reliant on the olive, I found myself idley wondering if the keffiyehs so denuded of political significance by fashion retail train Urban Outfitters were fairly traded.</p></blockquote>
<p><a href="http://revolutionaryboredom.wordpress.com/2008/11/18/i-have-kept-this-photo-in-my-wallet-to-keep-my-hatred-sharp-hans-joachim-klein/"><strong>Revolutionary Boredom: I kept this photo in my wallet to keep my hatred sharp</strong></a><strong>. Extract:</strong></p>
<blockquote><p>an antidote to the <a href="http://nastybrutalistandshort.blogspot.com/2008/11/when-fireworks-hit-you-in-mogadishu.html#links" target="_blank"><span style="color:#ff3333;">glamorisation</span></a> of the violence of the RAF in <a href="http://www.imdb.com/title/tt0765432/" target="_blank"><em><span style="color:#ff3333;">The Baader-Meinhof Complex</span></em></a>. I actually didn’t mind the film at all, and certainly preferred it to the comparable <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Patty_Hearst_(film)" target="_blank"><em><span style="color:#ff3333;">Patty Hearst</span></em></a>, an even less nuanced act of recuperation and revision. Although its still no <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Raspberry_Reich" target="_blank"><em><span style="color:#ff3333;">Raspberry Reich</span></em></a>.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.publiceye.org/magazine/v23n4/rebranding_fascism.html"><strong>Public Eye: Rebranding fascism</strong></a><strong>. Extract:</strong></p>
<blockquote><p>In Sydney, the Black Bloc assembled and hoisted banners proclaiming “Globalization is Genocide.” But when fellow demonstrators looked closely, they realized these Black Bloc marchers were “National- Anarchists”—local fascists dressed as anarchists who were infiltrating the demonstration. The police had to protect the interlopers from being expelled by irate activists.</p></blockquote>
<p><a href="http://slackbastard.anarchobase.com/?p=1560"><strong>Slack Bastard: The new right in the sun</strong></a><strong>. Extract:</strong></p>
<blockquote><p>Despised and ridiculed by anarchists, and regarded skeptically by their racist counterparts in the mainstream of the ‘white nationalist’ movement, they have nevertheless come to the attention of anti-fascist researchers in the US&#8230; A few fascist pipsqueaks does not constitute a movement, and the ideology is plainly incoherent. At the same time, like other fascist movements and projects, the ‘national anarchists’ do not aim for the head so much as they do the heart, and the younger and more naive, the better. There is, in fact, a large market for racist opinion — 10% of the Australian population, according to one <a href="http://slackbastard.anarchobase.com/?p=1373">recent study</a>, holding views which might be described as ‘racially supremacist’ — and the ability of nationalistic and xenophobic sentiment to attract the young is evident in the appeal of the ‘Southern Cross Soldiers’ to perhaps as many as a few thousand white teenagers and twenty-somethings.</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.socialistunity.com/?p=3150">Derek Wall at Socialist Unity: Alternative economics, or fascism? </a>Extract:</strong></p>
<blockquote><p>Alistair McConnachie&#8230;  has two faces, one is as an alternative economist, he heads the <a href="http://www.newstatesman.com/200304070021"><span style="color:#c11b17;">Bromsgrove group</span></a> that promotes monetary reform and is highly active as a monetary reformer. These people argue that money is created essentially out of thin air by bankers, instead it could be created by the community&#8230;  He has another face as a member of the far right. He is critical of a multi-cultural society, he opposes increased immigration, he <a href="http://www.sovereignty.org.uk/features/articles/immig15.html"><span style="color:#c11b17;">believes in reducing the number of asylum seekers</span></a> in Britain using the subtle term ‘crimmigrants’ to describe ‘illegal immigrants’&#8230; He was too right wing for many members of UKIP and after writing a letter on the <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2001/feb/27/uk.race"><span style="color:#c11b17;">holocaust</span></a>, his membership was suspended. [PLUS MORE <a href="http://lancasteruaf.blogspot.com/2008/12/new-london-swinton-circle-announces.html">HERE </a>AND <a href="http://www.socialistunity.com/?p=3205">HERE</a>.]</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lese-Tipp: "Stoff für Zoff" in der SZ]]></title>
<link>http://modejournalistin.wordpress.com/2008/11/17/lese-tipp-stoff-fur-zoff-in-der-sz/</link>
<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 14:28:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>parisoffice</dc:creator>
<guid>http://modejournalistin.wordpress.com/2008/11/17/lese-tipp-stoff-fur-zoff-in-der-sz/</guid>
<description><![CDATA[Hier habe ich mal wieder ein echtes Artikel-Schmankerl, wie man im Bayerischen sagt. Die Süddeutsche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://modejournalistin.files.wordpress.com/2008/11/bild-24.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-9837" title="bild-24" src="http://modejournalistin.wordpress.com/files/2008/11/bild-24.png" alt="bild-24" width="205" height="399" /></a></p>
<p>Hier habe ich mal wieder ein echtes Artikel-Schmankerl, wie man im Bayerischen sagt. Die Süddeutsche, die ich in der letzten Zeit mehrmals loben musste für gute Modeberichterstattung hat sich dem Kopftuch gewidmet (<a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/616/331475/text/?CMP=NLC-SDE071022&#38;nlsource=taeglich">hier der Link zum Artikel</a>). Eigentlich eine sehr gute Idee, Kopftücher sind ja wieder top modisch. Siehe oben, Bild aus der Anzeigenkampagne von <a href="http://www.dolcegabbana.de">Dolce &#38; Gabbana</a>.</p>
<p>Bloß wurde von der SZ das Thema doch ein bisschen weiter gefasst als manche denken könnten. Weil Modeartikel viel zu öde sind, wurde der Bericht aufgepeppt mit ein bisschen Kultur, Politik und Wirtschaft. Also nimmt die SZ nicht nur das westliche Kopftuch ins Visier, sondern auch gleich die Moslem-Tücher, die Foulards &#8211; und Ihr hab es schon geahnt,  - auch das Palituch darf hier nicht fehlen (auch wenn es modisch schon längst wieder out ist). Das ist mal wieder ein Ritt durch die Prärie! Ok, gehen wir ins Detail, denn es gibt zwei Passagen, die ich nicht kapiere: </p>
<p>1. Zitat: </p>
<p><em>Frauen mit üppigem Budget aus den Wirtschaftsmetropolen der Vereinigten Arabischen Emirate spielen mit dem Reiz eines ungelüfteten Geheimnisses, der von Verhüllung ausgeht. So wird das quadratische Stück Stoff zur Projektionsfläche. Ihre züchtigen Interpretationen der großen Modehäuser Chanel, Burberry und Hermès werden von Westlern, die diese Kunst selten beherrschen, abfällig als Petro-Chic abgetan.</em></p>
<p>Hm, da habe ich mal eine Frage: Was ist Petro-Schick? Hab&#8217;s mal gegoogelt und nichts gefunden. OK, eine Wortschöpfung, die uns die Autorin Eva Munz aber nicht erklären will. Ich tippe mal auf Petrol-Chick, also Chick, der mit Geld aus dem Ölgeschäft finanziert wird. Ist es das?</p>
<p>2. Zitat: </p>
<p><em>Nun erlebt das Kopftuch eine Renaissance, nicht nur in den muslimischen Städten von Algier bis Jakarta, auch in deren Diasporas von Los Angeles bis Berlin. In Paris ist das Tuch längst wieder dort gelandet, wo es herkommt, nämlich auf dem Kopf modebewusster Frauen diverser Konfessionen &#8211; zu sehen neulich bei Besucherinnen der Prêt-à-Porter-Schauen. Dass manche von ihnen aussehen wie Trümmerfrauen, daran muss man sich noch gewöhnen.</em></p>
<p>Wo? Wo waren die zu sehen? Auf den Prêt-à-Porter-Schauen? Ich habe keine gesehen und gerade noch mal alle meine Leute-Schauenbesucher-Bilder gecheckt. Nichts. Mann, habe ich die verpasst?! So ein Ärger! Vielleicht in Berlin? Wer ein Bild hat, möge es mir zuschicken, denn ich habe keines. Es wird sofort veröffentlicht.</p>
<p>3. Zitat:</p>
<p><em>Unterdes verstricken sich Soziologen, Migrations-Theoretiker, Krisenreporter aus Neukölln und EU-Ethnographen immer weiter in unübersichtliche Argumentationen. Die Kopftuchdiskussion wirkt allmählich bemüht: Der findige Türke, der sich als seine tote Mutter verkleidete und sich damit jahrelang ihre Rente von deutschen Steuergeldern erschlich? Ohne Kopftuch undenkbar!</em></p>
<p><em>Inshallah &#8211; &#8220;so Gott will&#8221; &#8211; wird Schauspieler Sacha Baron Cohen (Borat) in seinem neuen Filmprojekt als österreichischer Modereporter Brüno das Stoffquadrat beleuchten &#8211; und unseren Willen, alles auszudiskutieren, nutzen, um endlich gegen diesen Wust aus Stereotypen und Klischees anzugehen.</em></p>
<p>Das mal nur so als Abbinder, denn ich finde das witzig, dass sie da von Klischees und so spricht. Tatsächlich hätte mir eine historische Analyse des westlichen Kopftuchs echt interessiert, statt dessen reitet die Autorin aber zum x-ten Mal auf den Klischees der religiösen Kopftücher, Foulards etc. rum. Wie schade.</p>
<p>Foto: Screenshot Dolce &#38; Gabbana</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The keffiyeh kerfuffle]]></title>
<link>http://antigerman.wordpress.com/2008/06/09/the-keffiyeh-kerfuffle/</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 12:32:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>antigerman</dc:creator>
<guid>http://antigerman.wordpress.com/2008/06/09/the-keffiyeh-kerfuffle/</guid>
<description><![CDATA[From Michelle Malkin: The keffiyeh kerfuffle My syndicated column today examines the keffiyeh kerfuf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>From <a href="http://michellemalkin.com/2008/05/28/the-keffiyeh-kerfuffle/">Michelle Malkin</a>:</p>
<blockquote>
<h2>The keffiyeh kerfuffle</h2>
<p><a title="1akeff.jpg" href="http://michellemalkin.cachefly.net/michellemalkin.com/wp/wp-content/uploads/2008/05/1akeff.jpg"><img src="http://michellemalkin.cachefly.net/michellemalkin.com/wp/wp-content/uploads/2008/05/1akeff.jpg" alt="1akeff.jpg" /></a></p>
<p>My syndicated column today examines the keffiyeh kerfuffle with Dunkin’ Donuts and Rachael Ray that I noted on the blog last week. As you’ll recall, I <a href="http://michellemalkin.com/2008/05/23/of-donuts-and-dumb-celebrities/">linked </a> to an item by <a href="http://littlegreenfootballs.com/article/30061_Mainstreaming_Terrorism_to_Sell_Donuts">LGF’s Charles Johnson</a> about the scarf she wore in a recent Dunkin’ ad. Keffiyeh chic has been covered on this site and at Hot Air extensively (see <a href="http://michellemalkin.com/2006/07/20/hate-couture-the-keffiyeh-craze/">here</a>, <a href="http://hotair.com/archives/2006/06/06/hate-couture/">here</a>, and <a href="http://michellemalkin.com/2006/07/06/the-latest-fashion-craze/">here</a>). Anti-American fashion designers abroad and at home have <a href="http://www.nytimes.com/2007/02/11/fashion/shows/11KAFFIYEH.html?_r=2&#38;adxnnl=1&#38;oref=slogin&#38;ref=fashion&#38;adxnnlx=1171317137-N/owhoOB+E1erZLViiwAKQ&#38;oref=slogin">mainstreamed </a>and adapted the scarves as generic pro-Palestinian jihad or anti-war statements. Yet many folks out there remain completely oblivious to the apparel’s violent symbolism and anti-Israel overtones. Left-wing bloggers responded with complete scorn, deliberate mischaracterizations of the debate, and then outrage when Dunkin’ Donuts commendably showed sensitivity to the concerns and pulled the ad. The Boston Globe accused me of “<a href="http://www.boston.com/ae/celebrity/articles/2008/05/28/dunkin_donuts_yanks_rachael_ray_ad/">yowling</a>.” If you actually read my <a href="http://michellemalkin.com/2008/05/23/of-donuts-and-dumb-celebrities/">post </a> and the column below, you’ll see no such thing.</p>
<p>It’s interesting how much ire the Left shows when we civilly raise pointed questions about the power of insidious symbols. These are the same folks who have nothing to say when zealots on their side of the ideological aisle go about <a href="http://michellemalkin.com/2008/05/07/video-another-campus-pro-life-memorial-vandalized/">tearing down crosses</a> and <a href="http://michellemalkin.com/2006/04/17/feminist-gone-wild-update/">throwing tantrums</a> over the <a href="http://michellemalkin.com/2005/01/25/thugs-target-peaceful-pro-life-display/">symbols </a>they abhor.[...]</p></blockquote>
<p>Previous: <a href="http://antigerman.wordpress.com/2008/01/07/sex-sells/">Sex Sells</a>, <a title="Permanent Link to " rel="bookmark" href="../2007/11/20/kufiya-feigale/">Kufiya feigale</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Iron Man (2008)]]></title>
<link>http://isinesunshine.wordpress.com/2008/05/01/iron-man/</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 23:40:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>isinesunshine</dc:creator>
<guid>http://isinesunshine.wordpress.com/2008/05/01/iron-man/</guid>
<description><![CDATA[Iron Man gesehen mit Steffi im PK1 Saarbrücken Story: Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat eine steile]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Iron Man gesehen mit Steffi im PK1 Saarbrücken Story: Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat eine steile]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Palitücher:Deutsche Geschichtsaufarbeitung und Antisemitismus]]></title>
<link>http://augenzuppler.wordpress.com/2008/04/24/palitucherdeutsche-geschichtsaufarbeitung-und-antisemitismus/</link>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 19:45:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>philolog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Andreas Stafflinger via hagalil 2004 Selten werden in Deutschland Debatten so emotional aufgelad]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Von Andreas Stafflinger   via <a title="hagalil" href="http://www.hagalil.com/archiv/2004/09/kafiya.htm" target="_blank">hagalil 2004</a><br />
</em></p>
<p><span style="font-size:x-small;"><strong>Selten werden in Deutschland Debatten so emotional  	aufgeladen geführt wie bei Antisemitismusvorwürfen gegen deutsche Politiker  	oder Schriftsteller. Höhepunkte solcher Diskussionen stellten sicherlich die  	Äußerungen von Jürgen W. Möllemann (FDP) im vorletzten Jahr und die  	Erklärungen von Martin Hohmann (CDU) im vergangenen Herbst dar sowie  	allerdings auch die Goldhagen-Debatte Mitte der Neunziger Jahre.</strong></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Was aber hat das mit Geschichtsaufarbeitung,  	Antisemitismus und dem Palästinensertuch zu tun? Diese Frage will ich mit  	dem folgenden Text zu beantworten versuchen. Denn: In der Regel haben  	Kleidungsstücke nicht unbedingt eine deutliche Aussage, dieses aber mit  	Sicherheit!</span></p>
<p><strong><span style="font-size:x-small;">Die Geschichte des &#8220;Palästinensertuches&#8221;</span></strong></p>
<p><span style="font-size:x-small;"><img style="border:0 none;" src="http://www.hagalil.com/archiv/2004/09/kafiya1.jpg" border="0" alt="" width="111" height="274" align="right" />Die  	Kafiya, wie das Palituch eigentlich heißt, war ursprünglich eine von vielen  	verschiedenen traditionellen Kopfbedeckungen aus ländlichen arabischen  	Gebieten. Besondere Verbreitung fand sie unter den islamischen Fedajin. Von  	1936 bis 1939 kam es in Palästina zu einem faschistischen Putsch eines  	ehemaligen osmanischen Offiziers, dem Mufti von Jerusalem (1). Die Truppen  	des Mufti trugen als Erkennungszeichen die Kafiya. In den von ihm  	kontrollierten Gebieten zwang der Mufti alle Männer, die Kafiya, und alle  	Frauen, den Schleier zu tragen.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Dadurch festigte sich in arabischen Ländern gerade das  	Palituch als Ausdruck des Kampfes gegen die Juden. Der Putsch von 1936-1939  	war gescheitert, doch nach der Gründung Israels 1948 fand die  	palästinensische Nationalbewegung, unter der Führung des Muftis und unter  	dem Zeichen des Palituches, einen neuen Feind: den &#8220;Judenstaat&#8221; Israel.</span></p>
<p><strong><span style="font-size:x-small;">Wissenswertes zum Antisemitismus</span></strong></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Die Art, wie sich ein Antisemit mit &#8220;den Juden&#8221;  	beschäftigt und dies äußert, lässt sich in einer Skala von latent (im  	Unterbewusstsein) bis manifest (das zentrale Denken bestimmend) einordnen.  	Latent tritt Antisemitismus dann auf, wenn verborgene Vorurteile, Klischees  	oder Mythen über Jüdinnen und Juden, die als antisemitische Stereotype  	bezeichnet werden, im Unterbewusstsein vorhanden sind, aber zum Großteil von  	der inneren moralischen Instanz, dem Über-Ich unterdrückt bzw. verdrängt  	werden.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Jeder Mensch kennt und besitzt mehr oder weniger solcher  	Rassismen und Antisemitismen in seinem Unterbewusstsein. Die Frage ist nur,  	wie man damit umgeht. Allerdings haben diese Antisemitismen, auch wenn sie  	nur latent vorhanden sind, Einfluss auf alle kognitiven Emotionen und  	Analysen, z.B. bei der Berichterstattung über den Nahost-Konflikt.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Je nach sozialer oder politischer Lage können latente  	Ideologien zum Ausdruck kommen. Interessant ist die Entstehung solcher  	Stereotype. Das Phantasma der &#8220;jüdischen Rachsucht&#8221; geht auf das angebliche  	biblische Rechtssystem der Juden, &#8220;Auge um Auge, Zahn um Zahn&#8221;, zurück.  	Dabei handelt es sich, nach David Bollag, einem Lehrer an der Heidelberger  	Hochschule für jüdische Studien, um eine Fehlübersetzung des hebräischen  	Bibeltextes, wonach &#8220;ajin tachat ajin&#8221; eigentlich &#8220;Auge für Auge&#8221; heißen  	müsse. Es handelt sich hierbei um das tatsächliche, damalige Rechtsprinzip  	des Ausgleichs von Schuld durch Entschädigung.(2)</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Manifest bedeutet in diesem Falle, dass der Antisemitismus  	das Denken zentral beeinflusst. Egal welche Informationen auf das  	menschliche Denken dann einfließen, sie werden immer in Zusammenhang mit  	Jüdinnen und Juden gebracht. Dann werden hinter dem Sozialabbau, hinter den  	Amerikanern und den Kommunisten, hinter allem wird eine dunkle &#8220;jüdische  	Macht&#8221; vermutet. In dieser Form tritt der Antisemitismus häufig bei  	rechtsextremen und islamistischen Ideologen auf. Jegliche inhaltliche  	Argumentation scheitert hier, da oftmals bereits ein geschlossenes Weltbild  	existiert: das der Weltverschwörung.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Seit 1945 lässt sich in Deutschland eine neue Form des  	Antisemitismus beobachten: der sogenannte sekundäre Antisemtismus. Das  	berühmte Zitat von Zvi Rex, einem israelischen Psychoanalytiker, dass &#8220;die  	Deutschen den Juden Auschwitz nie verzeihen werden&#8221;, drückt diese  	Erscheinungsform des Antisemitismus treffend aus. Bei dieser Variante wird  	mit den gleichen Stereotypen wie im traditionellen Antisemitismus gespielt,  	nur werden sie speziell zur Aufarbeitung der eigenen deutschen Geschichte  	verwendet. Zum Beispiel wirft man den Juden vor, sich an den an ihnen  	begangenen Verbrechen bereichern zu wollen und sich am deutschen Volk rächen  	zu wollen (Thema Entschädigung). Hier wird das alte Bild von den  	raffgierigen bzw. rachsüchtigen Juden als Stereotyp verwendet.</span></p>
<p><strong><span style="font-size:x-small;">Deutsche Aufarbeitung – Die Ideologie von Möllemann und  	Hohmann</span></strong></p>
<p><span style="font-size:x-small;">&#8220;Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu  	sich kommen wollen.&#8221; (Kurt Tucholsky)</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Während der ersten Welle groß angelegter  	Selbstmordattentate palästinensischer Extremisten gegen Israel, der  	sogenannten &#8220;ersten Intifada&#8221; von 1987 bis 1993, interessierte es in  	Deutschland niemanden, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA)  	sämtliche Kritiker aus den eigenen Reihen exekutieren ließ.(3) Daneben wird  	unter dem Deckmantel der Israel-Kritik Israel häufig mit demselben Vokabular  	bezeichnet, wie früher die Nazis. Von einem &#8220;neuen Holocaust&#8221;, von  	&#8220;hemmungslosem Vernichtungskrieg&#8221; (MdB Norbert Blüm, CDU, in einem  	Stern-Interview 2002) und vom &#8220;Antisemiten Scharon&#8221; ist da die Rede. Die  	dahinter steckende Logik ist ganz einfach: Wenn die Juden – die Opfer des  	Holocaust – selbst &#8220;einen Holocaust&#8221; (an den Palästinensern) verüben, ist  	das, was die Deutschen vor 60 Jahren gemacht haben, auch nicht mehr so  	schlimm. </span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Schließlich setzte der Bundestagsabgeordnete Hohmann (CDU)  	in einer Rede zum Tag der deutschen Einheit den deutschen Holocaust mit der  	Beteiligung von Juden an Tscheka-Erschießungskommandos nach der  	Oktoberrevolution in der Sowjetunion gleich. Henryk M. Broder  	(SPIEGEL-Redakteur und Autor) schreibt dazu: [Hohmann umschreibt] &#8220;einen  	Tatbestand der noch simpler ist als sein Gemütszustand: Je unschuldiger die  	Deutschen im Laufe ihrer Geschichte werden, desto schuldiger werden die  	Juden – vorgestern als Bolschewiken in Russland, heute als Zionisten in  	Palästina&#8221; (Der Spiegel 46/2003, S. 37).</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Einige Monate vorher sprach Jürgen W. Möllemann (FDP) doch  	tatsächlich davon, dass, wenn &#8220;die Juden&#8221; so arrogant wie Michel Friedmann,  	der (ehemalige) stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in  	Deutschland, aufträten, sie sich gar nicht zu wundern bräuchten, wenn man  	sie verfolgt. Möllemann verwandelte in Fernseh-Interviews Stereotypen wie  	das von Antisemiten halluzinierte jüdische Großmachtstreben einfach in  	&#8220;zionistisches Großmachtstreben&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Antiisraelische Ressentiments sind übrigens nicht die  	Ausnahme, sondern sprechen großen Teilen der europäischen Bevölkerung mitten  	aus dem Herzen. Nach einer Umfrage, die Ende 2003 von einer EU-Kommission in  	Auftrag gegeben wurde, sehen 59% der Europäer Israel als größte Gefährdung  	für den Weltfrieden. Parallel dazu führte das Institut Emnid eine Umfrage in  	Deutschland durch, die ergab, dass 65% der Deutschen Israel für die größte  	Bedrohung des Weltfriedens halten.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Doch genau diese Logik, die hier in verschiedenen  	Variationen auftaucht, ist fatal. Daniel J. Goldhagen (4) wies 1996 mit dem  	Buch &#8220;Hitlers willige Vollstrecker&#8221; darauf hin, dass das, was zwischen 1933  	und 1945 den Juden angetan wurde, erstens mit extremer – teils von der NSDAP  	unbefohlener – Grausamkeit geschah, zweitens bereitwillig von einem Großteil  	der deutschen Bevölkerung mitgetragen wurde und drittens, von der  	Vernichtungssystematik her, einmalig war. Der Holocaust war demnach ein  	einmaliges, speziell deutsches Verbrechen, dass eben zu diesem Zeitpunkt  	deutsche Realpolitik wurde.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Bei den Thesen von Möllemann und Hohmann wird nun  	zweierlei konstruiert: Erstens werden Realität und Intensität des deutschen  	Holocaust untertrieben und somit die Schuld der Vorfahren gemindert,  	zweitens werden weltweit ständig neue Genozide entdeckt (was ersteres  	wiederum verstärkt).</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Diesen populistischen Scheinargumenten hält Adornos (5)  	Feststellung entgegen:<br />
&#8220;Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen des  	Vergangenen beseitigt wären. Nur weil die Ursachen fortbestehen, ward sein  	Bann bis heute nicht gebrochen.&#8221; (aus: &#8220;Was bedeutet Aufarbeitung der  	Vergangenheit?&#8221;)</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Zurück zum Palituch und der Frage, was das mit uns  	Schülern zu tun hat.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Das Palituch ist gesellschaftsfähig geworden, viele junge  	Leute tragen es, oftmals ohne Hintergedanken, manchmal um eben alternativ  	auszusehen. Doch das Palituch dient derzeit auch als Symbol für einen  	weltweiten antijüdischen Kampf, ob uns das bewusst sein mag oder nicht.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Und egal wie der Antisemitismus auch erscheinen mag, es  	bleibt dabei:<br />
&#8220;Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod der Juden.&#8221;  	(Jean-Paul Sartre)</span></p>
<p><em><span style="font-size:x-small;">Dieser Artikel ist für die Nürnberger Schülerzeitung  	&#8220;Bildungslücke&#8221; geschrieben worden.</span></em></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Anmerkungen:<br />
</span><span style="font-size:xx-small;">(1) Der Großmufti von Jerusalem, Amin el-Husseini:<br />
Enger Vertrauter und Freund Hitlers; &#8220;Erfinder&#8221; des Hitlergrußes; Husseinis  	Weltanschauung bezieht sich hauptsächlich auf Hitlers &#8220;Mein Kampf&#8221; und &#8220;Die  	Weißen von Zion&#8221; (Die beiden Lehrbücher des Antisemitismus); er vergöttert  	den Holocaust, weil auch sein Lebensziel die Vernichtung der Juden war;<br />
(2) Im Talmud ist ein solcher Ausgleich auf fünf Gebieten vorgeschrieben:  	Schadensersatz, Schmerzensgeld, Heilungskosten, Entschädigung für  	Arbeitsausfall und Schamgeld (Bawa Kama; Kapitel <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /><br />
(3) Über 800 Palästinenser wurden von der Palästinensischen Autonomiebehörde  	(PA) unter dem Vorsitz Arafats wegen &#8220;Kollaboration mit dem Feind&#8221;  	umgebracht (&#8220;Denkpause&#8221; Nr. 18; Hg. von MdEP Ilka Schröder). Mindestens 942  	weitere wurden von der Hamas getötet. Das sind mehr Palästinenser, als im  	gleichen Zeitraum in Gefechten mit der israelischen Armee getötet wurden.<br />
(4) Daniel Jonah Goldhagen stützt seine These vom fest in der deutschen  	Bevölkerung verankerten Antisemitismus auf folgende Fakten: (Beispiele)<br />
- Bereits vor ’33 bestimmten antisemitische Grundstimmungen den Alltag der  	deutschen Bevölkerung. Sämtliche Schriftsteller haben über die &#8220;Judenfrage&#8221;  	o.ä. geschrieben, alle Parteien hatten die &#8220;Judenproblematik&#8221; in ihrem  	Parteiprogramm, etc.<br />
- Die deutschen Polizeibataillone und die Wehrmacht (die beide eben aus ganz  	normalen Deutschen bestanden) wendeten massenhaft unbefohlene Folterungen,  	bzw. unbefohlene Grausamkeiten gegen Juden an.<br />
- Während es sogar erfolgreichen Widerstand, aus der Bevölkerung, gegen die  	Euthanasie-Vorhaben (Auslöschung von &#8220;unwertem&#8221; Leben (z.B. Behinderten))  	der Nazis gab, gab es keine nennenswerten kritischen Stimmen gegen die  	Judenverfolgung.<br />
&#8220;Schon lange vor Hitler war der Antisemitismus tief verwurzelt in der  	deutschen Gesellschaft. Es waren nicht nur einige SS-Leute, sondern ganz  	normale Deutsche, die millionenfach Juden erniedrigten und ermordeten&#8221;  	(Zitat Buchrücken)<br />
(5) Theodor W. Adorno (1903-1969): Musiker, Philosoph und  	Gesellschaftskritiker, der unter anderem versuchte die marx’sche  	Gesellschaftskritik zu modernisieren und an die Gesellschaft nach Auschwitz  	anzupassen. Gilt zusammen mit Max Horkheimer als Begründer der &#8220;Frankfurter  	Schule&#8221;. Er ist der wohl bekannteste Autor der &#8220;Kritischen Theorie&#8221; und  	Vordenker der ’68er Bewegung. Er leitete mit seinem Freund Horkheimer  	jahrelang das &#8220;Institut für Sozialforschung&#8221; schrieb zahlreiche Aphorismen  	(&#8220;Minima Moralia&#8221; – Aphorismen-Sammlung), Bücher über Musik, Ästhetik und  	Gesellschaftskritik, darunter das mit Horkheimer gemeinsam verfasste,  	wichtigste Werk der &#8220;Kritischen Theorie&#8221;, die &#8220;Dialektik der Aufklärung&#8221;.</span></p>
<p align="right"><span style="font-size:xx-small;"><strong><a href="http://www.hagalil.com/index.htm">hagalil.com</a></strong> 28-09-2004</span></p>
<p><!-- #EndEditable --></p>
<table id="table77" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><span style="font-size:xx-small;"> <a href="http://www.hagalil.com/alenu/preise/bannerpreise.htm"> <img src="http://www.hagalil.com/bb/anzeige.gif" border="0" alt="" width="43" height="8" /></a></span></td>
</tr>
<tr>
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<p><a href="http://augenzuppler.files.wordpress.com/2008/07/kafiya1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-649" src="http://augenzuppler.wordpress.com/files/2008/07/kafiya1.jpg?w=121" alt="" width="121" height="300" /></a></tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über Mode, Nazis und eine lange Geschichte]]></title>
<link>http://blackwaterfall.wordpress.com/2008/03/15/uber-mode-nazis-und-eine-lange-geschichte/</link>
<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 15:26:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andre Thiele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als ich letztens mit einem gutem Freund in der Stadt war haben wir mal so just for fun die Anzahl an]]></description>
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</item>
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<title><![CDATA[Pali Tücher]]></title>
<link>http://happypapierkorb.wordpress.com/2007/12/27/pali-tucher/</link>
<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 15:13:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>happypapierkorb</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ist es nicht ein Paradoxum was ich jeden Tag beobachten muss ?? Punks welche mit hohem nachdruck die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ist es nicht ein Paradoxum was ich jeden Tag beobachten muss ?? Punks welche mit hohem nachdruck die]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zuppis Advents-Fotoalbum]]></title>
<link>http://philolog.wordpress.com/2007/12/09/zuppis-advents-fotoalbum/</link>
<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 12:48:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>philolog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und für die ganz hartgesottenen LeserInnen dieses Blogs gibt es bei taylorbob die antiimperialistisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Und für die ganz hartgesottenen LeserInnen dieses Blogs gibt es bei taylorbob die antiimperialistisc]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[VIDEO: Taff (v)erklärt das Palituch]]></title>
<link>http://bildschirmarbeiter.wordpress.com/2007/12/01/video-taff-verklart-das-palituch/</link>
<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 19:10:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>David Harnasch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn Boulevardmagazine versuchen, richtigen Journalismus zu betreiben, ist das zum Scheitern verurte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn Boulevardmagazine versuchen, richtigen Journalismus zu betreiben, ist das zum Scheitern verurteilt:</p>
<p><!--blip.tv pattern not matched in posts_id=1072821&#38;dest=-1--></p>
<p>PS (Werbung 1): Die koschere Kufiya bekommen Sie <a href="http://www.themagicwand.co.uk/khaffiya_israelit.htm" target="_blank">hier</a>.<br />
PS (Werbung): Die ursprüngliche Aufnahme habe ich gratis mit &#8220;<a href="http://www.onlinetvrecorder.com/?ref=1251951" target="_blank">OnlineTVrecorder.com</a>&#8221; gemacht, der Qualitätsverlust liegt an youtube. Wenn auch Sie alle wichtigen deutschen TV-Sender gratis aufnehmen möchten, verwenden Sie bitte <a href="http://www.onlinetvrecorder.com/?ref=1251951" target="_blank">diesen Link</a>, dann bekomme ich ein paar “Goodwill-Punkte”, mit denen das noch komfortabler geht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wochenausklang #4]]></title>
<link>http://happypapierkorb.wordpress.com/2007/11/30/wochenausklang-4/</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 05:25:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>happypapierkorb</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mittlerweile sind wir schon beim 4ten Wochenausklang, man könnte ja schon fast sagen, Jubiläum der W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Mittlerweile sind wir schon beim 4ten Wochenausklang, man könnte ja schon fast sagen, Jubiläum der W]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kufiya feigale]]></title>
<link>http://antigerman.wordpress.com/2007/11/20/kufiya-feigale/</link>
<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 15:33:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>antigerman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Crisco Connection: Kufiya feigale]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Permanent Link to Kufiya feigale." rel="bookmark" href="http://www.crisco-connection.com/?p=656">Crisco Connection: Kufiya feigale</a></p>
<p><img src="http://i233.photobucket.com/albums/ee28/antiberlin/crisco_img.jpg" alt="" width="567" height="425" align="left" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pali ist Pop!]]></title>
<link>http://aufrechtgehen.wordpress.com/2007/10/23/pali-ist-pop/</link>
<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 23:03:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>aufrechtgehen</dc:creator>
<guid>http://aufrechtgehen.wordpress.com/2007/10/23/pali-ist-pop/</guid>
<description><![CDATA[Hamburg trägt wieder „Pali-Tuch“, konstatierte vor ein paar Tagen die „Hamburger Morgenpost“ und bes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><img src="http://aufrechtgehen.wordpress.com/files/2007/10/che-mit-pali-tuch.gif" alt="che-mit-pali-tuch.gif" /></p>
<p class="MsoNormal">Hamburg trägt wieder „Pali-Tuch“, konstatierte vor ein paar Tagen die „<strong><a href="http://www.mopo.de/2007/20071018/hamburg/politik/hamburg_traegt_wieder_pali_tuch.html">Hamburger Morgenpost</a></strong>“ und bestätigte eigentlich nur das, was jedem aufmerksamen Beobachter des Zeitgeistes seit geraumer Zeit ins Auge fallen mußte. Kufiya ist Pop! Das Tuch, das einst in der Linken hohen politischen Symbolwert genoß, ist heute vor allem Modeaccessoir und wird oft genauso unreflektiert getragen wie ein Che-Guevara-T-Shirt. Der Artikel in der MoPo erinnerte mich aber daran, daß auch bei mir noch irgendwo so eine Kopfbedeckung lagern mußte. Nach längerem Suchen förderte ich ein Original aus den 7oern zu Tage, welches mit mir damals u. a. aktionsreiche politische Demonstrationen wie in Brokdorf erlebt hatte. In all den bewegenden Jahren meiner frühen und späten Jugendzeit der 70er und frühen 80er Jahre war es mir immer ein treuer Begleiter gewesen. Nun hielt ich das gute Stück nach einer halben Ewigkeit einmal wieder in den Händen. &#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Doch trotz seiner zwischenzeitlich erfolgten Kommerzialisierung gilt das Pali-Tuch noch immer als Symbol der Linken, auch wenn es heute hin und wieder sogar von irgendwelchen neonazistischen Arschlöchern getragen wird. Die unter Linken bis dato immer als positiv empfundene Symbolik wird jedoch seit geraumer Zeit von der „antideutschen“ Fraktion der Linken massiv als (quasi) faschistoid denunziert. Und dies primär auch nicht wegen der Nazis, die sich ja bekanntermaßen seit jeher linker Symbolik schamlos bemächtigen. Neben einem äußeren Feindbild, dem Islam (Stichwörter wären hier beispielsweise Islamismus oder Islamofaschismus), braucht es offenbar den inneren Feind. Mit der Denunzierung des Palituches, so scheint es mir, soll die freigeistige, antiautoritäre und kulturrevolutionäre Linke getroffen werden, die in der APO-Tradition eines Rudi Dutschke und eines Hans-Jürgen Krahl, und in Folge auch der Ökologie- und Friedensbewegung steht, und sich nach wie vor nicht von dem bellizistischen und neokolonialen Virus wie die „Antideutschen“ hat anstecken lassen.<span> </span><strong>Was meint Ihr dazu?</strong></p>
<p>Dazu auch der Artikel von Gerhard Hanloser: <strong><a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd0203/t150203.html">Warum coole Kids doch manchmal Palitücher tagen. Zur Verteidigung eines Kleidungsstückes </a></strong></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:medium;"><br />
</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pali-Parade und Party-Querfront]]></title>
<link>http://spottnik.wordpress.com/2007/10/11/pali-parade-und-party-querfront/</link>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 19:20:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>spottnik</dc:creator>
<guid>http://spottnik.wordpress.com/2007/10/11/pali-parade-und-party-querfront/</guid>
<description><![CDATA[Marginalien zur Nachttanzdemo 2007 in Frankfurt(M.). Der Aufruf (in der ungekürzten, zweiseitigen Au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Marginalien zur Nachttanzdemo 2007 in Frankfurt(M.).</p>
<p><a href="http://www.nachttanzdemo-2007.de.vu/">Der Aufruf </a>(in der ungekürzten, zweiseitigen Ausführung) zur diesjährigen Nachttanzdemo in Frankfurt(M.) nimmt das Dilemma, in dem sich diese „Intervention in party- und kulturpolitische Diskurse“ befindet schon vorweg: „Die Party als Freiraum wird tatsächlich nicht nur durch ‘äußere’, staatliche Einschränkungen verunmöglicht, sondern durch vielerlei Aspekte aus dem setting der Party selbst.“</p>
<p>Ein schwer zu vernachlässigender Aspekt, die Mehrheit der Teilnehmer_innen, ein „breites Spektrum von Kulturschaffenden, Studierenden, Ultras, sozialen Intitiativen und autonomen Antifas“ [<a href="http://de.indymedia.org/2007/10/196216.shtml">PM der Autonomen Antifa [F]</a>], stand an diesem Abend der Schaffung eine Raums, frei von „den allgegenwärtigen rassistischen, sexistischen Diskriminierungen“, „Heterosexismus und Zweigeschlechtlichkeit“ [aus dem Aufruf], gründlich im Weg. So prägten besonders unzählige Palituch-Träger_innen sowie Macker und Lokalpatrioten (Eintracht-Ultras und -Hools) unwidersprochen das Bild des vermeintlichen Freiraums.</p>
<p>Während die Autonome Antifa [F] die Trägerin eines Deutschland-Base-Caps noch relativ schnell des Antifa-Wagens verwies, störte sich an dem Palituch-Träger mit Che Guevara-Button, der dort vom Theatertunnel an bis zum Erreichen der Alten Oper tanzte, scheinbar niemand.</p>
<p>Die Duldung antimodernistischer, antisemitischer Symbolik vor allem in unmittelbarer Nähe der vermeintlich progressiven Wägen (IvI und [F]) sowie der grundsätzliche Pakt mit dem linksdeutschen Partyvolk ließ die Idee eines temporären Freiraums mangels durchgesetzter Inhalte gründlich scheitern.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Endlich: Das Palituch für Antideutsche]]></title>
<link>http://brib.wordpress.com/2006/11/25/endlich-das-palituch-fur-antideutsche/</link>
<pubDate>Sat, 25 Nov 2006 09:43:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>brib</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich überlege gerade ob ich davon nicht ein paar davon besorgen sollte und dann hier für viel Geld ve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://brib.wordpress.com/files/2006/11/israelikaffiyeh.jpg" alt="israelikaffiyeh.jpg" /></p>
<p>Ich überlege gerade ob ich davon nicht ein paar davon besorgen sollte und dann hier für viel Geld verkaufe, kommt bestimmt gut bei den Antideutschen an ist ja eine geradezu perfekte provo.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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