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	<title>papiergeld &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/papiergeld/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "papiergeld"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 01:51:22 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Lügen Einmal Eins für Grenzdebile ....]]></title>
<link>http://ostseestadion.wordpress.com/2009/09/17/lugen-einmal-eins-fur-grenzdebile/</link>
<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 18:05:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>ostseestadion</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja , wir haben verstanden. Liebe Bild Kauft kein Gold . Der Preis schwankt . Und man hat keine Zins ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja , wir haben verstanden. <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/09/17/goldpreis/auf-neuer-rekordjagd.html" target="_blank">Liebe Bild </a></p>
<p>Kauft kein Gold . Der Preis schwankt . Und man hat keine Zins und Dividendenrendite.  So &#8220;Finanztest&#8221; Experte Aulitzky</p>
<p>&#62;&#62;&#62; Außerdem seien die Gewinnchancen nicht besonders gut, warnt Aulitzky. Das Investment sei für deutsche Anleger ein „Nullsummenspiel“. Gold wird in Dollar gehandelt. Fällt die US-Währung gegenüber dem Euro, können Anleger im Euroraum trotz steigender Goldpreise Verlust machen.</p>
<p>Zusätzlicher Haken: Das Edelmetall bringt keine Zins- oder Dividendenerträge und auch keine Mieteinnahmen. Spekuliert wird auf einen einzelnen Wert, dessen Preis in der Regel stark schwankt. Eine Rendite wird einzig aus der erhofften Wertsteigerung erzielt. „Mit Gold kauft man keine echte Sicherheit, höchstens gefühlte“, mahnt Aulitzky zur Vorsicht. &#60;&#60;&#60;</p>
<p>Ja , ihr Schlaumeier . Gold und Silber kauft man eh nur wenn man absolute Krisen erwartet . Sprich : Währungscrashs.</p>
<p>Ansonsten kann man auch mit Aktien oder Optionen spekulieren . Selbst die Sicherheitsfanatiker konnten im März ne Daimler oder Deutsche Bank zu 18 kaufen und jetzt zu 33 rsp 48 verkaufen.</p>
<p>Zwischen den Dax Abstürzen sitzt man im Schneidersitz an der Aussenlinie und beobachtet amüsiert das Geschehen . Eingehüllt in den Rauch einer Zigarre , neben sich einen Kasten Rostocker Pils und ein Gläschen Havanna Sprite .</p>
<p>Sollte man echte Krisen erwarten , also dass das Papiergeld übers Wochenende werthalbiert (Währungsscnitt ) , später durch Preissteigerungen  , geviertelt , gezehntelt oder gezwanzigstelt oder nur noch ein hundertstel wert ist ( Kaufkraft ) , dann nur investiert man einen Teil in Gold und Silber , da das Gold sich dann ja gern halbieren kann und es auch wird , in Krisen .</p>
<p>Die Kaufkraft des Papiergeldes von 700 Euro ( Oz=1000 $) entspricht dann halt kurzfristig dem eines Brotes . Wohl bekomms.</p>
<p>Die Silberunze kostet heute zB = ca. 14€ &#8211; Die nimmt der Bäcker dann halt auch gern . Oder eben  eine Schubkarre Papiergeld .</p>
<p>Nur die Unze wird nach der Krise noch eine  Unze sein und 31,1035 Gramm schwer sein .</p>
<p><a href="http://ostseestadion.wordpress.com/2009/09/03/finanzcrash-enteignung-mit-system/" target="_blank">Und  , warum eigentlich jetzt , so kurz vor der Wahl , Ängste vor Gold schüren</a> ? Hm , Experte ?</p>
<p>Video gesehen ? <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kE8B4UYxKm8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/kE8B4UYxKm8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[China trennt sich vom Dollar und investiert in Gold]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2009/09/03/china-trennt-sich-vom-dollar-und-investiert-in-gold/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:18:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2009/09/03/china-trennt-sich-vom-dollar-und-investiert-in-gold/</guid>
<description><![CDATA[China hat die Faxen dicke. China trennt sich von der grünen Jauche alias US-Dollar und kauft strateg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>China hat die Faxen dicke. China trennt sich von der grünen Jauche alias US-Dollar und kauft strategische Investitionen, Rohstoffe, Öl, Gold. Auch wenn Bernanke Professor sein mag: Reines bloßes Bedrucken von Papier reicht nicht! Das ging noch niemals in der gesamten Geschichte gut. Immer resultierte Flucht aus dem Papier und Inflation wenn uferlos &#8220;Geld&#8221; vermehrt wurde. Bernanke bedruckt Papier und nennt es &#8220;Dollar&#8221;.</p>
<p>Das darf man sich auf der Zunge zergehen lassen: <strong>China dumpt den Dollar</strong>&#8230;Drache gegen Adler&#8230;5000 Jahre kontinuierliche Kultur gegen rund 200 Jahre Imperialismus&#8230;GO-Spieler gegen Poker-Spieler (ein hirnverbrannteres &#8220;Spiel&#8221; als Poker kann man überhaupt nicht finden)&#8230; auf wen wetten Sie?</p>
<p>Die Kulturnation USA sollte sich mal interessieren für Strategeme. Strategeme sind seit Jahrtausenden in China Pflichtlektüre für jeden Schüler. Verzeihung, ich vergaß die Analphabetenquote in den USA. (Vor 30 Jahren, 1979, gab es eine Revolution in Persien = Iran. Der CIA hatte nichts mitbekommen davon. Obwohl es 1979 vorher monatelang in Persien sprichwörtlich war zu sagen &#8220;Dumm wie ein Amerikaner&#8221;, natürlich galt das nicht für jeden Amerikaner schlechthin, auch schon damals gab es einige hellere Köpfe dort. Heute gibt es beispielsweise den in Paris (!) lebenden Max Keiser und den in Singapur (!) lebenden Jim Rogers. Jim Rogers, Selfmade-Multimilliardär, im O&#8217; Ton über die USA: &#8220;The Dollar is done. It&#8217;s over.&#8221; Es gibt auch noch den anständigen Ron Paul und Alex Jones und Gerald Celente, Peter Schiff und diverse weitere honorige und kluge Amerikaner.)</p>
<p><em>mineweb.com:</em></p>
<blockquote>
<h2><a href="http://www.mineweb.com/mineweb/view/mineweb/en/page67?oid=88400&#38;sn=Detail">Chinese sovereign wealth fund dumping dollars for strategic investments like gold</a></h2>
<p style="font-style:italic;color:#000099;"><a href="http://www.mineweb.com/mineweb/view/mineweb/en/page67?oid=88400&#38;sn=Detail">Reports suggest that China&#8217;s main sovereign wealth fund and other state entities are under pressure to invest in strategic Western assets as the country tries to offload its dollars for firmer-based wealth including gold and oil.</a></p>
</blockquote>
<p><strong>China kalkuliert mit dem Zusammenbruch des Dollar</strong> und bemüht sich sein eigenes erarbeitetes (!) Geld zu retten.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.mineweb.com/mineweb/view/mineweb/en/page67?oid=88400&#38;sn=Detail">China recognises that the U.S. dollar is going to tank and it wants to convert as much of its trillions of dollars of holdings into strategic assets as possible before the collapse really takes hold.</a></p></blockquote>
<p>Momentan steigt der Goldpreis als wäre er gedopt. Im Augenblick trennen ihn noch schlaffe 4 grüne Jauchinger (=Dollar) von der Tausender-Marke.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[GELD her - oder das LEBEN!]]></title>
<link>http://nicereis.wordpress.com/2009/03/31/geld-her-oder-das-leben/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 22:12:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>jokurth</dc:creator>
<guid>http://nicereis.wordpress.com/2009/03/31/geld-her-oder-das-leben/</guid>
<description><![CDATA[Da staunt man aber nun wirklich. Die immer interessante und neugierige und aufklärende Journalistin ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   &#60;![endif]--> Da staunt man aber nun wirklich. Die immer interessante und neugierige und aufklärende Journalistin Gabriele Goettle hat ein wenig über eben nicht &#8216;unser aller liebes&#8217; <span style="color:#ff0000;">Geld </span>nachgedacht und in der taz vom 30.3.09 einen vollständig klugen Artikel verfasst &#8211; so gut und dergestalt be-eindruckend, dass wir ihn auch hier veröffentlichen und uns dabei die einfache Frage stellen: könnte denn solch ein Artikel auch im so anderen (?), so wunderbaren <span style="color:#ff0000;">CHINA</span><span style="color:#000000;"> erscheinen? Oder ist meine Frage nur naiv, albern, westlich-arrogant? Jedenfalls ist die vom Kapitalismus haus- gemachte </span>Krise  in China angekommen und wirbelt die Gesellschaft auseinander. Gestern noch solidarisch &#8211; heute schon egomanisch. Ai Wei Wei scheint keine Hoffnung mehr zu haben, dass China vielleicht am Ende doch diesen Kapitalismus überwinden wird helfen können. (s.Die ZEIT, diese Woche)</p>
<p>Hier einstweilen Goettles grossartiger Artikel:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">30.03.2009 taz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><span style="font-size:16pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Der Schein trügt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><span style="font-size:16pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Überlegungen zur Lage und zum Geld</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">VON <span class="zau">GABRIELE GOETTLE</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="zinitial"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="zinitial"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">G</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">oethe lässt seinen Mephisto im Faust II den Schöpfungsakt des Papiergeldes mit folgenden Worten begleiten: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><em><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">&#8220;Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><em><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><em><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.&#8221;</span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Als Vorlage dafür diente ihm der ganz ähnliche Schöpfungsakt des Schotten John Law (1671-1729), der sich sowohl mit Ökonomie beschäftigte als auch ein professioneller Glücksspieler war. In einem Pariser Spielkasino lernte er den Herzog von Orléans kennen, der 1715 Regent von Frankreich wurde und einen Schuldenberg von 2,8 Milliarden Livres vorfand, den der Sonnenkönig hinterlassen hatte. Um den Staatsbankrott zu verhindern, darf Law seine Idee verwirklichen, das erste große Papiergeldexperiment in Europa, ohne Gold- oder Silberdeckung. Zugleich gründete er Kolonialgesellschaften, gab Aktien aus, was zu einem enormen spekulativen Aufschwung führte, der 1720 mit einem großen Bankenskandal und Inflationsdesaster endete. Voltaire bemerkte dazu: <em>&#8220;Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück &#8211; zu null.&#8221;</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"><em><!--more--><br />
</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Als Kind von fünf oder sechs Jahren &#8211; es war Anfang der 50er Jahre &#8211; fand ich im Kleiderschrank meiner Großmutter einen verschnürten Schuhkarton voll mit Geldscheinen. Sie waren gebündelt, bebildert und trugen Wertangaben, die mir nichts sagten. Ich war ganz sicher, einen vergessenen Schatz gefunden zu haben, der nun allen täglichen Sorgen meiner Großmutter ein Ende machen würde. Aber dem war nicht so. Ich erfuhr, dass dieses Geld seinen Wert für immer verloren hat. Aber ich spürte, dass noch irgendeine Magie an ihm haftet. Ich bekam ein paar Bündel zum Spielen und sie landeten, obwohl viel zu groß, in meinem Kaufmannsladen und in der Kinderpost. Damals gab es weder Geld noch Ladenkasse fürs Kinderspiel, die Geste des Bezahlens in die Hand von Kind zu Kind genügte. Viel später erst erfuhr ich, dass ich mit Inflationsgeld aus der Weimarer Zeit gespielt hatte, mit Geld, an dem Geschichten hingen. Ich las, dass man es in Schubkarren transportieren musste zum Schluss, um eine Kleinigkeit kaufen zu können. Vor der Inflation kostete das Dutzend Eier 1 Mark, im Sommer 1923 kostete ein einziges Ei 5.000 Mark und bereits im November unvorstellbare 870 Milliarden Mark. Die Leute besaßen Berge von Banknoten, deren Papierwert höher als die versprochene Kaufkraft war. Geld war vollkommen wert- und nutzlos geworden, damit auch sinnlos. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Aber nicht nur das Geldversprechen war gebrochen, auch die meisten anderen Anwartschaften waren passé, damit Gehälter, Renten, Bank- und Spareinlagen, Lebensversicherungen und auch die von den Deutschen gezeichneten Kriegsanleihen im Wert von 97 Milliarden Mark wurden wertlos (Gewinner war der Staat, nach der Währungsreform betrug seine Kriegsschuld nur noch knapp 16 Pfennige). Die Weltwirtschaftskrise dauerte noch weitere 10 Jahre an, was dann folgte, weiß jeder.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Zusammenbrechende Banken, &#8220;einbrechende Märkte&#8221; gehören zu den täglichen Nachrichten. Diesmal bin ich Augenzeuge. Ich habe nie ehrlichere Gesichter im Fernsehen gesehen als die der Börsianer nach der Ankunft der Weltwirtschaftskrise bei uns im Oktober 2008. Die blanke &#8220;Finanzmarktpanik&#8221; spiegelte sich in ihren Zügen. Man sah es sofort, der Kapitalismus muss ziemlich krank sein. Es ist etwas Ernstes. Die Börsenkurse in freiem Fall, eine Art Profitkrise. Man erfährt von Wertverlusten an der Börse in mehrstelliger Billionenhöhe. Übergangslos. Eine Billion ist eine Zahl mit 12 Nullen. Mehr lässt sich darüber nicht sagen, dennoch wird man sich daran gewöhnen müssen. Die Nullen stehen Schlange bei der Bezifferung der Verluste und des Rettungsbedarfs, den Banken und Wirtschaften geltend machen. Inzwischen wird geradezu darauf gepocht, dass die größte Weltfinanzkrise seit 1929 ausgebrochen sei. Das letzte Mal, als die Welt in eine solche Krise gestürzt wurde, war ihr ein Weltkrieg vorausgegangen. Diesmal so scheint es, leistet das ganz normale moderne Finanzgebaren des Kapitalismus ganze Arbeit, ohne große Schützenhilfe. Wahrscheinlich wird sich diese Krise für viele Menschen dennoch so verheerend wie ein Krieg auswirken, als Erstes in den armen Ländern. Bei uns hingegen soll der drohende Bankrott, so lange es geht, abgewendet werden, mit Hilfe dieser schwindelerregend hohen, noch nie da gewesenen Geldsummen, die selbst von geschulten Funk- und Fernsehsprechern kaum fehlerfrei ausgesprochen werden können. Das ganze Geschehen vollzieht sich wie ein bizarres Bühnenstück vor den Augen der verwirrten Öffentlichkeit. Plötzlich ist Geld da. Geld, von dem man dem Bürger immer versicherte, es sei <em>nicht</em> da, denn hätte sonst der Staat so viele lebensnotwendige öffentliche Einrichtungen an fremde Investoren verkauft? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Es war nicht im Traum zu denken an ein &#8220;Rettungspaket&#8221; fürs Gemeinwohl, also für all das, was im Argen liegt, wie Bildung, Gesundheit, Altenpflege, Kultur- und Bibliothekenförderung, öffentliche Bäder, Grundeinkommen. Nun aber ist ein scheinbar unversiegbarer Geldsegen zur Hand für die Stützung &#8220;notleidender Banken&#8221; und ihre &#8220;faulen Kredite&#8221;, für die Stützung von Autokonzernen und &#8220;Absatzmärkten&#8221;. Deren Belange werden zum Problem des Gemeinwohls erklärt. Es wird geradezu eine drohende Haltung angenommen im Sinne von: Rettet den Kapitalismus, ansonsten rutscht er unters Existenzminimum und alles mit ihm. Die Rede vom &#8220;freien Markt&#8221;, der sich &#8220;selbst reguliert&#8221;, von seinen &#8220;Selbstheilungskräften&#8221;, ist wie weggeblasen. Aber es lässt sich nicht länger verbergen, Finanz- und Wirtschaftseliten, Staranalysten, Manager, Politiker und ihre wirtschaftswissenschaftlichen Berater &#8211; international und national &#8211; haben die Katastrophe in Kauf genommen. Jetzt aber ist Zahltag, und zwar für uns, die Bürger. Sie beanspruchen die soziale Verpflichtung unseres Eigentums und das von Kindern und Kindeskindern. Sie leben unbeauftragt über unsere Verhältnisse.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Umso mehr soll nun der Eindruck vermittelt werden, dass &#8220;umgedacht&#8221; und vor allem etwas getan wird. Verkündet wird in tatenfrischem Tonfall, die Wirtschaft müsse &#8220;angekurbelt&#8221; werden. Es ist ständig die Rede vom Ankurbeln. Aber was wird eigentlich heute noch angekurbelt, wer weiß noch, was damit gemeint ist? Die Metapher stammt aus den Anfangszeiten des Automobils, als man es vor der Fahrt noch ankurbeln musste. Sie wurde vom Ökonomen Keynes (1883-1946) gern benutzt. Keynesianer haben Konjunktur seit Oktober 2008. Sogar Karl Marx, von dem seit den 90er-Jahren kaum noch einer ernsthaft zu sprechen wagte, außer jemand wie der britische Sozialwissenschaftler Eric Hobsbawm, wurde wiederentdeckt und schaffte es in die Feuilletons und Wirtschaftsteile seriöser Zeitungen. Seltsames Vokabular griff um sich. Im <em>Manager Magazin</em> wurde zur &#8220;Zähmung des Kapitalismus&#8221; aufgerufen, zu &#8220;sozialem Anstand&#8221;. Andernorts werden die Banken als &#8220;systemrelevante&#8221; Geldinstitute bezeichnet (sogar von Enteignung ist die Rede). Mehr noch aber bringt dieses ganze Durcheinander so eine Art betulich betroffenen Leichenbestatterjargon hervor, der vor einiger Zeit noch Lachsalven ausgelöst hätte. Die Wirtschaft muss &#8220;begleitet&#8221; werden, &#8220;gestützt&#8221;. &#8220;Ungemach bei Daimler Benz, der Dienstwagenabsatz ist eingebrochen.&#8221; Der Bundespräsident mahnt Ende 2008 in einer Rede vor Bankern zu &#8220;mehr Einfühlungsvermögen&#8221; und &#8220;Demut&#8221;, zu einer &#8220;Kultur der Gemeinsamkeit&#8221; und dazu, dass sie das &#8220;Gemeinwohl im Auge behalten&#8221;. Ebenso könnte man Piranhas um mehr Zartgefühl bitten. Aber all die Maßnahmen, Sprachregelungen und Versuche, die Dinge schönzureden, können doch nicht mehr darüber hinwegtäuschen, was wirklich geschieht. Der Wohlstand im Kartenhaus verflüchtigt sich rapid, alle Ressourcen schwinden, die Energievorräte gehen zur Neige. Die CO</span><sub><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">2</span></sub><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">-Werte steigen, im Gegensatz zu den Gewinnen. Und so unübersehbar wie nie ist die Tatsache, dass sich das Kapital in den Händen von immer weniger Menschen akkumuliert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Die Deutschen besitzen, allein an reinem Geldvermögen, geschätzte 5 Billionen Euro, wovon das reichste Zehntel mehr als zwei Drittel dieses Vermögens besitzt. Und gerade mal 1 Promille der Weltbevölkerung besitzt mehr als ein Viertel des gesamten Vermögens der Welt. 850 Milliarden Menschen hingegen leben in Armut, mehr als 2,2 Milliarden vegetieren unterhalb der Armutsgrenze. Sie haben keinerlei Spielraum für die &#8220;zyklischen Schwankungen&#8221;. Das ist die wirkliche Weltwirtschaftskrise! Alle Besitzlosen der Welt können dazu ihr eigenes Lied singen, stecken sie doch immer schon und lebenslang in einer Finanzkrise. Für sie waren die guten Zeiten der Reichen so schlecht wie immer. Und während es ihnen schlecht ging, ist das weltweite Vermögen der Finanzprofiteure von 3 Billionen auf 125 Billionen angeschwollen. Aber, so wird erklärt, Fehlspekulation mit amerikanischen &#8220;Billigkreditpapieren&#8221; hätten Unsummen wieder verschlungen (Deutschland war übrigens nach China der zweitgrößte Ankäufer). Die Rede ist von &#8220;verbranntem&#8221;, verloren gegangenem Geld. Aber von dem, was da war, ging ja nichts verloren. Es hat nur die Taschen gewechselt. Es gibt keinen Verlust an der Börse, jeder Verlust ist zugleich ein Gewinn und jeder Gewinn ist ein Verlust, den ein anderer hat. Die wirklichen Verluste realisieren sich außerhalb der Börse, im wirklichen Leben der Opfer der &#8220;Immobilienblase&#8221;. Am nachdrücklichsten aber erleiden den Verlust diejenigen, deren Arbeitskraft weltweit in den Produktionsstätten der multinationalen Konzerne ausgebeutet wird, die, aus denen in der realen Ökonomie Profit gezogen wird. Die Gewinne werden ja nicht aus dem puren globalen Geldkreislauf geschöpft, jemand muss sie erarbeiten und auch für die Kosten der Verluste bezahlen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><em><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">&#8220;Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.&#8221;</span></em><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"> (Mahatma Gandhi)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="zinitial"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">E</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">s ist zu einer merkwürdig unskandalösen Tatsache geworden, dass die monströsen Geldmengen, die den Globus umkreisen, zu nichts anderem taugen sollen, als zu privatem Reichtum von Geldmessies zu werden. Es scheint kaum noch Gegenentwürfe zu geben. Es gibt Reformmodelle, eine Reihe verschiedener Experimente mit anderen Lebensformen. Oder zum Beispiel auch Versuche, Alternativen zum herkömmlichen Geldsystem zu schaffen, wie etwa der &#8220;Freiwirtschaftler&#8221; in der Tradition von Silvio Gesell (1862-1903). Er war rigider Antimarxist. Sein Werk &#8220;Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld&#8221;, 1916 erschienen, entwickelt eine auf den ersten Blick bestechende Grundidee zu Zins und Geld, läuft aber auf eine Fortsetzung der Wirtschaft mit anderen Mitteln hinaus, und auf Hierarchie, Konkurrenzkampf, Eigennutz und Auslese der Besten. Freigeld wird heue vermehrt diskutiert, auch mit Verweis auf das berühmte &#8220;Wörgler Freigeldexperiment&#8221; von 1932/33. (Während der Weltwirtschaftskrise startete das österreichische Örtchen Wörgl ein Nothilfeprogramm gegen Arbeitslosigkeit und Verschuldung mit eigenem Freigeld, das gedeckt war durch die Landeswährung. Das Experiment war erfolgreich, die Arbeitslosigkeit sank um 25 Prozent. Es sorgte für weltweites Aufsehen, wurde aber durch die Nationalbank gestoppt, die ihr Monopol und die Währungshoheit gefährdet sah.) Auch bei uns gibt es heute, auch in den neuen Bundesländern und besonders in einigen Kommunen Süddeutschlands, Experimente mit zinsfreiem Regionalgeld, das durch ein Verfallsdatum oder Ähnliches vor dem Horten auf der hohen Kante geschützt wird. In Potsdam etwa das Regionalgeld &#8220;Havelblüte&#8221;. Seit 2002 existiert der &#8220;Chiemgauer&#8221; (eine Initiative der Waldorfschule). Es gibt schon seit den 80er-Jahren geldlose Tauschringe und Gutscheinsysteme, die sich in Zeiten der Krise auch als gemischtes System bewähren. Für die Beteiligten sind solche Hilfsmittel segensreich und existenzerleichternd. Und sicher ist es notwendig und gut, andere soziale Umgangsformen einzuüben. Doch das Problem ist, dass das Problem bleibt. Es kann ja nicht nur um menschenwürdige und sozial beglückende Tauschverhältnisse gehen, es geht ja darum, dass sich die Produktions- und Wirtschaftsverhältnisse ändern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Und so gesehen, hat es letztlich eigentlich auch gar keinen Sinn, sich immer wieder über geldgierige Spekulanten und Banker, überbezahlte Manager, über Politiker, die vor allem als Erntehelfer des Kapitals fungieren, nutzlos aufzuregen. Sie sind ja nicht die Ursache des Problems. Die Ursache ist die Beschaffenheit dieses feindseligen Wirtschafts- und Finanzsystems, mit seinen ausschließlich auf Profitmaximierung und Wachstumszwang ausgerichteten Mechanismen, das zu diesem globalen Kahlfraß führt. Vollkommen unvorstellbar scheint eine Gesellschaft zu sein, in der es weder Profitmaximierung noch Wachstumszwang gibt, weder Banken, Geld, Zinsen, Ware, Preis und Lohnarbeit, weder Bürokratie noch Staat. Einer der wenigen bei uns, dem etwas anderes einfiel als neuer Sozialismus, Kommunismus oder Reform des Bestehenden, ist meines Wissens Robert Kurz. Jenseits von Markt und Staat sieht er die einzig wirkliche Alternative in einer antiautoritären Selbstverwaltung der Gesellschaft in Form eines umfassenden Rätesystems, ohne &#8220;Führerprinzip&#8221;, ohne Eliten und natürlich in transnationalen Beziehungsformen umfassend organisiert. Ob das gut ginge? Aber vielleicht, so Adorno in der &#8220;Minima Moralia&#8221;, wird die wahre Gesellschaft der Entfaltung überdrüssig und lässt aus Freiheit Möglichkeiten ungenützt, anstatt aus irrem Zwang auf fremde Sterne einzustürmen&#8221;. Wie aber entsteht diese wahre Gesellschaft? Bisher scheint es so, als sei die Überwindung des Kapitalismus nicht möglich, zu allumfassend wirken sich seine hochentwickelten Herrschaftsstrukturen aus, zu tief hinein in jede Existenz reichen seine Verästelungen. Zu konditioniert sind wir alle, auch auf seine Verlockungen und Tröstungen, die er für uns bereithält. So wie es aussieht, ist der &#8220;Griff des im Zuge reisenden Menschengeschlechts nach der Notbremse&#8221; (Walter Benjamin) bereits überfällig. Der Kapitalismus muss sich vielleicht doch selbst überwinden; als sein eigener Totengräber.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">&#8220;Die Entdeckung der Gold- und Silberländer in Amerika, die Versklavung und Vergrabung der eingeborenen Bevölkerung in die Bergwerke, die beginnende Eroberung und Ausplünderung von Ostindien, die Verwandlung von Afrika in ein Gehege zur Handelsjagd auf Schwarzhäute bezeichnen die Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära. Diese idyllischen Prozesse sind Hauptmomente der ursprünglichen Akkumulation. Auf dem Fuß folgte der Handelskrieg der europäischen Nationen, mit dem Erdrund als Handelsplatz.&#8221; (Marx im 1. Band des &#8220;Kapitals&#8221;) Nun, zu Beginn des 21. Jahrhunderts scheint sich diese Ära ihrem Ende zuzuneigen. Vor kurzem wurde eine US-Rakete ins Weltall geschossen, sie soll nach bewohnbaren Planeten suchen. Wir hatten einen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="zinitial"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">I</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">n Krisenzeiten verändert sich der eingespielte Blick auf die Dinge. Und wenn das Weltfinanzsystem erbebt, natürlich besonders der Blick aufs Geld. Nicht nur auf das eigene, sondern ganz allgemein auf das Phänomen und seine vielfältigen Erscheinungsweisen. Manchmal &#8211; eigentlich seit der Einführung des Euros Anfang 2002 &#8211; ist mir Geld genauso fremd wie das Inflationsgeld damals in meinem Kinderzimmer. Dabei gibt es doch kaum eine vertrautere Gewohnheit als den täglichen Umgang mit Geld und allem, was damit verbunden ist. Wenn aber der gewohnte Schein und sein Wert durch andere Scheine und Bewertungen ausgetauscht werden kann, ist er plötzlich als &#8220;gesetzliches Zahlungsmittel&#8221; kenntlich, als etwas Ephemeres. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Es scheint mir jetzt der richtige Moment zu sein, um dieser Irritation zu folgen und zu fragen, was denn eigentlich Geld ist. Unter Experten, die es ja in der Regel nur als rein funktionales Instrument auffassen, wurde diese Frage vielfach gestellt, bis heute sind sie jedoch zu keinem übereinstimmenden Ergebnis gekommen. Kein einziger kann sagen, was Geld ist. Das liegt daran, dass über Geld nichts Richtiges oder gar Interessantes gesagt werden kann, ohne seine sozialen Erscheinungsformen und Konsequenzen zu berücksichtigen. Karl Marx hat das sehr anschaulich bewiesen. Mit beispielloser Genauigkeit und geradezu kriminalistischem Gespür hat er die Geldform der Waren und die Warenform des Geldes erforscht, eine wirtschafts- und sozialanalytische Untersuchung des Geldes erarbeitet, sein Wesen, seine Bedeutung und seine Auswirkungen erklärt. Auch Georg Simmel (1858-1918), Kulturphilosoph und Mitbegründer der deutschen Soziologie), hat es auf sozialphilosophische Weise bewiesen. Im Jahr 1910 erschien sein Hauptwerk, die &#8220;Philosophie des Geldes&#8221;, eine kulturkritische Betrachtung der Sozialfunktion des Geldes in der modernen Gesellschaft. Und vergessen möchte ich auch nicht den Philosophen und Geldtheoretiker Alfred Sohn-Rethel (1899-1990), der sich sein Leben lang mit dem Geldphänomen beschäftigt hat und die Marx&#8217;sche Analyse der Warenform um die der Denkform erweitert hat. In diesen grundlegenden Texten wird das ganze Panorama unserer Gesellschafts- und Marktverhältnisse kenntlich, der Zwangscharakter des Tauschwerts, die Totalität des Profits als Ziel.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Aber auch die ganz alltäglichen und scheinbar nebensächlichen Erfahrungen mit Geld schärfen den Blick und zeigen, wie sehr es die gesellschaftlichen Verhältnisse prägt. Von klein an wächst die Vorliebe fürs Geld heran, begleitet von der Faszination, die seine Beschaffenheit ausübt. Ich weiß noch genau, wie es war, wenn ich als Kind ein Fünfzigpfennigstück bekam, wie die silbrige Münze schimmernd in der Handfläche lag. Auf der Rückseite war eine kniende Frau zu sehen mit Kopftuch, die gerade eine Eiche pflanzt. Das war ein Schatz, etwas zum Herzeigen, das Eigenschaften und Fähigkeiten verlieh. Dieses Gefühl für die Omnipotenz des Geldes ist prägend. Geld schafft unendlich viele Möglichkeiten des Wohlergehens und vor allem die Wonnen der Wunscherfüllung. Es hat etwas Halluzinatives. Es ist wie im Märchen, wie von Zauberhand nehmen die Dinge Formen an und verwandeln sich in es und es in sie. Scheinbar ohne jede Kraftanstrengung. Kaum vorstellbar, dass es je kein Geld gegeben haben könnte, je keins geben wird. Es ist mit nichts vergleichbar und doch mit allem. Es kommt daher als runde Summe, bare Münze, dicke Batzen, es fällt in den Schoß oder muss mit eigener Hände Arbeit verdient werden. Kurz, es ist da, oder es fehlt. Meist fehlt es. Geld stinkt nicht. Aber es gibt Diensthunde, die können es durch Kisten, Koffer und Autoblech hindurch riechen. Sie schnüffeln bei der Steuerfahndung im grenzüberschreitenden Verkehr nach verstecktem Schwarzgeld und erkennen sogar verschiedene Währungen. Und dann könnte man auch noch fragen, wem gehört eigentlich das Geld? Steht es jedem Bürger zu, quasi als staatliche Dienstleistung? Oder gehört es dem Bürger nicht wirklich, auch wenn er es besitzt? Per Definition ist es eine &#8220;öffentliche Einrichtung&#8221;, die aber zugleich, weil es eine &#8220;bewegliche Sache ist&#8221;, in &#8220;Eigentum übergehen&#8221; kann. Eines jedenfalls ist geregelt, sein Geld zu vernichten ist nicht mehr strafbar, jeder kann sein Geld bis zur Unkenntlichkeit zerstören. Aber wer möchte das schon, es gilt ja schließlich, es zu vermehren. Wenn alles gut geht, scheint es so, als sei Geld immer verfügbar, diesen Eindruck vermitteln ganz besonders die Kreditkarten. Sie machen es unsichtbar und gestaltlos, zu einem rein elektronischen Prozess. Früher bekamen die Arbeiter ihr Geld in der Lohntüte ausgehändigt, zusammen mit der Abrechnung, einem schmalen weißen Streifen. Nur Bargeld war reales, glaubhaftes Geld. Schecks wurden ausschließlich in den nächsthöheren Klassen ausgestellt. Und auch heute noch gilt: Bargeld ist das einzig reale Geld. Und darüber hinaus ist die Benutzung von Bargeld die letzte und einzige Möglichkeit, anonym zu bezahlen, ohne als Kunde unter ständiger Kontrolle zu sein, wie es beim Scheck- oder Kreditkartengebrauch der Fall ist. Bezahlen, ohne Wartezeit, ohne Unterschrift, ohne Geheimzahl.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Alles ist direkt oder indirekt mit Geld verflochten, von Geld unterwandert, mittels Geld ausdrückbar. Aber es ist nicht nur das scheinbar unschuldige, praktische und unverzichtbare Tauschmittel, als das es uns stets angepriesen wird. Es verursacht ein sehr feines und trennungsscharfes Geflecht der gesellschaftlichen Beziehungen, es formt das Geldsubjekt und seinen Sozialcharakter. &#8220;Weil doch nun einmal Geld in der Welt dasjenige ist, was macht, dass ich das Kinn höher trage, freier aufsehe, sicherer auftrete, härter an andere anlaufe.&#8221; (So brachte es Lichtenberg auf den Punkt.) Es gibt kein Entrinnen, alles sinnlich Wahrnehmbare ist in Geldwert umrechenbar, durch Geld in den Besitz zu bringen, sogar weltweit per Order, ohne jede Mühe. Der Reichtum der Waren und Dienstleistungen scheint zum Greifen nah, umringt uns wie ein wohlbekanntes Mobiliar, scheint zu uns zu gehören, sozusagen als Ausstattung einer mitteleuropäischen Gesellschaft. Erst derjenige, dem das Geld fehlt, die Kaufkraft abhandenkam, muss die bittere Erfahrung machen, dass all die Waren und Dienstleistungen nur für denjenigen gedacht und gemacht sind, der dafür bezahlt. Erst das Bezahlen erlaubt die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum. Nichts haben heißt nichts gelten. Das Geld, so Georg Simmel, &#8220;ist das absolut Objektive, an dem alles Persönliche endet&#8221;. Und darum &#8220;hat es auch keine Geschichte in dem Sinne, wie es jedes andere Besitzstück für uns hat&#8221;.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="zinitial"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">G</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">eld gibt den Zeittakt eines jeden Lebens vor, bestimmt, wann jemand morgens aufsteht, wann er abends schlafen geht, es bestimmt, ob man jede Münze zweimal umdrehen, jede kleine Ausgabe abwägen muss oder nicht, was gegessen und getrunken wird, wie viel einer weiß, was er kann, was ihn interessiert. Es ist immer wieder überraschend, wie wenig die sogenannten Besserverdienenden über Geld wissen, sobald es sich um Fragen handelt, die sich außerhalb ihrer Nutzungsgewohnheiten stellen. Der Wert des einzelnen Geldscheins ist zwar amtlich festgelegt, er bedeutet aber für jeden, durch dessen Hände er geht, etwas anderes. Wer aus einfachen Verhältnissen kommt, erfährt früh, dass Geld nur schwer zu beschaffen ist, dass es Mühe kostet, die Tretmühle der Lohnarbeit zu bedienen, um über die Runden zu kommen, vom Verkauf der Arbeitskraft zu leben, sich ständig veräußern und anbieten zu müssen. Und wenn keine Nachfrage besteht, heißt es um Alimentierung ansuchen und sich voll und ganz der bürokratischen Mühle zu unterwerfen. Wer alimentiert wird vom Staat, wirkt in der Verwertungslogik wie tot. &#8220;Totes Humankapital&#8221; heißen die Arbeitslosen im Jargon der Deutschen Bank. Und sie haben zur Schmach auch noch den Schaden, dass ihnen miserabel bezahlte Arbeitsleistungen abverlangt werden, denn &#8220;kein Geld ohne Gegenleistung&#8221;, damit der Arbeitslose nicht verlernt, dass &#8220;ohne Fleiß kein Preis&#8221; zu erwarten ist. Dem widerspricht allerdings, dass die höchsten Profite ganz ohne Leistung gemacht werden. Kapitalbesitzer können, ohne moralisch bedenklich zu wirken, ihr Leben lang ohne Arbeit Einkommen erzielen. Arme hingegen müssen ihre geringfügigen Mittel auch noch deklarieren und sich bis in den Kleiderschrank und ins Zahnputzglas hinein kontrollieren lassen. &#8220;Es gibt nur eine Gesellschaftsklasse, die mehr an das Geld denkt als die Reichen. Das sind die Armen. die Armen können an nichts anderes denken.&#8221; (Oscar Wilde)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Dass nur der Besitz des notwendigen Scheins das Schlimmste verhindert oder reibungslosen gesellschaftlichen Verkehr erlaubt, ist eigentlich beschämend. Der Schein selbst hingegen wirkt ganz harmlos. Seine materielle Gestalt &#8211; die der Euroscheine jedenfalls &#8211; zieren nicht mal Herrschaftssymbole, sieben Scheine, sieben Bilder verschiedener Epochen und Baustile in Europa. Noch nie sah Geld so uninteressant aus. Aber Geld ist anonym. Sein innerer Wert sitzt tiefer als Aufdruck und Prägung. Man sieht ihm die Herrschaft nicht an, die in ihm verborgen ist, das gesellschaftliche Gewaltverhältnis und die ihm unterworfene gesellschaftliche Arbeit mit all ihren Mühen. Genau das aber macht den Wert und die Macht des Geldes aus. Die wesentlichste Auswirkung des Geldes ist seine Funktionsweise als Zwangsmittel des sozialen Austauschs, als totalitäres Prinzip. Deshalb kann man sagen: <em>Jedes Geld ist Schweigegeld. </em>Jeder hört in seinem Knistern den bedrohlichen Unterton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT">Dies ist zugleich die Einleitung zu einer neuen Porträtserie über das Geld. Es gibt viele interessante Geldgeschichten zu erzählen, und angesichts der sich verschlechternden Lage werden sie auch etwas vermitteln über die Zeit und die Gesellschaft, in der wir leben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;font-family:Cambria;" lang="PT"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[TV-Beitrag: Wie sicher ist unser Geld? ]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/03/23/tv-beitrag-wie-sicher-ist-unser-geld/</link>
<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 11:03:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der finanzielle Kollaps droht weltweit. Staatsschulden steigen in historisch nie da gewesene Dimensi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hHjbL43wAtk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hHjbL43wAtk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der finanzielle Kollaps droht weltweit. Staatsschulden steigen in historisch nie da gewesene Dimensionen. Milliarden sollen weltweit Banken und ganze Wirtschaftszweige retten. Was passiert mit unserem Geld? Und warum gibt es Geld überhaupt? Welche Rolle haben die Banken? Was sind Kredite, und welche Rolle spielen sie auf dem Finanz- und Wirtschaftsmarkt? Quarks &#38; Co geht diesen Fragen nach, zeigt das Drama der Finanzkrise in drei Akten, erläutert die Vorgeschichte, den Crash und die Rettungsversuche und stellt die Darsteller vor.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/wam-cxTWUSw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/wam-cxTWUSw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>In der modernen Gesellschaft dreht sich fast alles ums Geld. Eigentlich absurd, denn so verlockend sind bunte Scheine und blinkende Münzen nun auch wieder nicht. Doch Geld ist etwas erstaunlich Praktisches. Ohne Geld wäre unser heutiges Leben nicht möglich.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_EBpk855xq0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_EBpk855xq0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die ganze Welt zittert, wenn eine Bank in den USA pleitegeht. Die Reaktionen der Finanzwelt und der Politiker machen es deutlich. Der weltweite Finanzstrom darf unter keinen Umständen ins Stocken geraten. Quarks &#38; Co hat sich den Fluss des Geldes genauer angeschaut und fragt: Wer oder was treibt ihn an und warum darf er nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell fließen?</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qlGHV5UK16Q&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qlGHV5UK16Q&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Es klingt wie Zauberei. Auf der Haben-Seite gibt es nichts als Kreditschulden. Aber nach einigem Hin und Her wird daraus wieder bares Geld. Ein Geschäft, an dem vor allem die Schuldenverkäufer ganz ausgezeichnet verdienen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Qa9uOYSdV88&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Qa9uOYSdV88&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Banken und Investmentfirmen versuchen sich gegen alle möglichen Risiken abzusichern, besonders gegen das Risiko eines Verlusts. Dabei vertrauen sie auf die Finanzmathematik und deren Rechenmodelle. Doch oft genug – wie auch in der jetzigen Finanzkrise – sah die Realität ganz anders aus, als die Modelle das vorausgesagt hatten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie funktioniert Geld?]]></title>
<link>http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/03/15/virtuelle-vermogensvernichtung/</link>
<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 10:31:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>netzwerkrecherche</dc:creator>
<guid>http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/03/15/virtuelle-vermogensvernichtung/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center;display:block;'><object width='400' height='330' type='application/x-shockwave-flash' data='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=5472856313534348943'><param name='allowScriptAccess' value='never' /><param name='movie' value='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=5472856313534348943'/><param name='quality' value='best'/><param name='bgcolor' value='#ffffff' /><param name='scale' value='noScale' /><param name='wmode' value='window'/></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fabian - Gib mir die Welt +5%]]></title>
<link>http://diefreiestimme.wordpress.com/2009/02/01/fabian-gib-mir-die-welt-5/</link>
<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 15:25:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>nielasaran</dc:creator>
<guid>http://diefreiestimme.wordpress.com/2009/02/01/fabian-gib-mir-die-welt-5/</guid>
<description><![CDATA[Hier ein sehr schön gemachtes Video über Geld und den Geldkreislauf:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier ein sehr schön gemachtes Video über Geld und den Geldkreislauf:</p>
<p><span style='text-align:center;display:block;'><object width='400' height='330' type='application/x-shockwave-flash' data='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-2537804408218048195'><param name='allowScriptAccess' value='never' /><param name='movie' value='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-2537804408218048195'/><param name='quality' value='best'/><param name='bgcolor' value='#ffffff' /><param name='scale' value='noScale' /><param name='wmode' value='window'/></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie verhindert man, dass die Massen ihr Vermögen schützen]]></title>
<link>http://finanzmarktmanipulation.wordpress.com/2008/12/03/wie-verhindert-man-dass-die-massen-ihr-vermogen-schutzen/</link>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 16:49:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>bilderbergbash</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dies ist ein tolles Beispiel, wie die Massen vom Gold ferngehalten werden. Dieser Artikel erklärt wa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dies ist ein tolles Beispiel, wie die Massen vom Gold ferngehalten werden. Dieser Artikel erklärt warum man auf gar keinen Fall in Gold investieren sollte. Dabei sagt der Autor, Roland Aulitzky nur die halbe Wahrheit.</p>
<p><strong>Argument 1: &#8220;Gold liefert keine Zinsen&#8221;</strong><br />
Die Zinsen auf Sparguthaben, Lebensversicherungen, Staatsanleihen &#8211; in der Regel zwischen 1 und 5% &#8211; werden von der Inflation aufgefressen. Geht man, statt von der durch das statistische Bundesamt angegebenen Inflation bei ca. 3%, von der wahren Inflation bei ca. 6-8% aus (einen Computer oder Flachbildschirmfernseher kauft man nicht jeden Tag, ein Brot oder Gemüse schon), so nimmt die Kaufkraft des angelegten Geldes Jahr für Jahr sogar ab. </p>
<p><strong>Argument 2: &#8220;Gold lässt sich nicht teilen. Wer Brötchen mit einem Krügerrand zahlen wolle, werde vergeblich auf Wechselgeld hoffen.&#8221;</strong><br />
Erstens gibt es bei Gold nicht nur 1 Unzen Münzen, sondern 1/2, 1/4, 1/10, 1/20 Unzen. Zweitens gehört Silber ebenfalls in die Gruppe der Edelmetalle und dient als exzellentes Wertaufbewahrungsmittel. Eine Unze Silber kostet momentan ein Achtzigstel einer Unze Gold. Ideal zum Bezahlen.<br />
Drittens möchte man bei längerfristigen (Anti-)Anlagen, wie Gold und Silber, den Wert nicht gleich an der nächsten Ecke wieder aufbrauchen. So darf auch mal eine Unze oder Barren Gold dabei sein. </p>
<p><strong>Argument 3: Rohstoffanalyst Analyst Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg: „Man kann nicht sagen, dass Gold sicherer ist als Aktien.“</strong><br />
In Krisen, wie der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre des 20. Jh. hatte Gold durchaus das Vermögen des Anlegers vermehrt, wohingegen Aktien im besten Fall die Inflation ausgleichen konnten. Im schlechtesten Fall ging es mit den Aktien rapide bergab, bis das dahinter stehende Unternehmen insolvent wurde. Der Aktien-Teilhaber ging leer aus. Das kann bei Gold niemals passieren. Sofern man das Gold physisch sein Eigen nennt, kann es einem nicht genommen werden. Eine Unze ist eine Unze! Gold hängt nicht an irgendeinem Versprechen. Das ist der grösste Unterschied.<br />
In Krisenzeiten, wo die Währungen inflationiert werden, kommt die Stunde der Edelmetalle. Diese lassen sich im Gegensatz zu Papiergeld nämlich nicht unendlich vermehren.<br />
Lassen Sie sich von den Massenmedien keinen Bären aufbinden.<br />
<a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/gold/finanzkrise-die-wahrheit-ueber-gold_aid_351318.html" target="_blank">Focus.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wie funktioniert geld ?]]></title>
<link>http://amaij.wordpress.com/2008/11/20/wie-funktioniert-geld/</link>
<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 15:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>amaij</dc:creator>
<guid>http://amaij.wordpress.com/2008/11/20/wie-funktioniert-geld/</guid>
<description><![CDATA[lebst du schon oder zahlst du noch ? ich weiß, der film ist nicht neu, da mich täglich mehr und mehr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>lebst du schon oder zahlst du noch ? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>ich weiß, der film ist nicht neu, da mich täglich mehr und mehr fragen der ein oder anderen art zum thema geld und krise erreichen, möchte ich ihn dennoch gerne hier posten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>WIE FUNKTIONIERT GELD?</strong><br />
<strong>10 punkteplan zur effizienten ausbeutung eines planeten:<br />
</strong></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><span style='text-align:center;display:block;'><object width='400' height='330' type='application/x-shockwave-flash' data='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-8368239920596130207'><param name='allowScriptAccess' value='never' /><param name='movie' value='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-8368239920596130207'/><param name='quality' value='best'/><param name='bgcolor' value='#ffffff' /><param name='scale' value='noScale' /><param name='wmode' value='window'/></object></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>mehr zum thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_prof-bernd-senf-tiefere-ursachen-de_news" target="_blank">prof. bernd senf: &#8220;tiefere ursachen der weltfinanzkrise&#8221;</a><br />
(link zum vortrag / video)</p>
<p><a href="http://www.margritkennedy.de/pdf/BUE_DEU_GeldOhneZins.pdf" target="_blank">margrit kennedy: &#8220;geld ohne zins und inflation&#8221;</a> (pdf)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine gute Idee: Luftgeld statt Papiergeld]]></title>
<link>http://waswaerewenn.wordpress.com/2008/10/23/eine-gute-idee/</link>
<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 20:53:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>herrtaschenbier</dc:creator>
<guid>http://waswaerewenn.wordpress.com/2008/10/23/eine-gute-idee/</guid>
<description><![CDATA[Ich hab&#8217;s! Wie wäre es denn, wenn wir alle so tun, als gäbe es das Geld noch? Jeder bekommt üb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hab&#8217;s! Wie wäre es denn, wenn wir alle so tun, als gäbe es das Geld noch? Jeder bekommt überall alles, was er braucht, und bezahlen tut er mit  &#8220;Luftgeld&#8221;. Wir machen eine entsprechende Handbewegung und bezahlen mit Luft. Bisher haben wir doch auch nur mit Papier bezahlt. Das war doch auch nichts wert. Jetzt bezahlen wir halt mit Luft.</p>
<p><em>&#8220;Aber alle müssen mitmachen, Papi. Sonst geht das doch nicht!&#8221;</em></p>
<p>Auch da hast du wieder Recht. Alle machen mit, ist doch klar, oder?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Versorgung mit Gold &amp; Silber für Normal-Anleger dramatisch reduziert]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/09/29/versorgung-mit-gold-silber-fur-normal-anleger-dramatisch-reduziert/</link>
<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 23:13:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/09/29/versorgung-mit-gold-silber-fur-normal-anleger-dramatisch-reduziert/</guid>
<description><![CDATA[Händler von Gold und Silber berichten eine noch niemals zuvor dagewesene Knappheit der Edelmetalle f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;"><a href="http://www.thepost.ie/post/pages/p/story.aspx-qqqt=MARKETS-qqqm=nav-qqqid=36223-qqqx=1.asp">Händler von Gold und Silber berichten eine noch niemals zuvor dagewesene Knappheit der Edelmetalle für den normalen Anleger.</a></h3>
<p>Nun ja:<br />
Immer mehr erkennen welches Schicksal (nicht nur) des US-Dollars harrt,<br />
zu was (nicht nur) er sich verwandelt:</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a5/Toiletpapier_%28Gobran111%29.jpg/800px-Toiletpapier_%28Gobran111%29.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align:center;">Interview beginnt bei 0:36</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/H-F89sIDDVI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/H-F89sIDDVI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/H-F89sIDDVI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/H-F89sIDDVI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sind 945 Mrd. US-Dollar spurlos verschwunden?]]></title>
<link>http://meudalismus.wordpress.com/2008/04/18/sind-945-mrd-us-dollar-spurlos-verschwunden/</link>
<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 09:03:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meudalherr</dc:creator>
<guid>http://meudalismus.wordpress.com/2008/04/18/sind-945-mrd-us-dollar-spurlos-verschwunden/</guid>
<description><![CDATA[Sind 945 Milliarden US-Dollar spurlos verschwunden? Die Antwort kenne ich nicht. Aber es lohnt sich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sind 945 Milliarden US-Dollar <a href="http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/15.html" title="">spurlos verschwunden</a>? Die Antwort kenne ich nicht. Aber es lohnt sich bestimmt, den verlinkten Artikel durchzulesen. Und danach lesen Sie bitte den <a href="http://www.jjahnke.net/wochenbuch1.html#13" title="">Artikel von Jahnke</a>.</p>
<p>Ich habe den ersten verlinkten Artikel aus Zeitgründen bisher gar nicht gelesen und den zweiten lediglich überflogen. Aber ich bin sicher, dass Sie dort etwas lernen können.</p>
<p>Und was sollten Sie machen, wenn Sie diese beiden Artikel gelesen haben? Gehen Sie doch zum Aldi und kaufen Sie dort ein paar Brotbackmischungen &#8211; und bestellen Sie sich bei Amazon.de eine Brotbackmaschine, machen aber vorher noch einen  <a href="http://geizhals.at/eu/?cat=hbrotback&#38;sort=eintr" title="Brotbackautomaten Preisvergleich bei Geizhals.at">Preisvergleich</a>. Und wenn Sie noch ein bisschen Geld übrig haben, dann bestellen Sie Silber zum Beispiel bei <a href="http://mp-edelmetalle.de/">MP-Edelmetalle.de</a>, zum Beispiel die Münze <a href="http://mp-edelmetalle.de/shop/artikel.aspx?id=47" title="">Philharmoniker 1 oz Silber</a>. Aber da steht Euro drauf, wie wäre es alternativ mit der Kilomünze <a href="http://mp-edelmetalle.de/shop/artikel.aspx?id=29" title="">AUS Kookaburra 2008 1 Kilo Silber</a>? Ein tolles Geschenk des Rentners an den Enkel zur Kommunion, Konfirmation, Geburtstag.</p>
<p>Letztlich kann es egal sein, wo die ganzen Milliarden sind. Denn der Kollaps kommt so oder so. Wirklich nachvollziehen kann man als normaler Kleinbürger sowieso nicht, was da so alles im Hintergrund passiert. Man kann nur Mutmaßungen anstellen. Also entweder die Superreichen werden derzeit noch reicher. Oder die Superreichen werden zur Zeit schon ärmer. Denn es ist ganz klar, dass ein ganz erheblicher Teil des Reichtums der Superreichen lediglich auf dem Papier steht. Also wenn unser Papiergeldsystem kollabiert, dann werden auch die Superreichen selbstverständlich sehr viel ärmer werden. Und ich stelle mir jetzt die Frage, ob der Kollaps schon begonnen hat &#8211; dann wäre es durchaus denkbar, dass die Superreichen ebenfalls bereits ärmer geworden sind. Also dieses Szenario halte ich für überwiegend wahrscheinlich.</p>
<p>Die Superreichen: Rechnen Sie doch mal selbst nach, wie viel Silber die 100 reichsten Leute auf diesem Planeten kaufen könnten? Vermutlich haben die zwar äußerst viel Papiergeld, aber die könnten gar nicht so viel Papiergeld ausgeben, wie es Silber gibt (bei gleich bleibendem Silberpreis). Dann würde der Preis für Silber vermutlich deutlich nach oben schnellen. Woher habe ich diese Überlegung? Die habe ich sinngemäß irgendwo in einem der <a href="http://silverstockreport.com/ssrarchive.htm" title="">Artikel von J. Hommel</a> gelesen. Dort können Sie übrigens etwas lernen, der ist US-Amerikaner. Sein Bruder ist glaube ich in der Politik involviert (für die Republikaner). Und wie es in den USA halt üblich ist, wird relativ deutlich und klar gesagt, worum es geht. Zum Beispiel habe ich kürzlich den Artikel gelesen, dass die Transportkosten für Silber <a href="http://silverstockreport.com/2008/shipping_costs.html" title="Silver Shipping Costs">gar nicht so hoch sind</a>. Oder was ich auch ganz interessant finde, das ist der Ansatz zum <a href="http://silverstockreport.com/book.html" title="Biblical Capitalism">biblischen Kapitalismus</a>. Wäre das nicht auch was für die Kirchen in Deutschland? Vielleicht sollten die Angehörigen der Kirchen in Deutschland mal über den biblischen Kapitalismus diskutieren? Oder vielleicht sollte die CSU/CDU mal über den biblischen Kapitalismus diskutieren? Ich finde das zumindest ganz interessant. Vielleicht wäre der biblische Kapitalismus auch als Diskussionsgegenstand für CDU-nahe Organisationen wie RCDS/RCDA geeignet? </p>
<p>Lassen Sie mich kurz noch ein bisschen über den biblischen Kapitalismus plaudern. Beispielsweise fand ich den Artikel ganz interessant, dass die Verwendung von Papiergeld <a href="http://www.silverstockreport.com/revised/commandments(revised).html" title="The Use of Paper Money Violates All of the Ten Commandments">gegen die 10 Gebote verstoßen</a> soll. Also das wäre vielleicht durchaus mal von Theologen zu diskutieren. Beispielsweise geht es im sechsten Gebot darum, »You shall not murder«. Die FED wurde 1913 gegründet, und kurze Zeit später ist der Erste Weltkrieg ausgebrochen. Jetzt ist die Frage zu stellen, war es das Papiergeld, das den Ersten Weltkrieg in diesem Umfang erst ermöglicht hat? Entsprechendes gilt wohl auch für den Zweiten Weltkrieg, der wohl erst durch Papiergeld finanzierbar war. Und wie ist es mit dem Irak-Krieg 2003 gewesen? Da hat unser lieber George Warlord Bush doch wohl ziemlich viele Dollar-Noten »drucken« lassen, um den Krieg finanzieren zu können. Mittlerweile ist die US-Armee wohl so ein ziemlicher Schrotthaufen &#8211; moralisch (Guantánamo, Abu Ghuraib), technisch (kaputte Panzer, schlechte Flugzeuge), menschlich (viele verkrüppelte/tote US-Soldaten). Nun ja, so ist das halt, wenn ein Angriffskrieg geführt wird. Am Ende ist halt dann wahrscheinlich die Währung kaputt. Und das Imperium natürlich auch. Die Hitler-Diktatur ist zur Hölle gefahren. Und voraussichtlich wird auch das US-Imperium ebenfalls zur Hölle fahren.</p>
<p>Ist Angela Merkel nicht eine Pfarrerstochter? Ich weiß das jetzt nicht genau, ob das stimmt, ich habe das irgendwie so in Erinnerung. Und George W. Bush gilt doch als relativ religiös.</p>
<p>Nun ja, auch wenn wir eine Goldwährung/Silberwährung hätten, würde es vermutlich ebenfalls Kriege geben. Aber man sollte vielleicht doch bedenken, dass der Angriffskrieg gegen den Irak vermutlich deswegen stattgefunden hat, um die weltweite Akzeptanz des US-Dollars zu sichern. Denn Saddam Hussein hatte wohl vorgehabt, Rohöl gegen Euro zu verkaufen. Das hätte aber den US-Dollar geschwächt. Deswegen war wohl der Krieg notwendig. Aber der Irakkrieg hätte dann gar nicht stattfinden müssen, wenn wir keine Papiergeldwährung (US-Dollar) hätten, sondern eine Edelmetallwährung. Denn es ist nicht nötig, einen Krieg zu führen, um andere Diktatoren vom Wert des Metalls zu überzeugen.</p>
<p>Nun ja, die Sache mit dem biblischen Kapitalismus &#8211; finde ich interessant, aber man kann da bestimmt ewig diskutieren. Letztlich muss man sagen, dass die Kirchen in Deutschland in den vergangenen Jahren ziemlich versagt haben. Aber auch in der Hitlerdiktatur &#8211; was haben die Kirchen damals eigentlich geleistet? Und wie ist es heute? Enttäuschend, enttäuschend. Offenbar sind die Kirchen in Deutschland immer ziemlich staatstreu, stehen zum jeweiligen Regime. Aber Bibel und Kirche &#8211; das sind verschiedene Lebenssachverhalte.</p>
<p>Im achten Gebot ist geregelt, dass man nicht stehlen soll. Nun haben wir offenbar mittlerweile den Beginn der Hyperinflation &#8211; etwas stärker beim US-Dollar als beim Euro, aber die Tendenz ist analog. Nun könnte man sagen, dass die Entwertung des Papiergeldes so etwas wie Diebstahl ist. Diebstahl am Rentner, Diebstahl am Beamten, Diebstahl am vogelfreien ALGII-Empfänger. Denn das Papiergeld wird immer weniger wert, letztlich ist das so etwas wie Diebstahl. Möglicherweise ist das ein Verstoß gegen das achte Gebot. Aber schert das beispielsweise die CDU? Immerhin ist der Diebstahl ein klassisches Delikt, wird auch relativ hart bestraft. Warum werden die Bundesbürger eigentlich dazu gezwungen, den Euro zu verwenden? Nun ja, damit die Politikerkaste die Leute enteignen kann. Im Grunde genommen sind die Politiker Diebe. Diebstahl am Volk &#8211; das wird durch Papiergeld einfach und effizient ermöglicht. Aber warum dürfen die Menschen in Deutschland den auf deutschem Boden erwirtschafteten Wohlstand nicht behalten? Warum werden sie über die EU enteignet? Wie lange wird das Regime in Berlin diesen Feldzug noch fortsetzen können? Das wird so auf Dauer nicht gut gehen, jedoch scheinen insbesondere Deutschlands Rentner etwas faul zu sein, mal richtig auf die Barrikaden zu gehen. Denn mittlerweile soll es so knapp 20 Millionen Rentner in Deutschland geben &#8211; warum sagen die eigentlich fast gar nichts? Die sollen in den vergangenen 10 Jahren offiziell circa 19% Kaufkraft eingebüßt haben. Und tatsächlich wird es vermutlich häufig sehr viel mehr gewesen sein. Aber gleichzeitig ist natürlich auch die Kinderarmut in Deutschland gestiegen. Man könnte sagen, dass Schröder der Kanzler der Kinderarmut ist. Und Merkel ist die Kanzlerin der Rentnerarmut. Aber werden die ihren Kampf gegen das deutsche Volk unbegrenzt fortsetzen können? Meiner Ansicht nach sollte Merkel sich mal beim deutschen Volk entschuldigen, zurücktreten und auswandern. Wir brauchen solche Politiker nicht, wir wollen nicht immer weiter enteignet werden, gedemütigt werden. Ihr steht unserer Freiheit im Wege.</p>
<p>Nun ja, das US-Geldsystem ist wohl  <a href="http://www.silverstockreport.com/revised/Major_Frauds_of_the_U_S__Monetary_System(revised).html" title="Major Frauds of the U.S. Monetary System">ein großes Betrugssystem</a>. Ach ja, ich habe in diesem Artikel mehrmals auf den <a href="http://silverstockreport.com/beginning_investors.htm">Silberinvestor Hommel</a> verlinkt. Er ist wohl ein recht vermögender US-Amerikaner, vermutlich Multimillionär. Auf der <a href="http://hartgeld.com/index.php" title="">Titelseite von Hartgeld.com</a> steht heute: </p>
<blockquote><p>»Nachdem mir in Zuschriften &#8220;soziale Kälte&#8221; vorgeworfen wurde[...]«</p></blockquote>
<p>Also offenbar scheint es Leute zu geben, die in Bezug auf Edelmetall-Investoren gewisse Vorbehalte haben in Bezug auf »soziale Kälte«. Ist jetzt ein Edelmetall-Investor jemand, der sozial kalt ist? Meiner Meinung nach kommt es darauf an. Wer Silber kauft und darüber berichtet, der ist meiner Meinung nach nicht sozial kalt, sondern ein guter Mensch. Das gilt natürlich auch für den Multimillionär, der physisches Silber gekauft hat und Anteile an Silberminen hat. Also ich möchte ganz klar Werbung dafür machen, dass es keineswegs ein Zeichen von »sozialer Kälte« ist, Multimillionär zu sein oder zu werden. Sozial kalt sind hingegen diejenigen, die sich verschulden, um Dinge zu erwerben, die dem Luxus zuzuordnen sind. Also wer sich zum Beispiel verschuldet, um einen Porsche zu kaufen, der ist kein Menschenfreund, sondern sozial kalt. Wer hingegen 100.000 EUR ausgibt (beispielsweise gekündigte Lebensversicherung, gekündigtes Sparbuch), um sich circa 166 Unzen Gold zu kaufen, der ist deswegen noch lange nicht sozial kalt. Keinesfalls muss man sein eigenes Privatvermögen den Bedürftigen geben, um nicht als »sozial kalt« zu gelten. Das mag vielleicht hier und da auf Widerspruch stoßen, aber bitte schön. Eine Privatperson ist halt nicht das Sozialamt. Und Kapitalismus bedeutet, dass jeder mit seinem Vermögen grundsätzlich tun und lassen kann, was er will.</p>
<p>Wie man sieht, gibt es recht viel Diskussionsbedarf. Bitte nehmen Sie daran teil! Bitte diskutieren Sie in der Familie, mit guten Freunden darüber, wie denn unsere Welt so funktioniert. Und teilen Sie die Ergebnisse Ihrer Diskussionen am besten auch im Internet mit. Denn wir wollen ja alle ein bisschen vorankommen.</p>
<p>Aber das Thema »soziale Kälte« finde ich schon recht interessant. Beispielsweise ist die SPD eine sozial kalte Partei. Immerhin haben die damals an der Regierung Hartz IV eingeführt. Und zur Zeit geht es wohl darum, die Bundesbahn (teilweise) zu privatisieren. Ich glaube, die Bundesbahn ist bereits privatrechtlich organisiert als Aktiengesellschaft. Aber die dürfte wohl derzeit noch zu 100% dem Bund gehören. Und das soll sich in Zukunft möglicherweise ändern. Die SPD, die ist sozial kalt.</p>
<p>Und wie ist es mit den Grünen? Die sind auch sozial kalt. Die Grünen dienen dem Öko-Feudalismus. Eine überflüssige Partei, die von der Sozialbindung des Eigentums nichts verstanden hat. Im Grunde genommen kann man schon fast sagen, dass <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/04/die-linken-sind-die-steigbgelhalter-der.html" title="">die Linken die Steigbügelhalter der Faschisten</a> sind. Die glauben, was Gutes zu tun, in Wahrheit dienen die Linken dem Teufel.</p>
<p>Aber wenn die Linken dem Teufel dienen, wie ist es dann mit den Konservativen? Tja, schwer zu sagen. Kommt halt drauf an. Vielleicht ist das auch ein bisschen zu pauschal, zu sagen, dass die Linken dem Teufel dienen. Also vielleicht nehme ich das teilweise zurück. Aber immerhin sind im Irak möglicherweise schon mehr als 1,1 Millionen Menschen getötet worden &#8211; als Folge des Angriffskrieges. Und ohne die Linken wäre dieser Krieg doch wohl kaum zu führen gewesen, oder? Also die Grünen sind schon eine politische Ausrichtung, die man mal salopp gesagt dem Reich des Bösen &#8211; dem Teufel &#8211; zuordnen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[20.000 in Berlin]]></title>
<link>http://ulrich.wordpress.com/?p=191</link>
<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 18:59:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>ulrich</dc:creator>
<guid>http://ulrich.wordpress.com/?p=191</guid>
<description><![CDATA[Zwanzigtausend Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin gegen diese Banknote dem Einlieferer Vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Zwanzigtausend Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin gegen diese Banknote dem Einlieferer Vo]]></content:encoded>
</item>

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