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	<title>papst-leo-xiii &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "papst-leo-xiii"</description>
	<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:43:50 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Italien: Der Erzbischof von Genua, Angelo Bagnasco, kritisiert "Rosenkranz-Demonstration" gegen Moscheebau]]></title>
<link>http://deislam.wordpress.com/2008/08/25/italien-der-erzbischof-von-genua-angelo-bagnasco-kritisiert-rosenkranz-demonstration-gegen-moscheebau/</link>
<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 07:23:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>deislam</dc:creator>
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<description><![CDATA[Geschehen vor einem Jahr, aber nicht &#8220;verjährt&#8221;: Der Bau neuer Moscheen sorgt immer stär]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Bishop Angelo Bagnasco (2005) by islamkritik, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/islamkritik/2795106305/"><img style="float:right;cursor:hand;margin:0 0 10px 10px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3025/2795106305_a490c0aa80_m.jpg" alt="Bishop Angelo Bagnasco (2005)" width="181" height="240" /></a><em>Geschehen vor einem Jahr, aber nicht &#8220;verjährt&#8221;:</em></p>
<blockquote><p>Der Bau neuer Moscheen sorgt immer stärker für Debatten in Italien. <strong>Der Erzbischof von Genua, Angelo Bagnasco, der auch Präsident der italienischen Bischofskonferenz ist, hat die geplante &#8220;Rosenkranz-Demonstration&#8221; kritisiert, mit der Forza Italia gegen einen Moscheebau in der Hafenstadt protestieren will. Er missbillige jede Instrumentalisierung des Gebets, erklärte der Erzbischof.</strong> Für die Veranstaltung gebe es keinerlei Autorisierung seitens der Kirchenleitung. Eine Gruppe der &#8220;Forza Italia&#8221; hatte geplant, Rosenkranz betend zum Sitz der islamischen Kultusgemeinde in Genua zu ziehen. Nach Sicherheitsbedenken der Behörden, die eine Gegendemonstration linker Gruppen befürchteten, wurde die Prozession auf heute (Freitag) verschoben. (14.9.2007)</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Unser Kommentar:</strong></span><br />
Auch das ist bereits notorisch und typisch: Bischöfe distanzieren sich von Gläubigen, die mit Gebetsveranstaltungen gegen schlimme Zustände in der Gesellschaft &#8220;zu Felde ziehen&#8221; wollen. Zum Beispiel mit Rosenkranzbeten vor Abtreibungskliniken, oder eben wie hier mit Rosenkranzbeten gegen den Bau einer neuen Moschee. Was sind das für Ober-&#8221;Hirten&#8221;! Statt sie zu unterstützen und zu schützen, de-solidarisieren sie sich von den treuest-gläubigen und mutigsten Christen und verhalten sich sogar als deren Feinde. Schämen soll(t)en sie sich in Grund und Boden für solch unwürdiges Verhalten. Er <em>missbillige <span style="text-decoration:underline;">jede</span> Instrumentalisierung des Gebetes</em>, erklärte der Erzbischof! Wie albern, dümmlich ist doch ein solches Statement eines Bischofs, noch dazu des <span style="text-decoration:underline;">Präsidenten</span> der italienischen Bischofskonferenz! Jedes Gebet zur Erlangung oder zur Abwendung von irgend etwas ist doch ein &#8220;instrumentalisiertes&#8221; Gebet! Zur Besserung, &#8220;Re-Katholisierung&#8221; ihrer Geisteshaltung wäre es wohl ersprießlich, wenn die Bischöfe ab und zu bei ihren Konferenzen folgendes von Papst Leo XIII persönlich verfasste Gebet andächtig sprechen würden, wobei sie gerade dieses Gebet eigens &#8220;instrumentaslieren&#8221; sollten gegen die Islamisierung, gegen den Bau von Moscheen, diesen Brutstätten des militanten Anti-Christentums:</p>
<blockquote><p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Gebet zum Hl Erzengel Michael </strong></span><span style="font-weight:bold;"><span style="text-decoration:underline;">von Papst Leo XIII 25.9.1888</span> </span></p>
<p><strong>O glorreicher Fürst der himmlischen Heerscharen, heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im furchbaren Streit, den wir gegen die Oberherrschaften und Mächte, gegen die Beherrscher der Welt in dieser Finsternis, gegen die bösen Geister zu bestehen haben. Komm den Menschen zu Hilfe, die Gott unsterblich erschuf nach seinem Bild und Gleichnis gestaltete und um teuren Preis aus der Tyrannei des Teufels erlöst hat. Schlage heute mit dem Heer der heiligen Engel die Schlachten des Herrn, wie du ehedem gegen Luzifer, das Haupt der Stolzen, und gegen die abtrünnigen Engel gekämpft hast, für die es, weil ohnmächtig dir Widerstand zu leisten, keine Stätte mehr im Himmel gab. Ja dieses Ungeheuer, diese alte Schlange, die Teufel und Satan genannt wird, welche die ganze Welt verführt, wurde mit seinen Engeln in den Abgrund gestürzt.</strong></p>
<p><strong>Doch siehe, dieser alte Feind und Menschenmörder hat sich übermütig wieder erhoben. Er hat sich in einen Engel des Lichtes verwandelt und schweift mit der ganzen Schar der bösen Geister umher, um sich des ganzen Erdkreises zu bemächtigen und daraus den Namen Gottes und Seines Gesalbten zu vertilgen, um zu rauben, zu morden, in das ewige Verderben zu stürzen die Seelen, die zur Krone der ewigen Herrlichkeit bestimmt sind. Dieser böswillige Drache gießt einen Strom trübsten Schmutzes über die Menschen, deren Verstand schon verwüstet und deren Herz verdorben ist, das Gift nämlich seiner Bosheit, den Geist der Lüge, der Gottlosigkeit und Lästerung, ja den Pesthauch der Unkeuschheit sowie aller Laster und Missetaten.</strong></p>
<p><strong>Feinde voll Arglist haben die Kirche,  die Braut des unbefleckten Lammes  mit Bitterkeit überhäuft und mit Wermut getränkt;  <span style="font-weight:bold;">ruchlos haben sie die Hände  nach ihren allerheiligsten Gütern ausgestreckt. </span>Selbst an der geweihten Stätte,  wo der Sitz des hl. Petrus und der Lehrstuhl  der Wahrheit als Leuchte der Welt errichtet ward,  haben sie den verabscheuungswürdigen Thron  ihrer Gottlosigkeit aufgeschlagen, mit dem unseligen Plan,  den Hirten zu schlagen und die Herde zu zerstreuen.</strong></p>
<p><strong>Auf denn, du nie besiegter Fürst, eile dem Volke Gottes zu Hilfe gegen den Ansturm der verworfenen Geister und verleihe uns den Sieg !</strong></p>
<p><strong>Dieses Volk verehrt dich ja als Schützer und Patron; in dir als in seinem Verteidiger gegen die boshaften Mächte der Hölle rühmt sich die heilige Kirche; dir hat Gott die Seelen anvertraut, um sie in die ewige Seligkeit zu führen. Ach, bitte doch den Gott des Friedens, auf dass er den Teufel besiege unter unsere Füße lege und dieser die Menschen nicht länger in seiner Sklaverei festhalten und der Kirche nicht mehr schaden könne. Bringe du vor das Angesicht des Allerhöchsten unsere Gebete, auf dass die Erbarmungen des Herrn uns bald zuvorkommen.</strong></p>
<p><strong>Bemächtige dich des Drachen, der alten Schlange, die der Teufel und Satan ist, und stoße ihn gefesselt in den Abgrund zurück, damit er nicht mehr die Völker verführe. Amen</strong></p>
<p>Quelle: Ave Maria. Buch aus dem Wallfahrtsort Mindelheim.</p></blockquote>
<p>Wer dieses Gebet gerne LATEINISCH oder ENGLISCH rezitieren möchte, benutze dazu <a href="http://www.preces-latinae.org/thesaurus/Angeli/StMLeoXIII.html" target="_blank">diesen Link</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die katholische Soziallehre V]]></title>
<link>http://jobo72.wordpress.com/2008/03/31/die-katholische-soziallehre-v/</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 15:39:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>jobo72</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sozialethik ex cathedra: Rerum novarum (1891) Am Ende des 19. Jahrhunderts steht eine offizielle kat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><i>Sozialethik ex cathedra: Rerum novarum (1891)</i></p>
<p>Am Ende des 19. Jahrhunderts steht eine offizielle katholische Soziallehre, die deutlich die Handschrift Kettelers trägt, in ihrer Weiterentwicklung im 20. Jahrhundert auf das Werk Peschs zurückgeht (Pesch wirkte v. a. auf Quadragesimo anno, 1931) und die auch im 21. Jahrhundert in wesentlichen Teilen noch Gültigkeit beansprucht.</p>
<p>In der Enzyklika Rerum novarum von 1891 entwirft Papst Leo XIII. die „Magna Charta“ des sozialen Katholizismus, die den Sozialismus ablehnt, das Naturrecht auf Privateigentum unterstreicht sowie Kirche und Staat in die soziale Pflicht nimmt.</p>
<p>Zuvor hatten bereits Pius IX. (1864) und eben jener Leo XIII. (1878) mit antisozialistischen Verlautbarungen die Position der Kirche verdeutlicht. Der Syllabus von Pius IX. richtet sich gegen die Irrtümer der Zeit und rechnet den Sozialismus dazu, weil er sich „gegen die Familie und das Privateigentum wendet“ (Ockenfels 1992: 36), die Enzyklika Quod Apostolici muneris Leos XIII. warnt vor dem christlichen Duktus des „anarchischen, Moral und Ehe verneinenden, das Eigentumsrecht mißachtenden, radikale Gleichheit fordernden Frühsozialismus“, der die Lehre Christi für seine Zwecke bewusst fehl deute und den es wie eine „todbringende Seuche“ oder eine „Giftpflanze“ auszurotten gelte (Ockenfels 1992: 36). Leider scheint es, als habe der Kampf gegen den Sozialismus die Kräfte des Vatikan gebündelt, so dass sich die „offizielle“ katholische Kirche nur zögernd auf die soziale Frage eingelassen und sich erst sehr spät mit den Leittragenden beschäftigt hat: „Der ,Pauperismus’, das Massenelend der Arbeiter, existierte schon fast fünfzig Jahre, bis seine Dringlichkeit auch dem obersten Hirten bewußt war.“ (Fröhlich 1990: 215).</p>
<p>Die Problematik des Spagats zwischen der Analyse der bestehenden Verhältnissen und möglichen sozialistischen Heilsentwürfen, die strikt abgelehnt werden, macht Leo XIII. deutlich, wenn er zu der mit Rerum novarum verbundenen Aufgabenstellung sagt: „Die ganze Frage ist ohne Zweifel schwierig und voller Gefahren; schwierig, weil Recht und Pflicht im gegenseitigen Verhältnis von Reichen und Besitzlosen, von denen, welche die Arbeitsmittel, und denen, welche die Arbeit liefern, abzumessen in der Tat keine geringe Aufgabe ist; und voller Gefahren, weil eine wühlerische Partei nur allzu geschickt das Urteil irreführt und Aufregung und Empörungsgeist unter den unzufriedenen Massen verbreitet.“ (KAB 1977: 31).</p>
<p>Die Zielsetzung Leos XIII. mit Rerum novarum ist eine dreifach: „das Arbeiterelend beseitigen; die Konflikte in der Gesellschaft beilegen; den Kommunismus bekämpfen“ (Fröhlich 1990: 215). Das Vertrauen auf die Opferbereitschaft wohlhabender und wohlwollender Christen, wie sie Ketteler vortrug, weicht dabei sozialpolitischer Realität, d. h. der Forderung nach subsidiärer „Hilfe zur Selbsthilfe“ und strikter Gemeinwohlorientierung des Staates, wie sie bei Pesch angedacht ist. Die Situation der Arbeiter soll durch höhere Löhne verbessert werden, die er jenseits des Marktmechanismus von Arbeiterorganisationen reglementiert sehen möchte, wobei er staatliche Unterstützung dieser Organisationen nicht grundsätzlich ablehnt: „Wenn also auch immerhin die Vereinbarung zwischen Arbeiter und Arbeitgeber, insbesondere hinsichtlich des Lohnes, beiderseitig frei geschieht, so bleibt dennoch eine Forderung der natürlichen Gerechtigkeit bestehen, die nämlich, daß der Lohn nicht etwa so niedrig sei, daß er einem genügsamen, rechtschaffenen Arbeiter den Lebensunterhalt nicht abwirft. Diese schwerwiegende Forderung ist unabhängig von dem freien Willen der Vereinbarenden. Gesetzt, der Arbeiter beugt sich aus reiner Not oder um einem schlimmeren Zustande zu entgehen, den allzu harten Bedingungen, die ihm nun einmal vom Arbeitsherrn oder Unternehmer auferlegt werden, so heißt das Gewalt leiden, und die Gerechtigkeit erhebt gegen einen solchen Zwang Einspruch. Damit aber in solchen Fragen wie diejenige der täglichen Arbeitszeit die verschiedenen Arbeitsarten, und diejenige der Schutzmaßregeln gegen körperliche Gefährdung, zumal in Fabriken, die öffentliche Gewalt sich nicht in ungehöriger Weise einmische, so erscheint es in Anbetracht der Verschiedenheit der zeitlichen und örtlichen Umstände durchaus ratsam, jene Fragen vor die Ausschüsse zu bringen, von denen Wir unten näher handeln werden, oder einen andern Weg zur Vertretung der Interessen der Arbeiter einzuschlagen, je nach Erfordernis unter Mitwirkung und Leitung des Staates.“ (KAB 1977: 57). Dem marxistischen Klassenkampf in der gespaltenen Gesellschaft hält Leo XIII. das christliche Bild des Leibes entgegen, an dem „Kapital“ und „Arbeit“ einander bedürfende Glieder darstellen: „So wenig das Kapital ohne die Arbeit, so wenig kann die Arbeit ohne das Kapital bestehen.“ (KAB 1977: 41). Die Kirche führt beide zur natürlichen Harmonie, die entsteht, wenn – ganz im platonischen Sinne – jede Seite ihre Pflicht erfüllt. „Die Natur hat vielmehr alles zur Eintracht, zu gegenseitiger Harmonie hingeordnet; und so wie im menschlichen Leibe bei aller Verschiedenheit der Glieder im wechselseitigen Verhältnis Einklang und Gleichmaß vorhanden ist, so hat auch die Natur gewollt, daß im Körper der Gesellschaft jene beiden Klassen in einträchtiger Beziehung zueinander stehen und ein gewisses Gleichgewicht darstellen.“ (KAB 1977: 41). Das Eigentum schließlich wird im Rückgriff auf Thomas von Aquin als „erlaubt“ und „notwendig“ bezeichnet, wobei für die Nutzung eine Einschränkung hinsichtlich der Rücksicht auf Bedürftige gemacht wird: „Fragt man nun, wie der Gebrauch des Besitzes beschaffen sein müsse, so antwortet die Kirche mit dem nämlichen heiligen Lehrer: ,Der Mensch muß die äußern Dinge nicht wie ein Eigentum, sondern wie gemeinsames Gut betrachten und behandeln, insofern nämlich, als er sich zur Mitteilung derselben an Notleidende leicht verstehen soll.’“ (KAB 1977: 44). Bezug genommen wird auf Thomas v. Aquins Summa theologica (II-II, 66, 2) und auf zahlreiche Bibelstellen, die die Pflicht des Reichen thematisieren: 1 Tim. 6, 17 („Ermahne die, die in dieser Welt reich sind, nicht überheblich zu werden und ihre Hoffnung nicht auf den unsicheren Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen.“), Lk 11, 41 („Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.“), Apg 20, 35 („[...] Geben ist seliger als nehmen.“) und Mt 25, 40 („Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“).</p>
<p>Literatur:</p>
<p>Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB) (1977): Texte zur katholischen Soziallehre. Die sozialen Rundschreiben der Päpste und andere kirchliche Dokumente. Kevelaer.</p>
<p>Fröhlich, R. (1990): Lebendige Kirchengeschichte. Die Erfahrung von 2000 Jahren. Freiburg.</p>
<p>Ockenfels, W. (1992): Kleine katholische Soziallehre. Eine Einführung. Trier.</p>
<p>Thomas v. Aquin (1933 ff): Deutsche Thomas-Ausgabe. Vollständige, ungekürzte deutsch-lateinische Ausgabe der Summa theologica. 36 Bde. Hrsg. v. d. Albertus-Magnus-Akademie Walberberg b. Köln, Heidelberg / München u. Graz / Wien / Salzburg.</p>
<p>(Josef Bordat)</p>
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