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	<title>paradies &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/paradies/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "paradies"</description>
	<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 14:10:56 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Eingang zum Paradies.]]></title>
<link>http://eifelrabe.wordpress.com/2009/11/29/eingang-zum-paradies/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 16:56:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der Rabe</dc:creator>
<guid>http://eifelrabe.wordpress.com/2009/11/29/eingang-zum-paradies/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Die Furcht vor der Hölle ist die Hölle selbst, und die Sehnsucht nach dem Paradies ist schon ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="http://eifelrabe.wordpress.com/files/2009/11/2009-11-29-maria-laach-c.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-412" title="2009-11-29-maria-laach-c" src="http://eifelrabe.wordpress.com/files/2009/11/2009-11-29-maria-laach-c.jpg" alt="" width="600" height="900" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><em>&#8220;Die Furcht vor der Hölle ist die Hölle selbst,<br />
und die Sehnsucht nach dem Paradies ist schon das Paradies.&#8221;</em><br />
Khalil Gibran (1883-1931)</p>
<p style="text-align:justify;">Ornamente über dem Eingang zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narthex" target="_blank">Paradies</a>, eine größere eingeschossige Vorhalle am Eingang von Gotteshäusern, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Maria_Laach" target="_blank">Abteikirche Maria Laach</a> aus dem 13. Jahrhundert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1. Adventssonntag – 29/11/2009]]></title>
<link>http://meikpredigten.wordpress.com/2009/11/29/1-adventssonntag-%e2%80%93-29122009/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 15:08:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaplanmeik</dc:creator>
<guid>http://meikpredigten.wordpress.com/2009/11/29/1-adventssonntag-%e2%80%93-29122009/</guid>
<description><![CDATA[Gottes Segen und alles Gute für das neue liturgische Jahr! Mit dem neuen Jahr ist ein Wechsel bei de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gottes Segen und alles Gute für das neue liturgische Jahr! Mit dem neuen Jahr ist ein Wechsel bei de]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bye bye Koh Yao Yai]]></title>
<link>http://fernwehzwei0.wordpress.com/2009/11/29/byeby/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 09:48:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>trudevonwelt</dc:creator>
<guid>http://fernwehzwei0.wordpress.com/2009/11/29/byeby/</guid>
<description><![CDATA[Pier in Koh Yao Yai Koh Yao Yai Heute morgen und kurz nach 5:30 Uhr klingelte umbarmherzig der Wecke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp">
<div id="attachment_52" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://fernwehzwei0.wordpress.com/files/2009/11/thailand_0021.jpg"><img class="size-medium wp-image-52" title="Pier in Koh Yao Yai" src="http://fernwehzwei0.wordpress.com/files/2009/11/thailand_0021.jpg?w=224" alt="Pier in Koh Yao Yai" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pier in Koh Yao Yai</p></div>
<dl class="wp-caption alignleft">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://fernwehzwei0.wordpress.com/files/2009/11/thailand_0031.jpg"><img class="size-full wp-image-51" title="Koh Yao Yai" src="http://fernwehzwei0.wordpress.com/files/2009/11/thailand_0031.jpg" alt="Pier in Koh Yao Yai" width="314" height="222" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Koh Yao Yai</dd>
</dl>
</div>
<p>Heute morgen und kurz nach 5:30 Uhr klingelte umbarmherzig der Wecker. Zeit, mein kleines Paradies der Ruhe und Entspannung zu verlassen.</p>
<p>Koh Yao Yai ich komme wieder mit oder ohne Ehemann <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  oder Couple&#8230; Was auch immer. Meine Thaiboys waren so reizend zu mir. Paddelten mich durch Mangrovenwälder, fuhren mit mir zum Büffelrodeo und liesen mich in der Hängematte ruhen ohne permanent nach einem Drink zu fragen. Nicht zu letzt der tägliches Essenstipp von Nop, der fast perfekt Englisch sprach, sich aber über meine Aufenthalte im Internet wunderte.</p>
<p>Zeit mein kleines Paradies zu verlassen &#8211; sehr traurig, aber es riefen noch Railey, Sukhothai und Chang Mai.</p>
<p>Nach einem oppulenten Frühstück mit zwei Croissants (was haben Croissants in Thailand verloren?) gings zum Pier. Wie schon bei meiner Ankunft war ich der einzige Tourist. Das Boot nach Krabi war schon voll, aber da noch die Hälfte der Passagiere, die den sonntäglichen Ausflug nach Krabi machen wollte, noch nicht an Board war, kam wenige Minuten noch ein weiteres Boot.  Wieder ein Holzboot &#8211; aber es schwamm bestens im Wasser. Nach 1 Stunde 15 Minuten waren wir dann auch in Krabi angekommen. Irgendwo wieder in the middle of nowhere.</p>
<p>Ein Minivan (wir saßen gequetscht zu mindestens 30 in dem offenen Gefährt) sollte die Rettung gen Krabi Town sein. Schuljungs, Mütter, mit ihren Kindern, sogar eine ganze Familie waren unterwegs und eine weitere Touristin. Und weil hier der überwiegende Teil der Bevölkerung Muslime sind, tragen natürlich alle Frauen Kopftuch. Ich auch, aber mehr um die Haare zu bändigen, als irgendwelche Glaubensvorstellungen offen kund zu tun.</p>
<p>Nach 30 Minuten kamen wir dann auch am Busbahnhof von Krabi an. Und ich immer noch ohne einen blassen Schimmer, wo ich die Nacht verbingen sollte. Aber &#8211; und das ist das gute an Busbahnhöfen. Es gibt irgendwie immer ein Reisebüro um die Ecke. Ein Holländer und seine Thai-Ehefrau betrieben ein solches. Meine Rettung quasi. Vor Aufregung hatte ich vollkommen vergessen meine Schuhe auszuziehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[All inclusive]]></title>
<link>http://goodbyebaby.wordpress.com/2009/11/23/113/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 09:50:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>goodbyebaby</dc:creator>
<guid>http://goodbyebaby.wordpress.com/2009/11/23/113/</guid>
<description><![CDATA[Am Wochenende war ich im Kino und habe All inclusive geschaut, ein Film von dem ich mir eigentlich m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Am Wochenende war ich im Kino und habe All inclusive geschaut, ein Film von dem ich mir eigentlich m]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[immerwinter]]></title>
<link>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/11/22/immerwinter/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 18:05:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelbolz</dc:creator>
<guid>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/11/22/immerwinter/</guid>
<description><![CDATA[die Nächte sind lang die tage kurz es ist kalt es regnet den ganzen sommer der himmel ist erkältet u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>die Nächte sind lang</p>
<p>die tage kurz</p>
<p>es ist kalt</p>
<p>es regnet den ganzen sommer</p>
<p>der himmel ist erkältet</p>
<p>und weint sein nasskaltes lied</p>
<p>die Nächte werden länger</p>
<p>die tage kürzer</p>
<p>es wird kälter</p>
<p>es schneit jetzt sogar im sommer</p>
<p>der himmel ist krank</p>
<p>und weint sein weißkaltes lied</p>
<p>eiskalt</p>
<p>die Nächte werden noch länger</p>
<p>die tage noch kürzer</p>
<p>es wird noch kälter</p>
<p>kommen</p>
<p>es hagelt im sommer eis</p>
<p>fallen wie bomben</p>
<p>die herzen</p>
<p>gefroren</p>
<p>zerbrechen</p>
<p>an den verfluchten hirngespinsten</p>
<p>derjenigen, die meinen</p>
<p>sie wüssten</p>
<p>wie mathematik</p>
<p>der welt zu fressen geben könnte</p>
<p>und lügen</p>
<p>den herzen</p>
<p>liebe</p>
<p>&#160;</p>
<p style="text-align:right;">(c) 2009 Michael Bolz</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedankenreime über den Tod und das Danach]]></title>
<link>http://rezitante.wordpress.com/2009/11/22/3259/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 01:24:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bettina</dc:creator>
<guid>http://rezitante.wordpress.com/2009/11/22/3259/</guid>
<description><![CDATA[Ich gehe dann in das Land, das ich schon immer sehen wollte? Dass William Blake so sprach, in seiner]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich gehe dann in das Land, das ich schon immer sehen wollte? Dass William Blake so sprach, in seiner]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In 25 Minuten ins Paradies?]]></title>
<link>http://blog.sieder.it/2009/11/19/in-25-minuten-ins-paradies/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:47:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhold Sieder</dc:creator>
<guid>http://blog.sieder.it/2009/11/19/in-25-minuten-ins-paradies/</guid>
<description><![CDATA[Weil sich das Wetter bzw. der November heute wieder von der schönsten Seite zeigt, ein kleiner Rückb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Weil sich das Wetter bzw. der November heute wieder von der schönsten Seite zeigt, ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Mittwoch bin ich von <strong>Niederdorf</strong> auf die <strong>Plätzwiese im Pragsertal</strong> gefahren. In den nächsten Tagen geht hier eine <strong>Webcam</strong> auf dem Dach vom Berggasthof Plätzwiese online.</p>
<p>Bei wolkenlosem Himmel bin ich also in <a title="Niederdorf / Südtirol" href="http://www.pustertal.net/pustertal-hotel-unterkunft/niederdorf.asp" target="_blank">Niederdorf</a> gestartet. Während meiner Fahrt musste ich dann schnell erkennen, dass ohne Winterreifen es keine Möglichkeit gegeben hätte, auf die Plätzwiese zu kommen.</p>
<p>Nach 25 Minuten Fahrt bin ich dann angekommen und war überwältigt. Mein Gedanke, wie bereits die Überschrift zeigt: <strong>In 25 Minuten ins Paradies?</strong></p>
<p>Eine <strong>herrlich verschneite Winterlandschaft</strong> hat mich erwartet. Man muss nur mit offenen Augen durchs Leben gehen und den Augenblick genießen, sprich Augen für das Schöne haben. Aber lassen wir nun die Bilder dieser Winterlandschaft in den Dolomiten sprechen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_130" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><img class="size-full wp-image-130 " title="Fahrt auf die Plätzwiese im Pragser Tal" src="http://rhsieder.wordpress.com/files/2009/11/plaetzwiese-prato-piazza-winter-inverno-1.jpg" alt="Fahrt auf die Plätzwiese im Pragser Tal" width="420" height="315" /><p class="wp-caption-text">Fahrt auf die Plätzwiese im Pragser Tal</p></div>
<div id="attachment_132" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><img class="size-full wp-image-132" title="Fahrt auf die Plätzwiese / Prags" src="http://rhsieder.wordpress.com/files/2009/11/plaetzwiese-prato-piazza-winter-inverno-2.jpg" alt="Fahrt auf die Plätzwiese / Prags" width="420" height="315" /><p class="wp-caption-text">Fahrt auf die Plätzwiese / Prags</p></div>
<div id="attachment_134" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><img class="size-full wp-image-134" title="Auf dem Weg zum Berggasthof Plätzwiese" src="http://rhsieder.wordpress.com/files/2009/11/plaetzwiese-prato-piazza-winter-inverno-3.jpg" alt="Auf dem Weg zum Berggasthof Plätzwiese" width="420" height="315" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Berggasthof Plätzwiese</p></div>
<p>Sobald die Webcam online ist, werde ich an dieser Stelle wieder berichten. Zu sehen wird dann der Ausblick auf die Plätzwiese sein, damit die Langläufer und Wanderer jederzeit die Wetterlage auf der <a title="Plätzwiese in Prags" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plätzwiese" target="_blank">Plätzwiese</a> kontrollieren können, auch wenn im Tal noch Frühnebel vorhanden ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hier bin ich wieder]]></title>
<link>http://yvesdrube.wordpress.com/2009/11/17/hier-bin-ich-wieder/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 18:11:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Yves Drube</dc:creator>
<guid>http://yvesdrube.wordpress.com/2009/11/17/hier-bin-ich-wieder/</guid>
<description><![CDATA[Viele fragten sich, was mit mir ist und warum ich immer weniger schrieb. Dies sehe ich an der Vielza]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Viele fragten sich, was mit mir ist und warum ich immer weniger schrieb. Dies sehe ich an der Vielzahl der Nachrichten, die mich erreichten. Bei mir hat sich einiges getan; So zog ich wieder zurück nach Santiago in die Dominikanische Republik und überarbeitete zusammen mit Michaela vom Wunderwaldverlag „EL PATRÓN – Höllische Seilschaften im Paradies“. Mein Fehler war es, das Buch in die Hände einer Lektorin zu legen ohne ihre Arbeit nachzuprüfen. Mein Fehler – ist aber passiert und so kam ein sehr fehlerhaftes Buch auf den Markt. Die 3.Auflage, die nun im Buchhandel steht kann allerdings getrost gekauft werden. Wie schon erwähnt, wohne ich wieder in Santiago de los Caballeros. Immer wieder zog es mich zurück. Durch eine gewisse Fügung und einigen Zufällen sah ich nun den richtigen Zeitpunkt für gekommen, um hier wieder Fuß zu fassen. Die Rahmenbedingungen stimmten und nun bin ich wieder hier. Ich bin hier freiberuflich im Übersetzungs-, Schreib- und Telefonservice für deutsche Unternehmen tätig. Wenn ihr also in dieser Hinsicht meine Hilfe braucht, so schreibt mir einfach!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #538]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/11/aphorismus-538/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 23:02:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/11/aphorismus-538/</guid>
<description><![CDATA[Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können. Jean Paul (1763 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können. Jean Paul (1763 ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rabbi Josua ben Levi und der Todesengel]]></title>
<link>http://shambala25.wordpress.com/2009/11/08/rabbi-josua-ben-levi-und-der-todesengel/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 15:43:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Barbara</dc:creator>
<guid>http://shambala25.wordpress.com/2009/11/08/rabbi-josua-ben-levi-und-der-todesengel/</guid>
<description><![CDATA[Rabbi Josua ben Levi und der Todesengel &nbsp; Gerechte gibt es wenig. Aber nur die Seele des Gerech]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Rabbi Josua ben Levi und der Todesengel</strong></p>
<p>&#160;</p>
<p>Gerechte gibt es wenig. Aber nur die Seele des Gerechten kann einen Platz im Paradies erwarten. Und Rabbi Josua, der Sohn Levis, war ein gerechter Mann. Er hatte nie gesündigt, weder gegen Gott noch gegen die Menschen. Die Seele des Josua war so rein wie an dem Tage, als er sie von seinem Schöpfer erhielt. Aber jeder Mensch muss einmal sterben, und wäre er noch so fromm und gerecht. Auch Josua ben Levis Tage waren gezählt. Da sprach Gott zum Todesengel: &#8220;Geh hin und führe die Seele des Josua ins Paradies. Aber weil er ein Gerechter ist, sollst du ihm einen letzten Wunsch erfüllen.&#8221;</p>
<p>Der Todesengel schwebte hinab zur Erde. In der Rechten hält er sein Schwert, an dessen Spitze ein Tropfen Galle hängt. Jeder Mensch, der ihn erblickt, öffnet vor Entsetzen den Mund, und der Todesengel tropft Galle hinein. Da stirbt der Mensch, und der Todesengel eilt weiter, um seine Mission auf Erden zu erfüllen.<br />
So also erschien er auch vor Rabbi Josua, der erschüttert sein Antlitz abwandte.<br />
&#8220;Ist es Gottes Wille, dass ich sterben soll?&#8221; flüsterte er.<br />
&#8220;Es ist sein Wille&#8221; entgegnete der Todesengel.<br />
&#8220;Aber ich habe den Auftrag bekommen, dir noch einen Wunsch zu erfüllen.&#8221;<br />
&#8220;Wenn dem so ist, so zeige mir meinen Platz im Paradies&#8221;, sagte Josua.<br />
Da trat der Todesengel näher, um dem Rabbi seinen Platz im Paradies zu zeigen. Dieser aber sprang entsetzt zur Seite. &#8220;Wie kann ich mich dir anvertrauen, wenn ich mich vor deinem Schwert ängstige!&#8221; stiess er hervor. &#8220;Gib es mir, ich will es halten!&#8221; Da reichte der Todesengel dem Rabbi sein Schwert und nahm ihn in seine starken Arme. Und ehe Josua sich versah, ware sie schon vor den Mauern des Paradieses angelangt. Der Todesengel hob den Rabbi ind die Höhe auf die Mauer des Paradieses, so dass dieser as ganze Paradies überblicken konnte. Und Josua schaute und schaute!</p>
<p>Zwei diamentene Tore führten hinein, und vor jedem Tore wachten siebzigtausend Dienstengel. Die Diamanten strahlten heller als die Sonne, und ihr Schein spiegelte sich in den vier Flüssen wider, die die neunzigtausend Bäume des Paradiesgartens bewässerten. Kein irdischer Duft konnte sich mit dem messen, den auch der kleinste Baum auströmte. In den vier Ecken des Paradiesgartens sang ein Chor von je siebentausend Dienstengeln Lobeshymnen. Mitten im Garten aber standen zwei Bäume: der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen und der Baum des Lebens, dessen Blätter das ganze Paradies bedeckten. Der Baum des Lebens atmete verschiedene Düfte aus, so dass das ganze Paradies mit seinen sieben riesigen Häusern und Myriaden Gemächern von diesen unbeschreiblich lieblichen Düften gesättigt war.</p>
<p>Als nun Josua diese Herrlichkeit wahrnahm, wollte er nicht mehr zurück auf die Erde. Und so sprang er von der Mauer, ohne das Schwert des Todesengels loszulassen, ins Paradies. Dorthin aber durfte ihm der Todesengel nicht folgen. Der Todesengel bat und drohte, aber Josua ben Levi wanderte bezaubert durchs Paradies und dachte nicht daran, das Schwert zurückzugeben. Da musste der Todesengel beschämt vor seinen Gott treten, damit er ihm zu seinem Schwert verhelfe. Gott aber liebte Josua, den Sohn Levis, weil er fromm und reinen Herzens war, und es dauerte volle sieben Jahre, bis er die Bitte des Todesengels erhörte. Erst nach sieben Jahren befahl er dem Rabbi, dem Todesengel das Schwert zurückzugeben. Und erst dann gab es wieder den Tod auf der Welt.</p>
<p>Der erste, der sterben sollte, war der Rabbi selbst. Aber er hatte dem Tod das Versprechen abgenommen, ihm weder sein schreckliches Anlitz noch sein Schwert zu zeigen. Und der Todesengel hielt sein Wort. Seither ist er unsichtbar, um die Sterbenden nicht zu erschrecken. Nur der Gottlose meint in der Angst seines Herzens den Todesengel zu sehen. Freilich zieht der Todesengel den Gottlosen die Seele heraus wie Dornen aus der Wolle, aus dem Körper der Gerechten aber löst er sie sanft, wie man einen Faden aus der Milch zieht.</p>
<p>Und so tat er es auch bei Josua ben Levi, dessen Seele geradewegs in ihr Gemach in eines der sieben Häuser des Paradieses schwebte.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Jüdisches Märchen</p>
<p>&#160;</p>
<p><a href="http://shambala25.wordpress.com/files/2009/11/der-todesengel-holzschnitt-aus-mortilogus-conrad-reiter-15081.jpg"><img src="http://shambala25.wordpress.com/files/2009/11/der-todesengel-holzschnitt-aus-mortilogus-conrad-reiter-15081.jpg?w=381" alt="Der Todesengel (Holzschnitt aus &#39;Mortilogus&#39;, Conrad Reiter, 1508)" title="Der Todesengel (Holzschnitt aus &#39;Mortilogus&#39;, Conrad Reiter, 1508)" width="381" height="499" class="alignnone size-large wp-image-6229" /></a></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Willkommen]]></title>
<link>http://spiegelreisen.wordpress.com/2009/11/08/128/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 15:09:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Black Mirror</dc:creator>
<guid>http://spiegelreisen.wordpress.com/2009/11/08/128/</guid>
<description><![CDATA[willkommen im reich der toten, willkommen in meinem paradies. Willkommen in meiner ewigkeit. Ihr hab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>willkommen im reich der toten, willkommen in meinem paradies. Willkommen in meiner ewigkeit. Ihr habt es euch anders vorgestellt nicht wahr, das leben nach dem tod, habt etwas anderes von mir erwartet nicht wahr, dachtet ihr würdet ewig tod sein ewig, aber nein, ich muss euch enttäuschen, denn es geht hier genau so weiter wie bisher bloss dass es euch nicht mehr gibt.</p>
<p>Nicht mehr gibt, nicht mehr gibt.</p>
<p>Denn es hat euch noch nie gegeben, ihr habt noch nie existiert.</p>
<p>Ihr seid in diese welt gekommen, aus dem nichts, aus nirgendwann, niemand hat euch hierher eingeladen, niemand hat euch gerufen, niemand.</p>
<p>Und jetzt seid ihr hier, ihr denkt mit eurem verstand, und glaubt an euch, an euer eigenes mich, denn ihr kennt nichts anderes, denn ihr wisst nicht was es heisst euer nachbar zu sein, doch wartet, ihr seid die toten aus nirgendwann, und ihr werdet nicht bloss dieses eine leben leben, um danach zurückzukehren ins nichts, ins nirgendwann, nein ihr werdet alle leben leben, alles leben. Denn ihr seid die toten aus nirgendwann, das nichts, das ende.</p>
<p>Ja ihr werdet sogar euer eigenes leben leben.</p>
<p>Und nun, was wollt ihr von mir?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Liebe für Allah]]></title>
<link>http://muslima4jannah.wordpress.com/2009/11/07/die-liebe-fur-allah/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 23:54:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ukhtii</dc:creator>
<guid>http://muslima4jannah.wordpress.com/2009/11/07/die-liebe-fur-allah/</guid>
<description><![CDATA[Ein Mann war mit dem Propheten, und ein anderer ging an ihnen vorbei. Der Mann sagte: &#8220;O Gesan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Ein Mann war mit dem Propheten, und ein anderer ging an ihnen vorbei. Der Mann sagte: </span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#d98142;"><em>&#8220;O Gesandter Allahs, wirklich ich liebe diesen Mann.&#8221;</em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Der Prophet (sallallahu &#8216;aleihim wa sallam) sagte:</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#974b15;"><strong>&#8221; Hast du es ihm gesagt?&#8221; </strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Er antwortete:</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#d98142;"><em>&#8220;Nein&#8221;</em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Der Prophet (sallallahu &#8216;aleihim wa sallam)  sagte: </span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#974b15;"><strong>&#8221; Sag es ihm.&#8221; </strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Und als der Mann diesen Bruder traf, sagte er ihm:</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#d98142;"><em>&#8220;Wahrlich, ich liebe dich für Allah&#8221; (Innee, Uhibbuka feeAllah). </em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Der andere Mann antwortete: </span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#f4a460;"><em>&#8220;Möge der dich lieben, um Dessentwillen du mich liebst.&#8221; (Ahabbakal läthi ahbabtaani lahu)</em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;"><em>(Hadith bei Abu Dawud)</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">******<br />
</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Allah (subhanahu wa ta&#8217;ala) hat uns in einem Hadith Qudsi (ein Hadith, in dem Allah direkt zu uns spricht) berichtet:</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ea9d5c;"><em><strong>&#8220;Diejenigen die sich um meinet Willen lieben, werden zwei Türme (mimbars) als Licht haben, und die Propheten und die Shuhadaa (Märtyrer) werden sie darum beneiden.&#8221;</strong></em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;"><em> (At-Tirmidhi)</em></span></p>
<p>&#160;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1642" title="l_428773411b9c425ea9df98627a575cfe" src="http://muslima4jannah.wordpress.com/files/2009/10/l_428773411b9c425ea9df98627a575cfe.jpg" alt="l_428773411b9c425ea9df98627a575cfe" width="497" height="429" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Quelle]]></title>
<link>http://themermaidundine.wordpress.com/2009/11/07/die-quelle/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 17:02:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mermaid Undine</dc:creator>
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<description><![CDATA[% ich habe sie gefunden. Wo sie ist? Verrat ich nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://themermaidundine.wordpress.com/files/2009/11/quelle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-90" title="Quelle" src="http://themermaidundine.wordpress.com/files/2009/11/quelle.jpg" alt="Quelle" width="497" height="372" /></a></p>
<p>%</p>
<p>ich habe sie gefunden. Wo sie ist? Verrat ich nicht <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mustafa Al Kurd Jerusalem 2009]]></title>
<link>http://alkiefah.wordpress.com/2009/11/07/mustafa-al-kurd-jerusalem-2009/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 15:54:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>alkiefah</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Una nuova Divina Comedia.]]></title>
<link>http://ueberallandnirgendwo.wordpress.com/2009/11/04/una-nuova-divina-comedia/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 18:59:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Steffi</dc:creator>
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<description><![CDATA[ &#8220;Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch; jedoch sie währen nicht.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ &#8220;Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch; jedoch sie währen nicht.]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Schnorchelparadies Hawaii, diesmal mit der Schildkröte und dem Hai]]></title>
<link>http://alexaufreisen.wordpress.com/2009/11/04/schnorchelparadies-hawaii-diesmal-mit-der-schildkrote-und-dem-hai/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 06:40:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alex</dc:creator>
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<description><![CDATA[Irgendwie kann ich nicht mehr länger zwei Tage an einem Ort bleiben, deswegen bin ich mit den beiden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwie kann ich nicht mehr länger zwei Tage an einem Ort bleiben, deswegen bin ich mit den beiden Portugiesen und dem Spanier nach Kihei im südlichen Teil von Maui weitergezogen. Nach erfolgloser Hotelsuche sind wir dann erst mal mit dem ganzen Gepäck weiter an einen der besten und größten  Strände der Insel, Big Beach, gefahren. Da es gerade anfing monsunartig zu regnen, hatten wir den Strand ganz für uns, mit Ausnahme des Lifeguard, der noch kurz im Dienst war. Der Regen war uns egal, im Wasser ist es eh nass, also hieß es drei Stunden in den heftigen Wellen rumtoben. Danach noch ein kurzer Abstecher zum Little Beach, den man durch klettern über eine Klippe erreichen konnte. Little Beach ist übrigens der einzige &#8220;clothing optional&#8221; Beach der Insel, was natürlich ausgenutzt werden musste. Ein tolles Gefühl von grenzenloser Freiheit <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danach haben die Jungs es tatsächlich geschafft, sich aus ihrem Auto auszusperren&#8230; Irgendwann konnte ihnen dann Gott sei dank ein Schlüsseldienst weiterhelfen. Weil das ihr Budget sprengte, haben sie dann im Auto übernachtet und natürlich prompt den schon bezahlten Schnorchelausflug heute morgen verschlafen. Ich habe ein Hotelbett bevorzugt, aber auch für mich war es hart, um halb 6 aufstehen zu müssen.<br />
Der Schorcheltrip führte uns nach ca. 30 Minuten Bootsfahrt in einen erloschenen Vulkankrater im offenen Meer, Molokini. Der Krater ragt nur zur Hälfte aus dem Wasser und bildet eine Art Sichelform, weswegen man dort vor der Strömung geschützt ist. Es gab eine Menge Fische und ein paar Schildkröten zu sehen.<br />
Dann kam das Higlight des Tages, während ich etwas abseits von den andern schnorchelte, tauchte plötzlich direkt neben mir ein Hai auf!! Genaugenommen ein Riffhai. Zum Glück wurden wir vorgewarnt, dass diese in den letzten Tagen gesichtet wurden und für Menschen ungefährlich sind. Trotzdem ein komisches Gefühl&#8230; Gott sei Dank hab ich mir eine Unterwasserkamera gekauft und konnte ein Beweisfoto schiessen. </p>
<p>Nach dem Schorcheltrip ging es direkt zum Flughafen und zurück nach Honolulu, wo ich (voraussichtlich) die nächsten Tage verbringen und hoffentlich endlich meinen Surfkurs machen werden.</p>
<p><a href="http://alexaufreisen.files.wordpress.com/2009/11/l_1600_1200_ca0a223c-9424-4d91-8356-e2b49564fbb2.jpeg"><img src="http://alexaufreisen.files.wordpress.com/2009/11/l_1600_1200_ca0a223c-9424-4d91-8356-e2b49564fbb2.jpeg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p><a href="http://alexaufreisen.files.wordpress.com/2009/11/l_1600_1200_85422a26-d81b-4887-b944-d925d8c25683.jpeg"><img src="http://alexaufreisen.files.wordpress.com/2009/11/l_1600_1200_85422a26-d81b-4887-b944-d925d8c25683.jpeg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p><a href="http://alexaufreisen.files.wordpress.com/2009/11/l_1600_1200_e41a4c84-2116-4b0c-8a9e-b46f8d135a54.jpeg"><img src="http://alexaufreisen.files.wordpress.com/2009/11/l_1600_1200_e41a4c84-2116-4b0c-8a9e-b46f8d135a54.jpeg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schnuppern!]]></title>
<link>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/10/31/schnuppern/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 23:11:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelbolz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Peter lief, einem Dackel ähnlich gekleidet, durch die Straßen Berlins und suchte den blumigen Duft, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Peter lief, einem Dackel ähnlich gekleidet, durch die Straßen Berlins und suchte den blumigen Duft, der seine Nase just unsittlich erregte, kriechend also, von einem jämmerlichen Gejaule begleitet, vor dem Reichstag durch den Schnee. Die Touristen wunderten sich und trauten sich aber auch nicht, Peter zu fotografieren, sie sahen hinter seinem aufrichtigen Leid eine Art von Trick.</p>
<p>Das war es auch.</p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeitlos]]></title>
<link>http://horstnaegele.wordpress.com/2009/10/28/zeitlos/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 12:06:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>horstnaegele</dc:creator>
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<description><![CDATA[paradiesgarten (ein HAIKU) warm in der rundung leises sprießen verzaubert im zarten vergehn In: Hors]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em>paradiesgarten</em></strong></p>
<p>(ein HAIKU)</p>
<p>warm in der rundung</p>
<p>leises sprießen verzaubert</p>
<p>im zarten vergehn</p>
<p>In: Horst Nägele, <em><strong>zeitlos zeit. UNPOLITISCHE UND POLITISCHE GEDICHTE</strong>, </em>London:<em> </em>Turnshare Ltd./edition lyrik, 2008, S. 62</p>
<p><strong><strong>LINK ZUM VERLAG</strong>:  <a href="http://turnshare.com/book/naegele_9781847900104.html?category_id=48"><em><strong>ZEITLOS ZEIT</strong></em></a></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glaskasten]]></title>
<link>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/10/27/glaskasten/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 21:22:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelbolz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Herbert sortiert das Angebot, blickt über die Liste und bemerkt, als er über den Rand seines Portfol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Herbert sortiert das Angebot, blickt über die Liste und bemerkt, als er über den Rand seines Portfolios blickt, eine junge und ansehnliche Frau, die sich interessiert über das Angebot von Glühbirnen beugt, dass sich vor ihrer Brust weit ausbreitet. Es sind die Glühbirnen, die sie neugierig machen, deren Glas und Form Flammen nachgebildet sind und die in einem nervösen Rhythmus trist im Raum  flackern und ein nervöses Licht herum werfen, sofern das Tageslich im Laden das ersichtlich zulässt. Herbert wundert sich augenblicklich über die Helligkeit, es scheint ihm der Tag wenig fortgeschritten, kaum eine Stunde seit dem Morgen vergangen, obwohl ein Blick auf die Uhr genügen würde, zu beweisen, dass er sich bereits seit mehr als acht Stunden hier aufhält und, über die Inventurliste zitternd, bereits der Geschäftsschluss ansteht.</p>
<p>Die Frau trägt ein grünes, kurzes Kleidchen, das ihr fast bis zu den Knien reicht, für die Temperaturen wohl zu kurz, doch sie scheint das Wetter nicht zu bemerken, jedenfalls lächelt sie und pfeift in kurzen Augenblicken, als würde das Licht und der Bau der Glühbirnen und das Flackern ihr ein kindisches Vergnügen bereiten. Wahrscheinlich, denkt Herbert, denkt sie, dass sie von niemandem beobachtet wird. Als Herbert sich umsieht, wird ihm die Situation auch ganz klar, denn tatsächlich befindet sich neben ihm und der Frau niemand im Geschäft, nur vor den Fenstern reihen sich in trübsinnig wirkenden Reihen hunderte von Menschen, die davor ziellos umherzustreifen scheinen.</p>
<p>Durch einen Lautsprecher ertönt ein heißeres Klingeln und Herbert wirft die Liste achtlos in die Regalreihe mit den Toastern, wo sie nach einem dumpfen Schlag, als würde sie sich jetzt geschlagen geben, liegen bleibt. Herbert schlüpft aus seinem Kittel und geht der Frau entgegen. Jetzt sieht er, dass ihre Haare schwarz gefärbt sind, er erkennt es daran, dass die Haarwurzeln blond unter der Mütze hervorschimmern. Ein Mann in der Radioabteilung winkt Herbert, als würde er ihn kennen und auch Herbert hat so ein Gefühl, doch wichtiger ist jetzt, meint Herbert, der Frau Bescheid zu sagen, dass das Geschäft gleich geschlossen würde und entschlossen schreitet er ihr entgegen, während sie die Preise der Glühbirnen zu vergleichen scheint und der Mann nebenan, kaum weniger als drei Meter weiter, in der Radioabteilung, steht immer noch winkend da und Herbert überlegt, woher er ihn noch kennt.</p>
<p><em>Die, wenn sie die mir einpacken würden. Ja, drei Paar, zwei als Ersatz, sie wissen schon.</em></p>
<p>Herbert wusste nichts, doch freilich würde er ihr jeden Wunsch von den Lippen ablesen und versuchte zu ahnen, was ihr gleich einfallen würde, wenn er ihr sagte, dass der Klang ihrer Worte ihn soeben verzaubert hätte. Davon ließt er aber dann doch ab, denn ihm fiel auf, die Reihe an Menschen vor dem Fenster war verschwunden und es war draußen auch bereits finster und aus den Fenstern der Mietshäuser dem Geschäft gegenüber fielen verschiedene Lichter und Schatten durchs Schaufenster in den Laden hinein und die Flammen der Glühbirnen tanzten und die Frau tanzte gleich den falschen Lichtern und Schatten und warf ihre Hüften und noch kurz bevor sie durch die Tür hinaus trat, drehte sie sich obszön in der Hüfte und warf Herbert einen Blick zurück, von dem er nicht wusste, ob er ihn verletzen, oder auffordern sollte.</p>
<p><em>Das ist aber kein Service</em>, beschwerte sich der Mann, der tatsächlich ein Bekannter von Herbert war, genauer gesagt sein Nachbar, Herr Titus, der mit einem Kofferradio vor ihm stand und erklärt haben wollte, warum nur in aller Welt die Begriffe auf dem Apparat für ihn unverstänlich in Englisch buchstabiert wären und als Herbert durch ihn nach der Türe spähte, war die Frau verschwunden, nur das Licht und die grauen Schatten aus den Fenstern der Gebäude gegenüber tanzten und spiegelten sich in der Schaufensterscheibe und in dem Plastik der Geräte im Geschäft und als Herbert anfing zu erzählen, war der Mann nicht mehr interessiert, er hatte sich spontan umentschieden, wie er meinte und verließ den Laden ebenso unbemerkt, wie Herbert recht überlegte, er ihn betreten haben musste.</p>
<p>Herbert verschloss die Tür, es war auch schon spät und als er auf die Uhr sah, fiel ihm auf, dass er beinahe säumig wäre, wollte er noch für das Abendessen einkaufen, die Frau war lang vergessen, die Lichter flackerten noch.</p>
<p>&#160;</p>
<p>(c) 2009 Michael Bolz</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oktober]]></title>
<link>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/10/21/oktober/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 19:07:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelbolz</dc:creator>
<guid>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/10/21/oktober/</guid>
<description><![CDATA[Der Oktober präsentiert sich kalt und feucht und es regnet draußen, vor den Fenstern, wo es in den w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Oktober präsentiert sich kalt und feucht und es regnet draußen, vor den Fenstern, wo es in den warmen Wohnhöhlen neben der Tagesschau und den Sportnachrichten und zwischen der kommenden Party scheint, als wären wir problemlos und Karibik.</p>
<p>Die jungen Leute vor der Universität drängen sich in dichten Korsi, rauchen eine Zigarette nach der anderen und suchen den Blick irgendwo im Gegenüber zu verankern, damit etwas wie Sicherheit durch die vermeintliche Gemeinschaft entsteht, ein wenig von dem, der verlorenen Essenz und dem verlorenen Wesen, was sie tief in ihren blutigen Leibern vermissen, seit sie von der Mutter aus dem Leib heraus unsanft getrennt wurden und hinaus, in die brutale und gemeine Kälte gerissen, von der sie bis heute keine Ahnung haben und die sie antreibt.</p>
<p>Dass, was man Welt nennt.</p>
<p>Irene lacht überdreht, während sie den schwulen Bernd anglotzt, sie denkt sie muss lachen und deshalb lacht sie, damit sich der Berndtyp im rosa Hemd fühlt, fühlen darf, wie er sich gegenwärtig meint sexuell-modisch fühlen dürfen zu müssen und er lacht und seine Hauer teilen den fühlbaren Raum so sehr, dass es schmerzt. Sie besuchen gemeinsam die Vorlesung über Kafka und lachen gerade gemein über die Professorin, die sich in ihren, in beider Augen so ausnehmend schlecht benimmt, wie ein kotzender Clown in der Manege und dann beißt sich der schwule Bernd versehentlich auf die Zunge und heult und eine Träne rutscht über seine Wange, hinunter in seinen Krangen, sein Hemd von H&#38;M und gefertigt von Kinderhänden und er weiß nicht, warum Irene immer noch lacht und nicht damit aufhören kann, weil er nicht weiß, wie nah sich weinen und lachen sind.</p>
<p>Es geht weiter mit traurigen Geschichten und Bildern des alltäglichen und gegenständlichen städtischen Jammers, das wir doch nichts weniger als für alle Zeiten erfolgreich aus unserem Bewusstsein verbannen wollen; ich hoffe, ihr seid wie ich wieder da und freue mich auf eure Kommentare.</p>
<p>Grüße, der Narr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
