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	<title>patriarchat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/patriarchat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "patriarchat"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 22:45:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Die Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) zur "Anti-Minarett Initiative"]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/30/die-revolutionar-sozialistische-organisation-rso-zur-anti-minarett-initiative/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:59:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem gestern das Stimmvieh in der Schweiz ein einseitig eine religiöse Richtung diskriminierendes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nachdem gestern das Stimmvieh in der Schweiz ein einseitig eine religiöse Richtung diskriminierendes]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[gemeinsam für ausländerfeindlichkeit und rassismus]]></title>
<link>http://bluthilde.wordpress.com/2009/11/30/gemeinsam-fur-auslanderfeindlichkeit-und-rassismus/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 06:12:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>nationalbolschewist</dc:creator>
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<description><![CDATA[wie bitte? steht da wirklich &#8220;für&#8221;? ist das nicht ein linkes blog und dann so was? und w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wie bitte? steht da wirklich &#8220;für&#8221;? ist das nicht ein linkes blog und dann so was? und wer bist du überhaupt?</p>
<p>um mich kurz vorzustellen: ich bin nationalbolschewist und dass ich nunmehr mit von der partie im autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin bin, hat schon so seine richtigkeit und das liegt nicht nur daran, dass &#8211; wie der ehrenwerte genosse politbuerokrat schon angedeutet hat &#8211; die mitglieder des kollektivs mehrfach ausgebeutete und ihrer wahren bedürfnisse entfremdete proletarier sind, die durch kapitalistisch-faschistische unterdrückungs- und zwangsapparate (arbeit und familie) daran gehindert werden, täglich hier der wahrheit ausdruck zu verleihen und andere proletarier auf den weg der emanzipation und befreiung zu führen.</p>
<p><a href="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/01020111385500.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-163" title="0,1020,1113855,00" src="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/01020111385500.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a></p>
<p>warum auch nationalbolschewistische bestrebungen hier zu wort kommen sollen, ist einfach erklärt: war früher diese bewegung revisionistisch und ein fremdkörper beim aufbau des sozialismus, so ist sie heute die perfekte synthese aus sozialistischen, emanzipatorischen, religionskritischen, humanistischen, antiimperialistischen, antizionistischen, nationalhedonistischen und zugleich aber auch antipatriarchalischen bestrebungen: kurz gesagt, aus allem, was spaß macht.  <!--more--></p>
<p>und wer das nicht nachvollziehen kann, möge sich nur ein paar fragen stellen:</p>
<p>- was war schon 1939 eher im interesse der polnischen arbeiterklasse und des fortschritts der menschheit: die ergebnisse des molotow-ribbentrop-paktes oder die damals herrschende und 1989 durch die kapitalistische restauration wiederauflebende unterdrückung durch die reaktionär-faschistische einheitsfront aus klerus, kapital und bürgerlicher reaktion?  </p>
<p>- besteht wirklich ein widerspruch zwischen der völkisch-nationalistischen geschichtsauffassung und dem weltbild heutiger kommunisten, selbst antideutscher? fußen sie nicht beide auf den erkenntnissen des wissenschaftlichen weltbildes, dessen grundlagen charles darwin uns geschenkt hat? hat nicht adolf hitler kurz vor seinem tode festgestellt, das deutsche volk habe sich im kampf ums dasein als das schwächere erwiesen und hätte es daher nicht durch das erbarmungslose gesetz der geschichte seinen untergang verdient? ist es nicht das, was auch fortschrittliche genossinnen meinen, wenn sie &#8220;deutschland verrecke&#8221; deklamieren? können wir nicht sie und all jene, die sich &#8211; obwohl sonst stramme hitleristen &#8211; dieser logik verschließen, in ein gemeinsames boot holen, indem wir deutlich machen, dass die schaffung einer sozialistischen nation, wie sie bereits in der ddr wirklichkeit wurde, genau das ist, was die gefühlten widersprüche aufhebt? und die schaffung einer sozialistischen nation in jedem land der erde &#8211; was am ende im ergebnis ja auch die weltrevolution herbeiführt?</p>
<p><a href="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/natbol.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-164" title="natbol" src="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/natbol.jpg" alt="" width="168" height="168" /></a></p>
<p>- kann ein genosse, der sich in vorbildlicher weise um das sozialistische staatswesen verdient gemacht hat, wirklich so leicht irren, wenn er sich eine <a href="http://npd-blog.info/2009/11/23/npd-stasi-spitzel10139/" target="_blank">plattform sucht, auf der er die kapitalistische restauration bekämpft</a>, nur weil der entfremdungsprozess im sterbenden spätkapitalismus nun schon über 20 jahre hinweg verschärft wurde?</p>
<p>- war nicht otto strasser ein verlässlicher bündnisgenosse im kampf gegen aufklärungsresistente elemente jedweder art? hätte er nicht jedweden kirchlichen einfluss nach art des großen genossen enver hoxha auch in deutschland weiter zurückgedrängt, wenn er statt des faschistischen adenauer-regimes das schicksal des reiches bestimmt hätte? war er nicht einer der ersten entschlossenen gegner des § 218? hat nicht der völkische sozialismus <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/22304.html" target="_blank">ansätze emanzipatorischer und sexualrevolutionärer art </a>verfolgt, die zumindest etwas von den wissenschaftlichen erkenntnissen wilhelm reichs aufgriffen und auf denen die genossinnen 1968ff. aufbauen konnten?</p>
<p>- war nicht schon karl marx mitglied der deutschen burschenschaft? haben nicht er und friedrich engels in ihren brieflichen korrespondenzen ausgiebig die tradition des antizionistischen und die reaktionäre bewusstseinslage mancher maximalpigmentierter völker karikierenden herrenwitzes gepflegt? sind nicht genossinnen wie horst mahler oder reinhold oberlercher bis heute ihrer revolutionären tradition der hinterfragung und kritik der machtverhältnisse in der spätkapitalistischen ausbeuterordnung treu geblieben?</p>
<p>- sind nicht gerade npd und freie kameradschaften vorreiterinnen bei der durchsetzung genderneutraler lebensformen und der kritik traditioneller geschlechterklischees? immerhin verkörpern ja gerade frauen in nationalistischen zusammenhängen das ideal der von den ihnen durch die bürgerliche gesellschaft anerzogenen hemmungen befreiten frau? die alkohol trinkt, sich prügelt, traditionelle männersportarten betreibt, das vom faschistischen kapitalismus gepflegte vorurteil des schamgefühls abgeschüttelt hat und der befreiten sexualität huldigt? und dabei auch optisch die geschlechterdiskriminierung überwunden hat, indem sie auf den ersten blick von den männern nicht mehr wirklich unterschieden werden kann? nur selbstentknechtung durch mut zur hässlichkeit bringt uns vorwärts!</p>
<p>- haben nicht alle humanisten mit gegenaufklärung jedweder art (christlich, islamisch, was auch immer), george w. bush, dem papst, dem yankee-imperialismus, der antiemanzipatorischen denkart und dem falschen bewusstsein die gleichen feinde?</p>
<p>wie das autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin <a href="http://bluthilde.wordpress.com/2009/10/19/kommunisten-fur-sarrazin/" target="_blank">richtig festgestellt hatte</a>, ist in den einwanderern aus ländern, die der islamischen spielart des unwissenschaftlichen aberglaubens anheim gefallen sind, mitnichten ein begeisterungsfähiges potenzial für die sozialistische transformation der kapitalistischen produktionsverhältnisse und für eine befreite, emanzipatorische gesellschaft zu erblicken, sondern es hat sich hier &#8211; <a href="http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Viele-Tuerken-fuehlen-sich-bei-uns-unerwuenscht_aid_784966.html" target="_blank">wie aktuelle untersuchungen zeigen</a> &#8211; ein <a href="http://bluthilde.wordpress.com/2009/10/21/alice-schwarzer-als-tante-erna/" target="_blank">ideologisch verhärtetes, patriarchalisches, zutiefst reaktionäres und gegenaufklärerisches potenzial</a> gebildet, das sich &#8211; wie auch in der türkei üblich &#8211; gegen die aufbegehrenden, revolutionären massen instrumentalisieren ließe.</p>
<p><a href="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/rgh1242769029o.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-165" title="rgh1242769029o" src="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/rgh1242769029o.jpg?w=300" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>sagt nicht dieser auszug aus einem artikel der &#8220;rheinischen post&#8221; alles aus über die verhaftung dieser elemente in archaischem bewusstsein, wahnhaften mittelalterlichen vorstellungen und autoritären persönlichkeitsstrukturen?</p>
<p>&#8220;Ein Zusammenleben von Mann und Frau vor der Ehe lehnen acht Prozent der Deutschen ab, aber 47 Prozent der Türken in Deutschland und 67 Prozent der Türken in der Türkei. Beim vorehelichen Sex der Frau sind es den Angaben zufolge sieben Prozent der Deutschen, 56 Prozent der Türken in Deutschland und 84 Prozent der Türken in der Türkei. Vor wichtigen Entscheidungen fragen 66 Prozent der Deutschen die Familie um Rat, aber 84 Prozent der Türken in Deutschland und 88 Prozent der Türken in der Türkei.&#8221;</p>
<p>eine linke, die vor diesem hintergrund immer noch meint, aus angst vor der parteipolitischen konkurrenz in form nationalistischer gruppierungen &#8220;gegen fremdenfeindlichkeit&#8221; auftreten zu müssen, offenbart in diesem sinne, dass sie auf einer bewusstseinsstufe stehen geblieben ist, die den geänderten anforderungen des revolutionären kampfes nicht gerecht wird.</p>
<p>es lebe die partei!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Płeć kobiety]]></title>
<link>http://nothingbutrunning.wordpress.com/2009/11/28/plec-kobiety/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:02:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>nothingbutrunning</dc:creator>
<guid>http://nothingbutrunning.wordpress.com/2009/11/28/plec-kobiety/</guid>
<description><![CDATA[Z kobietą jest tak, że zawsze jest naznaczona swoją kobiecością. Dzieje się  to również w sytuacjach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Z kobietą jest tak, że zawsze jest naznaczona swoją kobiecością. Dzieje się  to również w sytuacjach, w których pozornie płeć nie powinna grać roli. Są to sytuacje, gdzie z kobiecości czyni się kartę przetargową podczas gdy aspekt męskości jest zupełnie ignorowany. Ma to miejsce na uczelniach, w zakładach pracy czy w przeróżnych większych lub mniejszych instytucjach.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:u2MLk2Z6w-oUYM:http://bi.gazeta.pl/im/4/5589/z5589644M.jpg" alt="" width="94" height="123" />Kobieta przede wszystkim jest kobietą a dopiero później aktywistką, animatorką, prawniczką czy lekarką. Z mężczyzną jest odwrotnie. Liczy się fach i umiejętności bez względu na stopień posiadanej przez mężczyznę męskości. Podczas rozmowy o pracę, egzaminu na uniwersytecie czy przyjęcia na staż w firmie, bardzo często jakość i ilość kobiecości w kobiecie jest wytyczną przysłaniającą jej doświadczenie i zdolności. Im lepsza kobiecość tym wyższa ocena z egzaminu czy tym bardziej intratna propozycja pracy. W przypadku mężczyzny w podobnych sytuacjach zazwyczaj nikt nie zadaje sobie trudu oceniać jakości jego męskości, tylko zwraca uwagę na wiedzę, dorobek czy wykształcenie.</p>
<p>Są zawody, stanowiska i funkcję, w których wręcz niechętnie widziałoby się kobietę, dlatego  regularnie publikuje się ogłoszenia, w których wyraźnie postawiony jest taki komunikat. Jest to jawna dyskryminacja pozbawiająca kobiety możliwości wyboru i decydowania o swoim życiu. Jeśli na przykład praca na wózku widłowym z jakiś niejasnych względów przewidziana jest raczej dla mężczyzn, to mimo wszystko propozycja szkolenia i pracy powinna być również skierowana do kobiet dając im możliwość wyboru. Być może żadna kobieta na ogłoszenie nie odpowie, ale nie powinno to zwalniać pracodawcy od obowiązku uwzględniania kobiet jako potencjalnych pracownic. Są kraje na świecie, gdzie kobieta nie może być tą, którą chce ponieważ wykonywanie określonych zawodów czy funkcji społecznych jest opisane, nie rzadko restrykcyjnie, przez państwo, religię lub obyczajowość. Często nakazy i zakazy dotyczące kobiety płyną z tych trzech dogmatów jednocześnie. Jeśli chodzi o mężczyznę to zazwyczaj jedynym wskazaniem jest nieletność gdy mężczyznę nazywamy jeszcze chłopcem lub letność gdy chłopca nazywamy już mężczyzną. Reszta bez ograniczeń jakby męskość była synonimem jakości i gwarantem trwałości.</p>
<p>Model, w którym mężczyzna ma wiodącą rolę w społeczeństwie i uznawany jest za zaczyn wszechrzeczy, nazywany jest modelem patriarchalnym, co w dosłownym tłumaczeniu znaczy „władza ojca” czyli głowy rodziny rozumianej jako ogół społeczeństwa. Niejednokrotnie model ten jest tak dalece krzywdzący dla kobiet, że są zmuszone do inicjowania organizacji czy całych ruchów społecznych walczących o ich prawa. Wielokrotnie stowarzyszenia i fundacje zajmujące się prawami człowieka czyli w tym i kobiet, powołują specjalne działy i kampanie zajmujące się tylko i wyłącznie zapobieganiu łamania prawa w stosunku do kobiet. Daje to wyobrażenie o skali niesprawiedliwości jaka dotyka samych kobiet nie wspominając o mężczyznach i dzieciach. Dla wielu kobiet walka o poszanowanie ich praw i samostanowienie jest warunkiem istnienia, czasownikiem,  który pozwala godnie żyć.</p>
<p>Model taki, ukonstytuowany tysiące lat temu, pokutuje do dziś i zbiera swoje żniwo. Przypuszcza się, że u zarania dziejów mężczyźni wykorzystując swoją przewagę siłową nad kobietami narzucili taki mechanizm społeczny, który stawiał mężczyznę nie tylko w pozycji postaci dominującej nad światem, ale i wszechświatem. Mówiąc schematycznie, świat podzielony jest na systemy społeczno-polityczne, w których ogranicza się męską dominację na rzecz równego uczestnictwa w życiu publicznym kobiet i mężczyzn i na takie, w których się hołubi i wzmacnia patriarchat kosztem ograniczenia swobód kobiet. Zwyczajową jest praktyką, że przedstawiciele obu płci systemów zorientowanych na równouprawnienie, domagają się respektowania praw kobiet w systemach opartych na modelu monopolistycznej męskiej władzy. Monopol takiej władzy powoduje, że kobieta wtłaczana jest w określone role społeczne stając się ich więźniem rodzaju żeńskiego.</p>
<p>Problemem takiej rozbieżności w interpretacji roli kobiety w społeczeństwie stają się niekiedy same kobiety tłumacząc swoją opresję względami tradycji. Tak, jakby tradycja legitymizowała zamach na ich wolność i godność. Wprzęgnięte od zarania dziejów w usłużną i posłuszną rolę mężczyźnie, identyfikują się z nią do tego stopnia, że stają się strażniczkami własnej opresji. Najczęściej, owa identyfikacja jest dodatkowo wymuszana terrorem państwowo-religijnym.</p>
<p>Nawet w społeczeństwach, w których emancypacja kobiet jest daleko posunięta, ludzie wciąż nie mogą się uwolnić od stereotypów dotyczących roli kobiety w społeczeństwie, jakie narzuciła im kultura przez wieki. Cały czas chętnie widziałoby się kobietę jako tę, która sprząta, gotuje, chodzi na zakupy i wychowuje dzieci. Dla wielu ludzi taki porządek ustanowiony od czasów przedhistorycznych jest gwarantem spokoju i bezpieczeństwa. Najczęściej, zmiana myślenia o społecznej roli kobiety, reinterpretacja jej pozycji w społeczeństwie czy redefinicja stosunków społecznych w ogóle powoduje zaburzenie pojmowania tradycji, porzucenie przyzwyczajeń czy przebudowę obowiązującego <em>status quo</em>. Taka zmiana porządku powoduje poczucie zagrożenia utraty pozycji i statusu społecznego, przywilejów czy władzy. Mężczyźni często kojarzą to również z utratą wiarygodności i godności, jakby zwiększający się udział kobiet w życiu społeczno-politycznym proporcjonalnie umniejszał ich męskości.</p>
<p>To strukturalne przywiązanie i przyzwyczajenie mężczyzn do dominacji nad światem i zwierzchnictwa nad kobietami w znaczący sposób utrudnia reformę społeczną mającą na celu zmianę traktowania kobiet jako tych, które usługują mężczyzną. Dość często wizja pozbycia się przez mężczyzn części praw i przywilejów na rzecz kobiet jest tak przeraźliwa i paraliżująca, że ci pierwsi zrobią wszystko by tylko nie doprowadzić do zmiany. Inni mężczyźni stanowiący aktualnie miażdżącą mniejszość światową nie dość, że chętnie odstępują od swoich przywilejów popierając kobiety w ich dążeniu do równouprawnienia, to jeszcze walczą o ich prawa niekiedy kosztem swoich. Przeorganizowanie społeczno-ekonomicznego <em>status quo</em> mężczyzn pod kątem równego traktowania kobiet może wiązać się z redukcją roli mężczyzny w hierarchii społecznej i z ubytkiem jego ekonomicznych przywilejów. Efektem tego może  być mniejszy udział mężczyzn przede wszystkim we władzy oraz w konsumpcji dóbr będących jej nieodzownymi atrybutami.</p>
<p>Mężczyźni, mniej lub bardziej radykalnie, kulturowo wpychani w patriarchalny model, zazwyczaj poddają mu się z wygody, zniechęceni wysiłkiem jakiego wymaga przemiana świadomości ukierunkowana na równouprawnienie płci. I nie chodzi o to, że rozwiązaniem jest społeczeństwo matriarchalne, które z łatwością równą patriarchatowi mogłoby ześlizgnąć się w obszar opresji nie tylko mężczyzn, ale i kobiet. Chodzi o świadomość, że historia i żywot „babki prababki” są tak samo ważne jak „dziada pradziada”.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Linke Presseschau]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/28/linke-presseschau-4/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 01:35:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[1.) Ich sauge, also bin ich, eine Auseinandersetzung von Elisabeth Streit mit Vampirfilmen aus femin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[1.) Ich sauge, also bin ich, eine Auseinandersetzung von Elisabeth Streit mit Vampirfilmen aus femin]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Studierende und ihre Furcht vor der Freiheit (2004)]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/27/studierende-und-ihre-furcht-vor-der-freiheit-2004/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:18:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein wenig Textrecycling aus Anlass der derzeitigen Studistreiks, ein Beitrag aus eigener Feder, zuer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ein wenig Textrecycling aus Anlass der derzeitigen Studistreiks, ein Beitrag aus eigener Feder, zuer]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/27/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-11/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:00:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bremen: Solidaritätsmarsch für die mehr als 160 Getöteten und 1000 Verletzen in Guinea (Conakry)]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/25/bremen-solidaritatsmarsch-fur-die-mehr-als-160-getoteten-und-1000-verletzen-in-guinea-conakry/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 01:29:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Quelle: Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen: GUINEA (CONAKRY): LAUTLOS TÖTET DI]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Quelle: Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen: GUINEA (CONAKRY): LAUTLOS TÖTET DI]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interview mit Gina Wilson (Organisation Intersex International (OII))]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/21/interview-mit-gina-wilson-organisation-intersex-international-oii/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 01:36:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/21/interview-mit-gina-wilson-organisation-intersex-international-oii/</guid>
<description><![CDATA[Quelle: Green Left Weekly: Interview: The fight for intersex rights Earlier this year, South African]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Quelle: Green Left Weekly: Interview: The fight for intersex rights Earlier this year, South African]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/20/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-10/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/20/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-10/</guid>
<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tag der Religionen in Köln: Das neue Dreigestirn]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/11/17/tag-der-religionen-in-koln-das-neue-dreigestirn/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 03:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/11/17/tag-der-religionen-in-koln-das-neue-dreigestirn/</guid>
<description><![CDATA[الثقة aṯ-ṯiqa Vertrauen Die Kölner Erklärung November 2009, Armin Laschet billigt die Scharia. Eine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0;" align="right"><span style="font-size:22pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> الثقة</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> aṯ-ṯiqa </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 90pt;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vertrauen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 9pt;"><span style="font-size:15.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Kölner Erklärung </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> November 2009, Armin Laschet billigt die Scharia. Eine Integrationskritik von Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Anmerkungen zur Dialogveranstaltung »Religionen und die Zukunftsaufgaben in der Gesellschaft – Die Rolle der Religionen im Integrationsprozess«, abgehalten im Kölner Rathaus im November 2009. Anwesend waren jeweils ein katholischer und evangelischer Bischof, ein Oberbürgermeister, ein männlicher radikaler Islamkonvertit (FDP) nebst Kopftuchgattin, ein Handlungsreisender der Islamisten der Bundeshauptstadt, ein hoher Dienstgrad der Bundeswehr in Ausgehuniform, Landesminister Armin Laschet, Islampropagandist Bekir Alboğa und die zum Applaudieren und Schweigen eingeladene Kölner Bevölkerung </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zwei Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Runden Tisches der Religionen zu einem Tag der Religionen. Im November 2009 waren Kölns gewählter Oberbürgermeister Jürgen Roters und der Rat der Religionen in Köln die Gastgeber. Zum Programm gehörten ein Empfang im Rathaus am 12.11. um 17:00 Uhr im festlichen, für den Souverän, das Volk, unzugänglichen Hansa-Saal und die anschließende öffentliche Zentralveranstaltung mit knapp 200 Gästen um 18:00 Uhr. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Dort erhob der Integrationsminister des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, Armin Laschet seinen kühnen Anspruch, über die Rolle der Religionen im Integrationsprozess nachgedacht zu haben. Die von ihm, einem &#8216;irgendwie&#8217; säkular gedachten Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, bezeichnenderweise verwendete Pluralform »Religionen und die Zukunftsaufgabe der Gesellschaft« steht einer ethnoreligiösen Apartheid im Sinne des osmanischen Millet-Systems oder der Two-Nation Theory des in Pakistan als &#8220;Größter Führer, Vater der Nation&#8221; verehrten Ali Jinnah (&#703;Alī Ǧinnāh, 1876-1948) leider nicht im Weg. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Offenbar möchte Armin Laschet uns dazu aufrufen, das &#8220;Vertrauen&#8221; zu haben, dass die europäischen Funktionäre und Parteigänger des organisierten Islam in Zukunft freiwillig und bewusst auf ihre nach schariatischer Ansicht im Koran (arabisch al-qur&#702;ān) begründete geheiligte Pflicht der Verwirklichung der islamischen Lebensordnung verzichten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es war eine raffinierte Idee der Muslimbrüder und ihrer Kollegen von der Millî Görüş, die angestrebte islamische Staatwerdung (Islamisierung) mit der Forderung nach &#8220;Toleranz, Differenz, Vertrauen!&#8221; zu umhüllen. Das gemeinte oder sogar geschriebene Ausrufezeichen hinter &#8220;Vertrauen&#8221; sollten wir allerdings beachten. Jeder Islamkritiker oder auch nur bewusster freiheitlicher Bürger, der glücklich in einer im Laufe von Generationen mühselig errungenen liberalen Staatlichkeit lebt, ist damit, bedauerlicherweise und unvermeidlich, in der ethisch jedenfalls rhetorisch ungünstigen Rolle, zum Misstrauen aufrufen zu müssen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Vielleicht kann das am ehesten mit dem Bekenntnis des eigenen Menschenbildes bewältigt werden, dass der Mensch zwar zum Aufbau einer Lebensweise in der gewaltärmsten Form berufen ist und damit zur Minimierung allen menschlichen Leides und zwar für alle, doch dass der Mensch wesensgemäß überaus aggressiv ist und ein gesellschaftliches Machtvakuum Utopie bleiben muss. Das funktioniert auch christlich gesprochen: Mit dem Bekenntnis eines Menschenbildes der Gottesebenbildlichkeit und einer davon abgeleiteten Würde, Unversehrbarkeit und Gleichberechtigung, die auch für Buddhisten und Ex-Muslime gilt und sogar für Frauen. Schariatisch gesprochen funktioniert das nicht, denn die Frau erbt die Hälfte, auch die Zweitfrau, sie darf in die erste Ehe zwangsverheiratet werden, hat bis zu drei neu angeschaffte weitere Ehefrauen in der gemeinsamen Wohnung zu dulden, verliert bei der Scheidung ihre Kinder und muss sich verschleiern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Das im Jahre 2003 in Stuttgart unter dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster entstandene Modell des Runden Tisches der Religionen fordert nach eigener Aussage zwar nicht die Aufarbeitung dieser sozialen und rechtlichen Folgen der šarī&#703;a (Scharia), sondern vielmehr &#8220;die vorurteilslose Aufarbeitung der Konfliktgeschichte der Religionen, das interreligiöse Lernen in Kindergärten und Schulen, die Demaskierung extremistischer Organisationen und den Respekt vor religiösen Gefühlen&#8221;. Von freiheitlich-demokratischen Gefühlen oder gar Gedanken, die es ja vielleicht auch zu respektieren gelte ist also gar nicht mehr die Rede und auch nicht vom Völkermord an den Armeniern und Aramäern der Jahre 1915-1917. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wichtiger als das (religiöse Gefühle beleidigende?) Betonen der universellen Menschenrechte ist denn auch sechs Jahre später, im spätherbstlichen Rheinland des Jahres 2009, die Harmonie des Dialoges. Und so wurden die Islamisten Axel Ayyub Köhler und Burhan Kesici, Schariafunktionär Bekir Alboğa und Minister Armin Laschet Gast beim integrativ denkenden Kölner Bürgermeister. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der politische Islam – der Islam – beschränkt sich leider nicht auf die erwähnten &#8220;religiösen Gefühle&#8221;, sondern greift unsere freiheitlich-demokratische Lebensweise mit einem juristischen Dschihad (legalistisch) an. Das bedeutet, dass über erst spontan, dann provisorisch eingeräumte Ausnahmeregelungen oder, noch etwas später, Einzelfallregelungen, bald ein Brauchtums-Sonderrecht und schließlich ein eigenes Recht gelten soll und gelten wird. Die šarī&#703;a ist Gesetz, keine Spiritualität. In jeder Hinsicht können wir es und nicht leisten, das diskriminierende, frauenentrechtende Schariagesetz zu verharmlosen. Genau dazu aber hat Köln sich am 12.11.2009 hergegeben, kirchlicherseits soll das demokratiegefährdende Tun im kommenden Jahr beim Ökumenischen Kirchentag inhaltlich und intensiv fortgesetzt werden, wie zwar nicht im Saal zu hören, aber am Folgetag in der Presse zu lesen war (1). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wird in Bayerns Metropole des Jahres 2010 ein in Gründung befindliches Millet-System Bundesrepublik Deutschland christlich-ökumenisch bejubelt werden? Wir Kirchentagsbesucher sollten dem allerdings Widerstand entgegen setzen, das Gottesbild des Jesus von Nazareth und seiner Getreuen ist etwas anderes als der Frauen steinigende, Hände und Köpfe abhackende Götze der šarī&#703;a oder jener absoluten Gehorsam fordernde und Kollektive unterschiedlich privilegierende (unterschiedlich diskriminierende) Allahgott, wie ihn Sayyid Abū l-A&#703;lā l-Maudūdī, Sayyid Quṭb (&#8220;Von ihrem ersten Tag an waren Juden die Feinde der Islamischen Gemeinschaft … ein Krieg, der in 14 Jahrhunderten nicht für einen Moment unterbrochen worden ist&#8221;, bei: Thomas Maul: Die Macht der Mullahs, 34) und Necmettin Erbakan verehren und fordern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Kölner Rathaus, Piazzetta. Es ging auf 18:00 Uhr, indes die erklärt islamfreundliche Obrigkeit undeutlich hörbar im unmittelbar benachbarten, höher gelegenen und erleuchteten Hansa-Saal weilte. Wir hatten auf einen kritischen, bürgerrechtlich fundierten Dialog gehofft, auf einen Dialog also, der diesen Namen verdient. Dass am 12.11. die kulturrassistische Gottheit der Modernisierungsverweigerer Quṭb und Erbakan im Kölner Rathaussaal Platz nehmen durfte, wurde uns früh angereisten Gästen allerdings in dem Augenblick klar, als der Kammerdiener die Reservierungszettel mit den fett gedruckten Namen Burhan Kesici und Ayyub Axel Köhler auf die Stühle in der ersten Reihe legte. Welcher Bürgermeister kann es wagen, diese beiden islamischen Politfunktionäre zu empfangen? Oder sollten Kesici und Köhler die šarī&#703;a inzwischen zurückgewiesen haben, dem Geist des Secular Islam Summit (Petersburg 2007) treu ergeben, auf weltbürgerlicher Augenhöhe mit Ayaan Hirsi Ali, Wafa Sultan und Ibn Warraq (2)? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Dass die eingeladene Kölner Bevölkerung auch anlässlich der in allen Zeitungen angekündigten Podiumsdiskussion bewusst nicht die Gelegenheit haben werden sollte, auch nur ein Wort sagen zu dürfen, hätten manche Gäste in dieser Minute für unmöglich gehalten – sie sollten eines Schlechteren belehrt werden. Um es vorwegzunehmen: Einige zornige Zwischenrufe gab es zum Glück dann doch noch, wie zu erwarten vor allem bei den Beiträgen des Ministers für Frauen (ausgerechnet) und Integration, dem an diesem so genannten Festakt die Worte der Petersburger Erklärung »We insist upon the separation of religion from state and the observance of universal human rights« allerdings auch auf Deutsch nicht über die Lippen gehen wollten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet bekennt, wie wir gleich hören werden, lautstark und keinen Widerspruch duldend: &#8220;Wir Muslime und Christen glauben an denselben Gott&#8221;. Die daraufhin ertönenden Pfiffe aus dem Publikum überhörte der rheinische Integrator wenig huldvoll aber erhaben, der damit soeben sinngemäß ausgesagt hatte, dass sein katholischer Gott mit dem Allāh genannten Dämon der šarī&#703;a identisch ist, in dessen Namen am Vortag bei Sonnenaufgang der kurdische Iraner Ehsan Fattahian hingerichtet worden ist. Jenem Allahgott, der den Sex mit neun- oder zehnjährigen Ehebräuten billigt (3) und das Recht jedes muslimischen Vaters, als Wali Mudschbir (von: ǧabrī, gezwungen, walī meint Vormund, hier in der Bedeutung Heiratsvormund) seine durch Stamm und umma auf Jungfräulichkeit kontrollierte Tochter in die erste Ehe auch gegen ihren Willen zu verheiraten (4). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Toleranz für den Islam, so rufen Laschet und Roters am 12.11.2009, Weihbischof Jaschke schlägt sein Kreuz und der für diesen Abend eigens beauftragte Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der kurhessische Landesbischof Martin Hein, faltet andächtig die Hände zum Gebet: Heißen wir den Islam in unserer Mitte willkommen, wo wir, Juden, Christen und Muslime, doch denselben Gott teilen! Da möchte man als Kirchenmitglied allerdings zur Untoleranz aufrufen, bekommt seine wissenschaftlich orientierten islamkritischen Leserbriefe allerdings seit längerem nicht mehr im örtlichen Gemeindebrief unter. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Islam ist islamisches Recht, beispielsweise das Heiratsalter betreffend. Hörbar genervt über die freiheitlichen Demokraten und gotteslästerlichen Modernisten in aller Welt stellt der stellvertretende Justizminister von Saudi-Arabien und islamische Großmufti fest: &#8220;In den Medien hören wir ja so oft von der Heirat Minderjähriger. Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen, dass das Schariagesetz auch für Frauen nicht ungerecht ist. Wenn gesagt wird, dass eine Frau unter fünfzehn nicht heiraten kann, ist das schlicht falsch. Wenn ein Mädchen das Alter von zehn oder zwölf Jahren erreicht hat, ist sie für eine Heirat auswählbar, und jede und jeder, die oder der denkt, das Mädchen sei zu jung, liegt einfach falsch und hat ihr eine Ungerechtigkeit zugefügt (3).&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Diese Rechtleitung von &#703;Abd al-&#703;Azīz bin &#703;Abdullāh Āl al-Šayḫ mögen sich doch bitte auch die christlichen Funktionäre und westfälischen oder rheinischen Islamversteher Rheinhard Kirste, Thomas Lemmen, Melanie Miehl und Dorothee Schaper hinter die Dhimmi-Ohren schreiben. Der Leser möge seinem Pastor oder Pfarrer den Satz von Āl al-Šayḫ in Schriftform einreichen, könnte fortan allerdings eine gewisse, gegen ihn gerichtete und durch so etwas wie zuckersüße Aggressivität gekennzeichnete Verhaltensveränderung seines Klerikers bemerken, der sich nicht traut, seinen schariaverliebten Bischöfen Zollitzsch (5) oder Jepsen (6) zu widersprechen – erklärlich, einem unbotmäßigen sprich islamkritischen Kleriker droht Armut und Elend, jedenfalls Machtverlust. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eben darum geht es beim grausamen Kinderspiel der Reise nach Jerusalem ebenso wie beim kirchlichen Dialog mit dem Islam oder »abrahamischen« Trialog, um gesellschaftliche, um ökonomische Macht. Wer zuerst „Scharia“, „Wali Mudschbir“ oder „Hisba“ sagt, fliegt raus – Job weg, Ruhm weg, Existenz weg. Du musst diese drei Regeln kennen, und nun auf, spiel mit beim christlichen Islambeschwichtigen, zum Beispiel auf dem Zweiten Ökumenischen Kirchentag München 2010: &#8220;Aus gemeinsamer Verantwortung suchen wir nach Formen gemeinsamen Handelns  (7)&#8221;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Auf dem diesjährigen Kirchentag in Bremen durfte die am 12.11.2009 bei Jürgen Roters und Armin Laschet offiziell eingeladene Rabeya Müller nicht fehlen (8). Zu den Evangelischen durfte die muslimische Fundamentalistin in Bremen, angekündigt als &#8220;Islamwissenschaftlerin und interkulturelle Pädagogin (IPD)&#8221; über »Gibt es einen islamischen Feminismus?« sprechen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zur bekennend an der Scharia orientierten Leiterin des Instituts für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD) genannten Kölner Hauses der Konvertitin Rabeya Müller, in interreligiöser Freundschaft dem islambegeisterten westfälischen Pfarrer Reinhard Kirste von der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) zugetan, haben wir bei Sägefisch Nr. 098. berichtet (9). Auf das Gespann IPD / INTR°A beziehungsweise Duo Müller / Kirste stößt man seit Jahren, sobald es in NRW und in Kindergarten, Schule oder Kirche um den Islam geht sprich um die aggressive Verharmlosung desselben. Dass Allahs schariatreue Feministin bei der Bundeszentrale für politische Bildung geführt wird, erstaunt dann aber doch etwas (10), und dass einer ihrer Aufsätze »Die Angst der Deutschen vor dem Grundgesetz – Zum Zusammenleben der Kulturen in unserer Gesellschaft« titelt ist dreist bis raffiniert. Herausgeben durfte sie ihr Machwerk, die Pluralform Kulturen bedeutet ja vielleicht rechtsverschiedene Glaubensnationen, bei der Evangelischen Frauenhilfe. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eine bestimmte durch die alten Achtundsechziger geprägte Sorte Christinnen scheint nach der Durchsetzung der Scharia zu lechzen wie der Drogensüchtige nach dem Rauschgift. Hans-Peter Raddatz liest man in solchen Milieus natürlich nicht, die atheistische Islamkritikerin Alice Schwarzer darf man als bekennende Monotheistin praktischerweise verwerfen. Dafür leuchtet Rabeyas Kopftuch an manch einem Tag feministisch violett. Zwar schariafeministisch, aber lila. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Noch zu Deutschlands islamfreundlichen Bischöfen. Ein russlanddeutscher Rassist ermordet im Juli 2009 im Gerichtssaal von Dresden (an der Elbe) die ägyptische Pharmaziestudentin Marwa el-Scherbini (Marwa &#703;Alī aš-Šarbīnī). Bischöfin Jepsen aus Hamburg (auch Elbe) ergreift diese willkommene Gelegenheit zur Islambeschwichtigung und rauscht zu Imam Ramazan Ucar (11), Vorsitzender vom Bündnis der islamischen Gemeinden in Norddeutschland und der Islamischen Gemeinde Hamburg, Centrum Moschee. Hamburgs kleiner Kalif revanchiert sich verständnisvoll mit der Nennung der angeblich antiislamisch eingestellten Sippe Obeidi, welche ihre Tochter Morsal nach langem Beratschlagen im Mai 2008 aus echter Überzeugung ermordet hatte (12). Für Imam Ucar sieht familiäre Gesundung ungefähr so aus: &#8220;Tradition oft schlecht, Islam immer gut, bei Ehrenmord gönne man der Familie halt weniger Tradition, sondern einfach mehr Islam!&#8221; (13). Ob Jepsen bei einem politisch aktiven Fundamentalisten war oder nicht, ist der multikulturellen Bischöfin nicht so wichtig, ihr Maßstab des Handeln sind nicht diese unromantischen allgemeinen Menschenrechte, sondern die kuschelig warmen, möglichst häufigen Dialoggespräche. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In Griechenland darf die türkische Minderheit heute (!) nach Islamischem Recht leben, in der Ehe schwangere vierzehnjährige oder zwölfjährige Bräute (Imam-Ehe) sind in der nordgriechischen Region Komotiní (Rhodopen) völlig üblich und bereits, fragen Sie doch einfach Armin Laschet oder das Düsseldorfer Jugendamt, in die Landeshauptstadt eingereist (14). Nur war in diesem Fall die schwangere Muslima und Ehefrau elf Jahre alt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Laschet und der einstige Regierungspräsident von Köln (1999 &#8211; 2005) Jürgen Roters kennen die Rechtsfolgen und sozialen Folgen des islamischen Heiratsalters und des Wali Mudschbir also genau und ließen die verflixte stolze und elfjährige Ehefrau verschämt nach Griechenland zurücktransportieren. Wie reagiert unser Integrationsminister auf Allahs Kindbraut? Laschet beziehungsweise die Christlich-Islamische Gesellschaft (CIG) lässt den bosnischen Großmufti nach Bensberg heranreisen und schüttelt dem die Rechtsspaltung (Schariatisierung) betreibenden Mustafa Cerić mit blinkenden Dackelaugen die Hand. Vielleicht hofft Laschet, dass die rheinischen Muslime sich auf die verharmlosend »arrangiert« (Boos-Nünning, Straßburger) genannte barbarische Cousinenehe beschränken und das islamrechtliche Prinzip der Kinderheirat nicht so sehr an die sprichwörtliche große Glocke hängen mögen. Statt Glocke auch eher Muezzinruf. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Unser schüchterner Herr Integrationsminister, mit dem wir als Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, kochend vor Wut da zum Schweigen verurteilt, donnerstagabends gemeinsam im Kölschen Rathaussaal sitzen müssen, druckst also über die politische Bedeutung des Islam für unsere europäische und deutsche nahe Zukunft herum: Schleierpflicht, Kindbräute und Zwangsheiraten. Wesentlich deutlicher als der feige Schariafreund Armin Laschet sagt uns das Familienministerium von Malaysia, was Islam ist: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">»1. Ist das Einverständnis der Braut in ihre Heirat erforderlich? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ja, für jede Heirat ist das Einverständnis der Braut erforderlich. Bei einer noch nie verheirateten Frau (Jungfrau) kommt das Einverständnis von ihrem wali mudschbir [Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang]. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">2. Kann das jungfräuliche Mädchen durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden? </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein jungfräuliches Mädchen kann durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden, soweit die eheliche Verbindung sekufu [standesgemäß] ist und sie für die Braut keine dharar [Beschädigung] ihrer syarie [schariarechtlichen Verpflichtungen] darstellt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">6. Wer ist wali mudschbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wali mudschbir ist der biologische Vater des Mädchens oder der Großvater väterlicherseits (4).« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet, weniger ehrlich als das malaysische Familienministerium, meint gleichwohl keinen anderen Islam als denjenigen der zutiefst reaktionären Doktrin der Scharia. Insofern völlig folgerichtig feierte der nordrhein-westfälische Integrationsminister am 27.10.2007 mit dem erklärten Gegner der der kulturellen Moderne, dem die Rechtsspaltung erstrebenden Mustafa Cerić den christlich-islamischen Dialog (15). Großmufti Cerić ist Großmufti von Bosnien und Herzegowina und Scheich im Europäischen Fatwa Rat (ECFR). Spirituelles Oberhaupt des ECFR ist Yūsuf al-Qaraḍāwī, kritische Geister nannten ihn »The Global Mufti« (16). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Eliten des politischen Islam feiern mit den höchsten Würdenträgern des katholischen und evangelischen Klerus wie dem Hamburger Weihbischof Jaschke den Dialog. Das gefährdet unsere Bürgerrechte und Grundrechte, solange die šarī&#703;a nicht hörbar zurückgewiesen wird. Irgendwann wird die Seite der šarī&#703;a die notwendige Macht gewonnen haben, und unsere politische und klerikale Elite um Roters und Laschet wird sagen: Da können wir nichts machen, dann den gewähren wird unseren Muslimen halt ihr Sonderrecht getreu der islampolitischen Forderung: »opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law (48)«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zu den offiziellen Gästen des Abends. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bekir Alboğa. Beauftragter für interreligiösen Dialog der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). Am 12.11. nach einem lauen Redebeitrag eher farblos wirkender Teilnehmer an der Als-ob-Veranstaltung namens Podiumsdiskussion. Tritt seit Jahren zum Thema Islam auf, lächelt in Kameras und vernebelt die durch den Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, attestierte Grundrechtswidrigkeit der Scharia (17). Wird aber immer wieder von Sendeanstalten, Bürgermeistern und Pfarrern eingeladen. Wenn Lügen wahrhaftig Balken zum Biegen bringen würden, müsste Alboğa auf der Wiese dozieren. Die der freiheitlichen Demokratie ja vielleicht überdrüssigen Deutschen wollen ganz offensichtlich kraftvoll belogen werden, wie Klaus Blees (Aktion 3. Welt Saar) in einem wichtigen islamkritischen Text zum kirchlich und kommunal leider hochaggressiv beworbenen Islamischen Religionsunterricht so treffend attestierte: &#8220;Die Zeiten [erläuterte Alboğa], in denen in der islamischen religiösen Erziehung mit Schlägen gearbeitet worden sei, seien längst vorbei. Mann und Frau seien von derselben Seele und vom selben Geist, deshalb dürfe es keinen Wertunterschied geben. Er [Bekir Alboğa] bekannte sich zur gleichberechtigten Stellung der Frau und zur Religionsfreiheit und konnte so seine Zuhörerschaft für dumm verkaufen (18).&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Burhan Kesici. Islamrat. Islamische Föderation Berlin (IFB), der veritable Landesverband der extremistischen, dem antidemokratischen Weltbild und kalifatischen Staatsentwurf des Necmettin Erbakan verpflichteten Millî Görüş (in Deutschland Islamische Gemeinschaft Millî Görüş, IGFM). Die IFB ist darüber hinaus nicht gerade bemüht, zu Organisationen aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft (FIOE, FEMYSO, MJD, INSSAN) auf Distanz zu gehen. Die Organisation betreibt eine Grundschule, an der Fereshta Ludin eine Anstellung fand. Die langjährige IFB-Aktivistin für Frauenarbeit Emel Abidin-Algan nennt sich Emel Zeynelabidin, verstößt kalkuliert gegen die Pflicht zum Kopftuchtragen, pfefferte ihr Kopftuch in ein Museum im Bonner Regierungsviertel um besser für das politische Kopftuch werben zu können und behauptete Anfang 2009, von ihrem Mann getrennt zu sein, mit ihm aber noch in einem Haus zu leben, der Söhne wegen (19). Die IGMG (Necmettin Erbakan setzte die adil düzen, gerechte islamische Lebensweise und Staatsform gegen nichtige Weltordnung, batil düzen) haben wir als äußerst desintegrierend zu bewerten, doch die Devise heißt: Vertrauen schaffen! Und so saß Kesici in der ersten Reihe und wurde bei Nennung seiner Funktionärsrolle für den Islamrat und die Islamische Föderation Berlin begrüßt. Auf solche Weise also setzt sich Wolfgang Schäubles im Sommer 2009 beendete dreijährige Deutsche Islamkonferenz (DIK) wie angekündigt auf Kommunal- und Bezirksebene verhängnisvoll fort, der französische Philosoph Jean-François Revel sprach von »Democracy against itself«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ayyub Axel Köhler. FDP Köln-Nippes. Vorsitzender im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD). Geburt 1938 in Stettin heute Szczecin, Vertreibung und Ansiedlung im südlichen Brandenburg, nach dem Abitur in Halle Flucht aus der DDR in die BRD, Konversion zum Islam 1963 als 25jähriger Student. Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) um Thomas Lemmen. Allahkrat Köhler, 2006 Nachfolger von Nadeem Elyas als neuer ZMD-Vorsitzender, erstaunte uns bereits durch orthodoxe, kalifatsorientierte Bemerkungen wie: &#8220;Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd&#8221; und schmuggelte im Februar 2007 seinen islamistischen Freund Ibrahim el-Zayat in eine Veranstaltung der Deutschen Islamkonferenz (DIK). Ibrahim el-Zayat war von 1996 &#8211; 2002 Chef des der Muslimbruderschaft nahe stehenden Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), das sich um Europas christliche Jugendverbände bemüht, man vergleiche dazu Nr. 043. (20). Zeitweilig war el-Zayat Vorstandsmitglied der radikalen, den Europazweig der Muslimbruderschaft bildenden Federation of Islamic Organisations in Europe&#8221; (FIOE), Analyse der Charta der FIOE unter Nr. 140. (21). Ein Gründungsmitglied des ZMD war die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), deren Vorsitzender seit 2002 der erwähnte el-Zayat ist, ebenfalls Bundesvorsitzender der Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland (M.S.V.). Nummer zwei der M.S.V. ist der 1963 geborene Arzt Mehmet Sabri Erbakan, der langjährige Generalsekretär der extremistischen-radikalislamischen und türkisch-nationalistischen IGMG, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş. Bei IGD ist das IZ München und ist der radikale Islamtheoretiker Said Ramadan (Muslimbruder) zu nennen, sein Sohn ist der gerade auch in Frankreich desintegrierend aktive (schariatreu segregierende) Tariq Ramadan. Said Ramadan hatte in Köln studiert und schrieb »Das islamische Recht«, vgl. Nr. 109. (22). Dank der als Toleranz fehletikettierten Unfähigkeit der Herren Roters und Laschet die Türe zuzumachen, weilte der Freund der Freunde der Muslimbrüder Ayyub Axel Köhler am 12.11.2009 als offizieller Gast im Kölner Rathaus mit reserviertem Sitzplatz in der zweiten oder dritten Stuhlreihe nebst seiner kopftuchtragenden Frau Gemahlin. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Martin Hein. Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Mitglied des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen. Hat vom Islam keine Ahnung, ist aber evangelischer Bischof und darf daher nicht fehlen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hans-Jochen Jaschke. Hamburgs Weihbischof. Hat vom Islam keine Ahnung, ist aber katholischer Bischof. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Nicola Towfigh. Nationaler Geistiger Rat der Bahá&#8217;í. Sprach am 12.11. noch vor dem Buddhisten Heidenreich und neben dem Vertreter der christlichen Orthodoxie mit Abstand das Sinnvollste, was zum Thema Religion im Rathaussaal der Piazzetta erklang. Fraglos ein politisches Friedenstäubchen, wie viele Anhänger dieser im Vergleich mit dem kriegerischen Islam durchaus Sympathien erweckenden monotheistischen Religion. Dass ihre Glaubensgeschwister in diesen Wochen im Evin-Gefängnis gefoltert werden (23), verschwieg die sanfte Menschenfreundin leider. Anklagepunkt gegen die sieben Religionsführer der Bahá&#8217;í ist &#8220;Verderbenstiften auf Erden&#8221; und &#8220;Spionage für Israel&#8221;, ein im Allahfaschismus Iran völlig übliches religionsrechtliches Mittel, das gegen die &#8220;Ungerechtigkeit&#8221; tatsächlich oder angeblich hörbar werdender Gesellschaftskritiker, Nichtmuslime, Islamapostaten, Kurden, Frauenrechtler, Regierungskritiker, Journalisten oder Studenten verwendet wird. Weiterhin lud Towfigh Schuld auf sich, indem sie sich dazu hergab, in dem für die Antiimperialistin und Linksextremistin Sabine Schiffer werbenden, die misogyne, kulturrassistische Scharia wahrheitswidrig als frauenfreundlich und demokratietauglich darstellenden Buch »Antimuslimischer Rassismus« (2009, Hg. Jürgen Micksch) ein Kapitel zu verfassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Werner Heidenreich. Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union. (24). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Franz Brendle. Geschäftsführer des Runden Tisches der Religionen in Deutschland. Hat vom Islam Ahnung oder nicht, jedenfalls kooperiert er seit einem halben Jahrzehnt mit Bekir Alboğa und vermeidet es kunstfertig, darin Armin Laschet gleichtuend, das Wörtchen Scharia auszusprechen (das alle Konzentration erfordernde Spiel unserer Kleriker und Politiker: Wer zuerst Scharia sagt, hat verloren). Warum nur kommt nahezu stets, wenn christianisierte Schwaben den Dialog mit dem Islam betreiben, so etwas heraus wie der Rottenburg-Stuttgarter Katholik und Referent für kulturelle Bildung Michael Krämer oder eben wie Franz Brendle, Deutschlandvorsitzender der World Conference on Religion and Peace (WCRP) heute Religions for Peace (RfP)? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Um einmal sieben Namen der Islamverharmlosung zu nennen: Bereits 2008 und in Regensburg kooperierte der abgründig tolerante Franz Brendle mit Ayyub Axel Köhler, Bekir Alboğa und Burhan Kesici, damals waren Nicole Towfigh und Weihbischof Hans-Jochen Jaschke ebenso dabei wie der 2009 in Köln aus Krankheitsgründen verhinderte Rabbiner Henry G. Brandt, dessen jüdischer, deutscher Familie es 1939 gelang, über England nach Tel Aviv auszuwandern. Rabbiner Brandt ist seit 1985 jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Und so zieht die multireligiöse Karawane der Islambeschwichtigung von Stadt zu Stadt. Am 3. Juni 2009 traf sich Islamofaschist Mustafa Cerić mit Erzbischof Jaschke und Schariafreund Mathias Rohe in der Katholischen Akademie Berlin zum Kongress mit dem alarmierenden Titel: »Sharia and Muslim Social Contract in Europe (25)«, bittesehr, man wird doch noch mal über den Gottesstaat laut nachdenken dürfen. Islamist Cerić will (&#8220;opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law&#8221; (48)) die koranische Polygamie, die saudi-arabischen und nordgriechischen schwangeren Kindbräute und den Wali Mudschbir der religiösen Zwangsverheiratung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Siebengestirn des interreligiösen Dialogs, das siebenköpfige Verschweigen der die geheiligte Apartheid anstrebenden politischen Scharia sonnt sich derweil im Namen der kulturellen Vielfalt (&#8216;diversity&#8217;) in professionell gewordener Selbstgefälligkeit (26). Bei der Entgegennahme eines berüchtigten Dialogpreises (Islam Archiv Soest) ließ Rabbi Brandt sich mit Nadeem Elyas ablichten (27), die Jüdische Zeitung (JZ) ließ Herrn Elyas bereits ganz bewusst für das Kopftuch und gegen das Lehrerinnenkopftuchverbot werben (28). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit die Vorstellung der Dialogprominenz, nun zu den Redetexten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jürgen Roters: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Erst seit dem 21. Oktober ist das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Köln an mich übergeben worden. Alle Weltreligionen sind in Köln zu Hause. Es ist sowohl der interkulturelle Dialog von Bedeutung als dass auch der interreligiöse Dialog. Ich freue mich, dass nach den Städten Hamburg, Nürnberg, Osnabrück, Augsburg und 2008 Regensburg nun Köln als Standort des vom Runden Tisch der Religionen veranstalteten Tages der Religionen gewählt worden ist. Im Radio und Fernsehen werden wir gewahr, dass die Begegnung von Glaubensgemeinschaften oder Religionen oft, leider, nicht nur friedlich verläuft. Auch die Debatte um die Kölner Moschee im Stadtteil Ehrenfeld hat uns deutlich gemacht, dass es bis zu einem gleichberechtigten Miteinander der Religionen, wie es eigentlich gegeben sein sollte, noch ein weiter Weg ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir in Köln sind stolz auf den Kampf gegen Rechts. Wir sehen die muslimischen Verbände, wie sie sich öffnen und sollten diesen guten Prozess der Öffnung bestärken. Wir bekennen die Achtung der Menschenrechte und die Achtung des religiösen Bekenntnisses des jeweils anderen. Oft wird die Frage nach den Integrationsversäumnissen laut. Schritte auf dem richtigen Weg waren die verschiedenen Integrationsgipfel und die Treffen der Islamkonferenz. Ich finde es toll, dass Integrationsminister Laschet sich mit dem Islamischen Religionsunterricht befasst. Die Aufgabe der Religionsgemeinschaften ist es, beim Integrationsprozess mitzuarbeiten und die Chancen zu befördern, die im Mitgestalten und Mitentscheiden liegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Doch dürfen wir die Menschen nicht allein über ihre Religionszugehörigkeit, nicht allein über ihren Glauben definieren! Wenn wir das täten, würden wir uns dem verschließen, was uns verbindet. Die Runden Tische der Religionen setzen auf Toleranz und Akzeptanz, sie bereiten den Boden für verlässliche Kommunikation. Diese Basis schafft Vertrauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir in Köln haben das Glück, dass jede Religionsgemeinschaft hier zu Hause ist. Das Gemeinsame ist zugleich das Vielfältige als die Aufgabe Kölns, eine Stadt der Vielfalt zu sein und eine Kultur der Toleranz zu leben. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Unsere Aufgabe, die unsere Aufmerksamkeit verlangt, ist es, diese unterschiedlichen Bedürfnisse anzuerkennen. Vielen Dank. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Roters. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bekir Alboga: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrter Herr Minister Laschet, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roters, sehr geehrte Damen und Herren Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Presse, meine Damen und Herren, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> wir leben in einem Zeitalter gewachsener kriegerischer Auseinandersetzungen, gestiegener ökonomischer und ökologischer Ausbeutung des Planeten und recht hemmungsloser Ausplünderung der natürlichen Ressourcen. Angesichts dieser Schwierigkeiten und Spannungen wird Gottergebenheit zum Lebensauftrag, der allein eine humane Politik mit dem Ziel der Versöhnung der Zivilisationen erstreben und garantieren kann. Das wäre wahrer Dienst an der Menschheit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bezeichnend ist die Pluralform: Zivilisationen. Wir sollten widersprechen, denn Weltbürger, universell denkende Menschenrechtler benötigen genau eine Zivilisation. Man fühlt sich an die die Pluralform in »Allianz der Zivilisationen, AoC« (Alliance of Civilizations), erinnert, jene schariafreundliche Initiative der Vereinten Nationen unter Schirmherrschaft von Ban Ki-moon. Die AoC wurde vom Islamisten und Nationalisten Recep Tayyip Erdoğan gemeinsam mit dem spanischen Politiker José Luis Rodríguez Zapatero ins Leben gerufen. In den Beraterstab der AoC bat man den iranischen Theofaschisten Khātamī. Toleranz für den Plural also, für die Mehrzahl gewaltiger Kollektive. Derartige Höflichkeit könnte in der Tat die Sollbruchstelle der kulturellen Moderne hinein ins Millet-System sein. Alboğa weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Religionsphilosoph Peter L. Berger entwickelte hier das Gleichnis vom Sinn garantierenden Nomos, der uns in den, wie er es nannte, ungeheuren Weiten der Sinnlosigkeit, die er sogar mit einem Dschungel verglich, einen Bezugsrahmen setze und den zu kultivieren dem Menschen eine Lebensweise und Gesellschaft gestatte, die allein es vermag, dem Individuum Sinn zu verleihen (29). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Unsere unumgängliche Aufgabe ist das Gelingen des Miteinanders aller Lebewesen und Menschen. Mehr als eine Milliarde Menschen leiden Hunger – weniger Geldausgaben für Waffen könnte sie retten. Wo liegt der Ausweg, was ist unsere Chance? Die Menschheit wolle, statt nur die eigenreligiöse Wahrheit zu sehen, doch als gesamte Menschheit solidarisch kooperieren, wie mit einer Stimme denken, reden und handeln. Dieses positive Denken und Handeln ist es, was wir den heiligen Schriften entnehmen können, und das ist eine ganz andere Herangehensweise an die verehrten Texte als diejenige des Fundamentalismus. Der Prophet Mohammed, Friede und Segen seien auf ihm, sprach: Keiner ist gläubig, solange er das nicht für andere liebt, was er für sich selbst liebt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen, dass ich hier im Rathaussaal heute Abend zu Ihnen sprechen durfte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Alboğa. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der von Alboğa soeben verwendete, bei al-Buḫārī und Muslim (Muslim ibn al-Ḥağğāğ an-Naysābūrī) überlieferte Ausspruch des Propheten (ḥadīṯ) stammt oft aus dem so genannten Buch der Vierzig Hadithe (al-kitāb al-arba&#703;īn bzw. al-arba&#703;īn an-nawawiyya) des Yaḥyā bin Šaraf ad-Dīn an-Nawawī (1233 &#8211; 1278), wo es im dreizehnten Hadith heißt: Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der an Naivität kaum übertreffliche Optimist oder auch aggressiv-herrschsüchtige Friedensstifter Hans Küng hat diesen universalistisch anmutenden Vers in sein Buch »Projekt Weltethos« (1990) einfließen lassen. Herrn Küng geht es allen Ernstes um den Weltfrieden, ein löbliches Tun. Was leider eine unstatthafte Verkitschung der kulturrassistischen islamrechtlichen Dhimmitude (ḏimma) ist, die zu vervollkommnen eben auch al-Buḫārī und an-Nawawī bestrebt waren und in der es in Saudi-Arabien oder im Iran bis heute darum geht, ethnoreligiöse Kollektive bewusst verschiedenstufig zu privilegieren sprich abgestuft zu entrechten. Für Hadith Nummer 13 aus besagtem Büchlein schwärmt die der radikalen, um 1975 im spanischen Granada gegründeten Murābiṭūn-Bewegung (30) nahe stehende »Islamische Gemeinschaft in Deutschland / Weimar Institut« in ihrer Islamischen Zeitung (IZ) (31). Ein weiterer Verwender dieses islamischen Prophetenwortes ist Islamist Aḥmad von Denffer (32). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Durch die ökumenischen Dialogfreunde in Köln 2009 oder München 2010 wird beinahe suchtartig und sehr wirklichkeitsblind ein absolut reziprokes Gönnen universeller Menschenrechte auch in den Islam hinein interpretiert. Nach der Maßgabe der šarī&#703;a aber ist mit dem Wort des an-Nawawī das Zubilligen von einem einzigen diskriminierenden Gesetz gemeint, von einem einerseits einheitlichen und andererseits weltweit geplanten Apartheidsstaat der haqq Allāh (Allahkratie), insofern allerdings gleich zweifach universell. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aḥmad von Denffer wird den frommen an-Nawawī keineswegs falsch, keineswegs gleichheitsfeministisch und Apostaten gleichbehandelnd verstanden haben, als er mit Amir Zaidan, das ist der mittlerweile in Wien lebende Islamisierer mit der widerlich reaktionären Kamel-Fatwa, islamische (&#8220;Sinn stiftende&#8221;, Alboğa 2009) Sprüche, darunter auch einige von an-Nawawī, zu einem erbaulichen Büchlein versammeln ließ mit dem Titel: »Scharia – Der Weg zu Gott«, erschienen im Verlag Islamisches Zentrum München also in der Druckerei der bibliophilen deutschen Muslimbrüder. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der nächste Redner betritt die Bühne, der Integrationsminister. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren, ich darf Ihnen die Grüße meines Oberbürgermeisters übermitteln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Diese Stadt ist weit bekannt als »Dat Hillije Kölle«. Bereits im 12. Jahrhundert sind die Gebeine der heiligen Ursula nach Köln verbracht worden, eine Heilige, die seit 1642 große Verehrung genießt. Köln ist katholischer Baugrund, aber: Köln ist die Heimat für 120 Religionen oder Glaubensgruppen, Köln ist katholisch – und multireligiös. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es wäre wenig taktvoll, alle Nichtkatholiken unter die pauschalisierten Multireligiösen zu subsumieren. Alarmierender, dass die säkulare Bürgergesellschaft jetzt wie abgeschafft erscheint. Werden die ihren Göttern und geistlichen Eliten unterworfenen Kölner künftig nicht länger in Rathäusern und Gerichtssälen vertreten werden, sondern durch interreligiöse Konvente oder Runde Tische der Religionen? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Kölner Dom beispielsweise ist unter den preußischen Königen vollendet worden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Seit dem Jahr 321 ist das Judentum in dieser Stadt nachweisbar, fast so lange wie das Bistum Köln, das acht Jahre eher, 313 gestiftet wurde. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Konrad Adenauer war vormals Oberbürgermeister von Köln und hat sich für den Wiederaufbau der im Nationalsozialismus zerstörten Synagoge in der Roonstraße eingesetzt. Das dritte zentrale Bauwerk der Abrahamsreligionen ist, nach Dom und Synagoge, nun die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld, Bauherr ist die DITIB. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Als sich Rechtsradikale gegen den Moscheebau einsetzen wollten, da haben alle Kölner zusammengehalten. Das ist vermutlich das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass die Bevölkerung einer ganzen Stadt ihre Muslime schützt, damit diese sich einen würdigen Ort der Gottesverehrung erschaffen können, ein ermutigendes Beispiel, von dem alle Menschen in Deutschland profitieren können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir sehen hierbei, wie wichtig die Bedeutung der Religionen ist, von Religionen, die für Offenheit und Respekt stehen. Der interreligiöse Dialog ersetzt dabei die Integrationsarbeit nicht, begleitet sie aber. Daraus ergibt sich zweierlei: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> a) man kann keine Integration ohne Religion machen, und </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> b) man wird lediglich über Religionsdialoge keine Integrationsarbeit, keine Integrationspolitik machen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Beide, die Religion im Singular und die Religionen im Plural ist beziehungsweise sind wichtig. Da gibt es etwa den theologischen Dialog, wie er sich nach der Papstrede in Regensburg entfaltet hat. 38 islamische Gelehrte antworteten dem Papst, aus meiner Sicht ein Meilenstein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Damit wurde der Dialog aber erst eingeleitet, denn 138 islamische Gelehrte brachten sich mit einem sehr wichtigen Dokument in den Dialog ein. Dabei haben wir in Deutschland und von der christlichen Seite immense Probleme, denn vieles, was für einen starken Dialog nötig wäre, ist bei uns in Deutschland verloren gegangen. Im Bistum Essen etwa mussten neunzig Kirchen seit 2007 verkauft werden, ich wiederhole, neunzig Kirchen, seit 2007, woran nun wirklich nicht die Muslime schuld sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich habe noch nie so viele Einladungen zum Iftar-Essen bekommen wie in diesem Jahr. Das sind äußerst interessante, vielfältig besuchte Abende, oft sind 50 % der Gäste Nichtmuslime. In dem Grundsatz des religiösen Fastens entdecken wir ja viele Parallelen mit dem Christentum: auch bei uns gibt es eine Zeit des Verzichts, eine Zeit der Rücksicht auf die Armen. Christen und Muslime haben die wichtige Aufgabe, über das Gemeinsame zu reden, nicht über das Trennende. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Iftar beeindruckt mich, wir müssen respektieren, was anderen heilig ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Heiliger Apostatenmord, Ehebrecherinnensteinigung oder heiliges Handabhacken? Mit körperlicher Gewalt aufgezwungene oder mit der Angst vor der Höllenqual andressierte Kopftücher und sonstige &#8220;die Keuschheit wahrende&#8221; Bedeckungen? Zehnjährige Ehefrauen und geheiligt zwangsverheiratende Väter? Herr Laschet, derlei Scharia genannte Barbarei gehört für mich als Sozialarbeiter ebenfalls zum islamischen Fastenbrechen des ifṭār, und diese Relikte aus dem Mittelalter möchte ich ganz und gar nicht respektieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Oft ist, die geplante Moschee in Köln-Ehrenfeld betreffend, von Parallelwelt die Rede gewesen, die Muslime würden sich dort mit eigenen Läden versorgen, im Moscheebereich einen eigenen Bäcker und eigene Teestuben haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Genau, die schotten sich ab. Apartheid in Köln, um die Begegnung mit den dämonisch ekligen Unreinen und ihrer verruchten Lebensweise vermeiden. Dann der Aufbau von Scharia-Ausbildung und Schariarechtssprechung, anfangs als Erziehungsberatung, Streitschlichtung, Koranschule oder Konfliktberatung daherkommend, anschließend, bereits jetzt, das Abschließen der verlässlich Frauenen diskriminierenden, im übrigen keine Rechtssicherheit bietenden Imam-Ehen, dann rasch veritable, zunächst inoffizielle Scharia-Gerichte. Großbritannien, so wurde im Juni 2009 bekannt, hat von dieser »Islamic Justice behind closed doors«, dieser Islamischen Rechtssprechung hinter verschlossenen Türen siebzehn mal mehr als gedacht, nämlich fünfundachtzig Orte der zumeist illegalen Rechtssprechung (33). Minister Laschet schweigt zu dieser rückwärtsgewandten Innovation, diesem Fortschritt ins Mittelalter oder hat von der šarī&#703;a nach wie vor keine Ahnung. Man bemerke: Das Wort Scharia verwendet Laschet ganz bewusst nie. Unser Integrationsminister weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was sollen wir Kölner dazu sagen, ist der Katholische Kinderkarten und das katholische Alten-Café an der Kirchengemeinde nicht auch eine Parallelwelt? Was soll gerade ich dazu sagen, der ich in einem katholischen Krankenhaus geboren worden bin, eine Katholische Grundschule besucht habe, in einer Katholischen Studentenverbindung, einer nichtschlagenden, war und mein Konto bei der katholischen Pax-Bank führe? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Viele Signale beginne ich mit anderen Augen zu sehen. Beispielsweise hörte ich 2008 die Nachricht: Es fasten weniger Muslime im Ramadan. Ich muss mich aber genauer fragen: Ist das integrationspolitisch jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht? Soll ich etwa denken: &#8220;Gottseidank sind die Muslime nicht gläubig?&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Dialog zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften ist ein altes Thema. Das betrifft auch den Islam. Aber bitte, wie lange haben wir gebraucht? Da gab es den Bismarckschen Kulturkampf und das Vorurteil in Berlin: Die Rheinländer sind keine richtigen Deutschen, die stehen dem Papst in Rom näher als dem Kaiser in Berlin. Da ist jetzt der Islam! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Unverzichtbar ist, dass die Religionsgemeinschaft, welche auch immer, unser Grundgesetz anerkennt, unsere Werteordnung. Darüber hinaus ist es notwendig, die Religion offensiv zu vertreten! Wir brauchen kein überkorrektes, übervorsichtiges &#8220;Season&#8217;s Greetings&#8221;, nein, auf unseren Postkarten darf sehr selbstbewusst &#8220;Merry Christmas&#8221; oder &#8220;Frohe Weihnachten&#8221; stehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie Staat und Religionen aufeinander bezogen sind, kann uns vielleicht der Philosoph Habermas sagen, der anlässlich seiner Rede zur Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (2001) betonte, dass moderne Gesellschaften auf das Fortbestehen ihrer religiösen Sinnsysteme angewiesen sind, der Philosoph sprach von vorpolitischen Ressourcen. Hilfreich ist sicherlich auch das berühmte Böckenförde-Theorem, nach dem der freiheitlich-säkulare Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht schaffen kann. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bei Zeus! Im Namen der Kulturpädagogik und der heiltherapeutischen psychischen Ganzheit ruft Laschet die Fetische und Stammesgötter herbei. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Respekt vor den Anderen, Respekt vor den Alten, Respekt vor den Schwachen, das lässt sich nicht verordnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hat Allahgott auch gar nicht vor. Der steinigt den Glaubensschwachen, zwangsverheiratet die lesbische Tochter und lehrt mit der Charta der Ḥamās den Hass auf die Juden, Artikel 7: »Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: &#8216;Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!&#8217;«, mein lieber Herr Laschet, so integrieren Sie doch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Unter den marokkanisch- oder türkeistämmigen, regelmäßig unter oft schwerer körperlicher Misshandlung aufgewachsenen Jungen bedeutet die einem jeden Jugendarbeiter gegenüber erhobene Forderung nach &#8216;Respekt&#8217; nichts anderes als &#8216;praktiziertes Mobbing, genüsslich verursachtes Entsetzen&#8217;. Dort, wo Armin Laschet nicht mehr hinkommt, in den Vierteln, wo der ḥiǧāb und die burqa, die Aussage also: &#8220;Ich habe einen männlichen Besitzer&#8221;, die akzeptierte (schariatreue) Frau von der echten oder erklärten türkischen Nutte oder kulturbedingt sittenlosen deutschen Schlampe unterscheidet, in Straßenzügen, wo es innerhalb von zehn Jahren schon einen, zwei oder drei Ehrenmorde gegeben hat und die Importbräute ebenso alltäglich sind wie die in den Sommerferien in der Türkei verschwindenden Schülerinnen, da heißt &#8220;Ich will Respekt&#8221; nichts anderes als &#8220;Ich will, dass du Angst vor mir hast!&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Diese Viertel liegen durchaus auch in Duisburg-Marxloh und Köln-Ehrenfeld, und was die Schariamaschinen namens Großmoschee dort bewirken, wird sich erst noch zeigen. Der Grundstein für die DITIB-Moschee ist seit wenigen Tagen gelegt – die aus dem Mai 2007 stammende Aussage von Ralph Giordano trifft die Sache bis heute gründlich: »Stoppt den Bau dieser Moschee. Es ist ein falsches Signal. Wahr ist, dass die Integration der muslimischen Minderheit in Deutschland gescheitert ist (34)«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Laschet und Schäuble sind bereits jetzt zu ängstlich oder gerissen genug oder beides, uns auf die Grundrechtswidrigkeit des Menschenbildes des Islam hinzuweisen. Zu feige, die Doktrin des orthodoxen sprich revolutionären Islam, der so genannte Islamismus ist lediglich seine Modifikation, anzusprechen. Die an Allahs Recht orientierten Imame der Millî-Görüş, des VIKZ oder von der DITIB werden unseren Integrationsministern und nichtmuslimischen Islambeauftragten diese Arbeit ebenso wenig übernehmen wie der staatsislamische Schatten Allahs auf türkischer Erde, der an der Scharia orientierte Ali Bardakoğlu (35). Wenn sich Laschet vielleicht auch noch keine priesterlichen Kompetenzen anmaßt, so spielt er sich hier doch zum Religionspsychologen und Religionspädagogen auf. In einem der Wissenschaft verpflichteten Denken aber ist unser Integrationsminister als Psychologe oder Pädagoge inkompetent. Doch Laschet lässt nicht locker: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir Deutschen haben Familien die nicht mehr wissen, was Erziehung ist, was Form ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Stimmt. Die türkeistämmigen Neo-Rheinländer und Neo-Westfalen oft nicht viel anders. Will Laschet, dass die dekadenten Ur-Deutschen jetzt die angeblich bewundernswerten türkischen oder kurdischen Familienmodelle übernehmen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es müssen bald wieder mehr Kinder werden, die zu Sankt Martin in unserer Straße singen, nicht nur zwei. Es sollten weniger Kinder sein, die bei Halloween mitmachen, nicht zehn, wie heute. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jawoll, singen für das Abendland und den Islam! Dass alles Brauchtum unserer (begrenzten) Hingabe und Pflege bedarf, ist den meisten Schariakritikern klar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was hatten wir für eine religiös begründete, gruppenbezogene Trennung? Ich erinnere mich an das protestantische Kind, dass zwar zur Fronleichnamsprozession die Straße mit schmücken durfte, aber an der Prozession teilnehmen durfte es nicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir im Okzident waren also auch mal böse. Herr Integrationsminister, möchten Sie uns etwas zur Abmeldung so genannter &#8220;muslimischer Kinder&#8221; vom Schwimmunterricht, Sexualkundeunterricht und von der Klassenfahrt sagen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mit dem Islam wird es ungleich schwieriger werden, doch bin ich mir sicher, dass wir es schaffen werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 220.000 jüdische Menschen sind nach Deutschland gekommen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wie bitte, sollen sich die Juden an Stelle der Muslime integrieren? Die Zuzüge der jüdischen Kontingentflüchtlinge sind von 1996 bis 2000 von 12.000 auf 6.800 Personen im Jahr gefallen (BMI, 30.04.2004). Besagten uns hoch willkommenen Juden brüllen, sofern der Mann seinen breitkrempigen schwarzen Hut oder seine Kippa trägt, meine türkeistämmigen Nachbarskinder &#8220;Scheißjude, Scheißjude!&#8221; über den Marktplatz hinterher, ein Ruf, der hier seit siebzig Jahren nicht ertönt ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir dürfen Integrationsdefizite nicht mit der Religion verknüpfen. Wenn einmal muslimische Zuwanderer nicht integriert sind, dann ist das nicht religiös bedingt, sondern sozial, da die Osteuropäer nahezu alle aus der Mittelschicht stammten, die Türken jedoch aus der bildungsfernen Landarbeiterschaft. Nehmen wir die Latinos in den USA, die sind auch oft schlecht integriert, doch niemand käme auf die Idee, zu sagen, die Ursache dafür sei das Katholische. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die BRD hat nur dann die Chance auf eine friedvolle Zukunft, wenn und solange der Glaube an den für Muslime, Christen und Juden gemeinsamen Gott erkannt und gelebt wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Profi Laschet betreibt Götterverschmelzung. So ein Schwachsinn! Der Gott des Neuen Testaments oder der Gott der jüdischen Bibel, des Tanach, ist nicht derjenige von Koran und Hadithen. Gleichzeitig schwingt hier Erpressung mit: Ohne eure sofortige Wertschätzung dem Allahgott und dem Scharia-Islam gegenüber wird es hier Krieg geben, eine Meinung, die wir auch deshalb nicht zu teilen brauchen, weil in Deutschland Religionsfreiheit längst besteht und es zur gelingenden Integration darum geht, das unter orthodoxen Muslimen mit einiger Brutalität durchgesetzte Schariagesetz abzulegen, jedenfalls überall dort, wo es gegen die Verfassung verstößt, also an seinen meisten Stellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In diesem Sinne wünsche ich der Arbeit des Rundes Tisches der Religionen auch weiterhin ein erfolgreiches Arbeiten und darf auf einen Satz aus der Kölner Friedensverpflichtung vom Oktober 2006 hinweisen, welcher lautet: »Wir verpflichten uns mit unserer Unterschrift, zum Frieden in der Stadt beizutragen und das im Alltag und 365 Tage im Jahr und alle Jahre«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Armin Laschet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Man war &#8216;gebrieft&#8217; und verdient schließlich bares Geld mit dem Dialogbetreiben, daher kann auf Widergabe der sich anschließenden, papageienhaft nachgeplapperten Floskelsammlung namens Podiumsdiskussion weitgehend verzichtet werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Rasant kratzte Bischof Jaschke die Kurve vom Schrei nach seinem ertrinkenden Gott bis hin zum Glaubensbekenntnis, Frontkämpfer der Scharialehre im Klassenzimmer staatlicher Schulen zu sein: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gott darf nicht untergehen! Die Moral darf nicht untergehen: Was ist gut?! Was ist böse?! Mit Zwang allerdings kann man nichts glauben. Ich will den Islamischen Religionsunterricht! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Jaschke, gleich da drüben ist der Rettungsschwimmer. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bekir Alboğa: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Islam ist in der Tat eine Herausforderung für diese Gesellschaft – aber eine positive! Wir Muslime ermuntern die Juden und Christen, ihren Glauben ernster zu nehmen. Wir möchten als ein würdiger Teil der Gesellschaft verstanden werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir brauchen Lehrstühle für Islamische Theologie. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir Muslime zahlen GEZ, aber können im Fernsehen nicht sprechen. Wir möchten die Partizipation erreichen – und dazu sind wir bereit, jeden positiven Beitrag zu leisten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich bin ein Mensch, der gerne und mit Genuss Türkisch, der gerne und mit Genuss Arabisch und der gerne und mit Genuss Deutsch spricht. Soweit ich meine Identität behalten kann, ist Integration in Ordnung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Alboğa sagt damit ungefähr: ihr vernachlässigt eure Religionspflichten, zugleich entwürdigt ihr uns! Ihr diskriminiert die muslimischen Steuerzahler! Und, fast wörtlich: Wenn ihr mich so lasst wie ich bin, akzeptiere ich die Integration! Gerade das letzte Ansinnen müssen wir zurückweisen, solange auch in Europa islamische Geistliche es für ihre &#8220;Identität&#8221; halten, im Namen der Religionsfreiheit die Forderung »opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law« zu erheben. Zumindest dem Großmufti Cerić ist zu sagen: Sie dürfen sich womöglich in Mitteleuropa ansiedeln, doch ihre &#8220;Identität&#8221; (Alboğa) als Streiter für den Gottesstaat müssen Sie ablegen. Entsprechend haben wir das durch namhafte deutsche Pädagoginnen oder Soziologinnen betriebene Verharmlosen der Braut im Kindesalter, der Cousinenehe und der arrangierten Ehe sprich Zwangsehe zurückzuweisen (36), (37), ähnliches gilt für das Lehrerinnenkopftuch, den Gesichtsschleier im Rathaus und einiges mehr. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch die erbrechtlichen oder frauenpolitischen Verfügungen der auf Ewigkeit angelegten Scharia sind vom Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Artikel 4 Religionsfreiheit) nicht gedeckt. Die schafiitische FGM ist in der kulturellen Moderne kein Herstellen der für das gültige Gebet unverzichtbaren rituellen Reinheit (38), sondern juristisch schlicht Körperverletzung und psychologisch einzuordnen als sexualmagische, dem Begriff der ekklesiogenen Neurose vergleichbare &#8216;islamogene Neurose&#8217;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Sehr geehrte Herren Alboğa und Laschet, das westliche Europa hat eine durchaus brauchbare Rechtssprechung und keinen Bedarf am Aufbau einer zweiten, im Namen der Religionsfreiheit implementierten Ebene gerichtlicher Struktur, in der das Islamische Fallrecht aus der ewigen Quelle der šarī&#703;a permanent neue, Frauen entrechtende und kulturrassistisch orientierte Urteile schöpft. Die politisch realisierte (juristisch implementierte) šarī&#703;a strebt nach Kohärenz. Eine halbes Islamisches Recht oder eine gezähmte Scharia wird es auf Dauer nicht geben können, wie die oftmals bürgerkriegsähnlichen Situationen in Staaten wie Nigeria, Algerien, Ägypten, Somalia, Irak, Afghanistan, Pakistan und Indonesien belegen, mittlerweile sogar in Thailand und auf den Philippinen. Den Säkularen unter den Muslimen in aller Welt sowie den (beispielsweise deutschen) Ex-Muslimen haben wir dabei nicht in den Rücken zu fallen, auch nicht als Imam oder Integrationsminister. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was am 12.11.2009 mit Armin Laschet und den Freunden der Freunde der Millî Görüş und der Muslimbruderschaft im Kölner Rathaus veranstaltet wurde, wird nicht in Richtung der notwendigen Integration zielen können. Integration bedarf der theoretischen Rechtseinheitlichkeit für alle Staatsbürger und ist praktisch auf die tatsächliche Zugänglichkeit der Grundrechte auch für Töchter traditionell oder revolutionär-gegenmodern geprägter muslimischer Großfamilien angewiesen, nicht zuletzt bedeutet das die praktikable Möglichkeit der Flucht in eine schariafreie Zone namens Frauenhaus, Frauenberatungsstelle, Arztpraxis, Polizeistation oder Gerichtssaal. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was rund um den Tag der Religionen 2009 in Köln veranstaltet wurde, zielt leider eher in die Richtung der von den Islamisten gewünschten Rechtsverschiedenheit und abgeschotteten Gegengesellschaft. Einer Gegenmoderne und Gegendemokratie, die sich hinter Schariagrundsätzen wie der geheiligten Meidung der Nichtmuslime und ihrer Verhaltensweisen (nach dem Grundsatz al-walā&#703; wal-barā&#703;a) versteckt und immer wieder hinter dem Verschleiern des weiblichen Körpers, etwas irreführend Kopftuchkonflikt genannt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Kann auch in Toronto, Sydney, Marseille oder Amsterdam eine Zerlegung der Bevölkerung stattfinden nach dem islampolitisch erwünschten Staatsverständnis vergangener, südasiatischer Jahrzehnte? Mit den Worten des poetischen Theokraten der »Two-Nations Theory«, Sir Muḥammad Iqbāl: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">»Hindus und Moslems haben verschiedene religiöse Hintergründe, haben ein anderes Alltagsleben und eine andere Literatur. Sie heiraten nicht untereinander und essen auch nicht miteinander, da sie zu zwei verschiedenen Kulturen gehören, die auf widersprüchlichen Ideen und Konzepten beruhen. […] Das Zusammenzwängen solcher Völker in einem einzigen Staat – die einen als zahlenmäßige Minderheit, die anderen als Mehrheit – muss zu wachsender Unzufriedenheit und schlussendlicher Zerstörung der Regierungsstrukturen eines solchen Staates führen (39).« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Muḥammad Iqbāl war orthodoxer Muslim, seine Religion hat er keinesfalls falsch verstanden. Mister Iqbāl, leider auch Sir, hätte inzwischen willige europäische Helfer. Der radikale Kulturrelativist und Schweizer Anthropologe Professor Christian Giordano faselt von &#8220;kulturellen Eigenheiten&#8221; und begrüßt das Europa der rechtsungleichen Glaubensnationen als &#8220;Rechtspluralismus&#8221; (40). Der Schweizer fordert den rechtsgeschichtlichen Rückfall ins Talionsprinzip (Vergeltungsrecht). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Le droit des royaumes barbares (41). Fort mit der (römischen; schweizerischen; bundesdeutschen) Rechtseinheitlichkeit für alle Staatsbürger, im Zeichen des Islam beglücke uns so etwas Ähnliches wie die Neuauflage der Germanischen Stammesrechte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die muslimische Forderung nach einem Ausstieg aus den für alle gemeinsam geltenden Rechten der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschlands ist vor drei Jahren durch Jörg Lau bekannt gemacht worden. Im Internet zu finden ist sie auf einer in Bahrain, dem Wohnsitz des Herrn al-Qaradawi ansässigen Website (www.rijaset.ba) in den fünf Sprachen Englisch, Bosnisch, Arabisch, Französisch und Deutsch (333). Das dabei im Titel der Charta verwendete arabische Wort für &#8216;Erklärung&#8217; (al-i&#703;lānu), das mag unvermeidbar sein wenn auch sicherlich nicht unbewusst, ist dasjenige der AEMR, arabisch al-i&#703;lānu l-&#703;ālamīyu li-ḥuqūqi l-insān, der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte New York 1948. Gewiss, solche Worte sind unschuldig und werden Verwendung finden müssen. Wir Kritiker des orthodoxen Islam lassen uns die Worte auch nicht von den globalisierten islamischen Fundamentalisten und ihren deutschen multikulturellen Helfern aus Politik und Kirche klauen, auch nicht das Wort Glaube, al-imān, auch nicht das Wort Vertrauen, aṯ-ṯiqa, denn das Arabische soll uns ebenso kostbar bleiben wie das Deutsche oder das Weltbürgerliche. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In Berlin nennt sich ein radikalislamischer Verein nach dem im AEMR unvermeidbaren Wort &#8216;Mensch&#8217; (insān), der INSSAN e. V., zu dem die Islamische Föderation Berlin (IFB) um politreligiöse Aktivisten wie Burhan Kesici und Emel Abidin Algan (Tochter von Muslimbruder Dr. Yusuf Zeynel Abidin) wenig Berührungsängste haben. Kesici schließlich war am 12.11.2009 Gast beim gewählten Oberbürgermeister in der spätherbstlichen Domstadt. Auch ein nachhaltig säkularer Islam müsste, sofern er das Arabische verwendet, von i&#703;lān, ḥuqūq und insān sprechen dürfen, die Worte Erklärung, Rechte und Mensch verwenden. Solange aber mit der Forderung nach einer anhand  von den Rechten Gottes, den &#8220;Gottesrechten&#8221; (ḥuqūq Allāh) aufgebauten Gesellschaftsordnung kein anderer Islam als der derjenige der seit acht oder neun Jahrhunderten totalitär und total verfestigten kulturrassistischen und Frauen entrechtenden Scharia gemeint ist (42), solange das Wort ḥaqq beziehungsweise ḥuqūq ebenso &#8216;Recht, Rechte&#8217; wie auch &#8216;Wahrheit, Wirklichkeit, Letztgültigkeit und Islamoffenbarung&#8217; meint, dürfen wir uns nicht (&#8220;interkulturell&#8221;) blenden lassen, wenn wir Deutschlands legalistisch aktive Muslime beispielsweise von &#8220;das Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist ungerecht&#8221; jammern hören, wenn Gerechtigkeit also nichts anderes bedeuten soll als Schariakonformität. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zur Kopftuchdressur und Kopftuchpflicht, es geht um den Hidschab (ḥiǧāb), hat der Präsident des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, im September 2009 Wichtiges gesagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »[Islam und islamisches Recht] weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. … Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten (43).« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Scharia, der orthodoxe Gesetzesislam ist verfassungswidrig – und Hans-Jochen Jaschke, Franz Brendle oder Armin Laschet ist das völlig gleichgültig. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aus einer Perspektive der gewünschten nachhaltigen Rechtseinheitlichkeit im Personenstandsrecht, namentlich im Heirats- und Familienrecht (walī muǧbir, neun- oder zehnjährige Ehefrauen, Polygamie, Verstoßung der Ehefrau) und im Aufenthaltsbestimmungsrecht (Kinder gehören dem Vater), aber auch aus der Sicht der universellen Menschenrechte und der von ihnen abgeleiteten deutschen Grundrechte selbst für Frauen und Islamapostaten war die Veranstaltung am 12.11.2009 in der Piazzetta des Historischen Rathauses der Stadt Köln nicht lediglich eine riesengroße Dummheit, sondern bereits eine kleine Katastrophe. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Munir D. Ahmed hat den qur&#702;ān nicht falsch verstanden: &#8220;Der Koran … läßt rechtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen zu (44)&#8221;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es geht um Aufstand. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die säkulare Demokratie plane gegen derlei interreligiös-dialogisches Treiben den rebellischen eigenen AUFstand im Sinne der weltberühmten, genau ein Jahrhundert früher als das verteidigenswerte Grundgesetz niedergelegte Schrift »Resistance to Government (1849)«. Der später als »Civil Disobedience« nachgedruckte Essay von Henry David Thoreau ist in Deutschland als »Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat« bekannt geworden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der amerikanische Gesellschaftskritiker, Pädagoge und Humanist Thoreau hat damit jenen Begriff vom Zivilen Ungehorsam geprägt, auf den es für Europa jetzt ankommt, um die heranschleichende Zerspaltung der europäischen und bundesdeutschen Staatsbürger in rechtsverschiedene Religionskollektive erfolgreich abzuwenden, die von den englischen Islamisierungsmaschinerien namens »Council of Faiths« (45), (46), (47) und ihrem deutschen Pendant »Tag der Religionen« oder »Runder Tisch der Religionen« ausgeht. Nach Köln war John Smith vom »Council of Faiths« persönlich eingeladen worden und wurde explizit als beispielhaft gelobt – Großbritannien hat 85 Schariagerichte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Katholische Priester und evangelische Pfarrer seien aufgerufen, islamverharmlosende &#8220;abrahamische Dialogforen&#8221; und interreligiöse Gespräche im Geiste von Annemarie Schimmel (†), Rheinhard Kirste, Thomas Lemmen, Melanie Miehl und Dorothee Schaper nach Möglichkeit zu boykottieren. Christliche Theologiestudenten und islamische Endverbraucher seien ermuntert, sich mit der Grundrechtswidrigkeit, schwarzen Pädagogik (Rutschky) und kulturellen Gegenmoderne der Schariagesetzlichkeit zu befassen (43). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es geht um Abstand. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jeder muslimisch empfindende Mitbürger halte zu Figuren wie Kesici, Alboğa und Köhler ABstand und bete gemeinsam, sofern er überhaupt gemeinsam beten möchte, mit solchen säkularen Muslimen, wie sie Bassam Tibi oder Necla Kelek längst würdig vertreten. Wer als Kind oder Jugendlicher in eine Koranschule oder Moschee gehen muss, sollte nicht alles glauben, was ihm da erzählt wird – Entsprechendes sagen wir schließlich auch jungen Zeugen Jehovas oder fundamentalistisch-christlichen Kreationisten. Fundamentalismus ist nicht angeboren, beispielsweise gibt es auch kein Kopftuch-Gen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es geht um Verstand und Anstand. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Politikern wie Laschet oder Roters sei zugerufen: Was fehlt euch denn, habt ihr keinen VERstand oder keinen ANstand? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Wird hier ein in Gründung befindliches Millet-System Bundesrepublik Deutschland christlich-ökumenisch bejubelt? Kirchentag 2010 soll die in Köln betriebene Schariaverharmlosung (12.11.2009) „begeistert und tolerant“ fortsetzen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.domradio.de/aktuell/artikel_58484.html">http://www.domradio.de/aktuell/artikel_58484.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Petersburg Declaration. Secular Islam Summit: »We insist upon the separation of religion from state and the observance of universal human rights…. We are believers, doubters, and unbelievers, brought together by a great struggle, not between the West and Islam, but between the free and the unfree.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.centerforinquiry.net/isis">http://www.centerforinquiry.net/isis </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Geheiligten Sex nur mit der Ehefrau, gerne auch dreizehnjährigen oder zehnjährigen Ehefrau. Gilt Allahs multikulturelles und multireligiöses Recht dank Armin Laschet und Jürgen Roters demnächst auch in Köln am Rhein? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> RIYADH – Abdul Aziz Aal Al-Sheikh, Grand Mufti of the Kingdom, has said girls as young as 10 years old can be married. … &#8220;We hear often in the media about the marriage of minors. We must know that Shariah law is not unjust for women,&#8221; Aal-Al-Sheikh was quoted as saying. &#8220;If it is said that a woman below 15 cannot be married, that is wrong. If a girl exceeds 10 or 12 then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice.&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&#38;contentID=2009011526744">http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&#38;contentID=2009011526744 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Islam ist Zwangsverheiratung, Wali Mudschbir </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> wali mujbir: Familienministerium Malaysia </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »1. Is consent from the bride required before a marriage can be carried out? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian) </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Who is a Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng">http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Katholik, Bischof, Islamfreund: Zollitzsch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://schroeter.wordpress.com/2008/11/13/brief-an-erzbischof-dr-zollitisch/">http://schroeter.wordpress.com/2008/11/13/brief-an-erzbischof-dr-zollitisch/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Evangelisch, Bischöfin, Islamfreundin: Jepsen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/bischoefin-jepsen-erklaert-solidaritaet-mit-muslimen-in-deutschland.html">http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/bischoefin-jepsen-erklaert-solidaritaet-mit-muslimen-in-deutschland.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Ökumenischer Kirchentag München 2010 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://oekt2010.wordpress.com/">http://oekt2010.wordpress.com/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Fundamentalistin Rabeya Müller aus Köln als Gastrednerin beim Evangelischen Kirchentag, Bremen 2009 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=372">http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=372 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Pfarrer Kirste (Intr°a) und Rabeya Müller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Rabeya Müller bei bpb </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bpb.de/wissen/J88F69,0,0,Expertin_Experte.html?rid=258">http://www.bpb.de/wissen/J88F69,0,0,Expertin_Experte.html?rid=258 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) Imam Ucar, Bischöfin Jepsen rechtleitend </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html">http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (12) Von Familie hingerichtet: Morsal Obeidi </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3212964/Staatsanwalt-erhaelt-Morddrohungen-nach-Urteil.html">http://www.welt.de/vermischtes/article3212964/Staatsanwalt-erhaelt-Morddrohungen-nach-Urteil.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (13) Ramazan Ucar: Tradition oft schlecht, Islam immer gut, bei Ehrenmord der Familie weniger Tradition, und einfach mehr Islam! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html">http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (14) Allahs gutes Recht. Schwangere Elfjährige, aber islamrechtlich ehrbar bitte nur als Ehefrau. Integrationsminister Laschet schweigt angestrengt. Barbara Kirchner: »Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html">http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islamprinzip Kindbraut. Michael Kreutz: »In Griechenland, wo die Scharia noch gilt« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/">http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Düsseldorfer Kindbraut, Gerichtsverhandlung. Katharina Rüth: »Ehefrau mit elf Jahren« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2009/10/29/news-138750611/detail.html">http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2009/10/29/news-138750611/detail.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (15) Politiker Laschet trifft den Islamisten Cerić </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.chrislages.de/25cig_presse.htm">http://www.chrislages.de/25cig_presse.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (16) The Global Mufti: The Phenomenon of Yusuf Al-Qaradawi (Die Herausgeber sind: Bettina Graf und Jakob Skovgaard-Petersen, bei: C Hurst &#38; Co Publishers Ltd. November 2008 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.amazon.de/Global-Mufti-Phenomenon-Yusuf-Al-Qaradawi/dp/1850659397">http://www.amazon.de/Global-Mufti-Phenomenon-Yusuf-Al-Qaradawi/dp/1850659397 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (17) Die Scharia ist verfassungswidrig. Richter Bertrams zum Islam und zum islamischen Recht: &#8220;Sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. … Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail">http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (18) »Islamischer Religionsunterricht an saarländischen Schulen?« Kommentierender Bericht zu einer Podiumsdiskussion in Dillingen. Von: Klaus Blees (a3wsaar) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.a3wsaar.de/de/islamismus/islamunterricht/">http://www.a3wsaar.de/de/islamismus/islamunterricht/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (19) Emel Zeynel Abidin. Kalkuliert ohne Kopftuch den denkbar erfolgreichsten Kopftuchdschihad ausüben </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/07/097/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/07/097/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (20) FEMYSO. Jugendarbeit </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/13/043/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/13/043/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (21) FIOE. Charta </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/20/140/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/20/140/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (22) Said Ramadan: Das islamische Recht </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (23) Die siebenköpfige Bahá&#8217;í-Führung des Iran bewohnt die noch stets menschengemachten Hölle, hier das Evin-Gefängnis </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/08/16/iran.bahai.trial/index.html">http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/08/16/iran.bahai.trial/index.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bahá&#8217;í, Iran </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.voanews.com/uspolicy/2009-09-21-voa2.cfm">http://www.voanews.com/uspolicy/2009-09-21-voa2.cfm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (24) Werner Heidenreich, Buddhismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.w-heidenreich.de/">http://www.w-heidenreich.de/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (25) »Sharia and Muslim Social Contract in Europe« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/sharia_and_muslim.pdf">http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/sharia_and_muslim.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (26) Regensburg. Runder Tisch der Religionen. Brendle, Köhler, Towfigh, Alboğa, Brandt, Kesici, Jaschke singen das Lied vom friedlichen Islam. Widerspruch aus dem Publikum islamkritisches Textmaterial ist den dienstlich und total Toleranten allerdings unerwünscht, schließlich geht es hier um Höheres </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1775.htm">http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1775.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (27) Rabbi Brandt aus Augsburg, gerade für Schariakonformität preisgekrönt, mit dem 1945 in Mekka geborenen deutschen Islamisten Nadeem Elyas aus Eschweiler gemeinsam auf dem Foto, beim Islam-Archiv Soest. Just feel the triologue! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ejpress.org/article/6718">http://www.ejpress.org/article/6718 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (28) Die Jüdische Zeitung (JZ) ließ Nadeem Elyas ganz bewusst für das Kopftuch und gegen das Lehrerinnenkopftuchverbot werben </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.521.html">http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.521.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (29) Bekir Alboğa zitiert Peter L. Berger, bei: Martin Laube: Theologie und neuzeitliches Christentum, 345-355 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=mhsOm_dx7hQC&#38;printsec=">http://books.google.de/books?id=mhsOm_dx7hQC&#38;printsec= </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (30) Islamfaschistenbund Murābiṭūn. Ian Dallas war gestern, Hippie ist auch zu kümmerlich. Biete Schottenrock, suche Gelehrtengewand und Prägeanstalt für Goldmünzen! Ab morgen nennt ihr mich &#703;Abdalqādir aṣ-Ṣūfī und bin ich euer Šayḫ. THE WEBSITE OF<br />
SHAYKH DR. ABDALQADIR AS-SUFI </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.shaykhabdalqadir.com/content/index.html">http://www.shaykhabdalqadir.com/content/index.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (31) Herausgeber der von der »Islamischen Gemeinschaft in Deutschland / Weimar Institut« produzierten Islamischen Zeitung (IZ) ist Abū Bakr Rieger, bis 1990 vorislamisch (al-ǧāhiliyya) Andreas Rieger. Die IZ verwendet an-Nawawī </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=9783">http://www.islamische-zeitung.de/?id=9783 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (32) Aḥmad von Denffer liest an-Nawawī </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.libertas-online.de/pdf/Ahadith.pdf">http://www.libertas-online.de/pdf/Ahadith.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (33) Großbritannien hat fünfundachtzig. Scharia Courts </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1196165/Britain-85-sharia-courts-The-astonishing-spread-Islamic-justice-closed-doors.html">http://www.dailymail.co.uk/news/article-1196165/Britain-85-sharia-courts-The-astonishing-spread-Islamic-justice-closed-doors.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (34) Ralph Giordano (2007): Stoppt den Bau dieser Moschee! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1176113436263.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1176113436263.shtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (35) Ali Bardakoğlu </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437140,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437140,00.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (36) Boos-Nünning fordert die arrangierte Ehe </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/05/145/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/05/145/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (37) Gaby Straßburger bewirbt den Tochtertausch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/11/146/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/11/146/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (38) Islamic FGM, schafiitisch, Religionspflicht. April 2006, Indonesien, Stephanie Sinclair dokumentiert das genitalverstümmelnde Treiben der Assalaam-Foundation: »Inside Indonesia&#8217;s Female Circumcision Ceremony« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_6.html">http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_6.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islamische FGM. Allah-Kult in Indonesien </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.asianoffbeat.com/default.asp?display=1435">http://www.asianoffbeat.com/default.asp?display=1435 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (39) Zwei-Nationen-Theorie. Die Islam-Apartheid des Sir Iqbal (damned, kann man das Sir denn nicht posthum aberkennen?) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Nationen-Theorie">http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Nationen-Theorie </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (40) Christian Giordano will ein sonderrechtliches Europa der Glaubensnationen, den Rechtspluralismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (41) Le droit des royaumes barbares. Fort mit der (römischen; bundesdeutschen) Rechtseinheitlichkeit, im Zeichen des Islam komme die Neuauflage der Germanischen Stammesrechte </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Droit_des_royaumes_barbares">http://fr.wikipedia.org/wiki/Droit_des_royaumes_barbares </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (42) huquq Allah. „Der Mensch hat … Rechte (Huquq), die ihm zustehen und niemand ist befugt, ihm diese vorzuenthalten. Sowohl die Gemeinschaft als auch der einzelne ist angehalten, dies zu respektieren. Eine Überlieferung Muhammads besagt. daß Gott dem Menschen die Verletzung der Rechte Gottes eher verzeihen würde als die Verletzung der Rechte von Mitmenschen. … Der Koran … läßt rechtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen zu.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm">http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (43) Die Scharia ist verfassungswidrig. Richter Bertrams zum Islam und zum islamischen Recht: &#8220;Sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. … Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail">http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (44) Der Koran … läßt rechtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen zu. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm">http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (45) Council of Faiths. Luton </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.lutonfaiths.org/">http://www.lutonfaiths.org/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (46) Council of Faiths. Bedford </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bcof.org.uk/">http://www.bcof.org.uk/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (47) Council of Faiths. Merseyside </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.merseysidecounciloffaiths.org/">http://www.merseysidecounciloffaiths.org/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (48) Erklärung der Europäischen Muslime </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=66">http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=66 </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/13/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-9/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:41:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/06/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-8/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:24:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die „metrosexuelle“ Zerstörung der Genitalität]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/11/05/die-%e2%80%9emetrosexuelle%e2%80%9c-zerstorung-der-genitalitat/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 04:46:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
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<description><![CDATA[Einen kleinen Einblick in das, was die kontaktlosen, von Schuldgefühlen und Selbstzweifeln zerfresse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einen kleinen Einblick in das, was die kontaktlosen, von Schuldgefühlen und Selbstzweifeln zerfressenen, denaturierten „liberalen“ politisch-korrekten Wirrköpfe in der zivilisierten Welt auf sexualökonomischer Ebene angerichtet haben, thematisiert der Schriftsteller Joachim Lottmann in einem Interview, das er vor fünf Jahren dem <strong>Stern</strong> (45/2004) anläßlich der Veröffentlichung seines Romans <strong>Die Jugend von heute</strong> gegeben hat:</p>
<p>Bei der heutigen Jugend sei es so, daß „extrem identitätsschwache Muttersöhnchen auf die verunsicherten, viel zu harten Töchter von alleinerziehenden Müttern“ träfen. Die Jugend leide unter „sexuellem Parkinson“, kaum noch einer erreiche „die genitale Phase“.</p>
<p>Damals konnte ich dieser Einschätzung nicht recht folgen, aber vor zwei Tagen erschien in der <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article6898611.ece#cid=OTC-RSS&#38;attr=797093"><strong>Times</strong></a> ein Artikel über die jungen Männer in Japan, der Lottmanns Einschätzung in ein stärkeres Relief setzt: <em>Girly men of Japan just want to have fun. </em></p>
<p>Mit 18 träumen japanische Männer davon, nach der Universität ein paar Jahre zu arbeiten und dann eine gut verdienende Frau zu heiraten, sich um den Haushalt und  mögliche Kinder zu sorgen und dabei materiell gut versorgt und abgesichert zu sein – durch die treusorgende Ehefrau. Er kleidet sich modisch (teilweise „transgender“) und man könnte ihn als „metrosexuell ohne Testosteron“ bezeichnen. Es wird geschätzt, daß dreiviertel der Männer zwischen 20 und 34 derartige Tendenzen haben. Ungefähr die Hälfte der Männer in dieser Altersgruppe sind unverheiratet und von denen haben nur 20% eine Freundin. 30% hatten in ihrem Leben nie eine Freundin gehabt.</p>
<p>Bereits 2006 berichtete die <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5327600_TYP6_THE_NAV_REF_BAB,00.html"><strong>Tagesschau</strong></a> über das Aufweichen des Patriarchats in Japans. Das „Land des Lächelns“ werde zunehmend zum Land des Weinens. Tränen gelten nun als gut und gesund. Früher verachtete man die Schwachen (siehe dazu <a href="http://www.orgonomie.net/hdobuddha.htm"><strong>Die Massenpsychologie des Buddhismus</strong></a>), heute lernt man, Mitgefühl zu empfinden und sich um sie zu kümmern.</p>
<p>Genitalität ist durch den funktionellen Gegensatz und die funktionelle Identität von Aggression und Hingabe gekennzeichnet. Panzerung bedingt, daß die eine der beiden Variationen die andere behindert. Im Patriarchat blockierte die Aggression die Hingabe, Resultat war Frauenverachtung und Sadismus. In der antiautoritären Gesellschaft von heute ist es umgekehrt und die Männer verweiblichen zunehmend.</p>
<p>Beides ist nicht gleichwertig, denn die „traditionelle“ Panzerungsstruktur führte wenigstens noch zur genitalen Vereinigung (oder zumindest einer Karikatur derselben) und zu Kindern, während die „neue“ Panzerungsstruktur dazu führt, daß sich japanische Soziologen zunehmend Sorgen um die demographische und wirtschaftliche Zukunft ihres Landes machen.</p>
<p>Sexualökonomisch sind die Scheinliberalen weitaus schlimmere Schädlinge, als es der bigotteste Katholik (bzw. traditionelle Japaner) mit seinen „Familienwerten“ jemals sein könnte!</p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/11/neuro.jpg" alt="neuro" title="neuro" width="450" height="306" class="aligncenter size-full wp-image-4970" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/30/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-7/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:25:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Erfolgreiche Befreiungsaktion in Sankrail/West Midnapur]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/28/erfolgreiche-befreiungsaktion-in-sankrailwest-midnapur/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:05:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Quelle: Sanhati &#8230; es ist durchaus an der Zeit, dass sich auch die Metropolenlinke intensiver m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Quelle: Sanhati &#8230; es ist durchaus an der Zeit, dass sich auch die Metropolenlinke intensiver m]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/23/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-6/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:30:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interviews mit TeilnehmerInnen der Frauenkonferenz der Internationalen Gewerkschaftsbundes]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/22/interviews-mit-teilnehmerinnen-der-frauenkonferenz-der-internationalen-gewerkschaftsbundes/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 01:45:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Internationale Gewerkschaftsbund (ITUC-CSI-IGB) hält derzeit in Brüssel seine erste Weltfrauenko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Internationale Gewerkschaftsbund (ITUC-CSI-IGB) hält derzeit in Brüssel seine erste Weltfrauenko]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[alice schwarzer als tante erna]]></title>
<link>http://bluthilde.wordpress.com/2009/10/21/alice-schwarzer-als-tante-erna/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:55:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>steinzeitmarxist</dc:creator>
<guid>http://bluthilde.wordpress.com/2009/10/21/alice-schwarzer-als-tante-erna/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;weg vom patriarchat, hin zum proletariat&#8221; lautet die erklärte devise unseres autorinnen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;weg vom patriarchat, hin zum proletariat&#8221; lautet die erklärte devise unseres autorinnenkollektivs. in diesem sinne begrüßen wir alles, was die zersetzung des faschistischen überbaus unseres reaktionär-kapitalistischen schweinesystems begünstigt, insbesondere die unmenschlichen und mittelalterlichen moralvorstellungen, die religion, faschismus und kapital den darbenden massen seit der durchsetzung des privateigentums auferlegt hatten.</p>
<p>wir begrüßen daher ausdrücklich den verfall so genannter traditioneller werte. wo wir ein stück des weges mit den reformistischen und revisionistischen kreisen innerhalb der fortschrittlichen bewegung gemeinsam gehen können, ist, wenn es darum geht, religion, patriotismus, monogamie, ehe und familie, zwangsheterosexualität, waschzwangsterror, besitzdenken, privateigentum und alles andere, was der herrschaft des menschen über den menschen dienlich ist, einer fundamentalen kritik zuzuführen. im unterschied zu den kapitulanten und sozialfaschisten sehen wir darin jedoch nicht nur einen beitrag zum frieden (weil es - wenn das alles endlich abgeschafft ist - ja nichts mehr gibt, wofür fehlgeleitete menschen sterben oder töten würden). wir sehen darin ein etappenziel, um in einem weitergehenden schritt endlich den dauerhaften aufbau des sozialismus durchsetzen zu können.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-42" title="Amtskleidung Salzburger Justiz" src="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/10/amtskleidung-salzburger-justiz.jpg" alt="Amtskleidung Salzburger Justiz" width="123" height="87" /></p>
<p>alice schwarzer ist eine dieser reformistischen kräfte. sie hat sich ungemeine verdienste erworben, beispielsweise bei der verteidigung des rechts der frau auf volle souveränität im reproduktionsprozess (dass uns der beiklang des eigentumsaffinen besitzdenkens bei &#8220;mein bauch gehört mir&#8221; nicht sauer aufstößt, ist eine ausnahme, die die oben definierte regel bestätigt). ausdrücklich begrüßen wir auch ihren <a href="http://www.emma.de/mobbing_gegen_kopftuchfreie_maedchen_2009_5.html" target="_blank">unermüdlichen einsatz gegen das faschistoide konstrukt der &#8220;geschlechtsehre&#8221;</a>, wie es die anhänger des reaktionär-patriarchalischen wüstenkults &#8220;islam&#8221; heute noch &#8211; allen anstrengungen der sexuellen revolution zum trotz &#8211; pflegen und dies in ihrer forderung nach dem recht, ihre töchter zu verschleiern, zum ausdruck bringen. beim volxbildungsauftrag des staates darf es keine kompromisse mit renitenten eltern geben: das hat die ehrenwerte genossin margot so vorgeführt und das verpflichtet uns noch heute. wo eltern entscheidungen aus einem falschen bewusstsein heraus zu treffen drohen, muss ihnen ein den werten der aufklärung und des humanismus verpflichteter staat im rahmen seiner sozialstaatlichen fürsorgepflicht diese entscheidung abnehmen!<!--more--></p>
<p>das ändert aber nichts an der tatsache, dass alice schwarzer wie alle reformistischen und revisionistischen kräfte die kurve am ende nicht kriegen und in kompromisslerischer anbiederung an das monopolkapital sich als onkel tom &#8211; in diesem falle besser gesagt als tante erna &#8211; erweisen. die genossin alice entwirft sich selbst ein wunderland, in dem die befreiung des menschen aus allen die herrschaft begünstigenden zusammenhängen partiell auch ohne umfassende wertkritik von statten gehen kann. dieses wunderland gibt es jedoch nicht. und solange schwarzer sich für faschistoide anliegen wie die zurückdrängung der pornografie einsetzt, macht sie sich selbst zur fünften kolonne des islam, der reaktionären kräfte anderer formen des aberglaubens, der monopole und letztlich auch den am meisten imperialistischen kreisen des finanzkapitals.</p>
<p>kein wort des protests war von ihr zu hören, als <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,656039,00.html" target="_blank">der reaktionäre protest der wüste gegen die sängerin beyonce tobte </a>und diese in malaysia erfahren musste, wie die freiheit, sich dort den herrschaftsinteressen konform kleiden zu dürfen, zum zwang wird, diese freiheit auszuüben.</p>
<p>das autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin erklärt sich solidarisch mit der sängerin, aber auch mit all den mutigen und couragierten frauen, die gegen den terror des herrschenden systems in unseren breiten und auch gegen das gezeter frau schwarzers der anmaßenden forderung trotzen, sich in der öffentlichkeit bekleidet zeigen zu müssen.</p>
<p>immerhin ist jede abgemagerte, spärlich bekleidete frau, die in unseren breiten in magazinen, filmen, shows, castingevents, badeanstalten oder bei misswahlen zu sehen ist, eine flammende anklage gegen die auswirkungen der kapitalistisch-faschistischen ausbeutung in aller welt: nämlich den hunger und das fehlen ausreichender kleidung und medizinischer versorgung, das millionen menschen vor allem in der dritten welt trifft!</p>
<p>es lebe die partei!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehdi Kia zur aktuellen Lage und zur Bilanz der Bewegung im Iran]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/20/mehdi-kia-zur-aktuellen-lage-und-zur-bilanz-der-bewegung-im-iran/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:26:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Einen herzlichen Dank und liebe rote Grüsse an A.Holberg für das Übersetzen und Zusenden des Textes,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Einen herzlichen Dank und liebe rote Grüsse an A.Holberg für das Übersetzen und Zusenden des Textes,]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[für brutalisierung und sexuelle verwahrlosung]]></title>
<link>http://bluthilde.wordpress.com/2009/10/19/fur-brutalisierung-und-sexuelle-verwahrlosung/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:42:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrytisch2009</dc:creator>
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<description><![CDATA[und wieder einmal zeigt sich, was uns der historische backlash vor 20 jahren gebracht hat: im zwergs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>und wieder einmal zeigt sich, was uns der historische backlash vor 20 jahren gebracht hat: im zwergstaat litauen, der mithilfe der us-imperialistischen geheimdienste und ferngesteuerter hausgemachter faschisten gegen den willen weiter teile der bevölkerung aus den fürsorglichen und streng, aber gerecht über dieses gebiet herrschenden händen der sowjetmacht entfernt werden konnte, sollen junge menschen wieder einmal <a href="http://bravenewschools.wordpress.com/2009/09/19/kein-jugendschutz-vor-brutalisierung-und-sexueller-verwahrlosung-von-seiten-der-eu/" target="_blank">durch willkürliche normsetzungen indoktriniert, ihren wahren bedürfnissen entfremdet und so der verwertungslogik der monopole und den kriegszielen des finanzkapitals dienstbar gemacht</a> werden.</p>
<p>auch wenn wir nachhaltig kritisieren, wie die schwulenbewegung im kampf um die sexuelle befreiung stets auf dem halben wege stehen bleibt und ihre partikularinteressen über das übergeordnete interesse der schaffung einer umfassenden proletarischen bewusstseinsveränderung stellt, ist zu begrüßen, wie sich die fortschrittlichen kräfte innerhalb der eu dieses themas annehmen und in bester tradition sozialistischer bruderhilfe versuchen, die gesellschaftliche regression im zwergstaat im keim zu ersticken.<!--more--></p>
<p>im übrigen begrüßt das autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin die von reaktionären elementen beklagten erscheinungen &#8220;sexueller verwahrlosung&#8221; und &#8220;brutalisierung&#8221; junger menschen ausdrücklich und setzt sich für deren konsequente förderung ein. dies sollte nicht nur durch eine massive ausweitung schulischer und vorschulischer sexualaufklärung vonstatten gehen, sondern auch durch die frühzeitige überwindung faschistoider geschlechterklischees schon in der grundschule.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25" title="HBd8luoA_Pxgen_rc_Ax385,467x385+23+0" src="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/10/hbd8luoa_pxgen_rc_ax385467x385230.jpg" alt="HBd8luoA_Pxgen_rc_Ax385,467x385+23+0" width="467" height="385" /></p>
<p>dazu regt das autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin nicht zuletzt eine schwerpunktsetzung von mixed martial arts für mädchen im rahmen des &#8211; ansonsten strikt gemischtgeschlechtlich zu betreibenden &#8211; sportunterrichts an. </p>
<p>nicht nur aus gründen der infragestellung überkommener patriarchalischer rollenmuster erscheint uns dies als gebot der stunde, sondern nicht zuletzt auch aus grundsätzlichen erwägungen. wenn es eine entchristlichte, also von durch unwissenschaftlichen aberglauben und darauf aufgebaute herrschaftsstrukturen bereinigte gesellschaft geschafft hat, den fortschritt auf das zivilisatorische level vorchristlich-heidnischer umgangsformen und verhaltensweisen zu schaffen, wird der weitere schritt hin zum matriarchat im sinne bachofens und dann am ende zur klassenlosen gesellschaft nur noch ein kleiner pups sein&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Roter Maulwurf: § 218: Mädchen wollen selbst entscheiden (1984)]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/19/roter-maulwurf-%c2%a7-218-madchen-wollen-selbst-entscheiden-1984/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 09:52:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/19/roter-maulwurf-%c2%a7-218-madchen-wollen-selbst-entscheiden-1984/</guid>
<description><![CDATA[U.a. auch aus aktuellem Anlass hier eine die Broschüre der der Gruppe Internationale Marxisten (GIM)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[U.a. auch aus aktuellem Anlass hier eine die Broschüre der der Gruppe Internationale Marxisten (GIM)]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/16/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-5/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 09:08:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/16/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-5/</guid>
<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Universelle Menschenrechte statt arrangierter Ehe]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/10/11/universelle-menschenrechte-statt-arrangierter-ehe/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:57:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/10/11/universelle-menschenrechte-statt-arrangierter-ehe/</guid>
<description><![CDATA[الأسرة al-usra Familie Die Verharmlosung der arrangierten Ehe Analyse zweier Redetexte, die durch Pr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'>
<p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 6pt;" align="right"><span style="font-size:27pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">الأسرة </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> al-usra </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 90pt;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Familie </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Verharmlosung der arrangierten Ehe </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 45pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Analyse zweier Redetexte, die durch Professorin Straßburger in den Jahren 2002 beziehungsweise 2005 verfasst wurden. Von Roswitha Wilwerscheid und Karsten Hilchenbach </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Gaby Straßburger (* 1963) studierte in Bamberg, Ankara und Amman und legte im Jahr des Mauerfalls 1989 die Prüfung als Diplom-Sozialpädagogin ab. Sieben Jahre später erfolgte ihre Diplomprüfung als Orientalistin. 2002 promovierte sie am Osnabrücker Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (&#8220;summa cum laude&#8221;). Anschließend war Straßburger als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Essen, wo sie für die unter Federführung von Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning entstehenden Studie &#8220;Lebenssituation ausländischer Mädchen und junger Frauen sowie der jungen Aussiedlerinnen&#8221; tätig war. Gegen 27 Mitbewerberinnen habe Straßburger sich im Wettbewerb um den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien durchgesetzt, der unter anderem bereits an die Schariafreundin und Islamverharmloserin Yasemin Karakaşoğlu-Aydın für ihre Dissertation über religiöse Orientierung und Erziehungsvorstellungen verliehen worden war. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zwei Texte liegen der kritischen Betrachtung zugrunde. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zum einen ist es die Rede »Heiraten – Ein Prüfstein für Integration?«, die Straßburger am 14.05.2002 im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses bei Entgegennahme eines Preises hielt, der ihr für die Dissertation »Heiratsverhalten und Partnerwahl im Einwanderungsland: Eheschließungen der zweiten Migrantengeneration« zuerkannt wurde. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis war ist Helmut und Marianne Hartmann gestiftet worden und wird gemeinsam getragen von der Universität und Stadt Augsburg sowie vom Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FILL). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zum anderen kommentieren wir die Argumentationsmuster aus »Arrangierte Ehen sind keine Zwangsehen!« (08.02.2005), Straßburgers  Beitrag zu einem Sachverständigengespräch, den der Landtag von Nordrhein-Westfalen zum Thema Zwangsheirat abhielt (15.02.2005). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Heiraten [ist] nicht nur für die meisten türkischen Migrantinnen und Migranten ein sehr zentrales Thema, sondern [es wird] auch in der deutschen Öffentlichkeit ziemlich oft darüber gesprochen, wie die hier lebenden Türken und Türkinnen heiraten. Das heißt, eigentlich wird nicht einfach darüber gesprochen, sondern man regt sich darüber auf, weil sie in den Augen Vieler nicht so heiraten, wie „man“ es von jungen Leuten erwartet, die in Deutschland aufgewachsenen sind. Die Kritik richtet sich meist auf die folgenden drei Punkte: 1. dass es nur relativ wenig Ehen mit Deutschen gibt, 2. dass viele Ehepartner aus der Türkei geholt werden und 3. dass viele Ehen arrangiert sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Als mir bewusst wurde, wie oft und vor allem wie negativ darüber gesprochen wird, war mir klar, dass das Heiratsverhalten türkischer Migrantinnen und Migranten keineswegs ein privates Thema ist, das die Öffentlichkeit nicht interessiert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Das Private ist politisch. Diesen Slogan müssten Sie als dem Umfeld der Achtundsechziger entsprossene Multikulturalistin doch eigentlich kennen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vielmehr zeigt die Kritik an vermeintlich unangemessenen Eheschließungen, dass das Heiratsverhalten zum Prüfstein gelungener Integration gemacht wird. Und je genauer man darüber nachdenkt, um so stärker merkt man, dass hinter der Kritik ein ganz bestimmtes Verständnis von Integration steht. Es ist ein Integrationsverständnis, das auf der Erwartung basiert, dass sich Migranten möglichst schnell und vollkommen an das anpassen, was man als deutsche Kultur definiert und dass sie Verhaltenweisen, die man als fremde Kultur interpretiert, möglichst schnell ablegen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Das ist eine unverschämte Unterstellung. Uns geht es lediglich darum, die Freiheitsrechte und Grundrechte für jeden zugänglich zu machen, auch für die Importbräute oder die Töchter fundamentalistisch-islamisch geprägter Familien. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Integration heißt nicht, Verhaltensweisen, die man in der eigenen Herkunftsgruppe erlernt hat, abzulegen und sich einseitig daran zu orientieren, was unter Deutschen üblich sind. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Hier gilt das Grundgesetz, türkische Muslime stehen da nicht unter Naturschutz. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Integration heißt, eine Verbindung zu schaffen zwischen unterschiedlichen Verhaltensweisen, indem man sie ineinander integriert und sich jeweils so zu verhalten weiß, wie es in einer Situation am sinnvollsten und passendsten ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Gewalt ist niemals privat. Das Grundgesetz endet eben gerade nicht vor der Haustür. Wie der STERN (Die vergrabene Bombe) am 08.08.2008 berichtet, sind in Deutschland 44,5 Prozent der türkischen Migrantenkinder durch  in den Familien erlittene Misshandlungen und schwere Züchtigungen traumatisiert. (1). Auch Europas immigrierte Frauen sind einem hohen Gewaltrisiko ausgesetzt. Die Bundesregierung (2004) stellt dazu in einer 2004 veröffentlichten Studie fest: „Demnach hat jede dritte bis vierte türkische Migrantin und jede fünfte bis sechste osteuropäische Migrantin in ihrer aktuellen Paarbeziehung körperliche oder sexuelle Übergriffe erlebt. Aufgrund der zu vermutenden hohen Dunkelfelder handelt es sich hier um Mindestwerte. Wir werden weiter unten noch sehen, dass die von uns befragten Migrantinnen nicht nur häufiger körperliche und sexuelle Gewalt erlebt haben, sondern dass es sich dabei auch um schwerere und häufiger auftretende Formen von Gewalt gehandelt hat (2)“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Soll der Neonazi seine fraglos „unterschiedliche“ Verhaltensweise situativ entscheiden, um dem Straßburgerschen Bild von Integration zu entsprechen? Selbstverständlich nicht, es gibt allgemein gültige, zu gewährleistende Grenzen, die das friedliche Zusammenleben ermöglichen und dabei die Menschenrechte gewährleisten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Noch etwas zur situativen Anpassung. Ich habe es nicht gerne, jetzt angelächelt und kurz darauf, wenn ich außer Hörweite bin, hinterrücks verspottet zu werden. Der Aufruf zum situationsbedingten „besonderen“ Verhalten lädt zur Unaufrichtigkeit ein und wird letztlich ein Klima des Misstrauens, der Unzuverlässigkeit und der Doppelzüngigkeit funktional werden lassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Frei nach Ulrich Wickert: Der Ehrliche ist der Dumme. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Die Zeugenaussage in einem Gerichtsverfahren muss wahrheitsgemäß sein. Der Zeuge hat sich dem Gesetz gegenüber loyal zu verhalten, nicht dem archaischen Stamm. So muss sich beispielsweise ein Dr. Wolfgang Schäuble darauf verlassen können, dass der KRM (Koordinierungsrat der Muslime) zu seiner Integrationsbereitschaft und zur Verfassung steht, auch wenn der Innenminister nicht im Zimmer ist. </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Wir empfehlen Herrn Schäuble dringend, an der Aufrichtigkeit der deutschen Islamverbandsfunktionäre zu zweifeln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> So gibt es beispielsweise einen sehr einleuchtenden Grund dafür, dass viele Männer ihre Ehefrau nicht in Deutschland, sondern in der Türkei finden. Dieser Grund besteht ganz schlicht und einfach darin, dass es hier in Deutschland unter türkischen Migranten nur halb so viele ledige Frauen wie Männer gibt. Auf 100 unverheiratete türkische Männer entfallen nur 48 unverheiratete türkische Frauen. Angesichts dieser unausgeglichenen Verteilung haben türkische Männer schon rein statistisch gesehen allen Grund, sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Türkei nach Ehefrauen umzusehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Völlig straßburgerlogisch: Isch brauche Frau, isch gehe Türkei nach Frau gucke. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie allgemein bekannt, gehören zum Heiraten zwei. Somit ist auch danach zu fragen, inwieweit eigentlich Deutsche bereit sind, eine Türkin oder einen Türken zu heiraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wenn manche Deutsche ebenso wie manche Türkinnen und Türken deutsch-türkischen Ehen eher skeptisch gegenüberstehen, so heißt das noch lange nicht, dass sie keine Freundschaften miteinander eingehen würden, dass sie sich nicht als Kollegen akzeptieren würden oder dass sie etwas dagegen hätten, wenn ihre Kinder miteinander zur Schule gehen. In diesen Lebensbereichen ist Integration weitgehend alltägliche Selbstverständlichkeit und wird allgemein bejaht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Wo lebt die Frau? Viele, sehr viele türkeistämmige Eltern in der Bundesrepublik verbieten ihren Kindern, mit urdeutschen Kindern zu spielen, Mädchen werden von der Klassenfahrt abgemeldet. Nahezu jeder Türkeistämmige wird wütend und bricht den Kontakt ab oder bedroht mich, wenn ich ihm sage, dass die Scharia gegen die universellen Menschenrechte und gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik verstößt. </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Statt dessen wird Erbakans Milli-Görüş-Doktrin von der gerechten und der nichtigen Weltordnung (adil düzen, batil düzen) ebenso bereitwillig akzeptiert wie der Kulturrassismus geheiligter Meidung gegenüber den Nichtmuslimen und ihrer Lebensweise. Unter Sunniten stehen Sayyid Abu l-Aala al-Maududi, Sayyid Qutb oder Yusuf al-Qaradawi hoch im Kurs. Die drei wollen die Segregation und die Zwangsverschleierung der Frau, die drei wollen nicht die Integration. Die im Islam völlig akzeptierte Polygamie erlaubt den Männern bis zu vier Ehefrauen. Kein Wunder, wenn einem  die Heiratskandidatinnen in Deutschland ausgehen, zumal einige Frauen wieder in das Herkunftsland zurück arrangiert werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Schwerpunktmäßig minderjährige, etwa fünfzehnjährige oder sechzehnjährige Schülerinnen sind das, deren Wohnsitz in Kleinasien arrangiert wird und die nach den alljährlichen Sommerferien nicht mehr im Klassenzimmer erscheinen, seit zwanzig Jahren ist das in Deutschlands Lehrerzimmern bekannt. Mit einem kurzen Telefonanruf wird das Mädchen abgemeldet, so läuft das. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei der Gründung einer Familie und bei der Erziehung von Kindern geht es immer auch um die Frage, welches Familien- und Erziehungsverständnis Vorrang haben wird bzw. wie man unterschiedliche Vorstellungen miteinander in Einklang bringen kann. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Das ist doch nicht Ihr Ernst? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Möglichst viel Scharia, möglichst wenig Säkularität, dann ist die Sache „in Einklang gebracht“.</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Jedes Kind eines muslimischen Vaters ist Muslim und gehört dem patrilokal denkenden und handelnden Bio-Clan. Darum dürfen Muslimas keinen Atheisten, Juden oder sonstigen Nichtmuslim ehelichen. Bei der Scheidung, die auch mal als Verstoßung „arrangiert“ wird, hat der Mann das Sorgerecht, die Kinder gehören dem Patri-Clan. Bei interreligiösen Mischehen kommt es nicht selten ganz folgerichtig zur „Kindesmitnahme“ sprich Entführung der Kinder. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wobei dieses Problem nicht nur allein das Ehepaar betrifft. Es betrifft auch das Verhältnis zwischen den eigenen Eltern und dem Ehepartner bzw. der Ehepartnerin. Es betrifft darüber hinaus die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln. Und es betrifft schließlich auch noch das Verhältnis der beiden Herkunftsfamilien zueinander. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> [Noch zur Entgegennahme des Preises in Augsburg] Im Unterschied zu Integration in anderen Lebensbereichen ist also Integration im familiären Bereich etwas, was einen nicht nur selbst etwas angeht, sondern etwas, woraus sich weitreichende Konsequenzen für die gesamte Familie ergeben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: In unserer türkischen Großfamilie passen wir alle aufeinander auf …  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: … damit auch ja niemand aus der Reihe tanzt. Entschließt sich eine muslimisch sozialisierte Migrantin dazu‚ &#8216;wie eine Deutsche zu leben&#8217;, bereitet sie ihrem Clan Schande und gefährdet sowohl den Status ihrer Sippe als auch Allahs Weltordnung. Das endet nicht selten im Ehrenmord oder Selbstmord. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Schwerpunkt [dieser meiner Abhandlung an den NRW-Landtag] liegt auf Hinweisen zur dringend erforderlichen Unterscheidung zwischen arrangierten Eheschließungen und Zwangsheirat. … Arrangierte Ehen sind keine Zwangsehen. Arrangierte Eheanbahnungen folgen bestimmten Regeln. Das Einhalten dieser Regeln gewährleistet, dass Selbstbestimmung und Familienorientierung ausbalanciert werden, und verhindert, dass Druck auf die potentiellen HeiratskandidatInnen ausgeübt wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Im orthodoxen Islam gibt es keine individuellen Freiheitsrechte. Du bist ein Nichts und nur dann zu respektieren, wenn du dich unterwirfst und deinem Stamm und der Umma (islamischen Weltgemeinschaft) dienst. Nur wenn die Tochter sich an diese tradierten Vorschriften hält, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fremdbestimmung und Selbstbestimmung bei der Wahl des Ehepartners wenigstens die Waage halten gegeben. Das heißt, die jungen Mädchen haben bei einer so intimen, persönlichen und die Lebensqualität entscheidend beeinflussenden Entscheidung wie der Wahl ihres Sexual- und Lebenspartners lediglich ein Mitspracherecht, das nach Straßburgers Ausführungen zudem höchstens 50 % beträgt. Die ohnehin bestenfalls halbierte Freiheit kann die künftige Braut dementsprechend nur dann auskosten, wenn sie akzeptiert, dass der Clan sich das Recht anmaßt mitzubestimmen, mit welchem Partner die Heiratskandidatin Zärtlichkeiten austauscht, Kinder zeugt und Tag für Tag zusammenlebt. Fügt sie sich nicht, gilt sie als Rebellin (Naschiza), als Abtrünnige. Eine jede junge Frau weiß, dass sie sich diesen &#8216;Verhaltensvorschriften zur Anbahnung einer Ehe&#8217; unterwerfen muss, um nicht Opfer physischer Gewalt, psychischer Drohung und Erpressung zu werden. Manche Frauen werden von Blutsverwandten im Namen der Ehre ermordet oder sehen keinen anderen Ausweg mehr als sich selbst umzubringen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Ziel einer arrangierten Eheanbahnung besteht darin, Glück und Stabilität einer Ehe dadurch zu sichern, dass man gemeinsam in der Familie prüft, ob die Voraussetzungen für das Gelingen der Ehe günstig sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Anbahnung einer arrangierten Ehe basiert auf vier Vorstufen mit offenem Ausgang. Der Prozess kann an jeder Stelle abgebrochen werden bzw. wird nur dann fortgesetzt, wenn die potentiellen HeiratskandidatInnen Zustimmung signalisieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Verwandtenehen, beispielsweise Cousinenehen, sind eine immer noch häufig praktizierte, sehr typische Form des &#8216;Ehearrangements&#8217;. Längst ist wissenschaftlich erwiesen und allgemein bekannt, dass bei solchen Beziehungen ein hohes Risiko für genetisch bedingte Behinderungen der Kinder besteht (3). Während das Risiko bei nicht-verwandten Paaren bei 1-3% für schwere Fehlbildungen und 3-5% für alle Fehlbildungen beträgt, liegt es beispielsweise bei einem einfachen Paar Cousin / Cousine 1. Grades doppelt so hoch. Die Neigung, Ehen zwischen Blutsverwandten zu &#8217;stiften&#8217; ist verantwortungslos und gefährdet in höchstem Maße das „Glück und Stabilität“ der Familie. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Polizeilich und gerichtlich dokumentierte Fälle von familiärer Gewalt in orientalischen Einwandererfamilien („Familialismus“) belegen, dass zwei Sippen selbst dann ihre Töchter einander wechselseitig anverheiraten, wenn es in beiden Clans zu brutaler ehelicher Körperverletzung (durch den Ehemann an der Frau) gekommen ist. Wie Gaby Straßburger hier von ehelichem stabilem Glück reden kann ist wenig nachvollziehbar. Als Beispiel ist sind hier die beiden Familien des Mönchengladbacher Ehrenmords vom 09.03.2007 zu nennen, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu Gewalttaten gekommen war und man trotzdem immer wieder untereinander geheiratet hatte – „Die beiden Familien, die Erols und Rukiyes Hochzeit in der Türkei arrangierten, als beide noch Teenager waren, galten als verfeindet – trotz der Heirat (4), (5).“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die ergebnisoffene Ausgestaltung der Eheanbahnung beruht auf dem Einhalten von Kommunikationsregeln, die Entscheidungsspielräume eröffnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zwangsehen sind keine arrangierten Ehen, sondern Ehen bei denen familiäre Machtverhältnisse dazu genutzt werden, gegen die Regeln einer arrangierten Eheanbahnung eine Heirat zu erzwingen, die dem freien Willen widerspricht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Bei einer derartig begrenzten Freiheit des persönlichen Gestaltens, wie sie in den Milieus der arrangierten Ehe für die weiblichen Familienmitglieder gegeben ist, müssen sich diese Migrantinnen auch noch von „traditionsreichen“ Kommunikationsvorschriften und „Machtverhältnissen“ gängeln lassen. Jederzeit kann der ohnehin vormoderne und fundamentalistisch orientierte familiäre Konformitätsdruck in äußerste Brutalität kippen, darauf hat das Individuum keinen Einfluss. Das ist die große Freiheit der Gaby Straßburger. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei präventiven Maßnahmen [gegen die Zwangsheirat] ist darauf zu achten, dass sie nicht dem diskriminierenden Mainstreamdiskurs folgen, der arrangierte Ehen mit Zwangsehen gleichsetzt. Vielmehr sind arrangierte Ehen, deren Anbahnung nach den o.g. Regeln erfolgt, ausdrücklich als gleichwertige Form der Partnerwahl anzuerkennen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Dem widersprechen wir entschieden. Der bei Gaby Straßburger so genannte Mainstreamdiskurs ist alles andere als diskriminierend, sondern will die Allgemeingültigkeit von Menschenrechten und Bürgerrechten gewährleisten. Die Europäische Menschenrechtskonvention (Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten EMRK, Rom 1950, in Kraft seit 1953) verankert das Recht auf die freie Wahl des Ehepartners. Seit 1984 (7. Zusatzprotokoll) fordert die EMRK gleiche Rechte und Pflichten für die Ehegatten. Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (New York 1948) weist darauf hin, dass „Eine Ehe nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden“ darf. Das ist bei einem „Ausbalancieren“ von Selbstbestimmung und Familienorientierung, welches jede arrangierte Ehe kennzeichnet, verstößt unbedingt gegen das Menschenrecht auf freie Wahl des Ehepartners. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Schwerpunkt meiner Ausführungen liegt auf der Erläuterung, mittels welcher Regeln bei arrangierten Eheanbahnungen Selbstbestimmung und Familienorientierung so ausbalanciert werden, dass kein Druck auf die potentiellen HeiratskandidatInnen entsteht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Wenn ich als Tochter das „Arrangement“ verweigere, wird jede Begegnung mit einem Angehörigen des anderen und des eigenen Clans zum Spießrutenlaufen. Man ist dazu verurteilt, einander überall, jederzeit und lebenslang immer wieder zu begegnen, bei Familienfeiern, im Supermarkt, beim Arzt, in der Moschee. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Stamm ist Kerker. Lebenslang, lebenslänglich. Egal ob Sohn oder Tochter, wer an der Lebenserfahrung, Urteilskraft und Gutartigkeit seiner Eltern oder Großeltern zweifelt, verstößt gleichermaßen gegen die Familienregeln und die Religion. Den Ausstieg aus diesem familiären Gefängnis zu schaffen ist nahezu unmöglich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Wege in die Ehe sind variantenreich und dennoch nicht beliebig. Soziale und kulturelle Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Von ihnen hängt ab, welche Wege in einer Gesellschaft und ihren verschiedenen Milieus jeweils als wünschenswert und normal gelten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: In Mauretanien gilt die Sklaverei als normal, in Teheran oder Riad das Töten des Gotteslästerers und bei den Muslimen Indonesiens und irakisch Kurdistans die Genitalverstümmelung der schafiitischen Rechtsschule. Die ledigen Frauen und übrigens auch die zu verheiratenden jungen Männer dürfen nicht autonom bestimmen, den schlussendlich „erfolgreich“ verheirateten Individuen hat eine klare Aussage zu keinem Zeitpunkt zugestanden. Die Deutungshoheit über die orakelgleich zu lesenden Zeichen haben die Mächtigen des Stammes, das wird immer wieder einmal die Brautmutter sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Kaffeesatzlesen ist eine alte türkische Spezialität. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Ausführungen basieren auf meiner Studie zu „Heiratsverhalten und Partnerwahl im Einwanderungskontext“, die sich mit Eheschließungen von Migrantinnen und Migranten türkischer Herkunft befasst. Sie erschien 2003 im ergon-Verlag, Würzburg. Im Mittelpunkt dieser quantitativ und qualitativ angelegten Studie, die Perspektiven der Familien und Migrationsforschung verknüpft, stehen Heiratsoptionen und Partnerwahlmodi. Im qualitativen Teil wird mittels eines biographisch-hermeneutischen Untersuchungsansatzes die innere Logik der Partnerwahlprozesse rekonstruiert, basierend auf Interviews mit 14 verheirateten Frauen und Männern zu ihrer Partnerwahl und Beziehungsgeschichte. Die Interviewten sind in Deutschland aufgewachsen und leben in einer Stadt mit 70.000 Einwohnern. Ihre Eltern stammen aus der Türkei. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Wie bitte, eine quantitative Studie mit 14 (vierzehn!) Befragten? Das soll wohl ein Scherz sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei der selbst organisierten Partnerwahl geht man im Regelfall davon aus, dass sich der Gedanke an eine mögliche Heirat während einer Paarbeziehung entwickelt. Die Heirat basiert auf einem intensiven Prozess der Annäherung beider Partner, die im Lauf einer vorehelichen Beziehung feststellen, so gut zueinander zu passen, dass sie heiraten können. Hingegen ist bei arrangierten Ehen der Gedanke an eine mögliche Heirat bereits Ausgangspunkt der Beziehungsaufnahme. Die arrangierte Begegnung der Partner basiert auf der Absicht, einander möglicherweise zu heiraten. Im weiteren Verlauf der Annäherung geht es bei der arrangierten Eheschließung folglich in erster Linie darum, herauszufinden, ob irgend etwas gegen eine Heirat spricht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Der Clan braucht Nachwuchs, Ayaan Hirsi Ali spricht treffend von der gezwungen beziehungsweise arrangiert zu verehelichenden Frau als zoontjesfabriek, Söhnchenfabrik. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Andere, außereheliche Beziehungen sind dem angeblich freiwilligen jungfräulich lebenden Wesen verboten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Der junge Mann hingegen darf, soll sogar Sex haben, dazu gibt es die islamische Kaste der ehrlosen Frauen, der Prostituierten oder Dhimmifrauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei arrangierten Ehen basiert der Entschluss zu heiraten darauf, dass die Familie gemeinsam zu dem Ergebnis kommt, dass die Basis für eine glückliche und stabile Ehe vorhanden ist. Dazu gehört neben dem Einverständnis der HeiratskandidatInnen auch die insgesamt positive Bewertung ihres Charakters und ihrer sozialen, familiären und beruflichen Lebensumstände. Man versucht, das Gelingen der Ehe dadurch zu sichern, dass man vor der Heirat im Familienverband abwägt, ob die Rahmenbedingungen so positiv sind, dass sich nach Abklingen des vergänglichen Verliebtseins eine stabile Paarbeziehung entwickeln kann. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Nicht du entscheidest, ob die Verbindung erfolgversprechend ist, sondern dein Stamm. Mein Kind, wir denken für dich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Während man also bei selbst organisierten Eheschließungen vor der Heirat ausprobiert, ob die Paarbeziehung funktioniert, geht es bei der arrangierten Partnerwahl darum herauszufinden, ob die Voraussetzungen dafür vorliegen, dass die Ehe funktionieren kann. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Die Tochter muss unbenutzt in die Ehe gehen, der muslimische Clan verbietet ihr den vorehelichen Sex und Frau Straßburger unterstützt ihn dabei „wissenschaftlich“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die vergleichende Analyse der Eheschließungen mehrerer InterviewpartnerInnen türkischer Herkunft zeigt, dass arrangierte und selbst organisierte Eheschließungen ineinander übergehen. Sie sind nicht trennscharf zu unterscheiden, sondern weisen zahlreiche Überschneidungen auf. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Das ist eine bewusste Irreführung, es gibt in der Tat fließende Übergänge, nämlich innerhalb der arrangierten Ehe und dabei zwischen einer Eheanbahnung mit viel Zwang und einer Eheanbahnung mit nur ein ganz klein wenig Zwang. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Anbahnung einer arrangierten Ehe beruht auf vier Vorstufen, deren Länge und Ausgestaltung variabel ist und an denen jeweils verschiedene Akteure schwerpunktmäßig beteiligt sind. Die Seite der Frau und die Seite des Mannes erfüllen meist komplementäre Rollen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Maschinenhaft. Zuchtprogramm. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die arrangierte Partnerwahl beginnt auf der Seite des Mannes mit der Suche nach einer potentiellen Partnerin. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Single darf der Mann aus Allahs Sicht nämlich nicht bleiben, der Koran fordert unmissverständlich auf: „Verheiratet die Ledigen!“ (Koran 24:32). Und eine schwule Partnerschaft sieht weder der kurdisch-jesidische Ehrkodex noch die Pflichtenlehre der Scharia vor. Der Mann wird also von seiner Familie auf den Frauenfang geschickt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hierfür werden bestehende Netzwerkbeziehungen aktiviert, wobei man damit rechnen muss, dass viele Anfragen im Vorfeld negativ beschieden werden. Während Familienangehörige, Verwandte und Bekannte eines Mannes aktiv nach einer Partnerin suchen, …  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: … der Kerl schafft das nicht alleine …  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> … nimmt die Seite einer Frau eine reagierende Haltung ein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Das hat Allah so vorgesehen. Mann agiert, Frau reagiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sie antwortet lediglich auf mehr oder weniger direkte Anfragen, die an sie gestellt werden, um herauszufinden, ob ein weiteres Engagement Aussicht auf Erfolg hätte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Deutschlands Städte in wenigen Jahrzehnten: Hunderttausende von keuschen türkischen Töchtern, die, von ihren Brüdern und Tanten bewacht werden und etwaigen heiratslüsternen Jünglingen „mehr oder weniger indirekt“ antworten. Wollen wir so leben? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In dieser Phase besteht eine wichtige Aufgabe der Eltern einer jungen Frau darin, Anfragen, die als irrelevant erachtet werden, von Vornherein abzulehnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Eltern schützen ihre Töchter vor Krankheiten, Tigern und Brautwerbern. Bewährt hat es sich dabei, die Tochter in einen Stoffkäfig zu sperren, im islamischen Recht heißt er Hidschab. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Selbst bei ausgewogenstem Verhältnis von Fremd- und Selbstbestimmung (Straßburger) bleibt eine Gruppe von Brautwerbern der Tochter unbekannt. Sollten heiratsfähige Kinder eigenständige Wege der Kontaktaufnahme gegangen sein, werden sie sich ihre Zuneigung oder Liebe wohl niemals explizit gestehen können. Falls der junge Mann in diesem – gemeinsamen – Sinne initiativ wird, können die Brauteltern seine Pläne zunichte machen, ohne dass die Tochter die ganze Wahrheit erfährt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Falls sie sich nicht schon in anderen Zusammenhängen begegnet sind, erhalten sie nun einen ersten Eindruck voneinander und entscheiden auf dieser Basis, ob sie eine weitere Annäherung wünschen oder nicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Mamas vorwurfsvoller Blick und Tantchens Tritt unter dem Tisch mögen Töchterchen motivieren, mit dem Jüngling noch etwas intensiver zu plaudern. Mama hatte gestern schließlich bereits Herzschmerz, griff sich an die Brust und sagte: „O Tochter, ich bin so besorgt um dich, morgen kommt Besuch!“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: „Mütter drohen heiratsunwilligen Töchtern mit Selbstmord“, Anna Reimann 2007 (6). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hauptakteure sind zudem nicht die potentiellen HeiratskandidatInnen, sondern ihre Eltern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Postmodernistin Straßburger wird nicht einmal rot! Selbstverständlich haben die jungen Ledigen nur eine Nebenrolle, der Heiratsvertrag der islamischen Ehe ist ein Handelsgeschäft zwischen zwei Familien. Das ist für uns als Profis aus Sozialarbeit oder Pädagogik inakzeptabel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> … in der Zeit, die nun folgt, liegen die entscheidenden Aktivitäten auf der Seite der Frau. Während die Seite des Mannes ihre Brautwerbung fortsetzt und sich und den Heiratskandidaten im besten Licht präsentiert, versucht die Seite der Frau Zeit zu gewinnen und die Entscheidung durch geschicktes Taktieren hinaus zu zögern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Den Preis nach oben treiben! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Haushaltsmitglieder handeln dabei stellvertretend im Interesse der jungen Frau und erhöhen durch Abwägen der Gründe, die für oder gegen die Ehe sprechen, die Chance, dass die Heirat schließlich zu einer glücklichen und stabilen Ehe führt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Stellvertretend für die junge Frau, das ist korrekt, handelt der Wali, der Heiratsvormund, sofern die Frau noch Jungfrau ist sprich noch niemals verehelicht worden war. Dann ist er Wali Mudschbir, Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei solchen Begegnungen werden u.a. Vorstellungen von der Beziehungsgestaltung besprochen (z.B. künftige Berufstätigkeit der Frau, Gründung eines eigenen Haushaltes und einer Familie, gemeinsame oder getrennte Freizeitaktivitäten etc.). </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Richtig, das ist zwischen den Sippen oder Stämmen zu klären: Soll die Braut das Haus verlassen dürfen, etwa, um in einem unsittlichen europäischen Großraumbüro arbeiten zu gehen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch in der Verhandlungsphase kann ein Ehearrangement scheitern, wenn man sich nicht einig wird, welchen finanziellen Beitrag die Familien jeweils zu Aussteuer, Hochzeitsfeier oder Hausstandsgründung leisten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Nun geht`s ans Verschachern der Braut. Frauen einschließlich Morgengabe und Hochzeitsfest sind sündhaft teuer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Deutlich wird dies am Beispiel der Eheanbahnung von Kibriye, die im Frühjahr 1997, zum Zeitpunkt unseres Interviews, 20 Jahre alt und seit einem halben Jahr verheiratet war. Kibriyes Familie stammt aus einem südostanatolischen Dorf, von wo der Vater 1973 als Arbeitsmigrant nach Deutschland angeworben wurde. Drei Jahre später kamen dann auch Kibriyes Mutter und ihre älteren Brüder im Rahmen des Familiennachzugs nach Heimburg. Als Kibriye 14 Jahre alt war, erhielten ihre Eltern in der Türkei die ersten Anfragen bezüglich einer Eheschließung mit ihr &#8230; von den Eltern mit dem Argument zurückgewiesen, Kibriye wäre dafür zu jung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Das islamische Heiratsalter beträgt neun Jahre. In Griechenland (Region Komotiní) gilt die barbarische Scharia als legitimes Familienrecht, da sind schwangere dreizehnjährige Bräute gesellschaftlich akzeptiert, wie Barbara Kirchner („An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige, ein altes Gesetz erlaubt dies, mit Zustimmung der Eltern verheiratet.“) über die in Düsseldorf wohnhafte elfjährige schwangere Ehefrau berichtet (7). Das ist Scharia, und Fachfrau Straßburger hat entweder nichts dagegen oder vom Islam keine Ahnung oder beides (8), (9). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1995, als Kibriye gerade volljährig geworden war und in einem Supermarkt arbeitete, trafen sie und ihre Eltern in Heimburg zufällig Herrn und Frau Kuzu wieder, die sie jahrelang nicht gesehen hatten. Herr Kuzu und Kibriyes Vater hatten sich 1973 in Heimburg kennen gelernt. … Zum Zeitpunkt des Wiedersehens lebte Familie Kuzu im 50 Kilometer entfernten Mittelstadt. Ihr Sohn Kenan war 20 Jahre alt und hatte eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert. … 14 Tage später hielt Familie Kuzu um Kibriyes Hand an und kam von da an jede Woche zu Besuch nach Heimburg. In dieser Zeit begannen Kibriye und Kenan, sich heimlich zu treffen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Kibriyes Brüder hatten das Mädchen bis dato vor unerwünschten Kontakten mit Angehörigen der Spezies Junge beziehungsweise Mann bewahrt und dürfen nun das Kleingedruckte im Ehevertrag ihrer Schwester definieren: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach einigen Verhandlungen zwischen Kenans Familie und Kibriyes Brüdern, und nachdem Kibriye ihr Einverständnis gegeben hatte, wurde das Heiratsgesuch einige Monate später akzeptiert und eine Woche danach die Verlobung gefeiert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Die Brüder verhandeln das künftige Eheleben ihrer Schwester. Die zu schweigen hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Solange alle Beteiligten den Code beherrschen und willens sind, subtile Signale wahrzunehmen, ist es nicht nötig, deutlicher zu werden, weil auch ohne ausdrückliche Verbalisierung verstanden werden kann, ob eine junge Frau einem Heiratsangebot positiv oder negativ gegenübersteht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Echte fromme Türken verstehen sich blind. Und die junge Frau fühlt sich ganz besonders verstanden, alle wollen nur ihr Bestes. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dabei wird allgemein erwartet, dass die Brauteltern die Entscheidung hinauszögern und somit der Gegenseite signalisieren, wie viel ihnen ihre Tochter bedeutet. … Weiter gehört es zu den Aufgaben der Familie der Braut, zu prüfen, ob der Heiratskandidat ein akzeptabler Ehepartner ist, der familiäre Verantwortung übernehmen kann und keine schlechten Angewohnheiten hat. Dafür ist es wichtig, dass die Distanz nicht vorschnell aufgegeben wird, da man den Interessen der Tochter zuwiderhandeln würde, wenn man zu früh Einverständnis mit der Heirat signalisiert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Die dürfen keinen Sex vor der Ehe haben, das ist es. Und es heiraten zwei ewige Clans einander, in Form von zwei Individuen. Du bist nichts anderes als das Bio-Werkzeug des sich durch die Jahrhunderte fortpflanzenden Stammes. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer eine Frau oder einen Mann zur Heirat zwingt, handelt gegen die Regeln einer arrangierten Ehe. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: Klingt nach Tariq Ramadan oder Pierre Vogel. Man lese dazu »Freiheit jenseits der Gesetze?« von Necla Kelek (10). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Junge Frauen und Männer in eine nicht gewollte Ehe zu drängen, wird meiner Erfahrung nach von der türkischen Bevölkerung ebenso als Menschenrechtsverletzung erachtet wie von der deutschen Bevölkerung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> H.: Kein Imam widersetzt sich dem Prinzip des nötigenden Heiratsvormundes (Wali mudschbir), das dem Vater oder Großvater väterlicherseits zusteht. Es geht Straßburger darum, den deutschen Nichtmuslimen das Märchen vom freiheitlichen Islam zu erzählen und zugleich die Frauen einzuschüchtern, sie wären nicht tugendhaft oder gottesfürchtig genug, sobald sie unfreiwillig („Kein Zwang im Glauben“) handeln würden. Im Namen der Multikulturalität und einer angeblichen „Besonderheit“ der deutschen Muslime macht Straßburger den Weg für die Politikwerdung der Scharia frei. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> W.: No Sharia Here, One Law For All. Menschenrechte sind universell und unverhandelbar. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Hans-Ulrich Jörges: Die vergrabene Bombe  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/zwischenruf-die-vergrabene-bombe-634119.html">http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/zwischenruf-die-vergrabene-bombe-634119.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) BMFSFJ zum häuslichen Gewaltrisiko für Deutschlands Einwandererfrauen (pdf) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.vaeter-aktuell.de/politik/BMFSFJ_Lebenssituation_Sicherheit_und_Gesundheit_von_Frauen_in_Deutschland_2004.pdf">http://www.vaeter-aktuell.de/politik/BMFSFJ_Lebenssituation_Sicherheit_und_Gesundheit_von_Frauen_in_Deutschland_2004.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Inzest: Wenn der Cousin mit der Cousine schläft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn_der_Cousin_mit_der_Cousine_schlaeft.html">http://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn_der_Cousin_mit_der_Cousine_schlaeft.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Familialismus pur: Rukiye Peşter </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ehrenmord.de/doku/sieben/2007_Rukiye_Pester.php">http://www.ehrenmord.de/doku/sieben/2007_Rukiye_Pester.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Familialistisch: Derya Peşter </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ehrenmord.de/doku/sieben/2007_Derya_Pester.php">http://www.ehrenmord.de/doku/sieben/2007_Derya_Pester.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Mütter drohen heiratsunwilligen Töchtern mit Selbstmord </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,499121,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,499121,00.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby_artikel_1212758529424.html">http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby_artikel_1212758529424.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) In Europa, wo die Scharia noch gilt </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wednesday, September 14, 2005. Von Michael Kreutz </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/">http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Scharia in Griechenland: eine betroffene Frau berichtet </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Aiché, eine junge Frau aus der Muslimgemeinde der thrakischen Stadt Komotini berichtet anonym über ihre persönliche Erfahrung mit der Scharia.<br />
Interview: Adéa Guillot </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/2151166,CmC=2513134.html">http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/2151166,CmC=2513134.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Necla Kelek: Freiheit jenseits der Gesetze? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1ECC2B524AF14B14B8C848C15006A7E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1ECC2B524AF14B14B8C848C15006A7E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Herrschaftszeiten!]]></title>
<link>http://geierblog.wordpress.com/2009/10/10/buchtipp/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 13:03:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>ikolumen2009</dc:creator>
<guid>http://geierblog.wordpress.com/2009/10/10/buchtipp/</guid>
<description><![CDATA[Buchtipp Ein Buch mit und von Frauen über ihren Erfolg in der Männerwelt. Mehr Info: Herrschaftszeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Buchtipp</p>
<p>Ein Buch mit und von Frauen über ihren Erfolg in der Männerwelt.</p>
<p>Mehr Info: <a title="Buchtipp" href="http://www.dumont-buchverlag.de/sixcms/detail.php?id=5128" target="_blank">Herrschaftszeiten!</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Zum Zusammenhang der Morde an Frauen in Guatemala mit dem "schmutzigen Krieg" 1960-1996]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/10/zum-zusammenhang-der-morde-an-frauen-in-guatemala-mit-dem-schmutzigen-krieg-1960-1996/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 11:24:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/10/zum-zusammenhang-der-morde-an-frauen-in-guatemala-mit-dem-schmutzigen-krieg-1960-1996/</guid>
<description><![CDATA[Quelle: ESSF: Guatemala: Murders of Women Recall Counterinsurgency Techniques IPS MEXICO CITY, Jun 2]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Quelle: ESSF: Guatemala: Murders of Women Recall Counterinsurgency Techniques IPS MEXICO CITY, Jun 2]]></content:encoded>
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