<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>personalkapazitat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/personalkapazitat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "personalkapazitat"</description>
	<pubDate>Wed, 22 May 2013 18:09:19 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Löst die Kurzarbeit bestehende Auslastungsprobleme und senkt sie die Kosten im erforderlichen Umfang?]]></title>
<link>http://edgarweier.wordpress.com/2009/09/13/lost-die-kurzarbeit-bestehende-auslastungsprobleme-und-senkt-sie-die-kosten-im-erforderlichen-umfang/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 14:57:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>edgarweier</dc:creator>
<guid>http://edgarweier.wordpress.com/2009/09/13/lost-die-kurzarbeit-bestehende-auslastungsprobleme-und-senkt-sie-die-kosten-im-erforderlichen-umfang/</guid>
<description><![CDATA[Spontan werden viele diese Frage mit ja beantworten. Denn, nach landläufiger Meinung kostet Kurzarbe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Spontan werden viele diese Frage mit <em>ja </em>beantworten. Denn, nach landläufiger Meinung kostet Kurzarbeit kein Geld. Zumindest nicht die Unternehmen.</p>
<p>Die Kurzarbeit war ursprünglich darauf angelegt, eine kurzfristige, nicht vermeidbare Unterauslastung der Personalkapazität zu überbrücken und so Kündigungen zu vermeiden. Sie war auf sechs Monate ausgelegt und musste mindestens 10% aller Beschäftigten umfassen. Mit dem Konjunkturpaket II, das die Bundesregierung als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise aufgelegt hat, wurden diese Regeln außer Kraft gesetzt. Die Kurzarbeitsdauer wurde auf 24 Monate verlängert, die 10%-Regelung fallen gelassen.</p>
<p><strong>Doch welche betriebswirtschaftlichen Vorteile bietet die Neuregelung der Kurzarbeit?</strong></p>
<p>Kurzarbeit ist ein Instrument, mit dem die Personalkapazität sehr schnell an den Kapazitätsbedarf angepasst werden kann. Schneller, als bei Entlassungen, bei denen die Kündigungsdauer, je nach Betriebszugehörigkeit und vertraglichen Regelungen, zwischen vier Wochen und mehreren Monaten betragen kann. Und, wird jetzt der ein oder andere hinzufügen: „Sie kostet das Unternehmen nichts!“</p>
<p>Ist das wirklich so?</p>
<p>Betrachtet man ausschließlich die Personalkosten der von der Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter, dann ist man geneigt, dem zuzustimmen. Mit der Einschränkung, dass das Unternehmen in den ersten sieben Monaten der Kurzarbeit die Sozialkosten des Kurzarbeitsanteils tragen muss. Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH hat im Gespräch mit der F.A.Z. im März 2009 gesagt: „ Die Remanenzkosten, also die Kosten, die bei uns verbleiben, ohne das dem eine Leistung des Mitarbeiters gegenübersteht, liegen bei rund 40%.“ Erkennbar ist das auch daran, dass die Lohnstückkosten im ersten Quartal 2009 um fast 30% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.</p>
<p><strong>Die Alternative zur Kurzarbeit ist die Kapazitätsanpassung durch Entlassungen. </strong></p>
<p>„Entlassungen sind wesentlich teurer als Kurzarbeit“, wird jetzt der ein oder andere einwenden. Dieses Argument wird damit begründet, dass im Falle betriebsbedingter Kündigungen Abfindungen zu zahlen sind. Per Gesetz gibt es keinen Anspruch auf eine Abfindung. Abfindungen werden in aller Regel im Sozialplan zwischen Arbeitnehmervertretung und Unternehmensführung vereinbart. Aber kann ein verantwortungsbewusster Betriebsrat im Falle einer wirtschaftlichen Schieflage, bei dem es um den Fortbestand des Unternehmens geht, noch auf eine üppige Abfindung drängen? Ist hier nicht ein Umdenken gefragt? Zum Beispiel mussten die Mitarbeiter des Karmann Werkes in Osnabrück aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens auf eine Abfindung verzichten.</p>
<p>Von der Krise betroffene Unternehmen müssen sehr genau abwägen, wie sie ihre, und die Situation der Branche einschätzen. Befinden sie sich in einer Absatz- oder in einer Strukturkrise?</p>
<p>Eine Absatzkrise ist eine vorübergehende Absatzstockung. Die entscheidende Frage ist, wie lange dauert die Krise und können eventuell entstehende Verluste aus Eigenkapital gedeckt werden, ohne dadurch die Liquidität des Unternehmens und seine langfristige Entwicklung zu gefährden?</p>
<p>Bei einer Strukturkrise liegt das Angebot langfristig über der Nachfrage. Die Branche muss ihre Kapazität an die Nachfrage anpassen. Mit Kurzarbeit ist dieses Problem nicht zu lösen.</p>
<p>Was betroffene Unternehmen auf keinen Fall tun sollten ist den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, es würde nicht so schlimm kommen, wie befürchtet.</p>
<p><strong>Handeln ist gefordert!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
